Der historische, heute heilsame Jesus

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„Jesus“ war jüdisches Heil. Das hinsichtlich Weltkrisen und Kriegen auch in heutiger Zeitenwende dringend notwendig wäre. Durch das Weisheit nach Naturordnung frei von Aberglauben, Gottesbildern Recht/Tora, Wort und Gesalbter „Christus“, damit einziger Sohn Gottes war. Womit Weisheit im Sinn des ökologischen Ganzen, die heute als Voraussetzung für Gesundheit, wie Zukunft nur gewollt ist, aufgeklärt auch im Namen Allahs oder des Tao bestimmende Motivation, Krone von Welt-Demokraten werden kann.

An der Vorlesung von Professor Dr. Matthias Konradt „Einführung in das Neue Testament“ wird deutlich gemacht: Dort ging es nicht um den heute für historisch Gehaltenen oder Visionen von Groupies nach dessen Tod. Glaubensrede, Geschwätz, wie es die aufgeklärte Welt voraussetzt, war nicht. Da wurde kein rebellischer Rabbi mit zufälligem Namen Jesus zum Christus, Spider-Man (Weltretter) gemacht. Wie ihn inzwischen selbst ein Pater im Herz-Jesus-Kloster getreu heutiger Hypothese in Erwachsenenbildung nach einem Super-Mann mit rotem Umhang an die Wand warf. Um zu zeigen, wozu ein Sozialrebell, der alles nicht war und wollte, gemacht worden sei. Wovon ähnlich alle Professoren, wie Studenten ausgehen. Denn beim „Christus“ (Gesalbten) ging es bereits im Alten Testament um als schöpferisches Wort, Bestimmung geltende Weisheit, wie sie heute u.a. Ärzte, Weltklima-, Friedensorganisationen vertreten. Und die als eine auch humanistisches Miteinander umfassende „Ökologie des Menschen“ rettende Voraussetzung für Wohl, wie unsere Zukunft in gegenseitig abhängiger Welt-AG geworden ist. Die wurde von Weisheitslehrern (Aposteln), die dem auferstandenen Heil der Hebräer (Jesus) folgten, so Weisheit als wahren Gesalbten (Christus) erfüllend verjüngten volkskulturgerecht zur Welt gebracht. Denn der nicht menschlich, sondern in nun griechischer Sinn-/Naturlehre (Logos) begründete Weisheit=Christus musste in einem sich mit der Zeit entwickelnden rhetorischen Schäma das Kreuz einer menschlichen Gestalt tragen. Damit Weisheit an Stelle von sinnlos gewordener jüdischer Gesetzlichkeit, taubem Tempelkult, wie mythischer und menschlicher Gottheiten, so auch tyrannischer Kaiser als neuer Moses, Salomo… zur Bestimmung wurde. Die die abstrakte philosophische Lehre, ähnlich wie heute oft gewollte, vergeblich gepredigten Weisheit erst zu einer den Verstand bestimmenden Volksbestimmung werden ließ.

Aufklärung, wie es nicht nur beim alt-, sondern auch neutestamentlichen Christus um wissenschaftlich auszudiskutierende Weisheit im gemeinsamen Sinn aller Welt ging. Wie es Aufgabe christlicher Hochschulwissenschaft wäre, hier erbeten wird.  Das ist die Voraussetzung, damit in Ökologie und Welterfahrung begründete Weisheit, die für die gemeinsame Zukunft höchst wesentlich ist, aufgeklärt als Wort Gottes, Christus, Wille Allahs, Tao oder Dharma verstanden, grenzüberschreitende Bestimmung, Motivation mündiger, selbstverant-wort-licher Weltbürger werden kann, so erst gelebt wird. Was Voraussetzungen für künftige Demokratien und die gemeinsame Zukunft ist.

Sehr geehrter Herr Professor Konradt,

auch wenn ich verstehen kann, wie tief die Ihrem Glauben, Ihrer Forschung, wie Lehre zugrunde liegende Vorstellung sitzt, der historische Jesus sei ein junger Jude gewesen. Der an Stelle allzu menschlicher, wie auch heute oft das Gegenteil von Weisheit bewirkender Herrscher und mythischer Gottheiten als wahrer Gottessohn und im Sinn Moses als jüdischer König, Gesalbter „Christus“ gesehen wurde. Nicht allein, weil sich dies nach heute gegebenem Wissen völlig ausschließt oder so der christliche Kult grundlos geworden ist, als gestrig gilt. Vielmehr weil es höchste Zeit ist, dass Weisheit im Sinn des ökologischen Ganzen bestimmende Motivation, menschliche Krone wird. Daher bitte ich Sie von ganzem Herzen, in Herrlichkeit der Natur, dem Sinn aller Welt bezeugte Weisheit nach heute gegebenem Wissen als das den heiligen Schriften der Kulturen zugrunde liegende Wort Gottes und damit als den biblischen Christus zu bedenken.

Nur Hochschullehre kann folgeschweren Kurz-schluss beheben

Wie kann es sein, dass an gleicher Hochschule, an der inzwischen in alttestamentlicher Lehre deutlich gemacht wird, wie es dort bei Christus um in Salomo volkskultgerecht ausgemalte Weisheit im gemeinsamen Sinn dessen ging, was wir als Ökologie bezeichnen. Womit Weisheit nach Ordnung der Natur als Gotteswort, Gesetz/Tora der jüdische König, so Voraussetzung für Demokratie war. Was von Opferkult, Aberglaube, wie der Verherrlichung menschlicher Herrlichkeiten befreite, als Bestimmung freier Menschen Tyrannen und Tyrannei verhindern sollte. Dann in neutestamentlicher Lehre Weisheitslehrern (Aposteln), die begründeten, warum sie Erfüllung, Jünger des hebräischen Heils (Jesus) waren, ohne im griechischen Text noch von einem „Jesus“ zu sprechen. Gleichwohl das Heil (Jesus) der Hebräer nun aufgeklärt verstanden, universal lebendig, Salomo auferstanden war. Da hellenistischen Juden die von griechischen Philosophen vergeblich gepredigte Weisheit nach Sinn-/Naturlehre (Logos) die neue Tora, so statt mythischer und menschlicher Gottessöhne (Kaiser) der nun weltgültige Gesalbte „Christus“ war. Dann aber diesen Denkern ein herrlich gewordener Rabbi unterstellt wird? Wer wundert sich, wenn ökologische Weisheit nur vergeblich werkerecht gepredigt wird, niemand bedenkt, wie diese zur intrinsischen Motivation, einer künftig notwendigen Volksbestimmung werden kann. Vielmehr Evangelikale mit der Christusfahne das Kapitol stürmen. Diese so die Fähigkeit der Welt zur Demokratie in Frage stellen und ähnlich wie orthodoxe Russen nationalistische Tyrannen wählen. Die das genaue Gegenteil von Weisheit und Friede praktizieren, die Welt ebenso in den Abgrund reißen, wie kapitalgetriebene Konsum-Herrlichkeit.

Geschichte geht aufgeklärt in freier Demokratie, leben ökologischer Weisheit weiter

Angesichts des neuen Weltkrieges, eines Kulturkampfes, bei dem sich auch die künftige Weltmacht China gegen den als gescheitert gesehenen Liberalismus, Freiheit der westlichen Welt wendet, orthodoxe Russen einen Tyrannen unterstützten. Weil der ihre Traditionen verteidigt. Da wird u.a. im philosophie-Magazin gefragt: „Wohin steuert die Geschichte?“ Bestimmen künftig nationalistische Partei-Diktatoren? Was überwindet die destruktiven Kräfte des Menschen? Wie kommen wir aus einer Falle, bei der durch den inzwischen auch in kommunistischen Staaten herrschenden Kapitalismus auf höchst emotionale Weise oft sinnloser Konsum-Egoismus zum einzigen Motor, der Motivation der Gesellschaft wurde? Womit ökologische Weisheit vergeblich gefordert wird.

Bewirken die ökologischen Herausforderungen, wie die weiteren Krisen in einer zusammengewachsenen, gegenseitig abhängigen Weltgemeinschaft, die auf ein Wirtschaften im gemeinsamen Sinn, damit ökologischer Weisheit als Grundhaltung angewiesen ist, eine Wende? Ist die freie, demokratische Gesellschaft am Ende, weil den Menschen die Fähigkeit zur Weisheit im gemeinsamen Sinn, Wohl fehlt? Kann nach gescheiterter Corona- eine Öko-Diktatur die Zukunft unserer Kinder sichern? Wie werden wir künftigen Bedrohungen durch Viren oder den ökologischen Herausforderungen gerecht, wenn sich nationalistische Kräfte gegenseitig bekämpfen. Und aufgrund drohender atomarer Vernichtung ein neues Wettrüsten die dringend benötigen Kapazitäten bindet? Können die Welt-Krisen zu einem Umdenken führen? Bewirken neue Techniken die künftig notwendige Welteinheit oder machen auch künstliche Intelligenz und die Zunahme weltvernetzte Digitalisierung Weisheit im gemeinsamen Sinn zur unabdingbaren Voraussetzung für Zukunft?

Unter vielzähligen Denkern, die Antwort auf die Frage geben, wohin die Geschichte steuert, wird auch auf das Neue Testament Bezug genommen. Als bekanntestes Beispiel für einen disruptiven Geschichtsverlauf wird auf die apokalyptische Hoffnung von Johannes (damit von Philosophen in Ephesus) Bezug genommen. Er hätte die Wiederkehr des „Messias“ und damit den Untergang der alten Welt, den Beginn des Gottesreiches erwartet. Was bei den Hebräern ein Leben in Freiheit, Friede und Weisheit als König (Gesalbter), somit ein „ohne Sesselfurzer und Schmarotzer“ autonom wirkender, jedoch Welt-Ameisenstaat sein sollte.

Nach allem was wir heute wissen bin ich sicher: Sowenig wie visionäre Philosophen der Hebräer, die internationale wissenschaftliche Weisheit nach Ordnung der Natur als Davidsohn in einem jüdischen König, Friedensmann (Salomo) ausmalten, haben hellenistische Denker nur gesponnen. Die dem Heil der Hebräer (Jesus) folgenden, uns u.a. als Johannes bekannten Philosophen in Ephesus, aber auch die Verfasser in Rom, Antiochien oder Alexandrien waren keine Phantasten. Wie es vielfach auch beschrieben ist, haben die in keinem Menschen das Heil gesehen. Ganz im Gegenteil! Weisheit, eine Grundhaltung im Wissen um den Sinn des Lebens, gemeinsamen Grund allen Seins als höchste Wesentlichkeit (einzige Gottheit) sollte nicht nur wie heute vergeblich gepredigt werden oder esoterisch eingeweihten Zirkeln gelten. Sie sollte an die Stelle menschlicher Herrscher treten, die destruktiven, egoistischen Kräfte freier Menschen ohne Staatsbürokratie, Diktatur einem schöpferischen Geist unterwerfen. Dies war das künftig für Demokratien unumgängliche messianischen Heilskonzept mit Weisheit als menschliche Krone „Christus“. Was so zu Gesundheit, Gelingen und Zukunft in Frieden, damit Weisheit führen sollte. Und was zu Recht als Erlösung von den Sünden gesehen wurde. Weil überkommene Gottesbilder verdrängt, der Sinn allen Seins in Weisheit bedacht, offenbar war und so ein Leben in Weisheit statt vielschichtiger Bosheit, täglicher Torheit aufgrund eingefleischter menschlicher Affekte  erhofft war.

Woran liegt es, dass sich heute niemand Gedanken darüber macht, wie Weisheit, damit eine Grundhaltung im gemeinsamen Sinn, die zu einem gelingenden Leben, Gesundheit des eigenen Körpers, wie der Zukunft der Gesellschaft führt, zur menschlichen Bestimmung, Motivation werden kann? Gleichwohl wir heute wissen, wie der alttestamentliche Christus Weisheit nach Ordnung der Natur, im Sinn allen Lebens als menschliche Krone sein sollte, wird der Neutestamentliche als Heiligenschein aufgrund von Visionen abgetan. „Messias“, das war doch die Sache, wo die Anhänger eines Rabbis, Wanderkynikers… nach dessen grausamen Tod Visionen hatten. Gleichwohl wir heute mehr denn je darauf angewiesen sind, dass ökologische Weisheit im gemeinsamen Sinn bestimmende Motivation wird. Allein wer das Wort „Christus“ (Weisheit, die bei freien Menschen statt menschlicher Herrscher, Tyrannen, Tyrannei wie mythischer Gottheiten bestimmender Gesalbter sein sollte) in den Mund nimmt, gar von Messias spricht. Der wird als irrsinnig, gestrig abgetan. Gleichwohl, wie uns Krisen, selbst die gesundheitliche Entwicklung der Welt vor Augen führen, wachsende Weisheit im gemeinsamen Sinn nach Ordnung der Natur als eingefleischte Motivation, Krone des Homo „Sapiens“ Voraussetzung für Zukunft ist.

Selbst einer der Gründe, warum die auch im Namen Paulus schreibenden hellenistischen Denker in Ephesus, die im allegorischen, so aufgeklärten Verstand der Hebräer deren Heil (Jesus) folgten, nun in griechischer Sinn-/Naturlehre begründete Weisheit (das Wort Gottes) nicht mehr als jüdischen Großkönig, sondern in Kaiserevangelien, wie hebräischen Erzählungen nachgestellten Geschichten als galiläischen Weisheitslehrer ausmalten. Das wird im philosophie-Magazin unter „Synchronisation der Herzen“ beschrieben: Wissenschaftler des City Colleges New York hätten durch Studien herausgefunden, wie gemeinsames Hören von Geschichten zu einer Angleichung des Herzschlages führt. Aber auch die Geschichte zeigt uns: Mit kognitiven Lehren, Wissen und Wollen was weise wäre, ist es nicht getan. Selbst Neurologen zeigen, wie der Mensch in Wirklichkeit nicht willensfrei, Herr seines Handelns ist, das Verhalten von den in Evolution, wie in Kultur eingefleischten, jedoch destruktiv gewordenen Affekten, Vorstellungen ebenso gelenkt wird, wie von nationalistischen Interessen oder nun in kapitalistisch gesteuerter Konsum-herrlichkeit. Wer Weisheit, damit eine Grundhaltung im gemeinsamen Sinn im Volkskult zur kollektiven Bestimmung machen will. Der wird auch in Zukunft im aufgeklärten gemeinsamen Kult an alte Geschichten anknüpfen müssen. Um in bekannten Bildern, bei denen Weisheit u.a. das Kreuz eines Menschen tragen musste, die gemeinsamen Emotionen auch bei denen anzusprechen, die denken weise zu sein. Dies mehr noch bei Traditionalisten, für die die alten Bilder, Buchstaben noch bestimmend sind.

Denn auch wenn Seneca die in Natur begründete Vernunft, damit die hellenistischen Juden als neue Tora geltende Weisheit (dort Christus) als göttlichen Geist sah, der in den menschlichen Körper eingesenkt werden muss. Um auf dem Weg zur inneren Mitte die destruktiven Affekte zu besiegen, Glück, Gesundheit, Gelingen von Zukunft in Gesellschaft zu gewährleisten. Was allein schon deutlich macht, wie in seiner Nachbarschaft kein Weisheitslehrer (Apostel) in einen jüdischen Rabbi die neue Weltbestimmung sah. Das Konzept der Hebräer mit einem Volkskult, bei dem die Weisheit im einen und einzigen Sinn aller Nationen an die Stelle menschlicher und mythischer Gottheiten der wahre Gesalbte „Christus“, so Volksbestimmung war. Das scheint dafür der heilsamere Weg gewesen zu sein.

Woran liegt es aber, dass der christliche Glaube an einen Guru als Messias oder gar Gott nur als etwas für Gestrige, oft als Gefahr für den Friede gilt, allenfalls Oma zur Beruhigung zugebilligt wird? Und so keiner der unzähligen Denker, die den weiteren Verlauf der Geschichte beleuchten, auf die Idee kommen kann, die allseits nur gepredigte Weisheit im Sinn der Natur zur menschlichen Bestimmung, Krone „Christus“ machen wollen. Wie kann es sein, dass nicht nur sämtliche Erzählungen, sondern selbst die Soziallehre, wie Aussagen über Ehe, so auch seine eigene Familie, nicht dem als historisch Unterstellten zugerechnet, sondern in damals zeitgemäßer Weisheit begründet werden. Die im Alten Testament statt der menschlichen, wie mythischen Gottheiten als König Salomo (Friedensmann) „Christus“ war. Von dem das Neue Testament nicht nur im Stammbaum, sondern von Anfang bis Ende als erfüllt handelt. Wo Weisheitslehrer (Apostel), die sich auf das Alte Testament beriefen, „Christus“ (zeitgemäße Weisheit in neuer menschlicher Gestalt) dann in Gleichnissen sprechen, heilen, sich ebenso logischerweise auch mit buchstabentreuen Schriftgelehrten auseinandersetzen ließen. Dann aber weiter ein junger Jude angenommen wird? Der selbst bei den Synoptikern, noch weniger einem der sonstigen Texte vorkommt. Um den es auch in keiner der frühen Diskussionen und keinem der urchristlichen Denker ging.

Wie kann es sein, dass wegen einem zur Gewohnheit gewordenen, jedoch die Geschichte(n) auf den Kopf stellenden Kurzschluss, dass einem rebellischen Juden alles angedichtet wurde, dem christlichen Kult der Grund, seine gesellschaftliche, evolutionäre Bedeutung genommen wird? So niemand auf die Idee kommt zu überlegen, wie für Gesundheit, Friede oder Zukunft wesentliche Weisheit an Stelle von Aberglauben und Ersatzherrlichkeiten (u.a. Kapital und Konsum) in aufgeklärter Kultur bestimmende Motivation, menschliche Krone werden kann.

Wir wissen inzwischen, wer der historische Jesus, so heute notwendiges Heil war

Ihre bei Ihrer Darstellung über die Geschichte der Jesusforschung leider ausgeklammerten, meist holländischen Kollegen, die als Radikalkritiker gelten, weil sie wurzelkritisch die Weisheit nach griechischer Sinn-/Naturlehre (Logos) als christlichen Wesen nachwiesen. Die haben historisch-wissenschaftlicher gearbeitet, als heutige Schriftgelehrte. Die zwar zeigen, wie es Urchristen um Weisheit ging, die als Christus das Thema nicht nur bei Johannes oder Paulus war. Dann aber weiter hellenistischen Philosophen in Hoch-Zeit von jüdische- griechischer Weisheit einen jungen Mann unterstellen. Doch allein im heutigen Wissen über das Alte Testament, wie es Professor Manfred Oeming vorstellte (ich habe hierauf unter www.jesus-lebt-wirklich.de Bezug genommen) könnten Sie zeigen: Der historisch Jesus ist  nicht abzustreiten, wie den Radikalkritikern noch unterstellt und diese daher verworfen wurden. Ganz im Gegenteil! Wem bisher nur klar war, wie es im Neuen Testament nicht um einen jungen Juden, sondern den Logos=Christus, damit Weisheit nach Naturlehre ging. Dem zeigt nun die Geschichte, wie Lehre über das Alte und Neue Testament: Das jüdische Heil „Jesus“ war in Zeitenwende lebendig. Eine in den Prinzipien, so Ordnung, Sinn der Natur begründete Weisheit, die in ägyptischen, persischen, ähnlich griechischen Gottessöhnen kulturtragend war und in früher Aufklärung einer Josia- (Jesus) als Kult-, Sozial-, wie Staatsreform im Exil der Hochkulturen für Juden nicht nur gottesbildfrei Recht/Tora war. Die  im Heil/Hosanna (Jesus) der wahre jüdische Gesalbte, König (Christus) sein sollte. Die war nun auf universale neue Beine gestellt. Ein Leben in Weisheit nach einem alte Kulturgrenzen überschreitenden gemeinsamen Sinn sollte in aller Welt Aberglaube, Opferkult für mythische Gottheiten, wie menschliche Herrscher, so auch heutige Tyrannen, wie Tyrannei ersetzen.

Sicherlich ist Weisheit nach Ordnung der Natur, im Sinn allen Lebens als eine ohne menschliche Mittler wahre Bestimmung des Verstandes ein Ideal, ewige Sisyphus-Aufgabe. Auch wenn die Markus, Matthäus, Lukas, Johannes genannten Weisheitslehrer (Apostel) die Erfüllung hebräischen Heils erhofften. Daher die ihnen als Hellenisten heilige Weisheit im Sinn der Hebräer folgerichtig als „Christus“ sprechen ließen, hierauf die Heils-Hoffnung für alle Welt setzten. Es ist nicht ihr Verschulden, dass die Zeit noch nicht reif war, und so…

…Weisheit als Christus für den Volkskult das Kreuz menschlicher Gestalt tragen, oft gegensätzliche, geheimnisvolle, bestimmungslose philosophische Lehre verdrängen musste.

…sich weiter auf den neuen Salomo berufende Kaiser bestimmend blieben, absolutistisch herrschende Sonnenkönige dann erst durch die säkulare Revolution abgelöst wurden.

… auch die Nachfolger der oft Petrus genannten Vorsteher philosophischer Vereine, die sich dem jüdischen Heil (Jesus) anschlossen, als Kaiserberater Bischöfe waren, zu absolutistischen Herrschern oder zu Fürstbischöfen jenseits von Weisheit wurden. Und die kirchliche Lehre, dann auch die Bibel ihre Bestimmung in neuzeitlicher Aufklärung verlor.

Wonach wir als Menschen, denen Weisheit im gemeinsamen Sinn des ökologischen Ganzen keine eingefleischte Bestimmung ist, in kommunistischen, nationalistischen Ideologien, gar menschlichen Führern wie Hitler das Heil suchten. Und nach dem Tod alter Gottesbilder im buchstäblichen Aberglauben dann Ersatzherrlichkeiten wie Kapital und davon gesteuerter Konsum zu unserer Motivation wurden. Gleichzeitig weiter autokratische nationalistische Führer fern jeder Weisheit bestimmen oder diese nur gelobt, nicht gelebt wird.

…die Kirche gegen eigene Lehre bereits früh der Kapital-Herrlichkeit erlag, später scholastische Philosophie u.a. im Ablasshandel für die Kapitalbeschaffung missbrauchte. Und dann in Reformation wieder Buchstaben antiker Weisheit bestimmend werden mussten. Für die die Heilsnamen und Christustitel volksverständlich in „Jesus“ eingedeutscht wurden. Was nun als Name eines bestimmungslos, völlig unwesentlich gewordenen jungen Juden gilt.

Auch wenn der Namen Jesus anfänglich in den neutestamentlichen Texten nicht vorkam, die nach dem Heil der Hebräer als Christus zur Sprache gebrachte ökologische Weisheit u.a. als Weltherrscher (Pantokrator), Herr, Himmelskönig, Kyrios beschrieben war. Womit Weisheit das von visionären Philosophen (Propheten) der Hebräer, dann hellenistischen Juden messianisch erhoffte Heil „Jesus“ mit universaler zeitgemäßer Weisheit als Tora und so Welt-König war. Wie es bei heutiger Historien-Hypothese ins Wasser fallen muss. Dies wäre von Ihnen gerade am Matthäusevangelium, für das Sie Experte sind, als erfüllt aufzuzeigen. Auch mit Ihrem neuen Paulus-Buch können Sie einen erneuten Wandel vom Eiferer für Buchstaben nationaler Glaubensgesetze, zu zeitgemäßer ökologischer Weisheit als universales Recht, Gotteswort, damit Christus, wie Wille Allahs, Tao oder Dharma anstoßen.    

Die Unterstellung der Verherrlichung dessen, der als historisch übrig ist, würde die Idee der Hebräer, als deren Erfüllung sich die Verfasser und frühen Christen sahen, geradezu auf den Kopf stellen. Dies ist nach allem, was wir heute über die Geschichte und die Theologie der Geschichten wissen, völlig unmöglich. Ich bitte Sie daher die Perspektive zu wechseln. Eine in früher Ökologie, wie Welterfahrung begründete Weisheit an den Anfang zu stellen. Die in heutiger Zeitenwende mehr noch als in der Antike als gemeinsame Bestimmung, Motivation gebraucht wird. Die als bestimmende Motivation zur Voraussetzung für Zukunft, selbst Gesundheit geworden ist, so zum wahren König (Christus) werden kann und muss.

Nachdem wir wissen, wie im hellenistischen Judentum, aus dem das Neue Testament und dessen Christologie hervorgingen, die Tora in griechischer Sinn-/Naturlehre (Logos) auf nun universale Weise begründet wurde. Und wie so die Weisheit, die dem gesamten Kult des Alten Testamentes auch als Tora zugrunde liegt, u.a. in Salomo als Christus personifiziert war, im aufgeklärten Verstand auf neue, nun auch Griechen geltenden Beine gestellt wurde: damit das jüdische Heil „Jesus“ auferstanden war. Weil der verfallene jüdische Bund, die nicht allein im Sabbatgebot sinnlos gewordene Gesetzlichkeit erneuert, die Tora so universalisiert war. Da erübrigt es sich weiter zu argumentieren. Da ist völlig klar, wie für hellenistische Juden, wie deren Heil (Jesus) folgenden Weisheitslehrer (Apostel) Weisheit nach nun griechischer Sinn-/Naturlehre (Logos) der mehr als Moses und Salomo, so Christus des Neuen Testamentes war.

Wie Sie hellenistischen Juden, die ihre Kulttexte auf eine allegorische Weise verstanden, wie wir sie aufgrund archäologischer Erkenntnisse erst wieder lernen und die so ihre Tradition nicht verwarfen, sondern nun in griechischer Naturlehrer den wahren Tempel, wie die Tora, damit ihren König, Christus sahen, nach buchstäblichem Verständnis weiter einen Heilsprediger als einzig wissenschaftlich unterstellen. Das ist mir völlig unverständlich. Spätestens an der Samuel-Parababel von Bäumen, die wie die Menschen einen der ihren zum König machen wollten, dann nur die unbrauchbare Distel blieb. Da hat Professor Oeming klar gemacht, wie die heutige Hypothese völlig ausgeschlossen ist. Einen Menschen zum Gott-König, zur Basileia im Sinn allen Seins (Gottes) zu machen, würde völlig im Gegensatz zur Idee der Hebräer, wie dieser folgenden Hellenisten stehen. Deren Christologie die Kirche folgte. Die in einer Josefs-Geschichte, bei der es so wenig um einen jungen Mann ging, wie in den Evangelien, ihr Kult-Konzept mit Weisheit als König, Gottessohn gar dem römischen Senat für die Demokratie der Zukunft empfohlen haben sollen.

Wenn heute alle Welt davon ausgeht, dass ein Sozial- oder Religionsrebell, Rabbi… zum Christus wurde. Da reicht es nicht zu sagen, dass die biblischen Aussagen nicht vom historischen Jesus ausgingen, sich auf die Bibel zu beziehen. Das christliche Wesen muss in zeitgemäßer, nach Wissen, Welterfahrung auszudiskutierender Weisheit erklärt werden. Weil nur so der christliche Kult vom Unsinn befreit und die kulturell-evolutionäre Bedeutung bedacht werden kann. Um Weisheit im gemeinsamen ökologischen Sinn, die nach heutigem Wissenstand Voraussetzung für Gesundheit, Wohl und gemeinsame Zukunft ist, aufgeklärt zu der bestimmenden Wesentlichkeit werden zu lassen. Die sie als Christus, Wort Gottes, Wille Allahs, Tao oder Dharma war oder bei Traditions-, Buchstabengläubigen noch ist.

Die heutige Hypothese ist nicht allein hinfällig, weil inzwischen Weisheit nach Ordnung der Natur als Grundlage des gesamten Alten Testamentes und seines Kultes gilt. Und so internationale, interdisziplinär alle Wissenschaften der Zeit umfassende Weisheit als Friedensmann „Salomo“ in einer Gallionsfigur personifiziert der Christus des Alten Testamentes war. Das dann von Weisheitslehrern (Aposteln), die das Heil der Hebräer verjüngten, sich als dessen wahre Vertreter sahen, als erfüllt geschildert wurde.

Bei der Heilsprediger-Hypothese notwendige Unterstellungen sind Unhaltbar

Wie wollen Sie Ihren antiken Kollegen, die nach aufgeklärtem Verstand ihrer Tradition nun in zeitgemäßer Naturlehre die neue, so universale Tora verstanden, die Verherrlichung eines Menschen als wahres Recht und so Christus unterstellen? Bitte bedenken Sie, wie die nicht mehr in menschlichen Königen und mythische Gottheiten, sondern wie ihre Großväter in Weisheit als Gotteswort den wahren Gesalbten sahen. Wenn die das nun universale Recht, den Grund Moses und damit den so auch Griechen geltenden Christus in zeitgemäßer Weisheit nach griechischer Sinn-/Naturlehre (Logos) begründeten. Dann sind die doch nicht auf einen jungen Mann umgeschwenkt. Wie Doktor Jens Wolff in Christologie-Vorlesung nach heutiger Hypothese den „großen Medienwandel“ begründen musste.

Und wie frühchristliche Denker die gesamte Welt bereisten, um die Weisheitslehren auf einen Nenner zu bringen, wissen wir auch. Wenn u.a. in den Oden Salomos, in denen Christus als Weisheit des Weltkreises spricht, auch indischer Buddhismus mit einfloss. Dann war dies kein Mythenklau. Hier war Salomo, ökologische, nach heutiger Lehre internationale Weisheit auch ökumenisch wieder lebendig. Wie aber Weisheitslehren der Zeit, die sich wie Epikuräer, Manichäer, Markionisten auf ihre Gründer beriefen, in einheitlicher Weise im Namen Christus, wie dessen kulturgerechten Ausdruck erst zum Volkskult werden konnten. Das wissen wir nicht nur aus umfassender Kulturdiskussion früher Kirche. Das lässt sich auch bei Paulus nachlesen, heute kulturwissenschaftlich, wie psychologisch begründen.

Sie wissen, wie es bei allen anfänglichen Kaisern und Denkern, ebenso christologischen Diskussionen, die sich in unzähligen Konzilen über Jahrhunderte hinzogen, auch im Volk geführt wurden, um Weisheit nach Sinn-/Naturlehre (Logos=Christus=Sohn) ging. Auch die konkurrierenden Christentümer, wie der die Weisheitslehren der gesamten damaligen Welt versöhnenden, jedoch dualistisch bleibende Manichäismus, der persische Weisheit im Namen Zarathustra oder Buddhismus miteinander verband. Der ist ebenso wie die anfänglich rund um das Mittelmeer verbreitete Kirche der Markionisten nicht auf einen besonders toraschlauen jüdischen Rabbi zurückzuführen. Nicht allein, weil die im noch fehlenden allegorischen Verstand die jüdische Tradition (Tora, wie Gottheit als himmlischen Zimmermann, Designer) ablehnte und aufgrund ihrer Verneinung der menschlichen Wesentlichkeit von Weisheit/Logos=Christus als Doketismus gilt.

Wenn ich darauf verweise, dass in den griechischen Texten der Bibel von einem „Jesus“ noch nichts zu lesen war. Weil erstmals in volksverständlicher Eindeutschung durch Erasmus von Rotterdam die christologischen Umschreibungen oder Heilsnamen einheitlich in dieser Form übersetzt wurden. Was Philipp Melanchton in einer Notiz an einen Apothekerfreund in der Weisheitsschrift „Jesus Sirach“ begründet. Die bekanntlich die Tora Moses und Weisheit nach dann griechischer Naturlehre auf einen Nenner brachte, hier das Heil im Sinn der Väter im Namen „Jesus“ sah. Dann wird der historische Jesus nicht abgestritten. Vielmehr sehe den, das historische Heil, Hosanna in Fortführung der Josia-Reform und so Versöhnung der Zeiten und Kulturen auch in den Weisheitsschriften zwischentestamentlicher Zeit lebendig. Aber um die Verherrlichung dessen, der als christlicher Grund gilt, ist es bei all diesen jüdischen oder deren Heil folgenden Denkern in Zeiten, aus denen das Christentum hervorging, nicht gegangen. Denn der ist als neue Offenbarung des Sinnes allen Seins, wie dessen Willen auch nicht Heidenchristen zu unterstellen. Die Zeus, der im philosophischen Monotheismus inzwischen den Mythos abgelegt hatte, für den Sinn aller Natur stand, gleichbedeutend mit JHWH in philosophischen Vereinen als „Theos Hypsistos“ (höchste Wesentlichkeit) auch in Synagogen verehrten. Womit auch die griechischen, bisher Wachstum, wie Weisheit verkörpernden, hierzu das Volk bewegenden Gottheiten als Söhne des einen Sinnes allen Seins, so eines universalen Vaters verstanden wurden.

Die gesamten frühchristlichen Erkenntnislehren, die den Sinn allen Seins und die davon ausgehende Weisheit (Sohn, wahren Gesalbten, Christus) in Naturlehre bedachten. Die können unmöglich weiter als apologetische Einfärbung einer Heilspredigersekte für Bildungsbürger hingestellt werden. Vielmehr ist zu erkennen, warum die vielfältig sich auf ihre Gründer berufenden, teils geheimnisvoll für Eingeweihte, auch dualistisch, weltablehnend bleibenden Lehren für eine Volkskult untauglich waren und als falsche Gnosis abgelehnt wurden. Doch wie wollen Sie Denkern, die bekanntlich vom Logos=Christus ausgingen, die alten Gottheiten nach Weisheit im gemeinsamen Sinn verstanden, den heute für historisch Gehaltenen unterstellen?

Wenn die Vordenker der Kirche im Gegensatz zu Weisheitslehren der Zeit oder u.a. zum Markionismus für den universalen Volkskult auf die menschliche Ausdrucksweise der Weisheit als Christus bestanden und möglicherweise dessen erstem christlichen Kanon einen eigenen neuen Kanon entgegensetzen mussten. Der Christus nun in verjüngter Form als Ziehsohn des Zimmermanns Josefs (des Judentums) in Form eines Weisheitslehrers aus dem Heidenland (Galiläa), statt jüdischen Großkönig, in Heilsgeschichten verschiedener Richtungen vorstellte. Die Weisheit so wieder in einer menschlichen Gallionsfigur vermittelten. Wie das auch dem Alten Testament entsprach, das bisher gelesen und als erfüllt gesehen wurde. Dann ist das mit Blick auf die Zeit, auch bisherige Kaiserevangelien, so universalen Volkskult als heilsnotwendig zu verstehen. Das wäre heute nicht nur kulturwissenschaftlich, wie psychologisch, inzwischen gar neurologisch zu begründen. Doch ein rebellischer Rabbi, der in Visionen seiner Freunde zum Christus, Himmelskönig, Weltretter, wahren Gottessohn geworden sei, stellt die Geschichte(n) auf den Kopf.

Was hindert Sie daran, die heute mehr als wesentliche Weisheit zu bedenken, statt auf die Verherrlichung eines Rabbis zu bestehen, der oft als Guru gesehen wird? Der so jedoch weder Heil, noch Christus im Sinn der Hebräer gewesen sein könnte. Wäre es nicht die Aufgabe heutiger Hochschulwissenschaft, nicht weiter Halluzinationen von Sektenanhängern im Raum stehen zu lassen, sondern wissenschaftliche Weisheit als Grund des Christentums zu bedenken? Die heute mehr denn je auch als Wille Allahs, Tao, Dharma verstanden zum wahren König (Christus), so als menschliche Krone, Motivation zum Heil (Jesus) für die Welt, deren Gesundheit, wie Zukunft werden muss und aufgeklärt werden könnte?

Ich erlaube mir an ihren Überblicksvorlesung aufzuzeigen, wie alle heutige Erkenntnis auf das historische Heil (Jesus) durch nun zeitgemäße Weisheit als Gesalbten (Christus) verweisen. Nach dem in Welterfahrung und heutiger Naturlehre begründete, im gemeinsamen Sinn auszudiskutierende Weisheit, die heute Klima-, Friedens-, Ernährungs-, Gesundheitsorganisationen, inzwischen auch die Päpste als Voraussetzung für die gemeinsame Zukunft vergeblich predigen, im aufgeklärten Kult zur bestimmenden Motivation aufgeklärter Welt-Demokraten, so gelebt, Mensch werden kann.

1.     Geschichte des frühen Christentums ging vom Logos (ökologischer Weisheit) aus

1.1.          Politischen Voraussetzungen und kulturelle Kontexte verweisen auf Weisheit

All das, was Sie auch in der Vorlesung über die „Umwelt des Neuen Testamentes“ vorstellten, muss nicht erneut dargestellt werden. Sämtliche politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Umstände, so auch die Kritik am Kaiserkult oder an menschlichen Gottheiten, wie sie im Rahmen der Erkenntnis eines einzigen, alle Religionen umfassenden Sinnes und darin begründete Weisheit im lauter wurde, wären zu bedenken. Ebenso wie die Suche aufgeklärter Juden nach Erneuerung des Bundes mit dem Sinn allen Seins. Bei dem die ehemals in Weisheit begründeten Traditionsgesetze, die als jüdischer König (Christus) die Rolle menschlicher und mysteriöser Gesalbter übernehmen sollte, nicht allein im Sabbatgebot ihren Sinn verloren hatte. Sich so aber weiter konservative Juden auf ihre Tradition beriefen, von der Welt abgrenzten, hellenistische Weisheit kriegerisch ablehnten. Und auch der von Priestern gekaufte Tempel-Tieropferkult in umfassender jüdischer Kritik stand, nach dessen Zerstörung bei der Laienbewegung der Pharisäer die Buchstaben sinnlos gewordener Schrift zur jüdischen Identität wurden. Alle Umstände antiker Zeitenwende haben zur kulturellen Synthese, zum neuen jüdischen Bund, so zum Christentum geführt.

Es erübrigt sich aufzuzeigen, wie die Unterstellung, dass ein jüdischer Handwerker an die Stelle der inzwischen in Weisheit erklärten, so auch die Vegetation vertretenden Gottheiten getreten wäre, die bisher kosmische Ordnung, so oft noch mythische Weisheit repräsentieren, dafür irdische Wächter waren, völlig hinfällig ist. Aber nicht nur mit aufgeklärten stoischen Juden des Mittelplatonismus, die im aufgeklärten Verstand ihrer Tradition zeitgemäße Weisheit als Tora verstanden. Mit denen ist die heutige Hypothese nicht zu machen. Selbst die Zahlen- und Zeichenmystik der Kabbala, die sich auf das mythische Modell eines Weltenbaumes berief zeigt: Ein junger Mann als neuer Grund, Gott oder dessen Offenbarung kann nicht sein. So lässt nicht allein das politische Geschehen, sondern lassen auch sämtliche Ahnen, Onkel, wie Geschwistern Christi darauf schließen, wie es dabei um Weisheit nach frühökologisch-monistischem Weltmodell ging.

„Die Öffnung der Welt – Eine Globalgeschichte des Hellenismus“ macht nicht nur mehr als deutlich, wie die Sache mit dem Heilsprediger als wahrer König ins Wasser fällt, sondern wie Weisheit an Stelle menschlicher Gottkönig treten, deren umfassende Kulturfunktion übernehmen sollte. Was auch in heutiger Zeitenwende die Lösung wäre. Da ich Ihre Vorlesungen über das politische Umfeld des Christentums versäumte, war das Buch des mehrfach ausgezeichneten, auch in Heidelberg lehrenden Althistorikers Angelos Chaniois Urlaubs-Ersatz. Wie durch die Vorlesung über die philosophischen Konzepte der Antike oder den Werken über die Hoch-Zeit von Weisheit des Hellenismus vielfältig gegeben, wollte ich erneut Argument sammeln. Die gegen die Heilsprediger-Verherrlichung sprechen.

Aber weder das Kult-Umfeld, die philosophische Kritik an menschlichen Gottheiten, die der der Hebräer entsprach oder die Bildung und Weisheit antiker Hochzivilisation waren das Thema. Auch die verschiedenen philosophischen Schulen, die wie Sie bereits in der Umwelt des Christentums zeigten, Weisheit als den Verstand bestimmend den menschlichen Affekten in verschiedenen psychologischen Modellen entgegenstellen wollten. Wofür ich im jüdischen Konzept mit Weisheit als Gesalbten (Christus) die so auch heutige Lösung sehe. Die kamen in der Globalgeschichte des Hellenismus als Öffnung der Welt in antiker Zeitenwende nicht vor. Die philosophischen Schulen, Konzepten, bei der mir heute jeder Text vor Augen führt, wie kein Heilsprediger zum wahren Recht, so zur Herrlichkeit wurde, blieben unerwähnt. Dabei wäre allein an der wie eine christliche Lehre zu lesende stoischen Selbstbelehrung Marc Aurels nicht nur klar geworden, wie die Heilsprediger-Hypothese nicht sein kann. Vielmehr hätte auch dies gezeigt: Weisheit als gemeinsame Bestimmung der globalen Welt, statt nur vergeblich in den Kriegsmantel eines Kaisers eingenäht, ähnlich heute von verantwortlichen Weltpolitkern gepredigt, wäre nicht nur die antike Lösung gewesen. Genau das ist es, was heute mehr denn je notwendig geworden ist.

Gleichwohl die griechischen und römischen Demokratien beschrieben wurden und sich auch hier zeigt, wie die Weisheit als wahrer König (Christus) der notwendige Weg gewesen wäre. Christus und damit die Zeitenwende ist getreu heutiger Hypothese auch bei Ihrem geschichtlichen Kollegen nur der Verherrlichung eines Handwerkersohnes zu verdanken.

Doch was auf über 500 Seiten über ständige Kriege unter den Nationen, wie Bürgerkriege, gegenseitigen Morde in den Kaiserfamilien und weiteren Probleme der Herrschaft menschlicher Könige in der Zeit von Alexander bis Hadrian zu lesen ist. Wie Soldaten, die zu Königen erhoben wurden oft gegen ihren Willen das für ihre Funktion im Volkskult notwendige Kult-Theater mitspielen mussten. Oder sie sich ähnlich wie heutige Führer populistisch in Szene setzen, um ihre Macht auch für die Verteidigung des Staates zu beweisen, dann zu Tyrannen wurden. All dies macht nicht nur mehr als deutlich, wie die Sache mit dem pazifistischen Rabbi als König der Zukunft, damit auch in Funktion eines Frieden schaffenden Verteidigers, nicht sein kann. Wie aber das Konzept der Hebräer mit Weisheit als König freier Demokratien eine auch Frieden schaffende Lösung gewesen wäre, für die die Zeit noch nicht reif war. Das wird auf jeder Seite sichtbar. Es bedarf nicht Nero, der mir bisher als Paradebeispiel galt, wie Seneca vergeblich Weisheit zum König machen wollte. Weil sein Ziehsohn dafür zum Rohrkrepierer wurde. Und so das Konzept der Hebräer mit Weisheit statt menschlicher Herrscher die Lösung gewesen wäre. Nicht allein die Bedeutung, Notwendigkeit des Königskultes für den Staat, mehr noch die damit verbundenen Probleme, Kriege, Morde, wie heute zu Tyrannen werdenden menschlichen Herrschern werden vom Aristoteles-Schüler Alexander bis in die Zeit der Römer deutlich.  Wo ich bisher nur verkürzt schrieb, dass die Römer vergeblich Demokratie probten. Und dafür wie von hellenistischen Juden empfohlen, die Weisheit nach Ordnung der Natur (damit ein himmlischer König) als menschliche Krone (Christus) gebraucht wurde. Dies wird in der gesamten politischen Situation der Zeit mehr als deutlich, wäre auf heute zu übertragen.

Es würde zu weit führen, auch auf den antiken Aufklärungsprozess einzugehen. Bei dem nicht nur die menschlichen Gott-Kaiser in Kritik standen, sondern auch die mythischen, aufgeklärt als Verkörperung von Weisheit und Vegetation verstanden, so austauschbar gewordenen Gottessöhne. Gleichzeit wie bereits bei den Hebräern ein unsagbarer Sinn aller Natur (Vater) verstanden, die menschlichen Gottesvorstellungen in philosophischer Kritik standen. Dass dann ein junger Jude zum Gottessohn oder gar Gott wurde. Das ist ein Unding.

Aber auch das gesamte Geschehen im Judentum, die Abwehr hellenistisch aufgeklärter Weisheit bereits durch die Makkabäer, die folgenden Kriege, das Verbot der jüdischer Religion, Eroberung Jerusalems, dann die Konfrontation mit dem Hellenismus als Bildungsmacht auch in Zeiten der vormals an der Seite der Juden stehenden Römer zeigen: Hellenistische Weisheit als neue Tora, so Christus, kein Guru war die Lösung der Zeit. Was auch Bürgerkriege innerhalb der jüdischen Parteien, Tempelzerstörung, Vertreibung aus Jerusalem, wie die gesamte auch innerjüdische Kritik am von Priestern gekauften, taub gewordenen Schlachtopferkult, bei dem viel Blut floss, deutlich machen. So muss hier nicht aufgeführt werden, wie die Sache mit klein Jesus oder Visionen seiner Anhänger, durch die er zum Tempel, Tora oder wahren König wurde, nicht sein kann. Wie hier das Heils-Konzept hellenistischer Juden mit der dann auch Griechen als Gottkönig, Gesalbten (Christus) geltenden Weisheit, so kulturelle Synthese statt Krieg, die heilsame Lösung gewesen wäre.

Doch entsprach ein eigener menschlicher König, wie er den Juden zugebilligt wurde oder der von Herodes gebaute Tieropfer-Tempel (Schlachthof) dem Christus-Konzept der Hebräer? Wenn der als Wiedergutmachung für den zerstörten, von Hadrian dann gestifteten Tempel erneute Vernichtung folgte. Weil der dem im hellenistischen Judentum gleichbedeutend mit JHWH als Sinn aller Natur verehrten Zeus gewidmet war. Aber die Beschenken Jerusalems in ihrem Nationalglauben die Römer umbrachten, so neue Vertreibung folgte. Dann lässt sich in all diesen politisch-kulturellen Umständen zeigen, wo das wahre Heil der Zeit zu suchen ist.

Ähnlich wie heute mache an Geister, die Welterschaffungen in sechs Tagen, weiteren Un-sinn buchstäblich glauben. So hat es neben den hier hervorgehobenen aufgeklärten juden-christlichen Bestrebungen viele reaktionäre Heils-Hoffnungen gegeben. Doch die lassen sich meist als Gegner des biblischen Christus beobachten. Dies waren Juden Jerusalems, die sich von der Welt, wie neuem Gedankengut abgrenzten, weiter im nationalen Tempelkult oder ähnlich wie heute in Buchstaben der eigenen Tradition das Heil suchten. So wurde sicher auch ein Priester-Messias erwarteten. Und während selbst Widerstandskämpfer messianisch gefeiert wurden, sahen andere Juden auch im römischen Kaiser den erhofften Messias. Doch hätte auch keine der konservativen jüdischen Parteien in dem, der heute als historisch gilt, das Heil, den Messias gesehen. Und noch weniger kann der bei hellenistischen Juden, die das Heils-Konzept der Hebräer mit nun zeitgemäßer Weisheit als Tora und so jüdischen König (Christus) auf universale Beine stellten, als Messias an Stelle der Weisheit getreten sein.

Aber nicht nur, dass ein rebellischer Handwerker, der nicht schreiben und lesen konnte, aber in der Tora besonders gebildet war und so alles besser wusste, als wahrer Gesalbter (Christus) ins Wasser fällt. Auch die kleinkarierte Kritik, wie in all diesen mehr als kriegerischen politisch-kulturellen Auseinandersetzungen ein rebellischer Jude keine Rolle gespielt haben kann, ist überholt. Es muss nicht gezeigt werden, wie in vielfacher Kritik am von Priestern gekauften, taub gewordenen Tempelopferkult und den Kriegen, der Zerstörung des Tempels und Vertreibung der Juden die Geschichte vom 12jährigen Zimmermannsjungen, der dort aufräumte, die Schriftgelehrten zurechtwies, als Tempel auftrat oder galt, nicht sein kann. Sie wissen auch, wie die Gegenwart des Gottes der Väter, des Einen und Einzigen (in vielen Namen beschriebenen) in Weisheit bedacht wurde. Und wie damit für hellenistische Juden der Kosmos wieder der Tempel war. Es erübrigt sich, die weiteren von Ihnen vorgestellten politischen Umstände aufzugreifen. Sie wissen, dass Weisheit als Tora und so König das Wesen des als erfüllt gesehenen Alten Testamentes war. Diese bitte ich Sie daher auch als Wesen des Neuen Testamentes zu bedenken.

1.2.          Die Chronologie Jesus und Paulus belegt Weisheit als Christus

Auch was wir geschichtswissenschaftlich über den Zeitablauf wissen oder biblisch berichtet wird, hat mit der Geschichte des heute Unterstellen nichts zu tun. Das lässt sich jedoch von Weisheit ausgehend als deren historische Heils- und Missionsgeschichte verstehen.

Ihr Hinweis auf Paulus und die der Apostelgeschichte zugrunde liegende Chronologie, für die dann eine Gallio-Inschrift als Beleg gelten soll, ist hilfreich. Denn wenn Juden aus Rom vertreiben wurden, weil sie von „Christus“ aufgehetzt waren. Dann ist es auch dabei nicht um den heute Unterstellten, sondern Weisheit als wahre Bestimmung, Gesalbten (Christus) gegangen. Und dies nicht nur, weil davon auszugehen ist, dass die wegen der Verweigerung des Kaiserkultes angeklagten, nach Plinius „Chrestiani“ Bezeichneten in Rom noch der sich auf Markion berufenden Kirche angehörten. Die die menschliche Ausdrucksweise des Logos/Weisheit=Christus als unwesentlichen Scheinleib sah, so als doketistisch gilt.

Selbstverständlich hat es den Wandel vom Gesetzeseiferer Saulus (so in der jüdischen Geschichte die Bezeichnung für die Negativfolie des Weisheits-Königtums) zum Paulus gegeben. Doch nicht allein, weil Paulus dem hellenistischen Judentum entspringt, bei den Paulus-Vorlesungen ständig auf Philo von Alexandrien verwiesen wird oder die kreative kosmische Größe in allen Texten mehr als deutlich wird. Da ist es ehemaligen Pharisäern, Gesetzeseiferern nun um Weisheit=Christus an Stelle der Buchstaben des Nationalgesetzes, nicht um einen häretischen Guru gegangen. Selbst wenn die Paulustexte nicht nur erstmals von markionistischer Kirche herausgegeben wurden, sondern dort zum Teil auch ihren Ursprung hätten. So lässt sich der Wandel vom Gesetzeseiferer zum Anhänger neuzeitlicher Weisheit als Christus historisch nachvollziehen. Damit war Paulus eine Realität. Aber da die Texte erstmals von einer Kirche herausgegeben oder möglicherweise teilweise verfasst wurden, bei der die menschliche Wesentlichkeit eines Christus doketisch verneint war. Und so später im Sinn ihre Tradition aufgeklärt verstehender hellenistischer Juden um-, weitergeschrieben worden wären. Dann zeigt auch dies: Egal wo der Ursprung der Texte zu suchen ist. So die Briefe möglicherweise nicht wie von kirchlichen Vordenkern kritisiert erst markionistisch zernagt wurden. Der erstherausgebenden, wie erste Mission durchführenden doketistischen Kirche ging es bei in Naturlehre (Logos) begründete Weisheit=Christus nicht um die Sekte eines besonders bibelschlauen, gesetzeseifrigen Rabbis. Zu der ein ehemals gesetzeseifriger Pharisäer dann die Menschen rund ums Mittelmeer überredet haben soll. 

Die Geisteswende von Pharisäern, Gesetzeseiferern, die sich dann dem Heil hellenistischer Juden anschlossen, bei dem Weisheit nach zeitgemäßer Naturlehre (Logos) die neue Tora und damit Christus war, lässt sich nachvollziehen. Warum Sie aber an einem Sektenverfolger festhalten wollen, bei dem spekuliert werden muss, ob er vor Damaskus vom Pferd fiel oder was ihn sonst veranlasst haben soll, die bisher verfolgte Sekte zu seiner Mission machen. Das ist mir ein Rätsel. Und wie sich die Menschen in den Weisheitszentren rund ums Mittelmeer dann Visionen von Anhängern eines Rabbis angeschlossen haben sollen, ein noch größeres. Das kann nicht sein. So erübrigt es sich Paulustexte aufzugreifen. Auch wenn sich daran zeigen lässt, wie es um Weisheit als Christus ging, die verschiedenen Schulen im Namen ihrer Gründer geltende Weisheit der auch in Evangelien-Geschichten beschriebene Christus war.

Wenn Sie u.a. Philo-Kritik an Pilatus mit den Texten aus Lukas oder Matthäus in Verbindung bringen. Dann ist doch alles gesagt. Oder ist das hellenistische Judentum, aus dem auch Paulus hervorging und dessen Christologie die Kirche folgte, auch den Halluzinationen von Sektenanhängern nach grausamem Tod des heute Unterstellten auf den Leim gegangen? Ist es nicht völlig absurd geworden, von einem jungen Juden auszugehen, der von einem seiner Freunde zufällig vor dem Passafest an die Tempelautorität verraten, von dieser verurteilt, am 1. Tag des Festes von Soldaten Pilatus umgebracht wurde, damit er rechtzeitig als neuer Exodus auferstehen konnte? All dies ist keine freie Erfindung, um einen Guru zum Spider-Man zu machen, wie heute unterstellt werden muss. Ich bitte Sie dies in allegorisch-bildhafter Weise zu lesen, um das Heil in aufgeklärter Weise weiterzuführen. Damit Weisheit im aufgeklärten Kult als intrinsischer Motivation zur menschlichen Krone, Bestimmung des Verstandes, so der gemeinsame Sinn, nach dem wir leben müssen, Mensch werden kann.

Selbstverständlich ist auch das Apostelkonvent oder die Mission durch Barnabas keine freie Erfindung von Lukas. Dass sich Weisheitslehrer (Apostel) über die wahre Nachfolge Moses oder auch die Notwendigkeit der Beschneidung auseinandersetzten, lässt sich nachvollziehen. Und dass die erste Runde christlicher Mission rund ums Mittelmeer von markionistischer Kirche ausging, die mit Barnabas in Verbindung gebracht wird, ist Tatsache. Doch um den Anhänger eines besonders bibelschlauen Rabbi ist es diesen die Tora, wie die menschliche Wesentlichkeit ablehnenden Konkurrenz-Kirche, deren Gottessohn (Barnabas) so vom Kreuzestod eines Menschen verschont blieb, nicht gegangen.

1.3.          Die Anfänge, Ostererfahrungen, Petrus, Jakobus, Zwölf Weisheit=Christus-Jünger

Bitte bedenken Sie, wie es bei den Paulus-Zeugnissen nicht um Visionen nach dem Tod eines des heute unterstellen gesetzeseifrigen Rabbis ging, sondern der allein im Sinn schöpferischer Wirklichkeit bezeugte Weisheit=Christus. Der nach der Schrift als menschliche Gestalt sterben musste, auferstanden ist. Die hochtheologischen Briefe, in denen es auch um kulturelle Auseinandersetzungen der Zeit geht, beschreiben mit Sicherheit nicht die Visionen der von ihm angeblich verfolgten Sektenanhänger, die ihren Freund lebendig sahen. Selbst die Reihenfolge, bei der nach Maria Magdalena (Kirche eines New Age?) vor Petrus am Anfang stand, scheint zu stimmen. Petrus steht m.E. für die philosophischen Vereinsvorsteher, aus denen die katholische Kirche erwuchs. Und so bitte ich Sie Jakobus, der erst später den Auferstandenen erkannte, als Repräsentant für das Jerusalemer Judentum zu bedenken. Statt einen anderen Zimmermannsjungen zu unterstellen, der seinen großmäuligen Bruder bisher für verrückt erklärt hatte, sich nach eigenen Auferstehungsvisionen dann dessen Sekte anschloss.

Und wie von den philosophischen Vereinen, die im Sinn des natürlichen Ganzen eine höchste Wesentlichkeit im Namen von Zeus/Jupiter, wie JHWH sahen, die Heidenmission ausging, ist auch bekannt. Das hat aber nichts mit einem Fischer zu tun. Wegen dem der direkt neben mir sitzende Student Professor Peter Lampe am Ende der Vorlesung über den historischen Jesus (vorgestellt wurde die Theologie des Neuen Testamentes) fragte, warum Petrus seinen Freund zu etwas machte, was der nicht war und wollte.

Nachdem ich die Auferstehungsvorlesung von Professor Helmut Schwier schon zweimal verfolgte bin ich mir völlig sicher, dass es hier um Tatsachenberichte, nicht um Visionen von Sektenanhängern ging. Die aufgemöbelt wurden, um einen gutherzigen Guru zum Weltenretter zu machen. Nur ist es dabei um den aufgeklärten Verstand des aus dem Alten Testament u.a. als Friedensmann (Salomo) bekannten Christus, damit in früher Ökologie begründeter Weisheit als jüdischen König, Gottessohn gegangen, nicht um einen im Geist seiner Groupies aus dem Grab gehüpften Guru. Und wie in zeitgemäßer Weisheit auch der eine und einzige (allen Kulturen in vielen Namen geltende Grund/Sinn allen Seins) definiert wurde. Der nun nicht mehr der den Juden unterstellte menschenartige Zimmermann, Designer im Himmel war. Das ist auch bekannt.

Auch wenn ein Mensch nach seinem Tod leibhaft erschienen wäre. Dann hätte dies nichts mit der Erneuerung des Alten Bundes mit dem einzigen, alle Nationen und Religionen umgreifenden, bildlos verehrten Sinn in nun universaler Weise zu tun gehabt. Wie jedoch die Auferstehung, damit der aufgeklärte Verstand des alttestamentlichen Christus das Grunddatum, die Voraussetzung christlichen Glaubens war. Das erscheint logisch. Beim Christusbekenntnis und der gesamten so geschilderten Auseinandersetzungen, wie den Missverständnissen unter den Jüngern ging es nicht darum, einen häretischen Handwerker als Weltretter in den Himmel zu heben. Da ging es um das Heil von Weisheit als Recht und Christus, so menschliche Krone, Bestimmung, wie Missverständnisse. Die bis heute reichen.

2.     Der historische Jesus wird nur im aufgeklärten Verständnis (Weisheit=Christus) Realität

Da in den griechischen und noch lateinischen Texten, in denen eine jungen Mann mit dem zufälligen Allerweltsnamen begründet wird, nichts von „Jesus“ zu lesen war. Da erübrigt sich eigentlich die Frage nach diesem. Müsste nicht vielmehr gefragt werden, wer auch der Christus der Manichäer, Mandäer, Markionisten oder der biblische Pantokrator im Sinn von Zeus oder JHWH, Himmelskönig, Gottessohn, Kyrios war? Der hier zur Sprache gebracht wurde, über das Alte Testament hinausgehend Recht gesprochen hat. Und wo Sie nur die synoptischen Texte vergleichen, deren Aussagen auf eine Reihe bringen wollen. Wären da nicht auch außerbiblische Texte einzubeziehen? Müsste geschichtswissenschaftlich nicht gar der m.E. volksförmig von Christus im Sinn Hermes handelnde Hirt des Hermas, über dessen Aufnahme in den Kanon gestritten wurde, mit den Synoptikern verglichen werden?

Selbst mit Blick auf die Paulusbriefe bitte ich das Christentum als Volkskult im jüdischen Sinn zu bedenken. Bei dem die vielfältige, geheimnisvolle oder dualistisch, weltverneinende Weisheit, die in philosophischer Sinn-/Naturlehre (Logos) begründet zur Zeitenwende auch in fernöstlichen Modellen bedacht war. Aber dann auf die bekannte Weise als Weiterführung, Erfüllung der Hebräer zur Welt gebracht werden musste. Frühökologische Weisheit so als Christus in menschlicher Ausdrucksweise das Kreuz tragen musste. Nur in diesem Verstand ist auch heute Versöhnung mit dem Sinn allen Seins, den Gottheiten der Väter, wie zwischen den Kulturen, könnte im gemeinsamen Sinn, Ordnung aller Natur begründete Weisheit als Gotteswort zur Bestimmung „Ökologie des Menschen“ werden.

Gerade hinsichtlich des Namens wäre zu fragen, wer nach Aussage des Koran oder der Inschrift im Felsendom identisch mit dem Wille Allahs, der Lehre des Propheten war und so als Sohn der Miriam „Isa“ genannt wurde. Denn dass sich noch als Christen sehende arabische Kalife, die in Sachen Weisheit damals dem Westen weit voraus waren, auf einen jüdischen Landstreicher beriefen. Und sie diesen dann in einem arabischen Propheten sprechen ließen, auch aufgrund numismatischer Funde zu Mohammed ummünzten. Das schließt sich aus. Sicher wäre hier noch viel zu forschen, wie es heute auch die historisch-kritische Aufklärung über den Grund des Koran freilegt. Fest steht aber: Der im Koran als Lehre Mohammeds geltende, dort mehr noch als dieser genannte Isa, Sohn einer messianischen Moses-Schwester Miriam kann nicht der gewesen sein, der heute als historisch gilt. Oder sind die arabischen Weisheitslehrer, die im Rahmen christologischer Diskussion, wie aufgrund anderer politischen, kulturellen Bedingungen bewusst einen anderen Weg wählten, so den Kreuzestod Isa ablehnten, auch auf Visionen von Freunden eines Sozialrebellen nach dessen grausamen Tod hereingefallen?

So verweisen auch weitere außerbiblischen Zeugen auf einen Christus. Dabei ging es im gemeinsamen Sinn des nun ökologisch erklärten Ganzen begründete Weisheit als Recht, wie an Stelle von Aberglauben oder menschlicher Tyrannen volksbestimmender König. Damit das jüdische Heil „Jesus“ durch ökologische Weisheit als bestimmende Herrlichkeit, intrinsische Motivation des Volkes. Wie es heute Voraussetzung für Zukunft in Demokratie, selbst individuelle körperliche Gesundheit geworden ist. Für den folgeschweren Kurzschluss von Halbaufklärung, dass ein rebellischer Handwerkersohn verherrlicht worden sei, gibt es nicht einen einzigen historischen Hinweis.

Den echt historische „Jesus“ können Sie allein in der Weisheitsschrift Jesus Sirach deutlich machen. Zum einen, weil dort die Weisheitslehre nach dem Heil der Großväter „Jesus“, die Tora nun in griechischer Sinn-/Naturlehre verstanden, damit das Heil mit Weisheit als Christus auf universale Weise lebendig, Versöhnung der Kulturen und Zeiten, wie mit dem gemeinsamen Sinn allen Seins gegeben war. Zum andern, weil in Zeiten der Reformation in Renaissance, der antike Weisheit heilig war, Philipp Melanchthon die einheitliche Eindeutschung alter Heilsnamen oder christologischer Umschreibungen in einer unter www.jesus-lebt-wirklich.de eingestellten Notiz in der Weisheitsschrift „Jesus Sirach“ begründet. Und nun hieraus aber der historische Jesus als Sohn eines Handwerkers unterstellt wird. Der, da er als eines dessen vieler Kinder zu dieser Zeit nicht lesen und schreiben lernen konnte, durch seine Familie in der traditionellen Lehre besonders gut ausgebildet gewesen wäre. So muss letztlich dann ein radikaler Vertreter, Eiferer für das von den Schriftgelehrten und Pharisäern vertretene jüdische Traditionsgesetz unterstellt werden. Doch damit wird nicht nur der im hellenistischen Judentum stattgefundene Wandel vom Saulus zum Paulus, die Evangelien, wie die gesamte frühe Lehre geradezu auf den Kopf gestellt, sondern die gesamte Geschichte. Bei der in vielfältige Weisheitslehren, meist im Namen von Gründergestalten gepredigte Weisheit erst in bekannter Weise zur Volksbestimmung geworden war. So statt bisher bestimmende, jedoch in Kritik stehende „Gesalbte“, allzu menschliche Könige und mythischen Gottheiten im Volk bestimmend war.

Mit dem Ihnen gegeben Wissen u.a. über die Bedeutung von Wissen, Weisheit auch in den rabbinischen Schulen der Zeit Jesus, wo Tora als Verinnerlichung der Buchstabentradition, Mischna und Talmud als deren mündliche Auslegung in Lebenspraxis auf dem Lebens-Lehrplan stand. Da können nicht nur Sie zeigen, wie der heute Unterstellte unhaltbar ist. Vielmehr lässt sich mit Blick auf die konkurrierenden urchristlichen Lehren der historische Jesus Christus belegen. Dies nicht nur im hellenistischen, damit nun in zeitgemäßer Weisheit statt Buchstaben das Heil der Väter sehenden Judentum, wie bei jüdischen Mandäern, ebenso auch bei der Weisheit als Christus des Manichäismus oder den das Judentum mangels allegorischem verwerfenden Markionisten. Dass Jesus in Indien war, d.h. auch indisch-buddhistische Weisheitslehre mit einfloss, damit Salomo (nach heutiger Lehre internationale Weisheit nach Ordnung der Natur) wieder lebendig war. Das ist geschichtliche Tatsache. Der Weg war eindeutig umgekehrt: Der Volkskult, bei dem bisher menschliche Gottheiten, Königen, Mythengöttern, auch im Judentum noch menschlichen Gestalten bestimmend waren, setzte die bekannte Ausdrucksweise voraus. 

Jesus Sirach als Lehrer, der in Jerusalem ein bet midrash als Haus der Unterweisung unterhielt, schrieb 180 v Chr., dass die Weisheit des Schriftgelehrten Lese und Schreibfähigkeit voraussetzt, die nur erworben werden könne, wenn man von den verschiedenen Arten manueller Arbeit befreit ist. Handwerker, Töpfer, Bauern sind zu sehr mit ihrer Arbeit beschäftigt, um die Fähigkeit des Schreibens zu erlernen. Und folglich werden sie nicht für den Rat des Volkes gesucht, noch erlangen sie Ansehen in der öffentlichen Versammlung. Sie sitzen nicht auf dem Richterstuhl und man findet sie nicht unter den Herrschern. (Sirach 38,32-33 New Revised Standard Vision). Doch nicht, dass dadurch der historische Jesus wegfällt. Weil weder Juden, noch paganen Denkern der heute Geltende als Rechtsgrund, Richter oder gar Weltherrscher unterstellt werden kann. Die Basileia, Königsherrschaft im Sinn allen Seins, war das, was heute im Sinn des ökologischen Ganzen bestimmendes Recht, wie statt nationaler Traditionen, Buchstaben oder Ersatzherrlichkeiten menschliche Bestimmung, Motivation sein müsste. Dies war das Heil mit Weisheit als Recht und so statt menschlicher Herrscher, mythischer Gottheiten wahre Bestimmung (als Christus menschliche Krone), wie es bei Josef, dem Judentum, aufwuchs.

An allem Wissen über die Weisheit, das Lehren und Lernen, die Wissensvermehrung, wie sie auch im Judentum die Voraussetzung, im gesamten Hellenismus gegeben war, können Sie nicht nur das historische Heil zeigen. Sie können so deutlich machen, wie es heutiges Heil wäre, wenn weder nationale Buchstaben, noch Kapital und Konsum, sondern Weisheit im gemeinsamen Sinn des ökologischen Ganzen Recht, wie die bestimmende Herrlichkeit wäre. Denn wie in der Antike, wo Sie an hellenistischer jüdischer, so u.a. an Philo von Alexandrien, dann Origenes, aber auch paganer philosophischer Bildung, Weisheit zeigen können, wie der Weg umgekehrt war. Wie die bekannte Ausdrucksweise in Anknüpfung an die bisher bestimmenden menschlichen Vorbilder, so auch die den Kaiserevangelien nachgestellten Geschichten der einzige Weg war, um Weisheit als Christus bestimmend zu machen. So wissen wir auch heute, wie Wissen und Wollen um das, was im Sinn des ökologischen Ganzen, damit auch für das eigene Wohl, die Zukunft weise wäre, nicht reicht. Doch dafür brauchen wir keine Bilder zu malen, neue Geschichten zu schreiben. In deren Aufklärung könnten Sie die Weichen stellen, damit die für unsere Gesundheit und Zukunft wesentliche Weisheit die Bedeutung bekommen kann, die das Wort Gottes, Christus, der Wille Allahs nach dem Propheten oder das Tao hatten, bei Traditionalisten noch haben.

2.1.          Phasen der Jesusforschung zeigen, wie es zum Kurzschluss kam

„Die Evangelien sind literarisch gestalte Glaubenszeugnisse, d.h. die Quellen sind durch den nachösterlichen Glauben an Jesus als den Messias, Sohn Gottes etc. geprägt.“

Wenn Sie nicht von Sekten-Halluzinationen, sondern dem aufgeklärten Verstand hellenistischer Juden ausgehen, so „Glauben“ als Gewissheit verstehen. In dem Sie von der Tatsache ausgehen, dass wie messianisch bereits von den Hebräern erwartet, heute mehr denn je notwendig, in Wissen begründete Weisheit König „Christus“, so bestimmende Herrlichkeit war. Und dann „Jesus“ durch das ersetzen, was anfänglich in den Texten stand, das jüdische Heil war. Dann haben Sie den Nagel auf den Kopf getroffen.

Denn von dem, der heute als historisch gilt, ist in den Texten nichts zu finden. „Gott sei Dank“ haben Strauß und Reimarus in Zeiten naturwissenschaftlicher Aufklärung auch kritische Anstöße zur Frage nach dem historischen Jesus gegeben. Doch die Einwände gegen die Jesus-Forschung, die dann nur noch das Leben eines rebellischen Juden beschreibt, haben Sie selbst gegeben:

„Die Evangelien sind keine Biografien im modernen Sinn, sondern bieten eine sekundäre, von einem christologischen Konzept bestimmte Szenenfolge“. Längst wird hier nicht mehr die Lebensgeschichte dessen gelesen, der daraus jedoch weiter abgeleitet, im Kurz-schluss aber zum rebellischen Landstreicher geworden ist. Und da wir heute das „christologische Konzept“ kennen, das die Verfasser erfüllten wollten. Da bitte ich zu bedenken, wie es um Weisheit nach Ordnung, im Sinn der Natur, deren Heilsgeschichte als zeitgemäßes Recht/Tora und so wahren jüdischen König, Christus geht.

Der Zusammenbruch der Leben-Jesus-Forschung, nach der Albert Schweizer zeigte, wie alle Wege in die Irre führen, hat die Frage nach dem wahren Grund des Christus-Kultes nicht verstummen lassen. Auch wenn heute Ihr Kollege Klaus Wengst in seiner Streitschrift über „die historisch wenig ergiebige und theologisch sinnlose Suche“ nach dem historischen Jesus u.a. Ernst Käsemann als Weiterfragenden verurteilt.  In „Der wirkliche Jesus?“ zeigt er nur, wie alle angeblich liberalen modernen Erklärungen historisch völlig grundlos bleiben. Gleichwohl er mit seiner Frage, warum es Gerd Theißen nicht beim „Schatten des Galiläers“ (damit einem höchst bedeutungslosen Fresser und Säufer) beließ, sondern mit Annette Merz das heutiger Hochschullehre zugrunde liegende Jesusbuch herausgab zeigt: Auch er sitzt genau dem Kurz-schluss auf, den er als historisch unergiebige, sinnlose Suche bemängelt. Und bei dem, den auch er dann im Gegensatz zum biblischen Christus, Himmelskönig unterstellt, bleibt nur heiße Luft, hat der christliche Kult seinen Grund verloren. Da aber so die Anfänge nicht zu erklären sind, muss neu gefragt werden.

Sich wie Karl Barth auf den biblischen Christus als auch offenbarendes Gotteswort zu berufen war zwar noch konsequent, hatte aber mit Beginn neuzeitlicher Ausklärung die Bedeutung verloren. Das konnte auch den wissenschaftlichen Gottestod nicht verhindern. Die Bibel hat keine bestimmende Bedeutung mehr. Da auch die Theologie die schriftlichen Zeugnisse, so wie Klaus Berger vor wenigen Jahren noch wollte, Christus etc. nicht mehr der Bibel nach als Tatsache sieht. Da gibt es keinen Grund für das Christentum mehr. Wenn Berger seine historisch-kritischen Nachfolger im Buch als „Die Bibelfälscher“ beschimpfte, die für die Säkularisierung der westlichen Welt verantwortlich wären, ist er allerdings dafür selbst verantwortlich. Denn von Weisheit nach Sinn-/Naturlehre (Logos) wollte er trotzt vielfältiger Bitten nichts wissen, hat mich auf die Bibel verwiesen. Doch dort kommt, wie er selbst zeigt, der noch übrig Bleibende mit keiner Silbe vor, geht es um Christus. Damit geht es um Weisheit als bestimmenden Gesalbten, menschliche Krone, so wahren Gottessohn.

Die Differenzkriterien zwischen Juden- und Christus zur Ermittlung historischer Wahrheit haben sicher ihre Berechtigung. Nicht jedoch, um nach dem Willen eines häretischen Landstreichers zu fragen, sondern was das Heil der Hebräer, damit auch den Jesus des Neue Testament von dem der Schriftgelehrten und Pharisäer unterscheidet. Was dies war, muss nicht ständig gesagt werden. Auch wie ich nicht alter Dogmatik anhänge, wenn ich Weisheit=Christus zeitgemäß begründe, muss ich nicht betonen. Wer nach dem Plausibilitätskriterium von Theißen/Merz geht: „Was im jüdischen Kontext plausibel ist und die Entstehung des Urchristentums verständlich macht, dürfte historisch sein“. Der kann nicht anders. Der muss Weisheit nach nun griechischer Sinn-/Naturlehre, statt einen besonders nationalgesetzeseifrigen Rabbi oder Visionen von dessen Freunden als christliches Heilswesen bedenken.

2.2.          Die Königsherrschaft Gottes (Basileia) ist nur in Weisheit=Christus zu begründen

Wer nicht wie die theologische Wissenschaft davon ausgeht, dass die Königsherrschaft, damit das erhoffte Gottesreich, gelobte Land das Thema des Neuen Testamentes ist. Der hat es noch einfach mit der Verherrlichung eines Heilspredigers. Aber bei allem, was wir über die Funktion von sich in kosmischer Weisheit begründenden Königen, der Notwendigkeit des Königskultes für das Staatswesen wissen. Gleichzeitig auch die durch menschliche Herrscher entstehenden Problem, Kriege, Morde, Tyrannen und das Heil des hebräischen Konzeptes mit Weisheit als Tora/Recht und so wahren König kennen. Da schließt sich die heutige Hypothese völlig aus. So besoffen können die Apostel, damit u.a. in Nachbarschaft zu Seneca & Co. schreibenden Weisheitslehrer, die dem hebräischen Konzept folgten, gar nicht gewesen sein. In wildesten Fieberträumen hätten die keinen häretischen Rabbi, der in Visionen seiner Freunde zum Christus geworden war, als Königsherrschaft im Sinn allen Seins, universale Baslileia beschrieben. Da ging es offensichtlich nicht darum, einen Sozialrebellen zum Weltretter zu machen, wie es heute unterstellt werden muss. Da wurde in der Weisheit als König, so menschliche Krone eine Lösung gesehen, auf die wir in künftigen Demokratien angewiesen sind. Um die Zukunft unserer Enkel auf kreative Weise zu gestalten, statt weiter nationalistisch, wie in kapitalegoistisch getriebener Konsum-Herrlichkeit selbst unsere Gesundheit zu vernichten, im Aberglauben Kriege zu führen, Tyrannen wie Putin oder Trump zu folgen. Die von Buchstaben treuen gewählt werden.

Gerade an der Basileia-Funktion können Sie nicht nur besonders gut deutlich machen, wie es beim Christus in Folge der Hebräer nicht um eine Heilprediger-Verherrlichung, sondern um die auch von Königen zu herrschende kosmischen Weisheit ging. Die wir heute in Ökologie, wie im natürlichen Lebensfluss der Evolution begründen. Denn an der Kultur-Funktion, die Könige als für ein funktionierendes Staatswesen, den Zusammenhalt des Volkes als notwendige Volks-seele hatten. Was ein Volkskult, die Opfer für mythische Gesalbte, Gottessöhne bewirken mussten. Da können Sie auch zeigen, welche Funktion dem Christus-Kult zukam, künftig zukommen muss und wie hierzu ein aufgeklärter Kult gebraucht wird.

Mehr noch als auf die Probleme des Königskultes einzugehen. Wie sie in den Geschichtsbüchern über die ständigen Kriege, Bürgerkriege, Brudermorde u.a. von Ihrem im kulturellen Umfeld erwähnten griechischen Kollegen für die Zeit des Hellenismus beschrieben sind, wäre die notwendige Kulturfunktion deutlich zu machen. Wenn Sie zeigen, wie sich alle Kulturen einem selbst bei den Mayas funktionierenden Königs- und Götterkult verdanken. Ohne den es auch in der Wildnis des amerikanischen Regenwaldes kein naturgerechtes Überleben, noch weniger die heute bestaunte Hochkultur gegeben hätte. Wie die in den Prinzipien der Natur, der fruchtbaren Nilschwemme und dem so auch in der sinnvollen Ordnung des himmlischen Nils berechneten Maat eine frühe Weisheit über Jahrtausende die ägyptische Hochkultur trug. Ohne deren Volksmotivation zu unglaublicher Gemeinschaftsleistung es auch die auf Bildungsreisen bestaunten Weltwunder nicht gegeben hätte. Wie hierzu das dem Wort Gottes vorausgehende Kind (die Binsenweisheit aus dem Nil) Maat, damit kosmische Ordnung repräsentierenden Pharaonen als nach ihrem Tod in Pyramiden einbalsamierte (Gesalbte) gebraucht wurden. Die zusammen dann mit einem Kult-System von mystischen Gottessöhnen als Gesalbten das Sozialsystem einer auf Zukunft angelegten Kultur sicherstellten. An all dem können Sie dann die Basileia-Funktion Christus verdeutlichen. Wie damit Weisheit als den eigenen Verstand, wie die Massen-Seele bestimmenden intrinsische Motivation treten, so nun den Zusammenhalt des Volkes, Zusammenwirken im gemeinsamen Sinn nach Ordnung der Natur bewirken sollte. Und wie hierzu ein aufgeklärter Kult gebraucht wurde. Das können Sie in der gesamten Geschichte, bis in die Gegenwart (der Funktion von Weisheit statt Tyrannen) und heute höchst emotional einverleibter Ersatzherrlichkeiten (Konsum, Kapital) zeigen.

Fragen Sie was heutige Könige, Herrlichkeiten sind, die das Volk zusammenhalten, motivieren? Zeigen Sie, wie selbst autokratische kommunistische Führer, die wie Xi in einem mit Polizeigewalt überwachten Staatskult zum modernen Kaiser von China gemacht werden, (was bei Corona als Zukunftsmodell für alle Welt gelobt wurde), für den Staats-Zusammenhalt auf Konsumwachstum und Kapitalegoismus setzen müssen. Aber auch am eigenen nationalsozialistischen Führer, der von der Mehrheit der „Deutschen Christen“ gewählt wurde lässt sich klar machen, wie Aufklärung gefragt ist. Um dabei der Bedeutung zu zeigen, die einem Kult zukommt, bei dem in ökologisch begründete Weisheit im gemeinsamen Sinn aller Welt zum Führer, König, künftige Herrlichkeit, Volksseele, bestimmenden Motivation wird. Selbst an König Fußball, über den erwachsene Männer nicht nur Tag für Tag in der gesamten Mittagspause diskutieren, sondern der seine Jünger mit entsprechender Kultbekleidung bereits vor den Stadien oft zu allerhand Unsinn führt. Da können Sie die Basileia-Funktion von Weisheit=Christus verdeutlichen.

Doch während beim Fußball meist nur Sachschaden entsteht, die alten Könige oft Krieg, Brudermorde, statt Friede brachten, die von den Priesterfamilien verspeisten Opfer für mysteriöse Gottessöhne, Gesalbt keinen Gemeinsinn bewirkten. Und die Mayas im Kult hierzu gar Menschen opferten. Da können Sie als moderner Kannibalismus zeigen, wie wir in kapitalegoistisch getriebener Konsum-herrlichkeit die Zukunft unserer Kinder fressen, uns gleichzeitig auch moderne Tyrannen in den Abgrund stürzen. Wenn Weisheit im gemeinsamen Sinn des ökologischen Ganzen, die von aufgeklärter Welt, Klima-, Gesundheits-, Ernährungs- oder Friedensorganisationen gefordert wird, bei aufgeklärten Menschen, wie auch Traditionalisten künftig nicht die Basileia-Funktion übernimmt. 

Statt darzustellen zu wollen, warum ein Rabbi zum wahren Gesalbten, Christus wurde, dieser so die Basileia-Funktion menschlicher und mythischer Gottessöhne gehabt hätte. Was die Geschichte(n) auf den Kopf stellt. Und in Fortführung der Idee der Hebräer, wie allein mit Blick auf die Bedeutung der bis Konstantin für Weisheit nach kosmischer Sonnen-Ordnung „Sol“ stehenden Könige, wie des dafür bisher auch gebrauchten Götterkultes nicht zu machen ist. Da wäre es ihre Chance und Aufgabe an der Basileia die Funktion des christlichen Kultes für die Weltkultur der Zukunft aufzuzeigen.

Wie die Heilungen, die Eschatologie den thematischen Kontext zur Königsherrschaft, der Zentralstellung der Basileia des Neuen Testamentes bilden, ist beim Weisheits-Königtum logisch. Dies ist nicht allein wegen Putin, Trump & Co., mehr noch den Ersatz-herrlichkeiten, die zur Motivation der Menschen geworden sind, in heutiger Zeitenwende Voraussetzung für Zukunft geworden. Mit einem großmäuligen Prediger oder Visionen nach dessen Tod hat die Zentralstellung von Basileia als Leben im gemeinsamen Sinn aller Schöpfung (Vater), so auch den Gleichnissen, wie dem vom Senfkorn nichts zu tun. Ich bitte daher zu bedenken, wie auch die Mahlgemeinschaft mit Zöllnern und Sündern, Zuwendung zu den Armen… als gesellschaftspolitische Signatur der Baslieia nichts mit der Verherrlichung eines Heilsprediger als Spider-Man zu tun haben. Wie dies alles im Heil der Weisheit als Recht begründet war, die nach jüdischem Konzept Gesalbter „Christus“ (König im Sinn allen Seins) sein sollte.

2.3.          Die Wunder Jesus: von ökologischer Weisheit ausgehende Wirklichkeit

Nachdem die heutige Hochschullehre die einstige Kritik längst überholt hat. Nun in theologischer Wissenschaft niemand mehr davon ausgeht, dass es hier um historische Berichte geht. So meist im Alten Testament nachgeblättert oder griechischen Gottheiten, wie Kaisern in Evangelien angedichtete Wunder als nachgestellt erklärt werden. Da lässt sich der umgekehrte Weg gehen. Denn welche Weisheit Herr über Wind und Wetter ist, wissen wir nicht erst seit Ahr und Ruhr. Auch welche Wunder es bewirken würde, wenn ökologische Weisheit statt mythischer Gottheiten oder menschlicher Herren und sinnlos gewordene Glaubensgesetzlichkeit, Aberglauben wahre bestimmende menschliche Herrlichkeit, Basileia wäre, ist logisch. Selbst die Heilungen an Sabbat verweisen darauf, dass nicht mehr die nationale Gesetzlichkeit, sondern zeitgemäße Weisheit im Sinn Moses Christus war.

Und was den Kampf zwischen Dämonen, die Exorzismen, Teufelsaustreibungen betrifft: Wie Geist-Heilung mehr als notwendig ist, auch den gefallenen Außendienstlern Gottes (so Berger über zu Teufel gewordenen Boten/Engel) in Weisheit der Teufel auszutreiben wäre. Wie dies notwendige Heilung von der Krankheit des Aberglaubens ist und so Tote erwecken würde. Das wird mir täglich vor Augen geführt. Wie historisch das Erlahmte zum Fortschritt gebracht, von Blindheit geheilt wurde, wissen wir ebenso. Bei Licht betrachtet lassen sich so auch die Wunder nicht darin erklärten, wie es bei heutiger Hypothese notwendige wäre. Da wurde keinem handauflegenden Handwerksburschen etwas angedichtet, um ihn als Weltretter erscheinen zu lassen. Da ging es um die Erfüllung alttestamentlicher Hoffnung, ökologische Weisheit als wahrer Herr. Wie es heute mehr als heilsam wäre.

3.     Die synoptischen Evangelien haben Christus, damit Weisheit als Krone zum Thema

Gleichwohl nicht nur sämtliche biblischen, sondern eine Unmenge immer neu ausgegrabener außerbiblischer Texte mehr als deutlich machen, dass es beim christlichen Wesen um eine kosmische Größe, damit Weisheit nach Ordnung, im Sinn der Natur als Christus ging. Die synoptischen Evangelien, bei denen dann alle Bedeutungsaussagen über den Christus als Himmelskönig, wahren Gottessohn ausgeschaltet, als Verherrlichungsrede abgetan werden müssen. Die gelten dann als Lieferant für die historische Wahrheit im Sinn einer Heilsprediger-Verherrlichung.  

Dabei ist inzwischen klar, warum hier die Weisheit nach Naturlehre (Logos) als Christus in menschlicher Gestalt zur Welt gebracht werden musste. Nicht allein, weil die Herausgeber des Kanons allesamt davon und nicht von dem heute Unterstellten ausgingen. Der nicht einem der Verfasser und christlichen Vordenker oder Kaiser zu unterstellen ist. Weil, wie u.a. von Origenes beschreiben (oder dem aufgrund seiner abstrakten Weisheitslehre verworfenen Philosophen später in den Mund gelegt wurde) die menschliche Gestalt gebraucht wurde. Da aufgrund der täglichen Mühen und Plagen nicht alle Menschen Zeit zum Philosophieren haben. Oder sie wie Athanasius in „Menschwerdung des Logos“ darlegten, warum ein Kult notwendig ist. Und so an die bisher bestimmenden Vorstellungen anzuknüpfen war, bekannte menschliche Leit-, Vorbilder gebraucht werden, Weisheit nur so Mensch werden kann. Und längst ist klar, wie begonnen bei der in Naturprinzipien begründeten, so die gesamte Hochkultur, wie ihr Sozialsystem tragenden ägyptischen Maat auch bei den Griechen alle philosophische Weisheit in menschlichen Gestalten vermittelt werden musste. Nicht umgekehrt, wie die Geschichte(n) auf den Kopf gestellt werden.

3.1.          Gattung Evangelien: zeitgemäße Weisheit, Gotteswort als wahrer König

Der Gattung der für einen Staat-Königskult notwendigen Kaiser-Evangelien wurde die frohe Botschaft vom jüdischen König entgegengestellt. Und wer das war, der Schrift nach gestorben und wiedererwacht, so echt lebendig war. Das ist aufgrund des Wissens, wie Weisheit der jüdische Gott-König, Gesalbte (Christus) war, kein Geheimnis mehr.

Der christliche Sohn Gottes war nun kein menschlicher Herrscher oder eine der mythischen Gottheiten mehr. Denen bisher meist eingeweihte Männer in mysteriösen Ritualen opferten und Orakel befragten. Zeitgerechte Weisheit sollte als Christus zu einer Motivation werden, die damals in philosophischen Lehren ebenso vergeblich war, wie heute Weisheitspredigten, weltweite Proteste.

Wenn so Philo von Alexandrien auch eine Mosevita, wie Werke über Abraham, Isaak und Jakob geschrieben hat. Dann wollten hellenistisch-aufgeklärte Juden damit so wenig alte Männer hochjubeln, wie die sich deren hellenistisch-jüdischer Weisheits-Christologie anschließenden Denker einen jungen Juden zum Christus machten.

Die lose Aneinanderreihung einzelner Szenen, die ganz bewusst unter verschiedenen theologischen Richtungen für die unterschiedlichen Erzählungen ausgewählt wurden. Die haben nichts mit dem lustigen Leben eines galiläischen Landstreichers zu tun, der biblisch radikaler war. Bei dem verwickelten Ineinander und gleichzeitigen Übereinstimmung zwischen Mt, Mk und Lk ging es, wenn vom Christus die Rede war, völlig logisch um zeitgemäße Weisheit. Die als Tora verstanden der wahre Christus im Sinn der Hebräer war.

In dem, der heute als historisch gilt, hätte kein aufgeklärter hellenistischer Jude der Zeit den wahren Grund, so die Wiederkunft Elia, Moses oder mehr als Salomo gesehen. Es erübrigt sich hier einzelne Aussagen aufzugreifen. Wo es um Christus, den wahren Sohn Gottes ging, der von seinen Jüngern missverstanden wurde. Da war Weisheit=Christus das Thema. Und wenn man in die Texte einsteigt wird noch klarer: Da ging es nicht darum, so einen Sozial- oder Religionsrebellen zum Christus und damit Spider-Man zu machen. Wo Jesus über das Reich Gottes, Basileia, damit Leben in Weisheit im gemeinsamen Sinn sprach, von den Gesetzeslehrern versucht, wie verurteilt wurde. Da ging es den Weisheitslehrern (Aposteln), die das aufgeklärt verstandene jüdische Heil (Jesus) verjüngten, nicht um eine Heilspredigerverherrlichung. Zeitgerechte Weisheit als Christus war das Thema.

Man kann darüber streiten, ob das Heil erfüllt war, die Vision hebräischer Philosophen jemals in Erfüllung gehen wird. Denn auch wenn in Versöhnung der Kulturen und Zeiten die Tora in zeitgemäßer Weisheit auf neue Beine gestellt war, anfängliche Kommunen im gemeinsamen Sinn in Sozialgemeinschaft lebten. Dann nach langem Ringen, u.a. Rückfall in den Mythos aufgrund christologischen Streites ein neujüdischer Volkskult entstand, der den Mysterienkult ablöste. Und der das Sozialverhalten der westlichen Welt auch bei denen prägte, die heute vom christlichen Glauben weit entfernt sind, sich aber u.a. für die Weltgemeinschaft einsetzen. Und die kosmologischen Kaiser im Sinn Salomos regieren wollten, aber selbst im Namen Christi auch heutige Tyrannen blieben. Wie auch sonst das Christentum oft das Gegenteil von Frieden im gemeinsamen Sinn bewirkte, die Welt von Demokratien Freier, Gleicher, die wie ein Weltameisenstaat im gemeinsamen Sinn nach Ordnung der Natur, damit in Weisheit zusammenwirken, noch weit entfernt ist. Unbestreitbar ist, wäre von theologischer Wissenschaft nachzuweisen, wie kein Handwerksbursche als Christus verherrlicht wurde. Wie Weisheit, die heute Recht, wie bestimmende Größe werden muss, als Wort Gottes die kulturelle Funktion, Bestimmung übernehmen sollten, die vormals Gottkaiser und mythisch-menschliche Gottheiten hatten.

3.2.          Das synoptische Problem: unterschiedliche Richtungen von Weisheit als Christus

Gerade die Verschiedenheit der Aussagen Jesus oder Begebenheiten, in denen die unterschiedliche Richtung der verschiedenen Weisheitslehrer (Apostel) zum Ausdruck kommt zeigt, wie es hier nicht um einen Hörfehler der Reden eines Heilsprediger oder dessen unterschiedliche Verherrlichung ging. Wie es heute unterstellt werden muss. Die Lösungsmodelle, die synoptischen Geschichten auf eine Reihe zu bringen, können aufgegeben werden. Hier, wie in den unzähligen anderen Texten, die bei historisch-wissenschaftlicher Betrachtung ebenso in die Problematik einzubeziehen wären, wurde die Heilsgeschichte der Weisheit als Christus in unterschiedlicher Gewichtung aus verschiedenen kulturellen Richtungen berichtet. 

Wenn Sie die Weisheit des christlichen Glaubens wissenschaftlich beweisen wollen, sollten Sie sich nicht allein auf die Probleme der Synoptiker beziehen. Die ja von Vordenkern der Kirche, denen es bekanntlich um Weisheit griechischer Lehre (Logos) ging, bewusst für eine volksgerechte Vermittlung ausgewählt wurden. Weil dort Christus als eine menschliche Gestalt vermittelt war. Doch an den weiteren biblischen Zeugnissen, nicht allein Johannes und Paulus, wie allen neu ausgegrabenen außerbiblischen christlichen Texten, selbst am Hirt des Hermas, Hermes wäre Weisheit als christliches Wesen noch deutlicher zu machen.

3.3.          Die Logienquelle entspringt dem Logos, ökologischer Weisheit, statt Mythos

Nichts spricht gegen die Rekonstruktion einer Logienquelle als Vorlage der synoptischen Geschichten. Es ist doch völlig logisch, wie in Logien verkündete Weisheit der Zeit die Grundlage der nun neutestamentlichen, nicht mehr im Nationalgesetz Beschnittener getroffenen Aussagen über die rechte Lebensweise waren. Doch nicht allein, weil sich alles, was in den rekonstruierten Logien über die Lebenslehren hinausgehend von im Sinn eines neuen Bundes von Bedeutung ist, im historischen Heil „Jesus“ hellenistischer Juden nachvollziehen lässt. Bei denen die Weisheit griechischer Naturlehre (Logos) nun universale Tora und damit auch Griechen geltender Christus war. Sämtliche Aussagen, wie Erfüllung der Tora als Salz der Erde waren weder die Anmaßung eines biblischen Besserwissers, noch wurde dies dem zur Verherrlichung in den Mund gelegt. Im Sinn der Hebräer sollte Weisheit das werden, als was sie in heutiger Zeitenwende mehr noch als in Antike gebraucht wird.

Nicht allein die wirtschaftliche oder technische Entwicklung einer zusammengewachsenen, gegenseitig abhängigen Welt-AG, bei der Affen als naturbeherrschenden Anthropozän nun als Homo „Sapiens“ gebraucht werden, machen Weisheit als Krone unumgänglich. Es ist die völlig veränderte Lebensweis, bei der auch die Gesundheit von Weisheit nach Ordnung der Natur abhängt. Während in der Tora ein naturgerechter Ackerbau geregelt war, aber meist selbst angebaut wurde. Da sind wir in weltweiter Arbeitsteilung darauf angewiesen, dass Landwirte und Lebensmittelindustrie Weisheit im gemeinsamen Sinn nach Ordnung der Natur, statt Kapitalgewinn heilig ist. Weil sonst auch der Arzt nicht mehr helfen kann. Und wo noch einfache Speisvorschriften natürlicher Weisheit gerecht wurden, ist nicht nur für das soziale Zusammenleben und die Zukunft, sondern auch Ernährung, körperliche Gesundheit zeitgerechte Weisheit statt gestrige Vorschriften als wahre Bestimmung gefragt.

Es erübrigt sich einzelne Aussagen aufzugreifen. Ob Vergeltungsverzicht, Schätze sammeln auf Erde, goldene Regel… Das alles ist Weisheit der Zeit, die zum menschlichen König, dessen Krone (Christus) werden sollten. Allein von „Logien“ zu sprechen macht klar, wie es dabei um Weisheitslehren, nicht um die Mitschnitte eines sich mit Schriftgelehrten und Pharisäern streitenden, diese zurechtweisenden Rabbi, dessen Verherrlichung aufgrund von Visionen ging. Auch die Unterschiede in den synoptischen Texten sind so völlig logisch zu erklären, keine Fehler beim Mitschreiben. Und wo bereits in den Logien das Kreuz angekündigt wurde. Da hat kein von einem Bademeister im Jordan zum Gottessohn gekürter Rabbi gewusst, dass er von einem seiner Freunde verraten, ans Kreuz genagelt wird. Es entsprach der Weisheit der Zeit, sie in menschlicher Gestalt im sich mit der Zeit entwickelnden Schäma volksgerecht zu vermitteln. Und welche Rolle die Weisheit bei der Täuferbewegung der Mandäer oder Nazaräner (von Erkenntnis) spielte, die so für Nazareth steht. Das wäre zu prüfen. Allein das Kreuz mit Taufrobe, das dieser in Gestalt des Johannes vermittelten Erkenntnis-, Weisheitslehre in Anlehnung an Zarathustras als Kultsymbol galt. Das spricht Bände.

Sie könnten nicht nur zeigen, wie es keinem der anfänglichen Denker, in keinem der unzähligen urchristlichen Texte, selbst bei den Synoptikern mit keiner Silbe nur um einen rebellischen jungen Mann oder Visionen seiner Freunde ging. Wie vielmehr zeitgerechte Weisheit, wie sie heute u.a. Weltklima-, Gesundheit- oder Friedensorganisationen vertreten, als eine auch das Sozialverhalten umfassende „Ökologie des Menschen“ nach Ordnung der Natur für ein gelindes Leben im Sinn unserer Gesellschaft ist auszudiskutieren wäre, als Wort Gottes zur Bestimmung, wahrer König werden sollte. Was hält Sie noch davon ab, nicht allein die Weisheit des Christentums zu bedenken. So die wissenschaftlichen Voraussetzungen zu schaffen, damit Weisheit im gemeinsamen Sinn aller Welt, die in neuer Zeitenwende Voraussetzung für Friede, wie unsere Zukunft ist, auch im Namen Allahs oder des Tao zur menschlichen Bestimmung, Motivation werden kann?

3.4.          Das Markusevangelium: erste Geschichte neuer Weisheit als lebendiger Christus

Das Markusevangelium scheint die älteste Jesus-, besser Christus-Geschichte. Da von Jesus im anfänglichen Text noch nicht die Rede war. Und Hieronymus erst in Latein vereinzelt auf  Josua (Jesus) Bezug nahm. Womit es nach heute gegebenem Wissen um die Josia-, als eine Kult-, Sozial- und Staatsreform im Prozess früher Aufklärung in persischer Exilszeit ging. Dies war der Exodus, bei dem sich Juden von Mythen-, Aberglauben an menschliche Gottheiten, Gottesbilder, Opfer-, Tempelkult verabschieden wollten. Und Weisheit nach Ordnung der Natur in einem alle Nationen und Religionen übergreifenden Sinn allen Seins der jüdische König, Christus sein, so ein Leben in Weisheit unsinnigen Opferkult ersetzen sollte.

Da wir wissen, wie für hellenistische Juden zeitgemäße Weisheit als neue Tora galt. Die so im Sinn der Hebräer der wahre Gottessohn, König, Gesalbte: Christus war. Da ist es klar, wie auch das Evangelium, das zur Grundlage für die anderen Synoptiker wurde, nicht von dem heute hier herausgelesenen guten Jungen mit zufälligem Namen Jesus handelt. Wie der vollmächtige Lehrer, der leidende, verurteilte und selbst von seinen Jüngern missverstandene Christus Weisheit als menschlicher Krone war. Wie sie zur Voraussetzung für unsere Zukunft geworden ist. Das wäre aufgeklärt verständlich zu machen.

Es erübrigt sich, auf einzelne Texte einzugehen. Vielmehr könnten sie an jedem Vers zeigen, wie es hier nicht um Visionen nach grausamem Tod eines Gurus, sondern Christus (Weisheit) als König, so die künftig gebraucht Bestimmung, Motivation von Welt-Demokraten ging.

Wenn das zentrale Kennzeichen der Präsentation des vollmächtigen Lehrens und Handelns die Verkündigung der Ankunft des Gottesreiches war. Dann könnten Sie für dieses Leben in Frieden und Weisheit, damit im gemeinsamen Sinn des ökologischen Ganzen, aller Welt die wissenschaftlichen Weichen stellen. Bereits das laute Nachdenken einer Hochschule wie Heidelberg könnte Wunder bewirken. Wunder, wie sie von dem in der Synagoge in Vollmacht, nicht wie Schriftgelehrte nach nationalen Buchstaben Lehrenden auch in Gleichnissen berichtet sind. Wenn der Kirill Putin „als Wunder Gottes“ bezeichnet. Dann treibt dem kein christlogisches Hirngespinst über einen Heilsprediger der Teufel aus, auf das er sich orthodox beruft. Es wäre die Aufgabe heutiger Wissenschaft die Frieden schaffende Weisheit im gemeinsamen Sinn aller Welt als Wort Gottes und so Christus zu bedenken

Wo angekündigt wurde, dass der Sohn des Menschen überliefert wird in der Menschen Hände und sie ihn töten werden, und nachdem er getötet worden ist, wird er nach drei Tagen auferstehen. Da ist es nicht um Visionen gegangen, durch die dann ein häretischer Handwerkerjunge zum Himmelskönig wurde. Da könnten Sie erneut für aufgeklärten Verstand (Auferstehung) sorgen: Wie es auch im Islam oder den Religionen des Ostens darum ging, jeweils zeitgemäße Weisheit im Sinn kosmischer Ordnung kulturgerecht zu verwirklichen. Und wie hier der von den Hebräern gewählte und hellenistischen Juden weitergeführte Weg mit Weisheit als wahrer menschlicher Herrscher, Herrlichkeit, König das künftige Kult-Modell für Demokratien freier, gleicher Menschen sein könnte.

Bei seiner Markus-Vorlesung stellte Professor Lampe damals zwei Stunden die umfassende Bildung des später Markus genannten, in Rom, damit in Nachbarschaft zu anderen stoischen Natur-, Weisheitslehrer schreibenden Verfassers vor. Ich erinnere mich noch an den Schirm, den ein Sklave hielt. Als der später auch poetisch gebildete Weisheitslehrer (Apostel), der dem Heil der Hebräer mit Weisheit ist wahrer Gesalbter, Christus folgte, in antiker Grundschule ausgebildet und später in dem zum Vorbild für heutige Hochschule gewordenen Bildungsmodell ausgebildet wurde. Als ich Professor Lampe dann in der Pause fragte, wie sein antiker Kollege auf die absurde Idee gekommen sei, in dem von ihm als historisch Gehaltenen den von den Hebräern erhofften Christus zu sehen. Da war die einzige Ausrede: „Die Ami haben ja auch einen Trottel zum Präsidenten gemacht“. Unter www.vernunftglaube.wordpress.com habe ich dann geschrieben, wie kein Trottel zum Christus gemacht wurde, sondern die kulturgerechte Ausdrucksweise der heilsnotwendige Weg war, um Weisheit als Christus Mensch werden zu lassen. Dass es aber nicht wundert, sondern auf das Konto heutiger Hochschul-Hypothese geht, dass evangelikale Amerikaner mit Trump einen gegen alle Weisheit handelnden Tyrannen gewählt hätten. 

Wie das Haus, das zum Bethaus für alle Völker werden sollte, so erneut zur „Räuberhöhle“ wurde, ist daher offensichtlich. Sind daher erneut die Schriftgelehrten mitschuldig, wenn Orthodoxe in Putin das Heil, Wunder Gottes sehen? Weil der Russland gegen den in den Augen Krills in unchristliche Beliebigkeit abgefallenen, dekadenten Westen verteidigen würde. Und gleichzeitig evangelikale Amerikaner erneut einen nationalistischen Tyrannen wählen. Dieser böse Geist ist nicht durch einen Exorzismus betreibenden Guru, sondern nur durch die Weisheit der Hochschulwissenschaft auszutreiben. Die hat heute die Deutungshoheit über den historischen Jesus, damit den Grund christlichen Glaubens.

Wenn sich deutsche Politiker, auch wenn sie im ökologischen Sinn aller Welt wirtschaften wollen und sich darauf auch im gemeinsamen Kult einschwören müssten, diesem den Eid verweigern, ist etwas faul. Wessen Faulheit ist es zu verdanken, dass aufgeklärte Menschen, die ein Leben in Frieden und ökologisch gerechter Weisheit anstreben, sich als Atheisten zusammenschließen. Weil sie so einen Gottesstaat verhindern wollen. Auch weil der im Islam nach teils sinnlos gewordenen Buchstaben nationaler Tradition angestrebt, so abgewehrt, statt als ein Leben in zeitgerechter Weisheit verstand wird, ist Aufklärung gefragt. Warum muss das Gottesreich oder gelobte Land, Leben in Frieden und ökologischer Weisheit weiter warten? Herrscht der Missverstand der Jünger weiter?

Auch die Schweigegebote hinsichtlich der Austreibung von Dämonen waren mit Sicherheit keine Verherrlichungsrede oder sollten dazu dienen, die Exorzismen eines Gurus geheim zu halten. Wo es von Anfang bis zum Ende um eine Christologie ging, dies von Ihnen als Rahmen gezeigt wird. Da können Sie doch mehr als deutlich machen, wie dies keine Hirngespinste von Sektenanhängern, sondern im Sinn der Hebräer ökologische Weisheit als Gesalbter „Christus“ von Anfang bis Ende das Thema war.

3.4.1 Ehe und Familie, wie Familie Dei nach schöpferischer Ordnung: Weisheit

Nachdem Professor Matthias Becker die neutestamentlichen Aussagen über Ehe und Familie, dem Geschlechterverhältnis, familiären Rollenbildern, Kinder- und Familienfürsorge mit Blick auf das jüdische Erbe, wie die römisch-griechische Kultur, damit die Weisheit der Zeit dargestellt hatte. Da ging er auf die kanonischen Evangelien, u.a. Markus ein. Dabei betonte er, wie es bei der literarischen Darstellung von Eltern und Kindern, dem Kontrast zwischen biologischer Herkunftsfamilie und Familia Dei als Aussagen Jesus nicht um den „historischen“ Jesus ging. Eigentlich ist so alles gesagt. Da braucht auf die einzelnen Aussagen, auch über die Familie Jesus (die damit nichts mit der des heute Unterstellten zu tun hat) nicht eingegangen zu werden.

Und wie die Heilung der Tochter des Jairus, der blutflüssigen Frau, einer Syro-Phönizierin oder des von Dämonen besessenen Sohnes keine Verherrlichungsrede für einen jüdischen Rabbi waren, ist auch klar. Wie von Professor Becker beiläufig erwähnt, wären auch bei der Tochter des Synagogenvorstehers dämonische Kultbilder zu beleuchten, von denen damals auch beim besessenen Sohn geheilt wurde.

Da es nicht um den „historischen Jesus“ ging, war die geheilte Schwiegermutter des Petrus auch nicht die Schwiegermutter des heute unterstellten Fischers, der seinen Freund zu etwas machte, was der nicht war und wollte. Vielmehr macht auch die Unterscheidung zwischen Herkunftsfamilie und Familia Dei mehr als deutlich, wie das biblisch beschriebene Christus-Wesen Weisheit im Sinn allen Seins war. Die über die leibliche, wie kultureller Herkunft gestellt wurde. Auch wo das Leben nach dem Wille Gottes, damit in zeitgemäßer Weisheit maßgebend für Bruder, Schwester, Mutter Jesus war. Da ging es nicht darum, einen rebellischen Rabbi in den Himmel zu heben.

Wäre bei der Frage nach Ehe- und Familie nach dem Neue Testament daher nicht zu fragen, welche Lebensbeziehung entspricht nach zeitgemäßer Weisheit der Ordnung der Natur? Was ist auch für Glück und Wohl der Gesellschaft, wie der Familien, Eltern, Kindern, Großeltern geboten, solange die Natur Mann und Frau, die Kinder erziehen müssen, nicht nur biologisch, sondern auch sozial unterschiedlich begabt? Welche Lebensbeziehung wäre mit Blick auf die kaum mehr zu leistenden Familiären Ausgaben des Staates, u.a. für Alleinerziehende weise, ein Segen für alle Beteiligte, die gesamte Gesellschaft?

Doch was macht es für einen Sinn zu sagen, dass es nicht um den historischen Jesus ging. Dann aber die Studenten im Glauben an einen Handwerkerjungen zu lassen, der u.a. von einem seiner Brüder erst für verrückt erklärt, dann als Christus gesehen wurde? Und was soll es dann, die biblischen Aussagen zur Richtschnur machen zu wollen, dafür einen ehescheuen und kinderlosen Landstreicher aufzugreifen, der es angeblich mit einer Anhängerin trieb, nachdem sie kostbares Salböl an ihn verschwende? (Maria Magdalena: heidnische Kirche eines New Age, die in hellenistischer Weisheit als Christus das jüdische Heil erkannte?)

Es erübrigt sich die Aussagen Jesus zu Ehe zu Familie auch mit Blick auf Herkunftsfamilie vs. Familia Dei weiter aufzugreifen. Wenn es nicht um die Familie des heute Unterstellten oder dessen Freunde ging und hier auch keine Visionen nach grausamem Tod eines Gurus den Ton angegeben haben können. Da wäre die Weisheit im gemeinsamen Sinn als die für unsere Zukunft notwendige Welt-Familie zu bedenken, statt nur auf die Bibel zu verweisen wollen.

Auch wie der von Moses aufgrund der Herzenshärte erlaubte Scheidungsbrief nicht Weisheit nach Ordnung der Natur entspricht, sondern Männer und Frauen ihre leibliche Familie verlassen und sich trauen sollten, eine auf Leben angelegte gleichberechtigte Partnerschaft einzugehen, gehört zur „Ökologie des Menschen“. Doch dies alles wäre zeitgemäß auszudiskutieren. Die Berufung auf nationale Traditionstexte bewirkt selbst dort, wo dies heutiger Weisheit, Ordnung der Natur, gemeinsamen Sinn entspricht, das Gegenteil.

 

 

3.4.2. Markus der Dolmetscher philosophischer Vereinsvorsteher: Petrus

Wenn Markus im Petrusbrief als dessen Dolmetscher genannt wird, der aus der römischen Diasporaexistenz grüßt, ist das verständlich. Hier schein ein römischer Weisheitslehrer (Apostel) Verjünger des jüdischen Heils mit Weisheit an Stelle menschlicher Gottessöhne, so auch Kaiser als wahrer Gesalbter (Christus) geschrieben zu haben. Der die Geografie in Palästina, wie die Sitten in Jerusalem nicht genau kannte. Der sich aber mit den Problemen des schriftgelehrten, sich in Berufung auf nationale Größen und Texte konservativ von der Welt abgrenzenden Judentums auseinandersetzte. Ist Markus gar auf Markion, die Kirche des Markionismus zurückzuführen? Die einen ersten Kanon mit Paulustexten, wie auch einem Evangelium herausgab, das bisher mit Lukas verglichen wird. Das jedoch die jüdische Tradition, wie die menschliche Wesentlichkeit von Christus doketistisch verwarf und sicher ganz anders aussah? War so ein Evangelium die Vorlage, das nun von einem Weisheitslehrer verfasst wurde, der sich im dann allegorisch-aufgeklärten Verstand hellenistischer Juden, wie sie in Paulus zum Ausdruck kommt, deren Heil: Weisheit=Christus anschloss. Und für den die menschliche Gestalt als neuer Moses oder Salomo auch in Auseinandersetzung mit den Schriftgelehrten wesentlich war. Auch der Hinweis von Papias von Hierapolis auf einen Markus als Dolmetscher des Petrus lässt sich so verstehen. Das hat jedoch nichts mit dem Dolmetscher des Fischerfreundes eines heilspredigenden Handwerkerjungen zu tun. 

Selbstverständlich hat der Verfasser, der dem Kaiserevangelium die frohe Botschaft von Christus entgegenstellte, weder wie Johannes vom Logos oder wie Paulus von Weisheit als Christus geschrieben. Davon war auch in den Moses-Texten oder im Name Salomo, die internationale, alle Wissenschaften der Zeit umfassender Weisheit nach Ordnung der Natur als Königsideal ausmalen, nichts zu lesen. Wenn der römische Hauptmann die menschliche Gestalt Christus am Kreuz als wahren Gottessohn, jüdischen König sah. Da ging es nicht um einen wegen Rebellion nach großem Prozess an alttestamentlicher Kultstätte hingerichteten Handwerkerjungen, der sein Blut als Erlösung für die Welt hingab. Ohne die bekannte Gestalt im Sinn alter Wesentlichkeiten hätte es das Christentum, die Orientierung, Prägung der wesentlichen Welt durch das Wort Gottes nicht gegeben. Und nur in der Erkenntnis, wie es dabei um zeitgemäße Weisheit ging, kann diese künftig zur menschlichen Krone, Bestimmung, Motivation werden.

3.5.          Das Matthäusevangelium belegt schöpferisches Wort, Weisheit als Chistus

Nicht nur weil Sie ein anerkannter Matthäus-Expertes sind, sondern sich hier hervorragend die Erfüllung erhofften Heils der Hebräer, damit der historisch Jesus zeigen lässt, sollten Sie dieses wählen. Ein Kommentar der hinterfragt, ob es nicht um die zu unterstellende Verherrlichung eines hingerichteten Heilspredigers ging, sondern ob der gestorbene Davidsohn nun in griechischer Sinn-/Natur-/Weisheitslehre auf universale Weise wieder lebendig war. Das könnte Wunder bewirken. Sie könnten so eine neue Richtung der Forschung einleiten. Die dazu führt, die offenbarende und für das universale Recht maßgebende transzendente Wesentlichkeit in heutiger Weisheit zu erkennen.

In wissenschaftlicher Weisheit könnten Sie dazu den griechischen Text aufgreifen. Auch wenn dort bei den großen Redekompositionen kein „Jesus“ spricht. Im heutigen Wissen über das Alte Testament können Sie zeigen, dass der Verfasser als dessen Jünger, besser Verjünger des jüdischen Heils vom historischen Jesus spricht, diesen zur Sprache bringt.

Denn wie Bergpredigt, Aussendungs-, Gleichnis- oder eschatologische Rede weder die Worte eines großmäuligen Rabbis waren oder der Vision seiner Groupies nach grausamem Tod entsprungen sind, sondern hier der Davidsohn (damit internationale Weisheit nach Ordnung der Natur) auferstanden war. Das lässt sich bei Matthäus besonders gut zeigen.

Da wir heute wissen, wie das gelobte Land, Gottes- oder Himmelsreich auf Erden ein Kult-Konzept als Welt-Ameisenstaat war. Bei dem alle konstruktiv in Frieden im gemeinsamen Sinn zusammenarbeiten. Weil im Sinn der Schöpfung begründete Weisheit frei von Aberglauben, Gottesbildern an Stelle von Menschen der wahre Gesalbte (Christus) sein sollte. Da wissen Sie, wer zur Sprache gebracht wurde, zur Umkehr aufrief, welches nahe Himmelreich erwartet wurde und wer durch die Ältesten Jerusalems, Hohepriester und Schriftgelehrten viel leiden musste, getötet wurde und am dritten Tag auferweckt wurde.

Im Prolog hat der Verfasser als Jude doch mehr als deutlich gemacht, dass es ihm nicht um einen Zimmermannsjungen, sondern den Messias Davids und Gottessohn ging. Und da Sie wissen, wie nicht nur die alten Gottessöhne Vegetation und Weisheit repräsentierten, sondern internationale, alle Wissenschaften der Zeit umfassende Weisheit der Davidsohn (Christus) und so wahrer jüdische König im bestimmenden Verstand der Menschen sein sollte. Da können Sie deutlich machen, wie die neue Phase der Heilsgeschichte nicht die heute unterstellte Trauervision von Sektenanhängern, sondern im Sinn allen Seins, unter schöpferischer Führung die Erfüllung prophetischer Ankündigung weitergeführt wurde.

Denn wie kein Jungzimmermann nach Urlaub in Ägypten und Nazareth an die Stätte seines Wirkens zurückkehrte, sondern die Weisheit Ägyptens (sozial-staatstragende Maat nach Naturprinzipien), ebenso in der Erkenntnis persischer Philosophie den Propheten zugrunde lag, wissen Sie. Der alttestamentliche Hintergrund, die Vorstellung als Davidsohn und der Stammbaum sagen alles. Oder müssen wir die Geschichte Israels, wie Sie Professor Oeming vorstellte umschreiben. Ging es dort gar nicht um ein Leben in Weisheit als Krone, damit an Stelle von Opfern für Gottesbilder, mythischer Gottheiten und menschlicher Herrscher Weisheit als wahren Gesalbten, sondern einen handauflegenden Handwerker?

Und da Sie sich nicht wie mache Ihrer Kollegen unterstellen wollen, dass die dem Fremdgehen einer jungen Frau folgende Steinigung verhindert werden sollte, daher Josef die Geburt eines Bangerts dem Heiligen Geist unterschob. Oder nur ein Guru vergleichbar der sich so auf kosmische Autorität berufenden Könige als jungfräulich Geboren ausgegeben wurde. Da können Sie von Weisheit ausgehend, die den Sinn allen Seins offenbart, wie darin bezeugt ist (weil Weisheit ohne gemeinsamen Sinn allen Lebens nicht zu machen ist) zeigen, wer bei Josef (dem Judentum) als wahrer Gesalbter, König aufwuchs. Wie diese im ewigen Sinn allen Seins bezeugte Weisheit, die als Christus Emmanuel (nicht Jesus) heißen sollte, menschlich, zeitgemäß kulturgerecht ausgerückt werden muss, um bestimmend, von Sünden befreiend rettend zu werden. Das ist kein Geheimnis. Oder waren das auch im Alten Testament nur Visionen nach dem Tod eines häretischen Heilspredigers?

In dem Sie deutlich machen, wie es zeitgemäße universale, heute in Ökologie begründete Weisheit nach aufgeklärt verstandenem des Alten Testamentes in Galiläa unterwegs war, in Synagogen gelehrt wurde, kulturelle Krankheiten heilten, insbesondere Schriftgelehrte vom Teufel befreite und so den Verstand im Hause Israel heilte. Da kann Weisheit auch heute von Aussatz reinigen, Dämonen austreiben und selbst den totgesagten Gott der Väter in wissenschaftlicher Weisheit als gemeinsamen Sinn Menschen zum Leben erwecken.

Im Vergleich der Evangelien, der unterschiedlichen theologischen Ausrichtung, die bei Matthäus vordergründig auf Israel zielt, dann auch universal ausgerichtet ist, können Sie ebenso wie in allen Geschichten mehr als deutlich machen: Dort wurden kein handauflegender Exorzist in den Himmel gehoben, ging es nicht um Christus-Visionen von dessen Anhängern. Wie es nach heutiger Hypothese zu unterstellen wäre, aber angesichts der Texte unmöglich ist. Wo die Differenzierung zwischen Volksmenge und Jüngern, die Sie an der unterschiedlichen Sicht, Richtung der Verfasser begründen, bis in die Familie reicht. Da haben Sie selbst deutlich gemacht, wie es nicht um die Brüder und Schwestern eines Gurus ging. Wo für das unterschiedliche Verständnis der verschiedenen Völker, Richtungen in Gleichnissen geredet werden, gar die Identität geheim gehalten werden musste. Da waren keine Christus-Visionen von 12 Freunden des heute historisch Unterstellten das Thema. Denn dass es um den neuen David-, so wahren Gottessohn ging, wird an jeder Stelle mehr als deutlich. Und wie das Recht für aufgeklärte Juden nun in griechischer Sinn-/Naturlehre (Logos) begründet, die neue Tora und damit die auch den griechischen Philosophen geltende Weisheit im jüdischen Sinn der wahre Gesalbte „Christus“ war. Das ist offensichtlich.

Und wie daher die Kritik an den Schriftgelehrten nicht von einem Handwerkersohn ausging, sondern in der Weisheit der Zeit begründet war, die über den Gesetzesbuchstaben nationaler Tradition hinausging, dessen Grund war. Und sich so aufgeklärte hellenistische Juden (auch das mit unterschiedlicher Gewichtung) mit den Schriftgelehrten und Pharisäern auseinandersetzten, die nicht nur im Sabbat oder Händewaschen sinnlos gewordene Menschengebote überzeichneten. Das können Sie offensichtlich machen.

Wie das hörende Herz, damit dem rechten Verstand von Weisheit als menschliche Bestimmung über rechte und böse Gedanken, Mord, Unzucht, Ehebruch und Diebstahlt entscheidet, nicht sinnlos gewordenen Reden oder Riten, könnten Sie klar machen. Und wo heute selbst Neurologen klar machen, wie der Mensch nicht willensfrei ist, sondern evolutionär und kulturelle tief eingefleischten Trieben, Affekten, Vorstellungen, Herrlichkeiten folgt. Da erscheint es umso wichtiger, dass Weisheit im Kult selbst bei Priestern eingefleischt wird. Die die sich gegen die gepredigte Weisheit an Schutzbefohlenen vergehen. Ähnlich auch sonst die Menschen nicht die als sinnvoll gesehene Weisheit leben. Sie wie der einst sinnvolle Hunger auf Süß und Fett, sich nun auch durch neue Herrlichkeiten in die Irre führen lassen. Daher Weisheit den Trieben, menschlichen Affekten, wie Ersatzherrlichkeiten entgegenzustellen, als intrinsische Motivation einzufleischen ist.

Und wie kein junger Mann, sondern der Messias, damit Weisheit als menschliche Krone leiden und auferstehen musste, steht geschrieben. Womit „der Jesus des Matthäus“, sowenig wie der unterschiedliche „Jesus des Markus“, noch weniger der der Logos des Johannes oder die Weisheit=Christus des Paulus ein wegen Häresie gehängter Heilsprediger war, der seine Groupies aufforderte ihm zu folgen. Das ist auch klar.

Es liegt bei Ihnen zu zeigen, wie keine der großen Reden ein großmäuliger Rabbi gehalten hat, der auf dem Esel in Jerusalem einritt, um Jesaja zu erfüllen, noch dies der Vision seiner Anhänger entsprang. Wie hier der neue Sohn Davids einzog, ein Heil „Hosanna“ im Sinn der Hebräer das Thema war. Das heute mehr denn je gebracht wird.

Und so können Sie auch die Gleichnisse lesen. Auch bei den ungleichen Söhnen, den bösen Winzern, dem königlichen Mahl, wie den Streitgesprächen mit den Schriftgelehrten Jerusalems oder der Sohnschaft als Messias können Sie zeigen: Zeitgemäße Weisheit nach griechischer Sinn/Naturlehre als Tora und so Christus war das Thema. Und da die im Prozess der Zeit in Diskussion stand, seit den Makkabäerkriegen von Jerusalemer Obrigkeit, wie nach Tempelzerstörung auch von der Laienbewegung der Pharisäer verurteilt wurde.  Gleichwohl die Tora nicht allein im Sabbatgebot sinnlos geworden war. Da können Sie den Prozess der Zeit, die Passion und Auferstehung Jesus historisch erklären. Ebenso wären Seewandel, das Bekenntnis des Petrus, die Verklärung der Jünger und noch mehr das Bekenntnis des Hauptmanns oder das Zerreisen des Vorhangs des Tempels, aber auch die Verspottung des Gekreuzigten von Weisheit=Christus aus zu verstehen.

Wen die verschiedenen Weisheitslehrer sagen ließen, dass er die Macht über Himmel und Erde hat. Das war eine in früher Ökologie, wie im evolutionären Fluss allen Lebens begründete Weisheit. Deren Macht wir heute kennen. Die wir uns einverleiben, sie zu unserer Motivation, Krone machen müssen, um Zukunft zu haben. Und wie die nicht nur zu den Kinder Israels gesendet, sondern nun als Christus auch Griechen und Römern galt. Das ist auch klar. Indem Sie zeigen, wie Matthäus auch vier nicht-jüdische Frauen in den Stammbaum Jesus einfügt. Da können Sie deutlich machen, dass es dabei nicht um ein Märchen von einem jüdischen Rabbi oder dessen Verherrlichung, sondern die Weisheit als wahren König ging.  Der heute mehr denn je für alle Völker als bestimmende Motivation gebraucht wird. Egal in welchen Namen sich die Kulturen bisher begründeten und so weiter begründen müssen. Denn auch in den Erfüllungszitaten, dem Leben nach Wille Gottes geht es um ein Leben in Weisheit im Sinn des ökologischen Ganzen, wie es heute die Voraussetzung für Zukunft geworden ist. Was scheinbar damals, wie heute zu vielfältigen Missverständnissen führte. Die der Matthäusverfasser ausräumen wollte.

So wenig wie in den Aussagen über Ehe und Familie ging es auch bei der Aufforderung des Zöllnern Matthäus zur Nachfolge um den heute Unterstellten. Dass aber auch ein jüdischer Steuereinnehmer als Juden-Christ im Dienst der Römer (damit zwischen den kulturellen Grenzen) mit zum Zwölferkreis gehörte, erscheint logisch. Doch an diesem hellenistischen, so christusgläubigen Juden, der den neuen Davidsohn beschreibt. Da könnten Sie Weisheit als christliches Wesen besonders gut begründen.

3.6.          Das lukanische Doppelwerk machte Weisheit als Christus zur Mission

3.6.1.     Die Heils- (so Jesus) Geschichte vom jüdischen Christus für alle Welt

Da Lukasevangelium, wie Apostelgeschichte bewusst als Fortsetzung der jüdischen Heilsgeschichte konzipiert sind, können Sie nach heutigen Wissen um das Alten Testamentes auch hier zeigen: Da wurde nach allegorisch-aufgeklärtem Verstand hebräischer Tradition, wie wir es vom hellenistischen Judentum kennen, das Kultur-Konzept hebräischer Propheten zur Mission. Ein Heilskonzept, wie es in früher Aufklärung als Josia (Jesus), so Kult-, Sozial-, damit Staatsreform angestrebt wurde. Auch wenn Professor Oeming dabei von einer Art „Anarchie ohne Sesselfurzer und Schmarotzer“ sprach. Die Idee hebräischer Philosophen war ein Weltameisenstaat, bei dem alle aus eigener Motivation in einem Sinn zusammenwirken. Weil Weisheit im gemeinsamen Sinn aller Schöpfung (Wort Gottes) an Stelle von Aberglauben, Opfer für menschliche Herrscher als Gottheiten und Mysterien treten, so die Bestimmung freier, gleicher Demokraten sein sollte. Wie es mit Blick auf sämtliche Weltkrisen und Kriege künftig gebracht wird. Auch wenn wir ewig auf der „Reise nach Jerusalem“ bleiben. So zwar die Göttermysterien und das Gottkaisertum zurückgedrängt wurden, sich aber die Hoffnung der alten Visionäre auf den ohne menschliche Gottheiten und Mysterien in gemeinsinniger, ökologischer Weisheit als Gesalbten (Christus) lebend Menschen nicht erfüllte. Hier ging es nicht um eine „Glaubenserzählung“, Heilsgeschwafel von einem rebellischen Heilspredigers oder zur Manipulation der Masse. Wie es heute unterstellt wird, bedeutungslos wurde, an der Hochschule nichts verloren hätte.

Mit Blick auf das, was wir über ökologische Weisheit als Recht/Wort Gottes, so wahrer Gesalbter „Christus“, damit als jüdischer König gottesbildfreie Bestimmung eigenen Verstandes in Volksgemeinschaft wissen. Da können Sie im gleichzeitigen Wissen um das Geschehen der Zeitenwende…

…die lukanische Heils- und Missionsgeschichte als eine historische Tatsache begründen. Sie so vom Eindruck eines frei erfundenen Glaubensmärchens, Geschwätz wegen eines gutherzigen Gurus, dem damit nur ein Heiligenschein aufgesetzt wurde, befreien.

…zeigen, warum die die Hoffnung dieses Weisheitslehrers (Apostels), der sich dem jüdischen Heil (Jesus) mit Weisheit im Sinn der Natur als Recht und wahre menschliche Krone (Christus) anschloss und sie erfüllt sah. Und dies nicht nur hinsichtlich der Ereignisse der Zeit, sondern auch der jüdischen Vorgeschichte berechtigt war.

…deutlich machen, warum die in Lukas beschriebene und erhoffte Heil genau das ist, was heute gebraucht wird, weitergeführt werden kann. Damit Weisheit, die nach heutigem Wissensstand als Voraussetzung für unsere Zukunft u.a. in Sachen Klima, Gesundheit, internationale Zusammenarbeit, Weltfriede nur gepredigt wird, zur bestimmenden Motivation von künftigen Welt-Demokraten werden kann: Bei Menschen, die den Kult als überholt sehen, denen aber Weisheit am Herzen liegt, wie aufgeklärten Traditionalisten.

Schon an Quellenverarbeitung und Prolog können Sie das bewusste Vorgehen dieses Denkers zeigen. Und wie es dem dabei nicht darum gegangen sein kann, einen Heilsprediger als im heilen Geist, damit im schöpferischen Sinn oder in den Himmel gefahren hinzustellen. Sondern wie hier das jüdische Heil mit frühökologischer Weisheit als menschliche Krone (Christus) im jüdischen Stammbaum begründet, nicht einfach in Zeitgeschichte übertragen wurde. Wie dies vielmehr eine real begründete, heute heilsnotwendige Hoffnung war.

Er hat nach seinem Prolog die Ereignisse, die sich damals echt „erfüllt“ hatten, keine Glaubensrede nach Visionen von Groupies nach grausamem Tod ihres Gurus verfasst.

Er hat die Überlieferungen der „Diener des Wortes“, damit von Weisheit im Sinn der Schöpfung, allen Lebens als Recht und wahren König des Verstandes weitergeführt.

Er hat damit auch die Zuverlässigkeit dessen erkennen lassen, in was die „Gottesliebhaber“ bisher unterrichtet wurden und sie deren Bedeutung in neuer Zeit erkennen lassen.

Ersparen Sie mir allein am Prolog, wie an allen weiteren Texten, die Sie von einem jungen Juden ausgehend logischerweise nicht mehr für einen historischen Bericht, sondern eine Glaubensrede halten, zu zeigen: Dabei kann es nicht um den heute Unterstellten als Recht, damit Christus, so Heil im Sinn der Hebräer (Jesus) gegangen sein kann. Hier ging es um das Wort, Weisheit im Sinn aller Welt, des ökologischen Ganzen als Gesalbten „Christus“. Wie sie den Hebräern als Heil „Jesus“ galt, heute zur gemeinsamen Bestimmung werden muss und aufgeklärt werden kann.

Auch ohne, dass Sie im historischen Geschehen deutlich machen, wie Lukas das wieder lebendig gewordene jüdische Heil (Jesus Christus) in Johannes begründet. Und so auf die jüdische Täuferbewegung der Mandäer als Vorboten oder Bestätiger des neuen Gottessohnes, Christus eingehen. An der gleichgestalteten Ankündigung von Geburt Johannes, wie Jesus oder dem Lobgesang des Tempelpriesters Zacharias wie dem Magnifikat Marias können Sie deutlich machen: Dabei ging es nicht um eine Glaubensrede über die Geburt des heute als historisch Geltenden und seine Mutter. Da Sie die heute die jüdische Heilsgeschichte kennen, wissen, wie der Davidsohn internationale, interdisziplinär im Wissen der Zeit begründete Weisheit nach Ordnung, im Sinn der Natur war. Daher können Sie auch die Steigerung von Johannes zu dem Heil (Jesus) begründen. Um das es dem Lukas genannten hellenistischen Weisheitslehrer (Apostel) in seiner poetischen Geschichte ging.

Auch wie es dem Verfasser wichtig war, die alte Heilsgeschichte nicht zu verlassen, vielmehr zu bestätigen, sie als erfüllt aufzuzeigen und er so auch im poetischen Stil an die gewohnten Bilder, Geschichten anknüpfte. Und wie dies auch heute die Voraussetzung ist, damit die als Voraussetzung für Zukunft gewollte, gepredigte Weisheit bestimmend werden kann. Dies könnte aufgeklärt zum mehr als aktuellen, heilsnotwendigen theologischen Thema werden, wäre heute Kulturgeschichtlich, wie psychologisch, gar neurologisch zu begründen.

Denn wo die Augen „das Heil gesehen hatten, das im Sinn der Geschichte, aller Welt erwachsen ist, offenbar war. Da können Sie in aufgeklärter Weise zeigen, wie dies kein Glaubensgeschwätz war. Wie nun in früher Ökologie (Logos), damit in Weisheit nach zeitgemäßem Wissen das Recht, so an Stelle menschlicher Herrscher und mythischer Herrlichkeiten im Sinn der Hebräer als wahrer Gesalbter für Lukas eine Bestimmung gegeben war. Die künftig mehr denn je gebraucht wird.

Wie kein junger Jude als jungfräulich geboren ausgeben wurde, sondern die bei Platon oder Buddha nachzuvollziehende Bezeugung im Sinn des kreativen kosmischen Ganzen, auf die sich die Pharaonen, dann Alexander und spätere König nur beriefen, dort jedoch Realität war, wo Weisheit im Sinn des Ganzen zum wahren Gesalbten (Christus, so König des Verstandes) werden sollte. Das ist logisch.  Aber um Himmels Willen, befreien Sie davon, dies als Glaubensmärchen verstehen zu wollen, um einen Guru in den Himmel zu heben. Denn wie es u.a. beim im heilen schöpferischen Geist bezeugten, so auch in anderen frühen Texten nicht um die Geschichte oder Soziallehre eines Rabbis aus Galiläa ging, Das wird doch in allen Vorlesungen mehr als deutlich.

Vom Heil der Weisheit als menschliche Krone (Christus) aus können Sie die vorgestellten Thesen von Hans Konzelmann über die Zeit der Erweckung des Täufers, die mittlere Heilszeit und dann die der Mission im realen Zeitgeschehen begründen. Bei dem eine Ökologie des Menschen, die heute zur Voraussetzung für Gesundheit, Glück, wie gemeinsame Zukunft geworden ist, im jüdischen Heil (Jesus) zum Recht, wie als Gesalbter (Christus) bestimmenden menschlichen Motivation werden sollte, heute aufgeklärt werden könnte. Denn hellenistischen Juden oder Weisheitslehrern (Aposteln), die sich in deren allegorisch aufgeklärten Verstand der jüdischen Tradition, dem Weisheits-Königtum anschlossen, unterstellen zu wollen, sie hätten nicht nur wie Matthäus in einen häretischen Heilsprediger den Grund Moses gesehen. Sondern wie Lukas in umfassender Weise das Heil der Hebräer als erfüllt beschrieben. Und so wäre es in der ganzen Theologie des Neuen Testamentes, wie der bei Lukas in zahlreichen Gleichnissen, Geschichten und im jüdischen Stammbaum begründeten Heilshoffnung um einen rebellischen Rabbi, so den heute Unterstellten gegangen. Dafür hätten die das Heil der Hebräer verjüngenden hellenistischen Weisheitslehrer so viel Rauschmittel gebraucht, dass sie daran noch vor Beendigung ihrer von Christus (so von Weisheit als Krone) handelnden Heilsgeschichten gestorben wären.

Es erübrigt sich, die weiter vorgestellten Texte, wie das Gleichnis vom verlorenen Sohn aufzugreifen oder zu überlegen, ob so das Heil präsent, Naherwartung oder eine eschatologische Zukunftshoffnung war. An all diesen Texten können Sie aber nicht nur nachweisen, wie es nicht nur um eine Glaubensrede aufgrund eines hingerichteten Heilspredigers, sondern um einen Geisteswandel ging. Bei dem die den Philosophen der Zeit geltende Weisheit nach antiker Ökologie im Heil der Hebräer (Jesus) zum wahren Gesalbten (Christus) und so statt Aberglauben und menschliche Herrscher zu einer Bestimmung, Motivation werden sollte, die Voraussetzung für unsere Zukunft geworden ist.

Dabei wäre in jedem Satz zu zeigen, wie dabei weder ein besonders bibelschlauer Handwerker nach der Arbeit in der Werkstatt seines Vaters große Reden schwang. Noch dass der Grund Moses, wahrer Tempel, neue Tora, so Christus als Basileia und damit Grund alter Heilshoffnung Visionen nach dessen Tod entsprungen wäre. Wenn Sie nicht weiter davon ausgehen, dass ein ehemaliger Pharisäer als Schnellsegler die Menschen rund ums Mittelmeer im Eiltempo zur Sekte eines galiläischen Gurus bekehrte. Da können Sie auch an der Apostelgeschichte deutlich zu machen: Hier ist in einfachen Bildern Zeitgeschehen, so auch die Auseinandersetzung der verschiedenen frühchristlichen Lehren in frühchristlicher Mission bebildert.

3.6.2.     Apg: Mission ökologischer/ökumenischer Weisheit als Christus (Königsherrscht: Basileia) war historisches, wäre heutiges Heil: Jesus 

So hatte ich vor der Vorlesung an die Tafel geschrieben. Auch wenn Sie damit das aus dem Judentum kommende, von konservativen Juden verworfene, dann zu den Heiden gekommene Heil, damit den historisch Jesus realgeschichtlich hätten belegen, wie auch die heutige Heilsbedeutung hätten klar machen können. Die Tafelanschrieb blieb bei Ihrer Darstellung der Apostelgeschichte unbeachtet. Doch mit jedem Satz machten Sie erneut deutlich, wie die Texte allegorisch, so bildhaft als Tatsache einer Heilsgeschichte zu lesen sind, die aufgeklärt weiterzuführen wäre.

Am gezeigten Tatsachbestand, dass die Apostelgeschichte kein Geschichtswerk nach Maßstab moderner Geschichtswissenschaft zu lesen ist, muss ihre Tatsache nicht aufgegeben werden. Dies ruft zum bildhaften Verstand einer Heilsgeschichte und deren Mission auf. Bei der in nun griechischer Sinn-/Naturlehre begründete Weisheit nicht nur universale neue Tora, sondern auch als wahrer Gesalbter „Christus“ von Juden Jerusalems abgelehnt, zur Mission bei Heiden wurde. Eine Mission, die nichts mit der Überredung der Menschen zur Gottheit eines Heilspredigers durch einen schnellsegelnden Pharisäer auf Markplätzen zu tun. Wie es heute unterstellt werden muss. Vielmehr beschreibt die Apostelgeschichte das sich ausbreitende Verständnis von Weisheit als Christus im jüdischen Sinn in den Weisheitszentren, wie die damit verbundenen Auseinandersetzungen der Zeit.

Natürlich stammen die Reden vom Lukas-Verfasser, sind keine Mitschnitte eines missionsreisenden Überredungskünstlers. Der nach heutiger Hypothese einen Wanderprediger, dessen Sekte er verfolgt hatte, zum universalen Weltgesetz gemacht haben müsste. Es war eine Mission, bei der es im vom Saulus (Pharisäer, Gesetzeseiferer) zum Paulus gewandelten hellenistischen Judentum um nun zeitgemäße Weisheit statt Buchstaben der Beschnittenen-Tradition als wahre Tora ging. Und die war so logischerweise im jüdischen Sinn der Gesalbte: Christus. Zeigen Sie, wie die Umkehr keine Halluzination, sondern der Wandel zum wahren Sohn Gottes, ökologischer Weisheit als Ausfluss eines so auch heute offensichtlichen gemeinsamen Sinnes aller Welt war. Und wie diese Umkehr auch heute mehr als heilsam wäre. Wie daher der Autor in seiner kulturgerechten Ausdrucksweise im Stil der Zeit am Heil mitwirkte. Er jedoch wie gezeigt kein erbaulicher Romanschreiber war, der nur eine hochfiktive Geschichte als Erbauungsliteratur geschrieben hätte. Wie vielmehr Lebens- wie Missionsgeschichte vom Christus handelt. Es daher um heute ökologisch begründete Weisheit im Sinn aller Welt ging. Die mehr denn je zum Christus, wahren Herrn, maßgebende Herrlichkeit, so Recht, wie heilsame menschlichen Bestimmung, Motivation werden muss.

Wie es im Programmwort um den Herrn ging, keine Heilspredigerverherrlichung, haben Sie gezeigt. Wo das Gottesreich, Israel, Gelobte Land: Leben in Weisheit und Friede weltweit herbeigeführt werden sollte. Da war universale Weisheit als Christus das Thema. Und wie die Zeiten noch nicht erfüllt waren, auch wir dem Heilsgeschehen nur näher gekommen sind, nun auf Weltfriedens-, Klima-, Gesundheitskonferenzen zwar Weisheit im gemeinsamen Sinn aller Natur beschworen, aber nicht gelebt wird. Daran können Sie die Heilsbedeutung von Weisheit, die im gemeinsamen Sinn aller Welt kulturgerecht zur bestimmenden Herrlichkeit, Motivation werden muss und aufgeklärt werden kann, verdeutlichen.

Könnte es sein, dass sich auch heute die Schriftgelehrten dem Heil (Jesus) verweigern, um den es Hebräern, wie ihnen folgende Hellenistenten ging, deren Einzelbekehrung Sie verdeutlichten? Oder wollen Sie Stephanus, wie allen jüdischen und griechischen Denker, die den Tod auf sich nahmen, weil sie in Weisheit nach nun griechischer Sinn-/Naturlehre (Logos) die wahre Bestimmung verstanden, so Götter-, Kaiseropfer verweigerten, unterstellen, wegen Vision von Groupies in den Tod gegangen zu sein?

Das „Christuszeugnis“, das Juden gegeben war, ist doch kein Geheimnis mehr: Hier ging es um internationale, in den Wissenschaften der Zeit begründete Weisheit im gemeinsamen Sinn aller Natur als wahren Gesalbten. Und nur darum ging es Denkern, die das Alte Testament erfüllt sahen. Und wie hellenistische Weisheit als neue Tora, so Christus von konservativen Juden Jerusalems, damit oft sinnlos gewordenen Buchstaben ihrer Tradition treuen Schriftgelehrten, Pharisäern (Gesetzeseiferer) verweigert wurde, zur Weltmission wurde. Das lässt sich geschichtlich nachvollziehen. Der Knecht Gottes, der zu den Kindern Israels gesandt war, war die Weisheit, nach der wir heute mehr je leben müssen. Die keine philosophische Sache mehr ist, sondern die Kinder der Welt den Erwachsenen als Voraussetzung für ihre Zukunft freitags predigen. Und die daher zur wahren Herrlichkeit, Basileia werden muss, um Bosheit, weitere Weltvernichtung zu überwinden. Das hat jedoch nichts mit einem Guru und Vision seiner Groupies zu tun. Was verhindert über aufgeklärte Kultkonzepte nachzudenken, durch die für unsere Zukunft notwendige Weisheit, die gegenseitig gefordert, auf Weltkonferenzen gelobt wird, Menschen, intrinsische Bestimmung, Motivation von Welt-Demokraten werden kann.

Oder gründet der Abraham-, Moses-Bund, die Heils, so Josia (Jesus)-Reform im persischen Exil auch auf Visionen von Anhängern eines Rabbis? Im Ihnen gegeben Licht heutigen Wissens können Sie in Geschichte zeigen, wie zeitgemäße Weisheit als Christus auf jüdischer Seite abgelehnt, dann zur Heidenmission wurde. An hellenistischen Denkern in Hoch-Zeit von jüdischer, wie griechischer Weisheit, damit Versöhnung der Kulturen und Zeiten in philosophischen Zentren wie Korinth, Ephesus, Alexandrien und Rom können Sie belegen, wie die nicht auf Visionen von Anhängern eines rebellischen Rabbi hereingefallen sind. Wie vielmehr Weisheit, die heute mehr denn je zur Bestimmung werden muss, als Recht, wie wahren Gesalbten „Christus“ das Thema war.

Wenn Lukas die Einheitlichkeit, Einmütigkeit der Kirche und ihre Begründung, Kontinuität mit dem Judentum, der Erfüllung der Schrift, dem alles Werden hervorbringenden Wort hervorhebt. Dann ging es um Weisheit, nach wir heute leben müssen, die daher wahrer Herr, maßgebende Herrlichkeit sein muss. Daher ist er bei dem, dessen Kreuzigung die Juden betrieben haben, nicht um einem häretischen Heilsprediger, sondern das historische Heil (Jesus) im Sinn dessen gegangen, was wir nun als Josia-Reformen (Begründung des Bundes) kennen. Ökologische Weisheit, die als Christus als menschliche Gestalten leiden musste, so heute in einem von Ihnen zu bewegenden aufgeklärten Verstand zum Heil werden könnte.

Die beschriebenen Konflikte der Mission, bei der den Heiden das Geschäft mit ihren menschlichen Gottessöhnen (incl. Kaiser) verdorben wurde und die Ablehnung der Juden, die auf einen Messias mit zwei Beinen warteten, weil sie sich so Moses, Salomo & Co bis heute vorstellen, war nur so zu lösen. Denn dass ein hochgebildeter Arzt (egal ob Knochenbrüche oder theologische Therapie) als ein hellenistisch denkender, in Stoa, Epikur… ausgebildeter, so universalistischer Diasporajude rd. 100 Jahre n.Chr., ob in Rom oder im philosophischen Zentrum Kleinasien den bestimmungslos gewordenen Wanderprediger zur Weltmission machen wollte. Das können Sie als völlig ausgeschlossen darlegen. Vielmehr können Sie auch an dem „gebildeten Gottesfürchtigen“ zeigen, wie es dabei um Denker ging, die im Sinn der Natur und so begründeter Weisheit eine höchste Wesentlichkeit (Theos Hypsistos) im Namen Zeus oder JHWH auch in Synagogen verehrten. Dass es dabei nicht um Anhänger eines Heilspredigers als neuen Gott oder dessen Offenbarung ging, muss nicht gesagt werden.

Auch das gezeigte Bestreben, die Christen als Erfüllung der Juden verheißenen Erlösung, deren Ablehnung oder die loyale Bürgerschaft des römischen Reiches darzustellen, können Sie in Realgeschichte verdeutlichen. Denn dies alles ist nicht auf dem Mist von Visionen von Anhängern eines rebellischen Rabbi gewachsen, die diesen dann als Christus sahen. Wie es nach heutiger Hypothese als einzige Begründung bleibt. Was aber mit Blick auf die historischen Anfänge, sämtliche christologischen, wie sonstiger Auseinandersetzungen innerhalb der verschiedenen Christentümer, Kirchen, wie dann auch innerhalb der katholischen Kirche noch unmöglicher ist. Das historische Heil von ökologischer Weisheit als Tora, so wahre bestimmende Herrlichkeit im Sinn der Hebräer könnten Sie im Aufgreifen meiner Überschrift auf logische Weise, so auch als heutiges Heil begründen.  

4.     Paulus: ein Gesetzeseiferer, für den griechische Weisheit jetzt Tora, somit Christus war

Wo Sie den Geisteswandel eines Gesetzeseiferer bei einem hellenistisch in Stoa wie Epikur gebildeten Juden beschreiben. Der dann die buchstäbliche, sinnlos gewordene Lehre der Schriftgelehrten und Pharisäer als große Gefahr, Irrsinn, Kriegsgrund verdammte und sich in wahrer jüdischer Tradition sah. Da wissen Sie selbst, wie es dabei nicht um einen hellenistisch gebildeten Juden ging, der nun die ihm als Tora geltende zeitgemäße Weisheit nach griechischer Lehre über Bord warf und in einem handauflegenden Rabbi das wahre Recht, damit Christus sah. Vielmehr können Sie den Geisteswandel im Zeitgeschehen, den Problemen nationalistischer Juden Jerusalems mit hellenistischer Weisheit, wie fremden Kulten, so Kriegen, Vertreibung und damit dort begründen, wo in griechischer Weisheitslehre (Logos) die universale Tora der Väter verstanden wurde. Und so können Sie dies auf Heute übertragen, Beispiele von Buchstabengläubigen aufgreifen. Die so oft gegen die Weisheit im gemeinsamen Sinn aller Welt handeln oder nationalistische Führer, Tyrannen wählen. Die sich von der Welt abgrenzen, im Namen ihrer Gründer, nationaalen Traditionslehre Kriege führten, Putin als Wunder Gottes bezeichnen. Sie können so mit absoluter Sicherheit zeigen, dass es bei seinem Christus nicht um einen besonders belesenen, gesetzeseifrigen Rabbi als wahres Recht oder um dessen Verherrlichung als neue Weltbestimmung ging. Wovon, nachdem Paulus nicht mehr eine vom historischen Jesus unabhängige Theologie unterstellt wird, auszugehen wäre.

Sie wissen und können so zeigen, wie das Recht nach Ordnung im Sinn der Schöpfung, damit die Tora nicht verworfen wurde. Wie ökologische Weisheit als Grund des Alten Testamentes nun in zeitgemäßer griechischer Sinn-/Naturlehre begründet logischerweise der Christus des vom Saulus zum Paulus gewordenen ehemaligen Pharisäers war. Ein wahrscheinlich in Jerusalem ausgebildeter ehemaliger Eiferer für das oft sinnlos gewordene Traditions- als Nationalgesetz von Beschnittenen, der nach seinem Geisteswandel zur Umkehre aufrief. Der sich auch mit anderen Weisheitslehren, Konkurrenz-Christologien der Zeit auseinandersetzte. Den Lukas in Tarsus, damit einem Zentrum stoischer Weisheit an der Schnittstelle der Kulturen, zwischen Orient und Okzident erwachsen lässt. Damit einem in jüdisch-hebräischer Tradition theologisch, wie hellenistisch gebildeten Juden. An dem können Sie zeigen, wie der sich selbst in größter Halluzination nicht der Sekte eines besonders bibelschlauen Rabbis angeschlossen hätte. Wie hier vielmehr griechische Weisheit im Sinn ihrer hebräischen Väter verstehende hellenistische Judentum zum Völkerapostel wurden. Hier waren Denker am Werk, wie wir sie nicht allein von Jesus Sirach oder Philo von Alexandrien kennen. Der gerade in den Paulusvorlesungen oft genannt wird. Weil hier zeitgemäße, universale, im Sinn der Natur begründete Weisheit Recht/Tora, so Wort Gottes und damit im jüdischen Sinn Gesalbter „Christus“ war.

Damit ist klar, wie es in allen Aussagen der Briefe um heute ökologisch begründete Weisheit als Christus, nicht um den als historischen Jesus unterstellten besonders schriftgelehrten, damit gesetzeseifrigen Handwerker oder Rabbi ging. Nicht allein an den Briefen, die die kosmologische Größe mehr als deutlich machen können Sie zeigen: Die den Philosophen der Zeit, so auch hellenistischen Juden geltende Weisheit im menschlich unbestimmbaren Sinn allen Seins als Christus war das Thema. Dies können Sie auch an den verschiedenen, sich bisher auf ihre Gründer, nicht auf einen jüdischen Guru berufenden urchristlichen Weisheitslehren belegen. Die im 1. Korinther aufgefordert werden, sich nicht auf verschiedene Weisheitslehrer zu berufen, sondern sich gemeinsam zu Christus zu bekennen. Was Sie gerade an einem hochgebildeten hellenistischen Juden aus Alexandrien, wie Apollon aufzeigen können. Ein die jüdische Tradition in aufgeklärter Weise, die Texte allegorisch verstehender Diasporajude Alexandriens. Der auch in Ephesus lehrte. Dessen Namen auf den griechischen Gott des Lichtes, damit auch der Erkenntnis verweist. Der hat so wenig wie die wahrscheinlich in Barnabas zum Ausdruck kommenden Markionisten, von denen die erste Runde christlicher Mission ausging, einen jüdischen Rabbi als neue Weltbestimmung gepredigt. Und dass die Menschen in den Weisheitszentren, was Ephesus oder Korinth waren, zur Gottheit dessen überredet wurden, der von einem menschlichen Wesen ausgehend zu einem mit Freunden um den See ziehenden Rebellen werden musste, aber doch ein Fresser und Säufer gewesen sei. Das schließ sich völlig aus.

Gerade an der mit großer Bildung und frei zugänglicher Bibliothek ausgestatten Hauptstadt des damaligen Asiens: Ephesus, wo bereits Heraklit im Lebensfluss nach noch spekulativer natürlicher Lehre (erstmals „Logos“) eine Bestimmung verstand. De wir in Weiterführung der Hebräer heute als Wort Gottes nur noch im Buch lesen. Die oft ihren Sinn verloren hat und wir als transzendente Bestimmung abgeschrieben haben. Und wo die dann auch der ins Neue Testament im neuen Heil (Jesus) offenbare Eine und Einzige Sinn allen Seins in Weisheit, Naturwissen begründet war. Wo gleichzeitig wie bei den Hebräern die Namen und menschlichen Bilder, Gottesvorstellungen auf höchst polemische Weise kritisiert wurden. Da können Sie auch an Kleinasien deutlich machen, wer der historische Jesus Christus, wo das Heil im Sinn der Hebräer geschichtlich lebendig war. Das heute in der Kultur-, Sozial-, Staatsreform Josias früher Aufklärung erklärt wird. Was in Visionen hebräischer Philosophen mit Weisheit als Gesalbten (Christus) zu einem Weltameisenstaates führen sollte.

Auch wenn nicht zu erwarten ist, dass im aufgeklärten Verständnis nicht allein christlicher Wurzel alle Welt in Weisheit zusammenwirkt. Wie es jedoch angesichts der kulturellen Entwicklung, Weltkrisen und Kriege, wie aufgrund Masse und technischer Möglichkeiten zum vielfach die Natur beherrschen Anthropozän gewordenen Affen unabdingbar geworden ist. Und wir nicht allein aufgrund der ökologischen, selbst Virenbedrohungen nach Weisheit im gemeinsamen Sinn zusammenwirken müssen. Sie könnten mit Ihrem neuen Paulusbuch die wissenschaftlichen Weichen für kulturelle Aufklärung, Abkehr von Aberglauben, so einen heilsamen notwendigen Wandel stellen. Durch den Weisheit, die als wesentliche Voraussetzung für unsere Zukunft nicht nur von Weltorganisationen, sondern inzwischen auch in der Kirche weit vergeblich gepredigt wird, als das den heiligen Schriften nicht allein von Juden und Christen zugrunde liegende Wort verstanden wird. Und so im aufgeklärten Kult zur Krone, bestimmenden Motivation von Traditionalisten, wie bei denen werden kann, die längst das Buch zugeschlagen haben, Religion als Relikt der Vergangenheit betrachten.  

Wenn Sie als angesehener Theologe auf neue Weise fragen, welches historische Heil (Jesus) es war, das den Geisteswandel bei hellenistischen Juden bewirkte. Dann würde allein dies einen Denkprozess in Bewegung setzen, der zur Reform, nicht Verwerfung der Religionen führt. Hierzu empfehle ich Ihnen auch „Der gefälschte Paulus“ von Hermann Detering. In Fortführung der meist holländischen Radikalkritik wird dort gezeigt, wie die Paulus-Texte älteren Ursprung haben. Wie sie von Markionisten nicht nur erstmals herausgegeben, sondern verfasst wurden, damit „angeblich“ nicht von Paulus wären. Wie es der Theologe bereits in seiner Dissertation „Paulusbriefe ohne Paulus“ aufzeigen wollte. Doch da Sie wissen, wie die erste Runde der Mission von einer Kirche ausging, die die menschliche Erscheinung Christus, wie aufgrund mangelndem allegorischen Verstand die Tora, wie jüdische Gottheit ablehnte und einen ersten Kanon mit Paulusliteratur herausgab. Da haben Sie sicher auch keine Probleme, wenn dort auch erste Texte entstanden wären. Die dann im aufgeklärten jüdischen Sinn (dem Wandel vom sinnlos gewordenen National-Gesetzeseiferer Saulus zum Paulus) weiter-, umgeschrieben wurden. Von zeitgemäßer Weisheit ausgehend, die nach allegorisch-aufgeklärtem Verstand der Hebräer bei hellenistisch-aufgeklärten Juden Tora, so Christus war, können Sie nicht nur deutlich machen, wie hier ein Wandel stattgefunden hat, der auch heute notwendiges Heil, echt „Jesus“ wäre. Auch wenn der Namen in den griechischen Paulustexten noch nicht zu finden war.

Und so können Sie auch begründen, wie völlig unabhängig von Texten, die hier möglicherweise verarbeitet wurden, Paulus keine Fälschung ist und dort wo Paulus draufsteht, Paulus drinnen ist, aufgeklärte, gewandelte Juden geschrieben haben. Und dass ein ehemaliger Gesetzeseiferer der Verfolger Jesus, des neuen Heils für alle Völker war. Das sich nun nicht mehr im Nationalgesetz eigener Tradition, sondern in einer universalen Weisheitslehre (Logos=Christus) begründete. Das ist auch historisch.

Die genialen im Namen Paulus schreibenden jüdischen Theologen, die als Verfechter eines beschneidungsfreien Judentums zu Völkermissionaren, Gemeindegründern wurden und das jüdische Heil für alle Welt erschließen wollten. Die sind Realität. Doch da Sie in Aufklärung über das Alte Testament dieses Heil inzwischen kennen. Da können Sie an Apollos, Paulus… zeigen, wie die sich völlig unmöglich halluzinierenden Groupies angeschlossen hätten, die ihren Guru nach grausamem Tod als neuen Gott oder rettenden Weltkönig sahen. Wie es aufgrund heutiger Hypothese notwendig wäre. Was jedoch das jüdische Heil mit Weisheit als Recht/Tora und gottesbildfreien König in einem alle Nationen und Religionen übergreifenden Sinn aller Welt/Natur, damit auch Paulus geradezu auf den Kopf stellt.

So wenig einem rebellischen Rabbi der beschriebene große Prozess gemacht worden wäre, dieser für hellenistische Juden und ihnen folgende Griechen der wahre Grund Moses, Tora und Tempel als universale Heil, neues Recht, so der wahre Gesalbte, Gottessohn gewesen sein kann. Noch wenige kann den heute angenommenen Verfassern der Paulusliteratur unterstellt werden, dass sie sich der Sekte eines Heilspredigers anschlossen, diesen als wahres Gesetz, so Christus, gar Gott sahen. Und dies gar in Synagogen gepredigt hätten.

Da Sie aber wissen, wie der in philosophischer Weisheit bedachte Sinn als höchste Wesentlichkeit (Theos Hypsistos) im Namen von JHWH, wie Zeus von Gottesfürchtigen Heiden und Juden auch in Synagogen geehrt wurde. Oder auch hellenistische Juden, die nun in griechischer Weisheit die Tora, so Christus ihrer Väter verstanden, mit vollem Recht weiter in Synagogen predigten. Da können Sie zeigen, wie die Jünger des wahren jüdischen Heils (Jesus), nicht die eines Heilspredigers (der alles nicht war), aus der Synagoge vertreiben wurden. Im Licht des Ihnen gegeben Wissens um die kulturellen, politischen Umstände können Sie gerade an den an verschiedene Weisheitszentren, Richtungen der Zeit gerichteten Briefen zeigen, wie das in Jesus Sirach, wie im gesamten aufgeklärten hellenistischen Judentum zum Ausdruck kommende Heil lebendig war. Wie es heute notwendig wäre. Da beim dem auch als Ende jüdischer Gesetzlichkeit geltenden, die Buchstaben verfluchenden Paulus nicht mehr nationale Tradition die maßgebende Tora, so der jüdische Gesalbte, Christus war. Wie vielmehr bei einem ehemaligen Schriftgelehrten, Pharisäer nun Weisheit nach zeitgemäßer universaler Naturlehre zur transzendenten Bestimmung, so im Sinn der Väter zum Heil für die Welt werden sollte.

Auch an sämtlichen Vordenkern der Kirche, der gesamten christologischen Diskussion, wie der Trinitätslehre können Sie zeigen, wie es nicht um Visionen von Heilspredigeranhängern ging. Wie vielmehr Weisheit nach zeitgemäßer Naturlehre (Logos) im Sinn allen Seins als Gottheit der Väter das Recht, Wort Gottes, wie auch die Lehre des arabischen Propheten war. In aufgeklärter Weise können Sie verständlich machen, wie das Heil der Hebräer (Jesus) bei hellenistischen Juden, wie sie auch in Philo von Alexandrien zum Ausdruck kommen, auf neue Beine gestellt wurde, lebendig war. Und heute ökologisch im Sinn aller Welt begründete Weisheit in der bekannten menschlichen Form vermittelt werden musste, um zum Heil für Juden und Heiden, so alle Welt zu werden. Und damit auch heute den anderen Religionen nicht vorgeschrieben werden soll, was sie glauben sollen oder gar die christliche Lehre als alleinseligmachend hinzustellen. Wie aber Weisheit, die auch in anderer Religionen bestimmend werden sollte, von aufgeklärter Welt vergeblich als Voraussetzung für die Zukunft der Kinder gefordert wird, im inzwischen gegebenen aufgeklärten Verstand universales Recht, wie als Wort Gottes, Tora, Christus, Wille Allah oder Tao transzendente Bestimmung werden kann.

4.1.          Die Ethik des Neuen Testamentes gründet in zeitgemäßer Weisheit

Vielen Dank für Ihre Mühe beim neuen Buch „Ethik im Neuen Testament“. Ersparen Sie mir auch daran deutlich zu machen, wie dies Weisheitslehre war, die sich aus zeitgemäßer Sinn-/Naturlehre, nicht jüdischer Gesetzlichkeit oder gar Visionen nach Tod eines rebellischen Rabbi ableitete. Auch wenn sie die Ethik, Weisheitslehre der paganen Philosophen übertraf, sich teilweise unterschied und dann im Namen Christus zum neu-jüdischen Volkskult werden musste.

Allein Ihrer Ergebnissicherung der von den Studenten beantworteten Fragen über Armut/Reichtum machen Sie deutlich, wie Lukas nicht von einem gesetzeseifrigen Rabbi, sondern der Mission von Weisheit, einer Grundhaltung im wissentlichen gemeinsamen Sinn allen Lebens ausgeht. Was auch die Ethik des Alten Testamentes ausmacht. Wenn Lukas oder Paulus sich so gegen eine egoistisch-hedonistischen Lebensweise wenden, die ohne Blick auf die Nöte der Mitmenschen Güter verprasst. Weil so auch die Gefahr besteht, dass die Güter zum Götzen werden, der die in Besitz nimmt, die sie besitzen und so der Mammon vom Mittel zum Leben zu dessen Lebensziel, der eigentlichen Motivation mutiert. So wie heute Kapital und Konsum zur Herrlichkeit, Motivation der Menschen wurden und daher weit vergeblich ökologische Weisheit gepredigt wird. Dann liegt hier nicht der Altruismus eines Wanderpredigers zugrunde, sondern die Philosophen der Zeit geltende Weisheit. Die das Teilen des Besitzes als Gabe eines im gemeinsamen Sinnes anvertrauten Gutes sahen.

Was soll ich mir die Finger wund schreiben? Wie es auch bei den von Professor Becker vorgestellten Aussagen über Ehe und Familie auch bei Johannes, wie Paulus nicht um einen erinnerten ehe- und arbeitsscheuen Sozialrebellen ging. Der in der Bibel besonders gebildet, so ein etwas radikalerer Gesetzeseiferer war und in Visionen seiner Anhänger zum Christus wurde. Wie Weisheit der Zeit als wahre menschliche Bestimmung, damit Christus das Thema war. Das wissen Sie selbst. Hierzu braucht nicht die Hochzeit von Kana, der totkranke Sohn des königlichen Hofbeamten oder der Blindgeborene und seine Eltern aufgegriffen zu werden. Um zu zeigen, wie dies berechtigte christologische Aussagen, keine Trauervisionen oder eine vom historischen Jesus unabhängige Theologie war. Und hier theologische Auseinandersetzungen der Zeit geschildert wurden, bei der das wahre Heil der Hebräer das Thema war: Jesus. Wonach es bei der Maria, die Jesus, damit das neue, so universale Heil salbte, mit Sicherheit nicht um die Liebschaft eines charismatischen Rabbis ging. Ein „fußgeiles Groupie“, wie einst Klaus Berger in der FAZ Heiner Geißlers Jesusbuch kritisierte.  Die nach Aussage moderner Pfarrerinnen kostbares Öl an ihren Freund verschwendet und so wahre Liebe gezeigt hätte, ist Irreführung. Hier wurde Weisheit nach griechischer Lehre nach dem Heil der Hebräer früh als Gesalbter (Christus) erkannt. Und so wurde auch bei Paulus ein vom Sinn aller Welt ausgehendes Wesen, der heute benötigte wahre Herr geschildert. Der war nicht in menschlichem Fleisch, damit auch alten nationalen kulturellen Vorstellungen, Schriften, sondern allein im schöpferischen Sinn bezeugt: Weisheit (Sohn), die wir heute im Sinn der Ökologie, aller Welt (Vater) begründen.

Auch die von ihnen vorgestellten Parteistreitigkeiten der in ihrem Namen lehrenden christlichen Weisheitslehrer, die Paulus mit Blick auf einen einheitlichen Volkskult zur Einheit in Christus aufrufen musste. Die lassen sich nicht auf einige im antiken Weisheitszentrum Korinth zur Gottheit eines Rabbis Überredeten erklären. Wie dies heutige Hypothese voraussetzt. Von wegen, dass der gute Junge, dessen Sekte Paulus ehemals verfolgt hätten, zur Weisheit hochstilisiert wurde. Um den von Apollos gesetzten Maßstäben gerecht zu werden „mit gleicher Münze zurückzuzahlen“. Ging nur Apollos von Weisheit=Christus aus und Paulus, wie alle sich auf den Logos berufenden frühchristlichen Denker, Philosophen von einem gesetzeseifrigen Rabbi? All dies zeigt, wie der Weg umgekehrt war, als heute unterstellt wird. Wie die nun zeitgemäße begründete Weisheit in Form der bisher bestimmenden Kultvorbilder, so auch in Geschichten vergleichbar der Kaiser-Evangelien ausgedrückt werden musste, um als Christus zum Volkskult zu werden.

Die Probleme in der Gemeinde, bei der ein Mitglied ein Verhältnis mit der der Frau seines Vaters hatte, daher ausgeschlossen wurde, verstehe ich als rein theologisch-monotheistische Auseinandersetzung mit Kultformen, die den mythisch-menschlichen Gottheiten ihrer Väter treu blieben. Auch gebildete Christen, die sich nichts dabei dachte, bei Zunftessen im Tempelrestaurant Fleisch zu verzehren. Da sie die alten Gottheiten längst als austauschbar gewordene oder in der Kunstfigur Serapis (oft mit Christus verwechselt) zusammengefassten Sinnbilder für Weisheit oder Vegetation erklären. Und die ermahnt wurden, wegen der im Geist Schwachen, damit für einen einheitlichen Volkskult darauf zu verzichten. Das waren, so wenige wie die rednerisch begabten Gemeindeglieder, die die Bühne für glänzende Auftritte ihrer Weisheitsreden (ähnlich wie heute leere Worte) nutzen, Anhänger eines jüdischen Rabbi. Noch hätten Sie den aufgrund von Visionen seiner Groupies oder eines vom Blitz getroffenen Sektenverfolgers als wahren Gesalbten, so König im jüdischen Sinn gesehen.

Bei Paulus hat ein Apostel, damit jüdisch-hellenistischer Weisheitslehrer gesprochen, der sich als ehemaliger Eiferer für das kriegerisch abgrenzende, teils sinnlos geworden Nationalgesetz von Beschnittenen im aufgeklärt-allegorischen Verstand dem neuen Heil anschloss. Bei dem nun griechischer Weisheitslehre universale Tora und so Christus war. Der damit ökologische Weisheit als wahre menschliche Bestimmung, Christus zu seiner Mission machte. „Paulus, Apostel nicht von Menschen und auch nicht durch einen Menschen, sondern durch Jesus Christus und Gott den Vater (damit den Sinn aller Natur, Grund aller Weisheit) der den alten Davidsohn (wissenschaftliche Weisheit der Zeit nach Ordnung der Natur) zu neuem Leben erweckte. Der hat dann auch an die Denker in Galatien geschrieben, dort die Schrift-, Gesetzeslehre der Beschneidung als falschen Christus angeprangert. Es war zeitgerechte Weisheit, die nachvollziehbar im sich mit der Zeit entwickelnden rhetorischen Schäma das Kreuz eines Menschen tragen musste. Um von den Sünden, dem Abfall vom gemeinsamen Sinn des heute ökologisch erklärten Ganzen als höchste Wesentlichkeit (Gott) zu erlösen, die Welt zu einem Leben von heute meist durch Weltklima-, Gesundheits- oder Friedensorganisationen vertretener Weisheit als Wort Gottes zu führen.

In diesem Sinn bitte ich Sie, die Texte auf allegorische Weise, von Weisheit=Christus aus zu lesen. Der böse Geist, der heute daran hindert, dass aufgeklärte Menschen nach Kultinstrumenten suchen, um aufgeklärt gewollte Weisheit, die in neuer Zeitenwende zur Voraussetzung für Zukunft geworden ist, an Stelle von Aberglaube, Tyrannen und Tyrannei von Ersatzherrlichkeiten wie Kapital und Konsum zur intrinsischen Motivation werden zu lassen. Der kann nur durch die Hochschulwissenschaft ausgetrieben werden.

4.2.          Weisheit als gemeinsame Krone: Heil für Korinther, Galater-, Römer, Heute

Während im Korintherbrief die verschiedenen philosophischen Weisheitsschulen zu einem einheitlichen Volkskult im Namen Christus aufgefordert, auch andere Probleme der weisheitlichen Welt angesprochen werden. Da wendet sich das Galaterschreiben gegen konservative Juden, die sich zeitgemäßer Weisheit verweigern, einen Christus nach ihre nationale Traditionslehre lehren, hierzu bekehren. Den Römern wird u.a. der Mehrwert des Christuskultes nach Konzept der Hebräer vermittelt. Damit auch die philosophische Weisheit nicht belastendes, so oft vergebliches Gesetz, werkgerechte Predigt bleibt, sondern in gemeinsamer Begeisterung für die Herrlichkeit der Natur, den Sinn aller Weisheit, Welt in Lust gelebt wird.   

Mit jeder Vorlesung befreien Sie nicht nur das Christentum von der Vorstellung, hier wäre nur ein besonders gesetzeseifriger Handwerkerjunge mit Weisheit identifiziert, so als neue Tora und damit als wahrer Gesalbter „Christus“ verherrlicht worden. Sie zeigen, wie Weisheit nach Ordnung der Natur, so im Sinn des ökologischen Ganzen, die heute mehr denn je Recht, wie bestimmende Motivation (Krone, Christus) freier Demokraten sein müsste, nicht nur der von hebräischen Philosophen aus Ägypten kommende, so im Namen Moses zur Sprache gebrachte Grund der Gebote war. Und damit die als Davidsohn, König Salomo (Friedemann) ausgemalte Bestimmung des Alten Testamentes, sondern mehr noch des Neuen.

Sie zeigten so auch im Galater- und Römerbrief die Relevanz der jüdisch-christlichen Religion. Um die als Voraussetzung für die Zukunft unserer Kinder, für Friede oder Glück vergeblich gegenseitig werkgerecht gepredigte Weisheit an Stelle gestriger, oft sinnlos gewordener nationaler Glaubensgesetze/-lehre, wie toter vorgesetzter Gottesbilder zur menschlichen Bestimmung, Motivation, so Krone werden zu lassen. Weil es geschichtlich nicht um einen rebellischen Rabbi als Offenbarung oder gar Gott, sondern um zeitgemäße, nun in griechischer Sinn-/Naturlehre (Logos) begründete Weisheit ging. Die an Stelle jüdischer Gesetzlichkeit nicht nur Recht, so das neue universale Heil „Jesus“ war. Wie es heute mehr denn je gebraucht wird. Und so heute die nicht von uns zu bestimmende Weisheit auf den Sinn des ökologischen Ganzen, Grund aller Weisheit, Gott der Väter verweist. Die nicht nur als universales Recht erkannt, sondern menschlichen Bestimmung, Krone „Christus“ werden muss und aufgeklärt werden kann. Was die heute mehr als notwendige gesellschaftliche Relevanz eines aufgeklärten Kultes, nicht allein christlicher Kirchen ist: Um die von aufgeklärter Welt werkgerecht gepredigte Weisheit in aufgeklärten Volkskulturen auch als Wille Allahs oder Tao zur transzendenten Bestimmung, intrinsischen Motivation, so Weisheit aus gemeinsamem Grund „Mensch werden“ zu lassen. Denn dazu brauchen wir keine Bilder mehr zu malen, Geschichten zu schreiben, sondern können aufgeklärt daran anknüpfen. Um Weisheit in universalen Volkskulturen auch bei denen bestimmend werden zu lassen, für die noch nationale Glaubensgesetzlichkeit gilt, die Tyrannen anhängen, wie für die, die Religion als gestrig sehen, so tyrannische Ersatzherrlichkeiten, u.a. Kapital und Konsum zur lebensbestimmenden Motivation wurden.

Wenn Gott für die aufgeklärte Welt dem Buch nach abgeschrieben ist, aber“geglaubt“ werden soll, Bush in seinem Namen wegen Erdöl im Iran einmarschierte, der die Menschen in der Ukraine ermordende, die Welt in den Abgrund führende Putin vom orthodoxen Führer als „sein Wunder“ ausgerufen wird, sich auch andere Tyrannen wie Bolsonaro auf ihn berufen. So dass es nicht wundert, wenn deutsche Politiker, gleichwohl sie sich auf die im Sinn aller Welt, des ökologischen Ganzen gewollte Weisheit einschwören, sie zu ihrer transzendenten Bestimmung machen müssten, Gott den Eid verweigern. Und wenn angesichts eines neuen Weltkrieges oder ökologischer Zukunftszerstörung über das Ende des Fortschrittes nachgedacht, die freie Gesellschaft aufgrund der Fähigkeit des Menschen in Freiheit weise zu leben, in Frage gestellt wird. Dann ist eine Kulturaufklärung gefragt, die nur von der Hochschullehre ausgehen kann. Die aber dort, wo protestantische Pfarrer ihre Posts, die Päpste universales Recht, wie Enzykliken in zeitgemäßer Weisheit begründen, so von einer „Ökologie des Menschen“ reden, in kirchlicher Praxis bereits vorgegeben ist. Doch damit der aufgrund technischer Möglichkeiten und Masse zum naturbeherrschen Anthropozän gewordene Affe die Ordnung der Natur nicht nur als herrlich erkennt, Weisheit werkgerecht predigt, sondern im Sinn diese herrscht, sie statt menschlicher Tyrannen und Tyrannei zu seinem transzendent bestimmenden Herrn macht, bedarf es Ihrer Hilfe: Aufklärung durch die Hochschulwissenschaft, wie Weisheit nicht nur Grund des Alten Testamentes war, sondern auch im Neuen zur bestimmenden menschlichen Krone „Christus“ werden sollte. Was damit dann auch Lehre des arabischen Propheten war.

Wie Sie am Korintherbrief zeigten, dass hier die auch aus früher Kirchengeschichte bekannten Probleme unterschiedlicher Erkenntnis-, Weisheitslehren angesprochen, die Korinther im Sinn eines Volkskultes zur Einheit im auferstandenen Christus, damit der Weisheit in neuer menschlicher Ausdrucksweise (Salomo nun als Weisheitslehrer) aufgefordert werden. Womit doketistische Lehren angesprochen wurden. Die Materie als niedrig sahen, so der menschliche Ausdrucksweise des Gesalbten „Christus“ (damit für Juden Weisheit) nur einen Scheinleib zuerkannten, der für sie unwesentlich war. Während Paulus als ehemaliger Gesetzeseiferer, der nun in griechischer Weisheitslehre die für ihn als Gesalbten „Christus“ geltende Tora verstand, die natürlich-menschliche Ausdrucksweise als Voraussetzung für die geistige Bedeutung im universalen Volkskult betonte. So können Sie mehr noch am Galaterschreiben, das weiter gesetzeseifrige Juden als falsche Christen verflucht verdeutlichen: Kein besonders schlauer, gesetzeseifriger Rabbi, wie er bei heutiger Hypothese als historisch unterstellt werden muss, sondern zeitgemäße Weisheit im Sinn des ökologischen Ganzen, aller Welt, war nicht nur der Grund Abrahams, sondern des neuen, sich nun als dessen universale Erfüllung sehenden Christuskultes.

Wie die Heterogenität im Korintherbrief, die die der örtlichen Philosophievereine übertraf, nicht auf unterschiedliche Halluzinationen über einen hingerichteten Heilsprediger zurückzuführen sind. Weil getreu heutiger Hypothese einige Korinther auf verschiedene Weise über dessen Heilsbedeutung, gar Weisheit als Christus belehrt worden seien. Noch weniger lassen sich die im Galater Verurteilten, die weiter das Gesetz und damit die Beschneidung als Messias, Christus predigten, auf anders geartete Christusvisionen einiger vorher in Korinth zur Gottheit eines Handwerkerjungen Überredeten zurückführen. Wie Sie es nach heutiger Hypothese vertreten müssen. Während Sie im Korinther am pneumatischen Enthusiasmus oder die Weisheitseuphorie und so dem übersteigerten Freiheitspathos mehr als deutlich machten, wie das christliche Wesen keine Vision nach dem Tod eines gesetzeseifrigen, egal wie gestrickten Rabbi war. Wie vielmehr hier die sich verschiedenen Weisheitslehren anschließende Gruppen darüber belehrt wurden, wie die Weisheit auch als Salomo in menschlicher Ausdrucksweise leiden, so der Weg für einen Volkskult auch weiter beschritten werden musste. Da nur so die Liebe, Leidenschaft des gesamten Volkes für die von Menschen nicht zu bestimmende, aber höchst wesentliche Weisheit als Christus geweckt werden konnte. Da macht Paulus im Galater, wo er konservative Juden verfluchte mehr als deutliche: Hier ist die geschichtlich nachvollziehbare Auseinandersetzung der Zeit das Thema. Hier wurden weiter gesetzeseifrige Juden als falsche Christen verurteilt. Ähnlich wie in den Evangelien die Schriftgelehrten und Pharisäer als sich zu Unrecht auf Moses berufend angeklagt, sinnlos gewordene Irrlehre verworfen wurden.

Die Folgen dieser sich auf einen Christus nationalen Glaubensgesetzes berufenden Irrlehren können Sie übertragen auf Heute an Evangelikalen oder Orthodoxen, ebenso wegen der Buchstaben des Koran oft mörderisch die Welt bedrohenden Moslems verdeutlichen. Für die so das Kopftuch wesentlicher ist, als das Weltklima. Und die als Christen die Welt in den Abgrund reißendende Tyrannen wie Trump oder Putin zu Königen wählen und Weisheit im Sinn des ökologischen Ganzen, die Hebräer an Stelle von Tyrannen zum König von Demokratien machen wollten, mit Füßen treten. Fragen Sie daher, wer heute die sich zeitgemäßer Weisheit als Christus verweigernden Schriftgelehrten und Pharisäer sind. Die hier zu Recht als Irrlehrer, falsche Christen verflucht wurden. Die sich wie Paulus zeigt, fälschlicherweise weiter auf einen Christus nach Nationalgesetz beriefen, die Einhaltung eigener Glaubenslehren, traditioneller Riten, so die fleischliche Beschneidung als Zugehörigkeit zu ihrem Kult als Heil verlangten.

Denn wer die wahren Nachfolger der Naturbeobachter und Himmels-Berechner waren, die Maat als u.a. im Sinn der fruchtbaren Nilschwemme geborene Binsenweisheit, damit ökologische Weisheit im einen und einzigen, allen Nationen und Religionen übergreifenden Sinn als Wort Gottes (Recht/Tora) bildlos zu ihrem wahren Gesalbten (Christus) machen wollten. Das wissen Sie nicht nur aus Geschichtsunterricht oder Ägyptologie, sondern inzwischen selbst aus alttestamentlicher Lehrer in Heidelberg. Die Vertreter eines nur für Beschnittenen geltenden Gesetzes, die sich so der in Salomo verkörperten internationalen Weisheit nach zeitgemäßer Wissenschaft um die Ordnung, den Sinn der Natur verweigerten. Die waren so wenig im Sinn Abrahams, wie ein Handwerkerjungen als Christus das universale Heil (Jesus), Erfüllung der Hebräer gewesen wäre.

Gewandelte Juden, für die nun zeitgemäße Weisheit das Heil der Hebräer (Jesus) Tora, damit wahrer Gesalbter, so nun universaler Christus war, wie sie in Paulus sprechen. Die haben sich zu Recht auf das Gesetz der Juden berufen. Und da dort die Weisheit in menschlicher Gestalt ausgedrückt war, musst sie weiter das Kreuz einer menschlichen Gestalt auf sich nehmen, um das Gesetz zu erfüllen, volksbestimmend zu werden. Wenn hellenistische Juden einen Handwerkerjungen als Christus ausgegeben und sich so als Erfüllung der Hebräer, die Frucht Abrahams ausgegeben hätten. Dann wären die Väter aus dem Grab gesprungen. Auch Paulus hat mich daher aufgefordert Stinkbomben zu werfen. Wenn ihm an der ältesten Hochschule Deutschlands mit großer philosophisch-theologischer Tradition weiter unterstellt wird, die von den Menschen nicht zu bestimmende, sondern im gemeinsamen Sinn des ökologischen Ganzen zu bedenkende Weisheit, die Voraussetzung für die Zukunft unserer Enkel geworden ist, gegen einen Wanderprediger eingetauscht zu haben. Stinkbomben, die riechen lassen, was bei heutiger Hypothese an Stelle des notwendigen Heils (Weisheit wird Krone) hinten herauskommt wären besser als Atombomben. Mit denen Putin dem Westen droht. Weil der ähnlich wie konservative Moslems durch die in Augen orthodoxer Russen (teilweise zu Recht) dekadent gewordene Freiheit des Westens traditionellen Werte bedroht sieht. Doch sind die Buchstaben des Koran oder die orthodoxen Gesetze, zu dem damals die Galater von konservativen Juden bekehrt werden sollten, das Heil für unserer Zukunft? Wenn konservative Juden die ethischen Defizite der heidnischen Christen beklagten, so die Einhaltung alter Gesetze verlangten. Dann hat Paulus dem nicht Visionen von Groupies oder gar die Lehre eines Guru gegenübergestellt. Weisheit, eine Grundeinstellung im Sinn allen Lebens, die sich aus auch heute aus zeitgemäßem Wissen ergibt, war Recht, sollte so im Heil der Hebräer „Jesus“ im Sinn Abrahams im Volkskult zum Gesalbten „Christus“ werden.

Am Galater zeigten Sie die historisch bekannte Entwicklung der Zeit auf. Bei der sich bisherigen Gesalbten (kosmischer Weisheit verantwortlichen Kaisern, wie mythischen Gottesssöhnen, in denen Weisheit und Vegetation verkörpert war) hörige Griechen und Römer in ihrer Kritik am Götter- und Kaiserkult auch zum konservativen Judentum bekannten. Das den Wandel vom Saulus zum Paulus noch nicht vollzogen hatte, das neue Heil „Jesus“ verwarf. Und wie Kaiserkultverweigerer, die nachweisen konnten, dass sie als gesetzestreue Tempelsteuerzahler zu den Beschnittenen gehörten, weniger als Christen wegen Staatsgefährdung verfolgt wurden, wissen wir. Was so das konservative Judentum attraktiver machte, als der von Paulus vertretene, sich in zeitgemäßer Weisheit begründende Christuskult. All dies hat nichts mit Christusvisionen von Anhängern eines Heilspredigers zu tun. Die Sie nun gar den von Paulus verfluchten konservativen Juden unterstellen müssen. Wenn Sie gar bei den durch Paulus verfluchten gesetzeseifrigen Juden annehmen müssen, sich auch der Sekte eines rebellischen Rabbi angeschlossen zu haben. Den sie vorher zum Tod verurteilten, weil der häretisch als Tora und Tempel auftrat. Dann wird allein daran deutlich, wie die heutige Hypothese die Geschichte auf den Kopf stellt. Sie müssten konsequenterweise unterstellen, dass diese der Blitz, der angeblich einen Gesetzeseiferer bekehrte, nur an einer falschen Stelle getroffen habe. Womit dann bei ihnen das buchstäbliche Nationalgesetz, das nicht nur im Sabbatgebot seinen Sinn verloren hatte, weiter nutzlose Belastung blieb. Was soll der Quatsch? Wo sich auf das nationale Gesetz, die Beschneidung Berufende waren, gegenüber denen sich als wahre Christen-Juden Sehende abgrenzten, kann nicht von Christen gesprochen werden. Nicht nur, weil in den Briefen des Ignatius von Antiochien an die Gemeinden in Asia in Abgrenzung von Juden, die weiter den sinnverloren Sabbat feierten, erstmals von „Christen“ geschrieben wurde. Oder ähnlich wie im Galater weiter Gesetzeseifrige oder in den Evangelien Schriftgelehrte und Pharisäer auch im Barnabasbrief die sich dem Logos=Christus (damit Weisheit zeitgemäßer Lehre als neue Tora) verweigernden Juden, wegen der Beschneidung des Fleisches als böse Engel, falsche Gottesvermittler scharf verurteil wurden. Und so ist auch die dem Galater ähnliche Aufforderung, den alten, schlechten Sauerteig fortzuschaffen, sich dem neuen Christus zuzuwenden, nicht auf dem Mist der Verherrlichung eines jungen Mannes gewachsen.

Aber was soll die Argumentation: In der Einleitung des Galaterschreibens macht der Verfasser mehr als deutlich, dass er nicht von einem Menschen ausgeht und nicht von dem, was ihm eine alte Kultur als Wesentlichkeit vorgibt, sondern er in Christus, damit Weisheit im Sinn der Natur, des heute ökologische erklärten Ganzen (für antike Denker Vater) gründet. Wenn der sich für die Sünden der Welt hingab, Weisheit als Christus in menschlicher Gestalt bereits in Salomo oder Moses vermittelt werden musste, ist das zu verstehen. Mit dem angeblichen Freitod eines rebellischen Rabbis hat das nichts zu tun. Aber bei dem, was heute in der einen jungen Juden als Christus voraussetzenden Gotteslehre u.a. auch als Trinität vom Stapel gelassen wird. Da wird dies nur als religiöses Bla, Bla betrachtet, ist das Fluchen Paulus zu verstehen:

-Verflucht wurde im Galater nicht das jüdische Volk, sondern die Gesetzes- Schriftlehre. Die sich auf nationale Buchstaben berief, einen buchstäblich vorgesetzten, abgeschriebenen Christus lehrte, sich zeitgemäßer Weisheit im Sinn der Natur als Heil, so Jesus Christus verweigerte. Die die Beschneidung des Fleisches, damit die Konversion zum konservativen, weiter sinnlosem Nationalgesetz hörigen Judentum verlangte. Was auch heute verhindert darüber nachzudenken, wie die nun nicht mehr philosophisch, sondern von aller Welt werkgerecht gegenseitig moralgepredigte Weisheit im Volkskult bei aufgeklärten Traditionalisten, wie Gegnern überkommender Glaubensvorstellungen zur lustvollen menschlichen Motivation werden kann. Statt Weisheit im gemeinsamen Sinn nur als belastendes Gesetz vergeblich zu predigen.

-Verflucht war auch die Berufung auf vorgesetzte menschliche und mythische Gottheiten, Gottesbilder. So heute vergebliche Beweise eines dem Gesetz nach vorgesetzten, längst für tot erklärten Gottes als eines himmlischen Designer, abgeschriebenen Aufpasser, nicht mehr notwendigen Erklärungsgrund oder eines religiösen Gefühls. In dem dann nur noch eine letzte Hoffnung begründet wird. Statt in zeitgemäßer ökologischer Weisheit den so offenbaren gemeinsamen Sinn als die Gottheit der Väter wahrzunehmen. Die in der Herrlichkeit kreativer Ordnung der Natur begründete Weisheit, die zur Voraussetzung für unsere Zukunft geworden ist, als mit ihr wesensgleiche Bestimmung im transzendenten Sinn zu verstehen, so den gemeinsamen, damit eigenen Sinn zu lieben und nach ihm zu leben.

-Verflucht ist auch heute eine Gotteslehre, Vermittlung von Trinität. Die hellenistischen Philosophen, die über das Wesen der in Naturlehre (Logos) begründeten Weisheit zum Sinn allen Seins als Gott der Väter diskutierten, Weisheit als wesensgleichen Sohn definierten, eine Wanderprediger-Herrlichkeit aufgrund von Visionen nach Tod eines Heilspredigers unterstellt.

Aber noch weniger lässt sich der Römerbrief in Christus-Visionen der Anhänger eines rebellischen Rabbi begründen. Wie es hier um Weisheit (Grundeinstellung im wissentlichen gemeinsamen Sinn) ging, die heute mehr denn je an Stelle alter Glaubensgesetze und werkgerechter Predigt zur Bestimmung, Krone „Christus“ von damit Welt-Demokraten werden muss und kann. Das können Sie allein am Weisheitszentrum der Zeit Korinth als Ort der Abfassung oder den Adressaten als einer nicht von Paulus gegründeten philosophischen Christus-Vereinigung in Rom verdeutlichen. Egal ob dies die Kirche der Markionisten war. Die mangels allegorischem Verstand das Judentum, dessen Gottheit als Zimmermann im Himmel, wie die Tora ablehnte und den Logos, damit Weisheit nach Naturlehre auf doketistische Weise vertrat. Um einen in Visionen seiner Anhänger zum Christus gewordenen Handwerker ging es in Nachbarschaft zu römischen Weisheitslehrern, die diese vergeblich zu einer den menschlichen Verstand bestimmenden Wesentlich machen wollten, wie es im Judentum gegeben war, mit Sicherheit nicht.

Rufen Sie in ihrem neuen Paulusbuch ihre Kollegen zu wissenschaftlichen Beiträgen, der von Paulus geforderten Kollekte als Zeichen der Einheit der sich auf Abraham berufenden Geschwister auf. Um auf dem ewigen Weg nach Jerusalem Einvernehmen zu finden, die Bedenken gegen das aus dem Judentum hervorgegangene Heil „Jesus“, damit zeitgerechte Weisheit nach Ordnung der Natur als Recht und Gesalbten „Christus“ (so bestimmende Motivation, menschliche Krone) auszuräumen.

Entkräften Sie im Wissen um die Schrift, im Dialog mit den Theologen anderer Traditionen die Anfragen und Kritikpunkten, die dem jüdisch- bzw. judenchristlichen Kult auch heute entgegengebracht werden. Und begründen Sie so die heilsgeschichtliche Sonderstellung, Bedeutung des alten Israel gegenüber den Völkern als Rechtfertigung durch Glauben, damit der Wahrnehmung von Weisheit als wahren Gesalbten (so bestimmende intrinsische Motivation), statt nur werkgerechter Predigt von Gesetzen.

Zeigen Sie so, wie das den Juden gegebene universale Heilsangebot „Jesus“ von diesen verworfen, dann zum Heil für alle Welt werden sollte und werden kann. Und wie nur so, mit einer soteriologischen Wende, Veränderung des Menschen zur Weisheit als menschlicher Bestimmung der Zorn Gottes, die logischen Folgen der Missachtung schöpferischer Ordnung, ökologischer Weisheit überwunden werden kann. Da alle Vorschriften, missbrauchte Subventionen, umgangene, belastende Gesetze so wenig bewirken, wie die Corona- oder die sich nun bei kriegsbedingtem Energiemangel anbahnende Öko-Diktatur.

Machen Sie deutlich, wie auch heute die Verehrung namenloser, sinnlos gewordener Götzenbilder, überkommener Gottesvorstellungen und Glaubenslehren, wie menschlicher Ersatz-Herrlichkeiten, so Tyrannen und der Tyrannei des Kapitals die Ursache des Übels ist. Was daher Weisheit als menschliche Bestimmung nach dem Heil der Hebräer notwendig macht. Denn auch wenn heute nicht mehr bei kindermörderischen Festbräuchen heimliche Kulte oder wilde Gelage gehalten werden. Ein wirres Gemisch von Korruption, Untreue, Betrug und Meineid (nationalistischem Handeln gegen alle auf Weltkonferenzen beschworene Weisheit), kann nur in Aufklärung begegnet werden: Wie zeitgerechte Weisheit auch der Wille Allahs nach dem Propheten, Tao oder Dharma war und ist. Die Vernichtung der Zukunft unserer Enkel, das gierige Fressen der in Millionen Jahren gewachsenen Reserven, wonach im ersten Drittel die jährlich nachwachsenden Ressourcen aufgebraucht sind, ist nicht mit werkgerechter Predigt, damit den Mitteln zu bekämpfen, die heutige Tyrannei hervorgebracht haben.

Ersparen Sie mir an weiteren Aussagen des Römerbriefes, etwa der Erkennbarkeit Gottes, damit des Sinnes, Grundes allen Seins (nach dem wir leben, den wir lieben müssen), in den auch heute von Schriftgelehrten verweigerten Schöpfungswerken deutlich zu machen: Die so historisch-wissenschaftlich unhaltbar gewordene Hypothese der Heilspredigerherrlichkeit ist die Ursache vielen heutigen Unheils. Ohne die in der Herrlichkeit, dem Sinn des ökologischen Ganzen begründete Weisheit, die wir werkgerecht als Voraussetzung für Zukunft, Friede und Glück predigen, aufgeklärt als Bestimmung im Sinn auch des arabischen Propheten, wie Tao und Dharma zu verstehen und im Heil der Hebräer gottesbildfrei zur lustvollen Bestimmung, Motivation, menschlichen Krone „Christus“ zu machen, bleibt alle Weisheit Windhauch.

In diesem Sinn bitte ich erneut, die dem Alten Testament, dann der zwischentestamentlichen Zeit, wie den griechischen Philosophen bestätigte Weisheit auch als Grund des Neuen Christuskultes zu bedenken. So die wissenschaftlichen Voraussetzungen zu schaffen, dass Weisheit Mensch werden kann.

4.3.          Philo: Zeuge für Weisheit nach zeitgemäßer Naturlehre als Tora und so Christus

An dem, was Sie allein durch Philo von Alexandrien über das hellenistische Judentum wissen, können Sie nicht nur beweisen, wie die heutige Hypothese von einem als Recht, Wort Gottes und so Christus verherrlichten gesetzeseifrigen Rabbi unhaltbar ist. Vielmehr wäre es Ihre Chance zu zeigen, wie das den Hebräern geltende Heil „Jesus“ lebendig war und in heutiger Zeitenwende, Kriegen und Weltkrisen heilsam wäre. Da diese nur zu lösen sind, wenn Weisheit im gemeinsamen Sinn, statt National-, Eigeninteresse nicht nur werkgerecht gepredigt, sondern auch an Stelle von Kapital- und Konsumherrlichkeit bestimmende menschliche Motivation wird.

Wenn Philo von Alexandrien wie Sie zur Frage der von Paulus anprangerten Werkgerechtigkeit abschließend sagten, die Einhaltung des Gesetzes verlangte. Dann ging es dem mittelplatonischen Universalgelehrten nicht um die Einhaltung der von Saulus noch vertretenen, dann von Paulus verfluchten Buchstaben des nicht nur hinsichtlich des Sabbats sinnlos gewordenen Traditions-, Nationalgesetzes von Beschnittenen. Mit dem sich Juden Jerusalems kriegerisch von der Welt abgrenzten und dessen Einhaltung sie ähnlich wie heute konservative Schrift-/Glaubenslehrer in Berufung auf Buchstaben oft sinnloser Gesetze werkgerecht als Heil forderten. Was Paulus bekanntlich verurteilte.

Philo hat sicher auch nicht nur die ihm, wie den im Namen Epikur sprechenden oder stoischen Philosophen geltende Weisheit nach zeitgerechter Sinn-/Naturlehre (Logos) als Wort Gottes werkgerecht gepredigt. Auch wenn es sich erübrigt, einzelne Weisheitslehren, wie Verbindungen der philosophischen Schulen mit dem Urchristentum aufzugreifen. Da all dies zur Grundlage des Denkens der u.a. als Philo schreibenden aufgeklärten hellenistischen Juden, dann Juden-Christen gehörte. Als Religionsphilosoph, der nicht allein den die ägyptische Hochkultur über Jahrtausende tragende Kult kannte und die dort erwachsene jüdische Tradition in einer aufgeklärten Weise verstand, wie wir sie aufgrund archäologischer Erkenntnis erst wieder lernen. Da wollte Philo, wie in Josefs-Geschichte den Römern, die nach vergeblicher Demokratie den Kaiserkult für das Staatswesen wieder einführen, die alten Gottheiten restaurieren mussten, empfohlen, dass zeitgemäße Weisheit nach Ordnung der Natur nicht nur zum Recht, sondern im Sinn der Tora für eine Demokratie Freier, Gleicher zum wahren Herrn, Gesalbten „Christus“ wird. Wie Sie in der Vorlesung über das „Umfeld des Christentums“ zeigten, suchten die philosophischen Schulen in verschiedenen psychologischen Konzepten vergebens, die destruktiven menschlichen Affekte zu überwinden, Weisheit, damit eine Grundhaltung im gemeinsamen Sinn nach Ordnung der Natur zur Bestimmung des Verstandes zu machen. Und während die Stoiker hierzu die Lust unterdrücken, Epikuräer diesen Lebenstrieb in Weisheit ausleben wollte, hatten die Hebräer mit Weisheit nicht nur als werkgerecht gepredigtes Gesetz, sondern als wahre Kultur-Herrlichkeit „Gesalbten“  hierfür das im aufgeklärt-allegorischen Verstand von Philo vertretene Heils-Rezept.

An Ihrem „Lieblingsautor“ können Sie hervorragend die Weisheit und damit auch heutige Heils-Bedeutung des Christuskultes deutlich machen. Damit jenseits von Aberglauben, nationalen Buchstaben, Traditionsgesetzen, Tyrannen und Tyrannei kapitalegoistisch gesteuerter Konsumherrlichkeit die als Voraussetzung für unsere Zukunft werkgerecht gepredigten Weisheit nicht nur zum werkgerechten Gesetz, vergeblichen Öko-Diktatur von Bürokratie wird. Sondern Weisheit im gemeinsamen Sinn zum wahren Herrn, Gesalbten „Christus“ damit zu einer Herz und somit Verstand bestimmenden Motivation, einem Leben nach den Geboten ökologischer Weisheit in lustvoller Begeisterung, statt als gesetzliche Last empfunden werden kann. Was Philo, dem es nicht mehr um die von jüdischen Schrifteiferern gepredigte jüdische National-/Traditionsgesetzlichkeit ging, deren Ende Paulus ausrief, religionswissenschaftlich vertrat.  An Philo können Sie zeigen, wie weder die christliche Offenbarung, noch Lehre, wie alles, was die Evangelien, deren Theologie oder die der Briefliteratur ausmacht, wir in sonstigen frühchristlichen Texten lesen oder über die Weisheit wie Lebensweise früher Christen wissen, auf dem Mist von Visionen gewachsen ist, die die Anhänger eines besonders gesetzeseifrigen Rabbi hatten. Wie Sie es bei heutiger Hypothese vertreten müssen. Weil im hellenistischen aufgeklärten Judentum bei Liebhabern von zeitgemäßer, in Wissen begründeter Weisheit (Philosophen) diese statt menschlicher Herrscher oder Göttergestalten der wahre Gesalbte „Christus“, das Heil „Jesus“ der Hebräer lebendig war. Wie es heute notwendig, heilsam wäre.

Nicht weil die einem zur Nichtigkeit gewordenen angeblich historischen jungen Mann erforderlichen Unterstellungen mit Blick auf alles, was wir u.a. durch Philo über das mittelplatonische Judentum, aus dem das Neue Testament erwuchs und dem die Kirche folgte wissen, völlig unhaltbar geworden ist. Vielmehr weil sich alles, was die Bedeutungsaussagen, Theologie des Neuen Testamentes, das Heil eines neuen, nun universalen Bundes ausmacht, allein bei Philo begründen lässt. Mit anderen Worten, egal ob die Christologie des Neuen Testamentes hier ihren Ursprung hat, Philo als ein Juden-Christ der ersten Stunde zu verstehen ist. Das Heil im Sinn Moses, Abrahams, damit den historische Jesus, können Sie im hellenistischen Judentum, wie Sie es durch Philo kennen, als lebendige Größe nachweisen. Meine gesamte Argumentation, wie es bei den Evangelien-Geschichte, wie weiterer Texte Ihrer Überblicksvorlesung zum Neuen Testament nicht um Hirngespinste über einen Heilsprediger, sondern die Weisheit nach zeitgemäßer Sinn-/Naturlehre als Tora und damit im Heil der Hebräer „Jesus“ als universalen Gesalbten „Christus“ ging, erübrigt sich. Wenn Sie das Wissen über Philo, so die Realgeschichte ernst nehmen.

Philo ist für mich mehr als ein einzelner Denker, der in philosophischen Kreisen als wohl größter Universalgelehrter der damit Echt-Zeit Jesus gilt. Egal ob die unglaubliche Fülle der einen Entwicklungsprozesse zeigenden Schriften aus der Feder eines Einzelnen kommen. Oder ob ähnlich wie bei Paulus auch andere Denker des gewandelten, sich im neuen, nun universalen Heil begründeten Judentums, so Christentums am Werk waren. Die Schriften, die im Gegensatz zu dem weit reichhaltigeren philosophischen Denken der Zeit aus dem aufgeklärten, im allegorischen Verstand seiner Tradition nun zeitgemäßer griechischer Weisheit als Tora verstehenden Judentum erhalten sind. Weil sie im Gegensatz zu vielen anderen Texten, die für den einheitlichen Volkskult scheinbar notwendige Vernichtung der oft streitbaren oder spekulativen philosophischen Überlegungen überlebten. Da sich die Kirche der in Philo vertretenen Christologie des nun universalen jüdischen Heils anschloss. Die können Sie als absolute Zeugen für die Weisheit des Christentums aufgreifen. Und wie es hier nicht um Halluzinationen nach dem Tod eines Heilspredigers ging. In denen Sie nun die gesamte christliche Theologie, nach heutiger Hypothese den einzigen Weg, die wahre Offenbarung des dreieinigen Gottes begründen müssten. Auch wenn die heute im Namen Philo von Alexandrien vorliegenden Texte nur einen Ausschnitt des aufgeklärten jüdischen Denkens zeigen, so möglicherweise auch durch die frühe Kirche geprägt sind und keine für den Volkskult notwendige Heilsgestalt im Sinn der Evangelien kennen. Gleichwohl, wie bereits Radikalkritiker nachwiesen, der Logos, damit die Weisheit nach Sinn-/Naturlehre vereinzelt im Namen Josua, Jesus genannt war. Dies sagt nicht, dass es keinen historischen Jesus gab, sondern wie dieser, das nun universale Heil im Sinn der Hebräer, die den alten Bund ausmachende Josia-Reform zur damit Echt-Zeit „Jesus“ wieder lebendig war.

Als ich mir angeregt durch ein Buch über Philo als Beispiel „Wie man Gott nicht denken darf“ vor über 30 Jahren in der Bibliothek der Pfälzischen Landeskirche Übersetzungen seiner Werke besorgte. Da wurde das aufgeklärt-bildhafte Verständnis, für das er im Brockhaus unter „Allegorie“ beschrieben ist, von den Autoren der Bände noch als Abweg von historischer Realität betrachtet. Inzwischen haben uns die archäologischen Erkenntnisse gezeigt, wie er den Weg zur historischen Wahrheit, dem wahren Grund des gesamten Kultes nach dem Alten Testament weist. Der nun in Heidelberg nicht mehr als wundersame Volksflucht, sondern als aus Ägypten kommende, jedoch vom Götter-, Pharaonenkult befreite Weisheit nach Ordnung, so im Sinn der Natur als Gesalbter (Christus) gelehrt wird. Und dieses aufgeklärte Verständnis nun auch des Neuen Testamentes, um das ich Sie erneut bitte, das damals die Auferstehung des alten Judenkönigs (wie wir heute wissen in Salomo personifizierte universale Weisheit nach Ordnung der Natur) war. Dies war und ist Grundvoraussetzung, um das Heil im Sinn der Hebräer in einem Volkskult auch heute weiterzuführen. Denn ohne das aufgeklärte Verständnis jüdischer Tradition wäre die griechische Weisheitslehre nicht als universale Tora im Sinn der Väter, des alten Heils „Jesus“ verstanden worden. Noch wäre die Idee der Hebräer mit Weisheit an Stelle von Gottkönigen, wie von mythischen Gottheiten als wahren Gesalbten „Christus“ auf neue Beine gestellt worden. Auch der taube, von Priestern gekaufte Tempel-Schlachtopferkult, der zu zahlreichen Kriegen, so auch Menschenopfern, Vertreibung der Juden aus Jerusalem führte und die nicht allein im Sabbatgebot sinnlos gewordene Gesetzlichkeit nationaler Buchstaben wäre so nicht überwunden worden.

Wenn Sie das Christentum vom Irrsinn der Verherrlichung eines radikal-rebellischen Rabbi befreien, den universalen neuen Bund mit dem alte kulturellen Grenzen übersteigenden gemeinsamen Sinn allen Seins, wie er für die Versöhnung der Kulturen und die gemeinsame Zukunft heilsam wäre, begründen wollen. Dann zeichnen Sie die Josia-, als Kult-, damit Sozialrechts-, wie Staatsreform des persischen Exils, im Heil der Zeitenwende in dem, was heute allein durch Philo und die kulturelle Entwicklung bekannt ist, als auch für unsere Zukunft wesentlich nach. Einzelne Schriften aus der unheimlichen Fülle der jüdisch-philosophischen Literatur und damit auch der Blick die hellenistischen Juden geltende Stoa und Epikur sind sicher hilfreich. Allein um zu zeigen, wie die Sache mit einem Rabbi oder Visionen seiner Freunde als wahres Recht und damit Judenkönig im Sinn der Tora bei Hellenisten in Hoch-Zeit von jüdisch- und griechischer Weisheit nicht sein kann. Doch mehr noch hat mir die all dies zusammenfassende Philo-Biografie des Alttestamentlers Otto Kaiser vor Augen geführt, wie bei Philo der universale jüdische Bund neu begründet, das Heil „Jesus“ lebendig war. Wo nicht mehr nationale Schriften oder tauber Tempelkult den Gott der Väter vergegenwärtigten, sondern der Kosmos wie bereits in Ägypten wieder der wahre Tempel war, damit zeitgemäße Sinn-/Naturlehre (Logos) als Tora, so Wort Gottes und damit mehr als Gesetz, sondern als wahrer Gesalbter volksbestimmend war. Da wäre m.E. auch der Weg heutiger Aufklärung vorgezeichnet.

Als Ihr philosophischer Kollege Doktor Dirk Cürsgen bei „Philosophische Konzepte der Antike und Spätantike“ nach den platonischen Sinnsuchern, wie den Weisheit als Ethik zu Recht machenden philosophischen Schulen bei Philo von Alexandrien angekommen war. Den er als größten Universalgelehrten der Zeit vorstellte. Der wie auch andere Denker dieser Zeit im philosophischen Monotheismus den Sinn der Natur, so den bereits seinen Großvätern für ihre Weisheitslehre maßgebende Sinn allen Seins in zeitgemäßer Naturlehre (Logos) bedachte. Und der dabei nicht das „JHWH“ benutzt hätte, da dies zum Namen für eine menschliche Gottesvorstellung verkommen war. Womit sich erklären lässt, warum auch die markionistische Kirche, der der allegorisch-aufgeklärte Verstand hebräischer Tradition fehlte, nicht nur die Tora, sondern auch die jüdische Gottesvorstellung als einen menschenartigen Zimmermann/Designer im Himmel verwarf. Da hatte sich ebenso wie u.a. in einem von Ihren neutestamentlichen Vorgängern Peter Lampe und Gerd Theißen mitherausgegebenen Werk über antike Denker, die den ins Neue Testament eingeflossenen „Einen und Einzigen“ (in vielen Namen verehren) Sinn des ökologischen Ganzen gezeigt: Der Grund des christlichen Glaubens entspringt nicht Halluzinationen von Anhängern eines hingerichteten Heilspredigers. Was getreu der von Ihnen gegen inzwischen gegebenes bessere Wissen verzweifelt verteidigten Hypothese als Offenbarung gelten müsste. Die höchste Wesentlichkeit, die die Juden- und Heidenchristen auch in Synagogen verehren, bevor sie daraus von konservativen Juden verwiesen wurden. Das ist der heute für das gemeinsame Wohl, wie unsere Zukunft höchst wesentliche Sinn des ökologischen Ganzen, den wir lieben und leben, uns in aufgeklärter Weise zu eigen machen müssen. Am Beispiel konservativer Juden, die römische Soldaten, deren Kaiser Hadrian einen neuen Tempel spendiert hatten umbrachten, so dass erneute Krieg, Vertreibung der Juden aus Jerusalem folgte, können Sie auch die heutige Heilsbedeutung eines aufgeklärten Verstandes zeigen. Denn Jupiter, dem Hadrian im guten, universalen Glauben den Tempel widmete, war hellenistische Juden wie Philo sicher kein anderer als der „Eine und Einzige“ Sinn des natürlichen kreativen Ganzen. Den hellenistische Juden als Gottheit ihrer Väter erkannten und zeitgerecht begründeten.

Nachdem Herr Cürsgen dann auch auf die Weisheitsschrift „Jesus Sirach“ Bezug nahm, in der sich nachvollziehen lässt, wie die Tora der hebräischen Großväter nun in hellenistischer Weisheit nach zeitgemäßer Naturlehre verstanden, damit das Heil der Hebräer „Jesus“ wieder lebendig war. Und ich ihm nach der Vorlesung erklärte, dass er heute den echt „historischen Jesus“ vorgestellt hätte. Auch weil in Bezug auf „Jesus Sirach“ die alten Heilsnamen und Christus-Umschreibungen in volksgerechter Eindeutschung der Reformation erst in „Jesus“ übersetzt wurden. Da hat er mich gewarnt, dass ich mit dieser Sicht bei seinen theologischen Kollegen keinen Anklang fände. Doch wenn so selbst das Problem von Professor Becker gelöst wäre. Der bei der „Ethik in Familie und Ehe“ erklären musste, warum zwar der Mann seine Frau lieben und ehren, diese aber nach Paulus ihrem Herrn unterstehen sollte. Was sich weder in den Ansichten des heute Unterstellten, noch Visionen nach dessen Tod erklären lässt. Wie dies aber damals zeitgemäßer, sich jedoch gewandelter, entwickelter Weisheit entsprach. Weil Weisheit keine werkgerechte einzuhaltende Traditionsgesetzlichkeit ist, sondern sich mit wachsender wissenschaftlicher Erkenntnis oder gesellschaftlicher Entwicklung wandelt. Das ist logisch. Warum weigern Sie sich, die Weisheit des Alten auch als Grund des Neuen Testamentes zu bedenken? Und warum muss Frau Professor Nüssel bei Ihrer Gotteslehre die Studenten und so alle Welt im Glauben lassen, die christliche Offenbarung wäre den Trauervisionen von Anhängern eines Handwerkerjungen entsprungen und dann zur Trinität geworden. Wie das noch die von ihr vorgestellten philosophischen oder theologischen Denker der Neuzeit voraussetzten. Wenn doch Weisheit (der Sohn) im Sinn des ökologischen Ganzen (Gott der Väter, Vater) zur Überlebensvoraussetzung für unsere Zukunft geworden ist? Und so auch die im Alten Testament spärlichen Aussagen über die Eigenschaften Gottes, wie als schöpfungstheologischen Beschreibungen zu begründen wären.

4.4.          Warum Weisheit im gemeinsamen Kult als Gesalbter eingefleischt werden muss

Allein eine philosophische Erkenntnis über den gemeinsam zu lebenden Sinn oder zeitgemäße, heute von aller Welt gegenseitig gehaltene ökologische Weisheitslehre greift zu kurz, bleibt werkgerechte Predigt, Windhauch. Heute lässt sich kulturwissenschaftlich, psychologisch, gar neurologisch nachvollziehen, warum die Weisheit, wie wir sie bei Philo, damit der Entwicklung im hellenistischen Judentum nachvollziehen können, in einem Volkskult in bekannter Weise zur Welt gebracht, so das menschliche Kreuz tragen musste. Ohne die Geschichten von einem jungen Helden, die den Kaiserevangelien nachgestellt waren, hätte es keinen kulturellen Wandel, keinen neuen Volkskult, kein Christentum und dann auch keinen Islam gegeben. Die Argumentationen in den Paulusbriefen, die damit die philosophische Weisheit erst zum Christus werden ließen, lassen sich ebenso nachvollziehen, wie die frühchristlicher Vordenker der universalen Kirche. Auch heute setze ich daher auf einen aufgeklärten Kult, der im allegorisch-bildhaften Verstand an die bekannten Bilder, Begriffe anknüpft, zeitgemäße Weisheit auch als Wille Allahs, Tao oder Dharma an Stelle von werkgerechter Predigt erst zur transzendent bestimmenden Motivation werden lässt.

Ihren Lieblingsautor habe ich als Religionsphilosophen gefragt, wie die zermürbende Diskrepanz zwischen werkgerechtem Wille und gelebter Wirklichkeit zu überwinden wäre. Er hat die Zeitung aufgeschlagen und mir an jeder Nachricht gezeigt: Weisheit  muss mehr als ein werkgerechtes Gesetz sein, so an die Stelle alter Gesalbter, heutiger menschlicher Herrlichkeiten treten. Damit wir nicht Nach-richten müssen, sondern die gewollte Weisheit leben. Allein der Leidensdruck, Gesetze reichen nicht, Angst sei der falsche Lehrmeister. Weisheit müsse als wahrer Herr in gemeinsamer Kultur „eingefleischt“ werden. „Der Geist sei willig, aber das Fleisch ist schwach“ sei mehr als ein Spruch. Wo inzwischen schon Neurologen über die Schuldfähigkeit, das Strafrecht streiten würden, wüssten wir doch, wie wir nicht Herr unseres eigenen Verstandes sind, dieser von vielen Affekten, Faktoren, Vorstellungen, Motivationen bestimmt wird. Die wie der Hunger auf Süß und Fett in Evolution einst tauglich waren, nun destruktiv wirken. Und da die sich auch in Kulturgemeinschaft ergeben, wo inzwischen gar in kommunistischen Staaten Kapital und Konsum die Motivationsfaktoren, menschlichen Herrlichkeiten sind. Da sei der Widerstand gegen jegliche Transformation werkgerechten guten Willen vorprogrammiert. Gerade die demokratische Befreiung setze voraus, dass Weisheit zum wahren Herrn wird. Auch Krisen wie Corona hätten gezeigt, wie wir im gemeinsamen Geist zusammenwirken müssen, ohne kulturelle Vertiefung Weisheit, damit Gesinnung im gemeinsamen Sinn, Solidarität nur eine Eintagsfliege bliebe. So u.a. auch ein Dienstjahr, das gesellschaftlichen Zusammenhalt bewirken solle, nur Symptombekämpfung sei. Er hätte in ägyptischer, wie hebräischer Tradition, dann u.a. bei Platon gelernt, wie ein gemeinsamer Kult die Voraussetzung für ein Leben in Weisheit ist, gar gemeinsames Singen und Musizieren den Menschen besser macht, ihn in die Beziehung zur Welt, wie ihrem Sinn treten lasse.

Das Stauen über die Wunder ökologischer Ordnung sei nicht nur der Anfang der Philosophie, sondern so auch des Kultes gewesen, um nach verschiedenen Konzepten und Techniken eine „Ökologie des Menschen“ als Wort Gottes, Tao oder Dharma zu leben, Weisheit zum bestimmenden Herrn „Christus“ werden zu lassen. Wenn wir im Alten verharren, könnten wir die Probleme, die sich dadurch ergeben, auch wenn sie nicht nur mit Leid verbunden sind, sondern wir inzwischen wüssten, wie sich im weiter so der Mensch abschafft, nicht lösen. Auch die Vorschläge heutiger Philosophen, die der Macht der Gewohnheit, Routine ähnlich wie die Kyniker nur Askese oder wie die Stoiker Lust-Verlust entgegenstellen, die Gier falschen Willens betäuben zu wollen, wären werkgerecht zu kurz gedacht. Den Menschen nur vorzuschreiben, du musst dein Leben ändern, gar Askese einüben zu wollen, wäre, wie nicht nur die hebräischen Philosophen als seine Vorbilder wussten, vergebliche Werkgerechtigkeit. Auch wenn im Pro und Contra zu den Waffenlieferungen in die Ukraine vorausgesetzt wird, dass es nur Friede gäbe, weil er jederzeit erzwungen werden kann, Gegengewalt droht. Dann zeige dies doch, was den Menschen fehle, wie ohne Weisheit als wahrer Herr der eigenen Emotionen und so des Verstandes die Probleme der Zukunft nicht zu lösen sind. Seine Ausführungen über Amerika als großes Vorbild von Demokratie, was dort auch im Namen Gottes alles falsch läuft, erspare ich Ihnen. Nachdem aber seine religionswissenschaftlichen Kollegen wie Michael Blume heute an evangelischen-, wie katholischen Akademien den evolutionären Sinn von Religion nur noch in der Kinderzahl von Amishen nachrechnen könnten, sei eigentlich alles gesagt.

Denn muss es nicht zu bedenken geben, wie der neu-jüdische, so christliche Glaube, den Paulus als Voraussetzung für das Leben im schöpferischen Sinn verlangte, heute hierzu nichts beiträgt? Vielmehr evangelikale Amerikaner ähnlich wie orthodoxe Russen nationalistische Tyrannen wie Trump und Putin oder den sich auf Gott und Christus berufenden Bolsonaro, damit das genaue Gegenteil von Weisheit im gemeinsamen Sinn aller Welt wählen.

Auch wenn nur die geringst Chance bestünde, dass aufgeklärte Menschen, gerade auch die, die Religion als Gestrig betrachten, aber wissen, warum wir nicht allein aufgrund ökologischer Krisen, Kriege oder künftiger Virenbedrohungen in einer zusammengewachsenen, gegenseitig abhängigen Welt-AG selbst für die Herstellung gesunder Nahrungsmittel auf ein Wirtschaften nach ökologischer Weisheit im gemeinsamen Sinn angewiesen sind, diese dann nicht nur werkgerecht fordern, sondern sie als Bestimmung verstehen und sich aufgeklärten Kult zu bestimmenden intrinsischen Motivation, so zu eigen machen wollen. Und wenn nur eine winzige Hoffnung bestünde, dass ein Teil der Evangelikalen und Orthodoxen, die die Welt in den Abgrund reißende Tyrannen wählen oder überkommene, gestrige Glaubensgesetzlichkeit vertreten, ähnlich wie hellenistische Juden nun zeitgemäße Weisheit im Sinn des ökologischen Ganzen an Stelle von Nationalismus, wie kapitalistischer Konsumherrlichkeit zu ihrer Lebensbestimmung machen wollen. Ist es dann kein Verbrechen, an einer auch historisch-wissenschaftlich unhaltbar gewordenen Hypothese als einzige Wahrheit festzuhalten, die Welt weiter im Glauben an Hirngespinste von Heilspredigeranhängern zu lassen, statt ökologische Weisheit in kulturgerechter Ausdrucksweise auch als Grund des Neuen Testamentes zu bedenken?

Epheser und Kolosser:

Kein Geschwätz nach Tod eines (von einem) gesetzeseifrigen Rabbi. Heute im Sinn von Ökologie begründete Weisheit als himmlische Herrlichkeit, wahrer Gesalbter „Christus“ war, ist Grund von Ökumene, eines universalen Kultes für Juden und Heiden zur Erlösung durch Leben der „Ökologie des Menschen“

Auch wenn Sie meinen durch die biblischen Texte herausgeforderten Tafelanschrieb wieder wortlos nach unten schoben. Die kosmisch-kreative Dimension, in dem Kolosser, ähnlich Epheser des Wort Gottes und so den paulinischen Christus beschreiben, ist keine Heilsprediger-Verherrlichung. Dort wird beschrieben, was hellenistischen Juden Grund von Tora und so als Christus galt, damit über werkgerechte Predigt, in der heute alle aufgeklärte Welt gegenseitig ein Leben in Weisheit als Voraussetzung für Zukunft verlangt, hinausgeht.

4.5.          Paulus: Fortführung der Propheten-Reformen, heute heilvoller Paradigmenwandel

Im aufgeklärten Verständnis, wie Paulus kein Saulus mehr war. Der wie heute unterstellt, einen im Nationalgesetz der Juden besonders gebildeten, gesetzeseifrigen Juden zum neuen Rechtsgrund, gar Gott machte. Sondern zeitgemäße Weisheit im Sinn des ökologischen Ganzen, aller Welt nicht nur der Christus des Alten-, sondern auch Neuen Testamentes war. Da können Sie mit Blick auf das Wissen über Weisheit nach Ordnung, im Sinn der Natur als Grund des Alten Testamentes nicht nur deutlich machen, wie das Christentum die Weiterführung der Josia-Kult-, wie Sozial-Reformen, so echtes Judentum für alle Welt war. Vielmehr wäre an Paulus ein heute heilsamer Paradigmenwandel anzustoßen. Bei dem zeitgemäße, auch humanistische Sozialverhalten umfassende „Ökologie des Menschen“ statt heute herrschender menschlicher Herrlichkeiten Bestimmung im Sinn des Gotteswort, Christus, Mohammeds oder des Tao wird. Eine Kultreform, die bei den sich auf Abraham und die Propheten berufenden Glaubensgeschwister zu einer Sozial-, wie Staatsreform führten könnte. Wie sie im Namen Josua (Jesus) Anfang des jüdischen Bundes war, zu Leben in Freiheit, Friede und Weisheit im gemeinsamen Sinn führen sollte. Was die Voraussetzung für künftige Demokratien, die Beherrschung von ökologischen Krisen oder gar künftigen Virenbedrohungen, wie einem konstruktivem Zusammenwirken in einer zur Stadt gewordenen Welt-AG geworden ist. Womit auf kreative Weisheit die Zukunft unserer Enkel gestaltet, statt weiter im Wissen, was weise wäre, Vernichtet wird.

-Wie bereits Benedikt XVI. in seiner letzten großen Rede in Bezug auf Salomo und Stoa vor dem Bundestag den Grund universalen Rechtes in Ökologie zu bedenken gab. So wären nach Aufklärung durch die Hochschullere nicht mehr nationale Glaubensgesetze oder willkürliche menschliche Meinungen, Moralvorstellungen Richtschnur für Menschenrechte und mehr.

-Als Wille Allahs, Wort Gottes im Sinn der Propheten und damit auch der heiligen Schriften gelten dann nicht mehr nationale Buchstaben, Gesetze, sondern Weisheit im gemeinsamen ökologischen Sinn allen Lebens. Weisheit wie sie heute meist die Weltorganisationen vertreten. Und die als „Ökologie des Menschen“ im Sinn vorgegebener natürlicher Ordnung auch für das gesellschaftlich gelingende, zum Wohl aller Beteiligter führende soziale Zusammenleben in Ehe und Familie zu bedenken wäre.

-Die Zehn, in Weisheit gründenden Gebote als ewige Grundlage menschlichen Daseins verlieren dann nicht ihre Bedeutung. Doch die von Paulus vertretene Weisheit, nach Brockhaus eine Grundhaltung, die im Wissen um den Sinn allen Lebens gründet und für das gelingende Leben, gemeinsamen Wohlstand, Gesundheit, wie ökologische Zusammenleben und Zukunft die Voraussetzung ist. Die ist nicht was Gestern war, gelten musste oder geglaubt wurde, sondern sich nach heutigem Wissenstand ergibt, in unvoreingenommener Weise auszudiskutieren wäre.

-Auch wenn es Sinn macht, an die Weisheit der alten Glaubenslehren deutlich zu machen und wie die zeitgerecht weiterzuführen wäre. Im aufgeklärten Verstand der paulinischen Wende ist nicht entscheidend, was nach Levitikus Recht war, dann im Namen eines Juden mit Namen Jesus gefordert wurde. Was von Paulus im Namen Christus als Lehre für das Rechte Leben beschrieben ist, war zeitgemäße Weisheit, wie wir sie nun in Ökologie, wie heutiger Welterfahrung begründen. Was nach heutiger Naturwissenschaft, Wissenstand im gemeinsamen Sinn des ökologischen Ganzen weise ist, wäre so als die Lehre der Propheten, Wort Gott, Wille Allahs zu verstehen. Die Engel haben keine Flügel mehr, tragen aber meist weiße Kittel. Was Ärzte nach heutigem Wissen als gesunde Lebensweise, Klimaforscher empfehlen ist ebenso das Wort Gottes, wie sich das „Ich aber sage Euch“ nach wachsendem Wissen, was im Sinn unserer Gesundheit, wie der Welt-Gesamtheit ist, bei Corona wandelte.

-Was uns Umweltforscher mit auf den Weg geben, hinsichtlich der Artenerhaltung, der Verschmutzung der Weltmeere, Wasserverknappung, Klima, Landbewirtschaftung, wie mit Blick auf die Zukunft der Erde oder den eigenen Körper die recht Lebensmittelproduktion sein müsste, entspricht der Weisheit der Propheten. Wie sie der ehemalige Gesetzeseiferer nach dem Wandel vom Saulus zum Paulus vertrat.

-Auch wenn nicht nur mache Christen den Buchstaben nationale Glaubensgesetze, gestrigen Vorstellungen treu bleiben, so u.a. weiter gegen alle Weisheit handelnde Tyrannen wie Putin oder Trump wählen, wie dies ähnlich auch einzelne Moslems tun werden. Im aufgeklärten Verstand ist dann die Weisheit der Klimaforscher auch dort an die Stelle des Kopftuches oder der Ganzkörperverschleierung getreten. So gilt u.a. das, was Weltfriedens-, Gesundheits-, Ernährungsorganisationen vertreten als Gottesstaat nach dem Will Allahs nach dem letzten Propheten.

-Die wissenschaftliche Weisheit, wie wir ökologische Krisen, den Schutz vor Viren, die Impfstoffherstellung und Verteilung, gar die Bewältigung der Folgen der Pandemien ebenso nur im „gemeinsamen Sinn“ beherrschen können, verweisen im aufgeklärten Verstand Paulus auf den gemeinsamen Grund, Sinn allen Seins. Dies der Sinn des Lebens, den wir lieben müssen, um danach zu leben. Dies ist heute die höchste Wesentlichkeit, von der wir wissen, dass sie uns eine Lebensweise, Weisheit vorgibt, die wir nicht bestimmen, konstruktivistisch vereinbaren können. Weil wir in ökologischer Weisheit nach dem gemeinsamen Sinn allen Seins leben müssen.

Auch wenn dann weder der Wille, noch das Wesen Gottes in nationalen Glaubensschriften, deren Gottesbildern nachgeblättert werden. Der Gott der Väter ist nicht tot, wissenschaftlich abgeschrieben, sondern in Weisheit gegenwärtig. Während die Propheten im Namen Hiob noch mit Naturgegebenheiten wie Blitz und Donner, fehlsteuernden menschlichen Tugenden haderten, ob alles einen Sinn hat. Wie es heute als Theodizee bezeichnet, aber nach der Unfähigkeit eines menschlichen Gottesbildes als Macher im Himmel gefragt, aufgrund von Tsunamis oder nationalsozialistischen Hollokhaust an dessen Macht gezweifelt wird. Da wissen wir aufgrund geologischer Erkenntnis, wie Erbeben und so Tsunamis auslösende Plattenverschiebungen zur Kreativität, dem Sinn des Ganzen gehören. So werden sämtliche Prozesse im natürlichen Geschehen, selbst menschliche Gefühlsregungen, auch wenn sie wie die Gier nach Fleisch (auch in lebender Form) im Laufe der Evolution destruktiv geworden sind, in diesem einen Sinn erklärt. Wir wissen, wie das menschliche Verhalten fehlsteuernde Triebe, nicht nur der Hunger auf Süß und Fett, die Lust auf Fruchtbarkeit versprechende weibliche Kurven, die Gier, der Egoismus in Evolution notwendig waren. Was nun aber einer nicht von uns bestimmten Weisheit zu unterstellen ist. Weil sonst nicht nur der Hunger auf Süß und Fett das Gegenteil von dem bewirkt, für was er einst tauglich war.

Zu überlegen, welche Kulturkonzepte dazu führen, dass Weisheit nicht nur bei Ärzten ohne Grenzen, sondern nationalistischen Traditionalisten Mensch, bestimmende eingefleischte Motivation (Krone, Christus) und so gelebt wird. Das war und ist das Gegenteil von Esoterik, Glaubensgeschwätz, sondern Voraussetzung für Zukunft geworden.

5.     Johannes:

Nur zeitgerechte Erkenntnis nach Naturlehre (Logos) ist Offenbarung, zählt als Gotteswort, Weisheit im Sinn des ökologischen Ganzen (Gott) kann/muss bestimmende Herrlichkeit, wieder Christus werden

Das Bild von einem völlig weisen Christus am menschlichen Kreuz, das ich auf der Heimfahrt kurz nach Heidelberg aufnahm habe ich unterschrieben: Weisheit nach Ordnung der Natur war bereits für die Hebräer in Salomo kulturgerecht ausgemalter Christus. Hochschulwissenschaft muss in Aufklärung dafür sorgen, dass ökologische Weisheit nicht nur werkgerecht gepredigt, sondern als bestimmendes Gotteswort, Wille Allahs, Tao… verstanden, damit nicht nur vergeblich gefordert, sondern als Christus, menschliche Krone, so als intrinsische Motivation begeistert gelebt wird.

Bei Johannes angelangt können Sie nicht nur den Irrsinn heutiger Lehr-Hypothese deutlich machen, die ich durch meine Fragen nicht stören sollte. Denn danach müsste ein völlig belanglos gewordener, allenfalls besonders bibelschlauer Rabbi als das von griechen Philosophen in zeitgerechter Naturlehre (Logos), so im Sinn natürlicher Schöpfung begründete, lebensbestimmende Wort Gottes und damit als wahrer einzige Gottessohn, Gesalbter „Christus“ verherrlichten worden sein. Auch an Johannes können Sie vielmehr zeigen, wie nicht in nationalen Buchstaben, sondern allein in zeitgemäßer Naturlehre (Logos), damit dem heute offensichtlichen Sinn des ökologischen Ganzen, kreativen Lebensfluss auch heutiges Heil liegt. Wie die dringend notwendige universale Bestimmung, das Gotteswort, so auch der Gott der Väter, die heute zu liebende und zu lebende höchste Wesentlichkeit nicht nur höchst lebendig, sondern allein im Logos, damit in immer vernünftiger Durchdringung der Natur zu begründen sind.

5.1.          Heute Gotteslehre hat ihren Sinn verloren

Und wie heilsam das wäre, habe ich in der Vorlesung zur Gotteslehre wieder erlebt. Weder in der Diskussionsrunde auf dem Hambacher Schloss, wo mit Blick auf Corona unter der Moderation des Juden Michael Friedmann die Vorsitzende des Deutschen Ethikrates, Philosophen und Psychologen überlegten, wie Gemeinsinn zu machen ist, noch in Gotteslehre wird der gemeinsame Sinn aller Natur mit dem christlichen „Vater“ in Verbindung gebracht.  Während die aufgeklärte Welt nicht allein aufgrund ökologischer Krise erkennt, wie Weisheit (Sohn) im gemeinsamen Sinn des ökologischen Ganzen, aller Natur (Vater) die Voraussetzung für unsere Zukunft, Gesundheit und Glück ist, gar nach Transzendenz gerufen wird. Da kann bei heutiger Lehre kein Mensch auf die Idee kommen, was das mit dem christlichen Bekenntnis zu Vater und Sohn zu tun hat, wie dies zu einem Leben im Sinn des ökologischen Ganzen, damit in notwendiger Weisheit beitragen kann. Da ist Dank der allein von aufgeklärter Hochschullehre aufzulösenden Hypothese, der Sohn eines Zimmermanns sei zum ein-geborenen Gottessohn erklärt, so als wesensgleich mit dem Vater oder dessen Offenbarung gesehen worden, Gott für die aufgeklärte Welt abgeschrieben.

Die neuzeitlichen Definitionen eines dem Buch nach vorgesetzten himmlischen Wesens, bei dem sich Schriftgelehrte über die dessen Eigenschaften oder das Tun eines nach heutigem Verständnis Machers oder Aufpassers streiten. Die machen den längst für tot Erklärten so wenig lebendig, wie alle vergeblichen Beweise eines vorgesetzten, beliebig gewordenen menschlichen Gottesbildes. „Gott sei Dank“! Denn das was bei dem buchstäblich vorgesetzten Gottesbild noch übrig ist „wer es glaubt wird selig“, hat keinerlei Relevanz für ein friedliches Leben im gemeinsamen Sinn natürlicher Schöpfung. Dies führt bei vielen Bibel-, Buchstabengläubigen zum genauen Gegenteil. Was nicht wundert. Wenn bei der Trinität unterstellt wird, Christus wäre ein junger Jude gewesen, der in Visionen seiner Groupies zu Gott oder dessen Offenbarung wurde. Da wird dann gegen besseres Wissen auch den hebräischen Denkern, die in den natürlichen Prinzipien, wie der fruchtbaren Nilschwemme, so auch in himmlischer Ordnung, Berechnung der Sterne, einen Sinn allen Seins sahen, ein himmlischer Macher unterstellt. Dessen Eigenschaften sie beschrieben hätten. Während die Welt gerade angesichts heutiger Krisen darauf angewiesen ist, dass die Menschen den so offensichtlichen gemeinsamen natürlichen Sinn, der selbst bei Corona ständig als Solidarität zur Bekämpfung, selbst der Folgen der Pandemie beschworen wurde und der angesichts der ökologischen Probleme Voraussetzung für Zukunft ist, lieben und so in Friede leben. Da wird bei der Gotteslehre in nationalen alten Büchern geblättert, statt nach dem gemeinsamen Sinn des ökologischen Ganzen, der ungenannt war und sein wird, als wahre „Ökumene“ zu fragen.

Gleichwohl den Anfängen „Weisheit“, damit eine Grundhaltung im Wissen um einen gemeinsamen Sinn allen Lebens bescheinigt wird. Da werden die Kultschriften nach den Eigenschaften und dem Wesen eines vorgesetzten Gottesbildes befragt. So hat auch die heutige Frage nach Gott als einem vorgesetzten Wesen, damit das traditionelle Gottesverständnis seinen Sinn verloren, lässt sich der scheinbare Gottestod erklären. Statt wie im Namen Hiobs zu fragen, ob sich alle natürlichen Phänomene, wie auch destruktive menschliche Züge in einem einzigen Sinn erklären lassen. Was heute, wo selbst Tsunamis und Erdbeben auslösenden Plattenverschiebungen, ebenso wie der einst notwendige Hunger auf Süß und Fett, wie sämtliche Prozesse im Kosmos oder im menschlichen Körper von atheistischen Evolutionsbiologen in kreativer Sinnhaftigkeit erklärt werden, keine Frage mehr ist. Da wird den Alten unterstellt, sie hätten wie in heutiger Theodizee an der Fähigkeit eines himmlischen Wesens gezweifelt. Das nicht nur den millionenfachen Judenmord zugelassen habe, auch bei heutigem Unheil nicht eingreift.

Und wo nicht von einem alle Nationen und Religion übergreifenden Sinn ausgegangen wird, wie er dort galt, wo dann im Bund mit ihm und somit Geboten von Weisheit Gottesbilder, die Rede über einen Gott verboten wurde. Da wundert weder die ähnlich wie bei antiken Philosophen polemische Kritik der evolutionswissenschaftlichen Atheisten an einem Monster im Himmel, noch die heutige Monotheismus-Debatte. Denn die unterstellt, dass im Monotheismus die eigene Gottheit als absolut gesetzt, statt von einem grenzübergreifenden gemeinsamen Sinn ausgegangen wird. Wie diese Absolut-Setzung nationaler menschlicher Gottesbilder, Vorschriften, statt friedliches Leben im gemeinsamen Sinn für die Gewalt im Namen des Glaubens, Kriege verantwortlich ist, steht außer Frage. Und so wird heute auch nicht gefragt, was im gemeinsamen Sinn aller Welt, damit nach Ordnung der Natur für das gemeinsame Wohl himmlisch geboten wäre, sondern gelten nationale Glaubens-Vorschriften. Sinnlos gewordene christliche Moralvorschriften oder im Islam das Kopftuch, Körperverschleierung bleiben für viele Gläubige wesentlicher als das Weltklima.

Selbst wenn die Väter des jüdischen, dann christlichen Glaubens von Geboten ausgegangen wären, die ein himmlisches Wesen auf geheimnisvolle Weise eingab. Das Leben im gemeinsamen Sinn des ökologischen Ganzen ist, wie selbst künftige Virenbedrohungen zeigen, zur höchsten Wesentlichkeit, Gottheit geworden. Wo der aufgrund Masse und technischer Möglichkeiten zum vielfach naturbeherrschenden Anthropozän geworden Affe in einer gegenseitig abhängigen Welt-AG in Weisheit, damit gemeinsamen Sinn leben müsste, jedoch dabei ist, seine Lebensgrundlage zu zerstören. Da wäre selbst dann, wenn die Väter unseres Glaubens von einem himmlischen Wesen und nicht von einem gemeinsamen Grund, Sinn allen Seins, damit des heute ökologisch erklärten Ganzen ausgegangen wären, so die höchste Wesentlichkeit, Gottheit offensichtlich. Da muss wie auch im Namen Johannes oder Paulus in zeitgerechter Naturlehre (Logos), Welterfahrung nicht nach einem Macher, sondern nach dem gemeinsamen Sinn und der davon ausgehenden Weisheit gefragt, diese statt sinnlos gewordene Glaubensgesetze und werkgerechte grüne Predigt zur menschlichen Bestimmung werden. Doch dazu ist Aufklärung durch die Hochschulwissenschaft Voraussetzung.

5.2.          Johannes wollte ökologische Weisheit bestimmend machen, einfleischen

Jüdisch-griechischen Philosophen in wahrscheinlich Ephesus, die wie ihre gesamten Kollegen in Naturlehre (Logos), wie bereits die Hebräer in Ordnung der Natur, den Sinn des kreativ zusammenhängenden (ökologischen) Ganzen als höchste Wesentlichkeit im Sinn von Zeus, wie JHWH, so das rechte Leben, Wort Gottes zeitgerecht definierten. Und die so menschliche und mythische Gottesbilder, Gottheiten, wie sinnlose gestrige Gesetzlichkeit verwarfen. Die waren, auch wenn das später erst zugefügt wurde, echte Lieblings-Jünger des so auch durch sie verjüngten Moses-Heils „Jesus“, aber keines rebellischen Rabbi. Der alles nicht war, gewesen sein kann, was sie beschrieben. Wenn die sich im Namen auf „Johannes“, so die u.a. von den Mandäern als Täufern bekannte Erkenntnis (Nazareth) berufen hätten, wäre das zu verstehen. Denn diesen als Johannes (damit auch wenn der Heils-Name „Jesus“ im griechischen Text noch nicht vorkam im Heil der Hebräer aus Erkenntnis „Nazareth“ Schreibenden) unterstellen zu müssen, sich auf Anweisung eines wegen häretischer Reden hingerichteten Handwerkerjungen, der ans Kreuz genagelt noch anwies, sich um seine hinterbliebene Mutter zu kümmern als gleich mit Gott oder dessen einzige Offenbarung, Willen, Wahrheit, Wort und damit Leben gesehen zu haben. Das wäre nur noch mit Wahnsinn zu beschreiben. Von dem Sie befreien können.

Es ist schwer zu sagen, was diesen Wahnsinn bewirkt. Denn eine „Buchstäblichkeit“ verfluchen zu wollen, wäre falsch. Da die griechischen Buchstaben von der allen Philosophen geltenden Naturlehre (Logos), so einer schöpferischen Bestimmung reden. Die für sie das seit Anbeginn in aller Schöpfung wirksame, für unser Leben maßgebenden Gotteswort, damit die einzige Wahrheit war. Und die als Christus, so wahrer Gottessohn, einzig maßgebende Herrlichkeit als menschliche Krone das eschatologische Heil auch für unsere Zukunft wäre. Was aber alles nicht mehr ernst genommen, sondern auf völlig unmöglich gewordene Weise als Verherrlichungsrede für einen inzwischen zur Bedeutungslosigkeit gewordenen kynischen Wanderprediger, jüdischen Rabbi… gedeutet wird. Es sind einzig noch alte Glaubensvorstellungen, liebgewonnene Bilder, die gewohnte Lehre, in denen die Hypothese begründet wird, den vom Wort Gottes und so Christus nach zeitgemäßer, nun griechischer Naturlehre (Logos) schreibenden Philosophen wäre es um einen jungen Juden gegangen.

Wie auch bei Paulus, so letztlich aber bei allen sich auf den nun universalen neuen Christus berufenden Synoptikern, können Sie vielmehr gerade in Johannes deutlich machen, wie nicht gestrige Texte, nationale Lehren, abgeschriebene Buchstaben, hierin begründete menschliche Gottesbilder bestimmend sind. Wie allein zeitgemäße Lehre, so nach immer vernünftigerer Durchdringung der Natur (Logos) zählt. Wie damit in Gegenwart das Hebräern, dann ihnen folgenden Hellenisten als Gesalbten, „Christus“ geltende Recht, Wort Gottes als Heil im Sinn der Glaubensväter zu verstehen, das Wort so auch heute zu hören ist. So nur im dem heute offenbaren einen und einzigen Sinn des ökologischen Ganzen (den alle aufgeklärt Welt voraussetzt, nach dem zu leben inzwischen die Kinder der Welt von den Erwachsenen verlangen) Vater und der in ihm ein-geborene, so den Vater offenbarende Sohn „christlich“ als höchst wesentliche (wesensgleiche) Größen wahrzunehmen sind. Wobei Sie natürlich auch das Heil der schriftlichen Überlieferung deutlich machen können. Die, nachdem das Mittelalter wieder in den Mythos zurückfiel, statt sich in neuzeitlicher Aufklärung durchsetzende vernünftige Durchdringung der Natur (Logos), die bestimmende Wahrheit sein musste.

Nach dem Sie wissen, wie keine weißen Vögel den Hebräern die Lehre vom einen und einzigen, der war und sein wird (JHWH) ins Ohr flüsterten, sondern dort himmelsberechnende Naturbeobachter waren, die im Sinn allen Seins (des Weltganzen) eine Weisheit nach Ordnung der Natur begründeten, die für sie nicht nur Recht, Gotteswort, sondern dies der wahre Gottessohn, König, Gesalbte „Christus“ war. Und so auch im philosophischen Monotheismus der damit Echt-Zeit Jesus der Sinn aller Natur als Zeus oder JHWH bedacht war und in Synagogen verehrt wurde. Da können Sie den Logos, von dem Johannes als Wort Gottes, Offenbarung, einzige Wahrheit, Weg und Christus spricht von aller Vergeisterung befreien. Und da die griechischen Denker in Kleinasien vom Logos als dem zum Leben führenden, in aller Schöpfung wahrnehmbaren Wort Gottes…. schrieben, statt von Weisheit. (Auch wenn sie ihre Lehre/Logos als Grundhaltung im Sinn aller Natur/Welt begründeten, nach Brockhaus: Weisheit.) Da brauchen Sie sich nicht auf die Weisheit einzulassen, von der in den von Christus schreibenden Evangelien nichts stehen würde.

5.3.          Kein Guru wurde zu Gott, ökologische Weisheit ist Wesensgleich mit ihrem Sinn

Wenn Sie belegen wollen, dass das Christentum kein Schwachsinn ist, bei dem Groupies ihren Guru zu Gott machten. Sondern wie der christliche Kult höchst relevant war und ist, um heute im gemeinsamen Sinn des ökologischen Ganzen begründete Weisheit nicht nur werkgerecht vergeblich zu predigen, sondern sie zu der Bestimmung werden zu lassen, die u.a. als Wort Gottes und so Christus galt. Und die so wieder zur dringend gebrauchten gemeinsamen Motivation selbstverant-wort-licher Weltdemokraten werden müsste und könnte. Dann wäre nicht allein Heraklit aufzugreifen. Der auf noch spekulative Weise einen natürlichen Lebensfluss definierte. In dem er eine Bestimmung vergleichbar der von den Hebräern in Salomo ausgemalten, als Christus geltenden Tora, damit das dann auch für Johannes geltende Wort Gottes verstand. Und dabei in Ephesus erstmals von Logos (Lehre) sprach. Auch an Parmenides, Thales von Milet, wie an vielen weiteren Denkern rund um Ephesus können Sie zeigen, wie der eine und einzige Sinn allein Seins der für die Hebräer war und sein wird, in Naturlehre (Logos) bedacht wurde. Und so zwar auf die alten Gottheiten zurückgegriffen, aber menschliche Gottheiten, Gottesbilder wie bereits bei den Hebräern oft höchst polemisch verurteilt wurden. Die alte Metaphysik, bei der Heraklit das Feuer oder Thales das Wasser zugeschrieben wird, muss uns heute kaum mehr interessieren. Denn nicht nur die heute werkgerecht hier begründete, so inzwischen auch in der Kirche gepredigte Lebensweise im Sinn der Natur, sondern auch die damit den Hebräern als wahrer Gesalbter (Christus) geltende, in Schöpfung begründete Bestimmung ist nach Paulus, Johannes (wie damit auch aller Evangelien und frühchristlichen Denker) zeitgerecht, so nach immer vernünftigerer Durchdringung der Natur (Logos) als Wort, Christus zu verstehen.

Bei einer Betrachtung der in Ephesus nicht nur als Heiden-Christen im Namen von „Johannes“, sondern als Juden-Christen auch als „Paulus“ schreibenden Denker sollte auch das Sophia-Standbild, wie Sie es bei Wikipedia unter „Weisheit“ finden, nicht fehlen. Nicht um zu zeigen, wie absurd die Unterstellung ist, dass dort, wo Weisheit in menschlich-weiblicher Erscheinung, so auch als Söhne verehrt wurden, plötzlich ein jüdischer Rabbi im Sinn als die seit Anbeginn der Schöpfung, so im Sinn des ökologischen Ganzen wirkende Weisheit, für Hebräer bestimmendes Recht/Tora (Wort Gottes) und Christus ausgegeben wurde.  An der menschlichen Figur der philosophisch bedachten Weisheit können Sie vielmehr zeigen, warum die Johannesverfasser eine menschliche Gestalt sprechen lassen. Oder warum der Verfasser des 1. Johannesbriefes in Abgrenzung gegenüber falschen Lehren, die die menschliche Erscheinung als unwesentlicher Schein sehen, auf die Erscheinung des jüdischen Heils „Jesus Christus“ als Ausdrucksweise in Fleisch und Blut besteht. Wo nicht nur die Hagia „Sophia“ in Stein, sondern dafür ein neujüdischer universaler Volkskult gebaut wurde, war dies die unabdingbare Voraussetzung. Was Sie auch an vielzähligen Erscheinungen zeigen können, in denen die philosophische bedachte Weisheit der Zeit menschlich verkörpert werden musste, Gottessöhne auch für die Vegetation standen. Aber nicht umgekehrt! Oder waren Minerva/Athena, die über dem Eingangsportal der Neuen Uni den lebendigen Geist aller Welt und Wissenschaften verkörpert, auch nur als Weisheit verherrlichte Mädchen?

Wie kann es sein, dass alle Beschreibungen, wie es bei Christus um ein vor aller Schöpfung erstgeborenes Wesen geht, in dem alles geschaffen ist, was im Himmel und auf Erden sichtbar und unsichtbar ist, so eine Wirklichkeit beschrieben ist, die wir Ökologie nennen und hierin einen gemeinsamen Sinn allen Seins sehen, wegen eines liebgewonnenen Bildes einfach über den Haufen geworfen wird. Gleichwohl es heute mehr denn je notwendig wäre, zur Voraussetzung für unsere Gesundheit, mehr noch die gemeinsame Zukunft geworden ist, dass im Sinn der Ökologie begründete Weisheit nicht nur werkgerecht gepredigt, sondern kulturbestimmende Wirklichkeit, wahre Herrlichkeit, Motivation, künftiger König von Welt-Demokraten wird. 

5.4.          Weisheit zeitgerechter Naturlehre, war, ist offenbarendes Wort, sollte Christus sein

Wenn auch die Johannes-Verfasser beschreiben, wie das in Naturlehre (Logos) zu verstehende, hörende, mit Händen begreifbare, zum Leben führende, alle Welt verbindende Wort nicht nur werkgerechtes Recht, sondern als wahre Bestimmung, maßgebende Herrlichkeit, Gesalbter „Christus“ werden muss. Und die Weisheit nach zeigerechter Naturlehre der alte Christus in menschlicher Gestalt war, so als das in Fleisch und Blut bekannte Wesen zu verstehen ist, um wieder Fleisch, menschliche Motivation zu werden. Dann haben die Verfasser den Nagel auf den Kopf getroffen. Nicht umgekehrt!

Dies alles voraussetzend wird dann auch alles verständlich, was Sie über Johannes vorstellten, hier nicht alles aufgegriffen werden muss. Die Unterschiede der sich auf Johannes berufenden Philosophen als Heiden-Christen zu den anderen Evangelien in den geografischen oder chronologischen Aussagen sind ebenso nachvollziehbar, wie die Offenbarungsreden, in denen hier Christus, damit der wahre Gesalbte, Gottessohn nach neuzeitlicher Naturlehre über sich redet. Und sein Heils-Wesen ähnlich, aber nicht gleich, wie die die Synoptiker in bekannten Wundern verdeutlicht. Die Unterscheidungen, wie Überschneidungen im Erzählstoff, wie alles was Sie über Johannes wissen zeigt doch, dass es hier nicht um Hörfehler bei den Reden eines rebellischen Rabbi oder dessen überlieferten Taten oder Verherrlichung ging. Wenn Paulus heute nicht mehr als eine vom historischen Jesus unabhängige Theologie gelesen oder einfach wieder in die nationale Gesetzeslehre des Judentums zurückgeholt wird. Und wenn Johannes nicht mehr als späte Gnosis abgetan, sondern vom historischen Jesus schreibend gelehrt werden muss. Dann können diese Texte nicht einfach auf den Kopf gestellt werden. Den uns inzwischen geschichtlich bekannten Weisheitslehrern, die Weisheit zu einer Bestimmung machen wollten, die auch die die Lösung für unserer Zukunft wäre, kann nicht weiter unterstellt werden, einen rebellischen Rabbi als Spider-Man beschrieben zu haben. Wenn sich die Aussagen über den „Lieblingsjünger“ als spätere Zusätze erweisen. Dann wissen Sie, wie dies keine Verherrlichungsrede war, sondern es sämtlichen kirchlichen Vordenkern wie Johannes um den Logos, damit Weisheit nach zeitgemäßer Naturlehre (Logos) ging. Die für sie so nicht nur das von den Philosophen der Zeit vergeblich gepredigte Recht, sondern im Sinn der Hebräer der wahre Christus war.

Wie der gesamte Redestoff vom Niederreißen des Tempels, den Propheten, die daheim nichts gelten, mehr noch die im Licht um die in Ephesus geltende Weisheitslehre (Logos) und so die Christologie als Hauptaspekt, ebenso wie die Johannesbriefe und die im Namen Johannes dort verfassten Apokalypse gelesen werden müssten, liegt auf der Hand. All das hat nichts mit der Verherrlichung eines nach der Arbeit in der Werkstatt seines Vaters heilspredigenden Handwerkerjungen zu tun, wie es nach heutiger Lehrhypothese zu unterstellen wäre. Wenn Sie die Texte und ihre Verfasser ernst nehmen, das Gotteswort nach der heute im Sinn des ökologischen Ganzen erkennbaren Weisheit erklären, die im Alten Testament Tora und Christus war. Dann machen die gesamten christologischen Aussagen Sinn. Sie machen die Bedeutung der Weisheit als transzendente Bestimmung bewusst. Die wir heute als Voraussetzung für unsere Zukunft, wie das humanistische Miteinander, damit selbst der Produktion von Nahrungsmitteln, die uns gesund, statt krank machen, nur werkgerecht gegenseitig predigen, aber als lustvolle intrinsische Motivation dringend benötigen. Die bei aufgeklärten Zeitgenossen, die nach Weisheit rufen, wie bei buchstabenhörigen Traditionsgläubigen bestimmende Herrlichkeit werden müsste.

Entschuldigen Sie meine Ihre Vorlesung störenden Fragen. Doch wenn es dabei nur um die Verherrlichung eines Handwerkerjungen gegangen wäre, über den so verschiedenartige Märchen erzählt wurden. Wie es nach heutiger Hypothese zu unterstellen wäre. Was soll dann die ganze Untersuchung der Texte, der Kohärenzprobleme im Johannestext und dessen eschatologischen Aussagen, die die Studenten für die Prüfung auswendig lernen? Was hätte die Verherrlichung eines sozialrebellischen Rabbi, Wanderkynikers… an einer Hochschule des 3. Jahrtausend zu suchen?

Doch auch wo ähnlich wie in anderen Evangelien Moses als Ankläger der Juden aufgerufen wird, wie bei Paulus die nur nationalen Buchstaben ihrer Beschnittenen-Tradition hörigen auch mit Blick auf den sinnlos gewordenen Sabbat verflucht werden.  Da ging es nicht um eine Heilsprediger-Verherrlichung. Nachdem Sie nicht nur die in Naturprinzipien, so der fruchtbaren Nilschwemme oder himmlischer Berechnung begründete Weisheit der Ägypter kennen, sondern in Heidelberg gelehrt wird, wie Weisheit nach Ordnung, so im Sinn der Natur die in Salomo kultur-, volksgerecht ausgemalte Weisheit war, die so die menschlichen Gottessöhne, incl. der Gottkaiser ersetzen sollte. Da können Sie an den Johannes-Texte zeigen, wie zeitgemäße Weisheit im Sinn des ökologischen Ganzen zu verwirklichen wäre, diese als gemeinsame Bestimmung im Sinn Abraham und Moses auch statt heutige Tyrannen und kapital- und konsumherrlicher Tyrannei als wahre Herrlichkeit für unsere Zukunft mehr als heilsam wäre.

 „Auch wenn Herr Mentzel etwas gegen den jungen Mann hat. Von dem hat Johannes geschrieben“ so Professor Lampe. Gleichwohl er angekündigt hatte, wie es bei Joannes um philosophische Weisheit ging. Die auch von Johannes in einem jungen Juden, gegen den ich daher nichts habe, vermittelt, so erst zum Heil für die Welt wurde. Es war eine Weisheit, die u.a. auch Philo von Alexandrien, so dann hellenistisch-aufgeklärte Juden-„Christen“ galt. Ich hatte daher aus freiheitlicher Pfalz zum Leidwesen der Pfarrer in Ausbildung, die sich in ihrer Glaubensvorstellung gestört fühlten, ein auf Philo, damit Weisheit als Christus verweisendes Plakat angeschleppt, auf das jedoch von Professor Lampe nicht weiter eingegangen wurde. Dabei wäre es auch seine Aufgabe gewesen, Weisheit als Grund des christlichen Glaubens deutlich zu machen, statt eine überholte Lehre zu verteidigen. Die den christlichen Kult, bei dem angeblich nur ein Rabbi als Recht und König ausgegeben wurde, lächerlich macht. Und die so selbst Traditionsgläubigen keine Bestimmung, Motivation mehr ist.

Für mich ist es unbegreiflich, wie von der Hochschullehre, die die Weisheit des Christentums begründen müsste, auf die Verherrlichung eines völlig bedeutungslos gewordenen jungen Juden bestanden wird. Auch wenn die Studenten zuhören, weil sie ihre Prüfung bestehen wollen. Was der heute als historisch Unterstellte sagte, wollte oder aus ihm gemacht worden sei. Das kann doch keinen aufgeklärten Menschen mehr interessieren, macht den christlichen Glauben auch hinsichtlich seiner gesellschaftlichen Relevanz völlig grundlos.

6.      Wie in Religionsgeschichte bei Jesus Sirach und Philo nicht nur das historische, sondern   in heutiger Zeitenwende, Krisen, Kriegen notwendige Heil „Jesus“ vorgestellt wurde

Ihr umfangreiches Wissen über die Religionsgeschichte des Judentums, damit auch die verschiedenen konservativen, dem von Priester gekauften, taub gewordenem Tieropfer-Tempelkult oder sinnlos gewordenen Traditionsschriften treuen, so die Welt oft kriegerisch trennenden Strömungen von Schriftgelehrten. Und im Gegensatz dazu dem die alttestamentliche Weisheit nach Ordnung der Natur mit zeitgemäßer, wieder im Sinn der Ökologie begründeter Weisheit schriftgelehrt auf einen Nenner bringenden Philo. Was ein aufgeklärtes jüdisches Verständnis war, das die Zeiten, wie Kulturen versöhnend zeigerechte Weisheit nach Ordnung der Natur auch an Stelle von mythischen und menschlichen Gottessöhnen bestimmend werden ließ. Weil für jüdische Weltbürger, wie sie heute notwendig wären, der Kosmos, damit Weisheit nach zeitgerechter Naturlehre (Logos) die neue Tora und der Tempel (Vergegenwärtigung des Sinnes allen Seins) war. Dies alles hat wieder deutlich gemacht: Wer sonst wie Sie könnte die Weisheit im gemeinsamen Sinn aller Welt als Grund des Christentums und so der Bedeutung eines aufgeklärten, nicht allein jüdisch-christlichen Kultes für deren Zukunft besser deutlich machen? 

Allein mit einem aus neuer Perspektive fragenden Beitrag in einer neutestamentlichen Zeitschrift könnten Sie den Anstoß für die wissenschaftliche Grundlage geben. Damit die im gemeinsamen Sinn in Ökologie begründete Weisheit als Wort Gottes verstanden zu einer den Verstand bestimmenden Herrlichkeit, als eigene Krone intrinsische Motivation des Homo Sapiens werden kann. Ihre Infragestellung bisher unterstellter Heilspredigerverherrlichung als Tempel, Tora, so Christus würde eine völlig neue Forschung auslösen. Die in aufgeklärter Weiterführung des hebräischen Heils „Jesus“ zu einem Paradigmen-, so aufgeklärten Kulturwandel führt. Wodurch die auch humanistisches Sozialverhalten umfassende Weisheit im gemeinsamen Sinn des ökologischen Ganzen, aller Welt, die im Wandel der Zeiten zur Voraussetzung für unserer Zukunft, Gesundheit, wie dem gemeinsamen Wohl geworden ist, nicht nur vergeblich werkgerecht gepredigt, sondern in aufgeklärten Kulturen zur bestimmenden Krone „Christus“ wird. Womit als Voraussetzung für Zukunft oder Gesundheit vergeblich gepredigte Weisheit aus intrinsischer Motivation in Lust, statt als bürokratische Last gelebt werden könnte.

Ich gehe nicht davon aus, dass das Bekenntnis der Hochschulwissenschaft, wie es beim biblischen „Christus“ um das im Hellenismus auferstandene Heil „Jesus“ der Hebräer, damit die allein im Sinn des ökologischen Ganzen, aller Welt bezeugte Weisheit als Christus und nicht die Verherrlichung eines rebellischen Rabbis ging, mit einem Schlag die Welt verändern wird.  Dies wird nicht dazu führen, dass sämtliche evangelikalen Amerikaner im gemeinsamen Sinn aller Welt gründende, von Klima-, Friedens- oder Gesundheitsorganisationen vertretene, wie von naturgerecht-ganzheitlichen Ärzten empfohlene Weisheit als schöpferische Bestimmung von Welt-Demokraten sehen. Statt weiter dem Aufruf eines rassistischen, nationalistischen, das Klimaabkommen verlassenden Tyrannen folgend das Kapitol, so die Demokratie zu stürmen. Und sicher werden auch nicht alle Russen der Aufklärung folgen, den Aufruf zum Weltfriede und gemeinsamen Kampf gegen Corona oder die ökologische Bedrohung als Wort Gottes verstehen, sondern viele Orthodoxe weiter in dem konservative Werte des russischen Großreiches verteidigenden Putin ein „Wunder Gottes“ sehen.

6.1.          Die evangelische Hochschulwissenschaft hinkt hinter katholischer Kirche her

Doch wenn schon die katholischen Päpste nicht mehr im Buch blättern, sondern das Recht, wie die rechte, für unsere Zukunft, wie das humanistische Miteinander zur Voraussetzung gewordene Lebensweise als „Ökologie des Menschen“ bezeichnen. Sie diese wie die Moses-Propheten, dann Philo in Ordnung der Natur nach Welterfahrung, so heute gegebenem Wissen begründen. Dann fehlt nur noch die Hochschulehre, die heute die Deutungshoheit hat. Um wie Moses, Philo und die dem hellenistischen Judentum folgenden christlichen Denker im Sinn ökologischer Ordnung das universale Recht, damit den historischen Jesus Christus zu bekennen. Und damit den evolutionären Grund aufgeklärter Religionen, so eines gemeinsamen Kultes klar zu machen. Denn die im Rahmen der Sesshaft-Werdung, so auch systematischen Ackerbaues in Städte- und Staatenbildung entstandenen durchdachten Weltreligionen werden heute mehr denn je gebraucht. Damit sich aufgeklärte Demokraten, die derzeit nicht allein den Christuskult als gestrig sehen, denen aber die Zukunft nicht egal ist, die als deren Voraussetzung erkannte, so im gemeinsamen Sinn gewollte Weisheit zu ihrer wahren Bestimmung, intrinsischen Motivation, eigenen Krone machen können. Denn genau das war nicht nur das Christus-Konzept des gottesbildfreien Kultes nach dem Alten Testament, wie es in einem, tempelbauenden König Salomo (Friedenmann) kulturgerecht ausgemalt wurde, sondern auch des Neuen. Wo in zeitgerechtem Wissen um die Ordnung, so den Sinn der Natur und Welterfahrung begründete, allen Philosophen der Zeit geltende Weisheit im Konzept der Hebräer als neuer Salomo, Tora und Tempel, David-, so einzige Gottessohn als nun universaler Gesalbter „Christus“ volks-, zeitgerecht zur Sprache gebracht, so dann bestimmend wurde. 

6.2.          Die Heilsprediger-Verherrlichung ist kulturgeschichtlich unhaltbar

Sie haben nicht nur gezeigt, wie die Hypothese eines als Tora, Tempel, so wahre Offenbarung oder gar Gott selbst verherrlichten Zimmermannsjungen in Zeiten der verschiedenen philosophischen Richtungen innerhalb des Judentums, die nun in zeitgerechter Naturlehre den Grund ihrer Väter verstanden, völlig unmöglich sein kann. Auch wenn die völlig verschiedenen konservative Richtungen oder zahlreiche hellenistische Reformbewegungen umfassende Strömungen der Zeit Jesus sicher weit über die vorgestellten Gruppen hinausgehen. Und so auch die Funde in Qumran eine umfassende jüdische Reformbewegung freilegen, die in allegorischem Verstand alter Schriften nach Erneuerung des Bundes suchte, oft mit den Essenern Philos identifiziert wird. So keine der in der Religionsgeschichte des Judentums vorgestellten Denkrichtungen auf die absurde Idee gekommen wäre, in einem bibelschlauen Handwerker das wahre Recht, so neue Heil, den Messias im Sinn Moses zu sehen. An jeder Einzelnen, selbst an tempelaristokratischen Sadduzäern, wie der zu ihnen in Opposition stehenden 150 v. Chr. entstandenen gesetzeseifrigen Laienbewegung der Pharisäern können Sie zeigen: Denen ist unmöglich ein besonders bibelschlauer, so gesetzeseifriger Handwerkerjunge als neue Tora und Tempel gegenübergetreten. Dafür kommt nur das seine Traditionstexte bildhaft verstehende, diese daher nicht verwerfende hellenistische Judentum in Frage. Für das so im auferstandenen Heil „Jesus“ der Hebräer allein im Sinn aller Natur, damit jungfräulich bezeugte Weisheit statt Kaiser und mythisch-menschliche Gottessöhne der wahre Gesalbte „Christus“ (Sohn) war. Der auch den alles hervorbringenden Grund der Natur (Vater), damit auch Sinn aller Weisheit, menschlicher Vernunft offenbarte.

Ich kann es mir ersparen zu erklären, wie auch bei den Strömungen innerhalb des Diasporajudentums, die Sie u.a. in Josephus vorstellten, kein mit Weisheit identifizierter Handwerkerjunge als universale Tora und damit Weltbestimmung zur Mission geworden, als Messias im Sinn der Hebräer gesehen worden wäre. Wo sich der neue jüdische Kult ausbreitete, kann es nur um das auferstandene hebräische Heil „Jesus“ gegangen sein, wie Sie es bereits in Jesus Sirach, dann philosophisch ausformuliert bei Philo, damit im aufgeklärten Judentum vorstellten. Da dies seine Traditionstexte auf allegorisch-bildhafte Weise verstand, die wir heute aufgrund geschichtlichen Wissens, archäologischer Funde erst wieder lernen. Und wie sich im aufgeklärten Judentum, das die Tora der Väter nicht verwarf, sondern sie nicht mehr in sinnlos gewordener Gesetzlichkeit begründete, sondern in zeitgemäßer Weisheit nach Sinn-/Naturlehre (Logos) als Christus all dies begründen lässt, was wir im Neuen Testament in dessen Namen oder als seine Wort lesen. Das habe ich bereits beschrieben. Wie hier der neue, nun universale Bund begründet wurde, das Heil „Jesus“ der Väter wieder lebendig war, sich so sämtliche, bisher nur dogmatisch vertretende Bedeutungsaussagen begründen lassen. Das ist von dem ausgehend, was wir allein über Philo als Anfang des Christentums wissen, völlig logisch nachvollziehbar.

Nicht nur, weil alles Wissen über die Zeit die Verherrlichung eines Heilspredigers als neue Tora und wahrer Tempel, Offenbarung des damals philosophisch ausformulierten Sinnes aller Natur (Vater) nicht zulässt. Bei dem, was Sie allein in der Vorlesung über Philo vorstellten. Da ist es völlig ausgeschlossen, dass sich mittel-, dann neuplatonische Vordenker der Kirche, die sich nicht nur auf die u.a. von Philo bekannte Christologie beriefen, sein Werk weiterführten, sondern wahrscheinlich an späten Texten in seinem Namen mitwirkten, um den heute für historisch Gehaltenen ging. Wo Professor Strohm in Religionsgeschichte von christlichen Platonikern geltenden Logos=Christus=Sohn sprach. Über den in jahrhundertelanger christologischer Auseinandersetzung gerade auch in Alexandrien von als Kirchenvätern geltenden Philosophen mehr als heiß gestritten wurde. Da ging es nicht um einen jungen Juden, sondern was in heutiger Zeitenwende mehr denn je notwendig wäre: Wie kann die im Sinn des ökologischen Ganzen begründete Weisheit, die heute bei einem aufgrund Masse, technischer Möglichkeiten nun naturbeherrschenden Affen, der im gegenseitig abhängigem Welt-Dorf in völlig neuer Weise lebt und kommuniziert, so zur Voraussetzung für das Leben in Gemeinschaft, Zukunft geworden ist, im Volkskult zur menschlichen Bestimmung, Motivation werden. Wenn für diesen zeitgemäßen Volkskult (der unsere Probleme noch nicht kannte) bekannten Evangelien als neuer Kanon ausgewählt wurden. Der dem der die menschliche Wesentlichkeit doketistisch verwerfen Kirche der Markionisten, wie damit den wundervollen Kaiserevangelien entgegengestellt wurde. Dann wissen wir, warum hier nicht von Weisheit nach Naturlehre (Logos), sondern von Christus in menschlicher Ausdrucksweise gesprochen wurde, dies der notwendige Heilsweg war. Aber diesen Denkern zu unterstellen, über einen häretische Reden schwingenden Landstreicher hochphilosophisch gestritten, einen besonders bibeleifrigen Rabbi als neue Tora, so universalen Christus, damit mit dem philosophisch ausformulierten Sinn aller Natur (Vater) wesensgleiche Weltbestimmung gesehen zu haben. Das ist nicht nur Verweigerung eigenen Wissens, sondern ein Verbrechen am christlichen Kult, wie aller auf Weisheit nach Ordnung der Natur als menschliche Bestimmung, Motivation, damit Krone von selbstverant-wort-lichen Welt-Demokraten angewiesenen Welt.

6.3.          Weisheit war Grund jüdischen Kultes, Bundes, Tora, Christus

Wo das „Höre Israels“ als zentraler biblischer Grundtext des jüdischen Monotheismus nicht nur als naturgerechtes Leben, sondern auch maßgebend für die Nächstenliebe, wie alle sonstigen Weisheitslehren lt. Philo (damit für das philosophischen Judentum) das Naturrecht war. Wie es auf Ihren Folien zu lesen ist. Dort ist das auferstandene Heil „Jesus“, damit auch der „Herr“ als gottesbildfreier gemeinsamer Sinn, Grund des ökologischen Ganzen, damit heute lebendige höchste Wesentlichkeit zu verstehen. Grund der Weisheit, die zur Alleinverehrung eines bild- und namenlosen ökologischen, alles Seins hervorbringenden Sinnes führte, der auch in Zukunft weltbestimmend sein wird (JHWH), war wie Sie schreiben Wissen, allgemeinmenschliche Erfahrung. Welche Folgen ein Philo, damit anfänglichen Christen folgendes Verständnis auch für unser Schöpfungs-, Gottesverständnis hätte. Wie damit aus einem sinnlos gewordenen Glauben an ein himmlisches Wesen „wer es glaubt wird selig“ und dessen Wirken die Frage nach dem heute offensichtlichen Sinn des ökologischen Ganzen, aller Natur als Vater der Väter wird, muss ich nicht erklären. Zumal Philo so den im philosophischen Monotheismus der Zeit in natürlicher Weisheit definierten Einen und Einzigen (in vielen Namen Verehrten) noch nicht mal mit JHWH umschrieben habe. Da dies zum Namen für ein menschenartiges himmlisches Wesen, den heute dem Buch nach abgeschriebenen, so längst für tot erklärten Designer, Macher, Aufpasser verkommen war. Die als Sohn auf den Vater, damit den gemeinsamen Sinn, Grund allen Seins verweisende Weisheit=Christus war der von Ihnen bei Konrad Schmid in „Schöpfung“ genannte einzige Schöpfungs-Mittler des Neue Testamentes. Dies sollte aufgeklärt zu einem neuen Israel, gelobten Land, Gottkönigtum: Leben in Weisheit nach Ordnung der Natur und Friede führen.

Und wie nicht nur naturbeobachtende, sondern himmelberechnende Hebräer ihren Kalender und gesamten Kult in dem ausrichteten, was uns als ökologische Weisheit maßgebende Bestimmung sein müsste, wissen wir auch. Der aus ägyptischer Gefangenschaft von Pharaonen-Verehrung (als in Pyramiden einbalsamierte Gesalbte „Christusse“) befreite Kult. Bei dem die bereits Ägyptern in Naturprinzipien wahrgenommene Weisheit in einem alle Nationen und Religionen übergreifenden Sinn nicht verlassen wurde, sondern als gelebtes Recht/Tora der wahre Christus sein sollte. Die war ein Ideal geblieben. Und auch der im einen und einzigen Sinn nach neuzeitlicher Naturlehre (Logos) begründete Monotheismus, der jedoch mythischen Göttern treu bleibende griechischen Philosophen blieb auf gebildete Kreise beschränkt. Nur durch einen neuen Volkskult im Sinn Abrahams, der aufgeklärt als Sternenbeobachter, so früher Naturkundler galt, und der daher an altbekannte Bilder anknüpfte, sich in damit höchst wesentlichen menschlichen Gestalten ausdrückte, konnte Weisheit als universalen Christus bestimmend werden.

Wie sich die Weisheit, die in Jesus Sirach nun nach zeitgemäßer Naturlehre im Sinn des Großvaters „Jesus“ als aus dem Mund des Höchsten hervorgegangen spricht, sich dort begründet, wo wir heute von Ökologie sprechen, muss ich nicht erklären. Auch nicht, wie diese Weisheit, die sich bei Jakob in Israel niederließ, dann bei Josef (dem Judentum) als wahrer Gesalbter (an Stelle von mythischen und menschlichen Gottesssöhnen wahrer König) aufwuchs, dann als Christus missachtet, verworfen wurde. Das können Sie gerade bei Matthäus, für den Sie Experte sind, nachlesen. Doch warum wollen Sie mit aller Gewalt einem auf Buchstaben nationaler Schrift gründenden Heils-Konzept folgen, das Matthäus (wie wir heute wissen zu Recht) verteufelte. Statt die Abraham, Sirach, wie Philo und so hellenistischen Juden, wie Griechen geltende, für unserer Zukunft zur Voraussetzung gewordene Weisheit nach Ordnung, im Sinn der Natur als Wort Gottes, so Wesen des biblischen „Christus“ zu bedenken?

6.4.          Das für Weisheit als Recht, so Christus geltende, auferstanden Heil: Jesus

Ersparen Sie mir die Weisheitslehre von Jesus Sirach aufzugreifen, in der Melanchthon die einheitliche, volksverständliche Eindeutschung der alten Heilsnamen, Christustitel in „Jesus“ begründete. Was nach kirchlichem Missbrauch philosophischer Lehre u.a. für den kapitalbeschaffenden Ablasshandel und damit den Verlust päpstlicher Autorität notwendig war, so erst die biblischen Schriften an Stelle kirchlicher Lehre bestimmend wurden. Der vom griechischen Geist begeisterte Reformator an Seiten Luthers war wie der erstmals einheitlich in „Jesus“ übersetzende Erasmus von Rotterdam in Renaissance wahrscheinlich von der umfassenden Weisheitslehre dieser in Einsicht, Wissen, Bildung begründeten antiken Schrift beeindruckt. Noch ohne zu wissen, allenfalls zu ahnen, wurde so das bereits bei Jesus Sirach auferstandene, bei Schriften im Namen Philo noch deutlicher werdende Heil „Jesus“ hebräischer Visionärem in das Neue Testament eingeführt. Wonach ich daher in meiner Argumentation heute in überzeichneter Weise den Heilsnamen für das Moses folgende Heil im Namen Josua (Jesus) begründen muss.

Dies war ein Heil, Hosianna, bei dem die im Namen Moses aus Ägypten kommende, in Naturprinzipien (u.a. der Nilschwemme und so auch in einem am Himmel berechneten Nil Sinn) Weisheit als Gesetz/Tora an die Stelle des Opferkultes, mythischer-menschlicher Gottesbilder treten und im Namen Josua zum weltgültigen Gesalbten „Christus“ werden sollte. So wird heute eine Josia,- als Kult-, Sozial-, Staatsreform im persischen Exil ca. 500 v. Chr. als Beginn des jüdischen Bundes mit dem Sinn allen Seins und so Leben in Weisheit als wahrer König, Gesalbter (Christus) erklärt. Ob es einen König mit Namen Josia (Jesus), in dem die Reform früher Kultur-Aufklärung, damit der Beginn des prophetischen Bundes beschrieben ist, banal-historisch gab, darf bezweifelt werden. Aber auch wenn ein König mit Namen Josia der Brückenbauer zwischen den Kulturen, Aufklärer im Namen Moses und so gottesbildlose Bundesbegründer gewesen wäre. Wir wissen, wie in Ordnung der Natur begründete wissenschaftliche Weisheit der Grund des Bundes, die Tora und so Christus war. Damit eine Grundhaltung, die im Wissen um den Sinn, Grund des Lebens, wie aller Welt gründet. Und die anfänglich geltende, nun wieder in Naturprinzipien begründete, so nicht verworfene alte Gesetzlichkeit der Tora, sondern zeitgemäße ökologische Weisheit, die die Welt lenkt und nach der wir mehr leben hat bei Jesus Sirach, wie als Christus (noch nicht Jesus) im Neuen Testament in menschlicher Person (Rolle, Maske) gesprochen.

Dass hellenistische Weisheitslehrer (Apostel), die den auch als Täufer geltenden Nazarenern (Erkennenden, denen ein Kreuz mit Robe als Kultsymbol galt), wie auch hellenistischen Juden wie Philo & Co. (so dem auferstandenen Heil der Hebräer) verjüngtem „Jesus“ folgten und wir als Verfasser des Neuen Testamentes kennen, dann einen Handwerkersohn als Wort Gottes, Tempel, wie wahren Grund Moses und so auch offenbarenden Christus sahen. Und der gute Junge nach Visionen seiner Freunde in dieser Zeit zur Weltmission wurde. Wie es Doktor Wolf getreu heutiger Hypothese in Christologie-Vorlesung als „großer Medienwandel“ erklären musste. Das wäre noch mit mal mit Massenwahn zu begründen.

6.5.          Hören, Verstehen einer natürlich-schöpferischen Bestimmung: Wort Gottes

Machen Sie an Ihrem „Lieblingsautor“, auf dessen Weg der neue, universale jüdische Christuskult weiterging deutlich, wie bei Abraham, so Moses und damit heute im „Höre Israel“, das Hebräern als Gesalbter „Christus“ geltende Recht, Wort Gottes heute zu verstehen ist. Wie dort, wo wir das Naturgesetz nun nicht mehr im Recht des Stärkeren, fälschlich unterstelltem Genegoismus oder gar einer Herr-Rassenlehre begründen. (was bis vor wenigen Jahren das „Hören“ einer höheren Bestimmung in natürlicher Wirklichkeit verhinderte) eine wie wir wissen nicht von uns zu bestimmende Wirklichkeit, Herrlichkeit zur Bestimmung selbstverant-wort-licher Demokraten werden muss.. Wie daher die Weisheit des ökologischen Ganzen, evolutionär in allen Prozessen als kreativ sinnvoll erklärten Lebensflusses, die einen von uns unbestimmbaren, aber höchst wesentlichen und lebendigen Grund, Sinn allen Seins offenbart, zur bestimmenden Herrlichkeit werden kann. Und so der für Welt-Demokraten gebrauchten intrinsische Motivation wäre.

Denn liegt es nicht auch auf der Hand, dass die Ordnung der Natur nicht nur für Philo, sondern für alle Philosophen und Weltreligionen die älteste Satzung, so auch heute die rettende Arche (Anfang, Urprinzip) wäre? Und wenn wir im Zeitalter des aufgrund Masse und vielfacher technischer Möglichen zum naturbeherrschenden Anthropozän gewordenen Affen dabei sind, gegen besseres Wissen und Willen die Zukunft seiner Kinder zu zerstören. Was hält Sie noch davon ab, im Sinn natürlicher Schöpfung, der war uns sein wird, den Grund des Rechts und damit die Bestimmung zu bedenken, die der wahre Gesalbte „Christus“ war und mehr denn je zur menschlichen Krone, damit zu einer den Verstand selbstverant-wort-licher Menschen ausrichtenden intrinsischen Motivation werden müsste?

Ich muss nicht die auf ihren Folien nachzulesenden Aussagen von Philo über Abraham zitieren. Denn wie die Ordnung der Natur, so Ökologie am Anfang stand, ist auch im geschichtlichen Wissen begründet, wird in Heidelberg in Bezug auf Alte Testament gelehrt. Das ist in den Gesetzen der ein nachhaltiges Leben, selbst den Ackerbau regelnden Tora und wie Sie zeigten, auch bei Paulus nachzulesen. Doch die Halacha als über die Tora hinausgehende Bestimmung muss ins Herz geschrieben sein, die menschlichen Emotionen und so den Verstand von Menschen bestimmen. Die längst wissen, wie sie nicht willensfrei sind, sondern oft fehlleitenden eingefleischten alten Vorstellungen oder im kapitalistischen Kommerz einverleibten Konsum-Herrlichkeiten folgen. Denn wie es nicht reicht zu wissen und werkgerecht zu wollen, was im Sinn der Natur, gemeinsamen Zukunft geboten ist, wissen wir inzwischen auch. Das lässt sich in den täglichen Nachrichten nachlesen.  Doch wie soll die für unsere Zukunft, selbst die Gesundheit des einzelnen Körpers maßgebende Weisheit als menschlicher Krone, Motivation eigenverantwortlicher Demokraten, so Christus, Tao oder Wille Allahs im Sinn des arabischen Propheten bestimmend werden. Wenn Sie nicht das Herz haben, über den Schatten alter Vorstellungen zu springen und die Hypothese von einem verherrlichten jungen Mann in Frage zu stellen?

Was macht all ihr Wissen über die als Opposition zur Tempelaristokratie lange vor Chr. erwachsene Laienbewegung von genau Unterscheidenden, sich so jedoch im buchstäblichen Verständnis ihrer nationalen Tradition von der Welt absondernden, abspaltenden Pharisäern und im Gegensatz dazu den heute notwendigen, in Philo vorgestellten Welt-Demokraten des hellenistischen Judentums (Juden-Christen, die so die Zeiten und Kulturen versöhnten) für einen Sinn? Wenn Sie Ihre Studenten, wie die Welt im Glauben lassen, da hätte sich nur ein gesetzeseifriger und daher rebellischer Rabbi über den sinnlos gewordenen Sabbat hinweggesetzt. Und der wäre dann mit Weisheit identifiziert, so als Wort Gottes zu Christus geworden.

6.6.          Fluch der Schriftgelehrten verlassen, Schrift in ökologischer Weisheit begründen

„Wehe aber euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, denn ihr verschließt das Himmelreich vor den Menschen! Denn ihr kommt nicht hinein, und die, die hineingehen wollen, lasst ihr nicht hineingehen. …. Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, denn ihr gleicht geweißten Gräbern, die von außen zwar schön scheinen, innen aber voll Totengebeinen und jeder Unreinheit sind…“ so lese ich auf Ihren Folien bei Matthäus. Wie Sie dem unterstellen, statt wie andere hellenistische Juden in Weisheit nach Ordnung der Natur in einem rebellischen Rabbi den hier den Pharisäern gegenübergestellten Grund Moses gesehen zu haben. Das ist für mich unbeschreiblich. Sie wissen, wie es vielfältigen jüdische Reformbewegungen waren, die wie im Namen Philo nachzulesen, sich nicht weiter auf Buchstaben der Tradition berufend gewaltsam von der Welt abgrenzten. Die die Voraussetzungen für ein neues, universales Judentum schufen. Bei dem das Heil der Hebräer „Jesus“ wieder lebendig, das Wort auf universale Weise wieder in der Ordnung der Natur verstanden damit auch für Griechen der wahre Gesalbte „Christus“ war.

Wie Sie die als Kyrios oder Pantokrator beschriebenen weltbeherrschenden Weisheit, damit den Christus das Neue Testamentes (von „Jesus“ war in Griechisch noch nichts zu lesen) den Halluzinationen von Groupies eines Gurus überlassen wollen. Wie er zu Ostern auf dem Spiegel-Titel dann in Berufung auf ihre Kollegen auch als nachdenklicher Handwerker abgebildet wird. Der dann als Recht, Wort Gottes, so lebensbestimmende Christus und Offenbarung im Sinn der Väter gegolten haben soll. Das ist unbegreiflich. Den Pharisäern und Schriftgelehrten sind andere jüdische Tempelpriester-Oppositionelle gegenübergetreten, die wie Philo in der Naturordnung, statt nationaler Traditionsschrift nicht allein das heute notwendige universale Recht, sondern die den eigenen Verstand bestimmende Herrlichkeit, so den Gesalbten „Christus“ sahen. Dies war das bei Welt-Demokaten auferstandene und heute notwendige Heil „Jesus“ der Hebräer. Wie es selbst bei Philo mit Josua vereinzelt genannt war, als der aufgeklärt zu begründete Heils-Name noch nicht im Neuen Testament stand.

Mit Blick auf die Problem der Welt, heutige Krisen und Kriege bitte ich Sie erneut, Ihrem Lieblingsautor oder den weiter vorgestellten hellenistisch-jüdischen Autoren, damit sich nun im Platonismus, so der Ordnung der Natur nach zeitgemäßer Naturlehre (Logos) begründenden Juden-Christen zu folgen. Denn wo in antiker Bildung und allegorisch-bildhaftem Verstand die Moses-Tora als höchste Form der Philos mit dem Naturgesetz identifiziert war, so nicht wie von vielen Juden der Diaspora die eigene Tradition verworfen wurde. Da ist kein Heilsprediger zur bestimmenden Tora im Sinn der Väter oder zum offenbarenden Tempel geworden. Wenn die Weisheit, der nach Matthäus alle Macht im Himmel und auf Erden gegeben war, für die Mission der Welt als Christus in menschlicher Gestalt zur Sprache gebracht oder sprechen musste. Dann ist das heute vielfältig kulturwissenschaftlich, psychologisch, neurologisch zu begründen. Doch die ähnlich wie bei Jesus Sirach auch im Neuen Testament im Himmel und so auch auf Erden bestimmende Macht, die alle Tage bis an der Welt Ende ist, in der im Namen des Vaters und Sohnes getauft wurde. Die hat nicht nur Philo beschrieben. Warum verhindert Schriftgelehrtheit, dass die für unsere Zukunft maßgebende ökologische Wirklichkeit, die das Blut des Alten Bundes war, bei Traditionsgläubigen, wie Menschen, denen an der Zukunft der Welt gelegen ist, wieder bestimmend wird. So Weisheit im Sinn der Natur/Schöpfung nicht nur werkgerecht vergeblich mit den Lippen gelobt wird, Windhauch bleibt, sondern zur einer den Verstand bestimmenden Größe, intrinsischen Motivation, menschliche Krone werden kann?

Wie kann es sein, dass heute, wo alle aufgeklärte Welt nach einer Weisheit als Voraussetzung für Zukunft ruft, die Moses, wie Philo und den gewandelten hellenistischen Juden folgenden kirchlichen Vordenkern als Tora, damit Christus lebensbestimmend war. Und die katholischen Führer so von einer „Ökologie des Menschen“ als Voraussetzung für Zukunft und Gerechtigkeit sprechen. Oder wie Benedikt XVI. vor dem Bundestag in Bezug auf Stoa und Salomo in Ökologie das Recht zu bedenken gaben. Das Juden als Gesalbten (Christus) im Sinn aller Welt war. Aber die Hochschullehre mit aller Gewalt die historisch-wissenschaftlich unmöglich gewordene Hypothese verteidigt, dass nur ein besonders bibelschlauer Heilsprediger nach grausamem Tod in den Himmel gehoben worden sei?

Es liegt an Ihnen, den wissenschaftlichen Anstoß zu geben, das Wort Gottes, damit Christus, den Wille Allahs, ebenso das Tao Te King oder Dharma wieder in kosmischer Ordnung, so im gemeinsamen Sinn des ökologischen Ganzen, aller Welt als höchster gemeinsamer Wesentlichkeit zu bedenken, bestimmend werden zu lassen.

 

Auch wenn die unter www.jesus-lebt-wirlich.de ausführlich auch in ihrer Kult-, wie Kulturfunktion begründete und in Vision als dann erfüllt ausgemalte Hoffnung eine Vision bleiben wird. Dass Weisheit im gemeinsamen Sinn des ökologischen Ganzen im aufgeklärten Verstand und Kult an Stelle von Aberglaube, tyrannischer Herrscher, wie Herrlichkeiten (u.a. Konsum und Kapital) bestimmende Motivation, so eine „Ökologie des Menschen“ in Friede gelebt wird. Das ist unabdingbar für unsere Zukunft geworden. Aber allein, um den christlichen Glauben von der Vorstellung zu befreien, dort sei nur ein Sozialrebell in den Himmel gehoben worden. Da bitte ich Sie, in historisch-wissenschaftlicher Redlichkeit auch den Christus des Neuen Testamentes in heute wissenschaftlich begründeter Weisheit zu bedenken. Die als Voraussetzung für Zukunft bestimmende Motivation in aufgeklärter Volksgemeinschaft künftiger Demokratien werden muss und kann.

Zeigen Sie, wie wissenschaftliche Weisheit der Zeit der messianische David- und damit wahre Gottessohn war, den nicht nur Matthäus als Grund des Alten Testamentes den Schriftgelehrten, die diesen verlassen hatte, gegenüberstellte. Wie Weisheit unter schöpferischer Führung und gemäß den prophetischen Ankündigungen von ihrer Geburtsstadt über Ägypten und Nazareth (neue Erkenntnis) an die Stätte seines Wirkens gestellt wurde. Auch wie diese nicht von Josef (dem Judentum), sondern nach heilem schöpferischen Geist in einem alle Nationen und Religionen umfassenden gemeinsamen Sinn  bezeugt war, lässt sich verstehen. Es waren jüdische Weisheitslehrer (Apostel), die dem Heil der Hebräer folgten, dies verjüngten. Die in zeitgemäßer Weisheit das wahre, über die Tradition hinausgehende Recht verstanden, zur Umkehr aufriefen, weil sie so das Himmelreich auf Erden, das gelobte Land erhofften: Leben in schöpferischer Ordnung, in Weisheit und Friede.

An einer Hochschule, bei der der alttestamentliche Davidsohn im Begriff von internationaler, alle Wissenschaften der Zeit umfassende Weisheit im Sinn bzw. nach Ordnung der Natur gelehrte wird. Und diese Weisheit als Grund Moses, wie des gesamten Kultes gilt. Da bitte ich Sie diese auch als Grund derer zu bedenken, die sich auf das Alte Testament beriefen, sich als dessen Erfüllungsgehilfen sahen.

Leben wir erneut in Babylon, wird der Dolmetscher Petrus wieder gebraucht? Um das Wort Gottes, so auch den offenbarenden Grund christlichen Glaubens, wie die wahre, grenzüberschreitende menschliche Bestimmung in zeitgemäßer Weisheit, damit im gemeinsamen Sinn allen Lebens zu verstehen? Damit sie zur wahren Krone, künftiger Motivation von Traditionalisten, wie heutiger naturwissenschaftlicher Atheisten werden kann? Die biblischen Texte werden dort, wo nicht mehr der Christus, Gottessohn… gilt, sondern ein Handwerkerjunge zu all dem gemacht worden sei, selbst von der theologischen Lehre nicht mehr ernst genommen werden. Und wenn heute auch die Päpste dort nicht mehr das Recht begründen, sondern sich auf Salomo, wie die Stoa berufend eine „Ökologie des Menschen“ zu bedenken geben. Die päpstlichen Enzykliken eine in heutigem Wissen und Welterfahrung begründete Weisheit im gemeinsamen Sinn allen Lebens als Voraussetzung für unsere Zukunft und soziale Gerechtigkeit beschreiben. Gleichzeitig aufgrund sämtlicher Krisen erkannt wird, wie wir im gemeinsamen Sinn, in Weisheit leben, wirtschafte müssen, so Weisheit gemeinsame Bestimmung sein sollte.

Was spricht dagegen, Weisheit im Sinn des ökologischen Ganzen, die als Voraussetzung für gemeinsamen Zukunft erkannt ist, Wesen des Alten Testamentes war und erneut zur Bestimmung, Motivation, so menschlichen Krone werden muss, als Wesen auch des Neuen Testamentes zu bedenken?

In diesem Sinne bitte ich Sie, den historischen Jesus nicht zu verleugnen, sondern die wissenschaftlichen Voraussetzungen zu schaffen, damit das historische Heil in aufgeklärter Weise weitergeführt, Weisheit im gemeinsamen Sinn zur menschlichen Bestimmung, Motivation werden kann. Auch wenn dies ein Ideal, ewige Aufgabe bleiben wird, Sie könnten dafür die wissenschaftlichen Weichen stellen.

Mit großer Hochachtung vor Ihrer Aufgabe

Gerhard Mentzel

Unter www.jesus-lebt-wirklich.de wird argumentiert, warum ein Kult, der sich in aufgeklärter Weise auf die verschiedenen Wurzeln bezieht, bei Menschen, die in Wirklichkeit nicht willensfrei sind, sondern eingefleischten Affekten, kulturellen Vorstellungen, Herrlichkeiten, satt der erkannten Weisheit folgen, die Voraussetzung ist. Damit die in Zeitenwende als Voraussetzung für Zukunft erkannt, in vielfacher Weise geforderte Weisheit im gemeinsamen Sinn zur bestimmenden menschlichen Motivation wird.

Auch wie die heutige Hypothese verhindert darüber nachzudenken, wie die von aufgeklärter Welt gewollte Weisheit zur Bestimmung des Verstandes werden kann, wird beschrieben.