Aufklärung:

Auf(v)erstehung der Vernunft als Jesus Christus

Es gibt nach heute gegebenem Wissen keine Zweifel mehr: Wo von Jesus oder Christus die Rede ist, hat in der Antike nachweislich der Öko-logos (eine von natürlicher Kreativität/Schöpfung ausgehende Vernunftlehre) die Geister vertrieben, die alten Orakel und Mythen erklärt. Was heute Evolution oder Ökologie heißt, hat eine Kulturwende bewirkt, lag der Kirche zugrunde und hat in Kanon wie Koran gesprochen.

Weder ein junger Mann, noch ein Mythos war nicht von Menschen gezeugt, befreite von Blindheit, trieb verfallenen Lehren den Teufel aus, sagte was statt zum Selbstzweck gewordener traditioneller Vorschriften jetzt geboten war. Nur in der damals geltenden Vernunft lässt sich die Neubegründung des prophetischen bildlosen Monotheismus und seiner Verhaltenslehren bei Juden und Griechen begründen. Während sich im Reformjudentum die verschiedenen Erkenntnisbewegungen aus Vernunft mit der Taubheit jüdischer Tradition auseinandersetzten, können die Griechen die Götteropfer bzw. den Kaiserkult nur aus Vernunft abgelehnt haben. Wer daher leiden musste und im allegorischen Verständnis des Alten gleichzeitig die verfallenen Kultvorstellungen in "Auferstehung" auf neue Beine stellte, war der Öko-logos. Wie die Vernunft antiker Aufklärung, die auch in Neuzeit gegen verfallene Glaubenslehren spricht, nicht nur das bewirkte, was in den Kulttexten gesagt wird und der Hoffnung auf das gelobte Land (Leben in Vernunft und kulturellem Friede: Josua, lat. Jesus) zugrunde liegt, sondern was historisch war, lässt sich nachvollziehen.

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Ob Religionen Vernunft, Friede und Fortschritt bewirken oder das Gegenteil, hängt an ihrem Verständnis. Hier wird daher deutlich gemacht, was einer theologischen Wissenschaft, die in ihrer gesamten Forschung meist nur nach dem Grund für die Verherrlichung oder Herrlichkeit eines Wanderpredigers fragt, darauf ihre gesamten Lebenswerke und Glaubensvorstellungen baute, kaum möglich ist.

Auch wenn heute klar ist, dass die Vordenker der Kirche und die sie erbauenden spätantiken Kaiser, die Verfasser früher Texte und Herausgeber des Kanon, wie auch die Väter des Koran, von der Logos (inzwischen Ökologie) genannten Weltvernunft ausgingen. Und wie in den biblischen, noch mehr den weiteren urchristlichen Texten sowie außerbiblischen Quellen kein historischer junger Mann das theologische Thema war, sondern das den anfänglichen Denkern geltende hoheitliche Wesen. Damit eine Vernunft, die von Geburt, über Lebenswerk bis Tod und Auferstehung jetzt realgeschichtlich als erfüllt gesehenen Geschichten beschrieben wurde, wie sie bisher für Mithras & Co. bekannt waren. Oder wie antike Philosophie christlich weitergedacht wurde, daher heute in der Bibel nachgeblättert wird. Wie so der für das inzwischen in Vernunft erklärte Werden und Weltgeschehen, damit "Vater" aller Götter stehende Jupiter/Zeus zu Christus wurde. Was für eine Weisheit stand, die das in Vernunft zum Ausdruck brachte, für was bisher die Mythen mit Blick auf die Geheimnisse des Lebens und Universums im Volkskult galten. Und wie das antike Denken alle Lehren über das richtige Verhalten, die auch im Neuen Testament nachgeblättert oder gar als Worte Jesus gelesen werden, im Öko-logos begründete.

Es wird selbst von Forschern, die nachweisen, wie Mohammed kein Zweibeiner war, sondern aus Christus hervorging, von diesen weiter ein Wanderprediger mit Namen Jesus vorausgesetzt. Dabei macht gerade auch das Wissen um die Bedeutung des christlich-kirchlichen Wesens im sich vom Christentum abspaltenden Islam mehr als deutlich: Am Anfang ging es weder um einen jungen Mann, noch einen Mythos, der dann zu Mohammed umgemünzt wurde. Wahrscheinlich wurde der Name für das in antiker Aufklärung erhoffte gelobte Land (goldene Zeitalter: Leben in Vernunft und kulturellem Friede), Josua, lat. Jesus, erstmals von den Kalifen gebraucht, auf die sich heute die Gottesstaats-Krieger berufen.

Doch auch dort, wo ein junger Mann als Grund des Glaubens oder dieser gleich ganz abgestritten wird, blieb bisher nur Mythos. Während inzwischen die Geschichten und Vätergestalten des Alten Testamentes nicht mehr wörtlich gelesen werden. Vielmehr in aufgeklärter Weise als nachträglich verfasste Geschichte(n) eines Glaubenswandels bei der Entstehung des bildlosen, seine Kult- und Verhaltensgebote aus dem "Buch der Schöpfung", der Kreativität des Weltganzen ableitende Religion betrachtet werden. Im Christentum wird weiter eine Art Charismatiker oder Kyniker und mit dessen Wegfall noch mehr ein  Mythos an den Anfang gestellt. So ist die christliche Lehre - ob mit oder ohne einen historischen Einzelmenschen - zum weitgehend unbedeutenden Glaubensmythos geworden.

Selbst wenn klar sein müsste, dass die anfänglichen Christen aus vielfältigen konkurrierenden Reform- und Erkenntnisbewegungen hervorgingen und die Kultopfer an menschliche Kaiser und Götter aus Vernunft verweigerten. Sie daher als "Christen" (Anhänger der Weisheit/Vernunft) verfolgt wurden. Sämtliche Forschung, selbst die den Kulturwandel der Römer in Aufklärung antiker Hochzivilisation beschreibenden Historiker und auch die Kritiker, die alles auf den Kopf stellen wollen, in einer anderen Form von Schriftlehre das Leben Jesus aus Göttersagen ableiten, setzten einen jungen Mann oder einen menschlichen Gottesmythos voraus. Doch selbst wenn der in den Katakomben neben anderen Symbolen für die Vernunft des natürlichen Lebensflusses (den Öko-logos) gemalte Fisch bereits auf einen "Jesus Christus ist Gottes Sohn und Erlöser" verwiesen hätte. Was kaum anzunehmen ist, da der Josua- bzw. Jesus-Name erst in der Spätantike aufkam. Mit einem jungen Mann oder einem Mythos kann das alles nichts zu tun haben.

Es wäre um Josua gegangen, der im schöpferischen Wort (hebr. Vernunft) die Geister vertrieb und in Aufklärung ein goldenes Zeitalter bringen sollte. Um die bereits bei Homer "Christus" genannte Weisheit, die auch nach Herodot die Orakel erklärte und in Zeitenwende der nun gesalbte wahre König als damit Mittler schöpferischen Maßes war. Wer als Sohn des für schöpferische Weisheit stehenden Davids und statt menschlicher Götter, als wahrer Sohn, damit auch als realgeschichtlicher Erlöser galt, war der Öko-logos. So wie sich beispielsweise der das Alte Testament ablehnende, damit einen christlichen Kanon erst hervorrufende Marcionismus oder das Reformjudentum (nicht nur der Bildung Alexandriens, aus dem die Christologie und Kirche hervorging), bekanntermaßen in Vernunft begründete. So ist es völlig unmöglich, dass die Sekte eines jüdischen Kynikers oder ein Glaubensmythos zur Ablehnung des Götter- und Kaiserkultes im römischen Kulturwandel führte und so den historischen Anfang des sich im Westen ausbreitenden Christentums ausmacht. So ist heute zwangsläufig jeder  Zuwachs an Wissen über das wahre geschichtliche Geschehen, ebenso wie die Bedeutung der biblischen Bilder ein weiterer Beleg für die Vernunft als christliches Wesen.

 Zwar wiesen zwar bereits am Anfang der Aufklärung bisher weitgehend unbeantwortete radikalkritische Neutestamentler nach, dass der Logos das historische christliche Wesen war. Doch war es noch zu früh, in der Vernunftlehre, die mit Beginn neuzeitlicher Aufklärung den buchstäblichen Glaube zum Einsturz brachte und bis heute als dessen Gegner gilt, den historisch wirkenden Jesus zu bedenken. So blieb nur ein Jesus-Mythos. Wie er auch bei Benedikt XVI. und ähnlichen Kirchengeschichts- oder Schriftkennern herauskommt. Weil die zwar oft die antike Weltvernunft als Wesen des christlichen Glaubens betonen, aber weiter an einem jungen Guru festhalten. Und daher die heute meist gegen die Glaubenslehren sprechende Vernunft nicht als das historisch "wirk-liche" Wesen und theologische Thema bedacht werden kann.

Doch am Anfang war weder ein charismatischer junger Mann, noch ein Mythos. Was im kulturellen Erbe jüdischer Erzählungen, wie hellenistischer Mythen zur Welt gebracht wurde, war das genaue Gegenteil eines Glaubensmythos. Das geschichtlich beobachtbar wirkende Wesen war die in antiker Aufklärung als Logos den Mythos erklärende, damit ablösende, heute Ökologie genannte Vernunft. Die ergab sich aus nun natürlicher (in Logik/Vernunft erklärter) Kreativität und wurde so auch kulturgerecht, im Neuverstand alter Mythen zur Welt gebracht. Die von christologischen Reformjuden, wie allen griechischen Denkern bekannte und diesen maßgebende Weisheit/Vernunft hat gegen nationale gestrige Glaubenslehren und menschliche Gottheiten alter Mythen gesprochen. Sie hat nun nicht nur gesagt, was statt tauber Gesetzlichkeit und Tradition im Verhalten, sondern auch im Kult geboten war. Was auch gegenwärtig gegen herrschende, jedoch veraltete, biblisch-buchstäbliche Glaubenslehren und menschliche Gottesbilder spricht, war der historische und ist der auch heute wirkliche Jesus und Christus.

Der Verfasser dieser Seite: Gerhard Mentzel, Gommersheim, Schänzelstr. 9

hat als Laie, frei von Lehrmeinungen oder Glaubensvorstellungen seit Jahrzenten das  gesamte deutschsprachige wachsende Wissen über die Anfänge, auch des Alten Testamentes und dessen Entstehung ausgewertet. Er ist allein verantwortlich für die in allen Abschnitten zu findenden vielfältigen Argumente, dass es beim historischen christlichen Wesen um die Vernunft antiker Aufklärung ging. Diese entspringen den Ergebnissen der historischen Kritik, auch von Kritikern des Glaubens, ebenso wie der heutigen Erkenntnis über die theologische Bedeutung nicht nur der biblischen Kult(ur)texte oder dem Denken und Diskutieren einer Hochzivilisation, der die Vernunft immer heiliger wurde.  

Er bittet die Fehler oder Fehlschlüsse zu entschuldigen und ist dankbar für Berichtungen und Anregungen. Insbesondere aber im historischen Wissen begründete Argumente, dass es am Anfang doch nur um einen charismatischen jungen Mann oder einen Jesus-Mythos ging.

gerhard.mentzel@gmx.de

Will einer Forschung, die frei ist von Vorurteilen, auch über die Glaubenslehren, Anstoß zur einer völlig neuen Frage nach dem historischen Wesen Jesus und Grund christlicher Kultur geben.

Warum: Veraltete Glaubensvorstellungen prägen Weltbilder, die für das menschliche Verhalten maßgebend sind. Diese Vorstellungen in unserem Kopf entscheiden darüber, ob wir in egoistischer Kurzsicht leben oder einen natürlichen kreativen Sinn in Vernunft (Logos/Ökologie) sehen, uns dafür begeistern, kulturell weiterdenken und in schöpferischer Weise mündig gemeinsam Zukunft gestalten. Ob Menschen in mittelalterlichen, oft missbrauchten und mörderischen Glaubensvorstellungen verharren, durch ihre jeweiligen Büchern vor-gesetzten Glaubenslehren und Gottesbildern opfern, andere daher denken, die Wurzeln ihrer Kultur atheistisch ausreisen zu müssen, hängt vom kulturellen Vorverständnis ab. Der Nachweise, dass die heute naturwissenschaftlich in Evolution erklärte oder auf Weltkonferenzen diskutierte Vernunft das seit der Reformation erst einheitlich Jesus genannte historische Wesen war, führt nicht nur zu einer grundlegenden Revision der christlichen Religion.

Allein die Frage nach wissenschaftlicher Wahrheit lässt es nicht zu, weiter einen jungen Mann oder einen Mythos an den Anfang stellen zu wollen. Wer die Wurzeln des bildlosen Kultes auswerte, allein beispielsweise die monotheistischen Anfänge in ihrem jeweiligen Weiterdenken oder das Buch/Formen der Schöpfung" (Sefer Jetzira) als Grundlage des jüdischen Glaubens betrachtet, für den wird klar: Was heute in Ökologie erklärt wird, war Grund der gesamten Glaubensgeschichten, -lehren und Vorstellungen. Wir benötigen keine mittelalterlichen Modelle wie die Kabbalah oder Lehren mehr: Das Buch der Schöpfung und was danach für das gemeinsame Wohl vernünftig wäre, wird auf wissenschaftliche Weise beschrieben.  

Ziel: Wenn die theologische Forschung in konsequenter Aufklärung bzw. Verwertung heutigen Wissens das antike Vernunftverständnis als den historisch wirkenden Jesus hinterfragt. Und wenn Kirchenführer wie Benedikt XVI., der bereits vor dem Bundestag in "Ökologie" den in der Bibel als Jesus sprechenden universalen Rechtsgrund als christliches Wesen darstellte, zusammen mit Franziskus, der seine Praxis-Predigt in gegenwärtiger Vernunft begründet, darin auch den historischen Jesus zu bedenken geben. Dann geht der Weg ins gelobte Land, wie er in Vernunftlehre antiker Aufklärung als verjüngter Josua, lat. Jesus erhofft wurde, aufgeklärt weiter.

Die in Buchstaben und gestrigen Lehren begründete Glaubensvorstellungen werden sich weder im Christentum und noch weniger in anderen Kulturen mit eine Schlag tilgen lassen. Doch in Aufklärung und dann Berufung kirchlicher Wissenschaft und Autorität auf die anfänglich gemeinsame, in Schöpfung begründet Vernunft, führt kein Weg daran vorbei: Morgen werden sich mündige Menschen in Berufung auf ihre jeweilige Gründergestalten für die Vernunft begeistern, die heute auf Weltfriedens- oder Klimakonferenzen ausdiskutiert wird. 

Auch wenn sich mündige Menschen dann aus wissenschaftlich Gründen (ob in der Funktionsweise des Kopfes, der Kommunikation der Kultur, der Erfahrung im evolutionären Verlauf ...) Sonntags treffen, um gemeinsam die alten zu Lieder singen, ist das dann keine Selbstmanipulation. Ähnlich wie bereits in der Antike über die Vernunft der verschiedenen Kultformen diskutiert wurde, wird dies als Gebot kreativer Vernunft gesehen, ohne die heute laut atheistischer Evolutionswissenschaftler (Thomas Junker "Die Evolution der Phantasie") unsere Kultur keine Vergangenheit gehabt hätte und keine Zukunft hat.

Vision: Was bisher bei den Glaubenslehren durch die aufgeklärte Vernunft zurecht kritisiert wurde, gehört dann dem Gestern an. Kultformen, die sich in gemeinsamer Vernunft begründen, können sich nicht mehr bekriegen. Wo - im Namen der Gründer - das gilt, was für das gemeinsame Wohl von Morgen als vernünftig gesehen wird, gibt es keine gestrigen Lehren mehr, wie sie nicht nur den Nahen Osten im Mittelalter festhalten. Für Glaubenslehren, die meist missbraucht mörderische Folgen haben, sich gegen besseres Wissen weiter auf ihre Bücher und Gründergestalten berufen oder im Westen bedeutungslos geworden sind, muss im aufgeklärten Sinne die die ganzheitliche Vernunft (Ökologie) maßgebend sein. Was bisher auf Weltklima- oder -Friedenskonferenzen vergebliche Forderung bleibt, wird daher im Namen der jeweiligen Gründergestalten besungen. So begeistern sich mündige Menschen nicht mehr für mittelalterliche Vorstellungen, alte Geschichten oder streiten über menschliche Gottesbilder, sondern gestalten im aufgeklärten Bewusstsein ihrer Kultur gemeinsam auf kreativ-konstruktive Weise Morgen. 

Wie: Statt die Glaubenslehren nur abzulehnen oder im schriftgelehrten Klammern an jüdische oder hellenistische Kultlesetexte nur nachweisen zu wollen, dass kein junger Mann mit Namen Jesus oder Christus ein Mythos war, gar im dogmatischen aber-glaube daran festhalten zu wollen, wird hier konsequent weitergedacht. Damit in der Logos, heute Ökologie genannten Vernunftlehre die historische und heutige christliche Wirklichkeit verdeutlicht. So wird erstmals nachgewiesen: Die Vernunftlehre, die bisher gegen den Glauben sprach, mit Nitsche gar für den "Gottestod" verantwortlich gemacht wurde, heute in Evolution erklärt als Ökologie gilt, wurde zur Zeitenwende im bildlosen Sinne als ewiges Wort verstanden. Diese Vernunft war schöpferische Weisheit, damit der verjüngte Josua, lat. Jesus und hat geschichtlich als der die alten Orakel und ihre Götter erklärende Christus gewirkt. Im aufgeklärten Verständnis der kulturellen Wurzel und Vertreibung der Geister ist so die ganzheitliche Vernunft wieder zeit- und kulturgerecht zur Welt zu bringen.

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Geschichte(n): Während noch vor wenigen Jahren aufgrund Scherbenfunde nachgewiesen werden sollte, wie die Trompeten des Eroberers Josua wirkten, ist heute nicht nur durch "Keine Trompeten vor Jericho" klar: Weder die Geschichten von Abraham, David noch Moses und Josua sind in buchstäblicher Weise zu lesen, sollten rein geschichtliche Ereignisse beschreiben. Es ist wissenschaftlicher Fakt, dass kein Salomo-Tempel in Jerusalem, kein Auszug aus Ägypten war, sondern der Anfang des Monotheismus in sog. Exilszeit, im Weiterdenken ägyptischer Theologiemodelle oder persischer Philosophie zu verstehen ist. So stehen die Vätergestalten inzwischen für einen theologiegeschichtlichen Wandel, der erst spät in altmythologischer Form Geschichte (eines wahrscheinlich nie gewesenen jüdischen Volksstammes) wurde.

Doch auch wenn heute bekannt ist, dass ebenso im neuen Testament kein junger Mann, sondern ein hoheitliches Wesen handelt, am Anfang die Logos genannte Vernunft als Christus diskutiert wurde, halten hier noch die gewohnten Bilder gefangen. Denn auch beispielsweise der Lukastext, der das im Jesus-Film zu sehende heutige Bild maßgeblich prägt, handelt vom Christus bzw. der Vernunftlehre antiker Aufklärung. Es ist logisch, dass dem Kaiser-Evangelium auf den gar von einzelnen Juden als Messias erhofften Augustus, das laut heutiger Lehre mit Grund oder Vorlage der Evangeiliengeschichten war, eine den alten Mythen entsprechende Kultfigur/-geschichte entgegengestellt werden musste. Doch dass es dabei um einen jungen Mann oder einen Jesus-Mythos ging, das ist einfach unmöglich. Das ist noch nicht mal, was zur Zeitenwende ein Mythos war. Denn so wie die Reformjuden bekanntlich die hebräischen Texte in allegorischer Weise im Logos/in Vernunft begründeten, waren auch die hellenistischen Mythen und der darin begründete Götterkult bereits in Vernunft erklärt. Und völlig absurde ist es, dann auch noch zu unterstellen, dass ein junger Mann oder ein Mythos zu dem erhoben oder als das bezeichnet wurde, was dem zur Zeitenwende rund um das Mittelmeer herrschenden Denken (nicht nur der Stoa), als eine in Natur/Schöpfung begründete Vernunft galt.

Das wäre so, wie wenn wir unseren Nachbarn als das bezeichnen würden, was uns als Ökologie maßgebend ist. Dann aber auch noch getreu heutiger Hypothese zu unterstellen, dass die Intellektuellen auf den Konzile genannten Weltkonferenzen in ihrem heftigen jahrhundertelangen Streit um das Wesen dieses Öko-Logos über einen jungen Mann mit Namen Jesus oder einen Mythos stritten, das schlägt dem Fass den Boden aus. Bei der Diskussion über das Wesen der Vernunft im Verhältnis zum Kultgrund der Väter und damit auch dessen kulturgerechter Ausdrucksweise, aus der sich vermutlich Orientalen von der westlich-kirchlichen Lehre abspaltete und den prophetischen Weg wählten, kann es nur um das gegen sein, was auch den Vätern des Islam wesentlich war. Und das war die Logos genannte Vernunft. 

Diese wurde in den neuen griechischen (von den von Vernunft ausgehenden Vätern der Kirche aufgegriffenen und zum Kanon  erhobenen) Kultlesetexten logischerweise noch als Zeus-Pantokrator bezeichnet. Wie er für die Erklärung des Werdens im antiken Monismus (somit neuer Monotheismus) und der Göttersöhne in Vernunft stand. Was dann in lateinischer Fassung christologisch umschrieben, auch mit dem jüdischen "Josua" in Verbindung gebracht und erst von den Reformatoren einheitlich mit "Jesus" übersetzt wurde. Wo im buchstäblich-biblischen Kurz-schluss so ein bedeutungsloser junger Wanderkyniker oder in auch noch dessen Verneinung ein völlig fiktiver Glaubensmythos angenommen wird, hat ganz klar die in Natur/Schöpfung begründete, damals Logos, inzwischen Ökologie genannte Vernunftlehre antiker Aufklärung historisch gewirkt und gesprochen. Kein junger Mann oder ein aufgewärmter Mythos kann beispielsweise dem als Messias erhofften echten Friedenskaiser entgegengestellt worden sein. Was nach der Zeitenwende auch die Rolle der Gottkaiser als irdischer Mittler kosmischer Ordnung/Kreativität einnahm, war bekanntlich die Vernunft.

Den anfänglich noch sehr vielfältigen, sich gegenseitig bekämpfenden, inzwischen jedoch als urchristlich geltenden Reformbewegungen und Erkenntnislehren, ging es eindeutig um die Vernunft. Was uns als Ökologie gilt oder als Weltvernunft diskutiert wird, wurde nach dem Wandel vom Mythos zum Logos, somit auch der Verweigerung des Opfer an hellenistischer Götter, im kulturellen Erbe, damit auf kreative Weise zum Ausdruck gebracht. Es war so eine reale geschichtliche Wirk-lichkeit.

Der Legende nach Abraham, von dem wir heute wissen, dass es die Anfänge waren oder dann auch das antike Reformjudentum der Bildung Alexandriens, hat sich weder auf einen meist Gott genannten menschlichen Designer, noch die Meinung von alten Männern, sondern auf das "Buch der Schöpfung"  (Sepher Jesirah) berufen. Das bestand nicht aus Buchstaben, sondern wurde zur Zeitenwende im vernünftigen Werden (Logos, heute Ökologie) erklärt. Nicht allein, dass es beim Wissen um die Anfänge ein Witz ist, dass es dann bei dem, was sich als Reform des Judentums verstand, zur Kirche oder zum Islam wurde, um junge Männer oder Mythen ging. Wer sich heute im aufgeklärten Sinne auf Abraham beruft, für den dürften weder mittelalterlich-esoterische Weltmodelle gelten, noch die Lehren von angeblichen Männern, sondern das heute in Ökologie erklärte schöpferische Modell (Buch der Schöpfung), in das der Mensch auf kulturelle Weise eingebunden ist.

Die von nun natürlicher Schöpfung bezeugte Vernunft hat dann die kulturelle Wende bewirkt, musste Leiden oder befreite von Blindheit. Sie bewirkte den als Auferstehung bebilderten Neuverstand und die inhaltliche Erneuerung des Alten. Der Logos wurde als verjüngter, hellenistische Götterbilder, wie taub gewordene jüdische Gesetzlichkeit vertreibender Josua (lat. "Jesus"), damit Hoffnung auf das gelobte Land (kulturellen Friede und Vernunft) gesehen. "Christus" war die bereits für Homer geltende oder bei Herodot so ähnlich genannte Weisheit/Vernunft, nach der die alten Mythen und Orakel erklärt wurden. Damit auch das offenbar war, was den hebräischen Propheten auf kreative Weise wesen-tlich und unsagbar/unvorstellbar war und sein wird: JHWH.

Gott der Väter: Was den himmels-, wie naturbeobachtenden und von einem kreativen Ganzen ausgehenden jüdischen Vätern, die diese Schöpfung in Schrift fassten, als Wort verstanden, als wesentlich galt, war jetzt in Vernunft offenbar. "Ich und der Vater sind eins" kann unmöglich ein Mythos oder ein junger Gott mit zwei Beinen gesagt haben oder von Juden und Griechen so gesehen worden sein. Es ist geradezu himmelschreiend zu unterstellen, dass in Anknüpfung an die Propheten, die menschliche Gottesbilder für die Probleme ihrer Zeit verantwortlich machten, philosophisch/theologisch gebildeten Denkern ein junger Heilsprediger oder ein Mythos als das gegolten haben soll, was am Anfang als Wort (hebr. auch Vernunft) galt. Unzweifelhaft war es das, was wir heute als Ökologie bezeichnen, auf wissenschaftliche Weise in Vernunft beschreiben, was eins war mit dem, was bereits den Vätern auf kreative Weise wesen-tlich war. Was jedoch das Gegenteil einer heutigen Gottesvorstellung von einem Designer war. Wie es üblicherweise als Glaube gilt. Maßgebend war die schöpferische Wirklichkeit, das so verstandene Wort. Eine zu glaubende Gottes-Vorstellung, die dann zu allem Übel auf einen jungen Guru übertragen worden sein soll, hat es anfänglich weder bei den Hebräern, noch den Natur- und Kulturphänomene in Göttergestalten verkörpernden Griechen gegeben. Wenn die dann ihre Götter zunehmend in Vernunft erklärten, liegt es auf der Hand, was der Grund für erstmals "Christen" genannten Verweigerer der Götteropfer war. Was dann im Gegensatz zu anderen urchristlichen Lehren (z.B. Markion) nach kirchlicher Lehre nicht die Rolle (Person, Aufgabe) dessen einnahm, was den griechischen Vätern wesentlich war oder Juden als Wort galt, sondern als wesensgleich gesehen wurde, war die Vernunft, nach der man alles Werden, wie den menschlichen Kult erklärte.

Gottesbilder sind tot: Die heute geltenden, vor-gesetzten und zu glaubenden Gottesvorstellungen, etwa die eines gegen alle Vernunft/Evolution zu beweisenden biblischen Designers, hat es am Anfang nicht gegeben. Was die neuzeitliche Aufklärung in Nitzsche als "tot" analysierte, durch Vernunft ersetzte, war eine taub gewordene, völlig vermenschlichte Gottesvorstellung. Was auch nach christlichem aber "glaube" gerade heute wieder zu massenhaftem Mord und für mittelalterliche Vorschriften, wie politische Manipulation missbraucht wird, ist ein menschliches Bild, nach einer buchstäblichen Kultvorstellung. Genau diese alten Kultbilder wurden bereits durch die Propheten der Exilszeit und dann in Vernunft der Zeitenwende verworfen. Was heute im Aufklärungsatheismus verneint, aber als "Glaube" gilt, war weder das, was den Vätern, wie den dann vernünftig, in Weisheit erklärenden Christen Wesen-tlich war. Für was es sich "christlich"  (und damit auch nach dem Islam) zu begeistern, was es gut zu heißen, zu lieben (d.h. zu glauben) gilt, war das, was heute in Öko-logie erklärt wird. Was auch auf Weltfriedenkonferenzen das Thema ist.

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Aufklärung geht weiter: Die naturwissenschaftliche Aufklärung war nur der Anfang. Ohne die Aufklärung über das Wesen unserer Kultur, gleichzeitig der verschiedenen Glaubenslehren in Vernunft, ist der Ruf nach Friede oder weltvernünftigem, ökologischen Verhalten weitgehend vergebens. Weltbürger, die ihre Buchgläubigkeit und nationalen Grenzen sowie egoistische Kurzsicht überwinden, fallen weder vom Himmel, noch erwachsen sie allein aus naturwissenschaftlicher Aufklärung und ökologischer oder humanistischer Predigt. Die Zeit traditioneller Lehren aufgrund alter Glaubens-vor-Schriften, wie sie bei sog. Buchreligionen und damit bei auch noch im Christentum als Glaubensgrundlage gelten, bei den Moslems eine politische Dimension besitzen, ist um. Doch bedarf es einer Aufklärung über das wahre historische Wesen. Denn was über das Mittelalter getragen, zur neuzeitlichen Aufklärung geführt hat, ist zur Gefahr geworden, führt zum Gegenteil von Weltvernunft. Gerade die heute tägliche beklagte mörderische Gefahr, die von manipulierbaren mittelalterlich-buchstäblichen Glaubenslehren ausgeht und das Aufeinandertreffen völlig verschiedener Weltbilder, eines säkularisierten Westens und in gestrigen Lehren verharrender mehr oder weniger radikaler Moslems, macht mehr als deutlich: Es ist notwendig, nicht nur Jesus, sondern auch die Lehre des Propheten aufgeklärt in dem zu begründen, was damals Logos hieß, heute Ökologie heißt.

Der Weg: Hier wird in Auswertung heute gegebenen Wissens um das Denken und Diskutieren antiker Hochzivilisation, bei der die Vernunft immer maßgebender und heiliger, sowie als das verstanden wurde, was den Propheten als Wort galt,

-damit das offenbarte, was im bildlosen monotheistischen Kult kreativ wesen-tlich war und sein wird (JHWH),

-wonach gleichzeitig die Mythen und ihre Götter in Vernunft erklärt wurden und dann in Ablehnung der Götteropfer das Christentum entstand,

-sowie im Weiterdenken historisch-biblischer Kritik (was alles nicht oder ganz anders, heidnischen oder alttestamentlichen Ursprunges war),

-ebenso wie der Betrachtung vorchristlicher Kultformen, den sich bekämpfenden urchristlichen Bewegungen der ersten Jahrhunderten, außerbiblischer Zeugnisse, aber auch der biblischen Bedeutungsaussagen,

durch logische Schlüsse aufgrund natürlicher Kulturentwicklung nachgewiesen:

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Die Vernunft trieb den Teufel aus! Ein junger Mann Namens Jesus war eben so wenig, wir nur ein fiktiver Jesus-Mythos. Wer den verfallenen Lehren den Teufel austrieb, war kein Exorzismus ausübender Wanderkyniker. Nicht nur den ersten Verfassern christlicher Texte, den Vätern der Kirche sowie den Herausgebern von Kanon oder Koran galt wie bekannt das, was wir heute als Ökologie in Evolution beschreiben. Die in schöpferischer Logik begründete Vernunft/Weisheit war auch das historisch wirksame Wesen, von dem die Evangelien, wie die Briefliteratur handeln. Was die Geisteswende vom Mythos zum Logos bewirkte, von Aberglaube befreite und als eine in nun natürlicher Schöpfung begründete Vernunftlehre mit neuen, in Gegenwart begründeten Verhaltensgeboten galt (heute Ökologie oder Evolution genannt wird), wurde im Sinne jüdischer Geschichte als neuer Josua, lat. Jesus gesehen, hatte die Funktion des Christus.

Wo bei allegorischem Verständnis der jüdischen Tradition der neue Messias (Moses, David) erhofft wurde, war kein junger Mann oder ein Mythos. Ebenso wenig wie bei Neuplatonikern, die in der Vernunft den bereits bei Homer gesalbten und bei Herodot die Orakel erklärenden Christus sahen oder vom Pantokrator sprachen. Wie er auch im Neuen Testament, wo in griechischer Fassung noch nicht von Jesus gesprochen wurde, zu finden ist. Bei den frühchristlichen Hymnen und Formeln ging es nicht um einen Heilsprediger mit Namen Jesus oder ein Hirngespinst bzw. einen Jesus-Mythos, sondern um die heute Ökologie genannte, aus der Natur/Kreativität des Ganzen abgeleitete Vernunft. Durch die erhofften Denker, die sich dem notwendigen Gebrauch altbekannter Kultbegriffe durchaus bewusst waren, ein goldenes Zeitalter als das gelobte Land: Josua, Jesus.  

Und auch Mohammed, der nach wissenschaftlicher Wurzelforschung ein literarisch und numismatisch nachgewiesenes "Ummünzen" des neuen gemeinsamen Kult- bzw. Glaubensgrundes im Rahmen der Christologie-Diskussion war, lässt sich als der heute Ökologie genannte Logos in prophetischer Ausdrucksweise nachvollziehen. 

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Der Öko-logos lebt:

Auch wenn das, was die antike Aufklärung als Logos bezeichnete, bereits im 19. Jahrhundert von Neutestamentlern als historischer Jesus nachgewiesen wurde. Und auch wenn sich Benedikt XVI. auf die Vernunft als Wesen des Christentums berief, sein Nachfolger darin seine Praxis-Predigt begründet. Oder wenn allen ernsthaften Theologen längst klar sein müsste, dass es am Anfang des christlichen Glaubens, dem Denken der Zeitenwende, wie den dann das Christentum zum Staatskult erhebenden spätantiken Kaisern, allen Vätern von Kirche und Kanon, um den Logos ging. Wo vom Logos gesprochen wurde, setzt man bis heute meist das Gegenteil voraus: Eine Art Mythos. Die Vernunft neuzeitlicher Aufklärung, die bis heute gegen alle Glaubenslehren spricht, als geschichtlich wirkenden und damit auch heute lebendigen Grund christlichen Glaubens zu sehen, würde alles auf den Kopf stellen, was bisher auch den Kritikern als Glaube galt. Dies wird bis heute als völlig absurd von Glaubenslehrern, wie ihren Gegnern abgelehnt. 

Wie kann man auch die heute in Evolution oder Ökologie zum Ausdruck kommende Vernunftlehre neuzeitlicher Aufklärung, die man für den "Gottestod" der westlichen Welt verantwortlich macht, als den historischen Jesus bedenken wollen? Nach dem, was heute allgemein als aber Glaube (gegen alle Vernunft/Wissen) gilt, lässt sich dann allenfalls ein Mythos akzeptieren. Die bei buchstäblicher Leseweise alle biblische Aussagen verneinende Vernunftlehre als das Wesen zu bedenken, das den Texten zugrunde liegt, dort bebildert ist, war bisher kaum denkbar.

Es bedarf daher einer völlig unvoreingenommene Auswertung aller inzwischen angewachsenen wissenschaftlich-geschichtlichen Erkenntnisse, die sich nicht durch bisherige Glaubensvorstellungen sowie derzeit gültigen Lehren davon abhalten lässt, konsequent querzudenken. Was hier geschieht und somit erstmals die Ökologie genannte Vernunftlehre als geschichtlich wirkenden und damit auch heute lebendigen und wirksamen Jesus nachweist. 

Während die Kritik nicht nur einen Christus, sondern auch einen historischen Jesus in Frage stellt, als Mythos sieht, gleichzeitig die theologiegeschichtliche Lehre zurecht darauf besteht, dass etwas gewesen sein muss, wird hier erstmals in neuer Form die Vernunft als Wirk-lichkeit bedacht: Was die historische, wie die in massenhaften auch außerbiblischen Texten bebilderte kulturelle Wende bewirkte, kann nur die Vernunftlehre antiker Aufklärung gewesen sein. Weder mit einem jungen Mann, noch dem meist unterstellen Mythos ist die Realgeschichte, noch sind die in den Kultlesetexten im Erbe der Kultur geschilderten Theologie-Geschichten zu machen. 

Für Aufklärer am Anfang des 20. Jahrhunderts war es noch zu früh, die ihnen heilige Vernunft als das historisch wirkende Wesen Jesus zu erkennen. Die meist holländischen Theologen, die als Radikalkritiker gelten, weil sie einen Menschen mit Namen Jesus abstritten, konnten so nur von einem Jesus-Mythos ausgehen. Doch wo Logos galt, war das Gegenteil von Mythos. Der vom naturwissenschaftlichen Aufklärer Ernst Haeckel geprägte Ökologiebegriff bringt heute am besten zum Ausdruck, was in antiker Aufklärung mit Logos umschrieben, christliches Wesen war. Was als eine aus dem natürlichen Werden nach universalen Gesetzen abgeleitet Sinngebung, Verhaltenslehre galt und zum Kult wurde. Den anfänglich vielfältigen christologischen Bewegungen, für die später die Kirche gebaut wurde, ging es ganz eindeutig um den Logos: Den Sinn verdeutlichenden, in Vernunft/Logik erklärten nun natürlichen Lebensfluss, der von Reformjuden als prophetisches, auch für menschliches Leben maßgende Wort verstanden wurde.

Jesus war und ist das, was heute wieder in universalen kreativen Prinzipien als Sinn machende, menschliches Verhalten bestimmende Evolution oder Ökologie erklärt wird und die Geister vertreibt. Die antike Aufklärung hat den Abfall beseitigt, von Sünde befreit und den unsagbaren Grund der den Väter wesen-tlich war erklärt/offenbar gemacht. Die von einer Lebensgemeinschaft im kreativen Ganzen (Oikos) ausgehende Vernunftlehre (Logos) war es, die Orakelschau, mystische griechische Gottheiten und gleichzeitig taube, zum Selbstzweck gewordene jüdische National-Gesetzlichkeit verdrängte. Weder ein Guru, noch ein Glaubenskonstrukt, sondern eine heute ganzheitliche Ökologie genannte Weisheit sagte, was statt Monarchenwillkür oder traditionsstarrer Vorschriften im Verhalten geboten war. Was dann im Neuen Testament heißt "ich aber sage euch" und sich nicht schriftgelehrt in traditioneller Lehre begründete, war die Vernunft/Logik, die nicht nur Christus und Messias besungen wurde, sondern Wirklichkeit war.

 "Jesus lebt wirklich"

Weit mehr, als in den abstrakten und gleichzeitig Götterbildern treu bleibenden philosophischen Lehren, wurde die Gottesbilder vertreibende Vernunftlehre in vielfältigen anfänglichen Reformbewegungen gutgeheißen, geliebt. Damit als die Vorstellungen der hebräischen Väter offenbarender Christus "geglaubt". Und aus genau diesen Bewegungen, die sich den Götterbildern verweigerten, weil ihnen die Vernunft heilig war. Und die sich in den ersten Jahrhunderten heftig um deren Wesen und ihr Verhältnis zum Glaubensgrund der Väter, wie auch deren kulturvernünftige Ausdrucksweise stritten. Daraus sind die christlichen Kirche und der Kanon, sind Islam und Koran hervorgegangen. 

Gerhard Mentzel, Schänzelstr. 9, 67377 Gommersheim,

dankt für Anregungen, Berichtigungen und historisch begründete Argumente, warum doch nur ein junger Mann oder ein Mythos und nicht die Vernunft das christliche Wesen Jesus war:

gerhard.mentzel@gmx.de 

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Daniel Chodowiecke 1791: Im Moment der Aufklärung, zu dem die römische Göttin der Erkenntnis, Minerva, das Licht spendet, finden die Religionen der Welt zusammen.  (Wiki: "Aufklärung")