Meist in Briefen, die auch den Hochschullehrern zugeleitet wurden, wird hier eine neues Verständnis begründet aufgrund heutiger Vorlesungen:

-Auferstehung (Professor Dr. Helmut Schwier)

Bereits vom antiken Begriff der Auferstehung her wurde deutlich, dass es bei den biblischen Auferstehungsgeschichten und Formeln nicht um den unterstellen, im Geist seiner Anhänger wiedererweckten Guru ging, sondern ganz eindeutige eine kosmisch-kreative Größe das Thema eines Wieder-Neuverstandes alter Gottheiten oder Bestimmung (Wort) war. Wenn Johannes nicht mehr als Gnosis aussortiert, Paulus nicht als eine vom historischen Jesus der Synoptiker unabhängige Theologie gesehen wird, sondern  alle vom gleichen Auferstanden ausgehen. Dann kann bei ernsthafter Auslegung nicht nur in einzelnen neutestamentlichen Texten eine kosmische Größe unterstellt werden. Vielmehr gründet die gesamte Christologie und die frühchristliche soziale gemeinsinnige Lebensweise, damit die Heilsgeschichte "Jesus" auf das, was in frühwissenschaftlicher Weise als Logos galt, heute als Ökologie oder Evolution gelehrt und als schöpferisch maßgebende Wirklichkeit/Bestimmung (Wort) verstanden wurde. 

-Christologie (PD Doktor Jens Wolff)

Auch wenn auf das hellenistische Judentum nur am Rande eingegangen wurde, so wurde hier deutlich, wie der für Natur-, Vernunft-, Sinnlehre stehende Logos, der als Wort und damit schöpferische Wirklichkeit und Bestimmung verstanden wurde, im anfänglichen Christentum die maßgende Größe war.

Doch wer die Christologie in antiker Natur-/Vernunftlehre (Logos) erklärt, was auch weiter das christliche Wesen war. Aber dann den Medienbruch der Zeitenwende getreu heutiger Lehrhypothese darin erklären muss, dass ein möglicherweise nach seinem Tod doch wieder aufgetauchter junger Mann jetzt die maßgebende Größe, die Repräsentanz der Vätergottheiten und maßgebend für das Leben und Verhalten war. Der muss sich nicht wundern, wenn heute bei Christologie und damit christlicher Lehre nur noch ein leeres Bild ist. Wonach der christliche Kult in keiner Weise mehr als relevant für ein ökologisch gerechtes, in kreativem Gemeinsinn Zukunft gestaltendes, statt zerstörendes Leben gesehen wird.

-Jesusgeschichten im Profil (Professor Dr. Peter Lampe)

Wie auch bei den Vorlesungen über den "Historische Jesus" oder "Markus" machte noch mehr die Darlegung der Herkunft, der Bildung der Verfasser und Bedeutungsaussagen der ganz bewusst bildhaft gestalteten biblischen Jesusgeschichten nach heutigem Wissen deutlich: Der als historischer Grund unterstelle harmlose junge Guru mit Namen Jesus kommt an keiner Stelle vor. Und wo abschließend dann dargelegt wurde, wie die sich in Johannes ausdrückende Philosophenschule den fleischgewordener Logos (die für Philo von Alexandrien maßgebende Natur-/Vernunftlehre, die dann das Thema der kirchlichen Christologie war), die Jesusfigur auch der synoptischen Geschichten erklärt oder in den dortigen Gleichnissen Grund/Thema ist. Dann ist alles gesagt, lösen sich die Halluzinationen, die angeblich Sektenanhänger nach dem Tod ihres Gurus hatten, als Notdürftigkeiten von Halbaufklärung auf. 

Denn auch wenn Johannes die kulturgerechter Ausdrucksweise von Mutter Kirche, damit die "fleischgewordene" Weltvernunft zum Thema hat, als Wesen der gesamten Jesusgeschichten vorstellt: Um den unterstellten jungen Mann ist es dort, wo die Natur-/Vernunft der neue Tempel und die Thora (Wort) war, mit absoluter Sicherheit nicht gegangen. Was auf jetzt weltgültige Weise über die Gebote der Moses-Propheten hinausging, neuer Exodus, Offenbarung der alten Gottheiten und schöpferische Bestimmung war, lässt sich nur als Weiterdenken dessen begründen, was heute Ökologie oder Evolution heißt, die kreative Sinnhaftigkeit des gesamten Kosmos/Universums seit Anbeginn beschreibt .

-Kirchengeschichte in Zeiten der Aufklärung (Professor Christoph Strohm)

Bereits die Vorlesungen über die aus der Zeit, den politischen, wie kulturellen oder wirtschaftlichen Umständen das Ende des Mittelalters, damit die Neuzeit einleitenden Reformation hatte mehr als deutlich gemacht: Dort, wo die Schriften entstanden, auf die sich die Reformation nach Missbrauch der philosophischen Lehren durch päpstliche Autorität berief, eine weit größere Reform war, kann es völlig unmöglich um den als historischen Grund unterstellten Landstreicher gegangen sein, der nach seinem Tod als Logos, damit lebendiges Wort (neue Thora) gesehen oder ausgegeben wurde.

Auch welche Bedeutung der Christusglaube für die Bildung der Gesellschaft und bis heute geltender Werte hatte, wie sich die Glaubensvorstellungen mit der Zeit ständig änderten, bisherige Glaubensannahmen in Diskussion standen und die alten Lehren mit der Aufklärung ihre Bedeutung verloren, nicht mehr kulturtragen sein konnten und wir uns nach wie vor in einer Zwischenzeit befinden, ist klar geworden.  

Auch wenn sich die Konsequenzen heutiger Vorlesungen darstellenden Briefe in den Unterkapiteln an die Neutestamentler wenden. Die Erkenntnisse aus der Kirchengeschichte, deren theologische Vertreter wie Karl Barth oder Rudolf Bultmann sich nach der Aufklärung "Zwischen den Zeit" sahen, sich nicht für den historischen Jesus interessierten, sondern vergeblich am biblischen Christus festhalten wollten, sind eingeflossen. Ebenso, wie die Fehlversuche einer "Gott sein Dank" hinter uns liegenden "Schöpfungsordnung" nach sozialdarwinistischem Naturverständnis, die den Nationalsozialismus in völkischer Theologie "Deutscher Christen"-Mehrheit begründete,

Doch wenn heute die Natur nicht mehr als Böse oder Grund für Rassentheorien gesehen wird, sondern als maßgebende ökologische Größe. Wenn hier die Päpste wie Benedikt XVI. das Recht und Franziskus das rechte Verhalten bergründen, das so als Voraussetzung für unsere gemeinsame Zukunft gesehen wird, ebenso wie die protestantischen Pfarrerinnen und Pfarrer ihre täglichen Posts und sonntäglichen Predigten. Dann leben wir nicht mehr "zwischen den Zeiten", sondern hat heimlich die Neuzeit auch in Kultur begonnen. Einer in Vernunft/Natur begründeten christlichen Religion, bei der alles mit rechten Dingen zugeht und die den Öko-Logos in Namen verschiedener Gründergestalten verehrt, feiert, besingt, so die vielpredigte ökologische Weisheit, Weltvernunft, ganzheitlich-gemeinsinnige und Zukunft gestaltende nachhaltige Lebensweise kult(ur)bestimmend werden lässt, steht nur noch die unhaltbare Hypothese vom jungen Mann im Wege. 

Doch der junge Mann, mit dem ich durch Zwischenfragen nicht nur den Hochschullehrern auf die Nerven ging, weil er den aufgeklärten Verstand und so eine gemeinsame ökologische Bestimmung verbaut,, Der erweist sich auch aufgrund der Argumente nach heutiger Lehre, die die hier eingestellten Briefen aufgreifen, als wissenschaftlich unhaltbar.