Der Weg zum Zeitalter des Ökozän: „Ökologie des Menschen“

Aufruf zu einer durch die naturwissenschaftliche Aufklärung notwendig und möglich gewordenen, die Hoffnung in Aufklärung erst erfüllende, nun auch kulturwissenschaftliche Aufklärung. Die Voraussetzung für das Zeitalter einer das Miteinander der Menschen und Nationen bestimmenden humanistischen „Ökologie des Menschen“ ist. Die damit auch der logische Weg für all das wäre, was heutige Denker für eine nachhaltige Zukunft, regenerative Kulturen, eine bessere Welt wollen.



Aufgrund rasanter Entwicklung der Welt, einer völlig veränderten, wie globalen Lebensweise und damit vielfältiger heutiger Probleme, die die gesamte Menschheit betreffen und zusammenhängen, wird von einer Vielfachkrise, Systemkrise, besser Krise der Moderne, Sinnkrise, damit einer globalen „Metakrise“ gesprochen. Was über die ökologische Krise oder den bei all dem in Kritik stehenden Kapitalismus hinausgeht. Da es keine einzelne, sondern eine Krise der Krisen aufgrund vieler globaler Probleme bedeutet. Die ineinandergreifen, sich gegenseitig verstärken und letztlich zum gesellschaftlichen Zusammenbruch, Kollaps führen könnten.

Wozu neben den weit über Klimawandel, Insekten-, Artensterben, ebenso unverant-WORT-licher Vermüllung der Meere hinausgehenden ökologischen Probleme, u.a. gesellschaftliche Polarisierung, Vertrauensverlust in Institutionen und Politik, fehlende Demokratiefähigkeit und gemeinsame Wahrheiten, Überschuldung der Staaten, Korruption, Gefahren durch ungeahnt in wenigen Generationen gewachsene technische Fähigkeiten gehören. Künftig auch KI. Der Verbrauch nachwachsender Ressourcen vor Jahresmitte, aber auch Sinn- und Orientierungskrisen, wie soziale Spaltungen und ökonomische Ungleichheit machen die Multikrise perfekt. Dabei wird meist der Kapitalismus, die völlig ungleiche Vermögensverteilung oder ausufernder, oft sinnloser Konsumwachstum beklagt. Der in westlicher Form nicht haltbar und noch unmöglicher für die ganze Welt zu machen ist. Vom zu Terror, wie Kriegen führenden, meist religiös bedingten Kampf der sich auf nationale Gottheiten, Buchstaben, statt Ordnung, Sinn der Natur berufende Kulturen und damit auch der Weltmächte, ganz zu schweigen. Bei dem angebliche Gotteskrieger wie Putin und Trump um die künftige Vorherrschaft kämpfen, statt als Welt-Ökologie im gemeinsamen Sinn des Lebens, dem alle Natur folgt, zusammenzuarbeiten. Damit Zukunft auf kreative Weise zu gestalten, statt gegen besseres Wissen und Wollen auch noch kriegerisch zu vernichten.

Das alles zeigt, wie der als bedrohend empfundene komplexe Krisenzusammenhang nicht getrennt oder auf einfache Weise lösbar ist. Da er eine tiefere Störung des Verhältnisses im Miteinander der Menschen, wie Gesellschaften und zur Natur zeigt. Der kulturell, geistig in einem gestörten Weltverständnis, Sinnzusammenhang bedingt ist. Der Mensch erlebt sich getrennt von der Natur, Mitwelt, ohne den aller Natur, damit auch ihm, uns gemeinsam zugrunde liegenden Sinn. Obwohl er ein Teil des vernetzten, mehr denn je voneinander abhängigen ökologischen Ganzen ist. Bei dem unsere Ernährung, Gesundheit, Zukunft, das gesamte Wohl mit von dem abhängt, was in ferner Welt geschieht, dortige Einstellung, Gesinnung, Sinn der Menschen ist.

 

Inhalt der Arbeit, die alle Denker, die eine bessere Welt suchen auffordert, zu einer kulturwissenschaftlichen Aufklärung beizutragen: Die theologische Wissenschaft zu bewegen, statt einen Rabbi die Ordnung im Sinn der Natur nach zeitgemäßer Lehre (Logos/Ökologie) als offenbarendes, wie lebensmaßgebendes Wort, damit christliches Wesen zu bedenken.

1.      1. Wir leben zwischen den Zeiten einer notwendigen Zeitenwende zum Ökozän

2.      2. Heutige Megakrise offenbart den uns fehlenden Sinn, Sinnzusammenhang

3.      3. Eine Kulturwissenschaftliche Aufklärung eint die Weltreligionen im Sinn von Ökologie

4.      4. Eine Versöhnung von Ökonomie, Natur und Menschlichkeit ist möglich

 

1.      1. Wir leben zwischen den Zeiten einer notwendigen Zeitenwende zum Ökozän

Doch die notwendige Transformation unseres Selbst- und Weltbildes in einem fundamentalen Paradigmenwechsel zum Ökozän lässt sich nicht herbeibeschwören. Wir leben in einer erneuten Zeitenwende: noch zwischen den Zeiten. Was eine nun auch kulturwissenschaftliche Aufklärung verlangt.

Was in der Antike auch als zwischentestamentliche Zeit bezeichnet wurde. Hellenistisch aufgeklärte Juden verstanden ihre im Hellenismus als sinnlos gesehenen Glaubenstexte bildhaft, damit als Ausdruck natürlicher Weisheit. Wie es die theologische Wissenschaft auch heute praktizieren müsste. Sie begründeten so die als Heil „Jesus“ und an Stelle menschlicher Herrscher und Opfer für mythische Gottheiten als Salbe eigenen Hauptes „Christus“ geltende Tora, wie den zu einem aufpassender Handwerker gewordenen, dieser zugrundeliegenden Sinn allen Seins (JHWH) in zeitgerechter Lehre über die Ordnung, Gesetze der Natur (Logos/Ökologie).

Diese Philosophen ließen damit nicht nur Salomo, die Gallionsfigur für internationale Weisheit nach Ordnung der Natur und Welterfahrung als Christus des Alten Testamentes auferstehen. In der Weisheitsliteratur zwischen den Zeiten hat, lange bevor Erasmus von Rotterdam in Hochachtung antiker Weisheit Nomina sacra und Christustitel in „Jesus“ eindeutsche, in diesem Namen auch zu den Philosophen der Zeit gesprochen. Dieser Jesus hat sich dort als die menschliche Bestimmung der von den Philosophen vergeblich gewollte Weisheit nach zeitgemäßer Lehre über Ordnung der Natur (Logos/Ökologie) vorgestellt. Die war die Ordnung, die auch heutige Denker vergeblich anstreben.

Denn ähnlich leben auch wir zwischen den Zeiten. Gott als wunderwirkender Handwerker ist tot, jeder sucht sich aus, an was er glaubt. Die Religionen werden als Opium fürs Volk gesehen. Sie sollen in Krisenzeiten allenfalls Trost spenden. Wo statt Logos/Ökologie ein Rabbi als zu verehrendes Wesen gilt. Da kann die Bedeutung eines Kultes nicht erkannt werden, um Weisheit im Sinn von Ökologie, Leben, dem alle Natur folgt, zur bestimmenden menschlichen Gesinnung werden zu lassen. Wie es vor naturwissenschaftlicher Aufklärung im Glauben an die Lehre der Kirche, dann die Autorität antiker Schrift trotz aller Wirren noch gegeben war. Die Buchstaben traditioneller nationaler Glaubenslehren haben ihren natürlichen Sinn verloren.

Doch da wir zwischen den Zeiten leben, wird Ökologie noch nicht als lebensmaßgebendes und offenbarendes Wort wahrgenommen. Das an Stelle fehlführende Herrlichkeiten (heute Kapital und Konsum), wie sinnlos gewordene nationale Gottesbilder in allen Kulturen, im Namen der eigenen Größen gottesbildfrei zur notwendigen gemeinsamen Krone „Christus“ werden könnte. Die zeitgemäße Lehre der Naturwissenschaft (Logos/Ökologie), die die Aufgabe antiker Philosophie übernommen hat, wird noch nicht als offenbarende Sinnvermittlung wahrgenommen. Und so muss sich niemand wundern, dass bei der Multi-, auch von einer Sinnkrise gesprochen wird, die fehlende Verant-WORT-ung beklagt wird, die den gewachsenen Anforderungen entsprechen müsste.

Doch auch wenn es der Mensch oft nicht wahrhaben will. Er ist ein Teil der Natur, des ökologischen Ganzen. Als aus dem Paradies entlassener Homo Sapiens muss er sich Weisheit, der alle Natur im Sinn von Leben folgt, statt heutige Gottesbilder und Selbstherrlichkeiten im Kult zur gemeinsamen Gesinnung machen, in humanistischer Ökologie zusammenleben. Wenn er sich selbst aussucht, was seine bestimmende Herrlichkeit sein soll, hat er die heutigen Probleme. Er bedarf daher einer nun auch kulturwissenschaftlichen Aufklärung. Der, wie gezeigt wird, sich weder die aufgeklärte Welt, noch die davon profitierenden Staats- und Religionsführer verweigern werden.

Wenn sich die theologische Wissenschaft von der weiter kulturnotwendigen menschlichen Gallionsfigur befreit, bildhaft nach historischer Realität auslegt. Und sie, wie es aufgrund oft heute erst gegebenem Wissen, wie auch exegetischer Vorlesungen über die biblischen Geschichten vielfach gebeten, statt einen Rabbi die Ordnung der Natur nach zeitgerechter Lehre (Logos/Ökologie) an den Anfang stellt. Und sich damit zu Ökologie als für das rechte Leben maßgebende, wie ihren, unseren Sinn offenbarende Wort bekennt. Das der biblische beschrieben „Mensch“, in allen Kulturen anerzogen nach Heil „Jesus“ der Hebräer gottesbildfrei gemeinsame Krone „Christus“ werden könnte. Dann wird dies zu einer nun auch kulturwissenschaftlichen Aufklärung führen. Die Ökologie, der alle Natur im Sinn von Leben folgt, als gemeinsamen Grund aller Weltreligionen offenlegt.

Und dies ist die Voraussetzung, damit all das, was von vielen Denker, die nach einer Versöhnung von Ökonomie, Natur und Menschlichkeit, einem Aufbruch in eine ökologisches Zeitalter durch regenerative Kulturen, einer in uns selbst beginnenden nachhaltigen Zukunft in kooperativer Welt-Ökologie rufen, kein frommer Wunsch bleibt. Statt mit „müsste, sollte“ einen kulturellen Wandel herbeiführen zu wollen, wird in logischer Folge dann der Aufbruch ins Zeitalter des Ökozän, einer von Päpsten bereits gepredigten „Ökologie des Menschen“ beginnen. Für die alle Nationen, wie Weltreligionen offen sein werden. Da im Kult der verschiedenen Kulturen, in Berufung auf die aufgeklärt verstandenen alten Größen erst die notwendige, tiefgreifende Gesinnung von Weisheit im Sinn von Ökologie erzeugt wird. Wie sie Voraussetzung für Zukunft wurde. Und einem Kult, der auch zu Gesundheit, weltgesellschaftlichem Gelingen, Frieden, wie gemeinsamen Wohl und Glück führt, kann sich die aufgeklärte Welt, können sich weder die Weltreligionen, noch Nationen verschließen.

2.      2. Heutige Metakriese offenbart den uns fehlenden Sinn, Sinnzusammenhang

Trotz aller Wirren und Verirrungen waren die Glaubenslehren bis zur Aufklärung kulturtragend, weltbestimmend. Doch die sich auf nationale Größen, Gottheiten, eigene Lehren, Buchstaben, statt die Ordnung, damit den Sinn der Natur berufende Weltreligionen, ihre einst einen gemeinsamen Sinn vermittelnde Glaubenslehren, tragen nicht mehr. Sie geben heute den Menschen weder den in globaler Welt mehr denn je notwendigen gemeinsamen Sinn, noch eine Motivation, die zum kreativen Miteinander im Sinn menschlicher Ökologie, rechten Leben führt. Sie führen oft zum kriegerischen Kampf der Kulturen.

Was allein schon eine nun auch kulturwissenschaftliche Aufklärung notwendig macht. Die die Weltreligionen im alles Leben bewirkenden Sinn von Evolution, wie Ökologie versöhnt. Denn währen dem alle Natur folgt, scheint dieser Homo Sapiens, die nationalen Gottesbildern, Ersatzherrlichkeiten wie Kapital und Konsum oder Gier folgen, zu fehlen.

Kulturaufgeklärte Menschen werden Weisheit, die von Organisationen der UN für Frieden, Gesundheit, Welternährung, wirtschaftliche Zusammenarbeit, wie eine ökologische Zukunft verlangt wird und weiter international wissenschaftlich wäre, als Wille Gottes, Allahs, Manitus, Dharma oder Tao verstehen. Sie werden sich diese Weisheit im Sinn von Ökologie, Leben, aller Welt gottesbildfrei an Stelle fehlführender Herrlichkeiten in Eigenverant-WORT-ung als Gesinnung anerziehen, zur Herzenssache, intrinsischen Motivation, gemeinsamen Krone „Christus“ machen. Um in Lust, statt bürokratischer Gesetzeslast so zu leben, wie es einer „Ökologie des Menschen“ entspricht. Da dies zu Gesundheit, gesellschaftlichem Gelingen, gemeinsamen Wohl, Glück, Zukunft und Frieden führt.

Wie die am Anfang der Kirche stehenden Philosophen argumentierten, ist Adam erlösungsbedürftig. Bei selbstbewussten, aus dem Paradies entlassenen freien Affen muss Weisheit, der alle Natur folgt, zum biblisch beschriebenen „Menschen“, dessen Grundhaltung, Herrlichkeit, damit Krone „Christus“ werden. Was auch Voraussetzung für Freiheit in Demokratie, wie freie Marktwirtschaft in kooperativer Weltgemeinschaft oder den gerechten Einsatz von Geld ist. Dem in einer zum Dorf gewordenen globalen Welt lebenden Menschen, der aufgrund seiner enorm gewachsenen technischen Möglichkeiten, mit denen er die Welt auch atomar bedroht und vielfach in die Natur eingreift. Der auch aufgrund seiner völlig veränderten Lebensweise einer gewaltig gewachsenen Masse zur Bedrohung für die Zukunft wurde. Dem bleibt keine andere Wahl. Weisheit im Sinn von Ökologie muss anerzogen, im gemeinsamen Kult Mensch „Ökologie des Menschen“ werden.

Doch bei dem Bild, das gerade die monotheistischen Religionen abgeben. Da ein Rabbi als lebendiges Wort, einzig lebensmaßgebende Offenbarung gelehrt wird, damit von nationalen Helden, Gottheiten ausgehende Glaubenslehren verkündet werden. Da will von der Erlösungsbedürftigkeit, damit einem gemeinsamen Kult, um Weisheit bestimmend werden zu lassen, verständlicherweise kein aufgeklärter Denker etwas wissen. Gleichwohl dies mehr als notwendig wäre. Vielmehr kommt, da ein Rabbi, statt Ökologie an den Anfang gestellt wird, auch in der theologischen Lehre die Bedeutung eines gemeinsamen Kultes nicht vor. Wie wenn die neuzeitliche Aufklärung nicht gewesen, damit Jesus noch ein hoheitliches Wesen, Weisheit als lebendiges Wort wäre. Da wird verlangt an den zu einem Handwerkerjungen Gewordenen als Gott auf Erde, seine Lehren und seinen totgesagten wunderwirkenden himmlischen Vater zu glauben. Was herauskommt, können wir in aller Welt, u.a. bei unseren amerikanischen Freunden, wie bei sämtlichen Gotteskriegern im Kampf der Kulturen, ob im Nahen Osten oder der Ukraine beobachten. Ein weiterer Grund für eine nun auch kulturwissenschaftliche Aufklärung. Nach der aber „Glaube“ dem Gestern angehört. Doch der eigentliche Grund für Kultur-Aufklärung ist, dass ein aufgeklärter Kult, Singen, Beten, emotionale Musik, Meditation…. für über den über den allseits verlangten Bewusstseinswandel hinausgehenden, unser Denken und Verhalten bestimmenden Motivations-, Gesinnungswandel gebraucht wird.

Denn auch wenn Krisen und Kriege immer waren. Es ist die veränderte, nicht allein globale Lebensweise, sind die technischen oder militärischen Möglichkeiten, u.a. atomare Gefahr, die eine Bedrohung für unsere Zukunft darstellen. Die gerade aufgrund der weiteren ökologischen Zerstörung trotz Wissen und Wollen in Frage gestellt wird. Und eigentlich geht es auch nicht um Krisen. Denn Krisen sind eine vorübergehende Erscheinung. Da nun in unserer globalen, völlig veränderten Lebensrealität alles mit allem verbunden ist, wie in einem ökologischen Organismus. Und die Nationen daher nicht nur als Welt-Ökologie zusammenarbeiten, statt sich bekämpfen müssten, wir nun auf eine Lebens-, Wirtschaftsweise im Sinn von Ökologie angewiesen sind. Daher benötigen wir ein neues Verhältnis im Miteinander der Menschen, wie mit der Natur: eine sozial-humanistische „Ökologie des Menschen“. Die nicht herbeizureden, sondern nur in einer nun auch kulturwissenschaftlichen Aufklärung zu machen ist. Die die bewusst verschieden bleibenden Weltreligionen auf die rettende Arche, die gemeinsamen Anfänge, die Prinzipien natürlicher Ordnung zurückführt. Sie damit in ihrem gemeinsamen Sinn natürlicher Ordnung, Gesetze eint. Und da Apokalypse „Offenbarung“ war und heißt, Krisen Chancen sind, ist dafür die Zeit gekommen.

Denn ohne unseren natürlichen Sinn, dem alle Natur folgt, als den gemeinsamen Vater, lebendigen Gott der monotheistischen Väter, wie Grund von Tao und Dharma, des großen Manitu… zu verstehen, werden wir unsere gemeinsamen Probleme nicht lösen können.

Wenn hier begründet wird, wie alle gut gemeinten frommen Wünsche nach einer Versöhnung von Ökonomie, Natur und Menschlichkeit, der Ruf nach regenerativen, sich nach Vorbild der Natur  zu einer besseren Welt erneuernden, konstruktiv zusammenarbeitenden Welt, einer nachhaltigen Zukunft, die in uns selbst beginnen muss, zu kurz greift. Wenn in einer durch die Aufklärung hervorgerufenen und dadurch notwendigen und möglichen nun auch kulturwissenschaftlichen die Lösung gesehen wird. Dann ist das rational in einem aufgeklärten Verständnis dessen begründet, was nicht nur der christlichen Religion, dem Judentum und Islam, sondern auch Hinduismus und Buddhismus zugrunde liegt. Und das war die als sinnvoller Zusammenhang erkannte Ordnung von Natur und Himmel: Weisheit, damit eine Lebensweise nach der Weise zu bewirken, der die gesamte Natur folgt.

3.      3. Eine Kulturwissenschaftliche Aufklärung eint die Weltreligionen im Sinn von Ökologie

Diese „Ökologie des Menschen“ im gemeinsamen Kult zu vertiefen, bestimmend zu machen, war und bleibt die Aufgabe der gesamten, von vielen Philosophen hierzu bedachten Weltreligionen.  Die im geneinsamen Kult auf ganz unterschiedliche Weise, mit verschiedenen Kulturtechniken, von Singen, Musik, Beten, gemeinsamen Feiern oder mit fernöstlichen Meditationstechniken, aber auch Vorbildverhalten, rechtem Leben eine „Ökologie des Menschen“ bewirken sollten. Wie es vormals auch die Indigenen Kulturen auf ihre Weise praktizierten. Denn als Adam das Paradies verlies, selbstbewusst zu Jäger und Sammler gewordene Affen nicht mehr nur von dem lebten was sie selbst fanden. Als sie in Gruppen zusammenlebten. Da musste ein gemeinsamer Kult mit einem Häuptling oder Medizinmann, später Könige, Kaiser und ihre Armee, wie Aristokratie-Apparat für Weisheit, eine „Ökologie des Menschen“ sorgen.

Denn mehr noch war diese notwendig, als sich Stadtstaaten bildeten, die Arbeitsteilung, Tauschhandel betrieben, Geld erfunden und systematischer Ackerbau betrieben wurde. Nicht ohne Grund hat die Evolution fast zeitgleich die großen Weltreligionen entstehen lassen. Denn die Philosophen haben nicht nur bedacht, was zu Gesundheit, gesellschaftlichen Gelingen führt, Sinn und Ziel des Lebens ist. Die Liebhaber und Lehrer dieser Weisheit haben mehr Zeit damit verbracht, wie diese zu dem wird, was Weisheit ausmacht:  Gesinnung der Menschen. Und dazu haben sie die verschiedenen Kultur-Konzepte, die Weltreligionen erfunden. Die sich verschiedener kultureller Techniken bedienten. Um eine „Ökologie des Menschen“ zu bewirken. Die im Hinduismus und Buddhismus, wo die Ordnung der Natur ebenso als Sohn und Stimme des Himmels galt, als Weisheit von Dharma und Tao u.a. Achtsamkeit heißt, bei Christen nach schöpferischem, himmlischen Wort u.a. als „Liebe des Nächsten, wie des Selbst“ gilt. Was ähnlich in den monotheistischen Geschwisterreligionen zu Recht bestimmend sein sollte.

Wobei „Liebe“ mehr ist, als ein Gesetz, eine Vorschrift sich gegenüber anderen oder der Natur so zu verhalten, wie man es selbst will, es Recht wäre. Liebe setzt eine gemeinsame Gesinnung, Grundhaltung voraus, bei der Weisheit, Leben im gemeinsamen Sinn von Leben Herzenssache ist. Und das ist nur in aufgeklärten Kulturen, einem aufgeklärten gemeinsamen Kult zu erreichen. Wobei dem gottesbildfreien Kultur-Konzept der Hebräer, bei dem Weisheit nach Ordnung der Natur und Welterfahrung an Stelle mythischer Gottheiten, menschlicher Herren und Herrlichkeiten als Heil „Jesus“ für alle Welt zur Salbe „Christus“ eigenen Hauptes werden sollte, die Zukunft gehört.

Wenn die Weltreligionen, die einst die Kulturen trugen, zur Aufklärung führten, keine konstruktive Zusammenarbeit nun in Weltgemeinschaft, wie eine ökologische Lebens-, Wirtschaftsweise „Ökologie des Menschen“ bewirken. Da sich gerade die monotheistischen Religionen zum genauen Gegenteil entwickelten. Sich die Gotteskrieger in Berufung auf eigene Buchstaben, nationale Größen, Gottheiten gegenseitig ermorden, Kriege führen, satt im gemeinsamen Sinn von Ökologie, allem Sein (JHWH) Zukunft zu gestalten. Was bringst es dann, Juden, Christen oder Moslems zu regenerativen, im gemeinsamen Sinn von Ökologie konstruktiv zusammenarbeitenden Kulturen im Sinn von Inerbeing (ökologischer Ordnung, bei der alles zusammenhängt) nach Vorbild eines buddhistischen Mönches umformen zu wollen? Um damit auch bei den Trump und seine christlichen Minister verherrlichenden amerikanischen Evangelikalen oder ähnlich buchstabenfanatischen Moslems die notwendige geistige, kulturelle Wende zu beschwören. Ohne, dass Ordnung, der der gesamte Kosmos im Sinn von Leben folgt, als christliches Wesen, lebendiges Wort, himmlische Stimme, damit Grundlage aller Weltreligionen verstanden wird. Und damit eine nun auch kulturwissenschaftliche Aufklärung erfolgen kann, die die Weltreligionen nicht verneint, verniedlicht, privatisiert, sondern in bewusster Verschiedenheit im gemeinsamen Sinn eint. Ohne die sind heutige Problem nicht zu lösen.

Zumal im kapitalistischen Kult nicht allein durch die kommerzielle Kommunikation, sondern auf allen Kanälen menschlicher Kultur Kapital und Konsumherrlichkeit höchst emotional zur Motivation der Menschen wurden. Auch in sozialistischen Staaten oder bei Gläubigen. Und damit deren verhaltensbestimmende Herrlichkeiten, Gottheiten sind. Womit es als normal, angeblich „natürlich“ gilt, dass Kapitalgewinn ohne Leistung, wie es in permanent verkündeten Aktionenkursen gemeldet wird, das Ideal des Lebens ist. Und ebenso wird auch der Verbrauch von in Jahrmillionen gewachsener Rohstoffe durch oft sinnlosen Konsum, wie die Produktion von Kriegsgütern, wonach die nachwachsenden Vorräte bereits im Mai aufgebraucht sind, als das in aller Welt angestrebte „Wirtschaftswachstum“ bezeichnet. Ohne den heute angeblich kein Staat auskommt. Und an dem die Leistung der Politiker gemessen wird. Die dann gleichzeitig beschuldigt werden, nicht mit Gesetzen, wie Subventionen, Geld der Kinder, für eine ökologische Lebensweise zu sorgen. Wie Wirtschaftswachstum wachsendes Wirtschaften im Welt-Haus wäre, bleibt unbedacht.

Wenn ich sage, wie aller Ruf nach notwendigen regenerativen Kulturen, die nach dem Modell von Interbeing, bei dem alles mit allem in einem Sinn von Leben ökologisch zusammenhängt, in kooperativer Weise zusammenarbeiten, ohne eine nun auch kulturwissenschaftliche Aufklärung zu kurz greift. Dann liegt das nicht an einem Traum, nächtlichen Visionen, gar religiöser Hoffnung, sondern an historischen Tatsachen. Nach 40 Jahren lernen bin ich völlig sicher, dass weder bei Juden, Christen, wie den sich davon abspaltenden, sich auf einen Propheten statt Gottessohn berufende Moslems nationale Helden, Gottheiten und davon ausgehende Lehren, Buchstaben der anfängliche Grund waren. Nach allem inzwischen gegeben Wissen lässt sich nachweisen, wie Ökologie am Anfang des Judentums stand, Grundlage der als Heil „Jesus“, wie Salbe „Christus“ eigenen Hauptes geltenden Tora und der Erkenntnis des dieser zugrunde liegenden gottesbildfrei zu verehrenden Sinnes allen Seins (JHWH) war. Und Ordnung der Natur nach zeitgerechter Lehre (Logos/Ökologie) war dann auch der Grund des erneuerten Judentums, damit von Christentum, wie Islam.

Ordnung im Sinn der Naturgesetze nach zeitgerechter Lehre (Logos/Ökologie) war nicht nur für die im Namen Johannes schreibenden Philosophen einzige Wahrheit, lebendiges Wort und nach dem Heil „Jesus“ der Hebräer gottesbildfrei die uns für freie Demokratie und Marktwirtschaft, wie ein ökologisches Miteinander offensichtlich fehlende Gesinnung, Krone „Christus“. Eine Krone, die auch in unsere Zeit oft tyrannische Herrscher, ebenso in den Abgrund reißende menschliche Herrlichkeiten (u.a. Kapital und Konsumüberfluss) oder Opfer für mythische Gottheiten ersetzen, Gier, Neid, Angst oder andere fehlführende Affekte unterdrücken sollte. Und so wurde mir bewusst, wie das mit einem Rabbi oder anderen nationalen Helden und Buchstaben auf den Kopf gestellte Konzept menschlicher Kultur funktionieren müsse.

Und als ich erkannte, wie ökologische Weisheit als gottesbildfrei bestimmendes Heil „Jesus“ durch eigene Gesinnung, gemeinsame Krone „Christus“ die Voraussetzung für Zukunft, damit das dafür notwendige Konzept wäre. Da wurde mir klar, wie es nicht nur um den historischen Jesus, sondern eine von dessen aufgeklärten Verständnis ausgehende, notwendig und möglich gewordene, nun auch kulturwissenschaftliche Aufklärung geht. Die alle Kulturen umfasst. Und so begann ich, nicht um dWelt zu retten, sondern meine Heidelberger Lehrer, wie die gesamte theologische Wissenschaft zu bitten, das Konzept nicht weiter auf den Kopf, statt einen rebellischen Rabbi Logos/Ökologie als Anfang zu bedenken, auf logische Weise auszumalen, was sich daraus entwickeln könnte. Wie unter Leitung der UN ausdiskutiert wird, was über das hinaus, was von ihren Organisationen erwartet wird, eine das gesamte soziale Miteinander umfassende humanistische „Ökologie des Menschen“ wäre. Und wie diese zur Gesinnung, Grundhaltung der Menschen, deren Motivation, Krone werden kann.

Da die Päpste von einer „Ökologie des Menschen“ reden. Die Franziskus in seiner Enzyklika für ein zukunftsgerechtes Leben nicht in nationalen Buchstaben, sondern zeitgerechter Lehre begründete. Und Benedikt, dessen intellektuelle Reden als „Ökologie des Menschen“ herausgegeben wurden, dann auch in Ökologie das universale Recht zu bedenken gab. Das bisher in Jesus, damit biblischen Buchstaben begründet wurde. Da muss die theologische Wissenschaft nur noch nachziehen: Statt den zu einem Rabbi, Nationalhelden Gewordenen Logos/Ökologie, damit Weisheit nach der alle Natur im Sinn von Leben, allen Seins (JHWH) geordnet ist, als anfänglichen Grund bedenken.

Weder Staaten, Staats- oder Religionsführer können sich auf Dauer einem Kultur-Konzept verschließen, bei dem Weisheit im Sinn von Ökologie, allen Lebens, der alle Natur folgt, im Kult der verschiedenen Kulturen und im Namen der alten Größen zur menschlichen Gesinnung, Grundhaltung werden soll. Denn wer will sich einem Kult verweigern, durch den Weisheit, die zu Gesundheit, gesellschaftlichem Gelingen in Weltgemeinschaft, gemeinsamen Wohl, Glück, ökologischer Gestaltung von Zukunft, statt deren Zerstörung, wie Friede führt, wie es Organisationen der UN bewirken sollen?

4.      4. Die Versöhnung von Ökonomie, Natur und Menschlichkeit ist möglich

Eine ökologische Ökonomie, eine Politik im Sinn des Lebens, die mit der Natur wirtschaftet, statt gegen sie. Die bleibt, in dem nur die Wirtschaftsreligion angeklagt wird, bei der alles dem Kapital-, wie Wirtschafs-, damit vorrangig dem Konsumwachstum (Ersatzherrlichkeiten) untergeordnet wird, ein Traum. Das alles kann nur durch eine nun auch kulturwissenschaftliche Aufklärung wahr werden.

Wissen und Wollen, ökologische und spirituelle Bewegungen, Mülltrennung, E-Autos…, reichen so wenig wie Kontrolle, Gesetze oder allein nach notwendiger Meditation, wie Weltverbundenheit nur im Namen fremder Größen zu rufen. Ein ganzheitliches Menschenbild, bei dem der Sinn, dem alle Natur folgt, zur gemeinsamen Gesinnung wird und so unser Denken und Handeln bestimmt. Das bedarf einer nun auch kulturwissenschaftlichen Aufklärung. Vertrauen, Liebe und ein kooperatives, kreatives Miteinander im Sinn einer auch das Zusammenwirken der Nationen, wie ihrer Bürger untereinander umfassenden „Ökologie des Menschen“. Damit einer Gesellschaft, bei der der Einzelne nicht fragt, was der Staat für ihn tun muss, sondern was er für seine Familie, Stadt, sein Land, die Weltgesellschaft leisten, wie er Zukunft gestalten kann. Die ist ohne eine Erneuerung, Regeneration der Weltreligionen nicht zu machen.

Weder aufgeklärte Moslems, Juden, noch buchstabengläubige Christen und sonst Gläubige müssen sich zu einer neuen Religion bekehren oder allein auf Mutter Natur umsteigen, in deren Schoß zurückkehren wollen. Auch wenn Meditation in allen Kulturen praktiziert, nach Weltverbundenheit im gemeinsamen Sinn gelebt wird. Niemand muss auf den Buddhismus umsteigen oder in Berufung auf einen vietnamesischen Mönch nach Interbeing leben wollen. Bei dem alles mit allem Zusammenhängt. Was ohne eine Kultur-Aufklärung nie gelingen würde. Der ebenso wie der Vater zu lobende, zu liebende Sohn ist dann als Herrlichkeit, Weisheit zu verstehen, nach der alle Natur in einem Sinn im kreativen Zusammenhang, Vater aller Welt, egal ob Allah, Manitu, Grund von Dharma und Tao, geordnet ist. Die Ordnung der Natur nach zeitgemäßer Lehre (Ökologie) wird aufgeklärt als lebendiges, allen Heiligen Schriften zugrunde liegendes Wort, Grundlage von Dharma und Tao verstanden. Und kann damit in aufgeklärten Kulturen im Namen der alten Größen von Kindheit an als verhaltensbestimmende Gesinnung anerzogen, damit zur gemeinsamen Krone aller Welt werden. Die uns als freie Homo Sapiens offensichtlich auch für Demokratie, wie freie Marktwirtschaft fehlt.

Wie selbst John Maynard Keynes, dessen kapitalorientierte Politik mir als Volkswirtschaftslehre beigebracht wurde, schrieb, wird der Tag komm: an dem das ökologische Problem in die hinteren Ränge verbannt wird, wohin es gehört. „Dann werden Herz und Kopf sich wieder mit unseren wirklichen Problemen befassen können – den Fragen nach dem Leben und den menschlichen Beziehungen, nach der Schöpfung, nach unserem rechten Verhalten und nach der Religion“. Deren Kult Greatives, schöpfungsgerechtes Verhalten, eine „Ökologie des Menschen“ bewirkten wird.

Der radikal veränderte Mensch, von dem das Überleben der Menschheit abhängt, der Wandel im Herzen des Menschen, wird nicht durch die Probleme der Welt erzeugt oder gutgemeinte Ratschläge. Der Ruf nach einer besseren Welt allein nach Vorbild indigener Kulturen oder nach Gaia & Co. bleibt, wie alles heutige Wissen und Wollen, werkgerechte Gesetze, das Geloben einer ökologischen Lebensweise durch Staatsführer auf Weltwirtschaftskonferenzen ohne eine nun auch kulturwissenschaftliche Aufklärung Windhauch. Denn erst so lebt die Weltfamilie nicht nur nach Mutter Natur, sondern im Sinn von Vater, Sohn und dem Heiligen: aller Kreativität in Natur und Kultur zugrunde liegenden, kreativ alles mit allem verbindenden und die Kulturen im, wie mit dem gemeinsamen Sinn versöhnenden Geist.

Das Erlösungsversprechen der einen Himmel auf Erden anstrebenden Weltreligionen, wie es heute als Schall und Rauch zu verstehen ist, da diese meist das Gegenteil bewirken, bedarf einer kulturwissenschaftlichen Aufklärung. Der Welt-Gottesstaat (IS) wird dann weder durch Koran noch Bibel bestimmt. Er ist aufgekärtes Leben im Sinn von Ökologie, aller Welt, in Frieden, Gesundheit, gemeinsamen Wohl, Weltgerechtigkeit. Wie es die Organisationen der UN bewirken sollten. Wie ökologische, kreative Zusammenarbeit erst dann u.a. das abgrenzende Kopftuch- oder Beschneidungsgebot, wie andere überkommene, nicht mehr im Sinn einer „Ökologie des Menschen“ zu erklärende Glaubensvorschriften ablösen wird. Das muss nicht beschrieben werden.

Nicht der entfesselte Kapitalismus oder Markt, der entfesselte, sinnlos gewordene Mensch ist es, der das heutige Problem darstellt. Wissen und werkgerechtes Wollen einer zur Voraussetzung für unsere Zukunft gewordenen Lebensweise reichen nicht, wenn hierzu untaugliche nationale Gottesbilder oder menschliche Ersatzherrlichkeiten, wie Kapital und Konsum unser Leben, Verhalten bestimmen. Denn wie heute selbst Neurologen nachweisen, sich aber auch im täglichen Leben zeigt, ist der Mensch nicht Herr seines Verstandes, Handelns. Die Entscheidungen des täglichen Lebens werden von kultureller Prägung, damit heute maßgeblich von Kapital- und Konsumherrlichkeit bestimmt. Die auch bei Gläubigen, wie in sozialistischen Staaten auf höchst emotionale Weise, nicht allein durch kommerzielle Kommunikation, sondern auf allen Kanälen menschlicher Kultur zur Motivation, Herrlichkeit, Gottheit der Menschen wurden. Ohne die zu bedienen kommt auch der auf Weltkonferenzen ökologisches Wirtschaften gelobende Parteiführer Chinas nicht aus. Und auch Affekte wie Gier, Egoismus, Gruppennarzissmus, damit Nationalismus, sind nicht mit einem Zurück zu Mutter Natur, das Predigen von Interbeing, sondern nur in einer kulturwissenschaftlichen Aufklärung, einem aufklärten gemeinsamen Kult zu bekämpfen.

Allein zu begreifen, dass ein wirtschaftliches weiter so eine Utopie ist. Wie es spätestens seit der Mahnung des Club of Rome vielen Menschen bewusst ist, damit Wissen und Wollen, greifen zu kurz. Um ein Leben im Sinn von Ökologie zur verhaltensbestimmenden Gesinnung, Herzenssache, intrinsischen Motivation werden zu lassen, die dann in Lust gelebt, statt als Last empfunden wird. Und wozu dann nicht mit Subventionen auf Kosten der Kinder motiviert werden muss. Dazu benötigen wird einen aufgeklärten Kult. Der zum Leben im Sinn von Ökologie, damit auch einer ökologisch im gemeinsamen Sinn von Leben zusammenarbeitenden Weltgemeinschaft motiviert. Und das ist in logischer Folge einer kulturellen Aufklärung möglich.

Statt wir müssten, sollten… ist daher eine kulturwissenschaftliche Aufklärung gefragt. Wodurch im Kult aufgeklärter Kulturen, im Namen der alten Größen aus Wissen und in werkgerechten Gesetzen vorgeschriebenes Wollen eine eigene Gesinnung, intrinsische Motivation werden kann. Auch wenn dies noch ein langer Weg sein wird. Doch wer heutige politische Realität betrachtet, in der ein von Evangelikalen gekrönte Gotteskrieger Länder überfällt, Staatschefs verhaftet, andere Gotteskrieger, geistliche Staatführer ermorden lässt, sich Grönland einverleiben will und mit Zöllen eine Wirtschafsweltkrieg entfacht, so konstruktive Zusammenarbeit verhindert. Oder Putin orthodoxen Russen als Bote Gottes gilt, der das alte Reich gegen den unchristlich, dekadent gewordenen Westen in der Ukraine mit großem Blutvergießen für eine gute Sache vereidigen muss. Der kann sich durch all das, was auch im Nahen Osten geschieht, vor Augen führen. Ohne eine kulturwissenschaftliche Aufklärung, die die Weltreligionen auf gemeinsame Beine stellt, im Sinn von Ökologie, Leben zusammenfinden lässt, ist aller Ruf nach einer besseren, ökologisch zusammenarbeitenden Welt vergebens. Nein, es ist keine Utopie, sondern ein logisch beschriebener Weg, der zu neuen Menschen, einer besseren Welt führt, uns zu Weltrettern, Weisheit im Kult aufgeklärter Kulturen zur gemeinsamen Krone werden lässt. 

Ökologie wird aufgeklärt nicht nur erneut als lebendiges Wort, Grund rechter Lebensweise, von universalem Recht verstanden. Wie es Benedikt XVI. 2012 bereits vor dem Bundestag in Bezug auf Salomo wie die Stoa zu bedenken gab. Denn Weisheit im Sinn von Ökologie wird in aufgeklärten Kulturen nicht nur werkgerecht gewollt oder in Gesetzen vorgeschrieben, sondern im gemeinsamen Kult zur verhaltensbestimmenden intrinsischen Motivation, Gesinnung der Menschen. 

Wo aufgrund ineinandergreifender, sich gegenseitig verstärkenden Metakrise der Aufbruch in ein ökologisches Zeitalter, ein Ökozän, statt Kapitalozän  oder Antropozän gefordert wird. Da ist dies der Ruf nach einer nun auch kulturwissenschaftlichen Aufklärung. Die eine sozial-humanistische Lebensweise im Sinn von Ökologie bewirkt, den Menschen mit der Natur, wie die Kulturen im gemeinsamen Sinn aller Natur versöhnt. Denn dies ist ohne zur rettenden Arche, den ursprünglichen gemeinsamen Prinzipien, der sinnvollen Ordnung der Natur zurückzukehren, nicht möglich.

Alles, was über den Tellerrand kurzfristiger Problembewältigung hinausgehende Denker als notwendig gewordene, völlig neue Lebensweise im Einklang mit der Natur im konstruktiven, kreativen Miteinander aller Welt beschreiben. Das zeigt die Notwendigkeit einer alle Kulturen umfassenden kulturellen Aufklärung. Ohne eine durch die naturwissenschaftliche mögliche und notwendige, deren Hoffnungen erst erfüllende nun auch kulturwissenschaftliche Aufklärung ist all das, was als notwendig erkannt, vielfach beschrieben wird, nicht zu machen.

Die Reise, auf der wir uns befinden, um in Frieden, Glück, wie auch gesund zu leben, wird uns durch eine nun auch kulturwissenschaftliche Aufklärung zu Weltrettern machen. Denn kulturaufgeklärte Menschen werden Weisheit im Sinn von Ökologie, Lebens aller Welt, nicht nur gegenseitig verlangen, von der Politik, der UN fordern, nach Gesetzen rufen. Es wird zur Selbstverständlichkeit werden, sich Weisheit, nach der der Kosmos geordnet ist und die aus dem Paradies natürlicher Ordnung entlassene Affen offensichtlich fehlt, im Kult, in dem man erwachsen ist, von Kindheit anzuziehen. Sich Weisheit im Sinn von Ökologie statt im kapitalistischen Kult anerzogener Kapital- und Konsumherrlichkeit frei von überkommenen Gottesbildern zur intrinsischen Motivation zu machen, um in Gemeinschaft zum Weltretter zu werden.