Aufklärung:

Auferstehung Jesus

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Hier wird in Auswertung gegebenen Wissens um das Denken und Diskutieren einer Hochzivilisation, der die Vernunft immer heilig wurde und so auch der neue Christuskult erwachsen ist, der gesamten heutigen historischen Kritik, ebenso wie der biblischen Bedeutungsaussagen, durch neue logische Schlüsse der absolute Nachweis erbracht:

Der junge Guru Namens Jesus war nicht. Was die Zeitenwende vom Mythos zum Logos bewirkte, von Aberglaube befreite und als eine in nun natürlicher Schöpfung begründete Vernunftlehre galt (heute Ökologie oder Evolution genannt wird), wurde im Sinne jüdischer Geschichte als neuer Josua, lat. Jesus gesehen.

Ob im jüdischen Sinne der neue Messias erhofft wurde, ob Neuplatoniker den bereits bei Homer gesalbten Christus sahen oder vom Pantokrator sprachen, wie er teils als Vater oder als Sohn auch im griechischen Neuen Testament zu finden ist. Bei den frühchristlichen Hymnen und Formeln ging es nicht um einen Heilsprediger mit Namen Jesus oder ein Hirngespinst, sondern um die heute Ökologie genannte, aus der Natur/Kreativität des Ganzen abgeleitete Vernunft. Durch die erhofften Denker, die sich dem notwendigen Gebrauch altbekannter Kultbegriffe durchaus bewusst waren, ein goldenes Zeitalter als das gelobte Land.

 "Jesus lebt wirklich"

Und auch Mohammed, der nach wissenschaftlicher Wurzelforschung ein literarisch und numismatisch nachgewiesenes "Ummünzen" des neuen gemeinsamen Kult- bzw. Glaubensgrundes war, lässt sich als der heute Ökologie genannte Logos in prophetischer Ausdrucksweise nachvollziehen. 

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Den charismatischen jungen Mann, wie er Gegenstand heutiger Forschung und Kritik ist, hat es nicht gegeben. Anfänglichen Christen ging es ganz eindeutig um den Logos: Den Sinn machenden, in Vernunft/Logik erklärten nun natürlichen Lebensfluss, der als prophetisches Wort/Rede verstanden wurde. Jesus war und ist das, was heute wieder in universalen kreativen Prinzipien als Sinn machende, menschliches Verhalten bestimmende Evolution oder Ökologie erklärt wird. Nur sie hat den Abfall beseitigt, von Sünde befreit und den unsagbaren Grund der Väter in Vernunft erklärt/offenbar gemacht. Die von einer Lebensgemeinschaft im kreativen Ganzen (Oikos) ausgehende Vernunftlehre (Logos) war es, die Orakelschau, mystische griechische Gottheiten und gleichzeitig taube, zum Selbstzweck gewordene jüdische National-Gesetzlichkeit verdrängte. Weder ein Guru, noch ein Glaubenskonstrukt, sondern eine heute ganzheitliche Ökologie genannte Weisheit sagte, was statt Monarchenwillkür oder traditionsstarrer Vorschriften im Verhalten geboten war. Was dann Neuen Testament heißt "ich aber sage euch" und sich nicht schriftgelehrt in traditioneller Lehre begründete, war die Vernunft/Logik, die nun als Christus und Messias besungen wurde.

Weit mehr, wie in den abstrakt und gleichzeitig Götterbildern treu bleibenden philosophischen Lehren, wurde die Gottesbilder vertreibende Vernunftlehre in vielfältigen anfänglichen Reformbewegungen gutgeheißen, geliebt. Damit als die Vorstellungen der Väter offenbarender Christus "geglaubt". Und aus genau diesen Bewegungen, die sich den Götterbildern verweigerten, weil ihnen die Vernunft heilig war. Und die sich in den ersten Jahrhunderten heftig um deren Wesen und ihr Verhältnis zum Glaubensgrund der Väter, wie auch deren kulturvernünftige Ausdrucksweise stritten. Daraus sind die christlichen Kirche und der Kanon, sind Islam und Koran hervorgegangen. 

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Vernunft antiker Aufklärung war historischer Heiland

Auch wenn bekannt ist, wie anfänglich vielfältige, noch konkurrierende Erkenntnisbewegungen waren. Der Name Jesus in den Evangelien nicht vorkam. Das christliche Wesen dort mit schöpferisch-hoheitlichen Bezeichnungen oder als Zeus-Pantokrator umschrieben und in anfänglicher Lehre vom Logos als der kreativen Vernünftigkeit gesprochen und geschrieben wurde. Ebenso wie bei den allersten christlichen Texten, wie beispielsweise beim Neuplatoniker Justin, der in der christlichen Lehre die wahre Philosophie sah, auch inhaltlich nur vom Logos gesprochen wurde. Und wie dann dem lebendigen schöpferische Wort (Logos) in ganz verschiedenartigen, meist dem Augustus-Evangelium nachgestellten Kult-Geschichten eine Gestalt gegeben werden musste. Was ja auch der Verfasser von Johannes deutlich macht. Oder wie sämtliche Kirchenväter, Konstantin und spätere Kaiser, ebenso wie die noch christliche Kalife und Verfasser des Koran, die auch den griechischen Philosophen geltende Vernunftlehre für das christliche Wesen hielten.

Im buchstäblichen Verständnis wird von aller Wissenschaft gegen alles Wissen weiter ein junger Guru um den See Genezareth gejagt, dem dann die Sinn machende Vernunft nur zur Verherrlichung oder Hellenisierung angedichtet worden sei. Die bis heute unbeantwortete, meist von holländischen Neutestamentlern getragene Radikalkritik hat zwar deutlich gemacht, dass der Logos das biblisch beschriebene historische Wesen war. Doch wie beim derzeit einsamen deutschen Radikalkritiker Hermann Detering (Radikalkritik.de) wurde der historische Jesus dabei bisher meist nur verneint. Die Vernunftlehre antiker Aufklärung wurde nicht in der heute erst möglichen Konsequenz als das historisch heils- bzw. wirksame Wesen bedacht. Noch weniger die heute gegenwärtige Vernunftlehre, die damals der echt lebendige Josua, lat. Jesus war.

Hier wird erstmals aufgrund des gesamten heute bekannten Wissens ein Schluss gezogen, den die Kritik verweigert, da sie alles für ein reines Glaubensgebilde hält. Den auch die die theologische Lehre nicht ziehen kann, weil sie wie gelernt und gewohnt einen jungen Guru an den Anfang stellt. Auch wenn sie heute deutlich macht, wie sich der Christuskult in antiker Vernunftlehre entwickelte. Im Weiterdenken des gegebenen theologisch-geschichtlichen Wissens, wie der Kritik, die bisher nicht nur das hoheitliche Wesen abstritt, sondern jede Aussage über den Messias und Christus nur aus alttestamentlichen oder griechischen Sagen ableitete oder den historischen Jesus ganz in Frage stelle, wird das verdeutlicht, woran kein Weg vorführt. Und was dann, wenn sich die Wissenschaft endlich damit auseinandersetzt, in wenigen Jahren selbstverständlich sein. Was dann den nicht nur den christlichen Glauben in völlig neuem Licht sehen lassen wird: Die historisch-hoheitliche Funktion der heute u.a. als Ökologie geltenden Vernunftlehre als verjüngter Josua, lat. Jesus.

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Hier wird erstmals klar gemacht, was reinen Kritikern, noch Vertretern traditioneller Theologie kaum möglich ist. Dort gilt heute ein gänzlich "abgeschriebener" junger Heilsprediger als gesetzt. Und wo die aufgeklärte Vernunft, die logisch-naturwissenschaftliche Lehre als Gegner des Glaubens gedeutet wurde, wie konnte darin das historische Wesen Jesus verstanden werden. Wie sollte eine von Gottesvorstellungen freie Vernunftlehre, wie sie heutigen Glaubensgegnern heilig ist, als genau das gesehen werden, was den historischen und damit heute lebendigen Jesus ausmacht? Dass die in antiker Aufklärung gegenwärtige Vernunft (der Logos) die traditionsorientierte Schriftgelehrtheit oder alte Gottesvorstellungen vertrieb, kann dort nicht bedacht werden, wo sich der christliche Glaube genau darin begründet. In heutiger Lehre wird zwar betont, das das Christentum keine Buchreligion sei, beklagte Benedikt XVI. das fehlende Hören. Doch die Schriftlehre wird wie selbstverständlich als Glaubensgrundlage gesehen. Daher ist es kaum möglich, die sich aus natürlicher Schöpfung ergebende Vernunftlehre als das historisch heilsame Wesen zu bedenken, hier in aller Konsequenz das für menschliches Leben maßgebende lebendige Wort zu hören.  

Wie in historischer Realität die antike Vernunftlehre vor obsoleten Lehren, zum Aberglaube gewordenen Glaubensvorstellungen bereite, was in jüdischer Geschichte als Josua, lat. Jesus bekannt ist, konnte daher bisher kaum bedacht werden. Weder für die traditionelle Glaubenslehre, noch für die Glaubenskritiker konnte das in Frage kommen. 

Wenn die derzeitige Glaubenslehre die Vernunft antiker Aufklärung als das christliche Wesen hinterfragen würde, müsste sie dann logischerweise auch bedenken, wir ihr die neuzeitliche Aufklärung den Teufel austreibt. Wen wundert, dass man sich lieber an einen jungen Mann als Exorzisten hält? Auf dem die Glaubens- und Lebenslehre der Hochschullehrer, wie ihrer Schüler gründet. Auch wenn der historische Jesus dann völlig belanglos wird, mit keiner der Bedeutungsaussagen, damit keinem der biblischen Sätze was zu tun hat. "Bibelfälscher" schimpft der einst meistgelesene und angesehene Neutestamentler Klaus Berger seine Nachfolger. Doch ähnlich wie der sich auf Vernunft als christliches Wesen berufende Benedikt XVI. oder der seine Forderung nach ganzheitlicher ökologischer Lebenweise in gegenwärtiger Vernunft begründender Franziskus, will der einst kritisch denkende Theologe absurderweise weiter einen jungen Mann als den schöpferischen Grund des Ganzen der Väter sehen. Auch wenn Benedikt XVI. den aus griechischer Naturphilosophie kommenden Logos als christliches Wesen sieht, in seinen Jesusbüchern beschreibt und vor dem Bundestag als Rechtsgrund in Ökologie zu bedenken gab. So wie für ihn, schließt es sich für die gesamten Lehre aufgrund traditioneller Vorstellungen völlig aus, die Vernunft als historisch wirksamen Grund des Christuskultes zu sehen.

Und selbst für völlig neutraler Geschichtswissenschaft, die den christliche Glaube nur in derzeitiger Belanglosigkeit beurteilt werden können, ist es kaum möglich, die Vernunftlehre antiker Aufklärung als das historische christliche Wesen zu bedenken. Und wo auch die Glaubensgegner logischerweise die heutige christliche Lehre als Gegner der ihnen heiligen Vernunft sehen. Da ist es für sie völlig ausgeschlossen, diese als den echt historischen Jesus zu bedenken. Wie nicht die bisher vergebliche, meist zu neuen Geistern führende atheistische Verneinung, sondern das aufgeklärte Verständnis des Alten die heilsame Aufklärung ist, kann so nicht erkannt werden.

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Logos mit Leben erfüllen

Logos gilt auch als Sinn, wie er sich einzig aus dem natürlich-kreativen Lebensfluss ergab, der zur Zeitenwende in Vernunft erklärt wurde. Solange der Logosbegriff ein groooßes Geheimnis, eine Art Gott oder gar Begriff für die traditionelle biblische Lehre ist, allenfalls eine philosophische Spekulation, bleibt nur heiße Luft. Dieser Logos lässt sich auch dort predigen, wo angeblich ein zweibeiniger Gott war. Doch die Vernunftehre des antiken Monismus, die auch sinngebende Grundlage der antiken Verhaltens war, seit Ernst Hackel "Ökologie" heißt, lässt sich nicht weiter als gestriger Glaubensgegenstand oder gar Gottesbild vergeistern. Was der Antike als Logos galt, wurde weder aus dem Buch oder Bauch, sondern aus dem heute Ökologie genannten natürlichem Welt-Ganzen abgelesen. Nach allem was wir über die Zeitenwende wissen, gibt es keinen anderen Schluss: Bei dem später als Josua, dann lat. Jesus genannten Wesen ging es um die Sinn machende Vernunft antiker Aufklärung, wie sie sich heute in wissenschaftlichen Begriffen ausdrückt.

Nicht die naturwissenschaftliche Aufklärung, sondern die hinter gegebener Aufklärung zurückgebliebene Glaubenslehre trägt die Schuld am heutigen Babylon, der unheilvollen der Sprachverwirrung. Bei dem, was heute in der Kirche verkündet wird, halten die Evolutionslehrer den von ihnen inzwischen zumindest in der Genmaximierung nachgewiesenen natürlichen Sinn eher unter Verschluss, als ihn mit dem christlichen Logos zusammendenken. Und wie kann erst ein Zeitgenosse, der einen "Sinn" darin sieht, sich für die Ökologie oder sonst aus vernünftigen Gründen für die Zukunft (nicht nur seiner Gene) zu engagieren, diesen Sinn als das sehen, was der Antike als Logos galt. Was auch als Geister vertreibender Josua, Jesus galt?

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Hier wird  erstmals unvoreingenommen von Glaubenslehren deutlich gemacht: Wo im buchstäblichen Bibelverständnis heute selbst von den Kritikern wie selbstverständlich ein charismatischer junger jüdischer Kyniker angenommen wird, der Grundlage aller theologischen Forschung und Lehre ist, ging es historisch um die (auch in Stoa oder Kynikern) geltende Vernunftlehre, die sich in nun natürlicher Schöpfung begründete. Was die biblisch bebilderte Heilswirkung erzielte war eine Vernunft, die heute beispielsweise als ganzheitlich ökologische oder humanistische Lebensweise ohne einen aufgeklärten Verstand der gemeinsamen kulturellen Wurzel weit vergeblich gepredigt wird. Die den Mythos und seine menschlichen Gottheiten, wie nationale jüdische Gesetzeshörigkeit verdrängende Vernunftehre war es, die Reformjuden, wie nun auch Römer gemeinsam in die bereits den Propheten geltende gottesbildfreie Verant-WORT-ung nahm. Damit genau das bewirkte, wofür in jüdischer Geschichte Josua stand, lat. Jesus.

Kulturelle Logik statt theologischer Lug und Trug

Nicht nur die Kritik, dass es historisch keinen Heilsprediger mit Namen Jesus gab, dieser nicht das hoheitlich beschriebene Wesen war, wird hier weitergedacht. Auch warum richtigerweise die Vernunftlehre nicht nur die Rolle alter Glaubensvorstellungen übernahm, sondern im Kult Göttergeschichten und alttestamentliche Aussagen aufgegriffen, kultur-volksgerecht vermittelt wurden. So wird im Licht heutigen Wissens um kulturelle Kommunikation deutlich gemacht, warum die anschaulichen Geschichten in kreativer Kulturentwicklung notwendig waren. Warum die menschlich-volksverständlichen Bilder gebracht wurden, der Vernunft ein altbekanntes Gesicht gegeben werden musste. Warum damit die Logos genannte Vernunftlehre auch in ihrer kulturgerechten Ausdrucksweise/Gestalt (der bekannten Person) kein Scheinwesen war. Denn nur so konnte sie in kreativer Kulturentwicklung die Rolle/Aufgabe jüdischer, wie griechisch-römischer Glaubenstradition übernehmen. 

Was bisher als theologischer Lug und Trug galt, in der kirchlichen Lehre Verherrlichungsrede für den jungen Mann genannt, wird in Vernunftlehre Logik. Was man auch in der Glaubenslehre meinte als gestrige Dogmatik verneinen zu müssen, lässt sich so als geschichtliche Wirklichkeit verstehen. Und auch die dafür gebrauchten volksverständlichen Kult-Bilder (so sehr ihr banales Verständnis hier beklagt wird) waren keine Täuschungen oder Missverständnisse. Sie lassen sich als zeit- und kulturgerecht, damit logisch verstehen.

Es war die als neuer Josua gesehene, lat. erst viel später einheitlich Jesus genannte Vernunftlehre antiker Aufklärung, die als wahrer eine Sohn, Messias und Christus gesehen wurde, ohne menschliches Zeugung zur Welt kam und leiden musste. Wer in aufgeklärtem Verstand des Alten (Auferstehung) von Blindheit befreite, taub geworden Traditionslehren und obsoleten Glaubensvorstellungen den Teufel austrieb, war kein junger Mann, sondern die als ewiges Wort verstandene Vernunft. 

Die zurecht beklagten Probleme heutiger Glaubensvorstellungen, die nicht nur für die täglichen Schreckensmeldungen verantwortlich sind, sondern auch die Unvernunft des Alltages, lassen sich nur in kultureller Aufklärung über die wahren historischen Wurzeln lösen. Ein aufgeklärtes Verständnis der Juden, Christen und Islam geltenden gemeinsamen kulturellen Grundlage wird das liefern, was noch christliche Kalife von der Weisheits-/Vernunftlehre als gelobtes Land erhofften: kultureller Friede und Leben in Vernunft.

Damit wird deutlich, dass das Lebensmaß von Christen, aber auch von Moslems und Juden eine Vernunftlehre/Weisheit sein müsste. Die heute auf Weltkonferenzen ausdiskutiert wird. Die als Humanismus oder als ganzheitliche Ökologie ohne ein aufgeklärtes Kulturverständnis und damit eine tiefgreifende Begeisterung und Verant-Wort-ung vergeblich gepredigt wird. 

Nach dem, was wir über die wahren Anfänge wissen, ist das, was heute meist als Glaube bzw. Religion gilt und in Kritik steht, traditionsorientierte Gesetzlichkeit (Buch-/Buchstabenhörigkeit). Es ist keine Liebe gegenüber der natürlichen Schöpfung, sondern gestrigen menschlichen Gottesvorstellungen, übernatürlichen Mächten und auch modernen Konsum- und sonstigen Vergötzungen. Damit genau der Aberglaube, wovon die als neuer Josua bebilderte Vernunftlehre befreien sollte.

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Daniel Chodowiecke 1791: Im Moment der Aufklärung, zu dem die römische Göttin der Erkenntnis, Minerva, das Licht spendet, finden die Religionen der Welt zusammen.  (Wiki: "Aufklärung")  

Doch die Aufklärung, wie sie die den Mythos -auch Minerva- ablösende Vernunft brachte, ist in Neuzeit noch nicht abgeschossen. Sie geht weiter im aufgeklärten Verständnis Jesus. Und dadurch der Vertreibung von Götzenbildern, die für die Trennung von Wissen und Glaube, wie die sich bekämpfenden Glaubenslehren verantwortlich sind.

Warum - die Liebe bleibt 

Nicht nur der in meist missbrauchten mittelalterlichen Lehren begründete, weltweit mörderische Kampf der Kulturen lässt sich dauerhaft nur in Aufklärung überwinden. Hier wird auch davon ausgegangen, dass kognitives Wissen nicht reicht, um sich wirklich weltvernünftig, auf kreative Weise zukunftsgerecht zu verhalten. Wie sich beobachten bzw. in Evolutionslehre nachvollziehen lässt, benötigt eine menschliche Kultur dazu einen aufgeklärten gemeinsamen Kult benötigt, der ihrer jeweiligen Wurzel gerecht wird. Es macht einen Unterschied, ob moderne Menschen Götzenbilder oder die Natur, das Leben und den sie hervorgebrachten logischen Lebensfluss lieben, die sich aus Schöpfung ergebende, Sinn machende Vernunft (Christen Jesus) glauben. Denn erst aus kulturgerechten Begeisterung für die Natur bzw. die Kreativität des Ganzen und einen zeitgemäßen Kult, entsteht eine gesamtheitliche Verant-Wort-ung und Lebenswiese.

Im Bewusstsein, dass Gefühle und Emotionen im menschlichen Kopf, damit dem Verhalten den Ton angeben, wird die Vernunft nicht in Frage gestellt. Vielmehr wird so die Notwendigkeit eines aufgeklärten gemeinsamen Kultes oder kunstvoller Phantasiebilder in heutiger Evolutionswissenschaft (damit Vernunftlehre) begründet.

Die neuzeitliche Aufklärung hat nur in ihrem Ansatz zum atheistischen Nihilismus geführt. Ihr moderner ökologischer Monismus macht uns in Kultur-Aufklärung zu monotheistischen Geschöpfen in kultureller Gesamtverant-wort-ung. Und die moderne Evolutionslehre, die einen kreativ-sinnvollen Schöpfungsprozesse ohne Gottesvorstellungen liefert, schafft erst die Grundlage das zu verstehen, was der Antike als Logos heilig war, bei Christen heute Jesus heißt. Mit der Evolutionslehre ist erst eine geisterfreie, sich aus natürlicher Schöpfung ergebende Vernunftlehre gegeben. Die inzwischen gar vom Sinn der Natur/des Lebens spricht und gleichzeitig auch die Vernunft des die Emotion ansprechenden, Gemeinschaft schaffenden Kultes sowie seiner Phantasiebilder und Geschichten verdeutlicht.

Gerhard Mentzel, Schänzelstrasse 9, 67377 Gommersheim

will mit diesem Projekt Anstoß zu einem aufgeklärten Verständnis dessen geben, was der heute Jesus genannte historische Grund nicht nur des christlichen Glauben war und ist. Frei von Glaubensvorstellungen und Lehrhypothesen wird in Auswertung des heutigen Wissens über die historischen Kritik, die Reformbewegungen antiker Hochzivilisation, die Anfänge des daraus hervorgegangenen Christus-Kultes oder die archäologischen Erkenntnisse, auch über die verschiedenen Vorgängerkulturen, ebenso wie die biblischen Bedeutungsinhalte, der Nachweis erbracht: 

Der historische Jesus, der taube Gesetzlichkeit zu in Vernunft begründeten Verhaltenslehren führte, obsolete Gottesvorstellungen tilgte, von Aberglaube erlöste, so die Kulturen versöhnte und in seiner menschlichen Ausdrucksweise bis zur neuzeitlichen Aufklärung getragen hat, lebt wirklich.

Herzlichen Dank für Anregungen, Berichtigungen und historisch begründete Argumente, dass es in antiker Hochkultur nicht um die heute Ökologie genannte Vernunftlehre, sondern nur einen hingerichteten Heilsprediger Namens Jesus oder ein Hirngespinst ging:

gerhard.mentzel@gmx.de