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Kurzform der Geschichte Jesus als geschichtlicher Fakt:

-Auch wenn dabei Äonen- oder dualistische Modelle als Gottessohnswirklichkeiten in Diskussion standen. In antiker Ökologie- oder Evolutionslehre, damals monistischer, noch weitgehend mystisch-spekulativer Natur-/Vernunftlehre (Logos) verstanden hellenistische Juden und aufgeklärte Römer in vielfältigen Reformbewegungen eine von menschlichen Gottesbildern freie schöpferische Wirklichkeit und darin ihre kreative kulturelle Bestimmung. Das war für sie der den erhofften Messias, das historisch gegebene Heil im Namen Josua, lat. Jesus.

-Dieses bei Juden von einem unsagbaren Sinn/Grund allen Seins (JHWH) ausgehende, bereits den Propheten maßgebende Wort, ging in seiner Weltgültigkeit über die Traditions-/Gesetzeshörigkeit von Beschnittenen oder griechisch-römische Gottheiten, denen auch die Philosophen trotz aller Vernunftlehren hörig blieben, hinaus.

-Die in früher Ökologie begründete Weisheit konnte jedoch nur im Erbe der Vorbilder, im römischen Westen in Geschichten einer menschlichen Gottessohnes Heils-Geschichte „Jesus“ werden, hat an der Achse der Zeit so das Kreuz des Fleisches (menschlicher Ausdrucksweise) auf sich genommen. Um nach der Zeitenwende Göttermysterien, Orakelglaube, Gottkaisertum, menschliche Gottessöhne und so Bilder abzulösen, die bisher die Vegetation, das Werden verkörperten. Und deren Verehrung vormals Gemeinsinn und Vernunft im menschlichen Leben bewirken musste.

-Damit wurde die im nun natürlich erklärten Werden, wie monistisch-zusammenhängenden Ganzen (Öko-Logos) philosophisch begründete Sozial-/Vernunftlehre im neujüdischen Kult zum kulturbestimmenden König (Christus). Um in ein im Namen Josua, lat. Jesus erhofftes „gelobte Land“ zu führen: Leben in kreativer, schöpfungsgerechter Weisheit und kulturellem Friede.

-Dieser aufgeklärte kollektive Verstand schöpferischer Bestimmung galt aufgeklärten Juden als erhoffter Menschensohn (kollektiver Verstand) aus dem Stamme Davids und war das gegebene Heil: der historische Jesus und eine Gottessohn.

-Wie er auch biblisch auf dem Weg vom Heidenland nach Jerusalem, in Auseinandersetzung mit alten Autoritäten wie vielen Missverständnissen dann als der von der Tradition Verurteilte und Auferstandene bebildert ist, der Theologie des Neuen Testamentes/jüdischen Bundes zugrunde liegt.

Um diesen Weg, der eine heiße Diskussion um die Gottesfrage, die christliche Neudefinition eines unsagbaren Grundes/Sinnes allen Seins in Natur/Vernunft (früher Ökologie/Evolution) und dessen jahrhundertelange Verhältnisbestimmung zu den Vätergottheiten auslöste, in aufgeklärter Weise weiterzuführen, ist die Wissenschaft gefordert.

Die Story der jüdischen Sekte, die einen heilspredigenden Handwerksburschen in Halluzinationen zum Christus machte und so das Christentum in seinem historischen Grund als Schwachsinn erscheinen lässt oder den historischen Jesus dann völlig außer Acht lassend von einem persönlichen Christus-Gott schwärmt, ist um. Die hat sich durch das auf dem weiteren Heilsweg „Jesus“ gegebene Wissen erledigt. Die Jesus-Geschichte ist aufgeklärt als Geschichte einer gemeinsamen Bestimmung (Wort) durch einen unsagbaren Grund/Sinn zu verstehen, der in früher Ökologie/Evolution definiert wurde, dort heute erst wieder verständlich ist. So sind die wissenschaftlichen Voraussetzungen zu schaffen, damit die Kulturgeschichte weitergeht.

Um die heute vielfach politisch gepredigte, in Ökologie/Genesis begründete Vernunft/Weisheit wie sozialen Gem-ein-sinn, statt menschlicher Gier und Götter oder nationale gestrige Glaubensgesetze wieder lebendig zu machen. Damit in Fortsetzung des biblisch bebilderten Heilsprozesses „Jesus“ auch unter den Geschwister-Kulturen Frieden möglich wird, ist insbesondere die theologiegeschichtliche Wissenschaft gefordert.

Sie muss die Voraussetzungen für einen grenzüberschreitenden aufgeklärten Verstand schaffen. Kultur-Aufklärung hat erst begonnen. Die Befreiung aus Unmündigkeit, dem Opfer und Gehorsam gegenüber alten Gesetzen/Schriften sowie Gottesbildern und sonstigen menschlichen Götzen (für was der Name Jesus stand), lässt sich nicht weiter aufhalten.