Aufklärung:

Auf(v)erstehung der Vernunft als maßgebendes Wort: 

Jesus Christus.

Es gibt nach heute gegebenem Wissen keine Zweifel mehr: Wo von Jesus oder Christus die Rede ist, hat im Wandel vom Mythos zum Logos nachweislich das gewirkt/gewandelt, was auch heutiger Aufklärung als in Natur/Schöpfung begründete Vernunft, Weisheit, Öko-logos heilig ist. Das historische Wesen kann nach allem was uns heute bekannt/offenbar ist, weder ein junger Mann, noch ein Mythos gewesen sein. Was dann die hellenistischen, wie hebräischen Vor-bildern erfüllend, damit in deren Geschichten zur Welt gebracht wurde, war das, was wir heute als ökologisch, vernünftig für die Weltgemeinschaft und über ein kurzsichtiges Ego und Triebe hinaus auch sinnvoll für das eigene Wohl in Händen halten. Was jedoch ohne Kulturaufklärung, damit kultureller Begründung und Vertiefung kaum gehalten wird.

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Moses stand im Alten Testament für eine aus Ägypten kommende, aus dem kreativen Ganzen abgeleitete Bestimmung (Wort oder Weisheit) im ewigen Wandel. Josua stand im Prozess antiker Aufklärung für die Vertreibung der menschlichen Gottesbilder und damit die Hoffnung auf eine goldene Zeit als gelobtes Land: Leben in kulturellem Friede und Vernunft. Wo in dessen Namen Jesus steht, ging es um eine Vernunft und Weisheit, nach der nicht nur alles evolutionäre Werden erklärt wird und die auch für das Verhalten maßgebend war, sondern heute erneut gegen erstarrte Glaubensvorstellungen und menschliche Gottesbilder spricht. Eine von natürlicher Kreativität ausgehende Vernunft, die bei den Propheten als schöpferisch Wort galt, wurde von den Griechen philosophisch/theologisch als neues Verhaltensmaß noch abstrakt gepredigt. Sie hat dann im Sinne der vormals auch in jüdischen Königen personifizierten Weisheit als Chrestos (bereits von Homer bekannt) die Orakel, Mythen und ihre Gottheiten erklärt. Damit auch alte Ausdrucksweisen eines nun natürlich zusammenhängenden Weltganzen in Vernunft auf neue Beine gestellt. So im aufgeklärten Verstand (Auferstehung) den in Moses zum Ausdruck gebrachten bildlosen Kult eines kreativen Ganzen universal wieder lebendig werden lassen. Und wer dann auch noch die überkommenen Geister, taub gewordene jüdische Gesetzlichkeit, wie in die Jahre gekommene griechischen Götter erfüllend vertrieb, hinter der an Weihnachten vielbeschworenen Hoffnung auf Friede stand, war kein junger Mann oder Jesus Christus-Mythos. Es ging eindeutig um die im kreativen Ganzen begründete Weisheit und Vernunft als neuer Josua, Jesus.  

Die heutige Wissenschaft hält Jesus und Christus in Händen -  die wissenschaftliche Hypothese vom Heilsprediger oder Glaubensmythos hält ihn unter Verschluss

Wie es bei Jesus Christus um den "Logos" oder das lebendige Wort ging, wird jeder Theologe bestätigen. Er hat nach heutiger wissenschaftlicher Hypothese und des Glaubens seiner Lehrautoritäten in Blockvorlesungen, Seminaren mit anschließender Prüfung dessen, was gestern galt gelernt, warum ein junger Heilsprediger als Logos gesehen oder apologetisch-hellenistisch so ausgegeben wurde. So selbstverständlich wie das 1x1 oder die wissenschaftlicher Erklärung der elektronischen Funktionsweisen erscheint ihm daher, dass ein jüdischer Wanderkyniker mit Name Jesus zum Guru oder apologetisch als Heilsbringender Logos hingestellt wurde. Statt zu erklären, wie die Vernunftlehre antiker Aufklärung echtes Heil war, damit als neuer Josua (Jesus) gesehen wurde, ist selbst bei den die historische Person Jesus verneinenden Radikalkritikern zu lesen, wie ein Jesus-Mythos der Logos war. Doch wie soll das, was wir heute in Ökologie oder davon ausgehender Weisheit beschreiben, ein junger Mann oder Mythos gewesen sein? Einen Menschen kann man im Aberglaube als Gott auf Erden - was immer das dann auch sein soll - hinstellen. Oder wie im bereits naturwissenschaftlich aufgeklärten Land der Dichter und Denker in ihm das "Heil" eines 1000jährigen "gelobten Landes" erhoffen. Aber der antiken Hochzivilisation unterstellen zu wollen, sie hätte einen jungen Heilsprediger oder einen Jesus-Mythos als das gesehen, hingestellt oder erhofft, was seit Beginn der Philosophie aus dem jetzt natürlichen Lebensfluss abgeleitet wurde, das ist mehr als Aberglaube. Anzunehmen dass Juden, die sich gerade dadurch unterschieden, dass sie die menschlichen Gottesbilder ablehnten und Griechen, die diese Kult-Bilder nun in Vernunft diskutierten, sie hätten einen jungen Heilsprediger vergöttert oder einen Christusmythos entworfen, das ist mehr als grotesk.  

Es spricht nicht nur gegen alle Natur- sondern auch Geschichts- und Geisteswissenschaft, daß das, was antiker Bidlung als Logos lebensbestimmend war, dem Duden nach als Naturgesetzlichkeit, auch vernünftige Rede, Sinn, Weltvernunft, kreative Kraft, Logik...galt, in einem jungen Mann oder Mythos gesehen wurde. Wenn dann auch noch den heute bekannten vielfältigen anfänglichen theologischen Bewegungen und der daraus entstandenen jahrhundertelangen hochintellektuellen Christologie-Diskussion um das Wesen der Vernunft unterstellt wird, es wäre um einen Menschen mit Namen Jesus gegangen, dann ist es unfassbar, wie die buchstäblichen biblischen Bilder einiger weniger für die Kultles ausgewählter Evangeliengeschichten, die in Geschichte kult(ur)vernünftig waren, heute hinters Licht führen. Von der Tatsache, dass der Name des neuen Josua (Jesus), der wie selbstverständlich in allen dicken wissenschaftlichen Werken über die christlichen Anfänge, die vielfältigen Reform-Lehren in Nordafrika und rund um das Mittelmeer und ewigen Diskussionen zu lesen ist, dort weder vorkam (weil der Name des lateinischen Josua erst mit der volksverständlichen Übersetzung der Reformatoren einheitlich gebracht wurde), noch dass es auch nur an einer Stelle um einen jungen Mann oder Mythos gegangen sein kann, ganz zu schweigen. Statt zu verstehen, was den Alten als kreativer Grund wesen-tlich war und sein wird, im bildlosen Kult JHWH, heute Gott oder Allah genannt wird und in antiker Vernunft dann offenbar//erklärt/erkannt war, wird so in neuzeitlicher Aufklärung vom "Gottestod" gesprochen.

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Abtreibung statt Geburt und Auferstehung

Solange die theologische Wissenschaft nur nach einem sich als Wanderkyniker, Weisheitslehrer betätigenden Junghandwerker... Ausschau hält, an Weihnachten bei Dokumentarfilmen die Geburt eines jungen Guru zu sehen ist, der in der Kirche als gutherziger junger Mann oder als Heiland, wie eine Art mythischer Christusgott verkündet wird, ist Abtreibung und Kreuzigung zugleich. Die gegenwärtige Weltvernunft, Weltverbundenheit, nach der mit Blick auf die heutigen Probleme (ob ökologische Unvernunft, Kampf der Kulturen und neuer postrationalem Nationalismus) gar in Berufung auf den antiken Logos-Begriff gerufen wird, kann so nicht in christlicher Gestalt das Licht der Welt erblicken. Die  Vernunft, die zwar nach dem kulturellen Wandel im ersetzenden Erbe der Götter das Licht der Welt erblickte, kann so keine Kulturbedeutung bekommen. Was in der Kirche auf kreative Weise als Kind eines Gottes zur Welt gebracht und im Koran als prophetische Rede, so in evolutionärer Entwicklung eine echt kreative Verjüngung in Kult(ur) war, bleibt verborgen.

Öko-logos ist kein Mythos mehr

Selbst die als Radikalkritiker geltenden Neutestamentler, die bereits am Ende des 19. Jahrhunderten nachwiesen, dass kein junger Mann, sondern der Logos das historische Wesen war, mussten auch bei ihrem Bezug auf die antike Philosophie noch von einer Art Jesus-Mythos ausgehen. Doch darin lässt sich das historische und biblisch bebilderte Geschehen so wenig erklären, wie in einem jungen Mann. Auch die bereits am Anfang der Aufklärung angestrebte natürliche Theologie oder Vernunftreligion war so zum Scheitern verurteilt. Doch heute lässt sich verstehen, wie die antike Vernunftlehre, damit das, was wir heute als Ökologie oder Weltvernunft ohne Kulturaufklärung vergeblich fordern, genau den kulturellen Wandel bewirkte, dessen Bedeutung biblisch im Erbe kultureller Vor-bilder bebildert ist. Wie die Vernunftlehre antiker Aufklärung genau das bewirkte, für was die Juden Josua "Jesus" oder die Griechen seit Homer "Chrestos" und damit als schöpferisches "Wort" oder kreative "Weisheit" wahrer König der Juden und so auch für Griechen Messias war.

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Der gemeinsame Kult, der selbst von götter-kritischen griechischen Vernunft-Philosophen wie Epikur als Voraussetzung für ein kreatives Staatswesen gesehen wurde, kann von einem jungen Mann oder Mythos ausgehend, seine Aufgabe nicht mehr erfüllten. Aus Begeisterung für das auf natürliche Weise seit dem Sternenstaub auch in Kultur auf evolutionäre Weise Gewordene, kann so keine kulturell begründet tiefgreifende gemeinsame Verant-wort-ung mündiger Menschen ausgehen. Der heutige Kult kann keine konstruktiv-kreative Vernunft bewirkt, ist damit für moderne Unvernunft oder reine Konservativität ohne Kreativität verantwortlich. Heute gilt ein fern aller Natur/Schöpfung begründeter, buchstabenhöriger Glaube, der in der Säkularisierung der westlichen Welt zwar bedeutungslos wurde. Der gleichzeitig aber nicht nur für die eigenen mittelalterlichen Vorstellungen, sondern den Krieg der Kulturen verantwortlich ist. 

Was in den biblischen Texten als historisches Geschehen in hoheitlicher Gestalt kultgerecht und volksverständlich bebildert wurde, kann nur das gewesen sein, was auch den Herausgebern dieser Kultlesetexte galt. Allein der Logos/die Vernunft ist ohne menschliche Zeugung zur Welt gekommen, hat gelitten, von Blindheit befreit, hat Totgesagtes auferweckt, zur Ablehnung taub gewordener jüdischer Gesetzlichkeit, wie der Götter- und Kaiseropfer, damit als sog. Christen verfolgter Denker geführt. Auch dass die Vernunft im Erbe der jüdischen Tradition, wie der griechischen Vor-bilder, die jetzt in Weisheit erklärt/erfüllt waren, das Licht der Welt erblicken musste, um in Kultur kreative Wirkung zu entfalten, ist klar. Nur die damalige Vernunft, nach der in anfänglicher Wissenschaft alles Werden erklärt wurde und für die sich auch die vormals die Kreativität der Sonne verherrlichende Kaiser wie Konstantin begeisterten, kann jedoch an Stelle der Tradition und ihrer Gottheiten getreten sein. Nur die Vernunft kann auch den von Anfang im kreativen Ganzen, jedoch taub gewordenen gottesbildlosen jüdischen Monotheismus und seine Verhaltenslehren in nun universaler Weise begründet haben.

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Alles zeugt von Vernunft

Alle anfänglichen Kultbilder haben nichts mit einem jungen Mann oder Mythos zu tun, sondern sind Zeugen der Vernunft antiker Aufklärung. Ob ein Hirte entsprechend der allegorisch verstandenen jüdischen Väterfiguren oder hellenistische Vor-bilder, wie des inzwischen für Vernunft stehenden Mithras zu sehen ist. Ob ein Fisch als Zeichen der Fruchtbarkeit des nun logisch erklärten Lebensflusses galt. Oder ob ein Zeus-Pantokrator, wie er im philosophisch-monistischen Monotheismus an der Spitze des Götterpantheons stand, nun "Christus" war. Es kann im neuen für Juden und Griechen geltenden Kult bei diesen Symbolbildern nicht um einen jungen Mann oder Mythos gegangen sein. Es ging um das, was dem Denken hellenistischer Hochzivilisation als Logos/Weisheit maßgebend war. Was heute als Ökologie, ganzheitliche Lebensweise oder Weltvernunft ohne kulturelle Aufklärung vergeblich gepredigt wird.

Allen ganz verschiedenen, anfänglich noch verworrenen, sich bitter bekämpfenden, von neuer Erkenntnis ausgehenden Reformbewegungen die inzwischen als christlich gelten, lag die Logos genannte Vernunftlehre antiker Aufklärung zugrunde. Auch die Denkweisen, die damit in Verbindung gebracht werden müssen, sind Zeugen der Vernunft. Ob der Ruf nach neuem Bund/Verständnis in Qumran ausgegraben wird oder die jüdisch-philosophische Bildung der Reformjuden Alexandriens auf den Logos als jetzt erfülltes/lebendiges Wort setzte. Was gar als Geburt der Christologie gilt.Selbst die in Josephus zum Ausdruck kommende jüdische Apologie, die dem Judentum im römischen Sinne Geschichte gab und auf Augustus als messianische Verwirklichung von Vernunft setzte, zeigt, wie postfaktisch die Hypothese vom mehr oder weniger herrlichen Heilsprediger oder Jesus-Mythos ist. Im gesamten Denken der Zeitenwende und Spätantike ist es bekanntlich um die Logos genannte Vernunftlehre des jetzt in Logik erklärten Lebensflusses gegangen. Was im prophetischen Sinne als nun universal geltendes Wort verstanden wurde.

Nicht wegen dem Prolog des Johannestextes, sondern nach nüchterner Betrachtung der Geschichte, wie der bebilderten Bedeutungsinhalte, ging es auch im gesamten Neuen Testament um das, was wir heute Weltvernunft nennen. Diese war auch theologisches Thema in der Unmenge an entstandenen neuen Kultlesetexten, von denen Kirchenväter genannte Neuplatoniker, deren christliches Wesen bekanntlich der Logos war, einige wenige für den biblischen Kanon auswählten. Einen Kultlesetext, den sie dem Kanon des Markionismus, der nur die Vernunft gelten ließ und das bisher gelesene Alte Testament ablehnte, entgegenstellte. Dabei das Alte Testament, somit auch das Erbe der wundersamen Götter der Griechen oder die Kaiserevangelien auf kultur-kreative Weise aufnehmen, fortsetzen musste. Wer sich jedoch nicht nur an die wenigen ausgewählten und inzwischen eingedeutschten Texte hält, die aus der Unmenge ausgewählt wurden. Wer die sog. Apokryphen, die Weisheitslogien oder ursprünglich geltende Texte, wie beispielsweise den noch in den in der Kirche gelesenen und beinahe in den Kanon aufgenommenen Hirten des für Weisheit stehenden Hermes anschaut, der muss völlig verrückt sein, wenn er dann weiter einen verherrlichten Wanderkyniker oder Christusmythos als christliches Wesen bedenken will. Die in Natur begründete Vernunftlehre und Weisheit war es, die als neuer Josua und Christus (alte Orakel erklärende Weisheit) wirkte.

Und auch die sogenannten außerbiblischen Zeugen sind - selbst wo es sich um spätere Einschiebungen handelt - bei Licht betrachtet Zeugen der als Christus wirkenden Vernunftlehre. Die war bis ins Mittelalter auch in den Möchsstuben maßgebend, wo nachträglich der Kirche eine volksverständliche Geschichte gegeben, so auch Kirchenväter erfunden wurden. 

Der christliche Logos war so wenig ein Mythos, wie die Vernunftlehre neuzeitlicher Aufklärung, die gegen die gestrige Glaubenslehren und buchstäblich-menschliche Gottesbilder spricht. Was inzwischen als Ökologie gilt, ist kein Mythos. Was heute von Gegnern gestriger Glaubensvorstellungen als Weisheit zur Lösung der Weltprobleme (ohne Kulturaufklärung leider vergeblich) gepredigt wird, war das christliche Wesen

In keiner der anfänglichen Darstellungen oder der Unmenge an neuen Kulttexten, die einen neuen Moses, Messias (in den biblischen Evangelien im Erbe griechischer Göttersöhne und Kaiserevangelien) bebildern und in keiner einzigen der vielfältigen Reformbewegungen in ganz Nordafrika, rund um das Mittelmeer oder bei der Mission der naturverherrlichenden Germanen und Franken (freien Männern) kann es um einen rebellischen Kyniker mit Namen Jesus oder nur einen Mythos gegangen sein.

In der Jahrhundertelangen Diskussion über das Wesen des Vernunft kommt ein junger Mann mit Namen "Jesus" auch nicht vor. Der Name "Josua" wurde soweit bekannt erstmals in der lateinischen Übersetzung des Kanon in Jesus und von Kalifen gebraucht, denen es um die Hoffnung auf ein in Vernunft als neuer Josua begründetes goldenes Zeitalter als gelobtes Land "Leben in Vernunft und kulturellem Frieden" ging. Beim messianischen Isa, wie seiner messianisch verehrten Mutter ging es weder um eine Hebräerin, die einem Zimmermann einen Bangert unterschob, noch die Mutter eines Mythos. Auch den Verfassern des Koran galt bekanntlich der Logos als lebendiges Wort. Das dort nicht wie im griechischen Westen von Mutter Kiche als Gottessohn, sondern als prophetische Rede eines Mohammed arabisch zur Welt gebracht wurde. Mit der volksverständlichen Übersetzung der Reformation wurde Jesus dann einheitlich als Name für das die schöpferische Weisheit verkörpernde Wesen, das bisher mit christologischen Gottesnamen umschrieben war, in den Kanon eingeführt.

Aber selbst wenn von Anfang an von Jesus gesprochen worden wäre, so ist es Fakt: Es ging dabei weder um einen jungen Mann, noch einen Jesus-Mythos. Durch die alte Geister (griechische Gottesbilder, wie jüdische Gesetzlichkeit) vertreibenden Vernunftlehre wurde das "Gelobte Land" erhofft, für das im Alten Testament Josua stand. Selbst in postfaktischen Zeit kann nicht weiter ein junger Mann oder Jesus-Mythos an den Anfang gestellt werden.

Abstreiten ist noch keine Aufkärung

Nach Christus nun auch die historische Person Jesus abzustreiten, so letztlich nicht nur die christliche Glaubensgeschichte zum Mythos zu machen, ist keine Aufklärung. Nur zu wissen, dass die kleinen Kinder nicht vom Klapperstorch kommen, bringt nicht weiter. Doch die Erkenntnis, dass das maßgebende Wort Gottes, das man bisher in eigenen Büchern liest und sich auf Jesus oder Mohammed beruft, als die der Aufklärung heilige, auf Weltkonferenzen diskutierte Vernunft zu verstehen ist, wird Vernunft in kulturellem Friede lebendig werden lassen.

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Friede und Fortschritt oder Krieg konservativer Kulturen

Ob Religionen Vernunft, Friede und Fortschritt bewirken oder das Gegenteil, hängt an ihrem Verständnis. Hier wird daher deutlich gemacht, was einer theologischen Wissenschaft, die in ihrer gesamten Forschung meist nur nach dem Grund für die Verherrlichung oder Herrlichkeit eines Wanderpredigers fragt, darauf ihre gesamten Lebenswerke und Glaubensvorstellungen baute, kaum möglich ist.

Revision der Religion

Der Nachweis, dass am Anfang die die in Natur begründete, bisher als Gegner des Glaubens geltende Vernunft dazu führte, den alten Gottheiten und traditioneller Gesetzlichkeit abzuschwören und nur diese gegenwärtige Vernunft für die Verhaltenslehren maßgebend war, wird im Rahmen einer evolutionären Entwicklung zu einem völlig neuen Verständnis von Glaube führen. 

Der Verfasser dieser Seite, Gerhard Mentzel, hat als Laie, frei von Lehrmeinungen oder Glaubensvorstellungen seit Jahrzenten das  gesamte deutschsprachige wachsende Wissen über die Anfänge, auch des Alten Testamentes und dessen Entstehung ausgewertet. Er ist allein verantwortlich für die in allen Abschnitten zu findenden vielfältigen Argumente, dass es beim historischen christlichen Wesen um die Vernunft antiker Aufklärung ging. Diese entspringen den Ergebnissen der historischen Kritik, auch von Kritikern des Glaubens, ebenso wie der heutigen Erkenntnis über die theologische Bedeutung nicht nur der biblischen Kult(ur)texte oder dem Denken und Diskutieren einer Hochzivilisation, der die Vernunft immer heiliger wurde.  

Er bittet die Fehler oder Fehlschlüsse zu entschuldigen und ist dankbar für Berichtungen und Anregungen. Insbesondere aber im historischen Wissen begründete Argumente, dass es am Anfang doch nur um einen charismatischen jungen Mann oder einen Jesus-Mythos ging.

gerhard.mentzel@gmx.de

Will einer Forschung, die frei ist von Vorurteilen, auch über die Glaubenslehren, Anstoß zur einer völlig neuen Frage nach dem historischen Wesen Jesus und Grund christlicher Kultur geben.

Warum: Veraltete Glaubensvorstellungen prägen Weltbilder, die für das menschliche Verhalten maßgebend sind. Diese Vorstellungen in unserem Kopf entscheiden darüber, ob wir in egoistischer Kurzsicht leben oder einen natürlichen kreativen Sinn in Vernunft (Logos/Ökologie) sehen, uns dafür begeistern, kulturell weiterdenken und in schöpferischer Weise mündig gemeinsam Zukunft gestalten. Ob Menschen in mittelalterlichen, oft missbrauchten und mörderischen Glaubensvorstellungen verharren, durch ihre jeweiligen Büchern vor-gesetzten Glaubenslehren und Gottesbildern opfern, andere daher denken, die Wurzeln ihrer Kultur atheistisch ausreisen zu müssen, hängt vom kulturellen Vorverständnis ab. Der Nachweise, dass die heute naturwissenschaftlich in Evolution erklärte oder auf Weltkonferenzen diskutierte Vernunft das seit der Reformation erst einheitlich Jesus genannte historische Wesen war, führt nicht nur zu einer grundlegenden Revision der christlichen Religion.

Allein die Frage nach wissenschaftlicher Wahrheit lässt es nicht zu, weiter einen jungen Mann oder einen Mythos an den Anfang stellen zu wollen. Wer die Wurzeln des bildlosen Kultes auswerte, allein beispielsweise die monotheistischen Anfänge in ihrem jeweiligen Weiterdenken oder das Buch/Formen der Schöpfung" (Sefer Jetzira) als Grundlage des jüdischen Glaubens betrachtet, für den wird klar: Was heute in Ökologie erklärt wird, war Grund der gesamten Glaubensgeschichten, -lehren und Vorstellungen. Wir benötigen keine mittelalterlichen Modelle wie die Kabbalah oder Lehren mehr: Das Buch der Schöpfung und was danach für das gemeinsame Wohl vernünftig wäre, wird auf wissenschaftliche Weise beschrieben.  

Ziel: Wenn die theologische Forschung in konsequenter Aufklärung bzw. Verwertung heutigen Wissens das antike Vernunftverständnis als den historisch wirkenden Jesus hinterfragt. Und wenn Kirchenführer wie Benedikt XVI., der bereits vor dem Bundestag in "Ökologie" den in der Bibel als Jesus sprechenden universalen Rechtsgrund als christliches Wesen darstellte, zusammen mit Franziskus, der seine Praxis-Predigt in gegenwärtiger Vernunft begründet, darin auch den historischen Jesus zu bedenken geben. Dann geht der Weg ins gelobte Land, wie er in Vernunftlehre antiker Aufklärung als verjüngter Josua, lat. Jesus erhofft wurde, aufgeklärt weiter.

Die in Buchstaben und gestrigen Lehren begründete Glaubensvorstellungen werden sich weder im Christentum und noch weniger in anderen Kulturen mit eine Schlag tilgen lassen. Doch in Aufklärung und dann Berufung kirchlicher Wissenschaft und Autorität auf die anfänglich gemeinsame, in Schöpfung begründet Vernunft, führt kein Weg daran vorbei: Morgen werden sich mündige Menschen in Berufung auf ihre jeweilige Gründergestalten für die Vernunft begeistern, die heute auf Weltfriedens- oder Klimakonferenzen ausdiskutiert wird. 

Auch wenn sich mündige Menschen dann aus wissenschaftlich Gründen (ob in der Funktionsweise des Kopfes, der Kommunikation der Kultur, der Erfahrung im evolutionären Verlauf ...) Sonntags treffen, um gemeinsam die alten zu Lieder singen, ist das dann keine Selbstmanipulation. Ähnlich wie bereits in der Antike über die Vernunft der verschiedenen Kultformen diskutiert wurde, wird dies als Gebot kreativer Vernunft gesehen, ohne die heute laut atheistischer Evolutionswissenschaftler (Thomas Junker "Die Evolution der Phantasie") unsere Kultur keine Vergangenheit gehabt hätte und keine Zukunft hat.

Vision: Was bisher bei den Glaubenslehren durch die aufgeklärte Vernunft zurecht kritisiert wurde, gehört dann dem Gestern an. Kultformen, die sich in gemeinsamer Vernunft begründen, können sich nicht mehr bekriegen. Wo - im Namen der Gründer - das gilt, was für das gemeinsame Wohl von Morgen als vernünftig gesehen wird, gibt es keine gestrigen Lehren mehr, wie sie nicht nur den Nahen Osten im Mittelalter festhalten. Für Glaubenslehren, die meist missbraucht mörderische Folgen haben, sich gegen besseres Wissen weiter auf ihre Bücher und Gründergestalten berufen oder im Westen bedeutungslos geworden sind, muss im aufgeklärten Sinne die die ganzheitliche Vernunft (Ökologie) maßgebend sein. Was bisher auf Weltklima- oder -Friedenskonferenzen vergebliche Forderung bleibt, wird daher im Namen der jeweiligen Gründergestalten besungen. So begeistern sich mündige Menschen nicht mehr für mittelalterliche Vorstellungen, alte Geschichten oder streiten über menschliche Gottesbilder, sondern gestalten im aufgeklärten Bewusstsein ihrer Kultur gemeinsam auf kreativ-konstruktive Weise Morgen. 

Wie: Statt die Glaubenslehren nur abzulehnen oder im schriftgelehrten Klammern an jüdische oder hellenistische Kultlesetexte nur nachweisen zu wollen, dass kein junger Mann mit Namen Jesus oder Christus ein Mythos war, gar im dogmatischen aber-glaube daran festhalten zu wollen, wird hier konsequent weitergedacht. Damit in der Logos, heute Ökologie genannten Vernunftlehre die historische und heutige christliche Wirklichkeit verdeutlicht. So wird erstmals nachgewiesen: Die Vernunftlehre, die bisher gegen den Glauben sprach, mit Nitsche gar für den "Gottestod" verantwortlich gemacht wurde, heute in Evolution erklärt als Ökologie gilt, wurde zur Zeitenwende im bildlosen Sinne als ewiges Wort verstanden. Diese Vernunft war schöpferische Weisheit, damit der verjüngte Josua, lat. Jesus und hat geschichtlich als der die alten Orakel und ihre Götter erklärende Christus gewirkt. Im aufgeklärten Verständnis der kulturellen Wurzel und Vertreibung der Geister ist so die ganzheitliche Vernunft wieder zeit- und kulturgerecht zur Welt zu bringen.

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Bei einer von bisheriger Buchstäblichkeit freien Auswertung des historischen Wissens, des geistigen Kontext der vielfältigen anfänglichen Reformbewegungen, wie der Bedeutungsinhalte der biblischen Geschichten und ihrer Vor-bilder gibt es kein Argument gegen die Erkenntnis: Am Anfang war weder ein junger Wanderkyniker, noch ein Jesus-Mythos. Die Logos genannte Vernunftlehre antiker Aufklärung hat den bebilderten Kulturwandel herbeigeführt. Ihr galt die Hoffnung auf ein goldenes Zeitalter als gelobtes Land "Leben in Vernunft und kulturellem Friede", Josua, lat. Jesus.

Gerhard Mentzel, Schänzelstr. 9, 67377 Gommersheim,

dankt für Anregungen, Berichtigungen und historisch begründete Argumente, warum doch nur ein junger Mann oder ein Mythos und nicht die Vernunft das christliche Wesen Jesus war:

gerhard.mentzel@gmx.de 

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Daniel Chodowiecke 1791: Im Moment der Aufklärung, zu dem die römische Göttin der Erkenntnis, Minerva, das Licht spendet, finden die Religionen der Welt zusammen.  (Wiki: "Aufklärung")