Statt Kollabieren unserer Kultur: Weisheit  im Kult „Mensch“ werden lassen

Bücher, warum Kulturen kollabieren, wie regenerative Kulturen zu gestalten sind, da neben tyrannischen politischen Mächten Kapital und Konsum die Welt regieren, in den Abgrund reißen, führten zum Übergewicht meines Reisekoffers: Was zum Aufbruch in ein regeneratives Zeitalter führt, wie die ökologische Zukunft in uns selbst beginnen muss, die Versöhnung von Natur und Mensch zum Ökozän, statt die Zukunft zerstörenden Anthropozän führt. Dies alles, wie Unterlagen aus laufender Vorlesung Christologie, Soteriologie (Heil, Erlösung der Menschen von Sünde) machte deutliche: Dazu ist ein Kult, daher eine bei Jesus beginnende, nun auch kulturwissenschaftliche Aufklärung notwendig.

Denn die spätantiken Philosophen diskutierten nicht über den heute unterstellten Rabbi als Christus. Die Menschwerdung von Weisheit nach Ordnung der Natur (Logos/Ökologie) war Anliegen aller Philosophen: Wie Weisheit statt mythische und menschliche Gottheiten gemeinsame Krone „Christus“ werden kann. Ob dazu Logos/Ökologie (Sohn) oder der Sinn (Vater) von Leben die daher zu verehrende Herrlichkeit sei, stand zur Debatte. Denn die Tora, das gottesbildfreie Heil „Jesus“, war, wie der ihr zugrunde liegende Sinn allen Seins (JHWH) bereits von Hebräern, dann von hellenistisch aufgeklärten Juden wieder in Ordnung von Natur und Kosmos, die auch im Hinduismus und Buddhismus als Sohn und Stimme des Himmels galt, begründet: auferstanden. Diese Ordnung wird auch als Gaia, Ökosystem der Erden oder Interbeing, Verbundenheit aller Dinge, Welt, für eine regenerative Kultur gefordert. Doch bei der Hypothese vom Rabbi wird nicht bedacht, wie diese Weisheit, der alle Natur folgt, bei freien Homo Sapiens zur Gesinnung, gemeinsamen Krone „Christus“, damit Heil „Jesus“ für alle Welt werden kann. Auch unser allem kreativen Werden, Ökologie zugrunde liegender Sinn aller Welt, Lebens, kommt bei heutigen Denkern nicht vor. Die Hypothese, der zu einem Handwerkerjungen Gewordene sei Gott oder dessen lebensmaßgebende Offenbarung gewesen, verhindert den lebendigen Gott der Väter, Vater aller Welt zu verstehen und Weisheit im Sinn (Vater) von Ökologie, Leben (Sohn) Mensch, gemeinsame Krone werden zu lassen.

Für die Jesus-Hypothese, wonach die spätantiken Philosophen in mehr als heißen, gar handgreiflichen Diskussion jahrhundertelang über einen Handwerkerjungen und seinen totgesagten himmlischen Vater gestritten hätten, ist die Zeit abgelaufen. Diese kann nicht weiter verhindern, dass kein heutiger Denker über das nachdenkt, was Voraussetzung für unsere Zukunft geworden ist, zu Gesundheit, gesellschaftlichem Gelingen, gemeinsamen Wohl, Glück führen könnte. Denn was in Kultur durch gemeinsamen Kult zur Herrlichkeit, Motivation der Menschen wird, bestimmt über unser Verhalten.

Die Welt wurde zu einem Dorf, in dem wir aufeinander angewiesen sind. Eine „Ökologie des Menschen“ als gemeinsame Gesinnung ist zur Voraussetzung für Zukunft geworden. Auch die uns gegebenen atomaren oder biologischen Möglichkeiten zur Weltvernichtung oder die in digitaler Technik weiter wachsende technischen Fähigkeiten rufen nach einem Kult, um Weisheit im Sinn von Ökologie bestimmend werden zu lassen. Die uns bei gewaltig gewachsener Masse durch die völlig veränderte Lebensweise vielfach in die Ordnung der Natur eingreifende Lebensweise macht es not-wendig, dass ein verant-WORT-liches Handeln nicht nur werkgerecht gewollt wird. Ökologie ist Grund des Christentums, wie aller Weltreligionen, den Heiligen Schriften auch als Dharma und Tao zugrunde liegendes „Wort“ zu verstehen. Und kann damit im Kult aufgeklärter Kulturen im gemeinsamen Sinn zum Heil „Jesus“, Krone „Christus“, Gesinnung, Motivation, Ordnung besserer Welt werden.   

Auch wenn das ein ewig anzustrebendes Ideal bleiben wird. Das von im Exil antiker Kulturen lebenden, himmelberechnenden und naturbeobachtenden visionären hebräischen Philosophen (Propheten) bedachte Heil „Jesus“ war ein Weltameisenstaat. Bei dem alle ohne Opferkult für menschliche und mythischen Gottheiten, damit auch Priestern, Könige, Kaiser und ihrer Aristokratie (Alttestamentler Manfred Oeming „ohne Schmarotzer und Sesselfurzer“) in Freiheit und Gleichheit im gemeinsamen Sinn zusammenleben. Und damit jeder mit seinem geistigen und materiellen Vermögen zum gemeinsamen Wohl beiträgt, nur verbraucht, was er benötigt. Weisheit, nach der der Kosmos im Sinn allen Seins geordnet ist, sollte Krone, Salbe eigenen Hauptes „Christus“ sein.

Nach einer durch die naturwissenschaftliche Aufklärung notwendigen und möglichen, nun auch naturwissenschaftliche Aufklärung, werden sich die Menschen zu Gesundheit, gesellschaftlichem Gelingen, gemeinsamen Wohl, Glück führende Weisheit im Sinn von Ökologie von Kindheit an als verhaltensbestimmende Gesinnung anerziehen. Sie werden sich die für unsere Zukunft zur Voraussetzung gewordene Weisheit in der Kultur, in der sie aufgewachsen sind, in Berufung auf die eigenen Größe durch Lehre, Singen, Beten, emotionaler Musik, Meditation, Vorbildverhalten wie alle verfügbaren kulturellen Instrumente zur Gesinnung, intrinsischen Motivation, gottesbildfrei zur eigenen, damit gemeinsamen Krone „Christus“ machen. Die uns, wie sich in aller Welt zeigt, fehlt.

Wenn sie dann nicht weiter fehlführenden abgeschriebenen mythischen Gottheiten, wie menschlichen Herrlichkeiten folgen, zu denen im kapitalistischen Kult zur Herrlichkeit, Gottheit gewordenes Kapital und Konsum gehören und ebenso Gier, Egoismus, wie Nationalismus hinter sich lassen. Und sie sich als verant-WORT-liche Teile eine großen Ganzen fühlen. Bei dem alles mit allem in einem einzigen, unserem natürlichen Sinn allen Seins, Lebens zusammenhängt. Dann ist dies das gottesbildfreie Heil „Jesus“. Wie es Hebräer, dann hellenistische aufgeklärte Juden in auferstandener Form für alle Welt bedachten. Was eine ewige Aufgabe, Ziel bleiben wird.

Solange dem Christentum ein Rabbi, eigener Helden unterstellt wird und sich so auch die anderen Religionen auf nationale Größen, Buchstaben berufen, werden sie weder ihrer Aufgabe, noch weniger den Anforderungen heutiger Welt, Entwicklung der Zeit gerecht. In der wir auf gegenseitige Verant-WORT-ung angewiesen sind. Die alle Welt, wie alle Wesen einschließt. Das Bild, das die sich ursprünglich nicht in einem Handwerkerjungen und seinem himmlischen Vater, sondern im einen Sinn des sinnvoll zusammenhängenden ökologischen Ganzen begründende Christentum und so dann auch ihre monotheistischen Geschwister abgeben, lässt ihre Bedeutung verkennen. Wo heute nach geistiger Weltverbundenheit, in der Seele verankerter gegenseitiger Verantwortung gerufen wird, die die gesamte Natur umfasst. Da werden die die Welt spaltenden, zu Kriegen im Namen Gottes, statt zu einer humanistischen Welt-Ökologie „Ökologie des Menschen“ im gemeinsamen Sinn führenden Religionen nicht als Hilfe für heutige Herausforderungen, sondern als Störfaktor wahrgenommen.

Doch nicht ein Rabbi, sondern Logos/Ökologie: Weisheit, nach der die Natur, der Kosmos, die Erde, wie unser Körper geordnet ist, musste und kann aufgeklärt an Stelle mythischer und menschlicher Herrlichkeiten „Mensch“, dessen Gesinnung, gemeinsame Krone „Christus“ werden.

Für das, was in der Antike, in der mythische und menschliche Gottheiten die Welt bestimmten, noch eine Vision war, ist in Entwicklung der Welt die Zeit gekommen. Weisheit im Sinn von Ökologie, Leben, die als Wort Gottes durch die Lehre der Kirche als Christus, ähnlich in anderen Kulturen zur menschlichen Bestimmung wurde, dann nach Autorität antiker Schrift zur naturwissenschaftlichen Aufklärung führte. Die muss und kann künftig in aufgeklärten Kulturen in Eigenverant-WORT-ung anerzogen, im Kult zur gemeinsamen Gesinnung, Motivation, Krone „Christus“ werden. Zu einer uns  fehlende Krone von Weisheit, die uns zu Weltbürgern macht. Die in gemeinsamer Verant-WORT-ung nicht nur für Mutter Natur, sondern im Sinn von Ökologie, allen Lebens, Gott der Väter, Vater aller Welt leben, wirtschaften. Was zu Gesundheit, weltgesellschaftlichem Gelingen, gemeinsamen Wohl, Glück und einer kreativen Gestaltung, statt weiterer Zerstörung von Zukunft führt.

Voraussetzung dafür ist jedoch, dass der historische Jesus in neuer Weise bedacht wird. Denn „Christus“ war kein Heiligenschein für einen nationalen Helden, sondern die im Kult aufgeklärter Kulturen als eigene Krone (Salbe) anzuerziehende Weisheit im Sinn von Ökologie, Leben, der alle Natur folgt. Die uns, wie sich täglich zeigt, offensichtlich für Freiheit in Demokratie fehlt.

Weder im Neuen Testament, noch bei den frühchristlichen Philosophen, Kaisern und ihrer jahrhundertelangen heißen Diskussion um das Wesen des schöpferischen Logos/Ökologie als am Anfang aller Zeit einziggeborener Sohn und Christus im Verhältnis zum zugrunde liegenden Sinn, Vater, kann es um den gegangen sein, der zu einem Rabbi wurde. Wie es in heutiger Dogmatik, Christologie, Soteriologie unterstellt werden muss. Das Thema sämtlicher antiker Denker war, was heute zur Voraussetzung für gesellschaftliches Gelingen, gemeinsames Wohl, Friede, Gesundheit und die kreative Gestaltung von Zukunft, statt deren weitere ökologische Zerstörung geworden ist:

Wie kann Weisheit, der alle Natur folgt: die als einziggeborener Sohn geltende Ordnung im Sinn von Ökologie, Natur, allen Lebens (JHWH, Zeus…), damit des lebendigen Gottes, Vaters aller Welt, zur Gesinnung der Menschen, deren Krone „Christus“ werden. Denn eine Friedensordnung, bei der die Menschen aus eigener Gesinnung, Motivation zum Gelingen des Staates beitragen, über kulturelle Grenzen hinweg in ökologischer Weise zusammenarbeiten, wie sie für das großrömische Reich gesucht, diskutierte wurde. Die ist als Welt-Ordnung dringend notwendig geworden.

Auch wenn mir klar ist, wie „Logos“ in der Geistesgeschichte u.a. auch für Vernunft, Sinn, Ordnung, Rede, Weltprinzip steht, schreibe ich „Ökologie“. Wie der zum Gegenpapst ausgerufene Monist aus „oikos“ (Haushalt, Lebensraum) und „logos“ (Lehre der Ordnung, Zusammenhänge in der Natur) diesen Begriff prägte. Die vernünftige Struktur des Kosmos, Lebensflusses die Heraklit „Logos“ nannte, sollte bei den Stoikern zu der von Menschen, deren Kultur werden. Weisheit, die die gesamte Welt durchdringt, das ordnende Prinzip, war für hellenistisch aufgeklärte Juden das lebendige Wort. Das „Mensch“, statt menschliche und mythische Herrlichkeiten der wahre Herr, die heute gebrauchte gemeinsame Krone der Menschen werden sollte. Daher: Die zeitgerechte Lehre über Ordnung im Sinn der Natur (Logos/Ökologie) ist die einzige Wahrheit, das lebendige Wort, das Mensch „Christus“, damit gottesbildfreies Heil „Jesus“ für alle Welt werden muss und kann.

Inhalt der Bitte an die theologische Wissenschaft: Jesus als Weisheit im Sinn von Ökologie zu bedenken. Die mehr denn je „Mensch“ gemeinsame Gesinnung, Krone „Christus“ werden muss

1. Ein Organismus, der nicht im Sinn von Ökologie, Leben zusammenarbeitet, erkrankt, stirbt

2. Nur ein Kult, der Ökologie im Sinn von Leben bestimmend macht, bewahr vor dem Kollaps

3. Zeit für eine neue Zeitenwende, einen Kult, der Weisheit bestimmend werden lässt

4. Weisheit im Sinn von Ökologie kann zur Gesinnung, Krone „Christus“, wir zu Weltrettern werden

5. Wie aus Logos/Ökologie, Weisheit, die „Mensch“ werden muss, ein schlauer Rabbi wurde

6. Menschwerdung von Weisheit, der neue Mensch, bessere Welt ist möglich

1.   E1. Ein Organismus, der nicht  im Sinn von Ökologie, Leben zusammenarbeitet, erkrankt, stirbt

Die Werke, in denen über den Kollaps von Kulturen nachgedacht, neben Erkenntnissen aus der Naturlehre vordergründig Erfahrungen aus der Geschichte herangezogen, mit unserer Zeit verglichen werden, beschreiben meist nur die Symptome. Die Ursache, warum Hochkulturen kollabierten, sitzen tiefer. Denn all das, was aufgelistet wird, sind die Folgen fehlender Weisheit: Einer gemeinsamen Gesinnung, Grundeinstellung der Menschen im Sinn von Leben nach Ordnung der Natur.

Zu Recht wird daher aufgrund heutiger Herausforderungen und Krisen nicht nur eine ökologische Wirtschaftsweise, sondern auch eine Zusammenarbeit im Sinn humanistischer Welt-Ökologie für regenerative Kulturen gefordert: Kulturen, die sich nicht nur ökologisch verhalten, sondern im gemeinsamen Sinn auf kreative Weise die Zukunft, ein bessere Welt gestalten, statt zerstören. 

Wer bedenken will, warum Kulturen kollabieren, sollte den eigenen Körper betrachten. Oft ist es das Herz, das u.a. aufgrund verstopfter Venen den Geist im Sinn unseres Ganzen, Lebens aufgibt. Schuld ist u.a. eine nicht im Sinn menschlicher Ökologie, sondern falsche Lebensweise, Ernährung, Bewegung. Auch wenn unsere Leber versagt, nicht mehr im Sinn unseren Körpers, von Interbeing, bei dem alles mit allem ökologisch verbundenen ist, arbeitet, haben wir ein Problem. Ebenso, wenn sich Krebszellen ausbreiten, statt ökologisch zu arbeiten, nur im eigenen Sinn fressen, sich ausbreiten. 

Wenn es nicht zum Kollaps kommen soll, müssen Körperschaften, Organismen, in denen alles zusammenhängt, die aufeinander angewiesen sind, im gemeinsamen Sinn einer ökologischen Ordnung kreativ zusammenwirken. Wie es Tiere im evolutionären Ausleseprozess lernten, sich, auch wenn es oft grausam wirkt, nicht böse, sondern ökologisch, im Sinn von Leben verhalten.

Als Affen lebten wir in dieser Ordnung im Sinn von Leben, der der gesamte Kosmos folgt, noch auf natürliche Weise. Doch wie bereits viele alten Denker schrieben, ist der aus dem Paradies entlassene Adam darauf angewiesen, sich Weisheit, der alle Natur folgt, Fleisch werden zu lassen, sich einzuverleiben, in Kultur im Kult anzuerziehen. Der Mensch ist nicht die Krone der Schöpfung. Als freier Homo Sapiens benötigt er schöpferische Weisheit als Krone. Denn auch als Jäger und Sammler, die allein durch die Wälder streiften und sich von dem ernährten, was sie selbst fanden, war er noch in die Ordnung der Natur eingebunden. Doch wo sich Gruppen bildeten, war bei selbstbewusst gewordenen Affen bereits ein Ordnungssystem notwendig. Das durch einen gemeinsamen Kult mit einem Häuptling, später König getragen wurde. Unsere Vorfahren, damit indigene Kulturen, sind daher nicht ohne Grund für viele der Denker, die nach einer ökologischen Lebens-, Wirtschaftsweise verlangen, nach regenerativen Kulturen rufen, Vorbilder. Doch schon hier war es der Kult, der die Menschen zu dem machte, was uns offensichtlich fehlt. Da sich selbstbewusst gewordene Affen, wie sich in aller Welt zeigt, trotz Wissen und werkgerechtem Wollen nicht im gemeinsamen Sinn des ökologischen Ganzen, aber oft auch nicht im Sinn ihrer engeren Gemeinschaft oder auch ihres eigenen Körpers, dessen Gesundheit verhalten.

Als Menschen in größeren Gemeinschaften zusammenlebten, ist  nicht ohne Grund das entstanden, was wir Philosophie nennen. Einzelne begannen darüber nachzudenken, was zu Gesundheit führt, wie in Gesellschaften zusammenzuleben ist, wo wir herkommen, hinwollen, was der gemeinsame Sinn des Lebens ist. Die Hauptfrage dieser Lehrer und Liebhaber von Weisheit war jedoch, wie das, was für einen gelingenden Organismus als weise erkannt war, von Menschen gelebt, deren Sinn, Gesinnung werden kann. Und so hat die Evolution fast zeitgleich, als sich Stadtstatten bildeten, die großen Weltreligionen hervorgebracht. Es sind Kulturgemeinschaften entstanden, bei denen die Menschen im gemeinsamen, damit auch eigenen Sinn nach Ordnung der Natur zusammenlebten. Mit den gestiegenen Anforderungen, die größere Gemeinschaften, Tauschhandel, später Geld, wie systematischer Ackerbau mit sich brachten, haben Philosophen hierzu notwendige Kultur-Konzepte bedacht. Die sich neben Lehre, Vorleben verschiedener Kulttechniken, von Musik, Singen, Beten bis zu den verschiedenen Techniken von Meditation bediente. Wie wir es von allen Religionen kennen.

Die Hochkulturen verdanken sich allesamt einem Kult, der die Ordnung im Sinn der Natur meist mit Königen, Kaisern als bestimmende Gottheit zu der ihrer Gemeinschaft machte. Ohne die Verehrung von Maat, in Sternenbeobachtung, Himmelsberechnung und Naturbeobachtung erkannter Weisheit in Form vielzähliger Gottheiten, wie der nach ihrem Tod in Pyramiden einbalsamierten (gesalbten) Pharaonen, wären die Wunderwerke von Wissenschaften und Bauwerken nicht vorstellbar. Die soziale, auf Zukunft angelegte, über Jahrtausende haltende ägyptische, wie alle Hochkulturen, verdanken sich einem funktionierenden Kult. Der in Ordnung von Natur und Himmel begründet war.

Hebräer, die im ewigen Exil antiker Hochkultur lebten, wollten hierzu keine Pyramiden bauen, sich von gesalbten Pharaonen, Königen, Kaisern bestimmen lassen oder mythischen Gottheiten opfern. Für sie war die in Himmels- und Naturordnung erkannte Weisheit, der alle Natur im Sinn von Ökologie, allen Seins (JHWH) folgt, als Tora Heil „Jesus“, Salbe „Christus“ eigenen Hauptes. Es ist daher logisch, wie Ökologie am Anfang stand. Und die Tora nicht nur vielfältige Vorschriften über eine nachhaltigen Lebensweise, sondern auch Ackerbau enthält. Über die heute Ökologen staunen.

Doch nur einen sinnlos gewordenen Kult zu verlassen, war und ist nicht die Lösung, um in menschlicher Kultur zusammenzuleben. Auch als die Kaiser- und mythischen Gottheiten, die Rom groß gemacht hatten, den Geist aufgaben, in philosophischer Kritik standen, nicht mehr trugen. Da musste auf alten kulturellen Mauern nach dem Heil „Jesus“ der Hebräer erst in jahrhundertlanger Diskussion ein neuer Kult gebaut werden. Wodurch die als Sohn und Wort geltende Weisheit nach Ordnung, im Sinn der Natur aufgrund zeitgerechter Lehre (Logos/Ökologie), die bisher durch menschliche Gottessöhne, Kaiser und mythische Gottheiten bestimmend war, als Davidsohn zur Salbe eigenen Hauptes „Christus“ werden sollte. Als was sie in freien Demokratien, wie Marktwirtschaften mehr noch heute gebraucht wird, zur Voraussetzung für Zukunft, Gesundheit, gemeinsames Wohl, gesellschaftliches Gelingen in Weltgemeinschaft wurde.

Wenn über die Talfahrt des römischen Reiches spekuliert wird, werden u.a. auszehrender Ackerbau, Verfall der Sitten, ausschweifende Lebensweise, Kriege, zu hohe Militärausgaben oder der Einbruch fremder Kulturen in das immer größer, komplexer werdende Reich aufgelistet. Doch das sind alles nur Symptome. Die Ursache wäre in für Freiheit fehlender Weisheit zu suchen, auch im gemeinsamen Sinn mit anderen Kulturen. Selbst wenn bekannt ist, wie die Römer, die wie Griechen vergeblich Demokratie geprobt hatten, den Kaiserkult wieder einführten, weise Soldaten, die als Herrscher eingesetzt wurden, teils gegen ihren Willen das Theater als Gottheiten mitspielten. Und die Philosophen auch die totgesagten mythischen Gottheiten auferstehen lassen mussten, die Rom groß gemacht hatten. Da diese kulturtragend waren, der alte Kult aber nicht mehr funktionierte, u.a. Nero nicht zu dem von Seneca hierzu erzogenen Herrscher von Weisheit, sondern wie heutige Herrscher zum Tyrannen, Rohrkrepierer wurde. Was beispielhaft für die Probleme ist, die beim Niedergang des Reiches aufgeführt werden. Bei den heutigen Glaubensvorstellungen wird die Funktion eines funktionierenden Kultes, durch den Weisheit „Mensch“, zur menschlichen Gesinnung, gemeinsamen Krone wird, weder für die antike Zeitenwende, noch für unsere Zeit bedacht. 

Doch als in einer Weisheitsschrift das hebräische Heil „Jesus“ (lange bevor dieser Namen im Neue Testament stand) zu den Philosophen der Zeit sprach. Und ihnen erklärte, dass es die von ihnen gewollte Weisheit nach zeitgerechter Lehre über die Ordnung der Natur als menschliche Krone wäre. Da hat er, ebenso wie hellenistische Juden, die dazu in Rom unterwegs waren oder der dort schreibende Markusverfasser, auch zu Seneca gesprochen. Der weiter mit mythischen Gottheiten oder Nero Weisheit verwirklichen wollte und scheiterte. Da der alte Kult diese nicht mehr bewirkte.

Gleichwohl wir wissen, wie aufgeklärte hellenistische Juden den römischen Philosophen, gar Kaisern, über das Heil ihrer Großväter (damit den auferstandenen Jesus) diskutierten. Wodurch die von den Philosophen, wie von heutigen Denkern angestrebte, für gesellschaftliches Gelingen, gemeinsames Wohl, Gesundheit angestrebte Weisheit zu dem werden sollte, was heute zur Voraussetzung für Zukunft wurde, für regenerative Kulturen verlangt wird.  Solange heute auf buchstäbliche Weise an einem Handwerkerjungen, nationalen Helden als Christus, Weltkönig festgehalten wird. Da kann das von visionären hebräischen Philosophen bedachte Heil „Jesus“ für alle Welt: Weisheit wird eigene Gesinnung, gemeinsame Krone „Christus“, nicht bedacht werden.

Denn auch heute sehen wir, wie der verfallene, da sich in nationalen, sinnlos gewordenen Buchstaben, abgeschriebenen Gottheiten begründende Kult, bei dem sich die Gotteskrieger in aller Welt gegenseitig umbringen, nur Tyrannen hervorbringt, wie einen Kulturkampf. Damit Kriege um Macht geführt werden, statt im gemeinsamen Sinn von Ökologie zusammenzuarbeiten. Und so wird eine militärische, gar atomare Aufrüstung in ungeahntem Ausmaß notwendig und als „Zeitenwende“ bezeichnet. Die Frage nach dem rechten Kult, nach dem, was sich Menschen zur bestimmenden Herrlichkeit machen, die in Antike eine kulturelle Zeitenwende bewirkte, kommt bei der Hypothese vom heilspredigenden Handwerkerjungen und seinem Vater bei allen Überlegungen nicht vor.

Noch die Werte meines Vaters wurden von einem gemeinsamen christlichen Kult getragen, der seinen Alltag, seine Lebensweise, seinen Leistungs-, Arbeitseifer bestimmte. Es waren viele guten Werte, die ihm von Kindheit an anerzogen, im Kult vertieft wurden. Selbst wenn die christliche Lehre damals auch in falsche Richtung führte, die Mehrheit „Deutscher Christen“ für den Nationalsozialismus abstimmte. Der ebenso ein ganz bewusst sich aller kulturellen Instrumenten, die Psyche der Masse, die kollektive Grundeinstellung bestimmender Kult war. Der die Menschen im gemeinsamen Sinn motivierte. Auch wenn nationalistisch, nicht im Sinn natürlicher Ordnung, Welt. Ähnlich, wie wir das nun u.a. bei evangelikalen, buchstabengläubigen Amerikanern beobachten.

Doch so wenig wir den Hammer verwerfen können, da man damit auch jemand totschlagen kann, können wir die Leistung eines gemeinsamen Kultes außer Acht lassen, um damit die kollektive Gesinnung, Grundeinstellung, damit das rechte Verhalten zu bestimmen. Denn weit mehr noch, wie sich die Mehrheit der Deutschen im nationalistischen Kult für eine falsche Sache begeistern lies, enorme Kräfte entwickelte. Da wäre ein Kult, der für Weisheit im Sinn von Ökologie begeistert und dem die national-politischen und Weltorganisationen, wie die Weltreligionen auf verschiedene Weise folgen, ein Instrument, das ungeahnte Kräfte freisetzen könnte: zur Bewältigung der Krisen, der Folgen heutiger Zerstörung, wie einer kreativen Gestaltung von Zukunft, besseren Welt.

Doch bei dem Bild, das die heutigen Weltreligionen abgeben, werden von engagierten Aktivisten, die inzwischen argumentieren, dass die innere Einstellung entscheidend ist, von einer notwendigen spirituellen Dimension natürlicher Ordnung, wie ökologischer Weltverbundenheit sprechen, nur gutgemeinte Ratschläge verteilt: u.a. wie man sich seine Werte bewusst machen, diese dann im Sportverein oder sonstigen Gemeinschaften vorleben sollte. Doch um notwendige kollektive Werte entstehen, gar spirituell bewegend werden zu lassen, greift all das, was gutgemeint vorgeschlagen wird, zu kurz. Hierzu wäre ein gemeinsamer Kult notwendig. Bei dem sich nicht jeder seine Werte oder seinen Sinn aussucht, sondern diese von der Ordnung der Natur in deren, unserem Sinn vorgegebenen werden. Nach dem, was für das Leben Wert ist. Um sie in Kulturgemeinschaft zur gemeinsamen Gesinnung werden zu lassen. Wie die Weltreligionen, deren Aufgabe dies war, hierzu beitragen können, wird jedoch bei heutigen Glaubensvorstellung, Lehrhypothesen nicht bedacht.

Wie auch, wenn Putin als Gotteskrieger gilt, der das alte Reich gegen den dekadent, unchristlich gewordenen Westen in der Ukraine verteidigt. Und ein von evangelikalen amerikanischen Christen zum König gekürter nationalistischer Tyrann zusammen mit seinen gläubigen Ministern die Europäer als unchristlich beschuldigt. Dann diese im Namen Christi aus den im gemeinsamen Sinn einer Weltökologie arbeitenden, so für Friede, Gesundheit, Ernährung, wirtschaftlicher, wie ökologischer  Zusammenarbeit sorgenden Organisationen der UN aussteigen, mit einem Weltwirtschaftskrieg das Gegenteil von Weisheit, Heil für die Welt bewirken. Die heutigen Glaubensvorstellungen, bei denen auch anderen Religionen Nationalhelden unterstellt werden, schließen es aus, nachzudenken, wie die von aufgeklärter Welt gewollte, für regenerative Kulturen geforderte Weisheit im Sinn von Ökologie in allen Kulturen „Mensch“, Gesinnung, intrinsische Motivation, Herzensangelegenheit, gemeinsame Krone „Christus“ werden kann.

Gleichwohl bekannt ist, wie hellenistisch aufgeklärte, als Philo von Alexandrien oder Josephus Flavius bekannte Juden bei den Römern nach misslungener Demokratie für das Kultur-Konzept ihrer hebräischen Großväter warben, darüber mit ihren Kollegen diskutierten. Wonach nicht mehr mythische Gottheiten und Gottkaiser bestimmend sein mussten, sondern die von den Philosophen vergeblich gewollte Weisheit nach Ordnung, im Sinn der Natur (Logos/Ökologie) als erneuerte Tora (Heil „Jesus“) als Wort Gottes Salbe „Christus“ eigenen Hauptes, gemeinsame Krone der Menschen sein sollte. Die Hypothese, ein Heilsprediger sei Christus, lebendiges Wort, Offenbarung gewesen, die heute ausschließt, nachzudenken, wie das ein Kultur-Konzept für Zukunft wäre, ist unhaltbar geworden. Sie kann nicht weiter verhindern, dass bedacht wird, wie philosophische Denker dem hebräischen Heil „Jesus“ folgten. Und wie dies ein mehr heute notwendiges Kultur-Konzept wäre.

Die heutige Hypothese hat so weit gebracht, dass beim Zusammenbruch des römischen Reiches auch spekulierte wird, ob „die Verbreitung einer dekadenten orientalischen Religion namens Christentum die Charakterstärke der Römer beeinträchtigt, den Wille genommen habe, ihre Feinde  zu bekämpfen.“ Dabei hatten die Kaiser schon längst Rom verlassen, als der Vorsteher des Philosophievereines und Kaiserberater Leo (daher Bischof, der dann zum Papst wurde) Attila, dem König der Hunnen mit einer Gesandtschaft entgegen ritt. Ob er diesen in Mantua durch Gespräche dazu brachte abzuziehen, Rom nicht zu zerstören, bleibt offen.

Wie die Philosophen des gesamten Reiches mit dem Kaiser über einen neujüdischen Kult diskutierten, durch die die von den Philosophen vergeblich gewollte Weisheit nach zeigerechter Lehre über die Ordnung, den Sinn der Natur (Logos/Ökologie) der biblisch beschriebene „Mensch“ werden kann. Was als Gesinnung, Salbe „Christus“ eigenen Hauptes auch zum Gelingen des Staates beitragen sollte,  für Freiheit und Demokratie, wie freie Marktwirtschaft heute notwendig wäre. Das wird bei der Heilsprediger-Hypothese nicht bedacht. Doch dass die Philosophen nur über einen Handwerkerjungen stritten, der seinem Vater bei der Arbeit half, als mehr oder weniger Gott. Und ob die Handwerkerfrau  jungfräulich einen neuen Gott zur Welt brachte. Die ist „Gott sei Dank“ nicht mehr haltbar, kann nicht weiter vom Nachdenken abhalten, wie Weisheit „Mensch“ werden kann.

2.      2. Nur ein Kult, der Ökologie im Sinn von Leben bestimmend macht, bewahrt vor dem Kollaps

Was sich die Menschen im gemeinsamen Kult zur Herrlichkeit machen, bestimmt über das Verhalten, Leben, unsere Zukunft. Wo König Fußball regiert, mag dies nicht sonderlich schlimm sein. Auch wenn bereits hier die Gefahr besteht, dass Menschen zu fanatischen Anhängern einer Gruppe werden oder sich nicht den wesentlichen gemeinsamen Aufgaben widmen. Doch wenn nationale Größen und Gottheiten zum Kampf der Kulturen, Kriegen, sich gegenseitig umbringenden Gotteskriegern, statt einer Gesinnung, Leben im Sinn von Ökologie führen, haben wir das heutige Problem.

Und wenn im kapitalegoistischen Kult Kapital und Konsum im sinnlosen Überfluss, den sich die Welt nicht weiter leisten kann, auf höchst emotionale Weise zur Ersatzgottheit, Herrlichkeit, Motivation wurde. Da ist der Kollaps vorprogrammiert. Da helfen keine frommen Wüsche über regenerative Kulturen nach dem Narrativ von Weltverbundenheit, Interbeing. Solange das nur eine buddhistische Lehre oder das Ziel intellektueller Gesellschaftskritiker, Ökologen bleibt, ist das so wenig allein eine Lösung, wie nur nach Achtsamkeit, Meditationstechniken zu rufen oder die Ökologie der Erde als Gaia zu beschwören. Wie soll Interbeing außerhalb der verschiedenen Kulturtraditionen von Kindheit anerzogen, zur Gesinnung neuer Menschen werden, einen kulturellen Wandel, eine völlig neue Lebens-, Wirtschaftsweise im Sinn von Ökologie bewirken? Auch wo klar ist, dass mehr gebraucht wird als Wissen, Gesetze, guter Wille, sondern Ökologie zur Herzensache, in den eigenen Körper eingebaut (die Alten sagten „Mensch, Fleisch werden“) muss. Allein zur Selbstreflektion aufzufordern, Meditationsanleitungen und andere Körperübungen anzubieten, ist keine Lösung.

Ohne bei aufgeklärt zu bewahrender Verschiedenheit die Weltreligionen wieder auf die rettende Arche, die gemeinsamen Anfänge,  Prinzipien nach  Ordnung der Natur, damit deren gemeinsamen Sinn (ob Himmel, Gott, Manitu…) zurückzuführen und so einen aufgeklärte Kult zu ermöglichen, durch den Weisheit im Sinn von Ökologie in allen Kulturen zur gemeinsamen Gesinnung werden kann. Da gibt es keine Lösung heutiger Herausforderungen. Doch diese ist wie gezeigt wird möglich.

Während bei heutigen Untersuchungen über den Kollaps von Kulturen nur die Symptome, falschen Lebensweisen, meist mangelnde Anpassung an die natürlichen Gegebenheiten, die ökologische Ordnung, sittlicher Verfall, fehlende kreative Entwicklung oder Zusammenarbeit, Kriege, damit Probleme aufgelistet werden. Wie wir sie ähnlich haben. Ohne dass dabei bedacht wird, wie eine Lebensweise im Sinn von Ökologie, allen Lebens, bei der die Menschen auch als ein ökologischer Organismus im gemeinsamen Sinn zusammenarbeiten, nur im Kult gemeinsam bestimmend werden  kann. Da dachten die  Philosophen zusammen mit Kaisern über einen neuen Kult nach. Durch den kosmische Weisheit nach zeitgerechter Lehre (Logos/Ökologie) Mensch werden sollte. Die Denker der Spätantike schrieben keine Bestseller, was sich alles ändern müsse. Sie bereisten zwar alle Welt, lernten auch in China und Indien. Wie Augustin, der Prototyp der Kirchenväter zeigt, gehörten daher manche dem die Weisheitslehren aller Welt, auch die des Buddhismus, auf einen Nenner bringenden Manichäismus an. Ein dualistisches Konkurrenz-Christentum, das das Judentum noch ausschloss.

Den sich dann für ein erneuertes Judentum einen Kult ausdiskutierenden Denkern einen Rabbi zu unterstellen, ist ein Unding.  Wir wissen, wie Weisheit nach zeitgerechter Lehre über Ordnung, Sinn der Natur (Logos/Ökologe), die heute Mensch werden muss, das Thema antiker Philosophen und damit auch der kirchlichen Vordenker war. Es würde zu kurz greifen, zu argumentieren, dass sich die anfänglichen Denker auf Philo von Alexandrien bezogen oder die maßgeblichen Wortführer der Diskussion aus Alexandrien stammten. Es daher unmöglich um einen Rabbi ging. Nicht ein einzelner Philosoph wie Philo, bei dem sich das heute historisch nachvollziehbar belegen lässt, hatte das Heil der Hebräer „Jesus Christus“ auferstehen lassen. Die griechische Lehre über die Ordnung, den Sinn der Natur (Logos/Ökologie), die aufgeklärten hellenistischen Juden galt, hatte die Tora, wie den ihr zugrunde liegenden Sinn allen Seins auf universale Beine gestellt, zeitgemäß begründen lassen. Was sich in vielfältigen jüdischen Erneuerungsbewegungen zeigt. So auch bei den einen höchsten schöpferischen Ursprung aller Welt, Menschheit verehrenden Mandäern zeigt: Wissenden, Erkennenden „Nazoränern“. Deren wichtigstes Ritual die Taufe, ihr Symbol ein Kreuz mit Taufrobe war und denen Johannes der Täufer als großer Prophet galt. Wen der taufte war kein rebellischer Rabbi, sondern das in zeitgemäßer Lehre über die Ordnung, den Sinn der Natur (Logos/Ökologie) erneuerte, regenerierte, auferstandene universale Heil „Jesus Christus“ der Hebräer.

(Nebenbei hat sich KI als echte Intelligenz bewiesen. Ihre Antwort: Im Zusammenhang mit deinen Fragen zu Logos, Weisheit, Interbeing und hellenistisch-jüdischer Philosophie sind die Mandärer interessant. Da sie eine eigene spätantike Antwort auf ähnliche Fragen darstellen. Wie ist die Welt geistig geordnet. Wie gelangt der Mensch wieder zum Ursprung, zu dieser Ordnung. Welche Rollen spielen Wort, Erkenntnis und lebendige Weisheit. Die Mandäer verbinden dabei persische, aramäische, spätantike jüdische und weitere neue Erkenntnis, Gnosis.)

Jesus war ein Nazarener: Der verfallene Bund war in Erkenntnis, zeitgerechtem Wissen um Ordnung, Sinn der Natur erneuert. Die das im hellenistisch aufgeklärten Judentum auferstandene Heil „Jesus “: Die heute notwendige Krone von Weisheit im Sinn von Ökologie „Christus“ für alle Welt. Das in vielen Weisheitsschriften zwischentestamentlicher Zeit, u.a. als neuer Salomo zum Ausdruck gebracht wurde. Und das sich in der Weisheitsschrift Jesus Sirach als „Jesus“ sprechend den Philosophen der Zeit als die Weisheit vorstellte, die sie in Naturlehre (Logos) begründeten und wie heutige Denker vergeblich wollten. Lange, bevor Erasmus von Rotterdam in Hochachtung antiker Weisheit nomiona sacra, Heils-, Gottesnamen und Christustitel erstmals einheitlich in „Jesus“ eindeutschte und damit ungewollt einen folgeschweren, dringend aufzulösenden Kurzschluss auslöste.

Die vom Kaiser zusammengerufenen Philosophen machen sich nicht  gegenseitig für die Probleme verantwortlich, verlangten nur politische Lösungen, neue Gesetze, veranstalteten keine Talkrunden, bei denen sie in schlauen Reden klagten, was alles falsch läuft, wer sich verkehrt verhält. Sie bezogen sich auch nicht allein auf buddhistische Philosophie von Weltverbundenheit, Interbeing, um damit einen kulturellen Wandel, regenerative Kulturen zu ermöglichen. Sie bauten an der Schnittstelle der Kulturen, rund um Konstantinopel als neuem Kulturzentrum an der „Hagia Sophia“: einem universalen Kult, um Weisheit Mensch, gemeinsame Krone „Christus“ werden zu lassen.

Denn die antike Zeitenwende hatte keine militärische Aufrüstung in ungeahntem Ausmaß hervorgerufen, bei der  Atomwaffen wieder modern werden. Wonach heute eine „Zeitenwende“ ausgerufen wurde. In der Antike war Zeit für einen kulturellen Wandel, eine echte Zeitenwende gekommen. Daher wurde ein neuer Kult nach dem Heil „Jesus“ der Hebräer diskutiert. Weisheit nach zeitgerechter Lehre über die Ordnung der Natur (Logos/Ökologie) sollte gottesbildfrei der auch biblisch beschriebene „Mensch“, dessen gemeinsame Gesinnung, Krone „Christus“ werden.

Während bei heutiger Jesus-Hypothese unterstellt wird, auf unzähligen Konzilen sei unter Leitung der Kaiser in heftigsten Auseinandersetzungen jahrhundertelang über einen jungen Juden gestritten worden. Da zeigt sich in unvoreingenommener (nicht einen Rabbi voraussetzender) Auswertung der vorliegen Texte, wie allen heute gegebenem Wissen über die Zeit: Hier wurde ein Kult ausdiskutiert, wie er heute gebraucht wird. Weisheit im Sinn (Vater) von Ökologie (die als am Anfang der Zeit geborener Sohn, präexistentes Wort galt) sollte zur gemeinsam bestimmenden Krone der Menschheit werden. Dies sollte genau das bringen, was für gemeinsames Wohl, weltgesellschaftliches Gelingen gebraucht wird, zur Voraussetzung für Zukunft geworden ist.

Was sich die Menschen im Kult zur Herrlichkeit, Motivation machen, bestimmt über das Verhalten der Kulturen. Denn es ist nicht so, dass wir keinen Kult hätten. Nachdem die Welt davon ausgeht, ein wunderwirkender Handwerkerjunge hätte seinen ebenso wunderwirkend ihn aus dem Grab befreienden himmlischen Vater, wie die rechte Lebensweise offenbart. Da wird zwar weiter an Geister, Buchstaben geglaubt, die, wie sich in aller Welt, aktuell u.a. bei amerikanischen Christen zeigt, zum Gegenteil einer Lebensweise im gemeinsamen Sinn von Ökologie, aller Welt führen. Gleichzeitig legt sich jeder eine zu glaubende Gottheit, daneben einen eigenen Sinn zurecht.

Doch seit neuzeitlicher Aufklärung, der Industrialisierung und damit sich in wenigen Generationen völlig gewandelter Lebensweise, hat sich, ausgehend von der christlichen, westlichen Welt, ein kapitalistischer Ersatzkult entwickelt. Kapital und Konsum sind auch bei Gläubigen oder in sozialistischen Staaten oft die einzig motivierenden Herrlichkeiten, notwendige Motivation die Menschen antreibt. Auch im Reich der Mitte, wo die Ordnung der Natur ebenso als Sohn und Stimme des Himmels geltende Weisheit regieren müsste. Die einst von märchenhaften Kaisern mit Armee und aristokratischem Apparat (heute Parteiführer und Überwachsungsapparat) als Dharma oder Tao zur Herrschaft des Volkes werden sollte. Dort ist wachsende Konsum- und Kapitalherrlichkeit der Kitt, der die Kultur zusammenhält. Ohne den daher auch der auf Weltkonferenzen eine ökologische Wirtschaftsweise fordernde und gelobende Parteiführer nicht auskommt.

Zwar hat, auch weil in Kultur eingefleischte Verantwortung noch unsere Väter verant-WORT-lich handeln ließ, die vom Moralphilosophen Adam Smith unterstellte „unsichtbare Hand“ und damit die freie Marktwirtschaft noch funktioniert. Kapital- und Konsumherrlichkeit führten zu wachsendem Wohlstand in westlicher Welt, einer längeren Lebensdauer. Doch hier braucht nicht beschrieben zu werden, wie wir uns ein weiter so nicht leisten können, neue technische Erfindungen wie erneuerbare Energien oder Gesetze und Vorschriften nicht die Lösung unserer Probleme sind.

Während in christlichen Kirchen, wie an Hochschulen über einen Rabbi als lebensbestimmenden, offenbarenden Gott auf Erde geredet, an nationale Geister geglaubt wird, die zu kulturellem Kriegen, dem Gegenteil einer Lebensweise im Sinn von Ökologie, aller Welt führen. Wie es inzwischen von Organisationen der UN vergeblich verlangt wird. Und sich die Kulturen in Berufung auf nationale, abgeschriebene Gottheiten einen Kulturkamp liefern, der zu Terror und Kriegen um Macht führt. Da sind auf allen Kanälen menschlicher Kultur Kapital und Konsum im sinnlosen Überfluss, den sich die Welt nicht weiter leisten kann, der unmöglich nun auch noch in der sogenannten „Dritten Welt“ bestimmende Motivation werden kann, zur bestimmenden Herrlichkeit geworden.

Auf höchst emotionale Weise wird uns nicht nur in kapitalegoistisch gesteuerter kommerzieller Kommunikation, sondern in Film, Fernsehen, wie im gesamten Leben der westlichen Welt auf sehr emotionale Weise eine Lebensweise als Ideal, Herrlichkeit vermittelt, die nicht weiter machbar ist. Der kapitalegoistische Kult, der Egoismus und damit auch Nationalismus antreibt, hat zwar zu Wohlstand, einer längeren Lebensweise geführt, kann aber nicht weiter die Welt bestimmen.

3.      3. Zeit für eine neue Zeitenwende, einen Kult, der Weisheit bestimmend werden lässt

Frei von der Vorstellung, es wäre um die Gottheit eines rebellischen Rabbi, jüdischen Guru gegangen, kann die frühchristliche Diskussion Denkanstöße für Heute geben. Denn dort sahen die Denker für einen gottesbildfreien Kult nach dem Heil „Jesus“ der Hebräer die Zeit gekommen. Internationale, in allen Wissenschaften der Zeit begründete Weisheit nach Ordnung der Natur und Welterfahrung, die bereits in der Gallionsfigur als Christen, eines weisen jüdischen Königs Salomo (Friede, Ganzheit, Wohlergehen) ausgemalt werden musste. Die sollte zur Gesinnung, Krone der Menschen werden. Die auch politische Herrscher tagen sollten.

-Die Zeit, um sich von nationalen Herrlichkeiten, Herrschern und mythischen Gottheiten, Orakeln bestimmend zu lassen, diesen zu opfern, war abgelaufen.

-Während heutige Denker, die nach einem kulturellen Wandel, regenerativen Kulturen zur Lösung  vielfältiger, nicht allein ökologischer Probleme rufen, die die Menschen mit der Natur, wie im gemeinsamen Sinn versöhnt, nur beklagen, was alles falsch läuft.  Ohne nach dem gemeinsamen Sinn der Natur, des ökologischen Ganzen zu fragen. Gleichwohl wir offensichtlich danach leben müssen, damit die Organisationen der UN beauftragt haben. Und der nun von naturwissenschaftlichen Atheisten offenbarte Sinn aller Natur selbst menschlicher Gefühlregungen zugrunde liegt.

Da wird dieser gemeinsame Sinn, nach dem zu leben ständig gefordert wird, nicht als Sinn des Lebens wahrgenommen. So wird zwar geschrieben, wie es sinnvoll, gesund für Geist, Seele und Körper wäre, wenn wir sinnerfüllt leben würden. Doch diesen Sinn müssten wir (wie wenn wir selbst Gott wären, da der ja angeblich tot ist), im inneren Selbst suchen, selbst bestimmen. Der Sinn, den jeder für sich festlegt, soll dann der intrinsische Sinn sein, mit dem wir mit anderen im Sinn von Ökologie, aller Welt zusammenleben müssten. Wie soll das funktionieren? Gleichwohl wir nachhaltig, in Weltverbundenheit, damit im gemeinsamen Sinn leben in einer Weltökologie leben sollen, wird weder nach gemeinsamen, nicht von uns selbst zu bestimmenden Werten, noch weniger unserem gemeinsamen natürlichen Sinn von Leben gefragt. Dem zwar alle Natur folgt. Der allen, auch den nicht monotheistischen Weltreligionen zugrunde liegt. Und der im Kult zur intrinsischen Gesinnung, dem eigenen Sinn werden müsste, aufgeklärt werden könnte.

Bei der unhaltbar gewordenen Jesus-Hypothese wird der Sinn von Ökologie, nach dem gerufen wird, noch weniger mit dem „lebendigen“ Gott der Väter, Vater aller Welt in Verbindung gebracht. Das war doch der wundertätige, strafende Handwerker, Designer, der sich nach heutiger Gotteslehre in Heidelberg durch die wundersame Wiedererweckung eines hingerichteten Rabbi offenbarte.

-Doch die antiken Denker hatten im bildhaften Verständnis ihrer Traditionen nicht nur die menschlichen und mythischen Gottesvorstellungen oft polemisch verworfen. Bereits die Vorsokratiker erkannten, wie die Hebräer, einen Sinn in der Ordnung von Himmel und Natur. Den sie u.a. mit dem alten Zeus,  wie dann auch mit dem Einen, dem ungenannten Sinn allen Seins (JHWH) der Hebräer identifizierten. Was dann die Juden vom Vorwurf befreiten, sie würden einen strafenden Handwerker im Himmel verherrlichen. Denn auch wenn Philo weiter von einem Demiurgen sprach, ging es um den Sinn der Naturgesetze, kosmischer Ordnung, der seinen Kollegen u.a. als Zeus galt.

-Und während heute weder über den offensichtlichen gemeinsamen Sinn geredet, noch weniger darin der zu lobende, zu liebende, weil danach zu lebende lebendige Gott (bereits der Väter), aber auch der Grund von Dharma oder Tao erkannt werden kann. Gleichwohl selbst in allen Phasen der Virenbedrohung nach Solidarität im gemeinsamen Sinn gerufen, in diesem Sinn bereits die UN gegründet wurde. Und nun atheistische Naturwissenschaftlicher in allen natürlichen Prozessen, wie Gefühlregungen einen zu Leben führenden, dieses optimierende Sinn nachweisen. Den diese auch einem Kult bestätigen. Wie er für einen im gemeinsamen Sinn zusammenarbeitenden Organismus, der heute gebraucht wird, notwendig wäre.

Wo ein menschenartig wundersam eingreifendes, aufpassendes Wesen, ein himmlischer Handwerker aufgrund natürlicher Ordnung, der Naturgesetze für tot erklärt wurde. Und der christliche Offenbarer zu einem Handwerkerjungen wurde, der sich als rebellischer Rabbi betätigte. Da kann den antiken Denkern nicht gefolgt werden. Doch die erkannten den Sinn natürlicher Ordnung, Gesetze im Sinn der Gottheiten ihrer Väter als höchste Wesentlichkeit, Theos Hypsistos. Der als Zeus oder JHWH anfänglich auch in Synagogen verehrt, dann dort bekanntlich wieder ausgesperrt wurde.

-Wo ein Rabbi und andere als Gottheiten zu glaubende nationale Helden als Grund rechten Leben gelten. Da wundert es nicht, wenn Aktivisten nur nach menschlichen Vorbildern rufen, die dann zum ökologisch sinnvollen verhalten in Weltgemeinschaft führen sollen. Wo ein Rabbi gar Philosophen unterstellt wird, denen es um Weisheit nach zeitgerechter Lehre über Ordnung der Natur (Logos/Ökologie) ging. Die mehr noch heute „Mensch“ werden muss. Da braucht sich niemand über den Unsinn heutiger Welt, aber auch den Un-Sinn engagierter, nach nachhaltiger Zukunft, damit Leben im gemeinsamen Sinn von Ökologie rufenden Denkern zu wundern.

-Wer daher die christologische Diskussion verstehen will, bei der es angeblich den Philosophen um einen Rabbi als neuen Gott ging. Der sollte die kulturellen Vorbedingungen und philosophischen Grundlagen betrachten. Die zu der über die jahrhundertelangen Auseinandersetzungen führten, was in einem neuen Kult die zu verehrende Wesentlichkeit sei.

Die hochphilosophische, von unzähligen Denkern geführte Diskussion, ob Vater (der Sinn) und Sohn (die Ordnung, Gesetze von Natur und Himmel) wesensgleich oder wesenseins sind. Oder was die zu verehrende Wesentlichkeit sei, wie u.a. der Sohn, Logos (wir sagen Ökologie) nicht über den Vater (den Sinn allen Lebens) gestellt, dieser nicht im Sohn aufgehend dürfe. Die ist auch mit Blick auf die heutige Kulturdiskussion zu verstehen. Denn heute wird nur über die Herrlichkeit der Natur, deren Ordnung, Weisheit, Interbeing, noch nicht mal über deren gemeinsamen Sinn aller Welt, unseren Sinn geredet. Den jedoch Weisheit als Grundhaltung im Wissen um den Sinn des Lebens voraussetzt.

Gott ist, wie sein ihn einzig offenbarender Sohn angeblich tot. Glaube gilt als überholt, jeder glaubt was er denkt, für richtig hält oder, wie unsere amerikanischen Freunde, an ein in eigenen Buchstaben  vorgesetztes Wesen. In dessen Namen sie sich auf ihren Allah berufende Geistliche umbringen. So bleibt Denkern, die nach einer Lebensweise im gemeinsamen Sinn von Ökologie rufen, nur aufzufordern, mit Leben nach eigenen Werten, einem individuell zu bestimmenden Sinn als Vorbild für alle Welt zu wirken. Dies soll dann eine in uns selbst beginnende nachhaltige Zukunft bewirken.

Bei der Ökologie der Erde wird allenfalls nach Gaia gerufen. Mit der Ordnung der Natur, die als Stimme, wie Sohn des Himmels Hinduismus und Buddhismus, der Weisheit von Dharma und Tao zugrunde liegt, wird beim angeblichen Handwerkerjunge weder der Gottes-, noch der David- oder Menschensohn in Verbindung gebracht. Gleichwohl letzterer die gottesbildfreie menschliche Krone wäre, die uns für Freiheit in Demokratie, wie Marktwirtschaft offensichtlich fehlt. Die ohne menschliche Mittler, Priester, Könige und Kaiser in allen Kulturen in Berufung auf die eigenen Größen „Mensch“ (Menschensohn), damit  zu dem werden könnte, was dringend gebraucht wird.

-Zwar hatten Kaiserkult und Götteropfer Rom groß gemacht. So dass Kultverweiger als staatsgefährdende „Crestiani“ vom Volk denunziert und oft zur Abschreckung anderer Atheisten gekreuzigt wurden. Doch für diesen Kult, von dem nicht nur gesagt wurde, sondern der Rom, wie vorher andere Hochkulturen groß gemacht hatte, war die Zeit um. Philosophen, die einen Sinn in natürlicher Ordnung sehend den alten Kult mit menschlichen Gottheiten polemisch kritisierten,  nach vergeblicher griechischer, dann römischer Demokratie die alten Gottheiten wieder restaurieren und auch den Kaiserkult wieder auferstehen lassen mussten. Die suchten nach neuen Lösungen.

-Gleichzeitig sind auch die psychologischen Überlegungen zu bedenken. Bei denen Aristoteles bereits mehr Zeit damit verbrachte, wie in Naturlehre begründete Weisheit, damit auch der Sinn allen Lebens zum menschlichen Sinn, Gesinnung, Grundhaltung werden kann, als für die Definition von Weisheit. Denn erst die Grundhaltung, Gesinnung ist das, was Weisheit nach Brockhaus ausmacht. Und genau das stand zur Zeitenwende im Mittelpunkt der Debatten. So suchten zynisch die Welt verneinende, aussteigende Kyniker, ähnlich wie die 68er ein Zurück zur Natur. Stoiker definierten nicht nur eine Lebensweise nach Ordnung der Natur, sondern wollten die ähnlich wie heute von zukunftsorientieren Denker als regeneratives Kulturmodell gefordert leben. Was in stoischer Ruhe, ähnlich wie heute allseits gefordert, in Unterdrückung der Triebe, Emotionen, Lust geschehen sollte.

-Doch bereits Epikureer wussten, wie ein glückliches Leben nicht in Unterdrückung der Emotionen, der als Lebenstriebes gesehenen Lust, damit Verlust, Leiden, erreicht werden kann. Sie waren keine Hedonisten, die ein ausschweifendes Leben führen, ihrer Gier freien Lauf ließen. Weisheit musste zur Lust, eigenen Motivation, Gesinnung werden, um ein weises Leben in Glück und Seelenfrieden nach Ordnung, im Sinn der Natur zu führen. Und so wundert es nicht, wenn die spätantiken Denker sich wie die Hebräer Weisheit zur Salbe eigenen Hauptes, gemeinsamen Krone machen wollten, um sie in Lust zu leben. Und teilweise als Verweigerer der Opfer für Gottkaiser, wie mythische Gottheiten als Nichtjuden am Kreuz landeten. Diese waren es dann auch, die bei unzähligen Konzilen unter kaiserlicher Leitung über einen neuen Kult, die dabei zu verehrenden Wesentlichkeiten diskutierten.

-Auch wenn sie die Grundlage dafür schafften, machten sich griechisch-römische Philosophen über eine Erneuerung des jüdischen Bundes mit dem in Ordnung von Natur und Himmel erkannten Sinn allen Seins, dessen gottesbildfreier alleiniger Verehrung, noch keine Gedanken. Der verfallene jüdische, sich auf eigene Buchstaben berufende Nationalkult wurde in römischer Welt, wie noch von frühen Christen als Unsinn verworfen. Auch viele der im Exil lebenden Juden hatten ihrer Tradition den Rücken gekehrt. Die Tora hatte nicht nur im Sabbatgebot ihren Sinn verloren. Sie wurden auch von anfänglichen Christen als ebenso sinnlos gesehen, wie die Verehrung eines strafenden himmlischen Handwerkers, Demiurgen, von dem diese Gesetze ausgehen sollten.

-Erst hellenistisch aufgeklärte Juden, für die der Kosmos wieder Tora und Tempel, damit die im Hellenismus maßgebende Ordnung im Sinn der Natur nach zeitgerechter Lehre (Logos) neue Tora im Sinn von JHWH, wie u.a Zeus war, schafften die Voraussetzung für neues Heil „Jesus“. Erst so konnte auf den Mauern der Hebräer ein neuer Kult mit Weisheit als Krone „Christus“ aller Welt ausdiskutiert und gebaut werden.

Denn hellenistische Juden hatten in der Stoa nicht nur die gelernt, wie die griechisch-römischen Gottheiten ein Ausdruck natürlicher Weisheit waren, sondern in dieser Weise dann auch ihre Traditionstexte bildhaft, allegorisch ausgelegt. Ich verzichte hier ständig zu argumentieren, wie die Neubegründung der Tora und des Sinnes allen Seins (JHWH) in Ordnung der Natur nach zeitgerechter Lehre (Logos/Ökologie) das auferstandene Heil „Jesus“ war. Diese Heilsgeschichte wurde in Form unzähliger Evangelien (bisher Kaiserverherrlichung) beschrieben: Weisheit nach der die Welt im Sinn von Leben geordnet ist, wird als universales Wort Gottes Krone „Christus“ aller Welt. Was hellenistische Weisheitslehrer (Apostel) in seiner Bedeutung, wie inzwischen ebenso historisch nachvollziehbaren Leidensgeschichte aus unterschiedlichen kulturellen Perspektiven beschrieben.

Wobei nicht nur die zur einheitlichen Lehre ins Neue Testament aufgenommenen, sondern auch die heute oft erst ausgegrabenen apokryphen Evangelien, die noch unterschiedlicher als die der Bibel über das erneuerte Heil „Jesus Christus“ für alle Welt berichten. Denn mit der Lebensgeschichte eines Rabbi hat all das, was dort über die Kindheit, Geburt, Geschwister, Worte des erneuerten Heils „Jesus“ geschrieben wurden, wie es hellenistische Juden den Römern vorschlugen, nichts zu tun.

Denn während aufgeklärte hellenistische Juden das auferstandene Heil „Jesus“ (ohne von diesem Namen, der auch erst später in das Neue Testament Einzug hielt oder dem Auferstandenen zu sprechen) mit römischen Philosophen diskutierten. Wonach die von diesen gewollte Weisheit nach zeitgerechter Lehre über die Ordnung der Natur (Logos/Ökologie) Krone „Christus“ werden sollte. Um damit die misslungene Demokratie zu ermöglichen, Tyrannen zu verhindern. Da verwarfen konservative Juden das auferstandene Heil „Jesus“. Sie hielten sich weiter an sinnlos gewordene nationale Gesetzesbuchstaben oder sahen im Tempelkult das Heil. Was zu Unheil, Kriegen, Bürgerkriegen, Zerstörung des Tempels, Verbot jüdischen Kultes, Vertreibung führte. Aber auch dazu, dass von diesen nicht als Juden akzeptierte Kaiser-, Götteropferkultverweigerer zur Abschreckung anderer Atheisten gekreuzigt wurden. Da in römischer Religionsfreiheit nur Juden vom als staatstragend gesehen römischen Kult befreit waren.

-Während heute unterstellt wird, Konstantin hätte die noch lange nicht vorhandene, erst über Jahrhunde langwierig ausdiskutierte Kirche für seine Machtzwecke genutzt. Da wird im aufgeklärten Verständnis des christlichen Wesens als Weisheit nach zeitgerechter Lehre über die Ordnung, Gesetze der Natur (Logos/Ökologie) klar:  Wie auch die römischen Kaiser vor ihm Weisheit zur Herrschaft machen wollten, Hadrian dafür das Reich bereiste, u.a. Universitäten baute, Mark Aurel eine Selbstbelehrung verfasste, die man hätte ins Neue Testament aufnehmen können. So suchte der Kaiser, der die Kult-Verweiger nicht weiter kreuzigen wollten, nach einer anderen Lösungen. Er wollte die von ihm zu herrschende Weisheit kosmischer Ordnung zur Gesinnung des Volkes werden lassen.

-Während der die Kultverweigerer noch verfolgende Mark Aurel dabei weiter auf die alten mythischen Gottheiten setzte, die teilweise in der von ihm verehrten neuen Kunstfigur Serapis aufgegangen waren. Der nicht ohne Grund mit dem den gekreuzigten Kultverweigern unterstellten Christus verwechselt wurde, wie dazu in Konkurrenz (unmöglich zu einem Rabbi) stand. Da rief Konstantin die Vorsteher der Philosophievereine der Weisheitszentren des Reiches zusammen, um  einen Kult nach Vorbild der Hebräer, deren Heil „Jesus“ zu bauen. Wodurch Weisheit zu dem werden sollte, was heute mehr denn je für Freiheit in Demokratie und freie Marktwirtschaft in Weltgemeinschaft gebraucht wird.

-Die gesamte Diskussion, was als wesentlich, wesensgleich oder wesenseins zu verehren ist, lässt sich aufgeklärt verstehen. Auch mit Blick auf die Überlegungen heutiger Denker. Die nur klagen, dass eine regenerative Kultur notwendig wären, die dem Leben förderlich ist, dabei allenfalls die Natur, deren ewige einheitliche Ordnung (den eingeborenen Sohn), nicht deren Sinn allen Seins zur neuen Bestimmung machen wollen. Denn so wird die Diskussion, aus der sich dann Arius folgende Nestorianer in Syrien abspalteten, sich auch aus politischen Gründen, wie anderen kulturellen Vorbedingungen der Islam entwickelte, verständlich. Auch warum Isa als unmittelbares Wort im Koran mehr als Mohammed genannt wird, die arabischen Weisheitslehrer aber nicht auf einen in Konkurrenz zum Sinn des Alles stehenden Gottessohn, sondern in einen arabischen Propheten das in Isa verkörperte Wort sprechen ließen, lässt sich nachvollziehen.

Nicht nachvollziehbar ist allerdings, wie man auch arabischen Denkern, die in Sachen Weisheit dem Westen voraus waren, so auch die griechischen Philosophen weiter hochhielten, während im Westen für einen einheitlichen Volkskult deren Schriften vernichtet wurden, einen Rabbi Jesus, damit glatten Wahnsinn unterstellen will. Wie es nach heutiger Hochschullehre notwendig wäre.

-Der an Bildung, Wissen interessierte Konstantin, dessen Aufgabe als Sol Invictus es war, kosmische Ordnung nach zeitgerechter Lehre (Logos/Ökologie) zu der seines Reiches werden zu lassen, hat die Vorsteher der Philosophievereine antiker Weisheitszentren des Reiches als seine Berater (daher „Bischöfe“) unter Einschränkung des Post-Kutschenwesens zusammengetrommelt, um über ein neues Kultur-Konzept (nicht einen Rabbi) zu diskutieren. Denn der philosophische Kaiser, der die Verweigerer der mythischen Gottheiten, wie Gottkaiser nicht weiter kreuzigen wollte, hat nun nicht plötzlich einen rebellischen Rabbi als Maß des Leben gesehen, für den er eine Hagia Sophia bauen, ihn zum Weltkönig machen wollte. Wie es bei heutiger Jesus-Hypothese unterstellt werden muss.

-Sämtliche Philosophen suchten nach Lösungen, wie die ihnen heilige Weisheit nach Ordnung, im Sinn der Natur nach zeitgerechter Lehre (Logos/Ökologie) gelebt wird. Auch die Kaiser, nicht nur der als Sol Invictus kosmische die Ordnung vertretende Konstantin, sondern alle spätantiken Kaiser suchten Weisheit im ganzen Reich zu vermitteln, sollten diese herrschen. Die heutige Hypothese ist so, wie wenn man den Denkern, die nach einer neuen Weltordnung suchen, dabei alte Philosophien, u.a. die buddhistische Lehre von der Verbundenheit aller Dinge heranziehen oder sonst eine ökologische Ordnung begründen, unterstellen würde, auf einen Rabbi umzuschwenken.

Denn nach heutiger Lehre müssten die plötzlich einen rebellischen Handwerkerjungen als Weisheit nach zeitgerechter Lehre über Ordnung der Natur (Logos/Ökologie) gesehen, diesen als Wort Gottes, maßgebend für die rechte Lebensweise gesehen und damit als Wesensgleich mit dem Sinn aller Natur (JHWH, Zeus…) gesehen haben. Doch die Zeit ist abgelaufen, diesen Wahnsinn weiter hellenistischen Denkern zu unterstellen. Denn die wollten Weisheit, nach der der Kosmos geordnet ist „Mensch“ werden lassen. Wie es mehr noch heute dringen notwendig wäre.

Da für diese Denkern ohne den Sohn kein Vater und ohne den Vater kein Sohn war, müsste ein Rabbi den Philosophen einzig den Sinn ihren Lebens offenbart haben. Bei dem, was durch die historische Kritik neuzeitlicher Aufklärung zum historischen Jesus wurde, ist das ein Unding. Dies ruft lautstark nach einem aufgeklärten Verständnis des historischen Jesus und macht es auch möglich.  

-Konstantin hat sich, wie immer mehr Philosophen der Zeit, dem von hellenistisch aufgeklärten Juden erneuerten jüdischen Heil „Jesus“ angeschlossen: Weisheit, nach der Natur und Himmel geordnet sind, die sie bisher im Götter- und Gottkaiserkult, wie in verschiedenen philosophisch-psychologischen Konzepten (u.a. als Kyniker, wie in Stoa oder nach Epikur) zur Gesinnung des Volkes, machen suchten, war das Thema. Diese Weisheit nach zeitgerechter Lehre über die Ordnung der Natur (Logos/Ökologie) sollte als universales Wort Gottes frei von mythischen Gottesbildern Salbe „Christus“, Gesinnung, Krone der Menschen werden. Wie sie mehr noch heute gebraucht wird. Eine Krone, die dann auch politisch Herrscher tragen wollten. Und für dieses erneuerte Judentum musste ein Volkskult, die Kirche für die den Philosophen, wie Kaisern hellenistischer Zeit heilige Weisheit nach zeitgerechter Lehre über die Ordnung der Natur (Logos/Ökologie) gebaut werden: Hagia Sophia.

Konstantin und seine Nachfolger haben die führenden Philosophen ihrer Zeit nicht zusammengerufen, um über einen in Visionen seiner Freunde wiedererweckten rebellischen Rabbi zu diskutieren. Weisheit kosmischer Ordnung, der alle Natur folgt, die den aus dem Paradies entlassene Affen offensichtlich fehlt, die Kaiser bisher zusammen mit mythischen Gottheiten zur Herrschschaft des Volkes machen musste, sollte Gesinnung, Herzenssache der Menschen, Krone „Christus“ werden.

-Doch dafür wurde ein Kult gebraucht, bei dem keine abstrakte Lehre, sondern eine menschliche Gestalt die Kaisergottheiten und die allzu menschlichen Mythengottheiten ablöste und sich ebenso an die für Weisheit stehenden Gallionsfiguren der Juden anschloss. Und dies nicht allein, wie kirchlisch Vordenker argumentierten, weil das Volk aufgrund der täglichen Mühen und Plagen keine Zeit für die Philosophie hat. Ohne weiter in menschlicher Weise Jesus zu reden, die alten Bilder und Geschichten zu bewahren, kommen auch wir nicht nur in der Erziehung der Kinder, sondern in Kultur nicht aus. Nur so konnte und kann Weisheit bei Gläubigen, wie im gesamten Volk Herzensangelegenheit, Gesinnung, damit „Mensch“, Ökologie des Menschen werden.

-Wenn Jesus Christus als Terrorist gilt, gar „Verbrecher“ genannt wird. Dann hat das seine Berechtigung nicht nur mit Blick auf konservative, sich dem in zeitgerechter Lehre (Logos/Ökologie) begründeten universalen Heil „Jesus“ verweigernde Tempelaristokraten und Schriftgelehrte. Die dieses nicht als jüdischen Kult akzeptierten. Und die daher für die Kreuzigung durch die römische Obrigkeit verantwortlich waren.

Da die römischen Denker einen Kult als Voraussetzung für das staatliche Gelingen sahen, wurden die vom Volk denunzierten, als „Chrestiani“ beschimpften Kultverweigerer, die sich nicht als die in Religionsfreiheit davon befreiten Juden, Tempelsteuerzahler ausweisen konnten, als Terroristen, Aufrührer, Verbrecher gesehen. Sie wurden wie entflohene Sklaven schändlich gekreuzigt und zur Abschreckung hängen lassen. Denn ein gemeinsamer Kult war und bleibt kulturtragend. So dass dessen Verweigerung als den Staatsfriede, das gemeinsame Wohl gefährdend gesehen wurde. Was durch abschreckende Kreuzigung der Aufrührer verhindert werden sollte. Denn nicht ohne Grund hatten die römischen Philosophen die Rom groß machenden mythischen Gottheiten restauriert und auch den Kaiserkult auferstehen lassen.

Heutige Denker, die nur nach regenerativen Kulturen, neuen Menschen, einer besseren Welt, Weisheit, einer ökologischen Lebensweise in Weltgemeinschaft rufen, Religionen, ihre Dogmen verwerfen. Die müssten nach einer kulturellen Aufklärung gemeinsam mit Gläubigen in Kirchen oder Moscheen gehen, von Jesus singen oder Mohammed anrufen. Um die Gläubigen zu bewegen, in deren Namen ökologisch zu leben, statt teils sinnlos gewordenen nationalen Vorschriften, Gottesbildern oder sonstigen Herrlichkeiten zu folgen. Und wenn sie hierin das heute notwendige Heil „Jesus“ für alle Welt erkennen, nachdem Weisheit im Sinn von Ökologie statt heutige gottesbildfrei gemeinsam bestimmend wird. Dann werden sie nicht aus Selbstmanipulation, sondern weil sie wissen, wie menschliche Kulturen funktionieren, aus vollem Herzen von Jesus singen. Damit Weisheit auch bei ihnen zur intrinsischen Motivation, Herzenssache, in Lust gelebt wird.

4.      4. Ökologische Weisheit kann Krone „Christus“ der Menschen, wir zu Weltrettern werden

Der die Geschichte, die Geschichten, wie das Konzept menschlicher Kultur auf den Kopf stellende Kurzschluss, ein Rabbi, nationaler Held, statt Ordnung von Natur und Himmel nach zeitgerechter Lehre (Logos/Ökologie) wäre das neue Heil „Jesus Christus“ im Sinn der Hebräer gewesen, ist aufgrund heutigen geschichtlichen, wie exegetischen Wissens zu beheben. Denn dabei wird nicht nur hellenistischen Weisheitslehrern (Apostel) als Verfasser neutestamentlicher Texte, wie ersten hellenistischen Juden-Christen und das Judentum noch verwerfenden Heiden-Christen völlig Unmögliches unterstellt. Mehr noch wird den sich auf Platon, Aristoteles & Co. berufenden Philosophen, die über das Wesen dessen diskutierten, was wir nicht mehr Logos, sondern Ökologie nennen, etwas unterstellt, das nicht mehr haltbar ist.

Zu Recht hatte bereits der in Gottesslehre als erster Theologe vorgestellt Platon die Mythen und Bilder der Priester dafür verantwortlich gemacht, dass die Jugend in falschen Lehren, wie auch Moral erzogen wird. Denn zu Recht bezogen sich die Philosophen auf den Christus, der im Neuen Testament auch als das vorgestellt wird, was als Gottessohn galt, in seinem Leiden, seiner Auferstehung als Erneuerung der Beziehung des Menschen zu Gott (dem Sinn der Natur) und damit den auch der Mitwelt beschrieben war. Doch der alttestamentliche Christus war bereits internationale, in allen Wissenschaften der Zeit begründete Weisheit nach Ordnung der Natur und Welterfahrung. Die in einem Weisen König Salomo (Friede, Ganzheit, Wohlergehen) als Gallionsfigur ausgemalt werden musste. Um an Stelle von Kaiser- und mythische Gottheiten zur Salbe eigenen Hauptes zu werden. Während die Ordnung und Himmel in aller Welt als Sohn Gottes oder des Himmels galt, den Kaiser und Könige auf Erden vertreten sollten. Da war diese bei Hebräern als David- oder Menschensohn eine im Kult selbst anzuziehende Salbe „Christus“ eigenen Hauptes.

Gerade die Briefliteratur im Namen eines ehemaligen Eiferers für das jüdische Nationalgesetz, der zum „Paulus“ gewandelt war, macht deutlich, was ich aufgrund heutiger Vorlesungen in der Paulusliteratur, den Evangelien, der Apostelgeschichte, den außerbiblischen Evangelien und weiteren Zeugnissen, wie der Geschichte der frühen Kirche nachweise: Christus war Weisheit, nach der die Welt im sinnvollen Zusammenhang kreativ geordnet ist, als anzuziehende Gesinnung. Und dieses Kulturkonzept wurde von aufgeklärten hellenistischen Juden auf die Beine zeitgerechter Lehre über die Ordnung der Natur gestellt, war das wieder lebendige Heil „Jesus“. Wofür sie in Rom warben. Dafür sollte nun ein neujüdischer Kult gebaut werden, die universale Kirche.

Wenn in den ersten Konzilen die Frage nach dem Verhältnis des Sohnes zum Vater im Vordergrund stand. Und die Wesensgleichheit der als Sohn geltenden Naturordnung, dem kreativen Geist, in dem alles zusammenhängt, mit dem einen und einzigen Sinn des Alles, lebendigen Gott, Vater aller Welt dogmatisiert wurde. Dann ist all dies aufgeklärt zu verstehen. Es war kein Einerlei. Es bleiben unterschiedliche Personen (Rollen, Aufgaben) die zu Recht als wesensgleich gesehen wurden. Denen wir alles verdanken, aus denen alles hervorgeht, was uns lieb und heilig ist. Doch ein Rabbi, ein Handwerkerjunge und sein aufgrund der Naturgesetze totgesagter Vater kommen dabei nicht vor.

Ohne dass noch von Interbeing gesprochen wurde, wurde nun auch in apokalyptischer (offenbarender) Neuzeit erkannt, wie alles im gemeinsamen Sinn zusammenhängt. Daher wurde nach dem 2. Weltkrieg bereits die heute aufgrund der Vetomacht politischer Mächte in Frage gestellte UN ins Leben gerufen. Um im gemeinsamen Sinn aller Welt, allen Lebens für Friede, Gesundheit, Ernährung, wirtschaftliche Zusammenarbeit, inzwischen Klima, ökologisches Wirtschaften zu sorgen. Wenn eine auf neue Beine gestellte UN nun Vertreter aller Natur-,  Geisteswissenschaften und Weltreligionen nach New York zusammenrufen würde. Um nicht nur zu diskutieren, was nach zeitgerechter Lehre über die Ordnung der Natur (Logos/Ökologie) universales Recht, eine sozial-humanistische „Ökologie des Menschen“ wäre. Wie es Benedikt XVI. 2012 vor dem Bundestag in Bezug auf Salomo und die Stoa bereits zu bedenken gab und er sie beschrieb.

Wenn die UN in ihrer Einladung auch schreiben würde, wie zusammen mit führenden Kultur-, Geisteswissenschaftlern, Psychologen und Führern der Weltreligionen ausdiskutiert werden soll, wie, was nach heutige gegebenen Wissen als „Ökologie des Menschen“ geboten ist, im Kult der verschiedenen Kulturen Gesinnung, damit zu einer Weltordnung im Sinn von Ökologie führen soll. Dann wäre dies das, was ähnlich in Nizäa 325 begann. Denn nur ein Kult erzeugt, was die hebräischen Philosophen das „hörende Herz Salomo“ (Friede, Ganzheit, Wohlergehen) nannten. Was für sie Weisheit als Salbe eigenen Hauptes, gemeinsame Krone war. Und was auch heutige Denker, die über regenerative Kulturen, eine nachhaltige Zukunft schreiben, die in uns selbst beginnen müsse.

Wie der Sohn zwar wesensgleich, aber nicht gleichewig wie der Vater war, muss heute nicht mehr zu Verwerfungen führen. Wir gehen davon aus, dass auch dann, wenn wir die als Sohn geltende natürliche Ordnung zugrunde richten, im Sinn (Vater) des Kosmos, aller Welt, neues Leben erwächst. Wie der alles Leben auf Erden hervorbringende Sinn natürlicher Ordnung, des sinnvoll zusammenhängenden, verbundenen Ganzen, vorher war, muss auch nicht mehr diskutiert werden. Auch wie nicht nur die ökologische Ordnung zur Herrlichkeit werden darf, sondern mehr noch deren, unser gemeinsamer, alle Lebensbereiche umfassender Sinn aller Welt, liegt ebenso auf der Hand.

Das im Kurzschluss heutiger historischer Kritik erloschen Licht aus Licht, in dem die heutigen Wesentlichkeiten zur bestimmenden Herrlichkeit werden könnten, kann aufgrund auch in kritischer Forschung gegebenen Wissens wieder eingeschaltet werden. Der Einziggeborene, der im gemeinsamen Sinn (Vater) des kreativen Ganzen „Heiligen Geist“ gezeugte, wesensgleiche Sohn ist als Ökologie offensichtlich. Und diese Aufklärung ist es, die uns die uns regenerative Kulturen ermöglicht, zu neuen Menschen führt. Die aus eigener Gesinnung im Sinn von Ökologie leben wollen.

Weisheit, nach der die Welt im sinnvoll verbundenen Ganzen geordnet ist, kann nicht der biblische beschriebene „Mensch“, Fleisch und damit gelebt werden, wenn nur von einzelnen Denkern in Bezug auf buddhistische Lehre nach Interbeig und regenerativen Kulturen, ökologischem Wirtschaften gerufen wird. Die Regenration, Erneuerung, Wiederbelebung (Auferstehung) muss und kann bei den Glaubensvorstellungen, Weltreligionen beginnen.

Arius, der die Gleichewigkeit und -wesentlichkeit des Sohnes mit dem Vater bestritt, kann so wenig, wie seinen Gegnern, die auf die Wesensgleichheit von Vater und des vor aller Zeit einziggeborenen Sohnes bestanden, weiter ein Rabbi untergejubelt werden.

Fraglos war der Sohn (Weisheit natürlicher Ordnung) zur antiken Zeitenwende „Mensch“, Christus geworden. Wie das in zwei großen Denktraditionen in Alexandrien und Antiochien bedacht wurde. Hellenistisch aufgeklärte Juden, die nach allegorisch-bildhaftem Verstand auch ihrer Tradition die Tora, wie den dieser zugrunde liegende Sinn allen Seins (JHWH), das Heil „Jesus“ der Hebräer wieder in zeitgerechter Lehre über die Ordnung, Gesetze der Natur (Logos/Ökologie) begründeten, gelten daher als heute notwendige Weltbürger. Wir wissen auch, wie philosophische Vereine, die dann zu christlichen Gemeinden wurden, in Verzicht auf eigenen Besitz in Kommunen im gemeinsamen Sinn zusammenlebten. Und die Menschen, für die Weisheit nach Ordnung der Natur (Logos/Ökologie) einzig bestimmend war, daher den alten Opferkult verweigerten, vom Volk als Crestiani beschimpft und denunziert wurde, als Nichtjuden ihr Leben opferten, am Kreuz landeten, kennen wir auch.

Die Bücher, die die Unterstellung des Streites um einen Rabbi unmöglich machen, sind geschrieben. Man muss nur nachlesen, was wir heute über Tertullian, Origenes, Eustathius von Antiochia, die aus Alexandrien kommenden Philosophen wie Atanasius, ebenso die aus dem philosophischen Kleinasien kommende Kappadozier wie Gregor von Nazianz, Gregor von Nyssa aber auch dem davon abweichenden Kyrill, Nestorius (einen Vordenker des Islam) wissen.

Tertullian war ein Philosoph, Rechtgelehrter aus Nordafrika, der die Einheit von Vater und Sohn verglich mit der Verbindung von Leib und Seele beim Menschen. Der kreative Logos (die Ordnung, Gesetze der Natur) sind im Leib der Erde mit ihrem Sinn des gesamten Kosmos verbunden. Ohne den Sohn, der unmöglich ein Rabbi war, war für diesen Denker kein Vater und ohne den Vater wäre kein Sohn gewesen. Ja! Doch der Vater war der alles Leben bewirkende Sinn des kreativen Ganzen, aller Welt, nach dem die UN ins Leben gerufen wurde. Und nach dem bei allen Phasen von Corona in aller Welt gerufen wurde. Den naturwissenschaftliche Atheisten in allen natürlichen, auch zu Erbeben und Tsunamis führenden Plattenverschiebungen, natürlichen Prozessen und Gefühlregungen nachweisen.

Und dem diese auch einem Kult bestätigen, durch den eine Gesellschaft im gemeinsamen Sinn zum gelingenden Organismus wird, statt durch fehlführende Herrlichkeiten zum Kollaps führt. Und genau ein solcher Kult und welche Wesentlichkeiten dabei zu verehren sind,  wurde ausdiskutiert, könnte aufgeklärt Thema einer UN-Konferenz als neuem Konzil sein.

Auch die Geburts-, wie Grabeskirche, die Konstantin auf alten jüdischen Kultstätten bauen ließ gehörten zum kulturellen Konzept. Nur wenn kulturell weitergebaut wird, kann Weisheit „Mensch“ werden. Und wenn die Kaisermutter Helena Stücke vom Kreuz, wie andere Reliquien anschleppte. Dann musste so die Fortsetzung jüdischer Geschichte im Volk anschaulich gemacht werden.  

Den Philosophen, die dann neben den bekannten auch neue Festtage nach kosmischer Ordnung festlegten, um die darin begründen Wesentlichkeiten zu feiern, war auch klar, wie Menschen menschliche Bilder brauchen. Da nur so bisher die Menschen bewegende Kaisergottheiten und menschliche Mythengottheiten zu ersetzen waren. Nur so kann Weisheit zur emotionalen Bestimmung, Gesinnung, Herzenssache, intrinsische Motivation und damit in Lust gelebt werden.

Wie es Origenes nicht um einen Rabbi ging, sondern Weisheit, Logos, das Wort, die Ordnung im gemeinsamen Weltenhaus, seit dem Monisten (Interbeing) Erst Haeckel „Ökologie“, muss nicht erklärt werden. Wenn im Namen des großen christlichen Vordenkers zu lesen ist, dass die Menschen aufgrund der täglichen Mühen und Plagen keine Zeit für Philosophie haben. Dann wurde ihm das möglicherweise später in den Mund gelegt.

Denn wie die daher als falscher Weg von Gnosis verworfenen vielfältigen in der natürlichen Ordnung einen gemeinsamen Sinn allen Lebens erkennenden rein philosophischen Lehren. So wurden auch seine Weisheitslehren als zu abstrakt, abgehoben, ungeeignet für einen Volkskult gesehen. Origenes galt dann als Häretiker. In seiner Prinzipienlehre hat auch er beschrieben, wie Weisheit bei Menschen zur Gesinnung werden muss. Doch während dazu vormals auch die Kaiserevangelien und Mythen notwendig waren, Volkserzählungen von wundersamen Herrschern und mythischen, heilenden Gottheiten. So wurden neue Geschichten mit einem menschlichen Wesen gebraucht, um Weisheit nach Ordnung, im Sinn der Natur (Logos/Ökologie) „Mensch“, als universales Wort Gottes zur Salbe eigenen Hauptes „Christus“ der Herzen werden zu lassen. Die Vorläuferpositionen, wie die gesamte, auch hebräische Vorgeschichte der christologischen Auseinandersetzung lassen keinen Heilsprediger zu, machen aber ein aufgeklärtes Verständnis möglich.

Auch Athanasius von Alexandrien, damit ein Nachfolger dessen, was wir u.a. über Philo von Alexandrien wissen, hat die wechselseitige Abhängigkeit von Vater und Sohn betont. Was logisch ist. Da ohne den Sohn, die sinnvoll zusammenhängende Ordnung nicht über einen Sinn, Vater aller Welt zu sprechen ist. Und wie der Logos, Weisheit nach zeitgerechter Lehre über Ordnung der Natur in Maria (die bereits im Alten Testament für die kulturgerechte Ausdrucksweise von Gallionsfiguren für Weisheit stand) einen menschlichen Leib annahm, dies zum Offenbarungswerk gehörte, ist auch klar.

Ganz logisch war Maria, die Frau von Josef, eine jungfräuliche Gottesgebärerin. Maria, als was bei Josef, im Judentum, die kulturelle Ausdrucksform (Moses-Schwester) galt, hat den im kreativen Geist des Kosmos, wie die Kulturen im gemeinsamen Sinn versöhnenden „Heiligen Geist“ gezeugten Sohn, wie dessen Vater in neuer Form ausgedrückt. Wo mythische und menschliche Gottheiten verehrt wurden, Juden ein strafender Handwerker im Himmel galt. Da hat sie die gemeinsamen Wesentlichkeiten, aus denen alles hervorgeht, in neuer kulturgerechter Weise zur Welt gebracht. 

Man muss nicht nur die kirchenkritischen Historiker lesen, die über den mehr als streitbaren Philosophen schreiben um zu wissen: Athanasius hat, auch wenn er nicht von Jesus schrieb, sondern Logos, das u.a. in Alexandrien auf-v-erstandene Heil „Jesus“: Weisheit wird Mensch, Krone „Christus“ fortgesetzt. Denn er hat nicht über einen Rabbi als neuen Gott gestritten. Doch dass der Logos (Ökologie), wie er argumentierte, bei Adam „Mensch“ wird. Wie es heute aufgeklärte Denker verlangen. Da dies zur Voraussetzung für Zukunft wurde. Dazu musste die nur Philosophen, Eingeweihten geltende Weisheit in menschlicher Gestalt ausgedrückt werden. Die alten Gestalten, nicht nur die des Christentums, bleiben im aufgeklärten Verständnis weiterhin bedeutend. Sie werden es erst, nicht nur inhaltlich. Sie sind notwendig für die emotionale menschliche Gesinnung.

Auch anschauliche narrative Geschichten sind und bleiben für einen Kult erforderlich. Während bei anfänglichen Juden-Christen noch das Alte Testament gelesen wurde. Und nur Heiden-Christen, die die Tora, wie deren Gottheit bei noch fehlendem bildhaftem Verständnis verwarfen, daher für den Kult einen Kanon mit späterer Paulusliteratur und einem Evangelium herausgaben. Da wurden dann Geschichten von Weisheitslehrer (Apostel) verschiedener Geistesrichtungen für ein Neues Testament aufgegriffen. Geschichten, die das auferstandene Heil „Jesus Christus“ der Hebräer in seiner geschichtlich nachvollziehbaren Leidensgeschichte, wie seiner kulturellen Bedeutung für die Welt beschreiben. Die damit jedoch keinen Heilsprediger in den Himmel heben.

Damals wurde auch diskutiert, ob nicht auch die heidnische Volkgeschichte vom Hirten des Hermas (Hermes-Sage) in den Kanon aufgenommen werden sollte. Daher müsste der zum Rabbi gewordene Handwerkerjunge auch dieser Geschichte zugrunde liegen.

Der, zu was der historische Jesus wurde, ist auch den Philosophen Kleinasiens nicht weiter zu unterstellen. Bereits die Großväter der Kappadozier hatten dort in damaliger Lehre über die Ordnung der Natur (Logos) einen Sinn erkannt, der für sie die höchste Wesentlichkeit, Theos Hypsistos, egal ob Zeus oder JHWH war. Die zum kulturellen Heil führende Wesensgleichheit – statt Einheit – zweier verschiedener Naturen, lag damit für Gregor von Nazianz auf der Hand.

Auch Gregor von Nyssa ist zuzustimmen, dass der Logos, wir sagen Ökologie vollständiger Mensch werden muss. Es ist die rechte Gesinnung, die die Verbindung des Menschen mit seinem Sinn allen Lebens (Gott) wieder herstellt. Doch der heute unterstellte Handwerkerjunge, nationale Held, kommt auch dort nicht vor, wo wie bei Nestorius in antiochenischer Tradition, wie auch bei dem Alexandriner Arius auf die klare Unterscheidung vom Sinn schöpferischer und menschlicher Natur bestanden wurde. Da letztere dem Tod ausgeliefert bleibt.

Es erübrigt sich, die umfangreichen gegenseitigen Verurteilungen, Verbannungen aufzulisten, bei denen sich die Philosophen für den Bau eines Kultes, um Weisheit „Mensch“, Christus werden zu lassen, heiße, nicht nur rhetorische Schlachten lieferten. In oberflächlicher Geschichtsbetrachtung mag man den Verfassern der Texte und ersten Christen unterstellen, einen Rabbi als all das gesehen zu haben, was als ein heute mehr denn je notwendiges Heil für alle Welt beschrieben ist. Doch die Philosophen wollten nachweislich Weisheit nach zeigerechter Lehre über die Ordnung, den Sinn der Natur (Logos/Ökologie) in menschliches Leben umsetzen, zum Menschen „Christus“, gemeinsamen Gesinnung machten. Denen kann nicht weiter der unterstellt werden, der zu einem Rabbi wurde.

Wie es um den Gottes-, als Davidsohn, Weisheit als lebendiges Wort, den historischen Jesus als Christus für alle Welt ging, der jungfräulich gezeugt war, am Kreuz leiden musste, auferstanden war… All dies ist rückübertragbar auf die Spätantike in meinem „aufgeklärten Bekenntnis“ nachzulesen. Das das damals ausformulierte Glaubensbekenntnis bestätigt, historisch auch das Menschsein des Logos begründet. Wie es heute als Befreiung von unseren Sünden mehr denn je gebraucht wird.

5.      5. Wie aus Logos/Ökologie, Weisheit die „Mensch“ werden muss, ein schlauer Rabbi wurde

Als in jungen Jahren bei mir durch theologische Wissenschaftler Zweifel an meinem kindlichen Jesusbild geweckt waren, beschäftigte ich mich auch mit der historischen Kritik. Die nach den Buchstaben, die diese jedoch selbst bezweifelte, weiter einen jungen Juden voraussetzte. Und von diesem nicht nur die hoheitliche Bedeutung nichtig, sondern auch die historische Beschreibung seiner Geschichte unmöglich machte. Da sie die gesamten Evangelien in Göttermythen, Kaiserevangelien oder dem Alten Testament begründete. Womit man die biblischen Geschichten meist als Verherrlichungslegenden zur Manipulation der Masse entlarven wollte.

Da mir das zu einfach erschien, mein Herz nicht an einem jungen Helden hing und ich die biblischen Geschichten nie als banal-geschichtlich las, da ich beruflich gewohnt war, mit menschlichen Bildern zu arbeiten. Daher wollte ich dem Grund des Christentums auf den Grund gehen. In mehreren dicken Bänden, die noch seinem Lehrer Kardinal Ratzinger gewidmet waren, hatte Alois Grillmeier erstmals die christologische Diskussion der ersten Jahrhunderte aufgearbeitet. Und hier wurde nicht über einen Rabbi gestritten. Wie die als Sohn, Juden als Wort Gottes geltende Weisheit, nach der die Welt im Sinn (Vater) der alles Leben hervorbringenden Kreativität, damit der gesamten Welt „Mensch“, statt Opfer für mythischen Gottheiten und Gottkaiser zur Salbe, Krone eigenen Hauptes „Christus“ werden kann, war das Thema. Denn dies war das von Hebräern begründete Heil „Jesus“ für alle Welt.

Während alle Theologen lernen müssen, wie ein junger Jude all das gewesen sei, was biblisch beschrieben ist. Was sie das bei aller Forschung voraussetzen, teils glaubte und sie das dann auch so verkündeten. Gleichwohl viele die Christologie in Frage stellten, das Christentum ins alte Judentum heimholen wollen. Da hatte ich die Freiheit, unvoreingenommen zu forschen. U.a. auch bei meist holländischen Theologen, die als Radikal-/Wuzel-Kritiker gelten. Da sie den Logos als den historische Jesus begründeten. Was damals noch ein spekulatives Weltprinzip und auch das Wissen um den Auferstehungsprozess im hellenistisch aufgeklärten Judentum noch nicht geben war.

Auch wenn in den frühen Zeugnissen über die mehr als umfassenden, dann zur Trennung verschiedener christlicher Kirchen, wie der Abspaltung des Islam führenden hochphilosophischen Diskussionen nicht von „Jesus“ geschrieben wurde. Wie im jüdischen Heil „Jesus“, Weisheit Fleisch, menschliche Krone „Christus“ war, damit Schöpferisches, Göttliches und Menschliches vereint sei. Das führte zu den unzähligen, bereits erwähnten heftigen Auseinandersetzungen.

„Christus“: der auch ohne Opfer für Gottkaiser und mythische Gottheiten weise Mensch, war als Tora das jüdische Heil „Jesus“. Und dafür wurde auch von Juden geworben, die im Neuen Testament die Gegner auferstandenen, universalen Heils „Jesus“ waren. Die daher weiter auf den Übertritt zum Judentum, die Befolgung deren Riten, wie Buchstaben nationaler Schrift oder Beschneidung bestanden. Da sie das auferstandene, universale Heil „Jesus“, Weisheit als Krone für alle Kulturen, verwarfen. Als ich meinen Professor in der Pause der Vorlesung über den Galaterbrief fragte, ob es auch diesen dort von Paulus verteufelten „Christusverkündern“ um einen rebellischen Rabbi ging und ihm nichts übrig blieb, als „was sonst“ zu sagen. Da wäre ich fast auf dem Fenster gesprungen.

Wenn die Vertreter einer miaphsitischen Theologie davon ausgingen, dass der weise gewordenen Menschen (griechisch mia phyisis) „eine Natur“ sei, da die menschlich und schöpferischen eine untrennbare Einheit ist. Dann ist das logisch. Mit einem sich in nationalen Buchstaben, statt natürlicher Schöpfung (Logos/Ökologie) begründenden Rabbi, wäre das nicht zu machen gewesen.

Auch der auf dem Konzil von Chalkedon vertretene „Dyophysitismus“, der dabei von zwei Natur ausging, die zu unterscheiden sind oder der bei der Fleischgewordenen Weisheit von einer schöpferischen Natur ausgehende Monophysitus, hat nichts mit einem Rabbi zu tun. Cyrill von Alexandrien, damit ein Nachfolger hellenistisch aufgeklärter Philosophen, die die Tora, wie den ihr zugrunde liegenden Sinn, das jüdische Heil „Jesus“ für alle Welt (Weisheit wird Krone) wieder in Ordnung der Natur begründeten, hat klar formuliert: „eine Natur des fleischgewordenen Wortes“.

All diese zu unterschiedlichen Kirchen, wie dem Koran führenden, uns unverständlichen Diskussionen, waren keine Spitzfindigkeiten. Sie sind im Sinn griechischer Philosophie für den angestrebten neuen Menschen zu verstehen. Der eine Person mit zwei Naturen und nicht der Sinn (Vater) selbst ist. Und der dann für die universale Kirche wahrer Mensch und wahrer Gott war: seine vollkommene Menschlichkeit behielt, aber mit einer Gesinnung, eigenen Sinn im Sinn natürlicher Schöpfungsordnung begabt sein sollte. Wie sie uns fehlt. All diesen hochphilosophischen und harten, langwierigen, unzählige Denker umfassenden Auseinandersetzung kann nicht weiter die Verherrlichung eines Rabbi, die Diskussion um den Heiligenschein eines Handwerkerjungen unterstellt werden. Auf den müssten auch die Denker, Weisheitslehrer hereingefallen sein, die sich abspalteten, das unmittelbare Wort, als das ihnen der im Koran mehr als Mohammed genannte Isa galt, im Namen ihres arabischen Propheten verkündeten. Unmöglich!

Was auch der Bilderstreit der ersten Jahrhunderte zeigt. Denn während es anfänglich keine Christusbilder gab, diese bis ins 7. Jahrhudert als Götzendienst verurteilt wurden. Da führte u.a. die Verehrung von weisen Menschen, Heiligen, dazu, dass Christusbilder als notwendig gesehen wurden. Denn Zeichnungen in Katakomben, die einen Hirten mit Lamm, Fischsymbol, Licht oder Weinrebe zeigen. Die haben nichts mit einem Rabbi zu tun. Auch alttestamentliche Symbole aufgreifende erste Bilder verweisen auf das Leiden des neuen universalen Heils „Jesus“ als Pantokrator (weltbeherrschende Weisheit, heute Ökologie), nicht einen besonders schlauen Rabbi.

Auch wo die Weisheitslehren aller Welt bedacht, neben griechischer, chinesische, indische, buddhistische Philosophie mit christlicher Lehre verbunden wurde. Da schließt sich die Hypothese aus, ein Rabbi sei der Grund des Christentums, lebensmaßgebende Gott auf Erden gewesen.

Wenn Grillmeier in seinem Meisterstück von „Jesus“ schrieb, gleichwohl von dem anfänglich nichts geschrieben wurde. Da logischerweise der auch von Grillmeier erwähnte Logos/Ökologie als menschgewordene Weisheit, Christus (Krone, Heil aller Welt) in seinem Wesen diskutiert wurde. Das störte mich nicht. Und das war auch verständlich. Der Theologe ging, wie sein Lehrer, der vom christlichen Wesen als Weiterdenken antiker Naturphilosophie schrieb und sich in seinen drei Jesus-Büchern (leider nur die historische Kritik übergehend) daran festhielt, von einem hoheitlichen Heilswesen aus. Das der in Heidelberg für das Neue Testament verantwortliche Neutestamentler Klaus Berger damals wieder postmodern machen wollte. Ohne zu sagen, wie es nicht um einen jungen Juden, sondern Weisheit kosmischer Ordnung nach zeitgemäßer Lehre (Logos/Ökologie) als anzuerziehender Christus ging.

Professor Berger, den ich bei vielen Vorträgen, erstmals bei einem Diskusions-Wochenende mit Gerd Lüdemann über „Auferstehung“ bei der evangelischen Akademie der Pfalz hörte und auch die Bücher des damals meistgelesen deutschen Theologen las, schrieb ich nach fast jedem Treffen oder Buch an. Doch von der Bitte, den historischen Jesus nicht abzustreiten, sondern das von ihm verteidigte hoheitliche Wesen neu zu bedenken. Dort, wo seine meist holländischen, als Radikal-/Wurzelkritiker geltenden Kollegen vom Logos (damals noch spekulativen Prinzip) den historischen Jesus verorteten, wir nun von Ökologie und Evolution sprechen. Doch davon wollte er nicht wissen. Gleichwohl ich schrieb, wie er damit nicht nur sein hoheitliches Wesen begründen, sondern aus Heidelberg ein geisteswissenschaftliches Silicon Valley machen könne.

So hinterließ er den von ihm selbst kritisierten gutherzigen Landstreicher. Dessen Lebensgeschichte sein Nachfolger im Amt, Gerd Theissen, in „Der Schatten des Galiläers“ auf illustere Weise ausmalte. Gleichwohl in Heidelberg in heutigen Vorlesungen weiter getan wird, wie wenn es um das präexistente Wesen, die schöpferische Weisheit als lebendiger Sohn und Wort ging. Wo gleichzeitig gelehrt wird, wie ein Rabbi wegen Terror hingerichtet wurde. Da wurde an Ostern in Terra X bei einem Dreiteiler über die Weltreligionen folgerichtig gesagt „eine kleine Sekten hat einen „Verbrecher verherrlichte und daraus wurde eine Weltreligion“. Für ein neues Bedenken des historischen Heils „Jesus“, ein aufgeklärtes Verständnis, wie Ökologie nicht nur bei Hebräern, sondern auch Hellenisten statt der gelehrte Rabbi am Anfang stand, ist daher die Zeit gekommen.

Das Buch, in dem Berger seine historisch-kritischen Nachfolger als „Die Bibelfälscher“ bezeichnete, hätte er sich sparen können. Denn für die Vergewaltigung dessen, was über Logos/Ökologie als einzige Wahrheit, Wort und Christus, die aller Ordnung der Welt zugrunde liegende Weisheit, das ewige Wort, den einziggeborene Sohn gesagt wurde, der als Davidsohn anzuziehender „Christus“, Salbe eigenen Hauptes, damit Erlösung von Sünden war. Dafür ist er mitverantwortlich. Das alles ist beispielshaft für die erst mit neuzeitlicher Aufklärung einsetzende historische Jesus-Forschung.

Gerd Theissen versuchte in einem Vortrag „Jesus hat doch gelebt“, woran keiner der Hörer zweifelte, aber scheinbar die theologische Wissenschaft, die historische Realität des von ihm beschriebenen jungen Juden zu belegen. Der, wie er damals bemerkte, im Gegensatz zu den biblischen Aussagen, doch der lebenslustige Trinker gewesen sei. Doch alle Belege, die er vorbrachte, dass Jesus keine freie Erfindung sein kann, gleichwohl die gesamten Geschichten für den Vorausgesetzten nach heutiger Kenntnis scheinbar keine Belege mehr liefern. Die verwiesen auf Denker, denen es um das ging, was wir nicht mehr Logos, sondern Ökologie nennen. Und was, wie die von Theissen vorgebrachten Zeugen für den historischen Jesus argumentierten, „Mensch“, in allen Kulturen als Gesinnung, Salbe eigenen Hauptes anerzogen, damit Christus, Krone aller Welt werden kann.

Jesus ist nicht einfach nur Logos/Ökologie. Gleichwohl die am Anfang stand. Doch nach dem von visionären hebräischen Philosophen für alle Welt bedachten Heil „Jesus“. Da kann Ökologie, Weisheit, nach der die Welt geordnet ist, im Kult aufgeklärter Kulturen anerzogen, damit gemeinsame Krone „Christus“, zur künftig notwendigen Welt-Ordnung werden.

Wenn bei allen christologischen Diskussionen, wie auch im Neuen Testament, statt noch von „Jesus“, von Heil, Logos, Weisheit, in Christustiteln oder nomina sacra geschrieben wurde. Die ähnlich, wie das bei deren volksverständlichen Eindeutschung Erasmus von Rotterdam praktizierte, auch Grillmeier und andere Theologen in „Jesus“ übersetzen. Dann trifft das zu. Es darf uns nur nicht weiter irreführen, dass es bei dem in seiner Leidensgeschichte, wie Bedeutung beschriebenen Heils „Jesus“ um einen siebenschlauen Rabbi ging. Schließlich hat sich dieser „Jesus“ bereits Philosophen wie Seneca als die Weisheit vorgestellt, die sie vergeblich wollten. Lange bevor dieser Name im Neuen Testament oder bei der christologischen Diskussion der Philosophen zu lesen war. Wie aber Seneca weiter auf die mythischen Gottheiten und den Kaiserkult setze, und was daraus wurde, mit zum Kollaps führte, wie er auch heute befürchtet wird, ist bekannt.  

Denn wie gezeigt, ist es keine theologische Frage, ob ein Rabbi oder die Ordnung des sinnvoll zusammenhängenden Weltganzen, Ökologie einzig lebensmaßgebend ist und den einen gemeinsamen Sinn allen Lebens offenbarte. Und damit der gemeinsame Sinn, wie die wesensgleiche  Weisheit,  nach der die Welt geordnet ist (Ökologie) im gemeinsamen Kult  in allen Kulturen zum neuen „Menschen“, Ordnung der Welt werden kann. Wie es von vielen heutigen Denkern vergeblich gewollt, als regenerative Kulturen angestrebt wird, um den drohenden Kollaps zu verhindern. 

6.      6. "Menschwerden“ von Weisheit, der neue Mensch, eine bessere Welt ist möglich

Erst Denker wie u.a. Alexander von Humboldt, dann Carls Darwin haben uns wieder die Zusammenschau eines natürlichen, sinnvollen Ökosystems ermöglicht, das für unser Dasein maßgebend ist. Wie es der Antike gegeben war. Und erst heute haben wir auch den Kurzschluss des Sozialdarwinismus, das Recht des Stärkeren, der angeblich egoistischen Gene hinter uns gelassen. Wir wissen, wie kreative, ökologische Kooperation im Sinn von Leben das Erfolgsmodell der Natur war und ist. Und wissen, wie dieses auch „Mensch“ werden muss und aufgeklärt werden kann.

Erschöpfung einer gemeinsamen kulturellen Bestimmung führt zum Kollaps. Regeneration bedeutet Wiederherstellung, Erneuerung oder Gesundung nach Belastung und Gebrauch. In der Biologie/Medizin Zellen, die den Körper erneuern, Verletzungen heilen. In Ökologie/regenerative Kulturen, bei denen Natur und Gesellschaft nicht nur erhalten, sondern aktiv erneut und verbessert werden: etwa Böden, Wälder, Wasserhaushalt oder soziale Gemeinschaften.

Regeneration stammt vom lateinischen regenerare „neu erschaffen“, „wieder hervorbringen“. Hellenistische Juden, die die als Heil „Jesus“ , wie statt mythische und menschliche Gottheiten, tyrannische Herrlichkeiten als Salbe „Christus“ eigenen Hauptes geltende Tora und den dieser zugrunde liegenden Sinn allen Seins (JHWH) wieder in Ordnung der Natur nach zeitgemäßer Lehre (Logos/Ökologie) begründeten, sprachen daher zu Recht von „Auferstehung“.

Die geforderte Regeneration der Kulturen muss daher bei den Weltreligionen beginnen. Es ist nicht die kreative Unordnung, wie sie auf meinem Schreibtisch zu finden ist, die zum Kollaps führt. Doch die Kulturen müssen sich an die Ordnung der Natur, des gesamten Kosmos halten, diese zur Gesinnung der Menschen werden lassen, wenn wir dem drohenden Kollaps entkommen wollen. Auch, um die Folgen heutigen Verhaltens, damit drohender Katastrohen zu bewältigen, eine neue, ökologische Lebens-, Wirtschafsweise bewirken, die notwendig geworden ist.

Freier Marktwirtschaft und freier Demokratie gehört die Zukunft. Geld, das nicht nur zu Egoismus führt, sondern in der anonymen Form heutigen Kapitalmarkes die Führung der Industrie, Weltunternehmen bestimmt, bleibt unverzichtbar. Auch die globale Lebensweise, bei der wird in Zusammenarbeit in aller Welt aufeinander angewiesen sind, wie technische Erneuerungen, aktuell KI, können zum gemeinsamen Wohl beitragen. Doch dies alles verlangt eine andere Form von KI: eine kreative, kollektive, kulturelle Intelligenz. Durch die Weisheit „Mensch“, Gesinnung werden kann.

Nur Gaia, das Ökosystems der Erde zu beschwören, deren drohenden Tod zu beklagen, verhindert nicht den Kollaps. Wenn aufgrund des angeblichen Gottestodes im kapitalistischen Kult Kapital und Konsum auf höchst emotionale Weise zu Ersatzherrlichkeiten, Gottheiten wurden. Und nun die Produktion von Kriegsgütern und Konsumsteigerung als „Wirtschaftswachstum“ gilt. Was jedoch ein wachsendes „Wirtschaften im Weltenhaus“ als wahre Ökonomie nach dem ökonomischen Prinzip sein müsste: „Mit möglichst wenig Mitteln, Einsatz von Ressourcen, eine größtmöglichen Gewinn für sich und die Gemeinschaft zu erziehen.“ Aber heute Egoismus, Gier und Nationalismus antreibender Konsumwachstum und Kapitalzuwachs der einzige Motor, die Motivation der Menschen sind. Dann bedarf es einer alle Kulturen umfassenden geistigen Wende: einer nun auch kulturwissenschaftlichen Aufklärung. Wie sie durch das neue Bedenken des christlichen Wesens möglich wäre.

Auch das sich selbst regenerierende Ökosystem, Gaia, das uns damit möglicherweise gar die Süden vergibt, die katastrophalen Folgen unserer Lebensweise zumindest teilweise erspart oder wieder aus der Patsche hilft, erweist sich als heilsamer Sohn. Ähnliche wie die Selbstregulierung der Natur, die weit mehr als anfänglich notwendige Impfungen zu einer Immunisierung führte, so die befürchtete Vernichtung ausblieb. Die natürliche Ordnung erweist sich auch als offenbarender Sohn. Der nicht auf einen eingreifenden Handwerker im Himmel, sondern den gemeinsamen Vater, Gott der Väter verweist: den Sinn aller für die Entstehung der Welt maßgebenden Naturgesetze, allen Lebens.

Antike Denker haben hierin, in der Ordnung, den Gesetzen der Natur damit das Wort Gottes verstanden. Das als Davidsohn Christus, menschgewordenes Wort, fleischgewordene Weisheit war. Denn Wissen, Weisheit ist uns in vieler Weise gegeben. Doch Weisheit muss und kann „Mensch“, dessen Grundhaltung, im eigenen Sinn gemeinsame Gesinnung, Motivation, Krone der Welt werden.

Die von vielen urchristlichen Philosophen in ihrer Notwendigkeit für Adam beschriebene, zu einer besseren,  friedlicheren Welt führende, nun zur Voraussetzung für Zukunft geworden Menschwerdung von Weisheit im Sinn von Logos/Ökologie (damit Christus: Weisheit als Krone) ist möglich. Doch allein gutgemeinte Bestseller, wie ein kultureller Wandel, regenerative, im gemeinsam im Sinn von Ökologie handelnde Kulturen, Menschen möglich sind, reichen dafür nicht aus.

Wenn die theologische Wissenschaft den historischen Jesus Christus in neuer Weise bedenkt. Und damit klar wird, wie Weisheit im Sinn von Logos/Ökologie in menschlicher Gestalt „Mensch“ werden musste, damit König „Christus“, Heil „Jesus“ für alle Welt war. Dann ist die Voraussetzung für eine nun auch kulturwissenschaftlichen, alle Weltreligionen, Kulturen umfassende Aufklärung geschaffen. Die Weisheit im Sinn von Leben, nach der der Kosmos, die Erde, unser Körper, wie alle Natur geordnet ist: „Ökologie“, als gemeinsames Wesen aller Weltreligionen offenlegt. Damit wird es zur Aufgabe aller  Weltreligionen, Kulturen werden, eine unter Einbeziehung aller Wissenschaften und Religionen auszudiskutierende, alle Lebensbereiche, auch das soziale Miteinander, Ehe und Familie umfassende humanistische „Ökologie des Menschen“ als universale Werte, Recht zu bedenken. Und eine noch größer Aufgabe wird es sein zu bedenken, wie dies emotional zur intrinsischen Motivation, verhaltensbestimmenden Gesinnung, gemeinsame Krone „Christus“, Herzensache werden kann.

Auch wenn die Nationen in ihrer Gesetzgebung souverän und selbstständige Weltreligionen ihre Verschiedenheit beibehalten. Unter Leitung einer erneuerten, vom destruktiven Vetorecht einzelnen Staatsmächte befreite UN könnte nicht nur ausdiskutiert werden, was im Sinn von Ökologie universales Recht, Werte wären, sondern wie das in unterschiedlichen Kulturen zur Gesinnung der Menschen werden kann. Und wie die Weltreligionen hierzu beitragen können. Warum sollten sich Staats-, wie Religionsführer Bestrebungen verschließen, die zum Weltfriede, gesellschaftlichem Gelingen in freien Staaten, wie Weltgemeinschaft, gemeinsamen Wohl, Gesundheit, Glück beitragen, zu einem verant-WORT-lichen Handeln im Sinn von Ökologie, Leben führen?

Und dazu wird dann in neuer Weise bedacht, was auch in der jahrhundertelangen christologischen Diskussion das Thema war. Wie kann Weisheit im Sinn von Ökologie über kulturelle Grenzen hinweg Mensch werden. Während in der Antike über Sohn und Vater diskutiert wurde, wäre darüber nachzudenken, ob die Menschen nur Ökologie, auch die der Erde (Gaia), wie die kreative Verbundenheit aller Dinge (Interbeing), damit den eingeborenen Sohn, was als das präexistente Wort verstanden wird, verehren sollten. Oder ob nicht mehr noch dessen, damit unser gemeinsamer Sinn, wie ihn inzwischen u.a. die UN vertreten sollte, die zu lobende, zu liebende Wesentlichkeit sei.

Während heute in den Weltreligionen verschiedene Gottheiten, Wesentlichkeiten definiert werden, sich Christen inzwischen selbst aussuchen, an was sie glauben, sich daneben jeder den Sinn seines Lebens selbst aussucht. Und im kapitalistischen Kult auf allen Kanälen menschlicher Kultur Kapital und Konsum im Überfluss auf höchst emotionale Weise die über das Verhalten bestimmende Motivation, Herrlichkeit, Ersatzgottheit auch von Gläubigen wurde. Die oft auch Gottheiten folgen, die, wie sich in aller Welt, u.a. auch Amerika zeigt, zum Gegenteil von Weisheit im Sinn von Ökologie, aller Welt führen. Da gibt es aufgeklärt keinen Grund, dass sich beginnend bei den christlichen Religionsführern, die bereits von einer „Ökologie des Menschen“ reden, auch die anderen Religionsfürer hierzu im gemeinsamen Sinn bekennen.

Warum sollen die Menschen der verschiedenen Kulturen, die dann nicht an national vorgesetzte Gottheiten glauben müssen, den lebendigen Gott der Väter, Vater aller Welt, der aller Herrlichkeit der Natur, des sinnvoll zusammenhängen Ganzen, wie auch dem Tao und Dharma zugrunde liegt, nicht ebenso loben, lieben, um danach zu leben, wie die Ordnung, Herrlichkeit der Natur?

Beteiligt war die herrliche Natur auf La Palma. Auch die im gemieteten Haus mit Blumengarten. Von wo aus ich auf dem Bergkamm, wie einst der letzte König der Kanaren, auf dem Steinmonument mit Zeichnungen des Häuptlings Tanausu sitzend, die aufgehende Sonne erwartete. Und wir uns jeden Abend beim gemeinsamen Mahl für das himmlische Schauspiel der im endlosen Meer versinkenden Sonne und das anschließende Farbspiel begeisterten.

Vom sternenklaren Nachhimmel, der hier in einer Weise zu sehen ist, die Tanausu einen in Stein gemeißelten Sinn, eine Weisheit sehen ließ, die er herrschen sollte und mehr noch visionäre Hebräer beflügelte. Wonach diese einen gemeinsamen Sinn allein Seins erkannten, in dem alle Welt verbunden, gegenseitig verant-wort-lich ist. Denn dies war für sei eine Weisheit, die statt menschlicher Herrscher und Opfer für mythische Gottheiten gottesbildfrei zur Salbe eignen Hauptes, zur heute mehr denn je notwendigen gemeinsamen Krone werden sollte.