Weltkrisen rufen nach Kultur-Aufklärung: Natürliche Weisheit wird Krone  

Die ökologische, nun Corona-Krise zeigen: Naturwissenschaftliche, allseits gepredigte Weisheit ist statt traditioneller nationaler Lehren aufgeklärt als das zu verstehen, was sie als Jesus Christus, Wort Gottes, Wille Allahs, Tao war, sein sollte:  Künftig eigene Motivation, Krone mündiger Weltbürger.

  Auch wenn er sich oft als Gegenteil erweist, nicht in Weltvernunft herrscht, Kriege führt, seine Zukunft zerstört. Der Mensch ist Krone der Schöpfung. Was keine Selbstüberschätzung, sondern Selbstverantwortung ist und keineswegs bedeutet, dass die evolutionäre Entwicklung des Menschen abgeschlossen sei. Im Gegenteil. Doch dem zum Anthropozän gewordenen Homo „Sapiens“ hilft es nicht, wenn, wie sich zeigt, am Unterarm ein weiteres Blutgefäß wächst. Körperliches Wachstum wird uns nicht den Virus besiegen lassen oder hindern weiter Zukunft zu vernichten, statt in Friede Wohl zu fördern. Der Mensch muss in Weisheit wachsen, diese nicht nur wissen und wollen, sondern zu seiner Herrlichkeit (Christus, Wort, Tao…) machen, um sich zu beherrschen, in Weltvernunft zu herrschen. Denn der Mensch ist das einzige Wesen, das sich Weisheit im Kult emotional einfleischen, so zu seiner Krone machen muss.

Wie gezeigt wird, wird dies durch die unhaltbar gewordene Hypothese verhindert, Weisheitslehrern (Aposteln) wäre es um einen jüdischen Rabbi gegangen, der nur als die der Antike maßgebende Weltvernunft, so als „Christus“ geglaubt wurde. Weisheit nach Naturlehre war nach (erst) heutiger Lehre bereits im Alten Testament gottesbildfreies Recht, so Heil „Jesus“ und in Salomo personifiziert König, Krone „Christus“. Die heutige Jesus-Hypothese verhindert die Rolle der Religionen zu erkennen, natürliche Weisheit im gemeinsamen Sinn zur menschlichen Motivation, so Recht werden zu lassen. Eine Aufgabe, die Grenzen zwischen den Kulturen, wie Wissen und Glauben übersteigen würde. Denn wissenschaftlich im Sinn der Welt „jungfräulich“ bezeugte Weisheit war als Wort Gottes, so auch als Lehre des arabischen Propheten menschliche Motivation. Und könnte dies im als „Auferstehung“ bekannten aufgeklärten Verstand der alten Kulturwesentlichkeiten erneuert wieder werden. Begeistert für alles Leben könnte natürliche Weisheit an Stelle von nationalen Glaubenslehren, Konsum- oder Kapitalherrlichkeit und immer neuer Gesetze auch als Dharma oder Tao Te King zum König, zur intrinsischen Motivation, Krone mündiger, freier Weltbürger, so In Lust gelebt werden.

Inhalt, um was es geht

Die ökologische, wie nun Corona-Krise zeigt. Es ist höchste Zeit für einen Paradigmenwandel. Der von einer Aufklärung über das christliche Wesen aus-, aber weit darüber hinausgeht. Nur Leben im Sinn der Natur zu predigen, bringt nicht weiter. Freie Menschen müssen Weisheit nicht nur zum Recht, sondern zur Königherrschaft, zur eignen Motivation machen. Die Aufgabe theologischer Wissenschaft wäre es zu zeigen: Bei Jesus Christus als Wort Gottes ging es um das Gegenteil eines Mythos. Weisheit im Sinn des ökologischen Ganzen, die nun als Voraussetzung für die Zukunft verlangt wird, sich auch bei Corona als notwendig zeigt, aber auch zu persönlichem Wohl, wie dem der Welt führt. Die galt Hebräern als Wort Gottes, Recht „Jesus“, sollte im Hellenismus gottesbildfrei auch Griechen zur Königsherrschaft, Krone werden.

Wer das Leben liebt, gemeinsamen Wohlstand, wie Zukunft will, muss sich Weisheit, wie sie heute vielfältig naturwissenschaftlich beschrieben wird, nicht allein im christlichen Kult im gemeinsamen Singen, Loben, Danken, in  Meditationstechniken… zur eigenen Motivation, menschlichen Stärke machen. Es hilft nicht nur zu wollen, zu lamentieren, protestieren. Weltvernunft muss im aufgeklärten Bezug auf die alten Kulturwesentlichkeiten zur menschlichen Motivation, so Lust werden. Wonach Weltbürger Weisheit im gemeinsamen Sinn zum Recht machen, auf kreative Weise Zukunft gestalten, statt vernichten.

Die unhaltbar gewordene Hypothese, dass es sich bei Jesus nur um einen Menschen handelte, nimmt dem Christentum seinen Grund. Sie lässt auch andere Religionen als Buchreligionen, Relikte von Gestern erscheinen. So ist nicht zu erkennen, wie es in allen, dann aus dem Wandel vom Mythos zum Logos entstandenen Kulturen, gerade im Juden-Christentum darum ging, Weisheit nach menschlich unbestimmbarem Sinn aller Natur gottesbildfrei zu Recht, wie zur Motivation, König „Christus“ Krone zu machen. Nationale Partei-Führer, moderne Könige wie Xi, Trump oder Putin sind so wenig wie Kapital- und Konsumherrlichkeit künftiges Heil. Weisheit im Sinn der Welt, deren Zukunft, muss Krone, Königsherrschaft mündiger Weltbürger werden. Denn wie auch Corona zeigt, fällt das allseits geforderte Verhalten im gemeinsamen Sinn des ökologischen Ganzen nicht vom Himmel. Weltvernunft muss freien, selbstverantwortlichen Menschen statt Aberglauben in Kultur einverleibt, zur eigenen, intrinsischen Motivation werden. Aber für rationale Vernunft-/Weltreligionen, die die heute als überlebensnotwendig erkannte Weisheit im gemeinsamen Sinn zur Emotion, Krone der Kultur freier Menschen wachsen lassen. Dafür ist christliche Aufklärung die Voraussetzung.

 

Inhalt:

-Vorweg: Kurzer Weg vom Wunsch-Traum zur Tatsache (lange Argumentation)

-Einleitung: „Chance Weisheit zum Wohl aller Welt zur Krone zu machen“.  Ende von Babylon: Weil es um eine Weisheit, Weltvernunft geht.

-Unter 1. (ab Seite 43) wird beschrieben wie Krisen zeigen: Nach der Entwicklung des Menschen zum naturbeherrschenden Anthropozän, der in einer zur Stadt  gewordenen multikulturellen Welt lebt, wie auch des inzwischen gegebenen kulturgeschichtlichen Wissens ist es höchste Zeit: Um den nach heutiger Jesus-Hypothese nicht vorhandenen, totgesagten Sinn der Religionen wieder aufgeklärt aufleben zu lassen. Damit entsprechend dem historisch nachvollziehbaren Heil „Jesus“ Weisheit, Weltvernunft, die sich in Krisen als lebensnotwendig zeigt, Wohl bringt, auch als Gotteswort des arabischen Propheten oder Tao in rationalen Vernunft-/Weltreligionen nicht nur als universales Recht erkannt wird. Sondern damit sie emotional einverleibt zur Krone, Gesalbten „Christus“ mündiger, freier Weltbürger werden kann.

1.    Krisen zeigen, was der Kultur fehlt.

1.1.        Die menschliche Weisheit muss und kann wachsen

1.2.        Die Krise, Krankheit der Kultur ist die des Kultes

1.3.     Wie es Zeit ist, Weisheit Mensch werden zu lassen

1.4.     Innovation, damit Weisheit gemeinsame Selbstmotivation wird

Unter 2. wird als überzeichnete Zukunftsvision dargestellt, wie sich nach Aufklärung über das christliche Wesen als Weisheit nach Naturlehre/Logos, (die nicht nur Hebräern im Heil „Jesus“ als Gesalbter „Christus“ galt, sondern dann auch hellenistisch aufgeklärten Juden und Griechen) Versöhnung von Wissen und Glauben, wie der Weltreligionen, so ein Leben in Weisheit und eine Zukunft gestaltende kreative Bestimmung im gemeinsamen Sinn ergab.

2.    Vision: Weisheit in aufgeklärter Weise Mensch werden zu lassen

2.1.        Staatsmodelle mit Weisheit als menschlicher Krone

2.2.        Auferstehung von Weltvernunft als Christus in Hochschullehre

2.3.        Naturwissenschaftliche Zeit für Weisheit im Sinn des Weltganzen

2.4.        Kirchliche Aufklärung machte Atheisten zu Vorbild-Christen

2.5.        Universale Weisheit als Versöhnung der Weltkulturen

2.6.        Rationale Religionen für ein Leben in Gesundheit, Glück, Wohlstand im Zeitalter von Weisheit, Weltvernunft

Und während noch über indirekte Impfpflicht diskutiert wurde. Die bei weisen Menschen, die auch ihre Nächsten schützen, die Verbreitung und so Mutation des Virus verhindern wollten, nicht notwendig gewesen wäre. Da wollten sich gerade naturwissenschaftliche Atheisten die ihnen heilige, als dringend notwendig erkannte Weisheit, die bei Hebräern und Hellenisten Christus war, im gemeinsamen Kult einimpfen. Egal ob in Kirche oder Moschee. Während von Corona-Impfungen Gefahr ausging. Da ging von der auch bei Corona vergeblich von aller Welt geforderten Weisheit, die nun statt nationaler Traditionslehren beim Singen als Jesus Christus, im aufgeklärten Beten des Koran als Wort des Propheten nach Allah, in Yoga, wie Zen-Meditation als Tao aufgeklärt eingeimpft wurde, nur Heil aus. Das, wie noch an China gezeigt wird, zu „gemeinsamer Stärke“ führte. Die auch ohne Impfung beste Medizin selbst gegen die Verbreitung, aber auch Entstehung weiterer Virengefahr war.

Denn die Krisen, wie die kulturelle Entwicklung des Menschen zum naturbeherrschenden, nun in einer multikulturellen Stadt lebenden Anthropozän hatten nicht nur deutlich werden lassen, wie ohne Weisheit im gemeinsamen Sinn der Natur keine Zukunft ist. So war auch logisch geworden, wie Weisheit nicht nur persönliche Gesundheit, Glück bewirkt, sondern Weltvernunft zum Wohl Aller führt. Es waren daher rein rationale Erwägungen, dass die Menschen nun ähnlich wie in Israel vor den Impfzentren, jetzt vor den Moscheen und Kirchen standen. Auch wenn, wie noch dargelegt wird, nach Aufklärung über die Weisheit, Weltvernunft nicht allein als christliches Wesen der gesamte moderne Kulturbetrieb dann dazu diente, Weisheit zur gemeinsamen menschlichen Krone zu machen. In den sakralen Räumen oder angesichts der am Kreuz menschlicher Gestalt leidenden Weltvernunft war die Wirkung, über die bei den Impfstoffen gestritten wurde, wesentlich größer. Ohne Thrombosegefahr wuchs spürbar die innere Motivation zu einer Denk- und Lebensweise in Weisheit. Die für die eigene Gesundheit, Glück, wie gemeinsame Zukunft lebensnotwendig war.

Und wo klar wird, wie die menschlichen Eingriffe in die Natur die Gefahr von Viren mit hervorrufen, selbst die Pandemie mit den weit größeren Gefahren, wie Klimawandel oder Arten-, wie Insektensterben zusammenhängen. Da ist es noch wichtiger, dass Weisheit, Weltvernunft im Bewusstsein kollektiver verant-wort-ung zur gemeinsamen Krone wird.

Damit ist klar:  Nicht nur Christen sollten die überholte Jesus-Hypothese hinterfragen. Denn so wird nicht allein das historische Heil „Jesus“, damit auch der notwendige Sinn nicht nur des christlichen Kultes verleugnet. Durch den die in Weltkrisen als überlebensnotwendig erkannte, oft vergeblich gepredigte Weisheit statt nationaler Gottesbilder und Lehren, Gesalbter „Christus“ wie „Tao“, intrinsische Motivation freier mündiger Menschen werden könnte. Auch der sich heute in aller Welt in Weisheit offenbarende transzendente Sinn/Grund allen Lebens, den wir lieben, in dem wir leben müssen und auf den nur die wesensgleiche Weltvernunft verweist, Weisheit „Christus“ ihn wie alle Wissenschaft voraussetzt. Der kann so nicht als Vater/JHWH verstanden werden. Er bleibt abgeschrieben, wissenschaftlich tot, aber “glaube“.

Mit der Argumentation über zeitgemäße, universale Weisheit nach Naturlehre/Logos als Jesus Christus, wie der Vision, was ein aufgeklärtes Verständnis nicht nur des christlichen Wesens als Weisheit im Sinn des ökologischen Ganzen bedeuten würde. Da soll die Hochschullehre angeregt werden, dafür die Weichen, ihre Jesus-Hypothese in Frage zu stellen. Es kann nicht sein, dass dem Alten Testament im Heil „Jesus“ naturwissenschaftliche Weisheit als Recht, wie menschliche Krone, König „Christus“ bestätigt wird. Die heute mehr denn je Menschen zu eigen werden muss, der einzige Weg aus ökologischer Krise, wie Heilsmittel gegen künftige Viren wäre. Die aber auch sagt, welche menschliche Lebenseinstellung zu Glück führt, wie diese sich gesund ernähren, verhalten, ihr soziales Miteinander gestalten müssen. Und die Hochschullehre wegen einer mittelalterlichen und wie hier gezeigt wird, völlig unwissenschaftlich gewordenen, die eigene Lehre von Weisheit=Christus des Neuen Testamentes auf den Kopf stellende Hypothese den kulturellen Fortschritt, dringend notwendige Selbstmotivation von Weisheit verhindert.

Der brasilianischer Pfingstkirche nahestehende, sich auf Gott berufende Bolsonaro ist ein kleines Beispiel vorweg. Wie heutige Jesus-Hypothese ein Verbrechen an der Menschheit, wie dem gemeinsamen Sinn des Lebens, versäumte kulturelle Aufklärung Ursache weltweiter Krisen ist.

Unter der monumentalen Christus-Statur in Rio de Janeiro, die aufgeklärt als Verkörperung von in Naturwissen begründeter Weisheit im gemeinsamen Sinn aller Welt begriffen werden, Weltvernunft auch volksbestimmend sein müsste. Da wählten Christusgläubige ähnlich wie in Amerika einen Nationalisten. Der den Regenwald abbrennen lässt und sich naturwissenschaftlicher Erkenntnis auch bei Corona verweigert. Und so rafft in sozialer Ungerechtigkeit auch Corona dort die Menschen weg, mutiert zu einer Gefahr, gegen die kaum Impfen noch helfen kann. Mit dem, der bei buchstäblicher Lehre hinten herauskommt, wenn die Geschichte auf den Kopf, ein Rabbi an den Anfang gestellt wird, so Himmelserscheinungen oder andere Notdürftigkeiten als Christus-Mythos herhalten müssen. Damit ist aller Unsinn der Welt, der genaue Gegensatz zu Weltvernunft, Weisheit begründbar.

Wie nicht allseits gepredigte Weltvernunft regiert, sondern im traditionellen Kulturverständnis begründete nationale Weltbilder und davon ausgehende Herrscher. Das zeigt sich nicht nur in Brasilien und beim Sturm auf das Kapitol, ähnlich bei mitten in der Pandemie im Ganges badenden Indern, wie im täglichen nicht allein islamistischen Terror und Krieg. Dies zeigt sich in der gesamten Entwicklung und im Alltag der westlichen Welt auch dort, wo u.a. Kapital- und sinnloser Konsum zur Kultur-Herrlichkeit geworden sind. Wo Weltvernunft nicht als gemeinsame menschliche Krone die eigene Vernunft bestimmt, bestimmen andere, meist nationale oder Selbst-Herrlichkeiten. Die dann angesichts von Krisen gepredigte und oft gewollte Weisheit im gemeinsamen Sinn des ökologischen Ganzen wird als Verzicht und Last empfunden, bleibt so nicht nur in Brasilien oft weitgehend Windhauch.

Denn das Beispiel zeigt auch, wie die menschliche Kultur funktioniert. Wie Weisheit nicht ohne Grund eine Gallionsfigur wie Salomo, dann einen neuen Moses oder einen Propheten wie Mohammed brauchte und so heute auch verstanden, auf emotionale Weise an Stelle von Aberglauben zur gemeinsamen menschlichen Krone werden muss. Denn Menschen sind auf menschliche Führer, Figuren fixiert. Sie brauchen nicht nur in Politik menschliche Könige, Vorbilder. Sie orientieren sich selbst im Konsumverhalten an menschlichen Idealen. Und benötigen so ein im gemeinsamen Kult zu feierndes menschliches Gegengewicht, um Weisheit emotional in eigener Motivation zu leben.

Wenn die heutige Hochschullehre ihre Hausaufgaben macht, nicht wie Pech an kindlichen Bildern alter Hypothese klebt, sondern sich des freien Verstandes bedient, selbst gelehrtes Wissen konsequent aufgeklärt weiterdenkt. Dann wird es unumstößlicher wissenschaftlicher Fakt:  Was die aufgeklärte Welt in gemeinsamer naturwissenschaftlicher Begründung von den Brasilianern als Weisheit fordert. Durch ihren Konsum jedoch selbst die Verantwortung für die Vernichtung der Wälder hat. Aber auch das, was die Naturlehre als gesunde Lebensweise vorgibt oder als eine zum Glück notwendige Lebenseinstellung, zu Gesundheit führende Lebensweise erweist. Das ist in Aufklärung nicht nur nach alttestamentlicher, sondern mehr noch nach neutestamentlicher Lehre das universale Recht im Heil „Jesus“, wie Gotteswort auch des arabischen Propheten, ähnlich Tao.

Und statt Bolsonaro, wie auch in Amerika, wo buchstabenhörige Jesusanhänger einen nationalistischen, das Weltklimaabkommen (in Schöpfung begründete Weisheit) verlassenden König wählten, ins Verderben zu folgen. Und damit die Welt mit in den Abgrund zu reißen. Da könnte bei einem aufgeklärten Verständnis nicht allein für brasilianische oder amerikanische Christen, sondern mehr noch Zeitgenossen aller Welt, die Bolsonaro Verbrechen vorwerfen, die geforderte Weisheit der wahre König, als intrinsische Motivation gemeinsame Krone von Weltbürgern werden. Nach der die dann weise regierende, weltverantwortliche Politiker wählen und auch ohne noch mehr belastende Gesetzesbürokratie in Lust nach öko-logischer Weisheit leben.

Die Gebote, wie die Liebe des Nächsten, aber auch des Selbst sind kein sinnloser Altruismus, die einem jüdischen Aussteiger angedichtet wurden. Sie sind logische Konsequenz der Weisheit, die sich nun als unabdingbar für die gemeinsame Zukunft erweist. Einer Weisheit, die aber auch sagt, wie der Einzelne sich gesund ernährt, in Glück lebt. Wer sich Christ nennt oder an Zukunft interessiert ist. Der muss sich im gemeinsamen Kult Weltvernunft statt Nationalismus, Egoismus oder nationale alte Glaubenslehren und Ersatzherrlichkeit wie Kapital-, Konsumwachstum zur eigenen Motivation, Krone machen. Und dazu ist christliche Aufklärung Voraussetzung.

Der Konfirmationsunterricht würde aufgeklärt zu Schulung von Weisheit im Sinn des ökologischen Ganzen

Wie bei den Zukunftsvisionen gezeigt wird, wurde nach christlicher Aufklärung Wachstum und Wohlstand im Sinn des ökologischen Ganzen definiert. So war der Konfirmationsunterricht in Ergänzung zur Schule zu einer Ausbildung in Weisheit geworden. Denn wo klar ist, dass das Paradies geschlossen hat, der stoische Weise ewige Hoffnung, Weltvernunft den Menschen nie zu eigen sein wird, helfen keine philosophischen Reden von kollektivem, globalen Bewusstsein, Weltverbundenheit, -verantwortung oder dann ähnlich kirchliche Predigten. Da muss in Kultur-Konzepten daran gearbeitet werden.

Denn nun wird vorausgesetzt, dass Christus als Grund christlichen Glaubens die heute naturwissenschaftlich begründete Weisheit, Weltvernunft ist. Die sich gerade in Krisen im gemeinsamen Sinn des ökologischen Ganzen als überlebensnotwendig zeigt. Hirngespinste von Anhängern eines Heilspredigers haben dann ausgedient. Der scheinbare Gegensatz zwischen Glauben und Wissen, Schrift- und Naturlehre ist daher aufgelöst. So hätte sich dann auch die Sache mit wissenschaftlich beschlossenen Gottestod erledigt. Denn niemand fragt dann mehr nach einem gegen alles Wissen um Kreativität des Ganzen zu glaubendes menschliches Schöpferwesen im Himmel, das von Buchstaben-Kreationisten noch immer geglaubt wird. Und das gerade mit Blick auf Corona in seiner Macht, dies nicht verhindert zu haben, zu bezweifeln wäre. Doch da die Krisen, bei denen alle nach „Wir“, „Solidarität“ rufen, weil sich das Virus nur im gemeinsamen Sinn bekämpfen, beispielsweise nur so Impfschutz sicherstellen lässt. Oder sich mehr noch das Leben im gemeinsamen Sinn des ökologischen Ganzen als Voraussetzung für Zukunft gezeigt hat. Da hat die Weltvernunft, die den Jugendlichen als Christus gilt, auf ihren menschlich unbestimmbaren, transzendenten, ewigen Sinn, der war und sein wird „JHWH“, so der christliche Sohn auf den wesensgleichen Vater verwiesen. Doch es macht dann einen Unterschied, dass aufgeklärt nicht mehr vorgesetzte nationale gestrige Gottheiten geglaubt werden sollen, sondern in natürlicher Weisheit (Christus) der gemeinsame Sinn offensichtlich ist, nach dem wir leben müssen, so als die höchste Wesentlichkeit gilt, geliebt und gelebt wird.

Da wie dem Alten Testament im Heil „Jesus“ bestätigt, internationale, interdisziplinäre Weisheit das Thema ist, wird nicht nur die für die gemeinsame Zukunft überlebensnotwendige naturwissenschaftliche Weisheit bedacht. Auch indische oder chinesische Weisheiten, wie die der Indianer werden nun im Namen Jesus zusammen mit biblischen oder neuplatonischen gelesen. Denn internationale Weisheit, nicht nationale Buchstaben, sollen zum Recht „Jesus“, wie „Christus“, so zur menschlichen Krone werden. Neben Epikur ist auch die Selbstbelehrung Marc Aurels zur Pflichtlektüre der Konfirmanden geworden. Auch wenn der die sich dem traditionellen Kult verweigernden Christen, für die Weisheit wesentlicher als der Kaiser war, als Staatsgefahr verfolgte. Weil er die Weisheit noch nicht im jüdischen Sinn, sondern im alten Königskonzept mit in der Kult-Kunstfigur „Serapis“ verwirklichen wollte. In der, wie die Konfirmanden wissen, die in der Antike gestorbenen ägyptisch-griechischen Gottheiten, nicht allein Osiris, ähnlich wie Zeus als philosophischen Sinn der Natur, so Vater aller Gottessöhne aufgeklärt verstanden waren. Weil die „Auferstehung“ der paganen Gottheiten dem allegorischen Verständnis des hebräischen Heils „Jesus“ vorausging.

Und auch, wie weder der Sinn seines Seins, noch die Weisheit im gemeinsamen Sinn aller Natur dem Homo Sapiens angeboren sind, sondern in Kultur einzuverleiben sind, ist dann klar. So wird auch der evolutionäre Sinn und Zweck des Kultes vorausgesetzt. Denn nicht nur hinsichtlich von Krisen, wie der kulturellen Entwicklung muss Weisheit, die diesem nicht angeboren ist, gerade dem Anthropozän im Kult zur gemeinsamen Krone werden. Die Konfirmanden diskutieren daher, wie der Kult u.a. psychologisch, neurologisch funktionieren muss. Damit freie Menschen sich Weisheit emotional einfleischen, um sie gemeinsam in Lust zu leben. So Gesundheit, Wohlstand und Zukunft gestalten, statt vernichten oder sich bekämpfen. Wobei sie dann erkennen, wie die ganz verschiedenen Kulturtechniken keine Selbstmanipulation, sondern höchste Wesentlichkeit in menschliche Kultur sind. Und wie hier die Kulturtechniken der verschiedenen Kulturen egal in welchen Namen zu nutzen sind, um Weltvernunft, Weisheit zur eigenen Motivation zu machen. Es dabei aber wesentlich ist, dass sich die Menschen auf das berufen, was bisher in ihrer Kultur menschliche Kultwesentlichkeit war. Was gerade dort, wo Jesus oder das Wort des Propheten nach dem Koran noch Bedeutung haben, logisch erscheint. Nicht allein, weil nur so wissenschaftliche Weisheit im gemeinsamen Sinn auch bei Traditionalisten bedeutend wird.

Mit Blick die menschliche Psyche, wie die gesamte Kommunikation der Welt ist den Konfirmanden dann klar, wie es Voraussetzung für Gesundheit, Glück, Zukunft ist, dass Weisheit im gemeinsamen Kult zur menschlichen Motivation wird. Nachdem die jungen Menschen aufgeklärt wissen, wie es bei Christus oder dem Wort Gottes nicht um Glaubensgespinste, sondern um lebensnotwendige Weisheit als menschliche Motivation an Stelle menschlicher Herrscher, wie sonstiger Selbst-Herrlichkeiten geht. Da steht für sie die Erwachsenentaufe im Namen des Sinnes des ökologischen Ganzen (Vater) wie der wesensgleichen, darin begründeten, wie darauf verweisenden Weltvernunft (Sohn) außer Frage.

Statt nur ökologische Weisheit zu predigen oder bei Ostermärschen die Verteidigungsausgabe zu kritisieren. Da setzten die Jugendlichen nun darauf, dass Weltvernunft nicht allein im Namen Jesus zur menschlichen Krone wird. Was Voraussetzung ist, dass die Mittel der Welt nicht für Waffen, sondern zum Kampf im Sinn gemeinsamer Zukunft eingesetzt werden können.   

Vorweg: Kurzer Weg vom Wunsch-Traum zur Tatsache

Mit einer leider notwendigen langen theologiegeschichtlichen Argumentation über das christliche Wesen vorweg. Die jeder, der sich nicht für Jesus interessier oder ihn als Personifikation von Weltvernunft akzeptiert, überspringen, sich der Zukunft in Weisheit zuwenden kann.

Vom Paradigma des Kurz-schlusses zum historisch-christlichen Paradigma:

Weisheit, Weltvernunft als Selbstmotivation, aufgeklärte menschliche Krone

„Der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit, der aufgrund von Faulheit und Feigheit erfolgten Unterwerfung unter die Satzungen und Formeln religiöser und politischer Autoritäten. Wie des Mutes, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen“ so formulierte Kant Aufklärung und seine Forderung nach Freiheit im Denken und Reden. Doch die naturwissenschaftliche Aufklärung war nur Halbzeit, die kulturelle steht an.

Denn die in der Ordnung, dem Sinn der Natur frühwissenschaftlich begründete Weisheit, die bereits Hebräern als Recht „Jesus“, so wahrer König, Gesalbter „Christus“ war und Hellenisten nicht weiter abzustreiten ist, als Weltvernunft auch Griechen zur Krone werden sollte. Die hat sich erst aufgeklärt wieder entwickelt. An Weltvernunft im Sinn des ökologischen Ganzen war im Mittelalter nicht, ist erst nach naturwissenschaftlicher Aufklärung wieder zu denken. Was als himmlisches Kind im Stamm Davids bekanntlich in Windeln gewickelt zur Welt gebracht wurde, ist nun entwickelt aller Welt offensichtlich.

Die gesamte in Zeiten naturwissenschaftlicher Aufklärung begründete, von einem jungen Mann ausgehende Forschung spricht vom Paradigma des „Historischen Jesus“ und musste Christus noch für einen Mythos halten. Der kann dem, den man für historisch hält, nur noch aufgrund von Visionen angedichtet worden sein. Doch was haben die verschiedenen Phasen dieses Paradigmas, bei dem ein Kyniker, Rabbi… damit ein menschliches Wesen mal weniger, heute wieder mehr, das Thema der Forschung ist, historisch zu sagen? Wenn doch inzwischen bekannt ist, wie es Hebräern, wie folgerichtig dann hellenistischen Juden im Heilsnamen Jesus (Josua) um Weisheit ging? Die nun nicht in traditionellen Buchstaben, sondern in zeitgemäß in universaler früher Naturwissenschaft begründet auch Griechen an Stelle des Mysterien- und Opferkultes für menschliche Gottessöhne treten, so Recht, Heil „Jesus“ und wahrer Gesalbter „Christus“, menschliche Krone, Motivation sein sollte. Als was Weisheit, Weltvernunft heute mehr als gebraucht wird.

Daher unterstellen zu müssen, dass ein besonders bibelschlauer Handwerker zum rettenden Christus, Spider-Man erklärt und geglaubt wurde. Das ist so wissenschaftlich, wie wenn Naturkundler das Fell eines Löwen, wie dessen Wesen und seine Bedeutung für das Tierreich beschreiben, auch vor den Gefahren warnen. Und dann diese Aussagen und weitere von natürlicher Tier-Erkenntnis ausgehende Texte übersetzt und ausgelegt werden, wie wenn nur ein besonders exotischer Bettvorleger zu nächtlichen Phantasien geführt hätte. Denn wo heute alle Aussagen des Neuen Testamentes mit Blick auf einen jungen Mann ausgelegt werden. Dann ist das so, wie wenn den Löwen beschreibenden Naturkundlern schlechte Träume unterstellt und ihre Texte mit Blick auf eine besonders beeindruckende Fellimmentation zum Wärmen der Füße vor dem Bett ausgelegt werden. Wobei in theologischen Vorlesungen und Werken, die die Antike und ihre Denker ernst nehmen, eigentlich nichts über einen Bettvorleger, sondern den Löwen zu hören und zu lesen ist. Doch es ist Wissensverweigerung, selbst verschuldete Unmündigkeit, wenn die Texte ernst nehmend in den Vorlesungen, wie theologischen Werken über Weisheit gesprochen wird und man weiß, wie es in Zeiten des Hellenismus den Verfassern nur darum gehen, nur davon die Mission ausgehen konnte. Dann aber weiter nur ein besonders bibelschlauer rebellischer Rabbi und seine Freunde an den Anfang gestellt werden.

Wenn heute zwar die Verfasser der Evangelien als Weisheitslehre ebenso ernst genommen werden, wie ihre in Weisheit begründete theologische Lehre, die Studenten, wie alle Welt jedoch davon ausgehend müssen, da sei nur ein rebellischer Rabbi als Christus beschrieben worden. Dann mag das nur ein theologisches Problem sein, nicht weiter wichtig. Doch wenn so die allein am Beispiel „Boslonaro“ gezeigten Problem verursacht werden, gleichzeitig versäumt wird, die wissenschaftlichen Voraussetzungen zu schaffen, damit die allseits geforderte Weisheit, überlebensnotwendige Weltvernunft als Gotteswort, so auch als Lehre des Propheten verstanden und zur menschlichen Motivation, Krone „Christus“ oder Tao werden kann. Dann ist das Festhalten an gestrigen Vorstellungen, das Verleugnen gegebenen Wissens, versäumte Aufklärung aus purer Lehr- und Glaubensgewohnheit ein Verbrechen.

Das heutige Paradigma hat seinen Grund in der Zeit naturwissenschaftlicher Aufklärung. Die auch noch weit davon entfernt war, das Alte Testament, alle Sprüche, Psalmen, Geschichten in Weisheit, mehr noch das Recht als „Jesus“ wie den jüdischen Heilskönig Salomo, so „Christus“ als Personifikation, Gallionsfigur von Weisheit zu erklären. Als Adam und Abraham noch alte Männer und nächtliche Eingebungen an einen wunderwirkenden Volksbefreier mit Namen Moses noch der Grund für den heute Monotheismus genannten Bund mit dem universalen Sinn allen Seins des Alten Testamentes waren. Da war es folgerichtig, das Neue Testament auf einen jungen Juden zurückführen, von einem Christus-Mythos befreien zu wollen.

Doch die Weisheit, die auch Griechen zum wahren König der Könige „Christus“ werden sollte, für Hebräer so bereits Recht „Jesus“ war, ist als Weltvernunft im Rahmen der Aufklärung erst wieder gewachsen, hat sich entwickelt. Doch getragen von der wie sich nicht allein in Krisen zeigt vergeblichen Hoffnung der Aufklärung, dass die nun naturwissenschaftliche definierte Weisheit automatisch dazu führen würde, dass Menschen künftig danach leben. Da war auch an die Kultrolle, die Weisheit als wahrer König freier Menschen, mehr noch dem in globaler Weise lebenden Anthropozän braucht, nicht zu denken. Gleichwohl selbst die Franzosen, als sie nach Revolution König und Kirche verbannten, Gleichheit, Gemeinsinn nicht nur mit der Guillotine erreichen wollten, sondern mit einem Isis-Kult als Verehrung der Vernunft in höchster Wesentlichkeit. Denn nicht erst seit ökologischer, nun Corona-Krise wissen wir, wie es nicht reicht, die Menschen zu befreien, Brüderlichkeit und Gleichheit nur zu predigen. Weil die als notwendig erkannte, gewollte Weltvernunft, Leben im Sinn des ökologischen Ganzen noch lange Menschen nicht zu eigen ist. Und diese nicht nur oft das Gegenteil von Weisheit leben, sondern sich gar in Berufung auf Buchstaben Nationalisten wie Trump, Bolsonaro als neue Könige wählen oder in Partei-Gesalbten wie Putin oder Xi und staatlich kontrollierter Gesetze, so einer Ökodiktatur das künftige Heil sehen. In intellektuellen Vernunftdefätismus zu verfallen, die Hoffnung angesichts kaum lösbarer Weltprobleme aufzugeben, wäre der falsche Weg. Das würde die Gaben naturwissenschaftlicher Aufklärung aufgeben.

Weisheit, die heute nicht nur Kinder predigen, Weltorganisationen diskutieren, gar auf G 20 oder dem virtuellen Weltwirtschaftsgipfel von Davon gelobt wurde, muss und kann dem nun naturbeherrschenden Anthropozän im Kult zu eigen werden. Es ist einzig der Kurz-schluss von Halbaufklärung, in dem die Hochschullehre gegen besseres Wissen die eigene Lehre weiter die Geschichte auf den Kopf stellt, die dies verhindert. Denn die Zeiten, bei denen noch vor wenigen Jahren auch in Heidelberg Klaus Berger einen jungen Mann als den wahren Christus sah, so gegen alle historische Kritik einen angeblich postmodernen „historischen Jesus“ erhalten, von naturwissenschaftlich begründeter Weisheit nichts wissen wollte, sind um.

„Sie sollten nicht so sehr auf den Logos insistieren, sondern in der Bibel lesen“ war seine Antwort. Doch heute wissen wir, wie es in der Bibel um Weisheit geht. Und wo ein menschliches Wesen als der historische Jesus gilt, löst Bergers „Christus“ nur noch ein lächeln aus, wird er nicht mehr ernst genommen. Aber wenn dann wird weiter gelehrt wird, wie wenn von einem nach Visionen als Christus verkauften rebellischen Rabbi die gesamte Mission ausgegangen wäre, dieser als Weisheit, Christus geglaubt wurde. Dann ist das gegen besseres Wissen, Ursache, dass Weisheit keine Kulturbestimmung hat!

Jemanden, der sich aufgrund allem heutigen geschichtlichen, wie theologischen Wissen inzwischen völlig sicher ist, dass es beim historischen Jesus nicht allein der biblischen Texte um die im Sinn aller Natur, Welt begründete Weisheit, besser Weltvernunft ging. Die im Zeitalter des Anthropozän, wie Angesichts von Weltkrisen als menschliche Krone, wahrer König mehr als gebraucht wird, daher ganz und gar kein Christus-Mythos ist. Weil Weisheit bei den Hebräern und mehr noch aufgeklärten hellenistischen Juden, denen Konstantin, wie dann die Kirche folgte, Recht, Heil „Jesus“ und damit wahrer König „Christus“ war. Und so auch die gerade in derzeitigen Krisen mehr als notwendige menschliche Krone sein müsste. Dem fällt es schwer, den Kurz-schluss heutiger Hypothese als „historisches“ oder „christliches“ Paradigma zu bezeichnen. Doch dieser Kurzschluss bestimmte die gesamte Jesusforschung der letzten Jahrhunderte, liegt aller Forschung der verschiedenen Phasen, heutigem Paradigma zugrunde.

Denn gleichwohl es die Aufgabe christlicher Theologie wäre, den antiken Paradigmenwechsel in universaler Weisheit, Weltvernunft zu begründen und so die heutige Heilsbedeutung aufzuzeigen. Damit zu zeigen, wie die in früher Naturwissenschaft begründete Weisheit, Weltvernunft an der Stelle oft sinnlos gewordenen, nur Beschnittenen geltenden Buchstaben getreten, im Zeitenwandel nach hebräischem Konzept die Rolle der Opfer für Gottkaiser und Göttermysterien einnahm. Da verursacht ein Kurz-schluss genau das, was wir auch beim Stromkreislauf beobachten, wenn falsch geschlossen wird. Doch dieser im Zuge bisher nur naturwissenschaftlicher Aufklärung entstandene „Kurzschluss“. Bei dem Denker wie Hermann-Samuel Reimarus, dann David Friedrich Strauss nach einem historischen jungen Juden unabhängig von den Evangelien als den historischen Jesus fragten, ist offensichtlich geworden. Was im Paradigma des Kurzschlusses Denkweise wurde, bei allen heutigen Erklärungsmodellen vorausgesetzt wird, ist unhaltbar.

Der zu einem bibelschlauen Jungzimmermann Gewordene heutiger Grundannahme, die das gesamte Weltbild, Glaubensverständnis, die Forschung und Lehrbücher bestimmt, so als wissenschaftlich erwiesen unterstellt wird. Der ist mit Blick auf das, was nun Dank historischer Kritik noch übrig ist, als Kurzschluss völlig offensichtlich. Und so kann dieser Kurzschluss von einem nur noch rebellischen Rabbi, der derzeit sagt, was gefragt und gelehrt wird, nicht weitergeführt werden, zwingt zu einem Paradigmenwandel.

Denn das heute gegebene Wissen, allein um die Denkmodelle des Hellenismus und damit das aufgeklärte hellenistische Judentum als Grundlage christlichen Glaubens zwingt die alte Grundannahme in Frage zu stellen. Dies führt zu wissenschaftlichem Fortschritt, einem innovativen Wandel, der weit über das Christentum hinausgeht. Was im Konstruktiven Weiterdenken und so aufgeklärten Verständnis, statt Verneinen der alten Glaubenslehren, neue Antworten und Lösungen bietet.

Denn die weit über das Christentum hinausgehende Frage „Wer ist Jesus?“, ist einfach zu beantworten: Weisheit, Weltvernunft. Wie sie heute keine philosophische Spekulation mehr ist, sondern von aller aufgeklärten Welt gefordert, als menschliche Krone mehr als gebraucht wird. Denn die war der jüdische König, um den es nicht allein in den Evangelien geht. Alle weitere Forschung über das christliche Wesen hat sich erübrigt. Weil die Weisheit als menschliche Krone folgerichtig und völlig logisch der Kyrios im Sinn der Hebräer, an Stelle menschlicher Herrscher als Gottkönige und Mythengottheiten der wahre Gottessohn war. So der aus eigenem Verstand, ohne Mittler gelebte Weisheit, die sage was rechte Lebensweise ist und Offenbarung ihres wesensgleichen Sinnes war, diesen voraussetzte. Was der messianisch erwartete Menschensohn, das weltweite Israel war. Womit der auf Moses folgende Heilskönig Josua, lat. Jesus wieder lebendig werden kann. Und da diese Weisheit, die die Kindern der Welt freitags den Erwachsenen predigen, kein Mythos ist, sondern ähnlich wie in der Antike an Stelle menschlicher Herrscher und Aberglaube, nun auch Ersatzherrlichkeiten wie Kapital- und Konsum als menschliche Krone mehr als gebraucht wird. Da ist nicht nur völlig klar, was Thema christlicher Theologie und das Gegenteil von Mythologie, gar angeblicher Himmelserscheinungen nach Tod eines Gurus war, sondern heute mehr als heilsam wäre.

Die Evangelien, wie auch die außerbiblischen Texte schreiben vom Christus, dem wahren Gottessohn. Und das war für hellenistische Juden, wie ihre Großväter die Weisheit, nun Weltvernunft, die dann in griechischer Naturlehre/Logos zeitgemäß definiert war. Auch wo es in der außerchristlichen Literatur einzelne Hinweise auf das christliche Wesen gibt, geht es unmöglich um einen jüdischen Rabbi. Vielmehr war bei weiter kaisertreuen Philosophen wie Sueton, Tacitus, Plinius, Thallus, ähnlich wie bei Josephus Flavius, der in den römischen Kaisern das neue jüdische Heil sah, die oft als Solches verworfene Weisheit als jüdischer König im Blick.

Die Evangelisten haben in Ihrer frohen Heilsbotschaft den Kaiserevangelien unmöglich einen Rabbi als wahren König entgegengestellt, sondern wollten, wie es heute mehr als notwendig wäre, an die Stelle von Gottkaisern, wie u.a. Nero (so nicht allein Trump) die Weisheit zum wahren König machen. Wie es das hebräische Konzept war und heute mehr als heilsam wäre. So wird der Kurzschluss in jeder heutigen Vorlesung, egal ob die antike Bedeutung eines „Evangeliums“ vorgestellt wird oder dies im Kontext der griechisch-römischer Biographik, wie der theologischen Bedeutung als Weisheit gedeutet wird, mehr als deutlich. Weit weniger als Homer, der bei seinem mythologischen Helden Odysseus erstmals von einem Evangelium sprach, nur einen mutigen Seemann in Himmel hob. Da ist es hellenistischen Juden bei nun in Natur-/Vernunftlehre erklärter Weisheit um einen besonders bibelschlauen Handwerksgesellen, kynischen Rabbi als neuen, wahren Weltkönig gegangen.

Wo sich auf die Literatur bezogen wird, in der Philo in der Vita Abraham die alttestamentliche Weisheit beschreibt, in Moses den aus Ägypten kommenden Bund mit dem über den Sonnenverlauf hinausgehenden Sinn früher Philosophie und Gesetzgebung sah oder in einer Josefs-Geschichte das Judentum als eine Demokratie der Weisheit als menschliche Krone vorstellte. Da ist alles gesagt, um was es in der Biografie Jesus ging. Die sich ja völlig eindeutig auf das alttestamentliche Heil bezieht, den universalen Salomo, damit weltgültige Weisheit vorstellt. So wird beschrieben, wie hier das bereits den Hebräern geltende Heil, Recht lebendig war, sich mit den Schriftgelehrten und Pharisäern auseinandersetze, im Prozess der Zeit verurteilt wurde und das Kreuz menschlicher Vorbilder tragen musste. Auf einzelne Bibelstellen eingehen zu müssen, hat sich erübrigt. Da die heute eh meist im Sinn von naturphilosophischer Weisheit ausgelegt werden, vom Auferstandenen, Christus ausgehen.

Diese Weisheit musste in menschlicher Gestalt, auch in ihrer Lebenskonsequenz bis in den Tod in Weisheitslehrern wie Sokrates erklärt, menschliche bestimmend werden. So wundert es nicht, wenn der Philosoph Justin als einer der ersten christlichen Schriftsteller nicht nur die menschliche Ausdrucksweise der ihm geltenden Weisheit betont, sondern auch die Geschichte Sokrates in jüdischer Fortsetzung sah. Doch so wie es bei Sokrates um das Ausdiskutieren der Weisheit im Sinn der Natur, des Weltganzen ging und nicht um persönliche Meinungen oder gar traditionelle Lehren. Noch weniger ging es bei der Beschreibung der Heilsgeschichte der visionären Philosophen der Hebräer als wahrer König, so Christus geltenden Weisheit und ihrer Auseinandersetzung mit den Schriftgelehrten um einen bibelschlauen Jungzimmermann.

Gerade an Origenes, der sich im Spott seiner Kollegen, er würde doch die Bedeutung der griechischen Mythen kennen, die Weisheit dann im jüdischen Heilsweg verwirklichen wollte, in jungen Jahren in Alexandrien in „De principiis“ die erste hochphilosophische Darstellung christlicher Theologie beschrieb wird deutlich: Hier geht es um das Wort, die Weisheit, die Moses, wie bereits in Ägypten in den Naturprinzipien begründet, dann menschliche verkörpert war, aber völlig unmöglich um die Verherrlichung eines jungen Juden. Wie es die heutige Hypothese unterstellen muss. Gerade an einem Philosophen wie Origenes, der im Zuge der für den Volkskult notwendigen Ausdrucksweise der Weisheit in menschlicher Gestalt selbst als Häresie verurteilt wurde, aber aufgrund seiner Bedeutung die im neuen Sinn übersetzten Schriften erhalten, möglicherweise weitergeschrieben wurden. Und bei dem so auch zu lesen ist, warum die Menschen aufgrund der täglichen Mühen und Plagen keine Zeit für die Philosophie haben, so eine einfache Lehre brauchen. Da lässt sich das Kreuz nachvollziehen, das die Weisheit in menschlicher Gestalt bekannter Kulturwesentlichkeiten für einen neuen ökumenisch, universalen Volkskult tragen musste.

Es hatte auch seinen Grund, warum die anfänglichen Philosophen die vier verschiedenen Richtungen, aus denen die Heilsgeschichte beschrieben ist, in den Kanon aufnahmen. Doch auch an jeder Evangelienharmonie, wie ihren Verfassern, jedem frühen Denker lässt sich deutlich machen, wie die Weisheit und kein Weisheitslehrer oder gar nur ein bibelschlauer Rabbi das Thema war. Und nun auch noch den maßgeblichen Anfängen, u.a. platonischen Philosophen wie Justin oder Origenes, die die Notwendigkeit der menschlichen Wesentlichkeit der Weisheit begründeten, den unterjubeln zu müssen, der heute noch übrig ist. Das macht den Kurzschluss völlig offensichtlich.

So lässt sich heute in jeder kultur-, philosophiegeschichtlichen, wie theologiegeschichtlichen Vorlesung, jedem neuen Werk, das auch aufgrund neuer Funde Erhellung über das Denken der Antike bietet nicht nur deutlich machen, wie die Hypothese einer Heilsprediger-Verherrlichung und die davon ausgehende Mission unmöglich, ein neues Paradigma unumgänglich ist. Vielmehr verweist alles wachsende Wissen darauf, wie die christliche Mission von Weisheit, Weltvernunft ausging und warum die das Kreuz einer menschlichen Gestalt im Sinn alter Kulturwesentlichkeiten tragen musste. Und wie daher natürliche Weisheit heute verstanden und zur gemeinsamen menschlichen Krone, intrinsische Motivation von Weltbürgern werden kann.

Heidelberger Theologen, u.a. ehemalige Chefneutestamentler, wie der die frühchristliche Weisheit ausführlich beschreibende Gerd Theißen oder Peter Lampe. Der bei der Theologie des Neuen Testamentes ständig von Platon, Philo, philosophischer Weisheit sprach. Aber auch der die Weisheit im Umfeld des Neuen Testamentes, damit in diesem Sinn bewusst in verschiedenartigen narrativen Erzählungen komponierten Neuen Testamentes erklärende Matthias Konradt. Die waren bestärkt durch Alttestamentler wie Manfred Oeming, die internationale, alle Wissenschaften umfassende Weisheit nach Ordnung der Natur und so auch menschlicher Gesellschaft als Wesen des Alten Testamentes, so Recht „Jesus“, wie König „Christus“ vorstellten, einem vielfach geäußerten Wunsch gefolgt. Sie haben ihr selbst gelehrtes Wissen konsequent weitergedacht und so ihre Hypothese, bei Jesus wäre es um einen jungen Mann gegangen, der als Christus-Mythos gesehenen, als Weisheit und damit Wort Gottes ausgegebenen wurde, in Frage gestellt.

Wie in aller Wissenschaft neue Erkenntnisse zu veränderten Perspektiven führen, ohne dass den Forscher für bisherige Lehren ein Vorwurf gemacht werden kann. So zeigten sie auf, wie auch in der Frage Jesus ein Paradigmenwechsel notwendig sei, der weit über das Christentum hinausgeht. Auch wenn damit gleichzeitig die Grundlage des Glaubens in nationalen Schriften, wie der Bibel und das dort begründete Gottesbild in Frage gestellt wurde, war Zeit für ein aufgeklärtes Verständnis Jesus Christus gekommen. Niemand müsse mehr metaphysische philosophische Konzepte, alte gnostische Geheimlehren bemühen. Denn was den christlichen Anfängen als Weltvernunft und so Christus gewesen sei, auf einen nicht allein Juden und Griechen geltenden gemeinsamen Sinn als höchste Wesentlichkeit verwies, sei „Gott sei Dank“ entwickelt, offensichtlich geworden.

In Zeiten, wo das Leben in Weisheit, Weltvernunft immer wichtiger für die Zukunft der Menschheit wurde, zeigten sie, wie es in den Weltreligionen, so auch im Christentum nicht um einen bibelschlauen Rabbi oder alte Buchstaben ging. Wie es daher höchste Zeit wäre, die nun in Naturlehre begründete Weisheit als das zu verstehen, was bisher in Berufung auf verschiedene Gründer in nationalen Büchern als Gotteswort gelesen wurde. Denn die von aufgeklärter Welt gepredigte Weisheit in gemeinsamen Sinn könne nur so im aufgeklärten kulturellen Verständnis zur gemeinsamen menschlichen Bestimmung werden. Sie machten dann gemeinsam mit geschichtlichen Wissenschaftlern, u.a. Christoph Markschies, in dessen Werken dies mehr als deutlich war, klar: Als wir ein menschliches Wesen, statt die Weisheit, dann Weltvernunftvernunft an den Anfang stellten, haben wir uns in der Reihenfolge geirrt. Natürlich hat Jesus gelebt, kulturellen Fortschritt gebracht. Nur hatte das hebräische, dann aufgeklärt verstandene Heil keine zwei Beine.

Dies zeige nicht allein das Wissen, wie natürliche Weisheit im Alten Testament und so auch aufgeklärten hellenistischen Juden das Recht und Heil im Namen Jesus, damit der erhoffte Moses-Nachfolger, Messias und Heilskönig Josua war. Alle biblischen Zeugnisse, wie außerbiblischen Zeugen, zu denen das gesamte Denken der Zeit zähle, schließen es jedoch völlig aus, dass ein rebellischer Rabbi, wie er bei einem menschlichen Wesen noch übrig sei, als Weisheit, so Christus in den Himmel gehoben oder geglaubt wurde. Selbstverständlich und folgerichtig sei es um die Weisheit gegangen. Die bereits bei Hebräern als Wort im Sinn allen Seins Recht, Heil „Jesus“ von Beschnittenen war und heute als menschliche Krone unabdingbar sei. Die ohne das Kreuz einer menschlichen Gestalt im Sinn bisheriger Kulturwesentlichkeiten nie zum Volkskult geworden und daher auch heute so zu verstehen wäre. Und wenn die Welt brennen würde, könne man der allseits gepredigten Weisheit nicht weiter die Krone verweigern, die zum Löschen, Lösen der Weltprobleme dringend notwendig wäre. Denn erst im aufgeklärten Kult könne die von aufgeklärter Welt gegenseitig geforderte Weisheit die Bedeutung bekommen, die sie als Wort Gottes, damit auch Lehre des Propheten, Jesus Christus, ähnlich das Tao hatte oder haben sollte.

Das in Jesus Christus verkörperte, auch vom arabischen Propheten verkündete Gotteswort sei ähnlich wie das Tao eine naturphilosophische, damit in kosmischer Ordnung, Natur begründete Weisheit gewesen. Die daher nicht mehr in nationalen Traditionen, Büchern zu lesen, sondern in Berufung auf die verschiedenen Traditionen aufgeklärt dort zu verstehen sei, wo die Welt und damit Lebensweise im Sinn des ökologischen Ganzen, der Weltgemeinschaft nun auf natürliche Weise erklärt wird. Die Erkenntnis, dass es bei Jesus nicht um ein menschliches Wesen, sondern die Verkörperung von Weisheit, Weltvernunft ging, die nicht allein in ökologischer, wie nun Corona-Krise als kulturelle Wesentlichkeit erkannt wird. Die würden danach rufen, das im Namen verschiedener Gründer verkündete Gotteswort nicht weiter nur in nationalen Traditionen, Büchern lesen zu wollen. Vielmehr könne in Berufung darauf die Weisheit, wie sie nun wissenschaftlich als notwendig erkannt ist, in rationalen Welt-/Vernunftreligionen auf emotionale Weise zur menschlichen Selbstmotivation, damit Krone freier, mündiger Weltbürger werden.  

Während noch vor wenigen Jahren die allegorische Auslegung der Moses-Erzählungen durch hellenistische Juden völlig unverständlich war. Weil man trotz aller Kritik davon überzeugt war, dass sich alles historisch so zugetragen habe, wie buchstäblich gelesen. Da sei man heute durch archäologische Forschung und Schriftwissenschaft auch hinsichtlich des Neuen Testamentes auf der Seite hellenistisch-weisheitlicher Juden. Die die Traditionstexte bildhaft verstanden, von früher Philosophie ausgingen. So könne man auch deren bereits in rationaler hebräischer Kulturreform begründetes Heil „Jesus“ im Rahmen eines gottesbildfreien Kultes verstehen.

Denn es wäre nun unumstößlicher Fakt, dass hier das, was wir heute in Naturlehre im Sinn des ökologischen Ganzen als Weisheit, Weltvernunft definieren, dort gottesbildfreies Recht, damit Heil „Jesus“ war, zum wahren König „Christus“, so menschlichen Krone werden sollte. Und da die Kirche dem hellenistischen Judentum folgte, hier die geistige Grundlage für das heutige Christentum, wie die Verfasser neutestamentlicher Schriften herkommen würde, stünde fest: Bei Christus sei es nicht um Visionen von Sektenhängern eines besonders schlauen Rabbi mit Namen Jesus gegangen, sondern den neuen, heute im Begriff von Weisheit erklärten Salomo als Sohn Davids, das alttestamentliche Heil „Jesus“. Bei dem die universale Weisheit, nun Weltvernunft im Sinn des ökologischen Ganzen, wie sie den griechischen Denkern galt, nicht nur Recht war, sondern zum wahren König, Gesalbten „Christus“ werden sollte.

Nachdem wir inzwischen wüssten, wie bei hellenistischen Juden, maßgeblich in der Diaspora nicht mehr der Jerusalemer Tempel aus Stein, sondern die Natur der Tempel, die Vergegenwärtigung des einen Sinnes allen Seins war. Und wie die rechte Lebensweise in Weisheit nach nun zeitgemäßer griechischer Naturlehre begründet wurde, so nationale Buchstaben als weltgültige Tora abgelöst hatte. Damit wüssten wir, wie das alttestamentliche Heil „Jesus“ als der jüdische König, Gesalbte „Christus“ lebendig war. Daher gäbe es nun keine Zweifel am auferstandenen historischen Jesus Christus mehr, hätte sich bisherige Hypothese, wie Zweifel erledigt.

Vergleichbar mit Heute hätte es auch zur Zeitenwende im Judentum verschiedene Weltauffassungen gegeben. Während Jerusalemer Schriftgelehrten und Pharisäer das nun in universaler Naturlehre begründete Recht als neues Heil „Jesus“ verwarfen. Weil sie nach Zerstörung des Tempels das Heil in der buchstäblichen Befolgung der Beschnittenen-Gesetze sahen, sich so von der Welt weiter gewaltsam abgrenzten. Diese sich ähnlich wie beispielsweise heutige Kreationisten, aber oft auch die bisherige Theologie in nationalen Buchstaben der Tradition begründete, als Buchreligion verstand. Gleichzeitig jedoch ein Großteil der Juden das Hebräisch verlernt hatte und das Heil der Zukunft in naturwissenschaftlichen Lehren, wie im römisch-griechischen Kult mit Kaisern, vergleichbar heutigen Parteiführer suchte.  Da sei das heutige Christentum bei den hellenistischen Juden entstanden, die im allegorisch-aufgeklärten Verstand ihrer Tradition nicht mehr in nur Beschnittenen geltenden Buchstaben, sondern in griechischer naturwissenschaftlichen Weisheitslehre das Heil ihrer Väter „Jesus“ als wahren Gesalbten „Christus“ verstanden.

Nachdem heute den hebräischen Propheten eine internationale, interdisziplinäre Weisheit nach Ordnung der Natur bestätigt, bei Recht, Heil „Jesus“ nicht mehr von religiösen Eingebungen an Schriftgelehrte ausgegangen wird. Da hätte nun die Forschung gezeigt, wie im hellenistischen Judentum in nun universaler naturphilosophischer Weisheit der hebräische „Jesus“, so der wahre Gottessohn lebendig war. Und diesen Heils- oder Geschichtsprozess, bei dem es nicht um einen bibelschlauen Rabbi, sondern logischerweise um naturwissenschaftliche Weisheit ging, würden die für den Kanon ausgewählten Evangelien aus verschiedener Perspektive beschreiben.

Da in Heidelberg die psychologische Erhellung der Religion Tradition habe, hätte es sich nun als unumstößlich erwiesen, wie es hellenistische Juden in den Evangelien um genau das ging, was bereits für die Hebräer Weisheit im Sinn der Welt, aller Natur Recht „Jesus“ wie in Salomo personifiziert war, nun in früher griechischer Naturwissenschaft verstanden wurde.

Nachdem man heute römisch-griechischem Kult, selbst sog. Germanen einen aufgeklärten Verstand (Auferstehung) der alten Gottheiten bestätigen würde. Damit wäre es unmöglich, hochgebildeten hellenistischen Juden, die damals die gesamten Weisheitslehren und Kultformen der Welt im Sinn zeitgemäßer Naturlehre bedachten, Halluzinationen nach Tod eines Handwerksgesellen zu unterstellen. So sei auch den Vordenkern der Kirche, die sich bei der für einen neuen Volkskult notwendigen kulturgerechten Ausdrucksweise von Weisheit in menschlicher Wesentlichkeit als wahre Sachwalter natürlicher Erkenntnis/Gnosis sahen, diese nicht weiter abzusprechen. Doch so wie es für einen Volkskult wesentlich gewesen sei, dass die Weisheit in menschlicher Gestalt zur Welt gebracht wurde. So sei es heute höchst wesentlich, sie im Sinn alter Wesentlichkeiten wahrzunehmen, um sie so zur gemeinsamen Krone werden zu lassen.

Jedes Wissen und Werk über die antiken Kulturen, mehr noch jeder Text über die Naturphilosophie der Zeitenwende, alles Wissen über die Hochzivilisation der Bildung, Weisheit des Hellenismus lasse die alte Hypothese nicht mehr zu. Vielmehr bestätige heute die alttestamentlich Lehre das Verständnis hellenistischer Juden, die bei Sokrates, Platon, Pythagoras & Co., mehr noch im auf eine naturgerecht-ethischen Lebensweise ausgerichteten Mittel- und Neuplatonismus das Heil ihrer Väter „Jesus“ lebendig sahen. Auch in den noch anfänglichen Christen geltenden Hermes, Ises und Horus, Serapis…  sei der Himmel zum Sprechen gebracht, die heute von Naturwissenschaftlern erklärte Weisheit im Sinn alter Kulturwesentlichkeiten verstanden worden. Doch niemand müsse mehr zur antiken Metaphysik und den spekulativen Modellen und Mysterien zurück. Denn die Sprache des Himmels wäre die Weisheit, wie sie naturwissenschaftlich begründet heute u.a. auf Klima- aber auch Weltfriedenskonferenz gefordert wird. Und dass diese Weisheit im Sinn des ökologischen Ganzen wieder zum König, zur menschlichen Krone werden müsse, zeige sich angesichts aktueller Weltkrisen mehr als deutlich.

Angesichts der naturphilosophischen Texte, in denen die alten Götterwelt in menschlicher Weise auferstanden war, wüssten wir auch, warum die hellenistische Ausdrucksform, damit die Kaisermutter Stücke vom Kreuz anschleppen, Konstantin an alten Kultplätzen für die natürliche Weisheit eine Grabes- oder Geburtskirche bauen musste. Ein Volkskult wäre ohne die bereits in den Evangelien beschriebene menschliche Ausdrucksweise der Weisheit als neuer Christus nicht machbar gewesen. Doch deswegen weiter einen jüdischen Rabbi an den Anfang stellen zu wollen, wäre Wissensverweigerung. Diese verhindere eine nach bisher nur naturwissenschaftlichen, nun dringend notwendige Kulturaufklärung.

Nicht nur Johannes hätte in dieser Weise von einer in natürlicher Schöpfung begründeten Weisheit, Weltvernunft gesprochen, die Trump unter dem Beifall von bisher buchstabenhörigen Jesusanhängern verlassen habe, als er Klimaabkommen und Weltgesundheitsorganisation kündigte. Daher könne man nicht länger die Geschichte auf den Kopf stellen, sondern müsse sich zur Weisheit, die bereits bei den Hebräern Recht, Heil „Jesus“ war, bekennen. Selbstverständlich hätten auch die Synoptiker keinen Rabbi als den Grund Moses ausgegeben. Den die daher verteufelten Schriftgelehrten und Pharisäer verlassen hatten. Doch die in natürlicher Schöpfung, damit auch gegenwärtiger Geschichte begründete Weisheit, die logischerweise auch für diese Christus und damit der wahre Grund Moses war, sei heute kein Geheimnis mehr oder nur Philosophen bewusst. Die Sprache des Himmels sei heute die in Natur, wie gegenwärtiger Schöpfung, damit auch Zeitgeschichte begründete Weisheit. Diese müsse Recht und bestimmend, Mensch werden.

Da, wie nicht allein die heutige ökologische Zukunftsvernichtung zeigen würden, Wissen und Wollen der von aller Welt gepredigten Weisheit im Sinn des ökologischen Ganzen nicht genügen würde, seien künftig aufgeklärte Kulturkonzepte gefragt. Die die für die Zukunft als notwendig erkannte Weltvernunft nicht allein im Namen Jesus zur gemeinsamen Motivation machen, damit Weisheit nicht als Last empfunden wird, sondern in Lust gelebt wird.

Es bedürfte nicht mehr weiterer Forschung oder historischer Kritik an den Texten des Neuen Testamentes. Gleichwohl auch die keinen anderen Schluss zuließ. Nicht einzelne Texte, sondern das gesamte gewachsene Wissen um die Zeit, wie aber auch die Auswertung immer neuer Textfunde hätten völlig eindeutig gemacht, wie die biblischen Texte nur vom Heil hellenistischer Juden aus zu lesen sind. Bei dem nun die in früher griechischer Naturwissenschaft begründete Weisheit, Weltvernunft, der Christus, damit die Krone des Menschen sein sollte. Die wie die ökologische, nun gar Corona-Krise zeigen würden, heute die menschliche Gemeinschaft mehr als notwendig hätte. 

Wo die Propheten des Alten Testamentes heute in einem Atemzug auch mit östlichen Weisheitslehrern genannt werden, die hinter den aus dem Wandel vom Mythos zum Logos entstandenen Weltreligionen stehen. Und heute unabhängig von aller Entstehung und Auslegung der Texte in Naturlehre begründete Weisheit als Grund der Sprüche, Psalmen, Geschichten, wie der Gesetze im Heil „Jesus“ gesehen werden. Da könne man dem Neuen Testament nicht weiter die Verherrlichung eines rebellischen Rabi unterstellen. Auch Origenes oder Hieronymus, die die Texte des Alten Testamentes sammelten und übersetzten, hätten doch sichtlich keine Heilsprediger-Verherrlichung betrieben. Sie hätten, wie auch die Kirchenväter damit die Weisheit der Hebräer als die der im Hellenismus geltenden bestätigt.  Aber auch völlig unabhängig vom Alten Testament, bei dem nicht nur die alttestamentliche Lehre, sondern bereits die Betrachtung vielfältige nachhaltiger Gesetze zeigen würde, wie die Naturlehre, frühe Ökologie die Grundlage der Weisheit, so im jüdischen Heil „Jesus Christus“ (wahrer jüdischer König) war. Da beweise allein das hellenistische Judentum, wie Jesus heute die Weisheit nach zeitgemäßer ökologischer Lehre sei, die nicht allein im christlichen Kult, sondern aufgeklärt u.a. auch als Wortes Propheten oder Tao Te King zur gemeinsamen Krone werden könne.

Hochgebildete hellenistischen Juden, die am Anfang der Christologie, der Lehre, wie der Kultschriften standen, religionswissenschaftlich die Weisheitslehren der Welt abwogen, würden nicht ohne Grund als Weltbürger gelten, wie sie heute notwendig wären. Für die hellenistische Juden wäre kein besonders schlauer Handwerksbursche Christus gewesen, sondern folgerichtig und völlig logisch die naturphilosophisch bedachte Weltvernunft. Es ging um eine Weisheit, die wir heute naturwissenschaftlich begründen und allein mit Blick auf die ökologische Selbstvernichtung oder nun Corona zur menschlichen Krone machen müssten, um Zukunft zu haben. Bei allem heute gegeben Wissen könne man völlig unmöglich weiter unterstellen wollen, da sei nur ein jüdischer Rabbi als all das ausgegeben und geglaubt worden, was damalige Welt Weisheit, Weltvernunft, damit hellenistischen Juden die Krone war. Die heute in aller Welt mehr als notwendig wäre. Denn alle gut gemeinte Verzichtspredigten und Gesetze brächten nicht weiter, wenn Weisheit keine eigene Motivation wäre, damit nicht in Lust gelebt würde.

Niemand müsse mehr die zwischentestamentliche Weisheitsliteratur, u.a. die Weisheit Salomos, die Apokalyptik oder Jesus Sirach heranziehen, um zu zeigen, wie zur Zeitenwende die den Hebräern als Heil, Recht „Jesus“ und so als wahrer König „Christus“ geltende Weisheit in zeitgemäßer Naturlehre aufgeklärt verstanden „auferstanden“ war. Vielmehr seien die maßgeblich von hellenistischen Juden, wie diesen folgenden Weisheitslehrern verfassten Evangelien nun in all ihren Aussagen ernst zu nehmen und nicht als Verherrlichungslegende für einen jüdischen Religionsrebellen abzutun. Gerade „Jesus Sirach“, auf den sich Phillip Melanchthon bezog, als er die volksförmige Eindeutschung der inzwischen lateinischen Gottesnamen und Christologie-Titel in „Jesus“ begründete, sei ein gutes Beispiel für das, was das hellenistische Judentum ausmachen würde, dem die Kirche folgte. Wie in den Schriften im Namen des wohl damals größten, für das gesamte hellenistische Judentum stehende Universalgelehrten Philo von Alexandrien, so wäre auch hier nicht nur die rechte Lebensweise in nun zeitgemäßer Lehre (Logos) gesehen worden. Vielmehr sei dies bereits als die Lehre philosophischer Großväter, damit „Jesus“ gesehen worden. Da wir Eins und Eins, so auch geschichtliche Erkenntnisse zusammenzählen könnten und nicht mehr buchstäblich an Märchen glauben würden. Daher bedürfe es keiner einzelnen Textstellen, sondern gäbe es u.a. auch aufgrund immer neuer Textfunde keine Zweifel mehr: Der historische Jesus Christus war die heute naturwissenschaftlich definierte Weisheit im Sinn des ökologischen Ganzen. Die heute im Sinn alter Kulturwesentlichkeiten verstanden, menschliche Motivation, Lebensbestimmung werden müsse, um in Lust gelebt zu werden.

Denn auch wenn der Namen am Anfang nicht vorkam, vom Christus oder Pantokrator im Sinn von Zeus wie JHWH (damit dem nun philosophisch erfassten Sinn aller Natur, Vater selbst) gesprochen wurde. Sie würde doch eindeutig vom auferstandenen Jesus, damit dem Heil ausgehen, das bereits im Alten Testament die in Naturlehre begründete Weisheit als Christus war. Hellenistische Juden hätten eindeutig in zeitgemäßer Naturlehre das Heil ihrer Väter verstanden. Und dort, wo Paulus nicht mehr den nicht allein im Sonntagsgebot sinnlos gewordenen Buchstaben des jüdischen Gesetzes folgte, sondern wie alle Apostel (Weisheitslehrer) in nun zeitgemäßer, universaler Weisheit als so auch Griechen geltenden neuen Christus das Heil sah. Da hätte man bisher mit einem jungen Schriftgelehrten, auf den Griechen hereinfielen, ihn als Weisheit, Christus geglaubt haben müssten, nicht nur etwas völlig Unmögliches unterstellt. Da hätte man so das ganze Neue Testament geradezu auf den Kopf gestellt, ins Gegenteil verkehrt.

Es könne nicht weiter sein, dass man wegen einer unhaltbar gewordenen Hypothese nicht nur sämtlichen anfänglichen Christentümern, wie der selbst die Weisheit des Buddhismus einbindenden Weltreligion des persischen Manichäismus, einer Kirche wie der des Markion, sämtlichen anfänglichen Denkern in Naturlehre begründete Weisheit (Logos=Christus), sondern diese nun ähnlich den Evangelien zu bestätige. Dann aber diese wegen einer liebgewonnenen Hypothese als Verherrlichungslegenden für einen jüdischen Rabbi abtue. Den frühchristlichen Erkenntnislehren, die den philosophischen Lehren vom Sinn aller Welt, Natur folgten, von nichts anderem mehr reden wollten, als dies anderen Mitzuteilen und daraus die rechte Lebensweise ableiteten zu unterstellen, sie wäre einem apologetisch als Weisheit ausgegebenen Rabbi aufgesessen. Wie das nach bisheriger Hypothese nicht allein Markschieß in seinen Werken über die christliche Gnosis/Erkenntnis, damit auch frühe Christentümer unterstellen musste. Das wäre eh unhaltbar geworden.

Auch wenn das bisher als wissenschaftlicher Fakt gelehrt, in aller Forschung, wie Auslegung vorausgesetzt wurde und daran auch noch der Glaube vieler Christen hing. Hinsichtlich der Bedeutung, die die Weisheit, Weltvernunft als menschliche Bestimmung, Motivation für die gemeinsame Zukunft der Menschheit habe, müsse man nun die wissenschaftlichen Voraussetzungen für Welt-/Vernunftreligionen schaffen. Damit die naturwissenschaftliche Weisheit, die sich nicht nur hinsichtlich der ökologischen Krise als Überlebensvoraussetzung zeigen würde, zur menschlichen Bestimmung und in Lust gelebt werden könne.

Wo die paganen Philosophen ihre Gottessöhne, die bisher für die Weisheit der Vegetation, wie weise menschliche Tugenden oder die Weisheit selbst standen in Vernunft erklärten, so die Rom groß gemachten Gottheiten auferstehen ließen. Da wäre völlig unmöglich ein jüdischer Schriftgelehrter als wahrer Gottessohn ausgegeben oder geglaubt worden. Vielmehr hätte das Konzept hebräischer Kulturreform, bei der in früher Rationalisierung die Weisheit als Heil, Recht und wahrer Gesalbter an die Stelle der menschlichen Gottheiten und des Opferkultes für Mysterien trat, nun auch für Griechen gegolten.

Solange, wie bei Karl Barth, selbst bei Rudolf Bultmann oder auch noch vor wenigen Jahren in Heidelberg bei Klaus Berger ein hoheitliches Wesen, Christus galt. Da wäre, auch wenn die buchstäbliche Bedeutung dieser Christus seit naturwissenschaftlicher Aufklärung verloren war, so auch Berger nicht mehr ernst genommen wurde, die Lehre noch vertretbar gewesen. Aber allein bei der weiteren historischen Frage, bei der dann logischerweise nur noch ein jüdischer Handwerker herauskommen konnte. Da wäre ein zweibeiniges Wesen, auch wenn man dies ins Herz geschlossen habe, in der Lehre davon ausging, nicht mehr haltbar. Die Theologen entschuldigten sich bei den Verfassern der Evangelien, dass sie allzu lange an einem menschlichen Wesen festhielten. Damit ihnen unterstellten, einen rebellischen Rabbi zum Spider-Man gemacht, statt die Weisheit in ihrer Heilsbedeutung auch für die heutige Welt bedacht zu haben.

Denn spätestens, als damit nicht nur die jungfräuliche Geburt und die Auferstehung ins Wasser fiel, alle Bedeutungsinhalte nur noch notdürftig zu erklären waren. Dann zwar in den Vorlesungen die theologische Bedeutung im Aufklärungsprozess der Zeit wissenschaftlich erklärt, im bisherigen Kurz-schluss jedoch alles als narratives Märchen jenseits einer historischen Beschreibung gelten musste. Und so die Worte Jesus nur noch im Alten Testament oder die Geschichten auch in paganen Göttermythen nachgelesen wurde. Da hätte klar sein müssen, dass es nicht um einen jungen Rebellen ging, sondern den alttestamentlichen Jesus, damit die Weisheit als Gesalbten, Christus. Der so auch die Rolle des Kaisers, wie der weitern menschlichen Mythengottheiten des Mysterienkultes einnahm. In dem, der noch übrig war, wären heute weder die geschichtliche Entwicklung, noch die erzählten Geschichten zu erklären. Statt den Verfassern der Evangelien zu unterstellen, sie hätten nur einen sozialrebellischen Rabbi im Aufgreifen alter Moses-, wie paganer Mythen zum Christus und Heiland gemacht, wie das die alte Hypothese vorgab. Da wären sämtliche Aussagen dieser Weisheitslehrer ernst nehmen. Sie hätten eindeutig vom Jesus, damit der Weisheit des Alten Testamentes geschrieben. Die nun nicht mehr in den nur Beschnittenen geltenden, teilweise sinnlos gewordenen Buchstaben, sondern in zeitgemäßer Naturlehre begründet war. Und nur so sei auch die gesamte Auseinandersetzung Jesus mit den Pharisäern und Schriftgelehrte, die Verwandlung von Wasser in Wein und sonstige aus der Tradition aufgegriffene Wunder, wie der Prozess und die Verurteilung und das Leiden Jesus als historische Realität zu lesen. An keiner Stelle sei es aber um einen rebellischen Rabbi gegangen, der dann nach großem Prozess hingerichtet wurde. Es sei weitgehend nebensächlich, die einzelnen Erzählungen, Gestalten, wie etwa Maria Magdalena als heidnische Ausdrucksform der Weisheit verstehen zu wollen. Die als solches wie auch andere Weisheitslehrer (Apostel) dem hebräischen Heil „Jesus“ in verjüngter Weise folgte. Auch wenn sich so alles in geschichtlicher Realität begründen ließe. Denn eindeutig sei die unvoreingenommen in Naturlehre (Logos) begründete, allein im Sinn aller Natur (so jungfräuliche) Weisheit=Christus das Thema aller Erzählungen und Auseinandersetzungen mit den Schriftgelehrten und Pharisäern gewesen und im Prozess der Zeit auch von römischer Alt-Autorität verurteilt worden.

Zur Zeit Jesus hätten die verschiedenen Schulkonzepten, wie Stoa und Epikur Weisheit auf psychologische Weise zur menschlichen Bestimmung machen wollen. Dann in deren Weisheitszentren, wie Korinth oder Ephesus weiter die Bekehrung zu einem jungen Juden als eine Art neuen Gott oder Weisheit in Person erklären zu wollen. Das wäre falsch gewesen. Hellenistische Weisheitslehrer, die als Verfasser der Schriften gelten, hätten eindeutig die nun in zeitgemäßer Naturlehre Begründete Weisheit im gemeinsamen Sinn von Juden, wie Griechen, damit Weltvernunft als das gesehen was, den Hebräern Tora, Recht und so Heil „Jesus“ wie in Salomo personifiziert „Christus“ war. Womit genau die Bestimmung gegeben war, die die philosophischen Schulen vergeblich anstrebten. Weil damit die Voraussetzung gegeben war, dass die Weisheit als König der Könige den Gottkönigskult, wie die Mysterien mit tierischer Eingeweihtenschau für Eingeweihte ablösen konnte. Nicht mehr mythischen Gottheiten bestimmten dann nach dem Vogelflug das Recht, sondern frühe naturphilosophische Weisheit. Niemand sei es in Zeiten, wo Weltvernunft an Stelle menschlicher Herrscher, mythischer Gottheiten, Orakelglaube zur Krone der Menschen werden sollte, wie es nun mehr als wesentlich für die Zukunft sei, um einen rebellischen Rabbi gegangen.

Und dass der antiken Bildung, die in Naturlehre einen gemeinsamen Sinn erkannte, in dem sie Weisheit, Weltvernunft begründete und zur menschlichen Selbstbestimmung machen wollte, ein junger Jude, der seinen Vater in der Werkstatt halt, als Weisheit verkauft wurde. Was zwar die sich an die nicht allein von Paulus verteufelten Buchstaben haltenden Schriftlehrer nicht interessierte, aber man bisher in allen Werken über die christlichen Anfänge in Erkenntnis, so Weisheit unterstellen musste. Das sei völlig ausgeschlossen. Denkern, denen vielfach bestätigt wird, wie sie den einen Sinn ihres Seins, aller Natur verstanden, die so erkannte Weisheit zur menschlichen Bestimmung, Ausrichtung der eigenen Vernunft machen zu wollen, dann einen Schriftgelehrten Handwerksburschen als neue Weltbestimmung unterjubeln zu müssen. Das sei unmöglich geworden. Auch wenn die in sicher noch vielfältigen, geheimnisvollen, auch dualistischen Lehrmodellen des anfänglichen Laboratoriums nicht zuletzt in Ablehnung der menschlichen Ausdrucksweise der Weisheit im Sinn der alten Kulturwesentlichkeiten nicht für einen Volkskult taugten. So die Weisheit das Kreuz alter menschlicher Kulturwesentlichkeiten tragen, in einem sich mit der Zeit entwickelnden rhetorischen Schäma (dem Wort vom Kreuz) vermittelt werden musste. Niemand könne mehr unterstellen, in den anfänglichen Lehren wäre es um Weisheit gegangen und in den Evangelien um einen Wanderprediger, der dann antiker Bildung nur apologetisch als wahre Weisheit, Weltbestimmung aufgebunden wurde.

Philosophisch, wie rhetorisch, damit auch in der Bildsprache hochgebildeten Weisheitslehrer (Apostel) sei es nicht um einen besonders schriftgelehrten Zimmermann gegangen, der von der Bildung als Weisheit, so Christus geglaubt wurde. Das sei unmöglich. In Naturlehre erkannte Weltvernunft war nicht nur wie gelehrt Thema des Neuen Testamentes und dessen Umfeld, hat so aufgeklärt auf den gemeinsamen Sinn, die höchste Wesentlichkeit als Zeus oder JHWH verwiesen und war bekanntlich auch Thema aller urchristlichen Theologie, sämtliche Bewegungen, Anfänge. Inzwischen gegebenes Wissens hätte eindeutig erwiesen, wie die Erkenntnis gemeinsamen Sinnes, damit Weltvernunft am Anfang stand und in menschlicher Gestalt bestimmend, nur so an Stelle der Gottkaisern und Gottessöhnen Krone werden konnte: So wie bei Salomo wäre es logischerweise auch bei Christus um nun in zeitgemäßer Naturlehre begründete Weisheit gegangen.

Nicht die Buchstaben des Gesetzes seien mehr maßgebend gewesen, sondern Christus. Und dabei wäre es ganz eindeutig nicht um einen Rabbi gegangen, sondern die zeitgemäße Weisheit, in der das von vielen hellenistischen Juden längst abgeschriebene jüdische Heil auferstanden war. Damit wäre es um ein universales Recht gegangen, das die heutige Welt auch als rechte Lebensweise mehr als notwendig hätte. Das meist in Ökologie begründet, nun auch bei Virenbedrohung im gemeinsamen Sinn von den Naturwissenschaftlern aller Welt verkündet würde. Das Gotteswort, das bei Christen Jesus heißt oder als Wort auch des Propheten bekannt ist, sei dort zu verstehen, wo eine Lebensweise im Sinn der Natur, aller Welt nun wissenschaftlich erklärt wird. Es sei die Weisheit, die oft alle aufgeklärte Welt gegenseitig, selbst die Kinder freitags von Erwachsenen weit vergeblich fordern würden. Weil ihr im buchstäblichen Irrtum, dass es bei Jesus nur um einen rebellischen Rabbi ging, die Krone der Weisheit verwehrt gewesen sei. Aber mit der pharisäerhaft, schriftgelehrt aufgesetzten Dornenkrone, die verhindert habe, dass naturwissenschaftlich begründete Weisheit im gemeinsamen Sinn nicht nur als Recht verstanden, sondern sie gemeinsame Krone, intrinsische menschliche Motivation und so Heil aller Welt wird. Damit wäre jetzt Schluss.

Denn in Natur, nun wissenschaftlich begründete Weisheit hätte nicht nur in allen Kulturen, so dann auch bei visionären Philosophen der Hebräer gottesbildfrei als König Salomo zur menschlichen Bestimmung werden müssen. Was dann im Hellenismus der Spätantike in einem ökumenischen, universalen Kult, der auch unseren eingewanderten, im Sammelbegriff Germanen genannten Vorfahren gerecht werden musste, ein Weisheit verkündender galiläischer Held als neuer Gottessohn sein musste. So wäre es gerade im Verständnis, warum die Weisheit das Kreuz einer menschlichen Gestalt im Sinn der alten Kulturwesentlichkeiten tragen, dann später gar die weiter den paganen Gottheiten anhängende und wild streitenden philosophischen Weisheitslehren zugunsten eines einheitlichen Volkskultes zurückgedrängt werden mussten der sichere Beweis. So wenig die im Kult notwendigen Weisheitsverkörperungen, begonnen bei Maat bis zu Athena, Minerva junge Mädchen waren, die dann in Sophie umbenannt wurden, wäre es bei Jesus um einen jungen Mann gegangen. Wer die Texte des Neuen Testamentes auch nur halbwegs ernst nehme, der müsse nicht nur die Auseinandersetzung mit den Schriftgelehrten, wie die Heilswirklichkeit, sondern auch das Leid, die Verurteilung, den Tod und die Auferstehung vom historischen Jesus aus lesen: dem Heil „Jesus“ das bei hellenistischen Juden lebendig war. Denn um eine Verherrlichungslegende für einen rebellischen Handwerksgesellen sei es dabei doch in keiner Weise gegangen.

Denn wie auch im Alten Testament, so wäre es logischerweise dann auch im von hellenistischen Weisheitslehrern verfassten Neuen Testament im Heil, Recht „Jesus“  um eine in nun zeitgemäßer, universaler philosophischer Naturwissenschaft begründete Weisheit im gemeinsamen Sinn der menschlichen Sozialgemeinschaft gegangen. Es ginge um Weisheit, wie sie nun in der ökologischen Krise, wie angesichts der Virenbedrohung nicht nur gottesbildfrei zum Recht, sondern als wahrer König, Gesalbten „Christus“ zur menschlichen Motivation, Krone und so zum Wohl Aller werden müsse. Auch die Reformatoren, die von kirchlicher Lehrautorität missbrauchte scholastische Philosophie durch die antike Schrift ersetzen musste, so in Bezug auf antike Weisheitsschriften die inzwischen lateinischen Gottesnamen und Christologie-Titel in deutscher Volkssprache in „Jesus“ übersetzten, hätten keinen Fehler gemacht. Sie hätten mit der Autorität antiker Schrift damals den Glauben erhalten. Doch die Zeit mittelalterlicher Vorstellungen von einem jungen Mann, um den es eigentlich im Neuen Testament gar nicht gehe, der aber dann doch wie ein kleiner Gott gepredigt den christlichen Glauben als gestrigen Schwachsinn erscheinen ließe, sei endgültig vorbei.

Statt wie in China, wo in einem autokratischen Überwachungsstaat unter Autorität der Partei, deren Führer als „Gesalbter“ der Zukunft gehandelt wird. Da müsse im jüdischen-christlichen Konzept wissenschaftliche Weisheit statt Konsum- und Kapital und sonstige Selbstherrlichkeiten oder Aberglaube zum Gesalbten „Christus“ Krone mündiger freier Menschen werden. Wenn in China auch ohne Impfung durch parteiverordnete „gemeinsame Stärke“, bei einem weisen, der Naturwissenschaft folgenden Vorgehen kurzzeitiger Verhinderung der Verbreitung in strenger Staatsüberwachung das Virus besiegt wurde. Während im willkürlich diskutierenden freien Westen nicht allein die Kinder über Monate sozial isoliert, in Einzelhaft genommen auch Studenten Bildung verwehrt, über Jahre das kulturelle, wie oft das Geschäftsleben stillgelegt wurde. Gleichzeitig Schuldenberge hinterlassen werden mussten, die künftig das Sozialgefüge sprengen. Da sei das Konzept der Hebräer und Hellenisten mit universal-wissenschaftlicher Weisheit als Recht und als Gesalbter „Christus“, damit menschlicher Krone mehr als gefragt. Und dies noch weit mehr mit Blick auf die künftigen ökologischen Probleme. Die, wie aber auch die künftige Virenbedrohung, weder mit immer mehr Gesetzen, noch mit nationalen Partei „Gesalbten“ zu lösen seien. Die in Natur begründete Weisheit, Weltvernunft müsse zum Gesalbten, gemeinsamer Krone und in Lust gelebt werden. Und genau das sei am Anfang der Kirche beim Logos=Christus das Konzept gewesen.

Es ist vollbracht, er lebt…

Am Ostersonntag waren dann Franziskus und Benedikt XVI. in Rom gemeinsam auf den Petersplatz getreten. Sie hatten die in zeitgemäßem Wissen als lebensnotwendig erkannte Weltvernunft, die sie eh ständig im Munde führten, als den Auferstanden, so als wahren Segen für die Welt gefeiert. Denn nicht allein beim christlichen Wesen ginge es um eine von Wissenschaftlern aller Welt nun auch bei Corona geforderte Weisheit im gemeinsamen Sinn aller Natur. Die als eine auch das Sozialverhalten umfassende „Ökologie des Menschen“ nicht nur zum universalen Recht, sondern egal in welchen Namen zur Krone (dem wahren Gesalbten) der Menschen werden müsse. Was nicht wunderte, kein wirklicher Wandel, sondern lediglich konsequent war und so noch nicht mal die Unfehlbarkeit des Papstes in Frage stellte. Da Franziskus diese in Umwelt- oder Corona Enzykliken beschriebene „Ökologie des Menschen“, unter der auch das Lebenswerk seines Vorgängers zusammengefasst war, bereits aufgrund wissenschaftlicher Weisheit als Voraussetzung für Morgen bedachte.

Und wo von einer „Ökologie des Menschen“ gesprochen wurde, die auch die sozial-gerechte Lebensweise bestimmen muss. Da war ja bereits klar, wie sich die menschliche Bestimmung, das Recht nicht aus Büchern oder nationalen Gründern herleitet, sondern universaler, zeitgemäßer wissenschaftlicher Lehre, so in anderen Kulturkonzepten nur andere Namen hat. Benedikt XVI. galt für diese bereits naturphilosophisch bedachte „schöpferische Vernunft“ eh als Anwalt. Er hatte sie in intellektuellen Reden als christliches Wesen im Weiterdenken griechischer Philosophie beschrieben und in seinem letzten großen Auftritt als Grund universalen Rechtes vor dem Bundestag in ökologischer Lehre und Bezug auf altphilosophische Weisheit zu bedenken gegeben. Doch bisher musste sich auch Benedikt XVI., der in seinen drei Jesus-Büchern unbeirrt vom Kurzschluss historischer Kritik nur von der biblisch beschriebenen Weisheit=Christus, in Schöpfung begründeten Vernunft schrieb, an die angeblich als wissenschaftlich erwiesene Hypothese von einem Wanderprediger halten. Wonach dann selbst er in einer Osterausgaben von Spiegel irrsinnigerweise als Zeuge hingestellt wurde, dass Jesus aufgeklärt nur als Charismatiker der Levante zu verstehen sei, der zum Guru, Christus wurde.

Und in einem als Sensation angekündigten, so von allen Sendern der Welt übertragenen Ostergottesdienst haben die Nachfolger neuplatonischer, oft Simon-Petrus genannten Kaiserberater „Bischöfe“ dann deutlich gemacht. Das Gotteswort, das nicht allein Kanon oder Koran zugrunde liegt, bei Christen den hebräischen Heilsnamen Namen Jesus hat, ist die Weisheit, wie sie heute u.a. Klimaforschern, gar Virologen und weitere Naturwissenschaftlern im gemeinsamen Sinn des ökologischen Ganzen und evolutionären Lebensfluss begründen. Was sich auch bei Corona im gemeinsamen Sinn als lebensnotwendige Weltvernunft erweisen, aber nicht nur Krisen lösen, sondern zum Wohl der Welt führen würde. Die Denker der Welt wurden gebeten, die in zeitgemäßer Naturlehre/Logos begründete Weisheit, die bereits in Kaiserzeit in kulturübergreifender Diskussion zur gesellschaftlichen menschlichen Krone werden sollte, auch im Sinn ihrer eigenen Glaubenslehren zu bedenken.

Schneller als der lebensbedrohende Virus hatte dann auch in weiterer menschlich-heilsamen Mutation ein weltweiter Denkprozess eingesetzt. Bei dem das, was hier im zweiten Teil als Vision überzeichnet beschrieben wird, selbst hinsichtlich der Viren-, mehr noch ökologischer Bedrohung heilsamen Tatsache und zum Wohl der Welt wurde.

Denn wichtiger als der Impfstoff erschein es dann plötzlich, sich aus rationaler Erwägung egal in welchem Kult die zum gemeinsamen Wohl führende gemeinsame Weisheit als Weltvernunft einzuimpfen. Nach der China unter autokratischer Parteiüberwachung Corona ohne Impfung besiegt hatte. Eine Weisheit, die jedoch mit Blick auf die künftige Virenbedrohung, wie die Lösung der ökologischen Probleme nicht als nationalautoritäre Lösung mit einem Parteiführer als Gesalbten der Zukunft taugt. Denn unabdingbare Voraussetzung für die Zukunft ist es, dass Welt-vernunft im gemeinsamen Sinn, die so auch zum gemeinsamen Wohl führt, menschliche Krone, Motivation der Menschen werden kann. Und dafür die wissenschaftlichen Voraussetzungen zu schaffen, ist die theologische Hochschullehre gefordert.

 

Denn damit Weisheit menschliche Krone freier Demokratien wird, muss sie …

…unvoreingenommen von nationalen Traditionen, wie Meinungen, allein im Sinn (Vater) des ökologischen Ganzen (Sohn), jungfräulich bezeugt werden,

…im kreativen Wachstum des kulturellen Gedächtnisses im Sinn der altbekannten Kulturwesentlichkeiten verstanden werden, auferstehen.

…so in aufgeklärter Kultur gefeiert, im gemeinsamen Singen, Meditieren… zur intrinsischen Motivation mündiger, selbstverantwortlicher Menschen werden.

…hierzu das Kreuz menschlicher Gestalt, kultureller Vorbilder tragen, um im Volkskult bestimmend, gemeinsam gelebt zu werden, wahrer Mensch zu sein.

 

Heute ist Fakt: Weisheit im Sinn der Natur ist das Wesen des Alten- wie Neuen Testamentes, war damit der historische Jesus Christus

Der Auferstandene, damit die in universaler Naturwissenschaft begründete Weisheit, die im Hosianna, Heil „Jesus“ bei Hebräern Recht und Gesalbter „Christus“ war hätte an Ostern die Kirchen zugesperrt. Er wäre die von der Kanzlerin gewollte, im zeitgemäßen Logos begründete, von Virologen und Mediziner verkündete Weisheit gewesen, die im Namen Jesus zu feiern gewesen wäre. Denn vorausgesetzt, dass es nach bestem Wissen in derzeitiger Situation keine andere Lösung gab, um im gemeinsamen Sinn die Pandemie zu bekämpfen. Dann sind nicht beliebige Meinungen, sondern ist unvoreingenommene (jungfräuliche) Weisheit im gemeinsamen Sinn, selbst wenn dies die derzeitige Gesetzgebung nicht vorsieht, das wahre Heil, Recht „Jesus“, Wort und Wille Gottes. Frau Merkel hätte sich nicht zu entschuldigen brauchen, sondern sich auf Jesus berufend eine notwendige Osterruhe durchsetzen können. Doch die warmen Worte des Bundespräsidenten, die zu gemeinsamen Handeln aufriefen, blieben ebenso Windhauch, wie die Forderungen des Papstes nach weltweiter Impfgerechtigkeit. Denn all dies ist die Weltvernunft, die ähnlich wie die ökologischen Forderungen zwar in ihrer Sinnhaftigkeit, auch für die eigene Zukunft erkannt ist, aber dank heutiger Jesus-Hypothese den Menschen noch lange nicht zu eigen sein kann.   

Ein sich an den Buchstaben orientierender Schriftgelehrter im Sinn der biblischen Pharisäer. Der wird das Wort Gottes weiter in den Buchstaben der Bibel oder dem Koran lesen, den Wille Gottes in einem besonders schlauen Rabbi mit Namen Jesus oder Propheten begründen und die Auferstehung allenfalls auf Erscheinungen bei Sektenanhängern, Gemeindebildung zurückführen wollen. Den über den Sonnenverlauf hinausgehenden gemeinsamen Sinn, Grund allen Seins, den wir heute wissenschaftlich voraussetzen, in allen kreativen, evolutionären Prozessen beobachten und nach dem gerade in Krisen alle aufgeklärte Welt ruft, weil wir danach leben, ihn lieben müssen, mit JHWH zu übersetzen. Das wird er ablehnen. Der wird die Aussage, dass China mit den strengen gemeinsamen Maßnahmen, wie sie die Wissenschaftler aller Welt der Politik empfehlen, dem Wort, Wille Gottes gefolgt ist, für völlig verrückt halten. Klimaschutz, Artenerhalt oder sonstige ökologischen Probleme wäre doch nicht das Thema Jesus gewesen. Und auch bei Moses, Levitikus wäre nichts über Ökologie oder Weisheit zur Virenbekämpfung zu lesen. Gleichwohl dort bereits eine nachhaltige Lebensweise, selbst Ackerbau das Thema von Gesetzen rationales Recht, Heil „Jesus“ war und gottesbildfrei der wahre Gesalbte „Christus“ sein sollte.

Und wie sich so auch die streitenden deutschen Politiker und mehr noch das gequälte Volk, auch ohne staatliche Vorschriften und Überwachung an die Weisheit der Wissenschaftler gehalten hätten. Wenn der Auferstandene, Weltvernunft als wahren König, menschliche Krone, das Motiv ihres freien Handelns gewesen wäre. Das ist für einen Schriftlehrer, der sich an die Buchstaben hält, statt nach dem Sinn der Schriften im Verständnis der Zeit zu fragen, unvorstellbar. Ökologen, Mediziner, gar Mathematiker, die die Verbreitung der Viren hochrechnen oder davor warnen, dass weltweit fehlende Impfungen zurückschlagen. Die hätten doch nicht die Bibel geschrieben.

Dabei wird gelehrt: Internationale, alle Wissenschaften umfassende Weisheit, die im Wissen um die Prinzipien, Ordnung der Natur gründete, lag allen Texten, den Psalmen Davids und Salomos, allen Geschichten, Gesetzen des Alten Testamentes zugrunde, war damit das Gotteswortes. Dies galt als Heil, Recht „Jesus“ und im Kult als König Salomo „Christus“. Was eigentlich nicht wundert. Denn was die medizinischen Wissenschaftler weitgehend vergeblich vorgeschlagen hatten, war, ähnlich wie bei den Klimaforschern in natürlicher Schöpfung begründet und im gottesbildfreien, menschlich unbestimmbaren gemeinsamen Sinn des Lebens, der war und sein wird: JHWH. Und auch wie dies zum Wohl der Menschen wurde, wie es bereits die Weisheit des Alten Testamentes bewirkten sollte, hat der Praxistest in China bewiesen. Auch wenn das national-politisches Heil, keine Lösung für die Welt und ihre Zukunft ist.

Und da das Neue Testament sich nicht nur aufs Alte bezieht, dessen Erfüllung sein wollte, sondern vom Auferstandenen Heil des Alten ausgeht und handelt. Da gibt es keine Zweifel mehr! Selbstverständlich gab es jüdische Denker, wie sie u.a. im Namen Philo von Alexandrien bekannt sind. Denen sich nach allegorischem Verständnis ihrer Tradition die Weisheit nach griechischer Naturlehre/Logos als neue Tora galt, so vereinzelt von Jesus sprachen. Und in deren neuem Weltverständnis sich all das nachvollziehen lässt, was die Theologie des Neuen Testamentes im Namen Jesus ausmacht. Wahrscheinlich gab es auch in Galiläa jüdische Weisheitslehrer, Wanderphilosophen, die nicht mehr in den nur Beschnittenen geltenden Buchstaben, sondern philosophischer Weisheit im Sinn natürlichen Weltganzen ihre Bestimmung, so ihren wahren König sahen. Doch die waren logischerweise nicht selbst die Weisheit, Weltbestimmung, der Christus, um den im Neuen Testament ging. Die waren weder an Stelle der römischen Kaisern, noch an die Stelle von Buchstaben getreten, der wahrer König, Christus, das Wort als „ich aber sage euch“, wahrer Grund Moses. Den die daher nicht allein in Matthäus oder bei Paulus verteufelten Schriftgelehrten der Buchstaben wegen verlassen hatten. Denn auch ohne nun einzelne Stellen aufgreifen zu müssen, die dies allesamt mehr als deutlich machen. Im Neuen Testament geht es nach heutiger Lehre eindeutig um das Hebräern als Heil, Recht „Jesus“, damit Gesalbter „Christus“ geltende Wort Gottes: die in Natur, aller Schöpfung wissenschaftlich begründete Weisheit nach Ordnung, Sinn der Natur/allein Seins, damit des Lebens in menschlich-natürlicher Sozialgemeinschaft: Heute Welt. Eine wissenschaftliche Weisheit, Weltvernunft, die auch heute Heil, Recht „Jesus“, wie mehr noch als König „Christus“ oder Tao Te King Krone der Menschen, deren gottesbildfreie Motivation sein müsste. Was übertragen auf die ökologischen Probleme noch weit wesentlicher wäre, als bei Corona.

Doch das kleine Beispiel, wie die als Christus auferstandene Weisheit evtl. besser in den Außenbereichen notleidender Gasthöfe mit Hygienekonzepten als Kirchenräumen, am besten der wissenschaftlich geforderten Osterruhe zu feiern gewesen wäre, ist Nebensache. Auch wenn dies zeigt, wie heilsam es gewesen wäre, wenn wir nicht Aberglaube an einen Rabbi als Christus, dann selbst die Politiker dem Volkswillen, eigener Willkürlichkeit, sondern dem von Wissenschaftlern verkündeten Gotteswort aus eigener Motivation, menschlichen Krone gefolgt wären. Ohne einen partei-autoritäre staatliche Überwachung wie in China hätten wir auch in Europa Corona ohne Impfung hinter uns. Mindestens national. Wobei auch hier zur künftigen Lösung der Krise Welt-vernunft im gemeinsamen Sinn notwendig ist.

Und noch weit, weit wesentlicher wäre es, dass hinsichtlich der ökologischen Herausforderungen, die weit über die Klimakatastrophe hinausgehen, naturwissenschaftliche Weisheit, die inzwischen gar auf dem Weltwirtschaftsgipfel gelobt wurde, nicht nur Recht, sondern im gemeinsamen Sinn menschliche Motivation, Krone wird.

Aber es würde zu kurz greifen, nur von Krisenbewältigung zu reden. Wie es zum gemeinsamen Wohl der Welt wurde, als die theologische Wissenschaft klar machte: Das christliche Wesen war kein Hirngespinst von Anhängern eines Heilspredigers, sondern die philosophisch bedachte Weisheit im Sinn aller Welt, Weltvernunft. In der wurde bereits in Antike das Heil gesehen. Das wird unter 2. visionär ausgemalt. Denn so wurde nicht mehr nationale Gottheiten, Glaubenslehren, politischen Heilsführern gefolgt, sondern Weltvernunft im Namen des Tao, Gotteswortes oder Jesus. Nicht aus religiöser Gefühlslaune und Tradition, sondern rationaler Erkenntnis, wie dies zum gemeinsamen Wohl der Welt führt, wurde die so als höchste Kulturwesentlichkeit erkannte Weltvernunft, die sich in Krisen als „Wir“, „Solidarität“ als unabdingbar gezeigt hatte, nun  emotional eingefleischt, intrinsische menschliche Motivation, Mensch, Krone des Homo Sapiens.

Es macht Freude nicht nur zu zeigen, wie irrsinnig die Unterstellung von Hirngespinsten von Sektenanhängern nach Tod ihres jüdischen Rabbi ist. Vielmehr wie Heilsam es für das gemeinsame Wohl der Welt wäre, wenn im aufgeklärten Verständnis der kulturellen Wurzeln als Weisheit im Sinn des kreativen Ganzen, Weltvernunft in den verschiedenen Namen aus völlig rationaler Erwägung in Welt-/Vernunftreligionen zur menschlichen Bestimmung, Motivation wird.

So wäre es auch wesentlich, dass der Auferstandene in Amerika auftritt. Unsere leicht- und so buchstabengläubige Freunde, die sich nicht nur als Kreationisten der Naturlehre verweigern, sondern einen nationalistischen Lügner und Leugner naturwissenschaftlicher Weisheit zu ihrem König wählten. Denen wird er nicht nur zeigen, wie der unsere Erde überdauernde Sinn des natürlich-ökologischen Ganzen, allen evolutionären Lebensflusses, den sie der Buchstaben wegen verleugnen, der von ihm offenbarte gemeinsame Sinn aller Welt, so dann Grund aller Weisheit war und ist. Die sie mit Blick auf die Klimaveränderung und ökologische Krise oft ebenso ablehnen, wie den gemeinsamen Sinn. Den sie wie die darin begründete, wesensgleiche Weisheit aus ganzem Herzen im Namen des Vaters, wie des Sohnes lieben müssten. Um im eigenen Sinn, wie dem aller Natur in Weisheit, Weltvernunft so im Sinn des Auferstandenen zu leben.

Wenn unsere amerikanischen Freunde dann dem Auferstandenen, d.h. der Weltvernunft als ihrem König folgen, statt den nicht nur von Paulus verteufelten sinnlos gewordenen Buchstaben und Gottesbildern. Und so Weisheit statt Tramp zu ihrer Krone machten. Dann besteht keine Gefahr mehr, dass sie im guten Glauben an den biblischen Jesus mit der Christusfahne erneut das Kapitol stürmen. Dann werden sie nicht mehr ähnlich wie unsere national-sozialistischen Väter als „Deutsche Christen“ auch im sozial-darwinistischen Kurz-schluss einer gottgewollten Herren-Rasse einen Nationalisten zum autokratischen König wählen. Der mit Blick auf die Verleugnung von Klimawandel oder Corona, wie sonstiger naturwissenschaftlicher Fakten als notorischer Lügner zum Putsch aufrief. Was die Demokratiefähigkeit in Frage stellte und die niedrigsten, gegen alle Weisheit gerichteten Instinkte weckte. Und der damit von US-Gelehrten, die auch Angst vor einem Atomkrieg haben, als gefährlicher gesehen wird, als der Massenmord verursachende deutsch-nationale Heils-Führer. Doch auch, was die gesunde Ernährung und Lebensweise betrifft, hat der Auferstandene, natürliche Weisheit als Christis nicht nur Amerikanern viel zu sagen. 

Doch wesentlicher für die Zukunft und den Frieden der Welt wäre die christliche Aufklärung mit Blick auf den Islam. Da der Auferstandene im Islam nicht das Kreuz eines menschlichen Helden, Gottessohnes tragen musste, sondern wie in der Felsenkirche Jerusalems eingemeißelt, im Koran nachzulesen ist, Isa/Jesus das Wort des dann arabischen Propheten ist. Daher wissen wir, wie die nun neuzeitlich begründete Weisheit auch das Wort der Propheten, die im Heil der gemeinsamen Abraham-Wurzel Recht, Jesus, wie Gesalbter „Christus“ war. Allen Moslems wird er zurufen: Haltet euch an das Wort des Propheten, damit die Weisheit, die nun die Wissenschaftler der Welt verkünden, von Weltfriedens-, Weltgesundheits-, -klimakonferenzen im gemeinsamen Sinn gefordert wird. Lasst euch nicht für dumm verkaufen. Die Kalifen, auf die ihr euch beruft, waren hochwissenschaftliche Philosophen, der westlichen Welt in Sachen Weisheit damals weit voraus. Denen galt die philosophische Weisheit im Sinn der Natur, des Weltganzen nicht nur als Wort des dann arabischen Propheten, sondern auch als Isa/Jesus einer anderen Mutter: Der römisch-katholischen Kirche. Euren Kalifen als wissenschaftlichen Philosophen, die die Ausdrucksweise der Weisheit als auferstandener Gottesssohn ablehnten zu unterstellt, sie hätten einen jüdischen Rabbi und seine Mutter messianisch verehrt, ist himmelschreiend, gegen alles geschichtliche Wissen. Ein Leben in Weisheit, wie sie die Weltorganisationen fordern, ist daher der wahre IS: Gottesstaat im Sinn des Propheten.

Aber nicht allein, dass im aufgeklärten Kultur-Verständnis die im gemeinsamen Sinn des ökologischen Ganzen, so heute naturwissenschaftlich begründete Weisheit dann als Recht oder rechte Lebensweise verstanden wird. Als was sie in aufgeklärter Welt oft meist gilt, selbst u.a. bei G20 gelobt, so zwar noch lange kein Recht ist oder gelebt wird, aber als gegeben hier bereits vorausgesetzt wird. Wie weiter gezeigt wird, muss und kann diese Weisheit im aufgeklärten Kult zur Selbstmotivation mündiger, freier Weltbürger, statt nur gegenseitig gepredigt dann ohne bürokratische Gesetze so als Lustgewinn gelebt werden. Egal ob sich die Menschen auf den Koran, die Bibel, das Wort des Propheten, Jesus, das Tao, Dharma berufen oder bisher die nationalen Traditionslehren logischerweise verwerfen.

Wie kann es sein, dass aufgrund einer kindlich-mittelalterlichen Hypothese der Weisheit im Sinn der Welt nur eine menschliche Dornenkrone aufsetzt wird. Damit verhindert wird, für alles, was hier in bewusster Überzeichnung ausgemalt wird, die wissenschaftliche Voraussetzung zu schaffen?

 

 

Einleitung: Chance Weisheit zum Wohl aller Welt zur Krone zu machen

 Das Ende von Babylon Weisheit“:

Ein in Wissen, Erfahrung begründetes Denken, Reden, Handeln im Sinn der Natur, wie auch im Sinn menschlicher Sozialgemeinschaft, heute Welt. Was so nach meist naturwissenschaftlicher Lehre/Logos dazu dient, Leben und Zukunft kreativ zu gestalten, in sozial-humanistischer Gemeinschaft zu Gesundheit, Glück, Wohlstand führt. Diese Weisheit, lebensnotwendige Weltvernunft war…

…Lehre der Philosophen, Wort Gottes, auch des arabischen Propheten, Jesus, Tao, Dharma… Weisheit kann so als „Ökologie des Menschen“ menschliche Krone, Leben im gottesbildfreien GEM-EIN-SAMEN-SINN aller Welt werden.

Wie die in natürlicher Kreativität/Schöpfung begründete Weisheit nicht erst bei sämtlichen nach der Geburt der Vernunft, dem Wandel vom Mythos zum Logos entstandenen Weltreligionen maßgebend war, ist heute bekannt. Bereits in Ägypten (als Maat) und ähnlich Persien waren die Naturprinzipien für die Kultur maßgebend. Diese haben die alten Hochkulturen getragen, ihre Hochleistungen hervorgebracht. Was in Ägypten die Weisheit, wie die Vegetation verkörperten Gottheiten, wie der Pharaonen-Kult bewirken sollte, war für dort erwachsene Hebräer „Christus“. Statt Opfer für Göttergestalten und göttliche Pharaonen, die gesalbt in Pyramiden für die Ewigkeit aufgebahrt wurden, sollte bei visionären Philosophen der Hebräer (Propheten) die Weisheit der wahre „Gesalbte“ sein. Und ist dabei immer noch auf dem Weg.

Zweifelsfrei wurde die Welt, wie der Sinn allen Werdens in China auf andere Weise erklärt, als in Persien, Ägypten, Kleinasien, Griechenland später Rom. So wurden auch unterschiedliche Konzepte, mit auch in China einem menschlichen Kaiser an der Spitze bedacht, damit Menschen im Sinn der Kultur leben. Doch die Zeit auch dualistischer, so weltverneinender Konzepte ist um. Wir beschreiben die Welt, alle kreativ-sinnvollen Prozesse im ökologisch-evolutionären Lebensfluss auf einheitliche Weise, wissen, wie alles zusammenhängt, wir im einen Sinn des ökologischen Ganzen leben müssen, um Zukunft zu haben, in gemeinsamem Wohl zu leben.

Heute brauchen wir keine metaphysischen Modelle mehr, sondern wissen, was Weisheit ist, als Weltvernunft notwendig wäre. Hierzu gehört aktuell u.a. der scheinbar in Chinas Staatsüberwachung (mit autokratischem Parteichef als Krone) funktionierende weise gemeinsame Kampf gegen Viren, gleichzeitig jedoch weltweite Austausch wissenschaftlicher Erkenntnisse und die Herstellung von Impfstoffen. Wie noch weit, weit wesentlicher ein Leben im Sinn des natürlichen Ganzen, so Lösung der ökologischen Probleme. An was alles weder Platon, Zarathustra, Laotse & Co. oder Indianerhäuptlinge, noch die Verfasser des Alten, wie des Neuen Testamentes denken mussten. Die dann Weisheit nach zeitgemäßer Naturlehre als Tora im Sinn der Hebräer, damit dem Heil, Recht „Jesus“ als Gesalbten „Christus“, wie als Lehre des letzten Propheten verfassten. Doch Namen von nationalen, ehemals sinnvollen Lehren sind Nebensache. Es geht um Weisheit im Sinn des ökologischen Ganzen nach heute gegebenem Wissen im alten Sinn.

Da heute gelehrt wird, wie internationale, alle Wissenschaften umfassende Weisheit nach der Ordnung der Natur als auch menschlicher Gesellschaft für ein gelingendes Leben das Thema des Alten Testamentes ist, der Psalmen, Sprüche, Geschichten, Gesetze, so Jesus Christus war. Daher wissen wir, warum nicht allein Bibel oder Koran das Wort Gottes: Lehre vom Leben im gemeinsamen Sinn der Natur (JHWH) waren. Und wo das Wort Gottes zu hören, nun in naturwissenschaftlicher Weisheit zu bedenken ist.

Und wo bekannt ist, wie ein Leben nach Weisheit bei Hebräern auf rationale Weise als Heil, Recht „Jesus“ an Stelle von Opfern für Gottesbilder, menschliche Herrscher getreten, weil Weisheit im gemeinsamen Sinn der wahre Gesalbte, König „Christus“ war. Da wissen wir, wo Jesus lebt, wie das Wort Allahs, die Lehre der Propheten genau die Weisheit ist, die u.a. auf Weltklima-, wie Gesundheits- oder Friedenskonferenzen diskutiert oder freitags von den Kindern als Voraussetzung für ihre Zukunft gefordert wird.

Bei Wikipedia ist unter „Weisheit“ das Sophia-Standbild von Ephesus zu sehen. Man hätte ebenso auch Athena/Minerva abbilden können. Die in Athen die Weisheit personifizierte, heute über dem Eingangsportal der Neuen Uni in Heidelberg die Besucher im Namen wissenschaftlichen Weltgeistes begrüßt. Die so wenig wie Jesus ein junger Mann, ein junges Mädchen war. Und so war auch in Ephesus eine Weisheit, die heute weit vergeblich gepredigt wird, in freien Systemen heute der Weltgemeinschaft den Menschen zu eigen werden muss, das Thema. Weisheit der Ameisen oder Bienen, die in natürlicher Sozialgemeinschaft, einem arbeitsteiligem Superorganismus mit Königskult naturgerecht zusammenwirkten. Der nach heutiger Lehre für visionäre, rationale Philosophen der Hebräer Vorbild war, die Ameisen-Weisheit den Menschen im gottesbildfreien Kult zu eigen werden zu lassen. Die wollten dann maßgeblich in Ephesus Neuplatoniker an Stelle der nur Beschnittenen geltenden Buchstaben, die ihren Sinn verloren hatten, in erneuerter, zeitgemäßer Weise zum König, Gesalbten „Christus“ machen. Den Kaiser beratenden Philosophen war klar, was u.a. aufgrund heutiger Historien-Hypothese nicht bedacht werden kann: Wie Weisheit im gemeinsamen Kult zur Krone werden muss. Weil sonst auf Dauer kein Staat zu machen ist.

Von wegen Rabbi… Die immer zahlreicheren Denker, denen die Weisheit maßgebend war. Die daher den bisher staatstragenden Kaiseropfer- und Mysterienkult, Orakelglaube verweigerten, als atheistische Christen beschimpft wurden. Die waren nicht weiter zu verfolgen. Im kulturellen Laboratorium der Zeit folgte dann Konstantin dem hellenistischen Judentum. Für das bekanntlich nach bildhaftem-aufgeklärten Verstand ihrer Traditionstexte (damit der Auferstehung des hebräischen Heils) nun die naturphilosophische Weisheitslehre/Logos die neue Tora war. Damit Naturlehre das war, was Hebräern Heil, Recht „Jesus“ und wahrer Gesalbter „Christus“ war. Philosophen aus Ephesus, wie Korinth als antiken Weisheits-Zentren, so Ort der Abfassung eines Großteiles der Paulusliteratur und der aus dem Johannes-Evangelium bekannte Philosophenschule, wie dem weiteren hochphilosophischen Kleinasien, sowie maßgeblich dem Bildungszentrum Alexandrien waren am Bau eines universalen, ökumenischen Kultes beteiligt. Der auch unseren, von philosophischer Weisheit weit entfernten, bis nach Nordafrika vorgedrungenen, inzwischen gar den Kaiser stellenden Vorfahren gerecht werden musste. So mehr noch einen jungen Helden in Einbindung auch der heidnischen Kult-Bräuche brauchte.

Statt diese nur zu wollen, wie die Stoa zu predigen oder in psychologischen Konzepten wie Epikur vergeblich zur Lust, gegen alle gierigen Affekte zur Ausrichtung der menschlichen Vernunft machen zu wollen. Da sollte naturphilosophische Weisheit nach dem Konzept der Hebräer, für die nicht nur die Hagia Sophia in Stein gebaut wurde, als wahrer König der Könige an Stelle von Opfer- und Mysterienkult für Eingeweihte, meist Männer, im globalen römischen Weltreich zur menschlichen Krone werden.

Weisheit ist nicht etwas, um was man sich nach getaner Arbeit kümmern kann. Weisheit ist dafür Voraussetzung. Denn ohne Weisheit macht Arbeit keinen Sinn. Weil sonst Leben misslingt und wie sich zeigt, Menschen gar ihre Zukunft vernichten, statt kreativ gestalten. Weisheit ist das, was, wie in der Natur, so in allen Kulturen zu einem naturgerechten Leben in Sozial-, künftig Weltgemeinschaft führen muss. Wenn der frühchristliche Philosoph, damit Weisheitslehrer Origenes argumentierte, warum aufgrund der Tatsache, dass wegen der täglichen Mühe und Plage die Menschen keine Zeit für die Philosophie hätten, daher eine einfache Lehre benötigen. So auch andere Vordenker von Kanon und Kirche, wie Athanasius (Menschwerdung des Logos) schrieben, wie Weisheit im Volk in den bekannten Kulturwesentlichkeiten zu eigen, so Mensch werden muss. Dann macht dies nicht nur deutlich, wie die heutige Jesus-Hypothese die Geschichte auf den Kopf stellt. Wenn alle heutige Lehre bei Jesus wie selbstverständlich von einem jungen Juden ausgeht, kaum davon abzubringen ist. Dann zeigt dies auch, wie notwendig Personifikationen waren, sind. Weil Menschen auf Menschen fixiert sind. Und so für den Volkskult, die gemeinsame Motivation, mehr noch die emotionale Vertiefung der aufgeklärte Bezug zu menschlichen Vorbildern gewahrt bleiben muss.

Gleichzeitig macht die vielfache Personifikation der Weisheit, die in Göttergestalten Menschen zu einem naturgerechten Leben bewegen sollte deutlich, warum wir uns so schwer tun. Warum wir selbst im Wissen, wie in Natur begründete Weisheit bereits in Ägypten in Göttergestalten personifiziert war, es bei den Propheten um frühe Philosophen als Weisheitslehrer ging, deren rationale Lehre das Wort Gottes, ähnlich das Tao Te King war, diese nun in zeitgemäßer Naturwissenschaft zu begründen. Auch heutige Glaubenslehren, die sich in ihrem Unsinn und Aberglaube auf Weisheit berufen, tun ein Übriges. Wo ein jüdischer Rabbi gewesen sein soll, damit heute im Namen eines rebellischen Landstreichers Weisheit gepredigt wird. Da kann man auch gleich Bibel-TV oder den Weisheits-Kanal der Geistheilerin Uriella einschalten, die als Sprachrohr Gottes auftritt. Gleichwohl uns Weisheit als natur-gerechtes Leben bewusst ist und sich der Begriff aus „Wissen“ ableitet.

Aber auch sämtliche zeit- und gesellschaftskritischen Werke, wie Überlegungen zu „Sein oder Haben“ waren und sind Weisheitslehren. Sie drücken damit das aus, was als Tao oder in einfacher Weise bereits von visionären Philosophen der Hebräer als Wort Gottes vermittelt wurde. Und im gottesbildfreien rationalen Kult zu einem Leben nach Vorbild des Ameisenvolkes führen sollte, bei dem die Menschen selbst der König (nicht Parteiführer oder Kanzler) weise sein sollten. Denn was Weisheit ist, beweist sich derzeit auch in China. Das nach „Stärke im gemeinsamen Sinn“, der dort allerdings im autoritären Parteistaat streng überwacht wird, die Virengefahr völlig im Griff hat. Wobei, wie allein in Taiwan zu beobachten, Weisheit im gemeinsamen Sinn auch aus kultureller Prägung mit dazu führt, dass Corona nur aus der Ferne beobachtet wird. Während freie Systeme, wie Europa vergeblich kämpfen. Sich so gerade das föderale Deutschland bei allem guten Willen, gar der von der Kanzlerin gewollten gemeinsamen Verantwortung, sich ohne Weisheit im gemeinsamen Sinn als unfähig erweist. Und wenn nun der Kanzlerin („eigentlich wusste man früh was zu machen war, sie hat die Chance verpasst“) von den Medien, die oft Volksmeinung zur Weisheit erheben, vorgeworfen wird, sie hätte versäumt die Macht der Länder-Chefs an sich zu reißen, wäre Meinungsumfragen gefolgt, statt Wissenschaftlern. Die hätten von Anfang an genau beschrieben, was zu tun ist. Dann zeigt auch das, wo Weisheit Zuhause ist und wie schwer es dieses Wort Gottes heute hat, wenn es nicht aufgeklärt verstanden wird.

Denn wie genau diese in Wissenschaft begründete Weisheit bei visionären, rationalen Philosophen der Hebräer nicht nur gottesbildfrei Recht „Jesus“, damit das war, was wir als Gotteswort bezeichnen, sondern wahrer König „Christus“ und so menschliche Krone sein sollte. Das muss nicht interessieren. Im Christentum ging es angeblich ja nur um einen besonders schlauen Schriftgelehrten. Der nach der Arbeit in der Werkstatt seines Vaters die Bibel las und dann als neuen Gott, antiker jüdischer, wie griechischer Bildung als die ihr heilige Weisheit verkauft wurde. So nimmt der Wahnsinn seinen Lauf. Und wer, nachdem die naturphilosophische Weisheit=Christus des Neue Testamentes vorgestellt wurde, gleichzeitig in Geschichtsvorlesung erfährt, wie die das Thema sämtlicher anfänglicher Denker war, die die Notwendigkeit kulturgerechter Personifikation begründen. Dann im Mail auch an Kommilitonen fragt, wie die Krankheit heißt, nach der gegen alles Wissen weiter ein junger Mann unterstellt wird. Dem wird mit einer Klage wegen „übler Nachrede“ gedroht. Der wird nicht ernst genommen. Der erhält auf alle Argumente, wie naturphilosophische Weisheit nicht nur wie gelehrt wird, das Thema des Neuen Testamentes und der davon ausgehenden Mission, sondern auch dessen Wesen, sämtlicher Geschichten war, keine Antwort. Möglicherweise wird religiöse Dogmatik vermutet, deren Zeit um ist.

Doch hier geht es um das Gegenteil von Neoreligiosität. Die eine echte Gefahr ist. Und die wahrscheinlich schlimmer als die Pandemie wäre. Wofür die Hypothese „wir gehen von einem jüdischen Rabbi aus und tun so, predigen weiter, wie wenn der Gott, Weisheit, Christus wäre“ ein gutes Vorbild ist. Es geht einzig um die Frage, die bereits visionäre Philosophen der Hebräer, dann Hellenisten, wie Neuplatoniker bewegte: Wie kann Weisheit im gemeinsamen Sinn in Weltgemeinschaft zur Krone werden.

Denn neben der Virenbedrohung macht noch weit, weit mehr die ökologische Krise deutlich, wie nicht nur einzelne Staaten, sondern künftig die Weltgemeinschaft Weisheit im gemeinsamen Sinn als menschliche Krone, intrinsische Motivation von Weltbürgern benötigt. Die nur in einem aufgeklärten gemeinsamen Kult freier Menschen, der in Gegensatz zu Aberglauben steht, bewegt werden kann. Wie mehr noch die ökologischen Probleme, so ist selbst der künftig notwendige Virenschutz, wie dessen Herstellung nur in Weisheit im gemeinsamen Sinn zu machen.

Wenn nun gleichzeitig nationalistische Antidemokratien wieder auf dem Vormarsch sind, nicht nur in Form von Trump und Putin, Parteiführern wie Xi gar als „Gesalbte“ bezeichnet, in Krisenzeiten als Zukunftsmodell bedacht werden. Weil sie in kommunistischem Partei-kult und Staatsüberwachung das Virus besiegt haben, zur Weltmacht aufgestiegen sind. Dann ist daran mit Sicherheit nicht das Internet schuld, das eine Manipulation der Menschen ermöglicht, somit auch ein Mehr an Weisheit erfordert. Den Menschen fehlt das, was bereits die Hebräer, dann später auch Griechen zum Gesalbten „Christus“ der Menschen machen wollten. Was auch als Wort der Propheten oder Tao zeitgemäße Weisheit im gemeinsamen Sinn des Weltganzen war. Was aufgeklärt zur Gesinnung, Stärke im gemeinsamen Sinn führen kann und durch Gesetze nicht zu erreichen ist, diese teils ersetzt.

Wenn es die Chance gibt, dass die für das gemeinsame Wohl aller Welt als maßgebend, so in Krisen lebensnotwendig erkannten und von aufgeklärter Welt oft gewollte, nicht wirklich gelebte Weisheit zur menschlichen Krone, zum wahren König wird. Wie das heute nicht nur von visionären Philosophen der Hebräer gelehrt wird, sondern sich nicht ohne Grund auch in frühchristlicher Hoffnung, Theologie, selbst der Kunst, ähnlich allen Weltkulturen zeigt. Dann brauchen keine weiteren Bücher verfasst zu werden über „Verbundenheit - wie wir ein neues Weltbild brauchen“ oder „Unsere Welt neu Denken“. Die eine neue gesellschaftliche Lebensbestimmung in ökologischer Weisheit, wie Weltverbundenheit anstreben. Die dann aber meist doch nur die weitgehend bekannten Probleme wieder neu auflisten, ohne Lösungen bieten zu können.

Wo Weltvernunft die Krone freier, selbstverantwortlicher Weltbürger ist, wie das hellenistischen Juden als Christen bestätigt, aber aufgrund heutiger Jesus-Hypothese in der Lehre weiter die Geschichte auf den Kopf gestellt wird. Da ist nicht nur die Lösung für die in aller Mund befindliche Klimakatastrophe gegeben. Die künftig mehr noch kreative, weise Lösungen für die durch den Klimawandel veränderten natürlichen Lebensbedingen bedarf. Ebenso wie die Bekämpfung der Virusbedrohung im allseits geforderten gemeinsamen Sinn. Denn Weisheit, die auf das menschliche Wohl, so auch Zukunft abzielt, umfasst alle Bereiche des Lebens. Wenn interdisziplinäre, internationale Weisheit menschliche Krone wäre, wie es heute von visionären Philosophen der Hebräer gelehrt wird, sich bei jüdischen Hellenisten in zeitgemäßer naturwissenschaftlicher Begründung als nun universale Tora, so als auch neutestamentlicher „Christus“ nachweisen lässt. Auch wenn das in der evolutionären Entwicklung der Menschheit im Volkskult nie war, auf der „Reise nach Jerusalem“ ein ewiges Ziel, nach Homers Weisheitskönig Korinths eine Sisyphusarbeit bleiben wird. Da ist es offensichtlich, wie nicht nur moralpredigend immer wieder die verschiedenen Weltprobleme, damit notwendigen Lebensweisen aufaddiert werden müssten. Denn die stehen im Gegensatz zu dem, was bereits für ägyptische, persische, hebräische, wie die griechisch-römischen Philosophen als Theologen, ähnlich andere Denker der Welt „Weisheit“ und so humanistische Ethik „Ökologie des Menschen“ war. Dann ist dafür eine mögliche Lösung, ein Hebel gegeben, mit dem mehrere Probleme frei von Aberglauben und immer mehr Gesetzen zu lösen wären.

Wenn der schlau mutierende Virus nun der Welt auch vor Augen führt, wie das Unrecht in der Welt, die Kluft zwischen Arm und Reich zum Verhängnis wird, auch dauerhafter Impfschutz nur im gemeinsamen Sinn zu erreichen ist. Dann wird es höchste Zeit, die Hypothese eines als Weisheit ausgegebenen Rabbi in Frage, die Geschichte und Geschichten nicht weiter auf den Kopf zu stellen, so dem christlichen Kult den historischen und heutigen Sinn zu nehmen. Vielmehr sind die wissenschaftlichen Weichen zu stellen, damit Weisheit im Sinn aller Welt zur gemeinsamen menschlichen Krone werden kann.

Weisheit setzte den gleichen, über den Sonnenverlauf als himmlischen Nil hinausgehenden, in kosmischer Ordnung frühwissenschaftlich berechneten Sinn allen natürlichen Werdens voraus, wie er auch von griechischen Naturphilosophen wie Parmenides bedacht war. Auch dort den menschlichen Gottheiten, so auch Kaisern, Mysterien entgegengestellt wurde. Und während im Platonismus nur Rechts- und Staatsideale entworfen, nach vergeblicher Demokratie selbst der Kaiserkult wieder eingeführt wurde. Da war die Weisheit bei Hebräern bereits der Grund für das, was im Sinn aller Natur in menschlicher Kultur geboten, Recht „Jesus“ war, sollte frühwissenschaftliche Weisheit in Demokratie zur Krone, dem Gesalbten „Christus“ freier Menschen werden.

Die inzwischen meist in Naturlehre begründete Weisheit hat im Rahmen bisher nur naturwissenschaftlicher Aufklärung die Glaubenslehre weitgehend abgelöst. Doch dass naturwissenschaftliche Erkenntnis der Glaubenslehre entgegenstehen würde, ist nur Halbzeit. Nach Aufklärung über das christliche Wesen kann die heute im gemeinsamen Sinn des ökologischen Ganzen erkannte und  so gerade in Krisen von aller aufgeklärten Welt geforderte Weisheit gerade bei Menschen, die den Glauben längst abgeschrieben haben, die Stellung einnehmen, die Bibel, Jesus Christus, der Koran als Wort des Propheten, aber auch Tao oder Dharma hatten.

Denn nicht nur im Alten Testament geht es nach heutiger Lehre bei Christus, wie dem Heil, Recht „Jesus“ um internationale, alle Wissenschaften umfassende Weisheit nach Ordnung, damit im Sinn der Natur. Auch im gesamten Neuen Testament geht es nach heutiger Lehre bei Christus, dem Gottessohn, Kyrios… um die gleiche Weisheit, wie sie auch den meist platonischen Naturphilosophen, so im hellenistischen Judentum als nun universale Tora, damit als Jesus Christus galt. Dass Weisheit nach zeitgemäßer Naturlehre (Logos) und kein Rabbi dann der Grund aller anfänglichen Theologie, Christologie, sämtlicher Vordenker der dann zur Kirche führenden vielfältigen Bewegungen war, ist so nachweislich und selbstverständlich.

Es ist einzig noch die völlig absurd gewordene Hypothese aufgrund eines tief eingeprägten, kulturnotwendigen Bildes. Die nicht mehr einen einzigen wissenschaftlichen, historischen oder theologischen Grund, aber fatale Folgen hat. Die hier ausgemalt werden. Was unterstellt, gar in Christologie-Vorlesung gelehrt wird, wäre so: Wie wenn alle, die heute nach ökologischer Weisheit im gemeinsamen Sinn rufen, selbst Theologen die dann wüssten, dass es dabei um Jesus, wie das Tao ging und Weisheit so als wahre Lust, Motivation aufleben lassen wollten. Die sollten dann plötzlich in einem Rabbi die notwendige Weisheit, Recht, Rettung, Krone gesehen haben.

Doch soll damit die wissenschaftliche Voraussetzung verhindert werden, dass überlebensnotwendige Weisheit zu Recht, wie Krone, intrinsischen Motivation der Menschen werden kann, zu kulturellem Frieden führt?

1.    Krisen zeigen, was der Kultur fehlt

 

1.1.        Die kulturelle Weisheit des Menschen muss und kann wachsen

Weder neue technische Erfindungen, noch die künftig zum Einsatz kommende künstliche Intelligenz sind die Lösung der Zukunft. Vielmehr wird auch dafür ein Wachstum gemeinsamer Weisheit als menschliche Krone gebraucht. Denn naturwissenschaftliche Aufklärung war nur der halbe Weg. Kultur-Aufklärung, nicht kurzschlüssige Verneinung, Verkürzung der kulturellen Wurzeln, die so erst die Hoffnungen unserer aufklärerischen Großväter auf ein Leben in wahrer Vernunft erfüllt, steht noch aus. Die Geschichte geht weiter.

Wie Krisen auch Chancen sind, ist altbekannt. Dazu brauchen wir nicht die Apokalyptik. Die ein Ende und damit neues Zeitalter nach nun gegebener Erkenntnis, Wissen in kunstvollen Bildern ausmalte. Das wissen wir auch aus chinesischer Weisheit. Und auch alt-, wie neutestamentlichen Texte, die meist als Gegensatz zur Naturwissenschaft gelesen wurden, werden inzwischen als Visionen für einen in Krisen begründeten kulturellen Wandel zu einem nicht allein sozial-, sondern naturgerechten Leben gelesen, bei dem Weisheit die wahre Krone ist. Doch sind Krisen nur dann Chancen, wenn im Denken etwas verändert, nicht nur über notwendige neue Werte philosophiert, gejammert, protestiert, sondern bedacht wird, wie universale Weisheit auf erneuerte Weise bei Menschen zur gemeinsamen Bestimmung, Motivation, Krone wird. Nur ständig die Weltprobleme in immer neuer Weise zu benennen, so von notwendigem Zeitenwechsel, Bewusstseinswandel, nach einem völlig neuen Weltbild zu rufen, bringt nicht weiter. Zukunft war auch für die antiken Denker nichts, was vom nächtlichen Himmel fällt, sondern muss in ständig weiterzuentwickelnden kulturellen, damit Kult-Konzepten bewegt werden. Wenn in der Geschichte Krisen zu Durchbrüchen führten, die aus der Not heraus entstanden sind. Dann besteht nun, da sich die Welt seit naturwissenschaftlicher Aufklärung und Industrialisierung in wenigen Jahrhunderten gewaltig verändert hat, Hoffnung: Darauf, dass auch im Kult in Aufklärung alte Denkstrukturen durchbrochen, so not-wendige Lösungen bedacht werden. Denn wenn eine Gesellschaft nicht mit den gegebenen Ressourcen umgehen kann. Dann hilft es nicht zu klagen, sondern müssen die menschlichen Ressourcen erhöht, muss die Krone erneuert werden.

Krisen, wie künftige Virenbedrohung, mehr noch die vielfachen, weit über die Klimaveränderung hinausgehenden ökologischen Herausforderungen machen in besondere Weise deutlich, was eine Gesellschaft benötigt. Was sie zusammenhalten muss und nicht nur in Krisenzeiten Voraussetzung für die gemeinsame Zukunft, wie Wohlstand, sondern auch Glück, Gesundheit des Einzelnen ist. Wahrscheinlich machen Krisen, ähnlich wie Fieber oder sonstige körperliche Gebrechen eine Fehlfunktion bewusst. Sie verweisen nicht nur darauf, dass im Organismus etwas nicht richtig funktioniert, verändert werden muss. Krisen zwingen Wissen konsequent weiterzudenken, Altbekanntes in kreativen kulturellen Synthesen neu zu erkennen. Auch wenn diese heute, wie hier gezeigt, insbesondere aufgrund unhaltbar gewordener Hypothese über den Grund christlichen Glaubens, kaum vorstellbar sind. Doch „Gott sei Dank“ verdankt sich die Schöpfung keinem Aufpasser, Monster im Himmel, menschenartigen Designer, mit naturwissenschaftlicher Aufklärung für tot erklärten, abgeschriebenen aber zu glaubenden Gottesbild, sondern einem in Weisheit offenbaren transzendenten Grund/Sinn des evolutionären, ökologisch-kreativen Weltganzen. Ein gemein-samer Sinn, der weise ist und dessen persönlich dankende Ansprache Sinn, so auch Menschen Weisheit, Weltvernunft zur Motivation macht. Und so gibt es auch Hoffnung nicht nur auf Heilung von Krisen, sondern eine notwendige Entwicklung. Eine evolutionäre Anpassung menschlicher Weisheit an sich in Krisen in besonderer Weise zeigende Herausforderungen, der in Zukunft weiter steigenden Anforderungen an die menschliche Kultur und so an deren Kult.

Und wie hier gezeigt, läuft die gesamte evolutionäre kulturelle Entwicklung, damit auch das heute gegebene Wissen auf eine ständige Erneuerung des Kultes hinaus. Der mit naturwissenschaftlicher Aufklärung nur scheinbar seine Bedeutung verloren hat, heute mehr denn je den Menschen die oft gewollte, gepredigte Weisheit im gemeinsamen Sinn zu eigen machen muss. Und der diese Bedeutung nun in aufgeklärter, erneuerter Weise erhalten kann und muss. Denn ähnlich wie im Laufe der gesamten Geschichte zu beobachten und es auch Thema des Alten, wie Neuen Testamentes ist, unterliegt der Kult einem Auf und Ab, ständigen Wandel. Er befindet sich im Dialekt der Kulturen ewig auf der Suche nach kreativen Synthesen, so im kulturellen Laboratorium des evolutionären Versuchens und Irrtums. Was zu Kurzschlüssen oder Licht führt.

Wozu neben dem aus bisher nur naturwissenschaftlicher Aufklärung entstandenen Kurz-schluss heutiger Jesus-Hypothese auch der mit dadurch verursachte marxsche Versuch gehörte, Gemeinsinn von Genossen jenseits kultureller Wurzeln zu erreichen. Wovon nur Schießbefehl und Bespitzelung im kulturellen Gedächtnis geblieben sind. Ebenso wie der Stalinismus oder Nationalsozialismus, heute Nationalismus. Bei dem es nicht Trump oder Bolsonaro bedurft hätte, um dessen Untauglichkeit für heutige Zeit zu zeigen. Und inzwischen hat uns die Evolution auch gelehrt, wie das kapitalistische, wie konsumegoistische weiter so ohne weise, gemeinsinnige Verantwortung auf Dauer nicht funktioniert, die Welt eher an den Abgrund, als Wohl der Zukunft bringt. Freie Systeme, bei denen sich die Mitglieder einer Weltkultur in Arbeitsteilung an einem gemeinsamen Sinn orientieren, erweisen sich so nicht nur als die ideale, sondern heute notwendig gewordene Lösung. So ist beispielsweise auch der sich bei einem rasant mutierenden Virus künftig notwendige Impfschutz nicht in nationalen Lösungen zu machen, sondern nur in Verant-wort-ung im gemeinsamen Sinn, Weisheit, Weltvernunft. Doch wenn sich gerade in Zeiten von Krisen Solidarität, Gemeinsinn, Orientierung an der Natur, Leben im Sinn des ökologischen Ganzen, damit gemeinsame Weisheit als notwendig erweisen. So ist dies auch das, was zu allen Zeiten, allen Gesellschaften der Welt als „Weisheit“ in den Kulturen in vielen Namen herrschende Bestimmung werden sollte und damit aufgeklärt in deren Namen wieder werden müsste und könnte.

Auch wenn nicht zu erwarten ist, dass dann Sicherheitsschlösser oder Gesetze und Strafen wegfallen können, weil Menschen aus eigener Motivation in Frieden und Weisheit leben. Weisheit im gemeinsamen Sinn, die wie sich zeigt auch zu gemeinsamem Wohlstand führt, muss in freien Kulturen im gemeinsamen Kult zur menschlichen Bestimmung, Motivation mündiger, selbstverantwortlicher Weltbürger werden. Und dies mehr noch in Zeiten des nun in einer zur Stadt gewordenen Welt lebenden Anthropozän. Wenn Religionen hierfür keine evolutionäre Bedeutung mehr haben, gleichwohl atheistische Evolutionsbiologen u.a. in „Der Darwin Code“ dem Kult die Aufgabe bestätigen, einen „Superorganismus“ (vergleichbar dem Bienenstaat) zu bewirken. Wenn aber heutige Religionswissenschaftler allen Ernstes an evangelischen, wie katholischen Akademien den evolutionären Sinn von Religion nur in der Kinderzahl von Amischen nachrechnen können. An theologisch-philosophischen Meisterkursen des Maximilianeums nur noch die nicht mehr vorhandene Angst vor einem himmlischen Aufpasser als einstiger evolutionärer Zweck bedacht wird. Und gleichzeitig in Mannheim im Dogmatik-Seminar den künftigen Berufsschullehrer/innen in Abgrenzung zu fatal-fundamentalistischen Glaubenslehren und Berufung auf heutige Theologie beigebracht wird, wie nur noch eine natur- und philosophiefreie letzte Hoffnung als Gott relevant wäre. Gleichwohl das logischerweise keine Relevanz für das Verhalten habe. Dann zeigt sich schon hier, wo der Hase begraben liegt.

Da braucht sich niemand zu wundern, wie es der Welt an Weisheit mangelt. So kann keiner auf die Idee kommen, wie Religionen hierzu im heute meist negativen, wie positiven Sinn beitragen können. Und sich so immer mehr aufgeklärte Menschen der Religion verweigern, statt sie in aufgeklärter Weise als künftige Selbstverständlichkeit nutzen zu wollen, um die als notwendig erkannte Weisheit in Volksgemeinschaft zu verwirklichen, sie zur intrinsischen Motivation von dann Weltbürgern werden zu lassen. Nicht nur, dass aufgrund einer nach eigener Lehre überholten Hypothese von einem nur als Weisheit ausgegeben, als Christus verherrlichten Heilsprediger, jüdischen Schriftgelehrten… der christliche Glaube heute keinen gesellschaftlichen, evolutionären Sinn mehr hat. Dieser, wie die derzeitige Lehre und Lebensrealität zeigt, nur als Befriedigung Gestriger gesehen wird: aber „glaube“. Weder wird so der kulturelle Sinn, Mehrwert der in Antike philosophisch nur gepredigten Weisheit als wahrer Gesalbter „Christus“, König in Kopf und Herzen (damit der Ganzheit) der Menschen bedacht. Noch weniger kann es aufgrund heutiger Jesus-Hypothese in philosophischer oder theologischer Hochschullehre vorkommen, dass der evolutionäre Zweck, Sinn eines aufgeklärten Kultes, wie er allenfalls in Antike erklärt wird, für die heutige Zeit in der hier dargelegten Weise begründet wird.

Wenn Naturwissenschaftler wie Harald Lesch in „Die Menschheit schafft sich ab“ die Logos-Entmachtung der alten Mythen-Gottheiten, deren Sonnen-Krone einst für ein Leben nach kosmischer Ordnung sorgte, für das Fehlverhalten der Menschen mit verantwortlich machen. Dann bestätigen sie nicht nur die Bedeutung des Uralt-Kultes für ein Leben in Weisheit. Denn Lesch ist dank seiner Auseinandersetzung mit menschlichem Kult auch klar, wie die steinernen Verkörperungen nicht allein von Weisheit in Vegetation, sondern auch weiser menschlicher Tugenden die Kultur getragen, mythisch die Ordnung der Natur zu der in menschlicher Kultur machen mussten.

Aber auch wenn genau dies inzwischen der alttestamentlichen Weisheit im Recht, Heil „Jesus“ als wahrer König „Christus“, menschlicher Krone aufgrund früher Kulturaufklärung in gottesbildfreier Rationalität bestätigt wird. Wie soll Lesch oder sonstige Denker bei der heute gelehrten Hypothese einer Rabbi-Verherrlichung erkennen, wie das, was sie beklagen, dann noch mehr in der Lehre, in der sie getauft wurden bewirkt wurde? Nur, dass dies nicht mehr in Opfern für römische Kaiser und Steinfiguren bei stierblutigen Göttermysterien für Eingeweihte, Eingeweihten-Schau von meist Männern geschah. Wie vielmehr dann  Weisheit nach früher Naturwissenschaft, dem monistisch-ökologischen Ganzen, statt sinnlos gewordener Beschnittenen-Buchstaben, nun auch Griechen auf weltgültige Weise frei von Opfern für Mysterien-Gottheiten und menschliche Herrscher zur Krone „Christus“ werden sollte. Auch wie dies bei Arabern als Wort des Propheten bestimmend wurde, bleibt so verborgen. Und Dank der mittelalterlichen Jesus-Hypothese kann noch weniger bedacht werden, wie im aufgeklärten Verstand der alten Kulturwesentlichkeiten die hinsichtich der Abschaffung des Menschen erkannte, aber den Menschen fehlende Weisheit statt der beklagten Mythen im rationalen Kult zur menschlichen Motivation werden könnte.    

Und so wird auch in „Verbundenheit – wie wir ein neues Weltbild brauchen“ von Naturwissenschaftlern in Wirklichkeit nach „Jesus“ gerufen: Einem rationalen Kult, der Weltverbundenheit bewirkt, im ökologischen Ganzen begründete Weisheit im gemeinsamen Sinn zu Recht und notwendiger Motivation, Krone von dann Weltbürgern macht. (Wie es heute dem Alten Testament, selbst hellenistischen Juden bestätigt, dann fatalerweise die Geschichte auf den Kopf gestellt wird.) Dort beschreiben u.a. Gerald Hüter, der als Neurologie in anderen Werken auch die Notwendigkeit der menschlichen Kultbilder und weiterer Kultfunktionen in den Gehirnwindungen des Kopfes begründet oder der Physiker Hans-Peter Dürr, warum es so wie bisher nicht weitergehen kann. Was für die Zukunft gebraucht wird. So sieht die Kulturwissenschaftlerin Christa Spannbauer gar die griechische Weisheit nach Naturlehre (Logos), die nach heutiger Hypothese angeblich nur einem Heilsprediger aufgesetzt worden sei, ähnlich wie die daher von ihr dann favorisierten Zen-Meditation als Lösung. Was so in unserer Kultur Windhauch bleibt. Und selbst sinnvolle Meditation die Menschen heute nicht zur Weisheit im gemeinsamen Sinn, kreativen Gestaltung von Zukunft bewegen würde. Bei der Hypothese von einem verherrlichten Rabbi kann niemand auf die Idee kommen zu bedenken, wie nach jüdisch-christlichem Muster die gerade in Krisen notwendige und allseits weitgehend nur vergeblich gepredigte Weisheit, Weltvernunft zur menschlichen Krone: in Motivation der König der Menschen und so in der notwendigen Verbundenheit von Weltbürgern, die ihren gemeinsamen Sinn lieben, in Weisheit leben, Zukunft gestalten.

Denn wie die Welt, Natur, alle heute von Evolutionsbiologen als kreativ begründeten Prozesse, auch der gesamte evolutionären Verlauf, so das ökologische Ganze, einen „höchst wesentlichen“ gemeinsamen Sinn hat, den wir lieben und leben müssen. Das wird keiner der Wissenschaftlicher wie Dürr, die genau das fordern, abstreiten. Auch wie dieser „wesensgleich“ mit der Weisheit ist, die auch Lesch als fehlend im menschlichen Leben beklagt, was er für die Abschaffung verantwortlich macht, ist bekannt. Und würde so allein alle vergeblichen Gottesbeweise erübrigen, aber “glaube“ an abgeschrieben, für tot erklärten nationalen Gottheiten oder was auch immer, verhindern. Weil nach der Lehre, in der die Wissenschaftler erwachsen sind, die im ökologischen Ganzen begründete, für das menschliche Leben maßgebende Weisheit (Sohn) einzig auf ihren Sinn (Vater) verwies, wie wesensgleich davon ausging.

Und der Neurologe Hüter bräuchte keinen Psychologen. Auch wenn die noch weit bessern begründen können, wie aller Ruf nach Weisheit vergeblich bleibt, wenn diese nicht im gemeinsamen Kult in emotionalen, die maßgebende Seite der Gehirnhälften ansprechenden Bildern eingefleischt wird. Weil selbst bei denen, die sich Weisheit wähnen, Ersatz-, Selbstherrlichkeiten den Ton angeben. Auch wenn dank heutiger Glaubens-Hypothese die Psychologen in ihren Werken nur den Sinn von Schattenbildern, sinnlos gewordener Religiosität zur Selbstbefriedung, nicht die Notwendigkeit der Bilder und Geschichten bedenken können, Weisheit Menschen einzuverleiben. Für Hüter wäre es ein Leichtes, allein neurologisch all das zu begründen, was hier auch als Funktion aufgeklärter Welt-/Vernunftreligionen beschrieben wird. Um die oft bewusste und von aufgeklärten Menschen auch gewollte Weisheit nicht nur zu Recht, sondern zur intrinsischen menschlichen Motivation von damit im gemeinsamen Sinn verbundenen Weltbürgern, egal welcher kulturellen Herkunft zu machen.  

Doch dank der Hypothese, dass nur ein Rabbi zur Weisheit, Christus ausgerufen wurde, bleibt Lesch, wie vielen anderen Denkern nur, anhand der naturwissenschaftlichen Fakten die Abschaffung der Menschheit, auch sonst im Alltag fehlende Weisheit zu beklagen. Wie sollte Lesch auf die Idee kommen, in seinen künftigen Sendungen nicht nur die alten Kulturen und ihre Weisheit vorzustellen, sondern sich u.a. auf die Neurologen, Psychologen, wie Kommunikations- und Kulturwissenschaftler zu berufen? Um dann zu zeigen, wie im aufgeklärten Verstand der alten Kulturwesentlichkeiten und damit aufgeklärten, rationalen Kult die Weisheit, die er aufgrund seiner Fakten als überlebensnotwendig für die Menschheit belegt, auf emotionale Weise zur menschlichen Motivation werden kann. Wonach sich gerade Zeitgenossen, die sich bereits als rationale weise Weltbürger sehen, dem gemeinsamen Kult, der dann auch andere hierzu motiviert, nicht verweigern könnten.

Was nützt es, wenn heute aller Welt klar ist, wie wir im Sinn des ökologischen Ganzen leben müssen, dies die menschliche Bestimmung ist. Was dann das Thema sämtlicher Moralpredigten nicht nur protestantischer Pfarrer und der Enzykliken von Franziskus ist. Sondern Benedikt XVI., der betont, wie nicht allein das Christentum im Grunde keine Buchreligion sei, in ökologischer Lehre vor dem Bundestag auch den Grund des Rechtes zu bedenken gab. Und naturphilosophisch begründete Weisheit, wie sie der Stoa galt, ja auch der Lehre im Namen Jesus bestätigt wird. Was alles deutlich macht, wie die Zeit für die heutige Hypothese abgelaufen ist. Solange sich die theologische Wissenschaft weigert, einen Rabbi in Frage zu stellen, ist das Wort Gottes abgeschrieben, hat keine Bedeutung mehr, kann es als Weisheit nicht zur menschlichen Krone werden. Wer in der Weisheit, deren Fehlen nicht nur Lesch dafür verantwortlich macht, dass sich die Welt abschaffen würde, die Kinder von den Erwachsenen einfordern und alle aufgeklärte Welt sich gegenseitig predigt das Gotteswort verstehen will. Das Kanon, wie Koran zugrunde liegt, somit logischerweise als Jesus, wegen dem die amerikanischen Christen mehrheitlich einen notorischen Lügner und Nationalisten zu ihrem König wählten, wie das Moslems maßgebende Wort es Propheten zu verstehen wäre und im so aufgeklärten Kult gar als Tao zur gemeinsamen Krone machen will. Der scheint voll des Pfälzer Weines zu sein. Wen wundert da, wenn es beim Abschaffen und auch der Ruf nach Verbundenheit im gemeinsamen Sinn vergeblich bleibt? Und dies letztlich nur wegen einer Hypothese, die keinen einzigen wissenschaftlichen Halt mehr hat, sondern gegen alles historische, wie theologische Wissen spricht.

Wundert es nicht, wenn nicht nur die dem Christentum vorausgehenden, sondern sämtlichen Kulturen bereits auf mythische Weise in dem gründeten, was dann in immer vernünftiger Durchdringung als natürliche Weisheit galt. Die Hebräer, wie alle Weltreligionen im kreativ-zusammenhängenden Ganzen erkannten, so auch der Theologie des Neuen Testamentes und sämtlichen kirchlichen Vordenkern bestätigt wird. Dann aber der christliche Glaubensgrund, die nun auch griechischen Jüngern der Weisheit geltende Weltbestimmung, damit das vom Auferstandenen ausgehende Gotteswort in Himmelerscheinungen erklärt wird? Die hach heutiger Hypothese Groupies nach dem grausamen Tod ihres Gurus hatten. 

Ähnlich können auch die sich nur auf ihre nationalen Bücher, Gründer berufenden Geschwister-Religionen, die oft das Gegenteil von Weltvernunft bewirken, nicht als Lösung für ein Leben in natürlicher Weisheit im gemeinsamen Sinn aller Welt bedacht werden. Die nicht nur bei Paulus oder Johannes, auch für die Vordenker des Koran eindeutig das Thema war. Denn die Religionen haben ihren Sinn nur scheinbar verloren.

Wie kann es sein, dass wir wissen, wie Weisheit, die nach immer vernünftigerer Durchdringung der Natur (Logos), die heute von den Wissenschaftlern der Welt als Überlebensvoraussetzung gefordert wird, im jüdischen Heil, Recht „Jesus“, wie wahrer König, Gesalbter „Christus“ war. Dann aber die mittelalterlich-kindliche Vorstellung, beim neutestamentlich beschriebenen alttestamentlichen Heil „Jesus Christus“ wäre es nur um einen rebellischen Rabbi gegangen, verhindert: Dass Weisheit zur menschlichen Krone, Christus, Tao, so gelebter prophetischer Verant-wort-ung wird?

Als El Gore 1994 in „Wege zum Gleichgewicht“ visionäre Antwort auf die Überlebensfrage der Menschheit gab, einen Marshallplan für die Probleme beschrieb, die heute mehr als deutlich sind. Er dabei zeigte, wie sich die Menschen und ihr Verhältnis zur Natur neu begreifen müssen. Und er zum Schluss nicht wie Hoimar von Ditfurth trotz aller aufgegebenen Hoffnung nur ein „Apfelbäumchen pflanzte“, sondern von Religion sprach. Da war die Frucht vom Baum noch nicht reif um zu erkennen, wie Religionen die Lösung sein können. Um die von ihm geforderte Weisheit zur Krone aufgeklärter Menschen zu machen, so Weltbürger wachsen zu lassen.

Wie die Weisheit, die sich im Tao als Gleichgewicht der Welt wiederspiegelt, identisch mit der gottesbildfreien, internationalen, in der Ordnung der Natur begründete Rechtsweisheit im Heil „Jesus“ ist, die nach heutiger Lehre Hebräern als „Christus“ galt, als Wort Gottes gelehrt wird, war noch nicht zu denken. Auch nicht, wie der „Vater“, auf den allein Christus, damit dann zeitgemäße Weisheit nach immer vernünftigerer Durchdringung der Natur verwies, wie davon ausging, der alles überdauernde, transzendente gemeinsame Sinn aller Welt war. Nach dem gerade in Krisen alle rufen und der auch chinesischen Weisheitslehren zugrunde liegt.

Wer dann alle Religion abwehrend mit dem Finger auf Bush zu zeigt, der die Amerikaner im Namen Gottes wegen der Ölvorräte in den Irankrieg ziehen ließ oder die Jesus-Jünger, die mehrheitlich Trump wählten, gar das Kapitol stürmten. Der zeigt gerade damit: Es ist fünft vor Zwölf. Höchste Zeit, dass die heutige Hochschulwissenschaft ihre Hausaufgaben macht, selbst gelehrtes Wissen konsequent auswertet.

Es liegt an christlicher Aufklärung zu zeigen, wie die bereits von El Gore als Wege zum Gleichgewicht dargelegte Weisheit das war, was nach zeitgemäßer Naturlehre auch Griechen als wahrer Logos=Sohn=Christus galt. Und was so heute in egal welchen Namen zur Menschlichen Krone, intrinsischen Motivation in Kopf und Herzen mündiger Weltbürger werden könnte.

Denn dafür zumindest die wissenschaftlichen Voraussetzungen zu schaffen, ist wie hier gezeigt wird, heute die Zeit reif, das Wissen gegeben. Auch wenn El Gore statt dann Georg Bush zum amerikanischen Präsidenten geworden wäre. Dann wäre das so wenig die Lösung gewesen, wie der u.a. im Spiegel damals als neuer Messias gefeierte Barak Obama die Hoffnung erfüllen konnte. Der wie einst der im alten Glauben selbst von Falvier-Juden, (die mangels aufgeklärtem Verstand ihrer Tradition, Auferstehung des hebräischen Heils) als Messias gefeierte Augustus, dann nach 25 Friedenjahren u.a. in Nero, so Obama nun in Trump mündete.

Was nebenbei auch die politischen Umstände verdeutlicht, die in der antiken Entwicklung dann nicht zur heute unterstellten Heilprediger-Verherrlichung, sondern zum Christus-Kult führte. Bei der die den Mittel-, dann Neuplatonikern geltende Weisheit im Sinn aller Welt menschliche Krone, auch in philosophischen Modellen wie Stoa und Epikur lebensbestimmend werden sollte. Wozu im Laboratorium der Zeit nach vielfältigen Erkenntnis-, Weisheitslehren (Gnosis), wie die die Tora verwerfende christliche Kirche der Markionisten oder die von Persien, Zarathustra ausgehende christlich-dualistischen Weltreligion des auch die Weisheit des Buddhismus einbindenden Manichäismus gehörte. Und nach aufgeklärtem, allegorischem Verstand ihrer Traditionsmythen durch hellenistischen Juden, Konstantin & Co.  dann deren auferstandenem Heil „Jesus“ folgten. Wonach nun nicht mehr die Buchstaben des Beschnittenen-Gesetzes, sondern internationale, zeitgemäße philosophische Weisheit im Sinn der Natur (kein jüdischer Rabbi) die neue Tora war und so der nun auch Griechen geltende wahre Kult-König, Gesalbte „Christus“, menschliche Krone sein sollte. Die auch die deutschen Kaiser noch tragen, herrschen, Menschen zu eigen machen sollten.

Auch wenn Kaiser, die die Römer nach vergeblicher Probe von Demokratie wieder eingeführt hatten, als politisch Oberhäupter gebraucht wurden, Oberpriester blieben. Ihre Kultfunktion, das Volk zur Weisheit im gemeinsamen Sinn aller Natur zu führen, es so in Stärke Zukunft schaffen zu lassen, war vorbei. Ein Kulturmodell, bei dem die Weisheit zur wahren Krone werden sollte, wurde gebraucht. Und so wird deutlich, was uns heute fehlt.

Denn was die Evolutionsbiologen als Superorganismus, vergleichbar einem Bienenvolk bezeichnen, der in menschlicher Kultur nicht von allein gegeben ist, sondern den ein gemeinsamer Kult bewirken muss. Das ist nicht nur das, was eine Hochkultur und ihre Höchstleistungen, Wunderwerke ausmacht, sondern wird angesichts heutiger Herausforderungen nicht nur in Krisenzeiten mehr als dringend gebraucht. Wie Bienen hat auch die menschliche Gesellschaft in der Gemeinschaft Fähigkeiten entwickelt, die der Einzelne nicht hat und muss in menschlicher Kultur im gemeinsamen Sinn zusammenwirken. Der Selektionsdruck, der im freien Spiel evolutionären Bastelns auf höchst kreativ-sinnvolle Weise alle Wesen auf ihre Art, so auch den Homo „Sapiens“ wachsen lässt, gibt Hoffnung. Darauf, dass auch bei dem vielfach zum naturbeherrschenden Anthropozän Gewordenen das wächst, was seine Art auszeichnet. Wenn auch die Pandemie deutlich macht, dass die Evolution weder gestoppt habe, noch dass wir sie je unter Kontrolle brächten, besteht Hoffnung auf evolutionären Fortschritt. Durch die der Mensch Weisheit nicht nur zum Recht macht und gegenseitig predigt, sondern in eigener Motivation in gemeinsamer schöpferischer Selbstverantwortung lebt, statt seine Zukunft weiter zu vernichten.

Denn da das Bienen-Konzept mit einer Königin ausgedient hat. Elisabeth von England trotz aller royalen Kompetenz und in hohem Alter persönlichen Rüstigkeit diese Funktion so wenig erfüllt, wie als moderne Kaiser fungierende, gar Gesalbte (Christus) genannte nationale Parteiführer als moderne Könige. Egal ob in Amerika oder China. Da ist es weise, sich u.a. an das Heilskonzept „Jesus“ der Hebräer, dann hellenistischer Denker zu halten. Bei dem universale, in Naturlehre (Logos) begründete Weisheit, Weltvernunft in hörenden Herzen statt menschlicher Herrscher und Mythen gottesbildfrei, allein dem Sinn der Natur, allein Seins (JHWH) folgend König, Gesalbter „Christus“ sein sollte.

1.2.        Die Krise, Krankheit der Kultur ist die des Kultes

Weisheit ist, wie sich täglich beweist, in menschlicher Kultur kein gewachsener Automatismus, wie im Bienensaat. Wie jede Tageschau zeigt, ist Weisheit Menschen nicht zu eigen, wird oft gar im Namen Gottes, wie Jesus das Gegenteil gepredigt und bewirkt. Es hilft aber auch nicht, Weisheit zu wissen und zu wollen, gar auf G20 gemeinsam zu bekunden.

Die noch mythische Weisheit, die das soziale, naturgerechte Zusammenleben im gemeinsamen Sinn sicherstellte, sollte in den alten Kulturen oft mit den bekannten Sonnen-, so auch Steinkulten, dann meist mit verkörperten Vegetations- und Kulturwesentlichkeiten, u.a. Weisheit, als Götter- und Königskult zur gemeinsamen Motivation werden. Auch wenn die dann ähnlich wie heute oft zu Tyrannen, dem Gegenteil von Weisheit wurden. Die Könige trugen mit der Krone nicht nur wie die alten solaren Gottheiten die Sonne (so frühökologische Ordnung) auf dem Kopf. Sie hatten, die bereits mythisch, dann rational im kosmischen Geschehen erfasste Weisheit der Sonnenordnung auf Erden zu herrschen.

Eine Funktion, die bei Hebräern, später dann auch Hellenisten in immer rationalerer Durchdringung der Natur nicht mehr die Opfer für Gottesbilder, einbalsamierte Pharaonen (Gesalbte), Könige, Kaiser erfüllten, sondern im gottesbildfreien Kult im Ideal Menschen zu eigen, Weisheit zur Krone werden sollten. An die Stelle der Opfer sollte bereits bei den Hebräern Leben in Weisheit nach sozial-nachhaltigen Gesetzen eines frühen BGB treten, das gar den weisen Umgang mit menschlicher Notdurft, mehr noch den nachhaltigen Ackerbau regelten, später jedoch zum Selbstzweck wurden, nicht nur im Sonntagsgebot seinen Sinn verlor. Womit das hebräische Heil „Jesus“ mit der Rechts-Weisheit als wahrer Gesalbter „Christus“ im Hellenismus in zeitgemäßer Weisheit, Naturlehre (Logos) auf neue, nun nicht mehr nur Beschnittenen geltende universale Beine gestellt wurde. Die Himmelserscheinungen von Sektenanhängern, die in einem siebenschlauen Rabbi das lebendige Gesetzt, den Heiland und wahren Christus sahen, sind erledigt!

Denn heute wird von Alttestamentlern gelehrt, wie Hebräern internationale und alle Wissenschaften umfassende Weisheit nach Ordnung, damit im Sinn der Natur als Heil und Rechtsgrund „Jesus“ im gemeinsamen Sinn der Gesalbte „Christus“, so maßgebendes Recht für menschliche Kultur war. Was mehr noch heute Voraussetzung für Demokratien ist, die auf kulturelle Grenzen überschreitende internationale Weisheit der Menschen angewiesen sind. Wenn Religionen, die heute nur noch als gestriges Gespenst, Gefahr gesehen werden, weil sie sich gegeneinander abgrenzend oft das Gegenteil bewirken und sich für das weise, weltvernünftige Verhalten der Menschen selbst auch nicht mehr zuständig sehen. Außer, dass in der Kirche oder päpstlicher Enzyklika nun die Weisheit aller Welt als Voraussetzung für die Zukunft moralisierend, werksgerecht nachgepredigt wird, so jedoch nicht als König verstehender Herzen im Sinn der alten Kultwesentlichkeiten zur menschlichen Selbstmotivation wird. Was bei der Hypothese von einem als Weisheit ausgegebenen, in Visionen als Christus gesehenen Rabbi, der mit seinen Freunden als wundertätiger Rebell unterwegs war, nicht wundert. Dann scheint hier eine, wie gezeigt, in einer unhaltbar gewordenen, heilsam aufzulösenden Historien-Hypothese begründete Krankheit vorzuliegen. Die dann zu der der menschlichen Kultur führt. Was in Krisen nur besonders deutlich wird.

Wenn die Religionen ihren evolutionären Zweck nicht mehr erfüllen, doch die Evolution nach Leben strebt, als „moving target“ nicht auf das Ziel eines nicht vorhandenen Designers, himmlischen Aufpassers hinarbeitet. Sondern wenn es zu ihrer kreativen Bastelstube im transzendenten Sinn des Ganzen gehört, das Sterberisiko der jeweiligen Art zu minimieren. Dann wundert es nicht, wenn gerade jetzt, wo viele schon die Hoffnung aufgegeben haben, dass der Weise Mann trotz allem Wissen und Wollen angesichts seines vielfältig gegenteiligen Verhaltens Zukunft hat, sich eine unerwartete Entwicklung in Sachen Weisheit ergeben wird. Denn Krisen zwingen zu neuem Denken, kreativer Synthese von scheinbar unvereinbaren Kulturvorstellungen und damit auch der Wiederentdeckung des Alten in neuer, zeitgerechter Existenz.

Daher geht es hier nicht um die Frage, was vernünftig, gesund für die Welt und damit letztlich auch den Einzelnen, somit eine weise Lebensweise wäre. Denn nur die fehlende Weisheit der Welt zu beklagen, werkgerecht zu predigen, was sich ändern muss, bringt keine veränderte Lebenseinstellung in Weltgemeinschaft. Die Voraussetzung für ein Verhalten in notwendiger Weisheit ist. Was im Sinn des ökologischen Ganzen, der Weltgemeinschaft weise wäre, ist weitgehend bekannt. Das wird vielfach, heute aufgrund naturwissenschaftlicher Fakten, dann auch kulturgeschichtlicher, wie psychologischer Erkenntnis diskutiert und lautstark in allen Medien publiziert. Das ist Thema täglicher Nachrichten, Magazine, oft ermüdender intellektueller Talkrunden und unzähliger philosophisch-naturwissenschaftlicher Publikationen. Und das ist auch Thema weltweiter Proteste oder hoffentlich dann politischer Programme. Die meistens guten Willens sind. Die dann aber doch nationalen Wählerstimmen und sonstiger egoistischer Kurzsicht, Unvernunft folgen. Weil selbst den Zeitgenossen (auch mir), die oft wissen, was weise wäre, es im Grunde wollen, die Lebenseinstellung, Motivation von Weisheit im Sinn aller Welt fehlt. Die nun weder Kaiser, nicht mehr Kanon oder Koran, noch weniger Kanzler oder die großen Parteiführer als moderne Könige bewirken können. Und die Motivation der Gläubigen oft an vorgesetzten nationalen oder persönlichen Gottesbildern, traditionellen Lehren ausgerichtet ist. Während das Herz der aufgeklärten säkularen Welt nicht an universaler Weisheit, sondern an nationalen Kulturvorstellungen, mehr noch Ersatzherrlichkeiten, weniger „König Fußball“, sondern meist Konsum und Kapital hängt. Die wie als kleines Beispiel, die Lust auf völlig überdimensionierte Fahrzeuge (die dann gar als ökologisch, wenn elektrisch angetrieben, gefördert werden), in kommerzieller Kommunikation pausenlos höchst emotional eingehämmert, an Stelle von Weisheit kulturell eingefleischt, Mensch geworden sind. Die im gemeinsamen im Sinn des ökologischen Ganzen erkannte Weisheit hat daher, wenn sie nicht im gemeinsamen Kult zur menschlichen Krone, eigenen Motivation, Lust wird, kaum eine Chance.

Doch egal ob es um die richtige Ernährung, die gesunde Lebensweise, das soziale Miteinander im Alltag, wie die der Weltgemeinschaft und deren Zukunft geht. Wo es unterschiedliche Meinungen gibt, geht es meist nur um die richtigen Wege zur Verwirklichung von Weisheit. Denn im Grunde gibt die Natur, das ökologische Ganze vor, was weise für die eigene Gesundheit, wie die Gesamtheit und deren Zukunft wäre und ist oft auch kulturübergreifender Konsens. Gesellschaftliche Weisheit wird so u.a. von Weltorganisationen vertreten, auf Weltkonferenzen beteuert. Zumindest in der Absichtserklärung, den Abschlussdokumenten. Nicht mehr die bereits von Paulus verworfenen Buchstaben traditioneller Glaubenslehren, nun Kanon oder Koran, nur die zeitgemäße Naturlehre (Logos), die so auch Geschichts-, Erfahrungswissenschaft ist, wie aus kultureller Evolution lernt, kann heute Antwort geben, was Weisheit im Sinn des Lebens, Weltvernunft, rechte Lebensweise ist. Und was so auch als gemeinsamer Sinn, höchste Wesentlichkeit zu feiern und zu lieben ist. Was aber wie sich zeigt, bereits genau das war, um was es bereits bei den visionären Philosophen der Hebräer nicht als exklusive Gottheit, sondern als inklusiver Sinn allen Seins ging, der war und sein wird: JHWH. Der dann hellenistischen Philosophen auch im Namen von Zeus als nun philosophisch erkannter Sinn aller Natur galt.

Bei dem, was heute im Namen des Sohnes wie des Vaters in christlicher Religion oft auch im glatten Gegensatz zu aller Weltvernunft, Weisheit vom Stapel gelassen wird. Ohne dass die heutige Hochschullehre, die nur noch einen Rabbi in Händen hält, der als Christus ausgerufen, der Bildung Weisheit verkauf worden sei, etwas sagen kann. Da braucht sich niemand über nichts zu wundern, über fehlende Weisheit in aller Welt zu klagen. So bleibt dann nur ein Buch, das dann bei heutiger Hypothese von einem aufgrund von Himmelerscheinungen verherrlichten Heilsprediger hinsichtlich der Weisheitstheologie, Weltvernunft selbst nicht mehr ernst genommen wird. Das dann willkürlich für die eigene Meinung als Moralpredigt missbraucht wird. Sich auf einen Gott zu berufen, der sich für Christen allein im Sohn offenbart, der angeblich nur ein Rabbi war, so nicht nur seit Nitzsche, sondern nun endgültig für tot erklärt ist, aber dem Buch oder dem persönlichen Gefühl nach geglaubt, nur in verschiedensten theologischen Meinungen oder als letzte Hoffnung gelehrt wird. Das macht die Sache nur noch schlimmer.

Auch wenn in der Kirche dann zeitgemäße, meist in Naturlehre begründete Weisheit im gemeinsamen Sinn gepredigt wird, die als „Ökologie des Menschen“ den verschiedenen Enzykliken des Papstes über die ökologisch und gerechtes Leben als Voraussetzung für die Zukunft zugrunde liegt. Wer soll das ernster nehmen, als die warmen Worte grüner oder sozialer Weltpolitiker? Da werden die inzwischen freitags für ökologische Weisheit im Sinn der Welt protestierenden Kinder ernst genommen, als die kirchliche Rede. Dass gar bedacht werden kann, wie diese Weisheit im Kult der Kirche im Namen Christus oder als Wort des arabischen Propheten zur intrinsischen Motivation, Krone von Weltbürgern werden sollte und könnte, so in Lust, statt weit vergeblicher Verzichtspredigt gelebt wird, ist ausgeschlossen. Doch genau das wird wissenschaftlicher Fakt, wenn die Hochschulwissenschaft ihre wissenschaftlichen Hausaufgaben macht und damit nicht nur den Tod Jesus, auch den scheinbaren Gottestod beendet.

Denn wie die zeitgemäße, internationale Weisheit im realen gemeinsamen Sinn, die wie gelehrt nicht nur Hebräern, sondern an Stelle abgeschriebener Buchstaben Beschnittener auch Hellenisten im Heil „Jesus“ als „Christus“ galt, die Weisheit ist, nach gerade bei Weltkrisen lautstark gerufen wird. Das bleibt bei einem Rabbi, Weisheitslehrer… als angeblich historischen Jesus verborgen. Und wie diese als Christus geltende Weisheit einen höchst wesentlichen Sinn voraussetzt, wie auf diesen verweist, was Wesentlichkeit christliche Lehre ist, wird niemand verneinen. Selbst dass in diesem Sinn dann wieder etwas wächst, wenn wir die ökologische Ordnung, damit unsere Lebensgrundlage vernichtet haben oder alles in der Natur einen kreativen Sinn und Zweck hat, wird heute vorausgesetzt.

Gottesbeweise, die abgeschriebene Kultvorstellungen unter Beweis stellen, aber „geglaubt“ werden sollen oder sonstige persönliche Gottesbilder verhindern, dass die Menschen ihren gemeinsamen Sinn, der Hebräern, wie Hellenisten maßgebend war, lieben und so leben. Doch die Weisheit im gemeinsamen Sinn der Welt, die als Christus einzig auf ihren Sinn verwies, wie davon ausging, wird inzwischen auch in der Kirche, wie in päpstlicher Enzyklika als „Ökologie des Menschen“ im Sinn zeitgemäßer Lehre gepredigt. Ohne allerdings noch als Christus „Gesalbter“, wie Wort der Propheten oder Tao im heute offensichtlichen, gerade in Krisen allseits beschworenen gemeinsamen Sinn verstanden, so zur menschlichen Motivation, Krone werden zu können.

Man sollte weniger Fahren, Fliegen, Fleisch essen, auf dies und das verzichten, weniger von dem, mehr davon und überhaupt wäre ein gerechtes Leben im gemeinsamen Sinn notwendig, auch gesünder. Das ist hier nicht das Thema.

1.3.        Wie es Zeit ist, Weisheit Mensch werden zu lassen

Hier geht es um die Frage, warum es aufgrund veränderter Lebensumstände höchste Zeit, diese reif ist und wie in zeitgemäßer Naturlehre (Logos) begründete Weisheit, Weltvernunft dem Menschen zu eigen werden kann? Auch wenn es für diese nicht neue, sondern ewige Frage der Philosophen, die bekanntlich Sinn-, Weisheitslehrer, wie -liebhaber, so logischerweise anfänglich die Theologen waren, kein Patentrezept gibt. Weil der weise Mensch, wahre „Homo Sapiens“ ein ewiges Ziel bleiben wird. Wo erkannt ist, wie es Aufgabe der Weltreligionen war, die heute allseits beschworene Weisheit im gemeinsamen Sinn des natürlichen Ganzen, im Christentum die dann naturphilosophisch diskutierte Weltvernunft nach dem hebräischen Heilskonzept „Jesus“ gottesbildfrei im gemeinsamen Kult zur menschlichen Lebensbestimmung, Motivation, so zum wahren Gesalbten „Christus“ zu machen. Nicht umgekehrt! Da geht es nicht allein um die Frage, in welcher Gesellschaft man leben möchte, wenn die Krise zuschlägt. Denn ob es sich um die Corona- oder die weit größere ökologische, wie andere Krisen handelt. Dabei wird nur in umfassender Weise deutlich, was heute weit mehr als in antiken Kulturgemeinschaften notwendig für die Funktion aller Gesellschaften ist.

Wenn nun gar von Corona gesagt wird, dass dabei der Mensch die Demut vor der Natur gelernt habe, wie Ökonomie und Ökologie zu versöhnen seien. Dann ist das so wenig neu, wie das weltweite „Wir“, der notwendige Gemeinsinn, nach dem nun gerufen wird. Doch ist eine nachhaltige Lebensweise erreicht, weil nun Apple bekanntgibt, bis 2030 komplett klimaneutrale wirtschaften zu wollen? Oder wäre ein Wirtschaften im Sinn des gemeinsamen Welthauses, damit die Einheit von Ökonomie und Ökologie notwendig. Wie das u.a. bereits Mittel-, wie Neuplatoniker mit der Weisheit/Logos=Christus anstrebten?

Denn alles, was wir heute über die antiken Weltanschauungen, den in philosophischer Weisheitskritik stehenden Königs- und Götterkult, die geheimen Mysterien Eingeweihter, wie die klassische Philosophie meist im Namen Sokrates und Platon, die folgenden hellenistischen Ethik-, Weisheitskonzepte u.a. Kynismus, Stoa, Epikur, so auch das weisheitlich-hellenistische Judentum wissen. Das zeigt (wie noch ausführlich begründet werden muss), wie völlig logisch nach dem Konzept der Hebräer dann die naturphilosophische, zeitgemäße, internationale Weisheit (keine Wanderprediger-Herrlichkeit) auch bei Griechen dann die Rolle des Kaiser- und Götteropferkultes einnahm. Ebenso, wie die Weisheit an Stelle der Kaiser- und Mythengottheiten, wie auch im Sinn der jüdischen Kultwesentlichkeiten für einen Volkskult in menschlicher Gestalt zur Welt gebracht, vermittelt werden musste. Nicht umgekehrt!

Denn alles, was wir teilweise heute erst über die Antike wissen, macht es völlig unmöglich, dass der, der Dank historischer Kritik noch als historisch übrig geblieben ist, die Rolle der in Kritik stehenden Gottkönige und sonstiger menschlicher Gottheiten oder Mysterien, wie des abgeschriebenen jüdischen Gesetzes einnahm, als lebendige Weisheit, damit im jüdischen Heil „Jesus“ als „Christus“ gesehen oder ausgeben wurde. Dass die totgesagten, inzwischen u.a. als Verkörperungen von Vegetation im Sinn der Natur, wie Weisheit aufgeklärt verstanden (auferstandenen) Mythengottheiten durch einen als Weisheit ausgegebenen Rabbi abgelöst wurden, ist völlig ausgeschlossen!

Auch wenn bekanntlich die unvoreingenommen, allein im Sinn schöpferischer Wirklichkeit bezeugte Weisheit das Kreuz einer menschlichen Gestalt tragen musste, um die Rolle der alten Kultwesentlichkeiten erfüllen zu können.

Nicht allein in Schriftzeugnissen lässt sich nachweisen, wie das hellenistisch-aufgeklärte Judentum, damit Christentum dem Konzept nach insbesondere den Epikureern gerecht wurde. Bei dem die Weisheit nicht wie in der Stoa die menschliche Lust unterdrücken, sondern in Lust gelebt werden sollte. Was ganz und gar nicht das war, was heute oft als Hedonismus gilt. Und auch die Verwerfung menschlicher Gottheiten, Opfer für Gottesbilder, hatte das hellenistisch-aufgeklärte Judentum der griechischen Religionskritik, insbesondere bei Epikur voraus. Das Heil „Jesus“ mit der Weisheit als wahrer König, Gottessohn, Gesalbter „Christus“ war dafür die dann in kommunaler Lust gelebte Lösung.

Und wenn wir in Krise gelernt haben, wie sich die Menschen auf das wirklich gemeinsame Wesentliche besinnen, konzentrieren müssen. Wie ein Weltbürgertum, grenzüberschreitender Gemeinsinn, Empathie als Gegenmittel zur geistigen Spaltung, Zusammenhalt, Solidarität, „Wir“ notwendig sind. Dann haben gelernt, was hochgebildete hellenistische Christen-Juden als Weltbürger auszeichnete. Aber auch, wie Weisheit noch lange, lange nicht die notwendige Lebenswirklichkeit ist, sondern kulturelle, emotionale Einprägung benötigt. Aber nun gar alles aufführen zu wollen, wo das Gegenteil von Weisheit, Weltvernunft gelebt, oft auch im Namen des Glaubens gepredigt wird, bringt nicht weiter. Es erübrigt sich auch aufzuzeigen, wie begonnen von der Abwendung der Virengefahr, bis zur Inanspruchnahme staatlicher Hilfen für die Folgen der Pandemie oder sonstigem Verhalten von Weisheit im gemeinsamen Sinn oft nichts zu sehen ist. Über Abgeordnete „christlicher“ Parteien, die aus der Vermittlung von in Not gebrauchter Masken Unsummen einstrichen, als Bäcker für Solidaritätsbrot gelobt wurden, ohne dafür ein Unrechtsbewusstsein zu haben, muss nicht gesprochen werden. Doch wenn nun die Lösung in neuen Vorschriften, Überwachung gesehen wird, ist das ein kleines Beispiel, wie die Gesellschaft den Geist der Weisheit aufgegeben, an Gesetze und Vorschriften, gegenseitige Überwachung abgegeben hat.

Auch ob der oft unheilsame Streit, statt konstruktives Miteinander um die Umsetzung der Virenschutzmaßnahmen und Pandemiehilfen immer weise ist, bleibt offen. Was hier so wenig verurteilt werden soll, wie die aller Welt (auch mir) fehlende Weisheit, sondern als selbstverständlich vorausgesetzt wird. Denn so beweist sich, wie die Weisheit, die sich gerade in Krise als notwendig offenbart, nicht wirklich gelebt wird und ohne kulturelle Einprägung in Volksgemeinschaft noch weit, weit weniger zur dauerhaften, kulturübergreifenden Lebenseinstellung, so in Lust gelebt wird. Denn nur der Welt den Spiegel vorzuhalten, was alles auch im alltäglichen Verhalten nicht dem entspricht, was weise wäre, als solches erkannt wird, ist keine Lösung. Aber es macht deutlich, wie umfassend die Lösung wäre, wenn Weisheit, Weltvernunft zur Krone des Homo Sapiens wird. Und wie dann auch allein Wissen und Wollen nicht reicht. Wie Weisheit emotional im Kult im Sinn aufgeklärt zu verstehender alter Kulturwesentlichkeiten in die menschliche Psyche eingefleischt werden muss.

Dabei hat sich die Welt in den letzten Jahrzehnten rasant verändert, macht die Motivation von Weisheit im gemeinsamen Sinn unumgänglich. Nicht zuletzt aufgrund des enormen Bevölkerungswachstums, samt der längeren Lebensdauer ist der Mensch allein aufgrund gewachsener Masse und seines gestiegenen Konsums zum beherrschenden Faktor geworden. Und wie Adam auch aufgrund vielfacher technischer Möglichkeiten in wenigen Generation zum Anthropozän wurde. Wie seine Lebensart über den Verbrauch von über in Millionen Jahren gewachsene Energievorräte ebenso entscheidet, wie über viele weiter Zukunfts-Faktoren, u.a. Erhalt der Artenvielfalt, nicht nur Insekten, Wasservorräten, bis zum Leerfischen und gleichzeitiger Vermüllung der Weltmeere. Das alles, was weit über Klima hinausgeht, braucht nicht beschrieben zu werden. Von den technischen Möglichkeiten, wie Kernspaltung, Gentechnik (auch biologischer Virenversuche) oder künftig mehr noch durch digitale Technik in vernetzter Welt oder Superrechnern, ganz zu schweigen. Was umso mehr eine weltverantwortliche, weise Beherrschung benötigt. Gerade auch die als Zukunftshoffnung gepriesene künstliche Intelligenz macht ein Mehr an menschlicher Weisheit unabdingbar, als selbst dafür die Lösung zu sein. Während noch unsere Väter selbst mit noch so Unsinn, gar Weltkriegen die Welt nicht aus dem Gleichgewicht bringen konnten, ist dies nun, ohne die Beherrschung des Selbst in vielfacher Weise möglich. Dies macht Weisheit als Krone, König, Motivation freier Weltbürger unumgänglich.

Und auch dass die Welt zu einem Dorf „Global Village“ geworden ist, die Kommunikation und die Arbeitsteilung, gar Nahrungs- oder Arzneimittelproduktion weltweite Weisheit im gemeinsamen Sinn notwendig macht, lässt sich nicht zurückdrehen. Wir wissen nicht allein aus Krisen, wie alles zusammenhängt, wir voneinander abhängen. Doch brauchen wir uns über die Abholzung des südafrikanischen Regenwaldes zu beklagen, wenn gleichzeitig dortige Bauern Deutsche Energiekonzerne verklagen? Deren Aktien gar teilweise in Händen eines Gemeinwesens sind, das in Sachen ökologischer Weisheit vorweg gehen will.

Wer in einer Familie aufwuchs, wo nicht nur das Korn für das selbst gebackene Brot angebaut, die Schweine gezüchtet und sich so auch über die Gesundheit des Fleisches niemand sorgen musste. Wie bei dem schon wieder vergessenen Fleischskandal. Einer anderen Krise von fehlender Weisheit. Wie sie heute in der gesamten Nahrungsmittelproduktion ständig beklagt wird. Nun notwendige Level für ökologisch-gesunde Angebote nur die fehlende Weisheit deutlich machen. Der kann sich vor Augen führen, wieviel mehr nun Verantwortung im gemeinsamen Sinn, Weisheit notwendig ist, wenn deutsches Schweinefleisch nach China exportiert wird. Das nach chinesischer Propaganda, die von eigener Verantwortung für die bei globaler Lebensweise in wenigen Tagen die ganze Welt lahm gelegte Pandemie ablenken will, angeblich gar den egal wie, wahrscheinlich natürlich entstandenen Virus eingeschleppt haben soll. Und wir umgekehrt nicht allein auf die in Indien produzierten Pillen, sondern vielfach auf verantwortliche Menschen in aller Welt angewiesen, so auch für deren Arbeitswelt verantwortlich sind. Auch die internationale Arbeitsteilung, das Ausgliedern von Aufgaben in einer Aktienweltgesellschaft, die vom shareholder value bestimmt ist, fern ab von ehemals unternehmerischer Verantwortung, ist nicht zurückzudrehen. Dies benötigt aber umso mehr Weisheitsmotivation in Weltgemeinschaft. Sicher gab es vor 60 Jahren auch in der Pfalz Arbeitsteilung, wurden Waren aus aller Welt genutzt. Aber der Bauer hat nicht nur neben dem Schreiner, Elektriker, Maschinenbauer auf der gleichen Kirchenbank zum gemeinsamen Gott gebeten, sich an dessen schriftliches Wort gehalten, wurde noch von einer protestantischen Verantwortung und Arbeitsethik gehalten. Auch im Gesangverein wurde gemeinsam gefeiert und sich im Sportverein für die gemeinsame Sache begeistert. Doch die Zeiten sind um, waren es damals schon!

Und zu denken, wir könnten unserer Gesundheit retten, in dem wir nun zu Biobauern aufs Land fahren oder gar selbst anpflanzen, die Arzneimittelproduktion nach Europa, am besten Deutschland zurückholen. Das ist ebenso ein Kurzschluss, wie allein mit dem Ruf nach Umstieg vom Auto aufs Fahrrad und ähnlichen Dingen die Welt retten zu wollen. Zumal das noch nicht mal in unserer winzigen Nation funktioniert, weiter kurzsichtige Eigeninteressen, Konsum-, Kapitalherrlichkeit herrschen.

Und auch die multikulturelle Gesellschaft, wonach bereits jetzt jeder vierte Deutsche einen Migrationshintergrund hat, so das Zusammenleben im konstruktiven Miteinander nach der beim Klimawandel weit umfassenderen Zuwanderung von Menschen aus anderen Kulturkreisen noch notwendiger wird, ist unausweichlich. Dies verhindern oder mit gut gemeinten Worten und Bezug auf den gemeinsamen Mythos die Kulturen versöhnen zu wollen, ist eine Illusion. Wer mit dem Finger auf Menschen zeigt, die nur aus wirtschaftlichen Gründen nach Deutschland kämen, gar um sich hier ins soziale Netz fallen zu lassen, statt zu arbeiten. Der zeigt nicht nur, welches Bild die westliche Welt derzeit oft vermittelt, sondern wie notwendig es ist, dass Leistung im gemeinsamen Sinn, damit Weisheit, Weltvernunft nicht allein zur christlichen Bestimmung wird.

So ist auch der bei der Pandemie in den Hintergrund getretene, aber weiter Hunger, Mord hervorrufende Kampf auch innerhalb der Religionen ist nicht zu beenden, in dem sich Papst und die sich selbst untereinander blutig bekämpfenden Oberhäupter des Islam die Hand geben, der Dalia Lama dazu seinen Segen gibt. Aufklärung der verschiedenen Kulturen und damit Begründung in Weisheit als Krone im gemeinsamen Sinn ist der einzige Weg, zumindest wissenschaftliche Voraussetzung auch für kulturellen Friede.

1.4.        Innovationen damit Weisheit gemeinsame Selbstmotivation wird

Die weltweite Arbeitsteilung und Kommunikation, wie die Technik, die sich nun in den einzelnen Generationen, in immer kürzer werdenden Innovationsprozessen allein mit Blick auf die Computertechnik in die völlig digitale, so auch kommunikativ vernetzte Welt überschlagen. Das sind wundervolle Gaben, ohne die unser Wohlstand nicht wäre. Aber wo sind die daher dringen notwendigen Innovationen der Geisteswissenschaft geblieben, um Weisheit, Weltvernunft zur verantwortlichen, lebensbestimmenden menschlichen Motivation werden zu lassen? Doch die kulturelle Evolution ist kein Automatismus. So rufen gerade Krisen danach, das heute vielfach gegebene Wissen um die Wurzeln nicht allein von Juden, Christen, Moslems, sondern aller Weltreligionen in Weisheit auf kreative Weise, damit scheinbar getrennte Lehren sinnvoll vereinend aufzugreifen.

Fraglos kann bei dem, was heute nicht allein dem christlichen Glauben mit einem verherrlichten Guru oder besonders gebildeten Rabbi als Grund unterstellt wird oder sich so auch in der Glaubenspraxis zeigt, kein normal denkender Mensch auf die Idee kommen, wie hier Weltvernunft, Weisheit bewirkt, zur intrinsischen Motivation von Weltbürgern werden soll. Oft ist das genaue Gegenteil der Fall. So berufen sich die Religionen nicht auf gemeinsame Werte und Weisheit, sondern grenzen ab, bekämpfen sich gar mörderisch, statt zur Weltvernunft, ökologisch begründeter Weisheit oder kreativer Gestaltung von gemeinsamer Zukunft zu motivieren.

Doch ist es jetzt der Weisheit letzter Schluss, den gemeinsamen Kult, in dem die westliche Welt erwachsen ist, abzuschaffen, allenfalls in persönliche Nischen zu drängen, auf den parteiautoritären chinesischen Überwachsungsstaat oder eine vergleichbare Öko-Diktatur als Zukunftsmoll, immer mehr belastende Gesetze, Bürokratie zu hoffen? Weil nun die wesentliche Welt, wie in Amerika, wo maßgeblich Jesus-/Buchstabengläubige einen nationalistischen Lügner zu ihrem König wählten, wie auch beim Sturm des Kapitols beobachtet, ihre Demokratiefähigkeit verloren hätte. Und das autokratische China mit einem Parteiführer als Gesalbten (Christus) in „gemeinsamer Stärkte“ selbst das Corona-Virus weit besser besiegt hat, als freie Systeme. Und dort schon wieder die Wirtschaft boomt, währen der Westen noch die Menschenrechte außer Kraft setzend im Lockdown verharren muss. Gleichwohl hier viele Worte über die Weisheit im gemeinsamen Sinn als höchste Wesentlichkeit gemacht werden. Die gemeinsinnige Weisheit jedoch kaum reicht, um den Impfstoff zum gemeinsamen Schutz einzusetzen. Wobei die Besserwisserei, gegenseitiges Schlecht machen, statt im gemeinsamen Sinn konstruktiv zusammenzuwirken hier nicht angeklagt wird, sondern auf fehlende Motivation von Weisheit im gemeinsamen Sinn verweist.

Auch wenn es kein Patentrezept gibt. Weil der in Weltvernunft, Weisheit gottesbildfrei im gemeinsamen Sinn des ökologischen Ganzen lebende Mensch, damit das eigentliche Israel „in gemeinsamer Weisheit hörende Herz“ ein Wunschtraum auf der ewigen „Reise nach Jerusalem“ bleiben wird. Wir brauchen keine neuen Kulturkonzept zu erfinden, sondern die alten nur in aufgeklärter Weise, gegenwärtiger Naturlehre, Weisheit aufleben zu lassen. So sind auch die hellenistischen Juden, die am Anfang der Christenheit, wie deren Texte standen und als heute notwendige „Weltbürger“ gelten, nicht vom Himmel gefallen. Diese verdanken sich einer Auferstehung. Bei der die universale, internationale Weisheit, die wie heute gelehrt bereits ihren Vorfahren in Form sozial-nachhaltiger Gesetze als Heil „Jesus“ und somit statt menschlicher Herrscher und Gottheiten, wie Opfer für Mysterien gottesbildlos wahrer Gesalbter „Christus“ sein sollte, in zeitgemäßer Naturlehre verstanden (auferstanden) war. Womit die in griechischer Naturphilosophie begründete Weisheit nun die erneuerte, universale Tora war. Die visionären Philosophen der Hebräer bereits als Heil „Jesus“, so der Gesalbte „Christus“ nach der Kult-Gallionsfigur Salomo war, im Volkskult erst noch sein sollte.

In deren Heimat galt der Tod im natürlichen Kreislauf nicht für ewig. Wo das leere Stroh keinen Sinn mehr hatte, wuchs neues Leben. Was für die Natur, wie im Kult galt. Und die Begeisterung für das natürlich-ewige Leben drückte sich in einem Kreuzzeichen „ach“ aus. Das nicht ohne Grund bei koptischen Christen noch heute als Kreuz Christus gilt. Denn die unvoreingenommen, jungfräulich, allein in natürlicher Wirklichkeit, deren Sinn bezeugte Weisheit, die als buchstäbliches Gesetz nicht nur im Sonntagsgebot ihren Sinn verloren hatte. Die war in zeitgemäßer Naturlehre (Logos) als so auch Griechen gültiger wahrer Gesalbter „Christus“ auferstanden. Wie es übertragen auf heute mehr als notwendig wäre. Was so auch der christlichen Religion den Sinn ihres Seins zurückgeben könnte, um Weisheit zur menschlichen Krone, königlichen Bestimmung, Selbstmotivation werden zu lassen. Wie es nicht nur in Krisen, sondern für die Zukunft unserer Kultur notwendig ist. 

Denn nicht allein die trotz allem Wissen fehlende gesellschaftliche Weisheit zeigt, wie selbst Wissen und Wollen nicht genügt, warum Weisheit im Kult zur  selbstverant-wort-lich bestimmenden Krone, Ausrichtung eigner Vernunft und Gefühle eingefleischt werden muss. Wie es ja die philosophischen Schulen anstrebten, sich dann das hebräische Konzept mit der Weisheit als gottesbildfreier König, Gesalbter „Christus“ in evolutionärer Kulturentwicklung als tauglich durchsetzte. Auch was uns schmeckt, liegt nicht am Willen und Wollen, sondern sitzt drei Stockwerke tiefer. Selbst der Genuss, der den Menschen beim Verzehr von Fleisch tief eingefleischt, gleichwohl erkannt ist, wie dies meist der eigenen Gesundheit, mehr noch der der Weltgemeinschaft schadet, ist beim Homo Sapiens an Weisheit auszurichten.

Der Mensch ist nicht nur das gefährlichste, sondern das einzige Tier, das auch in eigenständiger Weisheit entscheiden muss, selbst über seine Ernährung. Der Homo Sapiens kann auch hier nicht dem Instinkt, seiner Gier folgen, essen was gerade schmeckt. So wie der Hunger auf Süß und Fett, den Evolutionsbiologen als ursprünglich sinnvoll, aber nun schädlich für den Menschen nachweisen. So hat die Evolution den Menschen viele Affekte mitgegeben, die für die freie Wildbahn notwendig waren, heute nicht mehr taugen. Und daher hat die Evolution den Menschen auch kulturelle Werkzeuge an die Hand gegeben, nicht nur die eingefleischte Gier nach Süß, Fett, Fleisch an dem auszurichten, was weise ist. Und bereits die antiken Denker wussten, je tiefer diese Affekte in menschlicher Psyche, Gefühlswelt emotional eingefleischt sind. Desto mehr benötigt die Weisheit eine nicht nur die kognitive Seine des Kopfes, sondern die Emotion und Gefühle bestimmende Einfleischung. Wie sollen aber die Evolutionsbiologen, ähnlich aufgeklärte Menschen bei dem, was heute an den Hochschulen als Grund christlichen Glaubens gelehrt wird, erkennen, wie dafür das christliche Konzept mit der Weisheit als wahrer König, menschliche Krone möglich ist?

Wenn gelehrt wird, wie nur ein Rabbi als Weisheit verkauft, als Christus herrlich wurde, so der Grund des Glaubens wäre. Da wundert es nur, wie sich dafür noch jemand interessiert, wie dies noch Thema an einer Hochschule des 3. Jahrtausend ist. Da ist von der Aufgabe eines aufgeklärten Kultes nichts zu sehen. Während die Religionen den Menschen eine Weisheit einverleiben müssten, die nicht allein gegen die Gier nach Süß, Fett, Fleisch hilft, sondern nebenbei selbst gegen fehlgeleitete Triebe wirkt, die zu vielfachem Fehlverhalten, auch zum Missbrauch der Priester von Schutzbefohlenen oder sonstiger Minderjähriger wirken müsste. Da werden die Religion bei dem, was heute die christliche Hypothese vorgibt, sich oft auch im Namen abgeschriebenen Bücher, Lehren in anderen Religionen zeigt, im Gegensatz zu heutiger Weisheit stehen, logischerweise als schädliches Relikt gewertet. Ähnlich wie der Hunger nach Süß und Fett.

Auch wenn eigentlich bekannt ist, wie die Religionen die Menschen im Positiven, wie Negativen, so das gesamte Sozialverhalten bestimmten. Sie nicht allein das Pflichtbewusstsein der Preußen, die Verantwortung des amerikanischen Protestantismus, die Arbeitsethik unserer Väter prägten. Und letztlich auch klar ist, wie selbst die Gefühle, gar dessen was Menschen schmeckt oder auch beispielsweise die Einstellung zur Arbeit durch die Kultur, den Kult bestimmt werden. Weil es am menschlichen Kopf hängt, ob die tägliche Arbeit als Last oder lustvolle Leistung im Sinn der Gemeinschaft, Berufung empfunden wird. Und wir beobachten, wie Religionen Menschen dazu bringen heute schlimmste Taten zu begehen, sie auch an den Massenmorden der Herren-Rasse an Juden nicht unbeteiligt waren. Dort für einen ganz bewusst großartig aufgebauten, nicht nur auf dem Aufmarschgelände in Nürnberg, sondern in der gesamten Kultur wirkenden braunen Kult mit Hakenkreuz missbraucht wurde. Der, wenn hier auch höchst unheilvoll, seine Wirkung zeigte. Bei der Hypothese von einer Heilspredigerverherrlichung kann die Funktion nicht allein des christlichen Kultes, gemeinsame Weisheit, statt wie auch heute oft das Gegenteil, zur menschlichen Krone zu machen, nicht bedacht werden.

Doch „Gott sei Dank“ ist uns heute das Wissen gegeben, wie es nicht um die Verherrlichung eines besonders schriftgelehrten Jungzimmermannes ging, sondern die Geschichte umgekehrt verlief. Wo nun von der Demut vor der Natur gesprochen wird, die die Menschen selbst Dank Corona gelernt hätten. Die lässt sich die in aufgeklärter Weise bereits bei griechisch-römischen Denkern erkennen, die als Gottesfürchtige (Heiden-Christen) gelten. Denn diese Neuplatoniker, die sich den römisch-griechischen Gottheiten, den Mysterien, damit auch den Opfern für Kaiserherrlichkeiten verweigerten, als pagan-atheistische „Christen“ beschimpft wurden. Die sind aus vielfältigen naturphilosophischen Erkenntnisbewegungen, Weisheitslehren hervorgegangen. Die maßgeblich in Kleinasien, der Heimat bereits von Thales und vieler philosophischer Denker zu beobachten sind. Womit Johannes (nicht der Anhänger eines jungen Juden, sondern Ver-jünger des jüdischen Heils mit der Weisheit/Logos=Christus) nicht zufällig einer philosophischen Schule in Ephesus, der Heimat Heraklits zugrechnet wird. Der wie die Hebräer als Kritiker menschlicher Gottesbilder im erstmals Logos genannten Lebensfluss eine Bestimmung erkannte, die bei Hebräern als Weisheit der Gesalbte „Christus“ sein sollte. Und hier sollen auch viele Paulustexte verfasst worden sein. In Ehrfurcht vor der im Sinn der Natur gelehrten Weisheit (Logos) haben darin diese Denker den wahren Gesalbten „Christus“ gesehen. Wie das heute von visionären Philosophen der Hebräer als frühen Rationalisten gelehrt wird und für die Zukunft unserer Kultur mehr als heilsam wäre.

Die „höchste Wesentlichkeit“ die die Franzoses in Form der vor Christus für Vernunft/Weisheit stehenden Isis verehren wollten, als sie wie die Hebräer bereits die Pharaonen nun den Kaiser, wie die ihn stützende kathologische Kirche in die Wüste schickten. Weil sie trotz befreiender Revolution ähnlich wie die antiken Kulturen wussten, wie eine Staatsgemeinschaft, der von ihnen angestrebte Gemeinsinn freier Brüder nicht ohne einen gemeinsamen Kult zu machen ist. Die galt bereits den sogenannten Gottesfürchtigen (Heiden-Christen). Die wahrscheinlich aus philosophischen Vereinen mit verschiedenen Markus-Simon “Petrussen“ als Vorstehern und späteren Kaiserberatern (Bischöfen) erwuchsen. Die die naturphilosophisch bedachte höchste Wesentlichkeit „Theos Hypsistos“ im Sinn von Zeus als inzwischen einen und einzigen Sinn der Natur dann auch als JHWH verstanden. Was sie unbeschnitten auch in Synagogen feierten. Und was dann unter den Weisheitslehren (Apostel), die dem auferstandenen jüdischen Heil „Jesus“ folgten, als Jünger dieses verjüngt hatten und so die Kulturen ver-söhnte, die bekannten Diskussionen um den Weg eines erneuerten Judentums auslöste.

Die Auferstehung Jesus, der aufgeklärte Verstand der von antiker Philosophie totgesagten jüdischen Tradition, des Heils, nach dem Muster hellenistischer Juden, muss hier vorausgegangen sein. Denn nach allegorischem Verständnis ihrer alten Schriften hatten die hellenistischen Juden die Propheten bereits als frühe, den griechischen Philosophen vorausgehende Weisheitslehrer erkannt und so die zeitgemäße Weisheits-/Naturlehre (Logos) griechischer Philosophie als erneuerte, nun weltgültige Tora verstanden. Und da die Weisheit ihres inzwischen abgeschriebenen Gesetzes für Hebräer im Heil „Jesus“ als wahrer Gesalbter „Christus“ galt, war der jüdische König als auch Griechen gültig auferstanden. Nur so war in Weisheit, im inzwischen philosophisch bedachten einen und einzigen Sinn der Natur, des frühökologischen Ganzen, als was inzwischen Zeus galt, gleichbedeutend mit JHWH zu verstehen. So war neben dem Mythos von Zeus auch der selbst von Juden inzwischen totgesagte JHWH, wie die darin begründete Weisheit als wahrer Sohn, König „Christus“ auferstanden.

Es ist unfassbar, was heute alles nicht nur über die Weisheit als Heil „Jesus“ und so „Christus“ der Hebräer, wie die immer wieder in neuer Erscheinung auferstandene Weisheit der Kulturen bekannt ist. In denen diese maßgeblich in Ägypten, wie dann in persischer Weisheitslehre im Namen Zarathustra erwuchsen, biblische Propheten wie Esra und Nehemia dort als Hofbeamte für die Schriften zuständig waren. Und was dann nach heutiger Jesus-Hypothese von hellenistischen Juden, die ihre Tradition auf eine allegorisch-aufgeklärte Weise verstanden, wie wir sie aufgrund archäologischer Erkenntnis erst wieder lernen müssen, durch die Verherrlichung eines Handwerkers als Rabbi ersetzt worden sein soll. Völlig unmöglich!

Denn Weisheit als Maat waren bereits in Ägypten die Naturprinzipien, damit der über den Sonnenverlauf als himmlischen Nil hinausgehenden Sinn des Ganzen oder wurde daraus abgeleitet. Maat war so ein weises Sozialsystem, das nach Sicht der Ägyptologen die gesamte Hochkultur trug und ihre viel bestaunten Wunderwerke bewirkte, für Gerechtigkeit sorgte. Wie es nicht nur in Krisen mehr als notwendig wäre und in immer wieder neuer Escheinung auch für ein Verhalten im Sinn ewiges Leben sorgen sollte. Wie es heute viele Wissenschaftler schon aufgegeben haben. Kein Wunder, wenn dem Homo Sapiens die Krone fehlt. Weil Christus an den Hochschulen im kindlich-mittelalterlichen Jesus-Verständnis als Himmelserscheinung von Anhängern eines Handwerksburschen gelehrt wird, der seinem Vater in der Werkstatt half. Statt zu bedenken und zu erklären, wie auch heute Weisheit zur menschlichen Motivation, Krone werden kann. Hier ist ein durch die Hochschullehre anzustoßender aufgeklärter Verstand, eine Auferstehung, die auch dem totgesagten christlichen Kult seinen Sinn wiedergibt, mehr als notwendig.

Denn Auferstehung hatte, wie heute gelehrt wird, auch für die Verfasser des Neuen Testamentes nichts mit einem wiedererwachten Heilsprediger oder Visionen seiner Anhänger zu tun. Wie aber, auch wenn der Namen Anfangs im Neuen Testament nicht vorkam, nicht von Jesus, sondern meist vom Pantokrator, damit im Namen von Zeus oder JHWH, so dem nun naturphilosophisch begründeten einen Sinn aller Natur geschrieben oder in Christus-Titeln der Logos/Weisheit als wahrer eine Sohn bezeichnet wurde. Was die Auferstehung des jüdischen Heils „Jesus“ voraussetzte. Denn Auferstehung war das, was die antiken Kulturen als ewiges Leben im Kreislauf der Natur sahen und ihnen so auch für die Erscheinung der alten Kulturwesentlichkeiten in neuer, jeweils zeitgerechter Erscheinungsweise galt. Wo bereits die Ägyptische Maat, damit in den Naturprinzipien, deren Sinn begründete, eine soziale Gerechtigkeit sicherstellte, wie für ewiges Leben der Hochkultur stehende Weisheit war. Was dann als Weisheitsgottheit Kult wurde und in immer neuen Lebensformen, vielfältigen für die Vegetation oder Weisheit stehenden Götternamen gültig war. Da ging es nicht um menschliche Wesen, sondern darum, die Weisheit jeweils zeitgerecht, in neuer menschlicher Erscheinung im Konzept des kulturellen Gedächtnisses von Religion kulturbestimmende Motivation werden zu lassen. Wie es heute mehr als notwendig und in Zukunft unabdingbar ist.

Und von wegen, dass Neuplatoniker mit ihren Kaisern jahrhundertelang auf unzähligen Konzilen über die Gottheit eines rebellischen Rabbi oder ein diesem aufgesetztes Glaubensgespenst gestritten hätten. Das Thema der philosophisch mehr als heiß, auch handgreiflich geführten Christus-Diskussionen ist wahrscheinlich mehr in folgender Weise aufgeklärt weiterzuführen: Ist die im ökologisch-evolutionären Weltganzen naturwissenschaftlich begründete  Weisheit, Weltvernunft, die als wahrer Sohn galt, heute in aller Mund ist, die zu feiernde, verehrende Wesentlichkeit oder der transzendente Sinn als Gottheit der Väter (Vater). Wie wir wissen, wurde dann im Sinn des heilen Geistes eines ökumenischen Volkskultes, bei dem wie im menschlichen Körper alle Glieder heilsam zusammenwirken müssen und der so dem römisch-griechischen Westen, gar unseren im Sammelbegriff als Germanen bezeichneten Vorfahren gerecht werden musste, eine Wesenseinheit von Vater und Sohn definiert. Was im aufgeklärten Verständnis des Vaters als Sinn aller Natur, Seins und der davon ausgehenden, wie auf ihren Sinn verweisende Weisheit als Sohn völlig logisch ist. Während im Islam dann im arianischen Konzept die Weisheit als Wort eines Propheten im Rahmen arabischer Kultur zur Welt gebracht wurde.

Wer also den Menschen die Krone nicht weiter vorenthalten will, die diese in Demokratien heute weit mehr noch als in der Antike brauchen. Der kann in aufgeklärter Weise auf altbewährte Konzepte zurückgreifen, wie sie ähnlich auch im Osten als Tao oder Dharma galten.

Doch die wissenschaftliche Voraussetzung dafür ist die Aufklärung über das christliche Wesen als zeitgemäße Weisheit, Weltvernunft. Die in menschlicher Ausdrucksweise höchst wesentlich, kein Scheinwesen war, nur so Mensch wurde. Nicht umgekehrt! Was dann auch Licht darauf wirft, wie die Weisheit, nach der alle Welt ruft, auch heute zur Welt zu bringen ist, ihr die Krone nicht weiter zu verweigern, nur eine menschliche Dornenkrone aufzusetzen ist.

Es kann nicht sein, dass wegen der die Geschichte, wie biblischen Geschichten auf den Kopf stellenden kindlichen, dem Mittelalter gerechten Vorstellung, dass es beim biblischen Jesus um einen jungen Helden ging, dieser abgeschrieben, statt aufgeklärt verstanden wird! So nicht bedacht werden kann, wie die Weisheit, nach der alle Welt ruft, die zu leben in Zukunft mehr noch als heute notwendig wird, im Namen alter Kultwesentlichkeiten zur Motivation, König, Krone von Weltbürgern werden könnte.

Denn statt zu lehren, wie der Grund christlichen Glaubens nur ein junger Jude war, der aufgrund von Visionen seiner Anhänger verherrlicht, dann als Weisheit ausgeben wurde. Wäre es da nicht die Aufgabe der Hochschullehre, die Weisheit und den Sinn des Christentums zu verdeutlichen? So an allem heute gegebenen Wissen über die antike Philosophie, den Kaiser-, wie Götterkult, die Mysterien, ebenso wie die jüdische Kultur und das hellenistisch-weisheitliche Judentum zu zeigen: Das in zeitgemäßer Naturlehre Logos=Christus erneuerte Judentum könnte nicht nur als Mehrwert gegenüber den menschlichen Gottheiten, Herrlichkeiten und Mysterien, sondern auch den vergeblich Weisheit zur menschlichen Bestimmung machen wollenden philosophischen Schulen übertragen auf Heute Vorbild sein. Weil das christliche Wesen eine allein im Sinn schöpferischer Wirklichkeit bezeugte Weisheit war. Wie sie heute alle aufgeklärte Welt im Munde führt, so gottesbildfrei der wahre König, menschliche Herrlichkeit, Krone sein sollte. Und wie so auch heute die zeitgemäße, meist in Naturlehre begründete, internationale, interdisziplinäre Weisheit nicht allein im Namen Jesus bestimmende menschliche Motivation von mündigen, selbstverantwortlichen Weltbürgern werden muss und kann.

Denn dass die in einem alle Zeit überdauernden gemeinsamen Sinn bezeugte Weisheit auch eine menschliche Wesentlichkeit, so auch ein „Wesen“ des Homo Sapiens (wahrer Gott und wahrer Mensch) ist, steht außer Frage. Ebenso, wie es in kreativer Kulturentwicklung für einen universalen Volkskult eine Wesentlichkeit war und sein wird, die Weisheit auf die bekannte Weise zu vermitteln, zur Welt zu bringen. Weil sie nur so im kreativen kulturellen Wachstum im Volkskult zur menschlichen Motivation zu machen ist. Aber der Schwachsinn von einem rebellischen Schriftgelehrten, Rabbi, der als Mensch auch wahrer Gott war (was immer das auch sein sollte) Wort, Weltbestimmung gewesen sei oder von hochgebildeten jüdischen und griechischen Weisheitslehren so als Weisheit, Weltbestimmung geglaubt sein müsste, was völlig ausgeschlossen ist. Die Zeit ist um!

2.    Vision: Weisheit im aufgeklärten Verstand Mensch werden zu lassen

In Form einer bewusst überzeichneten Zukunftsvision, die die logischen, heilsamen Folgen christlicher Aufklärung zeigen soll, wird rückblickend beschrieben, wie in geschichtlicher Entwicklung, wie theologischer Lehre, aber auch im naturwissenschaftlichen Weltverständnis die Zeit gekommen war. Um Weisheit im Sinn alter Kulturwesentlichkeiten nicht allein als christliches Wesen auferstehen, so zu einer neuen Lebensform werden zu lassen. Bei der Weisheit im gemeinsamen Sinn des ökologischen Ganzen im aufgeklärten rationalen Kult auf emotionale Weise zur Selbstmotivation, so zur Krone des Menschen wurde. Und welches Heil sich angestoßen durch die Aufklärung Heidelberger Wissenschaftler über das christliche Wesen für die Welt daraus ergab.

2.1.        Staatsmodelle mit Weisheit als menschlicher Krone

Bevor gezeigt wird, wie die Zeit aufgrund geschichtlicher, theologischer, wie naturwissenschaftlicher Erkenntnis mehr als reif war, in zeitgemäßer Lehre begründeter Weisheit im gemeinsamen Sinn aller Welt das Wesen der verschiedenen Weltreligionen aufzuverstehen. Und wie Weisheit, Weltvernunft dann im gemeinsamen Kult bestimmende Motivation der Menschen wurde, so bisher noch ungeahnte Kräfte, Kreativität freisetzte und zu wahrem Welt-Wohlstand, Gestaltung, statt Zerstörung von Zukunft führte. Was dann auch die allzu lange Argumentation notwendig macht, wie es völlig unwissenschaftlich, unhaltbar geworden war, einen jüdischen Rabbi an den Anfang zu stellen. Vorweg ein Blick auf den primären Zweck, das Ziel des Kultes.

Denn die Dimension, die auch hinter den antiken theologischen Debatten stand, ging weit über das hinaus, was wir nicht zuletzt aufgrund heutiger Jesus-Hypothese mit Religion verbinden. Und damit nicht aufgrund der leider notwendigen vielfältigen theologischen Klarstellungen der Eindruck entsteht, es ging nur um einen Schriftgelehrtenstreit über tote Gründer und gestrige, längst abgeschriebene Texte. Da muss nochmals der Grund deutlich gemacht werden, Weisheit zur menschlichen Krone zu machen. Und der wahr auch für Konstantin, der begann in einem neuen Rom, an der Schnittstelle der Kulturen, Kontinente als Konstantinopel nicht nur die Hagia „Sophia“ in Stein zu bauen, staatpolitischer Art. Ebenso wie für seine Nachfolger, die auf unzähligen Konzilen an einem ökumenischen Volkskult für die ihnen im Neuplatonismus heilige Weisheit weiterbauten.

Denn für einen erneuerten Staatskult, der sich in Weisheit nach zeitgemäßer Naturlehre begründete, die Religionskritik an den sich zunehmend in Weisheit verweigerten Opfern für Kaiser-, wie Mythengottheiten aufnahm und dem globalen, multikulturellen Reich gerecht wurde. Dafür war in evolutionärer Kulturentwicklung die Zeit gekommen. Es würde zu weit führen, die Gründe, begonnen bei den philosophischen Denkern, deren Sinnlehre, Platons Idealmodellen, der Kultkritik an menschlichen Gottesbildern, der vergeblichen Probe von Demokratie... aufführen zu wollen. Die politischen, wirtschaftlichen, wie kulturellen Umstände sind in allen guten Geschichtsbüchern ausführlich beschrieben.

Wie inzwischen die Reformation der Neuzeit in der Hochschullehre in unzähligen Umständen, der Entwicklung der Zeit bedacht, nicht auf himmlische Eingebungen oder allein die Person Martin Luthers zurückgeführt wurde. So wurde dann auch die Entstehung des Christentums erklärt. Wie sich allein so die Hypothese, nach der der der Kulturwandel der Antike in einem besonders schlauen jüdischen Rabbi begründet wurde, der dann als Christus galt, der Bildung als Weisheit verkauft sein müsste, in Luft auflöste, ist verständlich. Und so war dann auch am im 3. Jahrhundert des 3. Jahrtausend nicht allein durch die Krisen und gleichzeitig gegebenes geschichtliches Wissen, kulturelle Aufklärung, wie ein neues Naturverständnis, sondern auch die politische Entwicklung die Zeit gekommen, über künftige Kulturmodelle nachzudenken.

Unabhängig von den Auswirkungen, die Weisheit als kulturelle Wesentlichkeit und damit die im gemeinsamen Sinn sinnvolle Lebensweise für das persönliche Glück, die Gesundheit und Wohl mit sich brachte. Wonach selbst Burn-out dann weitgehend zu einem Fremdwort wurde oder psychosomatische Probleme gelöst waren. Weil die Menschen in Weisheit, damit im bewussten gemeinsamen Sinn lebten und arbeiteten, statt sich u.a. gegenseitig zu mobben. Und Weisheit auch zu einer naturgerecht gesunden, wie gerechten Lebensweise führte. Bei der das Vermögen nicht verdammt wurde, sondern es weise war, ähnlich wie das geistige Vermögen, die anzustrebende Bildung oder die körperliche Kraft, auch das materielle Vermögen zu verstehen: Als das Vermögen, mit dem Einzelne im Dienst der Gemeinschaft etwas zu leisten vermag. Umso in Weisheit zu leben, damit dem Sinn auch eigener Natur gerecht zu werden. Wobei jedoch die nun sonderbarerweise gerade in kommunistischen Staaten, die sich einst die Gleichheit von Genossen auf die Fahne geschrieben hatten, besonders groß geworden Kluft zwischen Arm und Reich zunehmend in Frage gestellt wurde. Und dann, wie abschließen beschrieben wird, in der Kraft gemeinsamen, aufgeklärten Kultes ungeahnte kreative Kräfte freigesetzt wurden, um Zukunft und wahren Wohlstand im offensichtlichen gemeinsamen Sinn (der nun verehrten höchsten Wesentlichkeit) zu schaffen, statt zu zerstören.

Die Notwendigkeit, Weisheit im Kult zur menschlichen Krone zu machen, war hauptsächlich in gesellschaftspolitischer Weise gesehen worden. Nicht nur die verheerenden, meist in kulturellen Auseinandersetzungen begründete Kriege allein im Nahen Osten, die unendliches Leid, Landflucht, Hunger, Mord auslösten, hätten eigentlich die Frage mit einem Staatskonzept aufwerfen müssen. Bei dem weder Aberglaube, noch menschliche Herrscher die Könige waren. Die gerade in Entwicklungsländern oft auch korrupt waren, sich dabei auf den Westen beriefen, das Recht des egoistisch Stärkeren, der möglichst ohne Arbeit u.a. Aktien-Gewinn machte, für dessen Erfolgsmodell hielten. Doch die Corona-Krise hatte dann nicht nur die Notwendigkeit von Weisheit im gemeinsamen Sinn offensichtlich werden lassen. Sie hatte auch die eingeschlafene Diskussion über zukunftstaugliche Staatsmodelle aufleben lassen. Wie sie selbst die weit größeren ökologischen Probleme nicht bewirkt hatte. Auch wenn an den Hochschulen dabei vereinzelt über eine Ökodiktatur nachgedacht wurde. Die sich jedoch ohne Weisheit als menschliche Krone vom chinesischen Überwachungsstaat kaum unterschieden hätte, nur mit neuen Gesetzen und bürokratischer Überwachung zu machen gewesen wäre.

Und während man damals dachte, dass Staaten wie Kuba oder Nordkorea, in denen noch der Kommunismus in Reinform regierte, Reptilien vergangenen Zeiten seien. Da wurde nun der Kommunismus wieder modern. Sicher hatte auch die nun gar in Amerika, dem bisherigen Leitbild für Demokratie in Weltverantwortung beobachtende, sich dann in den Wählern Donald Trumps oder dem Sturm aufs Kapitol ausdrückenden Krise der Demokratie hierzu beigetragen. Denn was sich hier gezeigt hatte, war weit über das ewige Wiederwählten von Silvio Berlusconi oder sonstigen Populisten und Nationalisten hinausgegangen, hatte fehlende Weisheit bewiesen. Und auch die Korruption, die auch in der westlichen Welt grassierte, hatte in vielen Staaten die Demokratie in Frage stellen lassen, oft wie im alten Rom Militärdiktaturen hervorgerufen. Die jedoch auch nicht die Lösung waren, meist das Gegenteil von gemeinsamem Wohl, damit Weisheit bewirkten, dann oft auf im Machterhalt auf das eigene Volk schossen.

Denn gleichwohl die intellektuelle Bildung des Westens meist mitleidvoll auf kommunistische Staaten oder sonstige Parteidiktaturen herabgeschaut hatte.  So ein Parteiführer wie Putin, der selbst seine körperliche Fitness in eindrucksvollen Szenen ständig unter Beweis stellten musste, um Russland als moderner Zar zusammenzuhalten, belächelt und die mit Gewalt jegliche Opposition unterdrückende Parteidiktatur aufs schärfste verurteilt wurde. Gleichwohl auch dort zu erkennen war, wie auch der Kult, der um die kommunistische Partei und ihre Führer geführt wurde, bereits mit Breschnew an der roten Mauer Moskaus begraben lag. Und mehr noch der Glanz Lenins, der gesalbt, damit als kommunistischer „Christus“ unter dem Roten Platz lag, längst verblasst war. Gleichzeitig wurden jedoch autokratische kommunistische Diktaturen mit einem Parteiführer als bereits lebendig „Gesalbten“, die das Volk in Überwachung und Zensur zur Einheit machten, in Zeiten Corona in der Weltpresse als Lösungen der Zukunft bedacht.

Denn China feierte, wie es durch „Einheit ist Stärke“ die Pandemie besiegt hätte. Was u.a. in einer großen Ausstellung dargestellt wurde, die damals die Wissenschaftler noch vor ihrer Untersuchung über die Herkunft des Virus besuchen mussten. Denn China war zur Weltmacht aufgestiegen, dort boomte die Wirtschaft wieder, ging das Wirtschaftswachstum ungebremst weiter, als der Westen noch im Lockdown verharrte. Und während in Staaten wie Deutschland selbst der dann vorhandene Impfstoff oft auf Lager blieb, besserwisserisch über Gerechtigkeit und Wege gegenseitig gestritten, dann bürokratisch gearbeitet, statt weise zusammengearbeitet gearbeitet wurde, sich Berechtigte verweigerten. Da waren auch hierbei autoritäre Systeme überlegen. So war nun plötzlich in der Weltpresse zu lesen, ob dem autoritären Modell des zur Weltmacht aufgestiegenen China nicht die Zukunft gehört. Was zur politischen Streitkultur zwischen den Machtblöcken, gar einer wirtschaftlichen Auseinandersetzung, modernen Kriegsführung um das künftige Staatskonzept geworden war. Die erst nach Trump richtig begann. Doch wie Weisheit in Gemeinsinn die Krisen bewältigen lässt, hatte sich nicht nur in China erwiesen, war ja auch logisch. Wobei nun klar war, wie nicht politisch „nationaler“ Gemeinsinn Lösung der Zukunft war, sondern der im Weg stand.

Dabei war die Säkularisierung als große Errungenschaft der Aufklärung in China eigentlich aufgehoben. Von der Trennung zwischen Kirche und Staat konnte dort nicht gesprochen werden. Denn die Partei, die in strenger Zensur alle freien Stimmen unterdrückte, war zum Kultfaktor, zur neuen Religion geworden. Der Parteiführer wurde nicht nur in der Presse als „Gesalbter“ bezeichnet, sondern war nun der neue Kaiser, das Tao, Christus von China. Und während an den Hochschulen des Westens zwar gelehrt wurde, wie bereits bei den visionären Philosophen der Hebräer die internationale, interdisziplinäre Weisheit statt Kaiser der Gesalbte „Christus“ freier Beschnittener war. Dann aber bei der Universalisierung und Erneuerung jüdischen Heils „Jesus“ in zeitgemäßer griechischer Lehre (Logos) von Christusvisionen, Himmelserscheinungen bei Sektenanhängern nach grausamem Tod ihres Gurus gesprochen wurde. Da wurde damals China mit Xi als Gesalbten (Christus) in der Presse als Zukunftsmodell beschrieben.

Wer nun weder eine autoritäre, alle Freiheit unterdrückende Parteidiktatur wollte, damit einen Überwachsungssaat nach dem Muster Chinas. Und wo, nicht allein an Honkong erkannt wurde, wie es im freien Westen kein Zurück gab. Weil nach deutscher Wiedervereinigung nur Mauer und Schießbefehl im Gedächtnis waren, kein Mensch mehr vom erhofften Gemeinsinn gleicher Genossen redete, die sozialistisch zusammenarbeiten sollten. Und sich staatsgelenkte Planwirtschaft als untauglich erwiesen hatten, selbst im Kommunismus inzwischen freie Wirtschaftssysteme galten. Bei denen jedoch die Kräfte im gemeinsamen Wohl, nicht in dem von Oligarchen oder westlichen Kapitalisten, sondern in Weisheit zusammenarbeiten mussten.

Und da angesichts des zum Anthropozän gewordenen Adam als Homo Sapiens die Krone der Weisheit unabdingbare Voraussetzung für die gemeinsame Zukunft geworden war. Was sich ja gerade in Krisen zeigte, wo allen nach Wir, Gemeinsinn riefen. Weil erkannt war, wie die Probleme nur in Solidarität, Weisheit im gemeinsamen Sinn zu bewältigen sind. Zumal der Anthropozän inzwischen in einer zur immer multikulturelleren Stadt gewordenen Welt lebte. Bei der alle nicht nur kommunikativ vernetzt, sondern voneinander abhängig waren, daher in Weisheit zusammenwirken mussten. Was weder mit kommunistischen Parteiführern als modernen Christussen, noch weniger dem nationalistischen König Amerikas zu machen war, dessen Wiederwahl durch buchstabenhörige Jesusanhänger drohte. 

Da stellte sich nach christlicher Aufklärung, wie im Heil „Jesus“ die Weltvernunft zur menschlichen Krone „Christus“ werden sollte, die Frage nach einem Kult(ur)konzept auf völlig neue Weise. Gefragt war ein Konzept, bei dem unabhängig von den jeweils dem kulturellen Entwicklungsstand, damit kommunistischen oder demokratischen Staatsmodellen die gemeinsame Weisheit der König, die Krone freier, mündiger, selbstverant-wort-licher Weltbürger werden sollte. So war es nach der im nächsten Kapitel noch darzustellenden Aufklärung über das christliche Wesen dann für alle aufgeklärte Menschen, die auch an Zukunft interessiert waren, völlig selbstverständlich geworden, sich die Weisheit einzuverleiben. Egal ob beim gemeinsamen Singen im Namen Jesus Christus, im gemeinsamen Gebet und Berufung auf das Wort des Propheten oder in Meditation und Yoga das Tao war als Weisheit zum wahren König der Herzen zu machen: Weisheit Mensch werden zu lassen.

Was auch den Intentionen weiser Politiker, Parteiführer entsprach, sie von einer Aufgabe, Rolle (Person eines Gesalbten: Christus) entlastete. Der sie auf Dauer nicht mehr gerecht werden konnten. Parteiführer wie Xi hatten sich daher auch im Sinn ihres Volkes als künftige Weltmacht spätestens dann für das Tao stark gemacht, als nach christlicher Aufklärung im Westen die Weisheit als Christus zur Krone freier Menschen werden sollte. Denn wo dann in China nicht mehr die Partei und ihr Führer der neue König sein musste, sondern das Tao Te King wieder die Krone der Menschen im gemeinsamen Sinn aller Welt war. Da war das der Weg zum dem, was sich die Parteiführer bei G20 oder Weltwirtschaftsgipfel angesichts der ökologischen Herausforderungen nicht ohne Grund, auch im Sinn der eigenen Nation gelobten. Und was über „nationale“ Interessen hinausging. Wie sie bisher dann gegen die erkannte Weisheit auch mit Blick auf das damals noch nationalistisch geprägte Volk im Vordergrund stehen mussten.

Wenn nun das Volk, bei dem das Tao zur Krone, Motivation werden solle, im Sinn des Weltganzem die Wesentlichkeit war. Da entsprach dies der Intention von weisen Parteiführern. Denn wenn damals im Spiegel der Weltpresse zu lesen war „Der schlaue Virus macht sich nun die ungleiche Verteilung des Reichtums zunutze, als wolle er die Welt für dieses Unrecht bestrafen.“ Weil sich dann auch mit Blick auf die immer gefährlicher werdende Mutation des Virus in Ländern, die noch auf das Impfstoff warten mussten, zeigte, wie der Nationalegoismus zurückschlägt. Dann mehr noch die Herstellung von Impfstoff gegen den sich rasant mutierenden Viren eine Aufgabe war, die sich nur in Weisheit im gemeinsamen Sinn machen ließ. Da hatte die Virenbedrohung nur deutlich gemacht, was in menschlicher Kultur Weisheit sein muss. Wie die Zeit für „Welt“vernunft=Christus, wie Wort des Propheten, in China als Tao gekommen war.

Doch dafür waren „nationale“ Parteiführer als Gesalbte nicht die Lösung. Vielmehr wurde von weisen Parteiführen, die auch wussten, wie die Unterdrückung der Freiheit mit fortschreitender Entwicklung nicht mehr zu machen war, die neuen Kult-Konzepte gefördert. Denn wo Weltvernunft, Weisheit im gemeinsamen Sinn aller Welt, wie sie auch für die eigene Weltmacht unabdingbar war, in eigener Motivation, damit ohne staatliche Überwachung zur wahren Krone wurde. Da war das allseits willkommen.

Um die Halbleiterproduktion im eigenen Land, die nicht allein nach Trumps Wirtschaftsboykott notwendig, musste sich Xi nun nicht mehr kümmern. Die weltweite Arbeitsteilung im gemeinsamen Wohl war als Weisheit, Weltvernunft selbstverständlich geworden. Aber auch der vergeblich-überhebliche Protest der EU gegen die Menschenrechtsverletzungen in China hatte sich erübrigt. Frauen moslemischer Liguren mussten nun keine schwarzen Säcke mehr übergezogen werden, um sie misshandelt in als „Berufsbildung“ ausgegebenen Lagern einer Gehirnwäsche zu unterziehen. Wo das Wort des Propheten als Weisheit, so gemeinsame Berufung verstanden wurde, die auch dem jetzt in China geltenden Tao zugrunde lag und zur menschlichen Krone wurde. Da waren auch in Europa oder anderen Teilen der Welt ähnliche Probleme religiöser Verblendung, Unterdrückung, kultureller Feindschaft gelöst. Es erübrigt sich weiter auszumalen, wie dann auch in anderen Ländern der Welt, gerade im Nahen Osten und oder den Entwicklungsländern nicht mehr Könige maßgebend waren, sondern Politiker gewählt wurden, die auch im Sinn, dem Wohl der eigenen Nation Weltvernunft, Weisheit als Krone herrschen sollten.

Da aber die Menschen nicht allein kulturell, wie politisch national geprägt waren, sondern gerade die Religionen bisher kulturelle Grenzen im Kopf bewirkt hatten. Da war mehr als deutlich geworden, wie nur in einem erneuerten aufgeklärten Kult, der auf eigenen Wurzeln erwachsen war, die alten Grenzen zu überwinden waren. Wie allein das Wissen und Wollen noch lange nicht die notwendige Weisheit, Krone nun mündiger „Weltbürger“ machte.

Doch es war das Gegenteil von Rückkehr zur religiösen Tradition, wenn dann auch bisher aufgeklärte Atheisten sich so im gemeinsamen Kult die Weisheit einverleibten, die ihnen bisher Wesentlichkeit, damit heilig war.

Selbst Intellektuelle, die dachten, die Weisheit schon gefressen zu haben, weise zu sein, diese zu leben, stimmte nicht nach Corona, sondern christlicher Aufklärung in den gemeinsamen Chor, Kult aus Einsicht und Logik mit ein. In dem sie gemeinsame von Auferstandenen Jesus Christus…. sagen, stimmten sie mit den Anhängern der traditionellen Lehen ein, um auch diese zu der ihnen wesentlichen, damit Weisheit im gemeinsamen Sinn zu motivieren. Moderne Weisheitslehrer, naturwissenschaftliche Atheisten, wurden so zu Vorbild-Christen. Was übrigens ähnlich bereits eine wesentliche Weisheit des Korintherbriefes war. Wo u.a. die Anhänger des alexandrinischen Weisheitslehrer Apollos, damit jedoch nicht einige vorher zur Gottheit eines jüdischen Rabbi überredete Korinther, als weisheitliche Überflieger darauf verwiesen wurden, dass Weisheit nur im gemeinsamen, kulturgerechten Volkskult zu verwirklichen war.

Bei Paulus, der längst als ehemaliger Gesetzeseiferer, Pharisäer verstanden war, der sich dann dem Heil „Jesus“ mit Weisheit nach zeitgerechter Naturlehre (Logos) = „Christus“ angeschlossen hatte. Und dessen theologischen Briefe inzwischen keine Belehrungsschreiben an auf Missionsreisen zu einem Rabbi als Weltbestimmung Bekehrte waren, sondern sich u.a. mit anderen Weisheitslehren der Zeit auseinandersetzte. Da wurde so auch die Berufung auf einzelne Lehrer verworfen, stellte Paulus die sich mit der Zeit entwickelnde, so im Wort vom Kreuz das einer menschlichen Erscheinung tragen müssende Weisheit selbst als Christus in den Mittelpunkt. Denn dies war nicht nur in Korinth, sondern das Thema der Zeit, stand im Mittelpunkt urchristlicher Auseinandersetzungen. Bei denen Lehren, die nicht für einen universalen Volkskult taugten, als im evolutionären Kulturlaboratorium von Versuch und Irrtum sich zu Unrecht auf Weisheit, Erkenntnis „Gnosis“ berufend verworfen wurden.

Ähnlich brachte es dann auch in neuer Zeit nichts, wenn nur Einzelne im New Age von Weisheit leben wollten. Ohne dass Weisheit im Volk im kulturgerechten Wachstum des kulturellen Gedächtnisses, damit im Sinn alter Kulturwesentlichkeiten einverleibt, Weisheit der ökumenische, gemeinsame Gesalbte „Christus“, damit auch als Wort des Propheten oder Tao verstanden wurde. Da waren die Probleme nicht zu lösen. Denn mit nur Einzelnen, die sich in Weisheit wähnten, sich gar im gemeinsamen Sinn des ökologischen Ganzen verhielten, war keine Zukunft zu machen, wurde die weiter zerstört.

Denn was sollte es, wenn bei Einzelnen die Weisheit bereits die Krone war, aber bereits der Nachbar sich dieser verweigerte? Auch wenn es ehrenwert war, wenn Einzelne in ökologischer Weisheit, so auch der Liebe des Nächsten wie des Selbst in goldener Regel lebten. Gemeinsinn war und ist nur im gemeinsamen kulturellen Sinn zu machen. Und was sollte es beispielsweise, wenn sich einige als Weltbürger verstanden, während gar buchstabengläubige Christen mit der Jesusfahne in der Hand in Amerika einen nationalistischen Lügner zum König wählten, der das Klimaabkommen verließ, auch bei Corona nicht Ein-sichtig wurde, sondern leugnete? Von allem sonstigen Un-sinn auf der Welt, der nicht allein in den Weltreligionen begründet waren, die sich auf Abraham beriefen, gar nicht zu reden. Die notwendig gewordene Weisheit war nur in gemeinsamer kultureller Aufklärung zu machen, die die alten Kulturwesentlichkeiten nicht gegenseitig verneinte, sondern aufgeklärt verstehen, u.a. auch Jesus, an dem nicht allein das Herz vieler Amerikaner hing, als Wort auch des arabischen Propheten auferstehen ließ.

Erst so war nicht nur die wissenschaftliche Voraussetzung für kulturellen Friede, ein Ende der mörderischen Kämpfe selbst innerhalb der Religionen geschaffen. Denn nur so konnte im Lauf der Zeit die Weisheit im gemeinsamen Sinn im Namen der alten Kulturwesentlichkeiten in den Welt- als dann rational begründeten Vernunftreligionen bestimmende Motivation der Menschen werden.

Doch Voraussetzung für diesen Kultur- und Zeitenwandel waren nicht die Krisen. Erst die Aufklärung durch die Hochschullehre, dass es beim christlichen Wesen um die zeitgemäße, im ökologischen Ganzen begründete Weisheit ging, die erst in menschlicher Erscheinung im einheitlichen Volkskult Mensch wurde, dafür das Kreuz trug und die so auch Wort des arabischen Propheten, ähnlich Tao war, hatte dafür den Weg frei gemacht. Erst so waren die wissenschaftlichen Weichen gestellt, Weisheit im gemeinsamen Sinn aller Natur zur Krone werden zu lassen.

2.2.        Auferstehung zeitgemäßer Weisheit als Jesus in Hochschullehre

Alle Nichttheologen, denen meist völlig Wurst ist, wer Jesus war. Weil sie das alles dank heutiger Hypothese für völlig unrelevant, ein gestriges Glaubensmärchen, gegen alle Vernunft und Weisheit halten müssen. Die bitte ich um Entschuldigung. Denn auch wenn so die zur reinen Schriftlehre gewordene, sich in Buchstaben begründende Theologie als Wissenschaft nicht mehr ernst genommen wird. Was bei einem angeblich in Trauerbewältigung zum Guru und Christus gewordenen Rabbi als Grund aller Lehre auch nicht wundert. Den setzt alle heutige Theologie wie selbstverständlich voraus. Gleichwohl dann jedes theologische Werk deutlich macht, dass es um den weder in den Texten, noch der Geschichte ging. Auch mir hängt es zum Halse raus, einen Kinderglauben, der uns wahrscheinlich erst in Folge des Mittalters nach in Halb-, weil nur naturwissenschaftlicher Aufklärung angewachsen ist, auflösen zu müssen. Aber wie beschrieben, hält die als „wissenschaftlich erwiesen“ gelehrte Hypothese davon ab, dass die nicht nur in Krisen allseits gepredigte, mehr als not-wendige Weisheit zur menschlichen Krone werden kann, gelebt wird. Dies macht daher die langwierige Argumentation, die letztlich nur einige wenige der auch einleitend genannten Fakten aufgreift, notwendig.

Eigentlich hätte es nicht die Erkenntnis der alttestamentlichen Forschung gebraucht. In der gesamten theologischen Lehre war inzwischen klar gemacht worden, wie es nicht nur bei Paulus und Johannes um Weisheit nach naturphilosophischer Lehre (Logos) als Christus ging. Was sich in den nicht notwendigerweise volksförmig eingeflachten, sondern außerbiblischen Texten, bei allen anfänglichen Christentümern, konkurrierenden Kirchen, sämtlichen anfänglichen Weisheits-/Erkenntnisbewegungen, wie den Vordenkern der Kirche, für die eindeutig die in philosophischer Naturlehre (Logos) begründete Weisheit Christus und so wahrer eine Sohn war, noch deutlicher zeigte. Für das, was man in der als wissenschaftlich geltenden Hypothese unterstelle, gab es daher weder noch irgendein geschichtliches Zeugnis, noch einen theologischen Grund. Vielmehr wurde das alles, so auch die Geschichten, aus denen man einen Rabbi ableitete, der dann zum Guru, gar gottgleich wurde, geradezu auf den Kopf gestellt. Das alles hatte sich als völlig unmöglich erwiesen.

Und die alttestamentliche Lehre hatte dann noch deutlicher gemacht, wie internationale, interdisziplinäre Weisheit in Form sozialer, wie nachhaltiger, das soziale Zusammenleben, Alltagsfragen, wie den Ackerbau regelnder Gesetze eines BGB war im Heil „Jesus“ für visionäre Naturphilosophen der Hebräer der wahre König, Gesalbte „Christus“ war. Auch wenn dieser gottesbildfreie Kult mit der Weisheit als eigentlicher König, Gesalbter „Christus“ in einer Salomo und Sohn Davids genannten Gallionsfigur weitgehend noch eine Vision blieb. Weil vielfältige Gottheiten und menschliche Könige im ewigen Exil der Juden bestimmend blieben. Oder dann nach Zerstörung des Tempels als Jerusalemer National-Heiligtum dann die Buchstaben des Gesetzes, das nicht nur im Sonntagsgebot seinen Sinn verloren hatte, zum Selbstzweck geworden war, für Pharisäer und Schriftgelehrte bestimmend wurden. Und daher der alte Bund nach Erneuerung suchte. Was alles völlig eindeutig zeigte, wie nur die zeitgemäße Weisheit nach naturphilosophischer Lehre (Logos) die neue Tora, so der auch Griechen gültige Gesalbte „Christus“ im Sinn des Alten Testamentes gewesen sein kann. Auf was selbst jeder Fund griechischer Bibeltexte auch im „Heiligen Land“ verwies. In dem die griechische, meist platonische Philosophie Einzug gehalten, nur so auch die griechischen Übersetzungen zu erklären waren.

Auch alles weitere geschichtliches Wissen, wie die Theologie des Neuen Testamentes hatten bereits mehr als klar gemacht. Den meist hellenistischen Juden als dessen Verfasser, für die nun der Kosmos der Tempel, so in Naturlehre begründete Weisheit die Vergegenwärtigung JHWH war. Denen ging es nicht darum, einen Sozialreformer, Rabbi zum Spider-Man zu machen. Denen ging es um die nun in der gesamten Natur, Schöpfung begründete Weisheit als universale neue Tora/Wort, den wahren König, Kyrios, Gottes-, Menschensohn: Damit ohne menschliche Mittler oder Gottkönige aus eigenem Verstand gelebte, nun weltweit gültige Weisheit. Wie sie nun in Neuzeit alle Welt nur im Munde führte, als menschliche Krone immer mehr gebraucht wurde. Denn die war bereits für visionären hebräischen Philosophen des Alten, dann hellenistische Judentum des Neuen Testamentes nicht nur eine Moralpredigt, was weise ist. Dies war der erhoffter Messias, das weltgültige Heil „Jesus“ mit der Weisheit als Gesalbter „Christus“ in den Herzen, so Krone der Menschen. Und wie sich diese nicht von der der griechischen Philosophen in Naturlehre (Logos) begründeten Weisheit unterschied, sondern die Weisheit der platonischen Schulen im jüdischen Sinn als wahrer König, menschliche Krone der Mehrwert für die Menschheit der Zeitenwende war, übertragen heute wäre. Das war damals in allen Vorlesungen mehr als deutlich geworden.

So hatte es völlig unabhängig von der kulturellen Vorgeschichte oder dem Wissen um das Heil „Jesus“ mit der Weisheit als Gesalbten „Christus“ des Alten Testamentes und auch der Weisheits-Theologie des Neuen Testamentes wie sämtlicher von Weisheit nach Naturlehre (Logos) ausgehender neuplatonischer Vordenker der Kirche unzählige weitere Gründe gegeben, die Weisheit als Christus, so als Korne der Menschen zu bedenken.

Selbst wenn es im Alten Testament nicht um die Weisheit im Sinn allen Seins als wahren König, so menschliche Krone gegangen wäre. Wenn, wie noch wenige Jahre vorher unterstellt, weise jüdische Großkönige der Grund der Geschichte und ein Zimmermann, Designer, strafender Aufpasser, den ein vielschreibender, wunderwirkender Volksbefreier mit Namen Moses zum allein zu verehrenden Gott ausrief, gegolten hätten. Was ja auch am Anfang der Christenheit in Diskussion stand. Wo erst der aufgeklärte Verstand des Alten Testamentes dazu führte, dass sich viele Christen, die vorher wie die Markionisten die Tora ablehnten, sich dann dem hellenistischen Judentum anschlossen. Was selbst von Augustin, dem Prototyp der Kirchenväter bekannt ist. Der sich erst nach allegorischem Verstand vom christlich-dualistischen Manichäismus zum platonischen Christentum, Logos=Christus im Sinn Moses seiner Heimat bekannte. Dass es in Geschichte und Geschichten nicht um einen Rabbi, sondern Weisheit als menschliche Krone ging, war 1000fach klar geworden. Es wäre ermüdend, hier alle Gründe zu benennen.

Allein ein philosophischer Kaiser wie Julian, dem als Christ die Weisheit nach Naturlehre heilig war und der, wahrscheinlich aufgrund der unheilvollen christologischen Auseinandersetzungen, in den letzten beiden Jahren seines Lebens die aufgeklärt verstandenen (auferstanden) Mythengottheiten wieder einführen wollte, um Weisheit zur menschlichen Krone zu machen. Der war zum Beweis geworden, wie absurd die ehemalige Hypothese von einem heilspredigend-handauflegenden Rabbi war.

Und wo die neutestamentliche Lehre die ursprüngliche Kritik längst überholt hatte, alles als narrative, sinnstiftende Geschichten gelesen wurden, die auch in ihren verschiedenen Geistes-, Kulturrichtungen bewusst komponiert waren. Da war es längst klar, wie es nicht um das Leben eines gutherzigen Landstreichers, Rabbi ging, dessen Anhänger ihn nach Visionen als Spider-Man in den Himmel hoben. Wie das damals selbst in einem Herz Jesus-Kloster in Erwachsenenbildung beigebracht, Bilder vom Super-, dann auch Spider-Man als Beispiele gezeigt wurden. Wie ein gutherziger Sozialrebell bereits von hellenistischen Juden als Heil hingestellt worden sei. Historisch völliger Quatsch, unhaltbar.

Auch die Entstehung des Kanons oder die kursierenden, anfänglich im Volkskult jedoch weit mehr in Hochschule gelehrten, ursprünglich maßgebenden Geschichten wie der Heliand hatten auf die Weisheit verwiesen. Hier war in einer Evangelienharmonie der Helios, damit der Sinn der Sonne, die nicht allein bei den Ägyptern die Krone menschlicher Weisheit stellte, auf vormittelalterliche, heldenhafter Weise beschrieben. Denn alle Anleihen, die die Christusgeschichte in der Sonnen-Mythologie, wie paganen Kulten aufnahm, was so u.a. das Weihnachtsfest im Sinn des mit der Wintersonnenwende gefeierten Sol Invictus begründete. Die wurden nun im Wissen, wie die verschiedenen Sonnengottheiten damals im Sinn der Natur, gleichbedeutend mit Zeus oder JHWH verstanden, auferstanden waren gesehen. Was nun nicht mehr als mythologische Ausschmückung eines jüdischen Rabbi betrachtet werden konnte. Vielmehr wurde bedacht, wie im Sinn der Sonne, dann Gesamtnatur begründete Weisheit, damit die Krone, die sämtliche Sonnen-Gottheiten und so auch Kaiser trugen, im jüdisch-christlichen Konzept Menschen zu eigen zu machen war. Wie es sich nun in Zeit nicht allein ökologischer Krise als besonders notwendig erwiesen hatte.

So war selbst der für die Aufnahme des in den Kanon zur Diskussion stehende Text über den „Hirt des Hermas“, der in volkstümlicher Weise auf Hermes verwies, ohne dass im Entferntesten etwas von einem wundertätigen Rabbi, sondern alter Weisheitsgottheit zu lesen war. Und mehr noch der Kanon der Markionisten, die die Tora, wie die menschliche Ausdrucksweise der Weisheit nach Naturlehre (Logos) als unwesentlich sahen und wahrscheinlich erst den kirchlichen Kanon hervorrief. Jeweils für sich alles allein der Beweis: Die Zeit ein menschliches Wesen, gar einen jüdischen Rabbi an den Anfang stellen, so unterstellen zu wollen, es sei in Wirklichkeit nichts Neues, nur das Alte Testament nun gar mit griechischen Mythen aufgewärmt worden. Die war endgültig um. Zumal es ja inzwischen auch im Alten Testament ausschließlich um Weisheit ging. Auch wenn die zur Zeitenwende ihren Sinn verloren hatte. So in evolutionärer Entwicklung eine universale Begründung in nun auch Unbeschnittenen als menschliche Krone, Christus geltende Weisheit nach Naturlehre notwendig machte.

So wurde es, auch wenn dies nicht durch das Alte oder Neue Testament noch deutlicher geworden wäre, allein aufgrund allen geschichtlichen Wissens zur Aufgabe der christlichen Theologie, die Weisheit als Grundlage des Christentums zu begründen. Und umgekehrt war es allein hinsichtlich des Wissens um die Weisheit des Alten Testamentes zur Aufgabe geworden, das Konzept mit der Weisheit als Krone der Menschheit zum Thema zu machen. Selbst wenn sich sämtliche anfänglichen Denker geirrt, der Verherrlichungslegende von einem jüdischen Rabbi aufgesessen wären. Was aber ausgeschlossen, noch nicht mal in Massenwahn zu begründen war. Dass Weisheit im Heil „Jesus“ Recht und so Gesalbter, menschliche Krone, damit das war, was nun nicht allein in Krisen gebraucht wurde, war Fakt.

Wo bisher in Galiläa nach den Spuren eines rebellischen Rabbi gesucht wurde. Da war nun klar, wie im hellenistischen Judentum, wie es auch in Galiläa blühte, in Erkenntnislehren, die auch als Nazaräner galten, das jüdische Heil mit der Weisheit als Kulturbestimmung in zeitgemäßer naturphilosophischer Lehre (Logos) auferstanden, damit verjüngt war. So war u.a. auch die Taufe des in der Davidstadt geborenen Heils mit der Weisheit als wahrer Rechtsgrund und König „Jesus“ durch Johannes im Jordan verständlich. Ebenso wie dessen am See Genezareth bebildertes Heilswirken, die Befreiung von Blindheit, die Verwandlung von Wasser in Wein. Wunder, die teilweise alten jüdischen, wie griechischen Mythen entsprachen, aber nicht zur Verherrlichung eines Sozial- oder Religionsrebellen aufgegriffen, sondern in aufgeklärten Verstand des hebräischen Heils „Jesus“, damit in echter Erfüllung begründet waren. Was nun im bildhaften Verstand als Realität galt.

Auch die Auseinandersetzung Jesus Christus mit den Schriftgelehrten, Pharisäern, jüdischer Traditionslehre, wie die Heilsgeschichte war so nun historisch erwiesen. Denn wo in Galiläa in jüdischer Bildung der Zeitenwende  in den Synagogen die großen bekannten rabbinischen Schulen entstanden, die sich weiter von der Welt weiter abgrenzten, in zeitgemäßer Naturlehre (Logos) begründete Weisheit als jüdisches Heil, Jesus Christus verwarfen. Da wurden die biblischen Geschichten ebenso als Tatsachen verstanden, wie der Wandel des Pharisäers als ehemaligen Gesetzeseiferer vom Saulus zu Paulus dann vor Damaskus. Der nicht ohne Grund nach Lukas an der Schnittstelle der Kontinente in Tarsus, damit auch stoischer Bildung geboren war. Die dort nach Strabo Alexandrien noch übertraf. Doch auch wenn Galiläa möglicherweise erst mit den Pilgern, die an alten Kultplätzen die Geschichte der Weisheit anschaulich machten, seine Bedeutung erhielt. Es war zum schlechten Witz geworden, dass hier der, der noch als historisch übrig geblieben war, sich mit hochgebildeten jüdischen Gelehrten wie beispielsweise Rabbi Hillel im Tempel stritt, dort dabei randalierte.

Wenn auch Hillel die goldene Regel lehrte, jedoch die Liebe des Nächstens, wie des Selbst nur nach der im jüdischen Sinn Beschnittenen geltenden Schrift nach galt. Dann war verständlich geworden, wie dies dann u.a. in Matthäus als Verleugnung der eigenen Wurzel Moses, ähnlich in Paulus als Gesetzes-, Buchstabenglaube verteufelt wurde, in Christus aufgehoben war. Doch dass ein charismatischer Jude, der in den Augen der Studenten alles nicht war und wollte, dann als lebendige Tora und Tempel gesehen wurde. Das hatte ja völlig die Geschichte auf den Kopf gestellt. Denn dies war eindeutig die philosophische Natur-, Sinn-, Weisheitslehre (Logos) der Zeit. Die von jüdischer Obrigkeit, Schriftgelehrten, Pharisäern als jüdischen Heil „Jesus Christus“ verworfen wurde.

Und so war auch der mit dem Vater wesensgleiche, für manche sogar wesenseine Logos, um den es anfänglichen Denkern als Christus ging, aus religiöser Geister-haft befreit. In der ihn vormals auch theologische Heidelberger Geschichtswissenschaftler als Christus gefangen hielten. Der im gleichen Lehrsaal als Himmelerscheinung von Sektenanhängern erklärt wurde. Der griechisch für „Lehre“ stehende, erstmals von Heraklit für den heute als Evolution gelehrten Lebensfluss gebrauchte Begriff wurde inzwischen zu Recht als die immer vernünftigere Durchdringung der Natur, damit auch Sinn- oder Weisheitslehre übersetzt. Und dass diese Weisheit hellenistischen Juden als neue Tora, Wort galt, war bekannt und logisch. Womit die jungfräulich, allein im Sinn der Natur begründete Weisheit nach zeitgemäßer Lehre (Logos) das war, was ihren bereits philosophisch-hebräischen Großvätern als Recht, Heil „Jesus“, so ihr wahrer Gesalbter „Christus“, u.a. nach der Kult-Gallionsfigur Salomo war. Wie dann die Weisheit in dem einem biblisch beschriebene Weisheitslehrer aus dem Stamm Davids, in Betlehem geborene Ziehsohn des Judentums „Josef“ ausgedrückt, zur Welt gebracht werden musste, erschien logisch. Ebenso wie die aufgeklärte Übernahme der Sonnen-Mythologie, nicht nur im Geburtsfest. Bei dem keine Geister des Glaubens oder die Geburt eines Gurus, sondern die Menschwerdung Gottes, d.h. die Weisheit im philosophisch erkannten Sinn des als Natur erklärten Weltganzen als künftige menschliche Krone gefeiert wurde. Wozu die menschliche Ausdrucksweise in alten Kulturwesentlichkeiten die Voraussetzung war. Nicht umgekehrt!

Nachdem nun aufgrund der Forschung über das Alte Testament auch in Heidelberg unmissverständlich klar gemacht wurde: Die in Naturwissen begründete, universale (interdisziplinäre, internationale) Weisheit war das Wesen des gesamten Alten Testamentes (aller Geschichten, Sprüche, Psalmen), machte nicht allein die Gallionsfigur Salomo als König „Christus“ aus. Sie war so auch Rechtsgrund der sozial-nachhaltigen, selbst den Ackerbau regender Gesetze der Tora, damit das Hosianna, Heil „Jesus“. Und war so in Folge Moses der jüdische Heilskönig Josua, lat. Jesus. Da war eigentlich alles gesagt.

Gleichzeitig hatte aber auch die historische Kritik und das Umfeld des Neuen Testamentes dazu gezwungen, das christliche Wesen als Weisheit in menschlicher Person (Rolle, Aufgabe) zu bedenken. Hierzu muss nicht die gesamte mit der naturwissenschaftlichen Aufklärung einsetzende Jesus-Forschung nachvollzogen werden. Wo noch der Rationalisierer Rudolf Bultmann sich allein auf das Christuswesen berief und so Karl Barth einen historischen junge Mann nicht kennen wollte, war die Lehre noch in Ordnung. Doch für dessen postmoderner Wiedereinführung als hoheitlicher Christus, die Klaus Berger als Heidelberger Chefneutestamentler noch wenige Jahren vorher anstrebte, trotz unzähliger Bitten (siehe www.neu.theologie-der-vernunft.de)  eines laienhaften Schülers von Naturlehre als Logos nichts wissen wollte. Und wegen dessen Entblätterung auf einen bedeutungslos gewordenen Rabbi er dann seine historischen kritischen Nachfolger im Buch „Die Bibelfälscher“ für den Verfall der christlichen Lehre, wie die Säkularisierung der Welt verantwortlich machte. Für den war die Zeit um.

Die neutestamentliche Lehre hatte Dank historischer Kritik vorher in einer dritten Phase von den theologischen Aussagen des Neuen Testamentes gelöst und nur noch einen jungen Rebellen, hellenistischen Kyniker, jüdischen Rabbi hinterlassen. Bei dem dann logischerweise unterstellt werden musste, dass bereits die Verfasser der biblischen Schriften Himmelserscheinungen, Hirngespinsten aufgesessen sind. Und die den Menschen rund ums Mittelmeer, denen Weisheit nicht nur heilig war, sondern sie in Königs- und Kultkritik zur menschlichen Bestimmung machen wollten, an Stelle des Kaisers und alter Gottheiten verkauften. Unmöglich!

Denn mit dem belanglos geworden jungen Juden, der nun nur noch als besonders bibelschlauer Rabbi oder Rebell gesehen wurde. Mit dem war das alles, was bisher unterstellt werden musste, nicht zu machen. Alles, was über das Umfeld des Neuen Testamentes, die Weltanschauung und den Kult der Zeitenwende, selbst die im mythologischen Weltmodell begründete Kabbala gelehrt wurde, ließ die alte Hypothese nicht mehr zu. Wo bisher wie völlig selbstverständlich nach einem zweibeinigen Wesen gefragt wurde, gleichwohl man das u.a. nicht nur bei Abraham und Mose längst hinter sich hatte, so in Heidelberg auch Salomo als Christus des Alten Testamentes im Begriff von Weisheit definiert wurde. Da begann jetzt dort ein neues Paradigma der Jesusforschung im echten „Third Quest“. Bei dem nach der theologischen Bedeutung der Weisheit des Neuen Testamentes gefragt wurde. Denn nicht allein mit jeder neuen Erkenntnis über die verschiedenen Schulen der hellenistischen Philosophie, damit Weisheits-/Ethiklehren, die diese in unterschiedlichen psychologischen Konzepten vergeblich zu der Lebensbestimmung, menschlichen Motivation machen wollten. Da wurde deutlich, wie die bisherige Hypothese die Geschichte auf den Kopf stellte.

Wo begonnen im 19. Jahrhundert meist holländische Wurzel-, damit Radikalkritiker in noch unbeantworteter Argumentation den Logos an den Anfang stellten, aber so den historischen Jesus als einen Mythos sahen. Da war jetzt klar geworden, wie die Weisheit nach zeitgemäßer Naturlehre, früher Ökologie (seit dem Monisten Ernst Haeckel 1968 statt Logos) logischerweise und folgerichtig der historische Jesus Christus und ganz und gar kein poetischer Mythos war. Denn die in zeitgemäßer Naturlehre begründete Weisheit, die Epikureern in Lust, statt deren stoischer Unterdrückung zur Lebensbestimmung machen wollten. Die wurde von hellenistischen Juden frei von Opfern für Kaiser- und Mythengottheiten als wahrer Gesalbter „Christus“ in Lust gelebt. Auch wenn sie für den Volkskult das Kreuz einer menschlichen Erscheinung tragen musste, um so Mensch, dessen zeitgemäße Krone zu werden. Aber Denkern, die dann aus logischer Erkenntnis das Kultkonzept mit der Weisheit als Gesalbter „Christus“ König im Sinn der Juden wählten, unterstellen zu wollen, sie wären dabei einem als Weisheit ausgegebenen Wanderguru aufgesessen. Dafür war die Zeit um.

Dabei hatten auch Theologen wie der für die Leugnung der Auferstehung bekannte Gerd Lüdemann, der es als Gnosis-Kenner eigentlich hätte besser wissen müssen, mit Werken wie „Der gefälschte Jesus“ den bisherigen Kurzschluss deutlich gemacht. Wo nicht nur Maria, die jungfräuliche Geburt in der Davidstadt, sondern sämtliche Worte Jesus mit theologischem Inhalt im Alten Testament nachwiesen wurden. Da war dies der Sargnagel für die bisherige Hypothese. Denn wo bereits jede Konkordanz deutlich machte, wie im Neuen das Heil des Alte Testament und umgekehrt zu lesen war. Da war das nun logisch, weil es um das auferstandene Heil „Jesus“ der Hebräer mit der Weisheit als König, Gesalbter „Christus“ ging. Auch wenn der alten Bund erneuert werden musste, die Buchstaben ihren Sinn verloren hatten. In der bisherigen Hypothese war das alles nicht mehr zu erklären.

Weder war den visionären Naturphilosophen des Alten Testamentes weiter zu unterstellen, den inzwischen zum einfachen Rabbi gewordenen als den nun auch Griechen gültigen Christus vorausgesehen zu haben. Noch unterstellten nun die Professoren ihren hochgebildeten antiken Kollegen wie dem Markusverfasser in einen unerklärlichen Gesinnungswechsel einen galiläischen Guru als Weisheit und damit jüdischen König im Sinn des Alten Testamentes, damit als Krone der Menschen verkauft oder gesehen zu haben. „Die Amerikaner haben ja auch einen Trottel zum Präsidenten gemacht“ war vormals die letzte Ausrede eines Heidelberger Chefneutestamentlers, um seine festgefahrenen Hypothese aufrecht erhalten zu können: Dass ein hellenistischer Jude als Verfasser von Markus, dessen akademisch-philosophisch, wie rhetorische Ausbildung (zu der damals auch die Weisheits-Personifikationen gehörten), er eine ganze Stunde erläutert hatte. Und dieser in Rom, in Nachbarschaft zu Seneca einen jüdischen Handwerksburschen als die den Philosophen geltende Weisheit, Weltbestimmung, Christus beschrieb. Und der dann so auch Griechen und Römern in dieser Weise bestimmend geworden sei. Denn dass es nicht nur bei Johannes und Paulus um Weisheit ging, wie sie Philo und damit aller Philosophie galt, wurde bereits damals vorausgesetzt. Gleichwohl dann die Mission in einem jungen Mann begründet wurde, dessen Sekte vorher verfolgt worden wäre. Völlig unmöglich!

Wobei, nachdem Trumps von buchstabenhörigen Jesus-Anhängern, die dann in Lügen aufgehetzt mit der Christusfahne das Kapitol stürmten, beinahe wiedergewählt deutlich wurde. Es waren weniger die politischen Umstände, u.a. mit Hillary Clinton fehlende Wahl-Alternativen. Vielmehr war das Verhalten leichtgläubiger Amerikaner, die sich als Buchstaben-Kreationisten auch der Naturlehre verweigerten, einen erwiesen notorischen Lügner und Nationalisten zum autokratischen König zu wählten, der sich nicht in Sachen Klima, wie Corona naturwissenschaftlicher Weisheit verweigerte, in der „Gott sei Dank“ unhaltbar gewordene Jesus-Hypothese erklärt, die der Neutestamentler vertrat. Nicht erklärbar war aber geworden, wie sich diese weiter hielt. Wie hellenistische Juden, denen nicht mehr nationale Buchstaben als Heil „Jesus“ galten, sondern in Weisheit nach zeitgemäßer Naturlehre die universal gültige neue Tora verstanden, die ihnen so der Gesalbte „Christus“, menschliche Krone von Weltbürgern war unerklärlich. Und wie diese einen jüdischen Rabbi als Christus, Weisheit ausgegeben haben oder dies dann auch griechische Denker rund um das Mittelmeer, denen Weisheit maßgebend und heilig war, geglaubt haben sollen. Das war dann, als Jesus kein Christus mehr, die Zeit der Glaubensmärchen um war, geradezu absurd.

Auch auf die Frage, wie Neuplatoniker, die wie auch hellenistische Juden in Naturlehre (Logos) den Sinn aller Natur im Namen des Zeus-Mythos, wie dann auch in JHWH definierten und die die so begründete Weltvernunft zu ihrer Lebensbestimmung machen wollten. Sich dann aber einen jüdischen Schriftgelehrten als all dies verkaufen ließen, diesen nun als offenbarende Weltbestimmung sahen. Dafür gab es so wenig eine Antwort, wie auf die sich nach jeder Vorlesung ergebenden Argumente, wie die Geschichte in umgekehrter Weise als reale Heilsgeschichte zu verstehen sei. (www.jesus-lebt-wirlich.de)

Denn es war Fakt: Juden-, wie Heidenchristen ging es um die Weisheit, die zur menschlichen Krone, Christus, Gesalbter, wahrer König werden sollte. Und die daher in menschlicher Erscheinung zur Welt gebracht werden musste.

Mit der auch bei Markus in der Vorlesung über den historischen Jesus vorgestellten „Theologie des Neuen Testamentes“ hatte der als historisch Unterstellte nichts zu tun. Für den gab es so weder in der Geschichte, noch den Geschichten einen Grund. Die damalige Frage eines künftig als Pfarrer von Christus wie einem Gott schwärmenden Studenten, warum Petrus seinen Freund zu etwas gemacht hätte, was er nicht war und wollte. Die war daher beantwortet. Auch wenn dieser damals den direkt neben ihm sitzenden Gasthörer völlig entgeistert angeschaut hatte. Als der ihm erklärte, wie es bis er Pfarrer sei klar wäre, dass kein Guru zu Christus erklärt, als Weisheit ausgegeben wurde, sondern die Geschichte umgekehrt war. Wo jedoch der aber „glaube“ an einen seinem Vater in der Werkstatt helfenden, besonders schriftgelehrten Juden als christlichen Gott oder Glaubensgrund als wissenschaftlicher Fakt gelehrt wurde. Da wäre es den Studenten, die die Prüfung bestehen mussten, nie in den Sinn gekommen, die als aktueller wissenschaftlicher Stand vorgetragene Hypothese ihrer Lehrer in Zweifel zu ziehen. Auch ein Theologe, der nicht als unwissenschaftlich erscheinen, an seiner eigenen Lehre und seinem Glaubensverständnis festhalten wollte, verweigerte sich so dem selbst gelehrten Wissen. Die bisher meist im Gegensatz zum wundersamen Glauben stehende, nun naturwissenschaftliche Weisheit als Christus des Neuen Testamentes zu behaupten. Das konnte sich damals nur jemand erlauben, der nicht dem Lehrbetrieb verpflichtet oder in alten Glaubensvorstellungen, wie deren Gegnerschaft (alles alte Märchen) gefangen, sondern frei denkend war. Auch wenn dies logisch, die einzige mögliche Lösung war.

Wo bisher unterstellt wurde, dass ohne einen jungen Juden mit zufälligem Namen Jesus, den man für wissenschaftlich erwiesen hielt, die Geschichte, noch die Textzeugnisse zu erklären waren. Da hatten die sich nun genau diese als Zeugen erwiesen, dass es nicht um den, sondern die bereits im Alten Testament geltende, nun zeitgemäße Weisheit in menschlicher Gestalt ging. Die, wie bei Paulus hinsichtlich des „Wortes vom Kreuz“ gelehrt wurde, sich in einem mit der Zeit entwickelnden rhetorischen Schäma zur menschlichen Krone werden sollte. Und da nun das in Betlehem (damit alttestamentlicher Weisheit) geborene himmlische Kind entwickelt, Weisheit von aller aufgeklärten Welt gegenseitig gepredigt wurde.  Da war die Hypothese eines heilspredigenden Rabbi, der das alles nicht war oder wollte, sondern die biblische Beschreibung den Gehirnwindungen von Sektenanhängern entsprach, beendet. Erst so konnte dann die Weisheit als menschliche Krone bedacht werden.

So war es selbstverständlich geworden: Denker, die ihre alten Gottheiten nun im Sinn der Natur erklärten, an deren Spitze im philosophischen Monotheismus Zeus stand. Die haben sich nicht den Bären von einem toraschlauen jüdischen Rabbi als Weisheit im Sinn des Weltganzen, neue Weltbestimmung aufbinden lassen. Aber wie dort, wo das totgesagte Heil, Hosianna „Jesus“ der Hebräer, mit der Weisheit als Recht/Tora und so deren wahrer Gesalbter „König“ aufgeklärt verstanden, auferstanden war. Weil nun die in zeitgemäßer Naturlehre (Logos) begründete Weisheit als erneuerte Tora, so auch Griechen als Gesalbter „Christus“ galt. Da war es völlig logisch und nur so zu erklären, wie das alttestamentliche Heil als erfüllt gesehen und beschrieben wurde. Was dann im Laufe der weiteren Entwicklung auch die historische Wende, die Abkehr Opfer für von Kaiser- und Mythengottheiten bewirkte.

Denn auch mit Blick auf den nach philosophischer Weisheit trotz vernünftiger Begründung in Kritik stehenden Mysterien-Gottheiten, wie den Kaiserkult, nicht nur immer klarer, wie völlig unmöglich der, der noch als historisch übrig war, an deren Stelle trat. Vielmehr zeigte all dies, warum die menschliche Erscheinung der Weisheit heilsnotwendig war. Und die Unterstellung, die Weisheitslehrer (Apostel) des Neuen Testamentes hätten das, was inzwischen nur noch als Vision nach dem Tod eines sozialrebellischen Rabbi gelehrt wurde, als den Grund Moses gesehen oder ausgegeben, den die daher verteufelten Schriftgelehrten im Buchstabenglaube verlassen hatten. Das war eh völlig unhaltbar, einfach absurd.

Die Unterstellung, dass antike Denker einen jüdischen Rabbi in der Rolle derer beschrieben oder dann glaubten, die als menschliche Gottheiten in Kritik standen, ihm die Attribute von Kaiser und der inzwischen in Vernunft, im Sinn der Natur erklärten griechischen Gottheiten aufsetzten. Oder dass selbst das Konkurrenz-Christentum des als neue Weltreligion nach persischem Dualismus die Weisheitslehren der Welt, auch des Buddhismus auf einen Nenner bringende Manichäismus, die Kirche des Markionismus, wie andere nachweislich philosophischen christlichen Erkenntnislehren dazu gedient hätten, einen jüdischen Rabbi der Bildung als Weisheit in Person zu verkaufen. All das war unmöglich geworden. Denn es war nicht nur immer klarer, wie die Weisheit nach dem Konzept der Hebräer an die Stelle der taub gewordene jüdischen Gesetzesbuchstaben, wie der griechisch-römischen Gottheiten, des Kaiserkultes getreten war. Auch warum so in Erfüllung der jüdischen, wie griechischen Mythen die menschliche Gestalt der Weisheit für einen universalen Volkskult höchste Wesentlich, kein doketistisches Scheinwesen war, wurde zur Selbstverständlichkeit.

Wo es bisher als wissenschaftlicher Fakt gesehen und gelehrt wurde, dass der historische Jesus ein junger Jude war. Da hatte es aufgrund allen Wissens um die Zeit, wie die historische Kritik nur noch eines kleinen Anstoßes durch Veröffentlichungen von Heidelberger Theologen bedurft. Nachdem diese dabei Jesus nicht in Frage stellten, sondern das so bezeichnete Heil historisch begründeten, deutlich machten, dass es dabei gerade hellenistischen Juden um die Weisheit als Christus gegangen sein muss. Da hatte sich die neue historische Sicht schnell als wissenschaftlicher Fakt durchgesetzt. Bei dem dann alle führenden Theologen den Anspruch erhoben, die Weisheit des frühen Christentums bereits beschrieben, diese als Grund der christlichen Theologie gelehrt zu haben. Was ja auch zutraf.

Denn es gab kein ernsthaftes theologisches oder geschichtliches Werk, an dem sich nicht hätte nachweisen lassen, wie es in den weit über das Neue Testament hinausgehende theologischen Texten, wie mit Blick auf die bekannten geschichtlichen Tatsachen um zeitgemäße Weisheit als Christus, menschliche Krone ging. Die dann an Stelle nur Beschnittenen geltender, teilweise sinnlos gewordener Buchstaben die neue, nun auch Griechen geltende Weisheitslehre/Tora war, so auch bei Nichtbeschnittenen die Rolle des Kaiser- und sonstigen mythischen menschlichen Gottheiten einnahm. Ein rebellischer Rabbi und Christusvisionen seiner Anhänger, die dafür unmöglich in Frage kamen, waren gestrichten. Allein in dem, was inzwischen über Philo von Alexandrien, damit das mittelplatonische Judentum der Weisheit der Stoa geschrieben wurde. Da hatten sich alle Bedeutungsaussagen des Neuen Testamentes, wie der unterstellten Logien-Quelle (Weisheitslehren) nachweisen lassen. Auch wenn dort nur vereinzelt von Jesus geschrieben wurde. Was allein schon die Hypothese hätte kippen müssen.

Denn im Neuen Testament wurde anfangs beim Logos, egal ob im Namen des Vaters (Sinn der Natur) oder Sohn (natürlichen Ganzen, so begründete Weisheit) gesprochen wurde, meist von einem Pantokrator im Sinn von Zeus oder JHWH, dann in lateinischen Gottesnamen und Christologie-Titeln geschrieben. Was erst die Reformatoren, der die Weisheit der Antike hochschätzenden Renaissance volksförmig in „Jesus“ übersetzten. Und wie Phillip Melanchton in einer Notiz an einen Apothekerfreund begründete, sich dabei u.a. auf die jüdische Weisheit zwischen-testamentlicher Zeit „Jesus Sirach“ beriefen. Eine Schrift, in der ganz deutlich geworden war, wie die Weisheit des bereits philosophischen hebräischen Großvaters „Jesus“ mit der zeitgemäßen Weisheit nach griechischer Naturphilosophie in Einheit gesehen, so diese nun die weltgültige Thora, im jüdischen Heil „Jesus“ der weltgültige Judenkönig, Gesalbte „Christus“ war. So stellte Erasmus von Rotterdam, dem Martin Luther folgte, die antike Weisheit im Namen Jesus, die ihm als Philosoph der Renaissance höchst wesentlich war, über die kirchliche Autorität. Die durch den Missbrauch scholastischer Philosophie u.a. für die Ablasslehre zur Kapitalbeschaffung für den Bau des Petersdomes auch diese in Misskredit gebracht, so die Verwerfung der Philosophie verursacht hatte. Dass aber aus der Autorität antiker Weisheit, für die entsprechend dem noch im Mittalter steckenden Volk eine einfache Sprache gewählt wurde, einmal der wissenschaftliche Fakt wird, dass nur ein jüdischer Rabbi mit Namen Jesus war. Das hätten sich weder Melanchthon, noch Erasmus oder Luther träumen lassen.

Aber auch alles Wissen um die antiken Kulturen, insbesondere die Ägyptologen hatte deutlich gemacht, wie die Weisheit das Thema war. Ebenso wie das Wissen um die persische Philosophie, Weisheit vom Gut Denken, Gut Reden, Gut Handel im Namen Zarathustra. So war auch die kulturelle Rationalisierung, ebenso die kosmologische Begründung von Weisheit dort, wo visionäre Philosophen der Hebräer mitwirkten, lernten, sich so die alttestamentliche Kulturrevolution mit dem Heil „Jesus“, damit der gottesbildfreien Weisheit als wahrer Gesalbte „Christus“ in freien, hörenden menschlichen Herzen begründete, ein unschlagbarer Beweise: Nur die Weisheit in menschlicher Gestalt kann der Grund christlichen Glaubens gewesen sein. Dies hatte auch jeder Beitrag in geschichtswissenschaftlichen, wie theologischen Zeitschriften für das Neue Testament oder beispielsweise von „Welt und Umwelt der Bibel“ deutlich gemacht. Wo nicht nur Archäologen, sondern auch Theologen die neuesten Erkenntnisse zu verschiedenen Themenbereichen zur Sprache brachten.

Davon, wie man antiken Denkern, die das Gegenteil von vorgesetzten oder gar menschliche Gottheiten glaubten, sondern die in Kritik stehenden, tot gesagten mythischen Gottheiten im Sinn der Natur, der Vegetation, wie Weisheit aufgeklärt verstanden (auferstehen ließen) den Glauben an einen jüdischen Rabbi als neuen Gott oder dessen irdische Gegenwart unterstelle. Davon wollte nun niemand mehr etwas wissen. Und richtig ist, dass dies so ja auch nicht ausdrücklich gelehrt, nur logischerweise dann von den Studenten, wie aller Welt unterstellt werden musste. Aufgrund der als wissenschaftlicher Fakt vorausgesetzten Annahme, dass es bei Jesus um einen jungen Juden ging, wurde trotz dessen Reduktion auf ein Zwergenmaß einfach weitergemacht, wie wenn nichts wäre. Schließlich baute darauf das eigene Weltbild, Glaubensverständnis, wie die gesamte bisherige Lehre. Auch wenn die die Weisheit als Wesen Jesus inzwischen mehr als deutlich machte.

Dabei hatten auch die Geschichtswissenschaftler genau erklärt, wie die naturphilosophische Lehre (Logos=Christus=Sohn), damit Weisheit das christliche Wesen war. Auch wenn diese sich auf die Evangelien berufend, von einem jungen Juden ausgegangen waren. Gleichwohl doch dort vom Christus geschrieben wurde. Was im Sinn des Alten Testamentes die Weisheit, nun zeitgemäße Naturlehre als neue Tora war. Und kein junger Mann. Aber da dieser vorausgesetzt war. Da waren auch die Alttestamentler von dem  ausgegangen, was in Christologie nach der Heilsprediger-Hypothese den Studenten erklärt werden musste: Dass im „großen Medienwandel“ plötzlich ein junger Mann zu dem ausgerufen wurde, was nach ihrer Lehre über das Alte Testament die Weisheit und nun in zeitgemäßer Lehre (Logos) begründet war. Doch das galt nun logischerweise als völlig unmöglich, geradezu absurd.

Selbst die Neutestamentler hatten auch in dessen Theologie und Umwelt genau erklärt, wie die Hypothese von klein Jesus nicht sein konnte. So war u.a. klar gemacht worden, wie die philosophischen Schulen nicht nur Ethik, Weisheit predigten, sondern in verschiedenen in psychologischen Konzepten zur menschlichen Bestimmung machen wollten, um die menschlichen Affekte, Gier und Kurzsicht zu überlisten, die eigene Vernunft an Weisheit auszurichten, diese zur Krone machen wollten. Nachdem man aber vormals von einer Heilsprediger-Verherrlichung ausging, war damals die Funktion nicht allein des christlichen Kultes, Weisheit zur menschlichen Bestimmung zu machen, abgeschrieben. Und wo die Religion ihre gesellschaftliche Bedeutung, die Weisheit zur menschlichen Krone zu machen, im menschlichen Kult verloren hatte. Die ihr nachdem der Affe selbstbewusst geworden war, in Evolution zufiel, Religion inzwischen nur noch als religiöse Befriedigung Gestriger galt, die damit ihre Gewissen beruhigten. Da wurde auch noch nicht die historische Heilswirkung bedacht, die die Weisheit an Stelle mythischer Gottheiten, wie menschlicher Herrscher als Christus „Gesalbter“ hatte.  Erst nach dem die Weisheit an den Anfang gestellt wurde, wurde erkannt, welchen Mehrwert dabei das Konzept der Hebräer mit der Weisheit als bestimmender Kult-könig hatte. Und nur so war auch die Funktion des Kultes für heute zu bedenken. Um die inzwischen als Überlebensnotwendig erkannte, allseits weit vergeblich nur gepredigte Weisheit in Rolle der alten Kulturwesentlichkeiten, wie an Stelle der modernen Könige, Parteiführer, wie Konsum- und Kapitalherrlichkeiten zur menschlichen Selbstmotivation, Krone zu machen.

Selbstverständlich war Jesus Christus wissenschaftlich nicht abzustreiten, ließen sich sonst weder die Geschichte, noch die Explosion der theologischen Texte erklären. Aber mit dem, der Dank historischer Kritik übrig war, war weder die Geschichte, noch die über das Neue Testament hinausgehende Theologie der Zeit und der immer neu ausgegrabenen Texte zu machen. Ob Theologie, Geschichte, Philosophie, nicht eine Vorlesung, in der nicht begründete werden konnte, wie die Hypothese vom verherrlichten Rabbi, Heilsprediger… die Geschichte auf den Kopf stellte. Die notwendige Personifikation von Weisheit und die geschichtlichen Zusammenhänge, so auch die geschichtlichen Hintergründe der biblischen Bilder und der Sinn der christlichen Dogmen wurde im inzwischen gegebenen Wissen immer deutlicher.

Auch der evolutionäre Verlauf, die einfache Ausdrucksweise für den einheitlichen, allumfassenden Volkskult, so auch die Schließung der Akademien, die Vernichtung von Schriften teils verworrener, für einen Volkskult untaugliche griechischer Philosophie, die den alten Gottheiten treu blieb, waren mit Blick auf die Zeit und Entwicklung zu einem einheitlichen Staatskult verständlich geworden. Unabhängig davon, dass dies wie viele weiteren Verirrungen, auch schon frühe Kapitalisierung der Kirche nicht gutzuheißen war. Und hinsichtlich des Mittelalters waren auch viele weiteren Missverständnisse, die Entwicklung vom Sinn/Grund allen Seins nach Naturlehre (Logos) zu einem Aufpasser, Erklärungsgrund für das noch nicht natürlich Erklärte, wie auch der Weg des Jesusverständnisses zu erklären. Dies entsprachen dem Verständnis der Zeit. Unerklärlich war es jedoch geworden, wie dann bei allem inzwischen gegebenen und in den Vorlesungen dargestellte Wissen um die Weisheit als Christus des Alten-, wie Neuen Testamentes und den zu einem einfachen jungen Mann Gewordenen, weiter die Geschichte auf den Kopf, dieser an den Anfang gestellt wurde. Denn so wurde den antiken Theologen von ihren neuzeitlichen Kollegen etwas unterstellt, was selbst mit Massenhalluzination und noch weniger als Grund der Mission, so der Verweigerung von Kaiser- und Mythengottheiten rund um das Mittelmeer erklärbar war. Alles bisher dargelegte Wissen machte so mehr als deutlich, wie die Weisheit als menschliche Krone das Wesen Christus war und werden kann. Die Weisheit in mythen- und gottesbildfreien Vernunft-/Weltreligionen nicht allein im Namen Jesus zur menschlichen Krone werden zu lassen, statt menschlichen Führern, Ersatzherrlichkeiten und Aberglaube zu folgen, stand so nichts mehr im Weg.

Nach kultureller Aufklärung, die letztlich bereits naturwissenschaftliche ausgelöst hatte, brauchten kaum die Präsentationen geschichtlicher, wie theologischer Vorlesungen zum Neuen Testament und seiner Texte, sondern nur die vorausgesetzte Heilsprediger-Verherrlichung verändert zu werden. Die nun auch als wissenschaftlich akzeptierten Vorlesungen befassten sich jetzt nicht mehr mit Himmelserscheinungen, Halluzinationen von Anhängern seines schriftgelehrten Handwerksburschen. Vielmehr dem in Krisenzeiten mehr als notwendige Thema, wie die den naturwissenschaftlichen Fakultäten maßgebende Weisheit zur intrinsischen menschlichen Motivation zu machen war. Die theologischen Vorlesungen dienten nun dazu, darin die Vernunft und Notwendigkeit nicht allein des christlichen Kultes zu begründen. Wie es ja die Aufgabe theologischer Wissenschaft und aufgrund der Krisen der Welt, die nach menschlicher Krone riefen, notwendig geworden war.

Längst ließ sich auch die menschliche Ausdrucksweise der Weisheit im Sinn aufgeklärt verstandener (auferstandener) alter Kultwesentlichkeiten bedenken. Die nicht nur in der Antike, sondern auch weiterhin für einen Volkskult, die emotionale Motivation der Menschen höchste Wesentlichkeit waren. Schließlich bediente sich doch die gesamte kommerzielle Kommunikation menschlicher Gesichter, beeindruckender Geschichten. Nur so waren die nicht allein im täglichen Leben entscheidenden Emotion anzusprechen. Und wie nicht politische Programme, Weisheit gewählt wurden, sondern menschliche Persönlichkeiten, die möglichst prägnant waren, war Tatsache. Das hatte sich in Deutschland auch bei sämtlichen Landtagswahlen, aber in der Welt auch dort gezeigt, wo Populisten an die Macht kamen.

Wobei inzwischen auch bewusst geworden war, wie die Geschichte, die Zukunftsvision, wie sie damals nicht nur bei den Parteien vermisst wurde, den Denkern der Zeitenwende und Spätantike gegeben war. Denn die Vision der Antike war völlig eindeutig das, was sich auch heute als notwendig erwies: Die Weisheit sollte frei von Mysterien und Aberglaube zur menschlichen Krone, zum wahren König, Gesalbten „Christus“ werden. Aber auch wie für die Umsetzung der Geschichte, Vision im Volkskult neben prägnanten menschlichen Gesichtern, Persönlichkeiten Geschichten heilsnotwendig waren, war offensichtliche geworden.

Moderne Weisheitslehrer, Unternehmensberater, die in ihren Erfolgslehren meist ähnlich wie antike Philosophen der Evolution, dem Sinn der Schöpfung aufs Maul schauten, verdankten ihre fürstlichen Honorare maßgeblich beeindruckender Bilder, Geschichten, Gesichter. Mehr noch waren diese dann notwendig, wenn die für das Verhalten, die Lebenseinstellung entscheidenden Emotionen angesprochen werden mussten. Wo Ersatzherrlichkeiten, nicht allein Konsum in pausenloser Kommunikation emotional eingeimpft waren. Da reichte es nicht, Weisheit nur zu Wissen und zu wollen. So war es klar geworden, warum alle gegenseitige Moralpredigt, auch wenn inzwischen Amerika nach Trump wieder als Vorreiter von Klimapolitik empfahl, weitgehend Windhauch geblieben war.

Denn es genügte nicht, dass alle aufgeklärte Welt ob angesichts der ökologischen Probleme, wie dann bei Corona, nach Weisheit im gemeinsamen Sinn rief. Es war inzwischen wissenschaftlicher Fakt, wie Weisheit entsprechend dem kulturellen Gedächtnis, damit dem Konzept von Religion in kreativer Evolution nur im aufgeklärten Verstand der alten Kultwesentlichkeiten, so auch im Kult die Emotion ansprechend zur menschlichen Wesentlichkeit, Motivation zu machen war. Was bereits die Väter der Kirche, u.a. Athanasius in „Menschwerdung des Logos“, wo der Neuplatoniker bereits das Modell mit der Weisheit als notwendiger menschlicher Krone beschrieb, ausführlich begründet hatten. Nicht allein, weil, wie Origenes schrieb, das Volk wegen der täglichen Mühen und Plagen keine Zeit zum Philosophieren hatte, sondern sich die für emotionale Vertiefung der Weisheit notwendige Personifikation nun auch psychologisch, neurologisch erklären ließ. Weil nur so Weisheit Mensch werden konnte, zur menschlichen Krone zu machen war. Wofür nun auch die geschichtliche und wissenschaftliche Entwicklung den Weg frei gemacht hatte, so die theologische Aufklärung herausgefordert hatte.

Denn ohne die Entwicklung in der naturwissenschaftlichen Weltsicht, wie Geschichte, wäre auch die Feindschaft, scheinbar unversöhnliche Gegnerschaft zwischen Wissen und Glaube, Natur- und Schriftlehre nicht überwindbar, so natürliche Weisheit als Krone des Menschen nicht möglich gewesen.

2.3.        Naturwissenschaftliche Zeit für Weisheit im Sinn des Ganzen

Wenn es noch einen letzten Beweises bedufte, wie die Menschen im gemeinsamen Sinn aller Natur leben müssen, dabei aufeinander angewiesen sind. Dann waren das die ökologische Krise, wie dann Corona.

Auch wenn noch lange nicht gelebt, weiter meist Nationalinteressen den Ton angaben. Wo wenige Jahre vorher noch eine Herren-Rasse (angebliche Krone der Schöpfung) mit nationalsozialistischem Heils-Führer das biblisch verheißene 3. Weltreich, u.a. mit millionenfachen Massenmorden herbeiführen wollte. Da war nach den großen Kriegen Weisheit im gemeinsamen Sinn in der Weltgesellschaft zur Selbstverständlichkeit, höchst wesentlich geworden.

Nachdem diese anfangs nur in der Carta der UN beschrieben war, auf Welthunger, -friedens, -dann später auch Klima- inzwischen vermehrt Gesundheitskonferenzen das Thema war und von vielzähligen Organisationen vertreten wurde. Da hatten sich auch immer mehr aufgeklärte Menschen für die Weisheit im gemeinsamen Sinn des ökologischen Ganzen stark gemacht, dafür protestiert. Und sich in einer nicht überschaubaren Zahl von Initiativen weltweit für Weisheit unterschiedlicher Art engagiert. Egal ob es um die Energieeinsparung, den Artenschutz, den Umstieg vom Auto aufs Fahrrad, Welthunger, -friede oder vielfältige andere Themen ging. Selbst die Kinder hatten mit Blick auf den Klimawandel als Voraussetzung für ihre Zukunft den Erwachsenen Weisheit im Sinn des ökologischen Ganzen gepredigt. Auch bei G 20 (dort mit Ausnahme eines neo-nationalistischen amerikanischen Königs, den maßgeblich buchstabenhörige Jesus-Anhänger gewählt hatten) oder dem virtuellen Davoser Weltwirtschaftsgipfel wurde gerade mit Blick auf den Klimawandel gegenseitig Weisheit gepredigt. Und diese wurde dann gar zur Erhaltung des Kapitalgewinnes, der kontraproduktiv für das wahrhaft weisen Wirtschafen im gemeinsamen Sinn des ökologischen Ganzen war, vom größten Verwalter des anonymen und so damals noch weitgehend unverantwortlichen Kapitals wie Black Rock gefordert. Vergeblich!

Doch nicht allein die ökologischen Herausforderungen oder dann auch die Virenbedrohung, die nur im gemeinsamen Sinn zu bewältigen war, alle nach Wir, Solidarität, Gemeinsinn riefen, hatten die Zeit reif werden lassen. Auch die naturwissenschaftliche Weltsicht hatte für die im Sinn der Natur begründete Weisheit den Weg frei gemacht. Auch wenn sich ein hochgeachteter Theologe wie Michael Welker, der bei den angesehenen Gifford Lectures in einer Vorlesung die „natürliche“ Theologie vertreten sollte, angesichts des scheinbar Bösen und grausamen gegenseitigen Fressens davon abhalten ließ, die natürliche Grundlage des christlichen Glaubens, so das Bild Gottes nach Natur zu bedenken. Was logischerweise auch mit der Hypothese vom als Christus verherrlichten Heilsprediger als Glaubensgrund zu tun hatte. Längst war doch klar, wie es in der Natur nichts Böses gibt, selbst die Tsunamis auslösenden Erdplattenverschiebungen, wie mehr noch die Lebensweise der Tiere, so alle natürlichen Prozesse einen kreativen Sinn hatten, auf ihre Art weise waren.

Und selbst wenn beispielsweise noch eine Biologin im sozial-darwinistischen Kurzschluss die Dominanz der weiblichen Tiere bei der Auswahl ihres Partners und so mit dem Buch „Female Choice – Vom Anfang und Ende der männlichen Zivilisation“ den Männern Angst einjagte. In dem das menschliche Paarverhalten als wider alle Natur, daher als überholt gesehen, sich dann gar über die bei der künftigen Partnerwahl für die jeweilige Befruchtung auf der Strecke gebliebenen Männer Gedanken gemacht, Pornografie und Prostituierte als Lösung gesehen wurde. Längst hatte sich der sozial-darwinistische Kurzschluss des puren Nach-äffens, der für allerhand kulturelle Irrungen wie Rassentheorie oder Recht des Stärkeren und Leid verantwortlich war, als überholt erwiesen. So war die Frage nach Weisheit im gemeinsamen Sinn der Natur als auch menschliche Natur und Kultur an die Stelle getreten.

Zwar tat man sich anfangs aufgrund deren konservativer religiösen Vereinnahmung noch schwer damit, unvoreingenommen u.a. über die Weisheit einer möglichst auf Lebensdauer angelegten gleichberechtigten, wahrscheinlich zweigeschlechtlichen Partnerschaft nachzudenken. Was im Grund der antiken Weisheitslehre (nicht den Ansichten eines bibelschlauen Rabbi) von der Gleichheit alle Menschen entsprach. Doch wo nicht nur in Sachen Klima klar war, dass der Mensch nicht seine persönliche Beliebigkeit ausleben kann, sondern die „Ökologie des Menschen“ auch ein Sozialverhalten im Sinn der Gesamtheit, Zukunft der Weltgesellschaft nach den Vorgaben der Natur ist. Und wo Weisheit nicht nur die immer gewaltigeren Sozialausgaben für Alleinerziehende oder sonstige bisher von intakten Familien getragenen Leistungen berücksichtige. Wo neben den immer mehr an den Staat abgetretenen sozialen Aufgaben einer Familie auch nach dem Glück in einer liebevollen und gleichberechtigten, geglückten Lebensbeziehung gefragt wurde. Damit nicht nur das Wohl der Kinder und Eltern in die Waagschale der Weisheit geworfen wurde, sondern selbst das Glück der nicht nur im Lockdown als Ersatzlehrer mitsorgenden Oma und Opa. Wozu es nicht unerheblich war, dass auch die (wie es auch eheliche Pflichten fordernde Weisheit des Korintherbriefes sagte) täglich in ihre Liebes-, Lebensbeziehung, statt selbstgefällige Abschnittspartnerschaften investiert hatten, noch gemeinsam Oma und Opa sein konnten. Da stellte sich die Frage nach einer Lebensbeziehung in Weisheit, damit der „Ökologie des Menschen“, die ein Segen im Sinn der Gesellschaft und deren Zukunft war, auf völlig neue Weise.

Während bisher nach immer mehr Gesetzen gerufen und alle Aufgaben an den Staat übertragen waren. Der mehr denn je für alles, was der Gesellschaft fehlte,  so nicht nur für Notlagen, sondern auch für die fehlende finanzielle Weisheit seiner Mitglieder einstehen musste. Womit der Kanzlerin und den Politiker nicht nur die Rolle eines Königs zukam, sondern eines Herren, der alles richten muss und so auch moralisierend beurteilt wurde. Womit die als Regenten eines Volkes, dem die Weisheit fehlte, vom dem dann wiedergewählt werden wollten, einem nur noch leid tun konnten. Wobei sicher auch vielen Politiker logischerweise die notwendige Weisheit fehlte. Nicht allein, wenn sie sich bestechen ließen oder die Parteiinteressen, damit das gegenseitige Verneinen, schlecht machen wegen Wählerstimmen über das gemeinsame Ziel stellten. Und wo nicht nur die Hilfe in sozialer Notlage, sondern selbst Kinder- oder Altenbetreuung als selbstverständliche Aufgabe des Staates gesehen, auf die Sozialgemeinschaft abgewälzt wurden. Da setzte dann in Weisheit ein Umdenken zu weiser Selbstverantwortung ein. Wozu auch die Aufgaben der Familie gehörten.

Auch wenn beispielsweise das angeblich natürliche „Recht des brutaleren, sich so durchsetzenden Stärkeren“ noch weitgehend die wirtschaftliche Praxis war. Und die überholten Werke vom nur so in Evolution erfolgreichen „egoistischen Gen“ noch gedruckt wurden. Von der Aussage, dass die Liebe des Nächsten, wie des Selbst, damit ein Leben nach der goldenen Regel von Weisheit in der Wirtschaft nichts verloren hätte, hier allein der Egoismus der Motor sein müsse. Auch wenn dies in „sozialer“ Marktwirtschaft und Ludwig Erhards „Maß halten“ abgefedert werden sollte. Davon wollte niemand mehr etwas wissen. Längst war klar geworden, wie die wahre Natur des Homo Sapiens das Leben in Weisheit, damit im gemeinsamen Sinn der Natur, des ökologischen Ganzen, wie auch der Gesellschaft und Wirtschaft sein muss.

Wo erkannt war, die „Unsichtbare Hand“ die nach dem Moralphilosophen und Ökonomen Adam Smith das Gemeinwohl sicherstellte, die menschliche Krone und diese im Kult wieder reaktiviert war. Da musst das ökonomische Prinzip, das im arbeitsteiligen freien Handle, statt staatlich gelenkten Planwirtschaften für den Wohlstand der Nation sorgen sollte, nicht umgeschrieben, sondern nur umgedacht werden. Denn dem Homo Sapiens war nun als Homo Öko-Nomikus allein in Krise klar geworden, wie er die knappen Ressourcen mit möglichst wendig Aufwand nicht nur zu seinem, sondern gemeinsamen Gewinn, damit auch seiner Zukunft einzusetzen waren. Wozu der die „Ökologie des Menschen“, Weisheit als gemeinsame menschliche Krone notwendig war.  

Wo man bisher den Egoismus wie selbstverständlich als einzigen Antrieb in Wirtschaft unterstellte. So die Bienen für noch für unterentwickelt hielt, weil sie in einem Superorganismus nicht beliebigen Eigeninteressen, sondern dem gemeinsamen Sinn folgten. Da wurde dann nicht zuletzt aufgrund der Krisen dieses Modell als Überlebensvoraussetzung für die Weltgesellschaft gelobt. Und so wurde es nun auch nicht als früher Naturalismus gesehen, dass die Hebräer das Ameisenvolk als Vorbild der Weltgemeinschaft ihre Weisheit als Christus sahen. Vielmehr wurde erkannt, wie die Weisheit der Hebräer darin bestand, die Weisheit im gemeinsamen Sinn (JHWH) an Stelle der Gottessöhne zum wahren König, Gesalbten „Christus“ zu machen. Und damit von Opfern für menschliche Gottheiten und dafür Steine Schleppen zum Pyramidenbau befreiten. Wonach für Hebräern auch im Ackerbau auf Nachhaltigkeit angelegte Weisheit in Gesetzesform, die ehemals nur Beschnittenen galt, bereits gottesbildfrei der wahre Gesalbte „Christus“ sein sollte. Und statt nun wie in China einen Parteiführer als neuem Gesalbten zu folgen, in Amerika wieder einen Nationalisten als alleinherrschenden König zu wählen, einem in nationalistischer Kurzsicht aus dem Klimaabkommen oder der Weltgesundheitsorganisation ausgetreten Autokraten die Zukunft zu opfern. Da wurde einer Weisheit gefolgt, die nicht allein bereits Hebräern als wahrer König menschlicher Herzen in eigener Motivation gelten sollte. Wie sie ähnlich auch andere kulturelle Konzepte, u.a. nach Laotse mit dem Tao Te King, Weisheit im Kult zu ihrem König, Gesalbten „Christus“ machten wollten.

Letztlich hat die Naturwissenschaft, u.a. in Neurologie, Psychologie dann belegte, was scheinbar selbst in kirchlicher, wie Hochschullehre keine Rolle mehr spielte. Weil die Geschichte auf den Kopf stellend auch die Heilswirkung der Weisheit als wahre Herrlichkeit, Gesalbter in Antike nicht bedacht wurde. Weisheit im gemeinsamen Sinn, die erkannt und gewollte war, musste im Kult, der auch die emotionale Seite der menschlichen Volksgemeinschaft ansprach, zur Lebenswirklichkeit werden.

Denn dort strebten die philosophischen Schulen, wie Stoa und Epikur nicht nur danach, die im Sinn klassischer Philosophen bedachte Weisheit/Ethik in verschiedenen psycho-logischen Konzepten zur menschlichen Lebensbestimmung zu machen, daran die eigene Vernunft, die Affekte auszurichten. Den antiken Philosophen war auch klar, wie Weisheit im gemeinsamen Sinn nur im gemeinsamen Kult nach Vorbild der Rom groß gemachten Gottheiten zu machen war. Die Reaktivierung totgesagter mythischen Gottheiten, wie der Kaiserkult wurde nach vergeblicher Probe von Demokratie nicht wieder eingeführt, weil man an alte Gottheiten glaubte oder die zum Kaiser ernannten Soldaten für Gottessöhne oder gar Gott hielt. Und noch weit, weit weniger hätten die antiken Denker, denen ein philosophischer Monotheismus bestätigt wird, weil sie den Sinn aller Natur nun im ehemals mythischen Zeus definierten, einen jüdischen Rabbi als Gott geglaubt. Vielmehr war die kulturelle Bedeutung der totgesagten und im Sinn der Natur verstandenen (auferstandenen) alten Kultwesentlichkeiten für den Volkskult aufgeklärt verstanden. Deren aufgeklärte Verehrung war als Voraussetzung für die Staatsgemeinschaft, aber auch den Sieg bei den römischen Kriegen, die zum Schutz der Grenzen notwendig waren, gesehen wurde. Und so wurden ja auch die Anhänger der Weisheit verfolgt, weil sie dem Kaiser den Kult verweigerten. Die als staatsgefährdender Atheismus gesehen, als Christen beschimpt wurden.

Doch da nun auch naturwissenschaftlich in Neurologie, Psychologie, Kommunikationslehre klar gemacht wurde, wie ohne eine emotionale Vertiefung der Weisheit in menschlicher Psyche als Gesalbter freier Menschen im gemeinsamen Volkskult kein Leben in Weisheit war. Wie der Krieg gegen den Feind, der inzwischen nicht mehr an den Grenzen drohte, sondern in eigener Gier und egoistischer Kurzsicht, nur in gemeinsamer Weisheit als menschliche Krone zu gewinnen war. Da waren auch so die wissenschaftlichen Weichen für rationale Welt-/Vernunftreligionen gestellt. Denn für aufgeklärte denkende Menschen war es nach christlicher Aufklärung zur Selbstverständlichkeit geworden, die Weisheit auf emotionale Weise zur intrinsischen Motivation mündiger Weltbürger machen zu müssen.

2.4.        Kirchliche Anerkennung machte Atheisten zu Vorbild-Christen

Nachdem nun der historische Jesus Christus, so auch die jungfräuliche Bezeugung der Weisheit, wie Auferstehung zum wissenschaftlichen Fakt geworden war. Damit die Bedeutung der Weisheit im jüdischen Heil „Jesus“ als wahren Gesalbten „Christus“ nicht weiter verleugnet, die Christologie im Kurzschluss oberflächlich-vergeblicher Versöhnung der Kulturen zurückgenommen werden sollte. Da war damals Franziskus einer der Ersten, der sich zur Weisheit als eine auch das Sozialverhalten umfassenden „Ökologie des Menschen“ bekannte. Schließlich war die das Thema nicht nur seiner „Umwelt-Enzyklika“, die aufgrund zeitgemäßer Weisheit eine völlig neue Lebensweise als Voraussetzung für die gerechte Zukunft verlangte, wie dann auch der Corona-Enzyklika, die nach Gemeinsinn rief. Hatte er doch erkannt, dass Weisheit im gemeinsamen Sinn, Weltvernunft, die ja auch in seinen Enzykliken als „Ökologie des Menschen“ zum Ausdruck kam, für die Versöhnung der verschieden Kulturen viel wesentlicher war, als alle guten Worte bei seinen Reisen und die Berufung auf einen gemeinsamen Abraham-Mythos. Und sein Vorgänger, der als Anwalt „schöpferischer Vernunft“ diese „Ökologie des Menschen“ in Buchform als sein Lebenswerk beschrieb. Der hatte die im hörenden Herz von Salomo verkörperte Weisheit, die auch in der Stoa in Natur begründet war, in intellektuellen Reden längst als Wesen des christlichen Glaubens im Weiterdenken griechischer Philosophie beschrieben. Was Benedikt XVI. auch in seinen drei Jesusbüchern, die sich unbeirrt vom Kurzschluss historischer Kritik an das biblische Wesen hielten, zum Ausdruck gebracht hatte.

Auch wenn er selbst in einem angeblichen Aufklärungsorgan, wie dem Spiegel für einen jungen Mann aus der Levante herhalten musste. Weil er nicht, wie vor den Deutschlandbesuchen gebeten, den historischen Jesus als in natürlicher Schöpfung begründete Vernunft und damit Weisheit zu bedenken gab. Was aber aufgrund seiner Kindheitsprägung und für ein Kirchenoberhaupt, das sich nicht in den Gegensatz zur Hochschulwissenschaft stellen konnte, verständlich war. In seiner letzten großen Rede vor dem Bundestag, hatte er den Grund des universalen Rechtes auch im Namen der Stoa, wie Salomo (damit universale Weisheit) nicht mehr biblisch begründet, sondern in Natur zu bedenken geben. In der allseits gelobten, jedoch nicht konsequent weitergedachten Rechtsrede hatte er bereits mehr als klar gemacht: Vater und Sohn, die für anfängliche Denker wesenseins und auch statt der sinnlos gewordenen jüdischen Buchstaben Grund des Rechts waren. Die waren nach seiner Rede dort zu suchen, wo auch die naturalistischen Atheisten die rechte Lebensweise herleiten und gegen die biblischen Buchstaben und ähnlich wie antike Philosophen in ihrer negativen Theologie gegen deren zu glaubende menschlich-monsterhafte Gottheit oder persönliche Gottesbilder polemisierten. Dem doppelten päpstlichen Bekenntnis zur Weisheit, wie sie die Naturwissenschaftler gerade in den Weltkrisen forderten, nach der alle Welt rief, als historischer Jesus Christus und Glaubensgrund, stand nichts mehr im Weg.

Während bisher die Meisten Deutschen vorwiegend der Tradition wegen der Kirche treu blieben, dann aufgrund kirchlichen Missbrauches Minderjähriger viele austraten, gar vom Ende der katholischen Kirche gesprochen wurde. Nun bekannten sich auch aufgeklärte Bürger, die bisher der Kirche fern standen, aus gutem Grund zum gemeinsamen Kult. Denn einem Leben in Weisheit, die für das gemeinsame Wohl nicht nur in Krisen unabdingbar geworden war, wollte sich aufgeklärte Menschen nicht verschließen. Weniger die Christen in der sog. Dritten Welt, die teilweise noch der Natur verbunden waren oder für die Christus weiter in alter Form galt, sondern mehr die evangelikalen amerikanischen Christen, die in bekannter Leichtgläubigkeit in buchstäblicher Weise glaubten, verweigerten sich noch lange Zeit der in zeitgemäßer Naturwissenschaft begründeten Weisheit. Doch nicht zuletzt durch das päpstliche, dann auch das Bekenntnis der evangelischen Weltkirchen, wie der klaren Begründung der Hochschullehre, dass es in der Bibel um die zeitgemäße Weisheit als Christus, wahrer Gesalbter nach dem Heil Jesus ging, wie es immer notwendiger wurde. Da bekannten sich auch Bibelgläubige zur Weisheit.

Denn weder wurde jetzt der vormals bedeutende Jesus Christus, noch die biblische Gottheit, damit der eine und einzige transzendente Sinn allen natürlichen Seins verneint. Vielmehr waren die alten Wesentlichkeiten aufgeklärt in zeitgemäßer Naturlehre (Logos) auferstanden. Selbst wo sich der Glaube an die biblischen Buchstaben tief eingeprägt hatte. Da konnte dann spätestens nach dem offiziellen Bekenntnis nicht nur den evangelischen Kirchen, sondern einem entsprechenden gemeinsamen Auftritt von Franziskus und Benedikt XVI. sich von den Gläubigen niemand mehr ernsthaft in zeitgemäßer Naturwissenschaft (Ökologie, wie auch kultureller Evolution) begründeter Weisheit als Jesus Christus verweigern. Schließlich waren in zeitgemäßer Weisheit ja auch alle protestantischen Predigten begründet. Und so wurde gleichzeitig auch das christliche Dogma bestätigt, dass Christus die einzige Offenbarung schöpferischen Willen, wie die Offenbarung des transzendenten Grundes/Sinnes allen Seins sei, wie davon ausging.

Und von wegen, dass Kirchen umgewidmet werden mussten. Auch wenn nun auch auf moderne Weise an vielen Orten, bei unterschiedlichsten kulturellen Veranstaltungen Weisheit im gemeinsamen Sinn, so Gottesdienst gefeiert, sich auf den Sinn allen Lebens im Singen populärer Lieder eingeschworen, auf neue Weise musiziert, getanzt wurde. Und obwohl letztlich nun der gesamte Kulturbetrieb auf die emotionale Vertiefung, Begeisterung für die Natur, Welt, so auch Weisheit im gemeinsamen Sinn allen Lebens ausgerichtet war. Auch die Kirchen blieben von Bedeutung. Das Geld für Busse, mit der Aufschrift „Es gibt – mit aller Wahrscheinlichkeit – keinen Gott“, mit denen die naturwissenschaftlichen Denker die Welt zur ihnen heiligen Weisheit bekehrten wollten, konnten Sie nun für den Ausbau von Kirchen einsetzen. Die genau diese im gemeinsamen Sinn der Natur (nicht dem abgestrittenen himmlischen Monster) zur menschlichen Krone machen mussten.

Gerade ehemals naturalistische Atheisten wollten sich nun auch beim Klang der Orgel die ihnen maßgebende Weisheit einverleiben. Nicht allein, weil nun die Weisheit und Vernunft, die sie als Evolutionsanhänger im natürlichen Lebensfluss (Logos) begründeten, heilig war, nun zur menschlichen Krone werden sollte, nun beim Klang der Orgel bei ihnen emotionale Kraft  freigesetzt wurde. Auch historisch haben die Religionskritiker im Christentum nun ihre Heimat gesehen.

Denn von wegen, dass nur ein jüdischer Rabbi in Himmelerscheinungen dann Griechen als neuer Gott galt, was die alte Hypothese war und so von den naturwissenschaftlichen Atheisten mehr als polemisch angeprangert werden musste. Nun war klar, wie die Weisheit, die Epikur, der ihnen bisher aufgrund seiner Religionskritik als Schutzheiliger galt, im jüdischen Konzept aufging. Denn dort galt nicht stoische Lustunterdrückung oder Weltverneinung, sondern wurde mit der Weisheit im gemeinsamen Sinn als wahrer König, diese in Lust, teilwiese in Lebensbeziehungen von Kommunen mit totalem Gemeinschaftseigentum gelebt. Und wie die von Epikur abgelehnten menschlichen Gottesbilder bereits bei den Vätern hellenistischer Juden der Vergangenheit angehörten, war bekannt. Auch wie erst im christlichen Kult dann die menschlichen Gottheiten und Opfer für Mysterien verworfen, diese Atheisten als Christen beschimpft wurde, ähnlich wie sie nun auch die Neuen Atheisten in neuer negativer Theologie verwarfen, war bewusst geworden.

Und wie der Buchstabenglaube, den die Neuen Atheisten in überzeichnender Weise polemisch angriffen, ebenso wie menschlichen Gottesbilder ähnlich bereits von Christen verworfen wurde. Das war eh bereits bei Paulus nachzulesen. Denn was vormals als Himmelserscheinungen von Sektenanhängern gelehrt wurde, war nun der aufgeklärte Verstand des Heilskonzeptes hebräischer Kulturreform. Wonach dann auch jetzt Weisheit nach zeitgemäßer Naturlehre als neue Tora, damit Gotteswort galt, so Weisheit gottesbildfreier wahrer Gesalbter „Christus“ war.

Als sich hinter den bereits von Platon kritisierten, aber im Kult notwendigen Schattenbilder die den Evolutionsanhängern heilige Weisheit entpuppte. Da haben diese die alten Lieder von der ihnen bereits bisher gottesbildfreien Weisheit als wahrer König „Jesus Christus“ noch lauter gesungen, als altgediente Kirchenbesucher neben ihnen. Gottesbildfreies Leben in natürlicher Weisheit war genau das, was sie in ihre Polemik gegen Glauben an gestrige Buchstaben und menschliche Gottesbilder wollten, u.a. als evolutionären Humanismus, Vernunft vertraten. Und nicht nur, weil sie aufgrund eigenen Wissens um die Bedeutung des gemeinsamen Kultes, wie der psychologischen, neurologischen Erkenntnisse wussten, wie der menschliche Kopf, dessen Psyche funktioniert. Sondern weil sie auch selbst spürten, wie im gemeinsamen Singen die emotionale Motivation für die ihnen wesentlichen Weisheit als menschliche Krone, so Kraft eigener Vernunft wächst. Da haben Sie dies nicht als Selbstmanipulation, sondern als wesentlicher Teil menschlicher Kultur gesehen.

Dank Auferstehung der alten Wesentlichkeiten mussten diese nicht in Ersatzbegriffen einen eigenen Kult für eine humanistisch in Natur, Evolution begründete Wesentlichkeit schaffen. Für was sie sich in England selbst zu Sonntagsversammlungen (nicht aus Polemik, sondern Weisheit) getroffen hatten. Wo nicht mehr nationale Glaubenslehren galten, sondern die von Ihnen in Manifesten der Vernunft und Weisheit beschworene Weisheit zur Krone der Menschen gemacht, statt bürokratisch-belastender staatlicher Gesetze zur Selbstmotivation werden sollte. Da waren die bisher atheistischen Aufklärer zum Vorbild für das Volk geworden waren, das den christlichen Kult längst abgeschrieben hatte.

Und da die Bedeutung von Jesus als die aller aufgeklärten Welt wesentliche Weisheit klar war. Da bleiben die Feldkreuze weiter im Blick, galten die Kreuze der Amtsstube und Klassenzimmer als Logo für den Logos: die aller aufgeklärten Welt wesentliche Weisheit nach Naturlehre. Und die Kreuze mit der Jesusgestalt führten vor Augen, wie die Weisheit das Kreuz menschlicher Gestalt auf sich nahm, so heute im Sinn alter Kulturwesentlichkeiten zu verstehen, zu verinnerlichen war. Auch die Religionsbücher der Kinder mit rührseligen Jesusgeschichten wurden nicht umgeschrieben. Wie die Kinder erst in Aufklärung lernten, dass weder der Klapperstorch die Kinder bringt, noch die plötzlich von allein im Bauch der Mutter wachsen. So war dann auch im Kulturgeschehen ein Aufklärungsprozess im Erwachsenenalter selbstverständlich geworden. Der hier weit notwendiger war, als in biologischer Aufklärung.

Denn während dort auch ohne Aufklärung allein der biologische Trieb für den Fortbestand von Leben sorgte. Da hatte dieser in der Kultur des Homo Sapiens, dem die Krone der Weisheit und so die Liebe zu ihrem transzendenten Sinn fehlte (was hebräische Philosophen u.a. im Hohelied der Liebe ausgemalt hatten) das genaue Gegenteil bewirkt. Ohne Weisheit, und damit auch den Sinn des Lebens aufgeklärt als wahre Herrlichkeit zu lieben. Da hatte ungezügelte menschliche Gier die Zukunft der Menschheit in Frage gestellt, statt für den biologischen Fortbestand, ewiges Leben zu sorgen. Was die atheistischen Evolutionsbiologen, um nicht mit der Glaubenslehre zusammen gesehen zu werden, bisher nur hinter vorgehaltener Hand, auch als Sinn der Natur bestätigten. So hatten es diese schon vor christlicher Aufklärung als Fehler bezeichnet, der Natur einen Sinn abzusprechen. Und wie der Homo Sapiens dem biologischen Sinn seiner Genweitergabe, -maximierung nur gerecht werden konnten, wenn die menschliche Krone wächst, im Kult und so in Weltkultur Weisheit zur Motivation wird. Das hatten die Krisen, dann selbst die nur im wissenschaftlichen Austausch möglichen Impfstoffe gegen die sich rasant mutierenden Viren, in besonderer Weise deutlich gemacht.

Auch wenn klar war, wie es bereits in der Bibel mit Blick auf die antiken Schriftgelehrten gesagt war „Vater vergib Ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun!“ Der Menschheit, die den kindlichen Glauben verloren hatte, die Aufklärung zu verweigern, zu lehren, das Christentum sei aufgrund der Verherrlichung eines rebellischen Rabbi entstanden, hatte sich als Verbrechen an menschlicher Kultur erwiesen. Denn so wurde versäumt, die Weichen zu stellen, dass Mensch ihren Sinn und so begründete Weisheit lieben, ihn zur eigenen Motivation machen, um Zukunft zu schaffen. Doch diese verbrecherische Verweigerung von Wissen wurde in Aufklärung über die Weisheit des christlichen Wesens aufgehoben. Dies führte dann nicht nur zur Versöhnung mit dem gemeinsamen Sinn, Leben in dessen Weisheit, sondern so auch zu einer Versöhnung der Kulturen.

2.5.        Universale Weisheit als versöhnendes Wesen aller Weltkulturen

Nachdem die universale, wissenschaftlich nach dem Wohl der Menschen und ihrer Zukunft fragende, so auch in kultureller Evolution begründete Weisheit nicht nur als Wesen der Mythen von Abraham und Moses, sondern auch als der Jesus Christus des Neuen Testamentes anerkannt war. Da stand es eigentlich bereits außer Frage, wie die Weltreligionen im Grunde eines Wesens waren. Und dies nicht nur bei den sich auf Abraham berufenden Geschwisterreligionen. Denn wo sich die Päpste auf eine „Ökologie des Menschen“ beriefen, das Recht, wie die rechte und gerechte Lebensweise in Weisheit nach Naturlehre zu bedenken gaben. Da war eigentlich schon klar, wie es in den Religionen der Welt letztlich um ein Thema, eine Weisheit geht. Und wie so auch die nur scheinbare Feindschaft zwischen Wissen und Glaube aufgehoben war. Was bisher meist zum Abfall vom christlichen Kult geführt hatte, diesen in „aber glaube“ meist persönlicher Nische drängte. Das muss nicht weiter ausgeführt werden.

Doch die Weichen für die wissenschaftliche Versöhnung der Kulturen wurden nicht nur im logischen gemeinsamen Grund, sondern auch in der Forschung über die konkrete geschichtliche Entwicklung gestellt. Längst war bewusst, dass der Koran nicht einem Propheten im nächtlichen Traum diktiert wurde, sondern sich in arabisch-arianischer Weise aus syrisch-aramäischem Christentum entwickelt hat. Wie das Wort des Propheten in naturphilosophischer Weisheit nach Platon und Aristoteles, wie Persiens Zarathustra gründet, war dort noch weit lebendiger geblieben, als dort, wo selbst im Herz-Jesus-Kloster in Erwachsenenbildung inzwischen vermittelt worden war, wie nur ein Sozialrebell zum Spider-Man gemacht worden sei. Und so war klar, wie die Weisheit des Neue Testament in anderer Ausprägung logischerweise auch im Koran galt. Und die Aussage des Koran, die auch im Felsendom in Jerusalem eingemeißelt ist, dass Isa als Sohn der Miriam das Wort des Propheten sei. Was von den historischen Kritikern des Islam, die u.a. an Münzfunden das Ummünzen des christlichen Wesens zu Mohammed als Beweis sahen, dass dieser nur eine andere Bezeichnung für Jesus sei. Das war jetzt, wo dieser nicht mehr als junger Jude, sondern als die naturphilosophische Weisheit galt, die bekanntlich auch in den Islam einfloss, völlig logisch geworden.

Wobei allein die Stellung von Isa und seiner im Koran messianischer noch als in der Kirche beschriebenen Mutter als eine Art Christentum ohne Kreuz (der menschlichen Ausprägung von Weisheit als Gottessohn) bereits vorher mehr als deutlich gemacht hatte, wie unhaltbar die Hypothese vom gutherzigen jüdischen Rabbi oder Sozialrebellen geworden war.

Was jedoch die historische Person eines Mohammed oder mehr noch von vielzähligen Denkern, die für den Islam als arianisch-arabischen Form eines erneuerten Judentums die Grundlage legten, nicht mehr in Frage stellte. Denn wo die gemeinsame Weisheit dann als dessen Wort und damit als das eigentliche Wesen verstanden wurde. Da spielte auch ein Mensch mit Namen Mohammed keine Rolle mehr. Da hatte ja auch die messianische Beschreibung der Moses-Schwester Miriam als Mutter Isa klar gezeigt, wie es nicht um die versehentlich zu „Jungfrau“ gewordene junge Frau, sondern die kulturelle Ausdrucksform der bereits Moses geltenden Weisheit im Volkskult ging. So war es so auch zum wissenschaftlichen Fakt geworden: Der wahre Gottesstaat nach Mohammed, wie dem Koran war ein Leben im Sinn der Weisheit des ökologischen Ganzen. Wie sie nicht nur die Kinder von den Erwachsenen als Voraussetzung für ihre Zukunft forderten, sondern auch die Weltfriedens- oder Weltgesundheitsorganisationen vertraten.   

Auch wenn sich bei vielen Gläubigen der Buchstabenglaube weiterhin hielt. Nachdem es wissenschaftlicher Fakt war, wie die Weisheit das Wesen des Alten, wie Neuen Testamentes war. Da war es unumstößlich, wie der Grund der sich vormals als Buchreligionen sehenden, so auf nationale Gründer, traditionelle Lehre berufenden Geschwister die zeitgemäße universaler Weisheit war. Die dem Alten- wie Neuen Testament, so auch dem Koran zugrunde lag. Die so in aufgeklärter Weise Bestand blieben, im aufgeklärten Verständnis die alten Geschichten weiter gelesen wurde. Ohne hierin jedoch das Recht, die rechte Lebensweise begründen zu wollen, für das die zeitgemäße Weisheit zuständig war. Die in Berufung auf die Bücher zur menschlichen Krone wurde.

Zwar war es im Grunde logisch, wie die im Sinn des ökologischen Ganzen begründete, interdisziplinäre, internationale Weisheit, die bei den visionären Philosophen der Hebräern bereits die Rolle des Königs „Christus“ haben sollte, das Thema, damit Grundlage auch der weiteren im Wandel vom Mythos zum Logos erwachsenen, selbst im Grund auch vormaliger mythischen Naturreligionen war. Doch die religionsphilosophische Forschung, die bereits zur Zeitenwende nicht allein hellenistische Juden, wie Vordenker der Kirche nach dem gemeinsamen Nenner fragen ließ. So nicht allein zum Manichäismus als all damaligen Weisheitslehren integrierende Weltreligion führte, sondern auch zur Übernahme buddhistischer Weisheit durch Kirchenväter wie u.a. Basilides. Was alles die Heilsprediger-Hypothese hätte auf die Beine der Weisheit stellen müssen. Die hatte dann auch im geschichtlichen Verlauf die parallele Entwicklung und den kreativen Austausch der der jeweiligen Kultur gerecht werdenden Religionen auch aufgrund früher Schriften freigelegt. Wie sich in Auswertung auch der frühen Zeugnisse des Ostens zeigte, war es kein Zufall, dass Tao oder Dharma meist mit Logos, damit der Naturlehre übersetzt wurde, die im Westen als Tora, Wort „Christus“, Wort des Propheten galt.

Dass Tao eine frühe Schöpfungslehre, vergleichbar der der Ägypter und Naturphilosophen der Hebräer, der Schulen im Namen Paton und Pythagoras und auch Konfuzius keine Schriftlehre war, war eh längst bekannt. Und wo nun nicht mehr nach einem himmlischen Designer und einem Zimmermann als seinem Sohn gefragt wurde, sondern dem Sinn des Weltganzen und der davon ausgehenden, wie darauf verweisenden Weisheit. Da war völlig offensichtlich, wie das Tao Te King des Laotse eine andere Lehrform war, um die auch in den monotheistisch bezeichneten Religionen im gemeinsamen Sinn geltende Weisheit zum König, zur menschlichen Krone zu machen.

Damit zeigte es sich nun als Aufgabe der unterschiedlichen Konzeptionen, Weisheit im Sinn des kreativen Weltganzen, natürlicher Schöpfung zur Lebensbestimmung, menschlichen Motivation zu machen. Was in kreativer Verschiedenheit, Einheit in Vielfalt als weise gesehen, in den so zu Vernunftreligionen gewordenen Weltreligionen weitergeführt wurde.

Doch nur der aufgeklärte Verstand, die Auferstehung der alten Kultwesentlichkeiten in zeitgemäßer Weisheit, wofür der aufgeklärte Verstand Jesus die Voraussetzung war, ermöglichten dann universale in gemeinsamer Weisheit gründende Volkskulturen. Bei denen die kreative Verschiedenheit der verschiedenen Religionen gewahrt blieb. So entwickelten sich auch in ihrer Kultpraxis, wie ihren Riten völlig rational begründete Vernunft-/Weltreligionen. Bei denen alles mit rechten Dingen zuging. Und die ihren Grund darin sahen, die Weisheit im gemeinsamen Sinn auf emotionale Weise, auch in altbekannten Bildern, Texten in verschiedenen rational begründeten, so dann auch austauschbaren Kultur-Praktiken, zur menschlichen Bestimmung, Motivation, Krone von Weltbürgern werden zu lassen.

Wo vormals die in der künstlichen Intelligenz die Lösung der Zukunft gesehen wurde. Da war nun die Kultur-/Geisteswissenschaft zum Silicon Valley geworden. Kaum ein Tag, an dem nicht in neuen Werken über Möglichkeiten nachgedacht wurde, wie die Weisheit im gemeinsamen Sinn auf emotionale, psychologische Weise zur menschlichen Krone zu machen war. Neben den altbekannten Kultpraktiken wurden dafür immer wieder neue Ideen entwickelt, die über das gemeinsame Singen und laute betende Danken oder meditieren und ähnliche Techniken weit hinausgingen.

Auch wenn das Konzept menschlicher Kultur klar war, Techniken bedacht wurden, wie Weisheit emotional im Kopf auch in Nutzung neurologischer Erkenntnis und so verschiedenartiger religiöser Prägung zur Krone werden sollte. Über den sogenannten „Gotteshelm“, mit dem damals der kanadischer Neurologe Persinger per Knopfdruck religiöse Erfahrungen erzeugen wollte, in dem der linke Schläfenlappen wachgerüttelt wurde. Darüber wurde nun ebenso gelächelt, wie die einst vergeblichen Gottesbeweise der Vergangenheit angehörten. Wo vormals an den Hochschulen noch von einem jüdischen Rabbi und Christusvisionen seiner Anhänger gesprochen wurde. Der im Spiegel als angeblich Aufklärung als Guru zu sehen war. In den sich dann selbst Nichtchristinnen verliebten. Da hatte nun die im ökologischen Ganzen, aller Natur begründete Weisheit, die in Krisenzeiten nur in aller Munde, noch nicht Herzen war, auf ihren wesensgleichen, menschliche unbestimmbaren, aber aus gutem Grund zu liebenden Sinn auch eigenen Lebens, Gott der Väter verwiesen.

2.6.        Rationalisierung der Religionen für ein Leben in Weisheit

Wie der Glaube an nationale Lehre, Gottheiten, die bis zu naturwissenschaftlicher Aufklärung für das Unerklärlich, dann Lücken herhalten mussten, dann für tot erklärt oder in persönliche Beliebigkeit abgerutscht waren, nun dem Gestern angehörte. Das muss nicht ausgeführt werden.

Fraglos lagen den Ägyptern, Persern im Dualismus, wie Hebräern, dann dem Platonismus folgende christliche Denker oder Fernöstlichen Weisheitslehrern unterschiedliche noch metaphysische Sinn- und Weltmodelle zugrunde. Und mehr noch weichen die Schöpfungsmythen voneinander ab. Doch die Weisheit, die im ehemals auf verschiedene Weise im Sinn natürlicher Schöpfung definiert wurde, wird heute im gemeinsamen Sinn der Welt allseits gefordert. Und dabei gehen alle (mit Ausnahme unserer meist amerikanischen Freunde als sich auch auf Jesus berufenden Buchstaben-Kreationisten) von einer natürlichen Erklärung des sinnvoll zusammenhängenden Ganzen aus, in dessen Sinn wir leben müssen.

So hatte es sich erwiesen, wie der gemeinsame Sinn des in Evolution, wie als Ökologie naturwissenschaftlich erklärten kreativen Ganzen, nach dem gerade in Zeiten Corona gerufen wurde, der Gott der Väter war. Nach dem zu leben es sich mehr noch hinsichtlich der ökologischen Probleme als unabdingbar gezeigt hatte. Den jeder Ruf nach Weltvernunft, Weisheit, wie letztlich jede wissenschaftliche Berechnung, selbst die Annahme, dass nach ökologischer Zerstörung wieder etwas wächst, voraussetzte, war das, was in den Kulturen in vielen Namen mit gutem Grund verehrt wurde. Wie Menschen ihren, wie den gemeinsamen Sinn aller Natur lieben müssen, um so auch gemeinsam im Sinn der Natur zu leben, war mehr als logisch. 

Es erübrigt sich auch zu erklären, wie es keine Glaubenslehre mehr gab, die gegen die Naturlehre sprach. Wie sich die bisherigen Unterstellungen, die sie selbst bei den nicht mehr Wunder glaubenden Menschen nach längst bildhaftem Verstand des Alten Testamentes nicht zuletzt aufgrund der Hypothese von einem wundertätigen Heilsprediger noch notwendig waren, in kultureller Logik aufgelöst hatten.

Auch wie Weisheit, die im Namen der alten Wesentlichkeiten Kulturgut, menschliche Krone wurde, das Gegenteil von nationalen, sich gegenseitig abgrenzenden, verwerfenden Traditions- und Glaubenslehren war, muss nicht erneut gesagt werden. So wenig inzwischen bei Levitikus oder der Lehre, wie Lebensweise eines jungen Juden nach Recht und Ethik gefragt wurde, wurde diese in Berufung auf den Koran nun auch im Islam in zeitgemäßer Weisheit als Wort des letzten Propheten begründet. Ohne dies im Koran nachlesen zu wollen. Denn auch die Zeit, das rechte Verhalten in einem mit seinen Freunden um den See Genezareth ziehenden ehe- und arbeitsscheuen Landstreicher oder gar Abraham begründen zu wollen, war vorbei. Genau, wie dies bereits beim ehemaligen Gesetzeseiferer Saulus, der die Buchstaben alter Lehren gegen die Weisheit als Christus eintauschte, zu lesen war. Auch wenn die verschiedenen Traditionen nicht verleugnet, sondern sich auf sie bezogen, auch Lebens- und Geschichtserfahrung in Weisheit einfloss, niemand denn Sinn der 10 Gebote in Frage stellte, sondern verstand. Die zeitgemäße, meist Natur-wissenschaft (Logos) war der Lieferant der Weisheit und rechten Lebensweise. Was im Sinn natürlicher Ordnung und so auch der gesellschaftlich-humanistischen „Ökologie des Menschen“ entsprach, dem Wohl der Weltgesellschaft, wie damit auch dem Sinn des Einzelnen und gemeinsamer Zukunft diente. Das war die jeweils an den Umständen der Zeit und Kultur auszudiskutierende Weisheit, Ethik.

Doch diese Weisheit war in den Kulturen des Westens bereits eh meist Gesetz geworden, in aufgeklärter Welt weitgehender Konsens. Und so ging es ja auch nicht darum, die Weisheit, so sozial-nachhaltige Gesetze zu erneuern, wie sie ähnlich die Hebräer im Stil eines BGB ihrer Zeit definierten. Das Thema war, wie diese Weisheit zur intrinsischen Motivation von Weltbürgern, zum wahren Gesalbten „Christus“, König, damit zur menschlichen Krone zu machen war.

Letztlich hätte man dabei auf die Definition von Weisheit zurückgreifen können, die in Heidelberg der Alttestamentler geliefert, hierin nicht nur die gesamten Texte des Alten Testamentes, sondern auch dessen Heil, Recht „Jesus“ mit der Weisheit als wahrer Gesalbter „Christus“ begründet hatte. Doch da Gleiches auch in anderen Weltreligionen galt und man nicht eine Wurzel in den Mittelpunkt stellen wollte. Da waren nicht nur das, sondern auch die verschiedenen Gründungs- und Schöpfungsmythen in den Hintergrund getreten. Schließlich war der einen und einzige Sinn allen Seins, der war und sein wird, in gemeinsamer Weisheit nach zeitgemäßer Naturwissenschaft offenbar und wurde auch umgekehrt die Weisheit darin begründet.

Nachdem das Sakrale, das Heilige, d.h. besonders Verehrungswürdige entsprechen dem hebräischen Heil „Jesus“ nun nicht mehr mysteriöse, menschliche oder persönliche Gottesbilder, wie wundersame nationale Lehren waren. Vielmehr in den mit der Zeit wachsenden Vernunft-/Weltreligionen das als Heil verehrt, so zur bestimmenden Motivation wurde, was bisher naturwissenschaftlichen Atheisten maßgebend, wesentlich, heilig war. Weil nun die universale, in zeitgemäßer Naturlehre begründete Weisheit (Sohn), wie der so offenbare wesensgleiche transzendente Sinn des ökologischen Ganzen, allen Lebens (Vater), der logischerweise aller Weisheit zugrunde lag, als höchste Wesentlichkeit, Verehrungswürdigkeit „Heiligkeit“ galten. Da war das eingetreten, was in christlicher Dogmatik beschrieben war. Da hatte der Sohn, die im sinnvollen Weltganzen sinnlich wahrnehmbare Weisheit den transzendenten, sonst nicht wahrnehmbaren, alle Grenzen und Zeiten überschreitenden Sinn, nach dem auch dann wieder etwas wächst, wenn die menschliche Weisheit versagt, offenbar gemacht. So war das scheinbar profane, weltliche in Auferstehung der alten Kulturwesentlichkeiten heilig geworden, hatte das Mysterium, Unglaubwürdige, Unsinnige seine Scheinheiligkeit verloren. Auch wenn die kulturwissenschaftliche Aufklärung über das christliche Wesen und so Weichenstellung noch lange nicht von vielfältigem Aberglaube an persönliche Vorstellungen, nationale Gottheiten geheilt hatte. Damit war ein neues Zeitalter angebrochen, das auf die Verehrung Unsinniger religiöser metaphysischer Wesentlichkeiten verzichten konnte und in den verschiedenen kulturellen Konzepten die universale Weisheit nach zeitgemäßem Wissen zur menschlichen Krone machte.

Über die Ablösung der Macht religiöser Institutionen musste sich bei diesen Vernunft-/Weltreligionen, deren Sinn darin bestand, die von aller aufgeklärten Welt im gemeinsamen Sinn herbeibeschworene, nur gegenseitig gepredigte Weisheit zur menschlichen Krone werden zu lassen, niemand Gedanken machen. Und wie bei diesen Religionen dann alles rational begründet war, weil nicht nur der in Verehrung der Weisheit im gemeinsamen Sinn allen Lebens der Ratio entsprach und klar war, dass diese zur Motivation von Weltbürgern zu machen war. Sondern weil damit auch die Riten, kulturelle Instrumente, die in volksgerechter, ökumenischer Weise die menschliche Emotion ansprechen mussten, begründet wurden. Das ist logisch.

Die Rationalität der Religion bestand darin, die Weisheit, die für Glück, Gesundheit, wie gemeinsame Zukunft erkannt war, auf emotionale Weise den Menschen einzuverleiben, Weisheit zur Krone zu machen, Mensch werden zu lassen. Wie dazu die verschiedenen Techniken der einzelnen Religionen auch im Austausch eingesetzt wurden, Zen-Meditation oder Yoga dann nicht als Leibesübung oder zur eigenen Befriedigung, sondern im gemeinsamen Sinn auch in christlicher Religion genutzt wurden, ist sicher verständlich.

Auch wenn die verschiedenen Religionen nicht allein nach dem Vorbild der nur so ihre Kreativität erhaltende Natur ihre Verschiedenheit bewahrten. Sondern weil es auch als Weise nach dem kulturellen Gedächtnis von Religion, dem kreativen Wachstum im Kult gesehen wurde, in der Kraft eigener Wurzeln erwachsen zu werden. Wo vormals zwischen evangelischer und katholischer Kirche nicht allein über die Teilnahme am Abendmahl gestritten wurde. Da war es nun, da es um die Weisheit im gemeinsamen Sinn ging, zur Selbstverständlichkeit geworden, dass Christen auch in der Moschee die Weisheit im gemeinsamen Sinn feierten und umgekehrt.

Das ewige Leben, für das einst die Ägypter ihre Pharaonen einbalsamierten und Pyramiden bauten, sollte nun nach dem Konzept visionärer Philosophen der Hebräer verwirklicht werden. Denn dort war die Weisheit noch in Gesetzesform das, was als wahrer Gesalbter „Christus“ das soziale Zusammenleben im gemeinsamen Sinn regelte, sondern die nachhaltige Lebensweise, den Ackerbau. Das Leben in Weisheit sollte bei den Hebräer, wie dann auch im Hellenismus bei Griechen  an die Stelle der Opfer für menschliche Herrscher und Gottesbilder, Ersatzherrlichkeiten treten, als Krone, wahrer König der Menschen auch den Feind im Kopf, die Kurzsicht und Gier der Affekte besiegen.

Die christliche Aufklärung, damit die Auferstehung der christlichen Kulturwesentlichkeiten hatte in Zeiten Corona bewirkt, dass alle großen Weltreligionen ihre Aufgabe darin sahen, Menschen die Königskrone zu geben, ihnen Weisheit im gemeinsamen Sinn einzuverleiben: Ihnen die Krone (von Kranz lat. Corona), die nicht zufällig die Sonne und deren Strahlen wiederspiegelt, in Gold glänzte, sondern Weisheit im natürlichen Sinn des Weltganzen und so auch des Selbst herrschen sollte, zur intrinsischen Motivation werden zu lassen.

Dass die „Goldene Regel“ und damit die Liebe des Nächsten, wie des Selbst eine Weisheit war, die nicht nur zu gemeinsamem Wohlstand führte, sondern auch der einzige Weg, die Krisen gemeinsam zu meistern, war mit der Zeit klar geworden. Und wo war es verständlich, wie es im Kult nicht darum ging, dass sich Mensch in altruistischer Askese von der Welt abwandten, wie das vormals mit dem Bild von einem ausgestiegenen Kyniker oft absurderweise gepredigt wurde. Die Lust am Leben, die Weisheit aller Natur, die dazu geführt hatte, war zum Vorbild geworden, um im gemeinsamen Sinn Wohlstand und Zukunft zu schaffen.

Wie im aufgeklärten Kult Kräfte freigesetzt wurde, die nun nicht wie u.a. im bewusst geplanten nationalsozialistischen Kult unter dem Hakenkreuz oder bei fatal-fundamentalistischen Moslems die Welt zu zerstören, Menschenleben zu vernichten, sondern gemeinsam Zukunft zu gestalten, ergibt sich selbst. Und wo bisher der Westen den Entwicklungsländern ein Vorbild dafür war, dass möglichst ohne Arbeit, u.a. mit Einsatz von sich selbst vermehrendes Kapital ein Leben in Wohlstand zu führen wäre. Da war dann die Arbeit, die Leistung die die Menschen im gemeinsamen Sinn erbrachten, zur Lust geworden. Um den Missbrauch des Grundeinkommens, das dann den Menschen zugebilligt wurde, die in Notlage waren, musst sich niemand Gedanken machen. Vielmehr strebten die Menschen danach, staatliche Hilfe nicht in Anspruch nehmen zu müssen.

Nein. Es war es nicht Platons Atlantis und auch nicht das Zeitalter des Wassermanns angebrochen, wo nach biblischer Beschreibung jetzt Löwe und Lamm in Frieden lebten. Doch nun war klar geworden, wie die antiken Denker keine nächtlichen Träume zu Papier brachten, sondern Visionäre waren. Die danach strebten, in der Ordnung, dem Sinn der Natur begründete Weisheit, wie sie nun in entwickelter Weise alle Welt nur im Munde führte, zur menschlichen Lebenswirklichkeit zu machen. Und wo nun statt gegenseitig Moralpredigte, die Weisheit zur menschlichen Motivation werden sollte, war man dem ewigen Ziel näher. Und so wollte sich nun, da die Vernunft-/Weltreligionen wetteiferten, Weisheit im gemeinsamen Sinn aller Welt gottesbildfrei zur Krone zu machen, kaum jemand noch den rational erklärten Kulturpraktiken der Religionen verweigern, die dies bewirkten.

Wie ein ganzheitliches Leben im bewussten gemeinsamen Sinn nach den Vorgaben der Natur auch zu mehr Gesundheit, Glück, wie einer völlig neuen Lebenseinstellung führte, die auch persönliche, psychische Probleme löste, muss nicht erneut ausgeführt werden. Auch nicht, wie mit der wissenschaftlichen Aufklärung durch die Hochschullehre, für die Zeit mehr als Reif war, das Wissen nicht weiter zu verdrängen war, nur die Voraussetzungen für die beschriebene Entwicklung geschaffen waren.

Es würde hier auch zu weit führen, die Zeit zu beschreiben, in der dann nicht nur die Weisheit, sondern die Kreativität im gemeinsamen Sinn des Weltganzen und kein mysteriöser Designer oder sonstige menschliche Wesen das Vorbild, die verehrungswürdige Heiligkeit war. Wie so auf kreative Weise bisher völlig ungeahnte kreative Möglichkeiten entwickelt wurden, um den Krisen gerecht zu werden, im gemeinsamen Sinn des großen Ganzen, dann in Weisheit zu leben.

Menschen die bisher oft angestachelt von kulturellen Vorstellungen gegeneinander, wie gegen die Natur Krieg führten. Die entwickelten, wie es von einem gemeinsamen Kult zu erwarten war, Dank eine vom christlicher Aufklärung ausgegangenen Kulturaufklärung in erwachsene, rein rational begründeten Welt-/Vernunftreligionen, durch die Weisheit zur menschlichen Krone, intrinsischen Motivation von Weltbürgern wurde, bisher ungeahnte Kräfte. Um aus eigener Motivation die Probleme der Zeit zu lösen, nicht aufgrund staatlicher Vorschriften, bürokratisch-belastender Gesetze im friedlichen Miteinander in Weisheit zu leben, Zukunft zu gestalten, statt zu zerstören. Womit die Konkurrenz nun u.a. darin bestand dafür kreative Ideen zu entwickeln, sich dafür stark zu machen. Aber auch wenn wie eingangs bereits beschrieben, der gemeinsame Kult, die Einimpfung von Weisheit als menschliche Krone selbstverständlicher geworden war, wie die damals dann per Gesetz vorgeschriebene oder sich im kulturellen Zwang ergebene Corona-Impfung.

Da das Paradies geschlossen hatte. Daher blieb der ewige Wandel in Erkenntnis und Kult, um zeitgemäße Weisheit den Menschen zu eigen, zur Krone zu machen, die weitere Aufgabe der kulturellen Wissenschaft: eine ewige Sisyphusarbeit.

Aber selbst wenn das alles, was hier als logische Folge christlicher Aufklärung bedacht wurde, nicht eingetreten, eine vergebliche Hoffnung auf evolutionäre Entwicklung der menschlichen Krone geblieben wäre. Wie die Aufklärung über universale Weisheit als christliches Wesen nicht allein zum Frieden zwischen den Kulturen beigetragen, sondern den Grund des christlichen Kultes bewusst gemacht hätte. Da ist logisch.