Ein Grund aller Weltreligionen:

 in Natur erkannten Sinn, Weisheit in intrinsischer Motivation zur „Ökologie des Menschen“ werden zu lassen

Was im Sinn Moses: „Jesus Christus“ war. Wie er als König: zeitgemäße Kulturbestimmung in egal welchem Namen mehr denn je gebraucht wird.

Der Grund, warum die Evolution erst mythische Religionen mit menschlichen Gottheiten und Königen als Mittler, dann Religionen mit verschrifteter philosophischer Weisheit als Kopf-König hervorbrachte. Der war den Philosophen am Anfang des Christentums, die einen Sinn der Natur als Pantokrator oder höchste Wesentlichkeit egal welchen Namens bedachten, bewusst. Der war auch den Denkern klar, die dann im aufgeklärten Verstand Moses als frühe Philosophie die im Weltganzen, wie natürlichen Lebensfluss begründete Weisheit im nun universalen Sinn Moses, damit als auferstandenen David, wie Heils-König Josua, lat. Jesus als Christus an Stelle des jüdischen Nationalgesetzes, wie Opfermysterien zum König, Gottessohn machten.

Die Aufgabe von Religionen war und ist die Lebensweise im schöpferischen Sinn. So war es die Aufgabe der Kirche, den nach vernünftiger Durchdringung des zusammenhängenden Weltganzen (wir sprechen nicht mehr vom Logos, sondern Ökologie, Evolution) erkannten Sinn und die so begründeter Weisheit durch eine intrinsische Motivation der kurzsichtigen, egoistischen Gier, den fehlgeleiteten Affekten, wie dem Aberglaube entgegenzustellen. Und dies ist in Zeiten des die Natur beherrschenden Anthropozän, der nicht in deren Sinn herrscht, sondern in vollem Wissen, was Weise wäre, die Zukunft nicht allein in Sachen Klima zerstört, statt im gemeinsamen Sinn weltbürgerlich mündig gestaltet, mehr denn je gefragt. 

Die Voraussetzung, damit die sich wie das Christentum derzeit nur in nationalen Lehren, Schriften, Gestalten begründenden Welt- als natürliche Vernunftreligionen dieser Aufgabe gerecht werden können, kann die Hochschulwissenschaft in Aufklärung über die wahren geschichtlichen christlichen Anfänge schaffen. Denn nach allem Wissen, das an Hochschulen gelehrt wird, stellt die Hypothese, dass ein zum Zwergenmaß gewordener Galiläer als Christus, Gottessohn ausgegeben und als Weltbestimmung geglaubt wurde, die Reihenfolge der historischen Realität auf den Kopf.  

Die Bezeichnung Schizophrenie leitet sich von „spalten, zersplittern“ und φρήν phrēn Geist (Denken) wie Seele (Psyche, Gefühle) ab.

Nur weil das Christentum durch die Schnitzelmühle der Zeit gehen musste:

Anfänglich vielfälitge sich in Erkenntnis des Sinnes allen Seins begründende, aber für umfassenden Volkskult untaugliche, u.a. mysteriös oder geheim bleibende, uneinheitliche Lehren, auch mangels bildhaftem Verstand Moses ablehnende Kirchen, wie dualistische Christentümer verworfen wurden. Die keinen Guru vergötterten, sondern wie bereits die Propheten der Hebräer (vorausschauende Sinn-Verehrer: Philosophen) und die ihnen folgenden platonischen kirchlichen Vordenker in Erkenntnis des sinnvoll zusammenhängenden Weltganzes eine Ethik als Ökologie des Menschen begründeten. Und der so erkannte Sinn, wie Grund der Geschichte dann als höchste Wesentlichkeit, u.a. Theos Hypsistos im Sinn von Zeus wie JHWH gesehen wurde. Der bei den Hebräern bereits als unbestimmbarer, eine Grund von so in früher Öko-Logik begründeter und auf sinnvolles Zusammenleben, wie auf Nachhaltigkeit angelegter Gesetze der Tora galt. Die aber inzwischen zum buchstäblichen Selbstzweck erstarrt war. Und daher die philosophisch als universal bedachte Weisheit im weltgültigen Bund/Sinn-Moses, damit im Heil des auferstanden gesehener Josua, lat. “ Jesus“, als „Christus“ (Gesalbten, König), in bisher kulturbestimmenden Wesentlichkeiten vermittelt werden, das Kreuz menschlicher Erscheinung tragen musste. Um an Stelle von Orakelglaube, Kaiser- und Mysterienkult als wahrer Gottesssohn, wie neue Tora und Tempel zu gelten. Und am Ende des Mittelalters scholastische Philosophie u.a. für die Ablasslehre päpstlich missbraucht wurde. Wonach der in der Antike philosophisch unvoreingenommen im Sinn natürlicher Schöpfung (jungfräulich) als Wort, Weisheit so „Christus“ Bezeugte, nun in nationaler Buchform zur Autorität werden musste, so abgeschrieben ist.

Und obwohl heute klar ist, wie am Anfang des Alten, wie dann des Neuen Testamentes die Betrachtung der Natur, ihrer Regelmäßigkeiten oder astronomische Berechnung, dann Naturphilosophie auch der Grund des Islam war und warum die philosophisch bedachte Weisheit verschriftet und in Gestalten vermittelt werden musste, scheint der natürliche Sinn und damit die davon ausgehende gemeinsame, universale Bestimmung verloren. So wird gegen inzwischen besseres Wissen weiter unterstellt, es müsse eine naturwissenschaftliche, wie eine zu glaubende Wahrheit aufgrund geheimnisvoller Offenbarungen an Gründergestalten geben, die in nationalen Glaubensschriften festgehalten wurde. 

Hauptgrund für die im Zuge der Aufklärung als selbstverständlich gesehene Aufspaltung, so folgeschweren Aber“glaubens“, wie den politischen Missbrauch von Religionen, gleichzeitig deren Grund- und Bedeutungslosigkeit ist. Dass an den Hochschulen gegen inzwischen besseres, dort selbst gelehrtes Wissen noch im 3. Jahrhundert, des 3. Jahrtausend gelehrt wird, der historische Jesus wäre ein besonders schriftgelehrter junger Mann gewesen, der in Visionen seiner Anhänger als Apostel zum Christus wurde. Statt die nicht mehr nur Philosophen geltende, inzwischen von Schulkindern aller Welt gepredigte Weisheit als das zu bedenken, was für hellenistische Juden im Heil des als auferstandenen gesehenen Josua, lat. „Jesus“ König „Christus“ war. Und obwohl beispielsweise bekannt ist, wie Apostel Philosophen waren, die sich anfänglich nur auf Zeus beriefen, wird aufgrund des gewohnten Jesusbildes vermittelt: Anhänger eines Handwerksburschen hätten ihren Freund in Trauervisionen zum Christus gemacht. Angehörige dieser Sekte, wie ihr im Geistesblitz gewandelter Verfolger hätten Platonikern rund um das Mittelmeer überredet, ihre Christus-Vision als das zu sehen, was diesen bisher aufgrund von Naturlehre maßgebend Weisheit, wie deren Sinn: Sohn und Vater war. Und nun hätten selbst hellenistisch-aufgeklärten Juden, die in Versöhnung der Kultur- und Zeitvorstellungen religionswissenschaftlich das von ihnen als Josua: Jesus definierte Heil eines universalen Bundes bewirkten, nicht mehr die im Sinn Zeus, wie JHWH erkannte Weisheit gegolten. Sie hätten einen heute auf ein Zwergenmaß geschrumpften Wanderprediger als neue Weltbestimmung im Sinn Moses, König, Gottessohn, Tora, Tempel und so einzige Offenbarung des Sinnes aller Seins angesehen. Wahnsinn!

Doch genau dieser Wahnsinn ist der Grund, warum die Rede von „Christus“ nicht mehr ernst genommen, so auch der „Gott“ genannte Grund aller heute im öko-logischen Weltganzen, begründeten Weisheit, als abgeschriebene, allenfalls persönliche Glaubenswahrheit gilt. Der historisch nachvollziehbar im Heil Josua, „Jesus“ philosophisch als höchste im Sinn Moses, wie Zeus erkannte Sinn aller Natur, so begründeter Ethik, erscheint daher seit Nitzsche als wissenschaftlich tot. Womit nicht allein das Christentum als völlig unrelevant für das vernünftige Leben im Sinn der Schöpfung gesehen wird, sinnlos

Gleichwohl Religionen dringend gebraucht werden. Weil sie die inzwischen als maßgebend für das menschliche Leben erkannte Weisheit zur intrinsischen Motivation, zum wahren König damit mündiger Weltbürger machen könnten. Was im Zeitalter des die Natur beherrschenden, aber im vollen Wissen nicht im Sinn der Natur, des Weltganzen herrschenden, sondern seine Zukunft vielfach zerstörenden Menschen, der in Nationalegoismen zurückfällt und hoffnungslos jegliche Vision verloren hat, mehr als notwendig wäre.

Vorlesungen über die „Konzeptionen der Philosophie des Hellenismus“, aus dem das Christentum nach heutiger Lehre erwachsen ist, wie die „Umwelt des Neuen Testamentes“, aber auch die „Apostelgeschichte“ werden aufgegriffen. So wird deutlich gemacht, wie die Geschichte des Christentums und seiner Mission nicht weiter auf den Kopf gestellt werden kann. Wie vielmehr das in einem bildhaft-aufgeklärten Verstand Moses, damit der Versöhnung der Zeitvorstellungen und Kulturen gegebene Heil „Jesus“ religionswissenschaftlich weiterzuführen wäre. Um die religionswissenschaftlichen Voraussetzungen zu schaffen, damit die in Ökologie, wie Geschichte begründete Weisheit zu einer kulturelle Grenzen überschreitenden, heute dringend notwendigen Lebensbestimmung mündiger Weltbürger werden kann.

Aber selbst wenn Vernunft-/Weltreligionen, die den heute offensichtlichen Sinn aller weltweit gepredigten Weisheit im Sinn ihrer bisherigen Konzepte verehren, auf allen kulturellen Kanälen zur intrinsischen Motivation machen, eine Vision bleiben sollten. Die wissenschaftliche Redlichkeit und Verantwortung für die christliche Religion als kulturelle Wurzel des Westens verlangt Aufklärung.

Sehr geehrter Herr Doktor Cürsgen,

sehr geehrte Herren Professoren Matthias Konradt und Peter Busch,

sehr geehrte Damen und Herren,

die Philosophie gilt als Wissenschaft einer Erkenntnis eines Sinnes, das Wesen der Welt und die Stellung des Menschen darin. Und diese von vorausschauenden Philosophen wie Jesaja bei den kosmologischen Philosophien der alten Hochkulturen erlernte Erkenntnis stand nicht nur am Anfang von Moses. Sie war auch Grund des Christentums und dann des Isalm, wie aller großen Weltreligionen. Philosophie steht für die Liebe von Weisheit, die jedoch einen gemeinsamen Sinn voraussetzt. Was im Sinn Moses, damit weltgültig im Heil Josua, lat. „Jesus“ als einziger Sohn eines allumfassenden Sinnes war, so als Tora, Wort, Tempel, Gesalbter, König „Christus“ galt. Ein Heil im Sinn Josua „Jesus“, das bekanntlich von alten Autoritäten, wie Schriftgelehrten verworfen wurde. Philosophen, wie an Wahrheit interessierte Theologen, die nicht nur im Gestern verharren, sind heute mehr denn je gefragt!

Unser kurzes Gespräch am Ende Ihrer Vorlesung „Konzeptionen der Philosophie  in Hellenismus und Spätantike“ und die dabei aufgeworfenen grundsätzlichen Fragen veranlassen mich, nicht nur Sie Herr Cürsgen erneut zu bitten, den Grund der jüdisch-christlichen Religion und so aller Weltreligionen aus philosophischer Sicht zu bedenken. Diesen in rationaler Weise dort zu hinterfragen, wo heute die Welt, alles Werden nur wissenschaftlich erklärt wird, als bei den von Ihnen vorgestellten philosophisch-theologischen Denkern. Denn wie ich zeigen werden, ist die These, dass die Philosophie wegen eines Handwerksburschen als Christus verworfen, dieser dann als Logos und damit Weltprinzip und König ausgegeben wurde, nicht mehr haltbar. Die in der bekannten Weise verschriftete Offenbarung war einzig allein die philosophische Erkenntnis einer Weisheit im Sinn des Weltganzen, kausalen kreativen Werdens.

1.    Das himmlische Kind wird heute als ökologische Weisheit gepredigt

Das für das menschliche Leben maßgebende Weltprinzip, die nicht nur bei der im Namen Johannes schreibenden Philosophenschule aus Ephesus in menschlicher Gestalt als wahrer Christus vorgestellte Weltvernunft nach philosophischer Lehre (Logos), die alle Völker in unterschiedlicher Weise verehrten. Die ist „Gott sei Dank“ kein Mythos, noch eine philosophische Spekulation oder sonst ein Geheimnis mehr. Das nach Lukas in Windeln in die Krippe gelegte Kind hat sich entwickelt. Die in allen philosophischen Schulen der Welt, maßgeblich im Platonismus, dann im Mittelplatonismus im theo-logischen Sinn ausdiskutierte und mehr noch im Neuplatonismus für die menschliche Ethik maßgebende Weisheit steht uns nach vielfältiger naturwissenschaftlicher Forschung, wie sozialdarwinistischen Irrwegen als maßgebend für das menschliche Leben schattenfrei vor Augen. Was noch lange nicht heißt, dass Weisheit gelebt wird.

Was auch Dank astronomischer Naturforscher, maßgeblich dann der Evolutionslehre nicht mehr in sozialdarwinistischer Kurzsicht als Recht des bösen Starken oder einer arischen Rasse von „Deutschen Christen“ als schöpferischer Wille galt, ist zu Ökologie geworden. Es ist ein Weltprinzip, das inzwischen als maßgebend erkannt, als „Ökologie menschlicher Art“ nach dem Bekenntnis „wie im Himmel so auf Erden“ gelebt werden muss. Das an Stelle von aber „glaube“ an abgeschriebene nationale, menschliche Gottheiten oder moderne Ersatzherrlichkeiten, wie Konsumwachstum im Kapital- und Nationalegoismus zur Eigenmotivation werden kann. Eine Weisheit, die dann kein Verzicht ist, Lustverlust bedeutet, sondern in Lust gelebt wird.   

Was die archaischen Vorfahren noch in mythischer Weise verehrten, in den Kulturen rund um die Welt dann die Pharaonen, Könige, Kaiser als oberste Priester repräsentieren, so im Volk herrschen sollten und dann in den philosophischen Konzepten des Hellenismus theologisch, nach jüdischer Aufklärung auch im Sinn Moses bedacht wurde, ist höchst lebendig.

Ist es nicht völlig selbstverständlich, dass allen großen Weltreligionen, wie auch das Christentum in dem gründen, was wir als Schöpfung heute nur empirischer in Ökologie, Evolution, wie universaler Gesetzmäßigkeit erklärten? Und wie die Evolution mythische, dann rational in Vernunft begründete Religionen hervorbrachte, deren Grund es ist, die „Ökologie des Menschen“ nicht nur zu predigen, sondern zur intrinsischen Motivation zu machen? So, wie wir es bei antiken Weltbürgern, die dann in einem kulturellen Laboratorium um die richtigen Konzepte für einen Volkskult rangen, sich als Christen aufgeklärtem Judentum anschlossen, beobachten können.

Wie für ein aufgeklärtes Verständnis nicht nur die Zeit mehr als reif ist, so die allein aus Gründen kreativer Weiterentwicklung in ihrer Verschiedenheit zu bewahrenden Glaubenslehren nichts an Bedeutung verlieren, sondern auch die Rede von Jesus Christus, christliche Theologie, selbst Trinität erst Sinn macht, werde ich darlegen. Auch wie in ihrer zeitgemäßen Bedeutung die alten Lieder und Namen aus vernünftigen Gründen noch lauter zu singen, ebenso alle modernen kulturellen Instrumente zu nutzen sind, um Weisheit in emotionaler Weise zur intrinsischen Motivation zu machen.

2.    Wie ökologische Weisheit nicht nur im Christentum Bestimmung wurde

Die Antwort auf die Frage, was Ihren unzähligen antiken Kollegen bei der Erkenntnis eines gemeinsamen Sinnes allen Seins und damit ihrer Lebens-, Weisheitslehre (Logos) zu Grunde lag. Die beantwortet nicht nur die Frage nach dem Grund aller in philosophischen Lehren aus dem Wandel vom Mythos zum Logos hervorgegangenen großen Weltreligionen, sondern auch des Christentums.

Und so wie es in der Antike die Leistung von Philosophen war, die ihnen geltende Weisheit gegen traditionelle Nationallehren, Priester, weiter den Mythen treuen Autoritäten auf jüdischer, wie griechischer Seite zum zeitgemäßen gemeinsamen Volkskult zu machen. So sind auch heute nicht allein die Theologen, sondern mehr noch Philosophen gefragt.

Wie kann es sein, dass wir heute wissen, wie nicht nur Moses, sondern die anderen aus dem Wandel vom Mythos hervorgegangenen großen Weltreligionen in frühen philosophischen Modellen des kreative Weltganze gründeten. Gleichzeitig in umfassender Weise die vielfältigen, aus der philosophischen Erkenntnis eines Sinnes im Weltganzen erwachsenen Kulturkonzepte rund um die Zeitenwende kennen. Die wie beispielsweise der Kirche vorausgehende, aber als christlich geltende dualistische Manichäismus die persische Philosophie, die buddhistische Weisheitslehre des Ostens mit denen der Griechen verband. Wobei dies dann von aufgeklärten Juden alles auch im Sinn Moses gesehen wurde, so vielfältige jüdisch-christliche Weisheitslehren waren. Und dann aber weiter davon ausgehen wollen, dass der als Weisheit, damit König im Sinn Moses beschriebene Christus nur ein gutherziger junger Mann, allenfalls ein Weisheit predigender Zimmermann war. Dem der Christus angedichtet, der als Logos, Sinn, Vernunft, neuer Tempel und Tora ausgegeben, als Gottessohn hingestellt wurde. Wonach dann genau so in der Christologie-Vorlesung der „große Medienwandel“ erklärt werden musste. Doch auch die theologischen, wie die verschiedenen geschichtlichen Vorlesungen, die eigentlich klar machen, wie es umgekehrt war, setzen einen jungen Mann voraus. Selbst Sie, der das Heil eines universalen Bundes in hellenistischer Zeit, damit „Jesus“, wie die philosophische Definition der in antiker Ökologie begründeten Weisheit im Sinn Moses damit jüdischer König, kulturbestimmenden „Christus“ bestens erklärte, setzen einen Guru voraus. Der so jedoch weder in der Geschichte, noch den Geschichten vorkommt.

3.    „Jesus“ wie „Christus“ sind wissenschaftlich weiterzuführende Fakten

Denn in den philosophischen Konzepten des Hellenismus, haben Sie nicht nur deutlich gemacht, was im Sinn Moses als „Christus“ galt. Als Sie auf das weisheitliche Judentum „Jesus Sirach“, wie auf Philo von Alexandrien zu sprechen kamen. Da haben Sie den historischen „Jesus“ beschrieben: Wie im aufgeklärten Verstand der Moses-Propheten als frühe Philosophie die philosophische Weisheit nun im Sinn Moses gesehen, in Versöhnung der Kulturen und Zeiten (im Wandel vom Mythos zum Logos) damit der universale Bund des Neuen Testamentes gegeben war. Und dieses Heil eines universalen, weltgültigen Verstandes/Bundes wurde von hellenistischen Juden zu Recht als Jesus definiert, so Josua, lat. Jesus als auferstanden gesehen.

An Ihren Ausführungen ist mir nicht nur klar geworden, wie absurd (auch gegen die dort selbst freigelegten Erkenntnisse) es ist, die Studenten im Glauben zu lassen, bei der Apostel- damit realer Missionsgeschichte wäre es um Freunde eines heilspredigenden Zimmermanns gegangen. Oder deren einstigen Verfolger, der heute jedoch in Philo und Platon erklärt wird, die philosophische Weisheit als „Christus“ vertrat, so zu Recht nicht mehr Saulus, sondern „Paulus“ hieß. Die dann zu den von Ihnen vorgestellten hochtheologisch diskutierenden Denker nicht nur in Rom, Kleinasien, Syrien oder Alexandrien, sprachen und zum Glauben an die Gottheit eines Gurus überredet hätten. Wonach dann selbst für Denker, die von Ihnen in den philosophischen Konzepten des Hellenismus, wie Mittelplatonismus dargestellte Sinnlehre nicht nur im Namen Zeus, sondern Moses (JHWH) und damit Josua, lat. Jesus auferstanden sahen, nun die Lehren eines besonders bibelschlauen Handwerksburschen als neue Weltbestimmung im Sinn Moses gegolten hätte.

Und als Sie in der „Umwelt des Neuen“ Testamentes die Philosophen vorgestellen. Die nicht allein einen einzigen Sinn in aller Natur noch im Namen Zeus sahen. Und die bedachten, wie die Lust als Lebensantrieb durch Moralpredigt nicht zu bekämpfen sei, sondern in welchen Konzepten in Naturlehre begründete Weisheit in Lust gelebt werden. Um so dem Sinn des in Natur zusammenhängenden Weltganzen und nicht der egoistisch-triebhaften Gier und kulturellen Kurzsicht, wie sinnlosen Herrlichkeiten gerecht zu werden. Da war eigentlich alles über die Anfänge der christlichen Theologie, wie die heute notwendige Problemlösung gesagt.

4.    Wo Moses frühe Philosophie war, wurde der Sohn jungfräulich bezeugt

Was soll der Quatsch von einem jungen Mann als offenbarenden, weltbestimmender Gottessohn, wenn Sie im Mittelplatonismus nicht nur eine philosophische Neudefinition im Sinn Moses, sondern in den philosophischen Konzepten des Hellenismus Vater, wie Sohn vorstellten? Wonach das in Vernunft erklärte Werden, Weltganze nicht nur hellenistischen Juden, sondern auch paganen Neuplatonikern, die sich dem neuen jüdisch-christlichen Konzept anschlossen, als Sohn und so der Kosmos als Tempel galt. Der für sie einzig auf den Sinn Moses, wie Zeus verwies. Vielmehr machten Sie deutlich, wie die in antikem Ökologieverständnis begründete Lehre (Logos) von Vater und Sohn oder Söhnen bereits eine heilvolle Versöhnung des bildhaft verstanden, bisher im Kult bestimmenden Mythos von Gottessöhnen war. In denen bisher die Vegetation, wie menschliche Tugenden oder Weisheit personifiziert verehrt wurden. Und die im aufgeklärten Verständnis austauschbar waren, in Zeus oder Serapis philosophisch zusammengefasst, dann auch im Sinn Moses, des somit auferstandenen Josua, Jesus gesehen wurden.

Von wegen, dass Jesus nur nach Vorbild der Kaiser als Gottessohn hingestellt, gar ein von einer jungen Hebräerin geborener Handwerksbursche versehentlich als „jungfräulich“ hingestellt wurde. Was den Philosophen als „Sohn“ galt, damit im aufgeklärten Verstand Josua, lat. Jesus als Weisheit im im Sinn der Propheten der wahre König „Christus“ war. Das war echt unvoreingenommen von alten Glaubensvorstellungen, Schriften, allein im Sinn der Natur, des Weltganzen, schöpferischer Autorität bezeugt.

So steht die Entstehung, Begründung des Christentums heute völlig außer Frage. Wo, wie im Namen Philo von Alexandrien vorgestellt, die vielfältigen in früher Ökologie, wie Kulturgeschichte naturphilosophischen Sinn-/Vernunftlehren im Sinn Moses auf einen gemeinsamen Nenner (egal ob Zeus, Jupiter… oder JHWH) gestellt wurden. Da wurde sich nicht nur auf Josua, lat. Jesus berufen. Da bekam die unvoreingenommen allein in natürlicher Schöpfung (jungfräuliche) begründete Weisheit, die im Sinn der als vorausschauende Philosophie verstandenen Moses-Propheten als „Christus“ galt, zu Recht den Rufname Jesus. Auch wenn anfänglich vom Pantokrator (wie Zeus) geschrieben, die später lateinischen Gottesnamen, Christustitel erst von Erasmus von Rotterdam, dann Martin Luther, einheitlich in Jesus übersetzt wurden. Was Philipp Melanchthon in jüdischer Weisheit wie „Jesus Sirach“ begründete. Und wie dort philosophisch das kulturelle Heil bewirkt wurde, kein junger Mann galt, lässt schon unter Wikipedia nachlesen.

5.    Christliche Apostel war Philosophen, nun im Sinn Moses

Doch erst als Philosophen wie später auch Justin oder Origenes sich auch nicht durch den Spott ihrer Kollegen (sie würden doch die Bedeutung der griechischen Mythen kennen und sollten sich nicht den törichten Sagen der Juden zuwenden) sich nicht davon abhalten ließen, jüdischer Weisheitslehre im Sinn des auferstanden gesehenen Josua ernst zu nehmen. Da waren aus Apostel genannten, meist stoischen oder kynischen Wanderphilosophen, wie den in aller Natur einen einzigen Sinn sehenden, sich so in Weisheit bisher nur auf Zeus berufenden Philosophen, die bekannten christlichen Apostel geworden.

Denn auch wie die vielfältigen philosophische Lehren der hellenistischen Konzepte nach dem Konzept von Religion erst im Sinn der alten, nun aufgeklärt verstandenen (auferstandenen) Kulturwesentlichkeiten zu vermitteln waren. Und wie so die Weisheit an der Achse der Zeit das Kreuz ihrer jüdischen, wie griechischen Vorbilder tragen musste, um zur umfassenden, grenzüberschreitenden Kulturbestimmung von öko-logischer Weisheit zu werden, wie es heute mehr als notwendig wäre. Das ist durch Ihre Vorlesung klar geworden. Und so ist zu verstehen, wie auch in den anderen Weltreligionen die philosophisch in natürlicher Schöpfung, dem Weltganzen, allem kreativen Werden begründete Weisheit als Bestimmung, ob als Tao oder Dharma nicht nur zufällig auch als Wort, Logos übersetzt wurde. Und wie die in kosmischer Realität, dem Sinn des Weltganzen bedachte Vernunft auch dort nur im Sinn der alten Religionen zur in intrinsischer Motivation, so Kultur-, Lebensbestimmung werden konnte.

6.    Weltreligionen, wie auch Christentum und Islam haben einen Grund

Auch wenn ich hier die natürlich-rationale Begründung der alten, sich ursprünglich im Mythos und dann erst nach und nach immer mehr im Öko-Logos begründenden, in evolutionärer Entwicklung auch rückfällig gewordenen Kulturen bewusst überzeichne. Und auch auf die Darstellung der unterschiedlichen metaphysischen Modelle und Kultkonzepte, auf kreative Weise den jeweiligen Vorbedingungen gerechte religiösen Umsetzung verzichte.

Ich brauche mir nicht weiter wie Sie sagten völlig vergebens die Finger wund zu schreiben, in dem ich Ihre theologischen Kollegen um eine aufgeklärte Sicht des historischen Jesus Christus bitte. Wobei ich an sämtlichen geschichtlichen, geschichtsphilosophischen, noch mehr den theologischen Vorlesungen, wie sämtlichem heutigem Wissen nachweise, wie nicht nur die dort heute weitgehend bildhaft vermittelten Geschichten, sondern auch die Gestalten, nicht allein Jesus Christus, in einer weit größeren und realen Bedeutung zu betrachten sind, als heute gelehrt. Denn nach heutiger Hypothese wird nicht nur die schöpferische Wirklichkeit als der biblisch beschriebene „Christus“, wahrer Gottessohn, Tempel, Tora verleugnet, sondern das biblisch kulturgerecht bebilderte, historisch nachvollziehbare Heil „Jesus“.

Und wie ohne dieses von Ihren antiken Kollegen im Hellenismus erarbeitete Heil auch der Islam, dessen Vordenker die Ausdrucksweise eines der höchsten Wesentlichkeit beigesellten Gottessohnes ablehnten, die philosophische Weisheit, maßgeblich nach Aristoteles oder Zarathustra als Wort des arabischen Propheten vermittelten, nicht gewesen wäre. Das dürfte auch klar sein.

Durch die bei unserem kurzen Gespräch aufgeworfenen Fragen ergibt sich die Antwort nach dem historischen Grund, des christlichen Glaubens, wie der heutigen Buchreligionen, nationalen oder inzwischen rein persönlichen Glaubensvorstellungen ganz automatisch.

Bevor ich daher weiter an historisch-wissenschaftlichen Fakten nachweise, wie es bei „Christus“ um die in Natur, damit früher Ökologie, wie Kulturgeschichte begründete Weisheit im Sinn Moses, so als wahren König (Gesalbten) ging. In dessen Rolle die von den Weltorganisationen vertretene, inzwischen schon von den Schulkindern als maßgebend für menschliches Leben gepredigte Weisheit heute als kulturelle Grenzen überschreitende, intrinsische Lebensbestimmung mehr als notwendig ist. Und wofür das aufgeklärte Verständnis die Voraussetzung ist. Um in Vernunft-/Weltreligionen eine intrinsische Motivation von Weltbürger zu bewirken, die heute heilsam wäre. Und wie es in „Jesus von Nazareth“ nicht um einen verherrlichten Handwerksburschen, sondern um ein in Wissen, Erkenntnis im Hellenismus, maßgeblich dem aufgeklärten Diasporajudentum zwischentestamentlicher Zeit religionsphilosophisch erarbeitetes, damit gegebenes Heil ging. Nachdem im aufgeklärten Verstand der Moses-Propheten als vorausschauende Philosophie (frühe Sinnerkenntnis, Liebe von Weisheit) die in Naturlehre (Logos) von griechischen Philosophen begründete Weisheit, wie ihr Sinn als identisch mit der der Hebräer gesehen wurde. Womit ein universaler Bund/Verstand, so Josua, lat. Jesus auferstanden gesehen war. Was übertragen auf Heute für den Friede zwischen den oft mörderisch missbrauchten nationalen Kulturvorstellungen mehr als heilsam wäre. Auch wenn nach Ihrer Sicht darauf die Theologen nicht eingehen würden, weil sie eine Glaubenswahrheit voraussetzen.

7.    Die naturphilosophisch gepredigte Weisheit, wie Ihr Sinn ist zu lieben

Was macht es für einen Sinn, wenn heute zwar die in Naturwissen begründete Weisheit als maßgebend für das menschliche Leben inzwischen nun auch in der Kirche gepredigt wird. Wenn dann weiter alten Gottesbildern, schriftgelehrten Vorstellungen selbst das Wissen geopfert wird?

Daher will ich allein an den von Ihnen aufgeworfenen Fragen zeigen, wie es heute unumgänglich ist, die inzwischen meist auch in kirchlicher Lehre oder päpstlicher Enzyklika maßgebende, in Naturlehre begründende Weisheit, Weltvernunft auch als Grund, nicht allein des Christentums zu bedenken. Und wenn der Kirchengeschichtskenner Benedikt XVI. in seiner letzten großen Rede vor dem Deutschen Bundestag den Grund des Rechtes weder in einem biblischen Gott, wie dessen zu einer Miniatur gewordenen oder weiter als Christus gepredigten Sohn, sondern in Bezug auf Stoa, wie jüdische Weisheit in Ökologie zu bedenken gab. Dann hat er gezeigt, wer Vater und Sohn nicht nur für die von Ihnen vorgestellten Philosophen des Mittelplatonismus waren.

Auch wenn diese in ihren Weltmodellen den Sinn aller Natur als Vater, wie die so in Natur begründete Vernunft/Weisheit definierenden Philosophen oft weiter den alten Gottheiten der Griechen treu blieben. So daher Frauen und Männer, die sich im Sinn Moses dem Kaiseropfer verweigerten, als gottlose Atheisten gesehen und als Weisheit verehrende Christen beschimpft wurden. Es war die philosophisch in früher Ökologie, wie Kulturgeschichte begründete Weisheit, für die dann in vielen philosophischen Diskussionen die „Hagia Sophia“, damit die allumfassende katholische Kirche gebaut wurde.

8.    Es gibt nur eine Wahrheit: Grund aller Kulturmodelle, Religionen

Es ist kein Geheimwissen, keine modellhafte philosophische Spekulation mehr oder eine nur spirituelle erfahrbare, aufgrund nationaler Glaubensschriften für wahr zu haltende, so zu glaubende Weisheit. Was heute nur einheitlicher, empirischer als von den alten Kulturen als Evolution, wie in Ökologie das kreativ-sinnvoll zusammenhängende Ganze, wie dessen gemeinsamer Sinn erkannt ist. Das war nicht nur der Grund bereits mythischen, mehr noch der aus dem Wandel zum Logos hervorgegangen Kultururmolle, großen Weltreligionen. Heute lässt sich auch erkennen, wie es Grund des als vernünftig erkannten gemeinsamen Kult, das Feiern, Verehren der Sinn machenden Wesentlichkeiten (Gottheiten) oder  im Osten philosophischer Konzepte war, die in kosmischer Wirklichkeit erkannte Weisheit im menschlichen Leben zu verwirklichen. Auch wie im Religionskonzept die Weisheit in alten Wesentlichkeiten im Volk vermittelt werden musst, ist nachvollziehbar. Und dieses „wie im Himmel so auf Erden“ wird im Zeitalter des die Natur beherrschenden Menschen, aber trotz besserem Wissen nicht im Sinne der Natur herrschenden, sondern die Zukunft auf Generationen zerstörenden, die Welt nicht nur in Sachen Klima aus dem Gleichgewicht bringenden Anthropozän mehr als dringend gebraucht. Wenn die Evolution keine Religionen aus genau dem Grund hervorgebracht hätte, damit sich selbstbewusste und so selbstverantwortliche Geistbegabte im Sinn der Natur verhalten, müsste man sie daher schleunigst erfinden?

Die Zeit ist um, von völlig verschiedenen Offenbarungen, gar in menschlichen Gestalten oder durch einfliegende Engel, nächtlichen Eingebungen… auszugehen. Und dies nicht, weil beispielsweise bei einem religionsphilosophischen Symposium in Heidelberg über die philosophischen Einflüsse auf die Religionen des Orient, wie der Christentums bereits vor zehn Jahren klar gemacht wurde, wie im mittelplatonischen Denken am Anfang der Christenheit, konkret bei Philo von Alexandrien, der Logos, damit die philosophische Lehre im Sinn des Engel Gabriel wahrgenommen wurden. Wofür das bildhafte Verständnis der alten Mythen die heilsame Voraussetzung war.

Und wir so nicht nur wissen, wer den mittel- und neuplatonischen Verfassern der christlichen Literatur ins Ohr flüsterte, was ihnen als Weisheit, damit im Sinn Moses als „Christus“ galt. Sondern was auch Grund der dann maßgeblich von Aristoteles oder persischer Philosophie getragenen koranischen Lehre war. Womit wahrscheinlich das syro-aramäisches Christentum, das sich auch aus theologischen, wie kulturell-politischen Gründen abspaltete, im Orient nicht im Namen eines beigesellten Gottessohnes, sondern im Wort des arabischen Propheten weitergeführt wurde.

Wer weiter davon ausgeht, dass am Anfang geheimnisvoll Wahrheit war, die zu glauben sei, kann fast jedes Werk der Universitätsbibliothek in den Mülleimer werfen. Selbst die Bücher von buchstabengläubigen Fundamentaltheologen, die beispielsweise über die Missionsgeschichte schreiben, beweisen das Gegenteil. Von allen weiteren Werken über die Kulturgeschichte, weitere geschichtliche Fakten oder frühes philosophischen Arbeiten, das fast immer Theologie oder denkerische Auseinandersetzung mit untauglich gewordenen Vorstellungen war, so den sogenannten Glaubenslehren zugrunde liegt, ganz zu schweigen.

9.    Religionen sind nur in Weisheit, wie gemeinsamem Sinn zu begründen

Und so ist dann auch die Arbeit der Psychologen, Kultur- oder Kommunikationswissenschaftler vergebens. Denn die Frage, wie die von den Naturwissenschaftlern erarbeitet Erkenntnis von Weisheit, höchster Wesentlichkeit, gemeinsamem Sinn nicht weiter in Ersatzreligionen kurzsichtiger Ersatzherrlichkeiten, wie Konsumwachstum, Kapital- oder Nationalegoismus geopfert wird. Wie vielmehr die naturwissenschaftlich begründete Weisheit wieder in psychologisch notwendiger Weise kulturgerecht zur grenzüberschreitende Lebensbestimmung von Weltbürgern werden kann. Die stellt sich nicht, solange selbst Sie als theologiekritischer Philosoph wie selbstverständlich von einer Glaubenswahrheit getrennt von naturwissenschaftlicher Weisheit ausgehen. Wie es schon Wilhelm von Okham in der Spätscholastik gesehen hätte. Für den die Zeit verständlicherweise noch so wenig reif war, wie für spätere Philosophen, die eine Vernunftreligion begründen wollten oder für spätere christliche historisch-kritische Theologen. Die als Radikal-, weil Wurzelkritiker gelten. Weil sie im Logos, den erst der als Gegenpapst ausgerufene kirchenkritische Monist Ernst Hackel in den Begriff „Ökologie“ übersetzte, das christliche Wesen sahen.

Denn wo die Lehre eines sinnvoll zusammenhängenden Ganzen, wie Lebensflusses ihrer antiken Kollegen, damit den Vordenkern der Kirche nach nicht als Ökologie bezeichnet wurde, sondern der Logos-Begriff für die Lehre von der immer vernünftigerer Durchdringung der Welt stand, war keine Glaubenswahrheit. Vielmehr wurde in Verwerfung der Gottesbilder und negativer Theologie die diesen Mythen, wie alten Gottheiten zugrunde liegende Wahrheit mit dem Wissen, der Erkenntnis der Zeit auf einen Nenner gebracht.

So machten auch Sie mit jedem Satz ihrer Vorlesung deutlich, wie die Anfänge umgekehrt waren, die naturwissenschaftliche Erkenntnis Grundlage der theologischen Überlegungen waren, die alten Glaubenslehren, auch im Sinn Moses, damit als „Christus“ auf rationale Beine stellten.

10.Die Geschichte der Sinn-Erkenntnis, schöpferischer Weisheit in Kultur

Hier kann nicht die Entstehung der Religionen behandelt werden. Doch der Grund, warum die Evolution Religionen hervorbrachte, lässt sich nicht an dem messen,  was heutige Religiosität ausmacht. Wo der natürliche Sinn und davon ausgehende, wie auf diesen verweisende Weisheit nicht vorkommt, sich auf angeblich eigene Gründergestalten, Gottheiten nationaler Schriften berufen wird, die so zu glauben wären. Da wundert es nicht, wenn an den kirchlichen Akademien Religionswissenschaftler wie Michael Blume den evolutionären Sinn von Religion nur noch in der Kinderzahl von Religiösen, wie Amischen nachrechnen. Ähnlich in theologisch-philosophischen Meisterkursen von Hochschulen die Angst vor einem Aufpasser im Himmel als Grund des Glaubens bedacht wird.

Und wo in Dogmatik als Gotteslehre zwar die griechische Naturphilosophie als anfänglich maßgebend vorgestellt, dann in Abgrenzung zu Fatal-Fundamentalismus den Lehramtsanwärterinnen und -anwärtern nur eine natur- und philosophiefreie (völlig weg von den alten Griechen) letzte Hoffnung als Relevanz von Religion vermittelt werden kann. Die auch keine Relevanz für das Verhalten hätte. Und dabei logischerweise weder die Bibel oder der dort als einziger Grund der Wahrheit, Erkenntnis, wie rechten Lebens genannte Jesus Christus mehr eine Rolle spielen kann.

Da wundert es auch nicht, wenn Evolutionsbiologen in der Religion nur noch ein gestriges Relikt sehen, das wie der Hunger auf Süß und Fett einst nützlich war, aber seinen Sinn verloren hätte. Der gemeinsame Kult, dem Thomas Junker als bekennender Atheist nicht nur in „Der Darwin-Code“ bestätigt, einen „Superorganismus“ zu bewirken, damit das, was heute mehr als Notwendige „Ökologie des Menschen“ ausmacht, scheint seinen Sinn verloren zu haben.

Wo in höchsten Tönen von Christus als Wort, Wahrheit, Grund aller Welt, des Glaubens, wie der richtigen Lebensweise gesprochen wird und die Theologen davon ausgehen müssen, dass dies Visionen von Anhängern eine Heilspredigers waren. Der nach kritischer Forschung über die Anfänge des Islam dann im Koran zu Mohammed, dem Wort des Propheten geworden sei. Da kann noch unsere Pfarrerin bei allein Beerdigungen noch so viel von Gott als einem Grund sprechen, der alles aus sich hervorbringt. Da nützt es auch nicht, wenn der Sinn und Grund in der weltweit nicht sinn- und grundlos gepredigten Weisheit offensichtlich ist. Dem auch Evolutionsbiologen als Neue Atheisten in ihrem Engagement, ihrer nicht sinn- und grundlosen polemischen Verurteilung der gefahrvollen Gottesbilder folgen.

Dabei ist bereits in der Biologie eine jeweils artgerechte Kultur eingewoben. Nicht nur ein Wolfsrudel, ein Vogelschwarm, ein Ameisenstaat, wie jede Tierart wird so gemeinsame  in ihrer Kultur dem gerecht, was wir Ökologie nennen und auf menschliche Weise einzuhalten ist. Und wenn ich im Schaukasten meiner Kinder bei den Bienen eine Königin beobachte, die im Dienst ihres Volkes dessen Zukunft sicherstellt. Dann sehe ich das, was bei den Kulturen aller Welt die Pharaonen, Könige oder Kaiser genannten Repräsentanten schöpferischer Wirklichkeit ausmachte. Gleichwohl die oft weder Amerika Fist, noch weniger Weltvernunft, Weisheit herrschten, wie es ihre Aufgabe gewesen wäre. Es waren Könige, deren Rolle im Sinn Moses in der Kultur Beschnittener die Pharaonen verehrte Weisheit hatte. Als sie die Griechen im sinnvoll-zusammenhängenden Ganzen als Weltvernunft zwar definierten, aber im Kaiser- und Mysterienkult nicht die kulturbestimmende Bedeutung hatte, wie bei den Hebräern. Was jedoch bei einem Wanderprediger nur noch als eine Vision gesehen, so der von hellenistischen Philosophen definierte Sohn und damit auch der Vater im Bad der Buchstaben ausgeschüttet wird, Religionen als weitgend sinnlos erscheinen müssen.

11.Der Sinn der im Geisteswandel entstandenen Weltreligionen

Doch wo die im Wandel vom Mythos zum Logos entstandenen großen Weltreligionen in frühkosmologischer Wissenschaft, Sinn- und so Weisheits-Erkenntnisbedacht wird. Wo ebenso heute klar ist, wie die auch für die täglichen Entscheidungen, mehr noch die Lebensbestimmung in Kultur maßgebenden Emotionen, nur in menschlichen Erscheinungen, in sinnlich begreifbarer, bildhafter Weise anzusprechen sind. Da kann der Fortschritt von Naturwissenschaft, der nur weiter fortgeschrittenen vernünftigen Durchdringung der Welt (Logos, heute Ökologie, Evolution) nicht zur Verneinung von Religionen führen, sondern zeigt deren Grund.

Wo im ewigen Wandel aus anfänglichen Angstbewältigungsriten zum innerartigen Aggressionsabbau, der Förderung von Kreativität in Kultgemeinschaften dann die Fruchtbarkeit verehrt und später für die Vegetation, wie menschliche Tugenden und Weisheit stehende Wesentlichkeiten, Gottheiten in Vernunftlehre (Logos) begründet wurden. Da ging es nicht um einen jungen Mann oder Hirngespinste seiner Anhänger.

Wo die heute offensichtliche Ratio der Mythen zur Zeit Jesus bereits in philosophischer Weise begründet wurde. Da wissen wir nicht nur, was bereits Ratio die der mythischen Religionen war. Und wie diese Ratio, die im Konzept von Religion zu neuen Kulturmodelle wurden, in antiken Naturlehren, einer immer vernünftigeren Durchdringung der Welt begründet war, wissen Sie auch.    

Wenn Sie sich die Entstehung und Geschichte der Religionen betrachten, sehen Sie eine ewige „Reise nach Jerusalem“. Aber selbst auf dieser ewigen Reise, mit vielen Rückfällen, habe ich keine Religion, kein Kulturkonzept gefunden, die in dem gründet, was heute dem Christentum und ähnlich dann auch dem Islam unterstellt wird. Den Kult-Anfängen, die heute u.a. in Höhlenzeichnungen oder in Fruchtbarkeitsverehrung nachvollzogen werden, kann weder bereits eine Sinnerkenntnis unterstellt, noch von Weisheit gesprochen werden. Aber bereits wo Leichen nicht einfach verscharrt wurden, sondern ein früher Totenkult entstand oder die Fruchtbarkeit verehrt wurde, scheinen sich unsere mit der Zeit immer selbstbewusst gewordenen Vorfahren Gedanken über etwas gemacht zu haben, was über den Tag, die nächste Nahrung hinausgeht.

 

-Wird heute nicht schon bei den ersten Religionsformen bedacht, wie hier in noch mythischer Weise meist die Fruchtbarkeit, dann viel später nicht allein dann eine an der fruchtbaren Nilschwemme erkannte Kreativität des Ganzen und damit auf noch unbenannt Weise ein Sinn des Ganzen verkehrt wurde?

-Und so haben die alten Kulturen in Betrachtung der Ordnung des Himmels, auch hinter der vielfach verehrten Sonne, noch ungenannt einen Sinn gesehen, dessen kreative Wesentlichkeit ein König bei den Mayas im südamerikanischen Regenwald, wie in China oder bei den Hochkulturen des Westens auf Erden herrschen sollte.

Eine Rolle, die bei den Hebräern eine in Schöpfung begründete Weisheit, im Wort der Tora verschriftete Gesetzesbestimmung einnahm. Die in einem menschliche unbestimmbaren Sinn, der war und sein wird (JHWH) begründet war. Der aber bisher nur Beschnittenen galt, die sich so exklusiv von der Welt abgrenzten oder wie hellenistische Juden, die Hebräisch schon weitgehend verlernt hatte, in heilvoller Weise nun in philosophisch universaler Weise bedachten. Was so das Heil im Sinn Moses, Josua, lat. Jesus, damit die Weisheit der Philosophen der von den Propheten erhoffte Christus war.

-Was bringt das Wissen, dass hinter den ägyptischen Gottheiten Maat stand, damit Naturprinzipien, in denen ein ungenannter kreativer Sinn gesehen wurde, in personifizierter Weise die gesamte Hochkultur mit ihren Wunderwerken, früher Wissenschaft trug, für Gerechtigkeit und ewiges Leben sorgte?

-Und was soll die rationale Begründung der Homer-Mythen und ihren in Menschengestalt personifizierten Wesentlichkeiten, wie sie auch von Ihnen vorgestellt, bereits die Antike praktizierte. Wäre es da nicht höchst schizophren, den Denkern, die die menschlichen Gottesbilder im Sinn Moses mehr noch als die Mysterien weiterführende Philosophen kritisierten und so die griechische Philosophie nun im Sinn der hebräischen Propheten fortführen, eine „Glaubenswahrheit“ aufgrund eines jungen Mann und Visionen seiner Anhänger unterstellen zu wollen?

-Um was ging es beim gar in Schifferstadt gefundenen „Goldenen Hut“, der deutlich macht, wie auch unsere germanischen Väter nicht alle Wilde waren. Wie bereits hier in kosmischer Kalenderordnung ein universaler Sinn gesehen und auf dem Kopf getragen verehrt, so sicherlich auch den menschlichen Kopf bestimmen sollte?

-Was lag dem mythischen, so jedoch rationalen Sonnenkult in Stonehenge zugrunde, galt den Kelten, den Druiden (die später Missionare des Nordens waren) wie vielen anderen Kulturen rund um die Welt?

 -Wer geht heute davon aus, dass bei den alten Hochkulturen, wie bei der Entstehung der großen Weltreligionen im Wandel vom Mythos zum Logos Engel einflogen, besonders Fromme nächtliche Eingebungen hatten oder nur alten Lehren aufgewärmt wurden?-

Aber bei Ihnen als Philosophen, der den Studenten in jedem Satz vermittelt, wie die Philosophie die Grundlage der Gottes- und so Verhaltenslehre war, muss ich nicht weiter argumentieren. Vielmehr liegt es doch auf der Hand, dass es keinen Sinn macht, einen als trinkfreudig beschriebenen jungen Galiläer Sonntags als Christus zu verkünden, sich gar bei Beerdigungen auf ihn als ewiges Leben zu berufen oder einen Gott als Ursprung allen Seins wie einem im Himmel sitzenden Designer zu glauben. Wenn da nicht auf einen Nenner mit dem Sinn gebracht wird, der ungenannt, namenlos bei aller weltweiten Predigt von Weisheit vorausgesetzt wird. Da bewirkt Religion das Gegenteil von dem  was der Grund ist, aus dem sie in Evolution gewachsen, so dem ewigen Wandel unterliegt.

12.Alte und neue Konzepte, um Weisheit im Volk herrschen zu lassen

Am kulturellen Konzept, bei dem die Mon-archen als Pharaonen, Könige und Kaiser, somit auch als oberste Priester noch bis ins Deutsche Reich (dort in Berufung auf Salomo und David) öko-logische Weisheit herrschen sollten, lässt sich mehr als in aller historischen Kritik deutlich machen, was Grund nicht allein des Christentums ist. Der mühsame Weg Kultlesetexte, mehr noch geschichtliches Wissen auszuwerten um nachzuweisen, wie Christus keine Vision nach grausamen Tod eines handauflegenden Handwerksburschen war, der häretische Reden hielt, erübrigt sich in rationaler Betrachtung des rund um die Welt entstandenen „Königskonzeptes“.