Ökologische Weisheit war König (Christus, Tao…), Recht, Heil (Jesus), wird aufgeklärt bestimmende eigene Motivation, menschliche Krone

Voraussetzung für Friede, Zukunft, Wohlstand

Es ist eine Illusion, dass nationale Politiker, neue Gesetze zu ökologischer Lebensweise, Weltzusammenhalt führen. Doch damit aufgeklärte Menschen diese für Friede, Zukunft, gemeinsamen Wohlstand unabdingbar gewordene Weisheit sich selbst zur Bestimmung, eigenen Motivation machen und leben. Dafür kann die Voraussetzung geschaffen werden.

 Daher wird hier die Hochschullehre gebeten, ein aufgeklärtes Verständnis von Weisheit als nicht nur christliches Wesen anzustoßen. Selbst wenn vieles Vision bleiben wird. Es wird wissenschaftlicher Fakt: Gemeinsame Weisheit ist das Fatal-Fundamentalisten wesentliche Fundament aller großen Weltreligionen. Weisheit nach Ordnung der Natur war nach erst heutiger Lehre Hebräern Heil, Recht (Jesus), sollte als König, Gesalbter (Christus) die künftig gebrauchte Bestimmung, Motivation im Sinn aller Welt sein. Aufklärung über Jesus Christus als Weisheit ist Voraussetzung für erwachsene Welt-/Vernunftreligionen: künftig rationale Konzepte. Durch die sich in Selbstverantwortung auch naturalistische Atheisten die ihnen wesentliche Weisheit (statt Glaubensvorstellungen und Ersatzherrlichkeiten, u.a. Kapital und Konsum) gemeinsam mit Traditionalisten emotional zur Motivation „Krone“ machen. Weil wir nur so als dann mündige Weltbürger Weisheit, Weltvernunft als „Ökologie des Menschen“ leben, in Frieden gemeinsamen Wohlstand, Zukunft gestalten, statt zerstören.

Auch am Markusevangelium als grundlegender Jesusgeschichte wird daher gezeigt: Im Neuen Testament ging es um Weisheit im Heil der Hebräer, auch Griechen bestimmende Motivation, so erst historisch nachweislichen, echt heilsbedeutenden „Jesus Christus“:

-Weisheit, wie sie u.a. UN, Klima,- Friedensorganisationen vertreten. Die angesichts ökologischer, gar Virenbedrohung Voraussetzung für unsere Zukunft, wie Gesundheit oder Glück ist. Die aufgrund wachsender Arbeitsteilung in der Welt-AG und Masse von Menschen, wie technischen, u.a. digitaler Möglichkeiten universale Bestimmung werden muss. Weil dies beim so als Anthropozän nun naturbeherrschen Affen unabdingbar geworden, auch Voraussetzung für Weltfriede, künftiges Wohl ist. Die war nach erst heute gegeben Wissen Hebräern als Wort Gottes das allem Kult zugrunde liegende Recht, dann im Hellenismus in  Naturlehre (Logos) auf wissenschaftliche Beine gestellt auch Griechen Heil, Recht (Jesus).

-Weisheit, die Voraussetzung für Zukunft, Friede, Wohl ist, an Stelle von sinnlos geworden Glaubensgesetzen, Aberglauben, menschlicher Herrscher, Ersatzherrlichkeiten wie Kapital und Konsum zur intrinsischen Motivation, so Krone von Weltbürgern werden muss. Die sollte statt menschlicher Gottheiten, Mysterien, Kaiser, wie sinnlos gewordene, von Schriftgelehrten vertretene Buchstaben Beschnittener in Folge Moses die Herrlichkeit werden, als was sie Morgen gebrauch wird: statt Aberglaube wahrer Gesalbte (Christus), Wille Allahs, ähnlich Dharma, Tao… weltgültige Krone, Bestimmung, Motivation (Messias).

-Weisheit, die ihren ewigen Sinn offenbar macht, nach dem wir ökologisch leben müssen und gemeinsames Wohl mehren. Die war an Stelle alter Mythengottheiten, taub-nationalem Tempelkult Offenbarung natürlichen Sinnes. Der statt alter menschlicher Gottesbilder, wie einem Designer, auch heute bestimmende höchste Wesentlichkeit werden kann (Gott).

Ein heute als wissenschaftlich vorausgesetzter junge Mann, der dies alles nicht war, gewesen sein kann, was über ihn geschrieben, gedacht, diskutiert wurde, war nicht, an keiner Stelle das Thema. Bei „Jesus Christus“ ging es um bereits in Salomo personifizierte, wissenschaftliche Weisheit nach Ordnung, so im Sinn aller Natur, Zeit. In der sich die Geschichte, wie Bedeutung der biblischen Geschichten, Hoffnungen, logisch erklären lassen.

 Weisheit wird künftig aufgrund weltgesellschaftlicher, politischer Entwicklung, ökologischer, gar Virenbedrohungen aufgeklärt als das gebraucht, was sie sein sollte:

Bestimmung, die nicht in sinnlos gewordenen nationalen Traditionen, sondern allein im gemeinsamen Sinn ökologischer Wirklichkeit (jungfräulich) gezeugt ist. Ohne die wir als Recht, intrinsische Motivation, Triebkraft, menschlichen Krone, keine Zukunft haben. Die war nicht nur Heil, Recht (Jesus). Nach erst heutigem Wissen sollte kein König, sondern Weisheit als Gesalbter (Christus) die notwendige Motivation, Krone aller Welt werden (Messias). Visionären hebräischen Philosophen war sie nicht nur das allen Texten der Bibel, wie dem gesamten Kult zugrunde liegende Wort, Ausfluss eines so auch heute höchst lebendigen, zu liebenden, so lebenden Sinnes (Gottes). Nach heutiger Lehre war sie in früher Kulturreform ein alle Lebensbereiche umfassendes, menschliches Zusammenleben, wie u.a. den sinnvollen Ackerbau regelndes sozial-nachhaltiges BGB, Recht, Heil (Jesus). Sie sollte bereits in der Gallionsfigur Salomo statt Gottesbilder, Opfermysterien, wie nationaler Herrscher wahrer Gesalbter (Christus) im Sinne eines Weltameisenstaates sein (Messias). Diese Weisheit nach zeitgerechter griechischer Naturlehre war Christen künftig notwendige Motivation, Krone.

Da Weisheit im Sinn der Natur als „Ökologie des Menschen“ Voraussetzung für Zukunft oder Welternährung ist, wie gemeinsames Wohl bringt. Da steht die Relevanz erwachsener, rationaler Vernunftreligionen, die alle Medien nutzen, völlig außer Frage. So werden sich Menschen aus Selbstverantwortung zeitgemäße universale Weisheit, statt nationale Glaubensvorstellungen, wie Ersatzherrlichkeiten (u.a. Kapital und Konsum) emotional zur Motivation machen, so als mündige Weltbürger kreativ Zukunft und Wohl schaffen.

Inhalt: (nach zusammenfassenden Thesen und Weisheits-Begründung als Menschheitskrone)

1.     Warum Welt-/Vernunftreligionen in Evolution erwachsen müssen

1.1.          Kurzgeschichte der Fehlversuche gemeinsinniger Weisheit in Neuzeit

1.2.          Die menschliche Kultur ist auf erwachsenen Kult angewiesen

1.3.          Warum Weisheit wachsen, in Weltreligionen Mensch werden muss.

2.     Revision christlicher Religion für das 3. Jahrtausend - nach WORTHAUS:

2.1.          Denken und Glauben bedingen sich (Wissen war/ist dessen Grundlage)

2.2.          Wörtliches, ungeschichtliches Bibelverständnis ist Sackgasse

2.3.          Für jede Generation ist Glaube neu zu übersetzen, zu erklären

2.4.          Christlicher Glaube ist nicht statisch, sondern dynamisch

2.5.          Der Blick über den Tellerrand bereichert

3.     Revision der Religionen durch Logos/Weisheit als Gotteswort, Christus

3.1.          Revision, Reformen setzten Weisheit=Christus voraus

3.2.          Neue Wege: Weisheit als menschliche Bestimmung, Motivation, so Recht

3.3.          Heutige Hypothese ist Kurzschluss – vom Brett vor Kopf befreien

3.4.          Am Anfang war Weisheit als für Zukunft notwendige Krone

4.     Markus: Die Geschichte der Weisheit als künftige menschliche Krone:

Weisheit statt Wahnsinn

4.1.          Weisheits-Apostel als hellenistisch-jüdische Christus „Ver-jünger“

4.2.          Wie „Jesus“ in Reformation zu Recht ins Neue Testament kam

4.3.          Weisheit statt sinnlos gewordene, unwirksame Gesetzes-Traditionen

4.4.          Menschenrechte, Weisheit gründen in so offenbarem Sinn aller Welt: Gott

4.5.          Kein Weisheitslehrer, Weisheit war jüdischer König: „Christus“

4.6.          Zeitgerechte Weisheit war Hellenisten Recht: König, gemeinsame Motivation

4.7.          Ökologische Weisheit=Christus war Spider-Man, wird Weltretter: Messias

4.8.          Kein Rabbi war jüdische Weisheit als künftige Herrlichkeit

4.9.          Weisheit im Gemeinsinn war Gotteswort, wird Weltbestimmung

4.10.       Offenbarung des Einen und Einzigen allein in Weisheit

4.11.       Weisheit verweist einzig auf ihr zugrunde liegenden Sinn: Gott

4.12.       Weisheit wie ihr Sinn können wesensgleich Motivation, Mensch werden

4.13.       Weisheit und ihr Leiden an menschlicher Gestalt bis heute

4.14.       Wie heutige Hypothese mörderischen Aberglauben verursacht

4.15.       Die neue Gattung: Heilsgeschichte von Weisheit als Welt-Gesalbter

4.16.       Erfüllung des Alten Testamentes war nur in Weisheit

4.17.       Naturalistische Atheisten machen sich ihnen wesentliche Weisheit zur Krone

4.18.       Weisheit = Christus statt Wahnsinn

4.19.       Erst im historisch-bildhaften Verstand wird Bibel zukunftsweisend.

5.     Hochschullehre kann Weisheit zum Licht, zur Motivation der Welt werden lassen

5.1.          Kurz-schluss ist nur wissenschaftlich zu beseitigen

5.2.          Hochschullehre entscheidet auch über Krieg und Frieden

5.3.          Gemeinsamer Sinn als höchste Wesentlichkeit: Gott

5.4.          Weisheit der Zeit offenbart den gemeinsamen Sinn

5.5.          Ende sinnloser Rede, sinnloser Religionen

5.6.          Die Hochschullehre hat es in der Hand

5.7.          Zeit für den weisen Affen, erwachsene Welt-/Vernunftreligionen

 

Für den eiligen Leser:

Nach heutigem Wissen war Weisheit, die Voraussetzung u.a. für Friede, Zukunft, Wohlstand ist, für Hebräer, dann Hellenisten Gotteswort, Heil, Recht (Jesus), galt auch als Tao, sollte für Christen statt bisher bestimmende Gottessöhne, Könige, der Gesalbte (Christus) so künftig gebrauchte eigne Motivation, Krone eines Weltameisenstaates werden. Damit ist klar, wie der Vater Jesus, Grund Mohammed, ebenso von Tao oder Dharma nicht aber-zu-glauben ist. Wie ein natürlicher Sinn galt, der höchst lebendig, wesentlich der wissenschaftlich erkannten Weisheit, Welt zugrunde liegt. Der in Weisheit zu feiern ist, um sich diese zur eigenen Motivation zu machen, so in Frieden Wohl und Zukunft zu gestalten, statt zu zerstören.

Wer daran nicht interessiert ist, sollte Jesus wie „Gott einen guten Mann“ sein lassen, eine Klima-Kasko abschließen, den Untergang beweinen. Wer mehr will kann weiterlesen. Um mitzudenken, wie menschliche Kultur funktioniert. Wie ihren gemeinsamen Sinn (Vater) offenbarende Weisheit (Sohn) als Motivation, Krone des Homo Sapiens gelebt wird.

Thesen nach derzeitigem Wissen, wie gezeigt wird, Konsequenz heutiger Hochschullehre

1.     Jesus Christus: Weisheit, heute in Ökologie, Evolution, Welterfahrung begründet.

Die den Hebräern als Recht, Heil (Jesus), so als Gesalbter (Christus) galt, u.a. in Salomo personifiziert, nach universaler griechischer Naturlehre als Heil lebendig war.

Die weiten Thesen ergeben sich durch das aufgeklärte Verständnis, wie kein Handwerkersohn verherrlicht, sondern Weisheit kultgerecht personifiziert wurde.

 

2.     Wort Gottes: Zeitgerechte wissenschaftliche Weisheit im Sinn aller Natur, Welt.

Die als Jesus Christus, wie Lehre des letzten Propheten, ähnlich Tao oder Dharma zu verstehen ist, u.a. auch Indianern galt, nicht nur Bibel oder Koran zugrunde liegt.

 

3.     Gott: Aller Weisheit/Welt zugrunde liegender, so in Wissen offenbarer eigener Sinn.

Der transzendent allen Weltanschauungen zugrunde liegt, auch wenn diese als atheistisch gelten. Der zu lieben ist, um in Weisheit im gemeinsamen Sinn zu leben. Ein zur Durchsetzung eigner Moral absolut gesetztes Wesen, Designer, war, ist nicht.

 

4.     Weltreligionen haben ursächlich einen gemeinsamen Grund: Gottesreich auf Erde.

Ökologische Weisheit im gemeinsamen Sinn in Kulturkonzepten, ob Meditation, Gebet, Gesang… zur eigenen Motivation, Lebensbestimmung werden zu lassen.

 

5.     Glaube: Aller Kult gründet in Wissen, aber“glaube“ gegen, ohne Wissen war gestern.

Wo sich wissenschaftliche Weisheit als ursächlicher Grund der Weltreligionen zeigt, ist es Irrglaube, dass der Kult dem Gestern angehört, sondern ist er kulturnotwendig.

 

6.     Evolutionärer Sinn: Weltreligionen müssen für ein Leben in Weisheit motivieren.

Die Religionen sind als Voraussetzung für das Zusammenleben im Sinn der Natur in kultureller Entwicklung, Sessaftwerdung, Ackerbau, Bildung von Städten gewachsen.

 

7.     Evolutionärer Wandel:  Erwachsene Weltreligionen sind Voraussetzung für Zukunft.

Die geänderten Lebensbedingen des zum naturbeherrschenden Anthropozän gewordenen Affen in einer zu Stadt geworden Welt machen Reformen not-wendig.

 

8.     Voraussetzung für Friede, Wohlstand, Zukunft ist Revision, Reform der Religionen.

Aufklärung durch die Hochschullehre ist Voraussetzung, dass die auch für Glück, Gesundheit maßgebende Weisheit künftig als eigene Motivation gelebt werden kann.

 

9.     Verbrechen ist das Festhalten an gestrigen Vorstellungen.

Wie gezeigt, ist die Verhinderung von Aufklärung aufgrund überholter Vorstellungen ein Verbrechen an den Religionen, der Menschheit, wie deren gemeinsamen Sinn.

 

10.  Krone der Menschen: Weisheit als gemeinsame menschliche Bestimmung.

Das Wissen ist gegeben. Es liegt an der Hochschullehre die Voraussetzungen zu schaffen, damit Weisheit künftig Motivation mündiger Weltbürger werden kann.

Das Messias-Konzept als ewiges Ziel: Weisheit als Krone, Motivation der Menschheit

Die Messias-Hoffnung (künftiges Gottesreich) galt keinen vergötterten Menschen, Gurus, Mythen, sondern im Gegenteil: dem ohne menschliche Mittler, Gottheiten, Könige, Priester… in Weisheit lebenden Menschen, so Menschensohn. Im Königs-Konzept sicherte der Opferkult für in Pyramiden einbalsamierte (Gesalbte) Gottessöhne, Pharaonen, Priester, mythische Gottheiten, Leben in Weisheit nach Naturprinzipien, kosmischer Ordnung (Maat). Die die Pharaonen als Volksbestimmung zu herrschen hatten. Was erstes soziales Staatswesen, Weltwunder, Wissenschaften in langer Hochkultur ermöglichte. Weisheit als Maschiach (Gesalbter), eigene Krone, sollte Hebräern den Opferkult, Aberglaube ersetzen. Diese Bestimmung in Weisheit, die im Osten u.a. als Tao Te King bedacht wurde. Die wird ein ewiger Weg zum im gemeinsamen Sinn lebenden Weltameisenstaat bleiben. Doch statt nur zu protestieren, Daseinspessimismus, Vernunftdefätismus, Resignation, Rückzug ins Ich, Innerlichkeit, meditative Nabelschau im materiellen Egoismus, Kapitalismus, Konsumismus, Nationalismus weiterzuführen. Da zwingt uns die Zeit, über ein rationales, zeitgemäßes Messias-Konzept nachzudenken: Wie wird ökologische Weisheit künftig an Stelle nationaler Herrscher, Interessen, Aberglaube, Kapital oder Konsum zur menschlichen Motivation, Lebenswirklichkeit. Was so zu Frieden in Kultur, wie mit der Natur „kollektivem Messias“ führen könnte. Dieses Schalom, Leben in Frieden, in Harmonie der Nationen, wie mit der Natur setzt die heute mögliche Aufklärung über Weisheit als Wesen der Religionen voraus.

Auch wenn das philosophisch bedachte „Gelobte Land“ nie war, sein wird. Wo Israel liegt weiter meist fremde Könige, Mythengottheiten, Priester bestimmten, Opferkult galt. Und die messianische Hoffnung bis heute in Menschen gesetzt wird. Das völlig neue Verständnis des alten Weisheits-Ideals sagt uns: Hellenistische Juden, Weltbürger, die ihre Tradition auf bildhafte Weise verstanden, wie sie sich erst wieder durchsetzt, damit ihre Ahnen als Lehrer der Griechen sahen. Und denen wir so das Neue Testament verdanken. Denen galt kein Rabbi, Guru, sondern Weisheit nach wissenschaftlicher griechischer Naturlehre als Heil, Recht und Gesalbter: Jesus Christus. Wo Weisheit so Weltbestimmung werden sollte, waren Menschen, Rabbis, Religionsrebellen, wie auch Kaiser „falsche“ Messiasse. Völlig unabhängig weiterer Erkenntnisse, hier vielfältig vorgebrachter Belege oder der in Weisheit begründeten Eschatologie, Erlösungs-Hoffnung auch in anderen Religionen. Da löst sich so die Hypothese vom verherrlichten Handaufleger als folgeschwerer Kurz-schluss in Luft auf.

Allein das heute erst gegebene Wissen, wie im Ideal des Alten Testamentes Weisheit als wahrer König, Bestimmung, so Motivation werden sollte, sagt uns: Denker, dann auch die, die in Folge der Hebräer als noch christliche Kalife vom „Gelobten Land“ als Leben in Friede auch mit der Natur sprachen. Die waren keine traditionsgläubigen Spinner, sondern deren Gegner. Sie bedachten ein rationales Kulturkonzept. Wie es in einer wirtschaftlich, wie kommunikativ zum Dorf gewordenen Welt, in die zum naturbeherrschen Anthropozän gewordenen Menschen gegenseitig, so davon abhängig sind, dass Weisheit Sinn der Natur herrscht, Voraussetzung geworden ist. Und dafür ist heute das Wissen gegeben ist. Auch wenn sinnvollerweise Weise noch lauter von Jesus gesungen wird, sich Juden auf Moses, Moslems auf den letzten Propheten berufen. Wesentlich wird es sein, dass ökologische Weisheit im gemeinsamen Sinn in erwachsener, aufgeklärter Kultur auf emotionale Weise zur menschlichen Krone, Motivation von damit mündigen Weltbürgern wird.

Vorweg: Der Weise, Leben im schöpferischen Sinn, Wille Allahs, Wort Gottes, Tao…

Der vollkommene Weise, was der Mensch auch mit hier im aufgeklärten Kult angestrebter Motivation von Weisheit als Bestimmung, Krone nie sein wird. Der würde unvoreingenommen von traditionellen Glaubensvorstellungen, politischen Ideologien, persönlichen Affekten, ähnlich willkürlichen Mehrheitsmeinungen, allein im Sinn des ökologischen Ganzen, evolutionärer Weltentwicklung (jungfräulich) fragen: Wie kann ich mit meinem körperlich-geistig zu mehrenden Vermögen in Leistung Zukunft gestalten, Leben im gemeinsamen Sinn weitergeben, so auch das von mir und aller Enkel optimieren?

Die Engel haben für ihn keine Flügel, tragen aber oft weiße Kittel. Die Mittler schöpferischen Rechtes sind für den Weisen weder Koran- noch Bibellehrer oder beliebige Moralapostel, sondern heutige Medizinmänner, u.a. Ärzte. Inzwischen sagen Naturwissenschaftler, was im schöpferischen Sinn ist, wie wir das Weltklima erhalten, auch sonst im ökologischen Sinn, nachhaltig, gesund leben müssen. Die wissen auch, welche Zusatzstoffe Nahrungsmittel lecker, so zum Gewinn der Aktionäre machen, aber für die Gesundheit, Zukunft der Menschen schädlich sind. Was wir essen sollten, wie gesunder, zukunftsgerechter Ackerbau, wie die gesamte Weltproduktion zu betreiben ist, muss nach bestem Wissen ausdiskutiert werden. Auch welche Verhaltensweise gegen eine Virenbedrohung hilft, lässt sich nicht in alten Glaubenslehren begründen. Was wachsender wissenschaftlicher Erkenntnis, Geschichts-, Welterfahrung en-spricht, ist Weisheit: war, ist Ausfluss eines von uns unbestimmbaren Sinnes, Wort Gottes.  

Wie diese Weisheit über das alltägliche, soziale Miteinander hinausgeht, was für die Gesamtheit der Weltgesellschaft wesentlich ist, wird u.a. von UN, Weltklima-, Ernährungs- oder Friedenkonferenzen vertreten. Aber auch in Ehe und Familie verhält sich der freie, nicht allein christliche Weise naturgerecht-grün, menschlich-sozial. Nicht Tradition, beliebige Gewohnheitsmoral, Glaubenslehre, fehlleitende Triebe, ethische Neigung oder Naturrecht sind maßgebend. Solange aber die Natur zwei Geschlechter hervorbringt, die Kinder zeugen und sie in Liebe erziehen, für das Leben ausbilden müssen. Und die Evolution in ihrer Weisheit dafür Frau und Mann selbst sozial unterschiedlich begabt. Da will der Weise nicht im beliebigen Strom schwimmen, nur Strom und Sprit sparen, sondern sich auch hier als humanistisches Wesen öko-logisch, zeit-, naturgerecht im Sinn der Gesellschaft und ihrer Zukunft, wie dem Glück aller leben. Er fragt: Welche liebevolle, gleichberechtigte Lebenspartnerschaft führt im Sinn der Natur/Welt zum Glück der Kinder, Eltern, Großeltern, dem Wohl der Gesellschaft und Zukunft. Ob eine beliebige Kurzzeitpartnerschaft ohne familiäre Verpflichtung weise, Segen für die Menschheit ist? Das wäre auch mit Blick auf vielfaches Leid, soziale Probleme, wie kaum finanzierbare staatliche Ausgaben für familiäre Leistungen, u.a. Alleinerziehende, auszudiskutieren.

Doch warum ökologische Weisheit an Stelle von menschlichen Herrlichkeiten zum Gesalbten, so zur gemeinsamen intrinsischen Motivation und so Recht, Krone werden muss, wie es bereits visionäre Philosophen der Hebräer, wie ihnen folgende Christen oder andere Kulturen anstrebten. Das ergibt sich vordergründig aus allen weltpolitischen Herausforderungen. Daher wird hier beschrieben, warum ein „aufgeklärter“ erwachsener Kult gebraucht wird, wie Weisheit ohne Mittler zur Krone (Gesalbten: Christus), Wort Gottes, Wille Allahs, Dharma, Tao, so Welt-Motivation im gemeinsamen Sinn werden kann: Messias.

1.     Warum Welt-/Vernunftreligionen in Evolution erwachsen müssen

Hier geht es nicht darum, Religion zu verteidigen oder eine neue, gar vom wissenschaftlichen Verständnis abweichende Weltanschauung, Rechtslehre ins Leben zu rufen. Im Gegenteil. In konsequenter Auswertung heute gegebenen historischen, wie exegetischen Wissens wird gezeigt: Weisheit, die durch die Religionen zur menschlichen Motivation, so Lust, wie Recht werden musste und muss. Die war in universalem Wissen, damit dort begründet, wo wir heute von Ökologie oder Evolution reden. Vielmehr wundert es, warum beim heutigen Glaubensverständnis noch rund 40 % der Deutschen (Rheinland-Pfalz vor Bayern 60 %) einer der beiden großen Kirchen angehören. Ähnlich wie bei den Familien meiner Kinder führe ich dies auf Traditionstreue ohne Zukunft zurück, würde jedoch in blinder Neoreligiosität die größte Gefahr sehen. Wenn auch ich mich traditionell der protestantischen Kirche verbunden fühle, Kirchensteuer zahle, ist das meine Privatsache. Wie aber der Staat eine Hochschullehre finanziert, die junge Menschen ausbildet, von einem angeblichen Rabbi, der zum Spider-Man gemacht wurde, als Christus, Heil, Gottesoffenbarung… zu schwärmen und sich dafür noch jemand interessiert, ist unerklärlich.

Doch im hier dargelegten Verständnis, wie ich es seit 40 Jahren unvoreingenommen fragend erst im Seniorenstudium die Zusammenhänge, u.a. Bedeutung von Weisheit als menschliche Krone (Gesalbter: Christus, Tao Te King) so bestimmende Motivation erkennend lernte. Da bin ich fest davon überzeugt, dass in der Aufklärung über das nicht nur christliche Wesen als im gemeinsamen Sinn des ökologischen Ganzen begründeten Weisheit die Lösung für die Zukunft liegt. Weil dies Voraussetzung für Weltfriede, Lösung der Weltprobleme, Wohl ist. Und erwachsene Welt-/Vernunftreligionen gebraucht werden.  Mit denen sich Menschen aus rationaler Erkenntnis Weisheit emotional zur eigenen Motivation machen. Wie alle Philosophen lehnten bereits die Epikuräer nicht nur wie die Hebräer menschliche Gottheiten ab. Sie erkannten ähnlich auch, dass sich Weisheit nicht in stoischer Unterdrückung des menschlichen Lebenstriebes (Lust) machen lässt. Weisheit im Sinn des ökologischen Ganzen musste zur menschlichen Motivation, so in Lust gelebt, König, menschliche Krone werden.

Wer daher denkt, dass nationale Politiker als moderne Könige und noch mehr Gesetze, bürokratische Vorschriften Weltzusammenhalt, Gemeinsinn der Menschen bewirken und sich so künftige Herausforderungen lösen können. Der ist auf dem Holzweg. Gegen die weit über die Klima-Krise hinausgehenden ökologischen Probleme war Corona nur ein Klacks. Doch so wie bei Corona oft vergeblich nach weltweitem „Gemeinsinn“ gerufen wird. Der als Voraussetzung für die den Schutz vor Viren, Impfstoff, gar die Folgen der Pandemie als notwendig erkannt, gewollt ist. Wie viel mehr ist dann ein Leben im gemeinsamen Sinn aller Welt angesichts der vielfältigen ökologischen Bedrohungen gefragt? Der Ruf nach politischem Handeln, man müsste nur dies und das, in Deutschland neue Gesetze machen, hier Windräder bauen, Kohlekraftwerke schließen… greif viel, viel zu kurz. Er verdrängt den Blick auf die nur in Weltgemeinschaft, damit im gemeinsamen Sinn zu bewältigbaren Probleme. Und die sind im menschlichen Kopf, dessen Psyche, Geist zu suchen. Nicht die Treibhausgase, sondern was Menschen weltweit antreibt, ihre Motivation ist, entscheiden über das menschliche Tun, so u.a. auch die Treibhausgase und Zukunft. Wo selbst guter Wille offensichtlich nicht gelebt wird. Da können nationale Politiker, die sich gleichzeitig bekämpfen, keine Weltverantwortung, gar Zusammenhalt bewirken, sind noch mehr Gesetze, Protest, auch allein guter Wille keine Lösung.

Niemand kann annehmen, dass die Welt mit einem Schlag im gemeinsamen Sinn, in ökologischer Weisheit lebt, so künftige Probleme zum Wohl aller löst. Doch die hier von der Hochschullehre erbeten Aufklärung schafft die wissenschaftliche Voraussetzung, damit…

… die Menschen von Morgen im ökologischen Ganzen, damit gemeinsamen Sinn begründete Weisheit nicht nur mit dem Umstieg aufs Fahrrad erreichen wollen, sondern nun zeitgerechte Weisheit als gemeinsames Fundament der Weltreligionen verstehen.

…nach Aufklärung nicht nur in kulturellem Frieden leben, sondern gemeinsame Weisheit im ökologischen Sinn (als höchste Wesentlichkeit) als das verstehen, was in nationalen Schriften als Wille Allahs, Gotteswort, Tao, Dharma… ehemals als Bestimmung galt oder noch gilt.

…in Ökologie, so im gemeinsamen Sinn begründete Weisheit nicht nur gewollt, gegenseitig gepredigt, sondern zu einer lustvollen intrinsischen Motivation werden kann. Wie es bisher nationale Glaubenslehren nach Büchern, so traditionelle Vorstellungen waren.

…es so auch aus psychologischer, neurologischer Kenntnis völlig selbstverständlich wird, sich Weisheit im emotionalen, zeitgerechten Kult selbstverantwortlich zur intrinsischen Motivation zu machen.

Welche altbekannten und neuen Kultur-Instrumente in den verschieden geprägten Kulturen hierzu tauglich sind, muss unvoreingenommen bedacht werden. Egal in welchen Namen dies geschieht und welche Kultinstrumente, ob Singen bekannter Lieder und Orgel in Sakralbauten wie Kirchen oder Moscheen Emotionen erzeugen. Und ebenso moderne Musik und Meditationstechniken, wie Yoga. Oder ob Muezzin als Gebetsruf dann auch in digitalen sozialen Medien beeindruckt. So auch die zum intellektuellen Selbstzweck gewordene bildende Kunst, ebenso einst dem Kult dienende olympische Disziplinen neben neuer „Medien“-Technik zu Hilfsmitteln werden. Zeitgemäße Weisheit kann und muss emotional zur Herrlichkeit, Bestimmung, intrinsische Motivation, gemeinsame Krone der Menschen werden. Und aufgeklärt wird selbst der bewusste Genuss von allem Gegebenen zum Gebet: zur Motivation, zum Leben im gemeinsamen Sinn des ökologischen Ganzen beitragen.

Aber auch wenn es eine Vision bleiben sollte, dass sich Menschen Weisheit künftig in aufgeklärter Kultur zur gemeinsamen Motivation, menschlichen Krone machen wollen. Aufklärung von Weisheit als nicht nur christliches Wesen wird zu einem völlig neuen Verständnis führen. Tägliche mörderische Berufung auf gestrige Vorstellungen, nationale Lehren, Gründer oder was auch immer, gehört dann zumindest wissenschaftlich der Vergangenheit an. Wie der IS (Gottesstaat) Leben nach der meist von Weltorganisationen vertretenen Weisheit als Voraussetzung für Friede, Zukunft, gemeinsamen Wohlstand ist, wäre Fakt. Das ist dann auch von Buchstaben-, Fatal-Fundamentalisten nicht abzustreiten. Denn die Probleme von Morgen sind nur im weltweiten Gemeinsinn zu lösen. Der bisher Religion Verneinende, wie Traditionalisten, mit der Zeit gar Fatal-Fundamentalisten umfasst. Was macht es für einen Sinn, wenn die Einen in ökologischer Weisheit leben wollen und nicht nur Moslems ihre Bestimmung in Lehren sehen, die von Weisheit, Weltvernunft meilenweit entfernt sind und Konsum-, Kapitalegoismus, Nationalinteressen herrschen? Aber auch wenn inzwischen die meisten aufgeklärte Menschen um Weisheit im gemeinsamen Sinn des ökologischen Ganzen wissen, diese wollen. Wie sollen sie nach ihr leben, solange Weisheit nicht die menschliche Krone, Motivation ist? Wenn nicht nur für den alten Affen in Evolution einst sinnvoll eingefleischten Affekte, Gier, Neid, Ängste… bestimmen, sondern Vorstellungen des von anfänglicher Weisheit oft weit entfernten Aberglauben. In dessen Verneinung nun im kapitalegoistisch gesteuerten, höchst emotional arbeitenden Kult Ersatzherrlichkeiten, wie ökologisch-nachhaltigem Wirtschafen genau entgegenlaufender Konsumwachstum zur egoistisch-gierigen Motivation, Herrlichkeit der Menschen wurden. Bei manchen Männern gar nur „König“ Fußball regiert, interessiert.

Gleichwohl uns klar ist, wie in allen alten Kulturen, von Indern bis zu Indianern, natürliche Weisheit im Kult zur menschlichen Motivation, Bestimmung „Ökologie des Menschen“ wurde. Weil nur so, damit meist im Kaiser-, Königskult ein naturgerechtes Leben im gemeinsamen Sinn der Volksgemeinschaften war. Bei dem, was heutige Religion fern aller wissenschaftlich begründeten Weisheit sind, bei der Hypothese von einem vergötterten Handwerkerjungen als christlicher Glaubensgrund hinten herauskommt. Da kann kein normal denkender Mensch auf die Idee kommen, wie erwachsene Welt- damit auch in der Funktion der Kulturinstrumenten völlig rational begründete Vernunftreligionen dazu beitragen können, die Menschen von ihrer Destruktivität zu befreien. In dem sie Weisheit emotional zur intrinsischen Motivation, Krone des Homo Sapiens werden lassen.

1.1.          Kurzgeschichte der Fehlversuche gemeinsinniger Weisheit in Neuzeit

Nachdem in neuzeitlicher Aufklärung die Religionen ihre Leitfunktion zur Lebensbestimmung zu Recht verloren hatten. Weil diese heute weit davon entfernt sind, Weisheit im Sinn aller Natur, des Lebens zur Welt zu bringen. Da können wir vielfältige fehlgeschlagene Versuche beobachten, dem menschlichen Leben Bestimmung zu geben, rechte Lebensweise aus der Natur abzuleiten. Wozu auch der Sozialdarwinismus mit all seinen Folgen in menschlichen Ideologien gehört. Wie dem nach wie vor nicht nur im Kapitalismus geltenden „Recht des Stärkeren“ oder nationalsozialistischer Rassenlehre. Aus der in Verbindung mit christlichem Aberglauben gar eine angeblich gottgewollte „Herren-Rasse“ als Heil der Welt abgeleitet, von der Mehrheit „Deutscher Christen“ ähnlich auch Judenhass abgesegnet wurde.

Auch das ebenso zu millionenfachen Morden und Leid führende, von Karl Marx bedachte sozialistische, dann stalinistische Heil von säkularem Gemeinsinn ist gescheitert. So wären auch die von vielen Denkern, Verhaltensforschern wie Konrad Lorenz, Tiefenpsychologen wie Erich Fromm und Philosophen untersuchten Ursachen menschlicher Destruktivität zu beleuchten. Die in Lust, Aggression wie sonstigen Eigenschaften gesehen wurden. Triebe, die jedoch nicht ohne Sinn sind, zur Natur des Menschen gehören. Die, wie die Epikuräer richtig bedachten, allesamt daher nicht stoisch völlig zu unterdrücken, sondern, wie Neu-gier oder sexuelle Lust, an Weisheit auszurichten sind. Um den Lebenstrieb der Lust nicht zum Un-sinn werden zu lassen, sich beispielsweise an Kindern zu vergehen oder sonstige Lust in hedonistischer Gier auszuleben. Weil so auch die Gier nach Fleisch - ob auf dem Teller oder in menschlicher Form - das Gegenteil von Gesundheit, wie Glück in Familie und Gesellschaft bewirkt. Und dafür war das Konzept der Hebräer für Hellenisten, so Christen die Lösung.

Weisheit ist so künftig mehr noch der menschlichen Destruktivität entgegenzustellen, die im bisher größten Verbrechen, dem nun weltweiten, allein im Insektensterben über die meist genannten Klimaprobleme hinausgehenden Krieg gegen die Natur zur Vernichtung unserer Zukunft auf Generationen führt. Auch wenn an den künftig aufgrund wachsender Masse und technischer Möglichkeiten naturbeherrschenden, aber nicht in deren Sinn herrschenden Anthropozän noch lange nicht zu denken war. Weisheit nach Ordnung, damit im Sinn der Natur, was das Gegenteil von Sozialdarwinismus oder Leben nach Vorbild der Graugänze war. Die war bei Hebräern Heil, Recht (Jesus) Gotteswort. Allein die Auswertung des jüdischen Gesetzes, ebenso wie dessen Herkunft aus antiken Kulturen wie Ägypten, Persien beweist: „Ökologie“ stand am Anfang. Das so begründete BGB schrieb nicht nur u.a. nachhaltigen Ackerbau vor, sondern eine Lebensweise im gemeinsamen Sinn. Doch diese auch nach heutiger Lehre wissenschaftlich, nicht spirituell oder traditionell begründete Weisheit war mehr als eine zu predigende Vorschrift. Wie sie heute in der Gesellschaft, nun auch in Kirche gehalten wird. Die Weisheit/Tora sollte als menschliche Bestimmung, wahre Krone der menschlichen Destruktivität, auch herrschender Tyrannen entgegenstellten werden. Leben in Weisheit sollte die sinnlosen alten Opfer, den Mysterienkult ersetzen.

Doch wie sollten die heutigen Verhaltens-, Gesellschaftsforscher, Philosophen, Psychologen darüber sinnieren können, wie Weisheit nach Ordnung, damit im Sinn der Natur statt fehlgeleiteter Motive zur gemeinsamen menschlichen Bestimmung, so gelebt werden kann? Gar dafür die Lösung in Weltreligionen, deren Kult sehen können. Wenn heute im Kurz-schluss die Geschichte auf den Kopf gestellt, unterstellt wird, ein junger Jude, ähnlich ein arabischer Prophet wären in Folge der Hebräer vergöttert worden. So verursacht heutige Jesus-Hypothese nicht nur Aberglaube auch in andere Religionen, Berufung auf sinnlos gewordene Glaubensvorschriften. Sie verhindert, dass die in Ökologie, so im gemeinsamen Sinn begründete Weisheit zur menschlichen Bestimmung, als intrinsischen Motivation den fehlgeleiteten Trieben, Ängsten, Vorstellungen entgegenwirken, zu einem Leben in Weisheit führen kann, so universales Recht wird. Denn mit noch mehr politischen Gesetzen und allein gutem Willen ist all dies nicht zu machen. Auch die Hochschultheologie, die zur Schriftlehre, -auslegung geworden ist, sieht sich aufgrund ihrer Hypothese dafür nicht in Verantwortung. So liegt zwar zeitgerechte Weisheit theologischer Ethiklehre, wie den päpstlichen Enzykliken als Voraussetzung für die Zukunft zugrunde, wird auch in der Kirche das rechte Verhalten nicht mehr biblisch nachgelesen. Doch wie Weisheit nach Ordnung der Natur zur menschlichen Motivation, so auch politisches Recht wird, wie es die vormals dafür zuständigen mythische Naturreligionen ablösenden Hochkulturen bewirkten, aus denen die Moses-Philosophen erwuchsen. Die Weisheit zur Krone eines Weltameisenstaates machen wollten. Das kann nur bedacht werden, wenn Weisheit als christliches Wesen, wie logischerweise aller großen Weltreligionen bedacht wird.     

Wenn von Weisheit als intrinsischer Motivation, Krone gesprochen wird. Dann wird es im Ideal die Krönung sein, dass im aufgeklärten künftigen Kult eingefleischte, so Mensch gewordene Weisheit vom Homo „Sapiens“ nicht als Last empfunden, sondern in Lust begeistert gelebt wird. Wie es Epikuräer anstrebten, gottesbildfreier Weisheit=Christus-Kult der Hebräer die Lösung war. Denn es liegt an unserer Kultur, dem Weltverständnis und Kult, was wir als Herrlichkeit, so Lust empfinden, damit gelebt wird. Auch wenn Wohlstand dann im Sinn von ökologisch-sozialer Weisheit, statt Kapital- und Konsumwachstum definiert wird. Die nach der bisher in Naturwissenschaft stecken gebliebenen Aufklärung (damit Weltreligionen ohne zeitgerechte Weisheit) zu Ersatzherrlichkeiten wurden, so derzeit als Motor der Gesellschaften dienen müssen. Dann ist das keine weltvereinende Askese, Aussteigen oder der dem Christentum wegen eines angeblichen Gutmenschen unterstellte Altruismus. Es ist dann weise, durch nachhaltiges „Wirtschaften“ im Sinn des ökologischen Ganzen künftigen Wohlstand in lebendiger Weltgemeinschaft zu sichern. Niemand blättert dann aber in traditionellen Texten, in die oft Meinungen hineingelesen, so alter Sinn auf den Kopf gestellt wird, ob nach Moses, Jesus oder Mohammed Gewalt gewollt ist. Allein die Weisheit im gemeinsamen Sinn aller Welt, wie sie Klimakonferenz oder die Statuten der UN vertreten (nicht national Abstimmende), ist im Namen alter Gründer lebensmaßgebend.

Doch wo neben Formen des Aberglaubens (an eigene Gründer, nationale Traditionsgesetze)  meist Kapital- und Konsumegoismus die Motivationsfaktoren, selbstverständlicher Antrieb der Gesellschaft geworden sind. So Neid, Gier, Abschottung, Ängste und damit im gesamten modernen Kult auf höchst emotionale Weise fehlsteuernde Affekte des alten Affen weiter eingefleischt, so bestimmend gemacht werden. Wie soll da gewollter, vielfach selbst bei Corona als notwendig erkannter, gegenseitig gepredigter Gemeinsinn in ökologischer Weisheit wahr werden? Auch wenn der als Voraussetzung für Zukunft auf Weltgipfeln gelobt wird. Er wird offensichtlich nicht gelebt. Denn mit noch mehr Gesetzen, Anreizen, bürokratischen Vorschriften, allein gutem Willen und Worten in weltweitem Freitagsprotest der Kinder, die von nationaler Politik fordern, was die allein nicht bewirkten kann. Da ist das nicht zu machen. So verhindert das Unterbewusstsein das heute viel beschworene kollektive Bewusstsein, Weltverbundenheit, -verantwortung, Gemeinsinn. Auch wenn wir wissen, wie es weit teurer, gar weltvernichtend wird, wenn wir weitermachen wie bisher, viele Politiker wollen. Es herrscht nicht ökologische Weisheit, sondern ein fehlgesteuerter, daher seiner Ökologie nicht mehr folgender Affe. Der so seinem Selbst, seiner wahren Natur, Leben weiterzugeben, zu optimieren, nicht gerecht wird. Der die bewusste, nun auch von den Päpsten nicht mehr biblisch, sondern natürlich begründete „Ökologie des Menschen“, wie sie aufgeklärt in vielen Namen bestimmende Motivation werden könnte, nicht lebt.

1.2.          Die menschliche Kultur ist auf erwachsenen Kult angewiesen

Selbst wenn dies die Psychologie gerade mit Blick auf die Massen-Seele längst gezeigt hat. Menschen wollen nicht wahr haben, dass nicht das kognitive Selbst, so die erkannte, oft gewollte Weisheit Herr im Hause ist. Wie vielmehr unterbewusste Faktoren, damit auch das kulturelle Gedächtnis oder menschlichen Affekte, egoistischen Triebe, kurzsichtige Gier das Verhalten bestimmen. So auch im emotionalen Kult kapitalegoistisch geschürter Neid, Gier nach Konsum- und Kapitalwachstum als Motivation gelten, für das Handeln maßgebend sind.

Nicht ohne Grund zeigen daher selbst u.a. atheistische Evolutionsbiologen wie Thomas Junker in „Der Darwin-Code“, wie ein Kult für einen „Superorganismus“, damit einen nach Weisheit im gemeinsamen Sinn funktionierenden Organismus notwendig ist. Eine Tatsache, die selbst in jedem Unternehmen zu beobachten ist. Das dann erfolgreich ist, wenn die Mitarbeiter aus Lust in dessen Sinn arbeiten, nicht auf ungesunde Weise getrieben, überwacht, in Prämien-Systemen fremdmotiviert, so oft aus Eigensinn das Gegenteil bewirken. Und ich daher in einer Sparkasse, die von Geburt, wie Gesetz her nur im Sinn der Bevölkerung zu arbeiten hätte, marketingverantwortlich über 40 Jahre überlegte: Wie kann es eine Unternehmens-Kultur schaffen, dass alle im Sinne des Unternehmens, wie dessen Kunden arbeiten. Auch wie dieser „Gemeinsinn“ nur im kulturellen Kontext zu verwirklichen ist, habe ich gelernt. Und wie das in Staatswesen nur im gemeinsamen Kult, einer Volkskultur zu bewirken ist, war den antiken Philosophen, bei denen selbst Epikur (Schutzheilige „Neuer Atheisten“), die Religion nicht abschaffen, sondern rationalisieren wollten, auch ohne heutige psychologische Kenntnis klar. Wie kulturellen Instrumente gebraucht werden, um Weisheit im gemeinsamen Kult auf emotionale Weise, u.a. auch mit eingeprägten altbekannten Bildern emotional zur menschlichen Bestimmung, Motivation zu machen, die zum weisen Handeln führt. Das ist für Psychologen, inzwischen auch Neurologen kein Geheimnis mehr. Auch wenn die bei heutiger Hypothese meist nur die Funktion von Glauben an alte Glaubenslehren, religiöse Vorstellungen bedenken. Denn solange u.a. ein junger Jude gilt, kann keiner auf die Idee kommen, heute im ökologischen Sinn begründete Weisheit als Christus, Tao, Lehre des letzten Propheten… mit altbekannten, wie modernen Kulturinstrumenten zur menschlichen Motivation, Krone machen zu wollen.

Gerade die Naturwissenschaft hat den Weg geöffnet, Weisheit zur menschlichen Bestimmung, Motivation werden zu lassen. Erst die Suche nach Erklärungen für alles Werden, für die natürliche Entstehung auch des Menschen nach einheitlichen Prinzipien, gar einer Weltformel, lässt einen kreativen Sinn in allen Prozessen erkennen. Wie er nun von Evolutionsbiologen selbst in den menschlichen Gefühlen, der Psyche bedacht wird. Nur so sind die hier angestellten Überlegungen denkbar. Die gesamten naturwissenschaftlichen und kulturkritischen, geschichtlichen Werke, ebenso wie auch die Religions-, Psychologie-, Philosophiegeschichte meiner Bücherregale, in denen ich die andere Seite „Jesus Christus“ ahnte. Die sind nach heutiger Lehre als solches bestätigt: Universale, interdisziplinäre, alle Wissenschaften der Zeit umfassende Weisheit wäre dem hebräischen Heil, Recht „Jesus“, wie „Christus“ zugrunde gelegen. Nur so erkennen wir nicht nur die rechte Lebensweise, sondern wie alles im einen und einzigen Sinn des Lebens (Vater), damit in Weisheit (Sohn) in einer Formel zusammenhängt. Wie wir nicht nur die fast gleichen Gene wie alle Wesen, den gleichen Grund haben, sondern an einem Strang, Sinn (Gott) hängen, nach dem wir leben müssen. Auch warum Weisheit im Kult emotional, psychologisch eingefleischt, so Mensch werden muss und kann. Wie damit die Weisheit der Ökologie als menschliche Motivation, so Krone, möglicherweise die bisher nur physisch gesuchte kulturelle Weltformel ist.

Wobei allein die Aufklärung, dass den großen Weltreligionen, ihren verschiedenen Gründergestalten, Glaubensgesetzen eine Weisheit zugrunde liegt, die heute u.a. die Weltfriedens- oder Klimaorganisationen vertreten, zu einem völlig neuen Bewusstsein führt. So die im Sinn des ökologischen Ganzen begründete, meist gewollte Weisheit im Namen nationaler Gründer und an Stelle traditioneller, oft sinnlos gewordener Gesetzlichkeit gemeinsam bestimmend werden könnte. Was auch ohne Welt-/Vernunftreligionen oder dass ökologische Weisheit künftig zum Gottesstaat, Kalifat wird, mit der Zeit von Aberglauben befreien, zu kulturellem Frieden führen würde.

 

1.3.          Warum Weisheit wachsen, in Weltreligionen Mensch werden muss

Welche Aufgabe jedoch evolutionär erwachsenen, rationalen Welt-/Vernunftreligionen zukommt, die heute von aufgeklärter Welt meist gewollte zeitgemäße Weisheit nicht vorschreiben, sondern mit deren Hilfe sich diese Menschen im Kult emotional einfleischen. Das wird nicht nur mit Blick auf heutige, noch mehr künftigen Herausforderungen deutlich. Allein die kulturelle Entwicklung in meiner Generation zeigt, warum sich Menschen künftig mehr denn je aus aufgeklärter Selbstverantwortung Weisheit zu eigen machen müssen und werden. Während nach kurzer Konsum-Pause aufgrund der Pandemie darüber philosophiert wurde, ob wir nicht mit Weniger glücklich sein, so ökologisch leben könnten. Da war das in meiner von heutigem Konsum noch weit entfernten Kindheit, in der Kühlschränke, Elektrogräte erst aufkamen, Kaufladen und aufziehbare Eisenbahn nur an Weihnachten aufgebaut wurden, keine Frage. Nicht nur das umstrittene Auto wurde als Volks-wagen erst geboren. Es war nicht vorstellbar, wie aus digitalen Lochstreifen-Maschinen meiner Lehrzeit Personal-Computer, dann Handys zum weltweiten Austausch von Bildern, Informationen, so auch Fehl-Motivationen werden. Noch in meiner frühen Kindheit gab es weder Haus-, noch Sperrmüll, waren keine fünf Gelben Säcke notwendig. Die Güter wurden aufgebraucht, Möbel, Geschirr… weitergegeben. Und Arbeitsteilung, die uns nicht nur weltweit von Chips, Lebens-, Arzneimitteln abhängig, Weisheit im gemeinsamen Sinn auch ökologisch von diesem abhängig, Weisheit als bestimmende Motivation notwendig macht. Die begann erst mit Industrialisierung, so kapitalegoistischer Welt-AGs an Stelle noch verantwortlicher Bauern, Handwerksmeister.  

Auch wenn klar war, wohin es führt, als vor wenigen Jahren das wirtschaftliche Heil darin verkündet wurde, nun auch die Chinesen u.a. auf Ferraris heiß zu machen. Sich so niemand beklagen darf, dass China zum größten Produzenten von Treibhausgasen geworden ist. Xi auf Weltgipfeln Weisheit gelobt, auf den Bau von Kohlekraftwerken im Ausland verzichtet, aber selbst riesige bauen lässt. Es gibt kein Zurück zu alten Zeiten. Weisheit bedeutet auch, sich auf die Zukunft, u.a. eine weitere Globalisierung, Digitalisierung, noch ungeahnte Möglichkeiten künstlicher Intelligenz vorzubereiten. Was alles nicht die Probleme löst, sondern im Gegenteil, ebenso wie die wachsende Masse von Menschen ein Wachstum von Weisheit im gemeinsamen Sinn voraussetzt.

Wobei Weisheit keine Erfindung der Neuzeit ist. Im Gegenteil. Sie hat wie gezeigt wird, die gesamten alten Kulturen getragen. Weltweit waren es die Religionen, die trotz aller Irrungen den Menschen Verantwortung vermittelten, Motivation für Leistung, ein Leben in Gemeinschaft dann auch im biblischen Gotteswort gaben. Bis zur neuzeitlichen Aufklärung, die ohne das Streben nach Freiheit, auch in Auseinandersetzung mit dekadent gewordenen Glaubensformen nicht gewesen wäre, waren die Menschen von einer tief eingefleischten Motivation getragen. Der Ruf nach „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“, verdankt sich ebenso wie alles gesellschaftliche, ökologische Engagement tief verwurzelter Weisheit. Die Triebkraft unserer Großväter und vielfach noch Väter waren weder Kapital noch Konsum. Die protestantischen Arbeitsethik meiner Eltern, wie weiser Zukunfts-, Familienvorsorge der Schwiegereltern, auch wenn die inzwischen völlig frei von Glaubensvorstellungen war, die aber den Grund dafür gelegt hatten, ist Grundlage meiner Motivation. Auch wenn in Kulturgeschichte gezeigt wurde, wie christlicher Pietismus preußisch-deutschen Tugenden oder dem amerikanischen Verantwortungsbewusstsein zugrunde liegt. Hier geht es um kein Zurück zu guten alten Zeiten, die nie waren, sondern einen evolutionären Wandel: Ein Erwachsen von Weisheit, wie es die weitere Weltentwicklung notwendig macht.

Bereits heutige Möglichkeiten, wozu auch Gen-, Atomtechnik, so Kernkraftwerke und weltvernichtenden Kriegswaffen gehören, wie die Möglichkeit, menschheitsgefährdende Virenmutationen zu erzeugen, zeigen. Weisheit muss erwachsen werden. Denn wie Weisheit im weltweiten Gemeinsinn als künftige Motivation, so künftige menschliche Krone gebraucht wird. Das ergibt sich nicht, weil die deutschen Kaiser die Funktion einstiger Könige nicht mehr erfüllten, die Vorgänger Elisabeths keine Weisheits-Motoren für das einstige Weltimperium Englands waren. Oder der Nationalsozialismus als große Hoffnung auf das Heil eines „Dritten Reiches“ ein folgeschwerer Fehlversuch in kultureller Entwicklung war.

Und wie sozialistische Hoffnung von Marx und Engels auf Weisheit im gemeinsamen Sinn von Genossen gescheitert ist. So nur Schießbefehl und Mauer im Gedächtnis geblieben sind, um die Menschen im kommunistischen Paradies zu halten. All das haben wir schmerzlich hinter uns. Auch in den kommunistischen Systemen wie China oder Russland tragen nicht mehr Maos oder Lenins (der gesalbt, so als „Christus“, „Messias“ unter dem Roten Platz liegt) Gemeinsinn-Ideale. Inzwischen mussten Kapital und Konsum zur selbstverständlichen Motivation nun ungleicher einstiger Genossen werden. Heute herrschen milliardenschwere Oligarche, wie sie ähnlich auch in China Wirtschaftsimperien steuern. China, das sich im erst noch richtig aufflammenden, auch von Jo Biden befeuerten Wettbewerb der Modelle als Konzept der Zukunft empfiehlt. Das muss inzwischen von Konsumwachstum, wie Kapitalegoismus getragen werden. Zu dem sich Xi Jinping wie selbstverständlich bekennt. Wachsender Konsumwohlstand des Volkes der Mitte unterdrückt „noch“ den Ruf nach im Westen unumkehrbarer Freiheit. Der Parteiführer ist an Stelle Laotses Tao Te King zum Kaiser von China geworden. Selbstzweck gewordene buddhistische Religiosität wurde unterdrückt, durch Parteiideologie ersetzt. Beim künftigen Weltmachtführer wird das Volk in Unfreiheit, Verhinderung freier Meinung noch von einem autokratischem Parteienapparat zu nationalistisch-gemeinsinniger Stärke geführt. Was auch Corona weit besser als im Westen bekämpfen ließ und als großes Vorbild, künftiges Ideal der Welt u.a. in einer Ausstellung vorgeführt wurde. Die die Virenforscher noch vor Beginn ihrer Arbeit, wie dem Besuch der Labors in Wuhan besuchen mussten. In denen gegen alle Weisheit im Nationalsinn weiter an weltgefährdenden Virenmutationen gearbeitet wird.

Doch wie lange wird die Unterdrückung der Freiheit, so der hochgelobte parteidiktierte, nur „nationalistische“ Gemeinsinn noch halten? Was ist zu erwarten, wenn dies mit noch mehr Gewalt auch gegenüber dem Rest der Welt durchgesetzt wird? Wer kann die autokratische Partei, deren Kaiser von China, den neuen Kapitalismus und die Parteiautorität auch in Russland ersetzen? Ist Chinas neuer National-Sozialismus gefragt oder gemeinsame Weltverantwortung in Weisheit? Wissen wir nicht, wie auch westlicher Kapital-Egoismus ausgedient hat, in falsche Richtung führt? Können Kapital und Konsum in einer freien Welt, in der das Konsumwachstum seine Grenzen längst überschritten hat, inzwischen vor Jahresmitte die jährlich nachwachsenden Ressourcen aufgebraucht sind, so die Zukunft der Kinder gefressen wird, künftig noch die Motivationsfaktoren sein? Welche Herrlichkeit, Triebkraft wird daher gebraucht? Um wie einst nicht allein in Ägypten, sondern auch anderen Hochkulturen Zukunft im Gemeinsinn zu gestalten, statt zu zerstören.

Können nationale Politiker, die heute als moderne Könige für alles verantwortlich gemacht werden, was an Unsinn auf der Welt passiert, diesen verwalten müssen und neue Gesetze die künftige Lösung sein, Gemeinsinn in ökologischer Lebensweise und Weltfriede bewirken?

Wenn die Evolution in kultureller Entwicklung, menschlicher Sesshaftwerdung, Ackerbau, dann Bildung von Städten keine Denker wie Laotse, Konfuzius, Buddha, Zarathustra, Jesaja hervorgebracht hätte, die zeitgleich rationale Kultur-Konzepte entwickelten: Weltreligionen, um Weisheit nach kreativer kosmischer Ordnung zur Krone, so Motivation zu machen. Was so den Wandel vom Mythos zum Logos, auch in Griechenland die Geburt der Vernunft bewirkte. Da würde sie dies nachholen. Doch bei einer zur Stadt gewordenen Welt ist die Re-vision, so ein evolutionäres Erwachsen der Religionen dringend notwendig.

Das klare Bekenntnis der Hochschulwissenschaft, dass Weisheit im transzendenten, alle Welt überdauernden Sinn, Grund des ökologischen Ganzen Wesen des christlichen Kultes, so auch der weiteren Weltreligionen zu bedenken ist. Die schafft dafür die wissenschaftliche Voraussetzung. Denn Wissen und Wollen sind noch lange keine menschliche Motivation, kämpfen vergeblich gegen nun im modernen Kult systemisch emotional eingefleischte Ersatzherrlichkeiten und gierige Affekte, Ängste, Triebe des aus seiner, nicht jedoch der gesamten Ökologie entlassenen Affen, ebenso die Vorstellungen des Aberglaubens.

Selbst wenn die anfänglichen Christen einen galiläischen Rabbi als die ihnen maßgebende Weisheit gesehen, diesen damit identifiziert hätten. Wie es heute unterstellt wird. Was jedoch allein aufgrund der Bedeutung, die Denker, die damals dem Westen in Sachen Weisheit weit voraus waren, dem christlichen Wesen beimaßen und sich als noch christliche Kalife sahen, nicht halten lässt. Da muss zeitgerechte Weisheit als Wort Gottes des Alten Testamentes lautstark zum Thema gemacht werden. Und statt in islamischer Aufklärung auch numismatisch nachzuweisen, wie ein angeblicher Rabbi als Christus zu Mohammed umgemünzt wurde. Da ist aufgeklärt klar, warum nicht allein der Koran sagt, dass Jesus und die Lehre des letzten Propheten identisch sind: Völlig unabhängig von der Person Mohammeds war dessen Fundament Weisheit, die Morgen zeitgerecht zur gemeinsamen Bestimmung, Motivation, Krone des Homo Sapiens werden muss und kann.

Ohne Frage ist diese Weisheit bei manchen Weltbürgern, engagierten Zeitgenossen lebensbestimmende Motivation. Doch was bringt es, wenn nur Einzelne Weisheit leben wollen und die Volksmotivation, selbst die der Religionen in andere Richtung geht? So wäre es auch keine Lösung, unabhängig von den Weltreligionen Weisheit zur menschlichen Bestimmung, Motivation machen zu wollen. Weil so Amerikaner weiter mit der Christusfahne wegen einem abgewählten König (das Gegenstück von Weisheit) das Kapitol stürmen oder der sich auf Gott berufende Bolsonaro den Regenwald abholzen lässt. Damit Aberglaube jedoch nicht nur christlich getilgt und die wissenschaftliche Voraussetzung geschaffen wird, damit zeitgerechte Weisheit zur bestimmenden Motivation, Krone der Menschen werden kann. Dafür ist eine Revision christlicher Religion, das Bedenken von Weisheit als nicht allein christliches Wesen die Voraussetzung. Und dafür ist höchste Zeit, heute das Wissen gegeben.

2.     Revision christlicher Religion für das 3. Jahrtausend – nach WORTHAUS

-Wo in Ethik, so dem rechten Leben (bei Hebräern Weisheit als Recht, Jesus, wie Gesalbter, Christus), in der Hochschullehre Jesus Christus nicht mehr vorkommen kann.

-Wo christlicher Glaube auch nicht mehr als relevant für das Verhalten in Weisheit gilt.

-Wo alle Eschatologie, hier in Weisheit begründete Zukunftshoffnung weggefallen ist.

-Wo auch in Gotteslehre der einzig Offenbarende keine Rolle mehr spielen kann. So die von allen führenden Theologen in Jesusbüchern, von Klaus Berger noch bis 2006 in Heidelberg vertretene dogmatische Bedeutung heute zwar gelehrte, aber nicht mehr ernst genommen werden kann. Weil die einzige Wahrheit über Gottes Wesen und Wille bei einem rebellischen Rabbi Quatsch geworden ist. Sich das Verhältnis von Vater und Sohn nur in Weisheit zu ihrem, dem Grund/Sinn aller Welt erklären lässt. Sonst nur Spekulationen, persönliche Vorstellungen, aber-glaube an ein wissenschaftlich totes Gottesbild bleiben.

-Wo der im Kurz-schluss Unterstellte als Grund des Glaubens, wie des rechten Lebens weggefallen ist. Die Berufung auf Bibel (nicht nur bei Corona) oder Koran oft das Gegenteil von Leben in Weisheit im gemeinsamen Sinn, so der Zukunft bewirken.

-Wo sich die gesamte bisher von Jesus ausgesagte eschatologische, dogmatische Bedeutung nur noch in der ökologischen Weisheit begründen lässt, die bereits für Hebräer, wie ihnen folgenden Hellenisten der Grund von Heil, Recht „Jesus“, wie als wahrer Gesalbte „Christus“ die gemeinsame intrinsische Motivation sein sollte, die Voraussetzung für unsere Zukunft ist.

-Wo weder protestantische Pfarrer/innen, noch der Papst die Bibel aufschlagen, um nach der rechten Lebensweise zu fragen. Sondern deren Posts in sozialen Netzwerken, wie Predigten, ebenso die Enzykliken über eine sozial-gerechte, wie nachhaltige Lebensweise als Voraussetzung für Zukunft im gemeinsamen Sinn, in zeitgerechter Weisheit nach naturwissenschaftlichen Erkenntnissen, selbst den Erfahrungen bei Corona begründet sind.

-Wo die in Antike in allen Kulturen im kreativen Sinn der Welt begründete Ethik nun meist zu Beliebigkeit, Brauch, Gewohnheit, Sitte, moralischen Mehrheits-Meinung geworden ist. Die Nazis, wie Trump Anhänger, Chinesen oder Moslems völlig anders gilt, so oft leere nationale Tradition gegen den gemeinsamen Sinn bleibt. Solange die universale „Ökologie des Menschen“ nicht in der schöpferischen Wirklichkeit, damit öko-logischer Weisheit, Welterfahrung, Evolutionsgeschichte begründet wird. Weil sich heute wahr und unwahr, Schönheit, Recht und Unrecht, wie der gemeinsame Sinn in dem zu leben wäre, allein in natürlicher Wirklichkeit, Weisheit des ökologischen Weltganzen ergeben.

Wo die gesamte christliche Theologie, wie die Rede von Vater und Sohn zur leeren Rede geworden ist. Weil Wirken im unbestimmbaren gemeinsamen Sinn des Weltganzen (Gott) so menschliche Bestimmung, Urstand und Fall, Hoffnung, Heil, gemeinsame Motivation nicht mehr in dem zu begründet sind, der bei heutiger Hypothese hinten herauskommt. Sondern dies nur in ökologischer Wirklichkeit, so Weisheit, die für Hebräer, wie hier gezeigt, jedoch auch ihnen folgende Hellenisten Jesus Christus war, zu verstehen ist.  

Da ist höchste Zeit für Re-vision.

Hier wird die Initiative der Hochschultheologie aufgegriffen, die als „Logos-Projekt“ eine Revision der christlichen Religion für das 21. Jahrhundert anstrebt. Und die ihren aktuellen Diskussionsstand einem breiten Publikum verständlich, die gesellschaftliche Relevanz christlicher Religion begründen will. So wird die Verantwortung der Hochschullehre für die Zukunft menschlicher Kultur dargelegt. Dabei wird gezeigt, wie es ein Verbrechen nicht nur an christlicher Religion, sondern der Menschheit, deren gemeinsamen Sinn (Gott) ist, im Kurz-schluss die Geschichte weiter auf den Kopf zu stellen. Altes, wie Neue Testament nun in Weisheit zu erklären, aber weiter an der Verherrlichung eines Heilspredigers festzuhalten. Auch die folgend aufgegriffenen Überzeugungen der Worthaus-Initiative sind nur in einem aufgeklärten Verständnis von Weisheit als nicht nur christlicher Urgrund zu machen.

2.1.          Denken und Glauben schließen sich nicht aus, sondern befruchten, bedingen sich (Wissen war/ist Grund nicht nur christlicher Kultur)

Aber nur, wenn nicht weiter ein bedeutungslos gewordener junger Mann, Buchstaben nationaler Traditionen, sondern die heute im Sinn des ökologischen Ganzen, wie evolutionärem Lebens-, Geschichtsfluss begründete Weisheit als Grund nicht allein christlichen Glaubens, ewiges Gotteswort verstanden wird. So lassen sich auch die traditionellen Kultlesetexte, Schriften in ihrer Bedeutung verstehen. Diese werden aus der Oberflächlichkeit in wegweisende Tiefe geführt. Sie sind keine Mythen zur Moralpredigt, sondern als Innovationsweg in Auseinandersetzung mit veralteter Weisheit zukunftsweisend.

Wer die Aussagen antiker Verfasser und ihrer Geschichten ernst nimmt: Wie Gott, der Sinn allen Seins der war und sein wird, ebenso wie damit die rechte Lebensweise sich nur in Jesus Christus erkennen lässt. Und wer akzeptiert, dass ein erlösendes christliches Wesen das Wort Gottes, wahrer Tempel, Gottessohn, Gesalbter „Christus“, König im Sinn der Hebräer als Grund Moses das Thema der Verfasser war. Den die Schriftgelehrten verlassen hatten. Und dieser auferstanden, auf neue Beine gestellt, lebendig war, nun universal auch Griechen als Gesalbter „Christus“ galt. Der kann eigentlich nicht anders. Der muss die nicht menschlich, sondern in Sinn aller Wirklichkeit (echt jungfräulich) bezeugte ökologische Weisheit an den Anfang stellten. Und da sich die im Neuen Testamentes sprechenden Weisheitslehrer im aufgeklärten Verstand hebräischer Tradition in den Jesus-Geschichten als Erfüllung der Hebräer sahen. Für die nach heutiger Hochschullehre die Weisheit Heil, Recht „Jesus“, wie als Davidsohn in Salomo personifiziert Gesalbter „Christus“ war. Da gibt es keine Zweifel mehr. Weisheit im Sinn des ökologischen Ganzen war, was sie künftig mehr denn je sein müsste: menschliche Bestimmung, intrinsische Motivation, so Recht.  

Es ist unglaublich, wie sich die Zeiten wiederholen. Trotz aller Beteuerungen, dass sich Wissen und Glaube bedingen. Da wird die „in Windeln in die Krippe“ unserer Kultur gelegte, „Gott sei Dank“ entwickelte Weisheit, wie der ihr zugrunde liegende Sinn verleugnet. Das Wort Gottes wird nur in traditionellen nationalen Texten nachgeblättert. Gleichwohl die inzwischen oft ihren Sinn oft auf den Kopf stellen. Und wissenschaftliche Weisheit, die auch das Thema kirchlicher Verhaltenspredigten ist, nach inzwischen gegebenem Wissen Wort Gottes war. Die nicht in menschlicher Beliebigkeit, sondern im Sinn der Schöpfung begründete, meist von Weltorganisationen vertretene Weisheit, kann so nicht zur menschlichen Bestimmung, Motivation werden.

Wie der Alttestamentler Manfred Oeming zeigte, hat sich keine Disziplin der Theologie in den letzten Jahren so gewandelt, wie das Verständnis der Geschichte Israels. Wonach das Alte Testament und seine Gestalten nun nicht mehr als buchstäbliche Geschichts-Erzählung, sondern als Geschichte eines sich in Auseinandersetzung mit vielfältigen antiken Kulturen erwachsenen, so wandelnden Verständnisses zu verstehen ist. Was damit letztlich als Beispiel oder Brennglas für die gesamte Menschheitsgeschichte gilt. Egal wie Abraham, Moses oder Josua gedeutet werden. Heute ist klar, dass der Grund des Alten Testamentes eine Weisheit im Sinn natürlicher Ordnung war. Die gerade in Ägypten als Maat die gesamte Hochkultur trug. Die in der Person der alten Gesalbten, Pharaonen, Motivation für allen Wunderwerken, unglaubliche wissenschaftliche Leistungen war, zu sozialer Verantwortung führte, Zukunft sichern sollte. Und egal wie der nur banal-historisch weggefallene Exodus gedeutet wird: In früher Kulturreform sollte dann ökologische Weisheit nicht nur Recht sein, sondern die Rolle der in Pyramiden einbalsamierten Pharaonen einnehmen, an Stelle von Opferkult für menschliche Gottesbilder „Gesalbter“ sein. Daher wird es höchste Zeit, auch das Neue Testament hinsichtlich seiner Gestalten nicht mehr wörtlich zu lesen, sondern in Weisheit zu bedenken. So wie Salomo, Moses, Josua (lt. Jesus) nicht wegfallen, weil die im Namen Moses echt aus Ägypten kommende Weisheit im philosophischen Verstand der Hebräer als wahrer Gesalbter „Christus“, so auch als das im Idealkönig Josua/Jesus erhoffte Heil (Leben in Weisheit und Friede: Messias) zu verstehen sind. So ist auch die Realität der neutestamentlichen Erzählungen zu verstehen. Die keinen banal-historischen Bericht abgeben oder poetische Glaubenskonstrukte zur Verherrlichung eines Rabbis waren. Die als kulturgerechte Erzählungen einer Entwicklung im Verständnis von Weisheit nach nun frühwissenschaftlicher Lehre (Logos) als Recht, wie Gesalbten (Christus), so notwendiger Motivation im gemeinsamen Sinn allen Lebens (Gott), zu verstehen sind.  

Die Zeit, die Wahrheit der Bibel erhalten zu wollen, indem in banaler Weise an Abraham, Salomo, Josua, lt. Jesus festgehalten wird. Dann ähnlich wie u.a. die Sintflut in kleinwüchsigen Tieren die auf Noahs Arche (das Urprinzip, die Ursache, das Ursächliche) passten, so selbst den mehr als Salomo, Josua/Jesus des Neuen Testamentes zu erklären oder zu streichen. Die ist um. So wenig wie Salomo als rein literarische Fiktion unter den Tisch fällt, weil er aufgrund archäologischer Erkenntnisse zusammen mit seinem Tempel und anderen Erzählungen nicht war. Dies nun als Weisheit des Alten Testamentes erst bedeutend wird. Weil sich bereits in Ägypten in den Naturprinzipien, wie fruchtbarer Nilschwemme in Weisheit ein über den Sonnenverlauf hinausgehend ein Sinn aller Nationen offenbarte. So auch der Tempel Salomos, wie Tora, das Recht „Jesus“ als der wahre König „Christus“, damit eine Motivation als menschliche Krone gegeben war, wie sie künftig gebraucht wird. So ist auch das Neue Testament in aufgeklärter Weise geschichtlich zu lesen.

Sinnstiftende Erzählungen, die dafür maßgebend sind, wie wir unsere Umwelt wahrnehmen, emotionale Werte begründen sollen, müssen dem alten Kulturgut entsprechen, die Volksvorstellungen, so auch menschliche Kult-Wesentlichkeiten weiterführen. Doch die Lebensumstände eines jungen Juden zu erklären, in dem gar die Aussagen des Neuen Testamentes als Narrativ begründen zu wollen. Das ist so wissenschaftlich, wie kleinwüchsige Tiere, die auf die Arche passten oder weiter die Kriegstechnik von Josua zu erklären. Wie das noch bei Alttestamentlern zu lesen ist, von denen die heute hierüber schmunzelnden Theologen ausgebildet wurden. Auch wenn Menschen an menschlichen Bildern hängen, ohne Abraham, Noah, Moses, Salomo, Josua/Jesus und ihre großartigen Taten scheinbar alles wegfällt. So selbst Theologen die wissen, wie es um Weisheit ging, in deren Begriff u.a. Salomo als Grund des alten Kultes erklären, weiter nach Zweibeinern als historische Begründung suchen. Auf dieser Weise wird heute nicht nur dem christlichen Kult der Grund genommen. Wer David, Salomo, Moses, Josua… waren, mag nebensächlich sein für die Welt. Aber wenn wir wissen, dass es bei Christus um Weisheit im ökologischen Sinn ging. Dann wären es Zeit, diese Weisheit als Grund nicht nur der angeblichen Buch-religionen zu verstehen. So die wissenschaftlichen Weichen zu stellen, damit die im gemeinsamen Sinn oft gewollte Weisheit zur künftigen Motivation, menschlichen Krone, so in kulturellem Friede Zukunft gestaltet, statt vernichtet wird.

2.2.          Wer die Bibel wörtlich nimmt, nimmt sie nicht ernst. Jedes ungeschichtliche Bibelverständnis führt in die Sackgasse.

Doch in diesem kulturellen Irrgarten befinden wir uns. Solange im buchstäblichen Kurz-schluss, gegen alles hier aufgegriffene geschichtliche Wissen weiter von einem belanglos geworden Juden ausgegangen wird, der alles nicht war. Den und dessen Lebensumstände als Grund christlichen Glaubens zu beschreiben. Das ist so, wie meiner Argumentation, warum ökologische Weisheit nicht nur Recht „Jesus“, sondern statt nationale Glaubenslehren, die ihren Sinn verloren haben und menschliche Herrlichkeiten im aufgeklärten Verständnis zur wahren Bestimmung, Motivation, Krone werden kann und muss, einen jungen Juden unterstellen zu wollen. Wie die menschliche Gestalt kein doketistisches Scheinwesen, sondern höchst heilsam, weise, wesentlich war. Und aufgeklärt weiter von Jesus zu singen, im Namen Mohammed zu sprechen ist. Das lässt sich in kreativer Kulturentwicklung begründen. Das wird auch mit Blick auf unser Unterbewusstsein, wie das Verhalten bestimmenden kulturellen Gedächtnisses, so Individual-, wie Massenpsyche klar.

So wäre aufzuzeigen, wie auch die vielfältigen Übersetzungen der antiken Weisheits-Texte im Sinn der jeweiligen Kultur, dann auch des Mittelalters, in dessen Vorstellungen das Volk noch bei volksgerechter Eindeutschung der Reformation gefangen war, sich Weisheit immer mehr vermenschlichte. Womit die anfänglich in Hoheitsbezeichnungen, christologischen Titeln beschriebene Weisheit heute zum bedeutungslosen jungen Mann wurde. Dabei ist auch zu bedenken, was alles dazu führte, dass aus der anfänglichen philosophisch-theologischen Debatte um das Wesen von Weisheit=Christus letztlich erst in der Zeit Kaiser Justinian die Weisheitslehre für einen universalen Volkskult in den Hintergrund trat. Schließlich musste der bis heute in menschlicher Gestalt erwarte Messias selbst Germanenvölkern neuer Held sein. So dass wahrscheinlich erst um das 6. Jahrhundert die nur so volksbedeutende Weisheit ihrem menschlichen Gesicht wich. Denn dass es anfänglich, so u.a. dem in den letzten Lebensjahren wegen der unheilvollen christologischen Auseinandersetzungen wieder zu menschlichen Mysterien-Gottheiten zurückkehrten Kaiser Julian um einen mit Weisheit identifizierten Rabbi ging. Das ist wie gezeigt ausgeschlossen.

Aufgrund des noch fehlenden allegorischen Verstandes der hebräischen Texte wurde das Judentum auch von philosophischen Reformbewegungen, die heute als frühchristlich gelten, verworfen. Bis dann Konstantin, der die atheistisch-weisheitlichen Traditionskultverweigerer nicht mehr verfolgte, begann für die ihm wesentliche Weisheit im jüdischen Sinn, so als „Christus“ in unzähligen Konzilen, Diskussionen mit Philosophen die Kirche zu bauen: Einen universalen Volkskult für sein von Nordafrika bis England reichendes Reich. Der so auch den Grundstein für die Hagia Sophia legte. Die in Stein immer noch Zeugnis für die buchstäblich versteinerte griechische Weisheit „Sophia“ ist. Selbst die Weisheitslehre des Origenes, gleichwohl der als Kirchenvater erhalten bleiben musste, wurde später als Häresie verworfen. Aus ähnlichem Grund wurden wahrscheinlich auch weitere philosophische Grundlagen verbrannt. So spektakuläre Philosophie, die oft weiter traditionellen Mysterien-Gottheiten huldigte, unterdrückt, die Akademie in Athen durch kirchliche Philosophie und einfache Sprache ersetzt. Und wie in der Vorlesung zur Kirchengeschichte angenommen, wurde selbst Origenes im Sinn des Volksglaubens der universalen Kirche übersetzt oder gar weitergeschrieben. Menschen brauchen Bilder, einfache Lehren.

Allein wer die Wahlen von Volksvertretern für den Bundestag betrachtet weiß, wie nicht Programme zählen, sondern oft einzelne menschliche Personen. Die wie Olaf Scholz eine neue Ausgabe geachteter, veralteter Königin sind. Was so das Wahlverhalten auf den Kopf stellte, einer totgesagten Partei alle möglichen Kompetenzen zusprach. Und wie altbekannte zugkräftige Gesichter gebraucht werden. Das ist in moderner Kommunikation, die ihre in eindrucksvollen Bildern höchst emotional vermittelten Botschaften zur Konsum-Herrlichkeit von bekannten Sportlern, Stars oder vertrauenswürdigen Personen sprechen lässt, völlig selbstverständliches Handwerk. Nur, dass dort niemand auf die Idee kommt, die altbekannte „Marktfrau Marie“, mit der ich einen virtuellen regionalen Markplatz volksverständlich, populär machte, als das eigentliche Wesen der Internet-Plattform zu betrachten. Und so behauptet, die gute Frau sei mit dieser (wie Jesus mit Weisheit) identifiziert worden. Dann in der alten Marktfrau den Mehrwert begründen will, den eine Plattform von örtlichen Anbietern ausmacht. Und die alte Maria für das eigentliche Wesen haltend als die Möglichkeit digitalen lokalen Einkaufes in höchsten Tönen lobt. Ohne dies ernst zu nehmen.

Ähnlich, wie der unter „Jesus hat doch gelebt“ (was jedoch in anfänglichen Denkern begründet wurde, die allesamt vom Logos/Weisheit=Christus ausgingen) im biblischen Umkehrschluss einen lebenslustigen „Fresser und Säufer“ vorstellende Gerd Theißen. Der damalige Heidelberger Chefneutestamentler, den der Ortspfarrer als ehemaliger Schüler nach Neustadt-Hambach eingeladen hatte. Der ist zwar einer der besten Zeugen für von ihm beschriebene „Weisheit der Urchristen“. Aber auf Frage der Besucher, die nicht an Jesus zweifelten, aber an dessen Darstellung erschrocken waren. Da betonte er, dass er sonntags trotz des lebenslustigen Trinkers (den er ähnlich auch in Büchern wie „Im Schatten des Galiläers“ beschreibt) vom Gottessohn, Christus predige. Wie es inzwischen das Handwerk aller Pfarrer ist. Die nach heutiger Hochschullehre davon ausgehen, dass der alles nicht war, von was sie weiter in höchsten Tönen schwärmen. Bei Trauergottesdiensten gar in Ihm gar das ewige Leben begründen. Was alles zutrifft. Was hier in Weisheit als menschlicher Krone, egal ob Christus, Tao Te King, Lehre des letzten Propheten begründet wird.

Dabei hat die Hochschullehre das wörtliche Verständnis im Grundsatz längst verlassen, die einstige Kritik überholt. Doch da sie im Kurz-schluss einen jungen Juden, statt den echt historischen Jesus Christus im Sinn der Hebräer und aufgeklärter hellenistischen Juden voraussetzt. Da wird versucht, auf zeitgeschichtlich unmöglich gewordene Weise alles auf die Verherrlichung eines bedeutungslos gewordenen, meist besonders bibelschlauen Rabbi auszulegen. So wird auch gestrichen, als Märchen, Aufwärmen alter Mythen im Rahmen einer narrativen Geschichte zu dessen Verherrlichung abgetan, was nicht in einem jungen Mann zu begründen, aber alles in Weisheit logisch nachzuvollziehen ist. Denn an jeder ernsthaften Vorlesung, ob es um die Kindheitsgeschichte Christus, sein Wirken, die Jünger-Missverständnisse, sein Verhältnis zu den Schriftgelehrten ging, die „ihn“ als Grund Moses verlassen hatten, seine Verurteilung im Prozess der Zeit, seine Auferstehung (die an keiner Stelle das Wiedererwachen eines Gurus in Visionen seiner Groupies, sondern Neuverstand war) oder an der theologischen Bedeutung der weiteren Geschichten und Mission. Da lässt sich, wie unter www.jesus-lebt-wirlich.de in unzähligen Anschreiben im Aufgreifen der jeweiligen Vorlesungen der letzten Jahre gezeigt, Weisheit als christliches Wesen nachweisen. Als das, was sie bei den Hebräern war und künftig mehr denn je gebracht wird.

Und wie es bei Paulus um Weisheit=Christus ging. Die im sich mit der Zeit entwickelnden rhetorischen Schäma als menschliche Gestalt das Kreuz der Zeit tragen musste. Das steht außer Frage. Das wird auch in der realen, geschichtlich nachvollziehbaren Missionsgeschichte, den gesamten auch biblisch geschilderten Auseinandersetzungen der Zeit in den damaligen Weisheits-, damit Missionszentren (u.a. Korinth) mehr als deutlich.

Gleichwohl diese geschichtliche Situation, in der hier Weisheit als der historische Jesus Christus, so Heil für Juden und Griechen in kultureller Synthese begründet wird, Stoff der Hochschullehre ist. Wie es auch bei dem derzeit für das Neue Testament in Heidelberg verantwortlichen Professor Matthias Konradt in der „Umwelt des Neuen Testamentes“ Thema war. Und er in neutestamentlicher Vorlesung erklärte, wie dessen Entstehung eine überlegte Komposition sei. Bei der die theologischen Sachverhalte (wie ich sie hier im hellenistischen Judentum, so dem historischen Jesus Christus begründe) ganz bewusst in verschiedenen Geschichten erzählt, so auch in unterschiedlichen Richtungen argumentiert wurden. Was auch dem Stil der Philosophen entsprach, die Weisheit so vermittelten, personifizierten. Da wird aus einem Kult-Text, von dem wir wissen, dass hier keine Banal-, sondern Heils-, Theologiegeschichte beschrieben wurde, die Lebensstory eines jungen Mannes herausgelesen. Der jedoch all das nicht gewesen sein kann. Der, wie auch die Heidelberger Professorin Heidrun Mader mit Blick auf Markus begründen will, an Stelle von Vespasian oder alter Gottheiten zu all dem nur gemacht worden sei. Unmöglich!  

Gleichzeit wird heute neben Paulus nicht nur die gesamte Theologie des Neuen Testamentes, auch die Aussagen Jesus über die rechte Lebensweise in Weisheit begründet. Die bei dem in den Vorlesungen oft genannten, für das hellenistische Judentum der Zeit Jesus stehende stoischen Mittelplatoniker Philo von Alexandrien, dessen Christologie die Kirche folgte, naturphilosophisch begründet war. Und die in philosophischer Begründung auch Paulus- oder Johannes-Texten zugebilligt werden muss. Gleichwohl die nach heutiger Lehre vom gleichen historischen Jesus handeln, wie die synoptischen Geschichten.

Aber getreu dem buchstäblichen Kurzschluss vom verherrlichten Handwerkersohn, in dem bisher die Vorlesungen, sämtliche Lehren, Bücher begründet wurden. Da wird die Geschichte auf den Kopf gestellt. Auch wo die Weisheit des Neuen Testamentes, so auch der Geschichten, Aussagen Jesus dargelegt werden. Und es Aufgabe der Hochschultheologie wäre, die Weisheit des Christentums zu begründen, selbst wenn dies noch fraglich wäre. Da wird diese, so der historische Jesus Christus verleugnet.

Was mit Blick auf den gewaltigen Wandel von Weisheit als Christus, wonach hier ein völlig neues Gottes-, Glaubens-, Weltverständnis begründet wird, auch zu verstehen ist. Denn es geht um eine ganz grundlegende Frage. Die alle heutigen Lehren, Vorstellungen in Frage, jedoch auf aufgeklärte Beine stellt. Es geht um weit mehr als eine der bekannten Streitereien um das Leben eines galiläischen Gurus, die in tausenden Jesus-Büchern ausgetragen werden. Wobei deren historische Kritik die Voraussetzung für ein neues Verständnis ist.

Auch wenn ich aufgrund meist heute erst gegebenem Wissen argumentiere, dazu aktuelle Vorlesungen aufgreife. Gleichzeitig aufzeige, wie ein evolutionärer Entwicklungsprozess, so das vormalige Verständnis nicht falsch, sondern zeitgerecht war. Und sich allein mit Blick auf die dann zeitgemäße hellenistische Begründung hebräischer Weisheit als Recht (Wort Gottes) „Jesus“, wie als der „Christus“ des Alten Testamentes alle Argumente erübrigen würden. Womit nicht allein alle neutestamentliche Schriftauslegung wegfallen könnte. Oder es selbst nicht mehr notwendig wäre zu zeigen, wie im hellenistischen Judentum, u.a. bei Philo von Christus, vereinzelt auch von Josua, lat. Jesus geschrieben wurde. Weil es Fakt ist, dass Hebräern als Heil, Recht, Gotteswort „Jesus“ wie als Gesalbter „Christus“ geltende Weisheit nach nun naturwissenschaftlicher griechischer Lehre/Logos=Christus lebendig war.

Wer das Wort Gottes nicht mehr im nationalen Buch liest, gar den ins Herz geschlossenen Gutmenschen als Weisheit nach heutiger wissenschaftlicher Lehre (Logos) nachweist, die bisher gegen den Glauben sprach. Wer so in zeitgemäßer Weisheit den wissenschaftlich Totgesagte, weil vergeblich bewiesenen, dem Buch nach aber zu Glaubenden offenbart sieht. Der wird nicht ernst genommen. Ohne Antwort zu geben, einen einzigen Beleg für den bedeutungslosen jungen Mann vorbringen zu können, war daher bisher keiner der unzähligen angeschrieben Theologen bereit, die den Hebräern, aber auch Hellenisten als Jesus Christus geltende Weisheit zu bedenken. Gleichwohl die in den aufgegriffenen Vorlesungen als christliches Wesen völlig deutlich wurde.

2.3.          Für jede Generation ist Glaube neu zu übersetzen, zu erklären

Wo dies nicht geschieht, Weisheit verleugnet, statt übersetzt und zeitgemäß begründet, damit bestimmend wird, sieht es schlecht aus um die jeweilige Kultur. Denn da ist deren Verfall vorprogrammiert. Was sich nicht nur in der Geschichte beobachten lässt, sondern heute bestätigt. Natürlich sind die Treibhausgasse, so die Erderwärmung für den Klimakollaps verantwortlich. Aber selbst, wenn entgegen wissenschaftlicher Erkenntnis nicht unser Treiben, so unsere Triebe, was uns herrlich, Motivation ist, die Ursache wäre. Dass wir in vollem Wissen um unser Tun weiter nicht allein die Klima-Katastrophe mit all ihren verheerenden Folgen hervorrufen, statt in Weisheit leben. Womit wir nicht nur künftige Katastrophen selbst in der Heimat, mehr noch weltweite Hungersnot und Völkerwanderungen verursachen, wie die Zukunft auf Generationen vernichten. Das Christentum war mehr als einfach nur Platonismus fürs Volk. Als eschatologisches Wesen war Weisheit den Philosophen nicht nur Recht „Jesus“, sondern könnte als wahre Herrlichkeit, Gesalbter, gerade für heutige Bildung zur eigenen Motivation werden. Um damit statt kurzsichtigem Egoismus, Gier, Selbstherrlichkeiten gelebt zu werden. Doch diese Motivation geschieht nicht im Schlaf, sondern muss in Kultur erarbeitet werden.

Wenn Weisheit im Sinn der Natur menschliche Krone, Motivation wäre. Dann würden die Menschen, auch wenn sie nicht für die Klimaveränderung verantwortlich wären, der Ordnung des ökologischen Ganzen folgen. So würden sie nicht warten, sondern auf kreative Weise all ihre ganze Kraft, nicht allein das geistige Vermögen einsetzen, um künftig geänderten Bedingungen bereits jetzt gerecht zu werden.

Aber auch wo Gier, Neid, Nationalinteresse, Korruption die Ursache von Verfall der Kulturen waren oder sind. Alles, was in den Geschichtsbüchern für den Verfall der Kulturen verantwortlich gemacht oder in den täglichen Nachrichten in vielen Namen, Begriffen, von Abschottung, Angst bis Egoismus im kulturellen Geschehen beklagt wird. Das ist fehlende Weisheit. Die anfänglich in Ordnung der Natur, so dem gemeinsamen Sinn begründet, aber nicht nur gewollt, sondern bestimmende Motivation der Menschen für eine sozial-nachhaltige Lebensweise sein sollte. Die so immer auf dem Weg bleiben wird. Und so ist es auch die mangelnde kreative-schöpferische Innovationskraft der Religionen, um Weisheit in ständiger Re-vision wach zu halten, zeitgemäß zu definieren und zur Bestimmung zu bringen, die zu kulturellem Verfall führt. Und fehlende Aufklärung, damit Bestimmung in zeitgemäßer gemeinsamer Weisheit ist es auch, die im fatal-fundamentalistischen Verständnis nicht allein bei Islamisten den Kampf der Kulturen und das tägliche Blutvergießen im Namen traditioneller nationaler Vorstellungen verursacht, statt Leben in Frieden und Vernunft.

Weisheit nach Ordnung der Natur, damit im gemeinsamen Sinn war, was die Könige aller Welt (so auch Konstantin als irdischer Sol invictus: unbesiegbare Sonne, so kosmische Ordnung als höchste Wesentlichkeit: Gott) zu herrschen und im Volk zu repräsentieren, Friede zu bringen hatten. Wofür die Krone Symbol war, aber u.a. auch der Sonnenhut von Schifferstadt oder die Steine von Stonehenge Zeugen sind. Die so kosmische Ordnung, Weisheit im Kult zur Welt bringen mussten. Die Könige, wofür bei Hebräern noch lange vor allen neuzeitlichen Revolutionen wissenschaftliche Weisheit als Gesalbter (Christus), so als menschliche Krone stehen sollte, mussten den Zusammenhalt des Reiches in kosmischer Weisheit sicherstellen, dafür das Volk motivieren. Die Leistung, das Wohl, wie der Friede einer Kultur, aber auch die Entscheidung über Sieg oder Niederlange, Untergang der Kulturen, all das war und wird auch künftig davon abhängig sein, in Ökologie, wie Evolution begründete Weisheit im gemeinsamen Sinn (künftig aller Welt) zur menschlichen Bestimmung, Motivation, Krone zu machen: Menschen für den gemeinsamen Sinn auf intrinsische, emotionale Weise zu begeistern, so in Weisheit leben zu lassen. Während im wörtlichen Verständnis Jerusalemer Schriftgelehrter und Pharisäer das buchstäbliche Gesetz nicht nur hinsichtlich des Sabbats seinen Sinn verloren hatte. Ähnlich wie heute. Und so wie im antiken Missverstand jüdischer Tradition auch heute ein himmlischer Handwerker/Designer abgeschrieben, wissenschaftlich für tot erklärt ist. Nun in vergeblichen Beweisen über ein vorgesetztes Gottesbild spekuliert wird. So selbst beim Vulkanausbruch auf La Palma in modernen Medien an der Fähigkeit eines menschenartigen Wesens gezweifelt wurde. Das bereits die Hebräer, wie griechische Denker polemisch als menschliches Produkt, eigenes Spiegelbild verneinten. Da begründeten hellenistische Juden, denen wir das Neue Testament verdanken, den Sinn aller Natur und somit die rechte Lebensweise in der für sie als Christus geltenden Weisheit nach griechischer Naturlehre/Logos. Denn für diese Weltbürger war bekanntlich der Kosmos der neue Tempel: Vergegenwärtigung des einen, einzigen Sinnes, Grundes allen Lebens. Damit war in frühwissenschaftlicher Weisheit das Heil, Recht „Jesus“, wie der wahre Gesalbte „Christus“ lebendig. Nur so ist dieser erstmals historisch nachweislich. Und so wäre die wissenschaftliche Voraussetzung, dass Weisheit zur menschlichen Motivation, Krone wird.

Auch der dem Christentum im buchstäblichen Verständnis unterstellte Altruismus gehört dem Gestern ist. Arbeiten im gemeinsamen Sinn des Weltganzen begründet die Weisheit, die der Liebe des Nächsten, wie des Selbst zugrunde liegt. Und zur Ökologie des Menschen gehört es auch, für Kranke, Bedürftige zu sorgen, bei Bedarf Brot zu teilen. Das „bedingungslose Grundeinkommen“ mag weise sein, wenn sich die Arbeitswelt gewandelt hat, intelligente Maschinen die Arbeit machen. Doch wenn moderner Altruismus, damit ein Grundeinkommen ohne Leistung dazu führen sollten, dass im gemeinsamen Sinn des ökologischen Ganzen weniger, statt mehr geleistet wird. Dann kann das nicht im gemeinsamen Sinn aller Natur weise sein, so dem Willen, Wort Gottes entsprechen. Der aufgeklärte Christ lebt weder im „Haben“ noch unbesorgt in den Tag.  Doch so wenig wie das geistiges, ist materielles Vermögen aufzugebender Selbstzweck. Der Weise fragt aber nicht, was der Staat für ihn tun kann, setzt sich zur Ruhe, will ohne Leistung reich werden. Er will nicht in Nachahmung heute kapitalistischer Herrlichkeit auch auf Kosten der Gemeinschaft, so in Nutzung sozialer Leistungen ein gutes Leben führen. Er will durch sein geistiges, wie materielles und körperliches Vermögen, seine Leistung mit wenig Ressourcen einen möglichst großen Beitrag für das Wohl im gemeinsamen Sinn erzielen, für Zukunft sorgen.

Die Reise nach Jerusalem, die Suche nach dem „Gelobten Land“, messianischen Leben in Frieden und Weltvernunft als „Goldene Zeit“ bleibt eine Sisyphusarbeit. Das Paradies hat geschlossen. Platons Atlantis als der in Weisheit, Gemeinsinn lebende Mensch wird nie sein, muss aber ewiges Ziel bleiben. Die Religionen unterliegen dabei einem heute notwendigen evolutionären Wandel. Denn wo der Kult seine Aufgabe nicht mehr erfüllt, Weisheit im gemeinsamen Sinn der Natur, die bereits in den mythischen Naturreligionen, mehr noch die Aufgabe mit Entstehung der Städte große Weltreligionen war, im Wandel vom Mythos zum Logos zur gemeinsamen menschlichen Bestimmung zu machen. Da können wir bereits bei den Indern, Ägyptern, Azteken, Chinesen, Mayas, Römern, wie vielen anderen Hochkulturen den Verfall beobachten. Die Geschichtsforscher sprechen dabei nicht von Weisheit, sondern nennen vielfältige Gründe: von mangelnder Fähigkeit andere Völker kulturell zu integrieren, mit ihnen zu kooperieren, Kastenwesen, bis zur Unfähigkeit machtgieriger Könige, sittlichem Verfall des Volkes und Vielem mehr. Was jedoch, ähnlich wie die vielfältig heute beklagten Symptome, auf das Fehlen gemeinsinniger Weisheit als Bestimmung, Motivation verweist.

Welche Kraft ein emotional zur Bestimmung gewordener gemeinsamer Sinn einer Kultur verleiht, wie dies auch über Sieg und Niederlage, damit auch den Untergang der Kulturen entscheidet, können wir im Alltag, in Geschichte, wie Gegenwart beobachten. Auch dort, wo Aberglaube die oft unheilvolle, gar mörderische Motivation war und ist. Ohne Weisheit nach Ordnung des ökologischen Ganzen im gemeinsamen Sinn zur menschlichen Motivation, intrinsischen Bestimmung zu machen, so Menschen für Weisheit im gemeinsamen Sinn aller Welt zu begeistern, wie es messianisches Ziel war, hat unsere Kultur kaum eine Chance.

Auch wenn Aberglaube, so die Religionen selbst für den kulturellen Verfall verantwortlich gemacht werden, dieser u.a. in der Priesterschaft begründet wird. Die oft korrupt war, die Opfer für sich beanspruchte, der Geldgier verfiel. Oder die sich, wie dies im Neuen Testament den Schriftgelehrten vorgeworfen wurde, an traditionelle, nationale Buchstaben, statt Weisheit hielt, damit ihren wahren Grund (nicht den Handwerkersohn) verfehlte. So der Verfall der Kulturen auch in überkommenen Riten und Glaubensvorstellungen, ähnlich auch die Vergötterung von Steinen wie auf den Osterinseln oder wie in Indien von Kühen und sonst sinnlosen, oft so gewordenen Praktiken begründet wird. All dies verweist darauf, dass dem Kult die Weisheit fehlte, die meist anfänglich der Grund war. Die in Innovation, Re-vision am Leben erhalten werden, so dem Wissen der Zeit entsprechen muss.

Woran es liegt, dass Harald Lesch in „Die Menschheit schafft sich ab“ zwar die kulturelle Aufgabe des Kultes beschreibt. Er dann aber den einen Wandel vom Mythos zum Logos bewirkenden Religionen, wie dann das Christentum dafür verantwortlich macht, dass die mythischen Wächter natürlicher Ordnung ihre Bedeutung verloren haben. Das liegt auf der Hand. Wo die heutige Hochschullehre sich der geforderten Re-vision verweigert, Reformen nur in Oberflächlichkeiten stattfinden sollen, weil die Geschichte im Kurz-schluss weiter auf den Kopf gestellt wird. Da hat die notwendige Weisheit im gemeinsamen Sinn der Welt, des ökologischen Ganzen, keine Chance zur menschlichen Bestimmung, Motivation zu werden. Wo von der Verherrlichung eines mit Weisheit identifizierten Rabbi ausgegangen wird. Da sind alle hier dargelegten Überlegungen, wie Weisheit zur Bestimmung, Motivation, so Recht und in freier Weise Gemeinsinn gelebt wird, völlig ausgeschlossen.

So kann selbst kein konservativer Theologe, noch weniger die moderne theologische Hochschullehre oder Philosophie, so wenig wie sonstige Wissenschaft auf die Idee kommen, wie zeitgerechte Weisheit statt Aberglauben zu der für unsere Zukunft dringend notwendigen menschlichen Bestimmung, Motivation, so dann auch politisches Recht werden könnte. Tag für Tag werden in allen modernen Medien die Verfehlungen, Probleme im Zusammenleben der Menschen, wie im Verhältnis zur Natur, so die vielfältigen Folgen fehlender Weisheit beklagt. Ohne dass dabei über die Symptome hinaus nach den Ursachen gefragt wird. Wo es bei Gott nicht um den in Weisheit offenbaren gemeinsamen Sinn aller Natur geht, so Glaube auch nicht mehr als relevant für das Verhalten gilt, sondern als persönliche Vorstellung gesehen wird. Wo dann Glaubensvorstellungen meist das Gegenteil von Weisheit bewirken, zum Kampf der Kulturen und sonstigem Un-sinn führen. Da ist es unvorstellbar geworden, dass Religionen zu einem Leben in Ordnung der Natur, so im gemeinsamen Sinn beitragen können. Selbst Freunde, die sich noch zum christlichen Glauben bekennen, halten mich für verrückt, weil ich Zeit verschwenden würde. Sie wollen lieber über König Fußball sprechen. Und klagen dann weiter über fehlende Weisheit in aller Welt, für die Politiker sorgen sollen. Die selbst wo sie guten Willens sind, die Menschen mit noch mehr Gesetzen nicht für einer ökologischen Lebensweise, Weltverbundenheit, -verantwortung begeistern können.

2.4.          Der christliche Glaube ist nicht statisch, sondern dynamisch  

Doch der erlösende Ewigkeitsanspruch, den der christliche Glaube in sich trägt, ist berechtigt und völlig logisch zu verstehen. Wenn von Weisheit ausgegangen wird, die sich entwickelt hat, zeitgemäße ist. Die heute nicht mehr Philosophen vorbehalten bleibt, nun u.a. UN, wie Weltgesundheits-, Friedens- oder Klimakonferenzen vertreten, gar die Kinder der Welt den Erwachsenen freitags predigen. Auch wenn sie aufgrund kultureller Prägung meist selbst nicht leben, was sie ebenso logisch vergeblich von der Politik fordern. Wer aber von einem jungen Mann, so alten, nur nationalen Buchstaben ausgeht, macht den christlichen Kult irrelevant, statt die gesellschaftliche, evolutionäre Relevanz des gemeinsamen Kultes zu begründen. Durch den die allseits geforderte, gar auf dem Weltwirtschaftsgipfel gelobte Weisheit im zeitgerechten Sinn allen Lebens erst die emotional das Unterbewusstsein, so Verhalten bestimmende Motivation Einzelner, wie Gemeinschaften werden kann.

Dabei müsste Weisheit im gemeinsamen Sinn aller Natur heute „weltweit“ zur menschlichen Bestimmung werden. Wenn die Deutschen denken, dass sie durch ihr Verhalten künftige Katastrophen verhindern können, die Grünen gar auf die Plakate schreiben „Wir schaffen die Klimawende“. Dann wissen sie sie selbst, wie das ein Witz ist. Wie winzig wir sind, unser Anteil ist. Wie wenig wir mit gutem Willen, gar der meist ausbleibenden vorbildlichen Taten weltweit bewegen können. Wie wir vielmehr selbst die nationalen Wahlversprechen mit gutem Willen allein nicht halten können. Doch emotional einverleibte Weltverantwortung, Weisheit als intrinsische Motivation und so auch Friede zwischen den Kulturen kann nicht hergestellt werden, in dem die Religionen verneint oder ohne grundlegende Re-vision nur in oberflächlichem Synkretismus zusammengemixt werden. Problemlösung bring nur Aufklärung über die Weisheit als gemeinsamen Wurzel. Es ist zum Scheitern verurteilt, Religionen umstülpen, oberflächlich reformieren zu wollen, ohne an die Wurzel, damit Weisheit anzuknüpfen und gleichzeitig die Verschiedenheit zu bewahren. Nichts ist den Menschen so wertvoll, wie ihre Weltanschauung, damit nicht nur dort, wo diese noch bestimmend sind, auch die ureigenen Religionen. All dies zeigt nicht nur den künftigen Weg, sondern auch, warum alte menschliche Kult-Wesentlichkeiten im Christentum aufgegriffen, erfüllt werden mussten. Wie ohne die menschliche Gestalt von Weisheit im Sinn der einen neuen Moses als Messias erwarteten Juden, ähnlich Griechen, mehr auf einen Helden setzenden Germanenvölkern, die bis Nordafrika eingewandert waren, gerecht werden musste, keine kulturelle Entwicklung gewesen wäre. Es zeigt aber auch die Verantwortung heutiger Hochschulwissenschaft, all dieses Wissen ernst zu nehmen, Weisheit als das ursächliche, nicht nur christliche Wesen zu bedenken und sich dann offiziell dazu zu bekennen. Was einen weit über das Christentum hinausgehenden Kulturwandel auslösen könnte.

Der in einem uns heute fremden kulturellen Kontext entstandene Christuskult ist daher in aufgeklärter Weise in der anfänglichen Definition und Bedeutung von Weisheit zu bedenken, in heutige Zeit zu übersetzen. So in einer Weisheit zu begründen, die nicht menschliche bestimmbar, aber bestimmend für unser Leben ist, daher zur Bestimmung, menschlichen Motivation, Krone (Gesalbter: Christus, Tao, weltgültig Messias) werden muss und kann.

2.5.          Der Blick über den Tellerrand hinaus bereichert.

Im aufgeklärten Verständnis bereichert nicht nur das geschichtliche Wissen, sondern auch der Blick auf andere Religionen, wie ihre Entstehung. Heute ist klar, wie die großen Weltreligionen aus anfänglich mythischer Verehrung der Fruchtbarkeit, oft Verkörperungen der Vegetation hervorgingen. Wie bereits in Ägypten dann nicht nur in den Naturprinzipien (Maat: Weisheit) so im himmlischen Nil ein über den Sonnenverlauf hinausgehender Sinn/Grund (kein absolut gesetzter himmlischer Designer) gesehen wurde, der alle Nationen umfasst. Und ähnlich lässt sich auch die Entstehung der anderen Weltreligionen verstehen, die Voraussetzung für Leben sozialer Gemeinschaften im Sinn kosmischer Ordnung waren.

Auch wenn den verschiedenen Weltreligionen ganz unterschiedliche, weil damals noch metaphysische Weltmodelle zugrunde liegen. Und die völlig unterschiedlichen Konzeptionen, um philosophisch in kreativem Sinn bedachte Weisheit von weltverneinender Askese bis zum Leben in Lust, Fülle reichen. Ebenso, wie die hierzu eingesetzten verschiedenen Kulturinstrumenten kaum vergleichbar sind, Kastenwesen, Mediation, Kaiser- und Götterkult bis zur Weisheit als Gottessohn, Gesalbten (Christus) umfassen. Erst in dem wir das christliche Wesen als Weisheit in menschlicher Person begreifen, wird klar: Denker im Namen Jesaja, Jeremia, die im Rahme der Städtebildung zeitgleich mit anderen Weisheitslehren im Namen Laotse, Buddha, Konfuzius, Zarathustra oder Parmenides und Xenophanes den Grundstein für Christentum und Islam legten, so dem Wandel vom Mythos zum Logos bewirkten. Die zeigen sich heute als Rationalisten. In früher Kulturreform wollten sie mit ihrem neuen Kult-Konzept, das eine auch im arbeitsfreien Wochentag, wie in sozial-nachhaltigen, noch für die römische Welt vorbildhaften Gesetz, Weisheit nicht nur vorgeschrieben wird. Weisheit als Tora (Gotteswort) sollte die Funktion der alten Gottheiten, Mythen, Mysterien, Opfer für menschliche Herrscher einnehmen und so zum wahren Gesalbten (Christus, weltgültig Messias) werden. Damit die für unsere Zukunft notwendige intrinsischen Motivation für die Weltgemeinschaft sein, so zu einem Leben in Frieden und Weisheit führen. Der „Menschensohn“, als der ohne Mittler, menschliche Gottessöhne, Könige, Priester, Schriften aus eigener Motivation in gemeinsamer Weisheit lebende Mensch wird nie sein, muss aber keine völlige Vision bleiben.

Wer beim christlichen Wesen von internationaler, interdisziplinär alle Wissenschaften der Zeit umfassende Weisheit ausgeht, die nicht nur für Hebräer Gotteswort, Recht, Heil „Jesus“ und damit ihr wahrer Gesalbter „Christus“ war oder sein sollte. Der versteht in der in Natur-, wie Sozial-, sowie Evolutionswissenschaft, damit Erfahrung begründeten Weisheit (die inzwischen auch in der Kirche als rechtes Verhalten vergeblich gepredigt wird) das u.a. als Jesus Christus bekannte Wort Gottes, Recht, wie die Offenbarung. Das auch als Lehre des arabischen Propheten bestimmende Wort kann so statt Aberglauben an sinnlos gewordene Vorschriften, Glaubensvorstellungen, wie säkularer Ersatzherrlichkeiten (nicht nur Konsum-, Kapitalherrlichkeit) in universalem Kult zur intrinsischen menschlichen Motivation, Krone werden. Jesus von Nazareth (wird auf aramäische Nazoräer: Erkennende, Rechtgläubige, so Erkenntnis zurückgeführt), auf dessen Geburt sich unsere Zeitrechnung bezieht, über den die meisten Texte, Bücher, Lieder, Gedichte geschrieben sind, ist in aufgeklärter Weise erwachsen noch lauter zu loben. Doch nur, wenn wir nicht mehr von einem jungen Mann singen, der alles nicht war, sondern selbst die heranwachsenden Kinder ihn als Weisheit, so Motivation und Recht begreifen, die sie bisher vergeblich fordern. Und sich dafür, wie alles Werden, Leben aufgeklärt begeistern. Dann erst hat der christliche Kult eine Relevanz, die alles Bisherige übersteigt, Probleme der Zukunft löst.

 

3.     Revision der Religionen durch Weisheit zeitgerechter Lehre als Gotteswort, Christus

Auch wenn es Professoren, die sich völlig sicher sind, dass Jesus als junger Mann gelebt hat (was sich erst aufgeklärt, von Weisheit als Recht „Jesus“, wie König, Gesalbten „Christus“ nachweisen lässt) schwer fällt. Weil sie im buchstäblichen Kurz-schluss von einem religionsrebellischen Gutmenschen als Vorbild ausgehen und hierin alles begründen wollen. So ihre gesamte Glaubens- und Gotteslehre, ihr Weltbild, bisherige Lehre davon getragen ist. Gleichwohl die hier vertretene Perspektive all dies nicht auf den Kopf, sondern auf aufgeklärte Beine stellen würde. Womit meist nur die vorausgesetzte Hypothese zu ändern wäre. Was so erst die gesamte theologische Lehre bedeutend machen würde. Heute kann nur, wer der Hypothese seiner Lehrer nicht folgen oder keine Angst haben muss, sich durch Zweifel am als Fakt Gesetzten, bedeutungslos Gewordenen lächerlich zu machen, nichts zu verlieren, sondern Freiheit hat, Weisheit als Wesen Jesu Christus bedenken. Um in Wissen und Erfahrung zeitgerecht begründete, nach bestem Wissen auszudiskutierende Weisheit wieder als das buchstäblich erstarrte Gotteswort zu verstehen.

Während bisher nur außerbiblischen Texten, frühchristlichen Erkenntnislehren, Konkurrenzkirchen oder Christentümern wie dem Manichäismus philosophische Weisheit bestätigt werden musste. Dort im Kurz-schluss von philosophischer Aufwertung einer Heilsprediger-Sekte für Bildungsbürger ausgegangen werden musste. Was ähnlich auch den von Weisheit=Christus schreibenden Paulus-, oder Johannestexten unterstellt wird. Gleichwohl die vom zu gleichen Jesus handeln, wie die Synoptiker. Da wird einfach als letzter Ausweg unterstellt, ein seinem Vater helfender Handwerker sei als besonders schlauer Rabbi mit der damals in Naturlehre (Logos) begründeten Weisheit identifiziert worden.

Dies hellenistischen Juden- und Heidenchristen, wie damit an der gesamten hochzivilisierten antiken Welt, der Weisheit heilig war zu unterstellen, weil die sich Mysterien- und Kaiserkult verweigerte, daher als „Christen“ beschimpft wurden. Das ist absurd. Was sich zeigen lässt, wenn man die inzwischen bekannte historische Situation auf Heute überträgt. Denn das wäre so ähnlich, wie wenn heutige Welt, die sich gegenseitig ökologische Weisheit im gemeinsamen Sinn predigt, ab sofort einen Heilsprediger als maßgebende Weisheit, Heil sehen würde. Und das im Wissen, wie im Gegensatz zu heute zur Zeitenwende gar verschiedene psychologische Konzepte diskutierten wurden. Um Weisheit im aufgeklärten Verstand der Kulturwesentlichkeiten, die ehemals Weisheit zur Welt bringen mussten, an Stelle menschlicher Affekte, Triebe, Gier zur lustvollen gemeinsamen Lebensbestimmung, damit menschlichen Motivation zu machen.

Heute wissen wir, wie der inzwischen naturphilosophisch für den Sinn allen Seins stehenden Zeus, so auch dessen Vegetation, Weisheit verkörpernde Söhne schon Jahrhunderte vor der Zeit Jesus mit JHWH in einem Sinn gesehen wurden. Und solche Aufklärer, wie sie heute gebraucht werden, sollen wegen einem mit ökologischer Weisheit identifizierten Guru die wissenschaftliche Lehre, wie die in aufgeklärter Weise verstandenen Gottheiten verlassen habe. Die sollen, wie in Christologie-Vorlesung als „großer Medienwandel“ erklärt werden musste, dann in einen Rabbi die wahre Weltbestimmung, das den Alten geltende Gotteswort, die Offenbarung gemeinsamen Sinnes, Erlösung gesehen haben. Wahnsinn!

 

3.1.           Revision, Reformen setzen Weisheit=Christus voraus

Wer als Logos-Projekt eine Re-vision des christlichen Glaubens für das 21. Jahrhundert anstrebt. Der betreibt mit der Reduktion auf einen rebellischen Rabbi, durch den christlicher Glaube rationalisiert werden soll, das Gegenteil. Auch wer nach Reformen der Kirche ruft. Der kann nicht bei völlig oberflächlichen Symptomen stehen bleiben, sondern muss die Weisheit nach immer vernünftigerer Durchdringung der Natur, so im gemeinsamen Sinn allen Lebens (damit höchster Wesentlichkeit/Gottheit) als Grund christlicher Lehre und Glaubens an den Anfang stellen. Nur so lassen sich nicht nur alle Bedeutungsaussagen in Bezug zur heutigen Lebenswelt begründen. Vielmehr wird mehr als deutlich, was Aufgabe evolutionär erwachsener Welt-/Vernunftreligionen ist: Warum die mit Blick auf die weitere Entwicklung, die Masse von Menschen, die zum naturbeherrschenden Faktor „Anthropozän“ geworden sind, der im Sinn der Natur herrschen muss, mehr als notwendig sind. Denn sämtliche künftigen Herausforderungen, nicht nur die weit über den Klima-Kollaps hinausgehende ökologische oder Virenbedrohung, sondern beispielsweise auch die noch weitgehend ungeahnten Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt, den Alltag oder wachsende Arbeitsteilung in globaler Welt-AG, wie künstlicher Intelligenz. Die lassen sich nicht rein politisch, mit noch mehr Gesetzen, sondern nur in zeitgemäßer Weisheit als gemeinsame menschliche Bestimmung, Krone lösen. Die eschatologische Bedeutung des christlichen Wesens, die bei dem heute Unterstellten ein schlechter Witz, Glaube völlig unrelevant für das Verhalten geworden ist. Die lässt sich nur in Weisheit als Motivation, so Recht, Krone von Weltbürgern begründen. Die hört bei der Lösung des Jesus-Geheimnisses, damit einem aufgeklärten Verständnis nicht auf, sondern beginnt so erst.

Die Grundfragen nicht allein des christlichen Kultes und die Bedeutung für unser Leben lassen sich erst von Weisheit als nicht nur christliches Wesen bedenken. Die modernistische Verflachung, ebenso wie die fatal-fundamentalistische Verhärtung, die beim Islamismus zu täglichen Morden führt, sind nur in Aufklärung über die gemeinsame, nicht menschliche zu bestimmende, sondern im Sinn natürlicher Schöpfung begründete Weisheit zu lösen. Die Götterdämmerung, bei der Glaube als gestrig, völlig irrelevant für die Lösung künftiger Weltprobleme gesehen wird, Gott wissenschaftlich Tod erklärt ist, hat ihren Grund in einem Kurz-schluss. Der nur von christlicher Hochschullehre aufzulösen ist. Doch da es sich nicht um eine Abend- sondern Morgendämmerung handelt, die Talsohle der Nichtigkeit des christlichen Glaubensgrundes erreicht ist, besteht Hoffnung. Um den künftigen Herausforderungen gerecht zu werden, bedarf es ein aufgeklärtes Verständnis des christlichen Glaubensgrundes und so auch in ihren Werkzeugen völlig rationaler Welt-/Vernunftreligionen. Die in Evolution nicht ohne Grund erwachsen sind, Weisheit zur menschlichen Motivation, Bestimmung, Krone machen müssen und können.

3.2.          Neue Wege: Weisheit als menschlichen Bestimmung, so politisches Recht

Wer verlangt, sich auf ein neues Abenteuer einzulassen, ungewohnte Wege gehen will. Der kann nicht, nur weil es so bequem ist, in einem Zug, der historisch-wissenschaftlich, wie Gesellschaftlich in die falsche Richtung fährt, sitzen bleiben. So an einem jungen Mann festhalten und sich der ökologischen Weisheit verweigern. Gleichwohl die für unsere gemeinsame Zukunft, aber auch für Gesundheit und Glück zur Motivation, menschlichen Krone werden müsste.

Wer beklagt, dass der christliche Kult in Umformungskrise seine Mittelpunktstellung verloren hat, irrrelevant zu einem Minderheitenphänomen geworden ist und nach zeitgemäßen Ausdrucksformen sucht. Der muss die Aufgabenstellung, einen möglichst unverstellbaren Blick auf die Geschichte des Glaubens, die nur in ökologischer Weisheit zu begründende Offenbarung und Rechtsbestimmung ernst nehmen. Niemand ist unvoreingenommen. Doch als ich vor über 30 Jahren, angeregt durch wissenschaftliche Zweifel an meinem kindlichen Jesusbild und anschließende historischer Kritik Theologen wie Klaus Berger und Benedikt XVI. bat, den Logos, schöpferische Vernunft nach heutiger Naturlehre als christliches Wesen zu bedenken. Weil dies nicht nur radikal-/wurzelkritische Neutestamentler des 19. Jahrhunderts als das eigentliche Wesen Jesus nachwiesen, sondern anfänglich ständig davon zu lesen war. Da war nur eine Ahnung, die Antwort völlig offen. Doch mit Blick auf das hinter dem Neuen Testament stehende hellenistische Judentum, bei dem die nun in griechischer Naturlehre (Logos) begründete Weisheit im Sinn Moses als wahre, nun universale Tora verstanden, so der neuen Bund des christlichen Testamentes begründete wurde. Und wo der Kosmos, dessen Weisheit damit der neue Tempel (die Vergegenwärtigung Gottes) war. Da wurde immer klarer: Nicht allein beim Logos und damit Christus des Johannes und Paulus, bei dem in heutiger Lehre eh nur von Platon und Philo von Alexandrien, damit philosophischer Lehre (Logos) gesprochen wird, ist es um darin begründete Weisheit gegangen. Was nun die alttestamentliche Lehre mehr als bestätigt.

Während ehemals Echnatons Naturprinzip (Maat), Zarathustra, die dort erwachsene Natur beobachtenden, Schöpfung in Schrift fassenden Hebräer, dann Seneca & Co., wie sämtliche Vordenker am Anfang der Kirche, deren Diskussion um das Wesen des Logos=Christus als Zeugen für die in Schöpfung begründete Weisheit standen. Ich mich so u.a. auf Benedikt XVI. berief, der in intellektuellen Reden das christliche Wesen als „schöpferische Vernunft“, mit Verstand einsehbares Wesen im Weiterdenken griechischer Philosophie bezeichnete. Was nicht nur in außerbiblischen Texten, sämtlichen führchristlichen Bewegungen, bei Paulus, wie dem vom Logos schreibenden Johannes, sondern auch den weiteren vom „Christus“ (so Weisheit als Gottessohn) handelnden Evangelien belegen ließ. All das hat sich durch die Erkenntnis, wie kein jüdischer König vergöttert wurde. Wie die in Natur begründete Weisheit Hebräern Heil, Recht „Jesus“ war und als wahrer Gesalbter „Christus“ die künftig gebrauchte menschliche Motivation ohne religiöse Mittler (so Menschensohn) sein sollte, erledigt.    

Wie die philosophische griechische -“Lehre“ von der Natur: „Logos“, was der Monist Ernst Haeckel 1866 in „Ökologie“ als Wissenschaft der Beziehung des Menschen zur Außenwelt, damit dem Haushalt, der Ordnung der Natur übersetzte, auch am Anfang galt, ist verständlich. Auch, wie der Logos als immer vernünftigere Durchdringung der Natur für Lehre, Rede, Weisheit, wie das Wort Gottes, Jesus Christus oder auch den Sinn allen Seins als höchste Wesentlichkeit (Gott) offenbarende Wesen steht. Ebenso, wie Weisheit nach Naturlehre/Logos auch die Lehre des arabischen Propheten ausmacht, dem Tao und Dharma zugrunde liegt. Das alles ist logisch. Nur in zeitgemäßer Naturlehre, so auch der Natur des Menschen ist Sinn und rechte Lebensweise „Ökologie des Menschen“ offenbar.

3.3.          Heutige Hypothese ist Kurzschluss – vom Brett vor Kopf befreien

Wer daher Neuland beschreiten, Bretter vor dem Kopf beseitigen will. Der kann nicht weiter einen Wanderprediger, der das alles nicht war, nur als Logos hingestellt, mit Weisheit identifiziert wurde, als Grund christlichen Glaubens an den Anfang stellen wollen. Der muss Scheuklappen ablegen, eigene Lehre ernst nehmen.

Denn danach galt internationale Weisheit nach naturwissenschaftlicher Erkenntnis bereits Hebräern als Wort Gottes, Recht „Jesus“, wie Gesalbten „Christus“. Diese Weisheit hat das hellenistische Judentum der Zeit Jesus getragen und muss auch den gesamten urchristlichen Lehren, den vielfältigen Anfängen, Christentümern (u.a. dem Manichäismus) oder anderen Erkenntnislehren, Diskussionen bestätigt werden. Auch wenn das getreu heutiger Jesus-Hypothese in philosophischer Einfärbung einer Heilsprediger-Sekte für Bildungsbürger begründet wird. Wie hier gezeigt wird, handeln aber nicht nur Johannes oder Paulus von philosophischer Weisheit. Wie sie bei Hebräern, wie im hellenistischen Judentum galt, dort weltgültige Tora, Recht „Jesus“ und so als wahre Herrlichkeit, Gesalbter „Christus“ lebendig war. Auch der Markusverfasser als in Nachbarschaft zu den bekannten römischen Philosophen schreibender Weisheitslehrer. Der hat keinen jüdischen Rabbi mit der Weisheit verwechselt, ihn als solche identifiziert und zum Spider-Man gemacht. Wie dies in Folge heutiger Lehre nun selbst im Herz-Jesus-Kloster, das nicht mehr die katholische Dogmatik vertritt, mir in Erwachsenenbildung beigebracht werden sollte. Vom Pater nach einem Super-Mann ein Spider-Man mit Umhang und Maske in voller Bracht an die Wand geworfen wurde. So zwei Tage ausgemalt wurde, wie ein sozialrebellischer Jude dazu wurde.

Nicht ohne Grund ist Jesus weit mehr als Moses, Mohammed, Laotse, Buddha, Konfuzius… der absolute und universale Grund des Glaubens: Es geht nicht um einen Mann, der Weisheiten verkündete, sondern um natürliche Weisheit selbst. Die als in den Prinzipien der Natur, wie dem fruchtbaren Nil oder dem Sonnverlauf begründete Maat im Namen Moses aus Ägypten kam, als persisch-monistische Naturphilosophie vom gut Denken, gut Reden, gut Handeln auch im Namen Zarathustra sprach. Wo die hebräischen Propheten im Exil in der Schule, am Königshof u.a. für die Schriften verantwortlich waren. Die schon in früher Kulturreform als Wort Gottes der wahre König, menschliche Krone sein sollte. Die in Folge Moses auch im arabischen Propheten oder im Namen Laotse oder Buddha vermittelt wurde. So wissen wir, wie Laotse: „Der Greise Meister“, kein alter Weisheitslehrer, sondern eine in China übliche Berufung auf die meisterlichen Ahnen chinesischer Philosophen war. Ähnlich wie auch die Weisheit als Gesalbter „Christus“ und Recht, Heil „Jesus“ eine Berufung auf die hebräischen Ahnen war. Der Grund christlichen Glaubens ist Weisheit, in der wir leben müssen, die auch anderen Religionen zugrunde liegt. Denn hellenistische Juden haben die Welt bereist, die gesamten Weisheitslehren auch ihrer Väter bedachten. So war im erst bei Griechen gelernten bildhaft-aufgeklärten Verstand ihrer Väter die Weisheit nach zeitgemäßer Lehre das Recht, Wort Gottes „Jesus“ damit der wahre Gesalbte „Christus“ lebendig. Diesen Aufklärern weiter zu unterstellen, sie hätte damit einen jüdischen Junghandwerker identifiziert, diesen im Sinn der Hebräer als kosmische, für das menschliche Leben maßgebende Größe theologisch ausgemalt. Das ist himmelschreiend.

Die Erkenntnis einer kreativen Kraft in den fruchtbaren Regelmäßigkeiten, Prinzipien der Natur, ob Nil oder Sonne als himmlischen Nil liegt als personifizierte Weisheit (Maat) nicht nur Ägypten, wie allen noch mythischen Naturreligionen zugrunde. Die Begeisterung dafür, damit für den Grund und Sinn ewigen Lebens war Grund der Verehrung von höchsten Wesentlichkeiten, Gottheiten. Wer solches an Hochschule bedenkt. Wie kann der sich dann weiter auf einen rebellischen Handwerkersohn berufen wollen? Allein das Wissen um die anfängliche Weisheit der gesamten großen Weltreligionen, die so im Wandel vom Mythos zum Logos nicht einfach erwuchsen, sondern diesem zugrunde liegen. Womit Weisheit in anderer Konzeption u.a. durch Yoga und Meditation auch als Schicksal „Dharma“, Weg „Tao Te King“ zur Regierung der Könige werden sollte. Das müsste genügen.

Heute wissen wir auch, wie Weisheit bei Hebräern an Stelle der sie bisher in Hochkultur über Jahrtausende höchst erfolgreich vertretenden, in Pyramiden einbalsamierten Pharaonen Gesalbter „Christus“, Recht „Jesus“ war. Und diese Weisheit, die bei Ägyptern, wie Hebräern in den Prinzipien, der Ordnung, so dann dem Sinn der Natur begründet war, wurde in griechischer Naturlehre/Logos auf neue, nun universale Beine gestellt wurde. Womit die zeitgemäße Weisheit bei hellenistischen Juden die neue Tora, Recht, Wort Gottes „Jesus“ und als wahrer Gesalbter „Christus“ eine Motivation war, wie sie künftig Voraussetzung für Zukunft und Friede ist. Wie diesen dann beim Christus, lebendigen Wort Gottes in Folge der Hebräer nur ein junger Mann unterstellt wird. Das ist kaum zu erklären.

3.4.          Am Anfang war Weisheit als für Zukunft notwendige Krone

Auch wenn, wie in allen Religionen, anfängliche Weisheit mit der Zeit in den Hintergrund trag. So die Riten, Praktiken, nach Missbrauch der scholastischen Philosophie durch die Kirche und notwendiger Reformation die antiken Texte, so menschliche Bilder und Lehren galten. Dann nach naturwissenschaftlicher Aufklärung der Glaube an Buchstaben entgegen aller wissenschaftlichen Erkenntnis an die Stelle in Wissen begründeter Weisheit trat. Wo heute bekannt ist, wie die in universalem Wissen begründete Weisheit als Wort Gottes geltende Bestimmung des Alten Testamentes war. Weisheit als Salomo wahrer Gesalbter „Christus“ war. Sie auch als Recht, Heil, Hosianna „Jesus“ oder als der auf Moses folgende Idealkönig Josua „Jesus“ Hoffnung auf das gelobte Land, Leben in Weisheit und Frieden gab. Da ist Zeit zur Re-vision. Aufgeklärte Juden der Zeitenwende haben keinen Heilsprediger für die Weisheit gehalten und mit alten Mythen ausgeschmückt. Wie es in Christologie-Vorlesung als der „große Medienbruch“ (Wechsel vom Logos, damit naturphilosophischer Weisheit auf einen jungen Mann) begründet werden musste. Denn wie die Weisheit, die bereits die vorsokratischen Naturphilosophen u.a. in Ephesus (der Heimat von im Namen Johannes schreibender Philosophen, Herkunft von Paulusliteratur) bedachten, dann im Namen Sokrates ausdiskutiert und in platonischen Idealen zu Rechts- oder Staatsmodellen wurde. Was dann im Sinn der Hebräer zum Heil, Recht „Jesus“ und so zum wahren Gesalbten „Christus“ König, Motivation werden sollte. Als was zeitgemäße Weisheit im Sinn der Natur künftig mehr denn je gebraucht wird. Das kann bei einem jungen Mann kein Thema sein.

Solange Jesus Christus noch nach der biblischen Beschreibung in all den Bedeutungen galt, kein junger Mann war, der in den Augen der Studenten alles nicht war und wollte, nur zum Spider-Man gemacht wurde. Da war die Hochschullehre noch vertretbar. Auch wenn so der christliche Glaube seit neuzeitlicher, naturwissenschaftlicher Aufklärung seine Bedeutung bereits verloren hatte. Doch der dank historischer Kritik bei heutigem Kurz-schluss hinten herauskommende Sohn eines Bauhandwerkers. Der in der Werkstatt seines Vaters arbeitete, ehe- und kinderlos blieb. Was allein für einen Juden, gerade einen Rabbi undenkbar gewesen wäre, aller Weisheit wiedersprach. Und der in jungen Jahren auf grausame Weise den schändlichen Tod am Kreuz starb. Wonach seine Anhänger Auferstehungs-Visionen gehabt hätten. Der war mit absoluter Sicherheit nicht das Thema des Markusevangeliums. Das als erste Geschichte die Vorlage für die Evangelien vom Christus im Sinn der Hebräer, damit wahren einzigen Gottessohn, leider alle Missverständnisse lieferte.

Alles inzwischen gegebene Wissen zeigt völlig eindeutig, wie auch bei den Griechen ein Verständnis wuchs, das visionäre Philosophen der Hebräer in früher Kulturreform bedachten. Was jedoch nie kulturelle Wirklichkeit war. Mehr noch muss das, was inzwischen in buchstäbliche, nationale Schriftlehre, sinnlosen Tempelkult verfallen war, wieder auf universale Beine gestellt werden: Auferstehen. Und wie nach dem Konzept der Hebräer die als rechte Lebensweise erkannte Weisheit gottesbildfrei zum Gesalbten „Christus“, so wahren Gottessohn, so menschliche Motivation wurde, wie sie gebraucht wird. Das lässt sich schon bei den Vorsokratikern nachlesen. Und mehr noch wird dies bei hellenistischen Juden deutlich. Nachdem diese ihre Tradition dann auf bildhaft-allegorische Weise verstanden.

Egal welche Schulrichtung wir aufschlagen. Bei jedem antiken Philosophen, an dessen Lehre über die Natur und so begründete Weisheit ich bisher nur die Absurdität heutiger Hypothese verdeutlicht sah. Weil es völlig unmöglich ist, dass in dieser Zeit deren inzwischen als Verfasser der neutestamentlichen Texte anerkannten Kollegen einen jüdischen Handwerkerjungen mit der für das rechte Leben maßgebenden Weisheit identifizierten und andere Hellenisten sich daher dessen Sekte anschlossen. Da wir inzwischen bei Betrachtung der philosophischen Kulturkritik und gleichzeitig des heutigen Wissens über die Kulturreform der Hebräer auch immer klarer: Nicht nur bei hellenistischen Juden wie Philo, die heute als Anfang der Christologie gelten, der die Kirche folgte. Auch im Rahmen der griechischen Philosophie wurde das Konzept der Hebräer mit der Weisheit als Recht, wie König „Christus“, frei von Opferkult für menschliche Gottheiten, Mysterien, Orakelglaube auf neue universale Beine gestellt. So war die Hoffnung auf Heil für die Welt begründet, wie sie im Neuen Testament beschrieben ist. Nicht allein die Weisheit, wie wir sie im Neuen Testament im Namen Jesus als rechte Lebensweise lesen, hatte den gleichen Ursprung, wie die der Naturphilosophen. Auch dass die Weisheit zu dem wurde, was sie bei den Hebräern war, künftig sein müsste, lässt sich in der griechischen Kritik an menschlichen Gottheiten, Gottesbildern, des Opfer-Volkskultes, Gottkaisertum, Mysterien-Glaube nachvollziehen.

Bereits vor Platon lesen wir bei Xenophanes nicht nur monotheistische Formeln vom „Einen und Einzigen“, wie dann Parmenides am Beginn europäischen Denkens den auch von Hebräern in Naturordnung bedachten von uns unbestimmbare Sinn allen Seins als höchste Wesentlichkeit begründete. Was meinungsführende, leider weiter von einem jungen Mann ausgehende Neutestamentler als dessen Vorgeschichte beschreiben, wie sie anfänglichen Christen galt. Gleichzeitig hat hier, ähnlich wie bei allen Philosophen, so im Sinn der Hebräer, eine polemische Kritik an menschlichen Gottheiten stattgefunden: „Wenn die Pferde Götter hätten, sähen sie wie Pferde aus“. Aufgrund Verneinung von allem Un-sinn: „Negative Theologie“ genannt, die auch hellenistischen Juden, Christologen wie Philo galt.

Wie auch später bei den Epikuräern, wo Lukrez in fortgeschrittener Betrachtung der Natur Eingangs „Venus“ dafür lobt, so wird bereits bei Parmenides ein aufgeklärtes Verständnis (Auferstehung) der für das Recht stehenden „Dike“ oder der den Waagen ziehenden Sonnenmädchen, Gottheiten, der Betrachtung über den natürlichen Sinn und der Kritik an menschlichen Gottheiten vorangestellt. Wie Platon dem Neuen Testament zugrunde liegt, ist nicht nur aus den Geschichts-, sondern neutestamentlichen Vorlesungen bekannt. Wo nicht allein bei Paulus ständig von Platon oder Philo von Alexandrien gesprochen, so auch Johannes begründet wird. Aber ganz deutlich wird das, was die Hebräer in Kulturreform bereits vollzogen hatten, schon bei Heraklit aus Ephesus. Der für die Lehre vom natürlichen Lebensfluss den Begriff „Logos“ prägte. Die Kulturkritik, so Verwerfung menschliche Gottheiten, wie die Erkenntnis einer menschlichen Bestimmung im natürlichen Lebensfluss, wie wir sie von den Hebräern als Weisheit nach Ordnung der Natur als Gotteswort, Recht „Jesus“ kennen, ist gerade im philosophischen Kleinasien, so in Ephesus neu erwachsen. Daher ist es sicher kein Zufall, dass dort die Johannes- und ein Teil der Paulusliteratur entstand. So später auch christologisch über die Ausdrucksform von Weisheit, die Mutter, die den Sinn nicht gebar, sondern ihn nur in Weisheit ausdrückte, gestritten wurde. Dass damit die Sekte eines jüdischen Rabbi ins Wasser fällt, muss nicht weiter ausgeführt werden. Vielmehr wird an den verschiedenen psychologischen Konzepten von Stoikern, insbesondere Epikuräern, die Weisheit in aufgeklärtem Kult, nicht dessen Verwerfung, in Lust, statt deren stoische Unterdrückung zu Lebensbestimmung machen wollten, der Mehrwert des Kult-Konzeptes der Hebräer klar. Denn der Kult war für die antiken Denker auch ohne heutige psychologische, evolutionsbiologische Kenntnis Voraussetzung, um dekonstruktiven Affekten entgegenzuwirken. Daher war die Weisheit als auch künftig gebrauchte menschliche Krone, lustvolle Motivation weit mehr, als eine der ein philosophischen Weisheitslehren oder menschlichen Herrlichkeiten, Gottheiten, stierblutigen Mysterien, Opferkult.

So lässt das kulturelle Laboratorium, die jahrhundertelange Konkurrenz der Erkenntnislehren verstehen und wie anfänglich der Markionismus (Weisheit=Christus) führende Kirche war. Die mangels deren aufgeklärtem Verstand Tora und Gottheiten der Juden ablehnte. Ähnlich, wie dies auch bei der sich auf Christus berufenden Weltreligion des Manichäismus zu beobachten ist. Die buddhistische, wie dualistische Weisheit im Namen Zarathustra mit platonischer Weisheit=Christus auf einen Nenner brachte. Der Augustin als Prototyp der Kirchenväter bis zum allegorischen Verständnis des Juden-Christentums angehörte. Hier die heutige Hypothese zu unterstellen. Das ist Verweigerung des Heils, der Weisheit als für die Zukunft notwendigen intrinsische Motivation, wie Recht, so Krone des Homo Sapiens.

Wie kann man die Theologie von Alten, wie Neuen Testamentes in Weisheit begründen, so auch die Weisheit früher Christenheit, wie heutige Lebensweise erklärten. Wenn dann die Welt weiter beim Grund christlichen Glaubens von einem Galiläer ausgeht, für Kritiker ein „Lattengustl“?  Der dann von Theologen in seinen Lebensumständen beschrieben als Guru oder Handwerker wie ein wissenschaftlicher Fakt vom Titel des Oster-Spiegel blickt.

 

4.     Markus: Geschichte der Weisheit als künftige menschlichen Krone:

                 Weisheit statt Wahnsinn

An der bei „Worthaus“ eingestellten Vorlesung über das Markusevangelium der Heidelberger Professorin Heidrun Mader lässt sich beispielhaft zeigen: Ihr wahrscheinlich in Rom schreibender Kollege, vielmehr kein theologischer Geschichtenerzähler, sondern ein akademisch hochgebildeter Weisheitslehrer, der auch poetisch, rhetorisch geschult war. Der hat die Geschichte der Weisheit als nun auch Griechen und Römern geltendes Recht, Heil „Jesus“ und somit wahre Bestimmung, Gesalbter „Christus“ im Stil eines Kaiserevangelium geschrieben. Er hat in kulturgerechter Ausdrucksweise von Weisheit am Heil mitgewirkt. Denn um die unterstellte Verherrlichung eines heilspredigenden Handwerkersohnes im Sinn der Kaiser, wie paganer Gottheiten durch Aufwärmen auch jüdischer Mythen, Poetik, wie es die Professorin unterstellen muss, ist es mit keiner Silbe gegangen. Vielmehr lässt sich die Ausdrucksweise von Weisheit im Sinn der alten Kultur-Wesentlichkeiten als heilvolle Voraussetzung für einen universalen neuen Volkskult, der nur so die alten Vorstellungen erfüllten konnte, im schöpferischen Sinn kreativer kultureller Entwicklung erklären.

Auch wenn ich in machen Erklärungsversuchen, wie der Definition der Jünger als Denkrichtungen, die dem Heil der Hebräer „Jesus“ folgten, dies verjüngten oder dem Leiden der Weisheit als menschliche Gestalt am Kreuz der Zeit falsch liegen sollte. So neben dem Kreuz, an dem vom Volk als atheistische Staatsgefährder angeprangerte Traditions-, so Kaiser und Götterkult-Verweigerer (nicht Anhänger eines Heilspredigers) als „Christen“ hingerichtet wurden, auch die Bedeutung des ägyptischen Anch-Kreuzes bedacht werden müsste. Das als Zeichen für ewiges Leben im Wandel der Zeit galt, so bei den Kopten noch immer als Kreuz Christi gilt. Um einen wegen häretischer Reden hingerichteten Rabbi und seine Freunde ist es dem dann Markus genannten hellenistischen Denker als einem dafür noch einzigen Zeugen mit absoluter Sicherheit nicht gegangen.

Im Aufgreifen von Markus, der Weisheit kulturgerecht zum Christus, so menschlicher Motivation machen will, wird nicht nur die Absurdität heutiger Hypothese gezeigt, sondern was christliche Aufklärung für die Zukunft bedeuten würde. Was aufgeklärt als Menschen-Recht zu definierten ist, Weisheit von Glaubensgesetzlichkeit unterscheidet. Wie Weisheit als Motivation mehr als gut gewollter politischen Gesetzesbürokratie zu Verbundenheit, Weltverantwortung führt. Wie in Weisheit auch der alte Gott höchst lebendig ist. U.a. auch, warum naturwissenschaftliche Atheisten selbst in ihrem Tun „dessen Sinn für die Welt“, damit den Gott der Väter offenbaren. So die ihnen heilige, in Wissen begründete Weisheit als Gotteswort künftig im gemeinsamen Kult zusammen mit Traditionsgläubigen zur menschlichen Krone, Motivation machen wollen. Sie daher auch aus kulturgeschichtlicher, evolutionärer, psycho-, neurologischer Erkenntnis in Kirchen noch lauter von Jesus Christus singen. Ohne dies als Selbstmanipulation zu sehen, sondern hierin wissenschaftliche Selbstverantwortung verstehen.

4.1.           Weisheit-Apostel als hellenistisch-jüdischer Christus „Verjünger“

Wer nicht buchstäblich, sondern geschichtlich nach heute gegeben Wissen liest, dem wird klar: Hier war ein nach heutiger Sicht in Rom schreibender Apostel Jesus Christus am Werk: Ein auch poetisch hochgebildeter Weisheitslehrer, der sich dem hebräischen Heil anschloss. Wonach zeitgemäße Weisheit nach griechischer Naturlehre Recht „Jesus“ und folglich statt sinnlos gewordener jüdische Buchstabengesetzlichkeit, griechischer Gottesbilder, Göttermysterien für Eingeweihte, Orakelglaube und menschlicher Herrscher wahrer Gesalbter „Christus“ sein sollte. Da er so in früher naturwissenschaftlicher Begründung das Heil der Hebräer verjüngte, war er, auch wenn in seinem griechischen Text der Namen Jesus noch nicht vorkam, ein echter „Jünger“ Jesus.

Um den jungen Mann, der nach heutiger Hypothese auch vom Markus-Verfasser im Aufwärmen alter Mythen zum Spider-Man gemacht worden sein müsste. Um den ging es in der Geschichte, die für diesen noch als eines der wenigen Zeugnisse bleibt, mit Sicherheit so wenig, wie bei anderen Texten. Die synoptischen Geschichten, die im Gegensatz zu Johannes, Paulus und völlig anderen Geschichten, Texten, Lehren, Diskussionen, denen philosophische Weisheit zugebilligt werden muss, einzig noch für die Hypothese von einem Handwerkersohn verbleibt. Die handelt von der nun in universaler griechischer Naturlehre begründeten, so im Sinn aller Natur bezeugten Weisheit als wahrer, nun auch Griechen geltenden Gesalbten (Christus, Messias) im Sinn Davids. Der historisch nachvollziehbar bei Josef (im Judentum) aufwuchs, aber im Sinn früher Ökologie (des sinnvoll zusammenhängen Ganzen, allen Werdens) bezeugt war. Wo Jesus gesprochen hat, ging es diesem theologischen Weisheitslehrer, der sich als Sachwalter der Hebräer sah, mit keiner Silbe um die Spider-Man-Machung eines Heilspredigers, sondern den historischen Jesus Christus: Weisheit, die auch heute ihren, so unseren gemeinsamen Sinn offenbart, davon ausgehend, so für die rechte Lebensweise maßgebend ist und zur menschlichen Krone, Motivation werden müsste. Ein Christus, der echt mehr als Salomo, jedoch keine Wanderprediger-Verherrlichung war. Vielmehr eine nun universale zeitgemäße Weisheit, die die alte, nur Juden geltenden Gallionsfigur von Weisheit (kein Wanderprediger) logischerweise überstieg. Und die so künftig nicht nur universales Recht „Jesus“, sondern Gesalbter, menschliche Krone, so auch in anderen Namen intrinsische Motivation aller Welt werden kann.

4.2.          Wie „Jesus“ zu Recht bei Reformation ins Neue Testament kam

Wobei der Name Jesus, der als Allerweltsname eines völlig unbedeutend gewordenen Heilspredigers unterstellt wird, im griechischen Text nicht vorkam. Weil hier die Weisheit eher als Pantokrator im Sinn des inzwischen für den Sinn der Natur stehenden Zeus, wie JHWH beschrieben war. Dann die lateinischen heiligen Namen (Nomina sacra) oder Christustitel erst von Erasmus von Rotterdam für eine volksverständliche Geschichte einheitlich in „Jesus“ übersetzt, eingedeutscht wurden. Was Phillip Melanchthon in einer Notiz an einen naturwissenschaftlichen Freund in der Weisheitsschrift „Jesus Sirach“ begründete. In der in besonderer Weise deutlich wird, wie die Weisheit, die den hebräischen Großvätern in Folge Moses auch als Josua/Jesus galt, nun in griechischer Naturlehre begründet, damit auferstanden war. Was als das Heil beschrieben wurde, wie es hellenistischen Juden in apokalyptischer, zwischentestamentlicher Zeit (ähnlich wie heute „zwischen den Zeiten“) galt. Auch wo Hieronymus vereinzelt von Jesus schrieb, ging es, ging es den Kirchenvätern nicht um einen jungen Mann, sondern den alten Heilskönig Josua.  

Aber auch, wenn von Anfang an von „Jesus“ geschrieben worden wäre. An einer Hochschule, in der die Weisheit eines sozial-nachhaltigen BGB, der Tora als Recht, Heil, Hosianna, so im Namen „Jesus“ gelehrt wird. Da müsst klar sein, dass es dabei Verfassern, die sich nicht nur auf die Hebräer beriefen, sondern an Stelle der buchstabenhörigen Schriftgelehrten und Pharisäer Jerusalems als deren echte Vertreter sahen, auch beim frühen „Jesus“ nicht um den Rufnamen des heute unterstellten Schriftgelehrten  gegangen wäre. Vielmehr wurde den Schriftgelehrten zurecht vorgeworfen, dass sie den Grund Moses, wie wir heute wissen: zeitgemäße, wissenschaftlich im Sinn aller Natur begründete „Weisheit“ (keine Wanderprediger-Herrlichkeit) verlassen hatten. So dass nicht allein das Sabbatgebot, bei dem nicht nur über die biblisch berichtete Rettung des Kindes im Brunnen, sondern auch gestritten wurde, ob samstags gelegte Eier gegessen werden dürfen, sinnlos geworden war. Wo den Schriftgelehrten vorgeworfen wurde, dass sie den Grund Moses verleugnen würden. Da wissen wir nun, dass es dabei um einen realen historischen Sachverhalt, um Jesus Christus ging. Nur hatte das nichts mit einem als Weisheit identifizierten Junghandwerker zu tun oder der Spider-Man-Machung eines Sozial- oder Religionsrebellen. Was Markus den römischen Kaisern gegenüberstellte war die in früher Ökologie begründete Weisheit, die künftig mehr als zur Zeitenwende statt menschlicher Herrlichkeiten, wie Aberglaube zur Krone: Motivation, wie zum universalen Recht werden muss.

Die vielfältig formulierten und begründeten, auch bei Markus zu lesenden eschatologischen Aussagen mit kosmischer Dimension sind weder die schlauen Sprüche eines jüdischen Rabbi, noch wurde so ein rebellischer Handwerker zur Herrlichkeit gemacht. Hier spricht eindeutig die Hoffnung auf eine im gemeinsamen Sinn begründete Weisheit, die für unsere Zukunft unabdingbar ist, als menschliche Krone (Bestimmung, Motivation, Recht) damit Reich Gottes auf Erde: Leben in ökologischer Weisheit, so Friede auch mit der Natur.

4.3.          Weisheit statt sinnlos gewordene unwirksame Gesetzes-Traditionen

Weisheit stand wie heute im Gegensatz zu buchstäblichen verstandenen, einst sinnvollen oder im Missverstand ausgelegten Traditionsvorschriften, die buchstäblich erstarrt ihren Sinn verlieren, gar oft das Gegenteil bewirken. Die daher zu Recht von der aufgeklärten Welt nicht ernst genommen werden. Was nicht allein bei der Verhüllung oder Unterdrückung von Frauen und anderen meist erst sinnlos gewordenen Vorschriften nicht nur im Islam zu beobachten ist. Sich aber auf einen galiläischen Wanderprediger zu berufen und von Moslems zu verlangen, zeitgemäßer Weisheit zu folgen, Frauenrechte nicht länger zu missachten. Oder in einem Kalifat (Gottesstaat: was aufgeklärt ein Leben in zeitgemäßer Weisheit wäre) keine gestrigen Vorstellungen zu vertreten. Das kann nicht funktionieren. Vielmehr leistet die heutige Jesus-Hypothese, so Berufung auf einen angeblichen Guru, wie gestrige Gesetze, allem bitter beklagten Unsinn Vorschub. So wird dann selbst in heutigen Paulusvorlesungen die rechte Lebensweise im alten Gesetz nachbuchstabiert. Paulus, damit ein „ehemaliger“ Gesetzeseiferer, der sich dann wie dies auch im Namen Philo von Alexandrien vom hellenistischen Judentum bekannt ist, zeitgemäßer Weisheit=Christus (keiner verfolgten Heilsprediger-Sekte) anschloss und bekanntlich die Buchstäblichkeit des alten, nur nationalen Gesetzes ausdrücklich verwarf, wird so auf den Kopf gestellt. Wer sich auf eine Handwerkersohn, so auch ein zu Recht totgesagtes Gottesbild von einem Handwerker im Himmel und davon ausgehende Buchstaben beruft. Der predigt aber auch vergeblich zeitgemäße Weisheit im heute öko-logisch lebendigen Sinn allen Lebens.

Den Alten wurde gesagt, ich aber sage Euch“, war keine bessere Auslegung von Buchstaben, wurde keinen besonders schlauen Rabbi in den Mund gelegt, weil man den mit Weisheit identifiziert hätte. Wissen wir doch, wie für hellenistische Juden die Weisheit nach zeitgerechter griechischer Lehre/Logos, Tora, Wort Gottes war. Wie in kultureller Entwicklung zu beobachten ist, dass der Verfall der Hochkulturen in versäumter Innovation, der evolutionären Weiterentwicklung des Kultes begründet wird. Der so die Fähigkeit verliert, Weisheit zur menschlichen Bestimmung, Motivation zu machen. Ebenso unterliegt auch das Recht, damit das Wort Gott einem evolutionären Wachstum, muss in bestem zeitgemäßem Wissen, wie Welterfahrung, so als „Weisheit“ bedacht, ausdiskutiert werden.

Nicht um heute weise Verhaltensweisheit zum ewigen Gesetz zu erheben. Was das Gegenteil von Weisheit wäre. Sondern um am Beispiel zu zeigen, wo die Gegensätze zwischen buchstäblichem Gesetz und Weisheit lag. Wie damals nicht nur das wörtlich ausgelegte Sabbatgebot, so auch heute wörtlich verstandene oder sinnlos gewordene Weisheit dann das Gegenteil bewirken: So war u.a. in alten Kulturen eine Vielzahl von Kindern im Sinn des Lebens. Nur so war Zukunft. Wenn aber nun das Dharma in Indien, ähnlich die Fruchtbarkeits-, Phallusriten in Afrika zu einer Explosion von nicht mehr zu ernährender Bevölkerung führen, die Überbevölkerung die Zukunft bedroht. Dann ist das keine Weisheit, entspricht so wenig wie die Verhüllung und Ausgrenzung von Frauen oder sonst sinnlos gewordene alten Glaubensvorschriften dem Wort Gottes, Wille Allahs oder dem Dharma oder Tao. Die Weisheit, die als Wort Gottes galt, war nach heutiger Lehre in universalem Wissen und Welterfahrung der Zeit begründet. Die nicht nur von Ordnung der Natur, sondern deren, damit einem gemeinsamen Sinn allen Seins ausging. Ob daher Gewalt im Sinn Moses, Jesus oder Mohammed ist, lässt sich heute nicht in nationalen Glaubenstexten nachlesen. Die Entscheidung über Einsatz von Kriegswaffen ist, auch wenn gegenseitige Gewalt grundsätzlich nicht im gemeinsamen Sinn sein kann, wie bei der UN im Sinn der Weltgemeinschaft, ihrer Zukunft zu entscheiden. Und wie sich durch ständig wachsendes Wissen ein Wandel der Weisheit, rechten Verhaltensweise im Sinn der Gesamtheit oder Gesundheit ergibt. Das haben wir gerade bei Corona gelernt. Mit Blick auf Masken, wie viele sonstigen Verhaltensregeln, musste sich so das „Ich aber sage euch“ ständig neuen wissenschaftlicher Erkenntnis anpassen.

Weisheiten, wie die Liebe des Nächsten, wie des Selbst, damit die „Goldene Regel“ oder das Gebot nicht zu lügen, betrügen, stehlen, neiden, morden, sich um Kinder oder die sich im Alter um ihre Eltern zu kümmern, sind im Sinn allen Lebens unvergänglich. Sie machen die ewige „Ökologie des Menschen“ aus. Aber z.B. das päpstliche Pillen- und Kondomverbot entspricht nicht allein in aidsgefährdenden Ländern keiner zeitgerechten Weisheit im Sinn des Lebens. Und wenn eine „möglichst“ lebenslange, zweigeschlechtliche, gleichberechtigte, liebevolle Partnerschaft, bei der die Eltern für ihre Kinder und die später für ihre Eltern sorgen, nicht in heutiger Weisheit begründet wird. So z.B. die immer unbezahlbaren familiären staatlichen Leistungen, die Probleme von Alleinerziehende, wie das Leid der Kinder, Eltern, Großeltern in zerrütteten Familien bedacht wird. Ohne Beziehungen, bei denen dies nicht klappt, zu verurteilen. Da bewirkt die Berufung auf Buchstaben der Bibel, Tradition das genaue Gegenteil. So wird selbst das für Glück und Zukunft der Familie, wie Gemeinschaft weise, wie es im Sinn der Natur entsprechend als „Ökologie des Menschen“ auszudiskutieren wäre, als gestrig, überholt abgetan, bleibt nur menschliche Beliebigkeit.

Auch mit mehr staatlichen Gesetzen und härteren Strafen lassen sich die künftigen Probleme nicht lösen. Ein ganz wesentlicher Unterschied zwischen Weisheit und Gesetz darf daher nicht vergessen werden. Statt einer die menschliche Freiheit lähmenden, das Leben belasteter Gesetzlichkeit, u.a. einer drohenden, aber nicht die Probleme lösenden Öko-Diktatur, die die Aussetzung der Menschenrechte bei Corona weit in den Schatten stellen wird. Da liegt in Weisheit die Lösung. Wo Weisheit zur Motivation, Krone der Menschen geworden ist, wird es zwar weiter Gesetze und Strafen geben müssen. Doch während heute die 68er, die einst dem Staat den blanken Hintern hinstreckten, ständig nach mehr staatlichen Vorschriften rufen. So für das eigentlich völlig selbstverständliche Verhalten, ob beispielsweise in Sachen Umwelt, fairer Beratung oder Steuer die Lösung in noch mehr dann als Bürokratie beklagten, jedoch meist geschickt umgangenen Gesetzen, härteren Strafen gesehen wird. Womit nun der Angestellte, der altbekannter Oma, die ihren Ausweis vergisst, ein Konto eröffnet, entlassen wird. Gleichwohl damit die moderne Geldwäsche und der milliardenfache Steuerbetrug in Wirklichkeit nicht zu verhindern ist. Da wird der Mensch, dem Weisheit zur Motivation wurde, nicht noch mehr Vorschriften brauchen. Wie sie nun gar bei Bundestagsabgeordneten verhindern sollen, dass die sich durch Bestechungsgelder korrumpieren zu lassen. Allein die in Wirklichkeit nicht zielführende, für Außenstehende unvorstellbare Bürokratie, die beispielsweise bei der Wertpapiergesetzgebung aufgebaut wird, damit Bankberater ihr Kunden gerecht beraten, sich weise, eigentlich selbstverständlich verhalten, zeigt: Noch mehr Gesetze, Subventionen, oder umgekehrt Auto-Abgas-, wie EEG-Strom-Abgaben, dann wieder teilweise zu Unrecht beantragte Hilfen für Pendler, Einkommensschwache, sind nicht die Lösung sind.

Und so lassen sich gerade die künftigen Herausforderungen, ob bei der nun in Welt-AG globalisierten Lebensmittelherstellung oder im ökologisch gerechten Verhalten nicht durch neue staatliche Vorschriften, härtere Strafen bewältigen, sondern muss menschliche Weisheit wachsen. Wie es der Weisheitslehrer in Rom im Sinn der Hebräer bedachte.

4.4.          Menschenrechte, Moral gründen im so offenbaren Sinn aller Welt: Gott

Menschenrechte, die u.a. von den Moslems als Frauenrechte verlangt werden, können keine beliebigen nur traditionelle Meinungen, Ethik, Moralvorstellung sein. Sie müssen nach Ordnung der Natur, im Sinn allen Lebens, der Welt, damit dem Glück und Wohl gleicher Menschen und ihrer Zukunft begründet werden. Nur so sind sie aufgeklärt als Weisheit, damit Wort Gottes zu verstehen. Eine moderne Beliebigkeit nach Moralvorstellungen von zufälligen, so wechselnden Mehrheiten reicht dafür nicht aus. Wenn Morgen Koranhörige die Mehrheit bilden, China zum Meinungsführer der Welt, die Moral eines Nationalisten wie Trump weltbestimmend wird. Dann würden die Menschenrechte ganz anders aussehen. Benedikt XVI. sprach in „Verfassung ohne Grund“ von Räuberbanden, die kein universales Recht bestimmend können. Denn das Recht, das nicht nur bei den Hebräern im Heil „Jesus“ auch der wahre König, in Salomo personifiziert, damit menschliche Krone, Motivation sein sollte, wie sie künftig gebraucht wird. Das hat er in seiner letzten großen „Rechtsrede“ vor dem Bundestag in Bezug auf Salomo, wie die Stoa in Natur, ökologischer Ordnung begründet. Auch wenn das leider kein Thema wurde. Nach Konsequenz heutiger Lehre hat er vor dem Bundestag so den historischen Jesus Christus (wie Vater) zu bedenken gegeben. Wozu ich ihn vor seinen Deutschlandbesuchen bat: www.neu.theologie-der-vernunft.de

Der Grund des ägyptischen Moses, das später als Gotteswort geltende Recht (Jesus), gründet nicht in traditionellen Schriften oder menschlichen Meinungen, sondern in Naturprinzipien, wie der fruchtbaren Nilschschwemmen, so einem über den Sonnenverlauf als himmlischen Nil hinausgehenden, schon bei den Vätern Echnatons alle Nationen der Welt umfassenden Sinn. Was in Ägypten im Kult personifizierte Maat, Weisheit war. Ohne die so begründete soziale Ordnung, die vom Pharao repräsentiert wurde, wäre die über Jahrtausende bestehende Hochkultur mit allen Wunderwerken und Wissenschaften nicht gewesen. Und diese Weisheit galt dann Hebräer statt der in Pyramiden einbalsamierten Pharaonen als Recht, war Garant für Zukunft, sollte ihr wahrer König, Gesalbter (Christus) sein. Weisheit war so in Salomo personifiziert nicht nur Wort/Recht, sondern sollte gottesbildfreie Motivation werden, die bisher in „Gesalbten“ Gottkönigen begründet war. Wonach dann statt die von den Priesterfamilien verspeisten Opfer das Leben in Weisheit das wahre Opfer war. Und diese Weisheit wurde von hellenistischen Juden nicht wie heute unterstellt werden muss, mit einem als solche Identifizierten, besonders schlauen Rabbi verwechselt. Den auch Markus im Aufwärmen altern Mythen als wahren neuen Tempel, Retter, Weltbestimmung, Recht hinstellte, als Gesalbten gesehen hätte. Die internationale, interdisziplinäre, damit alle Wissenschaften der Zeit umfassende Weisheit, die nach heutiger Lehre Hebräern Recht „Jesus“ und Gesalbter „Christus“ war. Die sollte auch Hellenisten nicht nur Recht, sondern eine Motivation sein, wie sie Voraussetzung für unsere Zukunft geworden ist.

So schließt es sich auch aus, dass ein besonders gutherziger Schriftgelehrter zum Spider-Man gemacht, an Stelle Vespasian zum Herrn über alle Wetter und als Heilsbringer hochstilisiert wurde. Wie die junge Professorin, auch wenn sie wie ihre meisten heutigen Kollegen die Kritiker am wörtlichen Verständnis der biblischen Geschichten längst eingeholt hat, getreu ihrem jungen Mann begründen muss. Wie nicht menschliche Herrlichkeiten, sondern die ökologische Weisheit nicht nur für das Verhalten, Recht maßgebend, sondern Herr über Wind und Wetter, so von uns zu herrschen ist, diese daher zum Recht, wie wahren menschlichen Herrlichkeit, Motivation werden müsste. Das erleben wir täglich. Nun gar an Ahr und Ruhr. Auch wie nicht ein heilpraktischer Junghandwerker oder Vespasian, dem in Kaiserevangelien Heilskräfte nachgesagt wurden, sondern ein Leben in Weisheit heilsam ist. Das wissen wir nicht erst seit der Virenbedrohung. Die nur in Weisheit im so höchst lebendigen gemeinsamen Sinn zu lösen ist. Das wissen wir auch aus der gesamten Heil-, nicht nur Naturheilkunde. Dass die in Kaiserevangelien von diesen ausgesagte Heilskraft, Erlösung einem heilspredigenden Handaufleger angedichtet wurden, weil den ein hochgebildeter Denker in Rom mit Weisheit identifizierte. Das ist ausgeschlossen.

4.5.          Kein Weisheitslehrer, Weisheit war jüdischer König „Christus“

Aber warum die allein im Sinn schöpferischer Wirklichkeit (jungfräulich) bezeugte Weisheit im Rahmen eines Evangeliums, wie sie bisher von den Kaisern erzählt wurden und damit auch in menschlicher Gestalt anderer alter Gottheiten, wie jüdischer Geschichtsgestalten in der bekannten Weise zur Welt gebracht werden musste, erscheint logisch. So ist die erste zusammenhängende Geschichte, in der die Weisheit als universales Recht, wie wahrer Gesalbter „in einem Go“ vorgestellt wird, so auch den anderen Evangelien als Vorlage diente, völlig verständlich. Auch warum der neue Davidsohn, Christus, damit die bereits in der Gallionsfigur Salomo königlich personifizierte Weisheit nun als jüdischer Weisheitslehrer auf dem Weg vom Heidenland, Galiläa, nach Jerusalem dargestellt wird. Das lässt sich wie auch sonst alles logisch verstehen.

Es mag gegen alles bisher Geglaubte sprechen, lässt sich aber geschichtlich nachvollziehen, wenn von unvoreingenommen allein in natürlicher Wirklichkeit bezeugter Weisheit=Christus ausgehend die jungfräuliche Geburt nicht mehr als ein naturbrechendes Wunder gesehen wird, sondern das genaue Gegenteil. So diente die jungfräuliche Geburt, die u.a. auch über Buddha, wie andere Religionsgründer oder Kaiser ausgesagt wurde, nicht dazu, nun auch einen jungen Juden zum Gottessohn zu machen. Vielmehr zeigt sich, wie auch der Grund der anderen Religionen eine von alten Glaubenslehren unvoreingenommene Berufung auf den Sinn natürlicher Wirklichkeit des kreativen Geschehens sein sollte. So beriefen sich viele Herrscher, ähnlich wie heutige Politiker, die vergeblich ökologische Weisheit geloben, zu Unrecht auf die kosmische Ordnung, die sie zu herrschen und repräsentieren hatten.

Wie diese allein im Sinn des ökologischen Ganzen bezeugte Weisheit daher als die künftig notwendige menschliche Motivation, wahrer Gesalbte „Christus“ bei Josef (dem Judentum) als einem Bauhandwerker aufwuchs, entspricht historischer Tatsache. Hier mag auch hereingespielt haben, dass den Juden unterstellt wurde, von einem oft auch heute vorausgesetzten menschenartigen Handwerker/Designer im Himmel, nicht vom Sinn allen Seins auszugehen. Und dass aus dieser jüdischen Familie auch Jünger des neuen, nun universalen Heils hervorgingen, das nicht von Josef, sondern im Sinn aller Natur bezeugt war. Das ist Zeitgeschichte. Doch mit den anderen Kindern eines Bauhandwerkers, von denen trotz aller zahlreich vorgebrachten Argumente der Neutestamentler Martin Pöttner weiter ausging. So mir nach monatelangen Debatten im Rahmen coronabedingten Online-Vorlesung „Neutestamentliche Exegese und Aufklärung“ dann als einzigen Beweis den griechischen Markus-Text vorlegte. Mich so bewahren wollte, mich Lächerlichkeit zu machen, wenn ich den heute als wissenschaftlich gesetzten Handwerkerjungen bezweifeln würde. Mit dem hat der Markus-Text mit 100protzentiger Sicherheit nichts zu tun.

Ohne Frage standen verschiedene Kulturkonzepte in Konkurrenz. So sah sich Titus, der den Tempel als Irrglaube der sich (im Gegensatz zu hellenistisch-aufgeklärten Diaspora-Juden, späteren Christen) abgrenzenden Juden zerstörte, auch als Messias der Juden. Und so wurden römische Kaiser im blühenden Kulturimperium Roms auch von Juden messianisch verehrt. Gerade Juden wie „Josef“ Flavius (kein Geschichts-, sondern als jüdischer Apologet ein Geschichtenschreiber) und insbesondere Juden der Diaspora, die nicht nur das Hebräisch verlernt, sondern ihren alten Kult abgeschrieben hatten, haben in den Flavier-Kaisern die Erfüllung gesehen. Doch dass der Gottessohns-Titel, den die Menschen aus den Münzen in ihren Taschen von Titus & Co. kannten, von einem akademisch gebildeten, auch in jüdischen Tradition bewanderten Weisheitslehrer Roms auf einen egal wie gestrickten Juden übertragen wurde. Wie in angeblich aufgeklärter Markus-Vorlesung unterstellt werden musste. Das ist ein schlechter Witz. Im Gegenprogramm hellenistischer Juden ging es eindeutig um Weisheit als Recht, wie Gesalbter „Christus“.

Wenn Markus in einer hochtheologischen Beschreibung der für hellenistische Juden als universalen Christus geltenden Weisheit nach früher griechischer Naturwissenschaft (keiner Spider-Man-Machung) Cäsarea als Ort wählte, wo Petrus in Weisheit nach frühwissenschaftlicher Lehre/Logos den wahren Gesalbten (Christus) als den wahren Gottessohn erkannte. Dann mag es zutreffen, dass er damit im Gegenprogramm zu Titus den Ort wählte, an dem die Kaiser göttlich verehrt wurden, Titus nach Zerstörung Jerusalems Einzug hielt. Es hat mit Sicherheit seinen Grund, dass der Markus-Verfasser die sich „Petrus“ nennenden Vorsteher der paganen Philosophievereine, in deren Säulen die Kirche erwuchs, in Cäsarea Christus erkennen lässt und mit dem Kirchenbau beauftragte. Auch wenn ich mit der Erklärung „Petrus“ falsch liegen sollte. Um einen Fischer, bei dem der direkt neben mir sitzende Kommilitone Professor Peter Lampe zum Abschluss der Vorlesung über den historischen Jesus (Vorgestellt wurde die in Weisheit begründete Theologie des Neuen Testamentes) fragte, warum der seinen Freund zu etwas gemacht habe, was der doch gar nicht war und wollte. Um den ging es dabei mit absoluter Sicherheit nicht.

4.6.          Zeitgerechte Weisheit war Hellenisten Krone, gemeinsame Motivation

Denn im Gegenprogramm aufgeklärter hellenistischer Juden ging es, wie wir heute wissen, um die im Sinn der Natur, so im öko-logisch zusammenhängenden Weltganzen begründete Weisheit. Ein damit identifizierter Wanderprediger, der die Zerstörung des Tempels vorausgesagt hatte, war nicht das Thema gebildeter hellenistischer Juden. Die sich zeitgerecht in Weisheit begründeten, daher heute als Weltbürger gelten. Wie sie künftig gebraucht werden. Und die so wahrscheinlich auch (im Namen des neuen Heils „Jesus“) davon gewarnt hatten, dass die feindlich-gewaltsame Abgrenzung Jerusalemer Juden keine Zukunft hat. Wie vielmehr die Berufung auf nicht allein im Sabbatgebot sinnlos gewordene nationale, nur Beschnittenen geltende Buchstaben und einen taub gewordenen Tempelkult, bei dem allen schon der Blick darauf Heil bedeutete, zu dessen Zerstörung führt. Denn hier waren ihre Traditionstexte auf eine bildhafte Weise verstehende Denker. Wie sich so erst heute aufgrund von archäologischen Erkenntnissen, so u.a. der in Salomo als Christus personifizierten Weisheit, langsam wieder durchsetzet. Und daher war für hellenistische Juden wie Philo von Alexandrien nach Lehre von Alttestamentlern der Kosmos der neue Tempel, die Weisheit nach Naturlehre die neue Tora, Recht (Jesus). Damit war auch für den hellenistischen Markus-Verfasser sein mehr als Salomo kein als solches nur ausgegebener Handwerkersohn. Die Weisheit war das, was sie künftig sein muss: Recht und menschliche Krone, Motivation, König der Könige, heute Staatslenker, die in Weisheit gewählt werden.

Wobei das heute gebrauchte, bei Josef, im Judentum aufgewachsene Kulturkonzept mit ökologischer Weisheit an Stelle von menschlichen Herrschern, Gottkaisern, wie Aberglauben als Gesalbter, so bestimmende Motivation der Menschen, in der Geschichte nie war. Bis nach dem 2. Weltkrieg lebten die Juden, bei denen das Salomonische Großreich nicht einfach archäologisch wegfiel, sondern in Weisheit erklärt wird und auch wenn in Makkabäer-Zeit eine Nation gegründet werden sollte, weitgehend im Konzil. Sie hatten zwar einen eigenen Kult, unterstanden später u.a. dem sie bestimmenden Deutschen Kaiser. Und was wir heute bei Orthodoxen Juden, wie politisch beobachten, hat mit wissenschaftlicher Weisheit im gemeinsamen Sinn der Natur, Welt, nichts zu tun. Aber auch die arabischen Nachfahren Abrahams, die sich wahrscheinlich im Rahmen der christologischen Diskussionen als Arianer vom anfänglichen Christentum abspalteten, im Kalifen die menschliche Herrschaft erhielten, sind heute von wissenschaftlicher Weisheit im Sinn des ökologischen Ganzen weit entfernt, berufen sich auf Buchstaben. Sie werden nun in Syrien von einem Tyrannen als Kaiser beherrscht. Und in Ländern wie Saudi-Arabien bestimmen traditionshörige Herrscherdynastien über das Volk. Auch im Iran, wo der Schah durch Prediger ersetzt wurde, bestimmt nicht universale wissenschaftliche Weisheit im gemeinsamen Sinn aller Natur, Welt. Vielmehr wollen heute Moslem gestrige, nationale Gesetze, statt ökologische Weisheit zum Gottesstaat, Kalifat machen.

Und auch im alten Israel, das wahrscheinlich mehr ein gemeinsames Verständnis schöpferischer Bestimmung von Beschnittenen, als ein Staat war. Da war nie ein Weisheits-Königtum, wie es im Ideal von David und Salomo ausgemalt wurde, sondern bestimmten meist fremde Kultformen und Könige. So wurden nicht ohne Grund in biblischen Geschichten Salomo 2000 Frauen, dabei auch fremde zugeordnet. Selbst die Wissenschaftler, die in „Welt und Umwelt der Bibel“ die Königsherrschaft Israels beschrieben, machen zwar deutlich, wie die heutige Unterstellung, dass in einem Rabbi das königliche Heil gesehen wurde, nicht sein kann. Wie die Geschichte auf ein Ideal-Königtum der Weisheit auch im Namen Josua/Jesus hinauslief. Ohne dabei jedoch die Bedeutung von Weisheit als Gesalbter, so wahre menschliche Motivation zu bedenken. Die auch heute zu weisem Verhalten im gemeinsamen Sinn der Natur führen kann. Denn erst die heutige geschichtliche Betrachtung legt frei, wie es im Alten Testament um in königlicher Gestalt wie Salomo personifizierte Weisheit ging. Auch wenn die biblisch beschriebenen Großkönige wie David und Salomo, die archäologisch längst ertrunken sind, selbst in der modernen Lehre noch nicht aufgegeben, als Möglichkeit ohne biblische Bedeutung belassen werden.

In Christologie des Alten Testamentes hat Professor Manfred Oeming Salomo im Begriff von Weisheit, als deren Gallionsfigur, damit als personifizierte Weisheit, später als Wort Gottes erklärt. Eine Weisheit, die Grundlage des Alten Testamentes, wie des gesamten Kultes war. Es war eine Weisheit, die in früher Ökologie, Ordnung der Natur nach universalem Wissen der Zeit, Welterfahrung begründet war. Und diese Weisheit nach griechischer Naturlehre sahen auch hellenistische Juden als ihren wahren Gesalbten. Sie haben dieses Konzept mit Weisheit als künftig gebrauchte menschliche Krone bereits den Römern nahelegten. So angeblich gar im Senat die Josefs-Geschichte, so Weisheit als Krone, wie sie in freien Gesellschaften auf Dauer unerlässlich ist, für deren misslungene Demokratie empfohlen.

„Was hörten die die Menschen in Rom damals?“ fragt die Professorin, die auf das politische Klima verweist. Dabei müsste sie doch wissen, wie absurd ihre Unterstellung ist. Kein seine Geschichte in aufgeklärter Weise, die Texte bildhaft verstehender hellenistischer Jude, der von gleicher Weisheit wie u.a. Seneca oder Cicero ausging und dem diese logischerweise in Folge seiner Großväter als Recht „Jesus“ und Christus „Gesalbten“ galt, diese daher den Römern für ihre Demokratie empfahl. Der hätte den heute noch verbleibenden Landstreicher oder ein Hirngespinst von Sektenanhängern als wahren Gesalbten gesehen, dem Gott-Kaiser gegenübergestellt und so eine eschatologische Hoffnung auf Leben in Weisheit und Friede als Gottesreich begründet.

 

4.7.          Ökologische Weisheit=Christus, Spider-Man, wird Weltretter

Sicher unterstellen auch unter „Worthaus“ zu hörende Professoren selbst bei dem von ihnen dargestellten armseligen jungen Mann buchstabentreu, dass dieser der Christus, Gottessohn, so wahrer Judenkönig oder was sonst, alles war. Damit die eschatologische Hoffnung, kosmologische Dimension Jesus begründet gewesen sei. (Ohne dies im Sinn der Hebräer als Funktion von Weisheit, damit dem Zeitgeschehen zu begründen.) Doch davon geht die Heidelberger Professorin logischerweise nicht mehr aus. Versucht sie doch, ähnlich wie die meisten ihrer Kollegen zu zeigen, warum das, was bei Markus zu lesen ist, über einen jungen Mann gesagt wurde. Was jedoch mit heutigem Blick auf die jüdische Geschichte, wie politischen, wie kulturellen Situation völlig unmöglich, geradezu absurd ist. Egal ob der Text in Rom oder Syrien, etwa in Antiochien als afrikanischem Rom, ob von einem hellenistischen Juden oder einem ihrer Sympatisanten geschrieben wurde.

Wir können zwar nicht mit Sicherheit sagen, was die Menschen damals in Rom hörten. Aber da wir wissen, wie hellenistischen Juden die hebräischen Traditionstexte in aufgeklärter Weise bildhaft-allegorisch verstanden. Daher wissen wir, wie mit der nun in griechischer Naturlehre/Logos begründeten Weisheit satt der sinnlos gewordenen jüdischen Vor-Schriften universales Recht, Gotteswort damit der neue Davidsohn, mehr als Moses und Elia mit Haut und Haaren lebendig war. Kein besonders schlauer Schrift- oder Weisheitslehrer, sondern Weisheit selbst, die in dieser Funktion auch heute Weltrettung wäre, sollte für hellenistische Juden als Gesalbter (Christus, Messias) an Stelle der Gottkönige und mythischer Gottheiten treten. Sie sollte der wahre und einzige Sohn des zeitgemäß bedachten Sinnes alles Seins (der war und sein wird) so menschlicher Krone, intrinsische Motivation von Weltbürgern sein. Als was sie künftig noch mehr gebraucht wird. Ein gutherziger Rabbi, der zum Spider-Man gemacht wurde, kommt in der Geschichte nicht vor.

Wo wir inzwischen völlig unabhängig von den Texten wissen, wie die alttestamentliche Heilshoffnung einer im Sinn der Natur begründeten Weisheit als Menschheits-Krone, damit bestimmende Motivation aller Welt galt. Ist es da nicht völlig ausgeschlossen, dass hellenistische Juden, die ihre Tradition in aufgeklärter Weise verstanden, einen jüdischen Rabbi, der von sich als künftigem Welt-Heil sprach, ernst genommen oder ihn dazu gemacht, als das geglaubt hätten? Wer die neutestamentliche Heilshoffnung für die gesamte Menschheit nicht einfach als Märchenstunde abtut, sondern sich in der Eschatologie-Vorlesung vor Augen führt, welche Erwartungen in Christus auch vom Weisheitslehrer Roms als Markus-Verfasser gesetzt wurde. Muss dem nicht mehr als klar werden, wie hier das Heil der Hebräer in der Weisheit nach nun universaler Naturlehre als wahren König (Gesalbten, Christus) der gesamten Menschheit weitergeführt wurde?

Für die anfänglichen Denker, wie auch neuzeitliche Dogmatiker war das biblische Heilswesen noch gegeben. Selbst Karl Barth wollte von einem einfachen Menschen mit Namen Jesus nichts wissen: „Ich kenne diesen Herren nicht.“ Und auch der bis vor wenigen Jahren in Heidelberg für das Neue Testament zuständige Klaus Berger wollte an einem hoheitlichen Wesen festhalten, das mit einem Zweibeiner nicht zu machen ist. Doch wenn seine Nachfolger spekulieren, welche eschatologischen Aussagen authentische Jesusworte sind. Dann ist das bei dem heilspredigen Handwerker, der heute als historisch gilt, ein Witz.

Wenn der, der Dank historischer Kritik heute noch übrig ist, sich als das künftige Heil für die Welt ausgegeben hätte. Dann hätten sich hellenistische Juden darüber allenfalls amüsiert. Stadtrömischen Christen wie Justin ging es völlig eindeutig um die Weisheit nach Naturlehre (Logos) als wahren Gesalbten, Bestimmung für alle Welt. Wie sie in evolutionärer Entwicklung als gemeinsam Motivation Voraussetzung für unsere Zukunft und durch die Hypothese vom herrlichen Heilsprediger nicht weiter zu verhindern ist.

Das Gottesreich war für hellenistische Juden das Leben in der Weisheit, die wir heute auf ökologische Weise erklären und die im Zeitalter des zum Anthropozän gewordenen Affen unabdingbar für unsere Zukunft ist. Bis vor kurzer Zeit war Gemeinsinn ein Tabu, Leben im Sinn der Natur eine Sache allenfalls für erst Grüne. Was sollte die Weisheit der „Liebe des Nächsten, wie des selbst“ mit dem realen Leben zu tun haben? Im gemeinsamen Sinn begründete Weisheit war als Motor der Welt, gar des Wirtschaftens völlig unvorstellbar. Heue wissen wir u.a. aufgrund ökologischer oder Virenbedrohung, wie mehr noch künftiger Weltentwicklung, dass diese Weisheit im gemeinsamen Sinn als menschlich bestimmende Motivation, Krone die Voraussetzung für Zukunft, gemeinsames Wohl ist. Erst so können wir begreifen, wie es weder in Alt- noch Neutestamentlicher Eschatologie um fromme Träume ging. Und wie Hellenisten in nun universaler Weisheit, die bereits bei den Hebräern an die Stelle der Mysterien und Opfer für menschlicher Gottheiten treten sollte, als Gottessohn, König (Gesalbter: Christus) das Heil sahen, erscheint völlig logisch. Und da wir so wissen, wie kein großmäuliger galiläischer Jude große Töne spuckte, ihm die in Weisheit gesetzte messianische Hoffnung in den Mund gelegt oder er gar von damaliger römischer Bildung als Heilsbringer geglaubt worden wäre. Da ist eigentlich der Weg frei, auf zeitgemäße Weise zu bedenken, wie die im Sinn des im ökologischen Ganzen begründete Weisheit im Sinn der alten Kulturwesentlichkeiten zur bestimmenden menschlichen Motivation, gemeinsamen Krone werden kann.

Was hindert die Hochschulwissenschaft, eine Weisheit, die heute als Voraussetzung für unser Leben, gemeinsame Zukunft erkannt ist, als das eigentliche christliches Wesen zu bedenken und zu bekennen? Warum sollten sich dann nicht auch Juden, denen diese im Namen Moses aus Ägypten kommende Weisheit als wahren Gesalbten im Namen Salomo in die Wiege gelegt wurde, dazu bekennen? Und wieviel mehr müssten sich Moslems, bei denen es noch weit offensichtlicher ist, wie der Lehre des letzten Propheten zeitgemäße Weisheit im Sinn der Weltgemeinschaft zugrunde liegt, diese als gegenwärtige Bestimmung verstehen? Niemand verlangt dann, dass der Koran abgeschafft wird. Doch der Grund, Sinn des Alles, den die Moslems als Allah anrufen, spricht weiter. Mohammed war zwar der letzte Prophet. Doch heute wissen auch intelligente Moslems, welche Weisheit die Voraussetzung für das gemeinsame Wohl Voraussetzung, für die Zukunft und Lösung der Weltprobleme, künftige Herausforderungen unabdingbar so „Wille Allahs“ geworden ist.

Allein, wenn in allen weltweiten Medien täglich über den Klimawandel geklagt wird, die katastrophalen Folgen der verschiedenen Kipppunkte unseres Fehlverhaltens gegen alle Weisheit ausgemalt werden. Dann müsste doch die Zeit gekommen sein, in dem, was als rechte Lebensweise im Sinn des ökologischen Ganzen erkannt und letztlich von allen Nationen gewollte ist, nicht allen das Gotteswort, wie den Wille Allahs zu verstehen.

4.8.          Kein Rabbi war Juden Recht: Weisheit als künftige Herrlichkeit

Was auch die politische Situation zeigt. Während für hellenistische Juden die Weisheit der wahre König, Gesalbte „Christus“ sein sollte. Da hatten die Römer nach vergeblicher Probe von Demokratie das Gottkaisertum wieder eingeführt. Es würde zu weit führen, die dem Kulturwandel zugrunde liegenden sozialen, wie politischen Umstände, so auch Probleme der wechselnden Soldatenkaiser aufzuführen. Was alles das blühende Imperium einer Hochzivilisation gefährdete. Das in Toleranz religiöser Verschiedenheit den Barbaren von England bis Nordafrika Kultur brachte. Und nicht aufgrund eines halbstarken Juden als wahren Kaiser in Frage gestellt wurde. Doch gerade an Nero, mit dem Seneca als dessen väterlicher Lehrer stoische Weisheit verwirklichen wollte und der sich so als Rohrkrepierer erwies, lässt sich erkennen, welchen Mehrwert das hebräische Konzept bot. Bei dem die den griechischen, wie jüdischen Philosophen (so auch dem Verfasser) geltende Weisheit der wahre Gesalbte, so König der Könige war. Denn die Hoffnungen, die die Römer in die Friedenherrschaft von Augustus, später u.a. auch in die Weisheit des konservative Juden Jerusalems bekämpfen Hadrians setzten. Die wurde ähnlich enttäuscht, wie beim im Spiegel anfänglich als Messias gefeierten Obama. Der Weisheit nicht zur Motivation der Amerikaner machen konnte, daher scheitern musste, gar in Trump mündete.

So wird verständlich, warum das philosophische Judentum, dessen Christologie die Kirche folgte, sein Konzept mit der Weisheit als Gesalbten ins Spiel brachte. In einer Josefs-Geschichte, die so wenig die Story von einem jungen Mann mit Namen Josef war, wie es um einen solchen bei Markus ging. In der soll Philo von Alexandrien zur Zeit Jesus gar dem Senat von Rom entsprechend dem Judentum (Josef) Weisheit als wahren Gottkönig, so wahre gemeinsame Motivation für eine Demokratie empfohlen haben. Dies war genau das, was heute mehr denn je gerade in freien Demokratien gebraucht wird. Was Politiker als moderne Könige, selbst wenn sie guten Willens, weise, gar Vorbild sind, nicht bewirken können.

Während ähnlich auch Seneca & Co. nicht nach Weisheit lebten, sich Mark Aurel stoische Weisheit, die wir ähnlich im Neuen Testament nachlesen, heute mehr als notwendig hätten, als Selbstbelehrung nur in den Kriegsmantel eingenäht hatte. Vergleichbar heutiger Weisheitsbekundungen von Politkern, die Weisheit zwar wollen, aber nicht bewirken können, vielmehr im Nationalinteresse gegeneinander nicht nur kalte Kriege führen. Und Gleichzeitig die philosophischen Schulen schon weiter waren, wie heutige Besserwisser in Talkrunden, die sich vergeblich gegenseitig Weisheit vorbeten. Weil dort bereits verschiedene psychologische Modelle, Wege bedacht wurden, um Weisheit statt der eingefleischten Affekte, Triebe, zur menschlichen Bestimmung, Motivation zu machen. Wobei die Anhänger Epikurs nicht auf die stoische Unterdrückung von Lust setzten, sondern Weisheit in Lust als Lebenstrieb leben wollten. Es daher naheliegend war, Weisheit nach dem Konzept der Hebräer nicht nur zum gottesbildfreien Recht (Jesus), sondern zum Gesalbten (Christus), König politischer Könige, damit so zur lustvollen menschlichen Motivation werden zu lassen. Damit zu dem, als was Weisheit künftig gebraucht wird. Wer all das weiß. Wie kann der hochgebildeten hellenistischen Juden unterstellen wollen, einen nur noch großmäuligen Handwerker im Sinn der römischen Kaiser ausgemalt, als universales Gotteswort, Weltbestimmung und so eschatologische Hoffnung gesehen zu haben?

4.9.          Ökologische Weisheit war Gotteswort, wird Weltbestimmung

Theologische Aufgabe wäre es zu bedenken, was es bedeute, dass Weisheit nach Markus nicht nur zum philosophischen Recht, sondern bei Senecas Nachbar im Volkskult nach hebräischem Vorbild auch statt blutige Göttermysterien für Eingeweihte, meist Männer, zum König, Gesalbten (Christus) des gesamten Volkes, für Frauen, wie Männer werden sollte. Und wie es auch heute nicht reicht, die wie bei den Philosophen in Natur begründete Weisheit nur zu wissen und zu wollen, wird uns täglich vor Augen geführt. Dazu benötigen wir keine Philosophen, Psychologen. Die darüber streiten, ob und wie willensfrei der Mensch ist. Die so letztlich aber alle zeigen, wie nicht das kognitive Geschehen des Gehirnkastens entscheidet. Wie der Geist als umfassende Software, zu der das kulturelle Gedächtnis, Weltbild, die Gefühle, Affekte, Ängste, Triebe, eingefleischte Gier… ebenso gehören, wie moderne Motivationsfaktoren, Ersatzherrlichkeiten wie Konsum- und Kapital über unser Tun entscheiden. So eingefleischte Motivationsfaktoren die oft gewollte Weisheit verhindern.

Das sehen wir nicht allein an der trotz allem Wissen und Wollen drohenden ökologischen Vernichtung. Das lässt sich bei viele Zeitgenossen auch beim Blick auf die Personenwaage oder beim Gespräch mit dem Arzt beobachten. Der nicht aufgrund ökologischer, sondern ebenso in Natur begründeter Weisheit vergeblich vor falscher Ernährung, u.a. dem Verzehr von zu viel Fleisch, Alkohol gewarnt oder sonst eine andere Verhaltensweise gefordert hatte. Vom Wissen um das, was weise ist, bis zum Leben gar nach Weisheit im gemeinsamen Sinn, ist es ein sehr weiter Weg. So wie den alten Kulturen im Königs- oder Götterkult Weisheit im gemeinsamen Sinn zur menschlichen Motivation, gemeinsamen Triebkraft eines Volkes werden musste. So werden hierzu heute rationale Kulturkonzepte, Welt-/Vernunftreligionen gebraucht. Die sich aufgeklärt auf ihre Gründer berufen, an ihren Wurzeln wachsen, um Weisheit zur Bestimmung, Motivation, Krone des Homo Sapiens werden zu lassen.

Die naturwissenschaftlich-neuzeitliche Aufklärung hat die westliche Welt zu Recht von den Fesseln überkommener Glaubenslehren befreit, die ihren Sinn verloren hatten, nicht mehr zeitgerechter Weisheit entsprachen. Doch zu denken, dass sich nun die Menschen rational, schöpferisch vernünftig, im Sinn der Natur, wie nach ihrer wahren Natur verhalten, damit in Weisheit leben. Das greift, wie sich heute mehr denn je sichtbar zeigt, zu kurz.

4.10.       Offenbarung des Einen und Einzigen allein in Weisheit

Auch die mit dem Kaiserkult verbundene theologische Situation macht die heutige Unterstellung, nicht nur bei Markus völlig unmöglich. Mit dem Kaiser sollten auch die gestorbenen, abgeschriebenen, nun in Weisheit erklärten (auferstandenen) pagane Gottheiten restauriert werden. Denn das allegorische Verständnis hatten die Römer voraus. Das lernten Juden, die das dann auf ihre Tradition übertrugen (so Jesus, wie JHWH auferstehen ließen), erst in der Stoa. Zeus war kein griechischer Mythos mehr. Er stand auch als Jupiter Maximus in einem philosophischen Monotheismus für den einen und einzigen Sinn der Natur. Wie er selbst in „Umwelt des neuen Testamentes“ in einem Zeus-Hymnus erklärt wurde. Oder von vielfältigen philosophischen Denkern, begonnen bei dem wie die Hebräer alle menschlichen Gottesbilder polemisch kritisierenden Xenophanes bis zur Stoa in einem Werk über die ins Neue Testament eingeflossenen „monotheistischen Formel vom einen und einzigen“ (im Urchristentum und seiner Vorgeschichte bei Griechen und Juden) bestätigt ist. Das von führenden Neutestamentlern herausgegeben wurde. Die zwar in dem unterstellen Galiläer heute keine offenbarende Funktion mehr sehen. Die aber auch nicht über die Weisheit nach Naturlehre/Logos nachdenken wollen. In der der „Eine und Einzige“ (in vielen Namen verehrte) von allen in ihrem eigenen Werk aufgeführten Denkern als „christliche Vorgeschichte“ begründet wurde.

Auch der für das hellenistische Judentum der Zeit stehende Philo von Alexandrien, dem die Kirche folgte, hat als mittelplatonischer Stoiker wie seine Kollegen diesen Sinn in philosophischer Weisheit des ökologischen Weltganzen gesehen. Auch wenn das alles in noch höchst spekulativen, ganz verschiedenen philosophischen Modellen begründet wurden, wie sie heute Stoff philosophischer Geschichtswissenschaft sind. Es ging um in Natur, wie Geschichte begründete Weisheit, in deren Sinn wir heute leben müssen. Was Philo aufgrund seiner negativen, so menschliche Gottesbilder verneinenden Theologie noch nicht mal mit dem zum Namen für einen himmlischen Handwerker/Designer gewordenen JHWH bezeichnete. Der „eine und einzige“ war nicht der heute bei Katastrophen (die nun in ihrem einen und einzigen, auch geologischen Sinn begründet sind) Bezweifelte, wissenschaftliche Abgeschriebene. Es war der in Weisheit erkannte eine Grund, Sinn des ökologischen Ganzen, aller Kreativität, Vater aller Weisheit, Welt. Damit war er auch Vater des bisherigen für Vegetation und Weisheit stehenden Götterpantheon.

4.11.       Weisheit, Wort, verweist einzig auf ihr zugrunde liegenden Sinn: Gott

Die christlich offenbarende Funktion ging eindeutig von Weisheit aus. Die auch heute einzig auf ihren Sinn, so den menschlich unbestimmbaren Grund allen Lebens verweist. In dessen weiser öko-logischer Ordnung wir leben müssen. Womit nun der Ruf nach „Gemeinsinn“ angesichts heutiger Weltprobleme, wie auch Corona omnipräsent ist, aber ohne Kultur-Aufklärung Windhauch bleibt. Denn während niemand der Weisheit, nicht allein der von den Weltorganisationen, wie der Klimakonferenz vertretenen, einen Sinn abspricht. Und so die Weisheit wieder ihren, damit unseren gemeinsamen Sinn als höchste Wesentlichkeit (Gottheit) offenbart. Da wird beim Vater eines Handwerkerjungen heute in Gotteslehre über vergebliche Gottesbeweise alter Theologen spekuliert, nur weiter nachbuchstabiert.

Selbst wenn heutige Philosophen wie David Brecht über einen ontologischen Gottesbeweis nachdenken, damit einer höchsten Wesentlichkeit, über die hinaus es nichts zu sagen gibt. Dann wird das nicht auf den für unsere gemeinsame Zukunft „höchst wesentlichen“ Sinn ökologischer Weisheit bezogen. Wonach nun auch bei Corona als „Gemeinsinn“ der Welt gerufen wird. Die heute aus vielen Gründen als „höchste Wesentlichkeit“ erkannt, aber längst keiner Realität ist. Ein Sinn der den Hebräern war und sein wird, griechisch in Weisheit auf neue, universale Beine gestellt wurde. Vielmehr wird meist weiter den Buchstaben nach ein wissenschaftlich totgesagtes Gottesbild von einem alle Welt hervorbringenden Handwerker/Designer im Himmel bedacht. Oder wird ein rein persönliches Wesen geglaubt.

Was die meist naturwissenschaftlichen Kritiker in überzeichneter Polemik u.a. als Glauben an ein Spaghettimonster auf den Punkt bringen. Und es so als Weisheit im „gemeinsamen Sinn der Welt“ sehen, mit bemalten Bussen „Es gibt - mit aller Wahrscheinlichkeit - keinen Gott“ die Welt vom Aberglaube befreien wollen. Ich bin sicher, alle im Werk über den „Einen und Einzigen“ in „christlicher Vorgeschichte“ aufgeführten Denker, die ähnlich die menschlichen Gottesbilder als Spiegelbilder höchst polemisch kritisierten, so u.a. auch mangels bildhaft-aufgeklärten Verstand den Gott der Juden verwarfen. Die hätten den „Neuen Atheisten“ zugestimmt. Doch sie hätten ihnen vermittelt, dass der „Sinn“, in dem sie die Busse durch die Welt fahren,  für den sich engagierte Denker auch sonst, u.a. in der Giordano-Bruno-Stiftung für Aufklärung einsetzen, die höchste Wesentlichkeit (Gott) im Sinn von Zeus, wie JHWH, so Grund christlichen Glaubens war. Womit die in Wissen, Ökologie, wie Evolution begründete Humanität, die sie atheistisch vertreten, ihnen maßgebend und heilig ist, die Weisheit als Recht „Jesus“, so auch die Lehre Mohammeds war. Eine Weisheit, die jedoch nicht nur von einzelnen Weisheitslehrern im eigenen Namen gelehrt wurde, sondern statt Opfer, Orakel-, Mysterien-, Aberglauben, menschliche Gottheiten und Kaiser der wahre Gesalbte (Christus) war, damit im Staatskult intrinsische Motivation der menschlichen Gemeinschaft werden sollte. Als was Weisheit künftig mehr denn je gebraucht wird. Sie hätten damit eine Erklärung abgegeben, wie sie eigentlich in Konsequenz selbst gelehrten Wissens heute die Aufgabe der Hochschullehre wäre. Selbst der Markus-Verfasser gehörte zu den Weisheitslehrern, auf die sich die Neuen Atheisten u.a. im Namen von Epikur berufen. Er hat sich dem rationalen hebräischen Konzept mit Weisheit im Sinn aller Natur an Stelle menschlicher Gottheiten, Mysterien als gemeinsame Motivation, König (Gesalbten: Christus, Messias) angeschlossen.

Es mag sinnvoll gewesen sein, dass im Mittealter, als die Entstehung der Welt nicht mehr in metaphysischen Weisheitsmodellen, sondern auf höchst mysteriöser Weise erklärt wurde, der Grund, Sinn allen Seins (Gott) auch als Erklärung für alles Werden stand. Was sich dann wie Laplace Napoleon belehrte „wir brauchen diese Erklärung nicht mehr“ erledigt hatte. Und so hatte es auch evolutionären Sinn, von einem Handwerker, Designer als „Aufpasser im Himmel“ auszugehen. In dem an theologisch-philosophischen Meisterkursen des Maximilianeums nach wie vor der evolutionäre Zweck des Glaubens an Gott begründet werden sollte. Wie es mir als „Natur des Glaubens“ ähnlich auch in kirchlichen Akademien beigebracht wurde. Womit der Religionswissenschaftler Michael Blume gar an der Kinderzahl von gestrig-buchgläubigen Amischen den evolutionären Sinn von Religion belegen wollte. Was nebenbei zeigt, zu welchem Unsinn die heutige Hypothese führt, den evolutionären Sinn der Religionen verkennen lässt, völlig nichtig macht.

Doch wenn uns heute aufgrund des Wissens um die natürlichen Zusammenhänge klar ist, wie wir im gemeinsamen Sinn des ökologischen Ganzen selbst hinsichtlich der künftigen Virenbedrohung leben müssen, um Zukunft zu haben, uns die Folgen unseres Fehlverhaltens bekannt sind. Dann hat sich nicht nur der Erklärungsgrund, sondern auch der Aufpasser erledigt, nicht aber der Sinn, den wir gemeinsam lieben müssen, um so in Weisheit zu leben. Denn wir erkennen nun aufgrund natürlicher Welterklärung in Weisheit ohne Aufpasser die Folgen unseres täglichen Fehlverhaltens. Wir wissen u.a. auch, wie wir in weltweiter Arbeitsteilung nach Weisheit im gemeinsamen Sinn wirtschaften, Nahrungs- und sonstige Lebensmittel herstellen müssten, um unsere Gesundheit zu erhalten.

Auch wenn „Gemeinsinn“, der nun aufgrund der Weltprobleme omnipräsent ist, als Notwendig für die Lösung der Probleme vorausgesetzt wird, vor wenigen Jahren noch ein Fremdwort war. Ich nur hinter vorgehaltener Hand über die „Gemeinnützigkeit“ unserer Sparkasse redete, statt damit zu werben. Weil das als verstaubte Vergangenheit galt. Die kulturelle Entwicklung hat den hebräischen, später hellenistisch Philosophen, so Christen als Gesalbten (Christus) geltende Weisheit der Zeit im gemeinsamen Sinn als höchste Wesentlichkeit offenbart. Wissenschaftliche Weisheit sagt uns auch, wie wir uns dies zu eigen machen, den gemeinsamen Sinn des ökologischen Ganzen, wie Weisheit lieben, uns mehr denn je zu eigen machen müssen, um darin zu leben. Weil wir zum naturbeherrschenden Anthropozän geworden sind, aber nicht im Sinn der Natur herrschen. Doch bei einer Hochschullehre, die einen Handwerkersohn an den Anfang stellt, kommt der in Weisheit offenbare Sinn weder in Christologie, noch Gotteslehre oder sonst vor.

Weder der moderierende Jude Michael Friedmann, noch die Vorsitzende des Deutschen Ethikrates, der Philosoph oder die Psychologin, die aufgrund der Erfahrung von Corona im Hambacher Schloss, der Wiege Deutscher Demokratie über künftig notwendigen Gemeinsinn nachdachten, konnte das mit dem Gottesverständnis verbinden. Gleichwohl der Markus genannte Weisheitslehrer im alten Rom, an der Wiege europäischer Demokratie, dem hierzu von hellenistischen Juden vorgeschlagenen Konzept der Hebräer folgte. (Philos „Josefs-Geschichte.) Bei dem nicht mehr alte Mysterien, Gottheiten, wie auch der Kaiser die gemeinsame Motivation des Volkes sein sollte, sondern der Sinn der Natur, wesensgleich mit der darauf verweisenden, darin begründeten Weisheit gemeinsam als Gesalbte (Kyrios, Christus) die höchste Wesentlichkeit war.

So wissen wir u.a., wie in philosophischen Vereinen, die dann zu den ersten heidenchristlichen Gemeinden wurden, eine in Weisheit bedachte höchste Wesentlichkeit „Theos Hypsistos“ im Namen von JHWH, wie Zeus (der in Weisheit als Sinn der Natur galt) anfänglich auch in Synagogen verehrt wurde. Die Namen der alten, die Vegetation oder kulturelle Weisheit und Tugend verkörpernde Gottheiten waren im aufgeklärten Verstand (auferstanden) weitgehend austauschbar geworden. Und wer auch weiß, wie die philosophische Kunstfigur Serapis, in der ägyptische, griechische, wie römische Gottheiten in Weisheit aufgegangen waren, dem Christus nicht nur ähnlich war, sondern anfänglich kaum unterschieden werden konnte, ob dieser oder die pagane Konkurrenz der Grund der Verehrung war. Wie kann der weiter einen jüdischen Heilsprediger als die alle mythischen, inzwischen in Weisheit auferstandenen (aufgeklärt verstandenen) Gottheiten ablösende Konkurrenz ins Rennen schicken wollen?

4.12.       Weisheit und ihr Sinn können wesensgleich Mensch, Motivation werden

Auch die philosophische Konkurrenz schließ dies aus. In Nachbarschaft des Markusverfassers arbeitete Seneca. Der als Naturlehrer gilt. Weil er wie alle Stoiker, so auch hellenistische Juden der Diaspora (damit der Markus-Verfasser), die in Naturlehre begründete Weisheit, statt menschliche Affekte, Treibe, so auch Gier zur Herrlichkeit machen wollte. Während andere philosophische Schulen, die sich auf Epikur beriefen, nicht in Unterdrückung menschlicher Lust, sondern in deren Sinn in Weisheit leben wollten und gleichzeitig jegliche menschlichen Gottheiten verteufelten. So wurden unterschiedliche psychologische Konzepte bedacht, um Weisheit zur menschlichen Lebensweise, Motivation zu machen. Wie daher keine Wanderpredigerherrlichkeit an deren Stelle trat, sondern in frühökologischer Weisheit als wahrer Gottkönig, menschlichen Motivation die Lösung für ein Leben in damit lustvoll gelebter Weisheit gesehen wurde, wie es für unsere Zukunft die Voraussetzung ist. Das liegt auf der Hand.

Es erübrigt sich, hier auf einzelne Werke der antiken Philosophen, Natur-, so Weisheitslehrer einzugehen, die in wissenschaftlicher Auseinandersetzung standen. An jedem Denker, jeder Schrift, die uns über die philosophischen Konzepte der Antike und Spätantike bekannt ist, lässt sich zeigen. Die Unterstellung, dass in dieser Zeit ein besonders schriftschlauer Rabbi mit der Weisheit identifiziert, so als weltbestimmendes Recht, maßgebend für die rechte Lebensweise oder Offenbarung des gemeinsamen Sinnes aller Natur gesehen wurde. Dieser gar an die Stelle der aufgeklärt verstandenen alten Gottheiten trat oder das neue jüdische Gesetz war. Die ist absurd. Was mehr noch die als Erkenntnis (Gnosis) gesehene Lehren, damit auch in Konkurrenz zur universalen Kirche stehenden Christentümer oder Kirchen, wie jüdische Reformbewegungen zeigen. Auch wenn sich die katholische Kirche in ihrem volksgerechten, universalen Kult, für den die menschliche Gestalt im Sinn alter Kulturwesentlichkeiten Voraussetzung war, als wahre Sachwalterin der Erkenntnis sah. Sie für den neuen Volkskult im jüdischen Sinn untauglich angesehene Richtungen als sich „zu Unrecht auf Gnosis berufend“ (nicht aufgrund ihrer Erkenntnis) verwarf. Der Sinn allen Seins, in dem sich die vielfältigen Strömungen der Zeit begründeten, aus dem sich alle Weisheit ableiteten, hatte nichts mit der Spider-Man-Machung eines Sozialrebellen zu tun, sondern natürlicher Wirklichkeit, Erkenntnis in geschichtlicher Wirklichkeit der Zeit.

„Christus“, „Messias“ ist kein esoterisches Konstrukt, Hirngespinst des Glaubens. Er ist dann, wenn im Sinn der Ökologie begründete Weisheit an Stelle von Aberglauben und menschlicher Herrlichkeiten zur intrinsischen Motivation aufgeklärter Menschen (so wahrer Gesalbter) Krone des Menschen wird. So wenig wie „Gott“, damit der menschlich unbestimmbare gemeinsame Sinn aller Natur, in dem alles in Weisheit natürlich öko-logisch in Evolution erklärt zusammenhängt, ein Glaubenskonstrukt ist. Was wissenschaftlich für tot erklärt wurde, war ein ausgelaufenes menschliches Gottesbild. Der so in Weisheit begründete Gemeinsinn, nach dem nun bei Corona oft gerufen wird, wie der Sinn der Natur, nach dem wir offensichtlich in ökologischer Weisheit leben müssen, ist wahrzunehmen im Sinn der Väter. Wenn künftig Weisheit die Bedeutung bekommt, die in den alten Hochkulturen Könige, wie weitere Repräsentanten von Weisheit aufgrund des Kultes hatten. Wenn sich selbstverantwortliche Menschen die für unsere Zukunft notwendige Weisheit auch statt Konsum- und Kapitalherrlichkeit nach gemeinsamen Sinn im aufgeklärten Kult zu ihrer Motivation, Krone machen, um als Weltbürger Weisheit nicht nur zu wollen, sondern dafür begeistert in Lust und Glück gesund zu leben. Dann haben wir es geschafft.

4.13.        Weisheit und ihr Leiden an menschlicher Gestalt bis heute

Markus beschreibt in seiner Geschichte den Prozess der Zeit. Bei dem die Weisheit als Gesalbter, menschliche Krone, Motivation (Christus) auch nach Lukas keine Herberge fand. Und wo Matthäus die Schriftgelehrten verteufelte, dass sie ihren wahren Grund, der für ihn Christus war, verlassen hatten. Da wissen wir heute, auch aufgrund der Kenntnis um natürliche Weisheit der Ägypter und Perser als Herkunft der himmels- und naturbeobachtender, Schöpfung in Schrift fassender, kosmische Ordnung nicht nur im Kalender zum Kult machender Hebräer: Dieser Grund war die in Ordnung der Natur, so öko-logisch begründete Weisheit und kein damit identifizierten Heilsprediger. Folglich kann es nur die nun in griechischer Lehre von der Natur, auch des Menschen, somit anfänglicher Naturwissenschaft begründete Weisheit als Christus gewesen sein. Die logischerweise dann mit Jerusalemer Schriftgelehrten und Ältesten in Auseinandersetzung stand, von diesen, logischerweise auch von römischer Autorität (gleichwohl in Person des Hauptmanns als jüdischer König erkannt) verurteilt wurde.

Womit Christen (nicht Anhänger eines Heilspredigers) als Kaiserkultverweigerer, so Atheisten, im Gegensatz zu jüdischen Tempelsteuerzahlern, bei denen man das in religiöser Toleranz akzeptierte, am Kreuz landeten. Kein junger Jude hat sich so in eine eschatologische Gestalt verwandelt oder wurde zu der gemacht. Wie die Professorin getreu heutiger Hypothese unterstellen muss. Wie aber in der Weisheit als wahrer König, intrinsische Motivation damit mündiger Weltbürger die Lösung für heutige Probleme liegt, die Weisheit in dieser Rolle künftig mehr denn je gebraucht wird. Das lässt sich nachvollziehen. In anderen Arbeiten wird die Notwendigkeit des evolutionär erwachsenen, aufgeklärten Kultes  ausführlicherr wie hier beschrieben. Das erwartete Königreich Gottes, damit auch der wahre IS oder das Kalifat war ein Leben in ökologischer Weisheit, Weltvernunft. Das wir zwar nie erreichen, aber immer auf dem Weg bleiben, Weisheit zur Motivation machen müssen.

Auch Frau Mader, die begründen will, warum ein junger Mann, der in den Augen der Studenten alles nicht war und wollte, wozu er gemacht wurde, bleibt nichts anderes übrig, als weiter in der beschriebenen hoheitlichen, kosmischen Bedeutung zu erklären. Unmöglich! Sie erklärt dann allerdings, wie wenn ein junger Jude, ähnlich wie gläubige Moslems am 11. September im Sinn Allahs freiwillig in den Tod ging und dann seinen Vater im Himmel anrief. Sie sprich über einen jungen Märtyrer, wie wenn der doch der Messias, neue weltgültige Gesalbte (Christus, Messias) gewesen wäre und bei seinem schändlichen Tod von Gott verlassen wurde. Dabei erklärt Sie, wie der Verfasser hier das Problem der Theodizee beschreibt. Was sich auflösen lässt:

Die menschliche Gestalt, wonach die volksgerechte Ausdrucksform von Weisheit am Kreuz der Zeit bis heute leidet, war kein Gottversagen, sondern im Sinn der Schöpfung. Dies war in kreativer menschlicher Kulturentwicklung notwendig. Ohne sie wäre der neujüdische Kult eine philosophische Geheimlehre für Einzelne, Eingeweihte geblieben, die sich meist auf ihre Lehrer beriefen oder weiter den Opfermysterien treu blieben. Was die Vertreter eines universalen (katholischen) Volkskultes bekanntlich als sich zu Unrecht auf Erkenntnis von Weisheit (Gnosis) berufend verwarfen. Und sich ähnlich in der Argumentation Paulus, gerade im Korintherbrief (einem Zentrum der Weisheitslehren, wo es nicht um einige zur Gottheit eines Guru Überredete ging) nachvollziehen lässt. Die rein philosophische Weisheitslehre, bei der sich meist auf die Gründer, u.a. Epikur, Apollos berufen wurde, wäre nicht an die Stelle von Kaisergottheiten, blutiger Mysterien für Eingeweihte, Opferkult und Orakelglaube getreten. Ohne die bekannte menschliche Gestalt der Weisheit im Sinn Moses wäre die westliche Welt, ihre Verantwortung heute nicht denkbar.

Doch weder hat ein Guru seinen Tod als Erlösung gesehen, noch wurde dem in den Mund gelegt, dass ihm hierin seine Anhänger folgen sollten. Wie es zu folgeschweren Missverständnissen führt. Wie noch bedacht wird, hat aber gerade der Markusverfasser, ähnlich wie Paulus das Kreuz der menschlichen Gestalt von Weisheit auch von deren anderen Jüngern der Weisheit, die dies wie u.a. ein anderer Simon-Markus bekanntlich ablehnten, eingefordert.

4.14.       Wie Hypothese mörderischen Aberglauben verursacht

Gott bewahre uns, weiter vom Tod eines Heilspredigers auszugehen, dessen Tod als Lösegeld, so als erlösende Funktion auch heute Vorbildfunktion haben müsste. Bei der forschen Professorin ist zwar nicht davon auszugehen, dass sie einen der Heilsprediger, die durch die Heidelberger Hauptstraße ziehen, mit der für unsere Welt wesentlichen Weisheit identifiziert, gar mit ihm in den Tod gehen will. Aber wer seine Studenten im Glauben an einen Guru lässt, den seine Freude als Weisheit oder gar Gott gesehen hätten. Der läuft Gefahr, dass nicht nur diese dem Ruf mörderischer Messiasse folgen, statt gemeinsame Weisheit zu ihrem König, Gesalbten machen wollen. Ähnlich, wie das u.a. bei evangelikalen Trump-, oder Bolsonaro-Anhängern zu beobachten ist. Die so neben fatal-fundamentalistischen Moslems Beispiele sind, welche Folgen die die heutige Hypothese hat.

Dabei war „Die Amerikaner haben ja auch einen Trottel zum Präsidenten gemacht“, der einzige Ausweg des Heidelberger Chef-Neutestamentlers Peter Lampe auf meine Frage in der Pause der Markus-Vorlesung. Wieso sein eine Stunde in einer für unsere Universität vorbildhaften akademischen Ausbildung vorgestellter Kollege, als auch rhetorisch geschulter Weisheitslehrer, einen jungen Juden zum Christus gemacht haben soll. Was im Gegensatz zu dem maßgeblich den Buchstaben (statt Weisheit) hörigen Christen gewählten nationalistischen Rassisten unmöglich ist: www.vernunglaube.wordpress.com.

So haben auch die im Markusevangelium beschriebenen Missverständnisse der Jünger oder deren Versagen nichts mit dem unterstellten jungen Mann zu tun. Den auch Professor Lampe, der Jesus nicht als Trottel sah, sondern nur keine andere Erklärung hatte, auch nicht als die von ihm Johannes bestätigte philosophische Weisheit bedenken wollte. Selbst die von ihm im Namen Johannes vorgestellte philosophische Schule aus Ephesus (der Heimat von Heraklit, der im natürlichen Lebensfluss, erstmals „Logos“, so in philosophischer Lehre eine Bestimmung vergleichbar der Hebräer erkannte und wie diese menschliche Gottheiten, Gottesvorstellung verwarf) hätte von einem jungen Mann geschrieben. So wird selbst Denkern, denen Weisheit nach naturphilosophischer Lehre/Logos als Christus bestätigt wird, der bisher gelehrten Hypothese wegen unterstellt, einen Rabbi mit der ihnen heiligen Weisheit identifiziert, zum Spider-Man gemacht zu haben. „Johannes hat von einem jungen Mann geschrieben. Auch wenn Herr Mentzel etwas gegen diesen hat“. Ich hatte zwar zum Leidwesen der sich gestört fühlenden Pfarrer in Fortbildung aus der Pfalz mit dem Fahrrad eine Fahne angeschleppt. Die auf Weisheit verwies und mich auch sonst durch zwischenfragende Zweifel an der angeblich wissenschaftlichen Hypothese unbeliebt gemacht. Aber dass ich etwas gegen den „jungen Mann“ hätte, greift zu kurz. Weil die menschliche Gestalt hier als weise, heilsnotwendig beschrieben wird. So auch Markus am Heil mitwirkte. Er so möglicherweise auch für das Logos-/Weisheits-Evangelium der kleinasiatischen Johannes-Philosophen als Vorlage diente. Selbst wenn einzelne Texte dieses in kirchlichen Augen „Lieblingsjüngers“ möglicherweise älter sind. Aber selbst die von philosophischer Weisheitslehre/Logos schreibende Johannesschule, so Johannes dann als Anhänger eines heilspredigenden Handwerkerjungen begründen zu müssen, der nach dessen Tod seine Mutter tröstete. Das schreit über den Himmel hinaus.

Man denkt im falschen Film zu sitzen, wenn man sich den heutigen Stand der Forschung vergegenwärtigt. Womit Johannes nicht mehr als ungeschichtliche Gnosis gilt, sondern auch wenn ein von mehreren Verfassern entworfener, gewachsener Text vom historischen Jesus schreibend zusammen mit der gesamten Johannesliteratur ausgewertet wird. Wie dann weiter der Freund eines jüdischen Handwerksburschen unterstellt wird, ist unerklärlich. Allein die Literaturform der zwischentestamentlichen jüdischen Apokalypse, mehr noch auch deren Inhalt, wie ihn Klaus Berger in letzter Arbeit analysierte oder Peter Busch in Vorlesung darlegte. Ebenso das Wissen, wie es hier um Weisheit nach Naturlehre/Logos nicht eines, sondern vielzähliger Verfasser des hochphilosophischen Zentrum Kleinasiens ging. An dessen Städte u.a. sieben Sendschreiben gerichtet waren. Das müsste genügen.

So wenig wie der Markus genannte hochgebildete Weisheitslehrer Roms auf die Schnapsidee gekommen wäre, einen wanderradikalen Juden mit Weisheit zu identifizieren und so zum Spider-Man zu machen, ist dies mit den Philosophen aus Kleinasien zu machen. Wie soll man sich das vorstellen, was heutige Hypothese voraussetzt? Ist hier ein Jude mit Namen Johannes aufgetaucht, der seinen Freund als Weisheit nach naturwissenschaftlicher Lehre identifizierte. Und der hat dann den guten Jungen in höchsten Tönen als „Wort, Wahrheit, Leben“ hingestellte. Wonach dann auch andere Weisheitslehrer aus Ephesus oder Kleinasiens die Seite gewechselt, sich dem verherrlichten Handwerker angeschlossen, ihn als Heil im Sinn ökologischer Weisheit beschrieben haben müssten. Quatsch! Was den Alten verkündet wurde, war jetzt aufgeklärt, universal nach griechischer Lehre/Logos auferstandene Weisheit, damit „Wort“/Recht. Und Weisheit war die einzige „Wahrheit“, die das „Leben“ aller Natur ausmacht und menschlich zu leben ist: Ökologie des Menschen.

Mit einem unbestimmbaren Weltgeist, den Professor Lampe nicht gegen seine einem Wanderprediger konstruktivistisch aufgepfropfte Wirklichkeit („Die Wirklichkeit als Bild“) eintauschen, seine Vorstellung, bisherige Lehre nicht aufgeben wollte, hat das nichts zu tun. Es geht um die Weisheit im Sinn des ökologischen Ganzen, nach der wir leben müssen, so die wissenschaftliche Lehre auch naturwissenschaftlicher Fakultäten. „Der lebendige Geist“, zu dem über dem Eingangsportal der Neuen Uni Heidelberg „Athena/ Minerva“ mahnt (in deren Namen bei Wiki unter „Aufklärung“ die Religionen der Welt zusammenfinden sollten) und die so wenig wie Maat ein junges Mädchen oder Jesus ein guter Junge war. Dieser historische Jesus Christus wird wegen eines liebgewonnenen, bisher gelehrten Bildes verleugnet. So wird verhindert die wissenschaftliche Voraussetzung zu schaffen, dass ökologische Weisheit in vielen Namen zur menschlichen Motivation, Krone werden kann.

Denn die in Ökologie, wie Evolution, so auch menschlicher Geschichte begründete Weisheit im gemeinsamen Sinn, wie sie die Politiker der Welt gegenseitig vergeblich geloben, die Menschen aber auch mit noch mehr Vorschriften nicht leben. Die wird im Zeitalter des die Natur beherrschenden Affen „Anthropozän“ und noch mehr angesichts künftiger Herausforderungen nicht nur als universales Recht „Jesus“, sondern als menschliche Motivation, wahrer Gesalbter „Christus“, Tao oder Wille Allahs noch viel dringender gebraucht als in der Antike.

Aber statt sich so auf Thales von Milet, Heraklit und viele anderen Denker des philosophischen Kleinasiens zu berufen und nicht nur die Weisheit des Christentums zu beweisen, sondern zu zeigen, wie die in der Kirche erst bestimmend wurde, künftig werden kann. Da wurde im Beharren auf Gewohntes vom Heidelberger Chef-Neutestamentler selbst Johannes unterstellt, so den Studenten erklärt, auch wenn ich was dagegen hätte „Johannes hat von einem jungen Mann geschrieben.“ So braucht man sich nichts zu wundern, was in Amerika, Brasilien, wie in aller Welt nicht allein im Namen Jesus an Unsinn geschieht. Wie ökologische Weisheit oft nur gewollte, nicht gelebt wird. Wenn noch ein/e gutmeinender Schlaumeier/in sagt, es wäre aller höchste Zeit, dass deutsche Politiker den Klimawandel stoppen, alle Welt in ökologischer Weisheit lebt, von der wir in weltweiter Konsumherrlichkeit, Lebensweise weit entfernt sind, zertrümmere ich den Fernseher. Doch statt mir Stinkbomben zu besorgen, damit man auch riechen kann, was bei heutiger Hypothese herauskommt, bitte ich erneut Weisheit als nicht allein christliches Wesen zu bedenken.

4.15.       Die neue Gattung: Heilsgeschichte von Weisheit als Christus

Wer war der später Johannes Markus genannte Verfasser? Der die neue Gattung einer Erzählung im Stil der Kaiserevangelien als frohe Botschaft im Sinn der Hebräer schuf. Wo von einem hellenistischen Juden Roms oder Syriens ausgegangen wird, ist, wie bereits dargelegt, eigentlich alles gesagt, völlig logisch. Auch die bildhafte Sprache, um Weisheit zu vermitteln, ist uns nicht nur von den Philosophen der Hebräer, wie von den philosophischen Schulen der Zeit bekannt. Sie war für hellenistische Weisheitslehrer, damit Apostel wie den Verfasser das heilsame Handwerk.

Aber auch, dass es sich um den Vetter von Barnabas handelt, ist so wahrscheinlich nicht aus der Luft gegriffen. Wissen wir doch, dass von Barnabas noch vor Paulus (kein ehemaliger Verfolger der Sekte eines Handwerkerjungen, sondern Gesetzeseiferer, für den als hellenistischer Jude nun in griechischer Lehre begründete Weisheit Wort Gottes, so im Sinn der Hebräer „Christus“ war) die erste Runde christlicher Mission rund um das Mittelmeer ausging. Was nicht nur in Bibeltexten, sondern auch geschichtlich nachvollziehbar ist.

Und wem bekannt ist, dass die Konkurrenz-Kirche, für die Barnabas wahrscheinlich stand, sich auf einen Simon „Markus“ berief. Und Markionisten mangels allegorisch-bildhaftem Verstand jüdischer Tradition deren Gottheit als einen himmlischen Handwerker, wie die Tora, aber auch die menschliche Wesentlichkeit der Weisheit ablehnte. Diese Kirche aber das anfänglich maßgebende Christentum rund ums Mittelmeer ausmachte. Der kann verstehen, warum der Verfasser ein Vetter dieses aufgrund Verweigerung einer menschlichen Wesentlichkeit vom Kreuz verschonten Barnabas, „Markus“ sein sollte. Was ein anderes Verständnis von Weisheit als Christus/Sohn einer konkurrierenden frühen Kirche war. Aber es ist mühsam darüber spekulieren zu wollen, ob nicht nur die Literatur im späteren Namen Paulus, die zusammen mit einer Evangelien-Geschichte als erster christlicher Kanon von den die Tora ablehnenden Simon-Markus-Schülern herausgegeben wurden, sondern auch deren sicher judenfreies Evangelium die Vorlage für die nun das hebräische Heil aufgeklärt weiterführende Geschichte lieferte. Wobei so verständlich wäre, warum die Geschichte dann von einem hellenistischen Weisheitslehrer Roms, der hebräischer Tradition im allegorischen Verstand folgte, in der bekannten Weise verfasst wurde. So mit einer menschlichen Wesentlichkeit, einem Weisheitslehrer in Folge von Moses als neuer David-, Gottessohn in Form eines Kaiserevangeliums ausgemalt, der Verfasser dann Johannes-Markus genannt wurde.

4.16.       Echte Erfüllung des Alten Testamentes war in Weisheit

Fest steht, wie es die Professorin erklärt, dass hier erst nach der Briefgattung des Paulus eine „an das Alte Testament angeschlossene Literatur“ im Stil der Kaiserevangelien entstand. In der einzelne, allesamt in der historischen Heilsgeschichte des hellenistischen Judentums zu begründende Weisheits-Logien (nicht mitstenografierte Sprüche eines Heilspredigers oder zu dessen Verherrlichung) ebenso aufgingen, wie die bisher vielfältigen Einzelbekenntnisse zur Weisheit als Christus. Denn um den jungen Mann, der hier herausgezaubert wird und dessen Freunde, ist es im Alte Testament, an das auch im Literaturstil angeschlossenen wurde, nicht gegangen. Wo wir heute wissen, wie die aus Ägypten kommende Weisheit nach Ordnung der Natur im Namen Moses, als Gesalbter (Christus) in der Gallionsfigur Salomo vermittelt wurde, hat ein Weisheitslehrer Roms keinen Rabbi damit identifiziert und als Heil im Sinn der Hebräer beschrieben. Zumal dieser nicht nur die römische Tradition in aufgeklärter Weise verstand, so die Hommer-Mythen und ihre Gottheiten in Weisheit erklärte, sondern auch die hebräische Tradition auf eine allegorisch-bildhafte Weise verstanden wurde. Die sich in der Hochschullehre erst heute nach und nach wieder durchsetzt. Nun nicht mehr unterstellt wird, ein jüdischer Großkönig mit Name Salomo wäre verherrlicht worden, sondern erklärt wird, wie die in dieser Gallionsfigur Weisheit nach Ordnung der Natur der wahre Gesalbte (Christus) war. Und so Messias, damit Weisheit als Gesalbter statt menschlicher Konsum-, Kapitalherrlichkeiten, Herrscher oder Parteiideologien die künftig notwendige Motivation für eine sozial-ökologisch gerechte Lebensweise für alle Welt werden sollte.

Denn hier war ein hellenistischer Jude bzw. Weisheitslehrer in Rom am Werk, der sich (wie wir heute erst wissen zu Recht) als wahrer Nachfolger der Hebräer sah. Der damit Jünger, Verjünger des echt historischen Jesus Christus (der Weisheit als Recht, wie Gesalbten) war. Der die Geschichte der Weisheit als Recht und wahre maßgebende Herrlichkeit, damit in der menschlichen Rolle, Aufgabe (Person) beschreibt. Eine Rolle der Weisheit als Motivation, ohne die wir kaum Zukunft haben werden. Weil so wenig wie mit heutigen Corona-Vorschriften dann auch durch die philosophisch angedachte Öko-Diktaturen und einer sich nicht nur kalt bekämpfenden Nationalstaatlichkeit die Weltprobleme der Zukunft zu lösen sind. Der weltweite Protest der Kinder, alles Wissen und Wollen bringt nicht wirklich weiter. Weisheit muss und kann aus Selbstverantwortung, in Einsicht um die Notwendigkeit von Welt-/Vernunftreligionen hierzu, auf freiwilliger Basis zur intrinsischen Motivation der Menschen, damit selbstverant-wort-licher, mündiger Weltbürger werden.

4.17.       Weisheit naturalistischer Atheisten als künftige Krone der Welt

Gerade naturalistische Atheisten, die die Doofheit der Welt, fehlende Weisheit beklagen und die psychologische Beschaffenheit des Menschen kennen. Die wissen, wie nicht nur der einst sinnvolle Hunger auf Süß und Fett, sondern auch sonst evolutionär eingefleischten Affekte, Ängste oder Gier der Weisheit im Weg stehen. Die werden aufgeklärter Kulturkonzepte nicht verwerfen, sondern sich, nachdem feststeht, wie es um die gerade ihnen heilige Weisheit als menschliche Motivation, Krone geht, mit deren Hilfe selbstverantwortlich emotional einfleischen wollen. Auch wenn Sie dazu aufgeklärt von Jesus Christus singen. Dann werden sie nicht von „Selbstmanipulation“ ausgehen, sondern hierin eine mündige „Selbstverantwortung“ sehen. Allein, um mit Altgläubigen gemeinsam in Weisheit zu leben, diese von ihrem abergläubigen Unsinn abzubringen und sie zu der Weisheit bewegen, die im gemeinsamen Sinn Voraussetzung für unsere Zukunft ist. Doch dazu muss die Hochschullehre in Aufklärung über den Grund christlichen Glaubens die wissenschaftlichen Voraussetzungen schaffen. Und da beim Klang der Orgel, ebenso wie moderner Musik bei allen Menschen die Emotionen wach werden. Da steht dann der gemeinsame Kult, um sich Weisheit, Weltvernunft gemeinsam zur intrinsischen Motivation zu machen, nicht in Frage.

Wer den Verfassern Jesus als das von Hebräern bedachte Heil für alle Welt zubilligt. Der kann diesen nicht weiter einen mit Weisheit identifizierten jungen Mann unterstellen wollen. Und gleichzeitig wissen, dass die Weisheit, die Hebräern Recht, Gotteswort, Tora, so Jesus Christus sein sollte, in nun universaler Weise nach griechischer Lehre (Logos) lebendig war. Das jüdische Heil und seine nun auch Griechen geltende Bedeutung hatte weder etwas mit einem Heilsprediger zu tun, noch mit dessen Spider-Man-Machung, sondern ging von Weisheit aus. Die dann in aufgeklärter Synthese von Griechen- und Judentum der wahre Gesalbte, Gottkönig, König der Könige sein sollte, so auch heute sein müsste.

Was soll der Quatsch, bei der Familie Jesus von einer Sippe auszugehen, die ihren Filius erst als verrückt sah, dann verherrlichte. So auch Jakobus als anderen Sohn eines seinen Bruder erst zum Irren erklärten Bauhandwerkers zu unterstellen. Der Herrenbruder Jakobus, der die universale Perspektive des neuen jüdischen Heils erst ablehnte, ihr dann folgte, war ein anderes Kind Josefs, des Judentums, wahrscheinlich das Jerusalemer Judentum, das das neue, universale Heil anfänglich verwarf. Ebenso wie Judas, der die Weisheit wegen des versteinerten Gesetzes (der Jura) als Christus verriet. Der wahrscheinlich im Spiegel von heutigen die Weisheit des ökologischen Ganzen versteinerter Buchstabenbilder wegen verratenden Theologen (nicht dem jüdischen Volk) zu erkennen wäre. Auch die Familie der Söhne Davids und Abrahams kennen wir. Die das in griechischer Naturwissenschaft begründete Heil, Recht „Jesus“, damit „Christus“ nicht wahrhaben wollte, ihm feindselig oder in Missverstand gegenüberstanden. Jesus, damit die Weisheit als Heil, Recht und wahrer Gesalbter ist in der Familie Abrahams, Moses, Elias… dem Judentum (bei Josef) aufgewachsen. Die allein im Sinn schöpferischer Wirklichkeit (jungfräulich) bezeugte Weisheit wurde in der kulturausdrückenden Wesentlichkeit, der als Moses-Schwester geltenden Miriam, dann in verjüngter Form von einer Maria in der Davidstadt in menschlicher Gestalt zur Welt gebracht, ist als Weisheit echt dem Stamm Davids zuzurechnen. Nur ist es nicht um einen hochgestapelten Handwerkersohn gegangen. Der so genau das Heil für die Welt verhindert, das in seinem Namen verkündet wird.

4.18.       Weisheit=Christus statt Wahnsinn

Selbst wenn ein Weisheitslehrer Roms dem totalen Wahnsinn verfallen wäre. Wenn er so in seiner Vorlage für die Evangelien-Geschichten den heute als historisch Gelehrten als wahren Gesalbten, damit als das ausgemalt hätte, was ihm als Hellenist die Weisheit war. Und er damit, wie in allen Vorlesungen unterstellt werden muss, einen jungen Juden als Grund Moses ausgegeben, ihm die auch den Kaisern oder menschlichen Mythengottheiten nur nachgesagte Gottessohnschaft angedichtet hätte. Was aber völlig ausgeschlossen, geradezu absurd ist. Und so sein Evangelium von Denkern, denen es in ihren teilweise handgreiflichen christologischen Diskussionen nachweislich um den Logos (philosophische Weisheit=Christus) ging, auch nicht für den Kanon ausgewählt worden wäre.

Am Anfang aller Reformbewegungen, wie des aufgeklärten hellenistischen Judentums, bei konkurrierenden Christentümern, wie dem Manichäismus als alle damaligen, so auch buddhistische und persische Weisheit vereinende, allerdings dualistisch-christliche Weltreligion und Kirchen, wie der eines anderen Markus, damit Markionisten, in sämtlichen auch außerbiblischen Texten, ging es um Weisheit. Da ist es nicht um einen jungen Mann als neues Gotteswort und Tempel, so Offenbarung oder gar Gott selbst gegangen, der Bildungsbürgern als Gesalbten (Christus) schmackhaft gemacht wurde. Wie heute unterstellt werden muss. Auch sämtliche Geschwister Christi, wie auch die Vorgängerkulte, allein die Kabbala als Zahlen- und Zeichenmythos, der in einem dann in zeitgerechter Lehre, Weisheit erklärten Weltmodell begründet war, schließen dies aus. Man braucht sich nur unter Wikipedia die Geistesgrundlage der Mandäer zu betrachten. Die sich als Nazorärer (Nazareth) auf Erkenntnis beriefen, mit dem Täufer in Verbindung gebracht werden und als Religionssymbol ein Kreuz mit Taufrobe hatten. Um zu erkennen, wie kein rebellischer Jude zum Recht, Gotteswort, wahren König geworden sein kann, sondern Weisheit nach zeitgemäßer Erkenntnis zu bedenken wäre.

 So lässt sich auch die christliche Mission in den Weisheitszentren der Antike nicht in einem als kleinen Gott, diesen einzig offenbarenden oder als Weltbestimmung, Recht geltenden Guru begründen. Auch die anfängliche Jerusalemer, dann die jahrhundertlange christologische Diskussion kann nur in Weisheit=Christus begründet werden. Wie es um eine im Sinn schöpferischer Wirklichkeit bezeugte Weisheit als Gesalbten „Christus“ und deren Verhältnis zum Vater (ihrem Sinn als transzendente Wesentlichkeit, so auch Gott der Väter) ging, lässt sich nachvollziehen. Das ist logisch.

Der Wahnsinn, der den kaiserberatenden Vorstehern (so Bischöfen) christlicher Philosophenschulen in Alexandrien, wie weitern Weisheitszenten und den hochgebildeten Kaisern, denen Weisheit heilig war, in der jahrhundertelangen hochphilosophischen, aber auch handgreiflich-gewaltsamen Diskussion bei einem jungen Mann unterstellt werden muss. Der ist himmelschreiend. Allein weil wir wissen, wie sie um Weisheit zur Welt zu bringen, in unendlichen Diskussionen den Grundstein für die Hagia „Sophia“ nicht nur der in Stein legten. So für den Bau eines neuen Volkskultes auch an alten Kultplätzen eine Geburts- oder Grabeskirche bauten. Damit gemeinsinnige Weisheit im begreifbaren, universalen, katholischen neuen Volkskult zu Bestimmung machten. Eine Weisheit, die dann als nicht „wesenseins“, sondern „wesensgleich“ mit dem einen und einzigen (Sinn allen Seins: Gott) definiert werden musste. Der unterstellte Wahnsinn wäre vielmehr in heutiger Hypothese vom Handwerkersohn zu suchen, der alles nicht war und wollte.

Den kirchengeschichtlichen Hochschullehrer, die nachdem sie wochenlang die im Platonismus begründete Grundlage der christlichen Lehre vorgestellt hatten, dann auf die Diskussion um den Logos/Weisheit=Christus zu sprechen kamen. Und die ich im Gegensatz zu meinen Kommilitonen fragte, um was es dabei ging. Denen ist zuzustimmen. Beim Logos=Christus=Sohn, wie den Diskussionen der Kirchenväter um dessen Wesen, ging es um den Christus von Markus, Matthäus, Lukas oder Johannes. Nur ging es dort nicht um den heute vorausgesetzten, so bedeutungslos gewordenen Junghandwerker als Rabbi oder ein Hirngespinst von Sektenanhängern nach dessen Tod. Es ging ihnen um den historischen, auferstanden Jesus Christus, damit Weisheit m Sinn der Hebräer. Die so auch heute universales Recht, wie intrinsischen Motivation, Krone des Homo Sapiens werden kann.

4.19.       Erst im historischen, so bildhaften Verstand werden biblische Aussagen bedeutend, zukunftsweisend

Nicht allein die hier beispielshaft aufgeführten Bedeutungsaussagen aus dem Markusevangelium oder die eindeutig auf kosmische Weisheit bezogenen Texte, gerade bei Paulus, sondern letztlich alle Aussagen, auch aus den außerbiblischen Quellen über Jesus Christus lassen sich nur von der Weisheit aus erklären. Die künftig mehr denn je zum Heil, Recht, wie wahre Herrlichkeit, im aufgeklärten Verständnis des kulturellen Gedächtnisses eine das emotionale Unterbewusstsein bestimmende intrinsische menschliche Motivation sein kann und muss. Es reicht nicht Weisheit nur zu wissen und zu wollen, auf die Wahlplakate zu schreiben oder freitags zu predigen. In erwachsenen Welt-/Vernunftreligionen muss sie zur wahren menschlichen Bestimmung, Motivation von so mündigen Weltbürgern werden.

Und daher werden sich gerade Denker, die sich zu einer meist von den Weltorganisationen im gemeinsamen Sinn der Welt vertreten Weisheit bekennen, aber Weisheit auch hinsichtlich persönlicher Gesundheit und Glück leben wollen, einem aufgeklärten Kult nicht verschließen können. Zumal sie dann wissen, wie er funktioniert. Weil es für nicht wirklich willensfreie, sondern meist den Gefühlen, Emotionen des kulturellen Gedächtnisses hörigen Menschen notwendig ist, dass Weisheit im gemeinsamen Sinn statt Aberglauben, wie eingefleischter Gier, Egoismen, Ängste…, die in Wirklichkeit meist das Verhalten bestimmen, zur intrinsischen Motivation, menschlichen Krone im schöpferisch/öko-logischen Sinn wird.

Wie heißt die Krankheit, bei der nun auch bei der Geschichte der Bergpredigt ein allegorisches Verständnis verlangt, aber selbst verweigert, weiter das Heil für Juden und Griechen in einem angeblich hochgejubelten jungen Mann begründet wird? Denn anders als bisher, wird von der Heidelberger Hochschullehrerin nun auch nicht mehr unterstellt, dass in der Bergpredigterzählung die Volksversammlung eines jüdischen Heilspredigers nur etwas ausgeschmückt wurde, um diesen als Helden aufzuwerten. Die Bergpredigt wird als eine fiktive Geschichte gedeutet, in der das Heil für Juden und nun auch Pagane im Sinn des Alten Testamentes als große gemeinsame Speisung beschrieben ist. Damit ist doch mehr als deutlich was hier als Heil für Juden und Griechen beschrieben wird. Wie nicht der unterstellte schriftgelehrte Handwerker große Töne spuckte, sich über das stellte „was den Alten gesagt wurde“. Kein besonders schlauer Rabbi ist jetzt als das neue, universale Recht „Jesus“ aufgetreten oder wurde zum Gesalbten „Christus“ für Juden und nun auch Griechen gemacht. Hier war ein universales Heil, neues Recht als Gesalbter (Christus), so König der Könige. Das nicht in traditionellen Buchstaben, noch weniger in einem galiläischen Guru oder Auferstehungsvisionen seiner Groupies, sondern nun eindeutig in zeitgerechter Weisheit nach früher griechischer Naturwissenschaft begründet war. Die nicht nur nach „Jesus Sirach“ im Sinn hebräischer Väter verstanden wurde. Mit der Spider-Man-Machung, Verherrlichung eines mit Weisheit identifizierten Handwerkersohnes ist weder die Zeitgeschichte, noch sind die Geschichten erklärbar, die biblisch-bildhaft als wegweisend zu verstehend ist.

Allein wer nun auch die Bergpredigt, wie alles Weitere allegorisch deutet. Wie kann der im Wissen, dass das nun auch Griechen geltende Heil in der Weisheit nach nun wissenschaftlicher Naturlehre (Logos) als Gesalbten „Christus“, wie Recht „Jesus“ lag, ein Aufwärmen alter Lehren, Mythen in einem Wanderprediger unterstellen? Der sich entsprechend der Stämme Israels 12 Freunde als Jünger suchte. Die Arbeit an allem heutigen Wissen, so sämtlichen ernsthaften Vorlesungen (wie sie auch unter Worthaus eingestellt sind), nachzuweisen, wie die Weisheit als Christus das Thema war. Die kann ich mir mit Blick auf Markus und die synoptischen Evangelien, denen Markus als Vorlage diente, sparen. Und wie nicht allein die heute als Gnosis (Erkenntnis, Weisheit) geltenden urchristlichen, sondern auch die Paulus und Johannes-Texte von philosophischer Weisheit in kosmologischer Begründung handeln. Das ist an der Hochschule kein Geheimnis mehr. Aber nicht allein in den Reden Jesus, seinen Taten, allein an den Jüngern der synoptischen Geschichten und deren Berufung wäre zu zeigen: Hier ging es nicht um einen Rabbi oder Wanderphilosophen, dem sich 12 Schüler anschlossen oder angedichtet wurden. Bei Christus ging es um zeitgerechte Weisheit im Sinn allen Lebens. Die als Recht „Jesus“, wie wahre Herrlichkeit, König, damit intrinsische Motivation von somit selbstverant-wort-lichen Weltbürgern künftig mehr denn je gebraucht wird.

Wo beschrieben wurde, wie das Heil erst den Juden gegeben war, dann von diesen verlassen wurde und die Paganen, die von den Krümeln des Tisches aßen, nicht weiter als Hunde abgelehnt wurde. Da ist es nicht um die Spider-Man-Machung eines heilspredigenden Handwerkersohnes gegangen. Da kennen wir den geschichtlichen Sachverhalt. Der sich heute scheinbar wiederholt.  

5.     Hochschulehre kann Weisheit zum Licht, Motivation der Welt, Krone werden lassen

Die Hochschullehre ist gefragt. Sie wird hier erneut gebeten, die Weisheit im Sinn des ökologischen Ganzen als christliches Wesen zu bedenken und so die wissenschaftliche Voraussetzung für ein völlig neues Glaubens-, Gottes-, Weltverständnis zu schaffen. Bei dem Weisheit zur gemeinsamen menschlichen Bestimmung, intrinsischen Motivation von damit mündigen Weltbürgern werden kann.

Als ich den über 30 Jahre in Heidelberg lehrenden, noch 2006 dort für das Neue Testament verantwortliche, damals meist gelesenen Theologen Klaus Berger aufgrund seiner in kirchlichen Bildungseinrichtungen besuchten Vorträge vielfach anschrieb und bat, das Wesen des von ihm theologisch Beschriebenen in naturwissenschaftlicher Lehre/Logos: Ökologie, Evolution zu bedenken: www.neu.theologie-der-vernunft.de. Da war er nicht von einem jungen Mann abzubringen. Ich sollte mehr in der Bibel lesen, statt auf den Logos zu insistieren, war sein einzige Antwort. Doch dass es dort nicht um einen radikalen Rabbi ging, wie er nun auch aufgrund Bergers Lehre und seinem Beharren hinten herauskommt, hat er selbst in „Die Bibelfälscher“ deutlich gemacht. Denn dort beharrt er auf die hoheitliche Gestalt, den Christus, wahren Gottessohn. Was jedoch mit einem egal wie gestrickten jungen Juden nicht mehr zu machen ist. Aber noch mehr wird in der gesamten Arbeit des dann in Verruf Geratenen, wie seiner theologischen Auseinandersetzung mit anderen Denkweisen deutlich, wie der heute für historisch Gehaltene das Gehirngespinst eines Kurzschlusses ist.

Doch den Vorwurf, den er nun seinen historisch-kritischen Nachfolgern aufgrund des zur völlig belanglos Geworden dann in Bibel TV (ehemals las ich von ihm in Zeit oder FAZ) machte, sie würden nicht nur die Bibel verfälschen, sondern so zur Bedeutungslosigkeit des Christlichen Glaubens und Säkularisierung der westlichen Welt beitragen. Den muss er sich selbst gefallen lassen. Die Zeit für sein Beharren auf einen postmodernen Christus, wie er in der Bibel steht, ohne dies zeitgemäße zu erklären, ist um. Doch genau dafür ist uns nun das Wissen gegeben.

Beim Glas Rotwein im Keller der evangelischen Akademie der Pfalz in Enkenbach war es noch zu früh. Damals konnte ich die von ihm dort mit Gerd Lüdemann (der die Auferstehung nur als Vision von Sektenanhängern sieht, so heutige Lehre) zwei Tage geführte Diskussion über einen wiedererweckten Juden noch nicht als absurd zu entlarven. Doch nach dem, was mir inzwischen der Alttestamentler Manfred Oeming über die in Ordnung der Natur, so universale wissenschaftliche Weisheit als Wort Gottes, Recht „Jesus“ und so wahren Gesalbten „Christus“ beibrachte. Da ist es nicht nur aufgrund des geschichtlichen Wissens um die Begründung von Weisheit auch der Hebräer in Naturlehre/Logos unumstößlicher Fakt: Wo das Recht, Weisheit dann in griechisch-naturwissenschaftlicher Lehre begründete und volksgerecht in menschlicher Wesentlichkeit vermittelt war. Da war logischerweise die Weisheit mehr als in der Gallionsfigur Salomo leibhaft, mit Haut und Haaren als auch Griechen geltender Gesalbter lebendig. Sie war so zu einer Motivation geworden, wie sie künftig als menschliche Krone gebraucht wird. Und so war und bleibt der aufgeklärte Verstand des Verfallenen die absolute Voraussetzung nicht allein christlichen Glaubens.

5.1.          Kurz-schluss ist nur wissenschaftlich zu beseitigen

Was ein Kurzschluss im Stromkreislauf verursacht, ist bekannt. Und welche Folgen der heutige Kurz-schluss bei der Frage nach dem christlichen Wesen, so absoluten, einzigen Glaubensgrund hat, muss nicht weiter ausgeführt werden. Doch nur die Hochschullehre kann diesen Kurzschluss beheben, neue Schlüsse ziehen, lichtbringende Verbindungen herstellen. Um die wissenschaftlichen Voraussetzungen zu schaffen, damit Weisheit im gemeinsamen Sinn, die für unsere Zukunft die Voraussetzung ist, im evolutionär erwachsenen Kult zur gemeinsamen Bestimmung, in Begeisterung für alle Natur gelebt wird.

Ob der heute für historisch Gehaltene ein Rabbi, Kyniker oder Essener war, ist ebenso egal, wie die unterstellten Kinder mit Maria Magdalena, der Aufenthalt in Indien oder sonstige Spekulationen. Wobei an den unzähligen Jesus-Büchern, ob kritisch oder dogmatisch, sämtlich nachzuweisen wäre, wie die heutige Hypothese nicht sein kann. Wie Weisheit das Thema war. Selbst ob dessen Auferstehung die Vision seiner Anhänger war, wie heute gelehrt oder er leibhaft aus dem Grab gesprungen wäre. Das ist eigentlich egal. Das hat weder etwas mit dem neuen universalen Recht zu tun. Noch der Offenbarung des gemeinsamen Sinnes allen Seins, so Weisheit als Gesalbten (Christus), damit einer Motivation, wie sie künftig als menschliche Motivation, Krone gebraucht wird.

Es geht nicht um die Neuerschaffung der Welt. Aber die Folgen für die Gesellschaft, dass es bei Jesus Christus um die heute oft gewollte Weisheit im Sinn des ökologischen Ganzen geht, die übersteigen alle naturwissenschaftlichen Erfindungen und Erkenntnisse. Die wie u.a. die sich nach Darwin durchsetzende Natur-, Evolutionslehre mit zur Bedeutungslosigkeit des bisherigen Glaubens, scheinbaren Gottestod führten. Die in Wirklichkeit aber Voraussetzung für die hier bedachte Revision, ein aufgeklärtes Verständnis sind. Wenn die Hochschullehre in wissenschaftlicher Weisheit den Grund nicht allein des Christentums erklärt. Und sich dann die kirchlichen Autoritäten wie gezeigt hierzu logischerweise bekennen, nur beim heutigen Wort, wie eigener Dogmatik zu nehmen sind. Dann führt dies zu einem völlig anderen Welt-, Glaubens-, Gottesverständnis. Denn wenn zeitgemäße Weisheit, Weltvernunft von Hochschullehre, wie kirchlicher Autorität als Grund christlichen Glaubens bekannt, so aufgeklärt als das eigentliche Wort Gottes, damit Jesus Christus verstanden wird. So in konsequenter Folge auch in anderen Weltreligionen die ökologische Weisheit als ursprünglicher Grund bedacht und zur Bestimmung von damit Weltbürgern wird. Dann führt dies möglicherweise zu einem neuen Kapitel in evolutionärer Entwicklung der Menschheitsgeschichte.

Wenn im Christentum kein Handwerkerjunge, der alles nicht war und sein Vater im Himmel, sondern die die auch in anderen Religionen anfänglich bestimmende Weisheit an Stelle alter, nationaler Glaubensgesetzlichkeit, wie zu Gottheiten gewordenen Gründer wissenschaftlich an den Anfang gestellt wird. Dann kann in Revision der Religionen Weisheit im gemeinsamen Sinn auch statt menschlicher Selbstherrlichkeiten (u.a. egoistische Kapital- und Konsumherrlichkeit) wie ideologischer Partei-Herrscher in einem aufgeklärten, erwachsenen Kult zur intrinsischen Motivation von damit selbst-, weltverantwortlichen Menschen werden.

5.2.          Hochschullehre entscheidet auch über Krieg und Friede

Auch Kriege beginnen im Bewusstsein der Menschen, besser im Unterbewusstsein. Bei dem das dem kulturellen Gedächtnis zugrunde liegende Verständnis des Glaubensgrundes eine maßgebliche Rolle spielt. Was sich nicht nur im Verständnis einer bereits hinter dem 1. Weltkrieg stehenden angeblichen Herren-Rasse, beim Antisemitismus, wie heute bei Islamisten, die die Welt bedrohen, ebenso bei Amerikanern, die mit der Christusfahne das Kapitol stürmten, beobachten lässt. Auch daher bedarf es eines aufgeklärten Verständnisses der Religionen. Denn das Zusammenhörigkeitsgefühl, die Weltverbundenheit, Weltverantwortung, lässt sich weder als globale Transzendenz der Menschlichkeit herbeireden, spirituell bewirken oder als allein neue rassenfreie Ethik rein schulisch erziehen. Noch lässt sie sich das allein durch Wissen, wie alles zusammenhängt, wir voneinander abhängen herstellen. Die Liebe zur ganzen Menschheit, zur Natur, allem was uns umgibt, wie zum dem Planeten, auf dem wir leben, fällt nicht plötzlich vom Himmel. Dazu bedarf es künftig auch in der Funktion, wie ihren Instrumenten völlig rational erklärbarer Vernunft-/Weltreligionen. Die Weisheit im gemeinsamen Sinn „Weltvernunft“ zur intrinsischen Motivation der Menschen wachsen lässt. Menschen, die wie heute selbst die neurologische Forschung zeigt, in Wirklichkeit nicht willensfrei sind, sondern egoistischen Trieben, Gefühlen, Emotionen, Affekten, maßgeblich auch nach dem kulturellen Gedächtnis im Unterbewusstsein eingefleischten Herrlichkeiten, so auch denen des Aberglaubens folgen. Die sich daher heutige Weisheit zur wahren Herrlichkeit, Motivation machen müssen. Und dafür kann für die die Hochschullehre die Voraussetzung schaffen kann.

Wenn sich die Kirchenoberhäupter nicht mehr auf die Bibel berufen, sondern die „Ökologie des Menschen“, von der sie als Weisheit sprechen, zeitgemäß begründen. So Benedikt XVI. in seiner letzter großen Rede vor dem Bundestag das universale Recht in Bezug auf Salomo, wie die Stoa (damit das Wort Gottes, wie nach heutigem Wissen nicht nur den hebräisch-historischen Jesus Christus) in Natur, ökologischer, statt traditioneller Lehre zu bedenken gab. Und sich in zeitgemäßer Weisheit auch die Umwelt-Enzyklika von Franziskus über ein ökologisch, wie sozial gerechtes Leben, nun mit Blick auf Corona in neuer Enzyklika auch der Gemeinsinn als Voraussetzung für unsere Zukunft begründen. Ebenso wie sämtlichen Posts und Predigten protestantischer Pfarrer/innen zeitgemäße Weisheit zugrunde liegt. Dann zeigt all dies. Die Zeit ist reif. Auch die katholischen Kirchenoberhäupter sind in ihrer „Ökologie des Menschen“ beim „Wort“ zu nehmen. Um internationale, als maßgebend für Zukunft, Glück und Gesundheit anerkannte ökologische Weisheit als Wort Gottes, Jesus Christus, Lehre des Propheten, wie als Weg, Schicksal, damit Tao oder Dharma im Sinn der östlichen Weisheitslehrer zu verstehen. Um die für unsere Zukunft notwendige Weisheit so mit allen altbekannten und modernen Instrumenten, Techniken der verschiedenen Kulturen in ihrer Funktion völlig rational begründbaren Welt-/Vernunftreligionen zur intrinsischen Motivation, Krone von damit mündigen Weltbürgern werden lassen.

Auch wenn der völlige Weise nie sein wird. Ohne Zweifel macht es einen ganz gewaltigen Unterschied, ob der offenbarende Grund des Kultes, wie rechten Lebens weiter in den Buchstaben nationaler Schrift begründete wird, an die zu glauben ist. Oder ob im natürlichen Weltganzen, evolutionären Lebens-/Geschichtsfluss, damit wissenschaftlicher Lehre, die bisher als Gegner des Glaubens galt, das Gotteswort, Wille Allahs… verstanden wird.

5.3.          Gemeinsamer Sinn als höchste Wesentlichkeit: Gott

Nichts ist unwesentlicher, als das, was heute nicht zuletzt aufgrund eines Handwerksohnes meist nach alten Begriffen, Bildern, Buchstaben als recht menschliches himmlisches Wesen angenommen, geglaubt werden soll. Was aber auch nicht der anfängliche Grund des Glaubens war, daher keine neuen Religionen, sondern deren Re-vision notwendig macht. Denn ob der gemeinsame Sinn, so Grund allen Seins, Werdens, auf den allein die uns als Christus bekannte Weisheit verweist, von dem sie ausgeht, künftig von Menschen geliebt, geehrt, daher gelebt wird. Das ist mehr als Wesentlich für die gemeinsame Zukunft der Welt.

Während Gott als wissenschaftlich Tod erklärt, dem Buch nach vergeblich ein recht menschliches Wesen bewiesen werden soll. Was von meist naturwissenschaftlichen Neuen Atheisten zu recht polemisch angegriffen wird. So dann meist eine bedeutungslos gewordene persönliche Gottesvorstellungen, oft ein menschliches Spiegelbild im Himmel geglaubt wird. Da macht die wesensgleiche wissenschaftlich begründete Weisheit den Gott der Väter, den Sinn, Grund des kreativen Ganzen, allen Werdens offenbar.

Die Weisheit, in der das öko-logische Ganze kreativ-sinnvoll zusammenwirkt, die von den Evolutionsbiologen in sämtlichen natürlichen Prozessen, selbst den menschlichen Gefühlregungen offengelegt wird. Die verweist auf den gemeinsamen Sinn, Grund, in dem wir offensichtlich Leben müssen. Aber wir brauchen heute keine kosmologischen Begründungen mehr. Allein die kulturelle Begründung, die sich aus kosmologischer, ökologischer Realität ableitet, genügt.

5.4.          Weisheit der Zeit offenbart den gemeinsamen Sinn…

…Wie wir nicht nur aufgrund der großen, weit über den Klima-Kollaps hinausgenden ökologischen Herausforderungen oder Virenbedrohungen (ob zum Übertragungs- oder Impfschutz, wie zur Krisenbewältigung) im gemeinsamen Sinn aller Welt zusammenwirken, uns gemeinsinnige Weisheit zur Motivation machen müssen.

…Wie wir in arbeitsteiliger Welt-AG und wachsender Masse von Menschen, wie technischer Möglichkeiten des so zum naturbeherrschenden Anthropozän gewordenen Affen darauf angewiesen sind, dass Menschen im gemeinsamen Sinn, Grund des ökologischen Ganzen, zusammenwirken.

Wie nicht nur Friede, sondern selbst die gesunde Herstellung von Nahrungsmitteln in einer immer arbeitsteiligeren Globalisierung davon abhängt, dass Menschen nicht aus egoistischen, kapitalistischen Trieben handeln, sondern angetrieben, motiviert und verantwortlich im gemeinsamen Sinn weise zusammenwirken.

…Wie Wohlstand, der unser kurzes Leben überdauern soll, nicht allein für die Enkel, sondern die Zukunft der Welt von vielen engagierten, gerade jungen Menschen (im gemeinsamen Sinn) angestrebt wird, nur zu machen ist, wenn Gemeinsinn zur höchst wesentlichen Motivation, darin begründete, wie darauf verweisende Weisheit zur Krone wird.

Was den Hebräern statt der verworfenen menschlichen Gottesbilder unsagbar, unabbildbar war, sie in früher ökologischer Ordnung, der Kreativität des Ganzen begründeten, so dann in griechischer Weisheit als der „eine und einzige“ offenbar war. Das ist auch der menschlich unbestimmbare gemeinsame Sinn, Grund, der den gottesbildfreien kosmologischen Religionsmodellen des Ostens zugrunde liegt. Der heute berechtigte Vorwurf gegenüber dem Monotheismus, Gewalt zu erzeugen, geht auf das Konto nationaler Gottesbilder, vorgesetzter, absolut gesetzter Herrlichkeit. Es macht zwar einen „gewaltigen“ Unterschied, wenn sich die Menschen aufgeklärt gemeinsam auf Weisheit berufen, ist aber das Gegenteil bisheriger Absolut-Setzung eigener Lehren, Glaubensvorstellungen, sondern Voraussetzung für kulturellen Friede. Menschen, die sich auf Gottheiten nationaler Bücher, Traditionen berufen, werden sich immer weiter bekämpfen, statt eine gemeinsame Weltverantwortung zu entwickeln. Auch wenn sie sagen, dass es doch nur einen Gott gäbe. Was immer das bei dem Vater des heute unterstellten Handwerkerjungen als Glaubensgrund dann sein soll.

Womit künftigen Berufsschullehrer/innen in Mannheim bei einer naturfreien Gotteslehre, die so auch frei von fundamentalistischen Vorstellungen sein sollte, nur noch als eine für das Verhalten völlig unrelevante letzte Hoffnung als Glaubensrelevanz vermittelt wurde. Wobei bei dem auf seine Berufung zum Professor wartenden Priester, der u.a. von katholischen Meinungsführern wie Markus Striet ausgebildet war, logischerweise weder der heute unterstellte Jesus, noch weniger wissenschaftliche Weisheit der Zeit vorkommen konnte.

5.5.          Ende sinnloser Rede, sinnloser Religion

Auch wenn unsere Pfarrerin nicht nur bei Beerdigungen vom Grund sprach, der alles aus sich hervorbringt. Was soll alles sinn-los gewordene Geschwafel von Gott bei einem besonders schriftgelehrten Handwerkersohn, der seinem Vater in der Werkstatt halt, aber seinen wahren Vater einzig offenbarte? Wenn meine Nachbarin so ihre Glück- oder Gesundheitswünsche „im Namen Gottes“ beendet. Dann nimmt das heute niemand mehr ernst. Wie die Weisheit im gemeinsamen Sinn für Glück, Gesundheit, wie die gemeinsame Zukunft die Voraussetzung ist. Und wie sich Menschen dafür begeistern, sich so Sohn und Vater (Weisheit, wie ihr Sinn, Grund) zu Ihrer Motivation, sich zu eigen machen müssen, kann erst in einem aufgeklärten Verständnis bedacht werden.

Menschen, die sich zu offensichtlicher gemeinsamer Weisheit bekennen, in der sie einen gemeinsamen Sinn, Grund allen Lebens sehen, sind noch zwar noch keine Brüder. Ihnen ist als Vater noch kein gemeinsamer Sinn bestimmend, der über allen menschlichen Vätern, Herrlichkeiten, Ideologien, Rassen steht. Doch in erwachsenen Welt-/Vernunftreligionen können sie Weisheit im gemeinsamen Sinn zu ihre Bestimmung, Motivation machen. Um dann statt eingefleischter Triebe, Ängste, Affekte und menschlicher Herrlichkeiten in der Weisheit zu leben, die sie oft bereits wollen. Von der sie wissen, dass sie nicht nur Voraussetzung für Zukunft, sondern auch Glück und Gesundheit ist.   

Was spricht dagegen, dass…

…die heute offensichtliche, zeitgerechte, gegenseitige gepredigte Weisheit, als offenbarende Wesentlichkeit zu verstehen. Die nicht nur dem der Bibel, der dort beschriebenen rechten Lebensweise zugrunde liegt. Um Weisheit selbstverantwortlich im Kult in altbekannten Namen zu feiern, mit allen bekannten, Kultur- so auch Mediations-Techniken, wie modernen Instrumenten einzuverleiben und daher zu leben?

…als christliches Wesen „Jesus Christus“ nicht weiter ein junger Mann, der alles nicht war, sondern die in Ökologie, Evolution, so auch Menschheitsgeschichte begründete Weisheit verstanden wird? Die logischerweise auch in anderen Gründergestalten, Glaubensschriften spricht. Die heute nicht allein von den Weltorganisationen vertreten wird. Der auch dort, wo sie für unsere Gesundheit als maßgebend erkannt ist, ihr gemeinsamer Sinn nicht abgesprochen werden kann.

…Gott damit nicht weiter als abgeschrieben, wissenschaftlich tot gilt, vergeblich bewiesen werden, in Weltkrisen bezweifelt wird. Weil er weder Auschwitz, Corona, noch die ökologische Selbstvernichtung verhindert habe, aber geglaubt werden soll. Sondern wie vom christlichen Wesen gesagt wird, allein die Weisheit den gemeinsamen Sinn aller Natur, Lebens, Welt offenbar macht.

Ein Sinn, der selbst der dem Engagement naturwissenschaftlicher Atheisten zugrunde liegt. Die es als Weisheit, Weltvernunft sehen, nicht ohne Sinn in zeitgerechter negativer Theologie die Welt von gestrigen menschlichen Gottesbildern befreien zu wollen. Die so ähnlich wie antiken Denker polemisch von menschlichen Monstern im Himmel reden. Denn den Alten galt kein Monster, sondern ein Sinn, den auch naturwissenschaftliche Atheisten im natürlichen Lebensfluss sehen, nach bisheriger Ablehnung, um nicht mit dem christlichen Gott zusammengesehen zu werden, inzwischen der Natur bestätigen. Der nicht allein bei Menschen über die Genweitergabe hinausgeht. Weil es auch in der Natur nicht reicht Samen zu streuen, sondern selbst die Tiere in artgerechter ökologischer Weisheit für ihre Zukunft sorgen. Was beim Homo Sapiens als Weisheit „Ökologie des Menschen“ geschehen muss. Und da diese, wie sich zeigt Menschen nicht angeborener Instinkt ist, muss sie eingefleischt werden, um dem natürlichen Sinn zu entsprechen.  Der dem kreativen Ganzen zugrunde liegt, den jeder Wissenschaftler u.a. in seinen biologischen Versuchen, wie kosmologischen Berechnung über die Entstehung und Unendlichkeit des Alles voraussetzt. Weil er diese erst möglich macht. Und der so transzendent ist, dass wir davon ausgehen, dass auch nach Zerstörung des ökologischen Erdganzen wieder etwas wächst.

…so Menschen nicht verschiedenen traditionellen nationalen Glaubensvorstellungen dienen, sondern in deren aufgeklärtem Verstand den gemeinsamen Sinn, Grund allen Lebens lieben, ihn, wie die hierin begründete, auf ihn verweisende Weisheit feiern und leben.

5.6.          Die Hochschullehre hat es in der Hand

Es liegt an der Hochschullehre, zumindest die Weichen dafür zu stellen, damit öko-logische Weisheit als Wesen nicht allein des christlichen Glaubens bedacht wird. Worauf wartet die Hochschullehre noch?

Wie kann es sein, dass…

…in Naturlehre, wie Welterfahrung, Geschichte, Evolution begründete Weisheit längst als rechte Lebensweise erkannt, nun auch in der Kirche gepredigt wird.

..in dieser Weisheit, die hellenistischen Juden, Verfassern als Recht, wie Christus galt, die gesamten Texte des Neuen Testamentes als Erfüllung des Alten Testamentes erklärt werden.

…wir inzwischen wissen, wie in der Ordnung der Natur, damit früher Ökologie begründete Weisheit auch Hellenisten Gotteswort, Recht, Heil „Jesus“ war und als wahrer Gesalbter „Christus“ statt menschlicher Herrscher, wie Mysterien- und Opferkult die Motivation der Menschen sein sollte.

Dann aber weiter ein junger Jude an den Anfang gestellt, so Weisheit als gemeinsamen Motivation verhindert wird, statt dafür die wissenschaftliche Voraussetzung zu schaffen?

Wieso gehen selbst Professoren, die Salomo im Begriff von Weisheit erklären, die dem gesamten Alten Testament und Kult zugrunde liegende Wort Gottes war, wie Denker, die Mohammed für eine Ummünzen von Christus nachweisen, von einem jungen Mann aus? Warum fällt es so schwer, den Weg frei zu machen, die wissenschaftlichen Voraussetzungen zu schaffen: Damit Morgen auch Moslems, die sich aufgeklärt weiter auf die nach dem Koran mit Isa/Jesus identischen Propheten berufen, nicht mehr u.a. in frauenverachtender Gestrigkeit oder Gewalt, sondern in Friede, einem Leben in Weisheit, wie sie die UN vertritt, den wahren Gottesstaat verwirklichen, so eine zeitgemäße „Ökologie des Menschen“ als Kalifat leben wollen?

Aber auch wenn das alles ein Wunschtraum bleiben sollte, der in gemeinsamer Weisheit lebende Mensch logischerweise eine Vision, aber ein ewiges Ziel bleiben wird. Allein die wissenschaftliche Redlichkeit und die Verantwortung gegenüber dem christlichen Glauben zwingt die heute in Wissen und Erfahrung begründete Weisheit als christliches Wesen, Grund unseres Glaubens, universales Wort Gottes zu bedenken, von dem die Bibel spricht.

Die Tatsachen, dass nicht nur alles, was vom christlichen Wesen an Bedeutung beschrieben ist, bedacht wurde, sich nur in Weisheit begründen lässt. Aber ebenso auch heute das Recht, die rechte Lebensweise sich nur in Weisheit im Sinn des ökologischen Ganzen definieren lässt. Und Weisheit als menschliche Motivation, wahre Herrlichkeit, Krone des Homo Sapiens die hier beschriene eschatologische Bedeutung, die gesellschaftlich heilvolle Relevanz hat.

Sich auch die offenbarende Funktion historisch, wie auch heute ausschließlich in einer Weisheit begründen lässt, die nicht „wesenseins“, sondern „wesensgleich“ mit ihrem Grund, Sinn allen Seins, Gott der Väter ist. Die auch am Anfang der Kirche im Verhältnis von Sohn und Vater oder den Strahlen und der Sonne definiert wurde, so heute zu verstehen ist. Weil Weisheit auch in ihrer kulturellen Bedeutung eine eigene Rolle, Aufgabe (Person) hat. In dem sie einzig auf ihren, damit den gemeinsamen, höchst wesentlichen und zu liebenden, im Sinn der Väter-Gottheiten zu ehrenden Sinn/Grund des ökologischen Ganzen, allen Lebens verweist. Nach dem in ökologischer Weisheit zu leben die Voraussetzung für menschliche Zukunft ist. Das alles sollte für die Hochschulwissenschaft Anlass sein, ihre Hypothese von einem Handwerkersohn, der alles nicht war in Frage zu stellen. Um die dem Neuen Testament bestätigte Weisheit als Recht, Erlösung, wie universale Offenbarung und so nicht allein als das christliche Wesen zu bedenken. So die wissenschaftliche Voraussetzung zu schaffen, damit Weisheit im erwachsenen Kult Mensch, die für unsere gemeinsame Zukunft unabdingbare Krone des „Homo Sapiens“ werden kann.

5.7. Zeit für den weisen Affen, erwachsene Welt-/Vernunftreligionen

-Wie es in allen Weltreligionen, so auch im Christentum um in natürlicher Schöpfung begründete Weisheit ging. Wie es Aufgabe der Philosophen war, diese zu bedenken. Und so auch Gott kein Produkt menschlichen Glaubens, sondern der gemeinsame Sinn aller Welt, Weisheit, nur so wahrzunehmen, zu lieben und in Weisheit zu leben ist.

-Wie Religionen zur Natur des Menschen gehören, mehr denn je notwendig sind und sich in evolutionärer Entwicklung des Menschen verändern, anpassen, wachsen, einer Re-vision unterzogen werden müssen.

-Wie sie funktionieren sollen, welche Funktion hierbei ein die Weisheit repräsentierender, herrschender König hatte. Wie dieser in allen Kulturen gebraucht wurde, so Hochkulturen und ihre Wunderwerke, Wissenschaften entstanden oder vergingen. Wie Weisheit als menschliche Krone in Zukunft mehr denn je dessen Rolle einnehmen, nicht nur Heil, Recht „Jesus“ sein, sondern so zum wahren König „Christus“: Motivation werden muss.

-Warum es daher Zeit für Welt-/Vernunftreligionen ist, die in freien Gesellschaften des zum naturbeherrschenden Anthropozän gewordenen Affen Weisheit zur intrinsischen menschlichen Motivation von somit Weltbürgern machen.

Das alles ist völlig logisch, wenn man sich abschließend kurz die seit Darwin & Co. bekannte menschliche Geschichte und seine geistige Beschaffenheit, wie die heutige Situation, weitere Entwicklung vor Augen führt:

Der Affe ist von den Bäumen gestiegen, selbstbewusst, gleichzeitig aber aufgrund seiner wachsenden Masse und technischer Möglichkeiten zur gefährlichsten Art geworden. Er ist selbstverantwortlich, muss selbst wissen, was gesund für Körper und Geist, zu essen oder zu trinken, wie zu leben ist. Auch wie er in sozialen Gemeinschaften, in Ehe und Familie zusammenleben, gleichzeitig ein menschliches Rudel, einen Schwarm bilden muss, ist selbst zu entscheiden. Und wie er in einer nicht allein ökologisch gegenseitig abhängigen, immer arbeitsteiligeren Welt-AG, ähnlich wie ein Armeisenvolk im gemeinsamen Sinn, in Weisheit leben muss. Das machen auch die ökologische oder nun gar eine Virenbedrohung mehr als deutlich.

Und zu all dem ist dem Homo Sapiens „Weisheit“ gegeben. Die zwar gewachsen ist, er sich aber zu eigen machen, einverleiben muss.

Schon die antiken Philosophen ob in Griechenland oder China wussten daher, wie Kulturen funktionieren, im menschlichen Kult Weisheit bzw. weise Tugenden zu eigen zu machen sind, um die Affekte des alten Affen, so Triebe, Gier, Ängste vor Anderen, Egoismen, Neid, falsche Einstellungen, wie Eigenschaften zu überwinden.

Und noch ohne die heutigen psycho- oder neurologischen Kenntnisse zu besitzen, haben als Kirchenväter geltende Philosophen wie Origenes oder Athanasius beschrieben, wie menschliche Kultur funktioniert. Wie Weisheit in alten Kulturwesentlichkeiten, Bildern, Vorstellungen Mensch werden muss.

Heute zeigen die Evolutionsbiologen, wie allzu menschliche Eigenschaften, Affekte, so auch egoistische Gier, Neid, ängstliche Abwehr, die ähnlich wie der Hunger nach Süß und Fett dem Menschen in Evolution einst sinnvoll waren, zu eigen wurden, nun zeitgemäßer Weisheit weichen müssen. Die Psychologen, inzwischen Neurologen beschreiben in ihren Werken, wie der menschliche Kopf funktioniert. Wie der Mensch nicht wirklich willensfrei ist, um das zu tun, was er als weise, sinnvoll erkennt. Wie er emotional eingefleischten Vorstellungen des kulturellen Gedächtnisses, Affekten folgt. Auch wie Bilder hierbei bestimmend sind, im Wandel der Zeit gebraucht werden, an bekannte Vorstellungen anknüpfen müssen, braucht nicht weiter ausgeführt werden.

Warum daher Zeit für eine Revision nicht allein der christlichen Religion gekommen ist, um was es dabei geht, warum sie notwendig sind, wie sie funktionieren müssen, um Weisheit im gemeinsamen Sinn Menschen zu eigen zu machen. All das ist daher kein Geheimnis mehr.

Und da der Homo Sapiens selbst im nun gegebenen Wissen, was weise wäre, zu doof ist, um die Welt zu retten, in Weisheit zu leben. Weil er seine Zukunft zerstört, statt in Weisheit gemeinsamen Wohlstand gestaltet. All das lässt erkennen: Die Zeit für Welt-/Vernunftreligionen reif. Es ist dafür höchste Zeit.

Warum aber all das erst bei Re-vision, so einem aufgeklärten Verständnis der Weisheit, statt einem Weisheitslehrer oder Guru als nicht allein christlichen Glaubensgrund zu bedenken ist. Das muss nicht erneut gezeigt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ökologische Weisheit war Recht (Jesus), König (Christus, Tao…), wird eigene Motivation

Voraussetzung für Friede, Zukunft, Wohlstand

Es ist eine Illusion, dass nationale Politiker, neue Gesetze zu ökologischer Lebensweise, Weltzusammenhalt führen. Doch damit aufgeklärte Menschen diese für Friede, Zukunft, gemeinsamen Wohlstand unabdingbar gewordene Weisheit sich selbst zur Bestimmung, eigenen Motivation machen und leben. Dafür kann die Voraussetzung geschaffen werden.

 Daher wird hier die Hochschullehre gebeten, ein aufgeklärtes Verständnis von Weisheit als nicht nur christliches Wesen anzustoßen. Selbst wenn vieles Vision bleiben wird. Es wird wissenschaftlicher Fakt: Gemeinsame Weisheit ist das Fatal-Fundamentalisten wesentliche Fundament aller großen Weltreligionen. Weisheit nach Ordnung der Natur war nach erst heutiger Lehre Hebräern Heil, Recht (Jesus), sollte als König, Gesalbter (Christus) die künftig gebrauchte Bestimmung, Motivation im Sinn aller Welt sein. Aufklärung über Jesus Christus als Weisheit ist Voraussetzung für erwachsene Welt-/Vernunftreligionen: künftig rationale Konzepte. Durch die sich in Selbstverantwortung auch naturalistische Atheisten die ihnen wesentliche Weisheit (statt Glaubensvorstellungen und Ersatzherrlichkeiten, u.a. Kapital und Konsum) gemeinsam mit Traditionalisten emotional zur Motivation „Krone“ machen. Weil wir nur so als dann mündige Weltbürger Weisheit, Weltvernunft als „Ökologie des Menschen“ leben, in Frieden gemeinsamen Wohlstand, Zukunft gestalten, statt zerstören.

Auch am Markusevangelium als grundlegender Jesusgeschichte wird daher gezeigt: Im Neuen Testament ging es um Weisheit im Heil der Hebräer, auch Griechen bestimmende Motivation, so erst historisch nachweislichen, echt heilsbedeutenden „Jesus Christus“:

-Weisheit, wie sie u.a. UN, Klima,- Friedensorganisationen vertreten. Die angesichts ökologischer, gar Virenbedrohung Voraussetzung für unsere Zukunft, wie Gesundheit oder Glück ist. Die aufgrund wachsender Arbeitsteilung in der Welt-AG und Masse von Menschen, wie technischen, u.a. digitaler Möglichkeiten universale Bestimmung werden muss. Weil dies beim so als Anthropozän nun naturbeherrschen Affen unabdingbar geworden, auch Voraussetzung für Weltfriede, künftiges Wohl ist. Die war nach erst heute gegeben Wissen Hebräern als Wort Gottes das allem Kult zugrunde liegende Recht, dann im Hellenismus in  Naturlehre (Logos) auf wissenschaftliche Beine gestellt auch Griechen Heil, Recht (Jesus).

-Weisheit, die Voraussetzung für Zukunft, Friede, Wohl ist, an Stelle von sinnlos geworden Glaubensgesetzen, Aberglauben, menschlicher Herrscher, Ersatzherrlichkeiten wie Kapital und Konsum zur intrinsischen Motivation, so Krone von Weltbürgern werden muss. Die sollte statt menschlicher Gottheiten, Mysterien, Kaiser, wie sinnlos gewordene, von Schriftgelehrten vertretene Buchstaben Beschnittener in Folge Moses die Herrlichkeit werden, als was sie Morgen gebrauch wird: statt Aberglaube wahrer Gesalbte (Christus), Wille Allahs, ähnlich Dharma, Tao… weltgültige Krone, Bestimmung, Motivation (Messias).

-Weisheit, die ihren ewigen Sinn offenbar macht, nach dem wir ökologisch leben müssen und gemeinsames Wohl mehren. Die war an Stelle alter Mythengottheiten, taub-nationalem Tempelkult Offenbarung natürlichen Sinnes. Der statt alter menschlicher Gottesbilder, wie einem Designer, auch heute bestimmende höchste Wesentlichkeit werden kann (Gott).

Ein heute als wissenschaftlich vorausgesetzter junge Mann, der dies alles nicht war, gewesen sein kann, was über ihn geschrieben, gedacht, diskutiert wurde, war nicht, an keiner Stelle das Thema. Bei „Jesus Christus“ ging es um bereits in Salomo personifizierte, wissenschaftliche Weisheit nach Ordnung, so im Sinn aller Natur, Zeit. In der sich die Geschichte, wie Bedeutung der biblischen Geschichten, Hoffnungen, logisch erklären lassen.

 Weisheit wird künftig aufgrund weltgesellschaftlicher, politischer Entwicklung, ökologischer, gar Virenbedrohungen aufgeklärt als das gebraucht, was sie sein sollte:

Bestimmung, die nicht in sinnlos gewordenen nationalen Traditionen, sondern allein im gemeinsamen Sinn ökologischer Wirklichkeit (jungfräulich) gezeugt ist. Ohne die wir als Recht, intrinsische Motivation, Triebkraft, menschlichen Krone, keine Zukunft haben. Die war nicht nur Heil, Recht (Jesus). Nach erst heutigem Wissen sollte kein König, sondern Weisheit als Gesalbter (Christus) die notwendige Motivation, Krone aller Welt werden (Messias). Visionären hebräischen Philosophen war sie nicht nur das allen Texten der Bibel, wie dem gesamten Kult zugrunde liegende Wort, Ausfluss eines so auch heute höchst lebendigen, zu liebenden, so lebenden Sinnes (Gottes). Nach heutiger Lehre war sie in früher Kulturreform ein alle Lebensbereiche umfassendes, menschliches Zusammenleben, wie u.a. den sinnvollen Ackerbau regelndes sozial-nachhaltiges BGB, Recht, Heil (Jesus). Sie sollte bereits in der Gallionsfigur Salomo statt Gottesbilder, Opfermysterien, wie nationaler Herrscher wahrer Gesalbter (Christus) im Sinne eines Weltameisenstaates sein (Messias). Diese Weisheit nach zeitgerechter griechischer Naturlehre war Christen künftig notwendige Motivation, Krone.

Da Weisheit im Sinn der Natur als „Ökologie des Menschen“ Voraussetzung für Zukunft oder Welternährung ist, wie gemeinsames Wohl bringt. Da steht die Relevanz erwachsener, rationaler Vernunftreligionen, die alle Medien nutzen, völlig außer Frage. So werden sich Menschen aus Selbstverantwortung zeitgemäße universale Weisheit, statt nationale Glaubensvorstellungen, wie Ersatzherrlichkeiten (u.a. Kapital und Konsum) emotional zur Motivation machen, so als mündige Weltbürger kreativ Zukunft und Wohl schaffen.

Inhalt: (nach zusammenfassenden Thesen und Weisheits-Begründung als Menschheitskrone)

1.     Warum Welt-/Vernunftreligionen in Evolution erwachsen müssen

1.1.          Kurzgeschichte der Fehlversuche gemeinsinniger Weisheit in Neuzeit

1.2.          Die menschliche Kultur ist auf erwachsenen Kult angewiesen

1.3.          Warum Weisheit wachsen, in Weltreligionen Mensch werden muss.

2.     Revision christlicher Religion für das 3. Jahrtausend - nach WORTHAUS:

2.1.          Denken und Glauben bedingen sich (Wissen war/ist dessen Grundlage)

2.2.          Wörtliches, ungeschichtliches Bibelverständnis ist Sackgasse

2.3.          Für jede Generation ist Glaube neu zu übersetzen, zu erklären

2.4.          Christlicher Glaube ist nicht statisch, sondern dynamisch

2.5.          Der Blick über den Tellerrand bereichert

3.     Revision der Religionen durch Logos/Weisheit als Gotteswort, Christus

3.1.          Revision, Reformen setzten Weisheit=Christus voraus

3.2.          Neue Wege: Weisheit als menschliche Bestimmung, Motivation, so Recht

3.3.          Heutige Hypothese ist Kurzschluss – vom Brett vor Kopf befreien

3.4.          Am Anfang war Weisheit als für Zukunft notwendige Krone

4.     Markus: Die Geschichte der Weisheit als künftige menschliche Krone:

Weisheit statt Wahnsinn

4.1.          Weisheits-Apostel als hellenistisch-jüdische Christus „Ver-jünger“

4.2.          Wie „Jesus“ in Reformation zu Recht ins Neue Testament kam

4.3.          Weisheit statt sinnlos gewordene, unwirksame Gesetzes-Traditionen

4.4.          Menschenrechte, Weisheit gründen in so offenbarem Sinn aller Welt: Gott

4.5.          Kein Weisheitslehrer, Weisheit war jüdischer König: „Christus“

4.6.          Zeitgerechte Weisheit war Hellenisten Recht: König, gemeinsame Motivation

4.7.          Ökologische Weisheit=Christus war Spider-Man, wird Weltretter: Messias

4.8.          Kein Rabbi war jüdische Weisheit als künftige Herrlichkeit

4.9.          Weisheit im Gemeinsinn war Gotteswort, wird Weltbestimmung

4.10.       Offenbarung des Einen und Einzigen allein in Weisheit

4.11.       Weisheit verweist einzig auf ihr zugrunde liegenden Sinn: Gott

4.12.       Weisheit wie ihr Sinn können wesensgleich Motivation, Mensch werden

4.13.       Weisheit und ihr Leiden an menschlicher Gestalt bis heute

4.14.       Wie heutige Hypothese mörderischen Aberglauben verursacht

4.15.       Die neue Gattung: Heilsgeschichte von Weisheit als Welt-Gesalbter

4.16.       Erfüllung des Alten Testamentes war nur in Weisheit

4.17.       Naturalistische Atheisten machen sich ihnen wesentliche Weisheit zur Krone

4.18.       Weisheit = Christus statt Wahnsinn

4.19.       Erst im historisch-bildhaften Verstand wird Bibel zukunftsweisend.

5.     Hochschullehre kann Weisheit zum Licht, zur Motivation der Welt werden lassen

5.1.          Kurz-schluss ist nur wissenschaftlich zu beseitigen

5.2.          Hochschullehre entscheidet auch über Krieg und Frieden

5.3.          Gemeinsamer Sinn als höchste Wesentlichkeit: Gott

5.4.          Weisheit der Zeit offenbart den gemeinsamen Sinn

5.5.          Ende sinnloser Rede, sinnloser Religionen

5.6.          Die Hochschullehre hat es in der Hand

5.7.          Zeit für den weisen Affen, erwachsene Welt-/Vernunftreligionen

 

Für den eiligen Leser:

Nach heutigem Wissen war Weisheit, die Voraussetzung u.a. für Friede, Zukunft, Wohlstand ist, für Hebräer, dann Hellenisten Gotteswort, Heil, Recht (Jesus), galt auch als Tao, sollte für Christen statt bisher bestimmende Gottessöhne, Könige, der Gesalbte (Christus) so künftig gebrauchte eigne Motivation, Krone eines Weltameisenstaates werden. Damit ist klar, wie der Vater Jesus, Grund Mohammed, ebenso von Tao oder Dharma nicht aber-zu-glauben ist. Wie ein natürlicher Sinn galt, der höchst lebendig, wesentlich der wissenschaftlich erkannten Weisheit, Welt zugrunde liegt. Der in Weisheit zu feiern ist, um sich diese zur eigenen Motivation zu machen, so in Frieden Wohl und Zukunft zu gestalten, statt zu zerstören.

Wer daran nicht interessiert ist, sollte Jesus wie „Gott einen guten Mann“ sein lassen, eine Klima-Kasko abschließen, den Untergang beweinen. Wer mehr will kann weiterlesen. Um mitzudenken, wie menschliche Kultur funktioniert. Wie ihren gemeinsamen Sinn (Vater) offenbarende Weisheit (Sohn) als Motivation, Krone des Homo Sapiens gelebt wird.

Thesen nach derzeitigem Wissen, wie gezeigt wird, Konsequenz heutiger Hochschullehre

1.     Jesus Christus: Weisheit, heute in Ökologie, Evolution, Welterfahrung begründet.

Die den Hebräern als Recht, Heil (Jesus), so als Gesalbter (Christus) galt, u.a. in Salomo personifiziert, nach universaler griechischer Naturlehre als Heil lebendig war.

Die weiten Thesen ergeben sich durch das aufgeklärte Verständnis, wie kein Handwerkersohn verherrlicht, sondern Weisheit kultgerecht personifiziert wurde.

 

2.     Wort Gottes: Zeitgerechte wissenschaftliche Weisheit im Sinn aller Natur, Welt.

Die als Jesus Christus, wie Lehre des letzten Propheten, ähnlich Tao oder Dharma zu verstehen ist, u.a. auch Indianern galt, nicht nur Bibel oder Koran zugrunde liegt.

 

3.     Gott: Aller Weisheit/Welt zugrunde liegender, so in Wissen offenbarer eigener Sinn.

Der transzendent allen Weltanschauungen zugrunde liegt, auch wenn diese als atheistisch gelten. Der zu lieben ist, um in Weisheit im gemeinsamen Sinn zu leben. Ein zur Durchsetzung eigner Moral absolut gesetztes Wesen, Designer, war, ist nicht.

 

4.     Weltreligionen haben ursächlich einen gemeinsamen Grund: Gottesreich auf Erde.

Ökologische Weisheit im gemeinsamen Sinn in Kulturkonzepten, ob Meditation, Gebet, Gesang… zur eigenen Motivation, Lebensbestimmung werden zu lassen.

 

5.     Glaube: Aller Kult gründet in Wissen, aber“glaube“ gegen, ohne Wissen war gestern.

Wo sich wissenschaftliche Weisheit als ursächlicher Grund der Weltreligionen zeigt, ist es Irrglaube, dass der Kult dem Gestern angehört, sondern ist er kulturnotwendig.

 

6.     Evolutionärer Sinn: Weltreligionen müssen für ein Leben in Weisheit motivieren.

Die Religionen sind als Voraussetzung für das Zusammenleben im Sinn der Natur in kultureller Entwicklung, Sessaftwerdung, Ackerbau, Bildung von Städten gewachsen.

 

7.     Evolutionärer Wandel:  Erwachsene Weltreligionen sind Voraussetzung für Zukunft.

Die geänderten Lebensbedingen des zum naturbeherrschenden Anthropozän gewordenen Affen in einer zu Stadt geworden Welt machen Reformen not-wendig.

 

8.     Voraussetzung für Friede, Wohlstand, Zukunft ist Revision, Reform der Religionen.

Aufklärung durch die Hochschullehre ist Voraussetzung, dass die auch für Glück, Gesundheit maßgebende Weisheit künftig als eigene Motivation gelebt werden kann.

 

9.     Verbrechen ist das Festhalten an gestrigen Vorstellungen.

Wie gezeigt, ist die Verhinderung von Aufklärung aufgrund überholter Vorstellungen ein Verbrechen an den Religionen, der Menschheit, wie deren gemeinsamen Sinn.

 

10.  Krone der Menschen: Weisheit als gemeinsame menschliche Bestimmung.

Das Wissen ist gegeben. Es liegt an der Hochschullehre die Voraussetzungen zu schaffen, damit Weisheit künftig Motivation mündiger Weltbürger werden kann.

Das Messias-Konzept als ewiges Ziel: Weisheit als Krone, Motivation der Menschheit

Die Messias-Hoffnung (künftiges Gottesreich) galt keinen vergötterten Menschen, Gurus, Mythen, sondern im Gegenteil: dem ohne menschliche Mittler, Gottheiten, Könige, Priester… in Weisheit lebenden Menschen, so Menschensohn. Im Königs-Konzept sicherte der Opferkult für in Pyramiden einbalsamierte (Gesalbte) Gottessöhne, Pharaonen, Priester, mythische Gottheiten, Leben in Weisheit nach Naturprinzipien, kosmischer Ordnung (Maat). Die die Pharaonen als Volksbestimmung zu herrschen hatten. Was erstes soziales Staatswesen, Weltwunder, Wissenschaften in langer Hochkultur ermöglichte. Weisheit als Maschiach (Gesalbter), eigene Krone, sollte Hebräern den Opferkult, Aberglaube ersetzen. Diese Bestimmung in Weisheit, die im Osten u.a. als Tao Te King bedacht wurde. Die wird ein ewiger Weg zum im gemeinsamen Sinn lebenden Weltameisenstaat bleiben. Doch statt nur zu protestieren, Daseinspessimismus, Vernunftdefätismus, Resignation, Rückzug ins Ich, Innerlichkeit, meditative Nabelschau im materiellen Egoismus, Kapitalismus, Konsumismus, Nationalismus weiterzuführen. Da zwingt uns die Zeit, über ein rationales, zeitgemäßes Messias-Konzept nachzudenken: Wie wird ökologische Weisheit künftig an Stelle nationaler Herrscher, Interessen, Aberglaube, Kapital oder Konsum zur menschlichen Motivation, Lebenswirklichkeit. Was so zu Frieden in Kultur, wie mit der Natur „kollektivem Messias“ führen könnte. Dieses Schalom, Leben in Frieden, in Harmonie der Nationen, wie mit der Natur setzt die heute mögliche Aufklärung über Weisheit als Wesen der Religionen voraus.

Auch wenn das philosophisch bedachte „Gelobte Land“ nie war, sein wird. Wo Israel liegt weiter meist fremde Könige, Mythengottheiten, Priester bestimmten, Opferkult galt. Und die messianische Hoffnung bis heute in Menschen gesetzt wird. Das völlig neue Verständnis des alten Weisheits-Ideals sagt uns: Hellenistische Juden, Weltbürger, die ihre Tradition auf bildhafte Weise verstanden, wie sie sich erst wieder durchsetzt, damit ihre Ahnen als Lehrer der Griechen sahen. Und denen wir so das Neue Testament verdanken. Denen galt kein Rabbi, Guru, sondern Weisheit nach wissenschaftlicher griechischer Naturlehre als Heil, Recht und Gesalbter: Jesus Christus. Wo Weisheit so Weltbestimmung werden sollte, waren Menschen, Rabbis, Religionsrebellen, wie auch Kaiser „falsche“ Messiasse. Völlig unabhängig weiterer Erkenntnisse, hier vielfältig vorgebrachter Belege oder der in Weisheit begründeten Eschatologie, Erlösungs-Hoffnung auch in anderen Religionen. Da löst sich so die Hypothese vom verherrlichten Handaufleger als folgeschwerer Kurz-schluss in Luft auf.

Allein das heute erst gegebene Wissen, wie im Ideal des Alten Testamentes Weisheit als wahrer König, Bestimmung, so Motivation werden sollte, sagt uns: Denker, dann auch die, die in Folge der Hebräer als noch christliche Kalife vom „Gelobten Land“ als Leben in Friede auch mit der Natur sprachen. Die waren keine traditionsgläubigen Spinner, sondern deren Gegner. Sie bedachten ein rationales Kulturkonzept. Wie es in einer wirtschaftlich, wie kommunikativ zum Dorf gewordenen Welt, in die zum naturbeherrschen Anthropozän gewordenen Menschen gegenseitig, so davon abhängig sind, dass Weisheit Sinn der Natur herrscht, Voraussetzung geworden ist. Und dafür ist heute das Wissen gegeben ist. Auch wenn sinnvollerweise Weise noch lauter von Jesus gesungen wird, sich Juden auf Moses, Moslems auf den letzten Propheten berufen. Wesentlich wird es sein, dass ökologische Weisheit im gemeinsamen Sinn in erwachsener, aufgeklärter Kultur auf emotionale Weise zur menschlichen Krone, Motivation von damit mündigen Weltbürgern wird.

Vorweg: Der Weise, Leben im schöpferischen Sinn, Wille Allahs, Wort Gottes, Tao…

Der vollkommene Weise, was der Mensch auch mit hier im aufgeklärten Kult angestrebter Motivation von Weisheit als Bestimmung, Krone nie sein wird. Der würde unvoreingenommen von traditionellen Glaubensvorstellungen, politischen Ideologien, persönlichen Affekten, ähnlich willkürlichen Mehrheitsmeinungen, allein im Sinn des ökologischen Ganzen, evolutionärer Weltentwicklung (jungfräulich) fragen: Wie kann ich mit meinem körperlich-geistig zu mehrenden Vermögen in Leistung Zukunft gestalten, Leben im gemeinsamen Sinn weitergeben, so auch das von mir und aller Enkel optimieren?

Die Engel haben für ihn keine Flügel, tragen aber oft weiße Kittel. Die Mittler schöpferischen Rechtes sind für den Weisen weder Koran- noch Bibellehrer oder beliebige Moralapostel, sondern heutige Medizinmänner, u.a. Ärzte. Inzwischen sagen Naturwissenschaftler, was im schöpferischen Sinn ist, wie wir das Weltklima erhalten, auch sonst im ökologischen Sinn, nachhaltig, gesund leben müssen. Die wissen auch, welche Zusatzstoffe Nahrungsmittel lecker, so zum Gewinn der Aktionäre machen, aber für die Gesundheit, Zukunft der Menschen schädlich sind. Was wir essen sollten, wie gesunder, zukunftsgerechter Ackerbau, wie die gesamte Weltproduktion zu betreiben ist, muss nach bestem Wissen ausdiskutiert werden. Auch welche Verhaltensweise gegen eine Virenbedrohung hilft, lässt sich nicht in alten Glaubenslehren begründen. Was wachsender wissenschaftlicher Erkenntnis, Geschichts-, Welterfahrung en-spricht, ist Weisheit: war, ist Sprache, Wort Gottes.  

Wie diese Weisheit über das alltägliche, soziale Miteinander hinausgeht, was für die Gesamtheit der Weltgesellschaft wesentlich ist, wird u.a. von UN, Weltklima-, Ernährungs- oder Friedenkonferenzen vertreten. Aber auch in Ehe und Familie verhält sich der freie, nicht allein christliche Weise naturgerecht-grün, menschlich-sozial. Nicht Tradition, beliebige Gewohnheitsmoral, Glaubenslehre, fehlleitende Triebe, ethische Neigung oder Naturrecht sind maßgebend. Solange aber die Natur zwei Geschlechter hervorbringt, die Kinder zeugen und sie in Liebe erziehen, für das Leben ausbilden müssen. Und die Evolution in ihrer Weisheit dafür Frau und Mann selbst sozial unterschiedlich begabt. Da will der Weise nicht im beliebigen Strom schwimmen, nur Strom und Sprit sparen, sondern sich auch hier als humanistisches Wesen öko-logisch, zeit-, naturgerecht im Sinn der Gesellschaft und ihrer Zukunft, wie dem Glück aller leben. Er fragt: Welche liebevolle, gleichberechtigte Lebenspartnerschaft führt im Sinn der Natur/Welt zum Glück der Kinder, Eltern, Großeltern, dem Wohl der Gesellschaft und Zukunft. Ob eine beliebige Kurzzeitpartnerschaft ohne familiäre Verpflichtung weise, Segen für die Menschheit ist? Das wäre auch mit Blick auf vielfaches Leid, soziale Probleme, wie kaum finanzierbare staatliche Ausgaben für familiäre Leistungen, u.a. Alleinerziehende, auszudiskutieren.

Doch warum ökologische Weisheit an Stelle von menschlichen Herrlichkeiten zum Gesalbten, so zur gemeinsamen intrinsischen Motivation und so Recht, Krone werden muss, wie es bereits visionäre Philosophen der Hebräer, wie ihnen folgende Christen oder andere Kulturen anstrebten. Das ergibt sich vordergründig aus allen weltpolitischen Herausforderungen. Daher wird hier beschrieben, warum ein „aufgeklärter“ erwachsener Kult gebraucht wird, wie Weisheit ohne Mittler zur Krone (Gesalbten: Christus), Wort Gottes, Wille Allahs, Dharma, Tao, so Welt-Motivation im gemeinsamen Sinn werden kann: Messias.

1.     Warum Welt-/Vernunftreligionen in Evolution erwachsen müssen

Hier geht es nicht darum, Religion zu verteidigen oder eine neue, gar vom wissenschaftlichen Verständnis abweichende Weltanschauung, Rechtslehre ins Leben zu rufen. Im Gegenteil. In konsequenter Auswertung heute gegebenen historischen, wie exegetischen Wissens wird gezeigt: Weisheit, die durch die Religionen zur menschlichen Motivation, so Lust, wie Recht werden musste und muss. Die war in universalem Wissen, damit dort begründet, wo wir heute von Ökologie oder Evolution reden. Vielmehr wundert es, warum beim heutigen Glaubensverständnis noch rund 40 % der Deutschen (Rheinland-Pfalz vor Bayern 60 %) einer der beiden großen Kirchen angehören. Ähnlich wie bei den Familien meiner Kinder führe ich dies auf Traditionstreue ohne Zukunft zurück, würde jedoch in blinder Neoreligiosität die größte Gefahr sehen. Wenn auch ich mich traditionell der protestantischen Kirche verbunden fühle, Kirchensteuer zahle, ist das meine Privatsache. Wie aber der Staat eine Hochschullehre finanziert, die junge Menschen ausbildet, von einem angeblichen Rabbi, der zum Spider-Man gemacht wurde, als Christus, Heil, Gottesoffenbarung… zu schwärmen und sich dafür noch jemand interessiert, ist unerklärlich.

Doch im hier dargelegten Verständnis, wie ich es seit 40 Jahren unvoreingenommen fragend erst im Seniorenstudium die Zusammenhänge, u.a. Bedeutung von Weisheit als menschliche Krone (Gesalbter: Christus, Tao Te King) so bestimmende Motivation erkennend lernte. Da bin ich fest davon überzeugt, dass in der Aufklärung über das nicht nur christliche Wesen als im gemeinsamen Sinn des ökologischen Ganzen begründeten Weisheit die Lösung für die Zukunft liegt. Weil dies Voraussetzung für Weltfriede, Lösung der Weltprobleme, Wohl ist. Und erwachsene Welt-/Vernunftreligionen gebraucht werden.  Mit denen sich Menschen aus rationaler Erkenntnis Weisheit emotional zur eigenen Motivation machen. Wie alle Philosophen lehnten bereits die Epikuräer nicht nur wie die Hebräer menschliche Gottheiten ab. Sie erkannten ähnlich auch, dass sich Weisheit nicht in stoischer Unterdrückung des menschlichen Lebenstriebes (Lust) machen lässt. Weisheit im Sinn des ökologischen Ganzen musste zur menschlichen Motivation, so in Lust gelebt, König, menschliche Krone werden.

Wer daher denkt, dass nationale Politiker als moderne Könige und noch mehr Gesetze, bürokratische Vorschriften Weltzusammenhalt, Gemeinsinn der Menschen bewirken und sich so künftige Herausforderungen lösen können. Der ist auf dem Holzweg. Gegen die weit über die Klima-Krise hinausgehenden ökologischen Probleme war Corona nur ein Klacks. Doch so wie bei Corona oft vergeblich nach weltweitem „Gemeinsinn“ gerufen wird. Der als Voraussetzung für die den Schutz vor Viren, Impfstoff, gar die Folgen der Pandemie als notwendig erkannt, gewollt ist. Wie viel mehr ist dann ein Leben im gemeinsamen Sinn aller Welt angesichts der vielfältigen ökologischen Bedrohungen gefragt? Der Ruf nach politischem Handeln, man müsste nur dies und das, in Deutschland neue Gesetze machen, hier Windräder bauen, Kohlekraftwerke schließen… greif viel, viel zu kurz. Er verdrängt den Blick auf die nur in Weltgemeinschaft, damit im gemeinsamen Sinn zu bewältigbaren Probleme. Und die sind im menschlichen Kopf, dessen Psyche, Geist zu suchen. Nicht die Treibhausgase, sondern was Menschen weltweit antreibt, ihre Motivation ist, entscheiden über das menschliche Tun, so u.a. auch die Treibhausgase und Zukunft. Wo selbst guter Wille offensichtlich nicht gelebt wird. Da können nationale Politiker, die sich gleichzeitig bekämpfen, keine Weltverantwortung, gar Zusammenhalt bewirken, sind noch mehr Gesetze, Protest, auch allein guter Wille keine Lösung.

Niemand kann annehmen, dass die Welt mit einem Schlag im gemeinsamen Sinn, in ökologischer Weisheit lebt, so künftige Probleme zum Wohl aller löst. Doch die hier von der Hochschullehre erbeten Aufklärung schafft die wissenschaftliche Voraussetzung, damit…

… die Menschen von Morgen im ökologischen Ganzen, damit gemeinsamen Sinn begründete Weisheit nicht nur mit dem Umstieg aufs Fahrrad erreichen wollen, sondern nun zeitgerechte Weisheit als gemeinsames Fundament der Weltreligionen verstehen.

…nach Aufklärung nicht nur in kulturellem Frieden leben, sondern gemeinsame Weisheit im ökologischen Sinn (als höchste Wesentlichkeit) als das verstehen, was in nationalen Schriften als Wille Allahs, Gotteswort, Tao, Dharma… ehemals als Bestimmung galt oder noch gilt.

…in Ökologie, so im gemeinsamen Sinn begründete Weisheit nicht nur gewollt, gegenseitig gepredigt, sondern zu einer lustvollen intrinsischen Motivation werden kann. Wie es bisher nationale Glaubenslehren nach Büchern, so traditionelle Vorstellungen waren.

…es so auch aus psychologischer, neurologischer Kenntnis völlig selbstverständlich wird, sich Weisheit im emotionalen, zeitgerechten Kult selbstverantwortlich zur intrinsischen Motivation zu machen.

Welche altbekannten und neuen Kultur-Instrumente in den verschieden geprägten Kulturen hierzu tauglich sind, muss unvoreingenommen bedacht werden. Egal in welchen Namen dies geschieht und welche Kultinstrumente, ob Singen bekannter Lieder und Orgel in Sakralbauten wie Kirchen oder Moscheen Emotionen erzeugen. Und ebenso moderne Musik und Meditationstechniken, wie Yoga. Oder ob Muezzin als Gebetsruf dann auch in digitalen sozialen Medien beeindruckt. So auch die zum intellektuellen Selbstzweck gewordene bildende Kunst, ebenso einst dem Kult dienende olympische Disziplinen neben neuer „Medien“-Technik zu Hilfsmitteln werden. Zeitgemäße Weisheit kann und muss emotional zur Herrlichkeit, Bestimmung, intrinsische Motivation, gemeinsame Krone der Menschen werden. Und aufgeklärt wird selbst der bewusste Genuss von allem Gegebenen zum Gebet: zur Motivation, zum Leben im gemeinsamen Sinn des ökologischen Ganzen beitragen.

Aber auch wenn es eine Vision bleiben sollte, dass sich Menschen Weisheit künftig in aufgeklärter Kultur zur gemeinsamen Motivation, menschlichen Krone machen wollen. Aufklärung von Weisheit als nicht nur christliches Wesen wird zu einem völlig neuen Verständnis führen. Tägliche mörderische Berufung auf gestrige Vorstellungen, nationale Lehren, Gründer oder was auch immer, gehört dann zumindest wissenschaftlich der Vergangenheit an. Wie der IS (Gottesstaat) Leben nach der meist von Weltorganisationen vertretenen Weisheit als Voraussetzung für Friede, Zukunft, gemeinsamen Wohlstand ist, wäre Fakt. Das ist dann auch von Buchstaben-, Fatal-Fundamentalisten nicht abzustreiten. Denn die Probleme von Morgen sind nur im weltweiten Gemeinsinn zu lösen. Der bisher Religion Verneinende, wie Traditionalisten, mit der Zeit gar Fatal-Fundamentalisten umfasst. Was macht es für einen Sinn, wenn die Einen in ökologischer Weisheit leben wollen und nicht nur Moslems ihre Bestimmung in Lehren sehen, die von Weisheit, Weltvernunft meilenweit entfernt sind und Konsum-, Kapitalegoismus, Nationalinteressen herrschen? Aber auch wenn inzwischen die meisten aufgeklärte Menschen um Weisheit im gemeinsamen Sinn des ökologischen Ganzen wissen, diese wollen. Wie sollen sie nach ihr leben, solange Weisheit nicht die menschliche Krone, Motivation ist? Wenn nicht nur für den alten Affen in Evolution einst sinnvoll eingefleischten Affekte, Gier, Neid, Ängste… bestimmen, sondern Vorstellungen des von anfänglicher Weisheit oft weit entfernten Aberglauben. In dessen Verneinung nun im kapitalegoistisch gesteuerten, höchst emotional arbeitenden Kult Ersatzherrlichkeiten, wie ökologisch-nachhaltigem Wirtschafen genau entgegenlaufender Konsumwachstum zur egoistisch-gierigen Motivation, Herrlichkeit der Menschen wurden. Bei manchen Männern gar nur „König“ Fußball regiert, interessiert.

Gleichwohl uns klar ist, wie in allen alten Kulturen, von Indern bis zu Indianern, natürliche Weisheit im Kult zur menschlichen Motivation, Bestimmung „Ökologie des Menschen“ wurde. Weil nur so, damit meist im Kaiser-, Königskult ein naturgerechtes Leben im gemeinsamen Sinn der Volksgemeinschaften war. Bei dem, was heutige Religion fern aller wissenschaftlich begründeten Weisheit sind, bei der Hypothese von einem vergötterten Handwerkerjungen als christlicher Glaubensgrund hinten herauskommt. Da kann kein normal denkender Mensch auf die Idee kommen, wie erwachsene Welt- damit auch in der Funktion der Kulturinstrumenten völlig rational begründete Vernunftreligionen dazu beitragen können, die Menschen von ihrer Destruktivität zu befreien. In dem sie Weisheit emotional zur intrinsischen Motivation, Krone des Homo Sapiens werden lassen.

1.1.          Kurzgeschichte der Fehlversuche gemeinsinniger Weisheit in Neuzeit

Nachdem in neuzeitlicher Aufklärung die Religionen ihre Leitfunktion zur Lebensbestimmung zu Recht verloren hatten. Weil diese heute weit davon entfernt sind, Weisheit im Sinn aller Natur, des Lebens zur Welt zu bringen. Da können wir vielfältige fehlgeschlagene Versuche beobachten, dem menschlichen Leben Bestimmung zu geben, rechte Lebensweise aus der Natur abzuleiten. Wozu auch der Sozialdarwinismus mit all seinen Folgen in menschlichen Ideologien gehört. Wie dem nach wie vor nicht nur im Kapitalismus geltenden „Recht des Stärkeren“ oder nationalsozialistischer Rassenlehre. Aus der in Verbindung mit christlichem Aberglauben gar eine angeblich gottgewollte „Herren-Rasse“ als Heil der Welt abgeleitet, von der Mehrheit „Deutscher Christen“ ähnlich auch Judenhass abgesegnet wurde.

Auch das ebenso zu millionenfachen Morden und Leid führende, von Karl Marx bedachte sozialistische, dann stalinistische Heil von säkularem Gemeinsinn ist gescheitert. So wären auch die von vielen Denkern, Verhaltensforschern wie Konrad Lorenz, Tiefenpsychologen wie Erich Fromm und Philosophen untersuchten Ursachen menschlicher Destruktivität zu beleuchten. Die in Lust, Aggression wie sonstigen Eigenschaften gesehen wurden. Triebe, die jedoch nicht ohne Sinn sind, zur Natur des Menschen gehören. Die, wie die Epikuräer richtig bedachten, allesamt daher nicht stoisch völlig zu unterdrücken, sondern, wie Neu-gier oder sexuelle Lust, an Weisheit auszurichten sind. Um den Lebenstrieb der Lust nicht zum Un-sinn werden zu lassen, sich beispielsweise an Kindern zu vergehen oder sonstige Lust in hedonistischer Gier auszuleben. Weil so auch die Gier nach Fleisch - ob auf dem Teller oder in menschlicher Form - das Gegenteil von Gesundheit, wie Glück in Familie und Gesellschaft bewirkt. Und dafür war das Konzept der Hebräer für Hellenisten, so Christen die Lösung.

Weisheit ist so künftig mehr noch der menschlichen Destruktivität entgegenzustellen, die im bisher größten Verbrechen, dem nun weltweiten, allein im Insektensterben über die meist genannten Klimaprobleme hinausgehenden Krieg gegen die Natur zur Vernichtung unserer Zukunft auf Generationen führt. Auch wenn an den künftig aufgrund wachsender Masse und technischer Möglichkeiten naturbeherrschenden, aber nicht in deren Sinn herrschenden Anthropozän noch lange nicht zu denken war. Weisheit nach Ordnung, damit im Sinn der Natur, was das Gegenteil von Sozialdarwinismus oder Leben nach Vorbild der Graugänze war. Die war bei Hebräern Heil, Recht (Jesus) Gotteswort. Allein die Auswertung des jüdischen Gesetzes, ebenso wie dessen Herkunft aus antiken Kulturen wie Ägypten, Persien beweist: „Ökologie“ stand am Anfang. Das so begründete BGB schrieb nicht nur u.a. nachhaltigen Ackerbau vor, sondern eine Lebensweise im gemeinsamen Sinn. Doch diese auch nach heutiger Lehre wissenschaftlich, nicht spirituell oder traditionell begründete Weisheit war mehr als eine zu predigende Vorschrift. Wie sie heute in der Gesellschaft, nun auch in Kirche gehalten wird. Die Weisheit/Tora sollte als menschliche Bestimmung, wahre Krone der menschlichen Destruktivität, auch herrschender Tyrannen entgegenstellten werden. Leben in Weisheit sollte die sinnlosen alten Opfer, den Mysterienkult ersetzen.

Doch wie sollten die heutigen Verhaltens-, Gesellschaftsforscher, Philosophen, Psychologen darüber sinnieren können, wie Weisheit nach Ordnung, damit im Sinn der Natur statt fehlgeleiteter Motive zur gemeinsamen menschlichen Bestimmung, so gelebt werden kann? Gar dafür die Lösung in Weltreligionen, deren Kult sehen können. Wenn heute im Kurz-schluss die Geschichte auf den Kopf gestellt, unterstellt wird, ein junger Jude, ähnlich ein arabischer Prophet wären in Folge der Hebräer vergöttert worden. So verursacht heutige Jesus-Hypothese nicht nur Aberglaube auch in andere Religionen, Berufung auf sinnlos gewordene Glaubensvorschriften. Sie verhindert, dass die in Ökologie, so im gemeinsamen Sinn begründete Weisheit zur menschlichen Bestimmung, als intrinsischen Motivation den fehlgeleiteten Trieben, Ängsten, Vorstellungen entgegenwirken, zu einem Leben in Weisheit führen kann, so universales Recht wird. Denn mit noch mehr politischen Gesetzen und allein gutem Willen ist all dies nicht zu machen. Auch die Hochschultheologie, die zur Schriftlehre, -auslegung geworden ist, sieht sich aufgrund ihrer Hypothese dafür nicht in Verantwortung. So liegt zwar zeitgerechte Weisheit theologischer Ethiklehre, wie den päpstlichen Enzykliken als Voraussetzung für die Zukunft zugrunde, wird auch in der Kirche das rechte Verhalten nicht mehr biblisch nachgelesen. Doch wie Weisheit nach Ordnung der Natur zur menschlichen Motivation, so auch politisches Recht wird, wie es die vormals dafür zuständigen mythische Naturreligionen ablösenden Hochkulturen bewirkten, aus denen die Moses-Philosophen erwuchsen. Die Weisheit zur Krone eines Weltameisenstaates machen wollten. Das kann nur bedacht werden, wenn Weisheit als christliches Wesen, wie logischerweise aller großen Weltreligionen bedacht wird.     

Wenn von Weisheit als intrinsischer Motivation, Krone gesprochen wird. Dann wird es im Ideal die Krönung sein, dass im aufgeklärten künftigen Kult eingefleischte, so Mensch gewordene Weisheit vom Homo „Sapiens“ nicht als Last empfunden, sondern in Lust begeistert gelebt wird. Wie es Epikuräer anstrebten, gottesbildfreier Weisheit=Christus-Kult der Hebräer die Lösung war. Denn es liegt an unserer Kultur, dem Weltverständnis und Kult, was wir als Herrlichkeit, so Lust empfinden, damit gelebt wird. Auch wenn Wohlstand dann im Sinn von ökologisch-sozialer Weisheit, statt Kapital- und Konsumwachstum definiert wird. Die nach der bisher in Naturwissenschaft stecken gebliebenen Aufklärung (damit Weltreligionen ohne zeitgerechte Weisheit) zu Ersatzherrlichkeiten wurden, so derzeit als Motor der Gesellschaften dienen müssen. Dann ist das keine weltvereinende Askese, Aussteigen oder der dem Christentum wegen eines angeblichen Gutmenschen unterstellte Altruismus. Es ist dann weise, durch nachhaltiges „Wirtschaften“ im Sinn des ökologischen Ganzen künftigen Wohlstand in lebendiger Weltgemeinschaft zu sichern. Niemand blättert dann aber in traditionellen Texten, in die oft Meinungen hineingelesen, so alter Sinn auf den Kopf gestellt wird, ob nach Moses, Jesus oder Mohammed Gewalt gewollt ist. Allein die Weisheit im gemeinsamen Sinn aller Welt, wie sie Klimakonferenz oder die Statuten der UN vertreten (nicht national Abstimmende), ist im Namen alter Gründer lebensmaßgebend.

Doch wo neben Formen des Aberglaubens (an eigene Gründer, nationale Traditionsgesetze)  meist Kapital- und Konsumegoismus die Motivationsfaktoren, selbstverständlicher Antrieb der Gesellschaft geworden sind. So Neid, Gier, Abschottung, Ängste und damit im gesamten modernen Kult auf höchst emotionale Weise fehlsteuernde Affekte des alten Affen weiter eingefleischt, so bestimmend gemacht werden. Wie soll da gewollter, vielfach selbst bei Corona als notwendig erkannter, gegenseitig gepredigter Gemeinsinn in ökologischer Weisheit wahr werden? Auch wenn der als Voraussetzung für Zukunft auf Weltgipfeln gelobt wird. Er wird offensichtlich nicht gelebt. Denn mit noch mehr Gesetzen, Anreizen, bürokratischen Vorschriften, allein gutem Willen und Worten in weltweitem Freitagsprotest der Kinder, die von nationaler Politik fordern, was die allein nicht bewirkten kann. Da ist das nicht zu machen. So verhindert das Unterbewusstsein das heute viel beschworene kollektive Bewusstsein, Weltverbundenheit, -verantwortung, Gemeinsinn. Auch wenn wir wissen, wie es weit teurer, gar weltvernichtend wird, wenn wir weitermachen wie bisher, viele Politiker wollen. Es herrscht nicht ökologische Weisheit, sondern ein fehlgesteuerter, daher seiner Ökologie nicht mehr folgender Affe. Der so seinem Selbst, seiner wahren Natur, Leben weiterzugeben, zu optimieren, nicht gerecht wird. Der die bewusste, nun auch von den Päpsten nicht mehr biblisch, sondern natürlich begründete „Ökologie des Menschen“, wie sie aufgeklärt in vielen Namen bestimmende Motivation werden könnte, nicht lebt.

1.2.          Die menschliche Kultur ist auf erwachsenen Kult angewiesen

Selbst wenn dies die Psychologie gerade mit Blick auf die Massen-Seele längst gezeigt hat. Menschen wollen nicht wahr haben, dass nicht das kognitive Selbst, so die erkannte, oft gewollte Weisheit Herr im Hause ist. Wie vielmehr unterbewusste Faktoren, damit auch das kulturelle Gedächtnis oder menschlichen Affekte, egoistischen Triebe, kurzsichtige Gier das Verhalten bestimmen. So auch im emotionalen Kult kapitalegoistisch geschürter Neid, Gier nach Konsum- und Kapitalwachstum als Motivation gelten, für das Handeln maßgebend sind.

Nicht ohne Grund zeigen daher selbst u.a. atheistische Evolutionsbiologen wie Thomas Junker in „Der Darwin-Code“, wie ein Kult für einen „Superorganismus“, damit einen nach Weisheit im gemeinsamen Sinn funktionierenden Organismus notwendig ist. Eine Tatsache, die selbst in jedem Unternehmen zu beobachten ist. Das dann erfolgreich ist, wenn die Mitarbeiter aus Lust in dessen Sinn arbeiten, nicht auf ungesunde Weise getrieben, überwacht, in Prämien-Systemen fremdmotiviert, so oft aus Eigensinn das Gegenteil bewirken. Und ich daher in einer Sparkasse, die von Geburt, wie Gesetz her nur im Sinn der Bevölkerung zu arbeiten hätte, marketingverantwortlich über 40 Jahre überlegte: Wie kann es eine Unternehmens-Kultur schaffen, dass alle im Sinne des Unternehmens, wie dessen Kunden arbeiten. Auch wie dieser „Gemeinsinn“ nur im kulturellen Kontext zu verwirklichen ist, habe ich gelernt. Und wie das in Staatswesen nur im gemeinsamen Kult, einer Volkskultur zu bewirken ist, war den antiken Philosophen, bei denen selbst Epikur (Schutzheilige „Neuer Atheisten“), die Religion nicht abschaffen, sondern rationalisieren wollten, auch ohne heutige psychologische Kenntnis klar. Wie kulturellen Instrumente gebraucht werden, um Weisheit im gemeinsamen Kult auf emotionale Weise, u.a. auch mit eingeprägten altbekannten Bildern emotional zur menschlichen Bestimmung, Motivation zu machen, die zum weisen Handeln führt. Das ist für Psychologen, inzwischen auch Neurologen kein Geheimnis mehr. Auch wenn die bei heutiger Hypothese meist nur die Funktion von Glauben an alte Glaubenslehren, religiöse Vorstellungen bedenken. Denn solange u.a. ein junger Jude gilt, kann keiner auf die Idee kommen, heute im ökologischen Sinn begründete Weisheit als Christus, Tao, Lehre des letzten Propheten… mit altbekannten, wie modernen Kulturinstrumenten zur menschlichen Motivation, Krone machen zu wollen.

Gerade die Naturwissenschaft hat den Weg geöffnet, Weisheit zur menschlichen Bestimmung, Motivation werden zu lassen. Erst die Suche nach Erklärungen für alles Werden, für die natürliche Entstehung auch des Menschen nach einheitlichen Prinzipien, gar einer Weltformel, lässt einen kreativen Sinn in allen Prozessen erkennen. Wie er nun von Evolutionsbiologen selbst in den menschlichen Gefühlen, der Psyche bedacht wird. Nur so sind die hier angestellten Überlegungen denkbar. Die gesamten naturwissenschaftlichen und kulturkritischen, geschichtlichen Werke, ebenso wie auch die Religions-, Psychologie-, Philosophiegeschichte meiner Bücherregale, in denen ich die andere Seite „Jesus Christus“ ahnte. Die sind nach heutiger Lehre als solches bestätigt: Universale, interdisziplinäre, alle Wissenschaften der Zeit umfassende Weisheit wäre dem hebräischen Heil, Recht „Jesus“, wie „Christus“ zugrunde gelegen. Nur so erkennen wir nicht nur die rechte Lebensweise, sondern wie alles im einen und einzigen Sinn des Lebens (Vater), damit in Weisheit (Sohn) in einer Formel zusammenhängt. Wie wir nicht nur die fast gleichen Gene wie alle Wesen, den gleichen Grund haben, sondern an einem Strang, Sinn (Gott) hängen, nach dem wir leben müssen. Auch warum Weisheit im Kult emotional, psychologisch eingefleischt, so Mensch werden muss und kann. Wie damit die Weisheit der Ökologie als menschliche Motivation, so Krone, möglicherweise die bisher nur physisch gesuchte kulturelle Weltformel ist.

Wobei allein die Aufklärung, dass den großen Weltreligionen, ihren verschiedenen Gründergestalten, Glaubensgesetzen eine Weisheit zugrunde liegt, die heute u.a. die Weltfriedens- oder Klimaorganisationen vertreten, zu einem völlig neuen Bewusstsein führt. So die im Sinn des ökologischen Ganzen begründete, meist gewollte Weisheit im Namen nationaler Gründer und an Stelle traditioneller, oft sinnlos gewordener Gesetzlichkeit gemeinsam bestimmend werden könnte. Was auch ohne Welt-/Vernunftreligionen oder dass ökologische Weisheit künftig zum Gottesstaat, Kalifat wird, mit der Zeit von Aberglauben befreien, zu kulturellem Frieden führen würde.

 

1.3.          Warum Weisheit wachsen, in Weltreligionen Mensch werden muss

Welche Aufgabe jedoch evolutionär erwachsenen, rationalen Welt-/Vernunftreligionen zukommt, die heute von aufgeklärter Welt meist gewollte zeitgemäße Weisheit nicht vorschreiben, sondern mit deren Hilfe sich diese Menschen im Kult emotional einfleischen. Das wird nicht nur mit Blick auf heutige, noch mehr künftigen Herausforderungen deutlich. Allein die kulturelle Entwicklung in meiner Generation zeigt, warum sich Menschen künftig mehr denn je aus aufgeklärter Selbstverantwortung Weisheit zu eigen machen müssen und werden. Während nach kurzer Konsum-Pause aufgrund der Pandemie darüber philosophiert wurde, ob wir nicht mit Weniger glücklich sein, so ökologisch leben könnten. Da war das in meiner von heutigem Konsum noch weit entfernten Kindheit, in der Kühlschränke, Elektrogräte erst aufkamen, Kaufladen und aufziehbare Eisenbahn nur an Weihnachten aufgebaut wurden, keine Frage. Nicht nur das umstrittene Auto wurde als Volks-wagen erst geboren. Es war nicht vorstellbar, wie aus digitalen Lochstreifen-Maschinen meiner Lehrzeit Personal-Computer, dann Handys zum weltweiten Austausch von Bildern, Informationen, so auch Fehl-Motivationen werden. Noch in meiner frühen Kindheit gab es weder Haus-, noch Sperrmüll, waren keine fünf Gelben Säcke notwendig. Die Güter wurden aufgebraucht, Möbel, Geschirr… weitergegeben. Und Arbeitsteilung, die uns nicht nur weltweit von Chips, Lebens-, Arzneimitteln abhängig, Weisheit im gemeinsamen Sinn auch ökologisch von diesem abhängig, Weisheit als bestimmende Motivation notwendig macht. Die begann erst mit Industrialisierung, so kapitalegoistischer Welt-AGs an Stelle noch verantwortlicher Bauern, Handwerksmeister.  

Auch wenn klar war, wohin es führt, als vor wenigen Jahren das wirtschaftliche Heil darin verkündet wurde, nun auch die Chinesen u.a. auf Ferraris heiß zu machen. Sich so niemand beklagen darf, dass China zum größten Produzenten von Treibhausgasen geworden ist. Xi auf Weltgipfeln Weisheit gelobt, auf den Bau von Kohlekraftwerken im Ausland verzichtet, aber selbst riesige bauen lässt. Es gibt kein Zurück zu alten Zeiten. Weisheit bedeutet auch, sich auf die Zukunft, u.a. eine weitere Globalisierung, Digitalisierung, noch ungeahnte Möglichkeiten künstlicher Intelligenz vorzubereiten. Was alles nicht die Probleme löst, sondern im Gegenteil, ebenso wie die wachsende Masse von Menschen ein Wachstum von Weisheit im gemeinsamen Sinn voraussetzt.

Wobei Weisheit keine Erfindung der Neuzeit ist. Im Gegenteil. Sie hat wie gezeigt wird, die gesamten alten Kulturen getragen. Weltweit waren es die Religionen, die trotz aller Irrungen den Menschen Verantwortung vermittelten, Motivation für Leistung, ein Leben in Gemeinschaft dann auch im biblischen Gotteswort gaben. Bis zur neuzeitlichen Aufklärung, die ohne das Streben nach Freiheit, auch in Auseinandersetzung mit dekadent gewordenen Glaubensformen nicht gewesen wäre, waren die Menschen von einer tief eingefleischten Motivation getragen. Der Ruf nach „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“, verdankt sich ebenso wie alles gesellschaftliche, ökologische Engagement tief verwurzelter Weisheit. Die Triebkraft unserer Großväter und vielfach noch Väter waren weder Kapital noch Konsum. Die protestantischen Arbeitsethik meiner Eltern, wie weiser Zukunfts-, Familienvorsorge der Schwiegereltern, auch wenn die inzwischen völlig frei von Glaubensvorstellungen war, die aber den Grund dafür gelegt hatten, ist Grundlage meiner Motivation. Auch wenn in Kulturgeschichte gezeigt wurde, wie christlicher Pietismus preußisch-deutschen Tugenden oder dem amerikanischen Verantwortungsbewusstsein zugrunde liegt. Hier geht es um kein Zurück zu guten alten Zeiten, die nie waren, sondern einen evolutionären Wandel: Ein Erwachsen von Weisheit, wie es die weitere Weltentwicklung notwendig macht.

Bereits heutige Möglichkeiten, wozu auch Gen-, Atomtechnik, so Kernkraftwerke und weltvernichtenden Kriegswaffen gehören, wie die Möglichkeit, menschheitsgefährdende Virenmutationen zu erzeugen, zeigen. Weisheit muss erwachsen werden. Denn wie Weisheit im weltweiten Gemeinsinn als künftige Motivation, so künftige menschliche Krone gebraucht wird. Das ergibt sich nicht, weil die deutschen Kaiser die Funktion einstiger Könige nicht mehr erfüllten, die Vorgänger Elisabeths keine Weisheits-Motoren für das einstige Weltimperium Englands waren. Oder der Nationalsozialismus als große Hoffnung auf das Heil eines „Dritten Reiches“ ein folgeschwerer Fehlversuch in kultureller Entwicklung war.

Und wie sozialistische Hoffnung von Marx und Engels auf Weisheit im gemeinsamen Sinn von Genossen gescheitert ist. So nur Schießbefehl und Mauer im Gedächtnis geblieben sind, um die Menschen im kommunistischen Paradies zu halten. All das haben wir schmerzlich hinter uns. Auch in den kommunistischen Systemen wie China oder Russland tragen nicht mehr Maos oder Lenins (der gesalbt, so als „Christus“, „Messias“ unter dem Roten Platz liegt) Gemeinsinn-Ideale. Inzwischen mussten Kapital und Konsum zur selbstverständlichen Motivation nun ungleicher einstiger Genossen werden. Heute herrschen milliardenschwere Oligarche, wie sie ähnlich auch in China Wirtschaftsimperien steuern. China, das sich im erst noch richtig aufflammenden, auch von Jo Biden befeuerten Wettbewerb der Modelle als Konzept der Zukunft empfiehlt. Das muss inzwischen von Konsumwachstum, wie Kapitalegoismus getragen werden. Zu dem sich Xi Jinping wie selbstverständlich bekennt. Wachsender Konsumwohlstand des Volkes der Mitte unterdrückt „noch“ den Ruf nach im Westen unumkehrbarer Freiheit. Der Parteiführer ist an Stelle Laotses Tao Te King zum Kaiser von China geworden. Selbstzweck gewordene buddhistische Religiosität wurde unterdrückt, durch Parteiideologie ersetzt. Beim künftigen Weltmachtführer wird das Volk in Unfreiheit, Verhinderung freier Meinung noch von einem autokratischem Parteienapparat zu nationalistisch-gemeinsinniger Stärke geführt. Was auch Corona weit besser als im Westen bekämpfen ließ und als großes Vorbild, künftiges Ideal der Welt u.a. in einer Ausstellung vorgeführt wurde. Die die Virenforscher noch vor Beginn ihrer Arbeit, wie dem Besuch der Labors in Wuhan besuchen mussten. In denen gegen alle Weisheit im Nationalsinn weiter an weltgefährdenden Virenmutationen gearbeitet wird.

Doch wie lange wird die Unterdrückung der Freiheit, so der hochgelobte parteidiktierte, nur „nationalistische“ Gemeinsinn noch halten? Was ist zu erwarten, wenn dies mit noch mehr Gewalt auch gegenüber dem Rest der Welt durchgesetzt wird? Wer kann die autokratische Partei, deren Kaiser von China, den neuen Kapitalismus und die Parteiautorität auch in Russland ersetzen? Ist Chinas neuer National-Sozialismus gefragt oder gemeinsame Weltverantwortung in Weisheit? Wissen wir nicht, wie auch westlicher Kapital-Egoismus ausgedient hat, in falsche Richtung führt? Können Kapital und Konsum in einer freien Welt, in der das Konsumwachstum seine Grenzen längst überschritten hat, inzwischen vor Jahresmitte die jährlich nachwachsenden Ressourcen aufgebraucht sind, so die Zukunft der Kinder gefressen wird, künftig noch die Motivationsfaktoren sein? Welche Herrlichkeit, Triebkraft wird daher gebraucht? Um wie einst nicht allein in Ägypten, sondern auch anderen Hochkulturen Zukunft im Gemeinsinn zu gestalten, statt zu zerstören.

Können nationale Politiker, die heute als moderne Könige für alles verantwortlich gemacht werden, was an Unsinn auf der Welt passiert, diesen verwalten müssen und neue Gesetze die künftige Lösung sein, Gemeinsinn in ökologischer Lebensweise und Weltfriede bewirken?

Wenn die Evolution in kultureller Entwicklung, menschlicher Sesshaftwerdung, Ackerbau, dann Bildung von Städten keine Denker wie Laotse, Konfuzius, Buddha, Zarathustra, Jesaja hervorgebracht hätte, die zeitgleich rationale Kultur-Konzepte entwickelten: Weltreligionen, um Weisheit nach kreativer kosmischer Ordnung zur Krone, so Motivation zu machen. Was so den Wandel vom Mythos zum Logos, auch in Griechenland die Geburt der Vernunft bewirkte. Da würde sie dies nachholen. Doch bei einer zur Stadt gewordenen Welt ist die Re-vision, so ein evolutionäres Erwachsen der Religionen dringend notwendig.

Das klare Bekenntnis der Hochschulwissenschaft, dass Weisheit im transzendenten, alle Welt überdauernden Sinn, Grund des ökologischen Ganzen Wesen des christlichen Kultes, so auch der weiteren Weltreligionen zu bedenken ist. Die schafft dafür die wissenschaftliche Voraussetzung. Denn Wissen und Wollen sind noch lange keine menschliche Motivation, kämpfen vergeblich gegen nun im modernen Kult systemisch emotional eingefleischte Ersatzherrlichkeiten und gierige Affekte, Ängste, Triebe des aus seiner, nicht jedoch der gesamten Ökologie entlassenen Affen, ebenso die Vorstellungen des Aberglaubens.

Selbst wenn die anfänglichen Christen einen galiläischen Rabbi als die ihnen maßgebende Weisheit gesehen, diesen damit identifiziert hätten. Wie es heute unterstellt wird. Was jedoch allein aufgrund der Bedeutung, die Denker, die damals dem Westen in Sachen Weisheit weit voraus waren, dem christlichen Wesen beimaßen und sich als noch christliche Kalife sahen, nicht halten lässt. Da muss zeitgerechte Weisheit als Wort Gottes des Alten Testamentes lautstark zum Thema gemacht werden. Und statt in islamischer Aufklärung auch numismatisch nachzuweisen, wie ein angeblicher Rabbi als Christus zu Mohammed umgemünzt wurde. Da ist aufgeklärt klar, warum nicht allein der Koran sagt, dass Jesus und die Lehre des letzten Propheten identisch sind: Völlig unabhängig von der Person Mohammeds war dessen Fundament Weisheit, die Morgen zeitgerecht zur gemeinsamen Bestimmung, Motivation, Krone des Homo Sapiens werden muss und kann.

Ohne Frage ist diese Weisheit bei manchen Weltbürgern, engagierten Zeitgenossen lebensbestimmende Motivation. Doch was bringt es, wenn nur Einzelne Weisheit leben wollen und die Volksmotivation, selbst die der Religionen in andere Richtung geht? So wäre es auch keine Lösung, unabhängig von den Weltreligionen Weisheit zur menschlichen Bestimmung, Motivation machen zu wollen. Weil so Amerikaner weiter mit der Christusfahne wegen einem abgewählten König (das Gegenstück von Weisheit) das Kapitol stürmen oder der sich auf Gott berufende Bolsonaro den Regenwald abholzen lässt. Damit Aberglaube jedoch nicht nur christlich getilgt und die wissenschaftliche Voraussetzung geschaffen wird, damit zeitgerechte Weisheit zur bestimmenden Motivation, Krone der Menschen werden kann. Dafür ist eine Revision christlicher Religion, das Bedenken von Weisheit als nicht allein christliches Wesen die Voraussetzung. Und dafür ist höchste Zeit, heute das Wissen gegeben.

2.     Revision christlicher Religion für das 3. Jahrtausend – nach WORTHAUS

-Wo in Ethik, so dem rechten Leben (bei Hebräern Weisheit als Recht, Jesus, wie Gesalbter, Christus), in der Hochschullehre Jesus Christus nicht mehr vorkommen kann.

-Wo christlicher Glaube auch nicht mehr als relevant für das Verhalten in Weisheit gilt.

-Wo alle Eschatologie, hier in Weisheit begründete Zukunftshoffnung weggefallen ist.

-Wo auch in Gotteslehre der einzig Offenbarende keine Rolle mehr spielen kann. So die von allen führenden Theologen in Jesusbüchern, von Klaus Berger noch bis 2006 in Heidelberg vertretene dogmatische Bedeutung heute zwar gelehrte, aber nicht mehr ernst genommen werden kann. Weil die einzige Wahrheit über Gottes Wesen und Wille bei einem rebellischen Rabbi Quatsch geworden ist. Sich das Verhältnis von Vater und Sohn nur in Weisheit zu ihrem, dem Grund/Sinn aller Welt erklären lässt. Sonst nur Spekulationen, persönliche Vorstellungen, aber-glaube an ein wissenschaftlich totes Gottesbild bleiben.

-Wo der im Kurz-schluss Unterstellte als Grund des Glaubens, wie des rechten Lebens weggefallen ist. Die Berufung auf Bibel (nicht nur bei Corona) oder Koran oft das Gegenteil von Leben in Weisheit im gemeinsamen Sinn, so der Zukunft bewirken.

-Wo sich die gesamte bisher von Jesus ausgesagte eschatologische, dogmatische Bedeutung nur noch in der ökologischen Weisheit begründen lässt, die bereits für Hebräer, wie ihnen folgenden Hellenisten der Grund von Heil, Recht „Jesus“, wie als wahrer Gesalbte „Christus“ die gemeinsame intrinsische Motivation sein sollte, die Voraussetzung für unsere Zukunft ist.

-Wo weder protestantische Pfarrer/innen, noch der Papst die Bibel aufschlagen, um nach der rechten Lebensweise zu fragen. Sondern deren Posts in sozialen Netzwerken, wie Predigten, ebenso die Enzykliken über eine sozial-gerechte, wie nachhaltige Lebensweise als Voraussetzung für Zukunft im gemeinsamen Sinn, in zeitgerechter Weisheit nach naturwissenschaftlichen Erkenntnissen, selbst den Erfahrungen bei Corona begründet sind.

-Wo die in Antike in allen Kulturen im kreativen Sinn der Welt begründete Ethik nun meist zu Beliebigkeit, Brauch, Gewohnheit, Sitte, moralischen Mehrheits-Meinung geworden ist. Die Nazis, wie Trump Anhänger, Chinesen oder Moslems völlig anders gilt, so oft leere nationale Tradition gegen den gemeinsamen Sinn bleibt. Solange die universale „Ökologie des Menschen“ nicht in der schöpferischen Wirklichkeit, damit öko-logischer Weisheit, Welterfahrung, Evolutionsgeschichte begründet wird. Weil sich heute wahr und unwahr, Schönheit, Recht und Unrecht, wie der gemeinsame Sinn in dem zu leben wäre, allein in natürlicher Wirklichkeit, Weisheit des ökologischen Weltganzen ergeben.

Wo die gesamte christliche Theologie, wie die Rede von Vater und Sohn zur leeren Rede geworden ist. Weil Wirken im unbestimmbaren gemeinsamen Sinn des Weltganzen (Gott) so menschliche Bestimmung, Urstand und Fall, Hoffnung, Heil, gemeinsame Motivation nicht mehr in dem zu begründet sind, der bei heutiger Hypothese hinten herauskommt. Sondern dies nur in ökologischer Wirklichkeit, so Weisheit, die für Hebräer, wie hier gezeigt, jedoch auch ihnen folgende Hellenisten Jesus Christus war, zu verstehen ist.  

Da ist höchste Zeit für Re-vision.

Hier wird die Initiative der Hochschultheologie aufgegriffen, die als „Logos-Projekt“ eine Revision der christlichen Religion für das 21. Jahrhundert anstrebt. Und die ihren aktuellen Diskussionsstand einem breiten Publikum verständlich, die gesellschaftliche Relevanz christlicher Religion begründen will. So wird die Verantwortung der Hochschullehre für die Zukunft menschlicher Kultur dargelegt. Dabei wird gezeigt, wie es ein Verbrechen nicht nur an christlicher Religion, sondern der Menschheit, deren gemeinsamen Sinn (Gott) ist, im Kurz-schluss die Geschichte weiter auf den Kopf zu stellen. Altes, wie Neue Testament nun in Weisheit zu erklären, aber weiter an der Verherrlichung eines Heilspredigers festzuhalten. Auch die folgend aufgegriffenen Überzeugungen der Worthaus-Initiative sind nur in einem aufgeklärten Verständnis von Weisheit als nicht nur christlicher Urgrund zu machen.

2.1.          Denken und Glauben schließen sich nicht aus, sondern befruchten, bedingen sich (Wissen war/ist Grund nicht nur christlicher Kultur)

Aber nur, wenn nicht weiter ein bedeutungslos gewordener junger Mann, Buchstaben nationaler Traditionen, sondern die heute im Sinn des ökologischen Ganzen, wie evolutionärem Lebens-, Geschichtsfluss begründete Weisheit als Grund nicht allein christlichen Glaubens, ewiges Gotteswort verstanden wird. So lassen sich auch die traditionellen Kultlesetexte, Schriften in ihrer Bedeutung verstehen. Diese werden aus der Oberflächlichkeit in wegweisende Tiefe geführt. Sie sind keine Mythen zur Moralpredigt, sondern als Innovationsweg in Auseinandersetzung mit veralteter Weisheit zukunftsweisend.

Wer die Aussagen antiker Verfasser und ihrer Geschichten ernst nimmt: Wie Gott, der Sinn allen Seins der war und sein wird, ebenso wie damit die rechte Lebensweise sich nur in Jesus Christus erkennen lässt. Und wer akzeptiert, dass ein erlösendes christliches Wesen das Wort Gottes, wahrer Tempel, Gottessohn, Gesalbter „Christus“, König im Sinn der Hebräer als Grund Moses das Thema der Verfasser war. Den die Schriftgelehrten verlassen hatten. Und dieser auferstanden, auf neue Beine gestellt, lebendig war, nun universal auch Griechen als Gesalbter „Christus“ galt. Der kann eigentlich nicht anders. Der muss die nicht menschlich, sondern in Sinn aller Wirklichkeit (echt jungfräulich) bezeugte ökologische Weisheit an den Anfang stellten. Und da sich die im Neuen Testamentes sprechenden Weisheitslehrer im aufgeklärten Verstand hebräischer Tradition in den Jesus-Geschichten als Erfüllung der Hebräer sahen. Für die nach heutiger Hochschullehre die Weisheit Heil, Recht „Jesus“, wie als Davidsohn in Salomo personifiziert Gesalbter „Christus“ war. Da gibt es keine Zweifel mehr. Weisheit im Sinn des ökologischen Ganzen war, was sie künftig mehr denn je sein müsste: menschliche Bestimmung, intrinsische Motivation, so Recht.  

Es ist unglaublich, wie sich die Zeiten wiederholen. Trotz aller Beteuerungen, dass sich Wissen und Glaube bedingen. Da wird die „in Windeln in die Krippe“ unserer Kultur gelegte, „Gott sei Dank“ entwickelte Weisheit, wie der ihr zugrunde liegende Sinn verleugnet. Das Wort Gottes wird nur in traditionellen nationalen Texten nachgeblättert. Gleichwohl die inzwischen oft ihren Sinn oft auf den Kopf stellen. Und wissenschaftliche Weisheit, die auch das Thema kirchlicher Verhaltenspredigten ist, nach inzwischen gegebenem Wissen Wort Gottes war. Die nicht in menschlicher Beliebigkeit, sondern im Sinn der Schöpfung begründete, meist von Weltorganisationen vertretene Weisheit, kann so nicht zur menschlichen Bestimmung, Motivation werden.

Wie der Alttestamentler Manfred Oeming zeigte, hat sich keine Disziplin der Theologie in den letzten Jahren so gewandelt, wie das Verständnis der Geschichte Israels. Wonach das Alte Testament und seine Gestalten nun nicht mehr als buchstäbliche Geschichts-Erzählung, sondern als Geschichte eines sich in Auseinandersetzung mit vielfältigen antiken Kulturen erwachsenen, so wandelnden Verständnisses zu verstehen ist. Was damit letztlich als Beispiel oder Brennglas für die gesamte Menschheitsgeschichte gilt. Egal wie Abraham, Moses oder Josua gedeutet werden. Heute ist klar, dass der Grund des Alten Testamentes eine Weisheit im Sinn natürlicher Ordnung war. Die gerade in Ägypten als Maat die gesamte Hochkultur trug. Die in der Person der alten Gesalbten, Pharaonen, Motivation für allen Wunderwerken, unglaubliche wissenschaftliche Leistungen war, zu sozialer Verantwortung führte, Zukunft sichern sollte. Und egal wie der nur banal-historisch weggefallene Exodus gedeutet wird: In früher Kulturreform sollte dann ökologische Weisheit nicht nur Recht sein, sondern die Rolle der in Pyramiden einbalsamierten Pharaonen einnehmen, an Stelle von Opferkult für menschliche Gottesbilder „Gesalbter“ sein. Daher wird es höchste Zeit, auch das Neue Testament hinsichtlich seiner Gestalten nicht mehr wörtlich zu lesen, sondern in Weisheit zu bedenken. So wie Salomo, Moses, Josua (lt. Jesus) nicht wegfallen, weil die im Namen Moses echt aus Ägypten kommende Weisheit im philosophischen Verstand der Hebräer als wahrer Gesalbter „Christus“, so auch als das im Idealkönig Josua/Jesus erhoffte Heil (Leben in Weisheit und Friede: Messias) zu verstehen sind. So ist auch die Realität der neutestamentlichen Erzählungen zu verstehen. Die keinen banal-historischen Bericht abgeben oder poetische Glaubenskonstrukte zur Verherrlichung eines Rabbis waren. Die als kulturgerechte Erzählungen einer Entwicklung im Verständnis von Weisheit nach nun frühwissenschaftlicher Lehre (Logos) als Recht, wie Gesalbten (Christus), so notwendiger Motivation im gemeinsamen Sinn allen Lebens (Gott), zu verstehen sind.  

Die Zeit, die Wahrheit der Bibel erhalten zu wollen, indem in banaler Weise an Abraham, Salomo, Josua, lt. Jesus festgehalten wird. Dann ähnlich wie u.a. die Sintflut in kleinwüchsigen Tieren die auf Noahs Arche (das Urprinzip, die Ursache, das Ursächliche) passten, so selbst den mehr als Salomo, Josua/Jesus des Neuen Testamentes zu erklären oder zu streichen. Die ist um. So wenig wie Salomo als rein literarische Fiktion unter den Tisch fällt, weil er aufgrund archäologischer Erkenntnisse zusammen mit seinem Tempel und anderen Erzählungen nicht war. Dies nun als Weisheit des Alten Testamentes erst bedeutend wird. Weil sich bereits in Ägypten in den Naturprinzipien, wie fruchtbarer Nilschwemme in Weisheit ein über den Sonnenverlauf hinausgehend ein Sinn aller Nationen offenbarte. So auch der Tempel Salomos, wie Tora, das Recht „Jesus“ als der wahre König „Christus“, damit eine Motivation als menschliche Krone gegeben war, wie sie künftig gebraucht wird. So ist auch das Neue Testament in aufgeklärter Weise geschichtlich zu lesen.

Sinnstiftende Erzählungen, die dafür maßgebend sind, wie wir unsere Umwelt wahrnehmen, emotionale Werte begründen sollen, müssen dem alten Kulturgut entsprechen, die Volksvorstellungen, so auch menschliche Kult-Wesentlichkeiten weiterführen. Doch die Lebensumstände eines jungen Juden zu erklären, in dem gar die Aussagen des Neuen Testamentes als Narrativ begründen zu wollen. Das ist so wissenschaftlich, wie kleinwüchsige Tiere, die auf die Arche passten oder weiter die Kriegstechnik von Josua zu erklären. Wie das noch bei Alttestamentlern zu lesen ist, von denen die heute hierüber schmunzelnden Theologen ausgebildet wurden. Auch wenn Menschen an menschlichen Bildern hängen, ohne Abraham, Noah, Moses, Salomo, Josua/Jesus und ihre großartigen Taten scheinbar alles wegfällt. So selbst Theologen die wissen, wie es um Weisheit ging, in deren Begriff u.a. Salomo als Grund des alten Kultes erklären, weiter nach Zweibeinern als historische Begründung suchen. Auf dieser Weise wird heute nicht nur dem christlichen Kult der Grund genommen. Wer David, Salomo, Moses, Josua… waren, mag nebensächlich sein für die Welt. Aber wenn wir wissen, dass es bei Christus um Weisheit im ökologischen Sinn ging. Dann wären es Zeit, diese Weisheit als Grund nicht nur der angeblichen Buch-religionen zu verstehen. So die wissenschaftlichen Weichen zu stellen, damit die im gemeinsamen Sinn oft gewollte Weisheit zur künftigen Motivation, menschlichen Krone, so in kulturellem Friede Zukunft gestaltet, statt vernichtet wird.

2.2.          Wer die Bibel wörtlich nimmt, nimmt sie nicht ernst. Jedes ungeschichtliche Bibelverständnis führt in die Sackgasse.

Doch in diesem kulturellen Irrgarten befinden wir uns. Solange im buchstäblichen Kurz-schluss, gegen alles hier aufgegriffene geschichtliche Wissen weiter von einem belanglos geworden Juden ausgegangen wird, der alles nicht war. Den und dessen Lebensumstände als Grund christlichen Glaubens zu beschreiben. Das ist so, wie meiner Argumentation, warum ökologische Weisheit nicht nur Recht „Jesus“, sondern statt nationale Glaubenslehren, die ihren Sinn verloren haben und menschliche Herrlichkeiten im aufgeklärten Verständnis zur wahren Bestimmung, Motivation, Krone werden kann und muss, einen jungen Juden unterstellen zu wollen. Wie die menschliche Gestalt kein doketistisches Scheinwesen, sondern höchst heilsam, weise, wesentlich war. Und aufgeklärt weiter von Jesus zu singen, im Namen Mohammed zu sprechen ist. Das lässt sich in kreativer Kulturentwicklung begründen. Das wird auch mit Blick auf unser Unterbewusstsein, wie das Verhalten bestimmenden kulturellen Gedächtnisses, so Individual-, wie Massenpsyche klar.

So wäre aufzuzeigen, wie auch die vielfältigen Übersetzungen der antiken Weisheits-Texte im Sinn der jeweiligen Kultur, dann auch des Mittelalters, in dessen Vorstellungen das Volk noch bei volksgerechter Eindeutschung der Reformation gefangen war, sich Weisheit immer mehr vermenschlichte. Womit die anfänglich in Hoheitsbezeichnungen, christologischen Titeln beschriebene Weisheit heute zum bedeutungslosen jungen Mann wurde. Dabei ist auch zu bedenken, was alles dazu führte, dass aus der anfänglichen philosophisch-theologischen Debatte um das Wesen von Weisheit=Christus letztlich erst in der Zeit Kaiser Justinian die Weisheitslehre für einen universalen Volkskult in den Hintergrund trat. Schließlich musste der bis heute in menschlicher Gestalt erwarte Messias selbst Germanenvölkern neuer Held sein. So dass wahrscheinlich erst um das 6. Jahrhundert die nur so volksbedeutende Weisheit ihrem menschlichen Gesicht wich. Denn dass es anfänglich, so u.a. dem in den letzten Lebensjahren wegen der unheilvollen christologischen Auseinandersetzungen wieder zu menschlichen Mysterien-Gottheiten zurückkehrten Kaiser Julian um einen mit Weisheit identifizierten Rabbi ging. Das ist wie gezeigt ausgeschlossen.

Aufgrund des noch fehlenden allegorischen Verstandes der hebräischen Texte wurde das Judentum auch von philosophischen Reformbewegungen, die heute als frühchristlich gelten, verworfen. Bis dann Konstantin, der die atheistisch-weisheitlichen Traditionskultverweigerer nicht mehr verfolgte, begann für die ihm wesentliche Weisheit im jüdischen Sinn, so als „Christus“ in unzähligen Konzilen, Diskussionen mit Philosophen die Kirche zu bauen: Einen universalen Volkskult für sein von Nordafrika bis England reichendes Reich. Der so auch den Grundstein für die Hagia Sophia legte. Die in Stein immer noch Zeugnis für die buchstäblich versteinerte griechische Weisheit „Sophia“ ist. Selbst die Weisheitslehre des Origenes, gleichwohl der als Kirchenvater erhalten bleiben musste, wurde später als Häresie verworfen. Aus ähnlichem Grund wurden wahrscheinlich auch weitere philosophische Grundlagen verbrannt. So spektakuläre Philosophie, die oft weiter traditionellen Mysterien-Gottheiten huldigte, unterdrückt, die Akademie in Athen durch kirchliche Philosophie und einfache Sprache ersetzt. Und wie in der Vorlesung zur Kirchengeschichte angenommen, wurde selbst Origenes im Sinn des Volksglaubens der universalen Kirche übersetzt oder gar weitergeschrieben. Menschen brauchen Bilder, einfache Lehren.

Allein wer die Wahlen von Volksvertretern für den Bundestag betrachtet weiß, wie nicht Programme zählen, sondern oft einzelne menschliche Personen. Die wie Olaf Scholz eine neue Ausgabe geachteter, veralteter Königin sind. Was so das Wahlverhalten auf den Kopf stellte, einer totgesagten Partei alle möglichen Kompetenzen zusprach. Und wie altbekannte zugkräftige Gesichter gebraucht werden. Das ist in moderner Kommunikation, die ihre in eindrucksvollen Bildern höchst emotional vermittelten Botschaften zur Konsum-Herrlichkeit von bekannten Sportlern, Stars oder vertrauenswürdigen Personen sprechen lässt, völlig selbstverständliches Handwerk. Nur, dass dort niemand auf die Idee kommt, die altbekannte „Marktfrau Marie“, mit der ich einen virtuellen regionalen Markplatz volksverständlich, populär machte, als das eigentliche Wesen der Internet-Plattform zu betrachten. Und so behauptet, die gute Frau sei mit dieser (wie Jesus mit Weisheit) identifiziert worden. Dann in der alten Marktfrau den Mehrwert begründen will, den eine Plattform von örtlichen Anbietern ausmacht. Und die alte Maria für das eigentliche Wesen haltend als die Möglichkeit digitalen lokalen Einkaufes in höchsten Tönen lobt. Ohne dies ernst zu nehmen.

Ähnlich, wie der unter „Jesus hat doch gelebt“ (was jedoch in anfänglichen Denkern begründet wurde, die allesamt vom Logos/Weisheit=Christus ausgingen) im biblischen Umkehrschluss einen lebenslustigen „Fresser und Säufer“ vorstellende Gerd Theißen. Der damalige Heidelberger Chefneutestamentler, den der Ortspfarrer als ehemaliger Schüler nach Neustadt-Hambach eingeladen hatte. Der ist zwar einer der besten Zeugen für von ihm beschriebene „Weisheit der Urchristen“. Aber auf Frage der Besucher, die nicht an Jesus zweifelten, aber an dessen Darstellung erschrocken waren. Da betonte er, dass er sonntags trotz des lebenslustigen Trinkers (den er ähnlich auch in Büchern wie „Im Schatten des Galiläers“ beschreibt) vom Gottessohn, Christus predige. Wie es inzwischen das Handwerk aller Pfarrer ist. Die nach heutiger Hochschullehre davon ausgehen, dass der alles nicht war, von was sie weiter in höchsten Tönen schwärmen. Bei Trauergottesdiensten gar in Ihm gar das ewige Leben begründen. Was alles zutrifft. Was hier in Weisheit als menschlicher Krone, egal ob Christus, Tao Te King, Lehre des letzten Propheten begründet wird.

Dabei hat die Hochschullehre das wörtliche Verständnis im Grundsatz längst verlassen, die einstige Kritik überholt. Doch da sie im Kurz-schluss einen jungen Juden, statt den echt historischen Jesus Christus im Sinn der Hebräer und aufgeklärter hellenistischen Juden voraussetzt. Da wird versucht, auf zeitgeschichtlich unmöglich gewordene Weise alles auf die Verherrlichung eines bedeutungslos gewordenen, meist besonders bibelschlauen Rabbi auszulegen. So wird auch gestrichen, als Märchen, Aufwärmen alter Mythen im Rahmen einer narrativen Geschichte zu dessen Verherrlichung abgetan, was nicht in einem jungen Mann zu begründen, aber alles in Weisheit logisch nachzuvollziehen ist. Denn an jeder ernsthaften Vorlesung, ob es um die Kindheitsgeschichte Christus, sein Wirken, die Jünger-Missverständnisse, sein Verhältnis zu den Schriftgelehrten ging, die „ihn“ als Grund Moses verlassen hatten, seine Verurteilung im Prozess der Zeit, seine Auferstehung (die an keiner Stelle das Wiedererwachen eines Gurus in Visionen seiner Groupies, sondern Neuverstand war) oder an der theologischen Bedeutung der weiteren Geschichten und Mission. Da lässt sich, wie unter www.jesus-lebt-wirlich.de in unzähligen Anschreiben im Aufgreifen der jeweiligen Vorlesungen der letzten Jahre gezeigt, Weisheit als christliches Wesen nachweisen. Als das, was sie bei den Hebräern war und künftig mehr denn je gebracht wird.

Und wie es bei Paulus um Weisheit=Christus ging. Die im sich mit der Zeit entwickelnden rhetorischen Schäma als menschliche Gestalt das Kreuz der Zeit tragen musste. Das steht außer Frage. Das wird auch in der realen, geschichtlich nachvollziehbaren Missionsgeschichte, den gesamten auch biblisch geschilderten Auseinandersetzungen der Zeit in den damaligen Weisheits-, damit Missionszentren (u.a. Korinth) mehr als deutlich.

Gleichwohl diese geschichtliche Situation, in der hier Weisheit als der historische Jesus Christus, so Heil für Juden und Griechen in kultureller Synthese begründet wird, Stoff der Hochschullehre ist. Wie es auch bei dem derzeit für das Neue Testament in Heidelberg verantwortlichen Professor Matthias Konradt in der „Umwelt des Neuen Testamentes“ Thema war. Und er in neutestamentlicher Vorlesung erklärte, wie dessen Entstehung eine überlegte Komposition sei. Bei der die theologischen Sachverhalte (wie ich sie hier im hellenistischen Judentum, so dem historischen Jesus Christus begründe) ganz bewusst in verschiedenen Geschichten erzählt, so auch in unterschiedlichen Richtungen argumentiert wurden. Was auch dem Stil der Philosophen entsprach, die Weisheit so vermittelten, personifizierten. Da wird aus einem Kult-Text, von dem wir wissen, dass hier keine Banal-, sondern Heils-, Theologiegeschichte beschrieben wurde, die Lebensstory eines jungen Mannes herausgelesen. Der jedoch all das nicht gewesen sein kann. Der, wie auch die Heidelberger Professorin Heidrun Mader mit Blick auf Markus begründen will, an Stelle von Vespasian oder alter Gottheiten zu all dem nur gemacht worden sei. Unmöglich!  

Gleichzeit wird heute neben Paulus nicht nur die gesamte Theologie des Neuen Testamentes, auch die Aussagen Jesus über die rechte Lebensweise in Weisheit begründet. Die bei dem in den Vorlesungen oft genannten, für das hellenistische Judentum der Zeit Jesus stehende stoischen Mittelplatoniker Philo von Alexandrien, dessen Christologie die Kirche folgte, naturphilosophisch begründet war. Und die in philosophischer Begründung auch Paulus- oder Johannes-Texten zugebilligt werden muss. Gleichwohl die nach heutiger Lehre vom gleichen historischen Jesus handeln, wie die synoptischen Geschichten.

Aber getreu dem buchstäblichen Kurzschluss vom verherrlichten Handwerkersohn, in dem bisher die Vorlesungen, sämtliche Lehren, Bücher begründet wurden. Da wird die Geschichte auf den Kopf gestellt. Auch wo die Weisheit des Neuen Testamentes, so auch der Geschichten, Aussagen Jesus dargelegt werden. Und es Aufgabe der Hochschultheologie wäre, die Weisheit des Christentums zu begründen, selbst wenn dies noch fraglich wäre. Da wird diese, so der historische Jesus Christus verleugnet.

Was mit Blick auf den gewaltigen Wandel von Weisheit als Christus, wonach hier ein völlig neues Gottes-, Glaubens-, Weltverständnis begründet wird, auch zu verstehen ist. Denn es geht um eine ganz grundlegende Frage. Die alle heutigen Lehren, Vorstellungen in Frage, jedoch auf aufgeklärte Beine stellt. Es geht um weit mehr als eine der bekannten Streitereien um das Leben eines galiläischen Gurus, die in tausenden Jesus-Büchern ausgetragen werden. Wobei deren historische Kritik die Voraussetzung für ein neues Verständnis ist.

Auch wenn ich aufgrund meist heute erst gegebenem Wissen argumentiere, dazu aktuelle Vorlesungen aufgreife. Gleichzeitig aufzeige, wie ein evolutionärer Entwicklungsprozess, so das vormalige Verständnis nicht falsch, sondern zeitgerecht war. Und sich allein mit Blick auf die dann zeitgemäße hellenistische Begründung hebräischer Weisheit als Recht (Wort Gottes) „Jesus“, wie als der „Christus“ des Alten Testamentes alle Argumente erübrigen würden. Womit nicht allein alle neutestamentliche Schriftauslegung wegfallen könnte. Oder es selbst nicht mehr notwendig wäre zu zeigen, wie im hellenistischen Judentum, u.a. bei Philo von Christus, vereinzelt auch von Josua, lat. Jesus geschrieben wurde. Weil es Fakt ist, dass Hebräern als Heil, Recht, Gotteswort „Jesus“ wie als Gesalbter „Christus“ geltende Weisheit nach nun naturwissenschaftlicher griechischer Lehre/Logos=Christus lebendig war.

Wer das Wort Gottes nicht mehr im nationalen Buch liest, gar den ins Herz geschlossenen Gutmenschen als Weisheit nach heutiger wissenschaftlicher Lehre (Logos) nachweist, die bisher gegen den Glauben sprach. Wer so in zeitgemäßer Weisheit den wissenschaftlich Totgesagte, weil vergeblich bewiesenen, dem Buch nach aber zu Glaubenden offenbart sieht. Der wird nicht ernst genommen. Ohne Antwort zu geben, einen einzigen Beleg für den bedeutungslosen jungen Mann vorbringen zu können, war daher bisher keiner der unzähligen angeschrieben Theologen bereit, die den Hebräern, aber auch Hellenisten als Jesus Christus geltende Weisheit zu bedenken. Gleichwohl die in den aufgegriffenen Vorlesungen als christliches Wesen völlig deutlich wurde.

2.3.          Für jede Generation ist Glaube neu zu übersetzen, zu erklären

Wo dies nicht geschieht, Weisheit verleugnet, statt übersetzt und zeitgemäß begründet, damit bestimmend wird, sieht es schlecht aus um die jeweilige Kultur. Denn da ist deren Verfall vorprogrammiert. Was sich nicht nur in der Geschichte beobachten lässt, sondern heute bestätigt. Natürlich sind die Treibhausgasse, so die Erderwärmung für den Klimakollaps verantwortlich. Aber selbst, wenn entgegen wissenschaftlicher Erkenntnis nicht unser Treiben, so unsere Triebe, was uns herrlich, Motivation ist, die Ursache wäre. Dass wir in vollem Wissen um unser Tun weiter nicht allein die Klima-Katastrophe mit all ihren verheerenden Folgen hervorrufen, statt in Weisheit leben. Womit wir nicht nur künftige Katastrophen selbst in der Heimat, mehr noch weltweite Hungersnot und Völkerwanderungen verursachen, wie die Zukunft auf Generationen vernichten. Das Christentum war mehr als einfach nur Platonismus fürs Volk. Als eschatologisches Wesen war Weisheit den Philosophen nicht nur Recht „Jesus“, sondern könnte als wahre Herrlichkeit, Gesalbter, gerade für heutige Bildung zur eigenen Motivation werden. Um damit statt kurzsichtigem Egoismus, Gier, Selbstherrlichkeiten gelebt zu werden. Doch diese Motivation geschieht nicht im Schlaf, sondern muss in Kultur erarbeitet werden.

Wenn Weisheit im Sinn der Natur menschliche Krone, Motivation wäre. Dann würden die Menschen, auch wenn sie nicht für die Klimaveränderung verantwortlich wären, der Ordnung des ökologischen Ganzen folgen. So würden sie nicht warten, sondern auf kreative Weise all ihre ganze Kraft, nicht allein das geistige Vermögen einsetzen, um künftig geänderten Bedingungen bereits jetzt gerecht zu werden.

Aber auch wo Gier, Neid, Nationalinteresse, Korruption die Ursache von Verfall der Kulturen waren oder sind. Alles, was in den Geschichtsbüchern für den Verfall der Kulturen verantwortlich gemacht oder in den täglichen Nachrichten in vielen Namen, Begriffen, von Abschottung, Angst bis Egoismus im kulturellen Geschehen beklagt wird. Das ist fehlende Weisheit. Die anfänglich in Ordnung der Natur, so dem gemeinsamen Sinn begründet, aber nicht nur gewollt, sondern bestimmende Motivation der Menschen für eine sozial-nachhaltige Lebensweise sein sollte. Die so immer auf dem Weg bleiben wird. Und so ist es auch die mangelnde kreative-schöpferische Innovationskraft der Religionen, um Weisheit in ständiger Re-vision wach zu halten, zeitgemäß zu definieren und zur Bestimmung zu bringen, die zu kulturellem Verfall führt. Und fehlende Aufklärung, damit Bestimmung in zeitgemäßer gemeinsamer Weisheit ist es auch, die im fatal-fundamentalistischen Verständnis nicht allein bei Islamisten den Kampf der Kulturen und das tägliche Blutvergießen im Namen traditioneller nationaler Vorstellungen verursacht, statt Leben in Frieden und Vernunft.

Weisheit nach Ordnung der Natur, damit im gemeinsamen Sinn war, was die Könige aller Welt (so auch Konstantin als irdischer Sol invictus: unbesiegbare Sonne, so kosmische Ordnung als höchste Wesentlichkeit: Gott) zu herrschen und im Volk zu repräsentieren, Friede zu bringen hatten. Wofür die Krone Symbol war, aber u.a. auch der Sonnenhut von Schifferstadt oder die Steine von Stonehenge Zeugen sind. Die so kosmische Ordnung, Weisheit im Kult zur Welt bringen mussten. Die Könige, wofür bei Hebräern noch lange vor allen neuzeitlichen Revolutionen wissenschaftliche Weisheit als Gesalbter (Christus), so als menschliche Krone stehen sollte, mussten den Zusammenhalt des Reiches in kosmischer Weisheit sicherstellen, dafür das Volk motivieren. Die Leistung, das Wohl, wie der Friede einer Kultur, aber auch die Entscheidung über Sieg oder Niederlange, Untergang der Kulturen, all das war und wird auch künftig davon abhängig sein, in Ökologie, wie Evolution begründete Weisheit im gemeinsamen Sinn (künftig aller Welt) zur menschlichen Bestimmung, Motivation, Krone zu machen: Menschen für den gemeinsamen Sinn auf intrinsische, emotionale Weise zu begeistern, so in Weisheit leben zu lassen. Während im wörtlichen Verständnis Jerusalemer Schriftgelehrter und Pharisäer das buchstäbliche Gesetz nicht nur hinsichtlich des Sabbats seinen Sinn verloren hatte. Ähnlich wie heute. Und so wie im antiken Missverstand jüdischer Tradition auch heute ein himmlischer Handwerker/Designer abgeschrieben, wissenschaftlich für tot erklärt ist. Nun in vergeblichen Beweisen über ein vorgesetztes Gottesbild spekuliert wird. So selbst beim Vulkanausbruch auf La Palma in modernen Medien an der Fähigkeit eines menschenartigen Wesens gezweifelt wurde. Das bereits die Hebräer, wie griechische Denker polemisch als menschliches Produkt, eigenes Spiegelbild verneinten. Da begründeten hellenistische Juden, denen wir das Neue Testament verdanken, den Sinn aller Natur und somit die rechte Lebensweise in der für sie als Christus geltenden Weisheit nach griechischer Naturlehre/Logos. Denn für diese Weltbürger war bekanntlich der Kosmos der neue Tempel: Vergegenwärtigung des einen, einzigen Sinnes, Grundes allen Lebens. Damit war in frühwissenschaftlicher Weisheit das Heil, Recht „Jesus“, wie der wahre Gesalbte „Christus“ lebendig. Nur so ist dieser erstmals historisch nachweislich. Und so wäre die wissenschaftliche Voraussetzung, dass Weisheit zur menschlichen Motivation, Krone wird.

Auch der dem Christentum im buchstäblichen Verständnis unterstellte Altruismus gehört dem Gestern ist. Arbeiten im gemeinsamen Sinn des Weltganzen begründet die Weisheit, die der Liebe des Nächsten, wie des Selbst zugrunde liegt. Und zur Ökologie des Menschen gehört es auch, für Kranke, Bedürftige zu sorgen, bei Bedarf Brot zu teilen. Das „bedingungslose Grundeinkommen“ mag weise sein, wenn sich die Arbeitswelt gewandelt hat, intelligente Maschinen die Arbeit machen. Doch wenn moderner Altruismus, damit ein Grundeinkommen ohne Leistung dazu führen sollten, dass im gemeinsamen Sinn des ökologischen Ganzen weniger, statt mehr geleistet wird. Dann kann das nicht im gemeinsamen Sinn aller Natur weise sein, so dem Willen, Wort Gottes entsprechen. Der aufgeklärte Christ lebt weder im „Haben“ noch unbesorgt in den Tag.  Doch so wenig wie das geistiges, ist materielles Vermögen aufzugebender Selbstzweck. Der Weise fragt aber nicht, was der Staat für ihn tun kann, setzt sich zur Ruhe, will ohne Leistung reich werden. Er will nicht in Nachahmung heute kapitalistischer Herrlichkeit auch auf Kosten der Gemeinschaft, so in Nutzung sozialer Leistungen ein gutes Leben führen. Er will durch sein geistiges, wie materielles und körperliches Vermögen, seine Leistung mit wenig Ressourcen einen möglichst großen Beitrag für das Wohl im gemeinsamen Sinn erzielen, für Zukunft sorgen.

Die Reise nach Jerusalem, die Suche nach dem „Gelobten Land“, messianischen Leben in Frieden und Weltvernunft als „Goldene Zeit“ bleibt eine Sisyphusarbeit. Das Paradies hat geschlossen. Platons Atlantis als der in Weisheit, Gemeinsinn lebende Mensch wird nie sein, muss aber ewiges Ziel bleiben. Die Religionen unterliegen dabei einem heute notwendigen evolutionären Wandel. Denn wo der Kult seine Aufgabe nicht mehr erfüllt, Weisheit im gemeinsamen Sinn der Natur, die bereits in den mythischen Naturreligionen, mehr noch die Aufgabe mit Entstehung der Städte große Weltreligionen war, im Wandel vom Mythos zum Logos zur gemeinsamen menschlichen Bestimmung zu machen. Da können wir bereits bei den Indern, Ägyptern, Azteken, Chinesen, Mayas, Römern, wie vielen anderen Hochkulturen den Verfall beobachten. Die Geschichtsforscher sprechen dabei nicht von Weisheit, sondern nennen vielfältige Gründe: von mangelnder Fähigkeit andere Völker kulturell zu integrieren, mit ihnen zu kooperieren, Kastenwesen, bis zur Unfähigkeit machtgieriger Könige, sittlichem Verfall des Volkes und Vielem mehr. Was jedoch, ähnlich wie die vielfältig heute beklagten Symptome, auf das Fehlen gemeinsinniger Weisheit als Bestimmung, Motivation verweist.

Welche Kraft ein emotional zur Bestimmung gewordener gemeinsamer Sinn einer Kultur verleiht, wie dies auch über Sieg und Niederlage, damit auch den Untergang der Kulturen entscheidet, können wir im Alltag, in Geschichte, wie Gegenwart beobachten. Auch dort, wo Aberglaube die oft unheilvolle, gar mörderische Motivation war und ist. Ohne Weisheit nach Ordnung des ökologischen Ganzen im gemeinsamen Sinn zur menschlichen Motivation, intrinsischen Bestimmung zu machen, so Menschen für Weisheit im gemeinsamen Sinn aller Welt zu begeistern, wie es messianisches Ziel war, hat unsere Kultur kaum eine Chance.

Auch wenn Aberglaube, so die Religionen selbst für den kulturellen Verfall verantwortlich gemacht werden, dieser u.a. in der Priesterschaft begründet wird. Die oft korrupt war, die Opfer für sich beanspruchte, der Geldgier verfiel. Oder die sich, wie dies im Neuen Testament den Schriftgelehrten vorgeworfen wurde, an traditionelle, nationale Buchstaben, statt Weisheit hielt, damit ihren wahren Grund (nicht den Handwerkersohn) verfehlte. So der Verfall der Kulturen auch in überkommenen Riten und Glaubensvorstellungen, ähnlich auch die Vergötterung von Steinen wie auf den Osterinseln oder wie in Indien von Kühen und sonst sinnlosen, oft so gewordenen Praktiken begründet wird. All dies verweist darauf, dass dem Kult die Weisheit fehlte, die meist anfänglich der Grund war. Die in Innovation, Re-vision am Leben erhalten werden, so dem Wissen der Zeit entsprechen muss.

Woran es liegt, dass Harald Lesch in „Die Menschheit schafft sich ab“ zwar die kulturelle Aufgabe des Kultes beschreibt. Er dann aber den einen Wandel vom Mythos zum Logos bewirkenden Religionen, wie dann das Christentum dafür verantwortlich macht, dass die mythischen Wächter natürlicher Ordnung ihre Bedeutung verloren haben. Das liegt auf der Hand. Wo die heutige Hochschullehre sich der geforderten Re-vision verweigert, Reformen nur in Oberflächlichkeiten stattfinden sollen, weil die Geschichte im Kurz-schluss weiter auf den Kopf gestellt wird. Da hat die notwendige Weisheit im gemeinsamen Sinn der Welt, des ökologischen Ganzen, keine Chance zur menschlichen Bestimmung, Motivation zu werden. Wo von der Verherrlichung eines mit Weisheit identifizierten Rabbi ausgegangen wird. Da sind alle hier dargelegten Überlegungen, wie Weisheit zur Bestimmung, Motivation, so Recht und in freier Weise Gemeinsinn gelebt wird, völlig ausgeschlossen.

So kann selbst kein konservativer Theologe, noch weniger die moderne theologische Hochschullehre oder Philosophie, so wenig wie sonstige Wissenschaft auf die Idee kommen, wie zeitgerechte Weisheit statt Aberglauben zu der für unsere Zukunft dringend notwendigen menschlichen Bestimmung, Motivation, so dann auch politisches Recht werden könnte. Tag für Tag werden in allen modernen Medien die Verfehlungen, Probleme im Zusammenleben der Menschen, wie im Verhältnis zur Natur, so die vielfältigen Folgen fehlender Weisheit beklagt. Ohne dass dabei über die Symptome hinaus nach den Ursachen gefragt wird. Wo es bei Gott nicht um den in Weisheit offenbaren gemeinsamen Sinn aller Natur geht, so Glaube auch nicht mehr als relevant für das Verhalten gilt, sondern als persönliche Vorstellung gesehen wird. Wo dann Glaubensvorstellungen meist das Gegenteil von Weisheit bewirken, zum Kampf der Kulturen und sonstigem Un-sinn führen. Da ist es unvorstellbar geworden, dass Religionen zu einem Leben in Ordnung der Natur, so im gemeinsamen Sinn beitragen können. Selbst Freunde, die sich noch zum christlichen Glauben bekennen, halten mich für verrückt, weil ich Zeit verschwenden würde. Sie wollen lieber über König Fußball sprechen. Und klagen dann weiter über fehlende Weisheit in aller Welt, für die Politiker sorgen sollen. Die selbst wo sie guten Willens sind, die Menschen mit noch mehr Gesetzen nicht für einer ökologischen Lebensweise, Weltverbundenheit, -verantwortung begeistern können.

2.4.          Der christliche Glaube ist nicht statisch, sondern dynamisch  

Doch der erlösende Ewigkeitsanspruch, den der christliche Glaube in sich trägt, ist berechtigt und völlig logisch zu verstehen. Wenn von Weisheit ausgegangen wird, die sich entwickelt hat, zeitgemäße ist. Die heute nicht mehr Philosophen vorbehalten bleibt, nun u.a. UN, wie Weltgesundheits-, Friedens- oder Klimakonferenzen vertreten, gar die Kinder der Welt den Erwachsenen freitags predigen. Auch wenn sie aufgrund kultureller Prägung meist selbst nicht leben, was sie ebenso logisch vergeblich von der Politik fordern. Wer aber von einem jungen Mann, so alten, nur nationalen Buchstaben ausgeht, macht den christlichen Kult irrelevant, statt die gesellschaftliche, evolutionäre Relevanz des gemeinsamen Kultes zu begründen. Durch den die allseits geforderte, gar auf dem Weltwirtschaftsgipfel gelobte Weisheit im zeitgerechten Sinn allen Lebens erst die emotional das Unterbewusstsein, so Verhalten bestimmende Motivation Einzelner, wie Gemeinschaften werden kann.

Dabei müsste Weisheit im gemeinsamen Sinn aller Natur heute „weltweit“ zur menschlichen Bestimmung werden. Wenn die Deutschen denken, dass sie durch ihr Verhalten künftige Katastrophen verhindern können, die Grünen gar auf die Plakate schreiben „Wir schaffen die Klimawende“. Dann wissen sie sie selbst, wie das ein Witz ist. Wie winzig wir sind, unser Anteil ist. Wie wenig wir mit gutem Willen, gar der meist ausbleibenden vorbildlichen Taten weltweit bewegen können. Wie wir vielmehr selbst die nationalen Wahlversprechen mit gutem Willen allein nicht halten können. Doch emotional einverleibte Weltverantwortung, Weisheit als intrinsische Motivation und so auch Friede zwischen den Kulturen kann nicht hergestellt werden, in dem die Religionen verneint oder ohne grundlegende Re-vision nur in oberflächlichem Synkretismus zusammengemixt werden. Problemlösung bring nur Aufklärung über die Weisheit als gemeinsamen Wurzel. Es ist zum Scheitern verurteilt, Religionen umstülpen, oberflächlich reformieren zu wollen, ohne an die Wurzel, damit Weisheit anzuknüpfen und gleichzeitig die Verschiedenheit zu bewahren. Nichts ist den Menschen so wertvoll, wie ihre Weltanschauung, damit nicht nur dort, wo diese noch bestimmend sind, auch die ureigenen Religionen. All dies zeigt nicht nur den künftigen Weg, sondern auch, warum alte menschliche Kult-Wesentlichkeiten im Christentum aufgegriffen, erfüllt werden mussten. Wie ohne die menschliche Gestalt von Weisheit im Sinn der einen neuen Moses als Messias erwarteten Juden, ähnlich Griechen, mehr auf einen Helden setzenden Germanenvölkern, die bis Nordafrika eingewandert waren, gerecht werden musste, keine kulturelle Entwicklung gewesen wäre. Es zeigt aber auch die Verantwortung heutiger Hochschulwissenschaft, all dieses Wissen ernst zu nehmen, Weisheit als das ursächliche, nicht nur christliche Wesen zu bedenken und sich dann offiziell dazu zu bekennen. Was einen weit über das Christentum hinausgehenden Kulturwandel auslösen könnte.

Der in einem uns heute fremden kulturellen Kontext entstandene Christuskult ist daher in aufgeklärter Weise in der anfänglichen Definition und Bedeutung von Weisheit zu bedenken, in heutige Zeit zu übersetzen. So in einer Weisheit zu begründen, die nicht menschliche bestimmbar, aber bestimmend für unser Leben ist, daher zur Bestimmung, menschlichen Motivation, Krone (Gesalbter: Christus, Tao, weltgültig Messias) werden muss und kann.

2.5.          Der Blick über den Tellerrand hinaus bereichert.

Im aufgeklärten Verständnis bereichert nicht nur das geschichtliche Wissen, sondern auch der Blick auf andere Religionen, wie ihre Entstehung. Heute ist klar, wie die großen Weltreligionen aus anfänglich mythischer Verehrung der Fruchtbarkeit, oft Verkörperungen der Vegetation hervorgingen. Wie bereits in Ägypten dann nicht nur in den Naturprinzipien (Maat: Weisheit) so im himmlischen Nil ein über den Sonnenverlauf hinausgehender Sinn/Grund (kein absolut gesetzter himmlischer Designer) gesehen wurde, der alle Nationen umfasst. Und ähnlich lässt sich auch die Entstehung der anderen Weltreligionen verstehen, die Voraussetzung für Leben sozialer Gemeinschaften im Sinn kosmischer Ordnung waren.

Auch wenn den verschiedenen Weltreligionen ganz unterschiedliche, weil damals noch metaphysische Weltmodelle zugrunde liegen. Und die völlig unterschiedlichen Konzeptionen, um philosophisch in kreativem Sinn bedachte Weisheit von weltverneinender Askese bis zum Leben in Lust, Fülle reichen. Ebenso, wie die hierzu eingesetzten verschiedenen Kulturinstrumenten kaum vergleichbar sind, Kastenwesen, Mediation, Kaiser- und Götterkult bis zur Weisheit als Gottessohn, Gesalbten (Christus) umfassen. Erst in dem wir das christliche Wesen als Weisheit in menschlicher Person begreifen, wird klar: Denker im Namen Jesaja, Jeremia, die im Rahme der Städtebildung zeitgleich mit anderen Weisheitslehren im Namen Laotse, Buddha, Konfuzius, Zarathustra oder Parmenides und Xenophanes den Grundstein für Christentum und Islam legten, so dem Wandel vom Mythos zum Logos bewirkten. Die zeigen sich heute als Rationalisten. In früher Kulturreform wollten sie mit ihrem neuen Kult-Konzept, das eine auch im arbeitsfreien Wochentag, wie in sozial-nachhaltigen, noch für die römische Welt vorbildhaften Gesetz, Weisheit nicht nur vorgeschrieben wird. Weisheit als Tora (Gotteswort) sollte die Funktion der alten Gottheiten, Mythen, Mysterien, Opfer für menschliche Herrscher einnehmen und so zum wahren Gesalbten (Christus, weltgültig Messias) werden. Damit die für unsere Zukunft notwendige intrinsischen Motivation für die Weltgemeinschaft sein, so zu einem Leben in Frieden und Weisheit führen. Der „Menschensohn“, als der ohne Mittler, menschliche Gottessöhne, Könige, Priester, Schriften aus eigener Motivation in gemeinsamer Weisheit lebende Mensch wird nie sein, muss aber keine völlige Vision bleiben.

Wer beim christlichen Wesen von internationaler, interdisziplinär alle Wissenschaften der Zeit umfassende Weisheit ausgeht, die nicht nur für Hebräer Gotteswort, Recht, Heil „Jesus“ und damit ihr wahrer Gesalbter „Christus“ war oder sein sollte. Der versteht in der in Natur-, wie Sozial-, sowie Evolutionswissenschaft, damit Erfahrung begründeten Weisheit (die inzwischen auch in der Kirche als rechtes Verhalten vergeblich gepredigt wird) das u.a. als Jesus Christus bekannte Wort Gottes, Recht, wie die Offenbarung. Das auch als Lehre des arabischen Propheten bestimmende Wort kann so statt Aberglauben an sinnlos gewordene Vorschriften, Glaubensvorstellungen, wie säkularer Ersatzherrlichkeiten (nicht nur Konsum-, Kapitalherrlichkeit) in universalem Kult zur intrinsischen menschlichen Motivation, Krone werden. Jesus von Nazareth (wird auf aramäische Nazoräer: Erkennende, Rechtgläubige, so Erkenntnis zurückgeführt), auf dessen Geburt sich unsere Zeitrechnung bezieht, über den die meisten Texte, Bücher, Lieder, Gedichte geschrieben sind, ist in aufgeklärter Weise erwachsen noch lauter zu loben. Doch nur, wenn wir nicht mehr von einem jungen Mann singen, der alles nicht war, sondern selbst die heranwachsenden Kinder ihn als Weisheit, so Motivation und Recht begreifen, die sie bisher vergeblich fordern. Und sich dafür, wie alles Werden, Leben aufgeklärt begeistern. Dann erst hat der christliche Kult eine Relevanz, die alles Bisherige übersteigt, Probleme der Zukunft löst.

 

3.     Revision der Religionen durch Weisheit zeitgerechter Lehre als Gotteswort, Christus

Auch wenn es Professoren, die sich völlig sicher sind, dass Jesus als junger Mann gelebt hat (was sich erst aufgeklärt, von Weisheit als Recht „Jesus“, wie König, Gesalbten „Christus“ nachweisen lässt) schwer fällt. Weil sie im buchstäblichen Kurz-schluss von einem religionsrebellischen Gutmenschen als Vorbild ausgehen und hierin alles begründen wollen. So ihre gesamte Glaubens- und Gotteslehre, ihr Weltbild, bisherige Lehre davon getragen ist. Gleichwohl die hier vertretene Perspektive all dies nicht auf den Kopf, sondern auf aufgeklärte Beine stellen würde. Womit meist nur die vorausgesetzte Hypothese zu ändern wäre. Was so erst die gesamte theologische Lehre bedeutend machen würde. Heute kann nur, wer der Hypothese seiner Lehrer nicht folgen oder keine Angst haben muss, sich durch Zweifel am als Fakt Gesetzten, bedeutungslos Gewordenen lächerlich zu machen, nichts zu verlieren, sondern Freiheit hat, Weisheit als Wesen Jesu Christus bedenken. Um in Wissen und Erfahrung zeitgerecht begründete, nach bestem Wissen auszudiskutierende Weisheit wieder als das buchstäblich erstarrte Gotteswort zu verstehen.

Während bisher nur außerbiblischen Texten, frühchristlichen Erkenntnislehren, Konkurrenzkirchen oder Christentümern wie dem Manichäismus philosophische Weisheit bestätigt werden musste. Dort im Kurz-schluss von philosophischer Aufwertung einer Heilsprediger-Sekte für Bildungsbürger ausgegangen werden musste. Was ähnlich auch den von Weisheit=Christus schreibenden Paulus-, oder Johannestexten unterstellt wird. Gleichwohl die vom zu gleichen Jesus handeln, wie die Synoptiker. Da wird einfach als letzter Ausweg unterstellt, ein seinem Vater helfender Handwerker sei als besonders schlauer Rabbi mit der damals in Naturlehre (Logos) begründeten Weisheit identifiziert worden.

Dies hellenistischen Juden- und Heidenchristen, wie damit an der gesamten hochzivilisierten antiken Welt, der Weisheit heilig war zu unterstellen, weil die sich Mysterien- und Kaiserkult verweigerte, daher als „Christen“ beschimpft wurden. Das ist absurd. Was sich zeigen lässt, wenn man die inzwischen bekannte historische Situation auf Heute überträgt. Denn das wäre so ähnlich, wie wenn heutige Welt, die sich gegenseitig ökologische Weisheit im gemeinsamen Sinn predigt, ab sofort einen Heilsprediger als maßgebende Weisheit, Heil sehen würde. Und das im Wissen, wie im Gegensatz zu heute zur Zeitenwende gar verschiedene psychologische Konzepte diskutierten wurden. Um Weisheit im aufgeklärten Verstand der Kulturwesentlichkeiten, die ehemals Weisheit zur Welt bringen mussten, an Stelle menschlicher Affekte, Triebe, Gier zur lustvollen gemeinsamen Lebensbestimmung, damit menschlichen Motivation zu machen.

Heute wissen wir, wie der inzwischen naturphilosophisch für den Sinn allen Seins stehenden Zeus, so auch dessen Vegetation, Weisheit verkörpernde Söhne schon Jahrhunderte vor der Zeit Jesus mit JHWH in einem Sinn gesehen wurden. Und solche Aufklärer, wie sie heute gebraucht werden, sollen wegen einem mit ökologischer Weisheit identifizierten Guru die wissenschaftliche Lehre, wie die in aufgeklärter Weise verstandenen Gottheiten verlassen habe. Die sollen, wie in Christologie-Vorlesung als „großer Medienwandel“ erklärt werden musste, dann in einen Rabbi die wahre Weltbestimmung, das den Alten geltende Gotteswort, die Offenbarung gemeinsamen Sinnes, Erlösung gesehen haben. Wahnsinn!

 

3.1.           Revision, Reformen setzen Weisheit=Christus voraus

Wer als Logos-Projekt eine Re-vision des christlichen Glaubens für das 21. Jahrhundert anstrebt. Der betreibt mit der Reduktion auf einen rebellischen Rabbi, durch den christlicher Glaube rationalisiert werden soll, das Gegenteil. Auch wer nach Reformen der Kirche ruft. Der kann nicht bei völlig oberflächlichen Symptomen stehen bleiben, sondern muss die Weisheit nach immer vernünftigerer Durchdringung der Natur, so im gemeinsamen Sinn allen Lebens (damit höchster Wesentlichkeit/Gottheit) als Grund christlicher Lehre und Glaubens an den Anfang stellen. Nur so lassen sich nicht nur alle Bedeutungsaussagen in Bezug zur heutigen Lebenswelt begründen. Vielmehr wird mehr als deutlich, was Aufgabe evolutionär erwachsener Welt-/Vernunftreligionen ist: Warum die mit Blick auf die weitere Entwicklung, die Masse von Menschen, die zum naturbeherrschenden Faktor „Anthropozän“ geworden sind, der im Sinn der Natur herrschen muss, mehr als notwendig sind. Denn sämtliche künftigen Herausforderungen, nicht nur die weit über den Klima-Kollaps hinausgehende ökologische oder Virenbedrohung, sondern beispielsweise auch die noch weitgehend ungeahnten Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt, den Alltag oder wachsende Arbeitsteilung in globaler Welt-AG, wie künstlicher Intelligenz. Die lassen sich nicht rein politisch, mit noch mehr Gesetzen, sondern nur in zeitgemäßer Weisheit als gemeinsame menschliche Bestimmung, Krone lösen. Die eschatologische Bedeutung des christlichen Wesens, die bei dem heute Unterstellten ein schlechter Witz, Glaube völlig unrelevant für das Verhalten geworden ist. Die lässt sich nur in Weisheit als Motivation, so Recht, Krone von Weltbürgern begründen. Die hört bei der Lösung des Jesus-Geheimnisses, damit einem aufgeklärten Verständnis nicht auf, sondern beginnt so erst.

Die Grundfragen nicht allein des christlichen Kultes und die Bedeutung für unser Leben lassen sich erst von Weisheit als nicht nur christliches Wesen bedenken. Die modernistische Verflachung, ebenso wie die fatal-fundamentalistische Verhärtung, die beim Islamismus zu täglichen Morden führt, sind nur in Aufklärung über die gemeinsame, nicht menschliche zu bestimmende, sondern im Sinn natürlicher Schöpfung begründete Weisheit zu lösen. Die Götterdämmerung, bei der Glaube als gestrig, völlig irrelevant für die Lösung künftiger Weltprobleme gesehen wird, Gott wissenschaftlich Tod erklärt ist, hat ihren Grund in einem Kurz-schluss. Der nur von christlicher Hochschullehre aufzulösen ist. Doch da es sich nicht um eine Abend- sondern Morgendämmerung handelt, die Talsohle der Nichtigkeit des christlichen Glaubensgrundes erreicht ist, besteht Hoffnung. Um den künftigen Herausforderungen gerecht zu werden, bedarf es ein aufgeklärtes Verständnis des christlichen Glaubensgrundes und so auch in ihren Werkzeugen völlig rationaler Welt-/Vernunftreligionen. Die in Evolution nicht ohne Grund erwachsen sind, Weisheit zur menschlichen Motivation, Bestimmung, Krone machen müssen und können.

3.2.          Neue Wege: Weisheit als menschlichen Bestimmung, so politisches Recht

Wer verlangt, sich auf ein neues Abenteuer einzulassen, ungewohnte Wege gehen will. Der kann nicht, nur weil es so bequem ist, in einem Zug, der historisch-wissenschaftlich, wie Gesellschaftlich in die falsche Richtung fährt, sitzen bleiben. So an einem jungen Mann festhalten und sich der ökologischen Weisheit verweigern. Gleichwohl die für unsere gemeinsame Zukunft, aber auch für Gesundheit und Glück zur Motivation, menschlichen Krone werden müsste.

Wer beklagt, dass der christliche Kult in Umformungskrise seine Mittelpunktstellung verloren hat, irrrelevant zu einem Minderheitenphänomen geworden ist und nach zeitgemäßen Ausdrucksformen sucht. Der muss die Aufgabenstellung, einen möglichst unverstellbaren Blick auf die Geschichte des Glaubens, die nur in ökologischer Weisheit zu begründende Offenbarung und Rechtsbestimmung ernst nehmen. Niemand ist unvoreingenommen. Doch als ich vor über 30 Jahren, angeregt durch wissenschaftliche Zweifel an meinem kindlichen Jesusbild und anschließende historischer Kritik Theologen wie Klaus Berger und Benedikt XVI. bat, den Logos, schöpferische Vernunft nach heutiger Naturlehre als christliches Wesen zu bedenken. Weil dies nicht nur radikal-/wurzelkritische Neutestamentler des 19. Jahrhunderts als das eigentliche Wesen Jesus nachwiesen, sondern anfänglich ständig davon zu lesen war. Da war nur eine Ahnung, die Antwort völlig offen. Doch mit Blick auf das hinter dem Neuen Testament stehende hellenistische Judentum, bei dem die nun in griechischer Naturlehre (Logos) begründete Weisheit im Sinn Moses als wahre, nun universale Tora verstanden, so der neuen Bund des christlichen Testamentes begründete wurde. Und wo der Kosmos, dessen Weisheit damit der neue Tempel (die Vergegenwärtigung Gottes) war. Da wurde immer klarer: Nicht allein beim Logos und damit Christus des Johannes und Paulus, bei dem in heutiger Lehre eh nur von Platon und Philo von Alexandrien, damit philosophischer Lehre (Logos) gesprochen wird, ist es um darin begründete Weisheit gegangen. Was nun die alttestamentliche Lehre mehr als bestätigt.

Während ehemals Echnatons Naturprinzip (Maat), Zarathustra, die dort erwachsene Natur beobachtenden, Schöpfung in Schrift fassenden Hebräer, dann Seneca & Co., wie sämtliche Vordenker am Anfang der Kirche, deren Diskussion um das Wesen des Logos=Christus als Zeugen für die in Schöpfung begründete Weisheit standen. Ich mich so u.a. auf Benedikt XVI. berief, der in intellektuellen Reden das christliche Wesen als „schöpferische Vernunft“, mit Verstand einsehbares Wesen im Weiterdenken griechischer Philosophie bezeichnete. Was nicht nur in außerbiblischen Texten, sämtlichen führchristlichen Bewegungen, bei Paulus, wie dem vom Logos schreibenden Johannes, sondern auch den weiteren vom „Christus“ (so Weisheit als Gottessohn) handelnden Evangelien belegen ließ. All das hat sich durch die Erkenntnis, wie kein jüdischer König vergöttert wurde. Wie die in Natur begründete Weisheit Hebräern Heil, Recht „Jesus“ war und als wahrer Gesalbter „Christus“ die künftig gebrauchte menschliche Motivation ohne religiöse Mittler (so Menschensohn) sein sollte, erledigt.    

Wie die philosophische griechische -“Lehre“ von der Natur: „Logos“, was der Monist Ernst Haeckel 1866 in „Ökologie“ als Wissenschaft der Beziehung des Menschen zur Außenwelt, damit dem Haushalt, der Ordnung der Natur übersetzte, auch am Anfang galt, ist verständlich. Auch, wie der Logos als immer vernünftigere Durchdringung der Natur für Lehre, Rede, Weisheit, wie das Wort Gottes, Jesus Christus oder auch den Sinn allen Seins als höchste Wesentlichkeit (Gott) offenbarende Wesen steht. Ebenso, wie Weisheit nach Naturlehre/Logos auch die Lehre des arabischen Propheten ausmacht, dem Tao und Dharma zugrunde liegt. Das alles ist logisch. Nur in zeitgemäßer Naturlehre, so auch der Natur des Menschen ist Sinn und rechte Lebensweise „Ökologie des Menschen“ offenbar.

3.3.          Heutige Hypothese ist Kurzschluss – vom Brett vor Kopf befreien

Wer daher Neuland beschreiten, Bretter vor dem Kopf beseitigen will. Der kann nicht weiter einen Wanderprediger, der das alles nicht war, nur als Logos hingestellt, mit Weisheit identifiziert wurde, als Grund christlichen Glaubens an den Anfang stellen wollen. Der muss Scheuklappen ablegen, eigene Lehre ernst nehmen.

Denn danach galt internationale Weisheit nach naturwissenschaftlicher Erkenntnis bereits Hebräern als Wort Gottes, Recht „Jesus“, wie Gesalbten „Christus“. Diese Weisheit hat das hellenistische Judentum der Zeit Jesus getragen und muss auch den gesamten urchristlichen Lehren, den vielfältigen Anfängen, Christentümern (u.a. dem Manichäismus) oder anderen Erkenntnislehren, Diskussionen bestätigt werden. Auch wenn das getreu heutiger Jesus-Hypothese in philosophischer Einfärbung einer Heilsprediger-Sekte für Bildungsbürger begründet wird. Wie hier gezeigt wird, handeln aber nicht nur Johannes oder Paulus von philosophischer Weisheit. Wie sie bei Hebräern, wie im hellenistischen Judentum galt, dort weltgültige Tora, Recht „Jesus“ und so als wahre Herrlichkeit, Gesalbter „Christus“ lebendig war. Auch der Markusverfasser als in Nachbarschaft zu den bekannten römischen Philosophen schreibender Weisheitslehrer. Der hat keinen jüdischen Rabbi mit der Weisheit verwechselt, ihn als solche identifiziert und zum Spider-Man gemacht. Wie dies in Folge heutiger Lehre nun selbst im Herz-Jesus-Kloster, das nicht mehr die katholische Dogmatik vertritt, mir in Erwachsenenbildung beigebracht werden sollte. Vom Pater nach einem Super-Mann ein Spider-Man mit Umhang und Maske in voller Bracht an die Wand geworfen wurde. So zwei Tage ausgemalt wurde, wie ein sozialrebellischer Jude dazu wurde.

Nicht ohne Grund ist Jesus weit mehr als Moses, Mohammed, Laotse, Buddha, Konfuzius… der absolute und universale Grund des Glaubens: Es geht nicht um einen Mann, der Weisheiten verkündete, sondern um natürliche Weisheit selbst. Die als in den Prinzipien der Natur, wie dem fruchtbaren Nil oder dem Sonnverlauf begründete Maat im Namen Moses aus Ägypten kam, als persisch-monistische Naturphilosophie vom gut Denken, gut Reden, gut Handeln auch im Namen Zarathustra sprach. Wo die hebräischen Propheten im Exil in der Schule, am Königshof u.a. für die Schriften verantwortlich waren. Die schon in früher Kulturreform als Wort Gottes der wahre König, menschliche Krone sein sollte. Die in Folge Moses auch im arabischen Propheten oder im Namen Laotse oder Buddha vermittelt wurde. So wissen wir, wie Laotse: „Der Greise Meister“, kein alter Weisheitslehrer, sondern eine in China übliche Berufung auf die meisterlichen Ahnen chinesischer Philosophen war. Ähnlich wie auch die Weisheit als Gesalbter „Christus“ und Recht, Heil „Jesus“ eine Berufung auf die hebräischen Ahnen war. Der Grund christlichen Glaubens ist Weisheit, in der wir leben müssen, die auch anderen Religionen zugrunde liegt. Denn hellenistische Juden haben die Welt bereist, die gesamten Weisheitslehren auch ihrer Väter bedachten. So war im erst bei Griechen gelernten bildhaft-aufgeklärten Verstand ihrer Väter die Weisheit nach zeitgemäßer Lehre das Recht, Wort Gottes „Jesus“ damit der wahre Gesalbte „Christus“ lebendig. Diesen Aufklärern weiter zu unterstellen, sie hätte damit einen jüdischen Junghandwerker identifiziert, diesen im Sinn der Hebräer als kosmische, für das menschliche Leben maßgebende Größe theologisch ausgemalt. Das ist himmelschreiend.

Die Erkenntnis einer kreativen Kraft in den fruchtbaren Regelmäßigkeiten, Prinzipien der Natur, ob Nil oder Sonne als himmlischen Nil liegt als personifizierte Weisheit (Maat) nicht nur Ägypten, wie allen noch mythischen Naturreligionen zugrunde. Die Begeisterung dafür, damit für den Grund und Sinn ewigen Lebens war Grund der Verehrung von höchsten Wesentlichkeiten, Gottheiten. Wer solches an Hochschule bedenkt. Wie kann der sich dann weiter auf einen rebellischen Handwerkersohn berufen wollen? Allein das Wissen um die anfängliche Weisheit der gesamten großen Weltreligionen, die so im Wandel vom Mythos zum Logos nicht einfach erwuchsen, sondern diesem zugrunde liegen. Womit Weisheit in anderer Konzeption u.a. durch Yoga und Meditation auch als Schicksal „Dharma“, Weg „Tao Te King“ zur Regierung der Könige werden sollte. Das müsste genügen.

Heute wissen wir auch, wie Weisheit bei Hebräern an Stelle der sie bisher in Hochkultur über Jahrtausende höchst erfolgreich vertretenden, in Pyramiden einbalsamierten Pharaonen Gesalbter „Christus“, Recht „Jesus“ war. Und diese Weisheit, die bei Ägyptern, wie Hebräern in den Prinzipien, der Ordnung, so dann dem Sinn der Natur begründet war, wurde in griechischer Naturlehre/Logos auf neue, nun universale Beine gestellt wurde. Womit die zeitgemäße Weisheit bei hellenistischen Juden die neue Tora, Recht, Wort Gottes „Jesus“ und als wahrer Gesalbter „Christus“ eine Motivation war, wie sie künftig Voraussetzung für Zukunft und Friede ist. Wie diesen dann beim Christus, lebendigen Wort Gottes in Folge der Hebräer nur ein junger Mann unterstellt wird. Das ist kaum zu erklären.

3.4.          Am Anfang war Weisheit als für Zukunft notwendige Krone

Auch wenn, wie in allen Religionen, anfängliche Weisheit mit der Zeit in den Hintergrund trag. So die Riten, Praktiken, nach Missbrauch der scholastischen Philosophie durch die Kirche und notwendiger Reformation die antiken Texte, so menschliche Bilder und Lehren galten. Dann nach naturwissenschaftlicher Aufklärung der Glaube an Buchstaben entgegen aller wissenschaftlichen Erkenntnis an die Stelle in Wissen begründeter Weisheit trat. Wo heute bekannt ist, wie die in universalem Wissen begründete Weisheit als Wort Gottes geltende Bestimmung des Alten Testamentes war. Weisheit als Salomo wahrer Gesalbter „Christus“ war. Sie auch als Recht, Heil, Hosianna „Jesus“ oder als der auf Moses folgende Idealkönig Josua „Jesus“ Hoffnung auf das gelobte Land, Leben in Weisheit und Frieden gab. Da ist Zeit zur Re-vision. Aufgeklärte Juden der Zeitenwende haben keinen Heilsprediger für die Weisheit gehalten und mit alten Mythen ausgeschmückt. Wie es in Christologie-Vorlesung als der „große Medienbruch“ (Wechsel vom Logos, damit naturphilosophischer Weisheit auf einen jungen Mann) begründet werden musste. Denn wie die Weisheit, die bereits die vorsokratischen Naturphilosophen u.a. in Ephesus (der Heimat von im Namen Johannes schreibender Philosophen, Herkunft von Paulusliteratur) bedachten, dann im Namen Sokrates ausdiskutiert und in platonischen Idealen zu Rechts- oder Staatsmodellen wurde. Was dann im Sinn der Hebräer zum Heil, Recht „Jesus“ und so zum wahren Gesalbten „Christus“ König, Motivation werden sollte. Als was zeitgemäße Weisheit im Sinn der Natur künftig mehr denn je gebraucht wird. Das kann bei einem jungen Mann kein Thema sein.

Solange Jesus Christus noch nach der biblischen Beschreibung in all den Bedeutungen galt, kein junger Mann war, der in den Augen der Studenten alles nicht war und wollte, nur zum Spider-Man gemacht wurde. Da war die Hochschullehre noch vertretbar. Auch wenn so der christliche Glaube seit neuzeitlicher, naturwissenschaftlicher Aufklärung seine Bedeutung bereits verloren hatte. Doch der dank historischer Kritik bei heutigem Kurz-schluss hinten herauskommende Sohn eines Bauhandwerkers. Der in der Werkstatt seines Vaters arbeitete, ehe- und kinderlos blieb. Was allein für einen Juden, gerade einen Rabbi undenkbar gewesen wäre, aller Weisheit wiedersprach. Und der in jungen Jahren auf grausame Weise den schändlichen Tod am Kreuz starb. Wonach seine Anhänger Auferstehungs-Visionen gehabt hätten. Der war mit absoluter Sicherheit nicht das Thema des Markusevangeliums. Das als erste Geschichte die Vorlage für die Evangelien vom Christus im Sinn der Hebräer, damit wahren einzigen Gottessohn, leider alle Missverständnisse lieferte.

Alles inzwischen gegebene Wissen zeigt völlig eindeutig, wie auch bei den Griechen ein Verständnis wuchs, das visionäre Philosophen der Hebräer in früher Kulturreform bedachten. Was jedoch nie kulturelle Wirklichkeit war. Mehr noch muss das, was inzwischen in buchstäbliche, nationale Schriftlehre, sinnlosen Tempelkult verfallen war, wieder auf universale Beine gestellt werden: Auferstehen. Und wie nach dem Konzept der Hebräer die als rechte Lebensweise erkannte Weisheit gottesbildfrei zum Gesalbten „Christus“, so wahren Gottessohn, so menschliche Motivation wurde, wie sie gebraucht wird. Das lässt sich schon bei den Vorsokratikern nachlesen. Und mehr noch wird dies bei hellenistischen Juden deutlich. Nachdem diese ihre Tradition dann auf bildhaft-allegorische Weise verstanden.

Egal welche Schulrichtung wir aufschlagen. Bei jedem antiken Philosophen, an dessen Lehre über die Natur und so begründete Weisheit ich bisher nur die Absurdität heutiger Hypothese verdeutlicht sah. Weil es völlig unmöglich ist, dass in dieser Zeit deren inzwischen als Verfasser der neutestamentlichen Texte anerkannten Kollegen einen jüdischen Handwerkerjungen mit der für das rechte Leben maßgebenden Weisheit identifizierten und andere Hellenisten sich daher dessen Sekte anschlossen. Da wir inzwischen bei Betrachtung der philosophischen Kulturkritik und gleichzeitig des heutigen Wissens über die Kulturreform der Hebräer auch immer klarer: Nicht nur bei hellenistischen Juden wie Philo, die heute als Anfang der Christologie gelten, der die Kirche folgte. Auch im Rahmen der griechischen Philosophie wurde das Konzept der Hebräer mit der Weisheit als Recht, wie König „Christus“, frei von Opferkult für menschliche Gottheiten, Mysterien, Orakelglaube auf neue universale Beine gestellt. So war die Hoffnung auf Heil für die Welt begründet, wie sie im Neuen Testament beschrieben ist. Nicht allein die Weisheit, wie wir sie im Neuen Testament im Namen Jesus als rechte Lebensweise lesen, hatte den gleichen Ursprung, wie die der Naturphilosophen. Auch dass die Weisheit zu dem wurde, was sie bei den Hebräern war, künftig sein müsste, lässt sich in der griechischen Kritik an menschlichen Gottheiten, Gottesbildern, des Opfer-Volkskultes, Gottkaisertum, Mysterien-Glaube nachvollziehen.

Bereits vor Platon lesen wir bei Xenophanes nicht nur monotheistische Formeln vom „Einen und Einzigen“, wie dann Parmenides am Beginn europäischen Denkens den auch von Hebräern in Naturordnung bedachten von uns unbestimmbare Sinn allen Seins als höchste Wesentlichkeit begründete. Was meinungsführende, leider weiter von einem jungen Mann ausgehende Neutestamentler als dessen Vorgeschichte beschreiben, wie sie anfänglichen Christen galt. Gleichzeitig hat hier, ähnlich wie bei allen Philosophen, so im Sinn der Hebräer, eine polemische Kritik an menschlichen Gottheiten stattgefunden: „Wenn die Pferde Götter hätten, sähen sie wie Pferde aus“. Aufgrund Verneinung von allem Un-sinn: „Negative Theologie“ genannt, die auch hellenistischen Juden, Christologen wie Philo galt.

Wie auch später bei den Epikuräern, wo Lukrez in fortgeschrittener Betrachtung der Natur Eingangs „Venus“ dafür lobt, so wird bereits bei Parmenides ein aufgeklärtes Verständnis (Auferstehung) der für das Recht stehenden „Dike“ oder der den Waagen ziehenden Sonnenmädchen, Gottheiten, der Betrachtung über den natürlichen Sinn und der Kritik an menschlichen Gottheiten vorangestellt. Wie Platon dem Neuen Testament zugrunde liegt, ist nicht nur aus den Geschichts-, sondern neutestamentlichen Vorlesungen bekannt. Wo nicht allein bei Paulus ständig von Platon oder Philo von Alexandrien gesprochen, so auch Johannes begründet wird. Aber ganz deutlich wird das, was die Hebräer in Kulturreform bereits vollzogen hatten, schon bei Heraklit aus Ephesus. Der für die Lehre vom natürlichen Lebensfluss den Begriff „Logos“ prägte. Die Kulturkritik, so Verwerfung menschliche Gottheiten, wie die Erkenntnis einer menschlichen Bestimmung im natürlichen Lebensfluss, wie wir sie von den Hebräern als Weisheit nach Ordnung der Natur als Gotteswort, Recht „Jesus“ kennen, ist gerade im philosophischen Kleinasien, so in Ephesus neu erwachsen. Daher ist es sicher kein Zufall, dass dort die Johannes- und ein Teil der Paulusliteratur entstand. So später auch christologisch über die Ausdrucksform von Weisheit, die Mutter, die den Sinn nicht gebar, sondern ihn nur in Weisheit ausdrückte, gestritten wurde. Dass damit die Sekte eines jüdischen Rabbi ins Wasser fällt, muss nicht weiter ausgeführt werden. Vielmehr wird an den verschiedenen psychologischen Konzepten von Stoikern, insbesondere Epikuräern, die Weisheit in aufgeklärtem Kult, nicht dessen Verwerfung, in Lust, statt deren stoische Unterdrückung zu Lebensbestimmung machen wollten, der Mehrwert des Kult-Konzeptes der Hebräer klar. Denn der Kult war für die antiken Denker auch ohne heutige psychologische, evolutionsbiologische Kenntnis Voraussetzung, um dekonstruktiven Affekten entgegenzuwirken. Daher war die Weisheit als auch künftig gebrauchte menschliche Krone, lustvolle Motivation weit mehr, als eine der ein philosophischen Weisheitslehren oder menschlichen Herrlichkeiten, Gottheiten, stierblutigen Mysterien, Opferkult.

So lässt das kulturelle Laboratorium, die jahrhundertelange Konkurrenz der Erkenntnislehren verstehen und wie anfänglich der Markionismus (Weisheit=Christus) führende Kirche war. Die mangels deren aufgeklärtem Verstand Tora und Gottheiten der Juden ablehnte. Ähnlich, wie dies auch bei der sich auf Christus berufenden Weltreligion des Manichäismus zu beobachten ist. Die buddhistische, wie dualistische Weisheit im Namen Zarathustra mit platonischer Weisheit=Christus auf einen Nenner brachte. Der Augustin als Prototyp der Kirchenväter bis zum allegorischen Verständnis des Juden-Christentums angehörte. Hier die heutige Hypothese zu unterstellen. Das ist Verweigerung des Heils, der Weisheit als für die Zukunft notwendigen intrinsische Motivation, wie Recht, so Krone des Homo Sapiens.

Wie kann man die Theologie von Alten, wie Neuen Testamentes in Weisheit begründen, so auch die Weisheit früher Christenheit, wie heutige Lebensweise erklärten. Wenn dann die Welt weiter beim Grund christlichen Glaubens von einem Galiläer ausgeht, für Kritiker ein „Lattengustl“?  Der dann von Theologen in seinen Lebensumständen beschrieben als Guru oder Handwerker wie ein wissenschaftlicher Fakt vom Titel des Oster-Spiegel blickt.

 

4.     Markus: Geschichte der Weisheit als künftige menschlichen Krone:

                 Weisheit statt Wahnsinn

An der bei „Worthaus“ eingestellten Vorlesung über das Markusevangelium der Heidelberger Professorin Heidrun Mader lässt sich beispielhaft zeigen: Ihr wahrscheinlich in Rom schreibender Kollege, vielmehr kein theologischer Geschichtenerzähler, sondern ein akademisch hochgebildeter Weisheitslehrer, der auch poetisch, rhetorisch geschult war. Der hat die Geschichte der Weisheit als nun auch Griechen und Römern geltendes Recht, Heil „Jesus“ und somit wahre Bestimmung, Gesalbter „Christus“ im Stil eines Kaiserevangelium geschrieben. Er hat in kulturgerechter Ausdrucksweise von Weisheit am Heil mitgewirkt. Denn um die unterstellte Verherrlichung eines heilspredigenden Handwerkersohnes im Sinn der Kaiser, wie paganer Gottheiten durch Aufwärmen auch jüdischer Mythen, Poetik, wie es die Professorin unterstellen muss, ist es mit keiner Silbe gegangen. Vielmehr lässt sich die Ausdrucksweise von Weisheit im Sinn der alten Kultur-Wesentlichkeiten als heilvolle Voraussetzung für einen universalen neuen Volkskult, der nur so die alten Vorstellungen erfüllten konnte, im schöpferischen Sinn kreativer kultureller Entwicklung erklären.

Auch wenn ich in machen Erklärungsversuchen, wie der Definition der Jünger als Denkrichtungen, die dem Heil der Hebräer „Jesus“ folgten, dies verjüngten oder dem Leiden der Weisheit als menschliche Gestalt am Kreuz der Zeit falsch liegen sollte. So neben dem Kreuz, an dem vom Volk als atheistische Staatsgefährder angeprangerte Traditions-, so Kaiser und Götterkult-Verweigerer (nicht Anhänger eines Heilspredigers) als „Christen“ hingerichtet wurden, auch die Bedeutung des ägyptischen Anch-Kreuzes bedacht werden müsste. Das als Zeichen für ewiges Leben im Wandel der Zeit galt, so bei den Kopten noch immer als Kreuz Christi gilt. Um einen wegen häretischer Reden hingerichteten Rabbi und seine Freunde ist es dem dann Markus genannten hellenistischen Denker als einem dafür noch einzigen Zeugen mit absoluter Sicherheit nicht gegangen.

Im Aufgreifen von Markus, der Weisheit kulturgerecht zum Christus, so menschlicher Motivation machen will, wird nicht nur die Absurdität heutiger Hypothese gezeigt, sondern was christliche Aufklärung für die Zukunft bedeuten würde. Was aufgeklärt als Menschen-Recht zu definierten ist, Weisheit von Glaubensgesetzlichkeit unterscheidet. Wie Weisheit als Motivation mehr als gut gewollter politischen Gesetzesbürokratie zu Verbundenheit, Weltverantwortung führt. Wie in Weisheit auch der alte Gott höchst lebendig ist. U.a. auch, warum naturwissenschaftliche Atheisten selbst in ihrem Tun „dessen Sinn für die Welt“, damit den Gott der Väter offenbaren. So die ihnen heilige, in Wissen begründete Weisheit als Gotteswort künftig im gemeinsamen Kult zusammen mit Traditionsgläubigen zur menschlichen Krone, Motivation machen wollen. Sie daher auch aus kulturgeschichtlicher, evolutionärer, psycho-, neurologischer Erkenntnis in Kirchen noch lauter von Jesus Christus singen. Ohne dies als Selbstmanipulation zu sehen, sondern hierin wissenschaftliche Selbstverantwortung verstehen.

4.1.           Weisheit-Apostel als hellenistisch-jüdischer Christus „Verjünger“

Wer nicht buchstäblich, sondern geschichtlich nach heute gegeben Wissen liest, dem wird klar: Hier war ein nach heutiger Sicht in Rom schreibender Apostel Jesus Christus am Werk: Ein auch poetisch hochgebildeter Weisheitslehrer, der sich dem hebräischen Heil anschloss. Wonach zeitgemäße Weisheit nach griechischer Naturlehre Recht „Jesus“ und folglich statt sinnlos gewordener jüdische Buchstabengesetzlichkeit, griechischer Gottesbilder, Göttermysterien für Eingeweihte, Orakelglaube und menschlicher Herrscher wahrer Gesalbter „Christus“ sein sollte. Da er so in früher naturwissenschaftlicher Begründung das Heil der Hebräer verjüngte, war er, auch wenn in seinem griechischen Text der Namen Jesus noch nicht vorkam, ein echter „Jünger“ Jesus.

Um den jungen Mann, der nach heutiger Hypothese auch vom Markus-Verfasser im Aufwärmen alter Mythen zum Spider-Man gemacht worden sein müsste. Um den ging es in der Geschichte, die für diesen noch als eines der wenigen Zeugnisse bleibt, mit Sicherheit so wenig, wie bei anderen Texten. Die synoptischen Geschichten, die im Gegensatz zu Johannes, Paulus und völlig anderen Geschichten, Texten, Lehren, Diskussionen, denen philosophische Weisheit zugebilligt werden muss, einzig noch für die Hypothese von einem Handwerkersohn verbleibt. Die handelt von der nun in universaler griechischer Naturlehre begründeten, so im Sinn aller Natur bezeugten Weisheit als wahrer, nun auch Griechen geltenden Gesalbten (Christus, Messias) im Sinn Davids. Der historisch nachvollziehbar bei Josef (im Judentum) aufwuchs, aber im Sinn früher Ökologie (des sinnvoll zusammenhängen Ganzen, allen Werdens) bezeugt war. Wo Jesus gesprochen hat, ging es diesem theologischen Weisheitslehrer, der sich als Sachwalter der Hebräer sah, mit keiner Silbe um die Spider-Man-Machung eines Heilspredigers, sondern den historischen Jesus Christus: Weisheit, die auch heute ihren, so unseren gemeinsamen Sinn offenbart, davon ausgehend, so für die rechte Lebensweise maßgebend ist und zur menschlichen Krone, Motivation werden müsste. Ein Christus, der echt mehr als Salomo, jedoch keine Wanderprediger-Verherrlichung war. Vielmehr eine nun universale zeitgemäße Weisheit, die die alte, nur Juden geltenden Gallionsfigur von Weisheit (kein Wanderprediger) logischerweise überstieg. Und die so künftig nicht nur universales Recht „Jesus“, sondern Gesalbter, menschliche Krone, so auch in anderen Namen intrinsische Motivation aller Welt werden kann.

4.2.          Wie „Jesus“ zu Recht bei Reformation ins Neue Testament kam

Wobei der Name Jesus, der als Allerweltsname eines völlig unbedeutend gewordenen Heilspredigers unterstellt wird, im griechischen Text nicht vorkam. Weil hier die Weisheit eher als Pantokrator im Sinn des inzwischen für den Sinn der Natur stehenden Zeus, wie JHWH beschrieben war. Dann die lateinischen heiligen Namen (Nomina sacra) oder Christustitel erst von Erasmus von Rotterdam für eine volksverständliche Geschichte einheitlich in „Jesus“ übersetzt, eingedeutscht wurden. Was Phillip Melanchthon in einer Notiz an einen naturwissenschaftlichen Freund in der Weisheitsschrift „Jesus Sirach“ begründete. In der in besonderer Weise deutlich wird, wie die Weisheit, die den hebräischen Großvätern in Folge Moses auch als Josua/Jesus galt, nun in griechischer Naturlehre begründet, damit auferstanden war. Was als das Heil beschrieben wurde, wie es hellenistischen Juden in apokalyptischer, zwischentestamentlicher Zeit (ähnlich wie heute „zwischen den Zeiten“) galt. Auch wo Hieronymus vereinzelt von Jesus schrieb, ging es, ging es den Kirchenvätern nicht um einen jungen Mann, sondern den alten Heilskönig Josua.  

Aber auch, wenn von Anfang an von „Jesus“ geschrieben worden wäre. An einer Hochschule, in der die Weisheit eines sozial-nachhaltigen BGB, der Tora als Recht, Heil, Hosianna, so im Namen „Jesus“ gelehrt wird. Da müsst klar sein, dass es dabei Verfassern, die sich nicht nur auf die Hebräer beriefen, sondern an Stelle der buchstabenhörigen Schriftgelehrten und Pharisäer Jerusalems als deren echte Vertreter sahen, auch beim frühen „Jesus“ nicht um den Rufnamen des heute unterstellten Schriftgelehrten  gegangen wäre. Vielmehr wurde den Schriftgelehrten zurecht vorgeworfen, dass sie den Grund Moses, wie wir heute wissen: zeitgemäße, wissenschaftlich im Sinn aller Natur begründete „Weisheit“ (keine Wanderprediger-Herrlichkeit) verlassen hatten. So dass nicht allein das Sabbatgebot, bei dem nicht nur über die biblisch berichtete Rettung des Kindes im Brunnen, sondern auch gestritten wurde, ob samstags gelegte Eier gegessen werden dürfen, sinnlos geworden war. Wo den Schriftgelehrten vorgeworfen wurde, dass sie den Grund Moses verleugnen würden. Da wissen wir nun, dass es dabei um einen realen historischen Sachverhalt, um Jesus Christus ging. Nur hatte das nichts mit einem als Weisheit identifizierten Junghandwerker zu tun oder der Spider-Man-Machung eines Sozial- oder Religionsrebellen. Was Markus den römischen Kaisern gegenüberstellte war die in früher Ökologie begründete Weisheit, die künftig mehr als zur Zeitenwende statt menschlicher Herrlichkeiten, wie Aberglaube zur Krone: Motivation, wie zum universalen Recht werden muss.

Die vielfältig formulierten und begründeten, auch bei Markus zu lesenden eschatologischen Aussagen mit kosmischer Dimension sind weder die schlauen Sprüche eines jüdischen Rabbi, noch wurde so ein rebellischer Handwerker zur Herrlichkeit gemacht. Hier spricht eindeutig die Hoffnung auf eine im gemeinsamen Sinn begründete Weisheit, die für unsere Zukunft unabdingbar ist, als menschliche Krone (Bestimmung, Motivation, Recht) damit Reich Gottes auf Erde: Leben in ökologischer Weisheit, so Friede auch mit der Natur.

4.3.          Weisheit statt sinnlos gewordene unwirksame Gesetzes-Traditionen

Weisheit stand wie heute im Gegensatz zu buchstäblichen verstandenen, einst sinnvollen oder im Missverstand ausgelegten Traditionsvorschriften, die buchstäblich erstarrt ihren Sinn verlieren, gar oft das Gegenteil bewirken. Die daher zu Recht von der aufgeklärten Welt nicht ernst genommen werden. Was nicht allein bei der Verhüllung oder Unterdrückung von Frauen und anderen meist erst sinnlos gewordenen Vorschriften nicht nur im Islam zu beobachten ist. Sich aber auf einen galiläischen Wanderprediger zu berufen und von Moslems zu verlangen, zeitgemäßer Weisheit zu folgen, Frauenrechte nicht länger zu missachten. Oder in einem Kalifat (Gottesstaat: was aufgeklärt ein Leben in zeitgemäßer Weisheit wäre) keine gestrigen Vorstellungen zu vertreten. Das kann nicht funktionieren. Vielmehr leistet die heutige Jesus-Hypothese, so Berufung auf einen angeblichen Guru, wie gestrige Gesetze, allem bitter beklagten Unsinn Vorschub. So wird dann selbst in heutigen Paulusvorlesungen die rechte Lebensweise im alten Gesetz nachbuchstabiert. Paulus, damit ein „ehemaliger“ Gesetzeseiferer, der sich dann wie dies auch im Namen Philo von Alexandrien vom hellenistischen Judentum bekannt ist, zeitgemäßer Weisheit=Christus (keiner verfolgten Heilsprediger-Sekte) anschloss und bekanntlich die Buchstäblichkeit des alten, nur nationalen Gesetzes ausdrücklich verwarf, wird so auf den Kopf gestellt. Wer sich auf eine Handwerkersohn, so auch ein zu Recht totgesagtes Gottesbild von einem Handwerker im Himmel und davon ausgehende Buchstaben beruft. Der predigt aber auch vergeblich zeitgemäße Weisheit im heute öko-logisch lebendigen Sinn allen Lebens.

Den Alten wurde gesagt, ich aber sage Euch“, war keine bessere Auslegung von Buchstaben, wurde keinen besonders schlauen Rabbi in den Mund gelegt, weil man den mit Weisheit identifiziert hätte. Wissen wir doch, wie für hellenistische Juden die Weisheit nach zeitgerechter griechischer Lehre/Logos, Tora, Wort Gottes war. Wie in kultureller Entwicklung zu beobachten ist, dass der Verfall der Hochkulturen in versäumter Innovation, der evolutionären Weiterentwicklung des Kultes begründet wird. Der so die Fähigkeit verliert, Weisheit zur menschlichen Bestimmung, Motivation zu machen. Ebenso unterliegt auch das Recht, damit das Wort Gott einem evolutionären Wachstum, muss in bestem zeitgemäßem Wissen, wie Welterfahrung, so als „Weisheit“ bedacht, ausdiskutiert werden.

Nicht um heute weise Verhaltensweisheit zum ewigen Gesetz zu erheben. Was das Gegenteil von Weisheit wäre. Sondern um am Beispiel zu zeigen, wo die Gegensätze zwischen buchstäblichem Gesetz und Weisheit lag. Wie damals nicht nur das wörtlich ausgelegte Sabbatgebot, so auch heute wörtlich verstandene oder sinnlos gewordene Weisheit dann das Gegenteil bewirken: So war u.a. in alten Kulturen eine Vielzahl von Kindern im Sinn des Lebens. Nur so war Zukunft. Wenn aber nun das Dharma in Indien, ähnlich die Fruchtbarkeits-, Phallusriten in Afrika zu einer Explosion von nicht mehr zu ernährender Bevölkerung führen, die Überbevölkerung die Zukunft bedroht. Dann ist das keine Weisheit, entspricht so wenig wie die Verhüllung und Ausgrenzung von Frauen oder sonst sinnlos gewordene alten Glaubensvorschriften dem Wort Gottes, Wille Allahs oder dem Dharma oder Tao. Die Weisheit, die als Wort Gottes galt, war nach heutiger Lehre in universalem Wissen und Welterfahrung der Zeit begründet. Die nicht nur von Ordnung der Natur, sondern deren, damit einem gemeinsamen Sinn allen Seins ausging. Ob daher Gewalt im Sinn Moses, Jesus oder Mohammed ist, lässt sich heute nicht in nationalen Glaubenstexten nachlesen. Die Entscheidung über Einsatz von Kriegswaffen ist, auch wenn gegenseitige Gewalt grundsätzlich nicht im gemeinsamen Sinn sein kann, wie bei der UN im Sinn der Weltgemeinschaft, ihrer Zukunft zu entscheiden. Und wie sich durch ständig wachsendes Wissen ein Wandel der Weisheit, rechten Verhaltensweise im Sinn der Gesamtheit oder Gesundheit ergibt. Das haben wir gerade bei Corona gelernt. Mit Blick auf Masken, wie viele sonstigen Verhaltensregeln, musste sich so das „Ich aber sage euch“ ständig neuen wissenschaftlicher Erkenntnis anpassen.

Weisheiten, wie die Liebe des Nächsten, wie des Selbst, damit die „Goldene Regel“ oder das Gebot nicht zu lügen, betrügen, stehlen, neiden, morden, sich um Kinder oder die sich im Alter um ihre Eltern zu kümmern, sind im Sinn allen Lebens unvergänglich. Sie machen die ewige „Ökologie des Menschen“ aus. Aber z.B. das päpstliche Pillen- und Kondomverbot entspricht nicht allein in aidsgefährdenden Ländern keiner zeitgerechten Weisheit im Sinn des Lebens. Und wenn eine „möglichst“ lebenslange, zweigeschlechtliche, gleichberechtigte, liebevolle Partnerschaft, bei der die Eltern für ihre Kinder und die später für ihre Eltern sorgen, nicht in heutiger Weisheit begründet wird. So z.B. die immer unbezahlbaren familiären staatlichen Leistungen, die Probleme von Alleinerziehende, wie das Leid der Kinder, Eltern, Großeltern in zerrütteten Familien bedacht wird. Ohne Beziehungen, bei denen dies nicht klappt, zu verurteilen. Da bewirkt die Berufung auf Buchstaben der Bibel, Tradition das genaue Gegenteil. So wird selbst das für Glück und Zukunft der Familie, wie Gemeinschaft weise, wie es im Sinn der Natur entsprechend als „Ökologie des Menschen“ auszudiskutieren wäre, als gestrig, überholt abgetan, bleibt nur menschliche Beliebigkeit.

Auch mit mehr staatlichen Gesetzen und härteren Strafen lassen sich die künftigen Probleme nicht lösen. Ein ganz wesentlicher Unterschied zwischen Weisheit und Gesetz darf daher nicht vergessen werden. Statt einer die menschliche Freiheit lähmenden, das Leben belasteter Gesetzlichkeit, u.a. einer drohenden, aber nicht die Probleme lösenden Öko-Diktatur, die die Aussetzung der Menschenrechte bei Corona weit in den Schatten stellen wird. Da liegt in Weisheit die Lösung. Wo Weisheit zur Motivation, Krone der Menschen geworden ist, wird es zwar weiter Gesetze und Strafen geben müssen. Doch während heute die 68er, die einst dem Staat den blanken Hintern hinstreckten, ständig nach mehr staatlichen Vorschriften rufen. So für das eigentlich völlig selbstverständliche Verhalten, ob beispielsweise in Sachen Umwelt, fairer Beratung oder Steuer die Lösung in noch mehr dann als Bürokratie beklagten, jedoch meist geschickt umgangenen Gesetzen, härteren Strafen gesehen wird. Womit nun der Angestellte, der altbekannter Oma, die ihren Ausweis vergisst, ein Konto eröffnet, entlassen wird. Gleichwohl damit die moderne Geldwäsche und der milliardenfache Steuerbetrug in Wirklichkeit nicht zu verhindern ist. Da wird der Mensch, dem Weisheit zur Motivation wurde, nicht noch mehr Vorschriften brauchen. Wie sie nun gar bei Bundestagsabgeordneten verhindern sollen, dass die sich durch Bestechungsgelder korrumpieren zu lassen. Allein die in Wirklichkeit nicht zielführende, für Außenstehende unvorstellbare Bürokratie, die beispielsweise bei der Wertpapiergesetzgebung aufgebaut wird, damit Bankberater ihr Kunden gerecht beraten, sich weise, eigentlich selbstverständlich verhalten, zeigt: Noch mehr Gesetze, Subventionen, oder umgekehrt Auto-Abgas-, wie EEG-Strom-Abgaben, dann wieder teilweise zu Unrecht beantragte Hilfen für Pendler, Einkommensschwache, sind nicht die Lösung sind.

Und so lassen sich gerade die künftigen Herausforderungen, ob bei der nun in Welt-AG globalisierten Lebensmittelherstellung oder im ökologisch gerechten Verhalten nicht durch neue staatliche Vorschriften, härtere Strafen bewältigen, sondern muss menschliche Weisheit wachsen. Wie es der Weisheitslehrer in Rom im Sinn der Hebräer bedachte.

4.4.          Menschenrechte, Moral gründen im so offenbaren Sinn aller Welt: Gott

Menschenrechte, die u.a. von den Moslems als Frauenrechte verlangt werden, können keine beliebigen nur traditionelle Meinungen, Ethik, Moralvorstellung sein. Sie müssen nach Ordnung der Natur, im Sinn allen Lebens, der Welt, damit dem Glück und Wohl gleicher Menschen und ihrer Zukunft begründet werden. Nur so sind sie aufgeklärt als Weisheit, damit Wort Gottes zu verstehen. Eine moderne Beliebigkeit nach Moralvorstellungen von zufälligen, so wechselnden Mehrheiten reicht dafür nicht aus. Wenn Morgen Koranhörige die Mehrheit bilden, China zum Meinungsführer der Welt, die Moral eines Nationalisten wie Trump weltbestimmend wird. Dann würden die Menschenrechte ganz anders aussehen. Benedikt XVI. sprach in „Verfassung ohne Grund“ von Räuberbanden, die kein universales Recht bestimmend können. Denn das Recht, das nicht nur bei den Hebräern im Heil „Jesus“ auch der wahre König, in Salomo personifiziert, damit menschliche Krone, Motivation sein sollte, wie sie künftig gebraucht wird. Das hat er in seiner letzten großen „Rechtsrede“ vor dem Bundestag in Bezug auf Salomo, wie die Stoa in Natur, ökologischer Ordnung begründet. Auch wenn das leider kein Thema wurde. Nach Konsequenz heutiger Lehre hat er vor dem Bundestag so den historischen Jesus Christus (wie Vater) zu bedenken gegeben. Wozu ich ihn vor seinen Deutschlandbesuchen bat: www.neu.theologie-der-vernunft.de

Der Grund des ägyptischen Moses, das später als Gotteswort geltende Recht (Jesus), gründet nicht in traditionellen Schriften oder menschlichen Meinungen, sondern in Naturprinzipien, wie der fruchtbaren Nilschschwemmen, so einem über den Sonnenverlauf als himmlischen Nil hinausgehenden, schon bei den Vätern Echnatons alle Nationen der Welt umfassenden Sinn. Was in Ägypten im Kult personifizierte Maat, Weisheit war. Ohne die so begründete soziale Ordnung, die vom Pharao repräsentiert wurde, wäre die über Jahrtausende bestehende Hochkultur mit allen Wunderwerken und Wissenschaften nicht gewesen. Und diese Weisheit galt dann Hebräer statt der in Pyramiden einbalsamierten Pharaonen als Recht, war Garant für Zukunft, sollte ihr wahrer König, Gesalbter (Christus) sein. Weisheit war so in Salomo personifiziert nicht nur Wort/Recht, sondern sollte gottesbildfreie Motivation werden, die bisher in „Gesalbten“ Gottkönigen begründet war. Wonach dann statt die von den Priesterfamilien verspeisten Opfer das Leben in Weisheit das wahre Opfer war. Und diese Weisheit wurde von hellenistischen Juden nicht wie heute unterstellt werden muss, mit einem als solche Identifizierten, besonders schlauen Rabbi verwechselt. Den auch Markus im Aufwärmen altern Mythen als wahren neuen Tempel, Retter, Weltbestimmung, Recht hinstellte, als Gesalbten gesehen hätte. Die internationale, interdisziplinäre, damit alle Wissenschaften der Zeit umfassende Weisheit, die nach heutiger Lehre Hebräern Recht „Jesus“ und Gesalbter „Christus“ war. Die sollte auch Hellenisten nicht nur Recht, sondern eine Motivation sein, wie sie Voraussetzung für unsere Zukunft geworden ist.

So schließt es sich auch aus, dass ein besonders gutherziger Schriftgelehrter zum Spider-Man gemacht, an Stelle Vespasian zum Herrn über alle Wetter und als Heilsbringer hochstilisiert wurde. Wie die junge Professorin, auch wenn sie wie ihre meisten heutigen Kollegen die Kritiker am wörtlichen Verständnis der biblischen Geschichten längst eingeholt hat, getreu ihrem jungen Mann begründen muss. Wie nicht menschliche Herrlichkeiten, sondern die ökologische Weisheit nicht nur für das Verhalten, Recht maßgebend, sondern Herr über Wind und Wetter, so von uns zu herrschen ist, diese daher zum Recht, wie wahren menschlichen Herrlichkeit, Motivation werden müsste. Das erleben wir täglich. Nun gar an Ahr und Ruhr. Auch wie nicht ein heilpraktischer Junghandwerker oder Vespasian, dem in Kaiserevangelien Heilskräfte nachgesagt wurden, sondern ein Leben in Weisheit heilsam ist. Das wissen wir nicht erst seit der Virenbedrohung. Die nur in Weisheit im so höchst lebendigen gemeinsamen Sinn zu lösen ist. Das wissen wir auch aus der gesamten Heil-, nicht nur Naturheilkunde. Dass die in Kaiserevangelien von diesen ausgesagte Heilskraft, Erlösung einem heilspredigenden Handaufleger angedichtet wurden, weil den ein hochgebildeter Denker in Rom mit Weisheit identifizierte. Das ist ausgeschlossen.

4.5.          Kein Weisheitslehrer, Weisheit war jüdischer König „Christus“

Aber warum die allein im Sinn schöpferischer Wirklichkeit (jungfräulich) bezeugte Weisheit im Rahmen eines Evangeliums, wie sie bisher von den Kaisern erzählt wurden und damit auch in menschlicher Gestalt anderer alter Gottheiten, wie jüdischer Geschichtsgestalten in der bekannten Weise zur Welt gebracht werden musste, erscheint logisch. So ist die erste zusammenhängende Geschichte, in der die Weisheit als universales Recht, wie wahrer Gesalbter „in einem Go“ vorgestellt wird, so auch den anderen Evangelien als Vorlage diente, völlig verständlich. Auch warum der neue Davidsohn, Christus, damit die bereits in der Gallionsfigur Salomo königlich personifizierte Weisheit nun als jüdischer Weisheitslehrer auf dem Weg vom Heidenland, Galiläa, nach Jerusalem dargestellt wird. Das lässt sich wie auch sonst alles logisch verstehen.

Es mag gegen alles bisher Geglaubte sprechen, lässt sich aber geschichtlich nachvollziehen, wenn von unvoreingenommen allein in natürlicher Wirklichkeit bezeugter Weisheit=Christus ausgehend die jungfräuliche Geburt nicht mehr als ein naturbrechendes Wunder gesehen wird, sondern das genaue Gegenteil. So diente die jungfräuliche Geburt, die u.a. auch über Buddha, wie andere Religionsgründer oder Kaiser ausgesagt wurde, nicht dazu, nun auch einen jungen Juden zum Gottessohn zu machen. Vielmehr zeigt sich, wie auch der Grund der anderen Religionen eine von alten Glaubenslehren unvoreingenommene Berufung auf den Sinn natürlicher Wirklichkeit des kreativen Geschehens sein sollte. So beriefen sich viele Herrscher, ähnlich wie heutige Politiker, die vergeblich ökologische Weisheit geloben, zu Unrecht auf die kosmische Ordnung, die sie zu herrschen und repräsentieren hatten.

Wie diese allein im Sinn des ökologischen Ganzen bezeugte Weisheit daher als die künftig notwendige menschliche Motivation, wahrer Gesalbte „Christus“ bei Josef (dem Judentum) als einem Bauhandwerker aufwuchs, entspricht historischer Tatsache. Hier mag auch hereingespielt haben, dass den Juden unterstellt wurde, von einem oft auch heute vorausgesetzten menschenartigen Handwerker/Designer im Himmel, nicht vom Sinn allen Seins auszugehen. Und dass aus dieser jüdischen Familie auch Jünger des neuen, nun universalen Heils hervorgingen, das nicht von Josef, sondern im Sinn aller Natur bezeugt war. Das ist Zeitgeschichte. Doch mit den anderen Kindern eines Bauhandwerkers, von denen trotz aller zahlreich vorgebrachten Argumente der Neutestamentler Martin Pöttner weiter ausging. So mir nach monatelangen Debatten im Rahmen coronabedingten Online-Vorlesung „Neutestamentliche Exegese und Aufklärung“ dann als einzigen Beweis den griechischen Markus-Text vorlegte. Mich so bewahren wollte, mich Lächerlichkeit zu machen, wenn ich den heute als wissenschaftlich gesetzten Handwerkerjungen bezweifeln würde. Mit dem hat der Markus-Text mit 100protzentiger Sicherheit nichts zu tun.

Ohne Frage standen verschiedene Kulturkonzepte in Konkurrenz. So sah sich Titus, der den Tempel als Irrglaube der sich (im Gegensatz zu hellenistisch-aufgeklärten Diaspora-Juden, späteren Christen) abgrenzenden Juden zerstörte, auch als Messias der Juden. Und so wurden römische Kaiser im blühenden Kulturimperium Roms auch von Juden messianisch verehrt. Gerade Juden wie „Josef“ Flavius (kein Geschichts-, sondern als jüdischer Apologet ein Geschichtenschreiber) und insbesondere Juden der Diaspora, die nicht nur das Hebräisch verlernt, sondern ihren alten Kult abgeschrieben hatten, haben in den Flavier-Kaisern die Erfüllung gesehen. Doch dass der Gottessohns-Titel, den die Menschen aus den Münzen in ihren Taschen von Titus & Co. kannten, von einem akademisch gebildeten, auch in jüdischen Tradition bewanderten Weisheitslehrer Roms auf einen egal wie gestrickten Juden übertragen wurde. Wie in angeblich aufgeklärter Markus-Vorlesung unterstellt werden musste. Das ist ein schlechter Witz. Im Gegenprogramm hellenistischer Juden ging es eindeutig um Weisheit als Recht, wie Gesalbter „Christus“.

Wenn Markus in einer hochtheologischen Beschreibung der für hellenistische Juden als universalen Christus geltenden Weisheit nach früher griechischer Naturwissenschaft (keiner Spider-Man-Machung) Cäsarea als Ort wählte, wo Petrus in Weisheit nach frühwissenschaftlicher Lehre/Logos den wahren Gesalbten (Christus) als den wahren Gottessohn erkannte. Dann mag es zutreffen, dass er damit im Gegenprogramm zu Titus den Ort wählte, an dem die Kaiser göttlich verehrt wurden, Titus nach Zerstörung Jerusalems Einzug hielt. Es hat mit Sicherheit seinen Grund, dass der Markus-Verfasser die sich „Petrus“ nennenden Vorsteher der paganen Philosophievereine, in deren Säulen die Kirche erwuchs, in Cäsarea Christus erkennen lässt und mit dem Kirchenbau beauftragte. Auch wenn ich mit der Erklärung „Petrus“ falsch liegen sollte. Um einen Fischer, bei dem der direkt neben mir sitzende Kommilitone Professor Peter Lampe zum Abschluss der Vorlesung über den historischen Jesus (Vorgestellt wurde die in Weisheit begründete Theologie des Neuen Testamentes) fragte, warum der seinen Freund zu etwas gemacht habe, was der doch gar nicht war und wollte. Um den ging es dabei mit absoluter Sicherheit nicht.

4.6.          Zeitgerechte Weisheit war Hellenisten Krone, gemeinsame Motivation

Denn im Gegenprogramm aufgeklärter hellenistischer Juden ging es, wie wir heute wissen, um die im Sinn der Natur, so im öko-logisch zusammenhängenden Weltganzen begründete Weisheit. Ein damit identifizierter Wanderprediger, der die Zerstörung des Tempels vorausgesagt hatte, war nicht das Thema gebildeter hellenistischer Juden. Die sich zeitgerecht in Weisheit begründeten, daher heute als Weltbürger gelten. Wie sie künftig gebraucht werden. Und die so wahrscheinlich auch (im Namen des neuen Heils „Jesus“) davon gewarnt hatten, dass die feindlich-gewaltsame Abgrenzung Jerusalemer Juden keine Zukunft hat. Wie vielmehr die Berufung auf nicht allein im Sabbatgebot sinnlos gewordene nationale, nur Beschnittenen geltende Buchstaben und einen taub gewordenen Tempelkult, bei dem allen schon der Blick darauf Heil bedeutete, zu dessen Zerstörung führt. Denn hier waren ihre Traditionstexte auf eine bildhafte Weise verstehende Denker. Wie sich so erst heute aufgrund von archäologischen Erkenntnissen, so u.a. der in Salomo als Christus personifizierten Weisheit, langsam wieder durchsetzet. Und daher war für hellenistische Juden wie Philo von Alexandrien nach Lehre von Alttestamentlern der Kosmos der neue Tempel, die Weisheit nach Naturlehre die neue Tora, Recht (Jesus). Damit war auch für den hellenistischen Markus-Verfasser sein mehr als Salomo kein als solches nur ausgegebener Handwerkersohn. Die Weisheit war das, was sie künftig sein muss: Recht und menschliche Krone, Motivation, König der Könige, heute Staatslenker, die in Weisheit gewählt werden.

Wobei das heute gebrauchte, bei Josef, im Judentum aufgewachsene Kulturkonzept mit ökologischer Weisheit an Stelle von menschlichen Herrschern, Gottkaisern, wie Aberglauben als Gesalbter, so bestimmende Motivation der Menschen, in der Geschichte nie war. Bis nach dem 2. Weltkrieg lebten die Juden, bei denen das Salomonische Großreich nicht einfach archäologisch wegfiel, sondern in Weisheit erklärt wird und auch wenn in Makkabäer-Zeit eine Nation gegründet werden sollte, weitgehend im Konzil. Sie hatten zwar einen eigenen Kult, unterstanden später u.a. dem sie bestimmenden Deutschen Kaiser. Und was wir heute bei Orthodoxen Juden, wie politisch beobachten, hat mit wissenschaftlicher Weisheit im gemeinsamen Sinn der Natur, Welt, nichts zu tun. Aber auch die arabischen Nachfahren Abrahams, die sich wahrscheinlich im Rahmen der christologischen Diskussionen als Arianer vom anfänglichen Christentum abspalteten, im Kalifen die menschliche Herrschaft erhielten, sind heute von wissenschaftlicher Weisheit im Sinn des ökologischen Ganzen weit entfernt, berufen sich auf Buchstaben. Sie werden nun in Syrien von einem Tyrannen als Kaiser beherrscht. Und in Ländern wie Saudi-Arabien bestimmen traditionshörige Herrscherdynastien über das Volk. Auch im Iran, wo der Schah durch Prediger ersetzt wurde, bestimmt nicht universale wissenschaftliche Weisheit im gemeinsamen Sinn aller Natur, Welt. Vielmehr wollen heute Moslem gestrige, nationale Gesetze, statt ökologische Weisheit zum Gottesstaat, Kalifat machen.

Und auch im alten Israel, das wahrscheinlich mehr ein gemeinsames Verständnis schöpferischer Bestimmung von Beschnittenen, als ein Staat war. Da war nie ein Weisheits-Königtum, wie es im Ideal von David und Salomo ausgemalt wurde, sondern bestimmten meist fremde Kultformen und Könige. So wurden nicht ohne Grund in biblischen Geschichten Salomo 2000 Frauen, dabei auch fremde zugeordnet. Selbst die Wissenschaftler, die in „Welt und Umwelt der Bibel“ die Königsherrschaft Israels beschrieben, machen zwar deutlich, wie die heutige Unterstellung, dass in einem Rabbi das königliche Heil gesehen wurde, nicht sein kann. Wie die Geschichte auf ein Ideal-Königtum der Weisheit auch im Namen Josua/Jesus hinauslief. Ohne dabei jedoch die Bedeutung von Weisheit als Gesalbter, so wahre menschliche Motivation zu bedenken. Die auch heute zu weisem Verhalten im gemeinsamen Sinn der Natur führen kann. Denn erst die heutige geschichtliche Betrachtung legt frei, wie es im Alten Testament um in königlicher Gestalt wie Salomo personifizierte Weisheit ging. Auch wenn die biblisch beschriebenen Großkönige wie David und Salomo, die archäologisch längst ertrunken sind, selbst in der modernen Lehre noch nicht aufgegeben, als Möglichkeit ohne biblische Bedeutung belassen werden.

In Christologie des Alten Testamentes hat Professor Manfred Oeming Salomo im Begriff von Weisheit, als deren Gallionsfigur, damit als personifizierte Weisheit, später als Wort Gottes erklärt. Eine Weisheit, die Grundlage des Alten Testamentes, wie des gesamten Kultes war. Es war eine Weisheit, die in früher Ökologie, Ordnung der Natur nach universalem Wissen der Zeit, Welterfahrung begründet war. Und diese Weisheit nach griechischer Naturlehre sahen auch hellenistische Juden als ihren wahren Gesalbten. Sie haben dieses Konzept mit Weisheit als künftig gebrauchte menschliche Krone bereits den Römern nahelegten. So angeblich gar im Senat die Josefs-Geschichte, so Weisheit als Krone, wie sie in freien Gesellschaften auf Dauer unerlässlich ist, für deren misslungene Demokratie empfohlen.

„Was hörten die die Menschen in Rom damals?“ fragt die Professorin, die auf das politische Klima verweist. Dabei müsste sie doch wissen, wie absurd ihre Unterstellung ist. Kein seine Geschichte in aufgeklärter Weise, die Texte bildhaft verstehender hellenistischer Jude, der von gleicher Weisheit wie u.a. Seneca oder Cicero ausging und dem diese logischerweise in Folge seiner Großväter als Recht „Jesus“ und Christus „Gesalbten“ galt, diese daher den Römern für ihre Demokratie empfahl. Der hätte den heute noch verbleibenden Landstreicher oder ein Hirngespinst von Sektenanhängern als wahren Gesalbten gesehen, dem Gott-Kaiser gegenübergestellt und so eine eschatologische Hoffnung auf Leben in Weisheit und Friede als Gottesreich begründet.

 

4.7.          Ökologische Weisheit=Christus, Spider-Man, wird Weltretter

Sicher unterstellen auch unter „Worthaus“ zu hörende Professoren selbst bei dem von ihnen dargestellten armseligen jungen Mann buchstabentreu, dass dieser der Christus, Gottessohn, so wahrer Judenkönig oder was sonst, alles war. Damit die eschatologische Hoffnung, kosmologische Dimension Jesus begründet gewesen sei. (Ohne dies im Sinn der Hebräer als Funktion von Weisheit, damit dem Zeitgeschehen zu begründen.) Doch davon geht die Heidelberger Professorin logischerweise nicht mehr aus. Versucht sie doch, ähnlich wie die meisten ihrer Kollegen zu zeigen, warum das, was bei Markus zu lesen ist, über einen jungen Mann gesagt wurde. Was jedoch mit heutigem Blick auf die jüdische Geschichte, wie politischen, wie kulturellen Situation völlig unmöglich, geradezu absurd ist. Egal ob der Text in Rom oder Syrien, etwa in Antiochien als afrikanischem Rom, ob von einem hellenistischen Juden oder einem ihrer Sympatisanten geschrieben wurde.

Wir können zwar nicht mit Sicherheit sagen, was die Menschen damals in Rom hörten. Aber da wir wissen, wie hellenistischen Juden die hebräischen Traditionstexte in aufgeklärter Weise bildhaft-allegorisch verstanden. Daher wissen wir, wie mit der nun in griechischer Naturlehre/Logos begründeten Weisheit satt der sinnlos gewordenen jüdischen Vor-Schriften universales Recht, Gotteswort damit der neue Davidsohn, mehr als Moses und Elia mit Haut und Haaren lebendig war. Kein besonders schlauer Schrift- oder Weisheitslehrer, sondern Weisheit selbst, die in dieser Funktion auch heute Weltrettung wäre, sollte für hellenistische Juden als Gesalbter (Christus, Messias) an Stelle der Gottkönige und mythischer Gottheiten treten. Sie sollte der wahre und einzige Sohn des zeitgemäß bedachten Sinnes alles Seins (der war und sein wird) so menschlicher Krone, intrinsische Motivation von Weltbürgern sein. Als was sie künftig noch mehr gebraucht wird. Ein gutherziger Rabbi, der zum Spider-Man gemacht wurde, kommt in der Geschichte nicht vor.

Wo wir inzwischen völlig unabhängig von den Texten wissen, wie die alttestamentliche Heilshoffnung einer im Sinn der Natur begründeten Weisheit als Menschheits-Krone, damit bestimmende Motivation aller Welt galt. Ist es da nicht völlig ausgeschlossen, dass hellenistische Juden, die ihre Tradition in aufgeklärter Weise verstanden, einen jüdischen Rabbi, der von sich als künftigem Welt-Heil sprach, ernst genommen oder ihn dazu gemacht, als das geglaubt hätten? Wer die neutestamentliche Heilshoffnung für die gesamte Menschheit nicht einfach als Märchenstunde abtut, sondern sich in der Eschatologie-Vorlesung vor Augen führt, welche Erwartungen in Christus auch vom Weisheitslehrer Roms als Markus-Verfasser gesetzt wurde. Muss dem nicht mehr als klar werden, wie hier das Heil der Hebräer in der Weisheit nach nun universaler Naturlehre als wahren König (Gesalbten, Christus) der gesamten Menschheit weitergeführt wurde?

Für die anfänglichen Denker, wie auch neuzeitliche Dogmatiker war das biblische Heilswesen noch gegeben. Selbst Karl Barth wollte von einem einfachen Menschen mit Namen Jesus nichts wissen: „Ich kenne diesen Herren nicht.“ Und auch der bis vor wenigen Jahren in Heidelberg für das Neue Testament zuständige Klaus Berger wollte an einem hoheitlichen Wesen festhalten, das mit einem Zweibeiner nicht zu machen ist. Doch wenn seine Nachfolger spekulieren, welche eschatologischen Aussagen authentische Jesusworte sind. Dann ist das bei dem heilspredigen Handwerker, der heute als historisch gilt, ein Witz.

Wenn der, der Dank historischer Kritik heute noch übrig ist, sich als das künftige Heil für die Welt ausgegeben hätte. Dann hätten sich hellenistische Juden darüber allenfalls amüsiert. Stadtrömischen Christen wie Justin ging es völlig eindeutig um die Weisheit nach Naturlehre (Logos) als wahren Gesalbten, Bestimmung für alle Welt. Wie sie in evolutionärer Entwicklung als gemeinsam Motivation Voraussetzung für unsere Zukunft und durch die Hypothese vom herrlichen Heilsprediger nicht weiter zu verhindern ist.

Das Gottesreich war für hellenistische Juden das Leben in der Weisheit, die wir heute auf ökologische Weise erklären und die im Zeitalter des zum Anthropozän gewordenen Affen unabdingbar für unsere Zukunft ist. Bis vor kurzer Zeit war Gemeinsinn ein Tabu, Leben im Sinn der Natur eine Sache allenfalls für erst Grüne. Was sollte die Weisheit der „Liebe des Nächsten, wie des selbst“ mit dem realen Leben zu tun haben? Im gemeinsamen Sinn begründete Weisheit war als Motor der Welt, gar des Wirtschaftens völlig unvorstellbar. Heue wissen wir u.a. aufgrund ökologischer oder Virenbedrohung, wie mehr noch künftiger Weltentwicklung, dass diese Weisheit im gemeinsamen Sinn als menschlich bestimmende Motivation, Krone die Voraussetzung für Zukunft, gemeinsames Wohl ist. Erst so können wir begreifen, wie es weder in Alt- noch Neutestamentlicher Eschatologie um fromme Träume ging. Und wie Hellenisten in nun universaler Weisheit, die bereits bei den Hebräern an die Stelle der Mysterien und Opfer für menschlicher Gottheiten treten sollte, als Gottessohn, König (Gesalbter: Christus) das Heil sahen, erscheint völlig logisch. Und da wir so wissen, wie kein großmäuliger galiläischer Jude große Töne spuckte, ihm die in Weisheit gesetzte messianische Hoffnung in den Mund gelegt oder er gar von damaliger römischer Bildung als Heilsbringer geglaubt worden wäre. Da ist eigentlich der Weg frei, auf zeitgemäße Weise zu bedenken, wie die im Sinn des im ökologischen Ganzen begründete Weisheit im Sinn der alten Kulturwesentlichkeiten zur bestimmenden menschlichen Motivation, gemeinsamen Krone werden kann.

Was hindert die Hochschulwissenschaft, eine Weisheit, die heute als Voraussetzung für unser Leben, gemeinsame Zukunft erkannt ist, als das eigentliche christliches Wesen zu bedenken und zu bekennen? Warum sollten sich dann nicht auch Juden, denen diese im Namen Moses aus Ägypten kommende Weisheit als wahren Gesalbten im Namen Salomo in die Wiege gelegt wurde, dazu bekennen? Und wieviel mehr müssten sich Moslems, bei denen es noch weit offensichtlicher ist, wie der Lehre des letzten Propheten zeitgemäße Weisheit im Sinn der Weltgemeinschaft zugrunde liegt, diese als gegenwärtige Bestimmung verstehen? Niemand verlangt dann, dass der Koran abgeschafft wird. Doch der Grund, Sinn des Alles, den die Moslems als Allah anrufen, spricht weiter. Mohammed war zwar der letzte Prophet. Doch heute wissen auch intelligente Moslems, welche Weisheit die Voraussetzung für das gemeinsame Wohl Voraussetzung, für die Zukunft und Lösung der Weltprobleme, künftige Herausforderungen unabdingbar so „Wille Allahs“ geworden ist.

Allein, wenn in allen weltweiten Medien täglich über den Klimawandel geklagt wird, die katastrophalen Folgen der verschiedenen Kipppunkte unseres Fehlverhaltens gegen alle Weisheit ausgemalt werden. Dann müsste doch die Zeit gekommen sein, in dem, was als rechte Lebensweise im Sinn des ökologischen Ganzen erkannt und letztlich von allen Nationen gewollte ist, nicht allen das Gotteswort, wie den Wille Allahs zu verstehen.

4.8.          Kein Rabbi war Juden Recht: Weisheit als künftige Herrlichkeit

Was auch die politische Situation zeigt. Während für hellenistische Juden die Weisheit der wahre König, Gesalbte „Christus“ sein sollte. Da hatten die Römer nach vergeblicher Probe von Demokratie das Gottkaisertum wieder eingeführt. Es würde zu weit führen, die dem Kulturwandel zugrunde liegenden sozialen, wie politischen Umstände, so auch Probleme der wechselnden Soldatenkaiser aufzuführen. Was alles das blühende Imperium einer Hochzivilisation gefährdete. Das in Toleranz religiöser Verschiedenheit den Barbaren von England bis Nordafrika Kultur brachte. Und nicht aufgrund eines halbstarken Juden als wahren Kaiser in Frage gestellt wurde. Doch gerade an Nero, mit dem Seneca als dessen väterlicher Lehrer stoische Weisheit verwirklichen wollte und der sich so als Rohrkrepierer erwies, lässt sich erkennen, welchen Mehrwert das hebräische Konzept bot. Bei dem die den griechischen, wie jüdischen Philosophen (so auch dem Verfasser) geltende Weisheit der wahre Gesalbte, so König der Könige war. Denn die Hoffnungen, die die Römer in die Friedenherrschaft von Augustus, später u.a. auch in die Weisheit des konservative Juden Jerusalems bekämpfen Hadrians setzten. Die wurde ähnlich enttäuscht, wie beim im Spiegel anfänglich als Messias gefeierten Obama. Der Weisheit nicht zur Motivation der Amerikaner machen konnte, daher scheitern musste, gar in Trump mündete.

So wird verständlich, warum das philosophische Judentum, dessen Christologie die Kirche folgte, sein Konzept mit der Weisheit als Gesalbten ins Spiel brachte. In einer Josefs-Geschichte, die so wenig die Story von einem jungen Mann mit Namen Josef war, wie es um einen solchen bei Markus ging. In der soll Philo von Alexandrien zur Zeit Jesus gar dem Senat von Rom entsprechend dem Judentum (Josef) Weisheit als wahren Gottkönig, so wahre gemeinsame Motivation für eine Demokratie empfohlen haben. Dies war genau das, was heute mehr denn je gerade in freien Demokratien gebraucht wird. Was Politiker als moderne Könige, selbst wenn sie guten Willens, weise, gar Vorbild sind, nicht bewirken können.

Während ähnlich auch Seneca & Co. nicht nach Weisheit lebten, sich Mark Aurel stoische Weisheit, die wir ähnlich im Neuen Testament nachlesen, heute mehr als notwendig hätten, als Selbstbelehrung nur in den Kriegsmantel eingenäht hatte. Vergleichbar heutiger Weisheitsbekundungen von Politkern, die Weisheit zwar wollen, aber nicht bewirken können, vielmehr im Nationalinteresse gegeneinander nicht nur kalte Kriege führen. Und Gleichzeitig die philosophischen Schulen schon weiter waren, wie heutige Besserwisser in Talkrunden, die sich vergeblich gegenseitig Weisheit vorbeten. Weil dort bereits verschiedene psychologische Modelle, Wege bedacht wurden, um Weisheit statt der eingefleischten Affekte, Triebe, zur menschlichen Bestimmung, Motivation zu machen. Wobei die Anhänger Epikurs nicht auf die stoische Unterdrückung von Lust setzten, sondern Weisheit in Lust als Lebenstrieb leben wollten. Es daher naheliegend war, Weisheit nach dem Konzept der Hebräer nicht nur zum gottesbildfreien Recht (Jesus), sondern zum Gesalbten (Christus), König politischer Könige, damit so zur lustvollen menschlichen Motivation werden zu lassen. Damit zu dem, als was Weisheit künftig gebraucht wird. Wer all das weiß. Wie kann der hochgebildeten hellenistischen Juden unterstellen wollen, einen nur noch großmäuligen Handwerker im Sinn der römischen Kaiser ausgemalt, als universales Gotteswort, Weltbestimmung und so eschatologische Hoffnung gesehen zu haben?

4.9.          Ökologische Weisheit war Gotteswort, wird Weltbestimmung

Theologische Aufgabe wäre es zu bedenken, was es bedeute, dass Weisheit nach Markus nicht nur zum philosophischen Recht, sondern bei Senecas Nachbar im Volkskult nach hebräischem Vorbild auch statt blutige Göttermysterien für Eingeweihte, meist Männer, zum König, Gesalbten (Christus) des gesamten Volkes, für Frauen, wie Männer werden sollte. Und wie es auch heute nicht reicht, die wie bei den Philosophen in Natur begründete Weisheit nur zu wissen und zu wollen, wird uns täglich vor Augen geführt. Dazu benötigen wir keine Philosophen, Psychologen. Die darüber streiten, ob und wie willensfrei der Mensch ist. Die so letztlich aber alle zeigen, wie nicht das kognitive Geschehen des Gehirnkastens entscheidet. Wie der Geist als umfassende Software, zu der das kulturelle Gedächtnis, Weltbild, die Gefühle, Affekte, Ängste, Triebe, eingefleischte Gier… ebenso gehören, wie moderne Motivationsfaktoren, Ersatzherrlichkeiten wie Konsum- und Kapital über unser Tun entscheiden. So eingefleischte Motivationsfaktoren die oft gewollte Weisheit verhindern.

Das sehen wir nicht allein an der trotz allem Wissen und Wollen drohenden ökologischen Vernichtung. Das lässt sich bei viele Zeitgenossen auch beim Blick auf die Personenwaage oder beim Gespräch mit dem Arzt beobachten. Der nicht aufgrund ökologischer, sondern ebenso in Natur begründeter Weisheit vergeblich vor falscher Ernährung, u.a. dem Verzehr von zu viel Fleisch, Alkohol gewarnt oder sonst eine andere Verhaltensweise gefordert hatte. Vom Wissen um das, was weise ist, bis zum Leben gar nach Weisheit im gemeinsamen Sinn, ist es ein sehr weiter Weg. So wie den alten Kulturen im Königs- oder Götterkult Weisheit im gemeinsamen Sinn zur menschlichen Motivation, gemeinsamen Triebkraft eines Volkes werden musste. So werden hierzu heute rationale Kulturkonzepte, Welt-/Vernunftreligionen gebraucht. Die sich aufgeklärt auf ihre Gründer berufen, an ihren Wurzeln wachsen, um Weisheit zur Bestimmung, Motivation, Krone des Homo Sapiens werden zu lassen.

Die naturwissenschaftlich-neuzeitliche Aufklärung hat die westliche Welt zu Recht von den Fesseln überkommener Glaubenslehren befreit, die ihren Sinn verloren hatten, nicht mehr zeitgerechter Weisheit entsprachen. Doch zu denken, dass sich nun die Menschen rational, schöpferisch vernünftig, im Sinn der Natur, wie nach ihrer wahren Natur verhalten, damit in Weisheit leben. Das greift, wie sich heute mehr denn je sichtbar zeigt, zu kurz.

4.10.       Offenbarung des Einen und Einzigen allein in Weisheit

Auch die mit dem Kaiserkult verbundene theologische Situation macht die heutige Unterstellung, nicht nur bei Markus völlig unmöglich. Mit dem Kaiser sollten auch die gestorbenen, abgeschriebenen, nun in Weisheit erklärten (auferstandenen) pagane Gottheiten restauriert werden. Denn das allegorische Verständnis hatten die Römer voraus. Das lernten Juden, die das dann auf ihre Tradition übertrugen (so Jesus, wie JHWH auferstehen ließen), erst in der Stoa. Zeus war kein griechischer Mythos mehr. Er stand auch als Jupiter Maximus in einem philosophischen Monotheismus für den einen und einzigen Sinn der Natur. Wie er selbst in „Umwelt des neuen Testamentes“ in einem Zeus-Hymnus erklärt wurde. Oder von vielfältigen philosophischen Denkern, begonnen bei dem wie die Hebräer alle menschlichen Gottesbilder polemisch kritisierenden Xenophanes bis zur Stoa in einem Werk über die ins Neue Testament eingeflossenen „monotheistischen Formel vom einen und einzigen“ (im Urchristentum und seiner Vorgeschichte bei Griechen und Juden) bestätigt ist. Das von führenden Neutestamentlern herausgegeben wurde. Die zwar in dem unterstellen Galiläer heute keine offenbarende Funktion mehr sehen. Die aber auch nicht über die Weisheit nach Naturlehre/Logos nachdenken wollen. In der der „Eine und Einzige“ (in vielen Namen verehrte) von allen in ihrem eigenen Werk aufgeführten Denkern als „christliche Vorgeschichte“ begründet wurde.

Auch der für das hellenistische Judentum der Zeit stehende Philo von Alexandrien, dem die Kirche folgte, hat als mittelplatonischer Stoiker wie seine Kollegen diesen Sinn in philosophischer Weisheit des ökologischen Weltganzen gesehen. Auch wenn das alles in noch höchst spekulativen, ganz verschiedenen philosophischen Modellen begründet wurden, wie sie heute Stoff philosophischer Geschichtswissenschaft sind. Es ging um in Natur, wie Geschichte begründete Weisheit, in deren Sinn wir heute leben müssen. Was Philo aufgrund seiner negativen, so menschliche Gottesbilder verneinenden Theologie noch nicht mal mit dem zum Namen für einen himmlischen Handwerker/Designer gewordenen JHWH bezeichnete. Der „eine und einzige“ war nicht der heute bei Katastrophen (die nun in ihrem einen und einzigen, auch geologischen Sinn begründet sind) Bezweifelte, wissenschaftliche Abgeschriebene. Es war der in Weisheit erkannte eine Grund, Sinn des ökologischen Ganzen, aller Kreativität, Vater aller Weisheit, Welt. Damit war er auch Vater des bisherigen für Vegetation und Weisheit stehenden Götterpantheon.

4.11.       Weisheit, Wort, verweist einzig auf ihr zugrunde liegenden Sinn: Gott

Die christlich offenbarende Funktion ging eindeutig von Weisheit aus. Die auch heute einzig auf ihren Sinn, so den menschlich unbestimmbaren Grund allen Lebens verweist. In dessen weiser öko-logischer Ordnung wir leben müssen. Womit nun der Ruf nach „Gemeinsinn“ angesichts heutiger Weltprobleme, wie auch Corona omnipräsent ist, aber ohne Kultur-Aufklärung Windhauch bleibt. Denn während niemand der Weisheit, nicht allein der von den Weltorganisationen, wie der Klimakonferenz vertretenen, einen Sinn abspricht. Und so die Weisheit wieder ihren, damit unseren gemeinsamen Sinn als höchste Wesentlichkeit (Gottheit) offenbart. Da wird beim Vater eines Handwerkerjungen heute in Gotteslehre über vergebliche Gottesbeweise alter Theologen spekuliert, nur weiter nachbuchstabiert.

Selbst wenn heutige Philosophen wie David Brecht über einen ontologischen Gottesbeweis nachdenken, damit einer höchsten Wesentlichkeit, über die hinaus es nichts zu sagen gibt. Dann wird das nicht auf den für unsere gemeinsame Zukunft „höchst wesentlichen“ Sinn ökologischer Weisheit bezogen. Wonach nun auch bei Corona als „Gemeinsinn“ der Welt gerufen wird. Die heute aus vielen Gründen als „höchste Wesentlichkeit“ erkannt, aber längst keiner Realität ist. Ein Sinn der den Hebräern war und sein wird, griechisch in Weisheit auf neue, universale Beine gestellt wurde. Vielmehr wird meist weiter den Buchstaben nach ein wissenschaftlich totgesagtes Gottesbild von einem alle Welt hervorbringenden Handwerker/Designer im Himmel bedacht. Oder wird ein rein persönliches Wesen geglaubt.

Was die meist naturwissenschaftlichen Kritiker in überzeichneter Polemik u.a. als Glauben an ein Spaghettimonster auf den Punkt bringen. Und es so als Weisheit im „gemeinsamen Sinn der Welt“ sehen, mit bemalten Bussen „Es gibt - mit aller Wahrscheinlichkeit - keinen Gott“ die Welt vom Aberglaube befreien wollen. Ich bin sicher, alle im Werk über den „Einen und Einzigen“ in „christlicher Vorgeschichte“ aufgeführten Denker, die ähnlich die menschlichen Gottesbilder als Spiegelbilder höchst polemisch kritisierten, so u.a. auch mangels bildhaft-aufgeklärten Verstand den Gott der Juden verwarfen. Die hätten den „Neuen Atheisten“ zugestimmt. Doch sie hätten ihnen vermittelt, dass der „Sinn“, in dem sie die Busse durch die Welt fahren,  für den sich engagierte Denker auch sonst, u.a. in der Giordano-Bruno-Stiftung für Aufklärung einsetzen, die höchste Wesentlichkeit (Gott) im Sinn von Zeus, wie JHWH, so Grund christlichen Glaubens war. Womit die in Wissen, Ökologie, wie Evolution begründete Humanität, die sie atheistisch vertreten, ihnen maßgebend und heilig ist, die Weisheit als Recht „Jesus“, so auch die Lehre Mohammeds war. Eine Weisheit, die jedoch nicht nur von einzelnen Weisheitslehrern im eigenen Namen gelehrt wurde, sondern statt Opfer, Orakel-, Mysterien-, Aberglauben, menschliche Gottheiten und Kaiser der wahre Gesalbte (Christus) war, damit im Staatskult intrinsische Motivation der menschlichen Gemeinschaft werden sollte. Als was Weisheit künftig mehr denn je gebraucht wird. Sie hätten damit eine Erklärung abgegeben, wie sie eigentlich in Konsequenz selbst gelehrten Wissens heute die Aufgabe der Hochschullehre wäre. Selbst der Markus-Verfasser gehörte zu den Weisheitslehrern, auf die sich die Neuen Atheisten u.a. im Namen von Epikur berufen. Er hat sich dem rationalen hebräischen Konzept mit Weisheit im Sinn aller Natur an Stelle menschlicher Gottheiten, Mysterien als gemeinsame Motivation, König (Gesalbten: Christus, Messias) angeschlossen.

Es mag sinnvoll gewesen sein, dass im Mittealter, als die Entstehung der Welt nicht mehr in metaphysischen Weisheitsmodellen, sondern auf höchst mysteriöser Weise erklärt wurde, der Grund, Sinn allen Seins (Gott) auch als Erklärung für alles Werden stand. Was sich dann wie Laplace Napoleon belehrte „wir brauchen diese Erklärung nicht mehr“ erledigt hatte. Und so hatte es auch evolutionären Sinn, von einem Handwerker, Designer als „Aufpasser im Himmel“ auszugehen. In dem an theologisch-philosophischen Meisterkursen des Maximilianeums nach wie vor der evolutionäre Zweck des Glaubens an Gott begründet werden sollte. Wie es mir als „Natur des Glaubens“ ähnlich auch in kirchlichen Akademien beigebracht wurde. Womit der Religionswissenschaftler Michael Blume gar an der Kinderzahl von gestrig-buchgläubigen Amischen den evolutionären Sinn von Religion belegen wollte. Was nebenbei zeigt, zu welchem Unsinn die heutige Hypothese führt, den evolutionären Sinn der Religionen verkennen lässt, völlig nichtig macht.

Doch wenn uns heute aufgrund des Wissens um die natürlichen Zusammenhänge klar ist, wie wir im gemeinsamen Sinn des ökologischen Ganzen selbst hinsichtlich der künftigen Virenbedrohung leben müssen, um Zukunft zu haben, uns die Folgen unseres Fehlverhaltens bekannt sind. Dann hat sich nicht nur der Erklärungsgrund, sondern auch der Aufpasser erledigt, nicht aber der Sinn, den wir gemeinsam lieben müssen, um so in Weisheit zu leben. Denn wir erkennen nun aufgrund natürlicher Welterklärung in Weisheit ohne Aufpasser die Folgen unseres täglichen Fehlverhaltens. Wir wissen u.a. auch, wie wir in weltweiter Arbeitsteilung nach Weisheit im gemeinsamen Sinn wirtschaften, Nahrungs- und sonstige Lebensmittel herstellen müssten, um unsere Gesundheit zu erhalten.

Auch wenn „Gemeinsinn“, der nun aufgrund der Weltprobleme omnipräsent ist, als Notwendig für die Lösung der Probleme vorausgesetzt wird, vor wenigen Jahren noch ein Fremdwort war. Ich nur hinter vorgehaltener Hand über die „Gemeinnützigkeit“ unserer Sparkasse redete, statt damit zu werben. Weil das als verstaubte Vergangenheit galt. Die kulturelle Entwicklung hat den hebräischen, später hellenistisch Philosophen, so Christen als Gesalbten (Christus) geltende Weisheit der Zeit im gemeinsamen Sinn als höchste Wesentlichkeit offenbart. Wissenschaftliche Weisheit sagt uns auch, wie wir uns dies zu eigen machen, den gemeinsamen Sinn des ökologischen Ganzen, wie Weisheit lieben, uns mehr denn je zu eigen machen müssen, um darin zu leben. Weil wir zum naturbeherrschenden Anthropozän geworden sind, aber nicht im Sinn der Natur herrschen. Doch bei einer Hochschullehre, die einen Handwerkersohn an den Anfang stellt, kommt der in Weisheit offenbare Sinn weder in Christologie, noch Gotteslehre oder sonst vor.

Weder der moderierende Jude Michael Friedmann, noch die Vorsitzende des Deutschen Ethikrates, der Philosoph oder die Psychologin, die aufgrund der Erfahrung von Corona im Hambacher Schloss, der Wiege Deutscher Demokratie über künftig notwendigen Gemeinsinn nachdachten, konnte das mit dem Gottesverständnis verbinden. Gleichwohl der Markus genannte Weisheitslehrer im alten Rom, an der Wiege europäischer Demokratie, dem hierzu von hellenistischen Juden vorgeschlagenen Konzept der Hebräer folgte. (Philos „Josefs-Geschichte.) Bei dem nicht mehr alte Mysterien, Gottheiten, wie auch der Kaiser die gemeinsame Motivation des Volkes sein sollte, sondern der Sinn der Natur, wesensgleich mit der darauf verweisenden, darin begründeten Weisheit gemeinsam als Gesalbte (Kyrios, Christus) die höchste Wesentlichkeit war.

So wissen wir u.a., wie in philosophischen Vereinen, die dann zu den ersten heidenchristlichen Gemeinden wurden, eine in Weisheit bedachte höchste Wesentlichkeit „Theos Hypsistos“ im Namen von JHWH, wie Zeus (der in Weisheit als Sinn der Natur galt) anfänglich auch in Synagogen verehrt wurde. Die Namen der alten, die Vegetation oder kulturelle Weisheit und Tugend verkörpernde Gottheiten waren im aufgeklärten Verstand (auferstanden) weitgehend austauschbar geworden. Und wer auch weiß, wie die philosophische Kunstfigur Serapis, in der ägyptische, griechische, wie römische Gottheiten in Weisheit aufgegangen waren, dem Christus nicht nur ähnlich war, sondern anfänglich kaum unterschieden werden konnte, ob dieser oder die pagane Konkurrenz der Grund der Verehrung war. Wie kann der weiter einen jüdischen Heilsprediger als die alle mythischen, inzwischen in Weisheit auferstandenen (aufgeklärt verstandenen) Gottheiten ablösende Konkurrenz ins Rennen schicken wollen?

4.12.       Weisheit und ihr Sinn können wesensgleich Mensch, Motivation werden

Auch die philosophische Konkurrenz schließ dies aus. In Nachbarschaft des Markusverfassers arbeitete Seneca. Der als Naturlehrer gilt. Weil er wie alle Stoiker, so auch hellenistische Juden der Diaspora (damit der Markus-Verfasser), die in Naturlehre begründete Weisheit, statt menschliche Affekte, Treibe, so auch Gier zur Herrlichkeit machen wollte. Während andere philosophische Schulen, die sich auf Epikur beriefen, nicht in Unterdrückung menschlicher Lust, sondern in deren Sinn in Weisheit leben wollten und gleichzeitig jegliche menschlichen Gottheiten verteufelten. So wurden unterschiedliche psychologische Konzepte bedacht, um Weisheit zur menschlichen Lebensweise, Motivation zu machen. Wie daher keine Wanderpredigerherrlichkeit an deren Stelle trat, sondern in frühökologischer Weisheit als wahrer Gottkönig, menschlichen Motivation die Lösung für ein Leben in damit lustvoll gelebter Weisheit gesehen wurde, wie es für unsere Zukunft die Voraussetzung ist. Das liegt auf der Hand.

Es erübrigt sich, hier auf einzelne Werke der antiken Philosophen, Natur-, so Weisheitslehrer einzugehen, die in wissenschaftlicher Auseinandersetzung standen. An jedem Denker, jeder Schrift, die uns über die philosophischen Konzepte der Antike und Spätantike bekannt ist, lässt sich zeigen. Die Unterstellung, dass in dieser Zeit ein besonders schriftschlauer Rabbi mit der Weisheit identifiziert, so als weltbestimmendes Recht, maßgebend für die rechte Lebensweise oder Offenbarung des gemeinsamen Sinnes aller Natur gesehen wurde. Dieser gar an die Stelle der aufgeklärt verstandenen alten Gottheiten trat oder das neue jüdische Gesetz war. Die ist absurd. Was mehr noch die als Erkenntnis (Gnosis) gesehene Lehren, damit auch in Konkurrenz zur universalen Kirche stehenden Christentümer oder Kirchen, wie jüdische Reformbewegungen zeigen. Auch wenn sich die katholische Kirche in ihrem volksgerechten, universalen Kult, für den die menschliche Gestalt im Sinn alter Kulturwesentlichkeiten Voraussetzung war, als wahre Sachwalterin der Erkenntnis sah. Sie für den neuen Volkskult im jüdischen Sinn untauglich angesehene Richtungen als sich „zu Unrecht auf Gnosis berufend“ (nicht aufgrund ihrer Erkenntnis) verwarf. Der Sinn allen Seins, in dem sich die vielfältigen Strömungen der Zeit begründeten, aus dem sich alle Weisheit ableiteten, hatte nichts mit der Spider-Man-Machung eines Sozialrebellen zu tun, sondern natürlicher Wirklichkeit, Erkenntnis in geschichtlicher Wirklichkeit der Zeit.

„Christus“, „Messias“ ist kein esoterisches Konstrukt, Hirngespinst des Glaubens. Er ist dann, wenn im Sinn der Ökologie begründete Weisheit an Stelle von Aberglauben und menschlicher Herrlichkeiten zur intrinsischen Motivation aufgeklärter Menschen (so wahrer Gesalbter) Krone des Menschen wird. So wenig wie „Gott“, damit der menschlich unbestimmbare gemeinsame Sinn aller Natur, in dem alles in Weisheit natürlich öko-logisch in Evolution erklärt zusammenhängt, ein Glaubenskonstrukt ist. Was wissenschaftlich für tot erklärt wurde, war ein ausgelaufenes menschliches Gottesbild. Der so in Weisheit begründete Gemeinsinn, nach dem nun bei Corona oft gerufen wird, wie der Sinn der Natur, nach dem wir offensichtlich in ökologischer Weisheit leben müssen, ist wahrzunehmen im Sinn der Väter. Wenn künftig Weisheit die Bedeutung bekommt, die in den alten Hochkulturen Könige, wie weitere Repräsentanten von Weisheit aufgrund des Kultes hatten. Wenn sich selbstverantwortliche Menschen die für unsere Zukunft notwendige Weisheit auch statt Konsum- und Kapitalherrlichkeit nach gemeinsamen Sinn im aufgeklärten Kult zu ihrer Motivation, Krone machen, um als Weltbürger Weisheit nicht nur zu wollen, sondern dafür begeistert in Lust und Glück gesund zu leben. Dann haben wir es geschafft.

4.13.        Weisheit und ihr Leiden an menschlicher Gestalt bis heute

Markus beschreibt in seiner Geschichte den Prozess der Zeit. Bei dem die Weisheit als Gesalbter, menschliche Krone, Motivation (Christus) auch nach Lukas keine Herberge fand. Und wo Matthäus die Schriftgelehrten verteufelte, dass sie ihren wahren Grund, der für ihn Christus war, verlassen hatten. Da wissen wir heute, auch aufgrund der Kenntnis um natürliche Weisheit der Ägypter und Perser als Herkunft der himmels- und naturbeobachtender, Schöpfung in Schrift fassender, kosmische Ordnung nicht nur im Kalender zum Kult machender Hebräer: Dieser Grund war die in Ordnung der Natur, so öko-logisch begründete Weisheit und kein damit identifizierten Heilsprediger. Folglich kann es nur die nun in griechischer Lehre von der Natur, auch des Menschen, somit anfänglicher Naturwissenschaft begründete Weisheit als Christus gewesen sein. Die logischerweise dann mit Jerusalemer Schriftgelehrten und Ältesten in Auseinandersetzung stand, von diesen, logischerweise auch von römischer Autorität (gleichwohl in Person des Hauptmanns als jüdischer König erkannt) verurteilt wurde.

Womit Christen (nicht Anhänger eines Heilspredigers) als Kaiserkultverweigerer, so Atheisten, im Gegensatz zu jüdischen Tempelsteuerzahlern, bei denen man das in religiöser Toleranz akzeptierte, am Kreuz landeten. Kein junger Jude hat sich so in eine eschatologische Gestalt verwandelt oder wurde zu der gemacht. Wie die Professorin getreu heutiger Hypothese unterstellen muss. Wie aber in der Weisheit als wahrer König, intrinsische Motivation damit mündiger Weltbürger die Lösung für heutige Probleme liegt, die Weisheit in dieser Rolle künftig mehr denn je gebraucht wird. Das lässt sich nachvollziehen. In anderen Arbeiten wird die Notwendigkeit des evolutionär erwachsenen, aufgeklärten Kultes  ausführlicherr wie hier beschrieben. Das erwartete Königreich Gottes, damit auch der wahre IS oder das Kalifat war ein Leben in ökologischer Weisheit, Weltvernunft. Das wir zwar nie erreichen, aber immer auf dem Weg bleiben, Weisheit zur Motivation machen müssen.

Auch Frau Mader, die begründen will, warum ein junger Mann, der in den Augen der Studenten alles nicht war und wollte, wozu er gemacht wurde, bleibt nichts anderes übrig, als weiter in der beschriebenen hoheitlichen, kosmischen Bedeutung zu erklären. Unmöglich! Sie erklärt dann allerdings, wie wenn ein junger Jude, ähnlich wie gläubige Moslems am 11. September im Sinn Allahs freiwillig in den Tod ging und dann seinen Vater im Himmel anrief. Sie sprich über einen jungen Märtyrer, wie wenn der doch der Messias, neue weltgültige Gesalbte (Christus, Messias) gewesen wäre und bei seinem schändlichen Tod von Gott verlassen wurde. Dabei erklärt Sie, wie der Verfasser hier das Problem der Theodizee beschreibt. Was sich auflösen lässt:

Die menschliche Gestalt, wonach die volksgerechte Ausdrucksform von Weisheit am Kreuz der Zeit bis heute leidet, war kein Gottversagen, sondern im Sinn der Schöpfung. Dies war in kreativer menschlicher Kulturentwicklung notwendig. Ohne sie wäre der neujüdische Kult eine philosophische Geheimlehre für Einzelne, Eingeweihte geblieben, die sich meist auf ihre Lehrer beriefen oder weiter den Opfermysterien treu blieben. Was die Vertreter eines universalen (katholischen) Volkskultes bekanntlich als sich zu Unrecht auf Erkenntnis von Weisheit (Gnosis) berufend verwarfen. Und sich ähnlich in der Argumentation Paulus, gerade im Korintherbrief (einem Zentrum der Weisheitslehren, wo es nicht um einige zur Gottheit eines Guru Überredete ging) nachvollziehen lässt. Die rein philosophische Weisheitslehre, bei der sich meist auf die Gründer, u.a. Epikur, Apollos berufen wurde, wäre nicht an die Stelle von Kaisergottheiten, blutiger Mysterien für Eingeweihte, Opferkult und Orakelglaube getreten. Ohne die bekannte menschliche Gestalt der Weisheit im Sinn Moses wäre die westliche Welt, ihre Verantwortung heute nicht denkbar.

Doch weder hat ein Guru seinen Tod als Erlösung gesehen, noch wurde dem in den Mund gelegt, dass ihm hierin seine Anhänger folgen sollten. Wie es zu folgeschweren Missverständnissen führt. Wie noch bedacht wird, hat aber gerade der Markusverfasser, ähnlich wie Paulus das Kreuz der menschlichen Gestalt von Weisheit auch von deren anderen Jüngern der Weisheit, die dies wie u.a. ein anderer Simon-Markus bekanntlich ablehnten, eingefordert.

4.14.       Wie Hypothese mörderischen Aberglauben verursacht

Gott bewahre uns, weiter vom Tod eines Heilspredigers auszugehen, dessen Tod als Lösegeld, so als erlösende Funktion auch heute Vorbildfunktion haben müsste. Bei der forschen Professorin ist zwar nicht davon auszugehen, dass sie einen der Heilsprediger, die durch die Heidelberger Hauptstraße ziehen, mit der für unsere Welt wesentlichen Weisheit identifiziert, gar mit ihm in den Tod gehen will. Aber wer seine Studenten im Glauben an einen Guru lässt, den seine Freude als Weisheit oder gar Gott gesehen hätten. Der läuft Gefahr, dass nicht nur diese dem Ruf mörderischer Messiasse folgen, statt gemeinsame Weisheit zu ihrem König, Gesalbten machen wollen. Ähnlich, wie das u.a. bei evangelikalen Trump-, oder Bolsonaro-Anhängern zu beobachten ist. Die so neben fatal-fundamentalistischen Moslems Beispiele sind, welche Folgen die die heutige Hypothese hat.

Dabei war „Die Amerikaner haben ja auch einen Trottel zum Präsidenten gemacht“, der einzige Ausweg des Heidelberger Chef-Neutestamentlers Peter Lampe auf meine Frage in der Pause der Markus-Vorlesung. Wieso sein eine Stunde in einer für unsere Universität vorbildhaften akademischen Ausbildung vorgestellter Kollege, als auch rhetorisch geschulter Weisheitslehrer, einen jungen Juden zum Christus gemacht haben soll. Was im Gegensatz zu dem maßgeblich den Buchstaben (statt Weisheit) hörigen Christen gewählten nationalistischen Rassisten unmöglich ist: www.vernunglaube.wordpress.com.

So haben auch die im Markusevangelium beschriebenen Missverständnisse der Jünger oder deren Versagen nichts mit dem unterstellten jungen Mann zu tun. Den auch Professor Lampe, der Jesus nicht als Trottel sah, sondern nur keine andere Erklärung hatte, auch nicht als die von ihm Johannes bestätigte philosophische Weisheit bedenken wollte. Selbst die von ihm im Namen Johannes vorgestellte philosophische Schule aus Ephesus (der Heimat von Heraklit, der im natürlichen Lebensfluss, erstmals „Logos“, so in philosophischer Lehre eine Bestimmung vergleichbar der Hebräer erkannte und wie diese menschliche Gottheiten, Gottesvorstellung verwarf) hätte von einem jungen Mann geschrieben. So wird selbst Denkern, denen Weisheit nach naturphilosophischer Lehre/Logos als Christus bestätigt wird, der bisher gelehrten Hypothese wegen unterstellt, einen Rabbi mit der ihnen heiligen Weisheit identifiziert, zum Spider-Man gemacht zu haben. „Johannes hat von einem jungen Mann geschrieben. Auch wenn Herr Mentzel etwas gegen diesen hat“. Ich hatte zwar zum Leidwesen der sich gestört fühlenden Pfarrer in Fortbildung aus der Pfalz mit dem Fahrrad eine Fahne angeschleppt. Die auf Weisheit verwies und mich auch sonst durch zwischenfragende Zweifel an der angeblich wissenschaftlichen Hypothese unbeliebt gemacht. Aber dass ich etwas gegen den „jungen Mann“ hätte, greift zu kurz. Weil die menschliche Gestalt hier als weise, heilsnotwendig beschrieben wird. So auch Markus am Heil mitwirkte. Er so möglicherweise auch für das Logos-/Weisheits-Evangelium der kleinasiatischen Johannes-Philosophen als Vorlage diente. Selbst wenn einzelne Texte dieses in kirchlichen Augen „Lieblingsjüngers“ möglicherweise älter sind. Aber selbst die von philosophischer Weisheitslehre/Logos schreibende Johannesschule, so Johannes dann als Anhänger eines heilspredigenden Handwerkerjungen begründen zu müssen, der nach dessen Tod seine Mutter tröstete. Das schreit über den Himmel hinaus.

Man denkt im falschen Film zu sitzen, wenn man sich den heutigen Stand der Forschung vergegenwärtigt. Womit Johannes nicht mehr als ungeschichtliche Gnosis gilt, sondern auch wenn ein von mehreren Verfassern entworfener, gewachsener Text vom historischen Jesus schreibend zusammen mit der gesamten Johannesliteratur ausgewertet wird. Wie dann weiter der Freund eines jüdischen Handwerksburschen unterstellt wird, ist unerklärlich. Allein die Literaturform der zwischentestamentlichen jüdischen Apokalypse, mehr noch auch deren Inhalt, wie ihn Klaus Berger in letzter Arbeit analysierte oder Peter Busch in Vorlesung darlegte. Ebenso das Wissen, wie es hier um Weisheit nach Naturlehre/Logos nicht eines, sondern vielzähliger Verfasser des hochphilosophischen Zentrum Kleinasiens ging. An dessen Städte u.a. sieben Sendschreiben gerichtet waren. Das müsste genügen.

So wenig wie der Markus genannte hochgebildete Weisheitslehrer Roms auf die Schnapsidee gekommen wäre, einen wanderradikalen Juden mit Weisheit zu identifizieren und so zum Spider-Man zu machen, ist dies mit den Philosophen aus Kleinasien zu machen. Wie soll man sich das vorstellen, was heutige Hypothese voraussetzt? Ist hier ein Jude mit Namen Johannes aufgetaucht, der seinen Freund als Weisheit nach naturwissenschaftlicher Lehre identifizierte. Und der hat dann den guten Jungen in höchsten Tönen als „Wort, Wahrheit, Leben“ hingestellte. Wonach dann auch andere Weisheitslehrer aus Ephesus oder Kleinasiens die Seite gewechselt, sich dem verherrlichten Handwerker angeschlossen, ihn als Heil im Sinn ökologischer Weisheit beschrieben haben müssten. Quatsch! Was den Alten verkündet wurde, war jetzt aufgeklärt, universal nach griechischer Lehre/Logos auferstandene Weisheit, damit „Wort“/Recht. Und Weisheit war die einzige „Wahrheit“, die das „Leben“ aller Natur ausmacht und menschlich zu leben ist: Ökologie des Menschen.

Mit einem unbestimmbaren Weltgeist, den Professor Lampe nicht gegen seine einem Wanderprediger konstruktivistisch aufgepfropfte Wirklichkeit („Die Wirklichkeit als Bild“) eintauschen, seine Vorstellung, bisherige Lehre nicht aufgeben wollte, hat das nichts zu tun. Es geht um die Weisheit im Sinn des ökologischen Ganzen, nach der wir leben müssen, so die wissenschaftliche Lehre auch naturwissenschaftlicher Fakultäten. „Der lebendige Geist“, zu dem über dem Eingangsportal der Neuen Uni Heidelberg „Athena/ Minerva“ mahnt (in deren Namen bei Wiki unter „Aufklärung“ die Religionen der Welt zusammenfinden sollten) und die so wenig wie Maat ein junges Mädchen oder Jesus ein guter Junge war. Dieser historische Jesus Christus wird wegen eines liebgewonnenen, bisher gelehrten Bildes verleugnet. So wird verhindert die wissenschaftliche Voraussetzung zu schaffen, dass ökologische Weisheit in vielen Namen zur menschlichen Motivation, Krone werden kann.

Denn die in Ökologie, wie Evolution, so auch menschlicher Geschichte begründete Weisheit im gemeinsamen Sinn, wie sie die Politiker der Welt gegenseitig vergeblich geloben, die Menschen aber auch mit noch mehr Vorschriften nicht leben. Die wird im Zeitalter des die Natur beherrschenden Affen „Anthropozän“ und noch mehr angesichts künftiger Herausforderungen nicht nur als universales Recht „Jesus“, sondern als menschliche Motivation, wahrer Gesalbter „Christus“, Tao oder Wille Allahs noch viel dringender gebraucht als in der Antike.

Aber statt sich so auf Thales von Milet, Heraklit und viele anderen Denker des philosophischen Kleinasiens zu berufen und nicht nur die Weisheit des Christentums zu beweisen, sondern zu zeigen, wie die in der Kirche erst bestimmend wurde, künftig werden kann. Da wurde im Beharren auf Gewohntes vom Heidelberger Chef-Neutestamentler selbst Johannes unterstellt, so den Studenten erklärt, auch wenn ich was dagegen hätte „Johannes hat von einem jungen Mann geschrieben.“ So braucht man sich nichts zu wundern, was in Amerika, Brasilien, wie in aller Welt nicht allein im Namen Jesus an Unsinn geschieht. Wie ökologische Weisheit oft nur gewollte, nicht gelebt wird. Wenn noch ein/e gutmeinender Schlaumeier/in sagt, es wäre aller höchste Zeit, dass deutsche Politiker den Klimawandel stoppen, alle Welt in ökologischer Weisheit lebt, von der wir in weltweiter Konsumherrlichkeit, Lebensweise weit entfernt sind, zertrümmere ich den Fernseher. Doch statt mir Stinkbomben zu besorgen, damit man auch riechen kann, was bei heutiger Hypothese herauskommt, bitte ich erneut Weisheit als nicht allein christliches Wesen zu bedenken.

4.15.       Die neue Gattung: Heilsgeschichte von Weisheit als Christus

Wer war der später Johannes Markus genannte Verfasser? Der die neue Gattung einer Erzählung im Stil der Kaiserevangelien als frohe Botschaft im Sinn der Hebräer schuf. Wo von einem hellenistischen Juden Roms oder Syriens ausgegangen wird, ist, wie bereits dargelegt, eigentlich alles gesagt, völlig logisch. Auch die bildhafte Sprache, um Weisheit zu vermitteln, ist uns nicht nur von den Philosophen der Hebräer, wie von den philosophischen Schulen der Zeit bekannt. Sie war für hellenistische Weisheitslehrer, damit Apostel wie den Verfasser das heilsame Handwerk.

Aber auch, dass es sich um den Vetter von Barnabas handelt, ist so wahrscheinlich nicht aus der Luft gegriffen. Wissen wir doch, dass von Barnabas noch vor Paulus (kein ehemaliger Verfolger der Sekte eines Handwerkerjungen, sondern Gesetzeseiferer, für den als hellenistischer Jude nun in griechischer Lehre begründete Weisheit Wort Gottes, so im Sinn der Hebräer „Christus“ war) die erste Runde christlicher Mission rund um das Mittelmeer ausging. Was nicht nur in Bibeltexten, sondern auch geschichtlich nachvollziehbar ist.

Und wem bekannt ist, dass die Konkurrenz-Kirche, für die Barnabas wahrscheinlich stand, sich auf einen Simon „Markus“ berief. Und Markionisten mangels allegorisch-bildhaftem Verstand jüdischer Tradition deren Gottheit als einen himmlischen Handwerker, wie die Tora, aber auch die menschliche Wesentlichkeit der Weisheit ablehnte. Diese Kirche aber das anfänglich maßgebende Christentum rund ums Mittelmeer ausmachte. Der kann verstehen, warum der Verfasser ein Vetter dieses aufgrund Verweigerung einer menschlichen Wesentlichkeit vom Kreuz verschonten Barnabas, „Markus“ sein sollte. Was ein anderes Verständnis von Weisheit als Christus/Sohn einer konkurrierenden frühen Kirche war. Aber es ist mühsam darüber spekulieren zu wollen, ob nicht nur die Literatur im späteren Namen Paulus, die zusammen mit einer Evangelien-Geschichte als erster christlicher Kanon von den die Tora ablehnenden Simon-Markus-Schülern herausgegeben wurden, sondern auch deren sicher judenfreies Evangelium die Vorlage für die nun das hebräische Heil aufgeklärt weiterführende Geschichte lieferte. Wobei so verständlich wäre, warum die Geschichte dann von einem hellenistischen Weisheitslehrer Roms, der hebräischer Tradition im allegorischen Verstand folgte, in der bekannten Weise verfasst wurde. So mit einer menschlichen Wesentlichkeit, einem Weisheitslehrer in Folge von Moses als neuer David-, Gottessohn in Form eines Kaiserevangeliums ausgemalt, der Verfasser dann Johannes-Markus genannt wurde.

4.16.       Echte Erfüllung des Alten Testamentes war in Weisheit

Fest steht, wie es die Professorin erklärt, dass hier erst nach der Briefgattung des Paulus eine „an das Alte Testament angeschlossene Literatur“ im Stil der Kaiserevangelien entstand. In der einzelne, allesamt in der historischen Heilsgeschichte des hellenistischen Judentums zu begründende Weisheits-Logien (nicht mitstenografierte Sprüche eines Heilspredigers oder zu dessen Verherrlichung) ebenso aufgingen, wie die bisher vielfältigen Einzelbekenntnisse zur Weisheit als Christus. Denn um den jungen Mann, der hier herausgezaubert wird und dessen Freunde, ist es im Alte Testament, an das auch im Literaturstil angeschlossenen wurde, nicht gegangen. Wo wir heute wissen, wie die aus Ägypten kommende Weisheit nach Ordnung der Natur im Namen Moses, als Gesalbter (Christus) in der Gallionsfigur Salomo vermittelt wurde, hat ein Weisheitslehrer Roms keinen Rabbi damit identifiziert und als Heil im Sinn der Hebräer beschrieben. Zumal dieser nicht nur die römische Tradition in aufgeklärter Weise verstand, so die Hommer-Mythen und ihre Gottheiten in Weisheit erklärte, sondern auch die hebräische Tradition auf eine allegorisch-bildhafte Weise verstanden wurde. Die sich in der Hochschullehre erst heute nach und nach wieder durchsetzt. Nun nicht mehr unterstellt wird, ein jüdischer Großkönig mit Name Salomo wäre verherrlicht worden, sondern erklärt wird, wie die in dieser Gallionsfigur Weisheit nach Ordnung der Natur der wahre Gesalbte (Christus) war. Und so Messias, damit Weisheit als Gesalbter statt menschlicher Konsum-, Kapitalherrlichkeiten, Herrscher oder Parteiideologien die künftig notwendige Motivation für eine sozial-ökologisch gerechte Lebensweise für alle Welt werden sollte.

Denn hier war ein hellenistischer Jude bzw. Weisheitslehrer in Rom am Werk, der sich (wie wir heute erst wissen zu Recht) als wahrer Nachfolger der Hebräer sah. Der damit Jünger, Verjünger des echt historischen Jesus Christus (der Weisheit als Recht, wie Gesalbten) war. Der die Geschichte der Weisheit als Recht und wahre maßgebende Herrlichkeit, damit in der menschlichen Rolle, Aufgabe (Person) beschreibt. Eine Rolle der Weisheit als Motivation, ohne die wir kaum Zukunft haben werden. Weil so wenig wie mit heutigen Corona-Vorschriften dann auch durch die philosophisch angedachte Öko-Diktaturen und einer sich nicht nur kalt bekämpfenden Nationalstaatlichkeit die Weltprobleme der Zukunft zu lösen sind. Der weltweite Protest der Kinder, alles Wissen und Wollen bringt nicht wirklich weiter. Weisheit muss und kann aus Selbstverantwortung, in Einsicht um die Notwendigkeit von Welt-/Vernunftreligionen hierzu, auf freiwilliger Basis zur intrinsischen Motivation der Menschen, damit selbstverant-wort-licher, mündiger Weltbürger werden.

4.17.       Weisheit naturalistischer Atheisten als künftige Krone der Welt

Gerade naturalistische Atheisten, die die Doofheit der Welt, fehlende Weisheit beklagen und die psychologische Beschaffenheit des Menschen kennen. Die wissen, wie nicht nur der einst sinnvolle Hunger auf Süß und Fett, sondern auch sonst evolutionär eingefleischten Affekte, Ängste oder Gier der Weisheit im Weg stehen. Die werden aufgeklärter Kulturkonzepte nicht verwerfen, sondern sich, nachdem feststeht, wie es um die gerade ihnen heilige Weisheit als menschliche Motivation, Krone geht, mit deren Hilfe selbstverantwortlich emotional einfleischen wollen. Auch wenn Sie dazu aufgeklärt von Jesus Christus singen. Dann werden sie nicht von „Selbstmanipulation“ ausgehen, sondern hierin eine mündige „Selbstverantwortung“ sehen. Allein, um mit Altgläubigen gemeinsam in Weisheit zu leben, diese von ihrem abergläubigen Unsinn abzubringen und sie zu der Weisheit bewegen, die im gemeinsamen Sinn Voraussetzung für unsere Zukunft ist. Doch dazu muss die Hochschullehre in Aufklärung über den Grund christlichen Glaubens die wissenschaftlichen Voraussetzungen schaffen. Und da beim Klang der Orgel, ebenso wie moderner Musik bei allen Menschen die Emotionen wach werden. Da steht dann der gemeinsame Kult, um sich Weisheit, Weltvernunft gemeinsam zur intrinsischen Motivation zu machen, nicht in Frage.

Wer den Verfassern Jesus als das von Hebräern bedachte Heil für alle Welt zubilligt. Der kann diesen nicht weiter einen mit Weisheit identifizierten jungen Mann unterstellen wollen. Und gleichzeitig wissen, dass die Weisheit, die Hebräern Recht, Gotteswort, Tora, so Jesus Christus sein sollte, in nun universaler Weise nach griechischer Lehre (Logos) lebendig war. Das jüdische Heil und seine nun auch Griechen geltende Bedeutung hatte weder etwas mit einem Heilsprediger zu tun, noch mit dessen Spider-Man-Machung, sondern ging von Weisheit aus. Die dann in aufgeklärter Synthese von Griechen- und Judentum der wahre Gesalbte, Gottkönig, König der Könige sein sollte, so auch heute sein müsste.

Was soll der Quatsch, bei der Familie Jesus von einer Sippe auszugehen, die ihren Filius erst als verrückt sah, dann verherrlichte. So auch Jakobus als anderen Sohn eines seinen Bruder erst zum Irren erklärten Bauhandwerkers zu unterstellen. Der Herrenbruder Jakobus, der die universale Perspektive des neuen jüdischen Heils erst ablehnte, ihr dann folgte, war ein anderes Kind Josefs, des Judentums, wahrscheinlich das Jerusalemer Judentum, das das neue, universale Heil anfänglich verwarf. Ebenso wie Judas, der die Weisheit wegen des versteinerten Gesetzes (der Jura) als Christus verriet. Der wahrscheinlich im Spiegel von heutigen die Weisheit des ökologischen Ganzen versteinerter Buchstabenbilder wegen verratenden Theologen (nicht dem jüdischen Volk) zu erkennen wäre. Auch die Familie der Söhne Davids und Abrahams kennen wir. Die das in griechischer Naturwissenschaft begründete Heil, Recht „Jesus“, damit „Christus“ nicht wahrhaben wollte, ihm feindselig oder in Missverstand gegenüberstanden. Jesus, damit die Weisheit als Heil, Recht und wahrer Gesalbter ist in der Familie Abrahams, Moses, Elias… dem Judentum (bei Josef) aufgewachsen. Die allein im Sinn schöpferischer Wirklichkeit (jungfräulich) bezeugte Weisheit wurde in der kulturausdrückenden Wesentlichkeit, der als Moses-Schwester geltenden Miriam, dann in verjüngter Form von einer Maria in der Davidstadt in menschlicher Gestalt zur Welt gebracht, ist als Weisheit echt dem Stamm Davids zuzurechnen. Nur ist es nicht um einen hochgestapelten Handwerkersohn gegangen. Der so genau das Heil für die Welt verhindert, das in seinem Namen verkündet wird.

4.18.       Weisheit=Christus statt Wahnsinn

Selbst wenn ein Weisheitslehrer Roms dem totalen Wahnsinn verfallen wäre. Wenn er so in seiner Vorlage für die Evangelien-Geschichten den heute als historisch Gelehrten als wahren Gesalbten, damit als das ausgemalt hätte, was ihm als Hellenist die Weisheit war. Und er damit, wie in allen Vorlesungen unterstellt werden muss, einen jungen Juden als Grund Moses ausgegeben, ihm die auch den Kaisern oder menschlichen Mythengottheiten nur nachgesagte Gottessohnschaft angedichtet hätte. Was aber völlig ausgeschlossen, geradezu absurd ist. Und so sein Evangelium von Denkern, denen es in ihren teilweise handgreiflichen christologischen Diskussionen nachweislich um den Logos (philosophische Weisheit=Christus) ging, auch nicht für den Kanon ausgewählt worden wäre.

Am Anfang aller Reformbewegungen, wie des aufgeklärten hellenistischen Judentums, bei konkurrierenden Christentümern, wie dem Manichäismus als alle damaligen, so auch buddhistische und persische Weisheit vereinende, allerdings dualistisch-christliche Weltreligion und Kirchen, wie der eines anderen Markus, damit Markionisten, in sämtlichen auch außerbiblischen Texten, ging es um Weisheit. Da ist es nicht um einen jungen Mann als neues Gotteswort und Tempel, so Offenbarung oder gar Gott selbst gegangen, der Bildungsbürgern als Gesalbten (Christus) schmackhaft gemacht wurde. Wie heute unterstellt werden muss. Auch sämtliche Geschwister Christi, wie auch die Vorgängerkulte, allein die Kabbala als Zahlen- und Zeichenmythos, der in einem dann in zeitgerechter Lehre, Weisheit erklärten Weltmodell begründet war, schließen dies aus. Man braucht sich nur unter Wikipedia die Geistesgrundlage der Mandäer zu betrachten. Die sich als Nazorärer (Nazareth) auf Erkenntnis beriefen, mit dem Täufer in Verbindung gebracht werden und als Religionssymbol ein Kreuz mit Taufrobe hatten. Um zu erkennen, wie kein rebellischer Jude zum Recht, Gotteswort, wahren König geworden sein kann, sondern Weisheit nach zeitgemäßer Erkenntnis zu bedenken wäre.

 So lässt sich auch die christliche Mission in den Weisheitszentren der Antike nicht in einem als kleinen Gott, diesen einzig offenbarenden oder als Weltbestimmung, Recht geltenden Guru begründen. Auch die anfängliche Jerusalemer, dann die jahrhundertlange christologische Diskussion kann nur in Weisheit=Christus begründet werden. Wie es um eine im Sinn schöpferischer Wirklichkeit bezeugte Weisheit als Gesalbten „Christus“ und deren Verhältnis zum Vater (ihrem Sinn als transzendente Wesentlichkeit, so auch Gott der Väter) ging, lässt sich nachvollziehen. Das ist logisch.

Der Wahnsinn, der den kaiserberatenden Vorstehern (so Bischöfen) christlicher Philosophenschulen in Alexandrien, wie weitern Weisheitszenten und den hochgebildeten Kaisern, denen Weisheit heilig war, in der jahrhundertelangen hochphilosophischen, aber auch handgreiflich-gewaltsamen Diskussion bei einem jungen Mann unterstellt werden muss. Der ist himmelschreiend. Allein weil wir wissen, wie sie um Weisheit zur Welt zu bringen, in unendlichen Diskussionen den Grundstein für die Hagia „Sophia“ nicht nur der in Stein legten. So für den Bau eines neuen Volkskultes auch an alten Kultplätzen eine Geburts- oder Grabeskirche bauten. Damit gemeinsinnige Weisheit im begreifbaren, universalen, katholischen neuen Volkskult zu Bestimmung machten. Eine Weisheit, die dann als nicht „wesenseins“, sondern „wesensgleich“ mit dem einen und einzigen (Sinn allen Seins: Gott) definiert werden musste. Der unterstellte Wahnsinn wäre vielmehr in heutiger Hypothese vom Handwerkersohn zu suchen, der alles nicht war und wollte.

Den kirchengeschichtlichen Hochschullehrer, die nachdem sie wochenlang die im Platonismus begründete Grundlage der christlichen Lehre vorgestellt hatten, dann auf die Diskussion um den Logos/Weisheit=Christus zu sprechen kamen. Und die ich im Gegensatz zu meinen Kommilitonen fragte, um was es dabei ging. Denen ist zuzustimmen. Beim Logos=Christus=Sohn, wie den Diskussionen der Kirchenväter um dessen Wesen, ging es um den Christus von Markus, Matthäus, Lukas oder Johannes. Nur ging es dort nicht um den heute vorausgesetzten, so bedeutungslos gewordenen Junghandwerker als Rabbi oder ein Hirngespinst von Sektenanhängern nach dessen Tod. Es ging ihnen um den historischen, auferstanden Jesus Christus, damit Weisheit m Sinn der Hebräer. Die so auch heute universales Recht, wie intrinsischen Motivation, Krone des Homo Sapiens werden kann.

4.19.       Erst im historischen, so bildhaften Verstand werden biblische Aussagen bedeutend, zukunftsweisend

Nicht allein die hier beispielshaft aufgeführten Bedeutungsaussagen aus dem Markusevangelium oder die eindeutig auf kosmische Weisheit bezogenen Texte, gerade bei Paulus, sondern letztlich alle Aussagen, auch aus den außerbiblischen Quellen über Jesus Christus lassen sich nur von der Weisheit aus erklären. Die künftig mehr denn je zum Heil, Recht, wie wahre Herrlichkeit, im aufgeklärten Verständnis des kulturellen Gedächtnisses eine das emotionale Unterbewusstsein bestimmende intrinsische menschliche Motivation sein kann und muss. Es reicht nicht Weisheit nur zu wissen und zu wollen, auf die Wahlplakate zu schreiben oder freitags zu predigen. In erwachsenen Welt-/Vernunftreligionen muss sie zur wahren menschlichen Bestimmung, Motivation von so mündigen Weltbürgern werden.

Und daher werden sich gerade Denker, die sich zu einer meist von den Weltorganisationen im gemeinsamen Sinn der Welt vertreten Weisheit bekennen, aber Weisheit auch hinsichtlich persönlicher Gesundheit und Glück leben wollen, einem aufgeklärten Kult nicht verschließen können. Zumal sie dann wissen, wie er funktioniert. Weil es für nicht wirklich willensfreie, sondern meist den Gefühlen, Emotionen des kulturellen Gedächtnisses hörigen Menschen notwendig ist, dass Weisheit im gemeinsamen Sinn statt Aberglauben, wie eingefleischter Gier, Egoismen, Ängste…, die in Wirklichkeit meist das Verhalten bestimmen, zur intrinsischen Motivation, menschlichen Krone im schöpferisch/öko-logischen Sinn wird.

Wie heißt die Krankheit, bei der nun auch bei der Geschichte der Bergpredigt ein allegorisches Verständnis verlangt, aber selbst verweigert, weiter das Heil für Juden und Griechen in einem angeblich hochgejubelten jungen Mann begründet wird? Denn anders als bisher, wird von der Heidelberger Hochschullehrerin nun auch nicht mehr unterstellt, dass in der Bergpredigterzählung die Volksversammlung eines jüdischen Heilspredigers nur etwas ausgeschmückt wurde, um diesen als Helden aufzuwerten. Die Bergpredigt wird als eine fiktive Geschichte gedeutet, in der das Heil für Juden und nun auch Pagane im Sinn des Alten Testamentes als große gemeinsame Speisung beschrieben ist. Damit ist doch mehr als deutlich was hier als Heil für Juden und Griechen beschrieben wird. Wie nicht der unterstellte schriftgelehrte Handwerker große Töne spuckte, sich über das stellte „was den Alten gesagt wurde“. Kein besonders schlauer Rabbi ist jetzt als das neue, universale Recht „Jesus“ aufgetreten oder wurde zum Gesalbten „Christus“ für Juden und nun auch Griechen gemacht. Hier war ein universales Heil, neues Recht als Gesalbter (Christus), so König der Könige. Das nicht in traditionellen Buchstaben, noch weniger in einem galiläischen Guru oder Auferstehungsvisionen seiner Groupies, sondern nun eindeutig in zeitgerechter Weisheit nach früher griechischer Naturwissenschaft begründet war. Die nicht nur nach „Jesus Sirach“ im Sinn hebräischer Väter verstanden wurde. Mit der Spider-Man-Machung, Verherrlichung eines mit Weisheit identifizierten Handwerkersohnes ist weder die Zeitgeschichte, noch sind die Geschichten erklärbar, die biblisch-bildhaft als wegweisend zu verstehend ist.

Allein wer nun auch die Bergpredigt, wie alles Weitere allegorisch deutet. Wie kann der im Wissen, dass das nun auch Griechen geltende Heil in der Weisheit nach nun wissenschaftlicher Naturlehre (Logos) als Gesalbten „Christus“, wie Recht „Jesus“ lag, ein Aufwärmen alter Lehren, Mythen in einem Wanderprediger unterstellen? Der sich entsprechend der Stämme Israels 12 Freunde als Jünger suchte. Die Arbeit an allem heutigen Wissen, so sämtlichen ernsthaften Vorlesungen (wie sie auch unter Worthaus eingestellt sind), nachzuweisen, wie die Weisheit als Christus das Thema war. Die kann ich mir mit Blick auf Markus und die synoptischen Evangelien, denen Markus als Vorlage diente, sparen. Und wie nicht allein die heute als Gnosis (Erkenntnis, Weisheit) geltenden urchristlichen, sondern auch die Paulus und Johannes-Texte von philosophischer Weisheit in kosmologischer Begründung handeln. Das ist an der Hochschule kein Geheimnis mehr. Aber nicht allein in den Reden Jesus, seinen Taten, allein an den Jüngern der synoptischen Geschichten und deren Berufung wäre zu zeigen: Hier ging es nicht um einen Rabbi oder Wanderphilosophen, dem sich 12 Schüler anschlossen oder angedichtet wurden. Bei Christus ging es um zeitgerechte Weisheit im Sinn allen Lebens. Die als Recht „Jesus“, wie wahre Herrlichkeit, König, damit intrinsische Motivation von somit selbstverant-wort-lichen Weltbürgern künftig mehr denn je gebraucht wird.

Wo beschrieben wurde, wie das Heil erst den Juden gegeben war, dann von diesen verlassen wurde und die Paganen, die von den Krümeln des Tisches aßen, nicht weiter als Hunde abgelehnt wurde. Da ist es nicht um die Spider-Man-Machung eines heilspredigenden Handwerkersohnes gegangen. Da kennen wir den geschichtlichen Sachverhalt. Der sich heute scheinbar wiederholt.  

5.     Hochschulehre kann Weisheit zum Licht, Motivation der Welt, Krone werden lassen

Die Hochschullehre ist gefragt. Sie wird hier erneut gebeten, die Weisheit im Sinn des ökologischen Ganzen als christliches Wesen zu bedenken und so die wissenschaftliche Voraussetzung für ein völlig neues Glaubens-, Gottes-, Weltverständnis zu schaffen. Bei dem Weisheit zur gemeinsamen menschlichen Bestimmung, intrinsischen Motivation von damit mündigen Weltbürgern werden kann.

Als ich den über 30 Jahre in Heidelberg lehrenden, noch 2006 dort für das Neue Testament verantwortliche, damals meist gelesenen Theologen Klaus Berger aufgrund seiner in kirchlichen Bildungseinrichtungen besuchten Vorträge vielfach anschrieb und bat, das Wesen des von ihm theologisch Beschriebenen in naturwissenschaftlicher Lehre/Logos: Ökologie, Evolution zu bedenken: www.neu.theologie-der-vernunft.de. Da war er nicht von einem jungen Mann abzubringen. Ich sollte mehr in der Bibel lesen, statt auf den Logos zu insistieren, war sein einzige Antwort. Doch dass es dort nicht um einen radikalen Rabbi ging, wie er nun auch aufgrund Bergers Lehre und seinem Beharren hinten herauskommt, hat er selbst in „Die Bibelfälscher“ deutlich gemacht. Denn dort beharrt er auf die hoheitliche Gestalt, den Christus, wahren Gottessohn. Was jedoch mit einem egal wie gestrickten jungen Juden nicht mehr zu machen ist. Aber noch mehr wird in der gesamten Arbeit des dann in Verruf Geratenen, wie seiner theologischen Auseinandersetzung mit anderen Denkweisen deutlich, wie der heute für historisch Gehaltene das Gehirngespinst eines Kurzschlusses ist.

Doch den Vorwurf, den er nun seinen historisch-kritischen Nachfolgern aufgrund des zur völlig belanglos Geworden dann in Bibel TV (ehemals las ich von ihm in Zeit oder FAZ) machte, sie würden nicht nur die Bibel verfälschen, sondern so zur Bedeutungslosigkeit des Christlichen Glaubens und Säkularisierung der westlichen Welt beitragen. Den muss er sich selbst gefallen lassen. Die Zeit für sein Beharren auf einen postmodernen Christus, wie er in der Bibel steht, ohne dies zeitgemäße zu erklären, ist um. Doch genau dafür ist uns nun das Wissen gegeben.

Beim Glas Rotwein im Keller der evangelischen Akademie der Pfalz in Enkenbach war es noch zu früh. Damals konnte ich die von ihm dort mit Gerd Lüdemann (der die Auferstehung nur als Vision von Sektenanhängern sieht, so heutige Lehre) zwei Tage geführte Diskussion über einen wiedererweckten Juden noch nicht als absurd zu entlarven. Doch nach dem, was mir inzwischen der Alttestamentler Manfred Oeming über die in Ordnung der Natur, so universale wissenschaftliche Weisheit als Wort Gottes, Recht „Jesus“ und so wahren Gesalbten „Christus“ beibrachte. Da ist es nicht nur aufgrund des geschichtlichen Wissens um die Begründung von Weisheit auch der Hebräer in Naturlehre/Logos unumstößlicher Fakt: Wo das Recht, Weisheit dann in griechisch-naturwissenschaftlicher Lehre begründete und volksgerecht in menschlicher Wesentlichkeit vermittelt war. Da war logischerweise die Weisheit mehr als in der Gallionsfigur Salomo leibhaft, mit Haut und Haaren als auch Griechen geltender Gesalbter lebendig. Sie war so zu einer Motivation geworden, wie sie künftig als menschliche Krone gebraucht wird. Und so war und bleibt der aufgeklärte Verstand des Verfallenen die absolute Voraussetzung nicht allein christlichen Glaubens.

5.1.          Kurz-schluss ist nur wissenschaftlich zu beseitigen

Was ein Kurzschluss im Stromkreislauf verursacht, ist bekannt. Und welche Folgen der heutige Kurz-schluss bei der Frage nach dem christlichen Wesen, so absoluten, einzigen Glaubensgrund hat, muss nicht weiter ausgeführt werden. Doch nur die Hochschullehre kann diesen Kurzschluss beheben, neue Schlüsse ziehen, lichtbringende Verbindungen herstellen. Um die wissenschaftlichen Voraussetzungen zu schaffen, damit Weisheit im gemeinsamen Sinn, die für unsere Zukunft die Voraussetzung ist, im evolutionär erwachsenen Kult zur gemeinsamen Bestimmung, in Begeisterung für alle Natur gelebt wird.

Ob der heute für historisch Gehaltene ein Rabbi, Kyniker oder Essener war, ist ebenso egal, wie die unterstellten Kinder mit Maria Magdalena, der Aufenthalt in Indien oder sonstige Spekulationen. Wobei an den unzähligen Jesus-Büchern, ob kritisch oder dogmatisch, sämtlich nachzuweisen wäre, wie die heutige Hypothese nicht sein kann. Wie Weisheit das Thema war. Selbst ob dessen Auferstehung die Vision seiner Anhänger war, wie heute gelehrt oder er leibhaft aus dem Grab gesprungen wäre. Das ist eigentlich egal. Das hat weder etwas mit dem neuen universalen Recht zu tun. Noch der Offenbarung des gemeinsamen Sinnes allen Seins, so Weisheit als Gesalbten (Christus), damit einer Motivation, wie sie künftig als menschliche Motivation, Krone gebraucht wird.

Es geht nicht um die Neuerschaffung der Welt. Aber die Folgen für die Gesellschaft, dass es bei Jesus Christus um die heute oft gewollte Weisheit im Sinn des ökologischen Ganzen geht, die übersteigen alle naturwissenschaftlichen Erfindungen und Erkenntnisse. Die wie u.a. die sich nach Darwin durchsetzende Natur-, Evolutionslehre mit zur Bedeutungslosigkeit des bisherigen Glaubens, scheinbaren Gottestod führten. Die in Wirklichkeit aber Voraussetzung für die hier bedachte Revision, ein aufgeklärtes Verständnis sind. Wenn die Hochschullehre in wissenschaftlicher Weisheit den Grund nicht allein des Christentums erklärt. Und sich dann die kirchlichen Autoritäten wie gezeigt hierzu logischerweise bekennen, nur beim heutigen Wort, wie eigener Dogmatik zu nehmen sind. Dann führt dies zu einem völlig anderen Welt-, Glaubens-, Gottesverständnis. Denn wenn zeitgemäße Weisheit, Weltvernunft von Hochschullehre, wie kirchlicher Autorität als Grund christlichen Glaubens bekannt, so aufgeklärt als das eigentliche Wort Gottes, damit Jesus Christus verstanden wird. So in konsequenter Folge auch in anderen Weltreligionen die ökologische Weisheit als ursprünglicher Grund bedacht und zur Bestimmung von damit Weltbürgern wird. Dann führt dies möglicherweise zu einem neuen Kapitel in evolutionärer Entwicklung der Menschheitsgeschichte.

Wenn im Christentum kein Handwerkerjunge, der alles nicht war und sein Vater im Himmel, sondern die die auch in anderen Religionen anfänglich bestimmende Weisheit an Stelle alter, nationaler Glaubensgesetzlichkeit, wie zu Gottheiten gewordenen Gründer wissenschaftlich an den Anfang gestellt wird. Dann kann in Revision der Religionen Weisheit im gemeinsamen Sinn auch statt menschlicher Selbstherrlichkeiten (u.a. egoistische Kapital- und Konsumherrlichkeit) wie ideologischer Partei-Herrscher in einem aufgeklärten, erwachsenen Kult zur intrinsischen Motivation von damit selbst-, weltverantwortlichen Menschen werden.

5.2.          Hochschullehre entscheidet auch über Krieg und Friede

Auch Kriege beginnen im Bewusstsein der Menschen, besser im Unterbewusstsein. Bei dem das dem kulturellen Gedächtnis zugrunde liegende Verständnis des Glaubensgrundes eine maßgebliche Rolle spielt. Was sich nicht nur im Verständnis einer bereits hinter dem 1. Weltkrieg stehenden angeblichen Herren-Rasse, beim Antisemitismus, wie heute bei Islamisten, die die Welt bedrohen, ebenso bei Amerikanern, die mit der Christusfahne das Kapitol stürmten, beobachten lässt. Auch daher bedarf es eines aufgeklärten Verständnisses der Religionen. Denn das Zusammenhörigkeitsgefühl, die Weltverbundenheit, Weltverantwortung, lässt sich weder als globale Transzendenz der Menschlichkeit herbeireden, spirituell bewirken oder als allein neue rassenfreie Ethik rein schulisch erziehen. Noch lässt sie sich das allein durch Wissen, wie alles zusammenhängt, wir voneinander abhängen herstellen. Die Liebe zur ganzen Menschheit, zur Natur, allem was uns umgibt, wie zum dem Planeten, auf dem wir leben, fällt nicht plötzlich vom Himmel. Dazu bedarf es künftig auch in der Funktion, wie ihren Instrumenten völlig rational erklärbarer Vernunft-/Weltreligionen. Die Weisheit im gemeinsamen Sinn „Weltvernunft“ zur intrinsischen Motivation der Menschen wachsen lässt. Menschen, die wie heute selbst die neurologische Forschung zeigt, in Wirklichkeit nicht willensfrei sind, sondern egoistischen Trieben, Gefühlen, Emotionen, Affekten, maßgeblich auch nach dem kulturellen Gedächtnis im Unterbewusstsein eingefleischten Herrlichkeiten, so auch denen des Aberglaubens folgen. Die sich daher heutige Weisheit zur wahren Herrlichkeit, Motivation machen müssen. Und dafür kann für die die Hochschullehre die Voraussetzung schaffen kann.

Wenn sich die Kirchenoberhäupter nicht mehr auf die Bibel berufen, sondern die „Ökologie des Menschen“, von der sie als Weisheit sprechen, zeitgemäß begründen. So Benedikt XVI. in seiner letzter großen Rede vor dem Bundestag das universale Recht in Bezug auf Salomo, wie die Stoa (damit das Wort Gottes, wie nach heutigem Wissen nicht nur den hebräisch-historischen Jesus Christus) in Natur, ökologischer, statt traditioneller Lehre zu bedenken gab. Und sich in zeitgemäßer Weisheit auch die Umwelt-Enzyklika von Franziskus über ein ökologisch, wie sozial gerechtes Leben, nun mit Blick auf Corona in neuer Enzyklika auch der Gemeinsinn als Voraussetzung für unsere Zukunft begründen. Ebenso wie sämtlichen Posts und Predigten protestantischer Pfarrer/innen zeitgemäße Weisheit zugrunde liegt. Dann zeigt all dies. Die Zeit ist reif. Auch die katholischen Kirchenoberhäupter sind in ihrer „Ökologie des Menschen“ beim „Wort“ zu nehmen. Um internationale, als maßgebend für Zukunft, Glück und Gesundheit anerkannte ökologische Weisheit als Wort Gottes, Jesus Christus, Lehre des Propheten, wie als Weg, Schicksal, damit Tao oder Dharma im Sinn der östlichen Weisheitslehrer zu verstehen. Um die für unsere Zukunft notwendige Weisheit so mit allen altbekannten und modernen Instrumenten, Techniken der verschiedenen Kulturen in ihrer Funktion völlig rational begründbaren Welt-/Vernunftreligionen zur intrinsischen Motivation, Krone von damit mündigen Weltbürgern werden lassen.

Auch wenn der völlige Weise nie sein wird. Ohne Zweifel macht es einen ganz gewaltigen Unterschied, ob der offenbarende Grund des Kultes, wie rechten Lebens weiter in den Buchstaben nationaler Schrift begründete wird, an die zu glauben ist. Oder ob im natürlichen Weltganzen, evolutionären Lebens-/Geschichtsfluss, damit wissenschaftlicher Lehre, die bisher als Gegner des Glaubens galt, das Gotteswort, Wille Allahs… verstanden wird.

5.3.          Gemeinsamer Sinn als höchste Wesentlichkeit: Gott

Nichts ist unwesentlicher, als das, was heute nicht zuletzt aufgrund eines Handwerksohnes meist nach alten Begriffen, Bildern, Buchstaben als recht menschliches himmlisches Wesen angenommen, geglaubt werden soll. Was aber auch nicht der anfängliche Grund des Glaubens war, daher keine neuen Religionen, sondern deren Re-vision notwendig macht. Denn ob der gemeinsame Sinn, so Grund allen Seins, Werdens, auf den allein die uns als Christus bekannte Weisheit verweist, von dem sie ausgeht, künftig von Menschen geliebt, geehrt, daher gelebt wird. Das ist mehr als Wesentlich für die gemeinsame Zukunft der Welt.

Während Gott als wissenschaftlich Tod erklärt, dem Buch nach vergeblich ein recht menschliches Wesen bewiesen werden soll. Was von meist naturwissenschaftlichen Neuen Atheisten zu recht polemisch angegriffen wird. So dann meist eine bedeutungslos gewordene persönliche Gottesvorstellungen, oft ein menschliches Spiegelbild im Himmel geglaubt wird. Da macht die wesensgleiche wissenschaftlich begründete Weisheit den Gott der Väter, den Sinn, Grund des kreativen Ganzen, allen Werdens offenbar.

Die Weisheit, in der das öko-logische Ganze kreativ-sinnvoll zusammenwirkt, die von den Evolutionsbiologen in sämtlichen natürlichen Prozessen, selbst den menschlichen Gefühlregungen offengelegt wird. Die verweist auf den gemeinsamen Sinn, Grund, in dem wir offensichtlich Leben müssen. Aber wir brauchen heute keine kosmologischen Begründungen mehr. Allein die kulturelle Begründung, die sich aus kosmologischer, ökologischer Realität ableitet, genügt.

5.4.          Weisheit der Zeit offenbart den gemeinsamen Sinn…

…Wie wir nicht nur aufgrund der großen, weit über den Klima-Kollaps hinausgenden ökologischen Herausforderungen oder Virenbedrohungen (ob zum Übertragungs- oder Impfschutz, wie zur Krisenbewältigung) im gemeinsamen Sinn aller Welt zusammenwirken, uns gemeinsinnige Weisheit zur Motivation machen müssen.

…Wie wir in arbeitsteiliger Welt-AG und wachsender Masse von Menschen, wie technischer Möglichkeiten des so zum naturbeherrschenden Anthropozän gewordenen Affen darauf angewiesen sind, dass Menschen im gemeinsamen Sinn, Grund des ökologischen Ganzen, zusammenwirken.

Wie nicht nur Friede, sondern selbst die gesunde Herstellung von Nahrungsmitteln in einer immer arbeitsteiligeren Globalisierung davon abhängt, dass Menschen nicht aus egoistischen, kapitalistischen Trieben handeln, sondern angetrieben, motiviert und verantwortlich im gemeinsamen Sinn weise zusammenwirken.

…Wie Wohlstand, der unser kurzes Leben überdauern soll, nicht allein für die Enkel, sondern die Zukunft der Welt von vielen engagierten, gerade jungen Menschen (im gemeinsamen Sinn) angestrebt wird, nur zu machen ist, wenn Gemeinsinn zur höchst wesentlichen Motivation, darin begründete, wie darauf verweisende Weisheit zur Krone wird.

Was den Hebräern statt der verworfenen menschlichen Gottesbilder unsagbar, unabbildbar war, sie in früher ökologischer Ordnung, der Kreativität des Ganzen begründeten, so dann in griechischer Weisheit als der „eine und einzige“ offenbar war. Das ist auch der menschlich unbestimmbare gemeinsame Sinn, Grund, der den gottesbildfreien kosmologischen Religionsmodellen des Ostens zugrunde liegt. Der heute berechtigte Vorwurf gegenüber dem Monotheismus, Gewalt zu erzeugen, geht auf das Konto nationaler Gottesbilder, vorgesetzter, absolut gesetzter Herrlichkeit. Es macht zwar einen „gewaltigen“ Unterschied, wenn sich die Menschen aufgeklärt gemeinsam auf Weisheit berufen, ist aber das Gegenteil bisheriger Absolut-Setzung eigener Lehren, Glaubensvorstellungen, sondern Voraussetzung für kulturellen Friede. Menschen, die sich auf Gottheiten nationaler Bücher, Traditionen berufen, werden sich immer weiter bekämpfen, statt eine gemeinsame Weltverantwortung zu entwickeln. Auch wenn sie sagen, dass es doch nur einen Gott gäbe. Was immer das bei dem Vater des heute unterstellten Handwerkerjungen als Glaubensgrund dann sein soll.

Womit künftigen Berufsschullehrer/innen in Mannheim bei einer naturfreien Gotteslehre, die so auch frei von fundamentalistischen Vorstellungen sein sollte, nur noch als eine für das Verhalten völlig unrelevante letzte Hoffnung als Glaubensrelevanz vermittelt wurde. Wobei bei dem auf seine Berufung zum Professor wartenden Priester, der u.a. von katholischen Meinungsführern wie Markus Striet ausgebildet war, logischerweise weder der heute unterstellte Jesus, noch weniger wissenschaftliche Weisheit der Zeit vorkommen konnte.

5.5.          Ende sinnloser Rede, sinnloser Religion

Auch wenn unsere Pfarrerin nicht nur bei Beerdigungen vom Grund sprach, der alles aus sich hervorbringt. Was soll alles sinn-los gewordene Geschwafel von Gott bei einem besonders schriftgelehrten Handwerkersohn, der seinem Vater in der Werkstatt halt, aber seinen wahren Vater einzig offenbarte? Wenn meine Nachbarin so ihre Glück- oder Gesundheitswünsche „im Namen Gottes“ beendet. Dann nimmt das heute niemand mehr ernst. Wie die Weisheit im gemeinsamen Sinn für Glück, Gesundheit, wie die gemeinsame Zukunft die Voraussetzung ist. Und wie sich Menschen dafür begeistern, sich so Sohn und Vater (Weisheit, wie ihr Sinn, Grund) zu Ihrer Motivation, sich zu eigen machen müssen, kann erst in einem aufgeklärten Verständnis bedacht werden.

Menschen, die sich zu offensichtlicher gemeinsamer Weisheit bekennen, in der sie einen gemeinsamen Sinn, Grund allen Lebens sehen, sind noch zwar noch keine Brüder. Ihnen ist als Vater noch kein gemeinsamer Sinn bestimmend, der über allen menschlichen Vätern, Herrlichkeiten, Ideologien, Rassen steht. Doch in erwachsenen Welt-/Vernunftreligionen können sie Weisheit im gemeinsamen Sinn zu ihre Bestimmung, Motivation machen. Um dann statt eingefleischter Triebe, Ängste, Affekte und menschlicher Herrlichkeiten in der Weisheit zu leben, die sie oft bereits wollen. Von der sie wissen, dass sie nicht nur Voraussetzung für Zukunft, sondern auch Glück und Gesundheit ist.   

Was spricht dagegen, dass…

…die heute offensichtliche, zeitgerechte, gegenseitige gepredigte Weisheit, als offenbarende Wesentlichkeit zu verstehen. Die nicht nur dem der Bibel, der dort beschriebenen rechten Lebensweise zugrunde liegt. Um Weisheit selbstverantwortlich im Kult in altbekannten Namen zu feiern, mit allen bekannten, Kultur- so auch Mediations-Techniken, wie modernen Instrumenten einzuverleiben und daher zu leben?

…als christliches Wesen „Jesus Christus“ nicht weiter ein junger Mann, der alles nicht war, sondern die in Ökologie, Evolution, so auch Menschheitsgeschichte begründete Weisheit verstanden wird? Die logischerweise auch in anderen Gründergestalten, Glaubensschriften spricht. Die heute nicht allein von den Weltorganisationen vertreten wird. Der auch dort, wo sie für unsere Gesundheit als maßgebend erkannt ist, ihr gemeinsamer Sinn nicht abgesprochen werden kann.

…Gott damit nicht weiter als abgeschrieben, wissenschaftlich tot gilt, vergeblich bewiesen werden, in Weltkrisen bezweifelt wird. Weil er weder Auschwitz, Corona, noch die ökologische Selbstvernichtung verhindert habe, aber geglaubt werden soll. Sondern wie vom christlichen Wesen gesagt wird, allein die Weisheit den gemeinsamen Sinn aller Natur, Lebens, Welt offenbar macht.

Ein Sinn, der selbst der dem Engagement naturwissenschaftlicher Atheisten zugrunde liegt. Die es als Weisheit, Weltvernunft sehen, nicht ohne Sinn in zeitgerechter negativer Theologie die Welt von gestrigen menschlichen Gottesbildern befreien zu wollen. Die so ähnlich wie antiken Denker polemisch von menschlichen Monstern im Himmel reden. Denn den Alten galt kein Monster, sondern ein Sinn, den auch naturwissenschaftliche Atheisten im natürlichen Lebensfluss sehen, nach bisheriger Ablehnung, um nicht mit dem christlichen Gott zusammengesehen zu werden, inzwischen der Natur bestätigen. Der nicht allein bei Menschen über die Genweitergabe hinausgeht. Weil es auch in der Natur nicht reicht Samen zu streuen, sondern selbst die Tiere in artgerechter ökologischer Weisheit für ihre Zukunft sorgen. Was beim Homo Sapiens als Weisheit „Ökologie des Menschen“ geschehen muss. Und da diese, wie sich zeigt Menschen nicht angeborener Instinkt ist, muss sie eingefleischt werden, um dem natürlichen Sinn zu entsprechen.  Der dem kreativen Ganzen zugrunde liegt, den jeder Wissenschaftler u.a. in seinen biologischen Versuchen, wie kosmologischen Berechnung über die Entstehung und Unendlichkeit des Alles voraussetzt. Weil er diese erst möglich macht. Und der so transzendent ist, dass wir davon ausgehen, dass auch nach Zerstörung des ökologischen Erdganzen wieder etwas wächst.

…so Menschen nicht verschiedenen traditionellen nationalen Glaubensvorstellungen dienen, sondern in deren aufgeklärtem Verstand den gemeinsamen Sinn, Grund allen Lebens lieben, ihn, wie die hierin begründete, auf ihn verweisende Weisheit feiern und leben.

5.6.          Die Hochschullehre hat es in der Hand

Es liegt an der Hochschullehre, zumindest die Weichen dafür zu stellen, damit öko-logische Weisheit als Wesen nicht allein des christlichen Glaubens bedacht wird. Worauf wartet die Hochschullehre noch?

Wie kann es sein, dass…

…in Naturlehre, wie Welterfahrung, Geschichte, Evolution begründete Weisheit längst als rechte Lebensweise erkannt, nun auch in der Kirche gepredigt wird.

..in dieser Weisheit, die hellenistischen Juden, Verfassern als Recht, wie Christus galt, die gesamten Texte des Neuen Testamentes als Erfüllung des Alten Testamentes erklärt werden.

…wir inzwischen wissen, wie in der Ordnung der Natur, damit früher Ökologie begründete Weisheit auch Hellenisten Gotteswort, Recht, Heil „Jesus“ war und als wahrer Gesalbter „Christus“ statt menschlicher Herrscher, wie Mysterien- und Opferkult die Motivation der Menschen sein sollte.

Dann aber weiter ein junger Jude an den Anfang gestellt, so Weisheit als gemeinsamen Motivation verhindert wird, statt dafür die wissenschaftliche Voraussetzung zu schaffen?

Wieso gehen selbst Professoren, die Salomo im Begriff von Weisheit erklären, die dem gesamten Alten Testament und Kult zugrunde liegende Wort Gottes war, wie Denker, die Mohammed für eine Ummünzen von Christus nachweisen, von einem jungen Mann aus? Warum fällt es so schwer, den Weg frei zu machen, die wissenschaftlichen Voraussetzungen zu schaffen: Damit Morgen auch Moslems, die sich aufgeklärt weiter auf die nach dem Koran mit Isa/Jesus identischen Propheten berufen, nicht mehr u.a. in frauenverachtender Gestrigkeit oder Gewalt, sondern in Friede, einem Leben in Weisheit, wie sie die UN vertritt, den wahren Gottesstaat verwirklichen, so eine zeitgemäße „Ökologie des Menschen“ als Kalifat leben wollen?

Aber auch wenn das alles ein Wunschtraum bleiben sollte, der in gemeinsamer Weisheit lebende Mensch logischerweise eine Vision, aber ein ewiges Ziel bleiben wird. Allein die wissenschaftliche Redlichkeit und die Verantwortung gegenüber dem christlichen Glauben zwingt die heute in Wissen und Erfahrung begründete Weisheit als christliches Wesen, Grund unseres Glaubens, universales Wort Gottes zu bedenken, von dem die Bibel spricht.

Die Tatsachen, dass nicht nur alles, was vom christlichen Wesen an Bedeutung beschrieben ist, bedacht wurde, sich nur in Weisheit begründen lässt. Aber ebenso auch heute das Recht, die rechte Lebensweise sich nur in Weisheit im Sinn des ökologischen Ganzen definieren lässt. Und Weisheit als menschliche Motivation, wahre Herrlichkeit, Krone des Homo Sapiens die hier beschriene eschatologische Bedeutung, die gesellschaftlich heilvolle Relevanz hat.

Sich auch die offenbarende Funktion historisch, wie auch heute ausschließlich in einer Weisheit begründen lässt, die nicht „wesenseins“, sondern „wesensgleich“ mit ihrem Grund, Sinn allen Seins, Gott der Väter ist. Die auch am Anfang der Kirche im Verhältnis von Sohn und Vater oder den Strahlen und der Sonne definiert wurde, so heute zu verstehen ist. Weil Weisheit auch in ihrer kulturellen Bedeutung eine eigene Rolle, Aufgabe (Person) hat. In dem sie einzig auf ihren, damit den gemeinsamen, höchst wesentlichen und zu liebenden, im Sinn der Väter-Gottheiten zu ehrenden Sinn/Grund des ökologischen Ganzen, allen Lebens verweist. Nach dem in ökologischer Weisheit zu leben die Voraussetzung für menschliche Zukunft ist. Das alles sollte für die Hochschulwissenschaft Anlass sein, ihre Hypothese von einem Handwerkersohn, der alles nicht war in Frage zu stellen. Um die dem Neuen Testament bestätigte Weisheit als Recht, Erlösung, wie universale Offenbarung und so nicht allein als das christliche Wesen zu bedenken. So die wissenschaftliche Voraussetzung zu schaffen, damit Weisheit im erwachsenen Kult Mensch, die für unsere gemeinsame Zukunft unabdingbare Krone des „Homo Sapiens“ werden kann.

5.7. Zeit für den weisen Affen, erwachsene Welt-/Vernunftreligionen

-Wie es in allen Weltreligionen, so auch im Christentum um in natürlicher Schöpfung begründete Weisheit ging. Wie es Aufgabe der Philosophen war, diese zu bedenken. Und so auch Gott kein Produkt menschlichen Glaubens, sondern der gemeinsame Sinn aller Welt, Weisheit, nur so wahrzunehmen, zu lieben und in Weisheit zu leben ist.

-Wie Religionen zur Natur des Menschen gehören, mehr denn je notwendig sind und sich in evolutionärer Entwicklung des Menschen verändern, anpassen, wachsen, einer Re-vision unterzogen werden müssen.

-Wie sie funktionieren sollen, welche Funktion hierbei ein die Weisheit repräsentierender, herrschender König hatte. Wie dieser in allen Kulturen gebraucht wurde, so Hochkulturen und ihre Wunderwerke, Wissenschaften entstanden oder vergingen. Wie Weisheit als menschliche Krone in Zukunft mehr denn je dessen Rolle einnehmen, nicht nur Heil, Recht „Jesus“ sein, sondern so zum wahren König „Christus“: Motivation werden muss.

-Warum es daher Zeit für Welt-/Vernunftreligionen ist, die in freien Gesellschaften des zum naturbeherrschenden Anthropozän gewordenen Affen Weisheit zur intrinsischen menschlichen Motivation von somit Weltbürgern machen.

Das alles ist völlig logisch, wenn man sich abschließend kurz die seit Darwin & Co. bekannte menschliche Geschichte und seine geistige Beschaffenheit, wie die heutige Situation, weitere Entwicklung vor Augen führt:

Der Affe ist von den Bäumen gestiegen, selbstbewusst, gleichzeitig aber aufgrund seiner wachsenden Masse und technischer Möglichkeiten zur gefährlichsten Art geworden. Er ist selbstverantwortlich, muss selbst wissen, was gesund für Körper und Geist, zu essen oder zu trinken, wie zu leben ist. Auch wie er in sozialen Gemeinschaften, in Ehe und Familie zusammenleben, gleichzeitig ein menschliches Rudel, einen Schwarm bilden muss, ist selbst zu entscheiden. Und wie er in einer nicht allein ökologisch gegenseitig abhängigen, immer arbeitsteiligeren Welt-AG, ähnlich wie ein Armeisenvolk im gemeinsamen Sinn, in Weisheit leben muss. Das machen auch die ökologische oder nun gar eine Virenbedrohung mehr als deutlich.

Und zu all dem ist dem Homo Sapiens „Weisheit“ gegeben. Die zwar gewachsen ist, er sich aber zu eigen machen, einverleiben muss.

Schon die antiken Philosophen ob in Griechenland oder China wussten daher, wie Kulturen funktionieren, im menschlichen Kult Weisheit bzw. weise Tugenden zu eigen zu machen sind, um die Affekte des alten Affen, so Triebe, Gier, Ängste vor Anderen, Egoismen, Neid, falsche Einstellungen, wie Eigenschaften zu überwinden.

Und noch ohne die heutigen psycho- oder neurologischen Kenntnisse zu besitzen, haben als Kirchenväter geltende Philosophen wie Origenes oder Athanasius beschrieben, wie menschliche Kultur funktioniert. Wie Weisheit in alten Kulturwesentlichkeiten, Bildern, Vorstellungen Mensch werden muss.

Heute zeigen die Evolutionsbiologen, wie allzu menschliche Eigenschaften, Affekte, so auch egoistische Gier, Neid, ängstliche Abwehr, die ähnlich wie der Hunger nach Süß und Fett dem Menschen in Evolution einst sinnvoll waren, zu eigen wurden, nun zeitgemäßer Weisheit weichen müssen. Die Psychologen, inzwischen Neurologen beschreiben in ihren Werken, wie der menschliche Kopf funktioniert. Wie der Mensch nicht wirklich willensfrei ist, um das zu tun, was er als weise, sinnvoll erkennt. Wie er emotional eingefleischten Vorstellungen des kulturellen Gedächtnisses, Affekten folgt. Auch wie Bilder hierbei bestimmend sind, im Wandel der Zeit gebraucht werden, an bekannte Vorstellungen anknüpfen müssen, braucht nicht weiter ausgeführt werden.

Warum daher Zeit für eine Revision nicht allein der christlichen Religion gekommen ist, um was es dabei geht, warum sie notwendig sind, wie sie funktionieren müssen, um Weisheit im gemeinsamen Sinn Menschen zu eigen zu machen. All das ist daher kein Geheimnis mehr.

Und da der Homo Sapiens selbst im nun gegebenen Wissen, was weise wäre, zu doof ist, um die Welt zu retten, in Weisheit zu leben. Weil er seine Zukunft zerstört, statt in Weisheit gemeinsamen Wohlstand gestaltet. All das lässt erkennen: Die Zeit für Welt-/Vernunftreligionen reif. Es ist dafür höchste Zeit.

Warum aber all das erst bei Re-vision, so einem aufgeklärten Verständnis der Weisheit, statt einem Weisheitslehrer oder Guru als nicht allein christlichen Glaubensgrund zu bedenken ist. Das muss nicht erneut gezeigt werden.