Vorlesungen wurden aufgegriffen, um die Heidelberger Theologen aufgrund ihrer Darlegungen und des heute gegebenen Wissens um die frühe Geschichte, wie die Entstehung und Bedeutungsaussagen der biblischen Geschichten zu bitten, die Christusgeschichte aus neuer Perspektive zu bedenken.

Dabei nicht weitert einen Dank historischer Kritik unbedeutend gewordenen Handwerksburschen an den Anfang zu stellen, sondern die antike Natur- damit Vernunft- und Sinnlehre (Logos).

So die wissenschaftlichen Voraussetzungen zu schaffen, damit die heute nicht mehr Logos, sondern  "Ökologie des Menschen", "Weltvernunft" oder als "Weisheit" in natürlicher Schöpfung begründete, weltweit vergeblich gepredigte Größe, die als Christus den Westen bis zur Aufklärung getragen hat, in aufgeklärter Weise wieder zur grenzüberschreitgenden Kulturbestimmung werden kann. Und so auch die Kulturen in wissenschaftlich-historischer Auflärung "von Grund auf" zu versöhnen.

In den Beiträgen wird gezeigt, wie jede Vorlesung, sowie jedes heutige Wissen dazu führt, den Dank der historischen Kritik übrig bleibenden bedeutungslosen Handwerksburschen, bibelschlauen Wanderkyniker... nicht weiter an den Anfang zu stellen,weil es eindeutig um den Öko-Logos als "Christus" ging, was das Heil im Sinne Josua, lat. "Jesus" historisch war.

1. Anfänge in philosophischer Lehre/Logos "Kultur ökologischer Vernunft

Duch die Vorlesung von Professor Strom über das Umfeld, die christlich weitergedachten Philosophielehren und die frühen Diskussionen wird deutlich gemacht, wie zur Zeitenwende in einem gewaltigen Kulturwandel die philosophisch gelehrte Sinnhaftigkeit/Vernunft (Logos), nach der die Welt als Sohn gelehrt wurde, so auch die Soziallehre der Stoa begründet waren, in einem nun weltgültigen Judentum erst zur christlichen Kulturbestimmung wurde.

Und wie sie auch heute die Zeit reif ist, die Notwendigkeit mehr als gegeben ist, die Anfänge in aufgekärter Weise zu sehen. Um die Grundlage für eine "Kultur der Nachhaltigkeit" im Rahmen einer nicht nur christlichen, in rein natürlicher Realität begründeten Vernunftreligion zu schaffen. 

In Bezug auf die Vorlesung über den Korintherbrief von Professor Lampe wird gezeigt, wie hinter Paulus ein gewaltiger Wandel im pharisäerischen Judentum steht, von dem die Mission, die verschienden Bewegungen, Kirchen, Christentümer ausgingen und kein von einem Geistesblitz getroffener Sektenverfolger. So ist daovn auszugehen, dass die Paulustexte, wie auch Römer, Galater oder Korinther keine Moralisierungsbriefchen sind, die an an die zur Gottheit eines Gurus Überredete von einem Marthonmann verschickt wurden. Sondern möglicherweise erst am Anfang der Kirche, sich auf das aufgeklärte, gewandelte Pharäsiertum (Paulus) berufende Texte, die an verschiiede frühchristliche Denkweisen gereichtet waren.


2. Apologeten und Kirchenväter: Vordenker ökologischer Vernunft in Kultur/Kirche

Die weitere Vorlesung über die Geschichte der frühen Kirche zeigt: Keinem der anfänglichen Denker und Vätern der Kirche kann es um das gegangen sein, was bei der Sekte eines Heilspredigers dann als christologischer Heiligenschein, apologetische Einfärbung, spätere Intellektualisierung… unterstellt werden muss.

Sämtliche anfänglichen Denker, auch wenn sie die menschliche Ausdrucksweise der in Vernunftlehren erklärtärten schöpferischen Wirklichkeit und Bestimmung (Wort) gegen rein intellektuelle Lehren verteidigten, ging es um das, was heute erst wieder in Ökologie erklärt wird, im prophetischen Sinne/Grunde (JHWH) zur Kulturbestimmun zu machen war.

3. Paulus: Neues Paradigma, Wandel im pharisäerischen Judentum, der historisch war

Eine Vorlesung über die Hermeneutik des Alten Testamentes in Bezug auf Paulus macht deutlich, wie es hier nicht um einen vom Geistesblitz gewandelten Sekenverfolger ging. Wie hinter Paulus ein gewaltiger Geisteswandel steht, wie er sich im hellenistischen Judentum, bei dem die im antiken Öko-Logos begründete Weisheit "Christus" und so der neue, weltgültige Bund begründet wurde. Womit sich in Folge Moses das Heil "Josua, lat. Jesus" als höchst lebendig beobachten lässt.

Wie die christliche Mission in vielfältigen anfänglichen Bewegungen, Christentümern, Kirchen, auch wenn sie die Thora ablehnten, in einem Geistwandel des hellenistischen Judentums (Pharisäers) zu begründen ist. Der sich nicht nur mit dem traditionellen, gesetzestreuen Judentum, dessen Werkgerechtigkeit auseinanderzusetzen hatte, aus der Synagoge verbannt wurde, sondern auch mit rein philosophisch bleibenden Lehren oder dem mysteriösen Götterkult.

4. Bewusste Komposition der Evangelien: Öko-Logos in Kultur

Anhand der bewussten Komposition der verschiedenen Evangeliengeschichten wird nicht nur deutlich gemacht, wie es nicht um die Lebens- oder Leidensgeschichte eines häretischen Wanderpredigers gegangen sein kann. Sondern wie die Evangliengeschichten mit die Voraussetzung waren, um die philosophisch begründete Weisheit, damit den Öko-Logos an Stelle der Kaiseropfer und Mysterien für sonstige Gottessöhnen zur Kulturbestimmung werden zu lassen.