Öko-logische Weisheit war „Christus“ wie historisch Heil im Sinn Moses, Josua: „Jesus“

Vernunftreligionen, deren Grund die weltweit vergeblich gepredigte Weisheit ist, als Kulturbestimmung in Frieden zu leben, sind aufgeklärt möglich.

Es macht einen mehr als gewaltigen Unterschied, ob sich das Christentum, wie die aus dem Wandel vom Mythos zum Logos hervorgegangenen großen Weltreligionen in nationalen Büchern, eigenen Gründergestalten begründen. Oder ob diese aufgeklärt als Verschriftungen, Repräsentanten und wie nicht nur Christus, als Personifikationen von Weisheit, wie ihres Sinnes nach einer immer vernünftigeren Durchdringung der Welt verstanden werden. Um die heute in Ökologie begründete Weisheit, Verbundenheit, die alle Welt vergeblich predigt, als „Ökologie des Menschen“ einzuverleiben und zu leben.

Hierzu notwendige Welt-/Vernunftreligionen, die sich berufend auf ihre Wurzeln nicht in traditionellen Schriften, sondern allein in Schöpfung, einer Weisheit nach Ökologie, wie kultureller Evolution und so auch ihren Kult rational begründen und im Zeitalter des die Natur beherrschenden, jedoch nicht im schöpferischen Sinn herrschenden Anthropozän mehr denn je gebraucht werden. Weil es aufgeklärt ihre gemeinsame Aufgabe ist, die heute als maßgebend für das menschliche Leben erkannte, gegenseitig gepredigte Vernunft/Weisheit nicht nun auch noch im Munde zu führen, sondern sie im aufgeklärten Verstand als Wort im „Sinn“ Moses, Jesus oder Mohammed in intrinsischer Motivation zur umfassenden Kulturbestimmung mündiger, selbst-verantwortlicher Weltbürger zu machen. Die dann begeistert von aller Natur, ihrem Lebensfluss nicht in Gesetzes-/Verbots-, sondern Vernunftkultur die dort begründete Weisheit, wie deren Sinn besingen, feiern und so in Lust leben. Weil dies auch als das verstanden wird, was in vielen Namen vermittelt wurde, als Wort galt, im Osten Tao oder Dharma genannt wird. Die sind machbar.

Allein die historisch-wissenschaftlich jedoch unhaltbar gewordene kindliche Vorstellung, dass es beim historischen, wie biblischen Jesus als christlich einzigen Grund rechten Lebens und Glaubens um einen jungen Mann ging. Die steht einem aufgeklärten Verstand nicht allein der christlichen Religion, damit dem auch kulturellem Frieden und Missbrauch von Religionen im Wege.

Doch eine Religion, bei der später von Christus als Wort in Person, Heil, Hoffnung… sprechende Theologiestudentinnen und Studenten derzeit davon ausgehen, dass Groupies nach Trauervisionen einen besonders schriftgelehrten Handwerksburschen als weltbestimmenden Christus, Gott oder dessen Gesicht sahen. Und so unabhängig vom Sinn aller Weisheit und Welt ein Aufpasser, wissenschaftlich toter Designer als himmlisches Monster oder ein Hirngespinst als angeblich christlicher Gott zu glauben gilt. Die hätten nicht nur wegen Steuerverschwendung an den Hochschulen nichts verloren. Die müsste als Gefahr für die Jugend, Vorbild für folgeschweren Aberglaube verboten werden.

„Gott sei Dank“ wissen wir heute, wie die Geschichte umgekehrt war:

An allem inzwischen gegeben Wissen, wie hier allein an zwei aufeinander folgenden Vorlesungsstunden (Hellenismus und Apostelgeschichte) lässt sich im logischen Geschichtsverlauf, den Umständen der Zeit verdeutlichen, wie…

…das einzig offenbarende, für das Leben maßgebende „himmlisch Kind“ (wahrer Gesalbter/König, Christus, Gottessohn) keine Glaubensvision von Groupies war. Wie es antiker Aufklärung um die unvoreingenommen von Traditionsschriften, wie Meinungen allein in Vernunft-/Sinnlehre nach natürlicher Schöpfung  (Logos) bezeugte Weisheit ging. Die bereits bei Moses in David oder Salomo lyrisch, wie literarisch in Königen personifiziert, bisher nur Beschnittenen kulturbestimmend war. Wie Christus daher eine Weisheit war, die wir heute in Ökologie, wie Evolution begründen, weltweit gegenseitig predigen und die als wahrer Welt-König mehr denn je gebraucht wird.

…diese von vorausdenkenden Moses-Philosophen (Propheten) in den Hochkulturen Ägyptens und Persiens in Naturbeobachtung und frühastronomischer Berechnung begründete Weisheit, im Gesetz verschriftete Wort, dann in der gesamten  griechischen Geistesgeschichte, maßgeblich in den Vernunftlehren (Logos) des Mittelplatonismus im Sinne Moses bedacht wurde. Was so die Zeitvorstellungen und Kulturen versöhne in einem universalen Bund nun auch für griechischer Bildung gültig wurde. Womit in Folge Moses dass Heil im Namen Josua, Jesus (ohne zwei Beine) auf-verstanden, lebendig war, so auch bezeichnet wurde.

…daher der historisch Jesus nicht nur ein wider Willen verherrlichter Handwerksbursche war, sondern im hellenistischen Judentum ein Heil als wesentliche Größe zu beobachten ist, das gerade heute höchst heilsam wäre. Das in antiker Aufklärung erwachsen, in einem heute nachvollziehbaren Prozess philosophischer Synthese des Zeitenwandels (vom Mythos zum Logos und damit den philosophischen Lehren), wie der Kulturen (von Juden und römisch-griechischem Kult) auf religionswissenschaftliche Weise erarbeitet wurde. Indem maßgeblich in der jüdischen Diaspora, wo das Hebräisch schon abgeschrieben, verlernt war, jetzt nach allegorischem Verstand der Moses-Philosophen der im menschlich unbestimmbaren Sinn des Weltganzen (JHWH) begründete Bund/Verstand, wie davon ausgehende Gesetze/Bestimmung (Wort) nun in zeitgemäßer Philosophielehre (Logos) auf universale Weise begründet wurde. Womit Josua, Jesus lebendig war. Und keine Parusieverzögerung, sondern in diesem Heilsgeschehen die geschichtliche Entwicklung als Erlösung, wie auch die Geschichten in aufgeklärter Weise zu erklären sind. Nur so die Theologie, Christologie des Neuen Testamentes, wie sämtliche Lehren, Schriften oder dann auch die gemeinsinnigen, christlichen Lebensweisen märchenfrei zu begründen ist.

wie dieser hier maßgeblich in Alexandrien beobachtete, wirklich historische Jesus Christus im Stamme Davids geboren, durch die in den Mittelplatonismus eingeflossene gesamte griechische Geistesgeschichte, selbst buddhistischen Weisheitslehren das Judentum auf vernünftige, universale Beine stellte:  Im „Ich aber sage Euch“ über dem nationalen Traditionsgesetz stand, Wort, Wahrheit, Leben war, Wasser in Wein verwandelte, Blindheit heilte, Fortschritt bewirkte, auf dem Weg vom Heidenland nach Jerusalem von Schriftgelehrten verurteilt wurde, in menschlicher Erscheinung das Kreuz der Zeit trug.

-Während im zusammen mit dem Tempel dann zerstörten Jerusalem schon der Blick auf den Tempel als Heil galt. Hier allein ihrer nationalen Tradition treue Juden die römisch-hellenistische Kultur ablehnten und viele vernichtet wurden, auch blutige Bürgerkrieg untereinander, höchstes Unheil war. Sich nach der Zerstörung des Tempels eine buchstabenhörige Toratreue von Schriftgelehrten in einem Pharisäertum bildete, die sich damit im Heil Moses sahen, das den hellenistischen Juden gegebene Heil verwarfen. Wie es in Jerusalem mehr als heilsam gewesen wäre. Da war für hellenistisch-weisheitliche Juden der Kosmos zum neuen Tempel geworden und so wahres Heil gegeben. Denn die vernünftige Durchdringung der Welt war jetzt maßgebend und zur Offenbarung einer gemeinsamen Wesentlichkeit im Sinn von JHWH, wie Zeus geworden. So waren die Gegensätze in Frieden aufgehoben. Aber wo die Weltvernunftlehre, Weisheit als Wort im Sinne Moses, neue Tora galt, damit der Kosmos als den schöpferischen Sinn vergegenwärtigender Tempel wie maßgebend für das Leben verstanden wurde. Da wurde das nicht in einem Guru gesehen oder der als das geglaubt.

-Während die römischen Philosophen sich im bereits monotheistischen Kult auf den inzwischen für die philosophische Natur-/Sinnlehre (Logos) stehenden Zeus beriefen, Demokratie probten, jedoch weiter Kaisern wie Nero (als Verwirklichung stoischer Weltvernunft seines Erziehers Seneca ein Rohrkrepierer), wie den Mysterien opferten und Weisheit nur predigten. Da bestand das Heil (Jesus) darin, die Weisheit an Stelle von Orakelglaube, Leberschau, blutigen Mysterien im Kult als wahren König zu feiern, zum Grund des Lebens zu machen und so in Sozialgemeinschaften Gemeinsinn zu leben.

-Während dualistisch die Welt verneinende oder für einen Volkskult untaugliche, mysteriös bleibende Geheimlehren für Eingeweihte oft auch in ihrer eigenen Erkenntnis das Heil sahen. Da lag für hellenistische Juden, wie ihnen folgenden Neuplatoniker und Kaiser, die für die Weisheit die Kirche, einen allumfassenden, einheitlichen Volkskult bauten, hierin das Heil im Sinne Josua, dem historischen Jesus Christus. Wonach nun in Natur-/Vernunftlehre eine höchste Wesentlichkeit im Sinne Zeus, wie JHWH gesehen wurde.

So wäre der Heilsprozess, von dem die Mission im Namen Jesus ausging, noch in vielfacher Weise in jüdischer, wie griechischer Philosophiegeschichte, dann im Hellenismus zu beobachten. Wo vielfältig konkurrierende philosophische Bewegungen zur einheitlichen Volkskirche wurden. Wofür die menschliche Erscheinung in altbekannten Kultur-Wesentlichkeiten Voraussetzung war. Mit den heute unterstellten Visionen von Groupies eines hingerichteten Handwerksburschen hatte das nichts zu tun. Vielmehr wird bei heutiger Hypothese „Christus“ zur Halluzination von Sektenanhängern, das historische Heilsgeschehen „Jesus“ ausgeklammert. Und so wird der in kirchlicher Lehre, dann in Schriftform bis zur Aufklärung gültige und führende Jesus Christus verleugnet, die Lehre und Rede von Christus für die aufgeklärte Welt zur Belanglosigkeit persönlicher Religiosität, nicht Wert sich damit zu beschäftigen.

…es beim „Josef“ der Heilsgeschichte um das Judentum geht, wo die nicht in Traditionslehren, menschlichen Meinungen, sondern unvoreingenommen, allein im schöpferischen Sinn (jungfräulich) gezeugte Weisheit als „Christus“ wie das Heil „Jesus“ aufwuchs, Juden als König galt.

…Mutter Kirche die nur den Philosophen geltende, natur- und kulturwisswissenschaftlich begründete Weisheit in Windeln wickeln: Nach heutiger Lehre sie in einem sich mit der Zeit entwickelnden rhetorischen Schäma für einen allumfassenden, auch den barbarischen Völkern gerechten  Volkskult in bekannten Kulturwesentlichkeiten zur Welt bringen musste.

…die Auferstehung als absolute Voraussetzung eine historische Realität ist. Hinter der nicht einfach das natürliche Vergehen und Auferstehen, sondern so der aufgeklärte Verstand auch der alten Kulturwesentlichkeiten zu sehen ist. In deren Gestalt die Weisheit dann für den kulturellen Wandel als neu Weltbestimmung für den Volkskult das Kreuz ihrer Vorbilder tragen musste.

…die Jünger Jesus wahre „Apostel“ waren. Wie die damals im philosophischen Monotheismus sich nur auf den inzwischen für die Weltvernunftlehre (Logos) stehenden Zeus berufenden Wanderphilosophen, Weisheitslehrer genannt wurden. Womit heutige Jesus-ver-jünger die sind, die ökologisch-soziale Weisheit im gemeinsamen Sinn bedenken, lehren, leben.

…in Paulus kein Sektenverfolger, sondern der bisher nationalgesetzeseifrige, vormals die philosophische Weisheit verwerfende Pharisäer zu sehen ist. Der sich im kulturellen Wandel des Hellenismus (hier in Alexandrien beobachtet) in antiker Aufklärung dem philosophisch gegebenen Heil „Jesus“ anschloss.

…sich so nach neuzeitlicher Aufklärung eine Weisheit ent-wickelt hat, die nach sozialdarwinistischen Kurzschlüssen, wie dem Recht des Stärkeren oder göttlicher Herrenrassenlehre Deutscher Christen heute in Ökologie, wie kultureller Evolution begründet, nicht mehr nur Philosophen gilt. Die schöpferische Weisheit, Weltvernunft im Volk aller Welt als maßgebend für das menschliche Leben erkannt ist, von Weltorganisationen vertreten, auf Klima- und Friedenskonferenzen diskutiert, weltweit gepredigt wird.

…diese Weisheit im Zeitalter des die Natur beherrschenden, aber in vielfacher Weise nicht in deren heute Gott, aber aus Vernunftgründen besser namenlosen bleibenden Sinn (JHWH) herrschenden, sondern die Zukunft zerstörenden Anthropozän, mehr noch als in der Antike zum wahren König werden muss: Bestimmende Herrlichkeit, Grund von Recht, wie Welt-/Vernunftreligionen. Die eine heute bei Kapital-, Konsum- und sonstigen Selbst-Herrlichkeiten, auch in der Kirche vergeblich gepredigte (nicht mehr in Bibel, sondern Ökologie begründete) Weisheit zur intrinsischen Motivation mündiger Weltbürger machen. Die so in freien demokratischen Wahlen öko-logische Weisheit, Weltvernunft, statt Nationalstaatlichkeit zum Grund von Staatsrecht machen.

…der Sinn aller weltweit gepredigten Weisheit, für den zur Zeitenwende bereits Zeus stand, dann im Sinne Mose als bildlose höchste Wesentlichkeit (JHWH) erkannt wurde, heute offensichtlich ist und zu feiern wäre.

…ein aufgeklärtes Jesus-Verständnis daher den wissenschaftlich beschlossenen Tod nicht nur des christlichen Gottes ins Gegenteil verkehrt. Weil dort, wo klar ist, wie alles in universalen, kreativ sinnvollen Gesetzen aus Sternenstaub erwachsen ist, so die gemeinsame Ursache, Abstammung von allem, wie der gemeinsame, kaum bezweifelte Sinn der in der Antike im Heil „Jesus“ als „Christus“ maßgebenden öko-logischen Weisheit offensichtlich ist.

der in vielen Namen vermittelte, die Zukunft auch der eigenen Gene sicherstellende Sinn des öko-logischen Ganzen (Genesis) im Gegensatz zum ebenso natürlichen Sinn der Genmaximierung, die den Menschen nicht nur in Sexualtrieb oder Kinderliebe ans Herz gewachsen ist, bedacht und in Religion einverleibt „Mensch“ werden muss.

…daher weder Synagogen, Kirchen noch Moscheen abzureisen, die alten Lieder, Namen in aufgeklärter Weise nicht nur in Gotteshäusern noch lauter zu singen sind. Um So die im Öko-Logos begründete Weisheit auf allen modernen kulturellen Kanälen zur intrinsischen Motivation werden zu lassen.

…damit der wahreGottesstaat“ ein Leben nicht nach nationalen Traditionen, Texten und danach zu glaubenden Gottheiten oder noch mehr neuer Gesetze, sondern öko-logischer Vernunft und Friede im offensichtlichen gemeinsamen Sinn/Grund wäre.

Wofür die Hochschullehre die Voraussetzung schaffen kann. In dem Sie klar macht, wie nicht allein der christliche, sondern auch in einem arabischen Propheten vermittelte Grund des rechten Lebens kein Guru, sondern eine nicht von Menschen bestimmbare, aber nach bestem Wissen auszudiskutierende Weisheit, wie deren Sinn war.

Wo einerseits der historische Jesus Dank historischer Kritik auf ein Zwergenmaß geschrumpft ist. Und wir andererseits Moses nicht mehr als einen alten Mann sehen, der auf wundersame Weise einen Monotheismus erfand, sondern die philosophischen Anfänge der Hebräer wie in „Sepher Jesirah – Buch der Schöpfung“ ebenso den Philosophien der ägyptischen, wie persischen Hochkultur (Zarathustra) kennen. Wir daher die Bibelsprache als Ausdruck eines ursprünglich noch symbolischen Universums und hier erkannten Sinnes verstehen. Was alles dann im ebenso erst heute in seiner Bedeutung erkannten philosophisch-theologischen Schulen des Hellenismus aufging. Der heute erst für die Herkunft des nicht nachträglich hellenisierten Christentums als einer kulturellen Synthese steht, die Judentum und Griechentum auf einen zeitgemäßen gemeinsamen Nenner brachte. Da ist die Zeit um, nur nachzuzeichnen, wie hier unmöglich in Visionen von Anhängern eines Handwerksburschen das Heil im Sinne Moses gesehen wurde. Da ist dieses in aufgeklärter Weise im Zeitgeschehen zu verstehen und weiterzuführen.

Zum Frieden zwischen den Kulturen, wie zur allseits nur gegenseitig gepredigten Weisheit führende Welt- als Vernunftreligion sind möglich. Um in emotionaler, alle Gefühle und Sinne ansprechende Weise die allseits gepredigte Weisheit, die dann als Wort im Sinne Moses, Jesus, Mohammed, wie im Sinne des Dao Laotse oder auch großen Manitu verstanden wird, in einer „Kultur der Nachhaltigkeit“ zur intrinsischen Motivation, Lebensbestimmung mündiger Weltbürger zu machen.

Was wir an Weihnachte in kulturgerechter Erscheinung als Heil in Folge Moses feiern, damit der historische „Jesus“ (ohne zwei Beine) war, ist die heute viel beschworene Weisheit. Für die Neuplatoniker unter der Leitung der Kaiser in unzähligen Diskussionen eine einheitliche Kirche, nicht allein die „Hagia Sophia“ an Stelle, wie auch inhaltlich auf Mauern alter Kultstätten bauten.

Der Chance der Hochschullehre, die wissenschaftliche Voraussetzung für aus rationalen Gründen genutzte Vernunftreligionen zu schaffen, bei der Menschen, die aus meist naturwissenschaftlichen Gründen die  Religionen ablehnten, zu Recht als Gefahr sehen, nun aus diesen Gründen deren Kult nutzen, um Weisheit zu leben, steht nichts mehr im Weg. Außer die unhaltbar gewordenen, die Realgeschichte auf den Kopf stellende Vorstellung. Denn ein inzwischen Dank historischer Kritik zur Bedeutungslosigkeit geschrumpfter Guru war nie Grund des Kultes, kommt im Gegensatz zur Weisheit/Wort „Christus“, wie dem hier historisch nachvollzogenen Heil „Jesus“ weder in der Geschichte, noch den Geschichten vor.

Auch wenn der Weg zu aufgeklärten Vernunftreligionen noch unendlich weit ist und das Paradies geschlossen hat. So die totale Welt-Vernunft, Leben in schöpfungsgerechter, damit auch humanistischer Weisheit eine Vision bleiben wird. Vernunftreligionen, bei denen sich Menschen, die bisher der Religion meist aus rationaler Erwägung, wissenschaftlicher Erkenntnis (was in der Antike Grund des Christentums war) den Rücken zukehren, nun aus genau diesen Gründen nicht allein in der Kirche gemeinsam das besingen, was heute als „höchste wesentlich“ erkannt ist, den gemeinsamen natürlichen Sinn aller Weisheit/Vernunft, Welt verehren, lieben und so halten, sind machbar. Um im Gemeinsinn die Weisheit zu leben, die heute als Voraussetzung für die gemeinsame Zukunft erkannt und vergeblich gepredigt wird. Dies wird dann nicht als Selbstmanipulation gesehen, sondern gehört im aufgeklärten schöpferischen Sinn (der war und sein wird) zum „Gottesdienst“.

Wie bereits in der unter www.vernunftglaube.wordpress.com eingestellten Zukunfts-/Weihnachtsgeschichte „Höchste Zeit Weisheit und Friede zur Welt zu bringen“ nachzulesen, muss der Anstoß zur Aufklärung von wissenschaftlicher Autorität ausgehen. Selbst wenn Vernunftreligionen unerreichbar sein sollten. Allein aus wissenschaftlicher Redlichkeit und Verantwortung für die christlichen Kultur ist höchste Zeit zur Aufklärung.

Erneut wird daher allein an zwei aufeinanderfolgende Vorlesungsstunden deutlich gemacht, wie buchstäbliche Theologie die Geschichte auf den Kopf stellend gegen besser Wissen das Christentum zum Schwachsinn macht. Bei dem Geschwister und Freunde, die nach Ansicht heutiger Theologiestudenten ihren Guru zu all dem gemacht hätten, was er nicht war und wollte, dann angeblich über Zeit-Fragen stritten. Die sich jedoch aus einer heilvollen historischen Entwicklung im Hellenismus im Namen Josua „Jesus“ ergaben.

So hat der Philosoph in der geschichtlichen Darstellung des Hellenismus deutlich gemacht, wie in der jüdisch-hellenistischen Bildung nicht zuletzt durch das Weiterdenken, Neuinterpretieren des Platonismus, auch im Sinn der hebräischen Propheten (vorausschauenden Philosophen) das Heil im Sinn des nun allegorisch verstandenen Moses, wie Josua auferstanden, damit der historische Jesus lebendig war. Und wie sich so auch die in der Apostelgeschichte in einfache Erzählform gebrachte Mission, wie theologische Diskussion im Rahmen der Auseinandersetzung um ein nun auch Griechen geltendes Weltjudentums mit universalem Grund erklären lässt. Bei dem die in früher Ökologie, monistisch begründete Weisheit im jüdischen Sinn zum Christus, so als wahrer König zu der auch Unbeschnittenen geltenden intrinsischen Kulturbestimmung werden sollte. Wie sie heute, im Zeitalter des Anthropozän in dieser Rolle dringender noch als in der Antike gebracht wird.

Was aber selbst die Schriftgelehrten, die buchstäblich einen jungen Mann als Judenkönig wider Willen, statt die heute meist in Ökologie begründete Weisheit, an den Anfang stellen, nicht weiter verhindern können. Weil ihre Hypothese selbst durch das ihnen heute gegeben Wissen, ihre Forschung um die Entstehung und Bedeutung der Texte, hier beispielsweise der Apostel- wie damit auch der lukanischen Jesusgeschichte, die unser kindliches Bild prägt, unhaltbar ist.

 

Sehr geehrter Herr Professor Peter Busch,

sehr geehrte Damen und Herren,

heute ist sich die Wissenschaft einig, wie das Christentum nicht nachträglich hellenisiert wurde, sondern aus dem Hellenismus, damit der Lehre (Logos) nach vernünftiger Durchdringung der Welt, so in der gesamten jüdischen, wie griechischen Geistesgesichte, dann in kultureller Synthese erwachsen ist. Und längst ist auch klar, dass die bewusst in verschiedenen kulturellen Richtungen komponierten biblischen Texte vom Christus, Kyrios, Weisheit, Heil-land oder neuen Tempel als wahrem einen Gottessohn handeln. Wir wissen auch, wie zur Zeitenwende bei hellenistischen Juden der Kosmos jetzt als Tempel, damit die Vernunftlehre als ewiges Wort verstanden wurde, das auf seinen Sinn in Rolle der Vätergottheiten verwies, Weltbestimmung war. Wie daher die biblischen Texte vom Logos/Weisheit/Wort in menschlicher Person (Rolle) handeln, hier nicht das wundersame Leben des heute als historisch geltenden schriftgelehrten Handwerksburschen, Wanderkynikers…. sondern in jüdischer Heilsgeschichte erwachsene Weisheit, damit Jesus Christus beschreiben ist.

Wenn heute auch klar ist, wie so im Mittelplatonismus bereits Zeus im philosophischen Monotheismus (nicht nur ein alte Gottesbilder zusammenwürfelender Henothismus) als Vater aller Söhne an der Spitze vormaliger Verkörperungen von Vegetation für den Logos stand. Oder auch eine philosophische Kunstfigur wie Serapis, in der sämtliche alten Gottheiten schon dem Namen nach aufgegangene waren, die nun vernünftige Welt-/Natur-/Sinnlehre (Logos) begründete Weisheit verkörperte. Dann wissen Sie auch, wie es dem aufgrund heutiger Forschung wahrscheinlich erst im Neuplatonismus entstandenen, zusammenhängenden lukanischen Doppeltwerkes von jüdischer Heilsgeschichte im Stile eines Kaiserevangeliums, ähnlich in der Missionsgeschichte, völlig unmöglich um einen Guru ging. Der nun an die Stelle der bereits für die Vernunftlehre stehenden alten Gottheiten getreten wäre. Wie es dabei um das gegangen sein muss, was in antikem Monismus, damit Welt-/Natur-/Sinnlehre (Öko-Logos), begründete Weisheit „Christus“ im Sinne Moses war. Und damit der echt historische Jesus im hellenistischen Judentum als Heil zu begründen, aufgeklärt weiterzuführen ist.

1.    Zeit Jesus Christus aufgeklärt in Realgeschichte zu verstehen

Denn die Zeit, nur nachzuweisen, dass es nicht allein allen anfänglichen Denkern, wie in den biblischen Texten um den Logos ging, damit in philosophischer Lehre begründete Weisheit der Christus, Kyrios, eine Gottessohn war, sind um. Nur am Denken der Zeitenwende, den Geschwistern Christi, selbst der Kabbala, wie den Vorgängerkulturen Christus nachzuweisen, dass die Vernunftlehre/Logos am Anfang stand, unter www.jesus-lebt-wirlich.de u.a. Zarathustra als Lehrer der Propheten, auf die sich Christen beriefen, die Weisheit als Christus belegten zu lassen. Dann Theologen wie Klaus Berger „zwischen den Zeiten“ oder Benedikt XVI. vor Deutschlandbesuchen zu bitten, die schöpferische Vernunft/Weisheit auch als den historischen Jesus heute in Evolution, wie Ökologie zu bedenken. Die Zeiten liegen hinter mir. Auch allein das Wissen, das wir über Philo von Alexandrien heute haben, wie im hellenistischen Judentum ein neuer universaler Bund nach philosophischer Natur-/Sinnlehre (Logos) begründet der Grund der Theologie des Neuen Testamentes war. Wie nach allen Vorlesungen Professor Peter Lampe gezeigt und gebeten, so den Grund des christlichen Glaubens neu zu bedenken. Das ist durch das Wissen, wie das Christentum im Hellenismus entstand und in der gesamten griechisch-jüdischer Philosophiegeschichte die Heilsgeschichte zu beobachten ist, überholt.

So wurde allein in einer Vorlesungsstunde den Studenten das aus den Umständen der Zeit, einer natürlichen evolutionären Entwicklung hervorgegangene Heil, für das der historische Jesus steht, von Ihrem philosophischen Kollegen Cürsgen erklärt. Vorher war bereits Thema, wie nach dem Wandel vom Mythos zum Logos, damit nun vernünftiger Durchdringung der in antiker Aufklärung eine lebhafte Auseinandersetzung der verschiedenen in philosophischem Wissen begründeten Erkenntnisbewegungen, konkurrierenden Philosophenschulen, mit unterschiedlicher kultureller Anbindung waren. So ist klar, wie aus dem Laboratorium der Zeit die verschiedenen konkurrierenden Christentümer hervorgingen, die sich teilweise auch vom Judentum völlig abgrenzten. Die sich wie der weltverachtende dualistische Manichäismus auf persische Philosophie beriefen.

So hat Herr Cürsgen dann gezeigt, wie in einer religionswissenschaftlichen erarbeitete Synthese die verschiedenen kulturellen Vorstellungen der Zeit auf einen gemeinsamen Nenner im Sinne des nun in universaler Weise verstandenen und so geltenden Moses gebracht wurden. Was im weisheitlichen Judentum der zwischentestamentlichen Zeit nicht nur mit Blick auf „Jesus Sirach“, sondern wie bereits der Radikalkritiker G.J.P.J. Bolland nachwies, auch in Texten im Namen Philo von Alexandrien zu Recht Josua, Jesus genannt wurde. Wodurch völlig eindeutig ist, wie im hellenistischen Judentum der Diaspora ein weltgültiges Heil im Namen Josua, so Jesus eine historische Größe war.

Wer sich die Welt-/Denk- und so Kultmodelle der alten Hochkulturen, der dort erwachsenen Hebräer, ebenso wie die über unzählige griechische Denker führende Geistesgeschichte vor Augen führt. Dann sich von Ihrem Kollegen erklären lässt, wie die gewandelten Zeiten (Mythos zum Logos), ebenso wie die Kulturen (völlig verschiedener Weltbilder von Juden und Griechen) in einer  umfassenden religionswissenschaftlichen Synthese von vielfältigen Philosophen/Theologen das Heil der Zeit bewirkt wurde. Bei dem der in der langen Philosophiegeschichte bedachte Sinn und so eine in vielen philosophischen Schulen formulierte Weisheit im Sinne dessen gesehen wurde, was für Moses Grund der auch auf Nachhaltigkeit angelegten Gesetze war. Nachdem der aufgeklärt als vorausschauende Philosophie (Prophetie) verstandenen und so alle Weisheitslehren der Welt selbst buddhistische Lehren im Sinne Moses bedacht wurden.

Und wer sich betrachtet, wie der u.a. bereits in Parmenides definierte Seins aller Natur, des Seienden (damit auch allen Denkens, Sprechens) die Voraussetzung aller alten Weltmodelle, der griechischen Weisheitslehren war. Die im Namen Sokrates ausdiskutiert, dann in platonischen Welt-, Staats- und Rechtslehren beschrieben wurden und vielfältigen philosophischen Schulen mit unterschiedlichen Lebensmodellen und so auch für hellenistische Juden galt. Was hier nun als Grund ihrer in kosmischer Realität, wie auch auf Nachhaltigkeit angelegten Moses-Gesetze (Tora) als Wesensbestandteil jüdischer Religion gesehen wurde. Und wer weiß, wie die in Naturbeobachtung, wie astronomischer Berechnung, damit dem Sinn des Ganzen begründet waren. Und wie der aufgeklärte Verstand hebräischen Tradition und Schriften die Voraussetzung war, um die bereits in David verkörperte, in frühem Monismus (Öko-Logik) begründete Weisheit im Sinn Moses erkennen zu können. Womit erst das weltgültige jüdische Heil im Sinne Josua, lat. Jesus gegeben war und so auch gesehen wurde.

Der kann es nicht fassen, wie es Theologen einer auch für ihre  philosophische Tradition berühmten Hochschule als einzig wissenschaftlich gelten lassen, über sonst nichts nachdenken wollen, wie dass dann und dort Visionen, die Freunde eines gutherzigen Heilspredigers mit zufälligem Namen Jesus hatten, von Mittel- und Neuplatonikern als genau dieses Heil geglaubt wurden. Das sich zwar erst heute, aber historisch ganz konkret beobachten lässt.    

Wie diese im Hellenismus als Heil gesehene philosophisch begründete Weisheit dann bei einem dem Judentum folgenden, Lukas genannten Denker nicht an die Stelle des menschlich unbestimmbaren Sinnes trat. Wie bei der sich dem allegorischen Verstand hebräischer Tradition verweigernden christlich-markionitischen Kirche. Deren Texte ihm jedoch nach Ihrer Forschung als Grundlage dienten. Sondern die Weisheit für ihn einzig auf das verwies, was den jüdischen Vätern bereits der eine und einzige wesentliche Grund der nicht nur auf das soziale Zusammenleben, sondern auch auf Zukunft ausgerichteten Gesetze des Alten Testamentes war. All das lässt auch die reale Missions-, wie die Auseinandersetzungen der Apostelgeschichte erklären.

Wie können Sie aber an einer Exzellenuniversität, deren Chance und Aufgabe die Aufklärung wäre, weiter Ihren Studenten, damit der Welt vermitteln, es sei anfänglichen Denkern nur um einen Guru und seine Freunde gegangen. Zumal in der vorangegangenen Vorlesung über den Hellenismus, so auch das Umfeld des Neuen Testamentes erneut wieder deutlich wurde, wie das Heil, das wir an Weihnachten in menschlicher Kulturerscheinung feiern, in der Synthese der Zeiten und Kulturen zu suchen ist. Die dann im hellenistischen Judentum nach aufgeklärtem Verstand der griechisch-römischen Göttermythen, wie Moses, auf religionswissenschaftliche Weise lebendig war. Was dort im Sinne Moses nicht nur als Josua gesehen, sondern auch als Jesus bezeichnet wurde, so Hoffnung auf Vernunft und Friede war und heute sein könnte.

2.    Jesus Sirach: alte Weisheit in heutige Zeit übersetzen

Allein an der Weisheitsschrift im Namen Jesus Ben Sirach lässt sich zeigen, wie bereits für die Hebräer (der „Jesus“ genannte Großvater des dann um 120 v. Chr. in Alexandrien schreibenden Weisheitslehrers) vom Hellenismus befruchtete Philosophen waren: Hier schriftkundige Philosophen als Theologen (keine Schriftlehrer) am Heilswerk waren. Wie diese das jüdische Gesetz, wie ihre Weisheit inzwischen dort herleiteten, wo wir heute von Ökologie oder auch kultureller Evolution als universal gültig sprechen. Was daher zu Recht bereits „Jesus“ genannt wurde. Die Weisheitsschrift, mit der ich mich nach dem Hinweis Ihres Kollegen erneut auseinandersetzte und die nach einer Notiz Philip Melanchthons Grund für die einheitlich-volksverständliche Übersetzung lateinischer Gottesnamen und Christologietitel in „Jesus“ war, macht diesen (das in Geschichte zu beobachtende Heil) als höchst lebendig deutlich.

Entschuldigen Sie, wenn ich es nicht ganz so ernst nehme, dass hier ein Enkel die Schrift seines zufällig „Jesus“ genannten Großvaters ins Griechische übersetzt. Vielmehr gehe ich davon aus, dass ein hellenistischer Jude aus Alexandrien sich wahrscheinlich beziehend auf den hebräischen Text einer bereits um die Wende des 3. zum 2. Jahrhundert v. Chr. in Jerusalem existierenden Philosophenschule im Namen Ben Sirach (oder gar die hebräischen Großväter allgemein) nachzeichnet. So deutlich macht, was wir heute auch nicht zuletzt aufgrund vieler archäologischer Grabungen und so Richtigstellungen geschichtswissenschaftlich kennen: Wie bereits die frühastronomischen Naturbeobachter, Schöpfung in Schrift/Wort/Gesetz fassenden Hebräer, wie ihre daher Propheten genannten, vorausschauenden Philosophen, in kosmischer Weisheit (früher Ökologie) begründete Weisheitslehrer waren.

Doch bleiben wir nach Wiki allein dabei, dass bereits die hebräische Urfassung der Weisheitsschrift in einem „Haus der Bildung“ entstand, die nach dem Vorbild griechischer Philosophenschulen arbeitete. Die hier ein Lehrbuch fürs Leben herausgab, das in einem für die damalige Zeit modernen Gesamtentwurf der religiösen Tradition Israels eine gelungene Verbindung von Tempelkult, Tora und hellenistischer Weisheitslehre herstellt. Und wie hier bereits die Brücke zwischen den Religionen, Kulturen und Zeiten gebaut wurde. Indem die im natürlichen Ganzen (frühe Ökologie) philosophisch begründete Weisheit nicht nur im jüdischen Sinn (der war und sein wird) sondern zeitgemäßer, Naturlehre, Philosophie verstanden wurde. Und wie dieser auch weibliche Züge bekam. Wie sie bereits in ägyptischen Gottheiten wie Isis zum Ausdruck kamen, sich dann in Maria fortsetzen.

Und genau in diesem damals naturphilosophisch bedachten Sinne und so begründete Weisheit fürs Leben wäre in heutige Zeit zu übersetzen.

Wo „Liebhaber der Weisheit“ für andere fortgeschrittene jüdische Philosophen der Diaspora schreiben, was ursprünglich auf Hebräisch gesagt war, im griechisch nicht die gleiche Bedeutung haben kann, sondern so auch das Gesetz der Propheten neue Bedeutung bekommen sollte. Da wäre es Ihre Aufgabe ähnlich in heutige Zeit zu übersetzen. Denn…

…wo alle menschliche Weisheit, wie die heute auf ökologische Weise oder als Evolution beschriebene kreative Sinnhaftigkeit aller Naturgesetze von einem höheren Sinn/Herrn ausgingen, in dem sie ewig bleibt. Da war in hellenistischen Philosophenschulen kein religiöses Bla, Bla, das die Tropfen des Meeres und die Maße der Erde, wie des Kosmos auf einen zu glaubenden Designer, Handwerker im Himmel hindeutete. Da wurde bekanntlich bereits von den griechisch-jüdischen Philosophenschulen ein menschlich unbestimmbarer gemeinsamer Sinn als Urgrund des Alles bedacht, wie wir ihn heute ungenannt voraussetzen, er im Neuen Testament in Weisheit als König „Christus“ vermittelt wurde und über alle Wirren bis zur Aufklärung trug.

…als vom Wort gesprochen wurde, das die Quelle aller Weisheit war. Da ging es Ihren antiken Kollegen nicht um die religiöse Schrift, sondern die natürliche Schöpfung, die nun in noch recht spekulativen, einen Sinn voraussetzenden Modellen in Vernunftlehre (Logos) erklärt war

…wo die Furcht des Herren als Anfang und Ende der Weisheit vorgestellt wurde. Da ist bei Ihren antiken Kollegen die Ehrfurcht vor dem herauszulesen, was wir heute nur naturwissenschaftlicher beschreiben, auf einen gemeinsamen Sinn zurückführen, der nicht nur das Thema von Weltklima-, sondern auch Friedenkonferenzen ist. So wären auch die „Gottesfürchtigen“, später zum Judentum konvertierte Griechen zu verstehen. Die eine philosophisch bedachte höchste Wesentlichkeit (Theos Hypsistos) im Sinn des inzwischen für den Logos (Weisheits-/Sinnlehre) stehenden Zeus, wie JHWH nun auch in Synagogen verehrten.

…denn wo Philosophenschulen am Werk waren, ging es nicht um eine bereits bei Napoleon nicht mehr benötigte Erklärung für alles Werdens oder den Glauben, wie die Angst vor einem heute abgeschriebenen Aufpasser im Himmel. Wie er bei kirchlichen Akademien oder philosophischen Meisterkursen als evolutionärer Sinn/Grund der Religion vorausgesetzt wird, wissenschaftlich für Tod erklärt ist.

…da haben Ihre hellenistischen Vorgänger sich nicht mit negativer Theologie, der philosophischen Verwerfung menschlicher Gottesbilder und alter Mythen oder Orakel zufrieden gegeben und ökologische Moral gepredigt. Sie haben im jüdischen Sinn übersetzt, Brücken zwischen Kulturen und Zeiten gebaut: War Josua in menschlicher Person (Rolle) auferstanden, Jesus lebendig.

Im aufgeklärten Verständnis des historischen Jesus, wie es sich schon bei Ben Sirach zeigt, sehe ich einen auch über Moses, Jesus, wie das Folgemodell in Namen Mohammed hinausgehenden Schlüssel zur kulturellen Aufklärung und damit in heutigem Wissen begründete Vernunft-/Weltreligionen. Wie Sie aber dieser Zeit einen jungen Guru und Visionen seiner Freunde unterstellen, ist völlig unerklärlich.

3.    Wissensverweigerung ist ein Weltverbrechen

Bitte entschuldigen Sie daher, wenn Sie mich nach Ihrer Vorlesung wie Sie sagten „ereifert“ sahen. Wenn ich Ihnen mit der mir daher gewünschten weihnachtlichen Gelassenheit nicht nur den Vorwurf mache, durch Ausblendung des auch Ihnen gegeben Wissens nicht allein das Christentum als Schwachsinn erscheinen zu lassen, möchte ich Sie damit nur bitten, dessen Geschichte in neuer Weise zu bedenken. Denn die christliche Aufklärung ist die Voraussetzung für aufgeklärte Welt- als Vernunftreligionen. Deren rational begründeter Kult die Aufgabe hat, die „Ökologie des Menschen“ zur Kulturbestimmung mündiger Weltbürger werden zu lassen. Statt sich in auch politisch missbrauchten Weltbildern nationalen Aberglaubens mörderisch gegenseitig zu bekämpfen.

Denn wenn nur Weisheit gepredigt, vom ewigen Wandel geredet, aber die evolutionäre kulturelle Entwicklung aufgrund liebgewonnener Vorstellungen verhindert, verzögert wird. Dann ist das ein Verbrechen an der Menschheit.

Ihre Chance ist es, darüber aufzuklären, wie das Christentum in einer Weisheit, Sinnhaftigkeit gründet, die sich heute aus Ökologie und Kulturgeschichte ergibt. Zumindest die wissenschaftlichen Voraussetzungen wären zu schaffen. Damit die heute nicht mehr nur Philosophen, sondern im Volk der Welt als maßgebend für menschliches Leben erkannte Weisheit, die als Heil im Sinne Josua „Jesus“ wie als „Christus“ galt, auch im Namen Moses, Mohammed, wie Laotse oder gar dem großen Manitu zur Kulturbestimmung, König mündiger Weltbürger werden kann.

Es liegt an heutigen Kultur-Hypothesen, so Weltbildern, damit auch Ihnen, ob sich die die Menschen als Weltbürger, in Weltverbundenheit und schöpferischer Verantwortung sehen. Wie das von hellenistischen Christen-Juden beispielsweise Alexandriens beschrieben ist, die heute als Anfang gelten. Was, wie ich Ihnen auch hier nachzeichne, durch das Heil in Folge Moses, damit den von Ihnen verleugneten historischen Jesus Christus (ohne zwei Beine), bewirkt wurde.

Die wissenschaftlichen Voraussetzungen, dass die in naturwissenschaftlichen Lehren (zeitgemäße Logos) begründete, von Weltorganisationen vertretene, gegenseitig geforderte Weisheit in aufgeklärten Welt-/Vernunftreligionen mündige Weltbürger zur intrinsischen Motivation wird. Womit Weisheit nicht weiter nur gegenseitig gepredigt, sondern auch in Berufung auf vielzählige altbekannte Kultnamen gefeiert und als universale menschliche Bestimmung in Lust gelebt wird. Die wären von heutiger Hochschullehre zu schaffen. Auch wenn ich aus eigener, allseits gemachter Erfahrung Einstein zustimme:

Es ist einfacher einen Atomkern zu spalten, als ein Vorurteil.

4.    Konzeption der Philosophie im Hellenismus als Heil des Judentums

Zwar verneinte Herr Cürsgen getreu heutiger Hypothese, dass er über den historischen Jesus gesprochen hätte. Doch Aspekte und Herkunft des Heils, das nicht allein der Lukas genannte Hellenist in volksverständlicher, kulturgerechter Erzählung als echt frohe Botschaft in Form eines Kaiserevangeliums, wie Apostelgeschichte beschrieben hat, wir so an Heiligabend als in menschlicher Erscheinung zur Welt gekommen feiern, wurde ganz eindeutig durch Ihren philosophischen Kollegen erklärt. In dem er die Geistesgeschichte im Hellenismus und damit Judentum so darstellte, wie wir es erst heute wissen.

Selbst wenn wir nicht wüssten, wie im hellenistisch-philosophischen Judentum ein neuer, nun universaler Bund/Verstand begründet, dies im Sinne des aufgeklärt verstandenen Josua interpretiert, damit dort auch von Jesus gesprochen worden wäre. Als im griechischen Neuen Testament noch vom Pantokrator wie Zeus (für die philosophische Lehre/Logos stehend), dann in lateinischen Gottesnamen, Christustiteln geschrieben, erst von Erasmus von Rotterdam, dann Martin Luther in Bezug auf die antike Weisheitslehren „Jesus Sirach“ volksgerecht einheitlich in „Jesus“ übersetzt wurde. Ja selbst wenn ein junger Guru mit diesem Namen um den See Genezareth gezogen, dann gar auf der ewigen Reise nach Jerusalem gewesen wäre. Und der wie heute unterstellt von seinen Groupies in Trauervision zum Christus (damit die damals nur den Philosophen geltenden Weisheit als Weltbestimmung, so König/Gesalbten) erhoben worden wäre. Und wenn dies dann von einem hochgebildeten Hellenisten wie dem Lukas-Verfasser als Heil-Land im hebräischen Sinn in einer zeitgemäßen jüdisch-hellenistischen Volksgeschichte beschrieben und sein Guru als Christus geglaubt worden wäre. Was alles völlig ausgeschlossen ist.

Das Heil, dem die römisch-katholische Kirche in ihrer allumfassenden Konzeption, ebenso wie die Väter des Koran folgten, das Grund des weltgültigen, universalen Christen-Judentums ist. Das ist ganz eindeutig dort zu suchen, wo Herr Cürsgen in der „Konzeption des Hellenismus und der Spätantike“ die heilvolle geschichtliche Realität in philosophischer Entwicklung am Beispiel Alexandriens erklärte. Wo damit der Moses-Bund auf universale Beine gestellt wurde, nun auch Griechen und Arabern offen stand.

Hier wurde das „Amen“ der Kirche ausmachende „Ewige“ in Äonenmodellen des Mittelplatonismus im Sinne Moses weitergedacht. Was dann von neuplatonischen Vätern der Kirche nach vernünftiger Durchdringung der Welt, in Natur-/Sinnlehre (Logos) begründete Weisheit als Heiland und Christus galt. Und was dann in seiner menschlichen Erscheinung, kulturgerechten Vermittlung philosophisch begründet und so in sinnlicher wahrnehmbarer Ausdrucksweise im Sinn bisheriger Kulturbestimmungen/Gottheiten von Mutter Kirche zur Welt gebracht wurde. Nicht umgekehrt!

Heute ist ein gemeinsamer Ursprung, aus dem alles hervorging und weiter hervorgeht selbstverständlich. Ebenso wird die kreative Sinnhaftigkeit von Evolutionswissenschaftlern in allen Prozessen des Werdens, selbst den Tsunamis auslösenden Erdplattenverschiebungen, bis zu menschlichen Gefühlsregungen, meinem Hunger auf Süß, Fett, Fleisch nachgewiesen. Auch wenn meine Gier auf Süß, Fett und Fleisch weitgehend sinnlos gewordenen ist, nicht allein meine Gesundheit gefährdet und so wie auch mein gesamtes Leben an höherer Vernunft/Weisheit auszurichtenden ist. Mehr noch wird keiner daran zweifeln, dass die Weisheit, die heute gegenseitig gepredigt wird, einen gemeinsamen, in natürlicher Schöpfung begründeten Sinn hat.

Damit wird das heute aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnis vorgesetzt, was von hebräischen, wie den griechischen Philosophen allein in allem Sein, vernünftiger Betrachtung der Welt, dann deren frühwissenschaftliche Durchdringung gesehen und so vernünftige Weltmodelle erst bedacht wurden. Daher ist es egal, ob Thales das Wasser als gemeinsamen Ursprung von allem sah, Heraklit vom ewigen Lebensfluss als Feuer sprach, die Luft, der Atem, die Sonne als sinngebender Ursprung oder ein über die Sonne, damit die Natur hinausgehender transzendenter Sinn des Gesamten dann im hebräischen Sinn gesehen wurde. In einem verherrlichten Handwerker, Visionen seiner Freunde, ist die philosophisch bedachte, heute naturwissenschaftlich in Evolution, wie universalen öko-logischen Gesetzen beschriebene Ewigkeit, Sinnhaftigkeit, so das im Amen der Kirche begründete Heil nicht zu suchen.

Zumal das Hellenisten zur Wintersonnenwende auch im Namen der unbesiegbaren Sonne (kein Guru) in Männerkulten in ganz Europa als Mithras feierten. Und die Denker der Antike in dem inzwischen für den Logos (philosophische Sinnlehre) stehenden Göttervater Zeus, Jupiter maximus, mehr noch der all dies, wie auch ägyptische Namen aufnehmenden philosophischen Kunstfigur, so wie der Philosophenkaiser Mark Aurel die eine Weisheit im paganen Sinn verkörpernden „Serapis“  verehrten. Eine Weisheit, die heute für ein gelungenes, glückliches Leben mehr als modern wäre. Was aber so wenig ein junger Mann oder in einem solchen begründet war, wie es bei Athena/Minerva, die über dem Portal der Neuen Uni den wissenschaftlichen Weltgeist, die Weisheit repräsentiert, hellenistischen Denkern um Mädchen oder Ihren jungen Mann ging. Was erst in kultureller Synthese zum Heil wurde.

Bevor Herr Cürsgen auf den „wohl bedeutendsten Denker der Zeitenwende“ zu sprechen kam, stellte er die philosophische Geschichte, die Neuinterpretation des Platonismus dann auch im jüdischen Sinne dar. Was im Heilsprozess der Zeit Voraussetzung war, um die philosophische Weisheit im Volkskult bestimmend zu machen. Möglicherweise steht der Name „Philo von Alexandrien“ jedoch nicht nur für einen Einzelgelehrten, sondern für die jüdisch-hellenistische Philosophie des Mittelplatonismus, der die Kirche folgte und daher die Vernichtung weiterer antiken philosophischer Werke überlebte. Die er aber auf jeden Fall repräsentiert. Daher egal!

5.    Alexandrien als wesentliche Wiege Jesus Christus

Wenn Alexandrien als das maßgebende multikulturelle, multireligiöse Zentrum der hellenistischen Bildung gilt, damit als kreativer Schmelztiegel, in dem sich die Kulturen austauschten, an staatlichen Bildungseinrichtungen mehr noch als in Athen neue einheitliche Welt- und Weisheitskonzepte bedacht wurden. So  im geistigen Mittelpunkt der damaligen Welt auch die jüdische Bibel und deren Gottheit mit der griechischen naturwissenschaftlichen Bildung und ihren Kultfiguren auf einen Nenner gebracht wurde. Dann wird schon hier nicht nur das in Weisheit gegebene Heil beschrieben, das wir an Weihnachten in seiner menschlichen Erscheinung im Sinn Moses feiern. So wird deutlich, welches Heil heute von einer Hochschule mit großer philosophisch-theologischer Tradition in aufgeklärter Weise weiterzuführen wäre.

Und wie dieses Heil nicht an einem Einzelgelehrten hing, sondern von unzähligen Denkern der Geistesgeschichte bewirkt wurde, von denen wir selbst bei intensiver Auswertung heutigen Wissen sicher nur die Spitze des Eisberges kennen. Das ist auch klar. So ist das der Antike gegebene Heil in Folge Moses, damit der historischen Jesus in seiner gesamten Bedeutung auch nicht allein in Alexandrien zu suchen, sondern wäre weit umfassender zu sehen.

Dass ein Philosoph, der für den Beginn des Mittelplatonismus Philos steht, mit dem Namen Eudaros angesprochen wurde, der laut Homer für den Sohn des Hermes im Trojanischen Krieg steht. Das ist sicher auch kein Zufall. Die zeigt den geschichtlichen Heilsprozess, bei dem in allegorischem Auf-Verstand der Traditionsmythen diese mit zeitgemäßer Wissenschaft verbunden wurden.

Eine ähnliches heilsame Entwicklung, die alle Religion ausmacht, ist bereits bei einem großen griechischen Sinn-seher wie Parmenides zu erkennen. Der erstmals den dann zur Grundlage der griechischen Philosophie gewordenen, im hellenistischen Judentum im Sinne Moses bedachten Sinn des nun nicht mehr im Mythos erklärten Seienden (aller Natur, wie Denkens und Sprechens) voraussetzte, diesen aber im Sinn des Mythos sah und erklärte. Und der daher seine philosophische Abhandlung über das Wesen der Natur/das Sein, Seiende, in einem Lehrgedicht in der Literaturform Homers beschrieb, im Namen der Göttin sprach. Wenn er eingangs seiner Abhandlung über „Das Wesen des Seienden“ (Natur) von Heliaden, inzwischen Göttinnen (wie die über dem Eingangsportal der Neuen Uni für die Weisheit als Geist der Welt stehende Athena/Minerva) als „Sonnenmädchen“ und so den Weltenverlauf bestimmenden „Wagenlenkerinnen“ oder den Trieben entsprechend den alten Mythen als „Rossen“  schreibt. Denn so verwarf der zur griechischen Sinnlehre, damit letztlich bereits Theologie gewordene Logos, hinter dem auch der Sinn des Mythos gesehen wurde, diesen nicht. Vielmehr zeigt sich auch hier, wie der Mythos bildhaft verstanden, er so die zeitgemäße Sinn-/Vernunftlehre (Logos) zum Ausdruck bringen musste. Ähnlich wie später, als das Seiende, damit der Sinn allen nun natürlichen Seins/Natur im Sinne Moses auch von Philo im frühchristlichen Sinn als das „Seiende“ bezeichnet und im Sinne erfüllt gesehener bisheriger Kulturwesentlichkeiten vermittelt wurde.

Wonach aber allein in der Tatsache des Seins, weil etwas Erkennbares, natürliches, sinnvolles ist, am Himmel, wie in aller Natur zu beobachten war, auf ontologische Weise ein höhst wesentlicher Sinn allen Seins begründet und mit der Tradition verbunden wurde. Was jedoch das Gegenteil eines heutigen ontologischen Gottesbeweises war. Wo ohne einen natürlichen Sinn hinter aller Ökologie, Evolution und so Weisheit/Vernunft zu begründen, die alte Gottesvorstellung als das gesetzt wird, über das hinaus es nichts größeres zu sagen gibt, so eine Traditionsvorstellung bewiesen werden soll.

Wer aber heute bei Jesus einen jungen Mann und seine Freunde unterstellt. Müsste der bei einem ebenso buchstäblichen Verständnis von Parmenides nicht behaupten: Bei ihm, wie damit auch bei dem folgenden philosophischen Sinnverständnis, wie es Voraussetzung für alle philosophischen Weltmodelle und die unzähligen Lehren war, hätte in Wirklichkeit nur eine Gottheit des Mythos gesprochen. Oder es wäre gar nur um junge Mädchen gegangen. Ein alter Mythos sei weitergeführt worden, um Amazonen als Sinn und neue Weltbestimnmung auszugeben. Dies wären dann von den späteren Philosophen als das gesehen worden, was sie auf einen gemeinsamen Sinn hinter allem „Seinende“ verwies. So wie ein junger Mann aufgrund seiner Gutherzigkeit das Gesicht Gottes gewesen sein soll und dieser dann den Neuplatonikern unterstellt wird, die vom Logos schrieben oder den anfänglichen Texten. Gleichwohl klar ist, wie es um eine kosmische Größe ging.

6.    Sonnenmädchen, ihren Sinn offenbarendes Welt-prinz-ip

„Gott sein Dank“ konnte die philosophische Lehre einen Um-weg nehmen und der Verbrennung der größten Weltbibliothek in Alexandrien entweichen. Bei der fast nur Philo übrig blieb, jüdische Religionsphilosophie Alexandriens von kirchlichen Vordenkern übersetzt, möglicherweise ergänzt wurde. Weil dem die Neuplatoniker der Kirche folgten. Der zwar von Herr Cürsgen als bedeutendster Denker der Zeitenwende und so auch das Heil „Jesus“ erklärt wurde, was aber nicht wirklich ernst genommen wird. Denn die uns auf Umwegen erhaltene griechische Natur-/Sinnlehre (Logos) mussten für den Volkskult nicht das Kreuz der alten Gottesbilder und damit auch kirchlicher Übersetzungen tragen und zeigt uns so den Grund christlicher Religion, wie er sich in Alexandrien zeigt.

Doch der Vergleich von christlichen Kultlesetexten und philosophischer Lehre, die so den eigentlichen Grund „Jesus Christus“ freilegt, ist berechtigt. Denn gleichwohl in Betrachtung der Philosophiegeschichte allein in einer Vorlesungsstunde klar wird, wie in Synthese des Griechen, wie Juden im Namen des aus Ägypten kommenden Monotheismus Moses geltenden ewig seienden Sinnes, das Heil bewirkt. Wie die so gemeinsam bedachte Weisheit im Namen Jesus gesehen wurde, in alle bisherigen Lehren und Kulturwesentlichkeiten aufgingen. Da wird ein junger Mann, vergleichbar mit den Sonnenmädchen (Verkörperungen der bereits im Mythos in der Sonne gesehenen Sinnhaftigkeit, Weisheit) als eigentlicher Grund an den Anfang gestellt. Und dann werden nicht nur alle offensichtlich philosophischen christlichen Lehren, die Herr Cürsgen als Gnosis (Wissen, Erkenntnis) vorstellte, beispielsweise von Christoph Markschies (der es allein aufgrund seiner hervorragenden geschichtswissenschaftlichen Arbeit und Werke besser wissen müsste) als Apologetik für Bildungsbürger abgetan. Vielmehr müsste nach heutiger Hypothese auch die gesamte Lehre von Neuplatonikern, die als Väter, Erbauer der Kirche für die Weisheit gelten und die eindeutig vom Logos ausgehen, Hellenisierer eines Handwerksburschen gewesen sein. Die die Visionen dessen Groupies als philosophische Weltvernunftlehre (Öko-Logos) aufgemotzt hätten, worauf die hellenistische Bildung dann hereingefallen sein müsste. Doch heute wissen wir, wie umgekehrt zu verstehen ist.

Über Eudaros und die vielen anderen Philosophen des Hellenismus, die die Vorsokratiker wie Parmenides, dann den Platonismus weiterdachten, können Sie sich die Vorlesung von Herrn Cüsgen besorgen oder die Literatur mit einigen Klicks auch im Netz, besser möglichst umfassend die gesamte griechische Philosophiegeschichte lesen. Doch wenn in Alexandrien, wo dann später die philosophische Weisheit im jüdischen Sinn auf-verstanden wurde, sich so die Christologie entwickelte, Textkritik betrieben, kosmische, astronomisch berechnete Weltbilder im Sinne der alten Mythen bedacht wurden. Wenn hier Skeptizismus war, der das scheinbar materialistische Weltbild heilsam wieder zurückdrängte, Pythagoras vor Platon gesehen, so ein Urprinzip in noch dialektisch-dualistischer Erklärung des Werdens als höchste Gottheit und einer Ethik auf Ewigkeit galt. Wie sie von vorausschauenden astronomischen Philosophen der Hebräer (Propheten) im jüdischen Gesetz in einem Sinn allen Werdens formuliert war und mit dem Sinn aller Natur, dem ewig Seienden der Philosophen und so begründeter Weisheit auf einen Nenner gebracht wurde. Dann ist allein in Alexandrien ein umfassender, zu einem monotheistischen Weltverständnis im Sinne Moses führender Denkprozess zu erkennen, in den neben der gesamten Philosophie der Ägypter, Perser, wie der langen griechischen Geschichte auch fernöstliche Weisheitslehren einflossen. Was dort, wo kein bildhaftes Verständnis Moses war, auch zur religiösen Reform-Modellen jenseits des Judentums wie dem Manichäismus oder Markionismus führte.

Erst nach allegorischem Auf-Verstand auch der Moses-Propheten als frühe Philosophie, wie er sich beispielsweise in Aristobulus abzeichnete, wurde der Weg zum Christentum als universale, grundlegende jüdische Reform geöffnet. Die das Judentum nun in weltgültiger Weise begründete und so im neuen Bund auch für Unbeschnittene öffnete. Dass Hellenisten, denen die Bildung und Vernunft heilig war, sich nicht der Sekte eines Handwerksburschen angeschlossen, diesen als neue Weltbestimmung sahen, ist völlig klar. Wenn aber in Alexandrien heute auch der dort im Sinn Josua, Jesus genannte Heilsprozess geschildert wird, ist die Heilsprediger-Hypothese völlig absurd.

Und wenn heute wissenschaftlich klar ist, wie keine Hellenisierung war, sondern in antiker Bildung, wie in Alexandrien beispielhaft zu beobachten, das Christentum entstand, von dem die Mission ausging. Wie kommen Sie dann auf die Idee, dass später auch hier ein sich jetzt Paulus nennender, angeblich die Sekte eines häretischen Handwerksburschen verfolgender Pharisäer beim Schnellsegeln rund ums Mittelmeer kurz Station machte. Hat der in Alexandrien, dann auch die gesamte griechische Geistesgeschichte, gar buddhistische Lehre im Sinne Moses Weiterdenkenden zur Gottheit eines Gurus bekehrt? Hat der nun auch dort Denker, die im philosophischen Monotheismus Zeus inzwischen als Ausdruck eines Sinnes aller Weisheit sahen und dann religionswissenschaftlich das Heil im Sinne Josua bewirkten, zu einem Handwerksburschen als Gesicht des jüdischen „einen“ Sinnes der war und sein wird überredet? Was jedoch in der Antike ganz eindeutig der Logos: die vernünftige Durchdringung der Welt in Natur-/Sinn-/Weisheitslehren war.

Oder war hier der Fischer mit Namen Petrus vorbeigekommen, der nach Ansicht Ihrer Studenten seinen Freud Jesus zu etwas machte, von dem er doch wusste, dass dieser das alles nicht war und wollte?  Hat der dann hier den Platonisten, für die Serapis einen in philosophischer Lehre vom Weltganzen begründeten Monotheismus repräsentierte, in dem selbst die ägyptischen alten Gottheiten auferstanden waren und dann auch die Neuplatoniker in der Heimat von Thales, Heraklit & Co. in Kleinasien, Korinth und Rom bekehrt: Ihnen einen Guru als neuen Gott verkauft oder nach heutiger Hypothese aufgrund von Visionen nach dem Tod eines besonders schriftgelehrten Handwerksburschen den Monotheismus im Sinne des aus Ägypten, wie dann persischer Philosophie (Zarathustra) kommenden Moses beigebracht?

Wenn die sich später hier über das Wesen des Logos (damit einer Lehre nach der Natur des Weltganzen in vernünftiger Durchdringung) im Verhältnis zum einen, von den jüdischen Vätern als einzig und unbestimmbar Sinn allen Seins gesehen Urgrund allen Seins nicht einig werden konnten. Dann ging es dort um eine Diskussion, die ähnlich von Ihnen heute zu führen wäre. Aber sicher nicht um einen Guru oder dessen Hellenisierung: philosophische Einfärbung.

7.     Mission ging vom historischen Jesus aus, keinem jungen Mann

Nach Ihrer Hypothese, bei der Sie dem Lukas genannte Hellenist in seiner erzählerischen Zusammenfassung der christlichen Mission die Freunde und Familienmitglieder eines jungen Mannes unterstellen, sich jeglicher weit umfassenderer Deutung von Paulus und Petrus, etwa als die von Ihnen so genannten „Protogonisten“ für verschiedene  neue monotheistische Richtungen stehen (so im aufgeklärten Verständnis dem Heil in Folge Moses, Josua, dem historischen Jesus folgten) verweigern. Da müsste es so gewesen sein. Da hätten die Freunde eines im weihnachtlichen Dokumentarfilm von Spiegel TV durch eine meinungsführende wissenschaftliche Größe wie Christoph Markschies als besonders bibelschlau dargestellten Zimmermanns, der seinem Vater Josef bei der Arbeit half, die Philosophen zu dessen Gottheit bekehrt. Da muss ein einstiger Sektenpolizist oder Sektenanhänger auch in Alexandrien, wo Herr Cürsgen nur einige Aspekte eines mehr als umfassenden, dann zum universalen jüdischen Bund führenden Heilsprozess schildern konnte und wo später die maßgebenden Vordenker der Kirche herkamen, plötzlich der gute Junge dann als philosophische Lehre/Logos und so begründeter Sinn des Weltganzen, universale Weltbestimmung verstanden worden sein. Genau wie in der Christologie-Vorlesung Ihr Kollege den Studenten getreu heutiger Hypothese den „großen Medienwandel“ erklären musste. Wahnsinn!

Sie werden verstehen, warum ich so ereifert war, als Sie diesen Stuss auch noch entgegen ihrer eigenen Forschungsergebnisse als wissenschaftliche Arbeit ausgaben, dies den künftigen Theologen oder gar Forschen als wissenschaftlichen Fakt vermittelten. Zumal Sie in Wissensverweigerung nicht nur die wahre, nicht allein in Alexandrien zu beobachtende Heils-Geschichte auf den Kopf stellen. Und so in Ausblendung des historisch geschehenen Heils das Christentum als Schwachsinn erscheinen lassen. Sondern weil Sie so die Chance vertun, bereist heute die wissenschaftlichen Weichen für Welt-/Vernunftreligionen zu stellen. In denen die damals nicht allein in Alexandrien im Monismus (wir sagen Ökologie) bedachte Weisheit auf zeitgemäße Weise im Sinn vorausdenkender hebräischer Philosophen (Propheten) zum wahren König mündiger Weltbürger werden kann.

Wobei das, was Herr Cürsgen in Bezug auf Alexandrien als Grundlage des Mittelplatonismus vorstellte, mehr oder weniger rund um das Mittelmeer in philosophischer Bildung, maßgeblich der heute als Vorbild für eine gerechte, glückliche Lebensweise geltenden Stoa zu beobachten wäre. Oder ist es auch in Kleinasien, wo in Ehrfurcht vor der Natur, Kreativität des Ganzen (von Lukas gottesfürchtig genannt) neue philosophisch-monistische Weltmodelle, eine höchste Wesentlichkeit dann nicht nur im Sinne des für die die philosophische Lehre des sinnvollen Weltganzen (Logos) stehenden Zeus, sondern auch im jüdischen Sinn (JHWH) bedacht wurden, um Visionen nach dem Tod eines Heilspredigers gegangen? Steht hinter dem Mittelplatonismus, wie der gesamten Stoa, die in Alexandrien dann im Sinn des Alten Testamentes bedacht wurde, auch nur Ihr junger Mann und seine Freunde?

Und wo so in einem lebhaften philosophischen Laboratorium der Kultur- und Zeitenwende die vielfältigen, sich in Wissen und Erkenntnis (Gnosis) begründeten dualistischen oder monotheistischen Weltmodelle bewirkte, die Grundlage für neue philosophisch-religiöse Lehren waren, entstanden später „christlich“ genannte Philosophievereine. Egal ob diese sich dann monotheistisch weiter auf Zeus als Verkörperung des Logos (in Naturlehre erkannte, alle Welt öko-logisch zusammenhaltende Weisheit) beriefen oder sich den alten griechisch-römischen Gottheiten, damit auch dem Kaiserkult verweigerten. Und die daher als staatsgefährdende Atheisten gesehen, erstmals als „Christen“ bezeichnet wurden. Wobei diese Mitglieder der in gegenseitiger Konkurrenz stehenden Philosophievereine, Kirchen, mit absoluter Sicherheit keine Guru-Vergötterer waren, diesen als das Lebensmaß sahen, das sie bisher in Natur-/Vernunftlehre (Logos) begründeten.

Wobei sich Neuplatoniker, die maßgeblich den jüdischen Reformdenkern Alexandriens, Antiochiens oder hellenistisch-weisheitlichen Juden Jerusalems folgten, sich in einem allumfassenden neujüdischen Volkskult als wahre Sachwalter von philosophischer Erkenntnis (Gnosis) und so begründeter Weisheit sahen. Daher andere Lehren, von denen wir inzwischen nachvollziehen können, warum sie nicht für einen Volkskult taugten (auch weil sie die menschliche Erscheinung als Unwesentlich sahen), als sich zu Unrecht auf Gnosis berufend verwarfen.

Wie Sie das von den Simonisten/Markionisten kennen, die der Schule eines Simon/Petrus Magnus folgten (keinem anderen Fischer, der seinen Freund…) und dabei die jüdische Tora, wie deren Gottheit mangels deren allegorischem Verstand verwarfen. Und für die als Doketisten auch die menschliche Erscheinung von Weisheit unwesentlich war. Deren Schriften aber, wie Sie dann aufgrund heutiger Forschung feststellten, die Grundlage für den Lukas genannten Hellenisten waren. Der dann im Sinn der aufgeklärt verstandenen Hebräer die Heilsgeschichte, Mission, wie die theologischen Auseinandersetzungen, etwa Befolgung jüdischer Rituale und Gesetzesgehorsam, die sich im Rahmen des in Alexandrien zu beobachtenden Monotheismus in Folge Moses (Jesus) ergaben, in Erzählform zusammenfasste.  

8.    Monotheismus war im gemeinsamen Sinn allen Seins begründet

Fakt ist auf jeden Fall, dass weder das Naturprinzip der die gesamte ägyptische Hochkultur tragenden Maat, das noch in vielzähligen für die Vegetation oder menschliche Tugenden, wie Weisheit stehenden Wesentlichkeiten/Gottheiten, die gesamte ägyptische Hochkultur mit ihren baulichen Wunderwerken und frühe Wissenschaft ermöglichte, etwas mit einem jungen Mann zu tun hatte. So wenig wie die dortige Amarnazeit. In der dann Echnaton mit Blick auf den in der Sonne gesehenen einen Ursprung/Sinn die alten Gottesbilder allzu radikal ausmeißelte. Wodurch der erste Monotheismus wieder völlig vom Erdboden verschwand. Auch der dann in Ägypten, wie auch in persischer Philosophie von hebräischen Philosophen entworfene Monotheismus, der in einem unsagbaren, menschlich unbestimmbaren Sinn allen Seins den wahren Gesetzgeber und König sah, war nicht in einem Mann oder Texten begründet. Hier wurde von vorausschauenden Philosophen (Propheten im Namen Moses) das vermittelt, was zeitgleich in aller Welt in sogenannter Achsenzeit zu den bekannten großen, jedoch weiter auf menschliche Könige setzende Religionen führte. Doch der hebräische Kult, bei dem die Weisheit König/Gesetzgeber war, wurden dann von den inzwischen griechischen Juden (genau wie in der Hellenismus-Vorlesung zumindest in einigen winzigen Aspekten geschildert) in neuer Weise bedacht.  

Auch wenn für die hebräischen Denker, die in den sinnvoll gesehenen Regelmäßigkeiten der Natur oder astronomisch berechneten Weisheit der wahre König war, satt die Pharaonen oder menschliche Herrscher. Und sie sich im Dienst eines so in früher Ökologie begründeten, auch auf Nachhaltigkeit angelegten Gesetzes (als schöpferischer Vernunft/Wort) vom Götter-Opferkult befreiten. Der jüdische Bund war versteinert und in die Jahre gekommen. So wurde in vielfältigen, bereits von Moritz Friedlänger beschriebenen Bewegungen, die nun auch in Qumran ausgegraben werden, in mehr oder weniger allegorischem Traditionsverstand nach dessen neuer, nun universaler, dem Weltverständnis des Hellenismus gerechter Begründung gesucht.

Wie kann man Sie daher von einer Krankheit heilen, die Mittel- dann Neuplatonikern, die sich als Erfüllung des bereits den der Hebräer gegebenen, bisher nur Beschnitten geltenden Heils sahen, ein Weltjudentum bedachten, einen inzwischen belanglos gewordenen jungen Mann unterstellt? Wie in der Antike dieser Heilungsprozess im Mittelplatonismus der Stoa begann, die die griechen Mythen und ihre Gottheiten allegorisch verstanden. Und wie das dann auch höchst heilsam im Sinne Moses (des aus Ägypten kommenden, frühphilosophisch-bildlosen Monotheismus) war. Das hat Herr Cürsgen erklärt.

Denn noch weit, weit weniger hat das philosophische, dann monotheistische Denken der Griechen, das bei die Vorsokratiker wie Heraklit oder Parmenides begann, im Namen Sokrates ausdiskutiert, in Platon, Pythagoras oder Aristoteles gelehrt, dann im Sinn der Hebräer interpretiert wurde, etwas mit Ihrem jungen Mann zu tun. Doch wo nach allegorischem Moses-Verstand in religionswissenschaftlicher Weise die Brücke zwischen den Zeit und Kulturen gebaut, so das Judentum auf universale Beine gestellt wurde, war das Heil im Sinne Josua, der historische Jesus höchst lebendig, so Erlösung gegeben.  

9.    Kein Denker begründete Weisheit in einem Wanderprediger

Wenn wir dann wissen, wie maßgeblich in Alexandrien, wo nicht nur von einem einzelnen Denker die verschiedenen philosophisch-theologischen, ob dualistischen oder monotheistischen-Modelle in Namen wie Pythagoras oder Platon in religiöser Weise weitergedacht wurden und die entscheidenden Vordenker der Kirche herkamen. Weil hier der jüdische Eine gemeinsame Sinn/Urgrund der war und sein wird und die davon ausgehende Bestimmung heilsam auf universale Beine gestellt wurde. Und wie so der Kulturwandel, die Abkehr von zwar in Vernunft erklärten, aber allzu menschlich-, wie mysteriösen auch Kaisergottheiten und blutigen Opfermysterien, wie Leberschau und anderer Orakelglaube vorbereitet wurde. Dann entschuldigen Sie meine Frage nach der Krankheit, durch die Sie dann das alles in der Verherrlichung eines gutherzigen Heilspredigers durch seine Freunde erklären müssen.

Auch wenn es höchst heilsam für diese Krankheit wäre, sich auch mit der gesamten philosophisch-theologischen Entwicklung auseinanderzusetzen. Weil so auch heute der Riss zwischen Wissen und Glaube geheilt wird, der hauptsächlich durch die „Gott sei Dank“ unhaltbar gewordene Hypothese vom als Heil ausgegeben Guru verursacht wird. Doch nicht nur das haben wir hinter uns. Wir brauchen uns auch nicht mehr mit dualistischen Weltmodellen oder sonstigen Spekulationen auseinanderzusetzen, sondern können alles auf eine einheitliche, monistische, öko-logische Weise erklären. Wie sie damals den jüdischen Moses universal begründete. Um so die wissenschaftliche Grundlage für Welt-/Vernunftreligionen zu schaffen, die eine heute in Ökologie, wie kultureller Evolution begründete Weisheit im Sinne der aufgeklärt verstandenen verschiedenen Gründergestalten, Wurzeln, zur gemeinsamen Weltbestimmung, wahren König mündiger Weltbürger machen könnten.

Bitte entschuldigen Sie daher meine aufgeregte Entgleisung. Aber in meinen Vorlesungsnotizen steht: „Alles, was über die griechische Philosophie, damit monotheistische Entwicklung bekannt ist, wie hier der Platonismus nicht nur im Sinne der griechischen Religionen, sondern nach dem aufgeklärten Verstand der Moses-Mythen als frühe Philosophie im Sinn der Hebräer bedacht wurde, muss man sich beschaffen. Wenn dann ein systematischer Theologe heute im Sinne von Aufklärung behauptet, es sei wissenschaftlicher erwiesen, dass ein junger Mann wegen seiner Gutherzigkeit als das Gesicht Gottes im Sinne Moses gesehen worden sei. Dann muss man...“ (Wobei mir klar ist, dass dies der falsche Weg wäre, dieser nur über Aufklärung zu machen ist. Wobei mit geschichtswissenschaftlichen Fakten scheinbar allein nichts zu machen ist.)

10. Philo von Alexandrien: jetzt in Weisheit gründender Pharisäer

Über das hellenistische Judentum der Diaspora, das den Kosmos als Vergegenwärtigung des in Moses begründeten Sinnes aller Weisheit, damit neuen Tempel sah, während in Jerusalem weiter ritusversessener Tempelkult, wie die erstarrte, abgrenzende Traditionslehre im Kampf mit der römischen Kultur stand. Wie damit in jüdischer Bildung der Diaspora die Naturlehre als universale neue Tora und so in einer auch die anderen alten Gottheiten umfassenden Weisheit ein neuer, nun universaler Moses-Bund begründete wurde. Darüber wäre noch vieles zu sagen. Doch das weisheitliche Judentum der zwischentestamentlichen Zeit, das als Anfang der Christologie gilt und in Alexandrien ähnliche Vorrechte hatte, wie die griechische Oberschicht oder umfassend auf Philo eingehen zu wollen. Das würde den Rahmen sprengen.

Was Philo von Alexandrien (heutiges Wissen über dieses Weltbild), der von Professor Lampe nicht nur bei Johannes oder Paulus genannt wurde, diesem als heimlicher Gasthörer seiner Vorlesung über den historischen Jesus,  später Markus, dann die Evangelien im Profil schrieb: Wie die von ihm jeweils hervorragend vorgestellte Theologie des Neuen Testamentes, alle Bedeutungsinhalte der zur Geschichte geformten Logien, wie auch die reale Heilsgesichte in Folge Moses, damit der historische Jesus im hellenistisch-philosophischen Judentum, in Öko-Logik begründeter Weisheit zu begründen ist. Das können Sie unter www.jesus-lebt-wirklich.de nachlesen.

Wonach sein an den Anfang gestellten junger Mann wegfällt. Der nach „Die Wirklichkeit als Bild“ in Trauervisionen zu einer konstruktivistischen Größe geworden sein soll. Was Herr Lampe dort auch am Beispiel von Jugendlichen erklärt, die ihren Traum anschließend für die Wirklichkeit halten. Gleichwohl er beispielsweise zusammen mit Gerd Theißen wie weiteren Neutestamentlern ein Buch herausgab, das in Auswertung monotheistischer Kultformeln, begonnen bei den Vorsokratikern wie Xenophanes und Heraklit, über den Platonismus, die Stoa oder Serapis dann den „einen und einzigen“ des Neuen Testamentes beschreibt. Und bei Johannes, wie Paulus, die vom historischen Jesus schreiben würden (ja) von Platon, Philo und philosophischer Weisheit spricht. Womit ich keine Vorwürfe mache, sondern nur zeigen möchte, wie die heutige Hypothese unhaltbar geworden ist, zur Aufklärung durch wissenschaftliche Autoritäten anstoßen möchte.

11.Was Moses ausmacht, wurde philosophisch universal begründet

Denn wie kann man bei den hebräischen, wie griechischen Philosophen die monotheistische Formel dann des Neuen Testamentes nachvollziehen und weiter einen von seinen Anhängern konstruktivistisch herrlich gemachten jungen Mann an den Anfang stellen? Der nicht nur mit allem, was die Texte über ihn sagen, sondern mit allem, was die kulturelle Diskussion der Zeit, den Kulturwandel und den neuen universalen jüdischen Bund ausmacht, nicht das Geringst zu tun hätte. Der so nur noch im Aber-glaube als Offenbarung, Gesicht Gottes (was auch immer das dann sein sollte) zu sehen wäre.

Zum Glück erklärte Herr Cürsgen das im Sinne Josua, so Jesus gesehene Heil, die philosophische Entwicklung: Wie im Hellenismus sämtliche Philosophie, ebenso wie die Dichtungen in allegorischem Verstand herangezogen, so auch die philosophische Weisheitslehren im jüdischen Sinn (der war und sein wird) in heilbringender Synthese weitergedacht wurden. Wie damit die philosophische Lehre (Logos) vom sinnvoll-zusammenhängenden kreativen (öko-logischen) Ganzen nun das einzige Gesicht des Grundes der hebräischen Gesetze war.

Die sich oft wiedersprechenden Aussagen und Werke des das philosophische Judentum der Echtzeit Jesus repräsentierende Diaspora-Juden Philo beschreiben einen Denkprozess in heilvoller Entwicklung. Die Übersetzung durch christliche Autoren, die bei diesen „eine kaum zu überschätzende Entwicklung entfaltet“ hätten, sagt vieles über die wahren Anfänge. Auch wenn später der hellenistisch-jüdischen Philosophie im Namen Philo Zusätzliches in den Mund gelegt, sicherlich auch im Sinne der Volkskirche übersetzt wurde. Nur so ist das Neue Testament im Sinn Moses, damit Jesus zu verstehen.

Fest steht, wie hier das Heil nicht nur Jesus genannt, sondern maßgeblich bewirkt wurde. Wie Moses auf universale Beine gestellt wurde, Josua, Jesus in einer allein in schöpferischer Autorität (nicht menschliche bezeugten Weise) auferstanden war: Wie hier auf religionswissenschaftliche Weise Wissen und Volksglaube, naturwissenschaftliche Erkenntnis mit den hellenistischen, wie jüdischen Mythen, damit auch diese gedanklich auf einen Nenner gebracht wurden. Und wie damit ein universaler neuer jüdischer Bund im Sinn Moses bewirkt wurde. Der im Gegensatz zum erstarrten traditionsorientieren, ritusversessenen Jerusalemer Tempelkult, nach Tempelzerstörung nun traditionellen Buchstaben hörigen, schriftgelehrtem Pharisäertum stand.

Das in Abwehr das fremder Kulturen das Heil sah, alle Neuerungen des Hellenismus, wie so bekanntlich auch das nach allegorischem Verstand gegebene Heil philosophisch-aufgeklärter Juden (den historischen Jesus) verwarf. Wobei sicher nicht allein in Alexandrien in Folge eines umfassenden philosophischen Entwicklungsprozesses eine kulturelle Synthese zwischen Juden und Griechen bedacht, so Moses auf weltgültige Beine gestellt wurde. Da war die Hoffnung auf ein Leben in Vernunft und kulturellem Frieden begründete. Während in Jerusalem grausame Bürgerkriege nicht nur in Abwehr der römischen Kultur, hellenistischer Einflüsse, sondern Unheil auch innerhalb des sich bekämpfenden Traditionsjudentums war. Wo so der Tempel zerstört, die Juden aus Jerusalem vertrieben wurden.

Wie aber selbst bei diesem Moses in buchstäblicher Weise bewahrenden, sich weiter nur in eigener alter Lehre begründende Judentum, das zwar seine Widerstandskämpfer messianisch feierte, das Heil nicht in einem jungen Mann, sondern der Bewahrung einer taub gewordenen Tradition gesehen wurde, sollte klar sein. Noch weit, weit weniger war das Heil dort, wo Moses als frühe Philosophie verstanden und die für den Kult kulturgerechte Ausdrucksweise begründet wurde, in einem jungen Mann begründet. Auch wenn die historische Kritik hinter uns liegt: Dass in Jerusalem ein besonders bibelschlauer Handwerksbursche die beschriebene Rolle gespielt hätte, diesem in Mitten der heute bekannten blutigen Auseinandersetzung zwischen Juden und Römern oder innerhalb des Judentums der große Prozess unter Einschaltung des römischen Prokurators und der Ältesten gemacht worden sei. Das ist mit der Realgeschichte nicht machbar. Doch wie hier das, was Herr Cürsgen am Beispiel des hellenistischen Judentums Alexandrien erklärte, aus dem Heidenland kam, in Jerusalem einzog, höchst heilsam gewesen wäre, aber von den Ältesten, Schriftgelehrten, Pharisäern wie römischer Obrigkeit verurteilt wurde. Das ist nicht nur aus den biblischen Geschichten bekannt.

12.In Alexandrien wird das Heil in Folge Moses besonders deutlich

Allein was Herr Cürsgen über Philo vorstellte, wie hier ähnlich wie die Stoiker ihre Mythen auf allegorische Weise verstanden, auch Moses verstanden wurde. Wie hinter den wörtlichen Aussagen nun auch der jüdischen Tora/Gesetze, ein tieferer Sinn (der war und sein wird) freigelegt wurde. Wie so Timaios (das fiktive Sokrates Gespräch als zentrale Stelle des Platonismus) und die hebräische Weltsicht, die in Moses-Mythen vermittelt wurde, keine Gegensätze mehr waren. Das hat das Heil, den wirklich historischen Jesus deutlich gemacht. Das, was wir heute in Ökologie und evolutionärer Ewigkeit, universaler Gesetzte erklären, wurde als Wort im Sinn Moses auf-verstanden.

Wie kann man daher an einer Universität, bei der bei einem Symposium über „Platonismus im Orient und Okzident – Neuplatonische Denkstrukturen im Judentum, Christentum und Islam“ damit deren philosophische Grundlage deutlich gemacht, dann in Bezug auf Philo im Logos (damit philosophischer Natur-/Vernunftlehre, früher Ökologie) gar mit den alten Engeln in Verbindung gebracht wurden, nun einen jungen Mann durch die Hörsäle jagen, dem all dies nur angedichtet wurde? Statt allein so deutlich zu machen, wie die Vernunftlehre als neuer Gabriel auch zu den Verfassern des Koran gesprochen hat, die die der Antike gültige Weisheit nicht in einem Gottessohn, sondern Propheten zum Ausdruck brachten. Und für die auch der Sohn der Miriam das Wort war. Wie daher allein das Wissen um die Entstehung Islam, der Bedeutung Isa und seiner messianischen Mutter für arabische Philosophen ihr jungen Mann völlig unmöglich ist, wird an anderer Stelle deutlich gemacht.

Auch damals war es auf den ersten Blick absurd, die eine Weisheit hinter den verschiedenen Weltdeutungen und Geschichten zu erkennen. Und so wurde bis noch vor wenigen Jahrzehnten ähnlich der heute ständig auch von Ihren neutestamentlichen Kollegen im Mund geführte Philo aufgrund seiner allegorisch-philosophischen Moses-Deutung, die sich heute erst archäologisch aufzwingt, als Phantast abgetan oder „wie Gott nicht zu denken ist“.

Aber wenn wir heute wissen, wie in philosophisch bedachten ewigen Ideen das höchst Wesentliche, das eine Gute, der Sinn allen Seins, gemeinsame Ursprung in sicher noch spekulativen Modellen wahrgenommen und im Sinn der alten Kulturen als maßgebende Herrlichkeit im Sinne Moses verehrt wurde. Müssen wir dann zu Heraklit, Parmenides, Sokrates, Platon und Timaios, wie den biblischen Mythen zurück? Oder wäre im Sinne der christlichen Anfänge die damals als Christus geltende Weisheit dort als Weltbestimmung zu verstehen, wo sie inzwischen naturwissenschaftlich als maßgebend erkannt, aber nicht als Weltbestimmung im Sinne Moses, Jesus oder Mohammed verstanden wird?

Die platonische Deutung der Genesis, die auch zu negativen, pessimistischen Einstellungen zur Welt führte, dualistisch als Sarg für den wahren Geist bezeichnet wurde, können wir hinter uns lassen. Wir erklären heute selbst nach dem verheerenden Tsunami den kreativen Sinn von Erdbeben auslösenden Plattenverschiebungen, ähnlich menschlichen Krankheiten. Gleichwohl uns, nachdem kurzsichtige Herrlichkeiten, wie Konsum oder Kapital- und Nationalegoismus, statt die den antiken Denkern geltende öko-logische Weisheit der König der Moderne geworden ist, gleichzeitig aber-glaube an menschliche Gottheiten eine mindestens ebenso große Gefahr darstellt, die pessimistische Weltsicht nicht unbekannt ist, Erlösung dringend erscheint.

13.Menschlichen Gottesvorstellungen, Namen sind irreführend

Nachdem wir wissen, wie die Philo-Texte durch die frühe römisch-griechische Volkskirche weitergeschrieben und übersetzt wurden, sie inhaltlich oft gegensätzlich sind. Da will ich nicht weiter nach dem Verstand dessen fragen, was einem philosophischen Hellenisten des Mittelplatonismus höchst Wesentlichkeit, gemeinsamen Ursache allen Seins, sinngebend (Gott) oder davon ausgehende Weisheit war. Nicht was damals als Gottheit galt (besser in negativer Theologie alle bisherigen Vorstellungen, Bilder, Begriffe verworfen wurde) wäre im aufgeklärten Sinn maßgebend. Was aber damals im schöpferischen Sinne höchst wesentlich war und heute ist, wäre jedoch im aufgeklärten Sinne der Anfänge zu feiern und zu besingen. Um in einer im gemeinsamen Sinn begründenden Weisheit zu leben.

Und wenn bei Philo im Sinne des ewig Seienden auch vom Demiurgen, damit doch einem himmlischen Handwerker nach dem Kulttexte des Alten Testamentes gesprochen wurde, wie wir ihn abgeschrieben haben, wissenschaftlich für Tod halten. Sie kennen Philos allegorische Auslegung des Alten Testamentes im Sinn der philosophischen Sinndefinition und wissen, wie die Vorstellung eines himmlischen Designers nach menschlicher Machart, der sich alles ausdachte, nicht nur in negativer (alle Vorstellungen verneinender) philosophischen Theologie verworfen wurde. Wenn philosophische Juden die alte Begrifflichkeit verwarfen, sich jedoch weiter darin ausdrückten, ist dahinter mit Sicherheit deren aufgeklärter Verstand zu sehen. So wurde der Demiurg der Tora auch von den sich dem allegorischen Verständnis verweigernden urchristlichen Denkern der markionitischen Kirche verworfen. Deren Texte nach Ihrer Forschung Lukas jedoch als Grundlage dienten. Weil die Markionisten die Tora nicht wie Philo oder die ihm Folgenden Neuplatoniker (Kirchväter) bildhaft verstanden, sondern daher eigene Texte entwarfen und den ersten neutestamentlichen Kanon herausgaben. Dem wahrscheinlich ein allumfassender Kanon im nun auch jüdischen Sinne (JHWH) entgegengestellt werden musste.

14. Universaler Verstand, statt eigene, alte, absolute Gottesvorstellung  

Sollten wir uns im Sinne dessen, was am Anfang galt, nicht lieber an die von Platon, dann Philo, wie auch von späteren Philosophen vertretene negative Theologie halten? Die alle Vorstellungen und mehr noch die allzu menschlichen Bilder, Begriffe egal welcher Art als Irreführung bezeichneten. Die sicher nicht nur einen Designer als Aufpasser im Himmel, wie auch eine Vorstellung von einem vollkommensten Wesen, über das es nichts größeres zu sagen gibt, als ontologischer Beweis eines vorgesetzten Gottesbildes verworfen hätte. Noch weniger galt für die eine natur- und philosophiefreie letzte Hoffnung. Die in Mannheim mir und künftigen Berufsschullehren als sich von gefahrvollem Fundamentalismus abgrenzende moderne Gottheit vermittelt wurde.

Philo als Repräsentant für das jüdisch-hellenistische Heil im Namen Jesus hat das ähnlich heute bei „Gott“ zum Eigennamen und damit einer bestimmten Vorstellung gewordene „Jahwe“ abgelehnt. Das als Tetragramm JHWH für etwas menschlich Unbestimmbares, den gemeinsamen, in allem Seienden als Wesentlich erkannten Sinn, so begründete Weisheit stand. Philo hat nach den Worten Ihres Kollegen lieber wie Parmenides vom „Seienden“ gesprochen, als sich in einem Namen wie „Jahwe“ auszudrücken, zu dem das Tetragramm des Unsagbaren geworden war.

Und wie die Namen in die Irre leiten, sehen wir nicht nur bei den Hebräern. Die im Hellenismus den Sinn hinter den Moses-Gesetzen in zeitgemäßer Weisheit definierten mussten, wie Philo lieber vom „Seienden“ sprachen. Das zeigt sich auch bei heutiger Betrachtung monotheistischer Anfänge. Wo in der Amarnazeit der Ursprung aller Kreativität in der Sonne gesehen, so diese in ihrer Bedeutung begeistert besungen wurde. Und dann heute oft Echnaton unterstellt wird, seinen eigenen Gott „Aton“ als alleinige Wahrheit in der Sonne verehrt zu haben. Denn so war auch das JHWH in Jahwe und so ist heute Gott ein Eigenname geworden, der zu einer vermenschlichten, starren Gottesvorstellung führt. Und der damit in negativer, philosophisch-vernünftiger Rede von einem gemeinsamen Sinn (Theologie) zu verwerfen wäre.

Was heute von den neuen, meist naturalistischen Atheisten als Aberglaube auf den Punkt gebracht wird oder in der Monotheismus-Debatte mit Recht verurteilt wird, steht damit ganz im Gegensatz zu dem steht, was wir im Hellenismus, auch im hellenistischen Judentum im Namen Jesus heilsam beobachten können. Wo sich nicht gewaltsam gegenüber anderen Vorstellungen abgrenzt, eigene Wesentlichkeiten als alleinseligmachend absolut gesetzt, sondern in kreativer Synthese ein gemeinsamer Sinn und Urgrund bedacht wurde. Auf den nun allein die Weisheit, Christus (kein Guru) verwies. Wo vielmehr das, was wir heute nicht mehr Logos nennen, sondern in Evolution und Ökologie erklären, so eine gemeinsame Weisheit, wie deren Sinn als maßgebend für das menschliche Leben gesehen wurde.

Fest steht, wie dort, wo sich bei Philo das Heil, der historische Jesus beobachten lässt, keine Gewalt war, die den eigenen Gottesbegriff absolut setzte. Wie vielmehr im Gegenteil das Heil im hellenistischen Judentum in einer die Kulturen und Zeiten versöhnende religionswissenschaftlichen Synthese lag. Wie sie ja schon da vorgezeichnet war, wo die Namen der griechisch-römischen Gottheiten austauschbar geworden waren, Zeus für die Vernunftlehre an der Spitze stand. Unabhängig von aller Gewalt, die auf der ewigen Reise nach Jerusalem, damit den Rückschritten später war.

Doch wenn sich zeugt, wie dieses Heil, das wir an Weihnachten („Ja, Herr Lampe, auch nach Johannes in menschlicher Erscheinung: ABER NICHT UMGEKEGRT“) in philosophier Lehre (Logos) begründet war, nach der Moses in Synthese der Zeiten und Kulturen auf universale Beine gestellt wurde. Dann kann dies ein heilsames Vorbild für heutige Theologie sein. Die keine alten Gottesvorstellungen, -begriffe zu beweisen versucht, an die zu glauben heute wie selbstverständlich als „Glaube“ gilt. Die vielmehr das, was heute als gemeinsamer Sinn, Wesentlichkeit erkannt ist, aufgeklärt im Sinne der Väter, als Vater Jesus Christus (Grund aller Weisheit) erklärt. Womit sich dann nicht mehr auf alte Lehren, eigene Bücher, Vorstellungen zu berufen, gewaltsam oder in heute verständlicher Angst voneinander abzugrenzen wäre. Vielmehr gemeinsam in Gegenwart das zu verstehen wäre, was den verschiedenen Vätern wesentlich war.

15. Einzig die philosophische Natur-/Sinnlehre (Logos) offenbarte Sinn

Wir brauchen nicht Philo zu entschlüsseln, der die philosophische Vernunftlehre im Sinne der Engel, den Kosmos als das ewig Seiende vergegenwärtigender Tempel sah. Um zu wissen, dass die philosophische Lehre aber den Sinn nicht machte, auch heute nicht bestimmten kann, sondern diesen offen legte, offenbarte, reicht ein Blick in die Geistesgeschichte.

Daher ist es egal, wie Philo als Mittelplatoniker in religionsphilosophischer Erkenntnis und Seelsorge (aus psychologischer Einsicht) das auch in personalisierter Form bezeichnete, was seit Parmenides und vielen andere Philosophen bedacht wurde, Hellenisten heilig war. Wissen wir doch, wie nicht nur Parmenides, ähnlich die Philosophen, bei denen die im Neuen Testament aufgegangen Formeln vom „einen und einzigen“ nachgeblättert werden, sondern die gesamte Philosophie nach dem woher, wozu, wohin, damit dem Sinn des Ganzen und so auch menschlichen Seins und rechten Leben fragte. Und wie dies auch das Thema der anfänglichen Christentümer, in Erkenntnis, Wissen gründenden Bewegungen/Philosophievereinen war.

Die nach Barbara Aland im Vorwort von „Die Gnosis“ es fortan als ihre einzige Aufgabe sahen und von nichts mehr anderem sprechen wollten, als dem erkannten Sinn ihres Seins. Und so wissen wir auch, was später von Neuplatonikern, die Ehrfurcht vor der Natur, so Weisheit des Weltganzen hatten, daher als Gottesfürchtige (zum Judentum konvertierte Griechen bezeichnet werden), im Sinne von Zeus, wie JHWH nun auch in Synagogen als höchste Wesentlichkeit „Theos Hypsistos“ verehrten: Keinen jungen Mann!

Und auch wenn die in Alexandrien sicher nicht allein von einem Einzelgelehrten mit Namen Philo im Sinne Moses heilsam weitergedachten Stoiker als Naturalisten oder Materialisten angesehen werden. Was sonst lag ihren heute höchst modernen Weisheitslehren für ein wahrhaft glückliches, naturgerechtes (wir würden sagen ökologisches) Leben jenseits der Gier zugrunde, als ein gemeinsamer, nicht menschlich bestimmbarer gemeinsamer Urgrund oder Sinn? Und was hat es mit Materialismus zu tun, wenn monotheistisch in natürlichen Geschehen ein gemeinsamer Sinn in Zeus verkörpert gesehen und dann in Alexandrien mit Moses auf einen Nenner gebracht wurde? Einen ontologischen oder sonstigen Gottesbeweis musste es damit auch dort nicht geben, wo jetzt der Logos (damit die vernünftige Durchdringung der Natur/des Weltganzen) und so begründete Weisheit „Christus“ sagte, was Recht ist und Grund des universalen Bundes im Sinne Moses wurde.

Wieso wird heute ein gemeinsamer, nicht menschlich bestimmbarer, über die Genmaximierung hinausgehender natürlicher Sinn aller Weisheit und Welt verworfen? Würde der Sinn, der heute ungenannt von aller Welt in ökologischer Weisheit vorausgesetzt wird, auch wieder als Naturalismus oder gar Materialismus gesehen? Wenn die unsere Gene weitertragenden Kinder von den Erwachsenen weltweit das Leben in einer gemeinsam als sinnvoll gesehenen Weisheit einfordern, ist das Materialismus? Wenn ohne dem gemeinsamen Sinn zu folgen selbst die von atheistischen Evolutionsbiologen wie Thomas Junker in „Der Darwin Code“ als natürlichen Sinn verdeutlichte Genweitergabe ausfällt. Verbauen da auch heute abgeschriebene Gottesnamen, -vorstellungen den aufgeklärten Verstand dessen, was nicht nur den Genen, sondern der Genesis (wie auch der biblischen Genesis) zugrunde liegt? Was gemeinsam Sinn macht, als höchste Wesentlichkeit erkannt war, ist und sein wird.

Und was bringt uns heute weiter: Sonntägliches Gerede von Gott (bei dem sich jeder selbst seine eigenen Vorstellungen macht, aufgeklärte Menschen dies eh als Gestrig sehen oder Gefahr verdammen) oder die Liebe des Lebens, wie damit dem Sinn aller Weisheit die Zukunft sicherstellt? Was wir heute in Ökologie oder auch kultureller Evolution begründen.

Wie eine Religion nur Sinn macht, wenn sie sich im natürlichen Sinn, heute öko-logischer Weisheit begründet, diese vermittelt und im Kult zur intrinsischen Motivation macht, wäre noch viel zu sagen. Wie Seneca sagte „Ohne das Ziel zu kennen, ist kein Wind günstig.“ Und wie der gemeinsame Sinn, den wir dann der natürlichen Ökologie nicht absprechen können, sondern hier ablesen, im Kult intrinsisch einzuverleiben weit gesünder, zielführender ist, als alle dann nur umgangenen Vorschriften, im Eigen-sinn genutzte Anreize (heute meist steuerliche Subventionen), habe ich in Unternehmens-kultur (einer zufällig gemeinsinnigen Person des öffentlichen Rechtes) gelernt. Das ist logisch.

Wie aber selbst beispielsweise der ontologische Beweis einer alten Gottesvorstellung, die ihren Sinn, auch im Sinne diesen zu vermitteln, mehr noch einzuverleiben, verloren hat, im wahrsten Sinne des Wortes sinn-, damit gottlos ist. Das ist auch logisch. Denn was in kirchlicher Lehre, dann nach Missbrauch scholastischer Philosophie durch päpstliche Autorität und Reformation noch bis zur Aufklärung allein in Autorität der antiken Schrift mehr oder weniger gegeben war, ist nicht mehr, aber heute in aufgeklärter Weise zu verstehen.

16. Ohne Begriffe, Namen, Gesichter funktioniert keine Kultur

Richtig ist zwar, dass wir ohne Begriffe nicht auskommen. Wie gerade der notwendige Kult, der die philosophisch bedachte Weisheit, wie ihren Sinn emotional intrinsisch auch im Singen und Sprechen einverleiben muss, auf die Emotionen ansprechende Umschreibungen, Personifikationen, letztlich die persönliche Ansprache angewiesen ist. Wie wäre dem Volk, gar den barbarischen Völkern des Nordens, die in Rom die Macht übernommen hatten, das zu vermitteln gewesen, was die griechischen Philosophenschulen, wie Weisheitslehren der Welt bedachten, dann im Sinne Moses wie Josua, weitergedacht wurde, als in einem jungen Helden? Und so war nicht nur für die Germanen noch in beginnender Neuzeit die einfache Vorstellung, nach der die Reformatoren in Bezug auf die Antike die dann lateinischen Gottesnamen, christologischen Heilstitel einheitlich in „Jesus“ übersetzen, die Voraussetzung für das kulturelle Wachstum.

Wie auch heute Emotionen, der Bauch weit maßgebender ist als der Kopf. Und wie daher Bilder zu gebrauchen sind, die die für Entscheidungen, das Verhalten weit mehr als die Ratio maßgebende linke Hirnhälfte ansprechen. Das habe ich ebenso unseren Azubis beigebracht, wie es wichtig ist, sich den Sinn des Unternehmens ständig bei allen Entscheidungen und Unterzielen vor Augen zu führen und ihn in Unternehmens-kultur zur intrinsischen Motivation zu machen.

Aber wie soll man von einer philosophischen Sinnlehre, universalen kreativen Prinzipien, so ökologischer Weisheit und ihrem Sinn singen, dies loben? Was spricht daher dagegen, im Wissen, wie die alten Begriffe und Namen beim Klange der Orgel weit mehr unsere Emotionen, alle Sinne ansprechen und wir gemeinsame feiern, singen müssen, um ökologische Weisheit einzuverleiben, dies im aufgeklärten Bewusstsein noch lauter zu tun? Wenn ich doch weiß, wie Christus die allseits gepredigte Weisheit, Jesus das Heil verkörpert, das heute mehr als heilsam wäre, müssen wir dann nicht geradezu schreien?

Aber wenn wir bei Philo von Gott sprechen und uns dann den vorstellten, den aufgeklärte Welt für wissenschaftlich abgeschrieben hält. Stellen wir dann nicht das Denken am Anfang der Christologie, die negative Theologie, die nur vom „Seienden“ (nach antiker Philosophie) sprach, damit auch das Christentum geradezu auf den Kopf und führen uns selbst in die Irre?

Wenn heute vom „christlichen Gottesverständnis“ gesprochen, damit nach heutiger Lehre und Glaubenspraxis wie selbstverständlich ein zu glaubendes und dann persönlich anzusprechendes recht menschliches Wesen hinter den Wolken unterstellt wird, ist das nicht nur die halbe Wahrheit. Das zeigt die erkannte Notwendigkeit menschlicher Sprache, Schattenbilder, Personifikationen, nicht der Sinn, das Wesen allen Seienden, auf was allein die Vernunftlehre (Logos), damit Jesus Christus verwies.

Immer wieder darauf hinzuweisen, dass es dann und dort, wo Monotheismus in langer philosophischer Tradition bedacht, die Vorstellungen und Namen, mehr noch die menschlichen Gottesbilder diskutiert, verworfen wurden, nicht gleichzeitig um einen jungen Mann oder Visionen seiner Freunde als einzige Offenbarung der Vätergottheiten, des Sinnes allen Seinenden, so in Weisheit begründeter Weltbestimmung gegangen sein kann. Das erscheint mir zu kindisch. Es trifft aber genau das Problem, das auch hinter dem scheinbaren wissenschaftlichen Gottestod steht. Was auch ein aufgeklärtes Verständnis einer gemeinsamen natürlichen Bestimmung in egal welchen Gottesnamen (besser keine, allenfalls Umschreibungen natürlich-schöpferischer Herrlichkeit, Sinnhaftigkeit hinter aller Öko-logik) verhindert.

Wäre so im Sinne von antiken Religionsphilosophen auch heute die Frage zu stellen, was ist als höchst wesentlich zu verehren und zu lieben, um gehalten zu werden, in Weisheit zu leben? Wird dann auch heute wieder die Debatte beginnt, die wir ähnlich aus der gesamten frühen Diskussion zwischen den Kulturmodellen, dann der christologischen Auseinandersetzung beim Bau der Kirche kennen? Die bis zur Abgrenzung orientalischer Denker mit dem Koran im Namen eines Propheten, statt einem das Wort/Weisheit verkörpernden Gottesssohn reicht. Denn die Frage, ob naturalistisch die Natur, damit die so begründe Lehre (Logos) die einzige neue Wesentlichkeit ist oder der gemeinsame Sinn, der den Vätern galt, in gleicher Wesentlichkeit (aber eigenen Person/Aufgabe) zu verehren war, scheint nicht unwesentlich gewesen zu sein.

Doch um einen Guru als etwas mehr oder weniger Gott, wie es sich durch Visionen von Sektenanhängern nach dem Tod ihres Gurus ergab. Um den ist es in diesen jahrhundertelangen philosophischen, auch handgreiflichen Diskussionen um das Wesen des Logos, damit auch den philosophische Weisheit arianisch im Koran nach einem arabischen Propheten ausdrückenden Denker unmöglich gegangen. Und nachdem heute Blitz, Donner, wie jedes angebliche Un-wetter, wie menschliche Krankheiten auf natürliche Weise, in einheitlichen kreativ-sinnvollen Prinzipien erklärt werden. Da ist auch der Zweifel am „einen einzigen“ weggefallen, Hiob erledigt. Denn an einen sich alles zielhaft ausdenkenden Zauberer im Himmel, an dessen Fähigkeit zu zweifeln wäre, ist es hellenistischen Juden nicht gegangen.

Aber wie können Sie ihren Studenten vermitteln, da hätten bei ähnlich von Ihnen bereits in der Apostelgeschichte nachgezeichneten Auseinandersetzungen, ob allein das jüdischen Gesetze gilt, die Freunde eines Halbstarken gestritten? Die heutige Hypothese in historisch völlig unhaltbar!

17. Nicht Natur, ihr Sinn, so begründete Weisheit war Christus

Auch wenn wir aufgrund heutiger Gottesvorstellungen den nach einem Leben im Sinne der Natur trachtenden Stoikern möglicherweise Unrecht tun, wenn wir sie als Naturalisten oder Materialisten bezeichnen. Nur weil sie nicht wie gesetzestreuen Pharisäer oder heutige Bibelgläubige in alten Traditionen, sondern im Sinne des natürlichen Weltganzen leben wollten. Müssten wir heute auch Benedikt XVI., der vor dem Bundestag den Grund des Rechtes in Ökologie zu bedenken gab und Franziskus, der hier seine Enzyklika über ein naturgerechtes, soziales Leben als Voraussetzung die Zukunft begründet, als Naturalisten bezeichnen? Und schließlich werden bei den Stoikern nicht nur monotheistische Formeln des Neuen Testamentes nachgeblättert, sondern standen Figuren wie Serapis für den auch in Zeus verkörperten Sinn der Welt/Natur. Vielmehr wurden die Verweigerer des alten Opferkultes als staatsgefährdende Atheisten gesehen und verfolgt.

Aber selbstverständlich gab und gibt es einen Unterschied zwischen der Verehrung der Welt/Natur oder deren Urgrund, dem Sinn aller Kreativität. Juden haben nicht Mysterien und Kaisern geopfert oder die Natur vergöttert, sondern begründeten Ihre Gesetze in deren Sinn, war die davon ausgehende Weisheit als König und Gesetzesgrund. Doch zeigt sich uns nicht auch hier, welche heilvolle kulturelle Synthese in der Echtzeit Jesus dort mit der Zeit gewachsen war, wo die der Stoa geltende philosophische Weisheit dann im Sinne Moses weitergedacht, aus Naturalismus, Kaiserkult und Göttermysterien ein Leben im Sinne des öko-logischen Weltganzen, so begründete Weisheit zum Christus (Gesalbten, König, wahren einen Gottessohn) wurde? Und wäre nicht vielmehr auch heute eine Versöhnung des naturalistischen Weltverständnisses, deren Weiterdenken im Sinn Moses, mehr noch Jesus mehr als fällig und heilsam?

Über den langen Weg, um die Weisheit als Christus zu einem allumfassenden griechisch-römischen Volkskult zu machen, der auch den eingewanderten Völkern, wie dem barbarischen Nord-Westen wurde, ist sicher noch viel zu forschen. Doch als Kaiserberater zusammen mit Konstantin auf alten Kultstätten eine Grabeskirche bauten, der Legende nach eine Hellena als Kaisermutter gar mit Stücken vom Kreuz den Christus-Kult anschaulich machen musste, war eindeutig die Vernunftlehre (Logos) und Weisheit das Thema. Wofür die „Hagia Sophia“ ein Zeugnis in Sein für das geblieben ist, was uns auf Umwegen erhaltenden philosophische Schriften zeigen.

Als dann im 7. Jahrhundert gar die oft auch mysteriös bleibenden philosophischen Lehren vernichtet wurde, scheinen die Schattenbilder immer mehr an Stelle des Lichtes der Weisheit getreten zu sein. So lässt sich heute auch der Kultverlauf über das Mittelalter, dann die Wirren der Reformation und die Notwendigkeit der Schriftautorität nach kirchlichem Missbrauch scholastischer Philosophie und verlorener Lehrautorität in umgekehrter Weise erklären. (Nebenbei: Wer sich heute die aus den kulturellen und politischen Umständen der Zeit, unzähligen Denkern erwachsene Reformation erklären lässt und dann das Christentum in Halluzinationen nach dem Tod eines Heilspredigers erklären will. Für den scheint alles Geschichtsforschung völlig vergeblich.)

Vielmehr ist verständlich, wie in der Spätantike dann diskutiert wurde, ob die Natur und ihre Prinzipien oder deren „eine“ Grund, Sinn im Kult zu verehren, zu lieben sei, um in Weisheit zu leben. Bitte entschuldigen Sie daher, wenn ich immer wieder nach der Krankheit frage. Nach der man dann bei all diesem Wissen um die antike Weisheit und so Monotheismus-Diskussionen davon nichts wissen will und die Visionen, die Freunde eines Gurus nach dessen Tod hatten, weiter als einzig wissenschaftlich dann den anfänglichen Neuplatonikern und ihren Diskussionen unterstellt.

Ist nicht anzunehmen, wie mittelplatonistische Juden, die in Folge Platons, wie Eudaros, ebenso wie der Moses-Philosophen nun in früher Öko-Logik auch die menschliche Bestimmung und Verhaltensgebote in negativer Theologie begründeten, die heute zum scheinbaren Tod führende buchstäblich abgeschriebene Gottesvorstellung und so viele der vergeblichen Beweise alter Gottesvorstellungen verworfen hätten?

Auch wenn sie wussten, wie wir allein mit Transzendenz, ohne die Sprache, das kult(ur)gerechte Sprechen über das als öko-logisch erkannte höchste Prinzip, Gut, das gemeinsam als schöpferisch Wesentlich erkannte, den ewigen Sinn allen Seienden gerade im notwendigen Kult nicht auskommen. Und wenn auch wir wissen, wie den antiken Denkern bewusst war, dass sie in Schattenbildern reden mussten. Warum nehmen wir das Heil, nachdem Sie den heute höchst wesentlichen gemeinsamen Sinn der allseits gepredigten Weisheit in universalen, nun auch im Volk geltenden öko-logischen Prinzipien begründen können, nicht an?

Wenn der gemeinsame Sinn aller Natur/Genesis heute offensichtlich ist, weltweit im Namen von ökologischer Weisheit als gemeinsam sinnvolle Lebensweise gefordert wird. Warum lassen wir uns von in der Antike notwenigen Schattenbildern den gemeinsamen Verstand verbauen?

Ist die Frage nach einem gemeinsamen Sinn, die scheinbar bereits die Philosophen abgeschrieben haben, meist nur bei ihren Vorgängern nachblättern, nur eine unwesentliche Spielerei für Rentner, die beruflich Sinn gelernt, nun das Brennholz für die nächsten Jahre gefällt und gespalten haben? Und wenn doch heute klar ist, wie das Christentum in Folge von vorausschauenden hebräischen Philosophen (Propheten) in Ägypten, Persien, wie der mit den Vorsokratikern beginnenden Sinnsuche, dann der langen griechischen, über Platon, Pythagoras & Co. führende Geistesgeschichte, im Hellenismus aufgehender Sinnerkenntnis erwuchs. Die dann wie auch von Herrn Cürsgen gezeigt, mit Moses u.a. in Alexandrien auf einen Nenner gebracht wurde. Wo wie wir wissen, so nicht nur die Weisheit zum Weltkönig, wahren Gesalbten „Christus“ werden sollte, sondern hierin das Heil im Sinne Josua, lat. Jesus lebendig war. Wieso machen dann die Theologen an einer für Philosophie berühmten Hochschule nicht den gemeinsamen Sinn der nicht menschlich bestimmbar war und sein wird, zu ihrem Thema?

Oder habe ich bei aller Beschäftigung mit der wahren Geschichte ganz vergessen, dass anfänglich nur Visionen nach dem grausamen Tod eines bibelschlauen Besserwissers durch seine Groupies waren?

Schafft daher das aufgeklärte Verständnis christlicher Anfänge erst die Voraussetzung, um die einen gemeinsamen Sinn voraussetzende Weisheit, die heute vergeblich gegenseitig als rechte Lebensweise gepredigt wird, nicht nur als Rechtsgrund, sondern rational begründeten Welt-/Vernunftreligionen zu bedenken. Die für eine intrinsische Motivation der Weisheit im gem-ein-samen Sinn sorgen?

18. Das Heil in der kulturgerechten Vermittlung von Weisheit

Den gemeinsamen Sinn zu sehen ist mit Blick auf den Sinn der vielfach geforderten Weisheit, weltweitem Engagement für die Zukunft, selbst dem Sinn hinter der Arbeit der alte Gottesbilder verwerfenden, sich für Aufklärung engagierenden Neuen Atheisten, heute eine relativ einfache Sache. Doch die Welt besteht nicht nur aus Atomen, sondern Storys, die eine menschliche Kultur zusammenhalten, bestimmen. Die richtige Sprache zu finden, um einen philosophischen Sachverhalt im Volk verständlich zu machen, die in einem gemeinsamen Sinn begründete, in der Antike nur Philosophen geltende Weisheit zur Kulturbestimmung zu machen, gehörte noch mehr zur Zeitenwende zum religionswissenschaftlichen Heilswerk der Philosophen.

Und mehr noch als die bisher gesetzeseifrigen, sich jetzt in öko-logischer Weisheit begründeten Pharisäer, jetzt Philosophen, scheint der sie begleitende, auch Arzt genannte Hellenist, den wir als Lukas kennen, aus kulturtherapeutischen Gründen eine einfache Erzählung gewählt zu haben. Um die Heilsgeschichte und die davon ausgehende Mission, wie die Diskussionen der Zeit nun nicht mehr im Sinne der die Tora ablehnenden Simonisten/Markionisten, sondern im aufgeklärten Sinn Moses zu beschreiben. Die Jesus-Apostel waren nun nicht mehr Weisheitslehrer, die sich wie die bisher „Apostel“ genannten nur auf Zeus beriefen. Wie in Alexandrien zu beobachten, waren nach aufgeklärtem Verstand Moses gewandelte, bisher gesetzeseifrige Pharisäer, wie andere Apostel, die dem weltgültigen Heil-Land im Sinne des Landnehmers und Brückenbauers Josua, damit dem historischen Jesus als Christus folgten.

Ich kann zwar verstehen, dass dies alles in einfachen Bildern, wie wir sie aus biblischer Geschichte kennen, wesentlich anschaulicher verständlich wird. Und so ist auch die Notwendigkeit dieser Bilder, der einfachen heldenhaften Geschichten gerade für die Mission des barbarischen Nord-Westens zu erklären, dessen Völker in Rom die Macht übernahmen, bis nach Nordafrika eingewanderte, auch arianisch vandalierende Christen waren. Doch eine Mission, wie wir sie aus Zeiten der Kolonisation kennen, Sie bei heutiger Hypothese der hellenistischen Bildung unterstellen müssen, war dort nicht zu machen. Zumal die philosophisch bedachte Weisheit in vielen paganen Gestalten verehrt, dann nach bildhaftem Verstand Moses als lebendiges Wort/Gesetz, als Christus (Gesalbter), im jüdischen Sinne König war, im weltgültigen Heil „Jesus“ auch Griechen galt.

Um Himmels Willen, hören Sie daher auf, ihre Studenten im Glauben zu lassen, Lukas hätte einem jungen Mann, in dem er die damals in monistischer Öko-Logik begründete Weisheit gesehen hätte, zum Christus machen wollen, in ihm den messianisch erwarteten Heiland gesehen. Und dann hätte er die Diskussion beschrieben, die dessen Freunde als Apostel und sein (Herren)Bruder über die Beschneidung und das Gesetzesgehorsam, wie auch das gemeinsame Speisen oder die Speisegebote stritten, in Erzählform seiner Zeit gebracht. Denn wie all dies das Thema der Zeit in Folge dessen war, was Sie aus dem hellenistischen Judentum, dessen universalem Bund/Verstand (so dem von Ihnen verleugneten historischen Jesus) kennen, wissen Sie auch.

Egal was wir in der Kultsprache lesen und dann die Gottesnamen vergleichen. Jüdische Philosophen haben gerade dann, wenn sie aufgeklärt dem historischen Heil im Sinne Moses folgten, sich auf naturbeobachtende, astronomische, vorausschauende hebräische Vordenker als Propheten beriefen, keinen Handwerksburschen verherrlicht. Wer in hellenistischer Aufklärung frühen Philosophen folgte, die bereits nach astronomischer Sinnhaftigkeit nicht nur den Kalender und die Feiertage, den Kult ausrichteten, Schöpfung in Schrift fassten. Der hat das, was er als Wesentlichkeit oder Weisheit, in einem natürlichen Sinn begründet. Der wurde zwar aufgeklärt in der hebräischen Literatur nachgelesen, aber jetzt nicht mehr jenseits der ganz natürlichen Schöpfung in traditioneller Lehre wahrgenommen, sondern in aller kreativen Natur nach zeitgemäßer Lehre (jungfräulich) bezeugt.

Wie kann man daher auf die absurde Idee kommen, dass ein von einer versehentlich oder aus Verherrlichungszwecken als Jungfrau bezeichneten junge Frau geborener Handwerksbursche aufgrund von Visionen seiner Anhänger für Hellenisten zur neuen Weltbestimmung geworden sei. Und dieser so auf das verwies, was auch griechischen Neuplatonikern im Sinne von Zeus, wie JHWH höchst wesentlich war. Denn das ist zumindest nach dem heute gegeben Wissen nicht nur völlig unerklärlich. Das ist absolut ausgeschlossen. Selbst in Massenhalluzinationen ist dieser in Christologie-Vorlesung unterstellte „große Medienbruch“ nicht erklärbar, und noch weniger, wie davon die Mission rund um das Mittelmeer ausgegangen sein soll.

Warum aber die menschlichen Erscheinungen, auch der gestorbenen und aufgeklärt Verstandenen paganen Gottheiten als deren Erfüllung weiterführende Ausdrucksweise für diese Mission, mehr noch für die der in Rom die Macht ergreifenden barbarischen Stämme die absolute Voraussetzung war. Das ist heute nicht nur jemand, der 45 Jahr für die Kommunikation einer öffentlich-rechtlichen „Person“ (ohne zwei Beine) verantwortlich war, so den Mitarbeitern in Unternehmens-Kultur den gemeinsamen Sinn, wie der Bevölkerung Botschaften eines gemeinnützigen Unternehmens vermittelte, diese täglich in menschliche Gesichter packte, völlig verständlich. Auch wenn ich im Handwerk des Bilder Malens, Geschichten Erzählens nicht begabt bin.

19. Zeit Jesus umgekehrt zu verstehen, um das Heil weiterzuführen

Heute wird die Herkunft des Christentums aus dem Hellenismus und damit der antiken Philosophie erklärt und nicht wie noch vor wenigen Jahren in umgekehrte Weise. Gleichzeitig ist erst in den letzten Jahrzehnten der historische Jesus Dank aufgeklärter Kritik zu einem bedeutungslosen jungen Mann geworden, dessen Verherrlichung, Bedeutung als Weisheit, Weltbestimmender König, Offenbarung der Vätergottheiten dann vergeblich erklärt werden muss. Und erst jetzt, nachdem auch der Schleier vom allegorischen Verständnis aufgeklärter Juden genommen ist, können wir nachvollziehen, welches Heil im Sinne Moses als universaler jüdischer Bund bewegt wurde, damit das Heil, der historische Jesus war und warum die menschliche Erscheinung, Vermittlung notwendig war: Nicht umgekehrt.

Noch der Radikalkritiker Bolland, der zwar nachwies, dass Philo im Sinne des Brückenbauers Josua von Jesus sprach, konnte nicht nachvollziehen, wie im Logos, den wurzelkritische, meist holländische Neutestamentler vor dem Krieg als den historischen Jesus nachwiesen, das zeitgeschichtliche Heil, damit der biblisch beschrieben Jesus eine historische Wirklichkeit war. Zumal auch der Logos-Begriff nicht zuletzt im Hinblick auf einem angeblichen historischen Heilsprediger nicht für die vernünftige Durchdringung der Natur oder einfach philosophische „Lehre“ stand, sondern mit viel Nebel verbunden war.

Aber auch die naturwissenschaftliche Sicht der Welt, bei der sich nach darwinistischem Kurzschlüssen die „Deutsche Christen“ im Sinn der göttlicher Ordnung als Herren-Rasse sahen, bis vor wenigen Jahren das Recht des Stärkeren, egoistischen Gens als natürliche Ordnung galt aber heute eine weltweite Weisheit als natürlich-schöpferische Ordnung gepredigt wird, hat den Weg zu Welt-/Vernunftreligionen eröffnet.

Erst heute ist die Sinnhaftigkeit, Logik, die die antike Philosophie noch in verschiedenartigen metaphysischen Modellen im Gesamthaushalt der Welt (Öko) als Weltvernunft lehren, damit der Öko-Logos keine Sache von Philosophen mehr. Sie ist dem Volk aller Welt eine für das menschliche Leben maßgebende Selbstverständlichkeit. Sie wird inzwischen von den Kindern den Erwachsenen gepredigt oder ist Grund päpstlicher Enzyklika für eine „Ökologie des Menschen“ als rechte Lebensweise.

Und genau diese auch für das sozial-humanistische Miteinander maßgebende Ökologie wurde bereits von Benedikt XVI. vor dem Bundestag als Grund allen Rechtes zu bedenken gegeben, so gegen die Bibel eingetauscht. Dass Benedikt XVI., der sich in seinen Jesusbüchern an den biblischen hielt und so die Weisheit (schöpferische Vernunft) in altbekannter Person beschreibt, ebenso wie Franziskus das bisherige Jesusbild auch aufgrund ihrer Prägung nicht in Frage stellen können, ist verständlich. Aber worauf will die Wissenschaft noch warten, wenn die Päpste Recht und so nicht nur jeder protestantische Pfarrer, ebenso wie Franziskus die rechte Lebensweise in Öko-Logik begründen? Was hindert Wissenschaftler einer philosophisch-theologischen Exzellenzuniversität den deutschen Papst beim „Wort“ zu nehmen und hier auch den heute mehr als notwendigen Grund der Religionen zu bedenken. Zu dem sich der päpstliche Anwalt allein in Schöpfung begründeter Vernunft in fast allen intellektuellen Reden bekannte. Wo er oft vom in Vernunft einsehbaren christlichen Wesen als Weiterdenken der griechischen Philosophie sprach.

Denn heute ist auch klar und in Psychologie, Kommunikationswissenschaft, Neurologie oder evolutionärer Kulturentwicklung nachvollziehbar, was beispielsweise in „Die Menschwerdung des Logos“ von den neuplatonischen Vordenkern (Vätern) der allumfassenden Volkskirche wie Athanasius beschrieben wurde. Und was auch gegenüber den sich in ihren Augen zu Unrecht auf Erkenntnis berufenden christlichen Bewegungen argumentiert wurde: Warum die menschliche Erscheinung der Weisheit im Sinne bisheriger Gottheiten, kultureller Wesentlichkeiten höchst wesentlich, schöpferisch, beileibe keine doketistische Unwesentlich war. Nicht allein, wie Origenes sagte, weil aufgrund der täglichen Mühen und Plagen nicht alle Philosophie betreiben können, sondern auch aus psychologischer Einsicht. Aber nicht umgekehrt.   

Daher heute der liebgewonnenen Gewohnheit weiter schriftgelehrt-buchstäblicher Vorstellungen von einem inzwischen zum einfachen Gutmenschen Gewordenen zu folgen und sich einem allegorischen Verstand verweigernd die Geschichte, wie die Geschichten auf den Kopf stellen. Das ist himmelschreiend. Die Voraussetzung für das Heil in Folge Moses war selbst für Origenes, der beschimpft wurde, weil er den jüdischen Sagen folgen würde, gleichwohl er als Gebildeter doch die Bedeutung der griechischen Mythen kennen würde, der allegorische Verstand. Und auch ein Prototyp der Kirchenväter wie Augustinus bekannte sich erst durch den aufgeklärten Verstand der jüdischen Geschichte, den er der Erzählung nach als Professor in Mailand beim dortigen Bischof gelernt hatte, vom Manichäismus zum katholisch-römischen Christentum des Platonismus seiner Heimat Alexandrien.

Wenn daher heute die bildhafte Deutung der Traditionsgestalten, die wie sich in der Geschichte zeigt zum Heil führte, das wir an Weihnachten feiern. Dann ist die Verweigerung eines aufgeklärten Verstandes schlimmer, wie bei den weiter buchstäblich der alten Lehre und Vorstellungen treuen Pharisäer und Schriftgelehrten Jerusalems. Die dort dem Heil aus Galiläa, damit dem Heidenland den Prozess machten, das Volk „kreuzigt ihn“ rufen ließen.

20.Die Volkserzählung der Heilsgeschichte/-mission im jüdischen Sinn

Ich muss sicher nicht weiter ausführen, dass ich die Apostelgeschichte nicht für ein Märchen halte. Aber wie sie noch weniger von Ihnen getreu heutiger Hypothese unterstellten Freunden und Familienmitgliedern eines jungen Mannes handeln, die nun auf Missionsreise rund um das Mittelmeer waren, ist auch klar.

Aber das alles haben Sie, wie Ihre die Schriften mathematisch beispielsweise nach Schriftzeichen und Länge auswertenden Kollegen ja selbst herausgefunden. Ohne es wahrnehmen zu wollen. Sie reden von Protagonisten, die der Hellenist Lukas in einem bewusst komponierten Narrativ beschreibt: Einer bewusst komponierten sinnstiftende Erzählung, die Einfluss hat auf die Art, wie die Umwelt wahrgenommen wird, Werte und Emotionen transportier und in der Regel auf einen Nationalstaat oder ein bestimmtes Kulturareal bezogen ist, dem zeitlichen Wandel unterliegt.

Wie kommen Sie daher auf die absurde Idee, die Protagonisten, die der Hellenist auftreten ließ und die die Probleme diskutieren, die sich in Folge des im hellenistischen Judentum gegeben Heils, damit des historischen Jesus ergaben, wären Freunde eines Handwerksburschen oder dessen Herren-Bruder gewesen? Wie es ihre Studenten nach heutiger Hypothese denken müssen. Wonach, der direkt neben mir sitzende künftige Pfarrer oder Forscher Herrn Lampe fragte, warum Petrus seinen Freund, von dem er doch wusste, wie er das alles nicht war und wollte, zu dem gemacht hätte. Was der Heidelberger Chefneutestamentler in der Einführungsvorlesung „Der historische Jesus“ exzellent als Theologie des Neuen Testamentes vorstellte.  

Wenn man Ihre theologische Deutung nicht kennen würde, könnte man wie sicher viele Kritiker mit großem kindlichem Gemüt die Lukasgeschichte für ein hellenistisch ausgeschmücktes Märchen halten. Ähnlich wie der Student unterstellte, dass Petrus seinen Freund zu etwas machte, was der nicht war und wollte. Womit sich die Theologie des Neuen Testamentes, die vom Heil in Weisheit als Christus, Kyrios, König als dem wahren einen Gottessohn ausgeht, allein in der Frage meines Kommilitonen als vom Tisch heutiger Theologie gewischt zeigt. Aber weder die Mission, noch weniger die von Ihnen dargestellte Auseinandersetzungen um den richtigen künftigen Kult im Sinne Moses sind in Visionen zu erklären, die Freunde eines wegen Häresie verurteilten Heilspredigers hatten.

Auch mit der in Vorlesungspause gegebenen Antwort von Professor Lampe auf die Frage, wie der von ihm eine Stunde als akademisch hochgebildeter Kollege vorgestellte Markusverfasser in Rom einen jungen Mann zum Christus machte „Die Amerikaner haben ja auch einen Trottel zum Präsidenten“ gemacht. Damit sind weder die Mission, noch die damals diskutierten Fragen zu erklären. Das geht nur in Folge eines nun universalen Monotheismus, wie es sich in Alexandrien im gegebenen Heil im Sinne Moses, damit des historischen Jesus bedacht wurde. Anders als die Wahl in Amerika ist die Mission rund um das Mittelmeer in einem jungen Mann, von dem ich nach Herrn Lampe unwissenschaftlich abweichen würde, nicht zu erklären. Wo nun von Aposteln im Sinne Moses (nicht nur Zeus) nicht allein in Sachen künftiger Kultpraxis, sondern grundlegender Fragen nach Lösungen gesucht werden musste. Wobei aber die Tatsache, dass auch heute populistische, im altbekannten Stil auftretende menschliche Personen, nicht Zukunfts-Programme für die Welt gewählt werden, deutlich macht, wie auch Kulturgeschichte funktionier, menschlich bekannte Persönlichkeiten, Geschichten, eingehende Bilder gebraucht werden.

Wie aber Acta als eine das Neuen Testament mit der davon ausgehenden Mission in Erzählform der Zeit zusammenfassende Geschichte Freunden eines seinem Vater Josef bei der Arbeit helfenden besonders schriftgelehrten Zimmermanns handeln soll, das ist einfach zu viel. Wie sollen die genau über die Fragen diskutiert haben, die sich durch den in der Zeitgeschichte in philosophischer Entwicklung beschriebenen neuen Bund ergaben? Die Auseinandersetzung, ob weiter in jüdischen Riten wie Beschneidung, sowie im buchstäblichen Gesetzesgehorsam das Heil lag oder in einem neuen Verstand und Leben nach goldener Regel und wie mit dem Opferkult umzugehen sei. Die lässt sich nicht in einem bibelschlauen Rabbi erklären, der verherrlicht wurde und so die Menschen um das Mittelmeer zu einem besonders schriftgelehrteren Judentum bekehrt worden wären. Die Fragen stellten sich nur durch einen echt neuen, nun universalen, auch Unbeschnittenen geltenden Bund, wie Ihn ihr Kollege in der vorhergehenden Vorlesung in geschichtlicher Realität verdeutlichte.

Wo die heute nicht mehr nach philosophischen Spekulationen geltende, sondern als maßgebend für das Leben im Volk der Welt erkannte öko-logische Weisheit/Weltvernunft im Sinn Moses, Josua: Jesus zum König werden sollte, damit das heutige Christentum geboren war. Da stellten sich genau die Fragen, die in Acta, wie in der der gesamten Frühgeschichte diskutiert wurden.

Wonach der geborene Retter, Erlöser, wie ihn der Hellenist auch in der Weihnachtsgeschichte als zwar in menschlicher Erscheinung ausgedrückt, aber allein in schöpferischer Autorität bezeugt, kein Hirngespinst von Sektenanhängern war, die um ihren Guru trauerten (heute wird so auch von Gemeindebildung gesprochen). Da haben keine Groupies eines besonders schriftgelehrten Gurus nach dem gemeinsamen Tee über in Folge der jüdischen Aufklärung, Reform ganz zentrale Fragen der Zeit, auch ob weiter den alten Gottheiten Tiere zu opfern seien diskutiert und Lukas hätte daraus eine Geschichte gemacht.

Wo bedacht wurde, ob ein Leben nach philosophischer Weisheit der goldenen Regel, wie sie nicht allein in Alexandrien galt oder das Gesetzesgehorsam und der Ritus der wahre Weg sei. Da haben jetzt christliche, nicht mehr sich allein auf Zeus berufenden, die Tora und ihren Sinn ablehnende Apostel in Folge des historischen Jesus diskutiert. Aber von wegen, dass dies die Freunde eines besonders bibelschlauen Zimmermannes waren, die nach dessen Tod dann über die Fragen der Zeit stritten und Antworten gaben.

21. Das Problem mit Jesus, dem nun universalen jüdischen Bund

Auch mit ihrer Schriftforschung, Berechnung der Länge der Briefe, die Grundlage der in einer bewusst gestalten Erzählung waren, damit weder ein Märchen, noch eine banal-historischen Berichterstattung der Erlebnisse einer Missionsreise schildern. Da haben Sie selbst deutlich gemacht, wie ihre Hypothese den Haaren eines Glatzkopfes herbeigezogen ist.

Wo dass zentrale Thema von Acta das auch im Galaterbrief geschilderte, gelöste Problem zwischen Juden und Heiden in einer Erzählung geschildert wird, die so die gesamte Heilsgeschichte auf einen Nenner bringen würde. Und so heute der Text in der Markionistischen Brief-Sammlung begründet wird. Die dem Lukas genannten Hellenisten nach heutiger, von Ihnen im Schaubild dargestellten Berechnung als Grundlage diente. Wonach hier ein Hellenisten schreibt, der sich durch den bildhaften Moses-Verstand als wahrer Jude sieht und im Gegensatz zu den die Tora und den Demiurgen verwerfenden Markion- oder Simonisten (anderen Petrusjüngern) die Probleme aus seiner Perspektive beschreibt. Da ist alles gesagt.

Das dann gezeigt Schaubild der Mission mit den einzelnen Stationen, die auf verschiedene Weise belegt ist, mag stimmen. Doch die dabei genannte Reise eines sektenverfolgenden Wendepharisäers, der die Menschen rund um das Mittelmeer zur Gottheit eines Gurus oder seines eigenen Konstruktes überredete. Die können Sie sich an den Hut stecken. Wenn hier nicht allein die Probleme der Galater, sondern auch das der Markionisten als gelöst beschrieben sind. Damit einer von philosophischer Lehre/Logos ausgehenden Kirche, die weder den philosophischen Öko-Logos als ihnen maßgebendes christliches Wesen für einen Menschen hielt, sondern für die als Doketisten auch dessen menschliche Ausdrucksweise unwesentlich war. Die auch nicht Moses folgen wollten und mit Sicherheit auch nicht von einem gewandelten Pharisäer ausgingen. Dann entspring der einfache junge Mann und seine Freunde, den ihre Studenten getreu heutiger Lehr-Hypothese an den Anfang stellen müssen, einem die Geschichte auf den Kopf stellenden Kurz-schluss.

So hat auch die schriftgelehrte Forschung, nach der erst heute die markionistische Briefsammlung rekonstruiert wird, dann mit der Reihenfolge der katholischen, in byzantinischer Zeit entstandenen Rezessionen, dort insgesamt 779 entstandene, nur 8 ältere Handschriften verglichen wird, ihre Arbeit getan. Wo eine bereits von den Markionisten als Neues Testament herausgegebene, jedoch wegen ihrer sich nicht auf das Judentum berufenden, damit von katholischen Vordenkern als von Tertullian „von Ratten zernagt“ beklagte Briefsammlung als Vorlage für Lukas deutlich wird. Da muss doch auch bei den Schriftgelehrten der Groschen fallen.

22. Schriftgelehrte Forschung hat ihre Kritiker eingeholt

Und nebenbei haben Sie durch Ihre Forschung, wie Lukas den markionistischen Text zur Grundlage hatte, nicht umgekehrt, den mitunter deshalb einen historischen Jesus, wie Paulus verneinenden Hermann Detering überholt. Der mangels allegorischen Verständnis über das im hellenistischen Judentum zu beobachtende, von Herr Cürsgen vorgestellte Heil in Folge Moses nicht nachdenken wollte, so den historischen Jesus, wie die Existenz von Paulus in textwissenschaftlichen Nachweisen abstritt: „Der gefälschte Paulus“. Und der mit diesen Thesen nicht allein in Fernsehdiskussionen mit Ihren Kollegen als letzter „Radikalkritiker“ auftrat. Der in seinem kritischen Kurzschluss auch in einer gleichnamigen Homepage Belege vorlegte, wie weder ein junger Mann, noch dessen Sektenverfolger war. Sich dabei maßgeblich auch darauf bezog, dass die Paulusliteratur bereits bei Markionisten ihren Ursprung hatte.

Doch wenn Sie nun auch Lukas, wie seine das Neue Testament theologisch in Erzählform zusammenfassende Apostelgeschichte aus markionistischer Vorlage ableiten. Dann sehe ich den im Vorjahr verstorbenen Berliner Theologen Detering, der dies als Nachweis seiner These vortrug, dass weder ein historischer Jesus, noch Paulus war, schon aus dem Grab springen.

Aber deswegen fällt weder der historische Jesus, noch Paulus weg, war nicht nur fromme Poesie. Auch wenn, wie Detering richtig bemerkte, Philo auf eine heilsame Weise (deren menschliche Erscheinung wir feiern), die Weisheitslehren der Welt verarbeiten. Denn Philo und andere frühen Denker haben keine buddhistische Poesie abgepinselt und die zum Christentum gemacht, sondern die Weisheitslehren der Welt bedacht, diese ähnlich wie im allerdings dualistischen Manichäismus auf einen Nenner gebracht. So liegt es außerhalb der geschichtlichen Realität, dass nur Poesie, u.a. aus buddhistischer Literatur übernommen oder ein Konstrukt zur Manipulation der Masse verfasst worden sei.

Und so ist es auch ein Kurzschluss, dass sonstige Mythen von in antiker Aufklärung gestorbenen und wie Zeus aufgeklärt verstanden (inzwischen für die Lehre/Logos stehenden) Gottheiten einem jungen Mann nur angedichtet wurden. Gerade die fast identischen Geburts, Todes und Auferstehungsgeschichten von Isis, Dionysos und seinen vielen, in Aufklärung austauschbar gewordenen Brüdern, die in ihrer Bedeutung gestorben, dann aufgeklärt verstanden waren, sind keine fromme Phantasie. Wo die alten Gottheiten dann im Sinne Moses gesehen, so in Josua, lat. Jesus geschildert werden, ging es nicht um Phantasiegebilde zur Guru-Verherrlichung, sondern lange jüdisch-griechische Philosophie-Heilsgeschichte. Und wie Isis ein Vorbild für die Maria in Form dann von Mutter Kirche war und daher die Mariengestalten den Götterstatuten mehr als nur gleichen, ist auch logisch.

Zumal wir nun aufgeklärt das Heil auch in Weiterführung, Erfüllung griechisch-römischer Vorstellungen in der Geschichte, die davon ausgehende Mission beobachte können.

Wo im Heil „Jesus“ nicht nur die alten mythischen Gottesvorstellungen, -bilder, sondern die Weisheitslehren der Welt religionsphilosophisch bedacht und nach vernünftiger Durchdringung des natürlich-zusammenhängenden Weltganzen in zeitgemäßer Lehre (Öko-Logos) auf einen Nenner gebracht wurden. Da können uns die verschiedenen im Kult notwendigen Bilder nicht mehr davon abhalten, auch das Dao nicht nur dem Begriff nach in gleicher Bedeutung zu bedenken, wie das, was Christen Gotteswort nennen, als Gottessohn in Jesus, wie in einem Propheten als Gesandten, Mohammed zum Ausdruck kam.

Die Philosophielehre (Logos) die dahinter stand hat sich „Gott sei Dank“ heute entwickelt, in moderner Naturlehre wird die maßgebende Weisheit erkannt. Diese ist nicht nur als Grund des Staatsrechtes zu bedenken, sondern Grund von Welt-/Vernunftreligionen. Um sie so in einer tiefgreifende Kulturbestimmung im Sinne aufgeklärt verstandener alter Wesentlichkeiten zu feiern, zur intrinsischen Motivation mündiger Menschen werden zu lassen, die dann Weisheit in Lust leben.

Aber mit ihrer Text- und Entstehungsforschung haben Sie selbst den Weg hierzu gewiesen, deutlich gemacht, wie das Evangelium nach Lukas und seine Apostelgeschichte, aber auch die Paulusbriefe zu lesen sind. Ohne dass es dort um die Anhänger eines Heilspredigers gegangen sein kann. Die Antworten auf Fragen gaben, wie sich das Weltjudentum eines neuen Bundes (nach dem hier beschriebenen historischen Jesus) gaben. Was jedoch längst klar ist, wenn Herr Lampe in der Paulusvorlesung ständig von Platon und Philo sprach, Paulus philosophische Weisheit bestätigte, die im rhetorischen, sich mit der Zeit ent-wickelnden Schäma im Wort vom Kreuz (nicht umgekehrt) vermittelt werden musste.

Hier hat ein hellenistischer Literat, der im Gegensatz zu den Markionisten dem Heil in Folge Moses, damit dem historischen Jesus folgte und dem aus kulturtherapeutischen, seelsorgerischen, wir sagen psychologischen Gründen die menschliche Erscheinung wesentlich war, eine Geschichte geschrieben. Der Grund für diese Geschichte war ähnlich, wie später von den neuplatonischen Kirchenvätern begründet und nachvollziehbar. Für den notwendigen Volkskult musste die philosophische Lehre, so Weisheit in einer menschlichen Erscheinung erzählt werden. So wurden markionistischtischen Texte jetzt im jüdischen Sinn und komponiert und dabei eine volksverständliche Ausdrucksweise gewählt. In der wie Sie sagten, der Kanon harmonisiert, zusammengefasst, auf einen Nenner gebracht wurde.

23. Die Apostel Jesus Christus in historischer Realität

So mag Jakobus zwar Josef, damit das Judentum zum Vater haben, damit der Protagonist dessen sein, was wir als hellenistische Weisheit auch aus Jerusalem kennen. Und der zum Papst gewordene Petrus, der erst im Mittelalter die Autorität von den deutschen Kaisern (als Vertreter von Salomo und David) übernahm war auch kein Fischer. Ähnlich wie auch bei Simon/Petrus Magnus, scheint es um Vorsteher und so Kaiserberater (Bischöfe) römisch-griechischen Philosophievereine in den Bildungsmetropolen gegangen zu sein. Allesamt im Logos (der vernünftigen Durchdringung der Welt/Natur, so Sinnlehre) den Erlöser sehend. Die dann dem Heil in Folge Moses, damit dem historischen Jesus folgend unter Leitung von Kaisern, die sich vorher auf die unbesiegbare Sonne, kosmischer Sinnhaftigkeit beriefen (keinen jungen Mann) und als deren irdische Sachwalter sahen, auf unzähligen Konzilen und Diskussionen der Zeit für die ihnen Heilige Weisheit die Kirche bauten. Und wie Johannes als dritte Säule für eine philosophische Schule in Ephesus, der Heimat Heraklits und vieler anderer Denker steht, der für die philosophische Vernunftlehre vom logischen Lebensfluss erstmals den Begriff „Logos“ gebrauchte, nichts mit dem Jünger eines bibelschlauen Handwerksburschen aus Galiläa zu tun hat, wissen Sie auch.

Wenn Neutestamentler heute selbst nachzeichnen, wie es in den biblischen Texten um den Christus ging, der spätestens bei Paulus in der Weisheitslehre hellenistischer Philosophie, hier auch das Christentum begründet wird. Und wenn damit nicht nur klar ist, wie es auch aufgrund der Vorgeschichte und Kulturentwicklung im Neuen Testament als dessen Erfüllung, nicht um einen jungen Mann ging, sondern was den Mittel- und Neuplatonikern, damit Vordenkern der Kirche als philosophische in Vernunft begründete Natur-/Sinnlehre (Logos) heilig war.

Wenn allein an den Ausführungen über den Hellenismus im aufgeklärten Diasporajudentum das Heil in Folge Moses, im neuen, nun universalen Bund damit der historische Jesus geschichtlich nachzuvollziehen ist. Ebenso, warum die menschliche Erscheinung ganz und gar nicht unwesentlich war. Dann ist höchste Zeit die Geschichte(n) in aufgeklärter Weise zu bedenken.

24. Weltverbundenheit, Weltverantwortung von Weltbürgern

Wo heute Philo von Alexandrien als früher Christ gilt oder so die Christologie des Neuen Testamentes begründete wurde und klar ist, wie hier im aufgeklärten Verstand der eigenen Tradition ein weltoffenes, Brücken bauenden religionswissenschaftliches Denken zum Heil im Sinne Josua, Jesus führte. Und wie allein von Herrn Cürsgen in der Kürze der Zeit geschildert werden konnte, wurde im hellenistischen Judentum nicht nur die gesamte hebräische Moses-Tradition, sondern neben der griechischen Philosophie auch die Weisheitslehren der Welt bedacht, sind selbst fernöstliche Lehren, buddhistische Erkenntnis mit in den hier im Sinne Josua, Jesus gesehenen Heilsprozess eingeflossen. Wie absurd ist es, dies alles der Verherrlichung eines bibelschlauen Handwerksburschen, der sich mit den Schriftgelehrten Stritt, in die Schuhe schieben zu wollen. Mit dem Mittelplatonismus und der Auseinandersetzung mit den griechen Denkern, die mit Moses auf einen Nenner gebracht, in einem Sinn (der war und sein wird JHWH) gesehen wurde, war die Grundlage für ein Bewusstsein von Weltverbundenheit, Weltbürgern und Weltverantwortung gegeben. Wie es heute mehr als gebraucht wird, in Berufung auf einen jungen Galiläer als einen Gründer oder gar Grund jedoch nicht zu machen ist.

Wie sich hellenistische Juden Alexandriens im Gegensatz zu den abgrenzenden, nur auf eigene Tradition berufende Lehren, in Folge eines bildhaften Verstandes, damit weltgültigen Moses, Josua (lat. Jesus) als Weltbürger verstanden, muss nicht erneut deutlich gemacht werden. Die heute erkannte Weltverbundenheit und damit Weltverantwortung, die antiken Weltbürgern (nicht zufällig) eigen war, fällt nicht vom Himmel. Sie lässt sich nicht durch allseitige Predigten, täglichen Forderungen nach öko-logischer Weisheit, päpstliche Weihnachtspredigten oder warmen Worten protestantischer Pfarrer (die sich jedoch längst in Ökologie begründen) zur intrinsischen Motivation mündiger Weltbürger machen.

Kurz: Die Evolution hat sich erst im Mythos, dann in Vernunftlehren begründete Religionen hervorgebracht, damit selbstbewusst gewordene Menschen in Selbstverantwortung im Sinn der Natur/Schöpfung leben. Nach dem Wandel vom Mythos zum Logos wurde die Welt auf natürliche, logische Weise erklärt, was einen Sinn allen Seienden/der Natur und allen kreativen Werdens voraussetzte. So entstanden die großen Weltreligionen mit unterschiedlichen Konzepten, um die Weisheit im Sinne des Ganzen in Kultur zur Welt zu bringen. In hellenistischer Philosophie wurde damit in Folge Moses, Josua, später im Namen Jesus ein Kult auf nun universale christliche Beine gestellt, der im Zeitalter des im Bewusstsein, was weise wäre, seine Zukunft nicht im schöpferischen Sinn beherrschenden, sondern in kurzsichtiger Kapital-, Konsum- und sonstigen “Herrlichkeiten“, wie auch Nationalegoismus in sinnloser Gier seine Zukunft zerstört, mehr noch als in der Antike notwendig wäre. Der vielmehr erfunden werden müsste, wenn es ihn nicht gäbe

Auch wenn ich möglicherweise mit vielen Schlüssen falsch liege. Der heute belanglos gewordene junge Mann, bei dem Christus nur noch als Vision seiner Anhänger zu erklären wäre, war nicht der historische Jesus.

Aber es ist nicht mein Job, nicht allein das Christentum in einer Vernunft/Weisheit zu begründen, die bisher gegen den Glauben sprach, heute vergeblich gegenseig gepredigt wird. Auch wenn der Weg zu Welt- als Vernunftreligionen noch unendlich weit ist oder eine völlige Vision bleiben sollte. Allein die wissenschaftliche Redlichkeit und Verantwortung für die christliche Kultur ruft nach Aufklärung.

Wenn heute erkannt ist, wie die in Schöpfung begründete Weisheit maßgebend für das menschliche Leben ist, sie ständig gepredigt, aber nicht im natürlich-schöpferischen Sinn gelebt, sondern die Zukunft unserer Kinder in vielfacher Weise zerstört wird. Wenn heute Intellektuelle in „Verbundenheit“ umfassend beschreiben, wie wir ein neues Weltbild zur Lösung der Weltprobleme brauchen und dies dann gar im antiken Logos-Begriff nachvollzogen wird. Dann wird hier nicht nur deutlich, welches Heil historisch bewirkt wurde, das wir an Weihnachten feiern, sondern was mehr als notwendig wäre. Wofür nur Sie die wissenschaftlichen Voraussetzungen schaffen können. Worum ich Sie von ganzem Herzen erneut bitte.

Mit großer Hochachtung vor Ihrer Arbeit

Gerhard Mentzel